Death Proof - Todsicher

Death Proof (2007), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 19.07.2007


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Kritiker
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von Quentin Tarantino, mit Kurt Russell und Rosario Dawson

Kurt Russell spielt in Quentin Tarantinos Death Proof – Todsicher den Stuntman Mike. Mit seinem Muscle Car gibt er Vollgas – besonders wenn er wehrlose Damen auf dem Beifahrersitz mitnimmt.

Texas: In einer Bar amüsiert sich die heiße texanische DJane Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihre attraktiven Freundinnen (Vanessa Ferlito, Jordan Ladd und Rose McGowan) . Sie trinken, flirten und albern herum, nicht ahnend, dass der Tod schon an der Bar lauert: Stuntman Mike (Kurt Russell) macht in seinem umgebauten Muscle Car Jagd auf hübsche, junge Mädels.

Einige Zeit später genießen drei andere Frauen ihre freie Zeit. Zoë (Zoe Bell), Kim (Tracie Thoms) und Abernathy (Rosario Dawson) arbeiten beim Film und haben für ein paar Tage drehfrei. Bei einem Highspeed-Spielchen stößt das Frauen-Trio auf Mike. Doch diese Girls durchschauen schnell, mit welchem Typen sie es zu tun haben. Sie drehen den Spieß um und gehen zum Angriff über. Ein Road-Duell auf Leben und Tod beginnt…

Hintergrund & Infos zu Death Proof
Death Proof ist der erste Teil des Tarantino / Rodriguez -Double-Features “Grind House”, das in Deutschland in zwei Teilen in die Kinos kam. Der zweite Teil trägt den Titel Planet Terror. Erstmals arbeitete Quentin Tarantino für Death Proof nicht nur als Drehbuchautor und Regisseur, sondern auch als Kameramann.

Mit Death Proof variiert Quentin Tarantino das Slasher-Genre in dem Serienmörder an jugendlichen ‘Sündern’ ihr tödliches Handwerk verrichten. Tarantino folgt aber nicht den Genrekonventionen sondern nutzt diese, um die Erwartungen des Zuschauers gezielt in die irre zu führen. Die Inspiration kam Tarantino nach eigener Aussage durch seine Faszination für Stunt-Men und ihre ausgeklügelten Techniken, ihre Autos für gefährliche Manöver abzusichern und ‘todsicher’ zu machen. (ST)

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Mehr Bilder (18) und Videos (6) zu Death Proof - Todsicher


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Death Proof - Todsicher
Genre
Actionfilm, Thriller
Zeit
2000er Jahre
Ort
Austin, Auto, Texas
Handlung
Alkohol, Alkoholfreies Getränk, Auto, Autobahn, Autokauf, Autorennen, Autounfall, Bar, Blut, Cheerleader, Dreharbeiten, Fahrer, Flughafen, Folter, Foto, Fotografie, Frauen, Frauenfreundschaft, Frauenmörder, Freunde, Fuß, Fußfetischist, Gedicht, Geplanter Mord, Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Handy, Hot Pants, Jukebox, Kampf, Krankenhaus, Kultfilm, Lap Dance, Menschenjagd, Misshandlung, Mordserie, Mordverdacht, Mörder, Opfer, Opfer und Täter, Persönlichkeitsstörung, Plakat, Psychopath, Rache, Radio-DJ, Radiomoderator, Radiosendung, Radiostation, Rausch, Sadismus, Sadist, Schauspielerin, Schmerz, Schwarzer Humor, Selbstverteidigung, Serienmörder, Sexuelle Begierde, Sms, Sportwagen, Stalker, Starke Frau, Stunt, Stuntman, Tritt ins Gesicht, Unfall, Unfalltod, Verfolgungsjagd, Verletzung, Versuchter Mord, Waffe, Werbung, Wunde
Stimmung
Hart, Sexy, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Über 18 (Gewalt)
Tag
Kultfilm
Verleiher
Senator/Central
Produktionsfirma
A Band Apart, Rodriguez International Pictures, Troublemaker Studios

Kommentare (286) — Film: Death Proof - Todsicher


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Amazing

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Bewertung7.5Sehenswert

Death Proof ist zwar mit Jackie Brown der schwächste Tarantino, was jedoch überhaupt
nicht heißt, dass sie schlechte Filme sind. Death Proof ist ein ziemlich cooler Film den man sich mal ansehen sollte. Kurt Russel als Stuntman Mike ist natürlich auch absolut cool. Tarantino hätte natürlich einiges besser machen können, was er selbst auch zugab, jedoch bleibt Death Proof ein sehr unterhaltsamer Film.

