Zu Listen hinzufügen

The World's End

The World's End (2013), GB Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 12.09.2013


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.0
Kritiker
40 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
3943 Bewertungen
248 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Edgar Wright, mit Simon Pegg und Nick Frost

In The World’s End von den Machern von Shaun of the Dead und Hot Fuzz wiederholen fünf Jugendfreunde einen legendären Sauf-Marathon, während die Menschheit gegen die Apokalypse kämpft.

Handlung von The World’s End
20 Jahre ist es nun her, dass fünf Freunde aus Kindertagen sich an einem epischen Pub-Crawl versuchten und glorreich scheiterten. Jetzt ist Gary King (Simon Pegg) 40 Jahre alt, doch anders als seine Freunde ist er noch nicht erwachsen geworden. Es gelingt ihm, seine unwilligen alten Kumpel wieder zusammenzuraufen und sie zu überreden, den Sauf-Marathon zu wiederholen. Wie damals ist das Ziel des Schnaps-Parcours die legendäre Kneipe The Worlds End in ihrer Heimatstadt. Während die Freunde in ihrem Rausch versinken und sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander aussöhnen wollen, bemerken sie nicht mehr, was um sie herum vorgeht. Denn während sie im Suff auf The World’s End zuschwanken, droht die restliche Menschheit in der Apokalypse unterzugehen.

Hintergrund & Infos zu The World’s End
Simon Pegg und Edgar Wright arbeiteten wie schon in Shaun of the Dead und Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis gemeinsam am Drehbuch zu The World’s End. Zusammen zählen die drei Filme zur sogenannten Blood & Ice-Cream- oder auch Cornetto-Trilogie, da sie neben blutigen Splatter-Elementen auch charakteristische Szenen beinhalten, in denen die Charaktere sich über besagte Eiswaffeln hermachen.

Wie schon in den Vorgängerfilmen übernimmt Simon Pegg gemeinsam mit Nick Frost die Hauptrollen, während Edgar Wright Regie führt. Zum Cast gehören außerdem Martin Freeman (Der Hobbit: Eine unerwartete Reise), Paddy Considine (Submarine), Eddie Marsan (21 Gramm) und Rosamund Pike (Stolz und Vorurteil).

Die Dreharbeiten zu The World’s End begannen im Oktober 2012, nachdem bereits im Sommer 2011 erste Gerüchte um den Film bestätigt wurden. (ST)

  • 37795279001_2401966227001_thumbnail-for-video-2401923045001
  • 37795279001_2364769929001_thumbnail-for-video-2365685850001
  • The World's End
  • The World's End
  • The World's End

Mehr Bilder (19) und Videos (9) zu The World's End


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The World's End
Genre
Komödie, Buddy-Film, Science Fiction-Film, Actionfilm
Zeit
Gegenwart, Nacht, Nahe Zukunft
Ort
England
Handlung
Alkohol, Alkoholismus, Alte Freunde, Altern, Anonyme Alkoholiker, Apokalypse, Außerirdische Phänomene, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Bar, Bedrohung, Betrunken, Erwachsenwerden, Feier, Freundschaftsband, Gang, Genuss, Invasion aus dem All, Kneipe, Lebensfreude, Lebenslüge, Lebenstraum, Lügner, Männerfreundschaft, Nachtleben, Party, Pub, Realitätsverlust, Saufgelage, Scheitern, Selbsterkenntnis, Selbstfindung, Selbsthilfegruppe, Selbstmordversuch, Spaß, Sterben und Tod, Tradition, Vergangenheitsbewältigung, Verlierertyp, Verlust der Jugend, Wahre Freundschaft, globale Bedrohung, ungleiche Freunde
Stimmung
Aufregend, Gutgelaunt, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Big Talk Productions, Relativity Media, Working Title Films

Kritiken (28) — Film: The World's End

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

[...] Lange Jahre habe ich auf ihn gewartet, den Abschluss der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie des genialen Trios Pegg, Frost und Wright und nun endlich hat es "The World’s End" im vergangenen September hierzulande ins Kino und nun auch ins Heimkino geschafft und einer Sichtung stand nichts mehr im Wege. Die in Fan-Kreisen auch liebevoll als Three Flavours Cornetto Trilogy (diesmal ist es das Mint-choc-chip-Cornetto in einer denkwürdigen, Szene) betitelte Reihe widmet sich nun also im letzten Teil den Außerirdischen und Drehbuchschreiber Simon Pegg und Edgar Wright stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass sie es nicht verlernt haben, einen ganzen Film mit Anspielungen und Reminiszenzen vollzupacken, ohne dabei die eigene – und gewohnt abgedrehte – Geschichte je aus den Augen zu verlieren. Die Freundschaft zwischen Peggs und Frosts Figuren wird hier erneut liebevoll variiert und gar um eine Menagerie von Freunden bereichert, die man in dieser Konstellation gerne öfter bewundert hätte, wenn auch manche der Figuren gerade gegen Ende dem sich zuspitzenden Showdown geopfert werden. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

- "Was ist mir dir passiert Gary?"
- "Nichts!?"

Seit 23 Jahren scheint mir Gary King wirklich nicht viel passiert zu sein. Damals war er tatsächlich der King, das Alphamännchen der Schule und Anführer seiner Gang voller leicht nerdiger Untertanen. Aber wie so oft im Leben, später sind die coolen Jungs von damals nur noch traurige Existenzen, die ihren "besten Zeiten" nachweinen, während die belächelten Waschlappen mit beiden Beiden fest im Leben stehen. Weil sie erwachsen werden wollten. Gary King nicht. Warum auch? Na, weil das Leben nicht stillsteht. Normalerweise...

Das erste Drittel des lange erwarteten Abschluss der Blood & Ice-Cream Trilogie von Edgar Wright ist mehr als gelungen. Der absolute Anti-coming-of-age-Typ trommelt seine früheren Weggefährten zusammen, um endlich die Kneipentour nachzuholen, die damals nicht beendet wurde. Nur die haben sich in den letzten Jahren tatsächlich weiter entwickelt. Das Ganze ist herrlich mit anzusehen, dank witziger Dialoge mit zündenden Pointen, mächtig Charme und einem prächtig harmonisierenden Darsteller-Quintett. Die Stammkräfte Simon Pegg und Nick Frost bekommen durch Paddy Considine, Martin Freeman und Eddie Marsan fähige Verstärkung, bei der eins wichtig ist: Man nimmt ihnen das voll ab. Sie könnten wirklich alte Schulfreunde sein. Die Besetzung ist ein ganz großes Plus. Aber vor allem: Dem ersten Drittel schwingt schon eine gewisse Melancholie und ganz viel Herz mit. Die schönste Zeit des Lebens ist vorbei, egal wie sehr man sich daran klammert. Die Jugend lässt sich nicht künstlich am Leben erhalten. Wer das selbst am eigenen Leib miterlebt hat, kann beide Seiten (die von Gary und die seiner Kollegen) verstehen und nachvollziehen.

