Zu Listen hinzufügen

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Scott Pilgrim vs. the World (2010), CA/GB/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Komödie, Drama, Kinostart 21.10.2010


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.4
Kritiker
61 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
17623 Bewertungen
506 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Edgar Wright, mit Michael Cera und Alison Pill

Ramona Flowers hat bunte Haare, einen außergewöhnlichen Stil…und 7 psychopathische Ex-Freunde, die Michael Cera in ‘Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt’ besiegen muss.

Scott Pilgrim (Michael Cera) ist 23, Bassist in einer Rockband und dated gerade die süße Highschool Schülerin Knives (Ellen Wong). Es könnte also alles so schön sein im Leben des ewigen Nichtstuers. Doch dann trifft er auf einer Party die mysteriöse Ramona Flowers (Mary Elizabeth Winstead), in die er sich Hals über Kopf verliebt. Auch Ramona interessiert sich für ihn, doch es gibt so einige Hindernisse, die sich Scott Pilgrim in den Weg stellen:
Ramona teilt ihm mit, dass er ihre sieben Ex-Freunde besiegen muß, wenn er wirklich mit ihr zusammenkommen möchte. Die Allianz ehemaliger Lover kontrolliert aufs Schärfte das Liebesleben Ramonas und setzt alles daran, Scott Pilgrim die Tour zu vermiesen. Je näher dieser somit seinem Ziel kommt, desto erbarmungloser werden die Duelle zwischen den Verflossenen und Scott Pilgrim.

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (OT: Scott Pilgrim vs. the World) basiert auf der Comic Serie “Scott Pilgrim“ des Kanadiers Bryan Lee O’Malley, die zwischen den Jahren 2004 und 2010 erschien. Das Drehbuch wurde von Michael Bacall adaptiert, doch der Cartoonist O’Malley war ebenfalls in den Entstehungsprozess involviert. Inszeniert wurde Scott Pilgrim von dem britischen Autor und Regisseur Edgar Wright, der mit Shaun of the Dead (2004) und Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis (2007) großen Erfolg bei Kritik und Publikum hatte. Von ihm stammt auch der Fake-Trailer “Don’t“, der in Grindhouse von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez lief. In der Hauptrolle von Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt ist Michael Cera zu sehen (Superbad, Juno). Der Film, der insbesondere auch durch seine überbordende Zahl an popkulturellen Bezügen lebt, lehnt sich auch visuell deutlich an die Ästhetik von Comics und Videospielen an. So ist es auch kein Wunder, dass mittlerweile auch ein Videospiel dazu erschienen ist: Scott Pilgrim vs. The World: The Game.™

  • 37795279001_111802585001_ari-origin06-arc-119-1279016742156
  • 37795279001_96938761001_th-96934186001
  • Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt - Bild 4537288
  • Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
  • Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt - Bild 4537314

Mehr Bilder (31) und Videos (9) zu Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
Genre
Superhelden-Film, Teenie-Komödie, Coming of Age-Film
Zeit
2010er Jahre
Ort
Toronto
Handlung
Band, Begegnung, Beziehung, Bösewicht, Duell, Erwachsenwerden, Ex-Freund, Freundin, Herausforderer, Highschool, Jugendliebe, Kampf, Konzert, Liebeswirren, Popkultur, Rendez-Vous, Rivalen, Rivalität, Selbstfindung, Stunt, Ungewöhnlicher Held, Verdrängte Vergangenheit, Vergangenheitsbewältigung, Verlieben, Verlierertyp, Wahre Liebe
Stimmung
Aufregend, Berührend, Sexy, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm, Pärchenfilm, Teenie-Film
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Big Talk Productions, Closed on Mondays Entertainment, Marc Platt Productions, Relativity Media, Scott Pilgrim Productions, Universal Pictures

Kritiken (33) — Film: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Ohne den Comic zu kennen, kann ich deshalb behaupten, dass es sich hier um mit eine der konsequentesten Verfilmungen handelt und die gestalterischen Eigenarten Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt wahrhaft zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Natürlich wirkt dadurch die zugegebenermaßen abgedrehte Handlung noch skurriler und dies mag sicher nicht jedermanns Fall sein, aber mich hat diese Art der Umsetzung schwer begeistert.

Großartig auch die vielen kleinen Running Gags wie etwa Scotts schwuler Mitbewohner Wallace, der bei manchen der Kämpfe zwischen Scott und einem der Exlover ein gelangweiltes “Fight” in den Raum ruft, als sei es das normalste der Welt, dass sich hier zwei Jungs mit Feuerbällen, Laserstrahlen, Schlägen und Tritten und so weiter und so fort die Seele aus dem Leib prügeln. Das alles wird mit einer solchen Nonchalance dargeboten, dass es wirklich eine wahre Freude ist – und mittendrin der tollpatschige, verträumte Scott, der nie so recht weiß wie ihm geschieht, dem es aber trotzdem nicht komisch vorkommt, plötzlich Held seines eigenen Computerspiels zu sein. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...]
Aber trotz allem ist der Film episch. Ein Positiv-Beispiel für Style over Substance, mit seinen sieben „Exes“ zwar etwas lang geraten, aber im Endeffekt witzig, durchgeknallt und experimentell genug, um durchaus zu gefallen. Nicht jedem, wohlgemerkt. Macht aber auch nichts. Kein Meisterwerk für die Ewigkeit, dafür hat „Scott Pilgrim“ dann doch zu wenig zu erzählen, aber für den Moment ausgezeichnetes Entertainment.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Film: City of Cinema

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Scott: "Alter, das Ding behauptet ich hätte Post!"
Wallace: "Es ist unglaublich was wir heute mit diesen Computern machen können."
Scott: "Hey, ich werd sie jetzt lesen."
Wallace: "Ich freu mich wahnsinnig für dich."
Scott: "Lieber Mr. Pilgrim es ist mir zugetragen wurden das wir bald unsere Kräfte messen werden. Mein Name ist Matthew Patel... bla bla bla bla...faire Warnung...Mahnung Erwahrnung, Sieben teuflische bla bla... das is... das is..."
Wallace: "Waas?!"
Scott: "Das is voll öde! Löööschen."
*BÄÄM* "Scott Pilgrim VS. The Wolrd" ist DER Nerd-Film der letzten Jahre, ja er ist sogar besser als "Kick Ass"!!!11
Scott(Michael Cera) ist ein durchschnittlicher Junge der in einer durchschnittlichen Band als Bassist spielt. Doch dann begegnet er dem nicht so durchschnittlichen Mädchen seiner Träume, alleine die unheilvolle Allianz von Exfreunden stellt sich zwischen ihn und Ramona(Mary Elizabeth Winstead).
Ich bin immer noch geflasht...der Film hat es in sich! Völlig abgedrehte Charaktere, agespacte Fights und eine außergewöhnliche Liebesgeschichte die einfach Spaß macht.
Regisseur Edgar Wright("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz") hat uns hier einen farbenfrohen Film geschenkt, der Film startet und die bunten Pixel springen einem ins Gesicht, dazu kommt altmodisches Computerspielgepiepse was ganz klar die Atmosphäre von
"Scott Pilgrim" deutlich macht. Ein Film gefüllt mit Action und vor allem Witz, ob es ironische Kommentare sind oder einfach nur die Dummheit von Scott ist, die Lachmuskeln werden durchgehend beansprucht.
Auch könnte die Frage "Wieso macht er das alles für ein Mädchen?!" auftreten, doch seien wir mal ehrlich...Hallo?! Es ist Mary Elizabeth Winstead!
Fazit: Der ultimative Film für Comic- und Videospielfans. Es erwartet euch ein Special-Effect-Gewitter mit tollen Anspielungen, genialen Klischees, schrägen Humor und einer Romanze, die in dem ganzen durcheinander doch der Mittelpunkt der Geschichte ist.
*INSERT COIN*

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Shaitan

Antwort löschen

Ein super cooler Film den man einfach ins Herz schließen muss. Nebenbei auch einer der einzigen Filme mit Michael Cera die ich mag. Normalerweise finde ich seine nerdig plumpe Art echt abstoßend. Super Kritik. Ich glaub ich muss mir mal Kick Ass anschauen :)


Fricki76: Asianfilmweb.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Scott Pilgrim ist witzig. Er ist in seiner Form einzigartig und die Idee zum Grinsen durchgeknallt, wobei die ja der Comicvorlage entspringen dürfte... Nun, ich mag Comics, ich mag Videospiele und ich mag Filme. Klar, dass mir auch der Dreiklang Scott Pilgrim gefällt. Trotzdem: Der Film funktioniert nur als dieser Nerd-Mix bzw. wenn man mit seinen Elementen bzw. deren Visualisierung wirklich was anfangen kann. Das ist schade für das Kino als Ganzes gesehen. Mir reicht allerdings die blinkende und piepsende Hülle, auch wenn der Film kein Meisterwerk ist.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Selten genug kommt es vor, dass es sich ein Film traut, mit solch dargebotenem Verve die für den Außenstehenden stets etwas unstrukturiert wirkende Narration von Videospielen und Comics auf die Leinwand zu transferieren, wie es bei SCOTT PILGRIM der Fall ist. Lobenswert, sollte man meinen.
Doch was in den ersten Minuten als jeglichen Schranken enthobenes Ausleben der schier grenzenlosen Möglichkeiten filmischer Visualisierung durchaus einen eigenen Reiz versprüht, hat in Wirklichkeit die Halbwertszeit der „Continue“-Anzeige eines Spielautomaten.

Verstand es Wright in seinen beiden vorangegangenen Genrepersiflagen SHAUN OF THE DEAD und HOT FUZZ noch, Figuren und Plots einerseits zu karikieren und doch ernst zu nehmen, ist sein dritter Langfilm nur noch leere Hülle: Zwischen all den fröhlich umherfliegenden Buchstaben und Sternen erzählt SCOTT PILGRIM letztlich nur durchdekliniertes Highschool-Kino ohne Ambition oder Innovation, lose zusammengehalten durch passgenauen Humor, der hinter seiner mittlerweile zum Marketinggag verkommenen nerdigen Fassade erstaunlich kalkuliert erscheinen kann.

Man mag das Desinteresse an Komplexität innerhalb des Hommage-Konstrukts an die schnelllebige Videospielkultur, an dem sich der Film stets entlang hangelt, deshalb konsequent nennen, man kann jene hyperaktive Inszenierung, die als Musterbeispiel für die über Gebühr gebrauchte „style over substance“-Phrase heranzuziehen wäre, aber auch einfach als schrecklich nervtötend empfinden.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

DeDavid

Antwort löschen

Och, nur 5 Punkte... :P


der cineast

Antwort löschen

Wo ist die Innovation? Selbst bei Schirm, Charme und Melone (the avengers) kämpften Steed und Peel mit Sprechblasen auf denen Wörter wie Bumm, Wums oder Rums standen gegen die Bösen, selbst diese "Neuerung" war schonmal da, deswegen verstehe ich immer dieses "Boah voll die krassen neuen Ideen"-Getue nicht.
@Hitmanski: Word!


the gaffer: the-gaffer.de

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Alles fließt so schnell vorbei, alles ist so awesome, dass die Mehrheit der Figuren keine Luft zum selbstständigen Atmen bekommt, sondern wie ein Sonnensystem um das Charisma-Loch Michael Cera kreist. Der würde beinahe unter der Last der Coming of Age-Konflikte der Figur Scott Pilgrim zusammenbrechen, würde er Anstalten machen, sich schauspielerisch mit diesen auseinanderzusetzen. Stattdessen steht er Mary Elizabeth Winstead (Ramona Flowers) gegenüber, seiner Film-Schwester Anna Kendrick (Stacey Pilgrim) und einigen anderen, die alle die Hauptrolle eher verdient hätten, als diese Inkarnation des Scott Pilgrim. Doch der zentrale Stolperstein von Edgar Wrights drittem Spielfilm bleibt der Duktus der Erzählung, bleibt die anscheinende Proklamation der Montage: Jede Szene ist ersetzbar. Warum sich dann mit einer anfreunden?

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr. Borstel

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Als Partyfilm funktioniert SCOTT PILGRIM sehr solide, während er als Verfilmung der um so vieles besseren Graphic Novel eindeutig versagt. Scott, I’m not in Lesbians with you.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Welcome to the Geekfest.

