Stay

Stay (2005), US
Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 23.02.2006

6.5 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
2583 Bewertungen
97 Kommentare
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noch nicht bewertet

von Marc Forster, mit Ewan McGregor und Naomi Watts

Henry Letham (Ryan Gosling) kündigt gegenüber seinem Psychiater Sam Foster (Ewan McGregor) seinen baldigen Selbstmord an: In drei Tagen, am Samstag, um Mitternacht. Der Arzt setzt alles dran, seinen Patienten von seinem Plan abzubringen. Doch was immer er auch unternimmt, die Dinge scheinen zwanghaft ihren Lauf zu nehmen. Ein albtraumhafter Trip durch das nächtliche New York beginnt.

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Kritiken (4) — Film: Stay

Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Neben einer vielschichtigen Geschichte bietet der Film darüber hinaus den wohl gelungensten Schnitt der letzten Jahre, der gekonnt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion durchschneidet. Unscheinbare Elemente blenden plötzlich über in den Mittelpunkt des Geschehens, führen dem Zuschauer in immer atemberaubender werdenden Bildkompositionen vor Augen, was wichtig ist, ohne allzu offensichtlich den Holzhammer zu bemühen, während im Hintergrund der unbeschreiblich gute, unvergleichlich hypnotische Score von „Asche & Spencer“ sein Übriges tut, um zur grandiosen Atmosphäre dieses düsteren Trips beizutragen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Filmkenner77

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Den fand ich sehr enttäuschend und langatmig. Viel Bohei um eine nichtige Geschichte.


Stefan_R.

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Kann man durchaus so sehen, zweifellos. :) Ich hingegen war von der technischen Seite des Films sehr fasziniert, die meiner Meinung nach einige Story-Unzulänglichkeiten mehr als geschickt kaschiert hat.


SiameseAlex: SiameseMovies

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10.0Lieblingsfilm

[...]
Doch ‘Stay’ ist, wer hätte es gedacht, mehr als nur bloßer Inhalt. Die Form, die Art und Weise der Inszenierung steht in Einklang mit der Geschichte eines eigentlich ganz normalen, jungen Mannes, dessen selbst auferlegte Vorwürfe ihn in einem Zustand des Stillstandes aufzufressen drohen. Ohnmacht befällt ihn und Menschen umgeben ihn. Daraus entsteht seine eigene Geschichte, so wie jeder Mensch inmitten eines Selbstentwurf existiert und stets versucht mit seinen persönlichen Problemen klar zu kommen. Eben diese Geschichte konstruiert sich jeder Zuschauer in der mannigfachen Detailverliebtheit selbst, wobei Anfang und Ende des Films die Geschichte selbst umrahmen und der Zusammenhang schließlich durch das Zusammenwirken aller Eindrücke gebildet wird. Wie ein Kunstwerk.
[...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

tantemilli

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schöne rezension.hättest du den film so gemacht wie du ihn beschrieben hast wär er möglicherweise gut geworden :).


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.5Geht so

Handwerklich ist Forsters Film ohne Makel: Kunstvolle Überblendungen, Traumsequenzen und Déjà-vus sind eindrucksvoll und stimmig inszeniert. Die große Form kann allerdings nicht verdecken, dass die Geschichte nur ein Vorwand ist. Sie bleibt bis zum Schluss ein wirres Konglomerat aus scheinbar beliebigen Eindrücken, das auch dadurch nicht interessanter wird, dass der Zuschauer nicht weiß, was wirklich passiert und was Einbildung ist.

Das hat man schon gehaltvoll gesehen - "Fight Club", "The Sixth Sense" und "Memento" lassen grüßen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Filmpilot91

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Genau wegen solchen "Kritikern" ist dieser Film so unglaublich unterbewertet und die genannten Beispiele lassen sich so gar nicht richtig mit Stay vergleichen...


kyote

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Vielleicht habe ich den Film auch nicht verstanden.
Was gibts denn da zu verstehen?


