Death Proof - Todsicher

Death Proof (2007), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Erotikfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 19.07.2007

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6.4
Kritiker
75 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
16040 Bewertungen
287 Kommentare
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von Quentin Tarantino, mit Kurt Russell und Rosario Dawson

Texas. Hier sind die Straßen lang und einsam. Das ideale Jagdrevier für den Serienkiller Stuntman Mike (Kurt Russell). Mit seinem Muscle Car macht sich Mike auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels. In einer Bar lernt er die heiße texanische DJane Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihre attraktiven Freundinnen (Vanessa Ferlito, Jordan Ladd und Rose McGowan) kennen. Sie trinken, flirten und albern herum, nicht ahnend, dass der Tod schon lauert. Einige Zeit später genießen drei andere Frauen ihre freie Zeit. Zoë (Zoe Bell), Kim (Tracie Thoms) und Abernathy (Rosario Dawson) arbeiten beim Film und haben für ein paar Tage drehfrei. Bei einem Highspeed-Spielchen stößt das Frauen-Trio auf Mike. Doch diese Girls durchschauen schnell, mit welchem Typen sie es zu tun haben. Sie drehen den Spieß um und gehen zum Angriff über. Ein Road-Duell auf Leben und Tod beginnt… Dies ist der erste Part des Tarantino / Rodriguez -Double-Features “Grind House”, das in Deutschland in zwei Teilen in die Kinos kam. Der zweite Teil trägt den Titel Planet Terror.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (27) — Film: Death Proof - Todsicher

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

Dadurch, dass Tarantino der holden Weiblichkeit mit all ihren F-Wörtern und XXL-Beinen Dialoge auf den Busen schreibt, könnten die Herren der Schöpfung den gewöhnungsbedürftigsten Film seiner Exzellenz vorfinden. Macht aber nichts. Hecheln und Schmachten ist auf jeden Fall drin, dazu die zum Extensions raufenden Schnittfehler, besserwisserisches Filmbescheidwissen und beschwingte Autostunts, so gewagt wie der Tanga aus der Jeans. Ein süffiger Partyfilm.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

filmschauer

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Auf Timos Vorlieben ist eben Verlass! :)


Cooler Typ

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Der letze Halbsaz is geil! so lauf ich auch immer über die straßen!!!!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.0Ausgezeichnet

[...] "Death Proof" wäre so und wohl bestimmt auch nicht so ähnlich kaum in einem schäbigen Double Feature mit urigen Zombies, irren Highwaykillern oder satanischen Teufelsweibern gelaufen, denn er ist ganz einfach – viel zu gut. Und das ist in der Tat ein Problem: Da kann Tarantino das Filmmaterial so kokett verunstalten wie es ihm beliebt, hier einen Drop Out reinsetzen und da ein paar Cigarette Burns platzieren, den Ton knacksen und springen oder das Bild auch mal eben beabsichtigt unbeabsichtigt schwarzweiß werden lassen. Doch das nimmt seinem Film nicht die Widersprüchlichkeit aus taktilästhetischer Nachahmung von Schlechtigkeit und beispiellos großartiger Inszenierung. [...] Und auch wenn Tarantinos Film bestenfalls als polierte Hommage durchgeht, so ist er als Nicht-Grindhouse-Film letztlich sogar Teil eines entrückt postmodernen Actionkinos, das mit Autos aus "Vanishing Point" die besten Stunts der jüngeren Filmgeschichte auffährt. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

Mr Vincent Vega

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Dreh den Swag auf. <3


slangbanger!

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http://www.youtube.com/watch?v=s2xNy8OLmcI


SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Wir begeben uns mit „Death Proof“ direkt in die 70er Jahre des Grindhouse-Kinos. Die Sehgewohnheiten des Gelegenheitsschauers werden schon in den audiovisuellen Grundsätzen gebrochen. Provozierte Technikfehler lassen eine zerkratzte Optik entstehen, die „Death Proof“ äußerlich wie einen der billigen Trash-Streifen wirken lässt, dazu dann natürlich auch wieder der hervorragend gewählte Soundtrack, eines von Tarantinos Markenzeichen, der mit Ennio Morricone, T.Rex und Willy DeVille voll ins Schwarze trifft. „Death Proof“ steht allerdings nicht nur für die geglückte Imitation von unterwertiger Aufmachung, sondern ist auch ein Film, der die Welt der starken Frauen in den Mittelpunkt stellt. Die Protagonistinnen sind emanzipierte Damen, sie wissen sich zu wehren, sie wissen ihre Reize einzusetzen und wenn sie nicht gerade über Sex, Kleidung oder alltägliche Dinge reden, dann darf Tarantino seinen Fußfetisch ausleben, oder sie machen Jagd auf Stuntman Mike, der von Kurt Russell brillant verkörpert wird. „Death Proof“ besitzt eigentlich genau das, was einen echten Tarantino ausmacht: Endlos viele Zitat, schöne Querverweise, eine stilsichere Inszenierung, aberwitzige Dialoge, die hier allerdings auch mal über das Ziel hinausschießen, und das nötige Maß an Brutalität.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

SoulReaver

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Ich danke :)


Joeyjoejoe17

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Jackie Brown ist cool, vor allem spielt Samuel L. Jackson wieder großartig.

Und der Kommentar ist klasse.


Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Mit „Death Proof“, dem ruhigerem Teil des Double-Features, welcher in Deutschland entgegen der ursprünglichen Reihenfolge zuerst zu sehen war, entflieht Quentin Tarantino den Konventionen so cool es nur geht. Dem buntgemischten Publikumsecho zufolge ist „Death Proof“ unterm Strich der unbeliebteste Film von Tarantino. Vielleicht, weil es auch sein eigenwilligster ist. Der Regisseur und Autor schafft großzügigen Platz für sein Schauspielerensemble und einige Cineasten-Spielereien, die von zahlreichen Hommagen über Selbstzitate bis zu künstlichen Bildstörungen reichen. Das schmeckt sicher nicht jedem. Entscheidend ist, ob man sich von dem speziellen Feeling des Endprodukts einnehmen lässt. [...]

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

phoenix409

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Ha, es gibt tatsächlich noch Leute die "Death Proof" zu schätzen wissen. So schlecht war der nämlich garnicht. Schöne Kritik!


Flibbo

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Danke!


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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3.0Schwach

Trash bleibt Trash. Freunde von Tarantinos sinnentleerten Plaudermarathons dürfen sich freuen, die anderen werden sich bis zum Finale zumeist tüchtig langweilen.

Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]„Death Proof“ geht schnurstracks und mit voller Wucht an allem vorbei, was man von einem Mainstream-Film erwarten würde und nietet bei der Gelegenheit so manche Erwartung an einen Tarantino-Film gleich mit um. Reichlich Barfüßigkeit, Mikes Erwähnung einer BigCahunaBurger-Filiale, unzählige weitere Anspielungen und ein todsicherer Soundtrack verankern ihn zwar in seiner Welt, das Funktionieren des Films kann er sich allein über das Prädikat ‚Tarantino‘ aber nicht sichern. Ob „Death Proof“ eine gänzlich unbrauchbare und des Ansehens unwerte Ansammlung von (Selbst)Zitaten ist, ein müdes Nachahmen kaum nachahmenswerter Vorbilder, oder doch wieder ein innovatives Fest cineastischer Ausgefeiltheit und Brillianz kann endgültig kaum beantwortet werden. Das hängt letztlich auch davon ab, mit wieviel Leidenschaft des Regisseurs man sich selbst zumindest anzufreunden bereit ist, um sich auf etwas derartiges einzulassen. Einer, der wie Tarantino zu jedem nur erdenklichen Genre Dutzende von Produktionen in seinem Regal stehen hat und aus jeder wortgenau zu rezitieren weiß, der gewinnt und vergrault Fans von Projekt zu Projekt. Ihm treu zu bleiben erweist sich am Ende auch bei „Death Proof“ nicht als Fehler, denn mit dem über weite Strecken naheliegenden Begriff »Langeweile« ist dieser reudigen Ausgeburt eines von allen Fesseln der Konvention befreiten Films nicht genüge getan.[...]

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ChristiansFoyer

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Dafür scheine ich ja ein verborgenes Talent zu besitzen ;)


jazzfan

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Im Punkt Unbeliebtheit habe ich meine Theorie: der selbstreferentielle Tarantino-Stil ist m.M. nach bei seinen besten Filmen elegant + spielerisch, selbst bei den bei vielen als zu brutal kritisierten Kill-Bill-Filmen. DP ist hier m.M. nach einen Tick schlechter: die Gewalt ist hier wirklich abstoßend und der Film bekommt einen etwas ekligen Grundton...
Natürlich sind Musik, Schnitt, Schauspieler etc wie immer großartig...


