Death Proof - Todsicher
Death Proof (2007), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Erotikfilm, Actionfilm, Kinostart 19.07.2007
65 Bewertungen
Skala 0 bis 10
12066 Bewertungen
246 Kommentare
Keine ?
von Quentin Tarantino, mit Kurt Russell und Rosario Dawson
Texas. Hier sind die Straßen lang und einsam. Das ideale Jagdrevier für den Serienkiller Stuntman Mike (Kurt Russell). Mit seinem Muscle Car macht sich Mike auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels. In einer Bar lernt er die heiße texanische DJane Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihre attraktiven Freundinnen (Vanessa Ferlito, Jordan Ladd und Rose McGowan) kennen. Sie trinken, flirten und albern herum, nicht ahnend, dass der Tod schon lauert. Einige Zeit später genießen drei andere Frauen ihre freie Zeit. Zoë (Zoe Bell), Kim (Tracie Thoms) und Abernathy (Rosario Dawson) arbeiten beim Film und haben für ein paar Tage drehfrei. Bei einem Highspeed-Spielchen stößt das Frauen-Trio auf Mike. Doch diese Girls durchschauen schnell, mit welchem Typen sie es zu tun haben. Sie drehen den Spieß um und gehen zum Angriff über. Ein Road-Duell auf Leben und Tod beginnt… Dies ist der erste Part des Tarantino / Rodriguez -Double-Features “Grind House”, das in Deutschland in zwei Teilen in die Kinos kam. Der zweite Teil trägt den Titel Planet Terror.
Cast & Crew
-
Quentin Tarantino
-
Kurt Russell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stuntman Mike
-
Rosario Dawson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Abernathy
-
Vanessa Ferlito
-
Jordan Ladd
-
Rose McGowan
-
Sydney Tamiia Poitier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jungle Julia
Regie
Schauspieler
-
Tracie Thoms
-
Mary Elizabeth Winstead
-
Zoe Bell
-
Michael Bacall
-
Omar Doom
-
Michael Parks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Earl McGraw
-
Marley Shelton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dakota McGraw
-
Jonathan Loughran
-
Tim Murphy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tim der Barkeeper
-
Russ Meyer
-
James Parks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edgar McGraw
-
Eli Roth
-
Quentin Tarantino
-
Nicky Katt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Counter Guy
-
Electra Avellan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Babysitter Twin #1
-
Quentin Tarantino
- Genre
- Horrorfilm, Erotikfilm, Actionfilm
- Ort
- Austin
- Handlung
- Alkohol, Alkoholfreies Getränk, Autorennen, Autounfall, Blut, Dreharbeiten, Folter, Frauen, Frauenfreundschaft, Frauenmörder, Fuß, Geplanter Mord, Gewalt gegen Frauen, Jukebox, Krankenhaus, Kultfilm, Lap Dance, Menschenjagd, Misshandlung, Mordserie, Mordverdacht, Persönlichkeitsstörung, Psychopath, Rache, Rausch, Sadismus, Sadist, Schmerz, Selbstverteidigung, Serienmörder, Sexuelle Begierde, Sportwagen, Stalker, Stuntman, Tritt ins Gesicht, Unfall, Unfalltod, Verfolgungsjagd, Verletzung, Versuchter Mord
- Stimmung
- Hart, Sexy
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Death Proof - Todsicher
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Kritiken (24) — Film: Death Proof - Todsicher
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] "Death Proof" wäre so und wohl bestimmt auch nicht so ähnlich kaum in einem schäbigen Double Feature mit urigen Zombies, irren Highwaykillern oder satanischen Teufelsweibern gelaufen, denn er ist ganz einfach – viel zu gut. Und das ist in der Tat ein Problem: Da kann Tarantino das Filmmaterial so kokett verunstalten wie es ihm beliebt, hier einen Drop Out reinsetzen und da ein paar Cigarette Burns platzieren, den Ton knacksen und springen oder das Bild auch mal eben beabsichtigt unbeabsichtigt schwarzweiß werden lassen. Doch das nimmt seinem Film nicht die Widersprüchlichkeit aus taktilästhetischer Nachahmung von Schlechtigkeit und beispiellos großartiger Inszenierung. [...] Und auch wenn Tarantinos Film bestenfalls als polierte Hommage durchgeht, so ist er als Nicht-Grindhouse-Film letztlich sogar Teil eines entrückt postmodernen Actionkinos, das mit Autos aus "Vanishing Point" die besten Stunts der jüngeren Filmgeschichte auffährt. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
Le Samourai 2011/11/12 14:53:03
Antwort löschenWahnsinnig gut auf den Punkt gebracht.
