The Impossible

The Impossible (2012), ES/US Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Thriller, Kinostart 31.01.2013

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6.5
Kritiker
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6.7
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66 Kommentare
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von Juan Antonio Bayona, mit Naomi Watts und Ewan McGregor

The Impossible macht das Unvorstellbare wahr und führt Naomi Watts und Ewan McGregor mitten in die Tsunami-Katastrophe in Thailand 2004 und zeigt uns anhand des Schicksals der Familie die Folgen des Unglücks gigantischen Ausmaßes.

Es sollte Weihnachten einmal anders werden, doch das Urlaubsvergnügen vor exotischer Kulisse wurde der pure Überlebenskampf: Wir schreiben den 26. Dezember 2004. Das Ehepaar Henry (Ewan McGregor) und Maria (Naomi Watts) verbringen mit ihren drei Kindern den Weihnachtstrubel in der idyllischen Inselwelt Thailands am Hotelpool, als die Katastrophe unvermittelt über sie hereinbricht: Ein Seebeben vor der Westküste Sumatras löst einen Tsunami aus, und eine gewaltige meterhohe Welle trifft auf die angrenzenden Landmassen. Ohne Vorwarnung haben die Menschen nicht den Hauch einer Chance sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Die Familie wird förmlich auseinandergerissen. Maria und der älteste Sohn Lucas (Tom Holland) werden weggespült, während Henry zumindest mit den beiden jüngeren Kindern Thomas (Samuel Joslin) und Simon (Oaklee Pendergast) vereint bleibt. Die Urgewalt der Welle hinterlässt eine Welt in Trümmern. Verzweifelt versuchen Henry und Maria im Chaos der Welt, ihre Familie wieder zusammenzuführen.

Hintergrund & Infos zu The Impossible
Über 230.000 Menschen in 14 Ländern starben infolge dieser Naturkatastrophe 2004. The Impossible zeichnet das Unmögliche nach und erzählt die wahre Geschichte einer Familie, die damals in den Fluten um ihr Überleben kämpfte.
Regie führte Juan Antonio Bayona und Drehbuch zu The Impossible schrieb Sergio G. Sánchez. Die beiden Spanier hatten bereits 2007 Das Waisenhaus erfolgreich realisiert.

Für die beiden Hauptdarsteller Ewan McGregor und Naomi Watts stellte The Impossible nach Stay (Regie: Marc Forster) die zweite Zusammenarbeit dar. Tom Holland stand für The Impossible das erste Mal vor der Kamera, nachdem er zuvor seine Stimme einer Zeichentrickfigur in Arrietty – Die wundersame Welt der Borger geliehen hatte.

The Impossible, der seine Premiere 2012 auf dem Toronto Film Festival feierte, wurde weitestgehend in Spanien gedreht. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (26) — Film: The Impossible

Julio Sacchi: Das Manifest

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0.0Hassfilm

Die Tatsache, daß das hollywoodeske Aufmotzen der realen Katastrophe durchaus mitreißend gerät, macht die schiere Ausbeutung derselben nur offensichtlicher. Zugegeben, der Film bekennt sich recht freimütig zu seinen rein exploitativen Motiven, indem er das Schicksal einer spanischen Familie einfach in die Gesichter zweier - ausgerechnet besonders farbloser - prominenter Schauspieler schreibt und mit vermeintlich süßen Kindergesichtern an die Tränendrüsen will. Aber wie rücksichtlos manipulativ diese platte Schnulze die Kitschkeule schwingt, das ruft schon nach Kotztüte. Eine vergleichbare deutsche Produktion, die derart offensiv das Plakative in der Katastrophe sucht und den Zuschauer mit gefällig-werblichem Color Grading einzuschmeicheln versucht, hätte man kopfschüttelnd ins Pilcherland verteufelt. Und zwar zu Recht.

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Narrisch

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Ich glaube wir werden uns bei diesem Film nicht einig... -)


Mr Vincent Vega

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Achtung Julio, Narrisch ätzt stark. Trollte früher jeden meiner Artikel, mittlerweile hat er das mangels Applaus glücklicherweise aufgegeben. Ist sowas wie der Hisa von moviepilot, schiebt auch oft 'nen moralischen, allerdings extrem crazy.