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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2.0Ärgerlich

Das eigentlich Irrsinnige an DEATH PROOF ist aber, dass uns Quentin zwar in ermüdender Länge mitteilt, was er alles - und ich bin mir sicher, dass seine DVD-Sammlung wesentlich größer ist als meine - gerne sieht, aber anderseits deutlich macht, dass er die Mechanismen der heißgeliebten Filme überhaupt nicht verinnerlicht hat. So ist vor allem die zweite Hälfte eher eine verfilmte Einkaufsliste für die Anhängerschaft als ein auch nur einigermaßen kohärenter Spielfilm.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Tarantino, dieser dozierende Demagoge, läßt seine Figuren noch einmal die Klassiker des 70er-Car Crash-Kinos aufzählen und sich darüber auseinandersetzen. Diese und folgende Sequenzen stellen Tarantinos bislang schlechteste Arbeit dar, dramatisch schlecht sogar. Die Drehbuchseiten rascheln laut bei den stundenlangen, inhaltsleeren Dialogen; man langweilt sich zu Tode und möchte eine Kirche aufsuchen, um Stuntman Mike herbeizubeten, damit er diese fürchterlich unsympathischen und scheußlich geschwätzigen Frauen über den Haufen fährt.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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7.0Sehenswert

Ihr Ex-Freund, der rätselhafte El Wray (Freddy Rodriguez), ein klassischer Professional, der direkt aus einem Film von Howard Hawks stammen könnte, verpasst Cherry daraufhin ein Maschinengewehr als Prothese, mit dem sie fortan die Untoten gleich reihenweise über den Haufen schießen wird. Natürlich ist eine solche Figur eine wüste Comic-Phantasie. Aber Rodriguez und McGowan zeichnen diese Figur mit so viel Liebe und Ernsthaftigkeit, dass sie schließlich allen Klischees entwächst. Am Ende sind in Rodriguez' Kino die Emotionen immer mächtiger als die Effekte.

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Pepe Pnoire

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...ja und das verbessert dummerweise auch den Schnitt.
Planet Terror kann man ja mit 7 bewerten. Aber doch bitte nicht Rodriguez mit Tarantula verwechseln.


schnix84

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?


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Death Proof" ist in der Langfassung mit Sicherheit nicht Tarantinos bester Film. Wer sich aber mit diesem Schwachpunkt abfinden kann, bekommt eine tolle Hommage an das Undergroundkino der 60er, 70er und frühen 80er geboten.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

“Death Proof” an sich war ja schlecht, was schade ist. Nu seh ich eben in einem Video so eine Collage über Tarantinos bisheriges Schaffen, und die Szenen dort aus dem Film wecken in mir das Verlangen, dem Film noch eine Chance zu geben. Die Pros sind klar: Ey, TARANTINO! Und der Mittelteil war gut. Und das Ende genial. Blöd dagegen: Die einigermaßen hübschen Frauen sterben alle, die Bratzen kommen durch, zwei Mal die fast gleiche Geschichte in einem Film und dämliches Frauengequatsche à la “Sex and the City”, nur leider viel länger.

Aber: Beim zweiten Mal gucken ist der Film besser (ja, 6/10 Punkten IST besser als meine vorherige Meinung). Das Gelaber nervt immer noch, keine Frage, und man hätte es definitiv kürzen können und müssen. Aber Stuntman Mike ist gleichzeitig cooler. Man weiß, was kommt, und das, WAS kommt, wünscht man der zweiten Gruppe, nicht der ersten - aber c’est la vie, wie der Franzose sagen würde, wenn man ihn hier hören könnte, was nicht geht, weils hier kein Podcast ist.

Kann man also gucken. Oder anders: Den Lapdance, den Mittelteil und den Schluss SOLLTE man gesehen haben, der Rest ist irgendwie… Tarantino mit Baldrian.

http://xander81.wordpress.com/2008/04/11/kritik-death-proof-todsicher/

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.0Sehenswert

Auch wenn "Death Proof" in seinem unaufhörlichen Dialogfluss seiner lässigen Chit-Chat-Szenen bisweilen etwas zu geschwätzig geraten ist, ist der Abstecher ins Schundkino tatsächlich eine lustige Angelegenheit – nicht nur, wenn zum Finale die Knackarschphalanx der Girls zum Vermöbeln auf den armselig wimmernden Russell zuwackelt. Fußfetischismus und durchschlagendes Girlpower zu einem erlesenen Soundtrack sind schließlich selten so Seventies-cool wie bei Tarantino. Das alles ist natürlich völlig inhaltsleer – muss es aber eigentlich auch sein. Für einen schlechten Film ist "Death Proof" so tatsächlich auch recht gut geworden.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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3.0Schwach