Nur was jetzt schon auffällt: Während die Vorgängerfilme "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" relativ schnell zum Hauptakt und damit zur eigentlichen Genre-Parodie kamen, braucht "The World's End" dafür relativ lange. Das stört an sich nicht - wie gesagt, alles schön anzusehen - nur wenn es dann passiert, wirkt es leicht ruckartig und wie ein Bruch. Kein fliessender, harmonischer Übergang, ein klares Break. Ab da verliert der Film auch etwas, was angesichts der Art und Weise der Vorgänger erstaunt. Das Body-Snatcher-Szenario setzt etwas zu sehr auf Action und wirkt speziell zum Finale fast heillos überladen. Was da am Ende auf einen einprasselt, erscheint hektisch und etwas zu chaotisch zusammengeschleudert. Seinen Humor verliert der Film Gott sei Dank nie und bei aller Kritik, Spaß macht die liebevolle Nummer natürlich immer noch. Auch der (jetzt deutlich) melancholische Einschlag stört gar nicht, schliesslich ist das Finale der liebgewonnenen Trilogie auch mit etwas Abschiedsschmerz verbunden und die (zwischenmenschliche) Thematik entbehrt nun mal nicht eines leicht ernsten Anteils.

Nur die Mischung stimmt insgesamt nicht ganz. "The World's End" hat alle Möglicheiten, auf einem Niveau mit den ersten Teilen zu spielen, erreicht allerdings nicht deren Klasse. Schade, dass neben den erwähnten Body-Snatcher-Anspielungen erst kurz vor Schluss noch andere Parodie-Anleihen in das Chaos geworfen werden. Etwas "Dark City", etwas "Mad Max", was fast verspätet daherkommt und nicht mehr richtig zünden mag.

Gemessen an den übergrossen Fussstapfen ist es schon eine leichte Enttäuschung, nur im Vergleich zu sonstigen Komödien noch lange kein Weltuntergang. Nicht mal ansatzweise. Dafür viel zu charmant, sympathisch, immer noch witzig und einfach ein Ding zum lieb haben. Und ein wenig zum traurig werden. Macht's gut Jungs, war 'ne schöne Zeit.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

JackoXL

Antwort löschen

Danke, hast du aber auch. ;) Bin mir sicher, Pegg/Frost machen noch einiges zusammen.


LaLaland2000

Antwort löschen

So und ich pfeife mir jetzt noch „Die Mächte des Wahnsinns“ rein.Einer der Besten Horrorfilme 90er Jahre hab mir gestern gekauft als Blu-Rey, aber leide nur Dolby Digital 2.0... :(


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Hier sind hier nicht nur Könner am Werk, sondern auch echte Cineasten, die ihre Vision auf recht unkonventionelle Art und Weise umsetzen. Dabei schaffen sie es sich selbst treu zu bleiben, ohne sich irgendwie großartig zu wiederholen. Zwar erahnt man vermutlich in Anbetracht der Vorgeschichte des Trios was da kommt, aber was da dann wirklich kommt, hat man vermutlich nicht kommen sehen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Also, der Film ist durchgehend unterhaltsam und die Schauspieler geben allesamt ihr Bestes. ABER 'The World's End' fühlt sich eher wie ein Statement an, anstatt eine echt spaßige Komödie zu sein.

Wright und Pegg sahen es nach dem massiven Fan-Input wohl als ihre Pflicht an, die potenziellen One-Shots SHAUN OF THE DEAD & HOT FUZZ zu einer konzeptionellen Trilogie verschmelzen zu lassen. Und so kommt es, dass END vor sovielen Anspielungen an die vorangegangenen Werke strotzt, dass man ja nicht merken soll, wie bieder und formelhaft-vorhersehbar er, aus bemüht-verschleierter Ratlosigkeit heraus, tatsächlich inszeniert ist.

Lag sicherlich an Wright's Verbitterung über seinen SCOTT PILGRIM-Flop, dass er nun ein ganz klares Zeichen setzen wollte: Es ist nobler ein Original zu sein, Anti glattgebügeltes Hollywood, Anti-Reboot, Nostalgie & klassisch gestaltetes Kino FTW. Nun hab ich ja echt nichts gegen so eine Message an sich und finde deshalb den 3. Akt (der anders als der Restfilm nicht komplett durch die Trailer vorweggenommen wurde), der sich auf eben jene Message fokusiert und wirkungsvoll die durchweg etablierten Plotpoints zusammenflechtet, recht stark. Etablierte Erzählformeln an sich finde ich sowieso nicht schlimm, wenn der Inhalt dann trotzdem frisch und gewitzt bleibt.

Jedoch fand ich es recht ernüchternd, wie uninspiriert und bissfrei (immerhin im Gegensatz zu den Vorgängern erstmals ab 12) der Plot vorangetrieben wird - sowie die immer monotoner werdenden Kampfszenen - und wie gering die Gagdichte hier ist, als ob Wright ausversehen einen viel zu glattgebügelten Film hingezaubert hat, nur damit die Fans ja zufrieden sind.

So kommt es leider auch, dass das Herzstück einer jeden guten Komödie, die Charaktere, nicht mehr allzu liebenswert gestaltet sind und bar jeder Rationalität die Handlung des Films, die 12-Pubs-Tour, pflichtbewusst erfüllen müssen, weil sie es ja so schön haben wollen wie damals. Harte Sache natürlich, dass ihnen und den Filmemachern selbst dieser Wunsch beim besten Willen nicht erfüllt werden kann. Der Funke zündet leider nur noch schwach und hinterlässt leider einen recht bitteren, bemühten Nachgeschmack.

Aber der Gedanke zählt - nice try, boys...now go on with your life!

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...] „The World's End“ bleibt weitestgehend eigenständig, allerdings kann ein Mindestmaß an künstlerischer Autarkie nicht davor bewahren, dass der Film die Ausarbeitung der Essenz vom Wert einer Freundschaft in seiner essentiellen Würze zu sehr in den Hintergrund rückt und durch effektuierte Schauwerte austauscht – jedenfalls stückweise. Aber „The World's End“ bleibt ein solider Film, weil die Figuren liebenswert sind und Wrights Humorverständnis unverkennbar.

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

Sind wir keine Freunde mehr? Und Philippe?


Le Samourai

Antwort löschen

:) Ihr seid tatsächlich mit die beiden einzigen. 99% geben 7.5 Punkte und mehr.


Mr.Film: City of Cinema

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

"I haven't had a drink for sixteen years, Gary."
-"You must be thirsty then."

Wir hatten HOT FUZZ, einen der ungewöhnlichsten Thriller seit überhaupt und wir hatten SHAUN OF THE DEAD, eine Zombiehorrorkomödie die ebenfalls nicht in das Muster der restlichen Genreableger passt. Und nun ist da THE WORLD'S END, das Endstück der Cornetto-Trilogie. 5 Freunde, 12 Pubs. Diese Kombination inszeniert den finalen Sprint des Macher-Teams Pegg, Frost und Wright. Ein Schlussspurt, der nochmal alles vereint, was die Vorgänger so besonders gemacht hat.

Es wird düster, tragischer und sogar ernster, doch bleibt der Humor - Gott sei dank - durchgehend bewahrt und es wird nichts in den Dreck der Eintönigkeit gezogen. Soweit so gut, das Rahmenmodell eines erfolgreichen Trilogien-Abschlusses wurde gestellt, eigentlich muss man nicht mehr viel tun, als eine halbwegs interessante Story reinzupacken, die einem sogar noch was geben könnte.

Spiel, Satz und Sieg an das britische Trio, sie bieten trotz Ideenausquetschen von Teil 1 und 2 impulsive Einfälle und One-Liner, die verdammt gut sitzen (können). Es müsste eigentlich nicht erwähnt werden, aber: Wer mit den anderen Filmen und deren Humor nichts anfangen konnte, wird hier auch nichts mehr holen können. Der Rest wird sich freuen, trotz erwachsenen Szenen kommt es zu grandiosen Lachpassagen. Die Waage wurde hier nicht schlecht gehalten.

Die Story braucht zwar etwas und bleibt auch trotz guten Überraschungen recht klein, doch bietet sie genau das, was man braucht, um den Film ideal genießen zu können. Die erste Stunde dient dazu sich gedanklich mit an den Sauftisch zu den Jungs zu setzen und darauf vorzubereiten, was die kleine Truppe in der nächsten so durchstehen muss. Man hat den Film da schön in zwei Teile gesplittet und somit eine Menge Abwechslung reingebracht, langweilig sollte Fans auf keinen Fall werden.

THE WORLD'S END ist ein mächtiger Genremix wie man ihn sich nach den hohen Erwartungen auch vorgestellt hat, es werden sogar einige Momente aus SHAUN und HOT FUZZ Revue geschehen gelassen und somit verabschiedet man sich mit einer rundum perfekten Umarmung. Richtige Anhänger werden hier die meiste Freude haben, der Rest einen amüsanten Filmeabend mit stimmigen Phrasen und Witzen, die auch mal auf den Boden zum Lachen reißen können.

"We're going to see this through to the bitter end. Or... lager end."

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Nach This is the End dachte ich ja tatsächlich eine Sekunde, dass sich Edgar Wright wirklich anstrengen müsste, wenn er bessere Unterhaltung abliefern will, als der abgedrehte Weltuntergangsfilm von Seth Rogen und Co.

Was natürlich ein dummer Gedanke war. Denn so gut This is the end auch ist, er bleibt immer Farce, immer Real-Life South Park und hat einen Heidenspaß damit. The World's End ist aber tatsächlich eine andere Liga, denn er transzendiert den reinen Genremix noch mehr, als es die Vorgänger "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" taten.

SOME SPOILERS AHEAD

Im Grunde erleben wir ja dreimal die gleiche Geschichte: Der Einbruch einer schleichenden Bedrohung in den Alltag, seien es Zombies, gestörte Kleinbürger oder diesmal: Aliens. Das ganze mit extrem interessanten Figuren, witzig ohne debil zu sein, splatterig ohne derb zu sein und selbst im Zitat immer originell und verdammt unterhaltsam.

Was The World's End unterscheidet sind jedoch noch einmal stärkere Charaktere, die die SciFi-Elemente fast in den Hintergrund drücken. Ja unsere fünf Midlife-Crisis-Freunde auf Pupcrawl entdecken eine außerirdische Invasion - doch die ist letztlich nur der Katalysator der persönlichen Geschichten - was nicht heißt das es nicht genug Action und Gags gibt.

Eine gewisse Melancholie kennzeichnete Wrights Filme durchaus, doch Shauns ambitionsloser Trott und Nicholas Angels analer Zwangscharakter wogen nie so schwer, wie die vier Normalos plus Gary King die sich auf machen die Golden Mile, den finalen Pup-Crawl zu absolvieren. Simon Pegg sah nie so fertig aus und war nie ein derartig gescheiterter Charakter - dem selbst am Ende keine wirkliche Chance zugestanden wird.

The World's End ist ein Film über das Erwachsenwerden und die Frage ob es schlimmer ist sich zu arrangieren und zu tun was erwartet wird oder wie Gary verzweifelt der glorreichen Jugend nach zu hängen. Er ist leicht als Loser zu identifieren und wenn er am Ende verzweifelt sein Festhalten am Pup-Crawl rechtfertigt mit "It's all I got!" ist das tatsächlich tränentreibend anrührend. Keine schlechte Leistung für eine Figur die man die erste halbe Stunde nur schlagen will, weil sie so unerträglich erscheint und die wir als Zuschauer nur deswegen ertragen, weil seine "normalen" Freunde ihn auch nicht wirklich zu mögen scheinen.

Doch wirklich happy wirken sie alle nicht. Workoholics die nicht abschalten können, im Familieneinerlei Gefangene die nie das Mobbing aus Schulzeiten überwunden haben oder wie Nick Frost vor den Scherben einer Beziehung stehen. Erwachsenwerden scheint eine freudlose Angelegenheit, egal ob man erfolgreich scheitert oder zum Außenseiter wird wie Gary.

Das die Besetzung großartig ist auch über Frost und Pegg hinaus hilft der Sache immens. Natürlich sind Wright-Spezis wie Bill Nighy oder Julia Daekin dabei, aber die Kerntruppe ist es die den Film trägt. Eddie Marsan als verhuschter, mausgesichter Peter ist so gut, dass es oftmals reicht nur sein Gesicht zu sehen um sein komplettes Innenleben lesen zu können. Paddy Considine hat noch den schwersten Part, als normalster der ganzen Truppe - aber auch er überzeugt, genau wie Martin Freeman als dauergrinsender Makler der schon leicht creepy wirkt, ehe er zu einem Pod-People wird.

