The Thing

The Thing (2011), CA/US Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 17.11.2011


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von Matthijs van Heijningen Jr., mit Mary Elizabeth Winstead und Joel Edgerton

The Thing ist das Prequel zu John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt und zeigt, wie das Schiff von den Forschern im Eis entdeckt wurde.

In seinem Bestreben nach Bezeichnung hat der Mensch noch für alles einen Namen gefunden. Ein Schlüssel-Motiv: Was man begreift, wofür man einen Begriff hat, das kann man kontrollieren. Doch für manche Dinge gibt es keinen Namen. In den unendlichen Weiten der Antarktis stößt die Paläontologin Kate Lloyd (Mary Elizabeth Winstead) zu einem Team norwegischer Forscher, die ein außerirdisches Raumschiff unter dem Eis entdeckt haben, das dort seit Unzeiten verborgen war. An Bord finden sie eine außerirdische Lebensform, die scheinbar tot ist: Bei ihren Untersuchungen setzen sie das Alien frei, welches fortan bemüht ist, die Gemeinschaft Mitglied um Mitglied zu dezimieren. Besonders perfide dabei: Das Alien ist fähig zur absoluten Mimesis, das heißt es kann nach Körperkontakt (was ein Verschlingen desselben nicht ausschließt) jedwedes Lebewesen nachahmen. Zu der physischen Bedrohung kommt also die psychische in Form von einer Mischung aus Paranoia und berechtigter Panik hinzu: Wem ist noch zu trauen, wer ist noch er selbst? Gemeinsam mit dem Helikopterpiloten Sam Carter (Joel Edgerton) versucht Kate den schier aussichtslosen Kampf gegen das wechselförmige Grauen, gegen The Thing aufzunehmen.

Hintergrund & Infos zu The Thing
Jedes Studio, das etwas auf sich hält, scheint mit einem Prequel zu einem Film, an dem man die Rechte besitzt, aufwarten zu wollen. 20th Century Fox machte 2011 mit X-Men: Erste Entscheidung und Planet der Affen: Prevolution gleich zweimal mit Erfolg Gebrauch vom Franchise-Gedanken. Universal bringt nun im Sommer mit The Thing eine Vorgeschichte aus dem Ewigen Eis: 1982 kämpfte Kurt Russell in dem ebenfalls The Thing (in Deutschland unter Das Ding aus einer anderen Welt im Kino) genannten SciFi-Horrorfilm mit primitiven Mitteln gegen den hochentwickelten Parasiten. Den Klassiker inszenierte Horror-Ikone John Carpenter. In der Neuauflage von The Thing, dessen Handlung nur wenige Tage vor den Geschehnissen des “Originals” angesetzt wurde, führt diesmal der Niederlander Matthijs van Heijningen Jr. Regie. The Thing ist sein erster US-Film. Die Hauptdarstellerin aus The Thing, Mary Elizabeth Winstead, kennt man z.B. aus Death Proof – Todsicher, in dem sie an der Seite vom ursprünglichen The Thing -Star Kurt Russell spielte. (EM)

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Kommentare (224) — Film: The Thing


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jacker

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Bewertung4.0Uninteressant

#horrorctober 2014, Film #4

THE THING (2011) -  offiziell ein Prequel, effektiv jedoch ein Remake. Was dieser Film also streng genommen sein will? Man weiß es nicht genau. Ist aber auch egal unter welchem Vorwand er gedreht wurde, denn herausgekommen ist eine stumpfe Kopie und das ist in jedem Fall relativ uninteressant - dabei bleibt es, Labels und Vorzeichen rütteln nichts am Resultat. Normalerweise wäre ein Exemplar dieser Gattung auch ohne zu zögern unter den Kein-Interesse-seitens-jacker-Tisch gefallen, zu gut ist einfach das “Original“ aus dem Jahr 1982 und zu hoch (und rückwirkend jetzt ja auch bestätigt) bereits im Vorfeld die Gefahr der reinen Kopie.