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Rocci

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Bewertung7.0Sehenswert

Die für Tarantino typischen dialoglastigen Sequenzen dämpfen die Geschwindigkeit des Streifens merklich aus. Dazu im Kontrast stehen die Szenen, in denen die Muscle-Cars des Amerikas der 70er Jahre nicht bloß als Fortbewegungsmittel für rasante Verfolgungsjagden dienen, sondern zu Mordwerkzeugen umfunktioniert werden. Diese Szenen werden in meinen Augen zum großen Teil von dem sadistischen Stuntman Mike getragen, der mit einer auffallenden Abgeklärtheit von Kurt Russel verkörpert wird. Die technisch saubere Umsetzung tut dann ihr übriges und so wird der Film vor allem aufgrund seiner Wechselbeziehung zwischen den ruhigeren, subtil angelegten Konversationen und den packenden Autoszenen sehenswert.

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snakelizard

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Bewertung1.0Ärgerlich

hab ihn gerade gesehen aus dem film hätte man so viel mehr machen können.... grad wenn es am besten bzw am spannendsten wird ende.... bin echt Endtäuscht eindeutig der schwächste terantino....

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DVDqueen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand ihn beim ersten Mal gucken doof und langweilig.
Hab ihn dann nach nem Jahr aus purer Langeweile noch mal reingelegt und war höllisch begeistert. Schön doofes rumgequatsche von `n paar obervollen Mädels. Der schöneste Film-Lapdance überhaupt und natürlich auch 'n paar Knaller-Brutalo-Szenen. Nicht so schlimm, wie man es aus anderen Tarantino Filmen kennt (zum Glück! Musste dann nicht so oft die Augen zu halten oder den Ton ausmachen).

Die Besetzung ist phänomenal. Der Film ist ein echtes Erlebnis. Den guck ich wieder.

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Codebreaker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

QUENTIN TARANTINO #6 - DEATH PROOF

Nach dem grandiosen Werk KILL BILL und einigen Jahren Luft dazwischen, kam dann der einzige Tarantino - Film, den ich bisher noch nicht gesehen habe, sprich, dies hier war die Erstsichtung dieses Streifens. PLANET TERROR kenne ich bisher auch noch nicht, kann da also keinerlei Vergleich ziehen, welcher GRINDHOUSE Part für mich der Bessere ist. Oft wird DEATH PROOF neben JACKIE BROWN ja als Tarantinos Schlechtester bezeichnet, da ich jetzt alle seiner Filme kenne, kann ich demzufolge diese Behauptung jetzt auch bestätigen bzw. abstreiten. Nunja, um es mal so zusagen, ich denke schon, dass das hier wohl der "Schlechteste" ist, schlecht, ist er deshalb trotzdem nicht.

Ich muss jedoch erstmal vorab sagen, dass ich wohl nicht das erwartet habe, was ich im Endeffekt bekam. Im Prinzip wusste ich gar nicht so recht was ich erwarten sollte. Der Film beginnt und geht in eine Richtung die sich schwer einordnen lässt. Wir sehen einige junge Menschen in einer Bar, die quatschen, die miteinander agieren, eben Männer und Frauen die das tun, was Männer und Frauen nun mal so tun. Und irgendwann kommt er dann schließlich, Stuntman Mike. Ein Typ, den man ebenso schwer einordnen kann wie den Film an sich bis zu dem Punkt. Er scheint nett, sieht etwas rustikal aus, aber man soll sich ja nicht von den äußeren Eindrücken leiten lassen. Er wirkt sympathisch, erkennt die Butterfly, bekommt den heißen Lapdance und irgendwann geht es dann los, weil er ja so nett ist, nimmt er auch gleich die hübsche Blondine von der Bar mit. Und dann offenbart sich schließlich, was der Film dann wirklich ist. Diese erste Episode war quasi das, was wir so oft in Slashern zu sehen bekommen: ein paar Opfer dienen als Beispiel um das Vorgehen des Täters zu verdeutlichen. Sie sind nur dafür da den Täter und sein Handeln vorzustellen. Nur anders als sonst, werden diese Figuren hier eingeführt, als Hauptfiguren präsentiert und dann irgendwann ausgetauscht, durch eine weitere Gruppe Mädels, bei der Stuntman Mike nun wieder zuschlagen will. Eine konkrete Story ist also nicht wirklich da, wir sehen hier ein paar Opfer von Stuntman Mike und da ebenfalls, die einen sind ihm schonungslos ausgeopfert, die anderen schaffen es dann sich zu wehren. Frauenpower Pur, taffe Mädels, die sich nicht gern von Stuntman Mike ficken lassen, sondern ihn lieber selbst ficken.

