The Fighter
The Fighter (2010), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Sportfilm, Actionfilm, Kinostart 07.04.2011
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6413 Bewertungen
187 Kommentare
Keine
von David O. Russell, mit Mark Wahlberg und Christian Bale
In The Fighter muss Boxer Mark Wahlberg sich zwischen seiner White Trash Familie um Junkie-Bruder Christian Bale und seiner Karriere entscheiden.
Ein Fighter ist im Volksmund jemand, der sich nicht geschlagen gibt, weil er über eine schier übermenschliche Moral verfügt und immer wieder aufsteht, egal wie häufig er auf die Matte geschickt wird. Als The Fighter muss man demnach „Irish“ Micky Ward (Mark Wahlberg) bezeichnen, denn er ist der Terrier unter den Boxern in der Welter-Gewichtsklasse. Trainiert wird The Fighter Micky von seinem Halbbruder Dicky Eklund (Christian Bale), der in ihrem Heimatort Lowell, Massachussetts nur The Pride of Lowell genannt wird, weil er einst gegen Box-Legende Sugar Ray Leonard boxte (und verlor). Heute schlägt er sich nur noch mit seiner Crack-Sucht herum und bringt seinen jüngeren Bruder in die ein oder andere „Verlegenheit“. Gemanagt wird The Fighter von seiner dominanten Mutter Alice (Melissa Leo). Seine Familie, die aus weiteren sieben Schwestern besteht, ist sein Heim. Und doch muss sich Micky aus dem Schatten dieses Familienverbundes herausboxen, um seine eigene Identität zu finden. Das wird sein größter Fight, bei dem ihm seine neue Freundin Charlene (Amy Adams) – mitunter selbst recht schlagkräftig – zur Seite steht.
Hintergrund & Infos zu The Fighter
The Fighter – basierend auf dem Leben des realen Micky Ward – war schon immer eine Herzensangelegenheit von Darsteller Mark Wahlberg, der sich lange auf die besonders körperlich anstrengende Rolle vorbereitete und über vier Jahre die nötige Muskelmasse aufbaute, um den Boxer in The Fighter authentisch nachzustellen. Aber auch Christian Bale demonstriert mit seiner Rolle der drogenabhängigen Ex-Boxlegende in The Fighter einmal mehr seinen Ruf als Physical Method-Actor. Mittlerweile scheint es für ihn eine Manier zu sein, von Rolle zu Rolle Speck ab- oder zuzulegen, je nach Darstellung z. B. eines über dem Dschungel abgeschossenen Soldaten wie in Rescue Dawn oder eines Superhelden kurze Zeit später in The Dark Knight. The Fighter ist die dritte Zusammenarbeit von Regisseur David O. Russell und Mark Wahlberg nach Three Kings und I Heart Huckabees. Mit zwei Oscars (für Christian Bale und Melissa Leo als Beste Nebendarsteller) und weiteren fünf Nominierungen (u.a. als Bester Film) war The Fighter einer der großen Gewinner der Oscars 2011. (EM)
Mehr Bilder (26) und Videos (5) zu The Fighter
Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Drama, Sportfilm, Actionfilm
- Zeit
- 1970er Jahre, 1980er Jahre
- Ort
- Massachusetts
- Handlung
- Abhängig, Abnabelung, Alleinerziehende Mutter, Beziehung, Boxen, Boxer, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Chance, Crack, Drogen, Drogenentzug, Drogenmissbrauch, Faustkampf, Freundin, Geschwister, Gewalt, Großfamilie, Halbbruder, Ire, Kampf, Kampfkunst, Kampfsport, Kellnerin, Kämpfer, Legende, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Polizei, Rausch, Razzia, Ruhm, Schlägerei, Schwester, Sieg, Sozial schwache Familie, Stolz, Verlieben, Zusammenhalt, Zweikampf
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Spannend
Fans dieses Films mögen auch
Warrior
US 2011
Django Unchained
US 2012
50/50 - Freunde fürs ÜberLeben
US 2011
Rescue Dawn
US 2006
The Dark Knight
US 2008
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film The Fighter
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film The Fighter
- The Fighter: film-zeit.de
- The Fighter: critic.de






















Kritiken (28) — Film: The Fighter
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDiese rundum wahre Geschichte von Gewinner und Verlieren fühlt sich authentisch an, ist aber dennoch eher der neue ROCKY als der neue RAGING BULL: Am Ende dieses sehr effektiv inszenierten, unglaublich kurzweiligen Films reckt der Gewinner beide Hände, und obwohl alles irgendwie letztlich ist wie immer, überzeugt Russells Sportdrama nicht zuletzt dank seiner Liebe für seine Figuren und seines unverstellten Blicks aufs Proletariat. Die Intellektuellen treten nur in Form eines Kino-Nerds mit übergeworfenem Pulunder auf, der sich über die Kameraarbeit in BELLE EPOQUE auslässt. Fuck him!
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen"Ich hab's satt immer eine scheiß Enttäuschung zu sein!"
Problemlos könnte man „The Fighter“ in die staubige Mottenkiste der ausgelutschten Sportler-Dramen stecken. Die altbekannten Vorgaben sind sofort gegeben: Komplizierte Familienverhältnisse werden vermengt mit einem Kerl, der sich durchbeißen will, um es endlich an die Spitze zu schaffen. Dass David O. Russell das Rad hier nicht neuerfindet, sollte von vorneherein klar sein, aber das braucht er auch gar nicht, denn Russell versteht es, die wahre Geschichte der Brüder Micky Ward und Dicky Eklund überaus kraftvoll, packend und genauso sensibel zu erzählen. Der Verlierer aus der Mittelschicht wird zum Helden aus der zweiten Reihe und erobert die Herzen der Zuschauer im Sturm. „The Fighter“ ist ein Film über das Durchhalten, über Rückschläge, familiäre Konflikte und letztlich auch ein Film über Vergebung und Wiedergutmachung, der die menschliche Größe in den Mittelpunkt stellt und die Figuren schlussendlich nicht an ihrem Erfolg misst. Ein Film mit Kämpferherz.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Hartigan85 Mon, 29 Oct 2012 21:19:31 -0000
Antwort löschenDen hab ich bestimmt schon seit fast einem Jahr ungesehen hier rumliegen. Traue mich, nachdem ich Warrior gesehen habe, fast nicht mehr daran. Schätze mal, gegen den kann er nur verlieren...
SoulReaver Mon, 29 Oct 2012 21:21:26 -0000
Antwort löschenSind auf einem Level für mich, beide grandios, beide 7 Punkte, obwohl Hardy natürlich schon etwas geiler ist als Marky. Aber guck ihn dir an, bereuen wirst du es sicher nicht.
Alle 4 Antworten zeigen
Hartigan85 Mon, 29 Oct 2012 21:32:34 -0000
Antwort löschenOk, angucken werde ich ihn mir so oder so, habe halt bisher nur immer was anderes vorgeschoben :D
Coach T Tue, 30 Oct 2012 09:26:52 -0000
Antwort löschenSehr schön. Bei mir sind's sogar 9.5. Der Film hat mich richtig gepackt und mitgerissen :)
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Allen voran glänzt einmal mehr Christian Bale in seiner Wandlungsfähigkeit, da er Dicky so dermaßen glaubhaft verkörpert, sich der Figur, dem realen Menschen so unglaublich hat annähern können und mit Leib und Seele bei der Sache ist, ohne jemals die Grenze zum Overacting zu streifen. Melissa Leo als Mickys und Dickys Mutter überzeugt als White-Trash-Ausgeburt jedoch ebenso sehr. Für diese Ausnahmeleistungen erging dann auch die Ehrung der Academy. Einzig Amy Adams, die mich noch nie mehr überzeugen konnte als in ihrer Rolle als Charlene, Mickys Freundin, ging nach ihrer Nominierung leer aus. Mark Wahlberg als Hauptakteur zuletzt, spielt zurückhaltend und stoisch doch nie emotionslos und mit vielen leisen Untertönen, so dass er den perfekten Gegenpol zu seiner extrovertierten Familie und der gelegentlich aufbrausenden Charlene bildet.
Neben den erstklassigen Darstellern ist es Regisseur David O. Russell aber auch gelungen, die Geschichte von The Fighter in ausdrucksstarken Bildern zu erzählen, wobei die Boxkämpfe ihr ganz eigenes Flair vermitteln und tatsächlich wirken, als handele es sich um echte Sportübertragungen. Diesem Realismus geschuldet, fällt es des Weiteren positiv auf, dass Mickey O’Keefe sich selbst spielt und auch Sugar Ray Leonard einen Auftritt hat, der Boxweltmeister von 1978, den Dicky Eklund auf die Bretter schickte und so zur lokalen Legende in Lowell wurde. Auch der Subplot über die Dreharbeiten von HBO überzeugt und fußt auf der Realität. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
CINEMAN.ch
Kommentar löschenThree Kings-Regisseur David O. Russell erzählt die wahre Geschichte des Boxers Micky Ward (Mark Wahlberg) und seines Halbbruders Dick Eklund (Christian Bale). Während Micky Boxer wurde, landete Dick im Gefängnis. Die Zusammenarbeit von Micky und Dick als Boxer und Trainer hatte auf das Leben der beiden sehr positive Auswirkungen: Der eine besiegte in einem Weltmeisterkampf seinen Gegner, der andere fand wieder ein geregeltes Leben.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV
Kommentar löschenSo einfach die Geschichte der beiden ungleichen Brüder auch klingen mag, trotz aller ornamentalen Schlenker der Milieubetrachtung zwischen Crackproblematik und Arbeitervorstadt bleibt sie nüchtern, ohne dabei in Pathos zu verfallen. Die Erzählung lebt dabei deutlich von kleinen Nuancen am Rande, die das sperrige Familiendrama immer wieder auflockern. Lebensnah ist auch die Darstellung der Kämpfe, die sich beeindruckend, fast minutiös an die Original-Vorbilder der HBO-Übertragungen der Kämpfe von Micky Ward halten. Der dadurch erzeugte Realismus konterkariert deutlich aus der Perspektive des Wahrhaftigen, das eigentlich wenig Glanzvolle am Leben des Boxhelden, heraus - lässt hier Seherfahrung des Fernsehzuschauers auf Lebensleid des Helden treffen, der dann weit entfernt ist vom Ruhm, vom Mythos, von der Legende. Nur ein Kerl aus einer Arbeiterstadt, der es mal geschafft hat, aber für alle anderen „Irish“ Micky Ward ist, der niemals aufgibt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenDie Geschichte des Films basiert auf einer wahren Begebenheit - sie zu beschreiben, ohne ins Detail zu gehen ist eher schwierig. Ohne unnötig böse sein zu wollen oder zu übertreiben lässt er sich noch am ehesten mit der einen oder anderen "Gossen-Sendung" vergleichen. Hier begleitet man Menschen, die zur untersten sozialen Schicht gehören - und dementsprechend "prollig" wirkt der Film an manchen Stellen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Athlet Fri, 22 Jul 2011 22:38:42 -0000
Antwort löschenbei den letzten OsK!ars???