Was wir wissen: in der Station eines schwedischen Forschungsteams ist etwas unheilvolles passiert, zwei Männer haben wie in Rage einen Hund verfolgt und dieser oder sie selbst eine außerirdische Lebensform in sich getragen, woraus sich ein subtil-widerliches Psycho- und Horror-Spielchen entwickelte. Braucht man zu dieser Geschichte eigentlich eine Vorgeschichte, die uns mit großer Wahrscheinlichkeit erzählt, dass auf der schwedischen Station exakt das gleiche schon einmal passiert ist? Und die uns dies, gemessen an der weit überdurchschnittlichen Qualität des Originals, vor allem mit noch höherer Wahrscheinlichkeit wesentlich schlechter vorsetzt?

Ich denke nicht, dass das sein muss, denn eigentlich beantwortet diese neuere Version des Stoffes einzig Fragen, die überhaupt niemand gestellt hat! Die Bilder, sowie die Atmosphäre, die John Carpenter uns in seinem Film von vor 30 Jahren servierte, reichten vollkommen aus, um wahrscheinlich selbst die Phantasie des tumbsten Zuschauers zu einer vagen Vorstellung des Vorangegangenen anzuregen. Muss man da noch vorkauen, was in der Phantasie viel effektiver wirkte? Warum muss man heute überhaupt alles aussprechen? Ungewissheit ist doch gerade die Stärke des Horrors - ein Leitmotiv was viele in-your-face Inszenierungen heute leider vergessen haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Den Film braucht kein Mensch, er steht jedoch in meiner Filmsammlung, weil das Blu-ray-Bundle der 1982er und 2011er Version günstiger als die 1982er allein war und ich habe ihn nun geschaut, weil a) gerade Horrorctober ist und b) Mary Elizabeth Winstead mitspielt (was Grund genug ist, sich ALLES anzusehen).

Fazit: “Quod erat expectandum“ - was zu erwarten war..

Heijningen's Version k(l)aut die ganze Geschichte noch einmal durch - nur langweiliger, atmosphärisch weniger dicht und auf Seite der Spezialeffekte ohne jeglichen Charme. Natürlich müssen die bizarren Mutationen aus Mensch-Alien-Hybridzellen noch irrer sein, die ganze Schlammschlacht noch blutiger, das Alien noch gefährlicher. Sequel halt. Doch beeindrucken tut diese Ansammlung an Blut-simulierenden Bits & Bytes wirklich gar nicht. Alles generische Computer-Suppe. Als dann Mr. Schmodder-Alien auch noch beginnt, wie all die schlechten “Monster“ in all den miesen Filmen “Angst-einflößend“ und “einschüchternd“ zu brüllen, scheint endgültig durch, dass die Macher scheinbar allesamt den Geist des Vorgängers missverstanden haben. Kein Wunder, dass hier nirgendwo der Name Carpenter auftaucht. Nirgendwo!

In diesem Stoff geht es nicht um eine physisch beeindruckende Präsenz, die von außen eingeführt wird und auf die Kacke haut. Es geht um viel subtilere Ebenen. Um eine stille und unsichtbare Bedrohung, die Gefahr von innen. Um Paranoia und Misstrauen. Und so weiter. Davon ist im 2011er Film nichts mehr zu erkennen. Nur in-your-face Effekte und großes Rumpel-Pumpel-Kawumm, das von unpassender musikalischer Begleitung auch noch der letzten Wirkung beraubt wird.

Loben lässt sich nicht viel. Ein paar Ideen auf Seite des Body-Horrors überzeugen, vom Design - die klar ersichtliche Computer-Herkunft versaut es jedoch wieder. Billige Jumpscares erledigen den Rest. Und die Besetzung? Winstead macht einen guten Job, soweit das Un-Skript es zulässt, der Rest des Casts ist solide und zweckmäßig, einer nach dem anderen geht drauf und dann ist es vorbei. In den letzten zwei Minuten wird der Film dann aber noch mal richtig gut, als er versucht mit Biegen und brechen die Kurve zum Vorgänger zu kriegen. Zwei überlebende treffen sich, der Hund taucht auf, ebenso der Helikopter und die Jagd beginnt. Und was ist daran nun gut? Plötzlich beginnt im Hintergrund leise der pulsierende Score aus Carpenter's 1982er Version zu wabern - ein kurzer Moment aus Klang, der für sich allein schon mehr auslöst, als die gesamten 100 Minuten dieser miesen Gurke zusammen!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/10/20/horrorctober-2014-film-4-the-thing-2011]