Synopsis: zeitgeist Print & Online

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2.0Ärgerlich

Nicht der in der Zusammenfassung genannte Trip, sondern der Plot ist ein Albtraum! Zum Glück hat der Regisseur mit "Schräger als Fiktion" gezeigt, dass er es viel besser kann.

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Kommentare (93) — Film: Stay

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tantemilli

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Bewertung3.0Schwach

irgendwer hier hat geschrieben :"David Lynch meets Inception."
und das ist gut?
also mein mind wird gefickt von der entscheidung wie ich jetzt bewerte während technick/stil cool - nicht überragend, schauspieler groß und storry gewollt und nicht gekonnt sind.help please!?

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Kurono

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Bewertung3.0Schwach

Pseudo-intellektueller Mist, der seine Inhaltsleere hinter schönen Bildern verstecken versucht.

Auszug Inhaltsangabe zu Stay auf Moviepilot: "Henry Letham (Ryan Gosling) kündigt gegenüber seinem Psychiater Sam Foster (Ewan McGregor) seinen baldigen Selbstmord an: In drei Tagen, am Samstag, um Mitternacht. Der Arzt setzt alles dran, seinen Patienten von seinem Plan abzubringen.[...]"

Diesen Film hätte ich gerne gesehen.
So bleibt das verschenkte Potential (vorallen bei dem Cast) alles was mich bei Stay zum weinen bringt.

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tischo

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Bewertung7.5Sehenswert

Spoiler

Gerade erst gesehen. Mein erster Eindruck: Tolle Optik, originelle Schnitte und ziemlich fesselnd. Wenn aber am Ende alles nur die Fantasie eines sterbenden Hirns ist, warum dann all die mysteriösen Andeutungen? Die wiederholt auftretenden doppelten Personen? Die Hochwasserhosen des Psychiaters? Die Zeitsprünge?
Ich hoffe einfach mal, da steckt noch ein wenig mehr dahinter, als ich vermute.

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AddictedToIan

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Ach doch.. ohhh! :D sorry. Guuut.


tantemilli

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HOOOOCHWASSERHOSEN!(toll->freu)


kyote

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe mir mal wie in einer Rezension gewünscht die Wikipedia Inhaltsangabe durchgelesen und habe nichts gefunden, was mir beim erstmaligem Anschauen nicht selbst aufgefallen wäre. Es scheint als war ich intelligent genug um die Story zu verstehen. Wirklich gefallen hat mir der Film dennoch nicht.
Ich glaube auch nicht, dass ich mir den Film nochmal ansehen werde.

1.5 Bonuspunkte wegen Naomi Watts und dem gesamten Cast

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Benjamin Barker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meine Devise lautet schon seit längerem, im Vorfeld eines Filmes möglichst wenig über ihn zu erfahren. Nicht nur als Schutz vor möglichen Spoilern, sondern auch um einfach völlig unvoreingenommen an den Film ranzugehen und ihm so die größtmögliche Wirkung zu erlauben. Bei "Stay" hab ich es genau so gemacht. Zum Glück. Denn "Stay" macht wirklich was daraus.

Als Lynch-Jungfrau kann ich an diese Filme anders herangehen, als andere User hier. Doch ob das immer so vorteilhaft ist, weiß ich nicht. Denn für mich ist Lynch das große Mysterium, der Meister, der über allem schwebt. Das zieht Filme wie "Stay" nicht direkt runter, doch habe ich immer im Hinterkopf "Dieser Lynch, bei dem knallt das dann wohl richtig." Und schon wirkt "Stay" wie der kleine, nette Außenseiter, der nicht so richtig dazu gehört.

Aber schwamm drüber, "Stay" hat mir außerordentlich gut gefallen. Gut - was für ein mieses Wort, um diesen Film zu beschreiben. Was hat mir "gut" gefallen?

- Die Darsteller, klar. McGregor, Watts (die mich immer mehr überzeugt), Hoskins in einer Nebenrolle, alles top. Und natürlich Gosling - mittlerweile Sunnyboy, damals noch eher unbekannt, was seiner mysteriösen Figur aber optimal zu Gute kommt. Ihn kann man von Anfang an schwer einschätzen, was bei einem ebenso schwer einschätzbaren Darsteller natürlich authentischer gelingt. Doch er überzeugt auf ganzer Linie und beeindruckt mit seiner charismatischen Art.

- Der Stil, oh ja. Natürlich gewollt surreal, mit ungewohnten Farben, teilweise Unschärfen und nach und nach immer verschwommenerem Bild, doch auch das funktioniert, da es den Charakter der Geschichte blendend unterstützt. Gerade die Schnitte sind eine Meisterleistung. Ich möchte eigentlich keine Szene besonders hervorheben, doch die Stelle im Club ist zweifellos erinnerungswürdig. Beeindruckend.

- Die Story - und damit kommen wir zum Knackpunkt der ganzen Sache. Denn ein Film mag noch so begnadete Darsteller haben, darf noch so gut aussehen - er steht und fällt mit seiner Geschichte.

Mit "Stay" verhält es sich wie mit einem Puzzle. Man sucht zuerst die Ecken. Etwas, worauf man aufbauen kann. Wer spielt tragende Rollen? Wie hängen sie untereinander zusammen? Was weiß man über ihre Vergangenheit? Was machen sie jetzt gerade? Und so arbeitet man sich, so gut es geht, vorwärts. Das ist bei "Stay" nicht ganz einfach. Denn so stringent das alles scheint, das passende Teil zum Anlegen findet man oft nicht.

Und das sind dann immer die Stellen in diesen Filmen, an denen ich mich frage, warum ich mir sowas ansehe. Lasse ich mich gerne vorführen, mir von den Leuten verschmitzt ins Gesicht lächeln, weil sie wissen, das ich nichts weiß? Und wie soll ich jemals Lynch aushalten, wenn ich schon hier verzweifle? Liegt es an mir? Bin ich beschränkt?

Doch es mögen mir noch so viele Gedanken dieser Art durch den Kopf schießen, ich denke niemals daran, auszuschalten. Weil es mich fasziniert. Ich bin angefixt, will wissen; wissen was mit den Leuten passiert; wissen wie es passiert; wissen warum es passiert. Denn hier muss man aufpassen. Jedes Wort kann der Schlüssel sein. Jede Bewegung kann eine entscheidene Tür aufstoßen.

Also suche ich weiter, nach jedem Puzzleteil, werde hektischer, je näher wir dem Ende kommen, gleich muss es doch passieren! Das Bild lichtet sich, meine Sicht wird klarer, die Teile lächeln mich an, zeigen, wo sie hingehören. Ich folge, füge so schnell wie möglich alles zusammen.

Und dann lege ich das letzte Teil. Das Puzzle ist fertig. Doch statt einer Lösung ragt mir ein ausgestreckter Mittelfinger entgegen.

Das war zuviel für mich. Und während der ausgesprochen schöne Abspann mit ebenso toller Untermalung über den Bildschirm rollt, bleibe ich starr sitzen und ordne meine Gedanken. Mittlerweile, nachdem ich das Puzzle einige Male hin und her geschoben habe, zeigt es mir langsam sein wahres Gesicht. Und dieser Moment ist dann nochmal ein persönlicher Glücksmoment.

Sehr verwirrend, sehr vielschichtig, sehr atmosphärisch und vorallem sehr faszinierend. Eine tolle Leistung! Pass auf Lynch, bald bist du dran.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Dieter von Thies

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Einen Film wie Stay oder auch Maschinist schaut man unter den von dir genannten Gesichtspunkten zwei mal. Einen Lynch halte ich nur selten bis zum Ende aus.


Telebaum

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da verpasst du was


spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Stimmungsvoll düsterer Brainfuck mit stylischer Bildkomposition, der für meinen Geschmack noch surrealer hätte sein können. Jedoch gelingt es ihm und vor allem seinem wunderbaren Cast einen in eine Abwärtsspirale voller Verstörung und Verzweiflung hinabzuziehen.

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RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

So ein wenig gepflegter Mindfuck ist doch was nettes. Allerdings ist es üblich dabei nur mit dem Zaunspfahl zu winken. Hier wird dem Zuschauer jedoch mit einem ganzen Zaunfeld eingeprügelt, dass etwas nicht stimmt. Da ist es mit der Subtilität natürlich früh dahin. Trotzdem ist dieser mehr und mehr in die Surrealität abdriftende Trip sehr fesselnd und - bei dem Cast eigentlich überflüssig zu erwähnen - top gespielt. Auch beim Schnitt und den optischen Spielereien lässt sich der Film nicht lumpen, das hat schon Stil. Schade ist nur, dass man sich so gar keine Mühe gegeben hat das Ganze ein wenig geschickter zu präsentieren. Zugegeben, das Ende war nicht in allen Einzelheiten vorhersehbar, doch eine mehr oder weniger grobe Vorstellung konnte man sich schon nach wenigen Minuten Laufzeit zusammenreimen (ein wenig Erfahrung im Genre vorrausgesetzt).
Keinesfalls ein schlechter Genre-Vertreter, jedoch hätte er gut daran getan seine durchaus interessanten Ideen etwas eleganter zu erzählen. Dann wäre mehr drin gewesen als ein annerkennendes "Ganz Gut".

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Weltensegler

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Bewertung3.5Schwach

Sehr selten hab ich einen Film gesehen, der so bitter an der für mich nicht vorhandenen Story scheiterte. „Nothing makes any sense.“ Joa, Darsteller würde sagen gut, aber nicht viel gefordert, der düstere Look hat mir gefallen, der Score, die sehenswerten Überblendungen, die den Film flüssig wirken ließen waren innovativ und stimmig. Die Thematik an sich war interessant, aber was man da jetzt großartiges für ein Kopfkino draus machen wollte hat sich mir nicht erschlossen, viel zu lange war es ein normaler Film, bis man da dann versuchte Mystery reinzuquetschen. Eine Stunde verging und dann schlichen auch die letzten 30 Minuten so dahin, Schulterzuck-Ende, keine Ahnung was ich hier an dem Film finden sollte. Immerhin „Cold Water“ by Damien Rice am Ende.

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Weltensegler

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Was? Das schockt mich gerade. Dann brauche ich mir ja nichts mehr durchlesen oder mich wundern, ich hab halt immer wieder meine recht einsam dastehende Meinung und das ist auch gut so. Natürlich ist es so, dass man immer das Argument "der hat nur XY bei YX" hernehmen kann um sich a) zu Rechtfertigen oder b) selbst zu loben. Virtueller Daumen rauf für VisitorQ. :D


Weltensegler

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Interessanter Comm von Ichundso, muss ich wohl mal wiki durchlesen, denn du schreibst das ja nicht rein. Trotz so einer Besetzung gefloppt, das ist wahrlich hart. Immerhin sind alle 3 Stars.


Emzed

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Bewertung6.0Ganz gut

Ewan McGregor kämpft als Psychiater Sam Foster darum, den Selbstmord seines Patienten Henry Letham zu verhindern, der von Ryan Gosling dargestellt wird. Die tolle Besetzung bekommt leider nicht genug Gelegenheiten, sich wirklich auszuzeichnen, spielt aber durchweg gut. Kameraführung und Schnitt sind richtig super, dafür hapert es an der Story, die allzu offensichtlich einen Mindfuck im Stile von Fight Club oder Shutter Island anstrebt, aber lange nicht zum Punkt kommt. Das Ende schafft es zwar zu überraschen, entschädigt aber nicht ausreichend für die zwischenzeitlichen Längen des Films.

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alex023

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"If this is a dream, the whole world is inside it."

Was ist real?

Nun, ich muss zugeben, dass ich den Film nicht wirklich komplett verstanden habe, sondern nur so eine leise Vorstellung habe, wie das sein könnte. Da folgt auf jeden Fall eine zweite Sichtung mit der Hoffnung auf Besserung. Doch das, was ich gesehen habe, ist phänomenal. Ewan McGregor, Naomi Watts und auch vor allem Ryan Gosling in Bestform, genauso wie Regisseur Marc Foster, der hier absolut glänzt. Passend dazu gibt es einen schönen Soundtrack, der die verwirrenden Bilder nur allzu gut unterstützt. Die Story ist originell und einfallsreich, ein Mindfuck der besonderen Sorte. Die Stimmung ist immer sehr düster gehalten und das ist auch gut so, denn es passt. Wenn man zunächst noch denkt, man hat alles im Griff, dreht sich sofort alles und man läuft komplett ins Leere. Wie schon gesagt, ich bin momentan noch sehr verwirrt, während ich diesen Kommentar schreibe und kann erst mal weiter nichts anderes sagen, als dass mich der Film sehr beeindruckt hat und eine zweite Sichtung auf jeden Fall in Planung ist.

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nukular00

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

*SPOILER*

David Lynch meets Inception.

Ein wirklich schöner Film der es endlich geschafft hat einen Traum so auf die Leinwand zu bringen wie wir ihn im Schlaf erleben. Ich war am Ende zwar ein kleines bisschen enttäuscht, dass die ganze Story aus sich von McGregors Charakter erzählt wird nur um den Zuschauer auf die falsche Fährte zu bringen, aber dem Filmerlebnis schadet dies nicht wirklich. Soundtrack übrigens erste Sahne.
Freue mich schon auf eine zweite Sichtung des Films.

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Punsha

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Bewertung5.5Geht so

Zwischen schwer genial und absolut enttäuschend.
Der psychisch labile Henry Letham bekommt mit Sam einen neuen Psychiater. Nach einigen Startschwierigkeiten gelingt es Sam so langsam zu Henry durchzudringen bis er erfährt, dass dieser sich an seinem 21. Geburtstag umbringen will. Drei Tage hat Sam Zeit, ihn vor diesem fürchterlichen Schicksal zu bewahren und gerät dabei ein ums andere Mal in Verwirrung, denn angeblich tote Menschen kreuzen seinen Weg und Déjà-vus bestimmen seinen Alltag. Und da die Geschichte aus Sams Perspektive erzählt wird, weiß auch nicht der Zuschauer mehr als er, ist ebenso verwirrt und wird zum Miträtseln angehalten. Zwar nicht mit der unglaublichen Präzision eines David Lynch, aber immer noch gekonnt, erzeugt Foster durch nette optische Spielereien das Gefühl, nicht mehr unterscheiden zu können, was real ist und was nicht, eine Art sich selbst zu verlieren also. Auch wir verlieren uns in konfusen Bildern, rätselhaften Figuren und virtuosen Schauplätzen.
Das Ende gibt uns schließlich Aufschluss über alle Ungereimtheiten und offenbart eine intelligente Inszenierung mit viel Liebe zum Detail. Umso trauriger ist es, dass ebendiese Auflösung zeigt, dass Foster lediglich wert auf eine surreale Story legte und eigentlich überhaupt nichts dahinter steckt. Sinnlos, bedeutungslos, viel Lärm um nichts. Aber immerhin hat es "Stay" geschafft mir fast 90 Minuten lang etwas anderes vorzugaukeln.

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fkfilmkritik

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;) Ich hab mir nach deiner außerdem Kritik ja auch den blöden Juno angesehen. :-P


Punsha

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Pff, Reitman geht immer. Du warst einfach nur schlecht drauf. ^^


Clubgeist

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Bewertung5.0Geht so

>Spoiler<

Der Film startet zunächst mitten im Geschehen. Man hat den Eindruck al hätte man schon etwas verpasst. Und dieser Eindruck zieht sich leider bis zum Ende hinweg durch, sodass man völlig Ahnungslos und unaufgeklärt bleibt. So verstehe ich zum einen nicht, warum ständig Parallelen zwichen Sam (Ewan McGregor) und Henry (Ryan Gosling) existieren, warum Henrys Name auf der Rückseite der Bilder von Sams Freundin steht, oder Warum Leo (blinder Freund von Sam) plötzlich wieder sehen kann, noch Warum Henry die Zukunft vorhersagen kann. Anstatt nun das Ende versucht alles aufzulösen, versetzt es einem einen saftigen (Leck mich am Ar***-) Tritt in die Weichteile a`la finde doch selbst einen Reim auf das ganze.
Ich fühle mich vom Regisseur und Drehbuchautor im Stich gelassen :D
Und ich hoffe, dass mir hier jemand aufschluss auf den Sinn und die Logik des Films gibt.

>Spoiler Ende<

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Ichundso

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Wikipedia hilft. ;)


KonTaicho

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Bewertung7.0Sehenswert

spontane empfindung nach dem film: "krasser shit".
und ich dachte, "Donnie Darko" wäre krass, aber der hier... war mir persönlich ne nummer zu verschickt. Die Bilder sind klasse, die Bildübergänge genial, da wurde mir als fast schwidnelig. Aber die Story ist mir einfach zu krass, auch wenn dann das Ende etwas "Klarheit" in die ganze Sache bringt. Sicherlich ein Film, den man nicht so schnell vergisst.

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SoulReaver

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Bewertung9.0Herausragend

„Schlechte Kunst ist tragischerweise schöner als gute Kunst, weil es menschliches Versagen dokumentiert.“

Der aus Ulm stammende Marc Forster ist einer der interessantesten Filmemacher unserer Zeit. Nach 'Monster's Ball' und 'Wenn Träume fliegen lernen' brachte Forster mit 'Stay' seine nächste Filmperle raus. Vergleichbar, aufgrund der großen Verwirrung, ist 'Stay' wohl am ehesten mit einem Film von David Lynch, wobei dass wohl auch zu weit hergeholt ist und man den Film nicht mit Lynch's Filmen in eine Schublade stecken sollte. Wer einen plausiblen Film mit Auflösung und Aha-Effekt erwartet, sollte einen großen Bogen um 'Stay' machen.

Henry kündigt seinem neuen Psychiater Sam seinen Selbstmord an. Samstag um Mitternacht. Sam versucht alles um Henry von seinem Gedanken abzubringen und ein düsterer Trip durch New York beginnt. Doch all sein Aufwand scheint umsonst zu sein.

Die Hochglanz Optik und die düsteren, zum Ende immer verschleierteren, Bilder des nächtlichen New Yorks sind wunderbar. Auch die Schnitttechnik die Personen des Öfteren verschmelzen lässt ist ein Highlight. Genau wie die Szene, in der Bob Hoskin's Gesicht zur Hochhauswand wird, ist absolut großartig. Der leise und bedrohliche Soundtrack passt sich den düsteren Bilder an verleiht ihm eine finstere Atmosphäre.

Die Besetzung ist ebenfalls toll. Ewan McGregor als feinfühliger Psychiater Sam Foster ist die Sympathie Figur des Films. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt und McGregor zeigt eine seiner stärksten Leistungen. Naomi Watts ist wohl eine der besten Charakterdarstellerinnen unserer Zeit. Sie spielt Sam's Lebensgefährtin mit offensichtlichen Narben an den Handgelenken. Watt's bringt wie gewohnt, auch in kleinerer Rolle, eine starke Leistung und ist eine Bereicherung für jeden Film. Die beste Leistung des Films bringt aber Ryan Gosling. Er spielt den irritierten Henry, der seinen Selbstmord ankündigt. Gosling besticht durch sein intensives Schauspiel und seiner starken Mimik und klaut McGregor einige Male die Show. Auch die Nebenrollen sind mit zum Beispiel Bob Hoskins gut besetzt.

Forster's dritte Regiearbeit ist ein bedrohlicher Trip durch die Nächte von New York mit einigen der düstersten Einstellungen überhaupt. Forster inszeniert einen der vielschichtigsten und verwirrendsten Filme überhaupt und lässt den Zuschauer erst mal mit großem Fragezeichen vor dem Bildschirm zurück. Wie schon erwähnt, wer einen logischen Film erwartet bei dem am Ende alles deutlich gemacht wird, wird mehr als nur verärgert sein. Dabei ist der Film einer der intensivsten und besten Mysteryfilme zwischen Realität, Traum und Einbildung überhaupt. Vor allem Ryan Gosling lässt den Zuschauer ungemein mitfühlen, wie zum Beispiel die Szene in der er weinend in der Stripbar sitzt und die flackernden Bilder auf den Bildschirmen beobachtet.

Fazit: 'Stay' ist optisch berauschend, stark gespielt und grandios inszeniert. Eine intensive Reise in menschliche Abgründe und unerklärbare Vorfälle. Einer der Filme den man nicht verstehen kann, egal wie sehr man es versucht, aber trotzdem immer wieder sehen muss.

„Ein eleganter Suizid ist das ultimative Kunstwerk.“

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Ichundso

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Sieh das Zitat aus der Sicht eines extremen Zynikers, dann passt's. ;)


SoulReaver

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@Clubgeist Hast du den Film gesehen?


Chrisetoph

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Bewertung10.0Herausragend

Nach Zweitsichtung musste ich meine ursprünglichen 9 Punkte dann noch einmal nach oben korrigieren. „Stay“ ist einfach ein rundum gelungenes Werk: Schauspielerische Leitung, Kamera, Schnitt, Musik und nicht zuletzt die undurchsichtige Story und das unerwartete Ende fügen sich so nahtlos zusammen, dass jeder einzelne der 10 Punkte verdient ist.

P.S. Cutter Matt Chesse nicht für den Oscar nominiert? Was für Pfeifen sitzen da in der Jury?

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Chrisetoph

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Du bist schuld. Bzw. dein Kommentar, der mich erinnert hat, dass ich den Film unbedingt nochmal ansehen muss.


MasterTNQ

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Freut mich, dass du auch zu der Erkenntnis gekommen bist, wie großartig dieser Film ist. Die Schnitte sind wirklich das absolut beste, das ich jemals in einem Film gesehen habe. Ganz großes Kino: Ein Gesicht im Fenster wird zu einem Hochhaus bei Nacht, ohne das man es merkt. Der Film sprudelt förmlich von solchen Übergängen.


Bulletgirl

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich war von "Stay" positiv überrascht. Anfangs fand ich nämlich die Kameraeinstellungen etc. einfach irgendwie "lächerlich". Diese wurden aber im Laufe des Films und mit zunehmender Spannung immer passender. Auch durch diese Techniken fühlt man sich ein wenig wie Dr. Sam Foster, zweifelt langsam daran, was real ist und was nicht.
Bis zum Schluss alles deutlich wird.

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heikschn

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Bewertung7.5Sehenswert

Natürlich ist der Film visuell äusserst beeindruckend. Klar fesseln die starken bilder, die innovativen Szenenübergange. Ich kann allerdings die häufige Kritik an der Story nicht nachvollziehen. Für mich erschließt sich der Film vollkommen. Die Auflösung gibt allen Eindrücken einen Sinn. Ich kann "Stay" nur empfehlen.

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GoodBadJohnny

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich hat Marc Forster mit "Stay" ein kleines Meisterwerk geschaffen, welches vorallem mit seinen großartigen Kinobildern und seiner innovativen Umsetzung punktet. Das ganze wird durch einen toll aufspielenden Cast ergänzt.

Fazit: Angucken.

Und wenn man Angst hat das einem dieser Film nicht gefallen könnte?
... Hat man trotzdem einen sehr gut inszenierten Film gesehen und erlebt Bilder, Kamerafahrten und Schnitte wie man sie vielleicht noch nie "erlebt" hat ...

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Filmpilot91

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Stimme dir zu, der Film ist der Wahnsinn, doch leider ist er maßlos unterbewertet, was wohl daran liegt, dass die meisten ihn einfach nicht verstanden haben und darin nur ein zusammenhangsloses Bilderchaos sehen.
In meinen Augen einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.


GoodBadJohnny

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Ich finde diesen film auch einfach schlicht gesagt brilliant gemacht.

Und mindestens einmal schleicht er sich ganz von alleine in meinen Kopf und wird geguckt.


Mr_Hart

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Bewertung5.5Geht so

Nicht schlecht, aber gerade mit sehr fragwürdigem Ende doch eher enttäuschend. In drei Worten: Lynch für Anfänger.

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