The Fighter

The Fighter (2010), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Sportfilm, Actionfilm, Kinostart 07.04.2011

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Kritiker
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7.5
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von David O. Russell, mit Mark Wahlberg und Christian Bale

In The Fighter muss Boxer Mark Wahlberg sich zwischen seiner White Trash Familie um Junkie-Bruder Christian Bale und seiner Karriere entscheiden.

Ein Fighter ist im Volksmund jemand, der sich nicht geschlagen gibt, weil er über eine schier übermenschliche Moral verfügt und immer wieder aufsteht, egal wie häufig er auf die Matte geschickt wird. Als The Fighter muss man demnach „Irish“ Micky Ward (Mark Wahlberg) bezeichnen, denn er ist der Terrier unter den Boxern in der Welter-Gewichtsklasse. Trainiert wird The Fighter Micky von seinem Halbbruder Dicky Eklund (Christian Bale), der in ihrem Heimatort Lowell, Massachussetts nur The Pride of Lowell genannt wird, weil er einst gegen Box-Legende Sugar Ray Leonard boxte (und verlor). Heute schlägt er sich nur noch mit seiner Crack-Sucht herum und bringt seinen jüngeren Bruder in die ein oder andere „Verlegenheit“. Gemanagt wird The Fighter von seiner dominanten Mutter Alice (Melissa Leo). Seine Familie, die aus weiteren sieben Schwestern besteht, ist sein Heim. Und doch muss sich Micky aus dem Schatten dieses Familienverbundes herausboxen, um seine eigene Identität zu finden. Das wird sein größter Fight, bei dem ihm seine neue Freundin Charlene (Amy Adams) – mitunter selbst recht schlagkräftig – zur Seite steht.

Hintergrund & Infos zu The Fighter
The Fighter – basierend auf dem Leben des realen Micky Ward – war schon immer eine Herzensangelegenheit von Darsteller Mark Wahlberg, der sich lange auf die besonders körperlich anstrengende Rolle vorbereitete und über vier Jahre die nötige Muskelmasse aufbaute, um den Boxer in The Fighter authentisch nachzustellen. Aber auch Christian Bale demonstriert mit seiner Rolle der drogenabhängigen Ex-Boxlegende in The Fighter einmal mehr seinen Ruf als Physical Method-Actor. Mittlerweile scheint es für ihn eine Manier zu sein, von Rolle zu Rolle Speck ab- oder zuzulegen, je nach Darstellung z. B. eines über dem Dschungel abgeschossenen Soldaten wie in Rescue Dawn oder eines Superhelden kurze Zeit später in The Dark Knight. The Fighter ist die dritte Zusammenarbeit von Regisseur David O. Russell und Mark Wahlberg nach Three Kings und I Heart Huckabees. Mit zwei Oscars (für Christian Bale und Melissa Leo als Beste Nebendarsteller) und weiteren fünf Nominierungen (u.a. als Bester Film) war The Fighter einer der großen Gewinner der Oscars 2011. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (28) — Film: The Fighter

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Diese rundum wahre Geschichte von Gewinner und Verlieren fühlt sich authentisch an, ist aber dennoch eher der neue ROCKY als der neue RAGING BULL: Am Ende dieses sehr effektiv inszenierten, unglaublich kurzweiligen Films reckt der Gewinner beide Hände, und obwohl alles irgendwie letztlich ist wie immer, überzeugt Russells Sportdrama nicht zuletzt dank seiner Liebe für seine Figuren und seines unverstellten Blicks aufs Proletariat. Die Intellektuellen treten nur in Form eines Kino-Nerds mit übergeworfenem Pulunder auf, der sich über die Kameraarbeit in BELLE EPOQUE auslässt. Fuck him!

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SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"Ich hab's satt immer eine scheiß Enttäuschung zu sein!"

Problemlos könnte man „The Fighter“ in die staubige Mottenkiste der ausgelutschten Sportler-Dramen stecken. Die altbekannten Vorgaben sind sofort gegeben: Komplizierte Familienverhältnisse werden vermengt mit einem Kerl, der sich durchbeißen will, um es endlich an die Spitze zu schaffen. Dass David O. Russell das Rad hier nicht neuerfindet, sollte von vorneherein klar sein, aber das braucht er auch gar nicht, denn Russell versteht es, die wahre Geschichte der Brüder Micky Ward und Dicky Eklund überaus kraftvoll, packend und genauso sensibel zu erzählen. Der Verlierer aus der Mittelschicht wird zum Helden aus der zweiten Reihe und erobert die Herzen der Zuschauer im Sturm. „The Fighter“ ist ein Film über das Durchhalten, über Rückschläge, familiäre Konflikte und letztlich auch ein Film über Vergebung und Wiedergutmachung, der die menschliche Größe in den Mittelpunkt stellt und die Figuren schlussendlich nicht an ihrem Erfolg misst. Ein Film mit Kämpferherz.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Hartigan85

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Ok, angucken werde ich ihn mir so oder so, habe halt bisher nur immer was anderes vorgeschoben :D


Coach T

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Sehr schön. Bei mir sind's sogar 9.5. Der Film hat mich richtig gepackt und mitgerissen :)


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Allen voran glänzt einmal mehr Christian Bale in seiner Wandlungsfähigkeit, da er Dicky so dermaßen glaubhaft verkörpert, sich der Figur, dem realen Menschen so unglaublich hat annähern können und mit Leib und Seele bei der Sache ist, ohne jemals die Grenze zum Overacting zu streifen. Melissa Leo als Mickys und Dickys Mutter überzeugt als White-Trash-Ausgeburt jedoch ebenso sehr. Für diese Ausnahmeleistungen erging dann auch die Ehrung der Academy. Einzig Amy Adams, die mich noch nie mehr überzeugen konnte als in ihrer Rolle als Charlene, Mickys Freundin, ging nach ihrer Nominierung leer aus. Mark Wahlberg als Hauptakteur zuletzt, spielt zurückhaltend und stoisch doch nie emotionslos und mit vielen leisen Untertönen, so dass er den perfekten Gegenpol zu seiner extrovertierten Familie und der gelegentlich aufbrausenden Charlene bildet.

Neben den erstklassigen Darstellern ist es Regisseur David O. Russell aber auch gelungen, die Geschichte von The Fighter in ausdrucksstarken Bildern zu erzählen, wobei die Boxkämpfe ihr ganz eigenes Flair vermitteln und tatsächlich wirken, als handele es sich um echte Sportübertragungen. Diesem Realismus geschuldet, fällt es des Weiteren positiv auf, dass Mickey O’Keefe sich selbst spielt und auch Sugar Ray Leonard einen Auftritt hat, der Boxweltmeister von 1978, den Dicky Eklund auf die Bretter schickte und so zur lokalen Legende in Lowell wurde. Auch der Subplot über die Dreharbeiten von HBO überzeugt und fußt auf der Realität. [...]

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Three Kings-Regisseur David O. Russell erzählt die wahre Geschichte des Boxers Micky Ward (Mark Wahlberg) und seines Halbbruders Dick Eklund (Christian Bale). Während Micky Boxer wurde, landete Dick im Gefängnis. Die Zusammenarbeit von Micky und Dick als Boxer und Trainer hatte auf das Leben der beiden sehr positive Auswirkungen: Der eine besiegte in einem Weltmeisterkampf seinen Gegner, der andere fand wieder ein geregeltes Leben.

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Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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8.5Ausgezeichnet

So einfach die Geschichte der beiden ungleichen Brüder auch klingen mag, trotz aller ornamentalen Schlenker der Milieubetrachtung zwischen Crackproblematik und Arbeitervorstadt bleibt sie nüchtern, ohne dabei in Pathos zu verfallen. Die Erzählung lebt dabei deutlich von kleinen Nuancen am Rande, die das sperrige Familiendrama immer wieder auflockern. Lebensnah ist auch die Darstellung der Kämpfe, die sich beeindruckend, fast minutiös an die Original-Vorbilder der HBO-Übertragungen der Kämpfe von Micky Ward halten. Der dadurch erzeugte Realismus konterkariert deutlich aus der Perspektive des Wahrhaftigen, das eigentlich wenig Glanzvolle am Leben des Boxhelden, heraus - lässt hier Seherfahrung des Fernsehzuschauers auf Lebensleid des Helden treffen, der dann weit entfernt ist vom Ruhm, vom Mythos, von der Legende. Nur ein Kerl aus einer Arbeiterstadt, der es mal geschafft hat, aber für alle anderen „Irish“ Micky Ward ist, der niemals aufgibt.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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4.5Uninteressant

Die Geschichte des Films basiert auf einer wahren Begebenheit - sie zu beschreiben, ohne ins Detail zu gehen ist eher schwierig. Ohne unnötig böse sein zu wollen oder zu übertreiben lässt er sich noch am ehesten mit der einen oder anderen "Gossen-Sendung" vergleichen. Hier begleitet man Menschen, die zur untersten sozialen Schicht gehören - und dementsprechend "prollig" wirkt der Film an manchen Stellen.

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Athlet

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bei den letzten OsK!ars???


JimSommer

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Muss der Proleten-Faktor nicht gezielter Teil der Milieustudie verstanden werden? Zivilisiertes Verhalten muss erlernt werden, es ist leider nicht angeboren. Es bringt aber auch nichts die Rosarote-Brille aufzusetzen, wer im Getto-Umfeld groß werden muss, der hat es schwer sich anders zu entwickeln, machen wir uns nicht vor und packen den Zeigefinger ein. Sei froh das Du privilegiert bist.

Die angesprochen Gossen-Sendungen haben keinen aufklärerischen Ansatz, Sie sind hochgradig asozial-intrigant. Hier werden die Menschen zynisch für keines Geld aufeinander gehetzt und vorgeführt, um dann mit gespielte Empörung in dem Gefühl der eigenen Überlegenheit zu schwelgen. Wie armselig und verlogen ist das denn bitte? Da ist mir ein authentischer Proll mit Herz 1000 mal lieber.

Und genau darum geht es im Leben - unabhängig von Geld und Bildung oder kultivierter Ausdrucksweise - entwickeln die Menschen ein gutes Herz oder werden sie egomanische Arschkrampen?

Vor dieser Betrachtungsweise ausgehend, könnte man ggf. noch mal den Film neu bewerten? Der Film hat dir doch sehr schon vor Augen geführt wie abgehoben und eindimensional dein Blick auf Menschen der "untersten Sozialen Schichten" dank RTL und Co. geworden ist.

Und so ein Film hat ja noch eine ganze Reihe von anderen Aspekte, mit denen sich ein Kritiker auch substanziell befassen darf, das gehört halt zu dein Job. :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«The Fighter» ist ein packendes Boxerdrama, das vor allem durch die eindringlichen Schauspielerleistungen begeistert.

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Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur David O. Russell (Three Kings) vertraut bei der Inszenierung der aufwühlenden Geschichte von The Fighter ganz auf das Talent seiner überragenden Schauspieler, die sich mit vollem Körperseinsatz in ihre Rollen gestürzt haben. Besonders die Darbietung von Christian Bale als leicht ausgemergelter und stets angespannter Drogensüchtiger ist von unvergleichlicher und beinahe schon schmerzhafter Eindringlichkeit.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] „The Fighter“ ist ein toller Film geworden. Hier passt alles. Das gesamte Umfeld von Mickey ist hier eingebunden. Und man staunt nicht schlecht über die harten Boxszenen. Die Regie schafft es, den möglichen Vorbehalten gegenüber einem neuen Boxerfilm zu begegnen. Das ist auch der Verdienst des gut auftrumpfenden Mark Wahlberg, der mit physischer Präsenz Mickey Ward spielt. Natürlich ist Christian Bale der Renner, der völlig authentisch den „Coach“ spielt. [...]

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

"The Fighter" ist deutlich mehr als nur eine weitere Aufsteigergeschichte, die in Hollywood immer wieder zelebriert werden. Regisseur David O. Russell lenkt den Fokus viel mehr auf die Familienverflechtungen und die unterschiedlichen Beziehungen untereinander.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

Nicht zuletzt da der Film auf einer wahren Geschichte beruht, fällt „The Fighter“ als Sportfilm eher unspektakulär aus. Gleichzeitig mischt sich ein schaler Hollywood-Beigeschmack dazu, wenn ein schier aussichtsloser Kampf prompt doch noch gewonnen wird, nur weil Micky kurz vor Schluss einen simplen Rat befolgt. Halb dokumentarisch, halb nach standardisiertem Strickmuster der filmischen Aufsteiger-Geschichte plätschert das Drama dahin.
Nun will „The Fighter“ aber ohnehin nur vordergründig ein Boxerfilm sein und im Kern von familiären und zwischenmenschlichen Konflikten erzählen, damit die Hauptfigur im doppelten Sinne ein Kämpfer sein darf. Dann bedient sich „The Fighter“ bei einer liebevoll ausgestatteten White-Trash-Milieustudie mit reichlich Zankerei. Schließlich zieht das ehrfürchtige Herabblicken auf das Chaos der niedrigeren sozialen Schichten beim Publikum immer. Interessant wird das Ganze aber erst durch intensive Schauspielleistungen. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Flibbo

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Ach, das zählt nicht als Spoiler, ich spoilere nie! Du meinst wahrscheinlich die Stelle mit dem Kampf - man weiß ja nicht, von welchem Kampf die Rede ist, und man darf davon ausgehen, dass ich da nicht das große Finale verrate.


Yster

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Ja, ich nehme es dir nicht übel ;)


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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5.0Geht so

„The Fighter“ bemüht sich, authentisch zu sein - so wurden möglichst die Originalschauplätze in Lowell verwendet. Und Mark Wahlberg tanzt die echten Kämpfe fast identisch nach. Trotzdem ist selbst „Rocky“ ein ganzes Stück interessanter. Im Bemühen „echt“ zu sein, geriet auch der Stil altmodisch und behäbig.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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8.5Ausgezeichnet

In The Fighter dominieren starke, emotional aufgeladene Szenen über den Konflikt der Brüder, die in perfektem Gleichgewicht mit spannend und realistisch inszenierten Boxkämpfen stehen. Ihrem Ausgang fiebert der Zuschauer im Verlauf des Films mit wachsender Nervosität entgegen. Denn The Fighter gelingt es, durch seine Tragik und seinen Realismus, aber auch durch das Erlebbarmachen von menschlicher Wärme trotz sozialer Härte beim Zuschauer tiefes Mitgefühl zu erzeugen.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Vordergründig erzählt „The Fighter“ eine Geschichte, die sich kaum etwa von „Rocky“ unterscheidet: Junger Boxer aus einfachen Verhältnissen überwindet dank seiner Willenskraft alle Schwierigkeiten und besiegt einen übermächtigen Gegner. Was jedoch den Film von ähnlichen Sportler-Geschichten unterscheidet, sind die vielschichtigen Figuren. Micky fühlt sich hin- und hergerissen zwischen seiner Boxer-Karriere und der Loyalität zu seiner Familie. Der komplexeste Charakter ist jedoch sein älterer Halbbruder Dicky. Auf der einen Seite nimmt er die Verantwortung für seinen jüngeren Bruder sehr ernst – sofern sein Bewusstsein nicht gerade vom Rauschgift vernebelt ist. Seine Ratschläge sind außerdem wirklich hilfreich: Micky gewinnt beispielsweise erst einen Ringkampf, bei dem er schon einiges eingesteckt hatte, als er sich auf die mit Dicky einstudierte Technik besinnt. Andererseits führt aber der Drogenkonsum beim älteren Bruder zu einem Realitätsverlust, der ihn abstruse Dinge tun lässt, etwa…

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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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9.0Herausragend

Es ist durchaus angemessen, dass David O. Russell in seinem Ward-Biopic The Fighter einen vergleichsweise lockeren, mitunter sogar burlesken Ton anschlägt. [...]
Die Darstellungen der vulgär gezeichneten Alice und Charlene – und erst recht die von Alice’ grotesk geschminkten Töchtern – grenzen dabei an Karikaturen, worin ein interessanter Zwiespalt dieses herausragenden Films liegt. Denn The Fighter ist ostentativ um Realitätsnähe bemüht.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Einfältiger und höchst alberner Erbauungskitsch aus dem Hause Weinstein, der nach dramaturgischem Baukastenprinzip alle ausgedienten Boxfilmklischees noch mal neu aufsagt und sich in seiner Hollywoodesken Vor- wie Nachstellung von White Trash von einer Sackgasse in die nächste manövriert. Selbst noch als gähnend konventionelle Award-Winning-Chose betrachtet ist die verlogene Siegermentalität in Kombination mit ihrem sozialpornographischen Elendsanspruch eine reine Zumutung, die nur von ihrem hilflos in Armutskostüme geschmissenen Ensemble unterboten wird. Insbesondere Christian Bale changiert infolge erneuter Schauspieldefizite über die Grenzen des Over-Actings hinaus zwischen Körperschändung und Grimassenausstellung: Wie schon in "The Machinist" meint er sich in eine gebrechliche Figur einfühlen zu müssen, indem er sich eine Anorexie antrainiert. Statt einen abgehungerten Menschen zu *spielen*, will Bale also offenbar lieber ein abgehungerter Mensch *sein*. Das alte Method-Acting-Missverständnis noch mal um sich selbst gedreht. Zumindest stellenweise allerdings empfiehlt sich "The Fighter" dank einiger unmöglicher Gross-Out-Momente – in einer denkwürdigen und vollkommen sinnentleerten Szene prügelt beispielsweise ein Haufen Frauen aufeinander ein – als vergnüglicher Oscar-Trash.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 23 Antworten

vPidschv

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Mal wieder ne Diskussion auf unterstem Niveau. Anstatt wirklich Argumente zu bringen, warum Vega nun recht hat oder nicht, macht ihr euch eher gegenseitig fertig. Irgendwo kann ich das allerdings auch nachvollziehen, denn wenn ich lese was Vega hier schreibt kommt mir auch leicht die Suppe hoch, aber auf seine Meinung habe ich sowieso noch nie was gegeben und dieses ganze Internet-Bashing führt doch zu nix. Lasst den Jungen halt dumm sterben...

@Le Samourai Du willst The Fighter doch hoffentlich nicht ernsthaft als uninspiriert produzierte, massentaugliche Hollywoodware bezeichen. Da scheinst du wohl nicht viel von dieser Sorte gesehen zu haben.


Le Samourai

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Doch, das tue ich. Er ist es nämlich auch.


Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

The Fighter ist ein sehr gelungener Film, der äußerst spannend zwischen einer klassischen und modernern Herangehensweise oszilliert. Der treffende Musikeinsatz und die lockere Inszenierung von David O. Russell sorgen für einen temporeichen Filmfluss. Besonders aber sind es die Darsteller die The Fighter auszeichnen. Mark Wahlberg ist der Sympathieträger und rund um ihn zünden Christian Bale und Melissa Leo ein Feuerwerk der Schauspielkunst. Zwar ist es etwas schade, dass die Boxszenen sehr in den Hintergrund rücken und wenig spannend sind, aber als unterhaltsame Charakterstudie funktioniert The Fighter dennoch sehr gut.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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8.0Ausgezeichnet

Mit The Fighter ist David O. Russell sein bisher bester Film gelungen. Ein packendes Boxerdrama, dass zwar keine grossen Überraschungen bietet, dafür exzellente Schauspielerleistungen und spannende Kämpfe. Der Schluss ist jedoch etwas abrupt und stört leicht das Gesamtbild.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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6.5Ganz gut

Gerade in der ersten Stunde ist „The Fighter“ eine packende Milieustudie, die bei allem dargestellten Elend nie die Hoffnung auf Besserung verliert. Dass diese Hoffnung sich in der zweiten Hälfte dann in einem arg konventionellen Abhaken der Boxfilm-Muster manifestiert, ist bedauerlich, denn so bleibt er ein halb-guter Film. [...] Zum Glück aber hat der Film Christian Bale vorzuweisen, der in seinem fast jährlichen Wechsel zwischen abgemagert und muskulös hier wieder einmal bei abgemagert angekommen ist. Gesund dürfte dieses Abmagern für eine Rolle zwar nicht sein, eindrucksvoll ist es aber ohne Frage.

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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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5.5Geht so

Der Zuschauer ist in weiten Teilen des Filmes zum bloßen Beobachter verurteilt. Man fühlt sich so nie nah genug an der Handlung, weder im Ring noch in den Küchen, Wohnzimmern und den taffen Straßen, wo die Geschichte spielt. Die Charaktere fesseln dich bis zu einem bestimmten Punkt, doch ziehen sie dich nie vollständig in die Geschichte hinein.

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Alle Kritiken (28)


Kommentare (159) — Film: The Fighter


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The_fighter96

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Bewertung9.0Herausragend

Als ich den Cast gesehen habe, stieg meine Erwartung natürlich enorm in die Höhe. Zum Glück entäusche mich dieser Film nicht, im Gegenteil er haute mich von den Socken! :D Christian Bale spielt seine Rolle einfach perfekt!!! Für mich der beste Film im Jahr 2010.
Wenn ihr die Filme 'Warrior' und 'the fighters' gesehen habt und mögt, werdet ihr dieses Meisterwerk mit Sicherheit Lieben!

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GlenLantz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist ein weiterer handfester Beweis dafür, dass Christian Bale es drauf hat. Ich habe ihm die Rolle von der ersten Szene an zu 130 % abgekauft. Außerdem ist Mark Wahlberg ziemlich untergegangen, wo er doch eigentlich der Hauptdarsteller ist (und auch gar nicht mal so schlecht..!).
Der Film an sich ist eigentlich sehr einfach gestrickt, und doch nicht allzu vorhersehbar. Natürlich könnte man sich von den Boxszenen etwas mehr erwarten, aber so schlecht, wie sie hier immer wieder dargestellt werden, sind sie eigentlich gar nicht.
Ok, genug des Positiven, denn ich habe noch einen kleinen Kritikpunkt; Charlene. Nichts gegen Amy Adams, aber ihre Rolle hat mich nach einiger Zeit einfach total genervt.
Natürlich trotzdem ein toller Film, vor allem da ich das Boxen jetzt für mehr als nur primitives Draufhauen halte. Während den Kämpfen hat es mich schon mal gepackt, ebenso wie bei den Familiendiskussionen. Klar, die Familie ist ein "wenig" verrückt, aber genau das macht doch eine gute Familie aus - oder nicht? ;)

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niklas.nier.7

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr interessante Milieustudie über einen Boxer aus der unteren Gesellschaftsschicht, der sich gegen verschiedene Einflüsse behaupten muss. Klingt im ersten Moment nach nichts Neuem - und leider ist es auch in gewisser Hinsicht so. Allerdings zeichnet sich "The Fighter" durch die Art und Weise der Umsetzung aus. In ruhigem und teils sachlichem Tempo schreitet die Geschichte voran, die durch ansehnliche Rückblicke und Fernsehinterviews abwechslungsreich gestaltet wurde. Leider mangelt es an dem entscheidenden Ereignis. Vielmehr sind es viele kleine Höhepunkte, die öfter fehl am Platz wirken. Trotzdem ist der Film nie langweilig, was an der sehr überzeugenden schauspielerischen Leistung von Mark Wahlberg und Christian Bale liegt. Letzterer verkörpert auf geniale Weise den Charakter des Dicky Eklund; einer der interessantesten Figuren, die je zu sehen war.
"The Fighter" ist ein tiefgründiges Boxer-Biopic (Drama wäre zu viel), kann aber mit "Rocky" oder "Wie ein wilder Stier" nicht mithalten.

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RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Innerhalb eines Darren Aronofsky-Themenabend haben wir uns „The Fighter“ angesehen. Hier hat er, zusammen mit den Brüdern Harvey und Bob Weinstein, erstmals als Executive Producer fungiert.
Beeindruckend porträtiert der Film von Regisseur David O. Russell, über eine Zeitspanne von mehr als zwölf Jahren, das Leben des Underdogs Micky Ward (und seinem Bruder Edmund). Seine Anfänge als Profi-Boxer, seine Karrierepause und sein Comeback Mitte der 90er bis hin zum Weltmeisterschaftskampf.

Gerade weil keine überfrachtete Gefühlsduselei den Film beeinflussen, wirken die Schilderungen über den Hintergrund des Sportlers Ward so authentisch. Dank der toller Kameraarbeit bin ich gleich mittendrin im Geschehen, und obwohl die Story einfach gestrickt ist, packt sie mich von Beginn an und lässt mich nicht mehr los. Aber was wäre so ein Film ohne die die richtige Besetzung? Und die ist hier zum abspritzen geil! Neben einer hervorragenden Perfomance von Christian Bale als liebender und drogenabhängiger Bruder Edmund „Dicky“ Ward, ist Melissa Leo als Mutter, die eigentlich nur das Beste will, grandios. Auch Amy Adams empfiehlt sich wieder einmal für höheres. Ebenso ist Mark Wahlberg in jeder Minute anzusehen, wie sehr ihm das Projekt am Herzen lag.
Allerdings stört mich doch ein wenig die überzeichnete Darstellung der Frauenbilder in diesem Drama. Besonders fällt mir dies bei den Schwestern der Wards auf. Die sich komplett wie eine RTL-Dokusoap-Blaupause a la „Mitten im Leben“ aufführen. Ich habe so manches mal gehofft, das gleich Katharina Saalfrank um die Ecke kommt und bei einem Konflikt den Verursacher auf die „stille Treppe“ schickt. Was mir auch ein wenig unglaubhaft und unlogisch erschien, war die Berücksichtigung (oder eher das ignorieren) der enorme Zeitspanne. Nach etwa zwanzig Minuten wird der erste Kampf zwischen Ward und den schlagstarken Mike Mungin gezeigt. Dieser Kampf fand '88 statt. Als Höhepunkt wird am Filmende, in einer über sechsminütigen Kampfsequenz gezeigt, wie er in London gegen Neary um den Weltmeistertitel der WBU kämpfen darf. Das war im Jahr 2000. Logische Schlussfolgerung: Der fast 40jährige Mark Wahlberg spielt Micky Ward im Alter zwischen 23 und 34. Habe ich ihm DAS Alter abgenommen? Neeeee. Er sieht die ganze Zeit aus wie ein Enddreissiger, der wahnsinnig gut in Form ist. Merkwürdigerweise scheint aber die komplette Familie während dieser 12 Jahre nicht zu altern (fällt besonders bei dem kleinen Jungen auf). Aber wir wissen, das Logik nicht zu den Stärken von Hollywoods Filmen zählt.

Doch letztendlich wäre das mäkeln auf hohem Niveau. Denn der Film schafft das, was viele andere nicht schaffen. Er hat mich gepackt. Ich wurde emotional mitgerissen. Ich habe in Kampfszenen den Fernseher angeschrien. Wobei mir eh klar war wie der WBU-Kampf endet. Schließlich geht der Film um Micky Ward. Im übrigen hat Wahlberg die Nehmerfähigkeiten des Boxer außerordentlich gut dargestellt. Ich hoffe, man kann mit einem weiteren Film rechnen. Denn Wards Karriere hat noch einiges zu bieten. Immerhin sind drei seiner Kämpfe zum „Kampf des Jahres“ gewählt worden. Wenn ich an sein erstes Duell gegen Arturo Gatti denke (das zählt bei einigen Experten als einer der spektakulärsten Kämpfe des Jahrzehnts). Also wenn Wahlberg dem zukünftigen Leben des Boxers und den Kämpfen zwischen Ward und Gatti noch einen Film widmet, den sehe ich mir an.

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pischti

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Ja, dadurch dass Du im Amateurbereich geboxt hast, hast Du ganz sicher mehr Ahnung vom Boxen als ich und kannst die Kampfszenen auch besser bewerten aber trotzdem sahen für mich so einige Szenen einfach nicht realistisch aus, von dieser Meinung kriegste mich auch net weg :D Zum Glück gibt es den ein oder anderen echten Boxer, der die Kampfszenen ebenfalls bemängelt *die Stefan Kuntz Säge mach* ^^


pischti

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Ich sehe grad Halbweltergewicht ist sogar nur bis 64 Kilo hätte gedacht 69 kg, oha, was n Leichtgewicht der gute Micky ^^


Rob Stark

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Bewertung7.0Sehenswert

Als kleine Nebenbemerkung: Es ist erstaunlich wie sich beide Schauspieler gemacht haben. Mark Wahlberg ist für seinen kommenden Film "Pain & Gain" zum Muskelmonstrum mutiert. Ich fand seine Form in "The Fighter "ziemlich gut, aber was man nicht alles für die Filmindustrie macht... Das sieht man vorallem bei Christian Bale. Die schokierenden Bilder zu "Der Machinist" sind jedem bekannt. Und auch hier ist er ein zefressendes Crack-Opfer. Doch hat ihn seine Rolle als Batman erneut beflügelt und er konnte an Muskelmaße gewinnen. Ich habe großen Respekt davor, denn es ist unglaublich was man damit seinem Körper antut.

Doch es war für die Rolle des Bruders Dicky erforderlich, dass Christian Bale so aussieht. Wenn man ihn mit dem "echten" Dicky Ward im Abspann vergleicht, wird man sehr positiv überrascht sein. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Nicht unbedingt äußerlich, eher von Gestik und Mimik und in der Aussprache. Und das sah man sofort, obwohl das Video nur einige Sekunden lief. Sein Bruder Mick(e)y Ward, wird ebenfalls herausragend von Mark Wahlberg gespielt. Toller Film mit großem Unterhaltungseffekt. Besonders von der amerikanischen Großfamilie wurde ich mit Spaß versorgt. Die haben mich stark an die Flodders erinnert.

Im Prinzip gibt es nicht viel zu bemängeln. Einen sehr wichtigen Punkt habe ich jedoch. Es sind die Boxkampf-Szenen die ich teilweise echt enttäuschend fand. Ich habe schnell Parallelen zu einer meiner Lieblingsfilme gesucht. "Warrior" hat tatsächlich einige wenige Gemeinsamkeiten und er konnte bei mir voll Punkten. Das lag auch an den besonders guten Kampfszenen. In "The Fighter" wirkte es teilweise zu gestellt und ich meine sogar einige Fehler gesehen zu haben. Das darf natürlich hier nicht passieren. Wirklich sehr Schade, dass man darauf nicht mehr Wert gelegen hat.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Fighter ist eine Verfilmung basiert auf dem Leben von Boxer Micky Ward, welcher durch Mark Wallberg klasse gespielt wird. Christian Bale und Melissa Leo wurden beiden mit dem Oskar für den besten Nebendarsteller/in prämiert. Atemberaubende Kampfszenen wechseln sich mit den Konflikten innerhalb der Familie ab und Regisseur David O. Russel sorgt für eine oskarreife Atmosphäre. The Fighter ist ohne Frage eines der besten Boxdramas aller Zeiten!

Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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justindodo

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach Gut Zwar ist die Geschichte schon tragisch. Dafür aber freut mann sich Um so mehr fürs Ende.

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mikkean

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ducken, Blocken, Draufhauen - Boxen kann ja so ermüdend sein. Und doch: Boxen kann ja so packend sein. Beurteile einen Boxer nie nach der Beschaffenheit seiner Handschuhe, nie nach dem Zustand seiner vorderen Zahnreihen. Kack aufs Prestige und die Statistik, wichtig ist, wo er herkommt und wo hingeht.

Tatsächlich wurde ich von David O. Russell's "The Fighter" mehr als überraschend umgehauen. Der Film ist kein müdes Biopic, kein Sportrevue, die uns mit überzogenen Kämpfen gängelt. Aber immerhin hat O. Russell immer wieder überrascht. "Three Kings" war ein ganz anderes Kriegs-Abenteuer, als damals im Trailer versprochen wurde (und bleibt deswegen bis heute in angenehmer Erinnerung). Und so ähnlich ist auch "The Fighter" nicht der hundertste Versuch eine Betroffenheits-Geschichte im Kielwasser des Giganten "Rocky" abzuspulen. Nee, das hier ist schon ein neuer "Rocky", ein zweites "Million Dollar Baby". Weil es um große Träume und ganz niedrige Herkunft geht. Um den steinigen Weg, auf dem Illusionen zerplatzen und die harte Faust der Realität einen umso häufiger auf die Bretter schickt.

Schwafeln wir nicht rum. "The Fighter", das ist die Story der beiden Halb-Brüder Micky (Mark Wahlberg) und Dicky (Christian Bale). Dicky war mal ein verheißungsvoller Nachwuchs-Boxer. Einst brachte er auf ein landesweit übertragenes Match gegen Sugar Ray Leonard. Das war aber mal, nun ist Dicky eine ramponierte Lokal-Größe, die sich mit ihrer Crack-Sucht selbst dahinrafft. Micky hingegen boxt sich erfolglos durchs Leben. Meist nur, damit andere ihn besiegen und die Rangliste aufsteigen können. Beide Brüder werden von ihrer bestimmenden Mutter aufgezehrt. Die "managt" Mickys nicht vorhandene Karriere und versucht den vergangenen Ruhm Dickys noch zu nutzen. Schließlich ernähren die Brüder das Leben ihrer Mom und ihrer zahlreichen nichtsnutzigen Schwestern. Ah ja, Leben kann man diese Existenz am unteren Rand der Gesellschaft nicht gerade nennen. Das ist irgendwie echt White Trash, asozial und bis auf den verbitterten Micky, scheint sich jeder in der Sippe was vorzulügen. Sogar Dicky träumt vom Comeback, wird er doch von einem Kamerateam begleitet, das eine Doku dreht. Jedoch nicht über seine erstaunliche Karriere. Jedenfalls zeigt uns "The Fighter", wie Micky Ward sein Leben schließlich in den Griff kriegen und den Weg eines echten Champions einschlagen will. Und das nicht nur weil, er mit Bardame Charlene endlich mal eine viel versprechende Beziehung am Start hat.

Es ist ein Film über den Drang nach echten Triumphen, getränkt mit herben Niederlagen und persönlicher Marter. Micky will und kann ein Champ sein, wenn er sich nur von seiner Besitzergreifenden Mutter abnabelt. Die liebt ihre Söhne zwar, ist aber herb verblendet. Und auch Dicky landet schließlich da, wo er längst hingehört. Und findet doch noch zum Licht. "The Fighter" ist ein starkes, vor Kraft nur so strotzendes Drama. Die besseren und besten "Sportfilme" finden ja in der Regel das richtige Niveau zwischen Event-Inszenierung und Charakter-Erforschung. Da bildet David O. Russell's Aufarbeitung der Karriere des echten Micky Ward keine Ausnahme. Aber er zieht das nicht nur im Box-Ring fett auf. Der Film liegt in seinen persönlichen Momenten näher dran an "The Wrestler", weil der Weg aus der Misere genau so schmutzig und hart nachgezeichnet wird. Allerdings winkt Micky und seinem Bruder eine echte Chance raus.

Und das überrascht am meisten: "The Fighter" bezieht sich im doppelten Wortsinn auf einen Kämpfer. Es geht um den Kampf bis an die Spitze und die Emanzipation, die Absage an die widrigen Lebensumstände, die einen bisher im Würgegriff hatten. Und zur großen Überraschung weiß man am Ende schon gar nicht mehr genau, ob mit dem Titel nun allein der Boxer Micky oder auch sein Bruder gemeint ist, der scheinbar endlich aufwacht und an sich arbeitet. Hier muss vor allem das Gespann Mark Wahlberg/Christian Bale geehrt werden. Wahlberg füllt auch physisch die Rolle von Micky Ward. Unter seiner Miene lässt er uns immer wieder den brodelnden Umnut über seine Familie spüren. Den Drang, sich auf seine neue Liebe einzulassen oder einfach nur, ein guter Vater zu sein. Bale hingegen geht wiederum an Äußerste und treibt sich selbst in die Enge. Wie schon bei "The Machinist" hat er sich herunter gehungert und treibt einen, zu Beginn, echte Schauer über den Rücken. Aber, er kann auch spielen. Ist vernebelter Klein-Krimineller, Drogen-Opfer, großer Zampano und letztlich ein reumütiger Paulus, der sich aus seiner Saulus-Schale pult. Man kann Fan von Christian Bale sein oder nicht - den ihm verliehenen Oscar heiße ich durchaus gut. Bisweilen legt Bale hier einen Acting-Ehrgeiz an den Tag, der mich an Al Pacino erinnert. Auch bei der restlichen Besetzung trifft der Film ins Schwarze. Melissa Leo gibt die klammernde und erdrückende Mutter richtig gut, ohne dass sie uns dabei richtig auf den Sack geht. Ja, sogar Mitleid weckt sie bei uns. Amy Adams spielt viel und gern, und macht das hier sehr gut. Richtig gut sind aber auch diejenigen, die keine großen Namen besitzen und vielleicht sogar von der Straße gecastet wurden. So erfüllt "The Fighter" nämlich ein Vibe des realen. Verkommt der Film nie zu einer auf Hochglanz polierten Angelegenheit verkommt, die sich nur auf schäbige Vorbilder beruft.

Und dann die Kampfszenen, eine Wucht ist das. Sehen klasse aus, es spritzen Blut, Schweiß und Tränen. Dazu ziehen die Macher einen fetten Soundtrack heran. Von Indie-Legenden wie den Breeders zur Rock-Hymne "Back In The Saddle Again" der jungen Aerosmith. Hier feiert "The Fighter" ein echtes Feuerwerk ab, ohne selbstverliebt den Sportler zum Götterliebling zu machen. Eben das ist es, was diesen Film für mich zum Hingucker macht. Er ist kantig, nüchtern geerdet und wird genau deswegen am Ende so furios. Gut, dass die Box-Handschuhe hier nicht vergoldet sind.

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mario.scheller.5

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Bewertung9.0Herausragend

Starkes Drama mit einer sehr intensiven Story und einer herausragenden schauspielerischen Leistung! Christian Bale ist ja schon wieder fast an der Grenze des Method-Acting angelangt, so intensiv und real spielt er seine Rolle! Klasse Film! Kann man immer wieder schauen!

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TheAtticChild

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Hat mir wesentlich besser gefallen als Warrior. Wirkte alles viel menschlicher in diesem wundervollen Film.


mario.scheller.5

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Über die gesamte Länge ist das Familiendrama wesentlich ergreifender, ohja!


PommesPapst

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hab ihn vor 2 Jahren schon einmal gesehen und ihn damals mit 7,5 Punkten bewertet. Beim zweiten Mal hat er mir sogar noch besser gefallen. Die Geschichte wirkt authentisch, was als Biopic natürlich nicht verwunderlich ist. Trotzdem ist dies vor allem der schauspielerischen Leistung von Christian Bale zu verdanken. Ich mag ihn zwar als Person überhaupt nicht, aber sein Talent und besonders seine Hingabe in Bezug auf seine Rolle sind schon sehr beeindruckend.

Trotzdem darf man auch Mark Wahlberg nicht vergessen, denn er bekommt meiner Meinung nach nicht den Respekt als Schauspieler, den er verdient. Er schafft es zwar nicht, einen sonst mittelmäßigen Film nur durch seine Leistung gut zu machen, wie es vielleicht Bale könnte, aber wenn er ein gutes Script bekommt, dann liefert er ohne Wenn und Aber ab.

Einer der besten Filme von 2010.

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Moncineo

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich mag Boxen nicht. Ich mag den Sport nicht und Filme über´s Boxen sehe ich mir auch nicht gerne an. Doch hier stehen zum Glück die Menschen im Mittelpunkt.

Was tun, wenn jeder zu wissen glaubt, was das Beste für einen ist?
Antwort: Seinen eigenen Weg gehen ...und alle anderen werden einem folgen.

Ende vom Lied: siehe Rocky.

PS: Mr. Bale, sie sind absolut wahnsinnig!

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bahamutbbb

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Boah... der Fight am Ende... geil! :)

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Blindguardian94

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Sportlerdrama(eher Drama) der Extraklasse. O. Russel zeigt hier Eindrucksvoll, dass es sich immer lohnt zu kämpfen "Man darf niemals aufgeben". Mark Wahlberg (micky) spielt Klasse den aufstrebenden Boxer und (sogar) Amy Adams spielt fantastisch (und auch Mickys bekloppte Familie ist sehr amüsant gestaltet). Doch das Prunkstück des Films ist natürlich Christian Bale, der hier für seine Leistung als abgemagerter Junkie volkommen zurecht den Oscar bekam, den erstens ist sein Spiel super, da man ihn einfach alles abnimmt und in seinen Worten immer ein wenig Fürsorge und Bedrücktheit stecken, die er sehr schön Unterschwellig einbringt, zweitens hat er sich für die Rolle wieder extrem abgemagert,(wie in der Maschinist) was einfach bemerkenswert ist, was der Kerl alles tut um den Film besser zu machen! Nun zum Plot: Looser- Boxer, wird vom Bruder trainiert, nichts läuft, wie es sollte, doch im Laufe des Film steigt er immer weiter auf. Klingt normal? garantiert nicht, denn die Kämpfe sind hier eher Nebensache, und alles bezieht sich mehr auf das Drama zwischen Micky seinem Bruder Dicky und allgemein der Familie (und mickys Freundin). Das wichstigste hierbei ist , dass alle wichtigen Charaktere extrem gut vorgestelllt worden sind und man so ihren Weg perfekt nachvollziehen kann. Man nimmt es den Schauspielern einfach ab, wie sie sich im Laufe des Filmes verändern und vor allem wie sich ihre Bindungen verändern, ist einfach fantastisch inszeniert. So entsteht in jedem Charakter ein kleiner Konflikt, den er über die Laufzeit des Filmes austragen muss. So wie ich schon erwähnte, handelt es sich eher um ein Drama, aber auch die Kämpfe, vor allem das Finale, sind super inszeniert und wirken teils sehr authentisch, was den Film mit seinen Dramenanteilen einen gewissen Melancholischen Grundton gibt. Deshalb sag ich euch Leute, wenn ihr einen Boxfilm erwartet, ist das vielleicht nicht das größte, allerdings wird dieser Film einfach enorm stark, durch das Drama, dass durch die perfekten Charakterzeichnungen entsteht!! Muss man unbedingt mal gesehen haben( Für mich nach Warrior, das beste Sportlerdrama!!)

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Frank Dux

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film der auf beeindruckende, weil auch wahre weise zeigt, - wie sehr sich kämpfen lohnt!

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Velly

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Bewertung7.5Sehenswert

Christian Bale hat mich in diesem Film zeitweise sooo angeekelt und gerade deswegen kann ich nur sagen: "Hut ab!" Denn er gehört eigentlich zu den Schauspielern, die mich (jetzt mal unabhängig von ihrer Leistung) am meisten ansprechen. Ich liebe ihn, seit ich ihn als kleines Mädel das erste Mal in "Das Reich der Sonne" gesehen habe.
Und dennoch schafft er es, dass ich ihn 70% des Films nicht mag. ^__^
Und Mark Wahlberg hat mir mal wieder bestätigt, dass er sich in den letzten Jahren zum überzeugenden Schauspieler gemausert hat.
Er war ein sehr beruhigender Gegenpol zur Rolle des Dicky.

Der Film hat mir insgesamt auch richtig gut gefallen, wenngleich WARRIOR mich noch ein bissel mehr hat abholen können. Ich glaube, das lag daran, dass mich die Charaktere bei WARRIOR sofort auf ihrer Seite hatten. Das hat bei FIGHTER deutlich länger gedauert.

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christoph-m

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Bewertung9.5Herausragend

Trailer gucken, bevor man sich den ganzen Film anschaut - dann müssen hier auch nicht so Kommentare kommen wie 'die Kampfszenen waren gar nicht realistisch'. Der Film ist ein Familiendrama - und als solcher ist er verdammt gut.

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Cinemen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Im Pay TV gesehen.Mir hat der Film sehr gute Gefallen. Christian Bale mal als Cracksüchtiger Ex Boxer Hervorragend. Sicher der Film hat so das übliche Gehabe der Boxerfilme.Trotzdem sehr Sehenswert.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Die erste halbe Stunde empfand ich als fast komplett verschenkt, der Mittelteil schien dann mit einigen richtig starken Szenen doch noch einiges glatt bügeln zu können, aber das Ganze wollte sich nicht entscheidend entwickeln – ja toll, am Ende stand noch ein spezielles Ereignis an, auf das ich aus Rücksichtnahme nicht weiter eingehen möchte. Also mir war´s zu wenig!

Christian Bale macht seine Sache verdammt gut – der Oscar war für sein Schauspiel verdient, auch wenn ich es höchst bedenklich finde, dass sich Schauspieler immer häufiger für irgendwelche Rollen Pfunde drauf schaffen oder krankhafterweise abmagern – andere Charaktere fand ich wiederum eher mäßig herausgearbeitet und einige Handlungsweisen waren für mich geradezu schwer nachvollziehbar.

Die Kampfchoreographien würde ich als okay bezeichnen, aber sicherlich nicht als besonders atemberaubend, und die Story als solches konnte mich auch nicht sonderlich mitreißen. Weshalb daher die Geschichte als "wahre Begebenheit" umworben wird, erschließt sich mir nur bedingt; es gibt jedenfalls für mein Empfinden erzählenswerte Ereignisse, die sich auf diesem Planeten zugetragen haben.
Womöglich fehlt mir aber auch ganz einfach nur der nötige Bezug zum Boxen, um "The Fighter" als etwas Besonderes zu erkennen.

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pischti

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Ich sehe es wie Du, war ziemlich enttäuscht vom hochgebobten "The Fighter". Bale macht seine Sache zwar gut, aber selbst er rettet den Film für mich nicht. Die Kampfchoreografien waren ehrlich gesagt furchtbar und gerade in einem ernstzunehmenden Boxerfilm hätte ich mir etwas mehr erhofft. Warum Melissa Leo den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle bekam ist für mich schleierhaft. Es war ok, aber fernab von verdientem oscarprämiertem Schauspiel! Da fand ich Amy Adams schauspielerisch wesentlich besser. Für mich ist "The Fighter" eine der großen Enttäuschungen im Filmjahr 2011 gewesen. Auch war die Story selbst streckenweise zäh wie Leder und man hätte auch die Boxerkarrier von Karl August aus der Schillerstraße verfilmen können. Kein Vergleich zu z.B. "Million Dollar Baby", allein von den Charakteren und der Dramaturgie.


cpt. chaos

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Die Oscar-Verleihung ist ja ohnehin zuweilen ein Witz; die Olle hat das goldene Teil jedenfalls gewiss nicht verdient! Egal, bin nur Filmkonsument, also nicht aufregen... :D
Das, was "The Fighter" fehlt, hat "Million Dollar Baby" fast schon im Überfluss - ein wirklich richtig guter Film, mit diesem nicht zu vergleichen!!!


Sie&Er

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Christian Bale ist einfach unglaublich!!! Einer der besten in Hollywood! Toller Film über eine bewegende, auf wahren Begebenheiten beruhende, Geschichte.

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Ironmalte

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach oberste spitze.
In Emotionaler als auch in nonverbaler Hinsicht.
Authentisch wird die Geschichte von Dicky und Micky an Originalschauplätzen wiedergegeben. Selbst Mark Wahlberg erscheint als glaubwürdiger Akteur, von C. Bale ganz zu schweigen. Bewegend und Spannend.
Muß man sehen.

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