Dieser Film ist ein typischer Spalter, der dem Zuschauer freistellt, wie er ihn sehen möchte. Deutungsansatz eins: Er hat keine Handlung, ist sinnfrei und brutal. Ein abgehalfterter Stuntman in einem todsicheren Stunt-Auto späht Kleingruppen leichtlebiger junger Damen aus und bringt sie um, weil er Schlampen hasst. Doch dann gerät er an die Falschen und wird vom Jäger zum Gejagten. Deutungsansatz zwei: "Death Proof" ist eine Lobpreisung der entfesselten Weiblichkeit und eine Hommage an B-Movies der 70er Jahre aus Quentin Tarantinos Lieblingsgenres Action und Horror.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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6.5Ganz gut

Quentin Tarantino ist ein Dieb. Aber ein meisterhafter. Denn er stibitzt gekonnt bei Filmen, die seine Kritiker zumeist nicht kennen. Das lässt ihn manchmal gar wie einen ambitionierten Aufklärer erscheinen. Dieses Mal scheint der einstige Liebling des Feuilletons mit seiner Huldigung an das Schmuddelkino der siebziger Jahre allerdings zu weit gegangen zu sein. Tarantino wird nicht mehr verstanden.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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5.0Geht so

Leider lässt sich die Story von Kult-Regisseur Tarantinos neuem Werk „Death Proof“ wirklich in dieser Knappheit zusammenfassen. Auf dem Filmplakat sollte meiner Meinung nach ein dickes „Nur für Fans“ prangen. Warum? Ganz einfach: seinen wirklichen Reiz bezieht der Film aus all den Kleinigkeiten, die nur echte Tarantino-Fans bemerken werden. So treffen wir in diesem Film wieder auf zwei Polizisten, die bereits in „Kill Bill Vol. 1“ einen Auftritt hatten und auch die von Tarantino ins Leben gerufene Fantasie-Fast-Food-Kette „Big Kahuna Burger“ findet einmal mehr Erwähnung. Ein Blick auf die „Trivia“-Seite der IMDB präsentiert eine lange Liste von Referenzen an andere Filme, sowohl Tarantinos Eigenproduktionen als auch Kultfilme wie „Bullit“ oder „Convoy“.

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Perry Simm

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9.0Herausragend

Am Ende des Films ist man überwältigt, aber auch zwiegespalten. Vor allem beginnt man über seinen größten Widerspruch zu reflektieren: "Death Proof" ist zwar irgendwie dumm, primitiv und sinnlos - aber gleichzeitig unglaublich intelligent, raffiniert und poetisch.

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Nahtigall

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Hätte den Film jemand anderes gemacht wären nur noch dumm, primitiv und sinnlos übriggeblieben. Wieso ist das so, Quentin scheißt irgenwo hin und jeder hält es für Gold


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.5Schwach

Was war das denn?! Die ersten Minuten haben noch Spaß gemacht und das B-Movie-Flair wurde technisch ausgesprochen geschickt umgesetzt, da kommt das Schmuddel-Kino noch prima rüber, aber im weiteren Verlauf nimmt man sich da leider merklich zurück. Ausgesprochen schade, denn die Ästhetik der abgenudelten Filmkopie ist das einzig Spannende an "Death Proof". Ich finde so einen Haufen Hühner beim Kegelklub-Talk im meinem Zugabteil schon unerträglich und auch Tarantino gestaltet dieses sinnentleerte Gefasel nur in den seltensten Fällen unterhaltsam - es ist einfach geschwätzig. So in etwa stelle ich mir "Sex and the City" vor...
Das macht es Kurt Russell natürlich leicht, sich als die einzig coole Sau zu präsentieren, nur um zum Finale von Quentin demontiert zu werden. C-Movie-typisch ist das keinesfalls! Das hat man davon, wenn die Füsse nicht für CloseUps taugen!
Es gibt ein paar nette Actionszenen und die eigentlichen Hauptdarsteller - die Autos - sind schon klasse gecastet und in Szene gesetzt, aber der Rest ist enttäuschend. Als "Grindhouse"-Beitrag und mit 30 - 45 Minuten weniger Ballast wär's noch vollkommen oke gewesen, aber *so*...

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

die Handlung ist schnell erzählt: In einer Bar treffen die vier feierwilligen Mädels Jungle Julia, Butterfly, Shanna und Pam auf Stuntman Mike. Dieser ist ein Serienkiller der mit seinem Auto, einem Dodge Charger welcher „Death proofed“ ist (Natürlich nur für den Fahrer), Jagd auf junge Frauen macht. Der Abend geht für die 4 Mädels somit anders aus als vorgesehen. Einige Monate später legt sich Stuntman Mike mit der taffen Stuntwoman Zoe und deren Freundinnen Kim, Abernathy und Lee an, doch diesmal wird relativ schnell deutlich das sich Mike die 4 falschen Mädels ausgesucht haben könnte….

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Mit "Death Proof" hat sich Tarantino weit vom Massenpublikum entfernt. Ein Film mit Null-Story und Abziehbildchen-Charakteren, dem es nur um die perfekte Pose geht. Der ehrlichste Tarantino-Film!

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Strikerth

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Wahre Worte. So muss ich sagen das dieser Film doch stark an Werke wie Killing Zoe erinnert was nun auch nicht auf die breite Masse zugeschnitten ist.


CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...] Ganz ehrlich: „Death Proof“ macht es mir nicht gerade leicht: Dürfte ich nur die erste Hälfte bewerten, würde mein Text äußerst euphorisch klingen. Doch da ist auch noch die zweite Hälfte, welche zwar weiß Gott nicht schlecht ist, mich aber trotz der hervorragend inszenierten Action ein wenig gelangweilt hat. [...]

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Alle Kritiken (27)


Kommentare (258) — Film: Death Proof - Todsicher


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doktormovie

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Bewertung5.0Geht so

TARANTINO???
8 Spielfilme von Quentin Tarantino.7 davon 10 Punkte,Einer 5 Punkte.
Ich weiß das soll so ne' Art Liebeserklärung an die B-Movies der 70'er sein,aber...
:(

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pischti

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Für mich war es definitiv sein schlechtester Film, wobei ich "Four Rooms" (auch wenn Tarantino hier nur eine Episode gehört) auch sehr enttäuschend fand.
Bei "Death Proof" ziehen sich die ersten 60 Minuten wie Kaugummi und ich war ernsthaft kurz davor auszumachen oder zumindest vorzuspulen. Die letzten 20-30 Minuten hatte dann zwar ein bisschen was gerettet, aber mehr als 4 Punkte kann ich für diesen Ausrutscher beim besten Willen nicht vergeben ^^ Ich fühle mit Dir :D


zmpfl

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Bewertung7.0Sehenswert

Mh.
Beim besten Willen: Die Labereien, äh, ich meinte natürlich, die kultigen Dialoge ;), zerrten schon gewaltig an meinen Nerven.
Die abschließende Verfolgungsjagd reisst es aber komplett wieder raus:
Quentin zeigt was er kann und ich bin wieder hellwach und begeistert.

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demien.bartok

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Bewertung7.0Sehenswert

- Ein film für männliche, heterosexuelle B-Movie-Liebhaber und Frauen die sich unsicher sind ob Emanzipation nun sexy ist oder nicht, haha.
- Tolle Retro-Ästhetik
- Ein Plädoyer dafür, endlich mal den Führerschein zu machen.
- Pro: starke, selbstbewusste Frauen. - Contra: zu sehr als Sexobjekte inszeniert.
- Ich schau mir jetzt einen Homo-Porno an und "danach" gehe ich schlafen und hoffe nicht von wackelndem und sich lasziv herum-räkelndem Weiberfleisch zu träumen. >:-)

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Couga[MH]

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mir hätte es fast besser gefallen, wenn er eher in Richtung Kurzfilm gegangen wäre. Die ersten Hälfte fand ich absolut super, die zweite fühlte sich ein wenig unnötig und fehl am Platz an. Hätte sie entweder weggelassen, oder abgeändert.

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RoosterCogburn

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Damit die beiden Filme auch eigenständig vermarkten kann, wurden sie mit zusätzlichen Szenen angereichert. Genau genommen ist die Grindhouse-Version die Originalfassung und dies hier die erweiterte Fassung. Und Grindhouse als ganzes, sagt mir mehr zu als die beiden Filme einzeln. Auch wenn sie dann länger sind. Das verfälscht irgendwie das ursprüngliche Gesamtkonzept.


Couga[MH]

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Achso okay. Dann vielen Dank für die Auskunft. :)


Dachsman

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Bewertung6.0Ganz gut

Formidabel und viel Liebe zum Detail ausgestattet, Kurt Russell als knarziger Stunt-Psycho ist schon verdammt cool und der Crash in der Mitte, sowie die Autoverfolgungsjagd entschädigen für einiges. Leider nicht für alles. Auf der einen Seite ist es (leider) bemerkenswert, dass Tarantino sich einen Hauptcast aus toughen Frauen leistet, aber jeder Anflug von Spannung, Tempo oder schlichter Geduld wird von den Grazien einfach tot gequasselt in viel zu langen, viel zu belanglosen Endlos-Dialogen. Schade.

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Dahmer

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Bewertung3.5Schwach

DeathProof ist einer der langweiligsten und schlechtesten Tarantino Filme für mich persönlich.Das gequake in der Bar ist dialogtechnisch (und schauspielerisch,ausser natürlich Kurt Russell) sehr schwach geworden,der Film braucht eine halbe Ewigkeit bis er richtig in Fahrt kommt,leider....nur das Ende bewahrt den Film vor der totalen Katastrophe.Aber hier gehen die Meinungen sicherlich wieder weit auseinander wie bei ZB. Jackie Brown..Hate it or leave it:-)

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Dahmer

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"Schrott" ist jetzt schon etwas tough ausgedrückt..Kennst du alle Quentin Filme ? Wenigstens PulpFiction dürfte Dir doch zusagen?


Poor Boy

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Ich habe einige gesehen,immer in der Hoffnung positiv überrascht zu werden.True Romance,aus der Feder von Tarantino,gefällt mir am besten.Kill Bill fand ich bis auf wenige Kampfszenen totlangweilig.Pulp Fiction war ok aber ich bin die falsche Zielgruppe,das weis ich heute :-)


Poor Boy

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Bewertung7.0Sehenswert

Kurt Russell und die Mädels waren einfach fantastisch.Das Finale bekommt sogar 10 Punkte von mir.Sollte man allerdings unbedingt in der ungeschnittenen Fassung sehen.Nur so entfaltet sich die ganze Herrlichkeit der Rache der Mädels.Alles was dazwischen ist bekommt 4 Punkte,so erklären sich die 7.

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beast667

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es wird ja einige erschrecken: Aber für mich einer der besten Tarantino-Filme.

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ruhrpott465

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Bewertung4.0Uninteressant

Schlechtester Tarantino ever

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cyberpunky

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Bewertung9.0Herausragend

Hier hat es Quentin mit dem coolen Gelaber auf die Spitze getrieben, das wird dem ein oder anderen dann wohl doch zu viel, mir nicht. Nachdem ich im Kino damals doch etwas enttäuscht war hat er mir im Heimkino von mal zu mal besser gefallen!

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Baumkopf Holzfaust

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Willkommen im Subtext. Die Dialoge sind das Beste im Film.


Pepe Pnoire

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...gibt ja auch sonst nix ;)


AwesomeTotoro

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wär sicher 'ne 9 geworden, wenn das Ende nicht so random gekommen wär. Komisch, dass der Film allgemein als Tarantinos Schlechtester gewertet wird, wo er doch alles hat was man sich von einem solchen wünschen kann: Einen tollen Stil, unfassbar gute Dialoge, irre Charaktere und auch Freunde der Over-Gewalt (zu denen ich mich jetzt aber nicht unbedingt zähle) kommen auf ihre kosten. Zudem sind die Mädels ja wohl mal alle ganz nette Schnitten, allen voran natürlich Mary Elizabeth Winstead (man wird ja wohl mal schwärmen dürfen).
Das Gespräch des zweiten Vierer-Gespanns der Frauen in diesem Café/Restaurant ist mit Abstand das Beste was ich seit langem gesehn habe; 10 Minuten labern die über irgend 'nen Scheiß, komplett ohne Schnitt und es einfach nur verdammt unterhaltsam.
Und zum Schluss leh'n mich noch ganz weit aus dem Fenster: Ich fand ihn besser als "Django" - Zack! Jetzt isses raus. Genau wie ich jetzt. Peace!

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Rainhard

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@Andy- schau ihn dir an! Meines Achtens zu Unrecht verurteilt also "schlechtester" Tarantino Film. Er erzählt nicht so viel in diesem Film...aber wie er das wenige erzählt...die genüssliche Bildsprache- sowohl in den Dialogen als auch in den Szenen wos richtig zur Sache geht- Hammer!


Andy Dufresne

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Kommt auf die Liste :)


Finnigan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann wirklich absolut nicht nachvollziehen, weshalb Tarantinos Grindhouse-Ausflug Death Proof so schlecht weg kommt. Ich verstehe selbstverständlich, weshalb Zuschauer, die ohnehin nichts mit Tarantino anfangen können, auch von Death Proof gelangweilt und angewidert sind. Allerdings kann ich beim besten Willen nicht verstehen, weshalb selbst viele Tarantino-Fans sich von diesem Streifen enttäuscht zeigten.

Death Proof hat meiner Meinung nach alles, was auch die übrigen Tarantino-Filme ausmacht. Einzigartige Charaktere, lange und witzige Dialoge, ein grandiosen Soundtrack. Achja…und selbstverständlich Füße. Jede Menge Füße. Im Grunde trägt Death Proof Tarantinos Handschrift noch deutlicher als irgendein anderer seiner Filme. Er nutzt den Grindhouse-Aufhänger aus und kann sich so richtig ausleben.

Man kann ihm vielleicht vorwerfen, etwas zu viel Spaß beim Schreiben gehabt zu haben. Denn zugegeben, in der Mitte des Filmes gibt es in der Tat eine recht zähe Phase, hier hat es Tarantino dialogtechnisch etwas übertrieben – dafür erhalten wir anschließend eine Entschädigung in Form grandioser Stunts im Zuge einer old-schooligen Verfolgungsjagd.
Ingesamt lässt sich feststellen, dass es nach etwa der Hälfte ein Bruch in dem Film gibt. Erste und zweite Hälfte möchten inszenatorisch und dramaturgisch nicht ganz zusammenpassen – bezeichnenderweise treten nach der Mitte auch die zuvor eingesetzten Bildstörungen nicht mehr auf. Außerdem ist Death Proof für diese Art Film vielleicht einen Tick zu lang. Nichtsdestotrotz macht der Streifen einfach einen Heidenspaß. Und genau das soll er tun.

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filmschauer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Death Proof" stellt wahrscheinlich die bisher umstrittenste Regiearbeit von Quentin Tarantino dar - nicht nur aufgrund der Begleitumstände, mit Kumpel Robert Rodriguez zusammen jeweils einen Beitrag für das Double-Feature "Grindhouse" zu liefern, sondern auch anhand der Umsetzung, die sich von den anderen Tarantino-Werken ein wenig unterscheidet. Jedoch würde wohl niemand dessen druckvolle und unverwechselbare Handschrift verleugnen, der sich diese große Hommage an die amerikanischen Exploitationsfilme der 70er Jahre ansieht, die mit dicken Motoren, harter Gewalt und heißen Mädels die Leute in die finsteren Grindhouse-Kinos lockten; wo man vielleicht die ersten Minuten verpasst oder zwischenzeitlich den Saal verlassen kann, jedoch danach schnell wieder den Anschluss finden wird. Denn neben den actionreichen Schlüsselpunkten von "Death Proof" wird viel geredet, geflirtet oder einfach der chilligen Musik gelauscht. Das kann man gewiss als mögliche Achillesferse des Films auslegen, jedoch verstärkt der Bedacht auf diese Retro-Atmosphäre (obwohl der Film im hier und jetzt spielt) das schwer zu umfassende Grindhouse-Feeling. Und ein Kurt Russell als Psychopath sowie eine wilde Verfolgungsjagd entschädigen das vermeintliche Verharren in langen Frauengesprächen.

Erneut spielt das Thema Rache eine Rolle, nur ganz anders als womöglich erwartet. Wer schon in Rodriguez' "From Dusk Till Dawn" den berühmten Genrewechsel genossen hat, wird auch hier auf ähnliche Weise eine krasse Teilung in zwei Hauptelemente antreffen. Das Frauenbild, was Tarantino hier auf zweifache Weise zeichnet, mag vielleicht in dieser Extravaganz eher einer Traumwelt entstammen, macht in dieser völligen Nonsense-Attitüde aber gehörigen Spaß und fügt zudem dem Rape-and-Revenge-Konzept eine weitere originelle Variante hinzu. Auch die schmückende Fassade wie der zeitweilige Look einer alten Filmkopie, einer wunderschön passend ausgestatteten Bar oder die äußerst harmonische Kompilation von alten Musikstücken unterstützen die Grindhouse-Idee auf liebevolle Weise. Damit ist "Death Proof" in seiner Einfachheit sicherlich nicht der ultimative Geniestreich in Tarantinos Filmografie (was er neulich in einer Gesprächsrunde sogar selbst bestätigte), aus dem ursprünglichen Anspruch, 'nur' einen Doppelfilm-Beitrag zu machen, holt dieser allerdings verdammt viel heraus. Ein Film zum Gernhaben, zumindest für meine kleine Genre-Seele.

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Rainhard

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Genial! Ich liebe diesen Film und kann ebenso wenig verstehen das manche ihn als "schlechtesten" Tarantino bezeichnen! Bis jetzt 5 Mal gesehen und einer meiner Lieblingsfilme in dem Genre!


filmschauer

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@metal1bob & @Rainhard: Richtig so! :)


AngeloMerten

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Bewertung3.5Schwach

naja ... das perfekte dinner dvd in einer die hard hülle!

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Die erste Dreiviertelstunde gestaltet sich überaus langweilig, das reißt weder der Meister himself vor der Kamera raus, noch das sinnfreie Gelaber, bestenfalls vielleicht noch der Lap-Dance, aber selbst der ist nicht unbedingt der Hit, weil die Aufmerksamkeit inzwischen auf einem regelrechten Tiefpunkt angelangt ist.
Aber genau das ist es natürlich mal wieder, was einen Tarantino so unverwechselbar macht, denn im nächsten Moment explodiert der Streifen urplötzlich – Kurt Russel setzt seine totbringende Karre in Gang und startet seine Mission, um seine weiblichen Opfer zu erlegen.

Hat man bislang einige bekannte Fratzen ausgemacht, so tritt im Mittelteil ein ganzer Haufen alter Bekannter in Erscheinung. Die zweite Garnitur Mädels macht dann auch richtig Spaß, die den armen Kerl mal so richtig aufmischen! Ganz stark übrigens auch die ungeschnittene 7-minütige Unterhaltung im Restaurant.
Schade, dass sich der Auftakt in seiner Belanglosigkeit so endlos hinzieht, wenngleich die letzte Stunde wiederum einiges zu bieten hat, was dann letztendlich doch ziemlich versöhnlich stimmt.

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Filmkenner77

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Hat mir persönlich von allen Tarentino-Filmen am wenigsten gefallen. In der Tat arg langweilig.


cpt. chaos

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Es fehlt lange Zeit der nötige Drive, was sich dann aber glücklicherweise ins Gegenteil umkehrt, nachdem "Death Proof" aus dem Dornröschenschlaf erwacht.


senistro.zoodiac

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein Lieblings-Tarantino!!!!

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Deathpool

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Bewertung9.5Herausragend

He Dude lach doch mal!
3 Dinge die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
1.Fiktive Gewalt
2.Bier und nacktes Weib
3.Heavy Fucking Metal
Das schöne daran alle drei Dinge lassen sich bestens kombinieren.
So ähnlich muss auch Tarantino denken wenn es um Filme geht.Ok bis auf den Heavy Metal.

Stellt euch vor ihr habt euch abgeschossen und poltert die Treppe runter(elegant wie immer).
Am nächsten Morgen wacht ihr nicht zuhause auf sondern draußen im Garten vorm Haus.
Diesen Umstand nenne ich immer gerne sensible Gewalt.
Warum?
Nun stellt euch die Szene nüchtern vor nur in einem anderen Szenario.
Gut gelaunt schreitet ihr vor die Tür,überseht die gefrorene Pfütze und ta ta,willkommen bei der unsensiblen Gewalt.Auch genannt Schmerz.
Seltsamerweise verkehrte Welt.
Große Theoretiker schimpfen hier eh über Zufall und Glück.
Ich wünsche mir eine Statistik.

Death Proof ist verkehrte Welt, er macht seltsame Dinge mit mir.
Eigentlich hasse ich das Bla Bla von Frauen(nix gegen Frauen ich liebe euch alle) aber hier gefällt es mir.
Tarantino ergötzt sich sozusagen im sinnlosen Gebrabbel.
Entscheidender Punkt ist das man es dannach ertränkt,mit cooler Musik und freizügigen Tanzeinlagen.
Ihr könnt solange quasseln wie ihr wollt nur irgendwann müssen nackte Tatsachen ran.
Schließlich sind wir auch nur Männer.

Irgendwann dreht Tarantino den Spieß um.
Es folgt eine irrwitzige Jagd zwischen Emanzipation und harten Nippeln.
Blondinen mögen dumm sein aber ihre Reize machen Männer vollkommen doof.
Auf in die Schlacht, hier können sie nur verlieren.

Selten hat ein Film mich so sprachlos zurückgelassen,voll in die Eier.

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Deathpool

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ups meinte Knight


Hartigan85

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Naja, mich hat der letzte Ausflug vom Fledermausmann ganz gut unterhalten, zwar nicht der Überflieger aber mehr als Durchschnitt fand ich den schon. Nur meine Meinung, der Film polarisiert aber auch extrem...:)


mdaxx

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Bewertung6.5Ganz gut

Tolle und witzige Dialoge, die aber sehr oft in die Länge gezogen werden und so keinen Spaß mehr machen... Man sollte es einfach mal gesehen haben und es entweder in die Kategorie "Sinnfreier langweiliger Streifen" legen oder die Dialoge genießen.

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gnipmac14

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das erste Drittel mochte ich sehr, das zweite Drittel hat mich ein ganz klein Wenig gelangweilt, das letzte Drittel habe ich geliebt. Reichte leider nicht zum Lieblingsfilm, aber eine 8.0 ist dennoch eine wirklich sehr sehr hohe Wertung.

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ratomelf

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Bewertung3.5Schwach

Einfach nur langweilig. Die Gefahr vieler Tarantion-Filme, dass das Geschehen in affektiertes Getue umkippt, hat sich hier realisiert. Coole Typen als Selbstzweck, die mich diesmal kalt gelassen haben. Dialog-Filme sollte Tarantino lieber Eric Rohmer überlassen.

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