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jacker

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Ich glaube sogar, dass der Film losgelöst vom THE THING-Sujet ein wenig stärker wirken könnte als ich ihn empfand. Aber ich ecke bei diesen ganzen Filmen der Marke "gleicher Stoff nochmal" schnell an und stelle die Daseinsberechtigung in Frage. Und in meinen Augen fehlt diese hier einfach. Leider gucken ja scheinbar jüngere Zuschauer weniger ältere Filme, das reicht mir aber trotzdem nicht als Grund einen Film einfach stumpf nochmal zu drehen


vanilla

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Ich fand ihn natürlich viel schlechter als das Original, aber sooo schlecht auch wieder nicht. Da ist diese super Kulisse, Spannung und die Zusammenhänge zum 82er-Teil sind auch gelungen!!


Duran666

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand ihn echt gut gemacht. Schöne Efekte und so weiter. Am ende hab ich mir gleich nochmal den 1. Teil oder besser den 2. Teil angeschaut. ^^

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Parasomnie

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Bewertung5.0Geht so

An den alten Klassiker von John Carpenter reicht der Film leider lange nicht heran - obwohl er nicht mal schlecht ist - da hab ich schon viel miesere Filme ertragen müssen.
Was mir absolut nicht gefällt, ist der fehlende Übergang zum eigentlichen Nachfolger von ´82. Das hätte man schon besser hinbekommen. Ansonsten fehlt mir etwas die Spannung und der Nervenkitzel aus dem Vorgänger, zumal mir das eigentliche "Ding" zu greifbar und zu formfest ist bzw. immer sehr ähnliche Formen annimmt. Das hatte man damals meiner Meinung nach besser gelöst (ehrlich gesagt hat es ein wenig Ähnlichkeit mit dem Alien aus den Filmen mit Sigourney Weaver). Es ist schließlich nur ein "Ding" und kein formfestes Wesen.

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Parasomnie

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Nicht wirklich. Wird's da endlich mal spannend?


Muffin1403

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Oh Mann vielleicht erst einmal den ganzen Film sehen inklusive Abspann und dann urteilen? =D

Der Übergang zum Original von 1982 kommt im Abspann vor und ist meiner Meinung nach einfach sehr geil und genial gelungen.

Wenn man das Original aber nicht kennt bzw dessen Anfangsszene, dann wird er mit dem Abspann nicht viel anfangen können. Aber ich denke das tust du, lieber Parasomnie =)

Schau noch mal den Abspann und lass uns wissen, ob du den Übergang gerallt hast ^^


Schlopsi

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Bewertung3.0Schwach

Es muss wohl bezeichnend dafür sein, dass wenn ich das eine mal vor Schreck fast vom Stuhl kippe, es nur eine Szene ist, in der ein Kollege den anderen verarscht. Ganz toll.

Grausiges Creaturedesign trifft auf langweilige Geschichte. Ist wohl der Nachteil wenn man einen Stoff, der schon in zig anderen Variationen, dazu noch so viel spannender erzählt wurde, unbedingt zum dröflhundertsten Male verfilmen muss. Die Action ist lahm, und das dazwischen lahmt noch viel mehr. Dazu kommen Figuren (ich mag Ulrich Thomsen ja ungemein gern), bei denen ich mir aber dauerhaft gewünscht habe, sie mögen doch bitte die Klappe halten, damit man nicht ständig die stumpfen Dialoge des forschungsgeilen Typen ertragen muss. Leider kam das nötige viel zu spät.
Außer als Einschlafhilfe taugte mir dieses "The Thing"-Prequel also nicht viel... Wäre ich doch lieber eine Runde laufen gewesen und hätte somit was vernünftiges getan. Das Gefühl der Erschöpfung gleicht sich jedenfalls.

Und nein, ich kenne Carpenters Film nicht, habe mir aber ständig irgendwelche kernigen Sprüche eines Kurt Russells gewünscht...

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Schlopsi

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Hmm, irgendwann kommt der sicherlich mal ran. Habe das Gefühl, dass mir der alte eher zusagt. Mal sehen.


pischti

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Dieses Prequel war recht schwach und ich teile Deine Meinung, das "Ding" aus den 80ern mit Kurt Russell spielt aber in einer gaaaaanz anderen Liga, unbedingt ansehen! :)


FilmFreak2K13

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein doch ganz ordentlich gelungenes Prequel das am Ende nahtlos an Carpenters Werk anknüpft. Jedoch lässt es irgendwie die beklemmende Stimmung missen und auch diese ständige Paranoia fehlt. Schade ist auch dass die Macher sich noch während der Produktion dazu entschlossen hatten auf CGI zu setzen. Handgemachte SFX hätten dem Film besser gestanden.

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FilmFreak2K13

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Oh ja, dass kann ich mir gut vorstellen.


Haschbeutel

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Der ist fantastisch - und handgemachte Effekte. :)


soundso.diesdas

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Bewertung7.0Sehenswert

Von Grund auf solider Film. Spannend, gut gemacht.Ich hab das Original dazu nicht gesehen aber das, was ich davon gelesen habe, scheint ja wirklich nahtlos auf diesen Film "aufzubauen".
Wie auch immer, für mich liegt die Stärke des Films ganz wonders: Diese Art von kranker Körper-Monster-Metamorphose, wie sie in dem Film dargestellt wird, gibt mir das Vertrauen, dass eine gute Dead Space Verfilmung von den Effekten her möglich ist!:) Wenn der Film nochmal zu Stande kommt, sollen sich die selben Leute, die hier für die Kreaturen verantwortlich sind, um die Nekromorphs kümmern! Wenn das selbe Resultat, wenn nicht sogar ein noch etwas besseres, erzielt werden würde, wäre eine Deadspace Verfilmung schon von den Effekten her werkgetreu. So sehr unterscheiden tun sie sich ja nicht von den Kreaturen dieses Films...

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vanilla

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Bewertung5.5Geht so

Wie man ein tolles Prequel zu einem Klassiker der alten Tage schafft, zeigt uns "Prometheus" auf eine grandiose Art und Weise.
"The Thing" ist nicht ganz in die Hose gegangen, aber etwas feucht und matschig wurde es schon.
Wenn man den Fehler macht und ihn mit der Carpenter-Version vergleicht, dann geht es richtig bergab.
Ansonsten muss man sagen, dass es ein ansehnlicher Film geworden ist, mit einigen guten "Augen-zu-und-durch-Momenten".
Einiges an Splatter- und Ekelmomenten war auch vorhanden, wem es gefällt, mir eher nicht, aber das Original war ja auch schon mit einigen Szenen dieser Richtung angerichtet.
Was mir immer gefällt, ist diese eiskalte, winterliche Kulisse, dafür gibt es von mir immer Bonuspunkte. Da gefriert einem irgendwie das Blut, allein vom Hinsehen.
Die Charaktere sind etwas blaß und an Originalität vermisst man auch noch eine Menge.
Vieles wurde übernommen und einfach nochmal gedreht, aber an Carpenter kommt es nie im Leben ran.
Spannung, Atmosphäre und die nervenzerfetzende Musik........das kann man nicht nachmachen.
Vieles wirkt auch nicht richtig durchdacht, sondern einfach abgedreht.
Natürlich lässt auch dieser Film noch Raum und Platz für eine Fortsetzung, was ein Wunder in der heutigen Zeit.
Die Raumschiff-Szenen sind auch eher was zum Schmunzeln.

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kati.bre

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Bewertung6.5Ganz gut

Normalerweise zieh ich mir solche Filme nicht rein, der Trailer hat mich aber angesprochen.Muss sagen gar nicht mal übel, kann man sich definitiv mal anschauen.Kenne den von 82 übrigens nicht , tut ja aber auch nicht´s zur Sache ;) fand Ihn nämlich wirklich ganz gut .

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replicant-10

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich bin zwar ein bischen enttäuscht
von dieser Vorgeschichte zu Carpenters genialen Original
das sehr gelungene Ende von The Thing macht dafür
aber wieder einiges gut !!!

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Moviegod

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt einige gute Schockeffekte und ein wenig Splatter. Die stimmige und beängstigende Atmosphäre des Films von 1982 wird aber nicht erreicht. Von daher sicherlich kein schlechtes Remake, aber auch kein unbedingt notwendiges.

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megaterminator

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Bewertung6.5Ganz gut

Ist einen Blick wert!

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hallidalli

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Bewertung6.0Ganz gut

Naja, trotz Vorgeschichte leider nicht viel anders als DDAEAW von 1982. Mit Erklärungen wurde leider sehr gespart und dadurch sind leider meine erhofften AHA´s ausgeblieben. Technisch gesehen ist der Film natürlich besser als von 82. Die Monster Fratzen sind noch genauso scheußlich (unheimlich) wie früher.

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brigerbaerger

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Bewertung5.0Geht so

Hier also wieder mal eines der Prequels - oder ist es doch ein Remake - zu einem wirklich grossartigen Horrorfilm: John Carpenters "The Thing - Das Ding aus einer anderen Welt", der mir vor Jahren schon den Schreck in die Glieder fahren und den Mageninhalt auf die Zunge pressen liess. Beim neuen "The Thing" ist halt alles moderner und stylischer. Und genau hier fängt die Schwäche des Films in meinen Augen an: die CGI-Effekte lassen diese dreckigen, blutigen Gore-Szenen aus dem Original einfach blass und zu glatt ausschauen. Da gibt es keine Ecken und Kanten, alles ist zu sauber und ohne diesen Old-School-Horror-"Charme". Da wünsche ich mir, um es mit den Worten des Schweizer Rockmusiker Chris von Rohr (Krokus) zu sagen, einfach "Meh Dräck"...!

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brigerbaerger

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@vanilla + pischti: Danke für eure Kommentare und ich bin zu 100% bei euch - Das Original bleibt unerreicht!


vanilla

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jetzt kann ich diese Meinung auch bestätigen und unterschreiben;-)


Skevinger

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr gutes Prequel zu John Carpenters Film von 1982. Vielleicht sind beide Filme allein stehend sehr gut, doch in der Synergie werden sie zu Meisterwerken. Akribisch wurde drauf geachtet die Details des Norweger-Camps zu kopieren und eine schlüssige Vorgeschichte zu erzählen. Eine gute Entscheidung dass das Original nicht ge-remaked wurde weil man es immer noch perfekt fand. Ich war selten so gebannt von der paranoiden Stimmung des Films, einfach ein guter Horrorfilm.

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Dom699

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Bewertung3.5Schwach

selten hat mich cgi so sehr gestört wie bei diesem film. die idee war ja in ordnung und der spannungsaufbau bis es los ging auch nett, aber mit der ersten monsteraction war die luft absolut raus. es ist einfach was anderes etwas wirklich vor der linse zu haben oder einfach etwas cgi-spokes einzufügen, und gerade bei so detailierten ekel und siffeffekten wie hier, wirkts einfach nur seelenlos.

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MrMo

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bei einigen szenen möchte man am liebsten weg rennen, aber der film passt wirklich gut zum ursprünglichen thing als prequel. er bauscht sich nicht auf oder wirkt überdreht - passt einfach.

die beste cgi war jedoch so ziemlich am ende. dieses komisch tetris dingen im raumschiff.


RoboMaus

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Bewertung9.0Herausragend

Dieses Prequel steht der Vorgabe von John Carpenter in nichts nach - immer spannend, starke CGI (was bei Carpenter noch echte Handarbeit war), aber nicht übermässig eingesetzt, so dass auch noch Platz für die gute Story ist (d.h., nicht wie z.B. Resident Evil 5). Sehr spannend in der Phase, in der (SPOILER:) man herausbekommen will, wer ein Alien in sich trägt (SPOILER ENDE). Interessant auch, dass die beiden Filme nach etwa 30 Jahren vom Eindruck her recht nah beeinander liegen, wogegen zwischen Carpenter's Remake und dem 30 Jahre älteren Original aus den 50ern Welten liegen.

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ontom

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss sagen, dass der neue "The Thing" sehr gut vor dem ersten teil von 1982 platziert ist, alles passt perfekt zusammen und der Film zum Ende fließend auf die amerikanische Basis überläuft.

Da ich ein fan des filmes bin und schon immer war gebe ich ihm 10/10 punkten.

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nerdkiller

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Bewertung1.0Ärgerlich

Geht es um die persönlichen Lieblingsfilme, sind Remakes von ihnen eigentlich schon, bevor sie überhaupt abgedreht sind, gescheitert. Man braucht sie nicht. Sie werden einem niemals das bieten, was das Original bietet. Das weiß wohl jeder. Deswegen kommen einige Schlaumeier immer häufiger auf die Idee, einfach Fortsetzungen oder Vorgeschichten dieser Filme zu drehen, um somit die Fans des Originals ins Kino zu locken, da aus dem Stoff ja noch was rauszuholen wäre. So ist das im Jahre 2011 auch bei John Carpenters "The Thing" der Fall gewesen. Für mich persönlich sowas wie der absolute Lieblingsfilm. Mein cineastischer Gral. Mein Refugium, in das ich mich zu jeder Zeit zurückziehen kann. (ein Aufenthalt unter Alkoholeinfluss ist dabei zu empfehlen. Nicht unbedingt, weil der Film schlecht ist, aber mit seinen besten Freunden oder der großen Liebe trifft man sich ja auch nicht zum Tee.) Warum kann ich nicht sagen, ist auch nicht so wichtig. Meisterwerk!
Wie auch immer, da gibt es nun dieses Prequel. Als ich das erste Mal davon hörte, runzelte ich bloß mit der Stirn und ignorierte es getrost. Man "muss" ja schließlich nichts schauen. Aber es kam wie es kommen musste, und ich sah mir das Teil halt auch mal an. Dass ich ihn scheiße finden würde, war mir schon davor klar, aber ich habe ihn trotzdem geschaut, da die Neugierde oft über die Vernunft siegt.

Der Film ist natürlich scheiße, aber ich will noch auf ein paar andere Themen zu sprechen kommen. Zuerst einmal die Sinnhaftigkeit eines solchen Prequels. Wer Carpenters Film kennt, der weiß, dass das eigentlich gar keine sehr epische oder komplexe Geschichte ist, als dass in dem Stoff noch arg viel mehr als ein für sich stehender Film, der ja selbst ein Remake ist, aber sich eben vom Vorgänger loslösen konnte, drinsteckt. Das ist nicht wie beim ebenfalls traumhaft-genialen "Alien", der vor Symbolik und Subtext nur so überquillt. Nein, "The Thing" war eigentlich das komplette Gegenteil. Der Film war toll wie er ist. Er lebte davon, dass man einerseits "alles sah" (Bodyhorror, Zerstörung des menschlichen Köpers von innen), was ihn vom ersten "Alien"-Film unterscheidet, und auf der anderen Seite nicht wusste, woher das böse Alien kam, was es genau auf der norwegischen Forschungsstation getan hatte, außer, dass es die Norweger brutal abgemetzelt hatte, was man allerdings nur anhand der Überreste der norwegischen Crew erahnen konnte, weshalb sich der Horror in Carpenters Version durchaus auch im Kopf des Zuschauers abspielte, obwohl Carpenter auf der einen Seite wiederum nicht an Fleisch, Blut und Gore spart. Ein sehr cleverer Film eben, der den Zuschauer somit auf mehreren Ebenen attackiert. Das Prequel, das natürlich die Geschichte, wie es den Norwegern genau erging, erzählen muss, kann damit für jemanden, der das Original aus ähnlichen Gesichtspunkten schätzt, nur eine Totgeburt sein! Zwar mag es auf den ersten Blick so wirken, als ob das Prequel seinen Bezugsfilm mit Samthandschuhen anfasst - sprich: mit dem nötigen Respekt an die Sache herangeht -, doch es wird sehr schnell klar, dass dies der größte Fehler ist, den der Film machen konnte. Das Prequel schafft es nämlich zu keinem Zeitpunkt, aus dem Schatten des Carpenter-Films herauszutreten: die Figurenkonstellation wird völlig übernommen, auch wenn es diesmal Frauenrollen gibt, denen allerdings keine eigenen Facetten abgewonnen wurden; einzelne Szenen sind kopiert; der Score klingt fast gleich und ist stellenweise sogar der selbe und es wird einfach alles, was im Film von 1982 noch unerklärlich war, erklärt und damit verklärt und entmystifiziert, da es dem Zuschauer jeglichen Freiraum für eigene Fantasien und somit der Erzeugung von Furcht vor dem, was man nicht kennt und weiß, nimmt. Ein einziges Ärgernis.

Aber das ist noch nicht genug, der Film hat, wie zu erwarten, noch ganz andere Schwächen. Zum einen sind das die Darsteller. Die Rollenverteilung ist mehr oder weniger die selbe, doch es fehlen die Ecken und Kanten, die Überzeichnung, die trockenen Sprüche und der daraus resultierende Humor des Originals. (ich schreibe bewusst "Orignal", da der Film aufgrund seiner Feigheit davor, der Thematik auch nur ein bisschen was Neues abzugewinnen, mehr ein Remake als ein Prequel ist) Hier bekommt man einfach eine Truppe voller Abziehbilder, die von untalentierten Darstellern verkörpert werden, wie man es aus vielen anderen, an dieser und auch sonst keiner Stelle erwähnenswerten Horrorproduktionen kennt. Solche Schablonen von Charakteren sind mir egal, da können sie auch noch so toll aussehen, ich will lieber hässliche und ehrliche Typen! Die andere Sache ist ein leidiges, oft schon durchgekautes Thema, auf das ich eigentlich nicht wirklich eingehen will, da das wohl vielen so geht: die Effekte. Klar, heute ist durch die CGI-Technik einiges machbar, aber trotzdem sollte man sich in der Hinsicht immer noch zurückhalten, da diese Gore-Szenen meinetwegen brutaler sind, aber man ihre sterile und technokratische Künstlichkeit einfach nicht übersehen kann. Man sieht einfach, dass das am PC gemacht wurde, da steckt nix dahinter. Das trieft nicht, das ist nicht fleischig, nicht blutig, das ist leblos und lässt einen einfach nur kalt. Da kann man nix machen. Die perversen und kreativen Special-Effects des Originals und anderer Genrevertreter spielen einfach mindestens zehn Ligen höher.
All das zusammen ergibt einen Film, der sich nichts traut, der ohne das Original nicht mal ansatzweise funktioniert, und der Freunde des Carpenter-Films einfach nur nervt, da er auf heuchlerische Art über Umwege an den Mechanismen des Originals herumwerkelt, da er selbst überhaupt keine Ideen hat. Ein Film wie ein dreckiger Schleimer, der immer einen auf nett macht, da er es ja "nicht anders kann", aber dem man deswegen am liebsten die Fresse polieren wöllte.

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Bob Loblaw

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Ich hatte ihn von meiner Frau zum Geburtstag bekommen. Das sicherlich meine Herangehensweise beeinflusst. :)


nerdkiller

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Schönes Geschenk für den einen, Scheidungsgrund für den anderen. ;)


hsv-rossi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Thing,das Prequel zu John Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt" aus dem Jahre 1982 ist eine gute Mischung aus Science-Fiction und Horror mit tollen Effekten.
Die Geschichte ist Bekannt,denn mann hält sich ziemlich an das Orginal.

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Bodennebel

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Bewertung6.0Ganz gut

Versuchen sie eine Kritik ohne das Wort Carpenter oder Remake zu schreiben. Offenbar für diesen Film nicht möglich. Auch ich bin kläglich gescheitert. Doch was wäre die Kinowelt ohne Remakes? Nicht einmal "The Thing" in der Carpenter-Version wäre entstanden. Ob damals die Fans des 1951-Streifens genauso gemeckert haben? Egal. Die Menschheit erzählt sich gerne Geschichten. Opa erzählt vom Gipskrieg. Und die guten Märchen kommen immer und immer wieder an die Oberfläche. Die Filmindustrie funktioniert nicht anders. Hübsch anzuschauen, werden die alten Storys entstaubt und dem jeweiligen Zeitgeist angepasst. Großvater sitzt im Ohrensessel, doch irgendetwas ist anders. Die Kinder um ihn herum meckern über die Veränderungen zum letzten mal, wollen anderen Geschichten und überhaupt: Warum sehen die Effekte nicht mehr so schlecht aus wie vor 30 Jahren! Gut, ich schweife gerade etwas ab. Der Film von Opa van Heijningen Jr. hat mich eigentlich ganz gut unterhalten. Vergleiche zum Fast-Original von Carpenter raus aus dem Kopf und einfach wirken lassen. The Thing hat seine Momente, spielt seine Möglichkeiten aber keinesfalls bis zum Ende aus. Gerade im Bereich zwischenmenschlicher Horror arbeitet The Thing ohne das große Geschick. Ein solides Filmchen, das Spaß gemacht hat, dem letztendlich aber der entscheidende Gruselfaktor fehlt. Blablablups und Prost. :)

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