Wie gesagt, so recht gewusst worauf ich mich da einlasse, habe ich nicht und so kam es desöfteren vor (bspw. das Ende), dass ich echt keine Reaktion auf das Gesehene parat hatte, dass ich mir schlicht und einfach dachte: What the Fuck, wie man es so schön sagt. Diese recht substanz- und haltlose Story, diese derbe und dreckige Optik, fehlerbehaftet und arg skurril, die Wandlung vom krassen und psychopathischen Stuntman Mike zum weinerlichen Verlierer, das abrupte Ende. Ich dachte erst, dass man mich hier verarschen wollte, aber ebenso fällt natürlich auch die ganze Laufzeit über auf, dass sich der Film zu kenier Zeit ernst nimmt, das reinster Trash ist und dass das alles so natürlich gewollt ist. Die Frage, ob man damit klar kommt, muss sich jeder selbst beantworten. Ob es das ist, was man will, im Endeffekt muss ich aber dennoch sagen, so uninspiriert und unzufrieden mein Text bisher auch klang, DEATH PROOF hat mir verdammt viel Spaß gemacht.

Es handelt sich hier schließlich um einen Tarantino - Film, nicht, dass das bedeutet der Film ist schon von Haus aus gut, natürlich ist dem nicht so, man merkt das dem Film aber einfach die ganze Zeit über an. Tarantino macht nicht einfach nur ein Film in einem gewissen Genre, bei ihm wirkt das immer so, als würde er dieses Genre für diesen Film übernehmen und es komplett in seinem Stil nutzen. Wir haben wieder verdammt kultige und coole Dialoge bzw. Zitate, wir haben wieder reichlich ikonische Figuren, allen voran NATÜRLICH Stuntman Mike, der psychopatisch und bedrohlich einerseits, sympathisch und zuvorkommend aber andererseits wirkt und im Übrigen auch toll von Kurt Russell dargestellt wurde. Und dann haben wir eben auch dieses gewisse Feeling, was ich bei seinen Filmen immer habe, diese Coolness, diese Detailverliebtheit, diese Anspielungen, dieses ganz eigene Universum, was er geschaffen hat und immer weiter ausbaut.

Ich würde schon sagen, zumindest jetzt, nach der Erstsichtung, dass es sich bei DEATH PROOF um den schlechtesten Tarantino handelt, aber das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass der Film auch wirklich schlecht ist. Insgesamt hatte ich hier einfach viel Spaß, der Film hat mich erreicht und dann super funktioniert. Er hatte Stuntman Mike, der hatte Frauenpower, er hatte wieder den Tarantinostil, er war schlicht und ergreifend, verdammt cool!

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Troublemaker69

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Toller Kommi, ich persönlich mag ja Death Proof sehr gerne...


Codebreaker

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Vielen Dank dir! :)


expendable87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vorspann...bla bla bla...BOOOM...bla bla bla...BOOOM...Abspann!
ein wortreicher und sich in die länge ziehender typischer 'tarantino' welcher blitzartig von 0 auf 100 beschleunigt, nach einem gewaltigen knall schlagartig zum stillstand kommt und wieder von vorne beginnt...wer sich aufmerksam und geduldig auf quentins ganz spezielle grindhouse-vorstellung einlässt wird sich neben der rasenden action auch an den sanften humor aufweisenden dialogen erfreuen können!
der originelle 70er jahre grindhouse-kino look ist hervorragend auf den film abgestimmt und hat mir persönlich sehr gut gefallen, also bildtechnisch betrachtet bekommt man hier, wie auch in rodriguez’s planet terror, einfach mal was anderes geboten!
kurt russell alias stuntman mike sticht mit seinem coolen auftritt besonders hervor, aber auch der gastauftritt von eli roth und quentin selbst setzt dem kultfilm ein stilgerechtes i-tüpfelchen auf...eine palette an auserlesenen tracks sorgen für den todsicheren letzten schliff!
(spoiler)
die unübertroffene und mit 'hold tight' untermalte szene, in welcher der durchgeknallte frauenkiller in seiner makaberen rostlaube mit mörderischen zweihundert sachen frontal und gewissenlos in die karre der vier ladys brettert, ist für mich das non plus ultra in 'death proof'!
Drehbuch, Regie, Kamera, (u.a. Produktion) - Quentin Tarantino!!!

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manuel.luger.3

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Super Kommentar. !
Für mich der schlechteste Tarantino aber allemal sehenwert. Vorallem die Besetzung von Kurt Russel find ich richtig gelungen und die von dir angesprochene Crash Szene ist natürlich das Highlight.


expendable87

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vielen dank :) :) :)
inglourious basterds und django unchained bleiben meine tarantino lieblinge ^^


lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

Richtig cooler crash-Film, coole Action und ein cooler Kurt Russel.