Dachsman 2011/11/12 15:05:03
Antwort löschenDie Bewertung finde ich zwar enorm hoch gegriffen (meiner Meinung nach absolut zu hoch), aber dem Grundtenor des Textes würde ich zustimmen. (mal ganz davon ab: wen interessieren schon Zahlen?)
Den Textabschnitt oben empfinde ich aber als ziemlich unglücklich ausgewählt und spiegelt nicht unbedingt die Aussage des kompletten Textes wider. Nach dem Ausschnitt oben hätte ich mit 6/10 gerechnet (womit wir wieder bei Zahlen wären, *seufz*).
FlintPaper 2011/11/12 15:16:06
Antwort löschenFind den Film immer noch kacke. Aber das hier ist die erste "gute" positive Besprechung, die ich lese :D
Mr Vincent Vega 2011/11/12 15:19:15
Antwort löschen@Dachsmann:
Gut beobachtet. Der Text ist uralt, hab ihn damals zum Kinostart geschrieben. In der Tat könnte man ihn locker auch als Verriss werten (da ich das Konzept als gescheitert betrachte), heute würde ich einen solchen Text anders aufziehen und viel deutlicher herausstellen, warum ich DEATH PROOF so super finde. Hab ihn kürzlich noch mal gesehen und aufgewertet, da liegt der Hund begraben.
phoenix409 2011/11/12 19:41:36
Antwort löschenNice! Aber wo liegt der Sinn begraben, "Death Proof" als gescheitertes Möchtegern-Grindhouse-Kino zu bezeichnen? Dass Tarantino einige Elemente daraus aufgreift und verarbeitet, ist für die Hommage ans Genre, die der Film sein will, doch völlig legitim. Andererseits, wenn er ihn so grottig gemacht hätte, wie das Genre ihn verlangt, hätten wir nicht den "Death Proof", den wir schätzen. So oder so, der Kritikpunkt macht nicht wirklich Sinn...
Flibbo 2011/11/12 20:58:16
Antwort löschenFreue mich über die Aufwertung. Bei der Neusichtung letztens hat sich meine Meinung gefestigt: Das ist zwar keine 10/10, aber tatsächlich einer meiner 3-5 Lieblingsfilme.
Julio Sacchi 2011/11/18 18:37:15
Antwort löschenAußer Kurt Russell hat DEATH PROOF nicht zu bieten außer totalem Stillstand und endlosem selbstreferentiellem Gelaber, bei dem die Drehbuchseiten rascheln wie das Butterbrotpapier einer kompletten vierten Klasse. In jeder Hinsicht katastrophal daneben und als Hommage ein Schlag ins Wasser - selbst Meganerd Tarantino gelingt es zu keinem Zeitpunkt, die Car Crash-Filme der 70er in Ästhetik oder Stimmung zu evozieren. Die finale Verfolgungsjagd hat die Dynamik eines Diavortrags, aber zu diesem Zeitpunkt hat jeder ernstzunehmende Filmliebhaber eh die Flucht ergriffen. Tarantinos Tiefpunkt.
Le Samourai 2011/11/18 20:59:17
Antwort löschenAbsolut falsche und katastrophale Einschätzung, Julio Sacchi.
der cineast 2011/11/22 23:05:44
Antwort löschenAbsolut richtig Julio, weißt ja selber. <3
Mr Vincent Vega 2011/11/22 23:06:27
Antwort löschenWiderwärtiges Geschleime.