Peg und Frost sind beide wundervoll. Frost ist schauspielerisch deutlich gewachsen seit Spaced-Tagen. Er spielte vielschichtiger und ist nicht mehr drauf angewiesen nur die liebenswert-debilen Typen zu spielen. Genau genommen haben sich seit Shaun die Rollen verkehrt, denn diesmal ist Pegg als Gary King der Loser der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt. Und diese Figur ist so weit entfernt von Shaun, Angel oder Tim aus Spaced, dass man ihn fast nicht wiedererkennt. Sein Gary ist niemand den man wirklich kennenlernen möchte, er ist prollig, laut, anstrengend und ein Poser - dem doch irgendwie die Angst und Verzweiflung aus jeder Pore strahlt und dessen beschränktes emotionales Instrumentarium ihn dazu zwingt in immer der gleichen Weise zu agieren.

Wenn Wright diese fünf auf ein scheinbar durchgentrifiziertes Dorf loslässt, dass eigenen Charme durch formatierte Bravheit ersetzt hat, dann wäre das auch ohne Aliens schon unterhaltsam genug - und der Film funktioniert exzellent auch ehe enthüllt wird, dass die merkwürdigen Menschen nicht die ganz normalen Spießer sind sondern tatsächlich Roboter-Pod-People. Doch dann dreht The Worlds End nochmal eins weiter auf und liefert splatterige Effektaction die letztlich den Weg in die Apokalypse ebnet, denn egal wie nett die Invasoren sind - sie bleiben Invasoren.

Wenn diese sich am Ende wegdiskutieren lassen und die Erde mit einem "Fuck it" verlassen, ist das bitter witzig. Sie hinterlassen Zerstörung aber sie haben auch aufgegeben. Als Referenz an Star Trek, wo Kirk eine Menge Computer totdiskutierte wirkt dies auch gleichzeitig ernüchternd, wenn sich die Erde als unbekehrbar aus der Planetengemeinde verabschiedet.

Wie Gary verharrt die Erde in ewiger Jugend, rau, wild, ungezähmt und ohne sich weiter zu entwickeln. Und das ist bei allem Spaß, auch ziemlich ernüchternd.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Haschbeutel

Antwort löschen

Bis auf die üblichen, fehlenden Satzzeichen im Text - großartig geschrieben! Empfand ich genau so, wenn es auch für einen halben Punkt mehr gereicht hat. Nur eins: "Simon Pegg sah nie so fertig aus und war nie ein derartig gescheiterter Charakter - dem selbst am Ende keine wirkliche Chance zugestanden wird." - Eigentlich ja doch, denn am Ende ist er genau das, was er immer wollte: Zusammen mit den Freunden aus Jugendtagen, die einfach nur in den Tag hinein leben und tun was sie wollen; sie sind frei. So ist das Ende trotz aller verbitterten Tristesse sehr versöhnlich - zumindest für Gary, der endlich da angekommen ist, wo er hingehört: in der Vergangenheit. Es gibt eben nur einen "King".


Batzman

Antwort löschen

Gerade das Ende fand ich eher deprimierend, weil Gary regressiert. Er ist verdammt und gefangen darin auf ewig die glorreichen Monate seiner Jugend nachzustellen, in denen er mal kein erbärmlicher Loser war. Es gibt keine Zukunft und keine Entwicklung für ihn - er hat trotz allem nicht wirklich gelernt oder ist in der Lage sich zu entwickeln.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Im direkten Vergleich zu seinen Vorgängern ist „The World’s End“ gewiss der reifste Film. Die Figuren sind allesamt wunderbar gezeichnet und wecken Sympathie wie Empathie. Die Handlung lässt sich viel Zeit und erhöht nach und nach Tempo und Action, wirkt dadurch aber nie langgezogen oder gar ermüdend und zwischen all der eher etwas biederen charakterlichen Thematik rund um das Nachtrauern der Vergangenheit, verbergen sich dann doch unzählige humoreske Verweise auf Invasion-Filme. Die Nerds von einst, sie sind erwachsen geworden und doch haben sie ihren ganz eigenen Stil und Charme dabei nicht verloren. Dabei strahlt „The World’s End“ etwas aus, was einen traurig stimmen kann, wenn man (wie der Autor dieses Textes) „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ geliebt und zelebriert hat. Denn es fühlt sich wirklich wie ein Abschluss an. Ein Abschluss einer wunderbaren Trilogie, die ihres gleichen sucht. Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist. Nun, das Trio Edgar Wright, Nick Frost und Simon Pegg haben den perfekten Moment gefunden. Darauf ein Bier… oder ein Cornetto.

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

JackoXL

Antwort löschen

Schön. Der ist nächste Woche wohl fällig. Hab kein Cornetto da, daher...prost.


StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

mauer Klamauk für Blood-and-Ice-Cream-Trilogie-Fans

The World’s End ist das Ende einer lose zusammenhängenden Trilogie, geprägt von schwarzem Humor und dem unverwechselbaren Zusammenspiel der Hauptdarsteller. Fans von dieser Art von Komödie und vor allem der Filmreihe wird auch deren Abschluss in großen Teilen nicht enttäuschen. Jedoch weist das Edgar Wrights aktuelles Werk doch die eine oder andere Schwäche auf, die den Genuss dämpfen.

Dem Verlauf der Trilogie folgend werden auch in The World’s End wieder völlig neue Charaktere eingebracht, in einer langatmigen Einleitung, die an Lachern nur wenig zu bieten hat. Gary King (Simon Pegg), ein verantwortungsloser Alkoholiker, ruft mit nicht abzustreitenden Charme und Listigkeit seine Freunde aus Jugendtagen zusammen: Andy Knightley (Nick Frost), Steven Prince (Paddy Considine), Oliver Chamberlain (Martin Freeman) und Peter Page (Eddie Marsan). Nach einigem Hin und Her schafft er es, die Vier für ein Wochenende in ihre Heimatstadt zu begeistern. Ziel ist es, die Goldene Meile zu bezwingen, sich also auf eine Sauftour durch 12 Bars an einem Abend zu begeben, wie sie es in ihrer Schulzeit schon einmal vergeblich versucht haben.

Schon auf dem Weg stellt sich heraus, dass Gary seine alten Kumpels damals wie heute zu seinem eigenen Vorteil belügt und betrügt. Man kommt nicht umhin, sich zu fragen, was den Zusammenhalt zwischen den Männern ausmacht. Eine Frage, die bis zum Schluss ungeklärt bleiben soll. Ausnahmeschauspieler Pegg trägt seinen Anti-Helden problemlos durch die sehr einfach gestrickte Geschichte, vermag aber keine Sympathien zu wecken.

Die anderen Protagonisten verbleiben blass angesichts der scheinbar wenig schockierenden Entdeckung, dass ein Großteil der Bürger in ihrer alten Heimat durch Roboter ersetzt worden ist. Man beschließt, die Sauftour fortzusetzen, um den gefährlichen Gegnern nicht negativ aufzufallen und hat dabei wenigstens in Promille gemessen jede Menge Spaß. Vor allem Freeman an Peggs Seite sorgt für das eine oder andere Schmunzeln.