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brucelee76

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Bewertung7.5Sehenswert

Hallo zusammen,

jaaaaa ich liebe Frauenbeine. Wahnsinn was für ein Frauenbeine-Fetischist unser Tarantino ist. Auch danke das Mann mit dabei sein darf, wenn scharfe Bräute sich über Schwänze und Männer unterhalten.
Ein netter Frauenabend wird durch Psycho-Stuntman Mike, abrupt beendet. Die nächsten weiblichen Opfer wissen sich zu wehren und zeigen dem Täter wo der Hammer hängt …

Mein Fazit: Kurt Russel als Bad Boy, so kennt man ihn nicht. Und dann diese sexy Frauen optisch sehr sehr reizvoll.

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Berlin42

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Bewertung4.0Uninteressant

Quentin Tarantino ist ein Genie, so viel steht fest. Natürlich musste ich mir auch diesen Streifen unbedingt geben, nachdem mich "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" maßlos in den Bann gezogen haben. Doch "Death Proof" beweist mal wieder, wie nah Genie und Wahnsinn eines Regisseurs beieinander liegen können. Tarantinos wahnsinnige Geschichte bietet kaum ernstzunehmende Handlungsstränge und ist aus diesem Grund schnell zusammengefasst: Ein Psychopath hat es auf junge Frauen abgesehen, die er mit seinem umgebauten Chevrolet zu Tode fährt. Im zweiten Teil des Films drehen drei junge Frauen den Spieß plötzlich um und starten eine Hetzjagd auf den angeblichen "Stuntman". Natürlich fließt jede Menge schwarzer Humor in die Szenen ein, auch laufen an vielen Stellen wieder die tarantino-typischen Dialoge ab, doch irgendwie mag man sich von diesen wenigen positiven Aspekten nicht über die krankhafte Story hinwegtäuschen lassen. Was bleibt, ist schwer verdauliche Kost ohne wirklich erkennbaren Sinn. Schade...

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jacker

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Bewertung4.0Uninteressant

Tarantino #5 - 2007: DEATH PROOF

"You know what happens when a motherfucker wears a knife? HE GETS SHOT! "

Und was passiert mit einem dreckigen Motherfucker, der sich mit der falschen Gruppe Tough-Girls anlegt? Richtig, er bekommt den Arsch versohlt, und das nicht zu knapp! Aber dazu später mehr.

DEATH PROOF ist einer dieser Filme, die ich nur ein Mal direkt nach Erscheinen sah und als ziemlich gut im geistigen Archiv abgelegt habe. So gut, dass ich nie verstehen konnte wieso der Film so stark spaltet und nicht selten sogar völlig zerrissen wird. Und dass ich ihn in solchen Situationen auch oft verteidigt habe. Im Zuge meiner aktuellen (schleppend voran schreitenden) Q.T. Werkschau, war der Film nun endlich mal zum Rewatchen dran und es ist wirklich verblüffend, wie immens die Unterschiede zwischen verschrobener Erinnerung und Realität sein können. Inhaltlich, wie auch von meiner Meinung zu dieser gewollt trashigen Carsploitation-Hommage.

Erinnert habe ich folgendes: Ein Haufen Jungs und Mädels quatschen ewig in einem ranzigen Südstaaten-Pub rum, werden dann von Stuntman Mike unangenehm von der Straße geklärt und danach passiert noch kurz irgendetwas anderes. Und all das ist typisch Tarantino'esk-cool in Szene gesetzt. Dass die besagte Pub-Episode nicht mal die erste Hälfte des Films darstellt, hätte ich im Leben nicht mehr zusammen bekommen. Ich hätte Geld gewettet, dass 80% des Films eben Gequatsche in einer Bar sind. Und dass ich das alles beim zweiten Schauen bei Weitem nicht mehr so cool finde - das hätte ich ebenso wenig gedacht.

So kann man sich irren!

Denn nach dem Pub folgt noch eine zweite, ebenso wichtige, ein Stückchen längere und vor allem höchst rasante Episode. Stuntman Mike sucht neue Opfer und gerät an die falschen, denn wie der Zufall es will, sind Zoe Bell und ihre Mädels vom Filmdreh in Lebanon, Tennessee alles andere als die typischen Opfer. Mike spottet sie auf einem Parkplatz und nachdem die vier Chicks ebenfalls eine ganze Menge völlig belangloses Zeug gequatscht haben (sorry, aber wer das feministisch nennt, überinterpretiert meiner Meinung nach enorm), folgt die ultimative Car-Chase. Eine die es, besonders aufgrund von Q.T.'s Faible für klassische B-Movies und deren Inszenierung, absolut in sich hat: High-Speed, echtes Metall kracht aufeinander, echte Menschen performen echte Stunts in Cockpits, auf Motorhauben, die Reifen qualmen, die Straße bebt.
Geil!

Doch abseits dieser quietschenden Reifen, konnte DEATH PROOF mich dieses Mal wirklich nicht mehr die Bohne für sich gewinnen. Dass ich jetzt überhaupt nicht mehr weiß, wie ich von Tarantino's Beitrag zum GRINDHOUSE Projekt jemals viel halten konnte, spricht für sich. Den endlosen Dialogen fehlt zu großen Teilen einfach alles, was je einen Tarantino-Dialog ausgemacht hat. Bla, Blubb, Plapper (falls irgendwer da WIRKLICH mehr drin gefunden hat: Privataudienz zur Aufklärung erwünscht - aber bitte nicht: Weil hier Frauen offen über Sex quatschen sind sie stark und DEATH PROOF deshalb irgendwie pro-feministisch!). Zieht sich, schleppt sich, ermüdet. Ab und zu flammt dieses gewisse Etwas auf - als Stuntman Mike mit Butterfly um den Lapdance schachert, ist da plötzlich dieses altbekannte, intensive Brodeln unter der Oberfläche - jedoch viel, viel, viel zu selten.

Ausgestattet ist der Film zwar extrem Detail-verliebt, bunt und ideenreich, auch die B-Movie Stilmittel wie Bildflackern, Streifen, schlechte Schnitte, Qualitätswechsel des Filmmaterials, etc. sind wohl dosiert und charmant - aber das hilft alles nichts, denn das Gequatsche der von super-sweet (Mary Elizabeth Winstead), über tough (Zoe Bell), bis bitchy (Sydney Tamiia Poitier) reichenden Chicks ist einfach sterbensöde. Nun ist es raus. Öde! Zum umfallen öde, ohne jeglichen Wort- und Inhaltswitz, nicht annähernd in der Liga dessen was wir in RESERVOIR DOGS oder PULP FICTION zu hören bekamen. Zudem sind Tarantino's (hier schon kurz vor narzisstisch dosierten) Selbstreferenzen zwar ab und an gelungen ("Don't you have a billboard up at Big Kahuna Burgers?"), oft jedoch auch erzwungen und überflüssig (ja Quentin, die um die "Gang" kreisende Kamera im Diner beherrschst du seit RESERVOIR DOGS vorzüglich, das wissen wir bereits). Und dass Q.T. viele Filme gesehen hat wissen wir auch. Da muss nicht jeder wichtige Car-Chase Titel sorgfältig aufgezählt werden.

Ich weiß nicht.
Trotz allem Respekt für die Entscheidung hier wieder tough-Chicks in den Fokus zu rücken, für die tolle, handgemachte Verfolgungsjagd und für die Idee das Grindhouse-Feature noch mal aufleben zu lassen (evtl. stehen die 90 Minuten Laufzeit in der Double-Feature-Version dem Film auch viel besser?!), konnte DEATH PROOF mich wirklich gar nicht mehr umhauen.
Gar nicht.

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/07/23/review-death-proof-2007]

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Friedsas

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Oh und wie ich schon in meinen 7 Fragen einst erwähnte: Alleine wegen dem Auto Thema für mich ein Graus... null Zugang meinerseits...


jacker

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Hat er gut erkannt :)
Habe nachd em Schauen noch ein wenig auf dem Bonusmaterial der BD rumgeguckt. In den Stunt Making-Ofs, etc. kriegt man natürlich absolut respekt für das, was sie da gemacht haben. Die vielen handgemachten Stunts, etc. verdienen eigentlich Höchstpunktzahl. Aber es ist eben trotzdem ein lahmer Film dabei raus gekommen. Der sicher besser funktioniert, wenn man (nicht wie du und ich) mehr Faible für Karren hat !


Troublemaker69

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Bewertung9.5Herausragend

Tarantino inszeniert ein Roadmovie, bei dem er mal wieder beweist, dass ihm Regeln egal sind. Er scheut auch nicht davor zurück eine dreißig minütige Verfolgungsjagd in seinem Film mit einzubringen und das ist...einfach wunderbar. Auf ungewöhnliche Art und Weise offenbart uns Tarantino die Welt des 70´er Grindhouse Kinos und erinnert uns an einen wichtigen Teil der Kinogeschichte.
Der Soundtrack ist für mich, wie immer bei Tarantino, recht gelungen. Songs wie "Hold tight" oder "Down in Mexico" verursachen bei mir ein Dauergrinsen.
Auch der Cast macht seine Sache gut, Kurt Russel als Psychopath ist sympathisch und unsympathisch zu gleich und am Ende, wenn sich das Blatt wendet, kann man auch ein kleines Schmunzeln nicht verbergen.

"Alkohol ist nur der Treibstoff für all die kleinen Begegnungen die eine Bar zu bieten hat!"

Wie auch in diesem Zitat arbeitet Tarantino mit humorvoll nachdenklichen Dialogen, die sehr viel Komik und Symbolik enthalten.
An coolen Augenblicken fehlt es Death Proof auf gar keinen Fall.
Allein schon der Augenblick, wo die Todeskarre zum ersten Mal zum Einsatz kommt und Stuntman Mike beteuert, dass das Auto todsicher sei und einen diabolischen Blick in die Kamera wirft, überkommt einen eine Gänsehaut.
Aber auch die Frauentruppe hat einiges zu bieten, sie treten sehr taff und mit sehr coolen Sprüchen und am Ende auch recht hart auf.

Tarantino inszeniert seinen ganz eigenen Exploitionsfilm im Stil der 70´er und erzählt und lässt uns einen kleinen Ausblick in die Geschichte des Films. Er hat hiermit genau das geschafft, was er erreichen wollte, er hat etwas für Filmfans geschaffen.

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Martin Oberndorf

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JB ist einfach nur anders als die anderen Tarantinos, aber näher an der Genrekonvention, eher weniger etwas Besonderes.
Death Proof ist anders, aber vollkommen durchgeknallt. Außerdem nachwievor durch und durch ein Tarantino :3


Troublemaker69

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Da kann ich nur zustimmen :)


DerWaldHerr

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Bewertung3.0Schwach

Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen;
Quentin Tarantino ist einer der wichtigsten Regisseure der letzten 20 Jahre. Er ist hauptverantwortlich für die wiederentdeckung vieler Filmklassiker und anzüchtung neuer Filmfans. Seine Werke haben die Pop Kultur so sehr beeinflusst wie kaum ein anderer Regisseur.
Kurt Russell wiederrum ist eine Kult Figur, sein Snake Plissken unsterblich, "Big Trouble in Little China" das Kindheitswerk vieler mitte 30jähriger und hat in "Das Ding von einer anderen Welt" mitgespielt, den verdammt nochmal besten Horror Film der jemals gedreht wurde und jemals gedreht werden wird.

Beide entschieden sich im Jahre 2007 für eine künstlerische Zusammenarbeit im Zuge des Grindhouse Features mit Robert Rodriguez "Planet Terror".
Es konnte eigentlich nicht viel schief gehen, Kurt Russell in einem Tarantino Film im Stile der Auto Action Filme der späten 60er - frühen 70er. Wäre vielleicht kein Meisterwerk geworden, aber doch zumindest ein unterhaltsamer Film mit typischer Tarantino Art.

Naja... sagen wir es mal so, Tarantino ist bekannt dafür meist mit den Erwartungen seiner Zuschauer zu spielen, ist ja absolut legitim, der Mann ist nicht umsonst einer der beliebtesten Regisseure weltweit, aber aus Kurt Russell eine weinerliche Memme zu machen, der von austauschbaren 08/15 White Trash Weibern zusammengekloppt wird, dass ist... öhm... also Russ Meyer war dagegen in "Faster Pussycat Kill! Kill! Kill!" ein sehr zurückhaltender Zeitgenosse.
Generell ist es falsch mit der Erwartung den Film anzuschauen, ein "Car Action Trash Movie directed by Quentin Tarantino" zu sehen, eher sollte man einen modernen Russ Meyer Film erwarten in dem zufällig ein paar Autos zu sehen sind und wo am Ende rein zufällig eine der besten Auto Verfolgungsjagden der letzten 10 Jahre vorkommt.

Klingt ja noch eigentlich alles recht gut. Nur leider hat Tarantino gerade in einer elementaren Sache es vergeigt, eine Sache, die gerade für Tarantino Filme das mit Abstand wichtigste ist und hier 98% der Laufzeit ausmacht:
Die Dialoge
Tarantino wusste eigentlich bisher immer wie man Dialoge und Charaktere schreibt, selbst gefühlt sinnentleerte Unterhaltungen über Fußmassage verrieten viel über seine Charaktere und deren Weltanschauungen, sie waren plötzlich keine "Kriminellen, Nazis, Polizisten, Soziopathen" mehr, sondern stinknormale Typen mit außergewöhnlichen Berufen. Noch heute kennt man die Bankräuber Truppe aus "Reservoir Dogs", noch heute werden John Travolta und Samuel L. Jackson unwiderrufbar mit "Vincent Vega" und "Jules Winsfield" verbunden. Tarantino schuf nicht nur Charaktere, er schuf Legenden, verdammt, Michael Madsens gesamte Karierre fußt nach wie vor auf seiner Rolle in "Reservoir Dogs" (auch wenn man sagen muss dass der Mann auch in echt so drauf ist).
Aber das hier wirkt wie eine dieser billigen Tarantino Kopien die in den 90ern den Markt überschwemmten. Charakterlose (ich entschuldige mich jetzt schon für meine Wortwahl gegenüber allen Damen die das hier lesen) Weiber deren Gespräche in etwa den Sinn- und Informationsgehalt von 16jährigen Schulmädchen haben, die gerade ihren ersten Geschlechtsverkehr hinter sich hatten und deren Freizeit aus Party, Jungs, Alkohol und Party besteht. Ich konnte mich nach 10 Minuten an keinen einzigen Charakter mehr aus diesem Film erinnern.
Dieses sinnentleerte Gelalle über Penise, uninteressanten Frauenkram und gewollt männlicher Ausdrucksweise sollte wohl die "Stärke" der Frauen demonstrieren... ja... eigentlich wirkt das eher wie die klassische Hauptschulabbrecherin die mit 15 dann ihr erstes Kind bekommt und von Hartz IV lebt.
Kurz: Die Dialoge sind uninteressant, lächerlich und langweilig, jede Busfahrt mit einer Klasse von 16jährigen Schulmädchen garantiert interesantere Gespräche.

Fazit:
Kurt Russell mimt den Psycho Pathen und bekommt damit die beste Rolle des Films, der Rest ist nicht nur schlecht "für Tarantino Verhältnisse", sondern generell unterdurchschnittlich. Fürs Wachbleiben wird man mit einer der besten Auto Verfolgungsjagden der Film Geschichte belohnt, ansonsten bleibt nicht viel.
"Death Proof" ist der mit abstand schlechteste Tarantino.

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Hzi

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Bewertung6.0Ganz gut

Das übliche Ich-schreib-ja-ach-so-coole-Dialoge-Gewichse von Tarantino, der glaubt, auch seine Einkaufsliste sei drehbuchwürdig, und der auch hier ungeniert seinen nervigen Fussfetisch auslebt, wofür er eigentlich nicht aufn roten Teppich, sondern zurück in den (Schmuddel-)Videostore gehört ...
Aber zugegeben: Unterhaltsam ist das schon (und sei es nur, um sich aufzuregen..), und der Stil des 70er-Jahre-Grindhouse-Kinos, dem er hier würdigt, wird auch ganz schön getroffen (mehr eine Vermutung als Gewissheit, bin kein Experte). Und Kurt Russell, mit beeindruckender Narbe im Gesicht, ist natürlich immer gern gesehen und passt auch sehr gut in seine Rolle.
Leider versauen mir die unsympathischen Weiber im 2. Segment (ausser die Winstead) immer wieder den Film, allen voran Tarantino-Spezi und Stuntfrau ZOE BELL mit ihrer ätzenden Visage (die Augen zu klein, die Nase zu lang, beides noch verstärkt durch ihre unsägliche Mimik der Sorte, als ob auch das Gesicht ein Akrobatikfeld wäre..), die genauso schlecht schauspielert wie sie - sorry - scheisse aussieht. Deren Gesicht gehört definitiv NICHT vor die Kamera!
Gesamteindruck also: Knapp ok.

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pischti

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Schöner, unterhaltsamer Kommi, aber viel zu hohe Bewertung ^^ Man, was hat mich dieses Weibergequatsche irgendwann genervt :D


Hzi

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Ich kann den halt schon immer mal wieder schauen (zumindest das 1. Segment), darum wäre alles unter 6 zu wenig. Mehr hat der aber auf keinen Fall verdient ... ;)


Jack_Torrance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diesen Film habe ich mir schon vor einiger Zeit das erste Mal angesehen. Ich kannte mich noch nicht so sehr aus mit Tarantino. Daher war ich auch nicht voreingenommen. Als erstes fiel mir sofort das "Grindhouse" an dem Film auf, was wirklich einfach genial in Szene gesetzt ist. Viel besser als bei *Planet Terror*…
Danach fiel mir der saucoole Soundtrack und der, irgendwie unpassende aber dadurch doch wieder passende, Kurt Russel auf. Das alles ist schon verdammt viel in einem Film und lässt auf etwas gutes hoffen. Genau so ging es auch weiter: coole Dialoge (meist völlig belanglos, jedoch mit so einem coolen Charme), stetig gute Musik, ein immer coolerer Kurt Russel und schöne Frauen. Diese Grundstimmung gipfelte in einem der besten und unerwartetsten Szenen überhaupt; als Stuntman Mike sein wahres Gesicht zeigt. Einfach einsame Spitze, wie der kranke Psychopath loslegt und seine perversen Absichten endlich verwirklichen kann.
Leider ist der 2. Teil wie bereits erwähnt nicht ganz so stark aber das wird durch das tolle Finale wieder völlig gut gemacht.