Le Samourai 2011/11/22 23:13:40
Antwort löschenKomplett widerwärtig, ja.
der cineast 2011/11/22 23:49:39
Antwort löschen:D
Julio Sacchi 2011/11/23 00:40:00
Antwort löschenAch so, Zustimmung ist immer Geschleime? Dann macht Euch mal nen schönen Abend!
Mr Vincent Vega 2011/11/23 00:45:18
Antwort löschenHasko, das ist übrigens der Schmitz, der schleimt. Also macht EUCH mal einen schönen Abend. :*
Julio Sacchi 2011/11/23 08:47:07
Antwort löschenAch ja, richtig! hahaha
der cineast 2011/11/23 13:31:56
Antwort löschenBin ich ja bekannt für...ich bin emotional wenigstens nicht so verkümmert und kann noch Liebe schenken, Herr Burchardt.
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Mr Vincent Vega 2011/11/23 14:37:44
Antwort löschenDreh den Swag auf. <3
slangbanger! 2011/11/25 01:03:28
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=s2xNy8OLmcI
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Mit „Death Proof“, dem ruhigerem Teil des Double-Features, welcher in Deutschland entgegen der ursprünglichen Reihenfolge zuerst zu sehen war, entflieht Quentin Tarantino den Konventionen so cool es nur geht. Dem buntgemischten Publikumsecho zufolge ist „Death Proof“ unterm Strich der unbeliebteste Film von Tarantino. Vielleicht, weil es auch sein eigenwilligster ist. Der Regisseur und Autor schafft großzügigen Platz für sein Schauspielerensemble und einige Cineasten-Spielereien, die von zahlreichen Hommagen über Selbstzitate bis zu künstlichen Bildstörungen reichen. Das schmeckt sicher nicht jedem. Entscheidend ist, ob man sich von dem speziellen Feeling des Endprodukts einnehmen lässt. [...]
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
phoenix409 2010/02/03 18:55:11
Antwort löschenHa, es gibt tatsächlich noch Leute die "Death Proof" zu schätzen wissen. So schlecht war der nämlich garnicht. Schöne Kritik!
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Flibbo 2010/02/03 22:17:09
Antwort löschenDanke!
xXxWantedxXx 2010/02/04 17:22:40
Antwort löschenWirklich gute Kritik, kann alles nur bestätigen!
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenTrash bleibt Trash. Freunde von Tarantinos sinnentleerten Plaudermarathons dürfen sich freuen, die anderen werden sich bis zum Finale zumeist tüchtig langweilen.
Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]„Death Proof“ geht schnurstracks und mit voller Wucht an allem vorbei, was man von einem Mainstream-Film erwarten würde und nietet bei der Gelegenheit so manche Erwartung an einen Tarantino-Film gleich mit um. Reichlich Barfüßigkeit, Mikes Erwähnung einer BigCahunaBurger-Filiale, unzählige weitere Anspielungen und ein todsicherer Soundtrack verankern ihn zwar in seiner Welt, das Funktionieren des Films kann er sich allein über das Prädikat ‚Tarantino‘ aber nicht sichern. Ob „Death Proof“ eine gänzlich unbrauchbare und des Ansehens unwerte Ansammlung von (Selbst)Zitaten ist, ein müdes Nachahmen kaum nachahmenswerter Vorbilder, oder doch wieder ein innovatives Fest cineastischer Ausgefeiltheit und Brillianz kann endgültig kaum beantwortet werden. Das hängt letztlich auch davon ab, mit wieviel Leidenschaft des Regisseurs man sich selbst zumindest anzufreunden bereit ist, um sich auf etwas derartiges einzulassen. Einer, der wie Tarantino zu jedem nur erdenklichen Genre Dutzende von Produktionen in seinem Regal stehen hat und aus jeder wortgenau zu rezitieren weiß, der gewinnt und vergrault Fans von Projekt zu Projekt. Ihm treu zu bleiben erweist sich am Ende auch bei „Death Proof“ nicht als Fehler, denn mit dem über weite Strecken naheliegenden Begriff »Langeweile« ist dieser reudigen Ausgeburt eines von allen Fesseln der Konvention befreiten Films nicht genüge getan.[...]