Spritzige Dialoge, kleine Hommagen wie etwa an Dr. Who und die obligatorischen Anspielungen auf die vorhergehenden Teile sorgen regelmäßig für Lacher. Die einfache, aber sehr effektive Optik vor allem beim Kampf gegen die außerirdischen Fremden lässt zufrieden mit dem Kopf nicken. Hier machen dank blauen Blutes nicht einmal halb abgetrennte Köpfe und spritzende Gedärme ein Jugendverbot notwendig. Der Action zuzusehen macht Spaß, auch wenn sie im letzten Drittel anstrengend auf den Verlauf einwirkt.

Das eigentliche Problem stellt das haarsträubende Filmende dar, das sich nicht einmal in das Unkonventionelle der bisherigen Teile so recht einfügen mag. Der sogenannte Endkampf rund um King als völlig betrunkenen Anführer gestaltet sich mehr nervtötend und zeitraubend als spannend. Jedenfalls, wenn man sich den Film nicht gerade selbst nach dem Genuss von einigen Bier antut. Vergeblich versucht die apokalyptische Auflösung mit einem Hauch von Ernsthaftigkeit Tiefe in einen Film zu bringen, der das nicht nötig gehabt hatte und dem man das auch nicht abnehmen kann.

Trotzdem vergeudet man mit The World’s End sicher keine Zeit an einem langweiligen Herbsttag, und der Wunsch, vor allem Pegg und Freeman noch in vielen erfolgreichen Produktionen zu erleben, bleibt.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CineKie: CineKie.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Auch wenn “The World’s End” nicht ganz die Klasse seiner Vorgänger erreicht, stellt der Film einen gelungenen Abschluss der “Blut und Eiscreme”-Trilogie dar. Für Fans des Wright-Pegg-Frost-Trios ohnehin ein Pflichttitel!

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

[...] Das unterhaltsamste an „The World’s End“ ist immer noch das Selbstreferenzielle, sprich – wie ein Großteil der Handlung – das Zurückblicken auf alte Zeiten, in diesem Fall die beiden Vorgängerfilme. Wer also weder „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“, auf deren Markenzeichen es ein paar schöne Anspielungen gibt, noch das paranoide Science-Fiction-Kino, dessen Zutaten sich der Film liebevoll annimmt, kennt, dem bleibt schlichtweg eine nette, irrsinnige Komödie. Sogar FSK 12, weil es diesmal nicht um rotes Blut geht. Der Abschluss der Trilogie ist eben nostalgisch: Schön, mal wieder an Ort und Stelle zu sein, aber früher war es schöner.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Dass die Action-Zwischenspiele und das Finale wieder etwas holprig daherkommen, tut dem Vergnügen kaum Abbruch. Denn hinter der Fantasy steckt ausnahmsweise ein intelligenter Ansatz [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Wright und Pegg gelingt mit The World's End erneut das Kunststück, einem im Hollywood-Kontext weidlich ausgereizten Genre neue Seiten abzugewinnen – nicht als bloße Parodie von Schlüsselmomenten und -motiven, sondern als genuine Hommage.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Saufen gegen den Weltuntergang, das klingt unterhaltsam. Ist es hier auch bisweilen, doch der Exzess bekommt The World's End mit zunehmender Laufzeit immer weniger. Es ist schlicht zu viel des Guten, statt Euphorie stellt sich Ermüdung ein [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J.Mayrhofer: DVD-Forum.at J.Mayrhofer: DVD-Forum.at

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Man könnte an dem Film etwas eindimensionale Charaktere oder Ungereimtheiten in manchen Handlungen der Figuren kritisieren oder aber man genießt einfach dieses durch und durch englische Machwerk und hat Spass daran [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

The World's End ist abgedrehtes Kino mit spritzigen Dialogen und reichlich schwarzem Humor. [...] auch wenn ihr zum Ende hin etwas die Luft ausgeht: Die Jungs hatten ihren Spaß, und das ist die Hauptsache!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alexandra Petrusch: Radio Köln Alexandra Petrusch: Radio Köln

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Was The World's End bei seiner Konzentration auf die ernsten Elemente allerdings stellenweise etwas abgeht, sind Tempo und eine gewisse Stringenz. [...] Dennoch: So unterhaltsam war die Apokalypse selten - Prost!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Der Film setzt alles in den Sand, was er versucht. Seien es die lahmen Witze langweiliger und unsympathischer Figuren oder die billigen Effekte in den Roboterkampf-Szenen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

wailer-greg

Antwort löschen

Please learn the German language (or - the somewhat easier approach: use a translation programme) in order to be able to follow the instructions in my comment on the comment concerning the mentioned movie provided by movie-pilot user 'Pischti' (see below). Greetings to all New Yorkers and thanks a lot, wailer-greg


AADowd: A.V. Club AADowd: A.V. Club

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Vermutlich eine der besten Komödien des Jahres. Der Film lebt von der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Pegg und Frost.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mark Olsen: Village Voice Mark Olsen: Village Voice

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Der Film fühlt sich an wie eine Ode an die Freundschaft und den Zusammenhalt. Und das ist sowohl amüsant als auch großartig in seiner Menschlichkeit.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (28)


Kommentare (218) — Film: The World's End


Sortierung

Rukus

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

The World's End bietet einige wirklich gute Lacher, aber insgesamt bin ich nicht vollends überzeugt. Der zweite Teil ist für meinen Geschmack einfach irgendwie überladen. So setzt bei mir der Hangover nicht erst nach dem Ende ein. Selbiges will mir irgendwie garnicht gefallen. Insgesamt ist der Film auf jeden Fall besser als Hot Fuzz, aber gegen Shaun stinkt er ab. Über die Musik will ich mich allerdings nicht beklagen. Lange habe ich keinen Abspann mehr so genossen, wie diesen mit This Corrosion.

Was die Nachwirkung des Films angeht tüftel ich für meinen Teil lieber an meiner ganz persönlichen Goldenen Meile und überlege, welches "Dreckige Dutzend" sich für mich und meine Kumpels anbietet. ;)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

m0nsta

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Toller Abschluss der "Blood-and-Ice-Cream-Trilogie". Simon Pegg und seine Jugendfreunde gehen noch einmal auf große Sauftour, doch irgendetwas ist Faul, denn im Ort Newton Haven scheint sich niemand an die Jungs von früher zu erinnern.
12 Pubs, viel Bier, klasse Sprüche und ne Menge abgedrehtes Zeug gibts hier zu sehen.
Wie bei seinen Vorgängern wirkt der Film bei dem ein oder anderem Bier noch mal so gut ;-D Prost!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pischti

Antwort löschen

Ich hatte kein Bier, was für ein beschissener Film :D


m0nsta

Antwort löschen

also hopp hopp, nochmal schauen...aber dann mit schaumstoff ;-D


cts

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Weit entfernt von Shaun of the Dead und Hot Fuzz...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

psuch

Antwort löschen

Seh ich ganz genau so. Bin ziemlich enttäuscht worden.


Martin Flemming

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Mich hat der Film mal gar nicht vom Hocker gehaun. Und lachen konnte ich auch nur ganz selten.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sam_ace_rothstein

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Die Grundidee von The World's End ist witzig, die ersten paar Minuten sind genial und mehr als nur einmal taucht der typisch britische Humor auf. Trotzdem konnte mich der Film nicht ganz überzeugen. Ihm fehlt einfach der Charme seiner Vorgänger. Hätte mir etwas grösseres als Abschluss der "Blood and Icecream Trilogy" gewünscht.

Fazit:

The World's End ist eine nette Komödie für zwischendurch und für Fans der Vorgänger sowieso Pflicht.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BenAffenleck

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

THE WORLD'S END ist eine derbe Enttäuschung, ein schlechtes Ende für die Blood & Icecream Trilogie. Ich mag Frost und Pegg total gerne sehen, und auch Wrights SCOTT PILGRIM fand ich Bombe. Aber diesen Sauftourkumpels vs. Weltenverbessereraußerirdischen ging nach einer Stunde sowas von die Luft aus. Der erste Fight auf der Toilette ist r-i-c-h-t-i-g geil gemacht, und einige Lacher sind auch drinn. Aber ich wurde das Gefühl nicht los, das die ganze Story um einen raffinierten Twist bemüht war, aber diesen einfach nicht hinbekommen hat. Total schade. Und um auch mal ganz ehrlich zu sein, einen Punkt mehr hätte es gegeben, wenn das "Blut" der "Roboter" rot gewesen wäre. Das hätte mehr Spaß gemacht!!!

Naja, einige coole Fights und Lacher gibt es, und einen sehr guten Soundtrack. Vielleicht wären es ohne den Vergleich zu SHAUN & FUZZ sogar 6,5 Punkte. Aber so...leider nur

6,0 Pints für THE WORLD'S END

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

pischti

Antwort löschen

Leider ja. Ich kann mit den beiden nicht viel anfangen. ^^


BenAffenleck

Antwort löschen

Humor lässt sich auch nicht erzwingen. Entweder passt es, oder man zieht weiter.


doeme28

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

HaHa dieser Film!! Sehr speziell und unglaublich komisch lustig! Vor allem die plötzliche Wendung hat mich „umgehauen“ ! wäre nie auf sowas gekommen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mazinger

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Coole Charaktere, nette Schauspieler und technisch super gemachter Mega Trash!
Der zwar einige Lacher drin hatte aber auch viel Leerlauf und noch vielmehr Schwachsinn. Hot Fuzz mochte ich, den Hype um Shaun of the Dead konnte ich noch nie nachvollziehen... und das hier ist aus meiner Sicht der Tiefpunkt und verschwendete Zeit!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dackto

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Film haut mich einfach total um .
Habe selten so gelacht und alles passt einfach zusammen.

Das ende hingegen fand ich jetzt nicht ganz so gut aber trotzdem einer der geilsten streifen in letzter zeit

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

derblonde

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Hier macht sich Enttäuschung breit. Nach den beiden klasse Vorgängerfilmen ist The World's End leider nur guter Durchschnitt. Der Film braucht einfach zu lange, um auf Touren zu kommen. Die Idee der Sauftour an sich weiß aber zu gefallen. Aber die "guten" Außerirdischen passen nicht so ganz ins schräge Bild dieser Komödie. Simon Pegg als Alki und die anderen können zumindest schauspielerisch überzeugen. Am Ende hatte ich bei "This Corrosion" von den Sisters einen Cameo der Band erwartet, aber es war wohl unmöglich die Mitglieder zusammenzutrommeln. Die letzte Szene mit den Außerirdischen erinnert mich übrigens (wohl nicht von ungefähr) an das Musikvideo von "This Corrosion".

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lilablau

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

der perfekte Abschluss der Cornetto Trilogie!
Ein Nick Frost der sich im laufe des Films in den Hulk Modus versetzt. Da hatte ich am Anfang noch angst das er weiter so seinen langweiligen Charakter spielt der nur Wasser trinkt aber als er dann die Kurzen getrunken hat wusste ich: jetzt geht's los!
Simon Pegg als Gary King...ich kann nur sagen "Gary is my king". So abgedreht wie Gary is kann man ihn nur gern haben. Aber auch die anderen Charakter sind wundervoll besetzt. Ansonsten ist es wie immer mal wieder eine abgedrehte Geschichte. Für mich die abgedrehteste der Trilogie.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

reinkege

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Würg! Schrecklicher Film. Mit den ersten beiden Teilen absolut nicht vergleichbar,was die Qualität angeht.
Kaum Witz,unauthentischstes Drama,oberflächliche Gesellschaftskritik....Nichts Ganzes und nichts Halbes

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ladidahh

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich wusste erst nicht so richtig wo die Sache hingehen sollte, aber auf diese Wendung wäre ich wirklich im Leben nicht gekommen. Wenn man Simon Pegg mag und auch Filme wie "Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen" ist man hier genau richtig!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

wailer-greg

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für Fans der Cornetto-Reihe (in jedem Film kommt das Eis - wenn auch nur kurz - vor) auf jeden Fall Pflicht, alle anderen sollten zumindest mit Science Fiction-Filmen klar kommen und/oder ein Interesse an der englischen (Pub-)Kultur haben, um Spaß am Film zu haben. Im ersten Drittel des Films ist der allein durch Simon Peggs Performance als realitätsresistentem Loser gewährleistet, dessen Pint-Glas einfach immer halb voll ist, egal wie sehr ihn alle versuchen, auf ihr Laune-Niveau runter zu ziehen.

Wenn dann im ersten Pub die abgedrehte Handlung richtig losgeht, bricht die Originalitätsrate etwas ein - zu sehr driftet dann alles ins Slapstick-Humor ab. Im letzten Drittel jedoch ist wieder alles gut, wenn ein paar Plot-Twists überraschen und die Fast-Schluss-Szene abgebrannt wird: Allein der (SPOILER ANFANG) mega-lustige Dialog zwischen besoffener Menschheit und nüchterner außerirdischer Intelligenz (SPOILER ENDE) zeigt, dass Pegg und Frost einfach Extra-Terrestrial-Geeks zum Liebhaben sind und ihre Drehbücher - der mittlerweile großen Fan-Gemeinde sei Dank - ohne Anbiederung an etablierte Story-Standards zusammenkritzeln. F**k it - cheers!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kurono

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwo zwischen den spießigen Kleinstadtmief eines „Hot Fuzz“ und der abgedrehten Action eines „Sott Pilgrim vs. the World“ liegt „The World´s End“.

Toller Humor und überspitzte Charaktere, die in der aberwitzigen Geschichte aber schon wieder fast normal und mit ihren Schwächen und Sorgen gar glaubhaft wirken . Eben ein typischer Edgar Wright Film, ist man fast versucht zu sagen.
Filme bei denen man gleichzeitig lachen und mit den Protagonisten mitfühlen kann, sind offensichtlich sein Metier. Auch mit „The World`s End“ ist ihm dieses letztendlich wieder gelungen. Wenn auch nicht ganz so gut, wie bei seinen vorherigen Filmen.
Warum ich diesen etwas schlechter finde als seine Vorgänger, kann ich dabei selber nicht so genau sagen. Vielleicht liegt es daran, dass der Film mittendrin seinen Ton ändert und dadurch einfach nicht so aus einem Guss wirkt, wie z.B. ein „Shaun oft he Dead“.
Spaß macht er trotzdem, mit ein paar Bierchen und Kumpels dazu erst recht.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mein Senf

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Zum Abschluss ihrer Cornetto-Trilogie huldigt das Gespann Frost/Pegg/Wright den Alien-Invasionsfilmen der 1950er-Jahre. Herausgekommen ist eine durchwachsene Buddy-Comedy, das sich nur leidlich mit dem einem unausgereiften Science-Fiction-Setting verbindet.
Kurz vor seinem 40 . Geburtstag reaktiviert Gary King (Simon Pegg) seine ehemaligen Jugendfreunde Andy (Nick Frost) Steven (Paddy Considine) Peter (Eddie Marsan) und Oliver (Martin Freeman). Gemeinsam wollen sie den Anfang der 1990er-Jahre gescheiterten Pub-Crawl von Newton Haven zu Ende bringen - 12 Biere in 12 unterschiedlichen Pubs. Als sie im Verlauf des Abends bemerken, dass Newton Haven von außerirdischen Invasoren übernommen wurde, gerät nicht nur der Pub-Crawl in Gefahr, auch ihre neu aufkeimende Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.
„The World’s End“ ist einer der ganz wenigen Mainstream-Filme, der bei der professionellen Kritik zum Teil deutlich besser abschneidet, als beim normalen Publikum (siehe dazu imdb, moviepilot, rottentomatoes). Er verirrte sich sogar (vollkommen zu Unrecht) in manche Best-Of-2013-Listen. Grund dafür ist „Edgar Wright“. Seit seinem wunderbaren Erstling „Shaun oft the Dead“ (2004) genießt er bei deren Kritik quasi Narrenfreiheit, die gleichsam liebestoll über Schwächen generös hinwegschaut und gleichzeitig die positiven Aspekte künstlich überhöht. Das mag man naiv und unprofessionell finden, zeigt aber, dass Kritiker eben auch nur Menschen sind. Im Falle von „The World’s Ende“ (2013) sollte man sich eher am Bewertungsdurchschnitt der „normalen“ Zuschauer orientieren und dann nochmal zwei drei Punkte und dann kommt man der Wahrheit recht nahe.
Das soll keinesfalls heißen, dass „The World’s End“ (2013) völlig missraten sei. Er ist vielmehr ein klassisches Beispiel für einen Film „mit gebrochenen Rücken“, also einen Film, der irgendwann in der Mitte stark an Qualität einbüßt. Bei „The World’s End“ passiert das ziemlich genau an der Stelle, als zum ersten Mal die Aliens auf den Plan treten. Bis dahin etabliert Wright eine unterhaltsame, wenngleich wenig originelle Geschichte um eine Gruppe ehemaliger Jugendfreunde, die im Laufe eines Pub-Crawls ihre gemeinsamen Freundschaft wiederfinden, obwohl sie sich seit ihrer letzten Begegnung vor 20 Jahren in komplett unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Simon Pegg gibt hier den Prototypen des ewig gestrigen Loosers, der auch nach 20 Jahren in Andrew-Eldritch-Gedächnis–Outfit durch die Gegend marschiert und seine anfangs unwilligen Ex-Kumpels durch geschickte Manipulation zur gemeinsamen Zechtour überredet. Er ist hier quasi die britische Version des amerikanischen Schul-Quarterbacks, der es danach nie wieder zu etwas gebracht hat und seinem früheren Leben hinterhertrauert. Damit steht er im krassen Widerspruch zum bürgerlich angepassten Rest der Truppe, die sein enthemmtes Treiben auch entsprechend abfällig kommentiert. Leider geraten Charaktere und ihre Entwicklungen recht vorhersehbar. Natürlich wird der Abstinentler Andy Kneighly, dargestellt Nick Frost, seine Grundsätze irgendwann brechen und selbstverständlich steckt im jovialen Gary King in Wahrheit ein sentimentaler Kerl, der eigentlich nur Freunde sucht. Und was den großartigen Martin Freeman in seiner Rolle des aalglatten Immobilienmaklers Oliver Chamberlain gesehen hat, bleibt vollkommen schleierhaft. Er wirkt komplett blass, beliebig, besitzt keine Funktion für die Geschichte und –eigentlich am schlimmsten in einer Komödie- ist einfach nicht witzig. Auch hier ist der Film zwar alles andere als rund, es gibt einfach zu viele redundante, holzschnittartig und zum Teil unterentwickelte Charaktere - Aber der Film ist immerhin komisch.
Nach der besagten ersten Konfrontation zerbricht er dann allerdings schneller als die außerirdischen Invasoren in den endlosen und sich zudem ewig wiederholenden Kampfszenen. Wright vertraut hier allzu sehr auf die Wirkung der Special Effects und der Choreografie der Fights- seine Geschichte kommt hingegen fast vollständig zum Erliegen. Den filmischen Vorbildern wie „Kampf der Welten (1953), Invasion vom Mars (1953), „Die Dämonischen“ (1956) aber auch „Sie leben!“ (1988) wird zwar fleißig gehuldigt, aber Wright kann seine Pub-Crawl-Geschichte zu keinem Zeitpunkt mit dem Invasionsplot verquicken. Saufen gegen die Alieninvasion – so reizvoll der Grundgedanke ist, so unharmonisch wirkt das Endresultat. Zudem werden bis zum Ende einige Schlüsselfragen nicht befriedigend beantwortet. Weshalb wollen sie unbedingt das Pup-crawl zu Ende bringen, statt einfach zu flüchten und warum sind die Außerirdischen mal freundlich und mal feindselig? Fast scheint es, dass Wright sie immer so einsetzt, wie es für die Geschichte am günstigsten ist, eine plausible Motivation hinter ihrem Verhalten bleibt der Film jedenfalls schuldig. Zudem sind sie mit ihrer zerbrechlichen Äußeren auch alles eine eher lächerliche Bedrohung, so dass entsprechende Höhepunkte wirkungslos verpuffen. All das führt dazu, dass sich der Film in der gesamten zweiten Hälfte zunehmend zäh anfühlt. Exemplarisch mag hier auch das finale Rededuell zwischen den Protagonisten und Invasoren stehen. Sie gerät so lang, repetitiv, dass Bilbo Beutlins endloses Gespräch mit Smaug in „Hobbit 2“ (2013) im direkten Vergleich wie Hyperventilieren ausnimmt.
Fans des Gespann Frost/Pegg/Wright werden auch mit „The World‘s End“ ihren Spaß haben. Objektiv gesehen liefern die Drei ausgerechnet zum Abschluss den schwächsten Beitrag zu ihrer Cornetto-Trilogie ab. Eindimensionale Charaktere und ein unausgegorener Plot führen spätesten ab der Hälfte des Films zu zahlreichen Hängern.
Daran werde ich mich erinnern: Die seltsamen Schaufensterpuppen-Aliens

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

rubelzar

Antwort löschen

WORD, sowas von. Mit die größte Enttäuschung des letzten Jahres.


Lili 9ochefort

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Der britische Humor enttäuschte mich diesesmal gründlich. :(

Mir haben die beiden Brit Komödien wie Shaun of the Dead und Hot Fuzz gefallen, naja mehr ersterer, bei Hot Fuzz waren schon Mängel da, aber hier bei The World´s End waren sie leider überwiegend present. Shaun of the Dead nahm das Zombiegenre aufs Korn und veralberte liebevoll Dawn of the Dead und Konsorten, und bei The World´s End werden die Invasorenfilme ala Faculty und andere ein wenig durch den Kakao gezogen. Aber war das was? Nein!, ich finde nicht, die wenigsten Gags zündeten bei mir, recht gut unterhalten wurde ich auch nur selten, und für kaum einen der Darsteller konnte ich viel Sympathie aufbauen. Denkbar schlechte Voraussetzungen dafür das mir der Film gefallen könnte. Was er schließlich und letztendlich auch nicht getan hat. Die Idee mit der Sauftour ist ganz nett gewesen, und das die 5 Freunde in einen Alieninvasion reinplatzen auch, aber man hätte viel mehr daraus machen können. Die Effekte sind die gelungen, die Schauspieler in ihren Rollen überzeugend, aber naja der Film muss sich mit 4 Pünktchen zufrieden geben.

PS: Bei den Prügeleinlagen ist man schon wie bei Hot Fuzz übers Ziel hinaus geschossen. Ich hoffe für eine vierte Runde der Blood & Icecream Serie das man sich wieder auf die Stärken besinnt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

wailer-greg

Antwort löschen

Bitte die Anweisungen in meinen Kommentar zu Pischtis Rezension beachten (siehe unten). Danke.


Rukus

Antwort löschen

Da die Cornetto-Trilogie eine Trilogie ist, wird es mit ziemlicher Sicherheit keinen vierten Teil geben. Würd ich zumindest stark annahmen. ;)


Foxedge

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Einfach nur klasse. Mehr bleibt da nicht zu sagen. Nicht mehr drüber nachdenken - ansehen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Schlopsi

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Erstaunlich… tiefsinnig.
Nach der trockenen und drögen ersten halben Stunde dreht der Film mächtig auf. Denn sobald im Heimatdorf von Gary King und seiner zusammengetrommelten alten Jugendgang die Kacke erstmal am dampfen ist und die "Goldene Meile" nach 20 Jahren endlich wieder in Angriff genommen wird, wird ein Gagfeuerwerk nach dem anderen gezündet. Zwar waren viele Gags vom Niveau in etwa auf Schienbeinhöhe, herzhaft lachen konnte ich trotzdem bei jedem einzelnen doofen Witz, ohne mich dabei schlecht zu fühlen. Glücklicherweise ging es auch den paar anderen Zuschauern im Saal so.

Womit mich das Writerduo Wright & Pegg aber wirklich überrascht hat, war die Tatsache das die Story alles andere als platt, oberflächig und blöde rüberkam. Die tiefergehenden Gedanken über die Außerirdischen, die sich unter dem sonst recht dünnen Grundgerüst des Films verbergen, hätte ich so ganz sicher nicht erwartet. Daher war die Freude umso größer hier nicht nur hirnlosen Quatsch serviert zu bekommen, welcher nach einer weiteren Stunde vermutlich ins Absurde oder Leere abgedriftet wäre. Stattdessen gibt es hier tatsächlich eine clevere Story um das Kaff New Haven und dessen Bewohner zu bestaunen, die es unseren Helden nicht nur schwer macht unbeschadet ans Ziel ihres Trips, dem "World's End" zu gelangen, sondern auch für massig Action, Witz und sogar etwas Rührseligkeit sorgt.

In Kombination dessen mitsamt dem grundsympathischen Cast, Freunden und ein paar Pints Bier kann man dies durchaus als gelungenen und amüsanten Abend bezeichnen.
Scheiße nur wenn du ab der Hälfte vom Film selber pinkeln musst und man den Jungs dabei unerlässlich zusehen muss, wie sie sich ein Bier nach dem anderen hinter die Binde kippen oder der Film für zig Minuten auf dem Klo spielt... aber man will ja nix verpassen, nech? ;)

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Prechtl

Antwort löschen

Die meisten fanden ja gerade die erste halbe Stunde am besten. Ich mochte beide Teile :)


Schlopsi

Antwort löschen

Weiß nicht, aber anfang war die Skepsis doch sehr groß. Klar, Witz war drin und ich musste auch lachen, aber irgendwie dachte ich die ganze Zeit nur "Ohweh, wenn der ganze Film jetzt genau SO weitergeht...". War mir vergleichsweise wohl zu trocken. Hat aber rechtzeitig noch die Kurve gekriegt. :)


hundehaendla

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

ohne worte -
1 Punkt aber dafür, dass der Flim eine Normalspiellänge hat, also zum Glück nach ca 1:45 vorbei war.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

pischti

Antwort löschen

Die Anweisungen sind Blödsinn. Du glaubst doch nicht im ernst, dass jemand, der den Film beschissen fand, noch Bock drauf hat sich irgendwelches Bonusmaterial reinzuziehen. :D

@hundehaendla

Ich teile Deine Meinung.


wailer-greg

Antwort löschen

Besonders beim Thema Komödien ist der "Ernst" der ganzen Sache vollkommener Blödsinn. Sachich mal so.



Fans dieses Films mögen auch