Shaun of the Dead
GB 2004
- Genre
- Zombies, Schwarze Komödie, Romantische Komödie, Parodie
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Shaun (Simon Pegg) treibt seine Freundin Liz (Kate Ashfield) fast in den Wahnsinn, denn ihm scheinen seine Kumpels Ed und Pete wesentlich wichtiger zu sein, als das Mädchen das er liebt. Doch dann wird sein geliebter Pub von Zombies überrannt, und Shaun muss neben Liz auch noch seine Mutter retten...
- Cast
- Dylan Moran, Kate Ashfield, Bill Nighy, Simon Pegg, Penelope Wilton, Nick Frost, Lucy Davis — Mehr
- Regisseure
- Edgar Wright
- Autoren
- Edgar Wright, Simon Pegg
- Laufzeit
- 99 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- London
- Handlung
- Auto, Beste Freunde, Bettler, Bier, Brutalität, Eifersucht, Erwachsen, Ex-Freundin, Flucht, Freundschaft, Gehirn, Gewehr, Kneipe, Lebensentwurf, Liebe, Militär, Mitbewohner, Mutter-Sohn-Beziehung, Rausch, Saufgelage, Schallplatte, Schimpanse, Schuppen, Stiefvater, Trennung, Vater-Sohn-Beziehung, Videospiel, Zombie, Überlebender
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Shaun (Simon Pegg), ein junger und mit seinem Leben recht unzufriedener Elektrofachverkäufer, lebt in einer WG in den Außenbezirken von London. Zusammen mit seinem… — Mehr
Handlung
Shaun (Simon Pegg), ein junger und mit seinem Leben recht unzufriedener Elektrofachverkäufer, lebt in einer WG in den Außenbezirken von London. Zusammen mit seinem besten Freund und Mitbewohner Ed (Nick Frost), einem faulen und arbeitslosen Nichtsnutz, hält er sich meistens in seinem Lieblingspub, dem Winchester auf. Shauns Umgebung – allen voran sein anderer Mitbewohner Pete (Peter Serafinowicz) und seine Freundin Liz (Kate Ashfield) – reagieren verstärkt gereizt auf Ed, der offensichtlich einen schlechten Einfluss auf Shaun ausübt.
In seinem Job wird Shaun – obwohl mit 29 deutlich älter als die anderen Angestellten – nicht respektiert, und das Verkaufen erledigt er auch eher halbherzig. Seine Beziehung scheitert schließlich daran, das Shaun sein Leben nicht auf die Reihe bekommt. Er scheint an einem Tiefpunkt angekommen zu sein. Zusammen mit Ed betrinkt er sich im Winchester, während London von einer Zombieplage heimgesucht wird.
Am nächsten Morgen macht sich Shaun auf, um etwas zum Frühstück zu besorgen. Die Stadt ist mittlerweile wie ausgestorben, nur einzelne Zombies streunen durch die Straßen. Shaun bekommt von all dem nichts mit, da sich aus seiner Perspektive alle normal verhalten.
Als jedoch einer der Zombies durch ihren Garten läuft, werden Shaun und Ed misstrauisch. Durch eine Fernsehsendung werden sie darüber informiert, dass sich die Wesen nur dadurch besiegen lassen, dass ihnen der Kopf abgeschlagen oder das Gehirn zerstört wird. Nachdem sie die Zombies im Garten besiegt haben, überlegen sich Shaun und Ed, wie sie die Mütter von Shaun und Liz retten können. Shauns Stiefvater, zu dem er kein sehr inniges Verhältnis hat, wurde bei einem Angriff auf das Haus von Shauns Eltern gebissen und muss somit ebenfalls aus dem Weg geräumt werden.
Der Plan geht erwartungsgemäß nicht wie geplant auf, Shauns Stiefvater, obwohl infiziert, ist noch im Besitz seiner geistigen Kräfte und wird zusammen mit Shauns Mutter gerettet. Nach einer schwierigen Flucht verschanzen sie sich zusammen im Winchester.
Weiterführende Informationen
- Zum Genre des Zombiefilms
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.5
Der Film Shaun of the Dead wurde von 56 Kritikern bewertet.
Allerdings muss auch gesagt werden, dass Wright den furiosen Witz und Esprit der ersten Hälfte nicht hält. Mit zunehmender Spielzeit wird der Ton ernster und man befindet sich - vor allem im letzten Drittel - dann "nur noch" in einem recht typischen Zombiefilm, bei dem das Klientel solcher Filme dann auch artig bedient wird (sinnigerweise wird dann da auch richtig losgemantscht). Allerdings kann man das SHAUN OF THE DEAD nicht wirklich als Manko ankreiden, denn er ist gut gemacht, reizend gespielt (Simon Pegg sieht mit Stirnband ein wenig aus wie der junge Walken in DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN) und echt drollig.
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Ein Film, bei dem unerfreulicherweise die guten Szenen bereits im Trailer enthalten sind. Weder als Komödie, noch als Romanze erfüllt der Film die Mindestkriterien. Verlorene Zeit.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Neroghost 2010/01/09 14:45:06
Ganz meine Meinung. Die reinste Zeitverschwenundung dieser Film! Weder lustig noch irgendwelcher Horror sind enthalten. Echt mies!
Kommentare — Sehenswert 7.4
Der Film Shaun of the Dead wurde von 7198 Mitgliedern bewertet.
istvan 2010/02/15 01:15:02
Also als ich "Hot Fuzz" gesehen habe, dachte ich, davon gibts keine Steigerung....aber es gibt sie..."Shaun of the dead" ist einfach genial wenn man gerne Blut spritzen sieht und etwas schwarzen Humor verträgt....
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mezzzo 2010/02/08 21:06:51
endlich mal jemand der sich nicht gleich umdreht, 3 mal stolpert, kreischt wie auf dem spieß und um sein leben kämpft wenn er ein zombie erblickt. wer schon immer einmal sehen wollte wie die sterblichen unsere untoten mitmenschen auf den arm nehmen & sie herumschubsen darf diesen film nicht verpasst haben. wer all das nicht sehen möchte, darf diesen film auch nicht verpasst haben.
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Mertur 2010/02/04 05:08:18
*hust* Also wer des englischen nicht mächtig ist und ihn sich auf deutsch anschaut, bekommt wiedereinmal perfekt präsentiert dass es einfach nicht funktioniert britische Komödien mit dem gleichen Charme und Witz zu übersetzen.
Auf englisch allerdings... sweet as hell ;)
so long
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Doard 2010/02/09 00:30:10
aber british english ist british english! Kommt aus England! ergo: cool :)
Märchenhexe 2010/03/03 23:47:29
da gebe ich dir recht: ich hatte ihn zuerst in englisch gesehen und war total begeistert. Danach mal kurz in die deutsche Fassung geswicht und: WTF?? einfach ungenießbar.
Kommentieren | Alle Kommentare (91)
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Simon Pegg und Edgar Wright kreierten mit „Shaun of the Dead“ einen lustigen Zombiefilm, der so einige ernst gemeinte Zombieschocker weit hinter sich lässt. Der herrliche britische Humor, die bewusst überspitzen Schnitt- und Kameraspielereien, die zahlreichen Cameos britischer Prominenter und die straffe Inszenierung machen diese liebevolle Hommage an George A. Romeros „Dead“ Filme zur kurzweiligen und einzigartigen Unterhaltung. Da die Anspielungen auf die filmischen Vorbilder subtil bleiben, kommt „Shaun oft he Dead“ erfreulicherweise als sehr eigenständiges Werk daher. Der Untertitel „A Romantic Comedy. With Zombies.“ kommt auch nicht von ungefähr. Pegg und Wright ersonnen eine Geschichte um einen sympathischen Anti-Helden und seine Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, wo die Zombies lediglich das i-Tüpfelchen darstellen. So ist aus „Shaun of the Dead“ eine durchaus intelligente Komödie geworden, statt einer platten Parodie mit blassen Charakteren, die man beim Begriff „Zombie-Komödie“ zu befürchten hat.
Im weiteren Verlauf schwinden die humorigen Einlagen unerwartet und es wird recht ernst. Hier kommen die Schauspielkünste der Darsteller gut heraus, doch fühlt sich das Ganze dann nicht mehr wirklich stimmig an. Dafür ist das Ende dann aber wieder wunderbar komisch und erinnert an die verschmitzte Gesellschaftskritik des Altmeisters Romero. Daumen hoch für diese überaus kreative und hochwertige Komödie, die nicht auf der ganzen Linie überzeugt, aber dennoch über weite Strecken Ihresgleichen sucht. Romero selbst hat’s auch gefallen. Und das sagt ja eigentlich schon alles.
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