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Strikerth 2009/08/15 14:11:04
Antwort löschenWunderbar! Sprichst mir aus der Seele!
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ChristiansFoyer 2009/08/15 14:31:40
Antwort löschenDafür scheine ich ja ein verborgenes Talent zu besitzen ;)
jazzfan 2011/07/28 11:48:57
Antwort löschenIm Punkt Unbeliebtheit habe ich meine Theorie: der selbstreferentielle Tarantino-Stil ist m.M. nach bei seinen besten Filmen elegant + spielerisch, selbst bei den bei vielen als zu brutal kritisierten Kill-Bill-Filmen. DP ist hier m.M. nach einen Tick schlechter: die Gewalt ist hier wirklich abstoßend und der Film bekommt einen etwas ekligen Grundton...
Natürlich sind Musik, Schnitt, Schauspieler etc wie immer großartig...
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenDas eigentlich Irrsinnige an DEATH PROOF ist aber, dass uns Quentin zwar in ermüdender Länge mitteilt, was er alles - und ich bin mir sicher, dass seine DVD-Sammlung wesentlich größer ist als meine - gerne sieht, aber anderseits deutlich macht, dass er die Mechanismen der heißgeliebten Filme überhaupt nicht verinnerlicht hat. So ist vor allem die zweite Hälfte eher eine verfilmte Einkaufsliste für die Anhängerschaft als ein auch nur einigermaßen kohärenter Spielfilm.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenTarantino, dieser dozierende Demagoge, läßt seine Figuren noch einmal die Klassiker des 70er-Car Crash-Kinos aufzählen und sich darüber auseinandersetzen. Diese und folgende Sequenzen stellen Tarantinos bislang schlechteste Arbeit dar, dramatisch schlecht sogar. Die Drehbuchseiten rascheln laut bei den stundenlangen, inhaltsleeren Dialogen; man langweilt sich zu Tode und möchte eine Kirche aufsuchen, um Stuntman Mike herbeizubeten, damit er diese fürchterlich unsympathischen und scheußlich geschwätzigen Frauen über den Haufen fährt.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenIhr Ex-Freund, der rätselhafte El Wray (Freddy Rodriguez), ein klassischer Professional, der direkt aus einem Film von Howard Hawks stammen könnte, verpasst Cherry daraufhin ein Maschinengewehr als Prothese, mit dem sie fortan die Untoten gleich reihenweise über den Haufen schießen wird. Natürlich ist eine solche Figur eine wüste Comic-Phantasie. Aber Rodriguez und McGowan zeichnen diese Figur mit so viel Liebe und Ernsthaftigkeit, dass sie schließlich allen Klischees entwächst. Am Ende sind in Rodriguez' Kino die Emotionen immer mächtiger als die Effekte.
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Lockenheada 2009/06/07 16:32:38
Antwort löschendas is Planet Terror und nich Death proof
Andras 2009/11/20 11:47:56
Antwort löschenOh Mann! Und du bist Filmkritiker???
Alle 4 Antworten zeigen
Pepe Pnoire 2010/05/15 23:45:21
Antwort löschen...ja und das verbessert dummerweise auch den Schnitt.
Planet Terror kann man ja mit 7 bewerten. Aber doch bitte nicht Rodriguez mit Tarantula verwechseln.
schnix84 2011/11/19 21:19:52
Antwort löschen?