“Scott Pilgrim” ist laut, tobend, schnell, schrill, überdreht, hastig und mehr als einmal fand ich die audiovisuellen Spielerein, die Regisseur Edgar Wright nutzte, äußerst zerfahren und langwierig, aber es passte zusammen. Es war ein Event mit dem Credo Style over Story, dafür mit netten Figuren und charmanten Witz. Die Comicverfilmung, die 2010 bei Moviepilot eine Art Fanbattle mit “Inception” hatte (so kam es mir zumindest vor), erwies sich als cineastischer Bubblegum. Alles irgendwie etwas klebrig, süß, lang gezogen und darüber hinaus auch mehr als nur ein wenig synthetisch, aber lecker war es trotzdem. Man sollte diesen Kaugummi vielleicht nur nicht runterschlucken. Aber egal ob ich jetzt von Mr. Pilgrim überrascht, enttäuscht oder ein wenig von beidem war, es war auf alle Fälle die wildeste und kreativste Lobeshymne an das Nerdtum seit Nerdgedenken. Ich fand’s letztlich irgendwie, auf eine fast schon unerklärliche Art und Weise schön. Fast so als ob man seinen alten Gameboy aus dem Keller kramt den Schalter auf “on” stellt und der alte, tragbare Kasten sein obligatorisches “bing” von sich gibt. Es ist toll ein Geek zu sein! Danke, Scott Pilgrim.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Scott Pilgrim vs the World basiert auf der gleichnamigen, sechsteiligen kanadischen Graphic Novel Serie von Zeichner Bryan Lee O'Malley. Verantwortlich für die Verfilmung war der englische Regisseur Edgar Wright, der vor allem durch seine Zombie- und Actionparodien "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" - mit Simon Pegg und Nick Frost in den Hauptrollen - bekannt wurde.

So, was ist nun eigentlich so besonders an Scott Pilgrim? Ich hab ja einige Wochen gebraucht um mich endlich zu einer Kritik aufzuraffen da ich einfach nicht wusste, wie bzw. was ich hier denn wirklich schreiben sollte. Nun, erstens einmal ist dies ein Film, den man so noch nie gesehen hat. Das alleine ist ja heutzutage schon echt etwas Besonderes. Zweitens funktioniert der Film perfekt auf mehreren Ebenen. Als reinen Over the Top Spassfilm mit überbordender Kreativität, mitreißender Dynamik und tollen Effekten kann man Scott - vorausgesetzt man ist als Zuseher nicht auf puren Realismus fixiert - ohne jede Reue 100 prozentig genießen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

«Scott Pilgrim vs. the World» ist eine höchst amüsante und grandios inszenierte Komödie über die Schwierigkeiten der Liebe im digitalen Zeitalter.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Ein einziger riesiger Rausch an visuell betörenden Stilmitteln und eine Story mit einer solchen Referenzen-Dichte, dass jedes Geek-Herz vor Freude Purzelbäume schlagen müsste. Mit einer kräfitgen Portion Zeitgeist gewürzt, ergibt das eine der konsequentesten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre.
Selbst das Sounddesign ist mehr als hervorragend: Das berühmte PC-Geräusch, wenn man ein Gerät vom USB-Anschluss zieht, das stilechte Klimpern der Coins oder das geniale 8-Bit-Intro versprechen - zusammen mit den großartig nerdig visualisierten Soundeffekten - feinste Unterhaltung für Comic- und Games-Fanatiker.
Doch selbst der, der - wie ich - nicht so sehr mit den ganzen Insidern vertraut sein dürfte, findet seinen Gefallen an der rührend unschuldigen Romanze und ihrer ehrlichen Inszenierung. Hier verkommt die nervige Ex-Freundin nicht einfach nur zum Anti-Sympathisanten, wie es sich wahrscheinlich anbieten würde, sondern wird auch später noch mit genügend Respekt behandelt und sinnvoll in die Geschichte mit einbezogen. Generell kann man sich ausgezeichnet in die herrlich verschrobenen Figuren hineinversetzen.
Fassen wir also zusammen: Ein berauschender Wahnsinns-Trip mit einer höchst sympathischen Liebesgeschichte und so vielen Querverweisen, dass man bei der ersten Sichtung schlicht davon überrollt wird und einem desöfteren durchaus der Mund weit offen stehen dürfte aufgrund der ganzen Awesomeness, die einem hier auf einmal ins Gesicht geklatscht wird.
Edgar Wright ist hier ein ganz großartig sympathischer Film gelungen, der wohl viele Konventionsketten sprengen dürfte und ein wahres Fest für den Verlierer in uns allen darstellt. Besonders schön ist auch, dass es mal wieder ein Mädchen ist, das den Protagonisten dazu bringt, seinen Arsch endlich mal hochzukriegen und sein Leben ein wenig umzukrempeln.

"If you want something bad, you have to fight for it. Step up your game, Scott. Break out the L-word."
- "Lesbian?"
"The other L-word."
- "... Lesbians?"

"Did you know that Pac-Man was originally meant to be called Puck-Man?"

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

der cineast

Antwort löschen

Kacke.


CHF

Antwort löschen

schön beschrieben... hab da eine 8 rausgelesen...oder nicht?:-)


Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Ein 8-Bit-Nerdfest, eine retro-nostalgische Feier der Computerspiel- und Popkultur, und schließlich, und das ist das wirklich Sympathische daran: Eine Suche nach unseren Ängsten und Emotionen in den Bildern, die sich auf den Bildschirmen unserer Jugend abspielten.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

Kommentar löschen
9.5Herausragend

[...]Comicverfilmungen sind ja an sich nichts neues. Neben den vielen Superhelden-Filmen gehören auch Indie-Comics seit geraumer Zeit zu den beliebten Stoffen. Was Edgar Wright, Regisseur von Shaun Of The Dead und Hot Fuzz aus Bryan Lee O’Malley’s Comicreihe “Scott Pilgrim” gemacht hat, schlägt alles dagewesene um Längen.

Was in der TV-Serie zu Batman aus den 60ern noch absolut cheesy rüberkam, erhebt Wright in seinem Film zur Kunstform. In Comics dargestellte Geräusche werden auch im Film originalgetreu visualisiert, was besonders in den durchgeknallten Kämpfen zwischen Scott und den Exes zur Geltung kommt. Moderner als der 60s-Batman, aber doch wieder völlig retro sind zudem tonnenweise Anspielungen auf die 8/16bit-Videospiel-Ära, die sich nicht nur durch einen Pee-Balken in einer Klo-Szene ausdrücken.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

[...] Unterm Strich ist „Scott Pilgrim“ einer der besten Filme des Jahres, der leider zu wenig gehypet wurde, um kommerziell in der Liga eines „Inception“ zu spielen, obwohl Wright den besseren Film gemacht hat. So einen Film hat es noch nicht gegeben. Er ist wirklich originell und gleichzeitig ein herrlicher Kommentar zu Hollywoods Adaptionsterrorismus. Zugleich ist es auch feuriges Plädoyer zur Rehabilitation der Videospielkunst, die zuletzt dank „WoW“ und „Killerspielen“ öffentlich geächtet wurde. Es wird nochmal an die Ursprünge erinnert, an das NES, Super Mario Bros., Amiga, Atari, C64, Pac-Man, GameBoy, Space Invaders, Dance Dance Revolution, Zelda, Tetris, Pong und viele viele mehr.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

[...] Ohne Abstriche bei der Schauspielerei zu machen (ganz im Gegenteil!) schafft es die grandiose Optik, nicht bloße Effekthascherei und Reizüberflutung zu sein, sondern zur Seele des Films zu werden. Die überbordend kreative Inszenierung, die zunächst etwas an „Zombieland“ erinnert, aber dann recht bald alles Vergleichbare überholt, legt ein schier unglaubliches Tempo vor und ist ohne eindeutige Durststrecken witzig, witzig und nochmals witzig, sei es durch einen der unzähligen visuellen Einfälle oder durch den perfekt genutzten Jugendslang in den geschliffenen Dialogen. Und am Ende ist der Film sogar noch mehr: Eine wirklich warmherzige Liebesgeschichte. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Es war mal ein Film, dessen Trailer wirkte wie ein sonderbarer Kampffilm, in dem sich soziale Außenseiter in filmisch zelebrierten Untergrundkämpfe die Köpfe einschlugen. Bestenfalls die Kenner der Vorlage, auf der der Film beruhte, dürften geahnt haben, dass hinter den stilisierten Hochglanzbildern und gewalttätigen Auseinandersetzungen mehr stecken könnte. In den Kinos war dem Film kein Erfolg gegönnt, aber bereits dort attestierten die Kritiken dem Film herausragende, beispiellose Qualitäten. Der Name des Films: „Fight Club“. Der Rest ist Geschichte. Heute bezweifelt niemand mehr, dass mit „Fight Club“ ein Film geschaffen wurde, der eine ganze Generation mitprägte und der mit ihrer Stimme sprach. Mit „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ hielt nun ein Blutsverwandter Einzug in die deutschen Kinos, der inhaltlich zwar komplett andere Wege geht, aber dem ein ähnliches Schicksal bevorstehen könnte.

„Scott Pilgrim“ kann auf drei Arten betrachtet werden. Entweder man sieht in den bunten, epileptischen Bildern nur ein hypernervöses Videospiel, das irgendwie den Weg in die Kinos schaffte. Oder man findet sich in der Flut von ausufernden Zitaten zu recht und verliert sich in der nerdigen und äußerst unterhaltsamen Show. Eine Show fernab jeglichen Realitätsansprüchen, übersprudelnd mit Kreuzverweisen auf den aktuellen Zeitgeist, die direkt einen Generationen übergreifenden Nerv trifft, irgendwo zwischen Nintendo- und Youtube Ära.
ODER, man empfindet den Film wie eben beschrieben, blickt aber zusätzlich hinter die Neon-Fassade und erkennt in dem knallbunten und zuckerhaltigen Bonbon einen tieferen Sinn. Denn genauso wenig, wie „Fight Club“ nur ein Film über kämpfende Männer der Arbeiterklasse ist, stellt „Scott Pilgrim“ ein Film über verliebte Tweenies, die zu viele Videospiele gespielt hatten dar. Der Film funktioniert auf einer metaphysischen Ebene, wo die sieben „bösen Exfreunde“ jeweils für einen Aspekt von Ramona Flowers Psyche stehen. Wenn man sich ihren Charakter näher betrachtet, ihre Zurückhaltung gegenüber Scott Pilgrim, ihr ständiges Verschwinden, ihre Ablehnung Gutes in ihr Leben zu lassen oder die Tatsache, dass die Kämpfe stets nur in ihrer Gegenwart stattfinden, wird erkennbar, dass Scott Pilgrim nicht gegen reale Menschen sondern gegen manifestierte Personifikationen von Ramonas Unterbewusstsein kämpft. Selbst Anzeichen einer Borderline Persönlichkeit könnten auf den Film projiziert werden und würden dem ganzen eine zusätzliche Fassette verleihen. Aber auch ohne diese Deutungen stellt „Scott Pilgrim“ der kreativste, frischeste und zumindest in audiovisueller Hinsicht innovativste Kinofilm dar, den man dieses Jahr sehen durfte.

Regisseur Edgar Wrights neuster Geniestreich (Shaun Of The Dead, Hot Fuzz) wurde im Vorfeld als der „Citizen Kane“ der internetaffinen Generation betitelt. Große Worte, die doch ein Fünkchen Wahrheit enthalten. Tatsächlich würde jedoch der Vergleich mit dem anfangs erwähnten „Fight Club“ dem Film besser zu Gesicht stehen. „Scott Pilgrim“ zeichnet sich weniger durch soziale Kritik, als durch psychologische Auseinandersetzung mit den Unzulänglichkeiten der Generation 2.0 aus. Früher waren es Filmzitate, heute ein Feuerwerk an intermedialen Kreuzverweisen und selbstreflexiven Erkenntnissen. Kurzum, Spaß Spaß Spaß, aber auf clevere und tiefsinnige Art. Zumindest wenn einem der Sinn danach steht.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Es gibt Filme, die einen dazu bringen sich viel zu alt zu fühlen, und dass obwohl die Leinwandfiguren genauso alt sind wie der Betrachter. Auf der anderen Seite gibt es Filme, die es auf wundersame Weise schaffen, dass die Kraft der Jugend wieder durch einen fließt. Edgar Wrights "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" gehört definitiv zur letzten Sorte.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

"Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" erreicht nicht nur mit seinen Liebeswirrungen das Herz, sondern macht auch sekündlich klar, wie viel Hingabe hier [...] im Spiel ist. Eine hohe Platzierung in den "Beste Geek-Action-Liebeskomödie jemals"-Highscores sollte ihm so auf jeden Fall sicher sein.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Johannes Thumfart: Die Zeit Johannes Thumfart: Die Zeit

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Mit der Verfilmung der Serie hat sich der Regisseur Edgar Wright viel vorgenommen. Mal abgesehen von dem Babyface des Hauptdarstellers Michael Cera und einem nur mittelmäßigen Styling, könnte man Scott Pilgrim vs. The World tatsächlich als einen gelungenen Film bezeichnen. Wright schafft es, ein wenig des Tempos der Comic-Vorlage auf Zelluloid zu retten.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Die kongeniale und hervorragend besetzte Verfilmung der erfolgreichen Comicserie von Bryan Lee O’Malley gratwandelt in atemraubendem Tempo zwischen Slacker-Komödie, Computerspiel-Ästhetik, Superhelden-Action und Band Contest und findet dabei eine ganz eigene Poesie. Schräg und charmant.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (33)


Kommentare (473) — Film: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt


Sortierung

Robbejr

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der
Nerd
Film
Nummer
1
Witzig, schräg, bescheuert, cool, laut.
Ein Edgar Wright Film.
Durch und durch.
Liebesfilm
Parodie
Komödie
Einfach etwas besonderes.

" 1.Februar, mittags 12.27Uhr - wissentlicher Verzehr von Eiscreme.

Eiscreme ist nicht vegan?

Da sind Milch und Eier drin, du Penner!
4.April um 19.30Uhr wissentlicher Verzehr von Hähnchen mit Parmesan!

Ach, Hähnchen ist nicht vegan? "

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tuasimoto

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Bunt,Überdreht,Witzig,Laut,Schräg.
Das beschreibt Scott Pilgrim vs. The World eigentlich perfekt.
Ich kann mir vorstellen das der Film vielen zu anstrengend ist, aber ich finde ihn einfach perfekt: Ein Haufen Videospielanleihen, ein hervorragend aufgelegter Michael Cera, Eine Figur ist schräger als die Andere, ein perfekt passender Soundtrack & geniale Gags.
Darf es gerne öfter geben.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lelouch

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ganz nett bis zum ersten "großen Kampf". Danach fand ichs nur noch dämlich. Bis zu dem Punkt aber auf skurille Art unterhaltsam.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sydraves

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Was macht diesen Film nun eigentlich besonders?
Einfach alles!

Dieser Film bietet visuell großartiges Kino und nimmt sich selbst nicht ganz ernst. Es geht um den titelgebenden Scott Pilgrim, welcher sich in die heiße, aber doch eiskalte Ramona Flowers verliebt.
Um ihr Herz vollständig erobern zu können, gilt es, Ramonas sieben teuflische Ex-Lover zu besiegen. Auf dem gesamten Weg stellt sich Scott unglaublich ungeschickt an, hat aber offensichtlich mehr kämpferische Fähigkeiten, als man ihm in irgendeiner Weise hätte zutrauen können.
Der Film verteilt klasse Gags, erfreut jeden Zuschauer, der auch nur ansatzweise etwas mit Videospielen anfangen kann und wirkt trotz der teilweise sehr bescheuerten Effekte nicht überladen.

Es macht sehr viel Spaß, diesen Film zu sehen und belehrt den Zuschauer doch tatsächlich nebenher über moralische Aspekte in der Liebe.

Ein sehr empfehlenswerter Streifen, den man unbedingt gesehen haben muss!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jackieboy

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Cool - cool, bescheuert und cool.
Uns wird hier eine abgedreht Story about eine ganz normale, unoriginelle Liebesgeschichte erzählt. Ah... nein.
Ich habe mir immer gedacht, dass mir dieser Streifen gut auf's Gemüt fallen würde. Habe schon seit längerem mit dem furiosen Gedanken gespielt, ihn mir anzutun. Ich sage: gelungen, gelohnt, gegen den Rest der Welt.
Todsünde ist hier, mit zu viel Ernsthaftigkeit (bzw. überhaupt Ernsthaftigkeit), an diesen Film zu gehen. Seriosität und Logik wird hier klein geschrieben. Warum in einer scheinbar normalen Realität plötzlich Bonzenspezialgamingeffects an der Tagesordnung stehen (was scheinbar niemandem auffällt, oder gar in Frage stellt), ist weit entfernt von allem, was der „normale Durchschnittsfilmgucker“ an Erwartungen stellt. Aber das ist gut so. Denn das macht diesen Film aus. Herrlich bescheuert, mit viel Herz und einer ganzen Menge Witz, Spaß und Krawall. Nicht jedermanns Sache, aber das ist kein Film.
In diesem Sinne: Hut ab vor Scott Pilgrin. Oder besser gesagt: Hut auf, Scott.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hauserfritz

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Eigentlich ganz gut der Film. Die Story fand ich gelungen aber die Special Effects zerstörten mir die Freude. Nicht so mein Geschmack....

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sigrun

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

OMG. Richtig schlecht geklaut!!!

Ich erzähle euch lieber einen richtig schlechten Witz: "Bitte einen Jacky Cola light, ich muss noch fahren."

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Sigrun

Antwort löschen

@Hartigan: Danke :D


JB_Berlin

Antwort löschen

und warum ist der Film jetzt so schlecht?


matterhorn

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film ist richtig bescheuert. Und das meine ich positiv!
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt kommt als dermaßen überladener, quietschbunter, nerdiger, schneller und verrückter Trip daher, dass man ihn eigentlich 100 Mal sehen müsste, um jedes noch so kleine Detail zu entdecken. Und trotzdem wirkt er immer noch nicht überladen und überdreht genug, fast ist man sogar der Meinung, dass es noch zu wenig ist. Der Film packt einfach alle Genres zusammen und produziert daraus ein Vergnügen der besonderen Art.
Der Film ist technisch brilliant, voller innovativer Einfälle, super Darsteller und vor Allem: saukomisch! Politisch unkorrekte Gags folgen am Stück und an jeder Stelle, an der ein solcher Witz folgt und man in anderen Filmen meinen würde, dass er unpassend wäre, passt ihr wie die Faust aufs Auge.
Scott Pilgrim vs. the World referenziert sich nicht nur von Videospielen über Indierock bis zu japanischen Mangas quer durch alle Bereiche der Nerdkultur, sondern begeistert besonders als visuell einzigartiges Ideenfeuerwerk und bietet obendrein auch noch eine fantastische Coming-of-Age-Geschichte. Es wird ein Geek-Feuerwerk nach dem nächsten gezündet und versucht diese doch total bekloppte Geschichte gut rüberzubringen. Und obwohl der Hauptdarsteller eine Art Superhelden verkörpern soll und eigentlich aussieht, als hätte er den Geschlechtsdimorphismus verschlafen, passt er so unglaublich gut in die Rolle.
Trotz des ganzen Lobes gibt es allerdings auch Sachen an dem Film, die leicht stören. Die Hauptstory ist ziemlich schleppend und wirkt irgendwie nur so drangeklatscht. Als wäre das Hauptaugenmerk auf etwas anderes gelegt wurden. Zeitgleich hat der Film mit knapp 2 Stunden Spielzeit auch leichte Überlänge. Klar möchte man nicht abstreiten, dass diese Zeit gebraucht wird, um die Geschichte nun so zu erzählen, wie sie uns eben präsentiert wurde, aber irgendwann bekommt man dann doch das Gefühl, ständig auf die Uhr schauen zu müssen und fragt sich dann irgendwann: Wann ist der Film endlich zu Ende? Außerdem ist der Film doch sehr auf seine Zielgruppe zugerichtet. Und gerade weil sich der Film so intensiv um seine Zielgruppe kümmert, wird es dem Rest aber ungleich schwerer fallen, in die Welt von „Scott Pilgrim" hineinzufinden.
Alles in Allem jedoch eine wahnsinns Komödie, mit fantastischen Special Effects und genialen Musikelementen. Die Schauspieler tun ihr übriges und dieser ganze nerdige, quitschbunte Kram gibt der Film wohl nochmal seinen gewissen Schliff. Edgar Wright hat also wieder ganze Arbeit geleistet.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Subway

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Habe nun ach 1111 Filme bewertet, mit heißem bemühn, bei weitem mehr gesehen, aber dies ist nun der 1111 bewertete Film auf Moviepilot---wollte das nur mal kurz los werden. :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

naibaf

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

einfach coole NERD-Scheisse... bitte dreht den 2 Teil

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

maxx777

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich sind Love Stories absolut nicht mein Ding, aber was bei diesem Film so abgeht sprengt jedes "Style" Barometer. Das Konzept ist denkbar einfach: Junge verliebt sich in Mädchen und muss sich mit dessen Ex-Freunden abplagen. Klingt jetzt erstmal unspektakulär, aber sobald die ersten Feuerbälle, E-Gitarren-Klänge und comic-haften Slowmotion Einlagen zum Einsatz kommen denkt man nur noch "Oh, mein Gott, in welchen Film bin ich da hineingeraten?" Der Film versucht erst gar nicht seine Computerspiel-Herkunft zu verbergen sondern zwingt sie einem mit 4Bit Sounds, Hit-bars und übertrieben bunten Effekten geradezu auf. Es ist einer dieser Filme die man entweder mag oder absolut nicht leiden kann. Leider hinterlässt das vorhersehbare Ende einen faden Beigeschmack, aber insgesamt habe ich das Gefühl gehabt mal einen ganz anderen Film gesehen zu haben, der obendrein noch meinen Musikgeschmack getroffen hat :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

kai.lam.161

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist an sich echt cool. Von der Idee, von der Umsetztung. Nur eine SAche stört mich so sehr, dass ich ihn nicht ernst nehmen kann. Mary Elisabeth Winstead spiel meiner meinung nach grottenschlecht. Oder das Charakterprofil der von ihr dargestellten Figur ist einfach nur sch****. Während alles im Film eigentlich passt und innovativ und ironisch ist, ist sie als Protagonistin nichts weiteres als der MacGuffin des Films. Sie soll das Mädchen der Träume von Scott darstellen. Sry, aber so wie sie sich verhält...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

kai.lam.161

Antwort löschen

Ja du hast Recht, den Aspekt Ernsthaftigkeit mein ich auch mehr im Sinne der Handlungsqualität. Der Film ist voll mit genialen Szenen, im Endeffekt ist die Leithandlung meiner Meinung nach nur leider etwas mau, eben wegen dem angesprochenen Aspekt. Das Problem für mich ist nicht, das der Film schlecht gewesen war, nein er echt gut, aber ich hasse es wenn ich an einem Film ein für mich eindeutiges Verbessungspotential entdecke.


maxx777

Antwort löschen

Stimmt, die Handlungsqualität ist sicher die grösste Schwachstelle des Films. Da bin ich immer etwas toleranter wenn ein Film das mit anderen Merkmalen wieder ausgleicht.


Codebreaker

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" - ich habe schon viel zu diesem Film gehört und eigentlich nur Gutes. Ich wollte ihn schon lange mal sehen, schließlich spricht mich so eine Art von Film ja grundsätzlich auch an, ich habe also drauf gewartet, dass ich ihn mal sehen kann und nun... nun war es soweit.
Allerdings und da muss ich wirklich ehrlich sein, hat der Film mir bei weitem nicht so gut gefallen, wie ich es erwartet habe bzw. wie ich es mir vorgestellt haben nach den ganzen Lobpreisungen die ich schon gehört bzw. gelesen habe...
Aber langsam:
Ich erkenne an, dieser Film ist etwas ganz eigenes.
Von vorn bis hinten erkennt man, dass dieser Film besonders ist, nämlich an der Machart. Die Inszenieren ist schnell, lässig, leicht, überhaupt nicht angespannt, witzig, eben "comichaft", mit einer ganz eigenen Coolness und müsste doch eigentlich zu überzeugen wissen... ABER: mich hat er nicht überzeugt. Im Gegenteil, manchmal hat mich das sogar etwas genervt, weil es hier und da etwas übertrieben wirkte, zumindest für mich. Ich würde jetzt auch nicht sagen, dass mich der Film aufgeregt hat, mich wütend gemacht hat oder irgendwas dergleichen, ich kann verstehen, dass diese ganze Art und Weise Leuten gefällt, mir hat sie nun mal aber nicht gefallen. Vielleicht hätte sie das, wäre es etwas weniger gewesen, vielleicht war ich auch einfach nicht in der Stimmung, vielleicht ändert sich das nach einer weiteren Sichtung, ich weiß es nicht. Bisher muss ich aber ganz ehrlich sagen, hat mich der Film weder geflasht noch beeindruckt, er war okay, man kann ihn ruhig mal gesehen haben, mehr aber auch nicht. Er war besonders, er war von der Machart innovativ, aber eben ganz nach dem Motto: "Es gefällt einem oder eben nicht."
Das gilt alles zumindest für die Art, die Handlung war ja ganz in Ordnung. Sicherlich, nicht vorstellbar und hier und da ziemlich unlogisch, aber dafür ist es ja eine Comicverfilmung. Spaß hat das Ganze von der Story her gemacht, dieses Szenario "vs. die 7 Ex - Lover" war okay und hat zu überzeugen gewusst. Abwechslung war dahingehend auch drin und die Love - Story wirkte bei weitem nicht penetrant und nervig. Schauspielerisch war das ganze jetzt meiner Meinung nach nicht absolut sehenswert, aber es war zumindest sehr cool zum Beispiel einen Jason Schwartzman zu sehen, der sagt mir irgendwie zu. Und dann natürlich auch Mary Elizabeth Winstead <3!
Ansonsten hatte man viele Gesichter dabei, die ich schon mal irgendwo gesehen habe, ohne das sie jetzt richtig cool sind oder das ich sie mag, sie kamen mir eben bekannt vor, ich wusste fast überall, wo ich sie hinstecken muss.
Fazit: Der Film in seiner Machart ist innovativ, ist erfrischend und hat auch eine gewisse Coolness, aber das funktioniert eben nur, wenn man sich damit auch anfreunden kann. Mich hat es nicht so sehr überzeugt, zumindest bis her noch nicht. Ansonsten war der Film auf jeden Fall gut, aber eben bei weitem nicht so genial, wie ich es erwartet hätte, vielleicht kommt das noch, vielleicht nicht. Schlecht war er nicht, lachen konnte ich hier und da auch mal. Es war okay, es war gut, aber eben nicht mehr.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheRambostar007

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Oh man, bin ich froh das ich dem Film noch einmal eine Chance gegeben habe. Zuvor hatte ich Scott Pilgrim vs. the world nur teilweise gesehen und konnte so garnichts damit anfangen. Man sollte sich vorher auf einen solchen Film einstellen, dachte ich.
Was sich mir dann zeigte, war eine absolut kreative und wunderbare Liebeserklärung an die Welt der Geeks, Nerds und Videospiel Vernarrten. Schlicht alle, welche diese Welt zu lieben gelernt haben. Tja und hier liegt das Problem. Nicht jeder auf der Welt liebt Videospiele oder vor Ideen überlaufende Filme. Deswegen wird dieser Film an den Kinokassen gefloppt sein. Doch wie z.B. Fight Club hat Scott Pilgrim seinen Verdienten Ruhm erst auf dem DvD Markt bekommen. Für alle Jugendlichen welche nicht die größten Gamer sind, gibts dann jedoch eine fantastische Liebesgeschichte, mit tollen Einfällen und übertrieben visuellen Effekten. Denn diese sind vor allem in den Kampfsequenzen sehr gelungen. Auch die Charaktere (verkörpert von Michael Cera und der bezaubernden Mary Elizabeth Winstead) sind alle sehr sympathisch und tragen für mich dazu bei, dass dieser Film eine absolute Genreperle ist. Übrigens hat auch "The Punisher" Thomas Jane einen lustigen Auftritt als Veganer-Polizist.

Fazit: Kreative und humorvolle (Action-)Romanze, voll von Zitaten, nie albern und zu jeder Zeit symathisch.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stardust.Spectre

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Es lag nicht an den "Special Effects", dem Soundtrack oder dem besonderen Witz des Films, auch die Schauspieler waren recht cool aber die Gesamtstory war leider relativ schwach. Schade !

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lindus

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

der Soundtrack ist einmalig :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jan.wurst.1

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

ich habe mich wahnsinnig gefreut auf diesen Film weil er in den höchsten Tönen gelobt wurde. Aber das war wirklich um es in Watte zu verpacken Scheiße! Den halben Punkt gibts für den Mut sowas zu Produzieren

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Frankie Dunn

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Hat denn niemand denselben Film wie ich gesehen? Hartigan85 ausgenommen, von ihm gabs auch die verdiente 0.0. Nervtötend wäre wohl maßlos untertrieben für dieses Gebrabbel, die Lärm(musik)-Dauerschleife, die bescheuerte Inszenierung und das Drehbuch, das für sich schon absolut inakzeptabel ist. Sind die nicht in der Lage normal zu sprechen? Gar nichts war das, gar nichts. Erinnert mich persönlich an diese typischen Comedians ohne Selbstbewusstsein, die ihr eigenes Programm für so schlecht halten, dass sie es im Zeitraffer und mit möglichst viel Gezappel und Geschrei rüberbringen, um wenigstens von ein paar Zuschauern mit einem mir nicht verständlichen Geschmack ihre Lacher zu bekommen. Ich finds nur erbärmlich. 0.0

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Frankie Dunn

Antwort löschen

Naja, ich bin 22. Das sind nicht alles Teenager hier, die den mögen ;) So etwas entsprach nie meinem Geschmack. Ich vermute eher, dass Comic/Computerspiel-Fans hier die Zielgruppe sind.


JB_Berlin

Antwort löschen

Ich denke ihr habt den Film nicht verstanden. Passiert.


Niotq

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Weder "Shaun of the Dead" noch "Hot Fuzz" habe ich bis heute gesehen, ich weiß allerdings um die nicht unerhebliche Fangemeinde, die Edgar Wright bereits um sich scharen konnte. "Scott Pilgrim Vs. the World" sollte die Nagelprobe werden. Ich erwartete viel Kurzweil, schnelle Schnitte und polarisierenden Humor, nicht wissend, an welchem Pol ich mich wiederfinden würde. Gelegentlich ist es ja auch so, dass Polarisierendes recht spurlos ohne sonderliche Zu- oder Abneigung an mir vorbeigeht, man denke nur an... äh... Sushi!

Genug der Abschweifungen: Hier haben wir also eine Comicverfilmung, die von einem nerdigen Twen handelt, der eine Frau namens Ramona kennenlernt, in die er sich auf Anhieb verliebt. Jedoch: Über sieben Brücken muss er gehen, will heißen, ihre sieben bösen Exfreunde, die sogar so etwas wie eine Liga geformt haben, besiegen. Ich vermeide hier bewusst das Wort "töten", immerhin ist das hier ein FSK-12-Film. Und irgendwie noch die Musikkarriere mit der bescheidenen Indieband (Nigel Godrich, der langjährige Produzent von Radiohead, schneiderte die passende Musik dazu - wobei ich stark das Gefühl hatte, dass die immer nur ein und denselben Song von sich gaben) in die Wege leiten. Und darauf achten, dass das Herz von Ramonas leider Gottes überlappender Vorgängerin Knives halbwegs in einem Stück bleibt.

Wer nun vermutet, dass diese sieben Mitglieder der League of Evil Exes (nur die Spitze des Eisberges, wenn es um bewusst klischeehafte Videospielreferenzen geht) im Prinzip nur die Aufgabe haben, den Weg für ausgedehnte Kampfszenen mit MTV-Ästhetik und Retrocharme zu ebnen, der trifft den Nagel auf den Kopf. Hier hat man sichtlich Wert darauf gelegt, die Duelle mit ausreichend Eyecandy-Faktor und auch Humor zu versehen, diese effektgeladenen Exfreund-Eliminationen mit zahlreichen Wendungen sind von weitaus größerer Kurzweil als sich das manch einer gedacht haben mag.

Humor ist aber auch ansonsten ein wichtiger Punkt. Die Hauptfigur mag etwas sonderbar geraten sein (erfahrene Konsumenten solcher Filme mögen es sich beim Namen Michael Cera schon gedacht haben), hält aber einiges an markigen Kommentaren bereit, denn irgendwie muss man Ramona ja für sich gewinnen. Da ist er nicht der Einzige, meisterhaft ausgeführt wird das vor allem von Scotts schwulem Mitbewohner Wallace, gespielt von Kieran - seht ihn euch an, ihr erratet es bestimmt - genau, Culkin (see that bland, non-expressive, dead face that only a Culkin can give you?). Allerhöchstens die Exes überschreiten die Grenze zur Albernheit stellenweise überdeutlich.

"Scott Pilgrim Vs. the World" ist ein prinzipiell tadelloser Popcornfilm, dem ich allerhöchstens anlasten kann, dass der "Für zwischendurch"-Faktor mehr als evident ist, weshalb ich auch leider nicht über die für meine Verhältnisse etwas knauserig wirkenden sechs Punkte hinauskomme. Ich gehöre vielleicht auch nicht wirklich zur Zielgruppe, denn ich lasse mich eigentlich nicht wirklich schubladisieren, hoffe ich, also auch nicht als Nerd, und meine Videospielphase hatte ich als Kind, mittlerweile reicht es mir sporadisch. Sei's drum, die Vorzüge liegen auf dem Tisch, und man dürfte schnell merken, ob man sich von solcherlei Humor bzw. Ästhetik angesprochen fühlt. Bei mir war das hier wieder eher so ein Sushi-Fall.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Niotq

Antwort löschen

Hallo und vielen Dank. Ich glaube, da könntest du recht haben - auch wenn ich die Kämpfe wie gesagt ziemlich unterhaltsam fand, deine Schilderung klingt danach, als hätte man noch mehr draus machen können. Ich hab ja keine Ahnung vom Comic, aber was du schreibst, klingt ganz verlockend. Und wenn ich mir dein vorsichtiges "irgendwie mag" anschaue, vermute ich mal, in deiner 9.0 steckt noch viel, viel Sentimentalität. Nicht dass das irgendwie schlimm wäre. ;)


Grimalkin

Antwort löschen

Ja, also die Inszenierung ist einfach unheimlich perfekt getroffen und ich halte Edgar Wright technisch sowieso für einen sehr guten Regisseur, in der Hinsicht trifft er mit vielen Szenen einfach derart ins Schwarze, dass ich nach dem Ansehen schon recht begeistert war. Gleichzeitig bin ich natürlich auch etwas betrübt, dass z.B. Stephen Stills, Kim Pine und weitere im Film fast schon zu Statisten degradierte Charaktere so uncharmant fallen gelassen wurden. Scott und Ramona haben dort eine enorme Präsenz, die sämtliche Subplots im Keim erstickt. Andererseits auch verständlich, wenn man das Format Spielfilm wählt. Da passt schlicht und ergreifend nur ein Bruchteil einer insgesamt mehr als 1000-seitigen Comicgeschichte rein. Innerlich bin ich auch immer ein wenig hin- und hergerissen, akzeptiere aber auch, dass man bei einer Adaption von Comic zu Film ganz anderen Regeln folgen muss. Da müssen Abstriche gemacht werden, klar. Den Teil der Vorlage jedoch, den Wright tatsächlich umgesetzt hat, finde ich absolut gelungen. :)


Mr.Queeqeq

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Als ich heute die Beschreibung von Scott Pilgrim gegen den Rest lst, war ich sofort begeistert, der Film beinhalt einiges. was ich mag: Rock, Videospiele, Nerdkultur.

Und, ich wurde nicht enttäuscht,Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, bietet zahlreiche Videospielhommagen und Zitate, solie Indierockmucke.

Das was mich aber wirklich beindruckt hat war die Handlung,es geht um Scott Pilgrim, einen schüchternen 22jährien der mit einer 17jährigen Schülerin ausgeht weil er enorm unter der Trennung seiner Exfreundin leidet und sich ablenken will, dann lernt er die mysteriöse Ramona kennen für die er sofort Feuer und Flamme ist, doch um sie zu erobern muss er sieben ehemalige Lover von Ramona im "Kampf" besiegen.

Soweit so grotesk.

Natürlich bietet der Streifen herrlich absurden, grotesken Humor, ich sage nur Veganer Internat....

Aber das beste ist die Hauptfigur selbst, Scott ist der Inbegriff des Verlierers, und wächst immer mehr über sich hinaus, dank der guten Darstellung von Michael Cera ist die Entwicklung von Scott Pilgrim glaubwürdig.

Alles in allem kann ich jedem diesen Film empfehlen der Videospiel mag, die Nerdkultur versteht und den absurden und überzogenen Humor von Edgar Wright liebt.

Ich für meinen Teil finde den Film genial, wegen der nerdigen Gestaltung, dem Humor und dem kitschigem aber passendem Ende.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch