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The Fighter

The Fighter (2010), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Sportfilm, Actionfilm, Kinostart 07.04.2011


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7.1
Kritiker
49 Bewertungen
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7.6
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8365 Bewertungen
227 Kommentare
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von David O. Russell, mit Mark Wahlberg und Christian Bale

In The Fighter muss Boxer Mark Wahlberg sich zwischen seiner White Trash Familie um Junkie-Bruder Christian Bale und seiner Karriere entscheiden.

Ein Fighter ist im Volksmund jemand, der sich nicht geschlagen gibt, weil er über eine schier übermenschliche Moral verfügt und immer wieder aufsteht, egal wie häufig er auf die Matte geschickt wird. Als The Fighter muss man demnach „Irish“ Micky Ward (Mark Wahlberg) bezeichnen, denn er ist der Terrier unter den Boxern in der Welter-Gewichtsklasse. Trainiert wird The Fighter Micky von seinem Halbbruder Dicky Eklund (Christian Bale), der in ihrem Heimatort Lowell, Massachussetts nur The Pride of Lowell genannt wird, weil er einst gegen Box-Legende Sugar Ray Leonard boxte (und verlor). Heute schlägt er sich nur noch mit seiner Crack-Sucht herum und bringt seinen jüngeren Bruder in die ein oder andere „Verlegenheit“. Gemanagt wird The Fighter von seiner dominanten Mutter Alice (Melissa Leo). Seine Familie, die aus weiteren sieben Schwestern besteht, ist sein Heim. Und doch muss sich Micky aus dem Schatten dieses Familienverbundes herausboxen, um seine eigene Identität zu finden. Das wird sein größter Fight, bei dem ihm seine neue Freundin Charlene (Amy Adams) – mitunter selbst recht schlagkräftig – zur Seite steht.

Hintergrund & Infos zu The Fighter
The Fighter – basierend auf dem Leben des realen Micky Ward – war schon immer eine Herzensangelegenheit von Darsteller Mark Wahlberg, der sich lange auf die besonders körperlich anstrengende Rolle vorbereitete und über vier Jahre die nötige Muskelmasse aufbaute, um den Boxer in The Fighter authentisch nachzustellen. Aber auch Christian Bale demonstriert mit seiner Rolle der drogenabhängigen Ex-Boxlegende in The Fighter einmal mehr seinen Ruf als Physical Method-Actor. Mittlerweile scheint es für ihn eine Manier zu sein, von Rolle zu Rolle Speck ab- oder zuzulegen, je nach Darstellung z. B. eines über dem Dschungel abgeschossenen Soldaten wie in Rescue Dawn oder eines Superhelden kurze Zeit später in The Dark Knight. The Fighter ist die dritte Zusammenarbeit von Regisseur David O. Russell und Mark Wahlberg nach Three Kings und I Heart Huckabees. Mit zwei Oscars (für Christian Bale und Melissa Leo als Beste Nebendarsteller) und weiteren fünf Nominierungen (u.a. als Bester Film) war The Fighter einer der großen Gewinner der Oscars 2011. (EM)

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Mehr Bilder (26) und Videos (5) zu The Fighter


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Fighter
Genre
Biopic, Drama, Sportfilm, Actionfilm
Zeit
1970er Jahre, 1980er Jahre
Ort
Massachusetts
Handlung
Abhängig, Abnabelung, Alleinerziehende Mutter, Beziehung, Boxen, Boxer, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Chance, Crack, Drogen, Drogenentzug, Drogenmissbrauch, Faustkampf, Freundin, Geschwister, Gewalt, Großfamilie, Halbbruder, Ire, Kampf, Kampfkunst, Kampfsport, Kellnerin, Kämpfer, Legende, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Polizei, Rausch, Razzia, Ruhm, Schlägerei, Schwester, Sieg, Sozial schwache Familie, Stolz, Verlieben, Zusammenhalt, Zweikampf
Stimmung
Aufregend, Berührend, Spannend
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Senator/Central
Produktionsfirma
Closest to the Hole Productions, Fighter, Mandeville Films, Relativity Media, The Park Entertainment, The Weinstein Company

Kritiken (31) — Film: The Fighter

_Garfield: Blogbusters

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5.0Geht so

Bale und Leo spielen um die Wette und sich um den Verstand. Ausgerechnet Adams und Wahlberg holen „The Fighter“ dann schließlich auf den Boden der Tatsachen zurück. Den Weg eines Boxers auf der Suche nach Selbstbestimmung und den lang ersehnten Erfolg erzählt David O. Russell ansonsten so, wie man solche Filme eben erzählt: Mit Rock-Songs und Trainingsmontagen, authentisch-grobkörniger Elendsbebilderung und ganz viel Acting, schließlich verdient sich der Goldjunge nicht von selbst und nichts liebt New Hollywood mehr als Maskentheater und Verkleidungstricks; vorzüglich abgefuckte, Milieu-geschädigte Outlaws, Trashmütter, Crack-Heads, Taugenichtse, Dürre. „The Fighter“ ist manchmal anstrengend, selten originell, erstaunlich bieder herunter-inszeniert und gelegentlich langweilig. Auch Bale ist zunächst anstrengend, wird aber besser und passt wunderbar zu Wahlberg's kleiner Idiotenrolle. Leo ist zunächst ebenfalls anstrengend, und bleibt es auch. Zumindest ist O. Russell immer bei seinem Proletariat, bei den Drogen-Opfern und verhinderten Box-Champions, den Tresen-Babes und Wasserstoff-blonden Assi-Bratzen. Ehrliches Interesse weckt der Film nämlich immer dann, wenn er sich seinem Protagonisten widmet und davon erzählt, wie er sich langsam von der Bevormundung durch Mutter und Bruder zu emanzipieren versucht, sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt und blindlings nach vorne prescht. Das ist oft authentisch und rührend. Allerdings berichtet „The Fighter“ auch von Drogenproblemen und familiären Zwisten und opfert einen nicht unerheblichen Anteil der Laufzeit überkanditelten Milieu-Klischees. Es bleibt eben doch irgendwo der übliche Oscar-Quatsch, sensationell seichte Sonntag-Abend-Unterhaltung, die schnell wegzuschauen und noch schneller zu vergessen ist.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Diese rundum wahre Geschichte von Gewinner und Verlieren fühlt sich authentisch an, ist aber dennoch eher der neue ROCKY als der neue RAGING BULL: Am Ende dieses sehr effektiv inszenierten, unglaublich kurzweiligen Films reckt der Gewinner beide Hände, und obwohl alles irgendwie letztlich ist wie immer, überzeugt Russells Sportdrama nicht zuletzt dank seiner Liebe für seine Figuren und seines unverstellten Blicks aufs Proletariat. Die Intellektuellen treten nur in Form eines Kino-Nerds mit übergeworfenem Pulunder auf, der sich über die Kameraarbeit in BELLE EPOQUE auslässt. Fuck him!

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

"Ich hab's satt immer eine scheiß Enttäuschung zu sein!"

Problemlos könnte man „The Fighter“ in die staubige Mottenkiste der ausgelutschten Sportler-Dramen stecken. Die altbekannten Vorgaben sind sofort gegeben: Komplizierte Familienverhältnisse werden vermengt mit einem Kerl, der sich durchbeißen will, um es endlich an die Spitze zu schaffen. Dass David O. Russell das Rad hier nicht neuerfindet, sollte von vorneherein klar sein, aber das braucht er auch gar nicht, denn Russell versteht es, die wahre Geschichte der Brüder Micky Ward und Dicky Eklund überaus kraftvoll, packend und genauso sensibel zu erzählen. Der Verlierer aus der Mittelschicht wird zum Helden aus der zweiten Reihe und erobert die Herzen der Zuschauer im Sturm. „The Fighter“ ist ein Film über das Durchhalten, über Rückschläge, familiäre Konflikte und letztlich auch ein Film über Vergebung und Wiedergutmachung, der die menschliche Größe in den Mittelpunkt stellt und die Figuren schlussendlich nicht an ihrem Erfolg misst. Ein Film mit Kämpferherz.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Hartigan85

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Ok, angucken werde ich ihn mir so oder so, habe halt bisher nur immer was anderes vorgeschoben :D


Coach T

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Sehr schön. Bei mir sind's sogar 9.5. Der Film hat mich richtig gepackt und mitgerissen :)


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Allen voran glänzt einmal mehr Christian Bale in seiner Wandlungsfähigkeit, da er Dicky so dermaßen glaubhaft verkörpert, sich der Figur, dem realen Menschen so unglaublich hat annähern können und mit Leib und Seele bei der Sache ist, ohne jemals die Grenze zum Overacting zu streifen. Melissa Leo als Mickys und Dickys Mutter überzeugt als White-Trash-Ausgeburt jedoch ebenso sehr. Für diese Ausnahmeleistungen erging dann auch die Ehrung der Academy. Einzig Amy Adams, die mich noch nie mehr überzeugen konnte als in ihrer Rolle als Charlene, Mickys Freundin, ging nach ihrer Nominierung leer aus. Mark Wahlberg als Hauptakteur zuletzt, spielt zurückhaltend und stoisch doch nie emotionslos und mit vielen leisen Untertönen, so dass er den perfekten Gegenpol zu seiner extrovertierten Familie und der gelegentlich aufbrausenden Charlene bildet.

Neben den erstklassigen Darstellern ist es Regisseur David O. Russell aber auch gelungen, die Geschichte von The Fighter in ausdrucksstarken Bildern zu erzählen, wobei die Boxkämpfe ihr ganz eigenes Flair vermitteln und tatsächlich wirken, als handele es sich um echte Sportübertragungen. Diesem Realismus geschuldet, fällt es des Weiteren positiv auf, dass Mickey O’Keefe sich selbst spielt und auch Sugar Ray Leonard einen Auftritt hat, der Boxweltmeister von 1978, den Dicky Eklund auf die Bretter schickte und so zur lokalen Legende in Lowell wurde. Auch der Subplot über die Dreharbeiten von HBO überzeugt und fußt auf der Realität. [...]

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Three Kings-Regisseur David O. Russell erzählt die wahre Geschichte des Boxers Micky Ward (Mark Wahlberg) und seines Halbbruders Dick Eklund (Christian Bale). Während Micky Boxer wurde, landete Dick im Gefängnis. Die Zusammenarbeit von Micky und Dick als Boxer und Trainer hatte auf das Leben der beiden sehr positive Auswirkungen: Der eine besiegte in einem Weltmeisterkampf seinen Gegner, der andere fand wieder ein geregeltes Leben.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Neu? Nein, neu ist die (wahre) Geschichte nicht, die Regisseur David O. Russell hier inszenierte. Im Grunde erzählt "The Fighter" die Standards eines Boxerfilms nach: Tiefpunkt, Training, entscheidener Kampf. Was den Film aber von anderen Versuchen an den ewigen Klassiker "Rocky" heranzureichen abhebt, sind seine Darsteller. Alle überzeugen, ohne Außnahme. So entsteht ein authentisch-dramatischer Film mit hoher Sogwirkung, der sich niemals für billiges Melodrama hergibt und stattdessen die Geschenisse klar aber nicht zu nüchtern präsentiert. Der Sport ist dabei, abgesehen vom Ende, fast schon zweitrangig. Der größte Kampf findet oftmals halt nicht im Ring statt, sondern im Alltag und die härtesten Gegner sind oftmals die Menschen, die man liebt. "The Fighter" setzt diese Erkenntnisse sehr gelungen um.

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

based_god

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Ja, den hol ich am Release-Tag


Sozionaut

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>>Der größte Kampf findet oftmals halt nicht im Ring statt, sondern im Alltag und die härtesten Gegner sind oftmals die Menschen, die man liebt.<<
Großartige Feststellung. Bin ebenfalls begeistert.


Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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8.5Ausgezeichnet

So einfach die Geschichte der beiden ungleichen Brüder auch klingen mag, trotz aller ornamentalen Schlenker der Milieubetrachtung zwischen Crackproblematik und Arbeitervorstadt bleibt sie nüchtern, ohne dabei in Pathos zu verfallen. Die Erzählung lebt dabei deutlich von kleinen Nuancen am Rande, die das sperrige Familiendrama immer wieder auflockern. Lebensnah ist auch die Darstellung der Kämpfe, die sich beeindruckend, fast minutiös an die Original-Vorbilder der HBO-Übertragungen der Kämpfe von Micky Ward halten. Der dadurch erzeugte Realismus konterkariert deutlich aus der Perspektive des Wahrhaftigen, das eigentlich wenig Glanzvolle am Leben des Boxhelden, heraus - lässt hier Seherfahrung des Fernsehzuschauers auf Lebensleid des Helden treffen, der dann weit entfernt ist vom Ruhm, vom Mythos, von der Legende. Nur ein Kerl aus einer Arbeiterstadt, der es mal geschafft hat, aber für alle anderen „Irish“ Micky Ward ist, der niemals aufgibt.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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4.5Uninteressant

Die Geschichte des Films basiert auf einer wahren Begebenheit - sie zu beschreiben, ohne ins Detail zu gehen ist eher schwierig. Ohne unnötig böse sein zu wollen oder zu übertreiben lässt er sich noch am ehesten mit der einen oder anderen "Gossen-Sendung" vergleichen. Hier begleitet man Menschen, die zur untersten sozialen Schicht gehören - und dementsprechend "prollig" wirkt der Film an manchen Stellen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

JimSommer

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Muss der Proleten-Faktor nicht gezielter Teil der Milieustudie verstanden werden? Zivilisiertes Verhalten muss erlernt werden, es ist leider nicht angeboren. Es bringt aber auch nichts die Rosarote-Brille aufzusetzen, wer im Getto-Umfeld groß werden muss, der hat es schwer sich anders zu entwickeln, machen wir uns nicht vor und packen den Zeigefinger ein. Sei froh das Du privilegiert bist.

Die angesprochen Gossen-Sendungen haben keinen aufklärerischen Ansatz, Sie sind hochgradig asozial-intrigant. Hier werden die Menschen zynisch für keines Geld aufeinander gehetzt und vorgeführt, um dann mit gespielte Empörung in dem Gefühl der eigenen Überlegenheit zu schwelgen. Wie armselig und verlogen ist das denn bitte? Da ist mir ein authentischer Proll mit Herz 1000 mal lieber.

Und genau darum geht es im Leben - unabhängig von Geld und Bildung oder kultivierter Ausdrucksweise - entwickeln die Menschen ein gutes Herz oder werden sie egomanische Arschkrampen?

Vor dieser Betrachtungsweise ausgehend, könnte man ggf. noch mal den Film neu bewerten? Der Film hat dir doch sehr schon vor Augen geführt wie abgehoben und eindimensional dein Blick auf Menschen der "untersten Sozialen Schichten" dank RTL und Co. geworden ist.

Und so ein Film hat ja noch eine ganze Reihe von anderen Aspekte, mit denen sich ein Kritiker auch substanziell befassen darf, das gehört halt zu dein Job. :)


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Die Stadt hat immer gesagt das du ein Boxer bist, oder? Und er dacht er wäre nur ein Stück Dreck. Aber er hat Lowell wieder berühmt gemacht. Ich sag ihnen, wer war früher der Stolz von Lowell? Na ich hier. Und wer ist heute der Stolz von Lowell? Na der hier. Genau so muss es sein, wissen sie? Ich habs an ihn weitergegeben, besser könnte es nich sein."
Der Film "The Fighter" fängt relativ schleppend an, die ersten 70min darf man praktisch nur ein Drama mit einer absolut gestörten Familie betrachten. Diese Familie besteht aus einer Mutter die denkt sie sei die Beste, sieben Schwestern die man einfach nur schlagen will, weil sie so unbeschreiblich dämlich sind, einem Vater der von besagter Mutter täglich Prügel einstecken muss, einem Crack-Bruder der immer High ist und einem normalen Familienmitglied. Micky Ward.
Micky Ward will Weltmeister im Boxen werden, sein Bruder Dicky Eklund der in jüngeren Jahren schon einen etwas mehr oder weniger großen Erfolg verbuchen konnte will ihn dabei trainieren und seine dominante Mutter managen. Doch um ein ganz Großer zu werden muss Micky sich aus seiner Familie lösen und seinen eigenen Weg gehen.
Nachdem man dann seine ersten Erfolge betrachten kann, freut man sich einfach für ihn, denn einem Kerl der mit so einer kranken Familie aufgewachsen ist und wo er der wohl einzigste normale Mensch ist, wünscht man einfach Erfolge.
Wie gesagt, der größte Teil des Films ist ein Drama, wenn es dann aber mal zum boxen kommt, kommt es richtig. Die Boxszenen machen einfach Spaß und ich für meinen Teil habe mitgefiebert.
Fazit: Wer einen Boxfilm sehen will, sollte die erste Stunde des Films schlafen. Jedoch hat der Film auch das gewisse etwas. Micky Ward und seine wahre Geschichte zieht einen doch irgendwie in den Bann.
PS: Eine Frage noch: Warum ziehen Boxer eigentlich immer Pullover mit Kapuze an? Da muss man doch wie sau drinne schwitzen oder soll das einfach nur cool aussehen?

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Mr.Film

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Und was für ein sinn hat das?


freekland

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ich nehme an die Muskeln dürfen nicht erkalten. Es fördert den Abbau von Milchsäure (Laktat) in den Muskeln zu unterstützen.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«The Fighter» ist ein packendes Boxerdrama, das vor allem durch die eindringlichen Schauspielerleistungen begeistert.

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Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur David O. Russell (Three Kings) vertraut bei der Inszenierung der aufwühlenden Geschichte von The Fighter ganz auf das Talent seiner überragenden Schauspieler, die sich mit vollem Körperseinsatz in ihre Rollen gestürzt haben. Besonders die Darbietung von Christian Bale als leicht ausgemergelter und stets angespannter Drogensüchtiger ist von unvergleichlicher und beinahe schon schmerzhafter Eindringlichkeit.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] „The Fighter“ ist ein toller Film geworden. Hier passt alles. Das gesamte Umfeld von Mickey ist hier eingebunden. Und man staunt nicht schlecht über die harten Boxszenen. Die Regie schafft es, den möglichen Vorbehalten gegenüber einem neuen Boxerfilm zu begegnen. Das ist auch der Verdienst des gut auftrumpfenden Mark Wahlberg, der mit physischer Präsenz Mickey Ward spielt. Natürlich ist Christian Bale der Renner, der völlig authentisch den „Coach“ spielt. [...]

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

"The Fighter" ist deutlich mehr als nur eine weitere Aufsteigergeschichte, die in Hollywood immer wieder zelebriert werden. Regisseur David O. Russell lenkt den Fokus viel mehr auf die Familienverflechtungen und die unterschiedlichen Beziehungen untereinander.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

Nicht zuletzt da der Film auf einer wahren Geschichte beruht, fällt „The Fighter“ als Sportfilm eher unspektakulär aus. Gleichzeitig mischt sich ein schaler Hollywood-Beigeschmack dazu, wenn ein schier aussichtsloser Kampf prompt doch noch gewonnen wird, nur weil Micky kurz vor Schluss einen simplen Rat befolgt. Halb dokumentarisch, halb nach standardisiertem Strickmuster der filmischen Aufsteiger-Geschichte plätschert das Drama dahin.
Nun will „The Fighter“ aber ohnehin nur vordergründig ein Boxerfilm sein und im Kern von familiären und zwischenmenschlichen Konflikten erzählen, damit die Hauptfigur im doppelten Sinne ein Kämpfer sein darf. Dann bedient sich „The Fighter“ bei einer liebevoll ausgestatteten White-Trash-Milieustudie mit reichlich Zankerei. Schließlich zieht das ehrfürchtige Herabblicken auf das Chaos der niedrigeren sozialen Schichten beim Publikum immer. Interessant wird das Ganze aber erst durch intensive Schauspielleistungen. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Flibbo

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Ach, das zählt nicht als Spoiler, ich spoilere nie! Du meinst wahrscheinlich die Stelle mit dem Kampf - man weiß ja nicht, von welchem Kampf die Rede ist, und man darf davon ausgehen, dass ich da nicht das große Finale verrate.


Yster

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Ja, ich nehme es dir nicht übel ;)


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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5.0Geht so

„The Fighter“ bemüht sich, authentisch zu sein - so wurden möglichst die Originalschauplätze in Lowell verwendet. Und Mark Wahlberg tanzt die echten Kämpfe fast identisch nach. Trotzdem ist selbst „Rocky“ ein ganzes Stück interessanter. Im Bemühen „echt“ zu sein, geriet auch der Stil altmodisch und behäbig.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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8.5Ausgezeichnet

In The Fighter dominieren starke, emotional aufgeladene Szenen über den Konflikt der Brüder, die in perfektem Gleichgewicht mit spannend und realistisch inszenierten Boxkämpfen stehen. Ihrem Ausgang fiebert der Zuschauer im Verlauf des Films mit wachsender Nervosität entgegen. Denn The Fighter gelingt es, durch seine Tragik und seinen Realismus, aber auch durch das Erlebbarmachen von menschlicher Wärme trotz sozialer Härte beim Zuschauer tiefes Mitgefühl zu erzeugen.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Vordergründig erzählt „The Fighter“ eine Geschichte, die sich kaum etwa von „Rocky“ unterscheidet: Junger Boxer aus einfachen Verhältnissen überwindet dank seiner Willenskraft alle Schwierigkeiten und besiegt einen übermächtigen Gegner. Was jedoch den Film von ähnlichen Sportler-Geschichten unterscheidet, sind die vielschichtigen Figuren. Micky fühlt sich hin- und hergerissen zwischen seiner Boxer-Karriere und der Loyalität zu seiner Familie. Der komplexeste Charakter ist jedoch sein älterer Halbbruder Dicky. Auf der einen Seite nimmt er die Verantwortung für seinen jüngeren Bruder sehr ernst – sofern sein Bewusstsein nicht gerade vom Rauschgift vernebelt ist. Seine Ratschläge sind außerdem wirklich hilfreich: Micky gewinnt beispielsweise erst einen Ringkampf, bei dem er schon einiges eingesteckt hatte, als er sich auf die mit Dicky einstudierte Technik besinnt. Andererseits führt aber der Drogenkonsum beim älteren Bruder zu einem Realitätsverlust, der ihn abstruse Dinge tun lässt, etwa durch Überfälle Geld beschaffen zu wollen. Auch die Mutter Alice meint, das Beste für ihren Sohn zu tun, obwohl sie Mickys Karriere eigentlich in eine Sackgasse hineinmanövriert. Weil Micky bei all den Schwierigkeiten, die sie ihm bereitet, seine Familie liebt, und es etwa gegenüber Charlene unmissverständlich zum Ausdruck bringt, erzählt „The Fighter“ von einer komplizierten Familienkonstellation, vor allem aber von einer ganz besonderen Bruderliebe. Denn die Beziehung zwischen Micky und Dicky steht im Mittelpunkt des Filmes.

Regisseur David O. Russell setzt bei der Inszenierung insbesondere auf die in ihren Rollen glänzenden Schauspieler. Mark Wahlberg sieht man in jedem Augenblick das Herzblut an, das er jahrelang in dieses Projekt steckte. Vor allem aber beeindruckt ein dürrer Christian Bale mit eingefallenen Augen und fiebrigen Bewegungen. Zu Recht erhielt er für diese Rolle den Oscar als „Bester Nebendarsteller“. Die Trophäe gewann ebenso Melissa Leo als vulgäre Xanthippe in enganliegenden Klamotten und mit blondiertem Haar.

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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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9.0Herausragend

Es ist durchaus angemessen, dass David O. Russell in seinem Ward-Biopic The Fighter einen vergleichsweise lockeren, mitunter sogar burlesken Ton anschlägt. [...]
Die Darstellungen der vulgär gezeichneten Alice und Charlene – und erst recht die von Alice’ grotesk geschminkten Töchtern – grenzen dabei an Karikaturen, worin ein interessanter Zwiespalt dieses herausragenden Films liegt. Denn The Fighter ist ostentativ um Realitätsnähe bemüht.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Einfältiger und höchst alberner Erbauungskitsch aus dem Hause Weinstein, der nach dramaturgischem Baukastenprinzip alle ausgedienten Boxfilmklischees noch mal neu aufsagt und sich in seiner Hollywoodesken Vor- wie Nachstellung von White Trash von einer Sackgasse in die nächste manövriert. Selbst noch als gähnend konventionelle Award-Winning-Chose betrachtet ist die verlogene Siegermentalität in Kombination mit ihrem sozialpornographischen Elendsanspruch eine reine Zumutung, die nur von ihrem hilflos in Armutskostüme geschmissenen Ensemble unterboten wird. Insbesondere Christian Bale changiert infolge erneuter Schauspieldefizite über die Grenzen des Over-Actings hinaus zwischen Körperschändung und Grimassenausstellung: Wie schon in "The Machinist" meint er sich in eine gebrechliche Figur einfühlen zu müssen, indem er sich eine Anorexie antrainiert. Statt einen abgehungerten Menschen zu *spielen*, will Bale also offenbar lieber ein abgehungerter Mensch *sein*. Das alte Method-Acting-Missverständnis noch mal um sich selbst gedreht. Zumindest stellenweise allerdings empfiehlt sich "The Fighter" dank einiger unmöglicher Gross-Out-Momente – in einer denkwürdigen und vollkommen sinnentleerten Szene prügelt beispielsweise ein Haufen Frauen aufeinander ein – als vergnüglicher Oscar-Trash.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 23 Antworten

vPidschv

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Mal wieder ne Diskussion auf unterstem Niveau. Anstatt wirklich Argumente zu bringen, warum Vega nun recht hat oder nicht, macht ihr euch eher gegenseitig fertig. Irgendwo kann ich das allerdings auch nachvollziehen, denn wenn ich lese was Vega hier schreibt kommt mir auch leicht die Suppe hoch, aber auf seine Meinung habe ich sowieso noch nie was gegeben und dieses ganze Internet-Bashing führt doch zu nix. Lasst den Jungen halt dumm sterben...

@Le Samourai Du willst The Fighter doch hoffentlich nicht ernsthaft als uninspiriert produzierte, massentaugliche Hollywoodware bezeichen. Da scheinst du wohl nicht viel von dieser Sorte gesehen zu haben.


Le Samourai

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Doch, das tue ich. Er ist es nämlich auch.


Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

The Fighter ist ein sehr gelungener Film, der äußerst spannend zwischen einer klassischen und modernern Herangehensweise oszilliert. Der treffende Musikeinsatz und die lockere Inszenierung von David O. Russell sorgen für einen temporeichen Filmfluss. Besonders aber sind es die Darsteller die The Fighter auszeichnen. Mark Wahlberg ist der Sympathieträger und rund um ihn zünden Christian Bale und Melissa Leo ein Feuerwerk der Schauspielkunst. Zwar ist es etwas schade, dass die Boxszenen sehr in den Hintergrund rücken und wenig spannend sind, aber als unterhaltsame Charakterstudie funktioniert The Fighter dennoch sehr gut.

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Alle Kritiken (31)


Kommentare (196) — Film: The Fighter


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sam_ace_rothstein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mehr Familiendrama als Boxfilm. Dies tut dem Filmvergnügen aber keinen Abbruch, die wahre Geschichte rund um den Boxer Micky Ward und seine Familie ist packend und gut inszeniert. Die Boxszenen hat man zwar schon besser gesehen, dafür kann der Film aber mit seinen Dramaelementen punkten.

Einer der grossen Pluspunkte des Film ist aber wie bei O. Russel üblich die Leistungen der Darsteller. Wahlberg, Leo und Adams spielen ausgezeichnet. Sie werden aber alle vom brillanten Christian Bale übertroffen. Unglaublich was der hier abliefert. Die Szenen mit ihm gehören zu den besten des Films. Die Szenen rund um die Doku über ihn sind genial und gehen richtig unter die Haut.

Fazit: Nicht nur dank dem Cast ein sehr kurzweiliges Filmvergnügen.

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aldebaran1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

The Fighter besitzt nicht den Tiefgang oder die Emotionalität von Warrior, dennoch ist es ein grandioser Film, vorallem Dank seiner exzellenten Schauspieler. Christian Bale hat zurecht den Oscar hierfür bekommen!

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MaceWindu1998

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich hatte ich noch ein bisschen mehr erwartet ...
Aber der Film ist auf jeden Fall gut. Mit Christian Bale und Mark Wahlberg hat man hier zwei Erstklassige Schauspieler, die beide so gut spielen wie kaum zuvor. Bale hat sich hier den Oscar verdient, auch wenn ich mir eher einen für "Der Maschinist" gewünscht hätte. Auch Amy Adams und Melissa Leo überzeugen als Nebendarstellerinnen. Außerdem sind die Boxszenen hier sehr gut inszeniert worden, hab seit langem keine so guten mehr gesehen (naja, Rocky 6 bzw. Balboa hatte auch sehr gut)!

Starker Film, vorallem wenn man bedenkt das das hier nach einer wahren Begebenheit passsiert ist!

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pischti

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Ich war enttäuscht und warum Melissa Leo für diese 0815 Rolle einen Oscar bekam, werde ich wohl nie verstehen. Nichtmal die Kampfszenen haben mich überzeugt. Bale war sicherlich gut, kam mir aber etwas "overacted" vor, nunja, vielleicht war der Typ wirklich so drauf :D Aber es ist leider oscartypisch, Biografien haben immer gute Chancen.


MaceWindu1998

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Ja, den Oscar für sie finde ich auch übertrieben!
Aber ansonsten hat mich der Film gut unterhalten.


-T3RROR-

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mark Wahlberg und Christian Bale überzeugen absolut. Tolle Atmosphäre, starke Story. Gu gemachte Boxszenen - stark!

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NickLang

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Bewertung9.5Herausragend

David O. Russell ein Meister seines Faches. Er ist ein echter Mentor der aus seinen Darstellern echt das Beste, und machmal noch mehr abrufen kann!!!

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Gabster

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie cool ist dieser Film denn bitte???
Es gibt tatsächlich nichts, was ich Schlechtes über ihn sagen könnte, auch wenn er in der zweiten Hälfte vielleicht etwas manipulativ geraten ist: Er hat mitreißende Charaktere, gespielt von großartigen Darstellern, gute, fesselnde Action, echte Gefühle, eine Prise Humor, ist perfekt geschrieben, getimt, geschnitten und inszeniert.
Natürlich stechen erstmal die Schauspieler hervor, allen voran Christian Bale, der hier wieder ein Feuerwerk expressiver Darstellung abfackelt, die mich vom Hocker gehauen hat. Melissa Leo als überdominante Mutter macht ihre Sache auch nur minimal schlechter, Adams fand ich hier erstmals cool und nicht irgendwie nervig und sogar Mark Wahlberg ist mal nicht überflüssig und langweilig. Top!
Weil ich ein Boxerdrama a la Million Dollar Baby erwartet hatte, wurde ich erstmal überrascht, wie sehr mich die Familiengeschichte und die Probleme der Charaktere untereinander mitgerissen hatten und so waren die furiosen und dankenswerterweise sehr unpathetischen Kampfszenen sowas wie die Kirsche auf dem irre coolen Eisbecher, so als wollte Regisseur Russell dem Zuschauer sagen: "Hier guckt mal, habt ihr n super Film über eine Working-Class Family, aber wisst ihr was, man lebt nur einmal, ich gönn auch noch eine Packung ultracooler Action obendrauf. Viel Spaß damit!"
Und diese Rechnung geht absolut auf, ich war während den Kampfszenen wirklich mitgerissen und fieberte und litt mit Micky mit, das kenn ich bei Sportfilmen eigentlich gar nicht von mir.
Und dann schafft es das Drehbuch auch noch, all die Verstrickungen Mickys zu seinem Bruder, seiner Freundin, seiner Mutter, den wechselnden Managern und seinen Bekannten im Heimatort über den ganzen Film aufrecht zu erhalten und spannend zu gestalten. Ist vielleicht aber auch ein Verdienst der tollen Nebendarsteller.

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Pinky86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt. Großartige schauspielerische Leistung vom gesamten Cast.

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Moviewatcher1

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Bewertung9.5Herausragend

Der einzige Film bei dem ich je aufgesprungen bin. Top!

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manuel.luger.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also es gibt hier sehr viele positive Kommentare und ich muss mich der Mehrheit anschliessen dass die Darstellerische Leistung wirklich grandios ist, es ist eine wahre Geschichte, die sich auch viel mit der menschlichen Seite befasst, einfach ein grandioser Film.!

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine sehr gute Underog Geschichte nach einer waren Begebenheit! Sehr gut erzählt und gut von der Umgebung abgestimmt. Die Darstellerische Leistung ist grandios! Allen voran von Christian Bale: Er hat den Oscar schon lange verdient! Guter Film!!

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Stooorm

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film hat mich von Anfang bis Ende überzeugt! Ich finde die Handlung durchaus spannend und an der überragenden Darstellung von Christian Bale und Melissa Leo gibt es keinen Zweifel. Klasse Film!

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TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Die darstellerischen Leistungen, die in "The fighter" geboten werden, sind einfach himmlisch und haben mich komplett überzeugt. Die Handlung ist toll, es gibt einige großartige Kampfszenen und die Charaktere haben mich sehr angesprochen. Der Film hat etwas Warnendes, ist emotional in seinen Handlungen, Wendungen und seinen Dialogen und perfekt in seiner Inszenierung. Ein völlig sehenswertes Boxerdrama, was, denke ich, auch bei Leuten gut ankommen könnte, die generell nicht auf diesen Sport stehen. Ich stehe auf Boxen :-)

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cronic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tolles Boxer Drama, überzeugend gespielt. Oscars waren verdient, vor allem Bale´s Darstellung

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Stefan Ishii

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Bewertung5.5Geht so

Die Darstellung der amerikanischen Unterschicht ist durchaus gelungen. Die Schauspielleistungen sind wirklich bemerkenswert. Leider überzeugt "The Fighter" jedoch niemals: Weder als Familiendrama noch als Sportfilm. Naja, letzteres ist es ja auch nicht wirklich. Und die Boxszenen haben mir überhaupt nicht gefallen. Noch viel schlimmer: Die künstlerische Gestaltung (Kamera, Schnitt, Musik) ist einfach langweilig und mittelmäßig, die Dramaturgie quasi nicht exzistent und das Ende irgendwie lächerlich (ja, ich weiß, dass das Drehbuch auf realen Ereignissen beruht). Mit Regisseur David O. Russell werde ich auch nicht wirklich warm. Vielleicht mit Außnahme von "I Heart Huckabees" fand ich die Filme, die ich von ihm kenne, eher uninteressant oder schwach. Die meisten habe ich mir garnicht erst angeschaut...

Auch wenn ich prinzipiell die Sicht auf das amerikanische "White Trash" begrüße (und es wurde auch recht überzeugend getroffen), so passt es mir bei "The Fighter" irgendwie nicht so richtig in den Film. Trotzdem gibt es in dieser Hinsicht immer mal wieder starke Momente. Wenn man sich noch intensiver darauf konzentriert hätte, wäre es vielleicht interessanter gewesen. Aber wirklich stark fand ich so etwas in US-Filmen auch eigentlich nie so richtig. Mir fallen da Filme wie "Winter's Bone" oder "Frozen River" noch als positive Beispiele ein. Genauso wie "The Fighter" alles gute Filme, denen einfach noch ein gewisses Etwas fehlt. Milieustudien sind einfach in Amerika irgendwie merkwürdig. Es überzeugen mich europäische, südamerikanische oder asiatische Varianten einfach mehr.

Die große Stärke des Filmes ist offensichtlich das Schauspiel von Christian Bale und Melissa Leo. Auch Amy Adams passt perfekt in ihre Rolle; ich mag sie allerdings nicht (weder ihre Figur - was für den Film ja gut ist - noch sie persönlich). Bei Mark Wahlberg ist es genau umgekehrt. Er ist mir als Darsteller meistens symphatisch. Hier finde ich ihn jedoch etwas deplatziert. Ich sehe in ihm einfach den Dirk Diggler von vor über 10 Jahren. Für die Rolle hätte es für meinen Geschmack etwas anderes gebraucht.

Mein Fazit zu "The Fighter": Auch wenn der Film in Details durchaus gut ist, so ist das Gesamtwerk für meinen Geschmack einfach nur Mittelmaß, das mich nicht fesseln konnte. Es passt einfach nicht!

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Ehrlich gesagt ist es mir nach wie vor ein Rätsel, warum "The Fighter" so viele überschwängliche Kritiken bekam. Sicherlich, Christian Bale spielt einmal mehr großartig auf, was man aber von einem Schauspieler seiner Klasse auch nicht anders erwarten konnte. Vermutlich bekam er hier den Oscar als bester Nebendarsteller, der ihm in anderen Film zuvor noch verwehrt worden war. Mark Wahlberg, nun gut, macht es für seine Verhältnisse auch recht ordentlich, auch wenn ich in diesem Leben wohl kein Freund seiner "Schauspielkunst" mehr werde. Melissa Leo gewann für ihre durchaus gelungene Performance als Mutter der beiden Boxer den Oscar für die beste Nebendarstellerin.
Summa summarum lag es nicht an den Schauspielleistungen, dass mich der Film nicht so recht überzeugen konnte. Vielmehr war es der eigenwillige Regiestil von David O. Russell und die Story, die mich zu keinem Zeitpunkt wirklich mitreißen konnte. Die wahre Geschichte zweier Boxbrüder hätte durchaus das Potenzial für eine packende Erzählung gehabt. Der eine ist schwer drogenabhängig, vermeintlich talentierter als sein Bruder, aber eben auch weniger ehrgeizig. Er lebt in der Vergangenheit, schwelgt in Erinnerungen an erfolgreiche Zeiten und kommt in der Gegenwart nicht zurecht. Sein jüngerer Bruder lebt im Hier und Jetzt, möchte aus dem langen Schatten seines Bruders heraustreten und muss sich dafür aus den Fängen seiner Familie, die natürlich immer nur das Beste für ihn will, befreien. Dies alles wird aber trotz guter Schauspielleistungen so lethargisch heruntergespult, dass ich zu keinem Zeitpunkt mit den Protagonisten mitgefiebert habe. Dies mag zwar alles authentisch und sachlich sein, berühte mich aber nicht im Geringsten. Regisseur Russell legte scheinbar viel Wert auf eine Millieustudie und deshalb besitzt der Film eine gewisse Nähe zu "Der Wrestler" von Darren Aronofsky, der mir aus ähnlichen Gründen auch nicht sonderlich gefiel.
Wer nüchterne Milieustudien mag, wird "The Fighter" mögen. Für meinen Geschmack hätte dem Film eine Prise Pathos und ein wenig Spannung gutgetan. So regiert die Langatmigkeit, weil man als Zuschauer nie eine Beziehung zu den Charakteren aufbaut, mit ihnen fühlt oder Verständnis für ihr Handeln entwickelt. Man wirkt unbeteiligt, so als wären die Figuren Studienobjekte. "The Fighter" ist in meinen Augen ein Hybrid, der weder uneingeschränkt als Sozialdrama noch als packender Sportfilm funktioniert.

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Bastieff

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Alle wär eh zu viel verlangt, lediglich ein Paar :-)


cpt. chaos

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Der von dir vorgemerkte "Warrior" ist m.E. um Längen besser (unbedingt schnellstmöglich ansehen!), und der Vergleich zu dem ebenfalls eher enttäuschenden "The Wrestler", ist leider zutreffend!


StoniS

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht schlecht, aber mir gefällt zbWarrior besser. Der Film plätschert dahin und hat mich nie wirklich vom Hocker gerissen...

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Line3105

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist ein tolles Sportlerdrama über den Aufstieg und Untergang eines Boxers. Er kämpft sich von ganz unten bis an die Spitze. Die Boxszenen wirken oftmals unprofessionell, aber daran möchte ich mich nicht so stören. Die Schauspieler, allem voran Christian Bale zeigen hier ihr Können. Dieser Typ, der nächstes Jahr wieder einen muskelbepackten Batman mimt, war hier abgefuckter denn je. Abgemagert, alt, Halbglatze… Er hat den Oscar verdient. Kaum jemand ist so wandlungsfähig wie er. Aber auch Melissa Leo, die ja auch den Oscar für die Rolle der Mutter gewonnen hat, sollte hier erwähnt werden. Tolle Leistung, Lady!

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unikasm

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film ist authentisch, spannend und berührend - und vorallem eines: beeindruckend. FAZIT: Zu Recht preisgekrönt.

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Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Zwar ist dieser Streifen eher ein Familiendrama als ein Boxerfilm was aber nicht weiter schlimm ist. Was den Film ausmacht sind seine überzeugenden Darsteller. Da haben wir Mark Wahlberg der hier eine der besten Leistungen seiner Karriere abliefert. Melissa Leo und Amy Adams sind mir auch positiv aufgefallen. Aber das eigentliche Highlight des Films ist Christian Bale. Schon alleine wegen ihm sollte man "The Fighter" gesehen haben. Seine Darstellung als Crack- und Kokainsüchtiger Exboxer ist grandios. Man nimmt ihm seine Rolle voll und ganz ab da er physisch und auch psychisch voll überzeugt!!

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nils.johannson.1

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Bewertung7.5Sehenswert

Große Leistung von Christian Bale. Er hat wiederholt bewiesen, dass er für eine Rolle seinen Körper aufgeben kann und ihn komplett dem Film zur Verfügung stellt. Diese Hingabe erlebt man selten. Mit fällt dabei spontan Robert de Niro in "Wie ein wilder Stier" ein.
Und da wären wir auch direkt beim Vergleich mit den Genre-Klassikern. The Fighter reicht insgesamt nicht an Raging Bull oder Rocky ran. Dafür fehlt dem Film auch einfach die Zeit. Die Charaktere bleiben zu sehr im Ungefähren.
Den Charme des Films machen eindeutig die unterhaltsame Story und die Schauspieler aus. Bale, wie gesagt, sehr gut. Er zeigt, dass er einer der Besten seiner Generation ist. Mark Wahlberg spielt, wie in den letzten Jahren, konstant aber nicht wirklich überragend. Warum er so gehypt wird, bleibt mir ein Rätsel (einzig in Departed ist er über sich hinaus gewachsen).

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