JimSommer Mon, 15 Aug 2011 10:19:02 -0000
Antwort löschenMuss der Proleten-Faktor nicht gezielter Teil der Milieustudie verstanden werden? Zivilisiertes Verhalten muss erlernt werden, es ist leider nicht angeboren. Es bringt aber auch nichts die Rosarote-Brille aufzusetzen, wer im Getto-Umfeld groß werden muss, der hat es schwer sich anders zu entwickeln, machen wir uns nicht vor und packen den Zeigefinger ein. Sei froh das Du privilegiert bist.
Die angesprochen Gossen-Sendungen haben keinen aufklärerischen Ansatz, Sie sind hochgradig asozial-intrigant. Hier werden die Menschen zynisch für keines Geld aufeinander gehetzt und vorgeführt, um dann mit gespielte Empörung in dem Gefühl der eigenen Überlegenheit zu schwelgen. Wie armselig und verlogen ist das denn bitte? Da ist mir ein authentischer Proll mit Herz 1000 mal lieber.
Und genau darum geht es im Leben - unabhängig von Geld und Bildung oder kultivierter Ausdrucksweise - entwickeln die Menschen ein gutes Herz oder werden sie egomanische Arschkrampen?
Vor dieser Betrachtungsweise ausgehend, könnte man ggf. noch mal den Film neu bewerten? Der Film hat dir doch sehr schon vor Augen geführt wie abgehoben und eindimensional dein Blick auf Menschen der "untersten Sozialen Schichten" dank RTL und Co. geworden ist.
Und so ein Film hat ja noch eine ganze Reihe von anderen Aspekte, mit denen sich ein Kritiker auch substanziell befassen darf, das gehört halt zu dein Job. :)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Fighter» ist ein packendes Boxerdrama, das vor allem durch die eindringlichen Schauspielerleistungen begeistert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur David O. Russell (Three Kings) vertraut bei der Inszenierung der aufwühlenden Geschichte von The Fighter ganz auf das Talent seiner überragenden Schauspieler, die sich mit vollem Körperseinsatz in ihre Rollen gestürzt haben. Besonders die Darbietung von Christian Bale als leicht ausgemergelter und stets angespannter Drogensüchtiger ist von unvergleichlicher und beinahe schon schmerzhafter Eindringlichkeit.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] „The Fighter“ ist ein toller Film geworden. Hier passt alles. Das gesamte Umfeld von Mickey ist hier eingebunden. Und man staunt nicht schlecht über die harten Boxszenen. Die Regie schafft es, den möglichen Vorbehalten gegenüber einem neuen Boxerfilm zu begegnen. Das ist auch der Verdienst des gut auftrumpfenden Mark Wahlberg, der mit physischer Präsenz Mickey Ward spielt. Natürlich ist Christian Bale der Renner, der völlig authentisch den „Coach“ spielt. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschen"The Fighter" ist deutlich mehr als nur eine weitere Aufsteigergeschichte, die in Hollywood immer wieder zelebriert werden. Regisseur David O. Russell lenkt den Fokus viel mehr auf die Familienverflechtungen und die unterschiedlichen Beziehungen untereinander.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschenNicht zuletzt da der Film auf einer wahren Geschichte beruht, fällt „The Fighter“ als Sportfilm eher unspektakulär aus. Gleichzeitig mischt sich ein schaler Hollywood-Beigeschmack dazu, wenn ein schier aussichtsloser Kampf prompt doch noch gewonnen wird, nur weil Micky kurz vor Schluss einen simplen Rat befolgt. Halb dokumentarisch, halb nach standardisiertem Strickmuster der filmischen Aufsteiger-Geschichte plätschert das Drama dahin.
Nun will „The Fighter“ aber ohnehin nur vordergründig ein Boxerfilm sein und im Kern von familiären und zwischenmenschlichen Konflikten erzählen, damit die Hauptfigur im doppelten Sinne ein Kämpfer sein darf. Dann bedient sich „The Fighter“ bei einer liebevoll ausgestatteten White-Trash-Milieustudie mit reichlich Zankerei. Schließlich zieht das ehrfürchtige Herabblicken auf das Chaos der niedrigeren sozialen Schichten beim Publikum immer. Interessant wird das Ganze aber erst durch intensive Schauspielleistungen. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Yster Sat, 09 Apr 2011 15:00:02 -0000
Antwort löschendanke für den spoiler -.-
Alle 3 Antworten zeigen
Flibbo Sat, 09 Apr 2011 18:27:42 -0000
Antwort löschenAch, das zählt nicht als Spoiler, ich spoilere nie! Du meinst wahrscheinlich die Stelle mit dem Kampf - man weiß ja nicht, von welchem Kampf die Rede ist, und man darf davon ausgehen, dass ich da nicht das große Finale verrate.
Yster Sun, 10 Apr 2011 11:10:56 -0000
Antwort löschenJa, ich nehme es dir nicht übel ;)
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschen„The Fighter“ bemüht sich, authentisch zu sein - so wurden möglichst die Originalschauplätze in Lowell verwendet. Und Mark Wahlberg tanzt die echten Kämpfe fast identisch nach. Trotzdem ist selbst „Rocky“ ein ganzes Stück interessanter. Im Bemühen „echt“ zu sein, geriet auch der Stil altmodisch und behäbig.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR
Kommentar löschenIn The Fighter dominieren starke, emotional aufgeladene Szenen über den Konflikt der Brüder, die in perfektem Gleichgewicht mit spannend und realistisch inszenierten Boxkämpfen stehen. Ihrem Ausgang fiebert der Zuschauer im Verlauf des Films mit wachsender Nervosität entgegen. Denn The Fighter gelingt es, durch seine Tragik und seinen Realismus, aber auch durch das Erlebbarmachen von menschlicher Wärme trotz sozialer Härte beim Zuschauer tiefes Mitgefühl zu erzeugen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenVordergründig erzählt „The Fighter“ eine Geschichte, die sich kaum etwa von „Rocky“ unterscheidet: Junger Boxer aus einfachen Verhältnissen überwindet dank seiner Willenskraft alle Schwierigkeiten und besiegt einen übermächtigen Gegner. Was jedoch den Film von ähnlichen Sportler-Geschichten unterscheidet, sind die vielschichtigen Figuren. Micky fühlt sich hin- und hergerissen zwischen seiner Boxer-Karriere und der Loyalität zu seiner Familie. Der komplexeste Charakter ist jedoch sein älterer Halbbruder Dicky. Auf der einen Seite nimmt er die Verantwortung für seinen jüngeren Bruder sehr ernst – sofern sein Bewusstsein nicht gerade vom Rauschgift vernebelt ist. Seine Ratschläge sind außerdem wirklich hilfreich: Micky gewinnt beispielsweise erst einen Ringkampf, bei dem er schon einiges eingesteckt hatte, als er sich auf die mit Dicky einstudierte Technik besinnt. Andererseits führt aber der Drogenkonsum beim älteren Bruder zu einem Realitätsverlust, der ihn abstruse Dinge tun lässt, etwa…
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de
Kommentar löschenEs ist durchaus angemessen, dass David O. Russell in seinem Ward-Biopic The Fighter einen vergleichsweise lockeren, mitunter sogar burlesken Ton anschlägt. [...]
Die Darstellungen der vulgär gezeichneten Alice und Charlene – und erst recht die von Alice’ grotesk geschminkten Töchtern – grenzen dabei an Karikaturen, worin ein interessanter Zwiespalt dieses herausragenden Films liegt. Denn The Fighter ist ostentativ um Realitätsnähe bemüht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenEinfältiger und höchst alberner Erbauungskitsch aus dem Hause Weinstein, der nach dramaturgischem Baukastenprinzip alle ausgedienten Boxfilmklischees noch mal neu aufsagt und sich in seiner Hollywoodesken Vor- wie Nachstellung von White Trash von einer Sackgasse in die nächste manövriert. Selbst noch als gähnend konventionelle Award-Winning-Chose betrachtet ist die verlogene Siegermentalität in Kombination mit ihrem sozialpornographischen Elendsanspruch eine reine Zumutung, die nur von ihrem hilflos in Armutskostüme geschmissenen Ensemble unterboten wird. Insbesondere Christian Bale changiert infolge erneuter Schauspieldefizite über die Grenzen des Over-Actings hinaus zwischen Körperschändung und Grimassenausstellung: Wie schon in "The Machinist" meint er sich in eine gebrechliche Figur einfühlen zu müssen, indem er sich eine Anorexie antrainiert. Statt einen abgehungerten Menschen zu *spielen*, will Bale also offenbar lieber ein abgehungerter Mensch *sein*. Das alte Method-Acting-Missverständnis noch mal um sich selbst gedreht. Zumindest stellenweise allerdings empfiehlt sich "The Fighter" dank einiger unmöglicher Gross-Out-Momente – in einer denkwürdigen und vollkommen sinnentleerten Szene prügelt beispielsweise ein Haufen Frauen aufeinander ein – als vergnüglicher Oscar-Trash.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 23 Antworten
Hitmanski Thu, 24 Mar 2011 12:09:56 -0000
Antwort löschenEndlich die lang ersehnte, und bitter nötige Abrechnung mit Hungerkünstler Bale. Sehr schön!
Mr Vincent Vega Thu, 24 Mar 2011 13:18:29 -0000
Antwort löschenUnerträglich ist der.
der cineast Thu, 24 Mar 2011 13:49:11 -0000
Antwort löschenIch kann den zu keiner Sekunde leiden.
So liebe ich den Vega.^^
Mr Vincent Vega Thu, 24 Mar 2011 14:19:15 -0000
Antwort löschenUnd ich liebe der cineast.
Le Samourai Thu, 24 Mar 2011 19:17:12 -0000
Antwort löschenFinde Bale ist noch das positivste an diesem Langweiler von Film. Der Oscar ist natürlich der komplette Witz.
Mr Vincent Vega Thu, 24 Mar 2011 23:43:07 -0000
Antwort löschenAber auch kennzeichnend. Die zweite prägnante Show-Off-Rolle des Films wird von Melissa Leo gespielt - ebenfalls oscarprämiert. Sowas mag die Academy. Hauptsache immer schön ausgestellt.
Le Samourai Fri, 25 Mar 2011 00:43:20 -0000
Antwort löschenExakt. Ihr Oscar ging mir genauso aufn Sack!
Mr Vincent Vega Fri, 25 Mar 2011 01:14:57 -0000
Antwort löschenAmy Adams fand ich ganz gut, aber stark unterfordert mit der Rolle der grässlich geschriebenen Sidekick-Freundin. Ansonsten nicht der Rede wert, der Film.
Le Samourai Sat, 26 Mar 2011 15:49:24 -0000
Antwort löschenNö, der Gute hat (ausnahmsweise) mal Recht!
Mr Vincent Vega Sat, 26 Mar 2011 16:10:42 -0000
Antwort löschenAusnahmsweise? Ich bin empört!
Le Samourai Sat, 26 Mar 2011 17:33:34 -0000
Antwort löschen:)
Super8951 Sat, 26 Mar 2011 22:12:53 -0000
Antwort löschenDieser, auf den Gipfel der Pseudo-Intellektualität getriebener Kommentar, hat in etwa soviel Substanz wie eine getrocknete Himbeere.
der cineast Sat, 26 Mar 2011 22:32:46 -0000
Antwort löschen100 Gramm Himbeeren enthalten:
kcal kJoule Wasser Fett Kalium Calcium Magnesium Vitamin C
34 142 84 g 0,3 g 170 mg 40 mg 30 mg 25 mg
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 04:45:48 -0000
Antwort löschenDas kann ich mit Leichtigkeit toppen, also verbitte ich mir den Vergleich.
Haschbeutel Sun, 03 Apr 2011 01:37:35 -0000
Antwort löschenLOL! :D Also, ich mag den Bale. Ich mag seine Figuren. Wie er sie verkörpert und wie er sie vorbereitet, ist eine Sache. Das mag exzentrisch sein, aber naja ... ich find' den halt toll, ey! :D Fighter schaue ich mir aber aus einem Grund nicht an: Marky Mark. Der Mann ist personifiziertes Twilight.
riseoner Fri, 29 Apr 2011 12:59:00 -0000
Antwort löschenTotaler Schwachsinn. Eine Schande, dass sich Menschen wie du als Kritiker ausgeben dürfen. Ich könnte weinen, wirklich.
Le Samourai Fri, 29 Apr 2011 13:04:09 -0000
Antwort löschenWieso checkt ihr denn alle nicht, dass Vega hier vollkommen ins Schwarze getroffen hat?!
riseoner Fri, 29 Apr 2011 14:27:26 -0000
Antwort löschenIch weiß wirklich nicht ob ich lachen oder weinen soll. Wäre ja nicht das erste mal, dass ich so einen Sch*** von dir lese. Ich sage das auch nicht, weil mir der Film gefallen hat, sondern weil ein Kritiker ganz anders an einen Film ranzugehen hat. Und genau das tust du nicht!
Le Samourai Fri, 29 Apr 2011 15:32:29 -0000
Antwort löschenIn vielen Fällen stimme ich auch überhaupt nicht mit ihm überein, hier hat er aber nunmal zu 100% recht. Der Film ist schlecht inszeniert und hat keine Daseinsberechtigung!
riseoner Sat, 30 Apr 2011 02:29:16 -0000
Antwort löschenIch bin SOOOOOOOO froh, dass wir nicht den selben Filmgeschmack haben. Ach, und eine Frage, nicht an "Le Samourai", wie kannst du Spaß und Vergnügen beim Filme gucken haben?! Ich freue mich immer wieder aufs Neue, wenn ich sehe, dass einigen Leuten sogut wie nichts gefällt, oder gefallen will. ( KRITIKER STYLE!)
Le Samourai Sat, 30 Apr 2011 04:42:56 -0000
Antwort löschenUm mal in Vegas Sinne zu antworten. Du schaust bei den falschen Filmen. Es ist doch nichts Verwerfliches dran, uninspiriert produzierte, massentaugliche Hollywoodware wie THE FIGHTER zu verreißen! Schau dir seine Lieblingsfilme an. Da wirst du ziemlich schnell feststellen, dass er (und auch ich) auf anspruchsvollere, künstlerisch einzigartigere Filme stehen. Ist das nicht viel bedeutender und zeugt das nicht von viel mehr filmischen Verständnis, als alles gut zu finden, was das nächstgelegene Cineplex zu bieten hat bzw die Oscarnominierungen implizieren? Nochmal: THE FIGHTER ist ein total belangloser, schlecht inszenierter Film, der es gar nicht wert ist, dass so viele Worte über ihn verloren werden. Wenn ich nen anspruchsvollen Boxermilieufilm sehen will, gibt es zumindest zwei herausragende Alternativen: RAGING BULL und ROCKY. Also finde dich mit seiner Meinung ab und gut ist. Vielleicht nimmst du dir seine Einschätzung sogar etwas zu Herzen, schaust den Film nochmal mit anderem Auge und wirst zu ähnlichem Ergebnis kommen.
Alle 23 Antworten zeigen
vPidschv Mon, 02 May 2011 22:08:31 -0000
Antwort löschenMal wieder ne Diskussion auf unterstem Niveau. Anstatt wirklich Argumente zu bringen, warum Vega nun recht hat oder nicht, macht ihr euch eher gegenseitig fertig. Irgendwo kann ich das allerdings auch nachvollziehen, denn wenn ich lese was Vega hier schreibt kommt mir auch leicht die Suppe hoch, aber auf seine Meinung habe ich sowieso noch nie was gegeben und dieses ganze Internet-Bashing führt doch zu nix. Lasst den Jungen halt dumm sterben...
@Le Samourai Du willst The Fighter doch hoffentlich nicht ernsthaft als uninspiriert produzierte, massentaugliche Hollywoodware bezeichen. Da scheinst du wohl nicht viel von dieser Sorte gesehen zu haben.
Le Samourai Mon, 02 May 2011 22:27:13 -0000
Antwort löschenDoch, das tue ich. Er ist es nämlich auch.
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenThe Fighter ist ein sehr gelungener Film, der äußerst spannend zwischen einer klassischen und modernern Herangehensweise oszilliert. Der treffende Musikeinsatz und die lockere Inszenierung von David O. Russell sorgen für einen temporeichen Filmfluss. Besonders aber sind es die Darsteller die The Fighter auszeichnen. Mark Wahlberg ist der Sympathieträger und rund um ihn zünden Christian Bale und Melissa Leo ein Feuerwerk der Schauspielkunst. Zwar ist es etwas schade, dass die Boxszenen sehr in den Hintergrund rücken und wenig spannend sind, aber als unterhaltsame Charakterstudie funktioniert The Fighter dennoch sehr gut.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenMit The Fighter ist David O. Russell sein bisher bester Film gelungen. Ein packendes Boxerdrama, dass zwar keine grossen Überraschungen bietet, dafür exzellente Schauspielerleistungen und spannende Kämpfe. Der Schluss ist jedoch etwas abrupt und stört leicht das Gesamtbild.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenGerade in der ersten Stunde ist „The Fighter“ eine packende Milieustudie, die bei allem dargestellten Elend nie die Hoffnung auf Besserung verliert. Dass diese Hoffnung sich in der zweiten Hälfte dann in einem arg konventionellen Abhaken der Boxfilm-Muster manifestiert, ist bedauerlich, denn so bleibt er ein halb-guter Film. [...] Zum Glück aber hat der Film Christian Bale vorzuweisen, der in seinem fast jährlichen Wechsel zwischen abgemagert und muskulös hier wieder einmal bei abgemagert angekommen ist. Gesund dürfte dieses Abmagern für eine Rolle zwar nicht sein, eindrucksvoll ist es aber ohne Frage.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
Kommentar löschenDer Zuschauer ist in weiten Teilen des Filmes zum bloßen Beobachter verurteilt. Man fühlt sich so nie nah genug an der Handlung, weder im Ring noch in den Küchen, Wohnzimmern und den taffen Straßen, wo die Geschichte spielt. Die Charaktere fesseln dich bis zu einem bestimmten Punkt, doch ziehen sie dich nie vollständig in die Geschichte hinein.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Alle Kritiken (28)
Kommentare (159) — Film: The Fighter
The_fighter96 Thu, 23 May 2013 15:54:40 -0000
Kommentar löschenAls ich den Cast gesehen habe, stieg meine Erwartung natürlich enorm in die Höhe. Zum Glück entäusche mich dieser Film nicht, im Gegenteil er haute mich von den Socken! :D Christian Bale spielt seine Rolle einfach perfekt!!! Für mich der beste Film im Jahr 2010.
Wenn ihr die Filme 'Warrior' und 'the fighters' gesehen habt und mögt, werdet ihr dieses Meisterwerk mit Sicherheit Lieben!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GlenLantz Mon, 20 May 2013 08:32:58 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist ein weiterer handfester Beweis dafür, dass Christian Bale es drauf hat. Ich habe ihm die Rolle von der ersten Szene an zu 130 % abgekauft. Außerdem ist Mark Wahlberg ziemlich untergegangen, wo er doch eigentlich der Hauptdarsteller ist (und auch gar nicht mal so schlecht..!).
Der Film an sich ist eigentlich sehr einfach gestrickt, und doch nicht allzu vorhersehbar. Natürlich könnte man sich von den Boxszenen etwas mehr erwarten, aber so schlecht, wie sie hier immer wieder dargestellt werden, sind sie eigentlich gar nicht.
Ok, genug des Positiven, denn ich habe noch einen kleinen Kritikpunkt; Charlene. Nichts gegen Amy Adams, aber ihre Rolle hat mich nach einiger Zeit einfach total genervt.
Natürlich trotzdem ein toller Film, vor allem da ich das Boxen jetzt für mehr als nur primitives Draufhauen halte. Während den Kämpfen hat es mich schon mal gepackt, ebenso wie bei den Familiendiskussionen. Klar, die Familie ist ein "wenig" verrückt, aber genau das macht doch eine gute Familie aus - oder nicht? ;)
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
niklas.nier.7 Wed, 10 Apr 2013 16:30:27 -0000
Kommentar löschenSehr interessante Milieustudie über einen Boxer aus der unteren Gesellschaftsschicht, der sich gegen verschiedene Einflüsse behaupten muss. Klingt im ersten Moment nach nichts Neuem - und leider ist es auch in gewisser Hinsicht so. Allerdings zeichnet sich "The Fighter" durch die Art und Weise der Umsetzung aus. In ruhigem und teils sachlichem Tempo schreitet die Geschichte voran, die durch ansehnliche Rückblicke und Fernsehinterviews abwechslungsreich gestaltet wurde. Leider mangelt es an dem entscheidenden Ereignis. Vielmehr sind es viele kleine Höhepunkte, die öfter fehl am Platz wirken. Trotzdem ist der Film nie langweilig, was an der sehr überzeugenden schauspielerischen Leistung von Mark Wahlberg und Christian Bale liegt. Letzterer verkörpert auf geniale Weise den Charakter des Dicky Eklund; einer der interessantesten Figuren, die je zu sehen war.
"The Fighter" ist ein tiefgründiges Boxer-Biopic (Drama wäre zu viel), kann aber mit "Rocky" oder "Wie ein wilder Stier" nicht mithalten.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 19:50:14 -0000
Kommentar löschenInnerhalb eines Darren Aronofsky-Themenabend haben wir uns „The Fighter“ angesehen. Hier hat er, zusammen mit den Brüdern Harvey und Bob Weinstein, erstmals als Executive Producer fungiert.
Beeindruckend porträtiert der Film von Regisseur David O. Russell, über eine Zeitspanne von mehr als zwölf Jahren, das Leben des Underdogs Micky Ward (und seinem Bruder Edmund). Seine Anfänge als Profi-Boxer, seine Karrierepause und sein Comeback Mitte der 90er bis hin zum Weltmeisterschaftskampf.
Gerade weil keine überfrachtete Gefühlsduselei den Film beeinflussen, wirken die Schilderungen über den Hintergrund des Sportlers Ward so authentisch. Dank der toller Kameraarbeit bin ich gleich mittendrin im Geschehen, und obwohl die Story einfach gestrickt ist, packt sie mich von Beginn an und lässt mich nicht mehr los. Aber was wäre so ein Film ohne die die richtige Besetzung? Und die ist hier zum abspritzen geil! Neben einer hervorragenden Perfomance von Christian Bale als liebender und drogenabhängiger Bruder Edmund „Dicky“ Ward, ist Melissa Leo als Mutter, die eigentlich nur das Beste will, grandios. Auch Amy Adams empfiehlt sich wieder einmal für höheres. Ebenso ist Mark Wahlberg in jeder Minute anzusehen, wie sehr ihm das Projekt am Herzen lag.
Allerdings stört mich doch ein wenig die überzeichnete Darstellung der Frauenbilder in diesem Drama. Besonders fällt mir dies bei den Schwestern der Wards auf. Die sich komplett wie eine RTL-Dokusoap-Blaupause a la „Mitten im Leben“ aufführen. Ich habe so manches mal gehofft, das gleich Katharina Saalfrank um die Ecke kommt und bei einem Konflikt den Verursacher auf die „stille Treppe“ schickt. Was mir auch ein wenig unglaubhaft und unlogisch erschien, war die Berücksichtigung (oder eher das ignorieren) der enorme Zeitspanne. Nach etwa zwanzig Minuten wird der erste Kampf zwischen Ward und den schlagstarken Mike Mungin gezeigt. Dieser Kampf fand '88 statt. Als Höhepunkt wird am Filmende, in einer über sechsminütigen Kampfsequenz gezeigt, wie er in London gegen Neary um den Weltmeistertitel der WBU kämpfen darf. Das war im Jahr 2000. Logische Schlussfolgerung: Der fast 40jährige Mark Wahlberg spielt Micky Ward im Alter zwischen 23 und 34. Habe ich ihm DAS Alter abgenommen? Neeeee. Er sieht die ganze Zeit aus wie ein Enddreissiger, der wahnsinnig gut in Form ist. Merkwürdigerweise scheint aber die komplette Familie während dieser 12 Jahre nicht zu altern (fällt besonders bei dem kleinen Jungen auf). Aber wir wissen, das Logik nicht zu den Stärken von Hollywoods Filmen zählt.
Doch letztendlich wäre das mäkeln auf hohem Niveau. Denn der Film schafft das, was viele andere nicht schaffen. Er hat mich gepackt. Ich wurde emotional mitgerissen. Ich habe in Kampfszenen den Fernseher angeschrien. Wobei mir eh klar war wie der WBU-Kampf endet. Schließlich geht der Film um Micky Ward. Im übrigen hat Wahlberg die Nehmerfähigkeiten des Boxer außerordentlich gut dargestellt. Ich hoffe, man kann mit einem weiteren Film rechnen. Denn Wards Karriere hat noch einiges zu bieten. Immerhin sind drei seiner Kämpfe zum „Kampf des Jahres“ gewählt worden. Wenn ich an sein erstes Duell gegen Arturo Gatti denke (das zählt bei einigen Experten als einer der spektakulärsten Kämpfe des Jahrzehnts). Also wenn Wahlberg dem zukünftigen Leben des Boxers und den Kämpfen zwischen Ward und Gatti noch einen Film widmet, den sehe ich mir an.
bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten
DonChris Sun, 07 Apr 2013 19:54:26 -0000
Antwort löschenDer Film war tatsächlich (überraschend) gut. Bale zeigt ein mal mehr eine ganz neue Bandbreite seines Könnens. Leider ist die Darstellung der Damen wie du schon sagst komplett unterirdisch. Wie man da so daneben greifen kann ist mir ein Rätzel und das schwächt den Film leider ein wenig ab.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 20:21:03 -0000
Antwort löschenWobei ich den Darstellerinen nicht ihr Schauspiel vorwerfe. Das bitte nicht falsch verstehen. Es ist das Frauenbild das hier vermittelt. So proletarisch, wie unterwürfig und dumm. Einzig diie Mutter hebt sich durch ihre Dominanz ab und natürlich die Freundin, weil sie Partei ergreift. Das ist so ... wie soll ich ich es formulieren ... abziehbildhaft. - Doch letztlich hat der Film, trotz geringfügiger Mängel, bei mir ausserordentlich gut funktionert und mich 1a unterhalten.
DonChris Sun, 07 Apr 2013 20:37:30 -0000
Antwort löschenNatürlich, auch bei mir konnte der Film sehr gut punkten. Ich fand das Schauspiel der Damen dennoch sehr aufgesetzt und übertrieben. Das macht den Film aber nicht zu einem schlechten, ich sage nur das man dort die Charaktere hätte besser zeichnen können um den Film noch mehr abzurunden.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 21:16:43 -0000
Antwort löschenJedenfalls hat er im großen und ganzen außerordentlich gut funktioniert, wie es nur wenige andere Boxer-Dramen schaffen. In punkto Figurenzeichnung der weiblichen Charaktere, scheinen wir uns einig zu sein ;) Was fallen einem schon für wirklich gelungene Genrefilme ein. Gelungene Sportlerfilme gibt es ein paar. Aber starke Strifen rund ums Boxen? Ich denke sofort an "Raging Bull", "The Boxer" und "Million Dollar Baby". Und ich glaube, auch "The Fighter" kann dank seiner authetischen Geschichte vom Underdog zum Weltmeister, zukünftig zu diesen Filmen zählen. Ganz abgesehen von den gut choreographierten Fights.
pischti Sun, 07 Apr 2013 21:27:20 -0000
Antwort löschen@Rooster
Hast Du meinen Kommentar gelöscht? Ich seh ihn nicht mehr und kriege aber trotzdem die Mail, dass Du mir auf meinen Kommentar geantwortet hast, komisch ^^
DonChris Sun, 07 Apr 2013 21:40:10 -0000
Antwort löschenMir fällt außerdem noch "Hurricane" ein, aber du hast Recht, in den Regionen der genannten gab es lange keinen Film mehr, der da mitspielen konnte und ich denke auch das "The Fighter" das auf beachtliche Weise geschafft hat.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 22:04:36 -0000
Antwort löschenNaja. "Hurricane" ist für mich mehr Drama als alles andere. Rubin Carter ist zwar ehemaliger Boxer, allerdings ein zweitklassiger dazu. Also ohne die Mordanklage und seine ungewöhnlichhe Lebensgeschichte gäbe es den Film doch gar nicht. Als Boxer ist der nicht erwähnenstwert. Soweit ich mich erinnere, konzentriert sich der Streifen doch um seine Zeit im Gefängnis. Allerdings kann man sich bei dieser Verfilmung über die Wahrheitstreue streiten. Sie polarisiert doch sehr und übertreibt. Sehenswert, spielt aber für mich nicht in der Liga der bereits genannten Filme.
RoosterCogburn Sun, 07 Apr 2013 22:06:50 -0000
Antwort löschen@pischi: Hast du ein Kommi geschrieben? Komisch. Wie kommts?
Komm. Try again ;)
N. Hornblower Mon, 08 Apr 2013 08:20:20 -0000
Antwort löschenMeine Frau hat gelesen, Frau Saalfrank habe sich von der Erziehungsmethode "stille Treppe" diztanziert. :D
N. Hornblower Mon, 08 Apr 2013 08:20:55 -0000
Antwort löschen*distanziert :(
pischti Mon, 08 Apr 2013 11:42:09 -0000
Antwort löschenNagut, ich versuch nochmal das wiederzugeben was ich geschrieben hatte und was aus unerklärlichen Gründen einfach verschwunden ist ^^
Ich war von "The Fighter" etwas enttäuscht, sicherlich ist es positiv, wenn ein Boxerdrama nicht so kitschig daherkommt aber generell hat mich die Geschichte des Micky Ward kalt gelassen, die Charaktere waren mir fast egal. Auch verstehe ich nicht, warum Melissa Leo für eine 0815 Darbietung nen Oscar abräumt, da gefiel mir Amy Adams als Konkurrenz, und sogar Nebendarstellerin im gleichen Film , wesentlich besser. Was Bale angeht so bin ich mir auch hier nicht sicher. Die Lobeshymnen überschlugen sich ja damals, aber meiner Meinung nach hatte er bisher seine beste Performance in "The Machinist" und bei "The Fighter" wirkte es auf mich teilweise ein bisschen "overacted". Auch die Sache mit den Kampfchoreografien sehe ich, im Gegensatz zu Rooster, etwas anders. Auf mich wirkten sie teilweise etwas lächerlich, vor allem im Genre Boxerfilm muss da etwas mehr kommen außer offensichtliches Schattenboxen, es war für meinen Anspruch leider schlecht choreografiert auch wenn mir klar ist, dass der Film andere Akzente setzen möchte. Trotzdem war auch für mich nicht alles negativ und ich habe ihm mit 6,0 somit ein "ganz gut" verpasst, denn generell hielt sich die lange Weile in Grenzen und man kann "The Fighter" problemlos ansehen, allerdings waren möglicherweise meine Erwartungen einfach zu hoch.
Boxerdramen wie "The Hurricane" mit m Denzel oder vor allem "Million Dollar Baby" (gut, Dirty Harry halt ^^) spielen für mich in einer ganz anderen Liga, "Raging Bull" habe ich noch nicht gesehen, möchte dies aber bald nachholen.
RoosterCogburn Mon, 08 Apr 2013 16:58:13 -0000
Antwort löschenIch wiederhole mich ... "Hurricane" ist ein gutes Drama über Rassenproblematik. Ich hab da kein Boxerdrama oder Sportfilm gesehen. Seine Karriere als Sportler, soweit man da überhaupt von einer sprechen kann, spielt im Film eine Nebenrolle.
Der hätte auch beim Strassenbauamt beschäftigt sein können ^^
Für mich ist der Film als Boxerdrama oder Sportlerfilm disqualifiziert. Da ist "Rocky" oder "Die Bubi Scholz Story" auf jeden Fall Boxerfilm, weil sie sich als Sportlerporträt sehen und entsprechen somit dem Genre - inwieweit die man nun unterhaltsam findet, ist was anderes.
Das dich der Aufstieg des Micky Ward kalt lässt, das liegt dann bei dir. Scheint eine Menge anderer Leute nicht so zu ergehen. Wahrscheinlich weil der Mann doch recht bekannt ist und seine Kämpfe einen damals im Fernsehen mitgenommen und überrascht haben. In den Staaten kommt noch der Punkt dazu, das er immer als "Junge aus dem Volk" betrachtet wurde. Er war nie jemand der gepusht und aufgebaut wurde. Er hat seine Chance genutzt und es geschafft - zumindest für eine gewisse Zeit.
Wo hast du denn "offensichtliches Schattenboxen" gesehen? Die Kampfsequenz musst du mir mal erläutern ... Auch würde mich interessieren, was für dich an den Trainingseinheiten und den Fights denn "schlecht choreographiert" war?
pischti Mon, 08 Apr 2013 17:20:52 -0000
Antwort löschenUnd genau hier ist die entscheidende Aussage Deinerseits: "Wahrscheinlich weil der Mann doch recht bekannt ist und seine Kämpfe einen damals im Fernsehen mitgenommen und überrascht haben. In den Staaten kommt noch der Punkt dazu, das er immer als "Junge aus dem Volk" betrachtet wurde. Er war nie jemand der gepusht und aufgebaut wurde. Er hat seine Chance genutzt und es geschafft - zumindest für eine gewisse Zeit."
Ich eben nicht, ich kannte ihn bis zum besagten Film nichtmal ^^ Von daher kann ich es ja verstehen dass Du mit dem Charakter fühlen kannst und Dich die Lebensgeschichte von Micky Ward begeistert. Was "The Hurrican" angeht stimme ich Dir zu , dass es sich hierbei tatsächlich mehr um ein, ja, ich würde fast sagen, Knastdrama handelt. Bei allen Boxdramen auch nicht zu vergessen sei auch noch "Cinderella Man" mit Russell Crowe, wobei ich mich nicht mehr so gut an diesen erinnern kann. Ich könnte nichtmal sagen ob mir dieser oder doch "The Fighter" dann noch besser gefiel.
Die Fights waren schlecht choreografiert weil es alles so aussah, als würden sie sich garnicht berühren (deshalb Schattenboxen). Mir ist klar dass es sich um einen Film handelt und sich Wahlberg mit dem anderen Klaus nicht gegenseitig auf die Fresse haut, aber es sah, für mich, teilweise echt lächerlich aus. An die Trainingseinheiten kann ich mich nichtmal mehr richtig erinnern.
Wie gefiel Dir Melissa Leo? Oscarwürdig? ^^
RoosterCogburn Mon, 08 Apr 2013 18:18:50 -0000
Antwort löschenAlso mit Schattenboxen hatte das nichts zu tun. Das ist etwas, das beim Training ein Kämpfer für sich alleine macht. Sieht man oft in Boxerfilmen. Wenn die Fighter vor sich in die Luft schlagen und das atmen und ihre Schritte dabei üben. Es sieht aus, als boxen sie ihren eigenen Schatten. Deshalb der Name.
Und im Film wird geboxt. In jedem Boxerfilm. Nur nicht mit voller Kraft, wie bei einem echten Kampf. Man kann die Härte seiner Schläge dosieren. Oder anders gesagt kein "Full Contact". Nur sagt man das nicht beim boxen, den die Boxer berühren sich ja. Die Schauspieler müssen lange darauf vorbereitet werden. Es gab schon Filme, da wurden Schauspieler beim Casting abgelehnt, nur aufgrund dessen weil der Fight-Choreograph meint das der Actor körperlich ungeeignet sei. Wahlberg, der zwar schon sehr fit war, hat sich die nötige Muskelmasse erst angearbeitet und Jahre gebraucht um gegen Sparringspartner im Ring zu bestehen. Keine Ahnung was du da reininterpretierst. Aber es ist, um es klar zu sagen, Schwachsinn. Jeder der von boxen ein wenig Ahnung hat (oder selbst boxt), wird dir bescheinigen, das die Fights sehr gut und und glaubwürdig dargestellt sind.
Die Besetzung empfand ich, wie schon im Kommentar erwähnt, durch die Bank super. Bale, Wahlberg, Leo und Adams. Anscheinend stehe ich da nicht mit meiner meinung alleine. Ich hab jetzt mal nachgesehen. Die genannten wurden nominiert / ausgezeichnet für den Screen Actors Guild Award, BAFTA Award, Golden Globe und den Oscar. Das nenne ich einen Preisregen! Also hatten sie doch alle scheinbar etwas richtig gemacht.
pischti Mon, 08 Apr 2013 18:54:23 -0000
Antwort löschenRichtig, Schattenboxen, denn oft gibt es nichtmal richtigen Kontakt im Film ^^ Respekt vor Wahlberg, dass er sich so intensiv auf den Film vorbereitet hat, trotzdem sehen die Kämpfe nicht gut aus und nicht wie reales Boxen. Da braucht man keine Boxprofi zu sein denn auch ich habe den ein oder anderen Boxkampf gesehen. Waren doch herrliche Zeiten als Axel Schulz so lange mit seinem rechten Auge auf die Faust des Gegners gehauen hat, bis sie bricht. Selbst wenn man Originalkämpfe von Ward sieht, ist es eben was anderes. Ich finde es ja putzig, dass Du wie ein kleiner Junge den Film Deines Idols verteidigst und wie Du schon selbst sagtest, in den Kampfszenen wahrscheinlich so voller Adrenalin und Euphorie warst, dass Du Kleinigkeiten übersehen hast. Ich denke es ist definitiv KEIN Schwachsinn, wenn für mich die Kampfszenen nicht gut aussahen und damit werde ich auch nicht alleine dastehen. Es gibt ohne Frage viele die den Film klasse finden, aber es gibt auch genug die dagegen halten, sonst hätte "The Fighter" bei imdb keine 7,9 und somit ganz klar außerhalb der Top 250. Als non-plus-ultra Boxerdrama ziemlich schwach. Dein Argument, dass es die meisten so sehen hat ja nichts damit zutun, ob irgendwas richtig oder falsch ist. Die Kampfszenen sehen in Deinen Augen und den Augen vieler andere gut aus, es gibt aber auch genug, die das anders sehen. Ich meine mal im ernst, Du bist weder Profiboxer (oder?), noch der Chuck Norris unter den Filmkritikern. Seine Meinung vertreten ist ok, aber andere als komplett FALSCH, oder gewisse Ansichten anderer Filmfreunde als SCHWACHSINN abzustempeln ist nicht gerade eine Ebene auf der sich vernünftig diskutieren lässt.
Was die Schauspielerei angeht so habe ich z.B. geschrieben, dass mir Amy Adams wahnsinnig gut gefiel und definitv besser als Melissa Leo gespielt hat, aber auch hier hat Dich Deine Euphorie für "The Fighter" wieder gepackt und Du musst gleich wieder die ganze Gang verteidigen. Es ging im letzten Kommentar für mich nur um Melissa Leo!
Desweiteren habe ich den Film, was meinen Eindruck angeht, fair bewertet und mit 6,0 bekam er ein "ganz gut". Es gibt andere, die dann mit "schmerzhaften" Bewertungen um sich werfen, aber davon bin ich kein Freund. Er ist ohne Frage ein ordentliches Boxerdrama, an dem mich aber gewisse Dinge nicht überzeugt, bzw. gestört haben.
fuerchtegott Mon, 08 Apr 2013 20:25:27 -0000
Antwort löschenArrh, schon wieder verbales Armdrücken. Dieses Mal lehne ich mich demonstrativ entspannt zurück und geniesse wie im alten Rom;-)
pischti Mon, 08 Apr 2013 21:08:55 -0000
Antwort löschenAch, gegenüber Eurem Comedyprogramm neulich ist das hier Kinderkacke ^^ Rooster und ich werden uns schon wieder versöhnen, im Zelt hoch oben in den Bergen. :)
RoosterCogburn Mon, 08 Apr 2013 21:19:43 -0000
Antwort löschenIch stempele keine Meinung oder Bewertung als Schwachsinn ab. Sondern deine Argumentation, vor allem bezgl der gezeigten Kampfchoreographie. Mein Eindruck ist, das du die Trainingsmethode des "Schattenboxen" nicht mal vom Kampfstilen wie Stick-and-Move oder In-and-Out unterscheiden kannst. Wirfst den Film aber vor, das er bezgl gezeigter Boxfights nicht glaubwürdig ist. Da frage ich mich, wie willst du das beurteilen? Mich würde mal ein oder zwei Filmbeispiele interessieren, unabhängig davon wie du den Film letztlich bewertet hast, bei denen deiner Meinung die Kämpfe in Ordnung und authentisch waren ...
Wieder interpretierst du in geschriebene Texte etwas rein, was dort nicht steht. Wo ergreife ich Partei für Micky Ward? Mir geht es hier um den Film und ein gut erzähltes Sportlerporträt. Sicher hab ich auch Kämpfe von Ward gesehen. Vor allem gegen Giatti. Aber die wurden gar nicht im Film gezeigt. Doch war der Mann kein Idol für mich. Ich kann aber nachvollziehen, das er es für andere war. Er hat eine gute Lebensgeschichte zu bieten.
Ich hab auch nicht geschrieben, das die "meisten" das so sehen oder das es nur richtig und falsch gibt. Als wenn es nur schwarz und weiss gibt. *kopfschüttel* Im Augenblick ist mein Eindruck, das du lieber "Kleinigkeiten übersiehst". Welches für dich dein spezieller Boxerfilm ist, hängt doch von deinem Geschmack ab und bleibt allein dir überlassen. Da gegen sage ich nichts. Was ich bemängele, ist deine Argumentation und deine nicht nachzuvollziehenden Kritikpunkte in Bezug auf die Kämpfe.
Und wer ist eigentlich Chuck Norris? Der lässt mich kalt.
Ich dagegen bin so heiß, ich brenne meine CDs mit meinem Atem :)
RoosterCogburn Mon, 08 Apr 2013 21:27:34 -0000
Antwort löschenP.S.: Um deine Neugier zu befriedigen. Nein, natürlich war ich kein Profiboxer. Für mich war immer der sportliche Vergleich wichtiger. Was auf den Profibereich nicht zutrifft.
pischti Mon, 08 Apr 2013 21:55:45 -0000
Antwort löschenDein Geschriebenes "Wahrscheinlich weil der Mann doch recht bekannt ist und seine Kämpfe einen damals im Fernsehen mitgenommen und überrascht haben" klang so, als ob seine Kämpfe DICH damals ebenso vor dem Fernseher gefesselt haben, gut, falsch verstanden. Was die Kämpfe angeht, so muss ich nicht unbedingt Insiderwissen haben wenn es sich um irgendwelche Techniken beim Boxen handelt, denn allein, dass man etliche Boxkämpfe gesehen hat sollte schon reichen. Ich bin/war zwar nie ein Boxer, stand allerdings schon in einer anderen Kampfsportart im Ring, auch wenn diese sehr beinlastig ist und man dem Gegner nicht mit der Faust ins Gesicht schlagen darf ^^. Reale Kämpfe sind eben was anderes, sehen dreckiger aus. Meine Kritik an den Kampfszenen ist hauptsächlich, dass es teilweise recht lasch wirkt, ohne Power. Ward war Weltmeister im Halbweltergewicht, also bis 69 Kilo, wer Kämpfe in den unteren Gewichtsklassen kennt weiß, dass die Jungs wahnsinnig flink sind und die Schläge richtig nach was aussehen. Bei "The Fighter" sieht es so aus, als wolle man den Gegenüber nicht verletzen. Das ist zwar alles verständlich, aber irgendwie schade und deshalb mein Spruch mit dem "Schattenboxen" :D , denn in einigen Momenten erkennt man leider zu sehr, dass vor dem eigentlichen Treffer Wahlberg oder sein Schauspielkollege ihre Schläge stark "abbremsen" oder eben nichtmal den Gegner berühren. Aber wahrscheinlich sind die Kampfszenen bei "The Fighter" schon am Limit des machbaren, kann alles sein, aber, es ist trotzdem weit entfernt von realem Boxen.
Ich habe bisher nicht viele Boxfilme gesehen und die, die ich gesehen habe, liegen auch schon Jahre zurück. Die Kämpfe bei "Million Dollar Baby" werden auch Käse sein, aber da lagen mir die Story und die Charaktere mehr. "Cinderella Man" ist ebenfalls viel zu lange her um diesen richtig zu beurteilen. Einige sagen, dass "Rocky Balboa" recht realistische Kampfszenen hat, ich selbst kann es nicht beurteilen (nicht gesehen) und auch "Warrior" mit Tom Hardy wird diesbezüglich sehr gelobt (auch wenn es sich hier um mixed martial arts handelt).
Auch finde ich Einträge angeblicher Boxer in Foren, die ebenso die Kampfchoreo bei "The Fighter" bemängeln. Ich denke es ist Geschmackssache, mein Fall waren sie halt nicht ^^ Man muss sicherlich zugeben, dass die Umsetzung real erscheinender Boxkämpfe sehr sehr schwer ist. Möglicherweise bin ich auch mit viel zu hohen Erwartungen herangegangen weil eben nicht wenige von großartigen Kampfszenen geschwärmt haben.
Nix gegen Chuck, er weiss warum die Dinosaurier ausgestorben sind, er hat nur noch nicht gesagt, warum er es getan hat ^^
Alle 22 Antworten zeigen
pischti Mon, 08 Apr 2013 22:11:11 -0000
Antwort löschenJa, dadurch dass Du im Amateurbereich geboxt hast, hast Du ganz sicher mehr Ahnung vom Boxen als ich und kannst die Kampfszenen auch besser bewerten aber trotzdem sahen für mich so einige Szenen einfach nicht realistisch aus, von dieser Meinung kriegste mich auch net weg :D Zum Glück gibt es den ein oder anderen echten Boxer, der die Kampfszenen ebenfalls bemängelt *die Stefan Kuntz Säge mach* ^^
pischti Mon, 08 Apr 2013 22:25:09 -0000
Antwort löschenIch sehe grad Halbweltergewicht ist sogar nur bis 64 Kilo hätte gedacht 69 kg, oha, was n Leichtgewicht der gute Micky ^^
Rob Stark Sat, 30 Mar 2013 10:35:38 -0000
Kommentar löschenAls kleine Nebenbemerkung: Es ist erstaunlich wie sich beide Schauspieler gemacht haben. Mark Wahlberg ist für seinen kommenden Film "Pain & Gain" zum Muskelmonstrum mutiert. Ich fand seine Form in "The Fighter "ziemlich gut, aber was man nicht alles für die Filmindustrie macht... Das sieht man vorallem bei Christian Bale. Die schokierenden Bilder zu "Der Machinist" sind jedem bekannt. Und auch hier ist er ein zefressendes Crack-Opfer. Doch hat ihn seine Rolle als Batman erneut beflügelt und er konnte an Muskelmaße gewinnen. Ich habe großen Respekt davor, denn es ist unglaublich was man damit seinem Körper antut.
Doch es war für die Rolle des Bruders Dicky erforderlich, dass Christian Bale so aussieht. Wenn man ihn mit dem "echten" Dicky Ward im Abspann vergleicht, wird man sehr positiv überrascht sein. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Nicht unbedingt äußerlich, eher von Gestik und Mimik und in der Aussprache. Und das sah man sofort, obwohl das Video nur einige Sekunden lief. Sein Bruder Mick(e)y Ward, wird ebenfalls herausragend von Mark Wahlberg gespielt. Toller Film mit großem Unterhaltungseffekt. Besonders von der amerikanischen Großfamilie wurde ich mit Spaß versorgt. Die haben mich stark an die Flodders erinnert.
Im Prinzip gibt es nicht viel zu bemängeln. Einen sehr wichtigen Punkt habe ich jedoch. Es sind die Boxkampf-Szenen die ich teilweise echt enttäuschend fand. Ich habe schnell Parallelen zu einer meiner Lieblingsfilme gesucht. "Warrior" hat tatsächlich einige wenige Gemeinsamkeiten und er konnte bei mir voll Punkten. Das lag auch an den besonders guten Kampfszenen. In "The Fighter" wirkte es teilweise zu gestellt und ich meine sogar einige Fehler gesehen zu haben. Das darf natürlich hier nicht passieren. Wirklich sehr Schade, dass man darauf nicht mehr Wert gelegen hat.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Slevin_Kelevra23 Tue, 26 Mar 2013 10:49:16 -0000
Kommentar löschenThe Fighter ist eine Verfilmung basiert auf dem Leben von Boxer Micky Ward, welcher durch Mark Wallberg klasse gespielt wird. Christian Bale und Melissa Leo wurden beiden mit dem Oskar für den besten Nebendarsteller/in prämiert. Atemberaubende Kampfszenen wechseln sich mit den Konflikten innerhalb der Familie ab und Regisseur David O. Russel sorgt für eine oskarreife Atmosphäre. The Fighter ist ohne Frage eines der besten Boxdramas aller Zeiten!
Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
justindodo Wed, 13 Mar 2013 14:05:25 -0000
Kommentar löschenEinfach Gut Zwar ist die Geschichte schon tragisch. Dafür aber freut mann sich Um so mehr fürs Ende.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mikkean Mon, 11 Mar 2013 15:11:26 -0000
Kommentar löschenDucken, Blocken, Draufhauen - Boxen kann ja so ermüdend sein. Und doch: Boxen kann ja so packend sein. Beurteile einen Boxer nie nach der Beschaffenheit seiner Handschuhe, nie nach dem Zustand seiner vorderen Zahnreihen. Kack aufs Prestige und die Statistik, wichtig ist, wo er herkommt und wo hingeht.
Tatsächlich wurde ich von David O. Russell's "The Fighter" mehr als überraschend umgehauen. Der Film ist kein müdes Biopic, kein Sportrevue, die uns mit überzogenen Kämpfen gängelt. Aber immerhin hat O. Russell immer wieder überrascht. "Three Kings" war ein ganz anderes Kriegs-Abenteuer, als damals im Trailer versprochen wurde (und bleibt deswegen bis heute in angenehmer Erinnerung). Und so ähnlich ist auch "The Fighter" nicht der hundertste Versuch eine Betroffenheits-Geschichte im Kielwasser des Giganten "Rocky" abzuspulen. Nee, das hier ist schon ein neuer "Rocky", ein zweites "Million Dollar Baby". Weil es um große Träume und ganz niedrige Herkunft geht. Um den steinigen Weg, auf dem Illusionen zerplatzen und die harte Faust der Realität einen umso häufiger auf die Bretter schickt.
Schwafeln wir nicht rum. "The Fighter", das ist die Story der beiden Halb-Brüder Micky (Mark Wahlberg) und Dicky (Christian Bale). Dicky war mal ein verheißungsvoller Nachwuchs-Boxer. Einst brachte er auf ein landesweit übertragenes Match gegen Sugar Ray Leonard. Das war aber mal, nun ist Dicky eine ramponierte Lokal-Größe, die sich mit ihrer Crack-Sucht selbst dahinrafft. Micky hingegen boxt sich erfolglos durchs Leben. Meist nur, damit andere ihn besiegen und die Rangliste aufsteigen können. Beide Brüder werden von ihrer bestimmenden Mutter aufgezehrt. Die "managt" Mickys nicht vorhandene Karriere und versucht den vergangenen Ruhm Dickys noch zu nutzen. Schließlich ernähren die Brüder das Leben ihrer Mom und ihrer zahlreichen nichtsnutzigen Schwestern. Ah ja, Leben kann man diese Existenz am unteren Rand der Gesellschaft nicht gerade nennen. Das ist irgendwie echt White Trash, asozial und bis auf den verbitterten Micky, scheint sich jeder in der Sippe was vorzulügen. Sogar Dicky träumt vom Comeback, wird er doch von einem Kamerateam begleitet, das eine Doku dreht. Jedoch nicht über seine erstaunliche Karriere. Jedenfalls zeigt uns "The Fighter", wie Micky Ward sein Leben schließlich in den Griff kriegen und den Weg eines echten Champions einschlagen will. Und das nicht nur weil, er mit Bardame Charlene endlich mal eine viel versprechende Beziehung am Start hat.
Es ist ein Film über den Drang nach echten Triumphen, getränkt mit herben Niederlagen und persönlicher Marter. Micky will und kann ein Champ sein, wenn er sich nur von seiner Besitzergreifenden Mutter abnabelt. Die liebt ihre Söhne zwar, ist aber herb verblendet. Und auch Dicky landet schließlich da, wo er längst hingehört. Und findet doch noch zum Licht. "The Fighter" ist ein starkes, vor Kraft nur so strotzendes Drama. Die besseren und besten "Sportfilme" finden ja in der Regel das richtige Niveau zwischen Event-Inszenierung und Charakter-Erforschung. Da bildet David O. Russell's Aufarbeitung der Karriere des echten Micky Ward keine Ausnahme. Aber er zieht das nicht nur im Box-Ring fett auf. Der Film liegt in seinen persönlichen Momenten näher dran an "The Wrestler", weil der Weg aus der Misere genau so schmutzig und hart nachgezeichnet wird. Allerdings winkt Micky und seinem Bruder eine echte Chance raus.
Und das überrascht am meisten: "The Fighter" bezieht sich im doppelten Wortsinn auf einen Kämpfer. Es geht um den Kampf bis an die Spitze und die Emanzipation, die Absage an die widrigen Lebensumstände, die einen bisher im Würgegriff hatten. Und zur großen Überraschung weiß man am Ende schon gar nicht mehr genau, ob mit dem Titel nun allein der Boxer Micky oder auch sein Bruder gemeint ist, der scheinbar endlich aufwacht und an sich arbeitet. Hier muss vor allem das Gespann Mark Wahlberg/Christian Bale geehrt werden. Wahlberg füllt auch physisch die Rolle von Micky Ward. Unter seiner Miene lässt er uns immer wieder den brodelnden Umnut über seine Familie spüren. Den Drang, sich auf seine neue Liebe einzulassen oder einfach nur, ein guter Vater zu sein. Bale hingegen geht wiederum an Äußerste und treibt sich selbst in die Enge. Wie schon bei "The Machinist" hat er sich herunter gehungert und treibt einen, zu Beginn, echte Schauer über den Rücken. Aber, er kann auch spielen. Ist vernebelter Klein-Krimineller, Drogen-Opfer, großer Zampano und letztlich ein reumütiger Paulus, der sich aus seiner Saulus-Schale pult. Man kann Fan von Christian Bale sein oder nicht - den ihm verliehenen Oscar heiße ich durchaus gut. Bisweilen legt Bale hier einen Acting-Ehrgeiz an den Tag, der mich an Al Pacino erinnert. Auch bei der restlichen Besetzung trifft der Film ins Schwarze. Melissa Leo gibt die klammernde und erdrückende Mutter richtig gut, ohne dass sie uns dabei richtig auf den Sack geht. Ja, sogar Mitleid weckt sie bei uns. Amy Adams spielt viel und gern, und macht das hier sehr gut. Richtig gut sind aber auch diejenigen, die keine großen Namen besitzen und vielleicht sogar von der Straße gecastet wurden. So erfüllt "The Fighter" nämlich ein Vibe des realen. Verkommt der Film nie zu einer auf Hochglanz polierten Angelegenheit verkommt, die sich nur auf schäbige Vorbilder beruft.
Und dann die Kampfszenen, eine Wucht ist das. Sehen klasse aus, es spritzen Blut, Schweiß und Tränen. Dazu ziehen die Macher einen fetten Soundtrack heran. Von Indie-Legenden wie den Breeders zur Rock-Hymne "Back In The Saddle Again" der jungen Aerosmith. Hier feiert "The Fighter" ein echtes Feuerwerk ab, ohne selbstverliebt den Sportler zum Götterliebling zu machen. Eben das ist es, was diesen Film für mich zum Hingucker macht. Er ist kantig, nüchtern geerdet und wird genau deswegen am Ende so furios. Gut, dass die Box-Handschuhe hier nicht vergoldet sind.
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
mario.scheller.5 Wed, 20 Feb 2013 18:31:03 -0000
Kommentar löschenStarkes Drama mit einer sehr intensiven Story und einer herausragenden schauspielerischen Leistung! Christian Bale ist ja schon wieder fast an der Grenze des Method-Acting angelangt, so intensiv und real spielt er seine Rolle! Klasse Film! Kann man immer wieder schauen!
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
TheAtticChild Sun, 24 Feb 2013 21:49:06 -0000
Antwort löschenHat mir wesentlich besser gefallen als Warrior. Wirkte alles viel menschlicher in diesem wundervollen Film.
mario.scheller.5 Mon, 25 Feb 2013 21:08:53 -0000
Antwort löschenÜber die gesamte Länge ist das Familiendrama wesentlich ergreifender, ohja!
PommesPapst Wed, 20 Feb 2013 11:27:22 -0000
Kommentar löschenHab ihn vor 2 Jahren schon einmal gesehen und ihn damals mit 7,5 Punkten bewertet. Beim zweiten Mal hat er mir sogar noch besser gefallen. Die Geschichte wirkt authentisch, was als Biopic natürlich nicht verwunderlich ist. Trotzdem ist dies vor allem der schauspielerischen Leistung von Christian Bale zu verdanken. Ich mag ihn zwar als Person überhaupt nicht, aber sein Talent und besonders seine Hingabe in Bezug auf seine Rolle sind schon sehr beeindruckend.
Trotzdem darf man auch Mark Wahlberg nicht vergessen, denn er bekommt meiner Meinung nach nicht den Respekt als Schauspieler, den er verdient. Er schafft es zwar nicht, einen sonst mittelmäßigen Film nur durch seine Leistung gut zu machen, wie es vielleicht Bale könnte, aber wenn er ein gutes Script bekommt, dann liefert er ohne Wenn und Aber ab.
Einer der besten Filme von 2010.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Moncineo Fri, 01 Feb 2013 15:53:46 -0000
Kommentar löschenIch mag Boxen nicht. Ich mag den Sport nicht und Filme über´s Boxen sehe ich mir auch nicht gerne an. Doch hier stehen zum Glück die Menschen im Mittelpunkt.
Was tun, wenn jeder zu wissen glaubt, was das Beste für einen ist?
Antwort: Seinen eigenen Weg gehen ...und alle anderen werden einem folgen.
Ende vom Lied: siehe Rocky.
PS: Mr. Bale, sie sind absolut wahnsinnig!
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
bahamutbbb Sun, 20 Jan 2013 23:51:17 -0000
Kommentar löschenBoah... der Fight am Ende... geil! :)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Blindguardian94 Tue, 08 Jan 2013 21:34:17 -0000
Kommentar löschenEin Sportlerdrama(eher Drama) der Extraklasse. O. Russel zeigt hier Eindrucksvoll, dass es sich immer lohnt zu kämpfen "Man darf niemals aufgeben". Mark Wahlberg (micky) spielt Klasse den aufstrebenden Boxer und (sogar) Amy Adams spielt fantastisch (und auch Mickys bekloppte Familie ist sehr amüsant gestaltet). Doch das Prunkstück des Films ist natürlich Christian Bale, der hier für seine Leistung als abgemagerter Junkie volkommen zurecht den Oscar bekam, den erstens ist sein Spiel super, da man ihn einfach alles abnimmt und in seinen Worten immer ein wenig Fürsorge und Bedrücktheit stecken, die er sehr schön Unterschwellig einbringt, zweitens hat er sich für die Rolle wieder extrem abgemagert,(wie in der Maschinist) was einfach bemerkenswert ist, was der Kerl alles tut um den Film besser zu machen! Nun zum Plot: Looser- Boxer, wird vom Bruder trainiert, nichts läuft, wie es sollte, doch im Laufe des Film steigt er immer weiter auf. Klingt normal? garantiert nicht, denn die Kämpfe sind hier eher Nebensache, und alles bezieht sich mehr auf das Drama zwischen Micky seinem Bruder Dicky und allgemein der Familie (und mickys Freundin). Das wichstigste hierbei ist , dass alle wichtigen Charaktere extrem gut vorgestelllt worden sind und man so ihren Weg perfekt nachvollziehen kann. Man nimmt es den Schauspielern einfach ab, wie sie sich im Laufe des Filmes verändern und vor allem wie sich ihre Bindungen verändern, ist einfach fantastisch inszeniert. So entsteht in jedem Charakter ein kleiner Konflikt, den er über die Laufzeit des Filmes austragen muss. So wie ich schon erwähnte, handelt es sich eher um ein Drama, aber auch die Kämpfe, vor allem das Finale, sind super inszeniert und wirken teils sehr authentisch, was den Film mit seinen Dramenanteilen einen gewissen Melancholischen Grundton gibt. Deshalb sag ich euch Leute, wenn ihr einen Boxfilm erwartet, ist das vielleicht nicht das größte, allerdings wird dieser Film einfach enorm stark, durch das Drama, dass durch die perfekten Charakterzeichnungen entsteht!! Muss man unbedingt mal gesehen haben( Für mich nach Warrior, das beste Sportlerdrama!!)
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Frank Dux Tue, 08 Jan 2013 12:14:49 -0000
Kommentar löschenEin Film der auf beeindruckende, weil auch wahre weise zeigt, - wie sehr sich kämpfen lohnt!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Velly Sat, 22 Dec 2012 21:02:39 -0000
Kommentar löschenChristian Bale hat mich in diesem Film zeitweise sooo angeekelt und gerade deswegen kann ich nur sagen: "Hut ab!" Denn er gehört eigentlich zu den Schauspielern, die mich (jetzt mal unabhängig von ihrer Leistung) am meisten ansprechen. Ich liebe ihn, seit ich ihn als kleines Mädel das erste Mal in "Das Reich der Sonne" gesehen habe.
Und dennoch schafft er es, dass ich ihn 70% des Films nicht mag. ^__^
Und Mark Wahlberg hat mir mal wieder bestätigt, dass er sich in den letzten Jahren zum überzeugenden Schauspieler gemausert hat.
Er war ein sehr beruhigender Gegenpol zur Rolle des Dicky.
Der Film hat mir insgesamt auch richtig gut gefallen, wenngleich WARRIOR mich noch ein bissel mehr hat abholen können. Ich glaube, das lag daran, dass mich die Charaktere bei WARRIOR sofort auf ihrer Seite hatten. Das hat bei FIGHTER deutlich länger gedauert.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
christoph-m Fri, 21 Dec 2012 13:42:35 -0000
Kommentar löschenTrailer gucken, bevor man sich den ganzen Film anschaut - dann müssen hier auch nicht so Kommentare kommen wie 'die Kampfszenen waren gar nicht realistisch'. Der Film ist ein Familiendrama - und als solcher ist er verdammt gut.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cinemen Fri, 21 Dec 2012 11:00:50 -0000
Kommentar löschenIm Pay TV gesehen.Mir hat der Film sehr gute Gefallen. Christian Bale mal als Cracksüchtiger Ex Boxer Hervorragend. Sicher der Film hat so das übliche Gehabe der Boxerfilme.Trotzdem sehr Sehenswert.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cpt. chaos Sun, 07 Oct 2012 10:46:53 -0000
Kommentar löschenDie erste halbe Stunde empfand ich als fast komplett verschenkt, der Mittelteil schien dann mit einigen richtig starken Szenen doch noch einiges glatt bügeln zu können, aber das Ganze wollte sich nicht entscheidend entwickeln – ja toll, am Ende stand noch ein spezielles Ereignis an, auf das ich aus Rücksichtnahme nicht weiter eingehen möchte. Also mir war´s zu wenig!
Christian Bale macht seine Sache verdammt gut – der Oscar war für sein Schauspiel verdient, auch wenn ich es höchst bedenklich finde, dass sich Schauspieler immer häufiger für irgendwelche Rollen Pfunde drauf schaffen oder krankhafterweise abmagern – andere Charaktere fand ich wiederum eher mäßig herausgearbeitet und einige Handlungsweisen waren für mich geradezu schwer nachvollziehbar.
Die Kampfchoreographien würde ich als okay bezeichnen, aber sicherlich nicht als besonders atemberaubend, und die Story als solches konnte mich auch nicht sonderlich mitreißen. Weshalb daher die Geschichte als "wahre Begebenheit" umworben wird, erschließt sich mir nur bedingt; es gibt jedenfalls für mein Empfinden erzählenswerte Ereignisse, die sich auf diesem Planeten zugetragen haben.
Womöglich fehlt mir aber auch ganz einfach nur der nötige Bezug zum Boxen, um "The Fighter" als etwas Besonderes zu erkennen.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
pischti Sun, 07 Oct 2012 11:49:37 -0000
Antwort löschenIch sehe es wie Du, war ziemlich enttäuscht vom hochgebobten "The Fighter". Bale macht seine Sache zwar gut, aber selbst er rettet den Film für mich nicht. Die Kampfchoreografien waren ehrlich gesagt furchtbar und gerade in einem ernstzunehmenden Boxerfilm hätte ich mir etwas mehr erhofft. Warum Melissa Leo den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle bekam ist für mich schleierhaft. Es war ok, aber fernab von verdientem oscarprämiertem Schauspiel! Da fand ich Amy Adams schauspielerisch wesentlich besser. Für mich ist "The Fighter" eine der großen Enttäuschungen im Filmjahr 2011 gewesen. Auch war die Story selbst streckenweise zäh wie Leder und man hätte auch die Boxerkarrier von Karl August aus der Schillerstraße verfilmen können. Kein Vergleich zu z.B. "Million Dollar Baby", allein von den Charakteren und der Dramaturgie.
cpt. chaos Sun, 07 Oct 2012 18:03:43 -0000
Antwort löschenDie Oscar-Verleihung ist ja ohnehin zuweilen ein Witz; die Olle hat das goldene Teil jedenfalls gewiss nicht verdient! Egal, bin nur Filmkonsument, also nicht aufregen... :D
Das, was "The Fighter" fehlt, hat "Million Dollar Baby" fast schon im Überfluss - ein wirklich richtig guter Film, mit diesem nicht zu vergleichen!!!
Sie&Er Wed, 12 Sep 2012 09:21:33 -0000
Kommentar löschenChristian Bale ist einfach unglaublich!!! Einer der besten in Hollywood! Toller Film über eine bewegende, auf wahren Begebenheiten beruhende, Geschichte.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ironmalte Wed, 29 Aug 2012 18:47:44 -0000
Kommentar löschenEinfach oberste spitze.
In Emotionaler als auch in nonverbaler Hinsicht.
Authentisch wird die Geschichte von Dicky und Micky an Originalschauplätzen wiedergegeben. Selbst Mark Wahlberg erscheint als glaubwürdiger Akteur, von C. Bale ganz zu schweigen. Bewegend und Spannend.
Muß man sehen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten