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The Thing

The Thing (2011), CA/US Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 17.11.2011


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4.9
Kritiker
24 Bewertungen
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6.1
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2842 Bewertungen
246 Kommentare
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von Matthijs van Heijningen Jr., mit Mary Elizabeth Winstead und Joel Edgerton

The Thing ist das Prequel zu John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt und zeigt, wie das Schiff von den Forschern im Eis entdeckt wurde.

In seinem Bestreben nach Bezeichnung hat der Mensch noch für alles einen Namen gefunden. Ein Schlüssel-Motiv: Was man begreift, wofür man einen Begriff hat, das kann man kontrollieren. Doch für manche Dinge gibt es keinen Namen. In den unendlichen Weiten der Antarktis stößt die Paläontologin Kate Lloyd (Mary Elizabeth Winstead) zu einem Team norwegischer Forscher, die ein außerirdisches Raumschiff unter dem Eis entdeckt haben, das dort seit Unzeiten verborgen war. An Bord finden sie eine außerirdische Lebensform, die scheinbar tot ist: Bei ihren Untersuchungen setzen sie das Alien frei, welches fortan bemüht ist, die Gemeinschaft Mitglied um Mitglied zu dezimieren. Besonders perfide dabei: Das Alien ist fähig zur absoluten Mimesis, das heißt es kann nach Körperkontakt (was ein Verschlingen desselben nicht ausschließt) jedwedes Lebewesen nachahmen. Zu der physischen Bedrohung kommt also die psychische in Form von einer Mischung aus Paranoia und berechtigter Panik hinzu: Wem ist noch zu trauen, wer ist noch er selbst? Gemeinsam mit dem Helikopterpiloten Sam Carter (Joel Edgerton) versucht Kate den schier aussichtslosen Kampf gegen das wechselförmige Grauen, gegen The Thing aufzunehmen.

Hintergrund & Infos zu The Thing
Jedes Studio, das etwas auf sich hält, scheint mit einem Prequel zu einem Film, an dem man die Rechte besitzt, aufwarten zu wollen. 20th Century Fox machte 2011 mit X-Men: Erste Entscheidung und Planet der Affen: Prevolution gleich zweimal mit Erfolg Gebrauch vom Franchise-Gedanken. Universal bringt nun im Sommer mit The Thing eine Vorgeschichte aus dem Ewigen Eis: 1982 kämpfte Kurt Russell in dem ebenfalls The Thing (in Deutschland unter Das Ding aus einer anderen Welt im Kino) genannten SciFi-Horrorfilm mit primitiven Mitteln gegen den hochentwickelten Parasiten. Den Klassiker inszenierte Horror-Ikone John Carpenter. In der Neuauflage von The Thing, dessen Handlung nur wenige Tage vor den Geschehnissen des “Originals” angesetzt wurde, führt diesmal der Niederlander Matthijs van Heijningen Jr. Regie. The Thing ist sein erster US-Film. Die Hauptdarstellerin aus The Thing, Mary Elizabeth Winstead, kennt man z.B. aus Death Proof – Todsicher, in dem sie an der Seite vom ursprünglichen The Thing -Star Kurt Russell spielte. (EM)

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Mehr Bilder (22) und Videos (9) zu The Thing


Cast & Crew


Kritiken (24) — Film: The Thing

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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5.0Geht so

Ob Prequel oder Remake ist eigentlich egal. “The Thing” ist ein Film, den man sich ansehen kann, aber auf keinen Fall ansehen muss. John Carpenters Version des Stoffes ist deutlich dichter und gewinnt trotz des Altersunterschieds den direkten Vergleich. Wer also gerne “The Thing” schauen möchte greift besser zum Film von 1982, auch wenn in der 2011er Version die Spezialeffekte besser sind.

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

[...] Das Ganze wird so uninspiriert und oberflächlich runtergeleiert, das die Langeweile schnell als klarer Sieger feststeht. Eine Bindung konnte man eh nicht zu den Figuren aufbauen, wen stört es so, wenn sie im nächsten Moment sterben. Wobei auch das immer völlig vorhersehbar inszeniert wurde. Regisseur van Heijningen kopiert quasi die Geschichte von Carpenter, stellt sie aber so löchrig und höhepunktarm dar und vergisst dabei jegliches Erzeugen einer Atmosphäre. [...]

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

SoulReaver

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Cineasten-ALARM!


Joeyjoejoe17

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*Sirene anmach*


JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Unabhängig vom Film: Den Witz am Anfang war super. :)

Jetzt zum Film: Als "The Thing" angekündigt wurde war ich extrem zwiegespalten, Angst und Vorfreude. Wäre die Ankündigung ein reines Remake gewesen, nein danke. Mal abgesehen von der Unnötigkeit von einem Remake vom Remake, Carpenters Film wird so etwas niemals nötig haben. Viel zu gut, viel zu zeitlos. Punkt!

Aber die Vorgeschichte erzählen? Mmh, irgendwie schon reizvoll. Was ich "The Thing" nicht absprechen kann, es wird zumindest versucht, dem "Original" (trotzdem noch ein Remake) Respekt zu zollen. Angefangen von dem Score, der (angepeilten) Stimmung, bis zu sehr ähnlichen Szenen, ja, die Grundlage wurde immerhin nicht mit Füßen getreten, kann man nicht von jedem Remake sagen. Allein dieses Who-Is-Who Verwirrspiel des "Vorgängers", die Reminiszenz ist da. Aber hat mich das angemacht? Leider, leider, leider...nein!

In dem Punkt ist "The Thing" trauriger Weise das, was ich nicht sehen wollte. Weit weniger fesselnd und beklemmend, mehr CGI als handmade, weniger Carpenter. Den Meister (damals) zu kopieren ist halt keine gute Idee (obwohl es kein Remake ist). Das ist zu glatt, zu wenig innovativ, zu wenig eklig, zu wenig "erzähl mir doch was, was ich nicht schon wusste". Da hätte, ach was, da müsste mehr kommen.

Wer Carpenters Film nicht kennt wird das hier bestimmt besser finden, ich bin schwer enttäuscht. Selten konnte ich so was sagen, aber das Beste war der Abspann (können nur Kenner verstehen).

Am Ende ist "The Thing" genauso seelen- und charakterlos wie seine Kreatur. Ein Ding, aber definitiv nicht mein Ding.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.0Uninteressant

Eine ausweglose, nihilistische Atmosphäre, eine toll funktionierende Spannungskombination aus subtiler und frontaler Paranoia und dazu noch grandiose Ekel- und Schockeffekten machen "Das Ding aus einer anderen Welt" für mich zu einem meiner Lieblings-Horrorfilme und es rechne es den Machern des neuen „The Thing“ hoch an, dass sie statt eines Remakes ein Prequel inszenierten, denn Carpenters Film aus den frühen 1980er Jahren bietet durchaus Stoff für eine Vorgeschichte. Dass "The Thing" (2011) dann aber so ein liebloser und ineffizientes Filmchen geworden ist, ist mehr als ärgerlich.

Die Atmosphäre wird so gut es geht kopiert, doch irgendwie wirkt der Kampf der Überlebenden gegen die außerirdische Kreatur mehr wie eine Variation des Slasher-Genres. Für echte Paranoia bleibt da wenig Platz und dass die Figuren ungefähr so interessant sind wie eine Handvoll Schnee macht die Sache auch nicht besser. Im Original (ja, okay, eigentlich auch nur ein Remake) von Carpenter sind die Figuren zwar auch simpel gestrickt, wirken aber durch ihre klare Zeichnung weit aus präsenter und greifbarer als im Prequel und wenn sie sich als Teil des „Dings“ herausstellten, geschah dies weit aus überraschender und vor allem schockierender als hier. Ich möchte allen Freunde des Originals nur noch einmal die grandiose Wiederbelebungsszene ins Gedächtnis rufen.

Für mich aber eine der größten Schwächen des Films sind die Effekte. Carpenters Films ist (so sagt ein Effektkünstler im Making-of) für Creature Designer „der Citizen Kane“. Damals, als die Rechner der Traumfabrik noch fast ausschließlich für die Buchhaltung zuständig waren, waren die Größenteils von Rob Bottin erschaffenen Kreatureffekte einfach eine Meisterleistung und das sind sie noch heute. Selten wurde Angst und Ekel so verbunden wie bei diesen Effekten und Designs. Das will auch das Prequel erreichen, doch statt handgemachte Effekte zu setzen gibt es CGI en masse. Natürlich ist CGI an sich nicht schlechtes, doch damit erreicht der Film nie den Horror-Level von Bottins Arbeit. Dazu sind die meisten Effekte alles andere als homogen und wirken wie ein Fremdkörper. Dass die Studios angeblich für den massiven CGI-Einsatz waren zeigt wie wenig Vertrauen die Traumfabrik wohl mittlerweile an ihre Kreativen ohne Flatrate und IPad hat. Ebenfalls ärgerlich: Diverse Anspielungen auf Carpenters Film sind nur als Entfernte Szenen im Bonusmaterial zu finden. Schwach, denn so fehlt ein weiterer Anreiz sich, dieses nur semi-spannende Prequel anzusehen.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Haschbeutel

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Beeindruckendes Video ... schade, dass davon nix mehr zu sehen ist im Film. :(


stuforcedyou

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In der Tat.


Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch

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6.0Ganz gut

The Thing ist kein grosser Vertreter seines Genres geworden und hinkt dem Original von 1982 in diversen Phasen hinterher. Der Film funktioniert aber auf seine einfache Weise als solider Gruselfilm

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Dorpmaniac

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Ein Prequel, das hinterherhinkt.... lol....


Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Als Erstling gleich einen Carpenter-Klassiker neu verfilmen: Matthijs van Heijningen Jr. lässt in der Antarktis das Ding aus einer anderen Welt zur Abwechslung auf einen Trupp Norweger los.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Zunächst ganz passable Genreunterhaltung, die tatsächlich detailgenau Carpenters Meisterstück vorbereitet, Werktreue jedoch irgendwann als Persilschein zum platten Kopieren mißdeutet und damit nur die eigene Überflüssigkeit unterstreicht. Dank total uninspirierter Regie, schwacher Figurenzeichnung und ebensolcher Darstellung sowie allzu zeigefreudigem Digitalklimbim langweilt dieses Ding ab halber Laufzeit erheblich. Mal wieder ein Schuß in den Ofen.

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alviesinger: bummelkino

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3.0Schwach

Zwusch! Glibber! Dieses schlecht gemachte Tentakel-Monster-Spektakel macht einem das Filmvergnügen madig. Dem John-Carpenter-Eis-Alien aus den 1980er Jahren wird ein Prequel vorgeschoben. Und was ist das für eine Gurke! Das eintönige Gemetzel foppt die Kinozuschauer mit der Masche: Altbekannt, durchgekaut, wieder hoch gewürgt, weiterkauen. Kurz: „The Thing“ ist an Einfallslosigkeit kaum zu toppen. Wo sind in diesem unübersichtlichen Gefrierfach-Füller eigentlich die Schauspieler? Darsteller, die in anderen Produktionen als Extras oder Nebendarsteller gecastet werden, dürfen in Matthijs van Heijningen Jr. Langfilm-Debüt mal zeigen, wie begrenzt ihr Talent doch ist. Zugegeben: Das grausame Skript macht ihnen die Arbeit nicht gerade einfach. Neben den lächerlichen Splatter-Effekten in dieser 85-minütigen Spannungseiszeit nerven speziell die grauenhaft „ausgeleuchteten“ Sets. Düstere Bilder? Nein, am Set wurde einfach an Lampen gespart. Man sieht ja kaum was. Der Atmosphäre ist das nicht dienlich, sondern verdammt ärgerlich. „The Thing“ ist ein erstklassiger C-Movie-Flop! Warum so etwas in den Kinos läuft, dürfte genauso schleierhaft sein wie die bescheuerte Idee eines „The Thing“-Prequels. Hier werden nicht einmal Genre-Fans glücklich.

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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6.0Ganz gut

Dass die neue Version der Geschichte ein Prequel zum Carpenter-Klassikers sein soll, tritt jedoch bald in den Hintergrund: Etliche der Situationen aus dem unmittelbaren Vorgänger übernimmt "The Thing" und erweist sich damit im Grunde doch als Remake. Hinter seinen Vorgängern bleibt der Film letztlich zwar zurück, ein solider und gradlinig inszenierter Science-Fiction-Horror ist Matthijs van Heijningen dennoch gelungen.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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5.0Geht so

Was für sich genommen also als ganz hübsch anzuschauender und solide inszenierter Genrebeitrag durchgehen könnte, fällt im Vergleich zum von den Verantwortlichen ja immer wieder selbst beschworenen Vorbild [John Carpenters "The Thing" von 1982] doch so stark ab, dass die Frage nach der Existenzberechtigung weiter im Raum stehen bleiben muss. Dieses neue „Thing“ fügt dem Thema keine interessanten neuen Aspekte und keine neue Ebene hinzu.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Es hätte schlimmer kommen können. Ganz klar spielt das verspätete Prequel an keiner Stelle in derselben Liga wie Carpenters Meisterwerk, aber es versucht sich im respektvollen Umgang mit dem Original in dessen Anfang es nahtlos überleitet.
Was dem neuen Film fehlt sind starke Charaktere und die ruhige, suspensegeladene Stimmung des Originals. War im Original jede Figur auf ihre Weise einprägsam und interessant, dienen die viele Figuren des norwegischen Camps hauptsächlich als verheizbares Kanonenfutter, für das "Ding" das sich diesmal entgegen der Tagline von Carpenters Film ("Man is the warmest place to hide") weniger versteckt, als wie ein Slasher-Killer hinter seinen Opfern her ist. Die verschiedenen Mutationen sind dabei durchaus originell und faszinierend konzipiert, kranken allerdings an ihrem digitalen Look, der sie nur in wenigen Momenten als so real und greifbar erscheinen lässt, wie Rob Botins Latexkreationen. Das diesmal eine außenstehende US-Forscherin (und Amerikanerin) als Identifikationsfigur in den Plot gepresst wurde, die sich mit dem eindimensionalen Mad Scientist rumstreiten darf, tut der Spannung auch nicht wirklich gut, denn so stellt sich nie das Gefühl echter Abgeschlossenheit ein und die Idee mit den Plomben als Nachweis der menschlichen Echtheit ist leider auch nicht halb so nervenzerfetzend, wie der Bluttest des Originals.
Die Musik und Kameraführung versucht sich schon dran Carpenters Werk zu imitieren und es gibt zugegeben viel langweiligere und ärgerlichere Filme als dieses neue Thing. Aber leider fügt das Prequel der Geschichte weder etwas interessantes hinzu, noch ist er je mehr als eine Fußnote zum Original. Und dessen Schicksal nach geflopptem Kinostart erst spät zum Kulterfolg zu werden, dürfte das Remake wohl auch nicht erwarten - denn dazu ist es einfach zu gewöhnlich.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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7.0Sehenswert

Zwischen dem Kultfilm der 1980er und dem Science-Fiction-Klassiker knüpft das ansehnliche Kinodebüt des niederländischen Regisseurs den Handlungsfaden mit mehr Geschick, als sich auf den ersten Blick zeigt. Das weibliche Teammitglied, das bei Hawks nur Dekoration war und bei Carpenter gar nicht erst auftauchte, ist nun die Hauptfigur. Auf Hawks Screwball-Romantik verzichtet die kühle Horror-Hommage ebenso wie auf Carpenters unterschwelligen Machismo.
Die Leerstelle füllt das Prequel mit gekonnt platzierten Verweisen auf Carpenters Version und mit makaberer Komik: Anorganische Materialien beispielsweise kann das Ding nicht klonen. Für unsichtbare Porzellanfüllungen muss man dann noch mal draufzahlen, weil man unter Alien-Verdacht gerät. Den ersten der nie die stringente Spannung bremsenden Witze leitet The Thing mit dem Satz ein, der exemplarisch für den Nachfolger des Nachfolgers der literarischen Originalstory steht: "Einen noch. Das ist aber ein guter."

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

[...] Wer immer schon wissen wollte, wie das heimtückische Ding aus einer anderen Welt zu den Männern in John Carpenters "The Thing" gelangen konnte, der bekommt hier die Vorgeschichte aufgetischt. Sorgfältig erklärt diese das eigentlich Unerklärliche und greift damit munter in das Geschehen eines Klassikers ein. Stimmungsvoller Grusel und bitterer Zynismus des Vorbildes weichen reichlich neumodischem Tamtam, der sich mit aufgeregter Inszenierung und verschlimmbesserten Effekten aus dem Computer direkt vor Carpenters Geniestreich positionieren möchte. [..] Wenn dann sogar noch ganze Momente der "Fortsetzung" nachgespielt und somit vorweggenommen werden (der Bluttest, hier zum Zahnersatztest ummodelliert), verabschiedet sich der Film grandios von seiner eigenen Sinnhaftigkeit und mutiert unweigerlich zum schnöden Premake (Prequel + Remake).

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Mr Vincent Vega

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Das ist ein Herz, alter Sack!


der cineast

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Ich weiß deine Herzen zu schätzen. Er nicht. Geh bitte, und mach es nicht noch schlimmer Vince...:'(


Luiz Vasquez: Kino Kino Luiz Vasquez: Kino Kino

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7.0Sehenswert

[Das] neue "Ding" [...] bewahrt die Qualitäten seiner Vorgänger. Und das sind, wie bereits angedeutet, vor allem Carpenters Qualitäten, weil der 1982 der alten Version von Christian Nyby und Howard Hawks aus dem Jahr 1951 ein zeitgemäßes Gewand verpasste, das auch heute noch kleidsam scheint. Der neue Film mutet stilistisch über weite Strecken fast epigonal an, selbst über die direkten Zitate hinaus. [...] "The Thing" feilt auch nicht an einer Mythologie, sondern bleibt in seiner Präsentation der Bedrohung und der Paranoia so vage wie seine Vorgänger. Die Schocks des Films sind meistens gut gesetzt. In manchen Momenten aber schockieren die Dialoge sogar noch mehr: Wenn ein enttarnter Ding-Mensch die Flammenwerferträger darum bittet, doch erst über alles zu reden, ist das ziemlich dämlich.

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Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune

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7.5Sehenswert

Ja, es ist ein Ableger, aber in einem Jahr, in dem Filme aus den 1980ern gefühlt jede Woche ein überflüssiges Remake bekommen, hebt sich dieses hier hervor als eines der wenigen, die funktionieren. Das ist ein gutes 'Ding'.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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4.0Uninteressant

Es ist ein furchtbar statischer Film - die Darsteller laufen, wenn sie rennen sollten, grübeln, wenn sie in Panik ausbrechen sollten, im Ganzen gelingt es nicht, die Angst zu transportieren und das richtige Tempo aufzunehmen.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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5.0Geht so

Brauchten wir ein Prequel zu John Carpenters Das Ding aus eine anderen Welt von 1982? Eher nicht, und wenn Carpenter vom niederländischen Werbespotregisseur Matthijs van Heijningen ersetzt wird? Die 'The Thing' Kultfans wird es nicht stören [...] Ein Eingeweide-spritzender Tod nach dem anderen, Terror macht der Langeweile Platz.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Dieser Film wird zweifellos sein Publikum finden. The Thing bietet eine Menge blutiger Schreckmomente und viele Szenen, in denen ein endloser Strom von Dingern mit Flammenwerfern eingeäschert wird.

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Liam Lacey: Globe and Mail Liam Lacey: Globe and Mail

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6.5Ganz gut

Ich bin versucht, für die Hochglanzoptik von van Heijningens The Thing dankbar zu sein, da die Horror-Film-Remakes der letzten zehn Jahre so unsagbar billig und hässlich waren. The Thing ist mit viel Liebe zum Detail entstanden, hat jedoch leider nur einen denkwürdigen Charakter zu bieten und ein Drehbuch, dem jede Spur von Originalität abgeht.

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Scott Bowles: USA Today

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5.0Geht so

In den Händen von Debüt-Regisseur Matthijs van Heijningen Jr. legt The Thing gleich zu Beginn einen flotten Start hin und überzeugt mit einem grandiosen Finale. Doch dazwischen werden so viele Horror-Film-Klischees aneinander gereiht, dass es ein wenig verwundert, wieso der Titel überhaupt noch auf Carpenters Kult-Film verweist.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (221) — Film: The Thing


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vanilla

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Bewertung5.5Geht so

Wie man ein tolles Prequel zu einem Klassiker der alten Tage schafft, zeigt uns "Prometheus" auf eine grandiose Art und Weise.
"The Thing" ist nicht ganz in die Hose gegangen, aber etwas feucht und matschig wurde es schon.
Wenn man den Fehler macht und ihn mit der Carpenter-Version vergleicht, dann geht es richtig bergab.
Ansonsten muss man sagen, dass es ein ansehnlicher Film geworden ist, mit einigen guten "Augen-zu-und-durch-Momenten".
Einiges an Splatter- und Ekelmomenten war auch vorhanden, wem es gefällt, mir eher nicht, aber das Original war ja auch schon mit einigen Szenen dieser Richtung angerichtet.
Was mir immer gefällt, ist diese eiskalte, winterliche Kulisse, dafür gibt es von mir immer Bonuspunkte. Da gefriert einem irgendwie das Blut, allein vom Hinsehen.
Die Charaktere sind etwas blaß und an Originalität vermisst man auch noch eine Menge.
Vieles wurde übernommen und einfach nochmal gedreht, aber an Carpenter kommt es nie im Leben ran.
Spannung, Atmosphäre und die nervenzerfetzende Musik........das kann man nicht nachmachen.
Vieles wirkt auch nicht richtig durchdacht, sondern einfach abgedreht.
Natürlich lässt auch dieser Film noch Raum und Platz für eine Fortsetzung, was ein Wunder in der heutigen Zeit.
Die Raumschiff-Szenen sind auch eher was zum Schmunzeln.

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kati.bre

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Bewertung6.5Ganz gut

Normalerweise zieh ich mir solche Filme nicht rein, der Trailer hat mich aber angesprochen.Muss sagen gar nicht mal übel, kann man sich definitiv mal anschauen.Kenne den von 82 übrigens nicht , tut ja aber auch nicht´s zur Sache ;) fand Ihn nämlich wirklich ganz gut .

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replicant-10

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich bin zwar ein bischen enttäuscht
von dieser Vorgeschichte zu Carpenters genialen Original
das sehr gelungene Ende von The Thing macht dafür
aber wieder einiges gut !!!

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Moviegod

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Bewertung6.5Ganz gut

Es gibt einige gute Schockeffekte und ein wenig Splatter. Die stimmige und beängstigende Atmosphäre des Films von 1982 wird aber nicht erreicht. Von daher sicherlich kein völlig schlechtes Remake, aber auch kein unbedingt notwendiges.

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megaterminator

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Bewertung6.5Ganz gut

Ist einen Blick wert!

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hallidalli

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Bewertung6.0Ganz gut

Naja, trotz Vorgeschichte leider nicht viel anders als DDAEAW von 1982. Mit Erklärungen wurde leider sehr gespart und dadurch sind leider meine erhofften AHA´s ausgeblieben. Technisch gesehen ist der Film natürlich besser als von 82. Die Monster Fratzen sind noch genauso scheußlich (unheimlich) wie früher.

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brigerbaerger

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Bewertung5.0Geht so

Hier also wieder mal eines der Prequels - oder ist es doch ein Remake - zu einem wirklich grossartigen Horrorfilm: John Carpenters "The Thing - Das Ding aus einer anderen Welt", der mir vor Jahren schon den Schreck in die Glieder fahren und den Mageninhalt auf die Zunge pressen liess. Beim neuen "The Thing" ist halt alles moderner und stylischer. Und genau hier fängt die Schwäche des Films in meinen Augen an: die CGI-Effekte lassen diese dreckigen, blutigen Gore-Szenen aus dem Original einfach blass und zu glatt ausschauen. Da gibt es keine Ecken und Kanten, alles ist zu sauber und ohne diesen Old-School-Horror-"Charme". Da wünsche ich mir, um es mit den Worten des Schweizer Rockmusiker Chris von Rohr (Krokus) zu sagen, einfach "Meh Dräck"...!

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brigerbaerger

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@vanilla + pischti: Danke für eure Kommentare und ich bin zu 100% bei euch - Das Original bleibt unerreicht!


vanilla

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jetzt kann ich diese Meinung auch bestätigen und unterschreiben;-)


Skevinger

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr gutes Prequel zu John Carpenters Film von 1982. Vielleicht sind beide Filme allein stehend sehr gut, doch in der Synergie werden sie zu Meisterwerken. Akribisch wurde drauf geachtet die Details des Norweger-Camps zu kopieren und eine schlüssige Vorgeschichte zu erzählen. Eine gute Entscheidung dass das Original nicht ge-remaked wurde weil man es immer noch perfekt fand. Ich war selten so gebannt von der paranoiden Stimmung des Films, einfach ein guter Horrorfilm.

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Dom699

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Bewertung3.5Schwach

selten hat mich cgi so sehr gestört wie bei diesem film. die idee war ja in ordnung und der spannungsaufbau bis es los ging auch nett, aber mit der ersten monsteraction war die luft absolut raus. es ist einfach was anderes etwas wirklich vor der linse zu haben oder einfach etwas cgi-spokes einzufügen, und gerade bei so detailierten ekel und siffeffekten wie hier, wirkts einfach nur seelenlos.

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MrMo

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bei einigen szenen möchte man am liebsten weg rennen, aber der film passt wirklich gut zum ursprünglichen thing als prequel. er bauscht sich nicht auf oder wirkt überdreht - passt einfach.

die beste cgi war jedoch so ziemlich am ende. dieses komisch tetris dingen im raumschiff.


RoboMaus

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Bewertung9.0Herausragend

Dieses Prequel steht der Vorgabe von John Carpenter in nichts nach - immer spannend, starke CGI (was bei Carpenter noch echte Handarbeit war), aber nicht übermässig eingesetzt, so dass auch noch Platz für die gute Story ist (d.h., nicht wie z.B. Resident Evil 5). Sehr spannend in der Phase, in der (SPOILER:) man herausbekommen will, wer ein Alien in sich trägt (SPOILER ENDE). Interessant auch, dass die beiden Filme nach etwa 30 Jahren vom Eindruck her recht nah beeinander liegen, wogegen zwischen Carpenter's Remake und dem 30 Jahre älteren Original aus den 50ern Welten liegen.

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ontom

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss sagen, dass der neue "The Thing" sehr gut vor dem ersten teil von 1982 platziert ist, alles passt perfekt zusammen und der Film zum Ende fließend auf die amerikanische Basis überläuft.

Da ich ein fan des filmes bin und schon immer war gebe ich ihm 10/10 punkten.

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nerdkiller

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Bewertung1.0Ärgerlich

Geht es um die persönlichen Lieblingsfilme, sind Remakes von ihnen eigentlich schon, bevor sie überhaupt abgedreht sind, gescheitert. Man braucht sie nicht. Sie werden einem niemals das bieten, was das Original bietet. Das weiß wohl jeder. Deswegen kommen einige Schlaumeier immer häufiger auf die Idee, einfach Fortsetzungen oder Vorgeschichten dieser Filme zu drehen, um somit die Fans des Originals ins Kino zu locken, da aus dem Stoff ja noch was rauszuholen wäre. So ist das im Jahre 2011 auch bei John Carpenters "The Thing" der Fall gewesen. Für mich persönlich sowas wie der absolute Lieblingsfilm. Mein cineastischer Gral. Mein Refugium, in das ich mich zu jeder Zeit zurückziehen kann. (ein Aufenthalt unter Alkoholeinfluss ist dabei zu empfehlen. Nicht unbedingt, weil der Film schlecht ist, aber mit seinen besten Freunden oder der großen Liebe trifft man sich ja auch nicht zum Tee.) Warum kann ich nicht sagen, ist auch nicht so wichtig. Meisterwerk!
Wie auch immer, da gibt es nun dieses Prequel. Als ich das erste Mal davon hörte, runzelte ich bloß mit der Stirn und ignorierte es getrost. Man "muss" ja schließlich nichts schauen. Aber es kam wie es kommen musste, und ich sah mir das Teil halt auch mal an. Dass ich ihn scheiße finden würde, war mir schon davor klar, aber ich habe ihn trotzdem geschaut, da die Neugierde oft über die Vernunft siegt.

Der Film ist natürlich scheiße, aber ich will noch auf ein paar andere Themen zu sprechen kommen. Zuerst einmal die Sinnhaftigkeit eines solchen Prequels. Wer Carpenters Film kennt, der weiß, dass das eigentlich gar keine sehr epische oder komplexe Geschichte ist, als dass in dem Stoff noch arg viel mehr als ein für sich stehender Film, der ja selbst ein Remake ist, aber sich eben vom Vorgänger loslösen konnte, drinsteckt. Das ist nicht wie beim ebenfalls traumhaft-genialen "Alien", der vor Symbolik und Subtext nur so überquillt. Nein, "The Thing" war eigentlich das komplette Gegenteil. Der Film war toll wie er ist. Er lebte davon, dass man einerseits "alles sah" (Bodyhorror, Zerstörung des menschlichen Köpers von innen), was ihn vom ersten "Alien"-Film unterscheidet, und auf der anderen Seite nicht wusste, woher das böse Alien kam, was es genau auf der norwegischen Forschungsstation getan hatte, außer, dass es die Norweger brutal abgemetzelt hatte, was man allerdings nur anhand der Überreste der norwegischen Crew erahnen konnte, weshalb sich der Horror in Carpenters Version durchaus auch im Kopf des Zuschauers abspielte, obwohl Carpenter auf der einen Seite wiederum nicht an Fleisch, Blut und Gore spart. Ein sehr cleverer Film eben, der den Zuschauer somit auf mehreren Ebenen attackiert. Das Prequel, das natürlich die Geschichte, wie es den Norwegern genau erging, erzählen muss, kann damit für jemanden, der das Original aus ähnlichen Gesichtspunkten schätzt, nur eine Totgeburt sein! Zwar mag es auf den ersten Blick so wirken, als ob das Prequel seinen Bezugsfilm mit Samthandschuhen anfasst - sprich: mit dem nötigen Respekt an die Sache herangeht -, doch es wird sehr schnell klar, dass dies der größte Fehler ist, den der Film machen konnte. Das Prequel schafft es nämlich zu keinem Zeitpunkt, aus dem Schatten des Carpenter-Films herauszutreten: die Figurenkonstellation wird völlig übernommen, auch wenn es diesmal Frauenrollen gibt, denen allerdings keine eigenen Facetten abgewonnen wurden; einzelne Szenen sind kopiert; der Score klingt fast gleich und ist stellenweise sogar der selbe und es wird einfach alles, was im Film von 1982 noch unerklärlich war, erklärt und damit verklärt und entmystifiziert, da es dem Zuschauer jeglichen Freiraum für eigene Fantasien und somit der Erzeugung von Furcht vor dem, was man nicht kennt und weiß, nimmt. Ein einziges Ärgernis.

Aber das ist noch nicht genug, der Film hat, wie zu erwarten, noch ganz andere Schwächen. Zum einen sind das die Darsteller. Die Rollenverteilung ist mehr oder weniger die selbe, doch es fehlen die Ecken und Kanten, die Überzeichnung, die trockenen Sprüche und der daraus resultierende Humor des Originals. (ich schreibe bewusst "Orignal", da der Film aufgrund seiner Feigheit davor, der Thematik auch nur ein bisschen was Neues abzugewinnen, mehr ein Remake als ein Prequel ist) Hier bekommt man einfach eine Truppe voller Abziehbilder, die von untalentierten Darstellern verkörpert werden, wie man es aus vielen anderen, an dieser und auch sonst keiner Stelle erwähnenswerten Horrorproduktionen kennt. Solche Schablonen von Charakteren sind mir egal, da können sie auch noch so toll aussehen, ich will lieber hässliche und ehrliche Typen! Die andere Sache ist ein leidiges, oft schon durchgekautes Thema, auf das ich eigentlich nicht wirklich eingehen will, da das wohl vielen so geht: die Effekte. Klar, heute ist durch die CGI-Technik einiges machbar, aber trotzdem sollte man sich in der Hinsicht immer noch zurückhalten, da diese Gore-Szenen meinetwegen brutaler sind, aber man ihre sterile und technokratische Künstlichkeit einfach nicht übersehen kann. Man sieht einfach, dass das am PC gemacht wurde, da steckt nix dahinter. Das trieft nicht, das ist nicht fleischig, nicht blutig, das ist leblos und lässt einen einfach nur kalt. Da kann man nix machen. Die perversen und kreativen Special-Effects des Originals und anderer Genrevertreter spielen einfach mindestens zehn Ligen höher.
All das zusammen ergibt einen Film, der sich nichts traut, der ohne das Original nicht mal ansatzweise funktioniert, und der Freunde des Carpenter-Films einfach nur nervt, da er auf heuchlerische Art über Umwege an den Mechanismen des Originals herumwerkelt, da er selbst überhaupt keine Ideen hat. Ein Film wie ein dreckiger Schleimer, der immer einen auf nett macht, da er es ja "nicht anders kann", aber dem man deswegen am liebsten die Fresse polieren wöllte.

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Bob Loblaw

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Ich hatte ihn von meiner Frau zum Geburtstag bekommen. Das sicherlich meine Herangehensweise beeinflusst. :)


nerdkiller

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Schönes Geschenk für den einen, Scheidungsgrund für den anderen. ;)


hsv-rossi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Thing,das Prequel zu John Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt" aus dem Jahre 1982 ist eine gute Mischung aus Science-Fiction und Horror mit tollen Effekten.
Die Geschichte ist Bekannt,denn mann hält sich ziemlich an das Orginal.

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MovieMonster

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Bewertung6.5Ganz gut

Merkwürdig.

Irgendwie schien man sich nicht drauf einigen zu können, ob das jetzt ein Prequel oder ein Remake ist. Es ist so gesehen nämlich beides in einem:

Eigenständiger Film, aber auch Vorgeschichte. Nur, als Vorgeschichte wird fast die gesamte Handlung des Originals nacherzählt, was wiederum Paradox ist. Aber nun gut.

Für ein Remake geht dieser Film nämlich durchaus in Ordnung: Die Stimmung des Originals ist recht gelungen wiedergegeben worden (bezieht sich allerdings auf John Carpenter's Version). Schauspieler gehen auch in Ordnung, auch wenn man einen Helden wie Kurt Russell vermisst, der das Ganze etwas mit seiner Coolness und Entschlossenheit vorantreibt. Dafür hat man jetzt eine durchaus brauchbare Hauptdarstellerin, die allerdings eine eher schüchterne Rolle spielt, im direkten Vergleich zu Russell.

Die Effekte sind auch recht ansehnlich geworden, wenn ich auch wirklich mehr auf Carpenter's Version stehe: Da ist einfach mehr Schock, da sind mehr Überraschungen, mehr Gore (diese Version hier ist auch nur ab 16, und das merkt man schon deutlich... aber auch nur im Vergleich), mehr Splatter, mehr Trash aber auch mehr Charme. CGI ersetzt einfach keine handgemachten Splatter-Effekte, da fehlt einfach das Plastische, Greifbare. Und es läuft meistens zu rund, aber darüber will ich eigentlich gar nicht meckern, die waren nämlich echt nicht verkehrt hier.

Bei der Handlung greift man sich jedoch so manches mal an den Kopf, gefolgt von einer Kratzbewegung, angesichts einiger dämlicher Stellen. Sehr viel eigenständiges Denken wird einem als Zuschauer hier nicht abgefordert... da war Carpenter schon ein kleines bißchen optimistischer, wenn auch nur wenig.

Kurzum:

Durchaus brauchbares Premake. Oder ist es ein doch ein Requel?

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Bodennebel

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Bewertung6.0Ganz gut

Versuchen sie eine Kritik ohne das Wort Carpenter oder Remake zu schreiben. Offenbar für diesen Film nicht möglich. Auch ich bin kläglich gescheitert. Doch was wäre die Kinowelt ohne Remakes? Nicht einmal "The Thing" in der Carpenter-Version wäre entstanden. Ob damals die Fans des 1951-Streifens genauso gemeckert haben? Egal. Die Menschheit erzählt sich gerne Geschichten. Opa erzählt vom Gipskrieg. Und die guten Märchen kommen immer und immer wieder an die Oberfläche. Die Filmindustrie funktioniert nicht anders. Hübsch anzuschauen, werden die alten Storys entstaubt und dem jeweiligen Zeitgeist angepasst. Großvater sitzt im Ohrensessel, doch irgendetwas ist anders. Die Kinder um ihn herum meckern über die Veränderungen zum letzten mal, wollen anderen Geschichten und überhaupt: Warum sehen die Effekte nicht mehr so schlecht aus wie vor 30 Jahren! Gut, ich schweife gerade etwas ab. Der Film von Opa van Heijningen Jr. hat mich eigentlich ganz gut unterhalten. Vergleiche zum Fast-Original von Carpenter raus aus dem Kopf und einfach wirken lassen. The Thing hat seine Momente, spielt seine Möglichkeiten aber keinesfalls bis zum Ende aus. Gerade im Bereich zwischenmenschlicher Horror arbeitet The Thing ohne das große Geschick. Ein solides Filmchen, das Spaß gemacht hat, dem letztendlich aber der entscheidende Gruselfaktor fehlt. Blablablups und Prost. :)

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Maniac

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Bewertung5.0Geht so

Sehr spannungsarmer , lauwarmer Aufguss , der mir nur bedingt gefallen hat, da der Film lieblos und einfallslos vor sich hin plätschert. Die Mutationen sind gut gemacht, können dieses Prequel allerdings auch nicht wirklich retten . Allerdings waren meinen Erwartungen auch nicht sonderlich hoch , da der Vorgänger von Carpenter auch mit den heutigen Möglichkeiten nur ganz schwer zu toppen ist . Von daher hielt sich meine Enttäuschung in Grenzen .

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daniel.wolf.7731

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Cocktail aus Science Fiction und Horror. Die Spannungskurve steigt stetig an und hält einem fast den ganzen Film über in Atem.

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Niho

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Bewertung4.0Uninteressant

Etwas enttäuschendes Remake, dass im Mittelteil an Fahrt annimmt. Dann wird es aber wieder schlechter und bietet kaum Schockmomente.
Mehr Science Fiction als Horror.

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BOW666

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich muss ehrlich sagen, ich weiss beim besten Willen nicht was ich von dem Reboot von "The Thing" halten soll, gute Grafiken und soweiter aber dennoch kann man diesen Film nicht genau einordnen, natürlich Horror aber wenn man Carpenters-Werk gesehen hat, voll mit Spannung, und dem "Bist du ein Mensch? ... Bist du es nicht?" Situationen, bleibt der hier auf jedenfall auf der Durststrecke.
Positiv fallen auf jedenfall die Verbindungen bei beiden Teilen auf, man sieht endlich mehr das Ding, aber gute CGI reichen nicht aus um sich mit dem Klassiker/Kult Film, auch nur Ansatzweise zu messen.

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BOW666

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Das ist wahr :)


Dahmer

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CGI??pfui deibel...wenn schon CGI dann bitte dezent und mit hamdgemachtem gemischt!


Alienator

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Bewertung2.5Ärgerlich

Thing about it....

Um eins klarzustellen: die klaustrophobische, nervenzerrende, paranoide Spannung und die exzellente Atmosphäre der Carpenter-Version kann garnicht kopiert oder erreicht werden. Die ´82 er Fassung ist in ihrer Art und Weise der unterkühlten Metaphorik und dem Szenario unerreicht und einmalig. Filme, die dies versucht haben zu kopieren oder anderweitig nachzumachen scheiterten. Dieser Film versucht zwar in einigen Bereichen die Carpenterversion zu kopieren,aber dennoch will er eigenständig sein. Das hätte auch fast geklappt,aber eben nur fast. Den letzten Endes bietet der Film einige nette Splatter und Goreeffekte. Er schafft einen guten Übergang zum Carpenterfilm und lässt sogar noch Platz für eine weitere Fortsetzung. Aber lohnt das wirklich um ein guter Film zu sein? Eigentlich nicht. Aber an einigen Stellen sei Originalität ihm gegeben. Nur die ganze Raumschiffszene hätte man weglassen können. Das wirkte absolut deplaziert und lächerlich.

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Dahmer

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keine angst ich bleibe den handgemachten effekten treu,und überhaupt alles was 80/90er ist haha :-)


Alienator

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Sehr gut!



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