P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.0Ganz gut

[...] „The Impossible“ ist nach realistischer Einschätzung der wohl beste Film, der zur Seebebenkatastrophe in Thailand gemacht werden konnte. [...] [Aber] ob Bayona damit eine adäquate Form des Gedenkens gefunden hat, darf bezweifelt werden. Doch er vermittelt eine Vorstellung, mit der im Kino alles beginnt, und sie ist trotz manchem Kitsch noch immer kein Traum, sondern ein Albtraum.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

[...] Unterstellt man dem Film die besten Absichten, dann ist er eben einfach das, was er ist: ein packendes Familiendrama vor dem Hintergrund der größten Naturkatastrophe der vergangenen Jahre. Die bis aufs Unangenehmste realistische Darstellung der zerstörerischen Flutwelle verfehlt nicht ihre Wirkung, die sentimentale Familienzusammenführung wiederum ist genau so emotional und einnehmend, wie sie wohl eben auch gedacht war. [...]

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DonChris

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Meinst wirklich? Ich bin schon sehr sehr skeptisch, lasse aber natürlich gern vom Gegenteil überzeugen und wenn du eine Empfehlung aussprichst wird schon was dran sein ;)


Kana

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Ich kann natürlich nicht einschätzen, wo deine Prioritäten beim Filmeschauen liegen. Ich hatte jedenfalls jedes Mal, wenn die Watts im Bild war, Gänsehaut und Tränen in den Augen im Wechsel. Ihre Leistung ist es, welche den Film für mich absolut sehenswert macht. Hinzu kommt eventuell dein Vorwissen: wer stirbt, wer überlebt. Ohne nimmt man The Impossible sicherlich anders wahr, als mit...


Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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5.0Geht so

Die Naturkatastrophe inszeniert der Regisseur als packenden Horrorfilm. Weite Totalen wechseln mit subjektiven Perspektiven [...]. Das letzte Filmdrittel schließlich scheint Bayona weniger zu interessieren. [...] Dieser Teil wurde recht lustlos und eher als Notwendigkeit inszeniert.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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7.5Sehenswert

[...] Es geht in einem Filmdrama natürlich auch darum, die gezeigten Vorgänge mit Hilfe von Personen, in denen sich die Zuschauer wiedererkennen können, möglichst intensiv und 'echt' nachzuvollziehen – je emotionaler, desto wirkungsvoller. Wenn dies gelingt, ist das dann in der Regel große Kinokunst. Hier gelingt es.

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kobbi88

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edit: Hier könnte es gelingen, wenn der Film nicht phasenweise ins Lächerliche abdriften würde (Kamera, Dialoge, Drehbuch) und danach wieder aufwärts geht. Quasi wie eine Welle... (ouh, der war böse)


Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

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8.0Ausgezeichnet

Durch perfekt eingesetzte künstlerische Mittel wird der Zuschauer mit in den Strudel von Chaos und Zerstörung gerissen. Dennoch, länger im Gedächtnis bleiben werden wohl die eindringlichen Szenen zwischen Mutter und Sohn.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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6.5Ganz gut

Die mitreißenden Szenen drücken das Chaos, den Schock und die Trauer aus. Bayona kann die Spannung auch halten, wenn die große Flut vorbei ist. Doch bei der melodramatischen Familienzusammenführung drückt der Film - untermalt von einem zuckrigen Soundtrack - leider gewaltig auf die Tränendrüse.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.0Ganz gut

The Impossible schaffte noch mal das Unmögliche. Dabei ist der Tsunami-Film mit Naomi Watts und Ewan McGregor keineswegs selbst schlecht, höchstens in seiner Darstellung von Vernichtung und Zerstörung am menschlichen Körper zu drastisch.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Einen zwar emotional anrührenden, aber nicht hochgradig manipulativen Film aus so einer Extremsituation wie dieser Tsunamikatastrophe zu distillieren, das ist keine ganz einfache Aufgabe, die The Impossible mit Bravour meistert.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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6.0Ganz gut

Regisseur Bayona erzählt zunächst einfühlsam und bildgewaltig vom Schicksal einer Familie, die im Thailand-Urlaub vom Tsunami überrascht wird. Das Abgleiten in melodramatischen Kitsch wäre allerdings nicht nötig gewesen bei dieser ohnehin ergreifenden Geschichte.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

„The Impossible“ zeigt zwar in Totalen Bilder der Verwüstung, die dem Zuschauer das Ausmaß des verheerenden Tsunamis vermitteln. Die meiste Zeit bleibt jedoch die Kamera von Oscar Faura nah an der von Naomi Watts dargestellten Mutter, aus deren Sicht der Zuschauer die Folgen der Flutwelle erlebt... und zusammen mit Maria von ihr mitgerissen wird. Dank einer dynamischen Kameraführung und eines effektvollen Tondesigns wirken diese Szenen ungemein realistisch. Dennoch gelingt es Regisseur Bayona darüber hinaus, den allgemeinen chaotischen Zustand in der Gegend sowie im Besonderen auch im Krankenhaus zu verdeutlichen, in dem Maria behandelt wird und Lucas ein emotionales Wiedersehen erlebt. Über die spannungsgeladenen Situationen hinaus, die das vermeintlich „Unmögliche“ des Filmtitels möglich machen, beeindrucken insbesondere die Augenblicke, in denen der Zuschauer nicht nur den verzweifelten Kampf gegen die entfesselte Natur, sondern auch den körperlichen Schmerz förmlich zu spüren meint.

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dangro: Critic.de dangro: Critic.de

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6.0Ganz gut

Body-Horror im Urlaubsparadies. Juan Antonio Bayona dreht seinen nächsten Emotionsschocker und schickt die Zuschauer ohne Erbarmen mitten in die Hölle der Tsunamikatastrophe von 2004.

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alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

Wir kennen noch alle die Bilder der schrecklichen Tsunami-Katastrophe aus dem Jahr 2004. Neun Jahre später kommt nun Juan Antonio Bayona („Das Waisenhaus“) mit der cineastischen Aufarbeitung daher. Erzählt wird die berührende Geschichte einer Familie, die den Natur-Terror hautnah miterlebte. Und dieses Bio-Drama wird nach gewohnten Maßstäben chronologisch abgearbeitet: Urlaubsparadies wird genossen, Flutwelle kommt, das Paradies wird zur Hölle, die Familie zerrissen - findet sie auch wieder zusammen? „The Impossible“ ist mitunter ergreifend und bedrückend aber auch überaus zwiespältig. Das viele Leid, die Not, die Toten, die Kranken. Der Kinogänger verkommt zum Gefühlsspanner, die Tragödie zur Emotionsmaschine. Das ist zwar alles mit dem nötigen Respekt inszeniert, viele Überlebende der Tragödie dürfen als Statisten fungieren. Der Kinogänger bekommt die Bilder, die man aus den Nachrichtensendungen kennt noch einmal serviert - aber diesmal nicht so doof grobkörnig und darüber hinaus noch mit einer persönlichen Geschichte. Also, ich brauche das nicht. Die Thematik ist schrecklich, macht betroffen und ruft eigentlich nach einem stillen Dokumentarfilm, nicht nach 30 Millionen Dollar teurem Betroffenheitskino mit Superstars wie Ewan McGregor, Naomi Watts, süßen Kinderdarstellern und lärmenden Sound-Effekten.

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Edward Nigma: CinemaForever

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5.5Geht so

"Close your eyes, think of something nice."

Am 26. Dezember 2004 kam es im Indischen Ozean zu einem gewaltigen Seebeben. Die dadurch ausgelösten Flutwellen trafen mit verheerender Wucht auf die Küstenregionen Südostasiens und forderten insgesamt über 230.000 Todesopfer. Die Aufnahmen, die von einigen Hobbyfilmern gemacht wurden, geben einen ungefähren Eindruck von der beängstigenden, aber gleichzeitig auch faszinierenden Kraft dieser Naturgewalt. Erbarmungslos reißt sie alles nieder, was sich ihr in den Weg stellt und trotz dieser erschreckenden Aufnahmen lässt es sich als Außenstehender nur schwer nachvollziehen, was die Menschen in den betroffenen Regionen durchgemacht haben müssen. Dieser intensiven Erfahrung möchte uns jetzt der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona („Das Waisenhaus“) mit „The Impossible“ näher bringen und zumindest was die Darstellung der Naturgewalten angeht, gelingt ihm dies auch bravourös.

Pünktlich zu Weihnachten fliegt Henry Bennett…

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

[...]Besonders Naomi Watts und der junge Tom Holland glänzen in ihren vor allem physisch und emotional anspruchsvollen Rollen, die natürlich auch wunderbar zum Glänzen aufgelegt sind. The Impossible ist so ein wenig wie die visualisierte Variante des Machine Head Songs „The Blood, the Sweat, the Tears“ – Bayonas Auge für Körperlichkeit und gestischen Fokus trifft auf die Zerstörungskraft der Natur und äußert sich auch in körperlichen Entstellungenszenarien, die wir eher einem Splatter- oder Kriegsfilm zuordnen würden, als einem massentauglichen Katastrophenfilm.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Special Effects, die Kameraarbeit von Oscar Faura und Schauspielkunst sind bis hierher spektakulär. Naomi Watts wurde für ihre fulminante Darstellung in The Impossible sogar für den Oscar nominiert, doch auch den jungen Tom Holland sollte man sich unbedingt merken.

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Benjamin Schieler: Moviemaze Benjamin Schieler: Moviemaze

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7.5Sehenswert

Als Opfer mit unbändigem Willen zum Überleben [...] macht Naomi Watts eine starke Figur. Der junge Brite Tom Holland aber [...] übertrumpft sie noch und erhielt für seinen Durchbruch zurecht zwei Darstellerpreise.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Alles was Clint Eastwood in seinem Film Hereafter - Das Leben danach über die Folgen des Tsunamis von 2004 erzählt hat, hat Regisseur J.A. Bayona bei The Impossible richtig gemacht.

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Rex Reed: The New York Observer

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9.5Herausragend

Schreibt euch die atemberaubende Leistung The Impossible vom spanischen Regisseur J.A. Bayona ganz oben auf die Must-See-Liste dieses Jahres.

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GuyLodge: Variety GuyLodge: Variety

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8.0Ausgezeichnet

Man kann diese überaus anglisierte Herangehensweise an eine internationale Tragödie in Frage stellen, aber es ist nicht zu leugnen, dass dieses stürmische, großartig gespielte, kompromisslose Melodram eine Meisterleistung des leibhaftigen Filmmachens ist.

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Alle Kritiken (26)


Kommentare (40) — Film: The Impossible


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Oliver0403

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe mir den Film auf Englisch angesehen. Tat dem Ganzen keinen Abbruch, da ich fast alles ohne Probleme verstehen konnte. Und ich liebe Filme mit Happy-End.
Dass der Film dann auch noch auf einer wahren Begebenheit basiert ist umso schöner.
Aber es zeigt auch wieder mal eine Sache, wenn man von der Flut ausgeht. Gegen die Naturgewalten sind alle Menschen weltweit schlichtweg machtlos.

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AgentGuhl86

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Bewertung9.0Herausragend

Ja, ich war begeistert. "The Impossible" ist ein Film, dessen Handlungsablauf man vielleicht dramaturgisch kritisieren kann, der einen aber mit brachialer Authentizität und einer tollen Bild- und Soundkulisse vom Sitz haut. Wenn in einem Moment noch die ruhige Urlaubsidylle vorherrscht, knicken in der nächsten Sekunde schon die Palmen wie kleine Strohhalme um, und die gnadenlose Gewalt des Wassers reißt alles mit sich, was im Weg ist.
Wer in seiner Kritik beginnt zu bemängeln, der Film behandele nicht das ganze Ausmaß der Katastrophe, der hat prinzipiell recht. Allerdings hat das vorher auch niemand behauptet. Bei der Vielzahl an Opfern und Schäden ist es auch kaum möglich in einem knapp 2stündigen Spielfilm das ganze Bild zu präsentieren. Es wäre aber durchaus interessant zu zeigen, wie die heimische Bevölkerung unter dem Taifununglück gelitten hat und immer noch leidet. Hier sehen wir nur die "Tourismus-Perspektive".
"The Impossible" macht seinem Namen natürlich alle Ehre. Würde man nicht wissen, dass es diese Katastrophe tatsächlich gegeben hat, dann könnte man diesen Film schlichtweg in die Abenteuerkategorie stecken. 9 Punkte gibt es für ein gänsehautkreierendes Werk.

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Tobias

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Bewertung3.0Schwach

Ziemlich enttäuschend. Sehr Sat1-mäßige, große TV-Movie-Produktion, mit einer vom Schicksal durchgeschüttelten Wohlstandsfamilie und einem zweifelhaften Happy End. Das Ausmaß der Katastrophe, das Schicksal Thailands und der unzähligen gesichtslos bleibenden Nicht-Touristen bleibt völlig unverhandelt. Und das Ende ist nahezu zynisch.

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entwistle

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ziemlich fieses machwerk. wie zynisch muss man eigentlich sein, um einen film über eine weiße mittelstandsfamilie zu drehen, die urlaub in thailand macht, zwar viel elend erlebt, aber am schluss schön mit dem privatjet nach hause fliegen kann? warum kommt die thailändische bevölkerung, die nun wirklich alles verloren hat, nur am rande vor und spielt eigentlich überhaupt keine rolle? und dann noch diese horrorfilm-elemente, die ich hier vollkommen fehl am platz finde. über die fiesen kitschigen geigen bei jeder sich bietenden gelegenheit oder die schlechten dialoge haben wir da noch gar nicht gesprochen. und dieses kind, so agiert doch niemand in einer dermaßen heftigen stresssituation! je länger ich drüber nachdenke, desto ärgerlicher wird das alles. die zeit online beschimpft den film als „katastrophenporno“, das unterschreibe ich so.

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vivibifi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

großartige Kameraführung, man versucht regelrecht mit zu schwimmen im Sog des Wassers und sich gegen die umherschleudernden Geröllmassen unter Wasser zu wehren. großes Kompliment auch an die jungen Schauspieler gerade in der Szene als sich die 3 Kinder wiederfinden. Ein Film der einem richtig das Herz zusammen krampft und wo die Tränen nur so fließen.

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Meshel

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Bewertung9.0Herausragend

Ich finde es ziemlich makaber den film gut zu bewerten, gut reicht nicht aus - exzellent ist ziemlich passend, denn immerhin kämpfte eine familie um das bittere überleben und das nicht "nur" auf der leinwand sondern im richtigen leben ... Ich bin hin und weg von dem film. Ich habe damals (auch bis heute) die tsunami katastrophe im detail verfolgt weil es für mich die schlimmste naturkatastrophe war die ich je im tv miterlebt habe, ich war schon 2x in thailand auf urlaub, auch auf einer kleinen insel, das ist das paradies auf erden und jeder tourist bzw jede familie ist im normalfall überglücklich um den schönen strand und die netten thais erleben zu dürfen und binnen minuten wird dieser schöne moment von einer tödlichen welle zerstört - schrecklich wenn ich nur an die vielen kinder denke.
Zum film zurück: Ich bin der meinung das man diese katastrophe und das leid dieser familie nicht besser auf die leinwand hätte bringen können. Man versetzt sich den ganzen film über in die rolle der eltern und obwohl der film so hervorragend war, sind die 114 minuten filmlänge eine Qual! Hochemotionale Momente prägen 2/3 des films und diese emotionalen momente bringen den zuschauer ins staunen bzw ins entsetzen welche kraft diese welle hatte! Die schauspieler sind abartig gut, vorallem die kinder. Ich finde es richtig gut das in dem film auch viel blut, leid und tragik rübergebracht wird, so wird dem zuseher auch richtig klar was sich in kao lak abgespielt hat. Der schaden der welle und auch die kameraführung sind top - bin schwer begeistert obwohl ich es, wie gesagt, makaber finde den film weiter zu empfehlen, denn diese 114 minuten treiben den zuseher an die grenzen seines verstandes, auch stunden nachher war ich noch immer baff. Hervorragend - besser kann ich es mir nicht vorstellen - spitzenfilm! Die 3 Kinder sollten eine Auszeichnung für die schauspielerische Leistung erhalten - abartig sag ich euch!!!

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Boo^

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Bewertung5.5Geht so

Rosamunde Pilcher trifft auf Transformers-Colorgrading. Ganz großes Mittelmaß.

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Kevin2803

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Impossible" ist ein sehr emotionaler, teilweise auch schockierender, Film. Die Flutwelle wurde sehr realistisch dargestellt und es war schlimm mit anzusehen wie die Charaktere um ihr Leben gekämpft haben, vor allem wenn man bedenkt das dies wirklich passiert ist. Jemand hat hier gefragt ob man wirklich die "Deutlichkeit von Leid, Schmerz und Blut" zeigen musste, aber der Film basiert nunmal auf einer wahren Begebenheit und man wollte den Film sicher so realistisch wie möglich darstellen und Schmerz und Leid lässt sich bei so einer Katastrophe wohl kaum vermeiden. Und mich hat es auch nicht gestört das der Fokus auf nur eine Familie lag. Man hat meiner Meinung genug von den anderen Opfern mitbekommen und das viele von ihnen nicht so viel Glück hatten. Der Film heißt "The Impossible" und ich vermute mal das es nur wenige Familien gab bei denen wirklich alle überlebt haben. Man wollte ja anscheinend die Geschichte der spanischen Familie erzählen und was sie in der Katastophe erlebt haben, also ist es auch in Ordnung das der Fokus darauf lag. Ob der Film sich nun über eine arme, einheimische Familie dreht oder um eine reichere Familie ist ja wohl egal. Ich glaube dieser Tsunami war für alle Beteiligten schrecklich, egal ob reich oder arm. Und hier und da wurde es schon kitschig, aber ist ja auch ein Hollywood-Film. Wer sowas nicht sehen will sollte sich dann lieber eine Dokumentation anschauen. Und das echte Leben ist ja auch oftmals kitschig. Nach der Katastrophe wird es wohl in der Realität genauso emotional ausgesehen haben als sich Familien wiedergefunden haben. Die schauspielerischen Leistungen, vor allem von Naomi Watts und Tom Holland, waren auch sehr überzeugend.

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pinkmanHIGH

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Bewertung7.0Sehenswert

Unglaublich realistisch, faszinierende Bilder und sehr gute Schauspieler vor allem Kompliment an die jungen Darsteller. Der Film zieth sich jedoch etwas nach dem Höhepunkt und versucht durch Emotionen zu punkten wobei die Spannung in den Hintergrund fällt. Alles in allem jedoch ein sehenswerter Film.

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungener, schnulziger Katastrophenfilm Kategorie 'abendfüllender Spielfilm' aka 'ein typischer Ewan McGregor'.

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Graeca

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Bewertung9.5Herausragend

Ich hatte ein wenig Sorge, ob der Film es schaffen könnte das Ausmaß der Katastrophe rüber zu bringen ohne zu sehr zu übertreiben.
Beim Gedanken an die Szenen aus den Nachrichten damals, erwartet man den Blick aufs Meer und die meterhohe Flutwelle heranrollen zu sehen. Stattdessen wird die Familie nahezu plötzlich überrascht, wodurch überzogene "wir versuchen vor der Welle wegzulaufen"-Drama vermieden wird und der Zuschauer direkt konfrontiert wird, mit dem schonungslosen Kampf ums Überleben während der akuten Flutungsphase.
Gut finde ich, das man darauf verzichtet hat den Bildschirm mit Leichen zu säumen. Auch als Mutter und Sohn in Richtung trockene Landmasse bewegen, ist es das Ausmaß der Zerstörung, das erahnen lässt, was Menschen, die weniger Glück hatten wohl wiederfahren sein muss.

Etwas irritierend fand ich die Szene in der Sohn und Mutter von den Einheimischen ins Krankenhaus gefahren werden. Am Straßenrand verletzte Mensche, die offensichtlich Hilfe brauchten. Das man weitergefahren ist (und nicht zumindest soviele einlud, wie der Wagen fasst), erschien mir nur schwer nachvollziehbar.

Würde das ganze nicht auf einer wahren Geschichte basieren, wäre mir wohl die Wiederfindungsszenerie zu sehr Hollywood gewesen, wenngleich diese auch bei mir ein paar Tränchen ausgelöst hat. Hier hätte man ein wenig strecken können. Zumindest hatte ich den Eindruck, das man an einem Punkt war, an dem man dann möglichst schnell auch zum Ende kommen wollte.

Schade ist, das man aus der spanischen Familie, deren Geschichte als Grundlage dient eine englische Familie gemacht hat, wobei das sicherlich mit der Besetzung zusammenhängt. Hier eine spanisch anmutende Besetzung zu finden, lag wohl nicht im Rahmen des möglichen.

Man könnte ggf. kritisieren, das sich nahezu ausschließlich auf das Drama von Urlaubern fixiert wurde und die Einheimischen lediglich als Helfer ins rechte Licht rückt. Jedoch kann ich für meinen Teil gut darüber hinwegsehen. Es ist ja keine Doku, sondern ein Drama, das ein Einzelschicksal beschreibt mit all seinen Höhen und Tiefen.

Insgesamt fühlte ich mich sehr gut unterhalten...einer der wenigen Filme, die ich u.U. auch ein zweites und drittes Mal ansehen würde. Die Schauspielerische Leistung fand ich überzeugend, Drama, Action, Verzweiflung, Hoffnung gut gemischt.

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Janus Winter

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Tschuldigung, beim Trailer kam mir grad ein wenig Kotze hoch. Das scheint die Woche der Historien-Große-Gefühle-große-Scheiße zu sein. -.-

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Cinematic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr intensiver,dramatischer und auf die Tränendrüse drückender Katastrophenfilm :/

Die ersten 40 min waren das stärkste,intensivste und dramatischste was ich seit "DER SOLDAT JAMES RYAN" gesehen habe.... davor zieh ich meinen Hut!!!!

Die 2. hälfte beschäftigt sich dann mehr mit der suche der kinder,Familien ect...Das Ende ist vorraussehend und war zu erwarten..dafür gibts 2 punkte abzug...

Wenn man die Grundthematik dieses Films sieht kann es einfach kein Happy End geben in so einem Film...

Ansonsten großartiger Film mit tollem Seting und großer Schauspielerischer leistung von allen Beteiligten!!

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ToruSmiles

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Bewertung9.0Herausragend

wirklich überzeugend

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Finnigan

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Bewertung6.5Ganz gut

Am 26. Dezember 2004 schockierte die Meldung von dem Tsunami in Südostasien die ganze Welt. Ein Erdbeben im Indischen Ozean hatte eine Riesenwelle zur Folge, die letztlich 225.000 Menschen das Leben kosten sollte. Der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona (Das Weisenhaus) hat sich dieses Szenarios nun angenommen und mit The Impossible ein mitreißendes Familiendrama geschaffen.

Vor allem die Inszenierung der Monsterwelle gehört zweifelsohne zu den intensivsten Kinoerlebnissen der letzten Jahre. Eine dröhnende Geräuschkulisse, überzeugende Kameraarbeit – und mittendrin eine beeindruckend agierende Naomi Watts, die für ihre Leistung in The Impossible in diesem Jahr nicht zu Unrecht für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert ist. Nicht zuletzt dank ihrem herzzerreißenden Spiel der puren Verzweiflung schaffen es Bayona und sein Kameramann Óscar Faura (Biutiful) auch durch den starken Kontrast zur vorher gezeigten Schönheit eindrucksvoll einzufangen, wie die Hölle das Paradies traf. Schonungslos wird anschließend die physische Brutalität gezeigt. Offene Wunden, körperliche Schmerzen, angespülte Leichen – nichts für schwache Nerven.

Leider wurde dem physischen Leiden und den anschließenden psychischen Qualen nicht dieselbe notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Die Szenen nach dem Rückzug der Monsterwelle wirken teilweise wie eine Last, eine ungewollte Notwendigkeit und verlieren sich etwas im Kitsch – auch wenn ich diesen grundsätzlich für diese Art Film durchaus als noch im Rahmen befindlich bezeichnen würde.

Als etwas problematisch sehe ich zudem den ausschließlichen Fokus auf Opfer der westlichen Welt an. Neben der ohnehin im Mittelpunkt stehenden Familie um Maria (Naomi Watts) und Henry (Ewan McGregor) sehen wir Opfer aus Deutschland, Niederlande, Italien und anderen westlichen Ländern. Vom Schicksal der einheimischen Bevölkerung, dessen Überlebende nicht in einen einigermaßen geregelten Alltag in ihre Heimat ausgeflogen werden können, erfahren wir nichts.

Die einseitige Darstellung kann angeprangert werden, The Impossible bleibt aber ein packend inszeniertes, mitreißendes Familiendrama, das nicht zuletzt mit ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten (neben Watts soll an dieser Stelle vor allem Nachwuchsschauspieler Tom Holland erwähnt werden) glänzen kann und vor allem in der ersten Hälfte unglaublich intensiv ist.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung7.0Sehenswert

Was wie ein schöner Familienausflug im Paradies beginnt wird zum grausamen Überlebenskampf in der nassen Hölle. Der Film erzählt von der gegenseitigen Suche einer Familie, die bei einem großen Unglück getrennt wurden: Die Mutter schwer verletzt mit dem ältesten Sohn, der Vater mit den beiden jüngeren Kindern. Ist der zerstörerische Vorfall und die anschließende Irrung durch das Verderben eine kleine inszenatorische Glanzleistung, entpuppt sich der Rest der Geschichte als klassisches, mit einfachen Mitteln Spannung aufbauendes und mit manipulativem Score ausgestattetes Gefühlskino, das seinen Zweck vollends erfüllt. Die Kamera bleibt stets nah an den Figuren und fängt so entweder die Emotionen oder (durch heftige, aber durchaus passende Wackelkamera) die Verwirrung der Figuren in dieser unübersichtlichen Situation ein. Und damit der Zuschauer mitfühlen kann braucht es natürlich auch überzeugende Darsteller: Naomi Watts, die mal wieder zeigt, dass sie eine der größten und besten in Hollywood ist, und Ewan McGregor, der auch mal wieder mitreißende Emotionen zeigen darf. "The Impossible" ist einfaches, aber effektives Gefühlskino.

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Joeyjoejoe17

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Ich bin sehr überrascht, dass er in meinem Provinzkino gespielt wird o.ô


Jason Born

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Bist ja immer noch der personifizierte Kinogänger:) ZD30, Flight+ der hier stehen auch auf meiner Liste. Dauert aber immer bei mir. Naomi ist klasse


Tautou

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Flut ist so nüchtern inszeniert, als hätte Mrs. Bigelow auf dem Regie-Stuhl gesessen, und dass die Sonne, die sich in wackeligen Bildern bricht, immer funktioniert, hat auch schon Terrence Malick erkannt; dazu eine Brise Michael Giacchino für die Ohren. Diese Vergleiche sind jedoch kein Indiz dafür, dass der manchmal planlos im eigenen Sumpf siechende Film keine Originale vorzuweisen hat. Denn Naomi Watts ist es, die hier zur Gala einlädt. Nach Ring, 21 Gramm, Mütter und Töchter (usf.) steht nun The Impossible am Ende der Reihe ihrer ausnahmslos denkwürdigen Darbietungen. Für diese Leistung hat sie den Oscar in facto verdient – subjektiv wie objektiv. Und falls es nicht klappt, dann nächstes Jahr mit „Diana“. Oder zweimal in Folge.

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Diggler27

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Bewertung5.0Geht so

~Massive Spoiler ahead~:

Wenn das hier tatsächlich eine wahre Geschichte sein soll, dann ist es eine wirklich unglaubliche, voller unfassbarer Zufälle - gerade bei der Happy-End-artigen Zusammenführung im Krankenhaus.

Die grundsätzliche Idee, diese unbeschreibliche Katastrophe aus der Sicht einer reichen, weißen und ein stückweit perfekten Familie zu erzählen, mag befremdlich wirken; gerade weil mich persönlich die Sichtweise der einheimischen Bewohner Thailands (die ja ALLES verloren haben und nicht einfach nur, in bester Disaster-Movie Manier, aus „der Urlaubshölle“ entkommen müssen, um das Leid endlich hinter sich zu lassen) noch weitaus mehr interessiert hätte. Aber gut, aus Vermarktungsgründen musste es eben die identifikationswürdige, mustergültige Vorzeige-Touristen-Familie werden.
Auch diese Tragödien gab es sicherlich; also dürfen auch diese Geschichten erzählt werden. Daß „The Impossible“ aber das Leid der verarmten Bevölkerung quasi komplett ausblendet, mutet schon sehr seltsam an.

Wir sehen zwei Stunden lang ausschließlich die Bevölkerung der westlichen Welt, die in diesem fremden, gefährlichen Land durch die Hölle geht. Die Thailänder sind derweil nicht nur keine große Hilfe für die armen Touristen und die meiste Zeit im Grunde nicht existent; ihre Rollen bestehen mehr oder weniger ausschließlich darin, tot im Wasser zu liegen oder den Helden das Leben zu erschweren.

Als Naomi Watts mit Sohn und dem aufgelesenen, blonden Sympathie-Ballast auf dem Baum fest sitzt und von Einheimischen „gerettet“ wird, da wird sie brutal auf den Schultern durch den Schilf gezogen; trotz ihrer heftigen Beinverletzung. Das wirkt verdächtig so, als würde sie gerade von Terroristen/Rebellen in ein Kriegsgefangenenlager geschleppt. Warum trägt hier Lucas nicht den Kleinen (so wie er es wenige Minuten zuvor schon getan hatte) und die zwei ausgewachsenen Männer tragen seine Mutter? Aber nein, Maria muss unbedingt eine Tour de Force durchleiden, während der ruppige Thai sie unentwegt in einer ihr vollkommen unbekannten Sprache zuquatscht.

Naomi Watts spielt sich dabei tapfer durch die zeitweise doch arg sentimentale und konstruiert wirkende Handlung; und auch Tom Holland liefert eine insgesamt überzeugende Leistung ab – leider ist speziell seine Rolle an Unglaubwürdigkeit nur schwer zu überbieten. Oder glaubt wirklich jemand, daß sich ein Junge in seinem Alter in einer solchen Ausnahmesituation derart gefasst und rational verhalten würde? Das wirkt in seiner Gesamtheit einfach viel zu abgeklärt.

Die ersten 40 Minuten (ganz grob geschätzt) von "The Impossible" sind absolut beeindruckend und furchterregend inszeniert; und auch wenn der Film hier in vielen Nuancen die pure (und angesichts der Thematik geschmacklose) Lust am Spektakel zelebriert, ist er trotzdem brutal und erschreckend genug, um nicht als „turbulenter Familien-Zusammenführungs-Abenteuer-Movie“ missverstanden zu werden.

Leider, leider versinkt „The Impossible“ danach in rührseligen Unglaubwürdigkeiten und erdreistet sich dann doch noch tatsächlich seine Geschichte mit einem bedrohlichen Blick auf den ultimativen Bösewicht des Films zu schließen – das Meer. Platter geht`s kaum.

Ein gut gemeintes „Geht so“.

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MrTrombone

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Bewertung5.0Geht so

The Impossible ist schmerzhaft. Die hier entsprechende Punktzahl wird dem Film allerdings nicht gerecht - er ist keineswegs langweilig, sondern hat schon sehr beeindruckendes Bildmaterial aufzuweisen. Nur frage ich mich, ob man wirklich in dieser übertriebenen Deutlichkeit Leid, Schmerz und Blut (inkl. den entsprechenden Wunden) darstellen muss. So bleibt ein lang anhaltender fader Beigeschmack, der den ohnehin theatralischen Schlammkuchen überzogen mit einer dicken Glasur Kitsch weder leicht bekömmlich noch sonderlich lecker schmecken lässt.
Irgendwie kein schlechter Film, aber sicherlich auch keiner, den man sich freiwillig anschauen möchte oder etwa gesehen haben muss. Daher die etwas unentschlossen wirkende Punktzahl.

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RolyK

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr typischer Katastrophen-Film, aber gut gemacht. Überwältigende Aufnahmen und gute Atmosphäre, aber eben viel Tränendrüsen-Einsatz. Kippt ein wenig in Richtung Kitsch ab.
Fazit: Kann man sich ganz gut ansehen, eine Anschaffung auf DVD würde sich aber wohl nicht lohnen.

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