Ich war also schon nach der ersten Sichtung recht begeistert. Ich musste jedoch bemerken, dass ich ihn bei jeder weiteren Sichtung noch besser fand!
Mittlerweile habe ich ihn schon viermal gesehen. Daher kann ich jedem empfehlen, der ihn beim ersten mal mittelmässig fand sich den Film nochmals anzusehen und zu sehen ob er ihn nicht doch besser findet als anfangs… ;)

Danach habe ich mir übrigens auch *Planet Terror* angesehen… Naja.
Ich persönlich finde, QT hat das ganze "Grindhouse" viel besser umgesetzt als RR. Dieser hat nämlich eine nicht wirklich tolle Story genommen und diese mit nervigen Charaktern ausgestattet. Dazu noch die viel zu extremen und zu viel eingesetzten "Grindhouse-Effekte".
Bei *Death Proof* war die Story jedoch typisch B-Movie. Die Charaktere ebenfalls und die Störungen kamen so spärlich vor, dass es nicht so extrem gewollt und augezwängt wirkte wie bei *Planet Terror*.

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TheMontageMan

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Bewertung9.5Herausragend

Ich liebe Roadmovies. Neben Pulp Fiction und Reservoir Dogs der beste Tarantino. Perfekt!

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peteblueeyes

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Endeffekt sind das ja zwei Filme in einem. Zweimal die, mehr oder weniger, gleiche Story. Leider hält der zweite Teil des Films nicht das Niveau des ersten und deshalb gibt es von mir auch nur 6 Punkte. Da konnte ich mit Planet Terror doch einiges mehr anfangen.

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timmoe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht mein Lieblings-Tarantino, obwohl die Gesprächs-Fetischisten wieder voll auf ihre Kosten kommen. Death Proof macht Spaß, weil er hingebungsvoll auf seine Höhepunkte hinarbeitet, viele, vorwiegend schöne Menschen miteinander plaudern und agieren lässt, nur um sie im nächst besten Moment mit dem Reifen zu rasieren. Dass das alles keinen Sinn macht, ist nicht weiter schlimm, denn Death Proof personifiziet sich als Trash-Film und funktioniert auch als solcher. Der wie immer überragende Soundtrack tut dann das Übrige.

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SilverDagger1992

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Bewertung9.0Herausragend

"Death Proof" wird in vielen Fällen eher zu den mäßigen Tarantino-Werken gezählt, wenn nicht sogar zu dem mäßigsten. Völlig zu Unrecht. Der Film ist einfach eine abgefahren coole Liebeserklärung an das sleazige Grindhouse-Kino der 70er. QT geht hier mit Liebe zum Detail ans Werk. Messerscharfe Dialoge, coole Figuren, grandioser Soundtrack, Anspielungen und Referenzen en mass. Tarantino demontiert geschickt das Genre des Serienkillerstreifens und mischt es mit dem Genre des Carsploitation. "Vanishing Point" trifft auf "The Hitcher", garniert mit heißen Ladys und einem Kurt Russel, der seit "Die Klapperschlange" nicht mehr soo COOL war. Die Bildeffekte versprühen dazu den 70's Charme und man fühlt sich eingesogen in vergangene Tage.

Kein Unterhaltungsfilm, sondern ein KUNSTWERK!

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francester

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Bewertung3.5Schwach

Sorry Tarantino, aber dieser Film ist Müll. Langweilig, uncool und einfach nicht deines würdig. Ein Schandfleck in deiner Filmografie, voll gegen die Wand gefahren hast du das Teil. Nur wegen Russel und dem Soundtrack keine Nullnummer.

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henrik.bruning

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Bewertung3.0Schwach

Tarantino ist zwar "besonders", aber wenn in einem/diesem Film so gut wie nichts passiert, kann ich auch keine Punkte vergeben. Okay Dialoge gibt es schließlich auch.. aber welche von denen waren denn hier so "großartig"!? Hat mich leider nicht überzeugt.

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