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Death Proof" ist in der Langfassung mit Sicherheit nicht Tarantinos bester Film. Wer sich aber mit diesem Schwachpunkt abfinden kann, bekommt eine tolle Hommage an das Undergroundkino der 60er, 70er und frühen 80er geboten.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen“Death Proof” an sich war ja schlecht, was schade ist. Nu seh ich eben in einem Video so eine Collage über Tarantinos bisheriges Schaffen, und die Szenen dort aus dem Film wecken in mir das Verlangen, dem Film noch eine Chance zu geben. Die Pros sind klar: Ey, TARANTINO! Und der Mittelteil war gut. Und das Ende genial. Blöd dagegen: Die einigermaßen hübschen Frauen sterben alle, die Bratzen kommen durch, zwei Mal die fast gleiche Geschichte in einem Film und dämliches Frauengequatsche à la “Sex and the City”, nur leider viel länger.
Aber: Beim zweiten Mal gucken ist der Film besser (ja, 6/10 Punkten IST besser als meine vorherige Meinung). Das Gelaber nervt immer noch, keine Frage, und man hätte es definitiv kürzen können und müssen. Aber Stuntman Mike ist gleichzeitig cooler. Man weiß, was kommt, und das, WAS kommt, wünscht man der zweiten Gruppe, nicht der ersten - aber c’est la vie, wie der Franzose sagen würde, wenn man ihn hier hören könnte, was nicht geht, weils hier kein Podcast ist.
Kann man also gucken. Oder anders: Den Lapdance, den Mittelteil und den Schluss SOLLTE man gesehen haben, der Rest ist irgendwie… Tarantino mit Baldrian.
http://xander81.wordpress.com/2008/04/11/kritik-death-proof-todsicher/
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenAuch wenn "Death Proof" in seinem unaufhörlichen Dialogfluss seiner lässigen Chit-Chat-Szenen bisweilen etwas zu geschwätzig geraten ist, ist der Abstecher ins Schundkino tatsächlich eine lustige Angelegenheit – nicht nur, wenn zum Finale die Knackarschphalanx der Girls zum Vermöbeln auf den armselig wimmernden Russell zuwackelt. Fußfetischismus und durchschlagendes Girlpower zu einem erlesenen Soundtrack sind schließlich selten so Seventies-cool wie bei Tarantino. Das alles ist natürlich völlig inhaltsleer – muss es aber eigentlich auch sein. Für einen schlechten Film ist "Death Proof" so tatsächlich auch recht gut geworden.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDieser Film ist ein typischer Spalter, der dem Zuschauer freistellt, wie er ihn sehen möchte. Deutungsansatz eins: Er hat keine Handlung, ist sinnfrei und brutal. Ein abgehalfterter Stuntman in einem todsicheren Stunt-Auto späht Kleingruppen leichtlebiger junger Damen aus und bringt sie um, weil er Schlampen hasst. Doch dann gerät er an die Falschen und wird vom Jäger zum Gejagten. Deutungsansatz zwei: "Death Proof" ist eine Lobpreisung der entfesselten Weiblichkeit und eine Hommage an B-Movies der 70er Jahre aus Quentin Tarantinos Lieblingsgenres Action und Horror.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenQuentin Tarantino ist ein Dieb. Aber ein meisterhafter. Denn er stibitzt gekonnt bei Filmen, die seine Kritiker zumeist nicht kennen. Das lässt ihn manchmal gar wie einen ambitionierten Aufklärer erscheinen. Dieses Mal scheint der einstige Liebling des Feuilletons mit seiner Huldigung an das Schmuddelkino der siebziger Jahre allerdings zu weit gegangen zu sein. Tarantino wird nicht mehr verstanden.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenLeider lässt sich die Story von Kult-Regisseur Tarantinos neuem Werk „Death Proof“ wirklich in dieser Knappheit zusammenfassen. Auf dem Filmplakat sollte meiner Meinung nach ein dickes „Nur für Fans“ prangen. Warum? Ganz einfach: seinen wirklichen Reiz bezieht der Film aus all den Kleinigkeiten, die nur echte Tarantino-Fans bemerken werden. So treffen wir in diesem Film wieder auf zwei Polizisten, die bereits in „Kill Bill Vol. 1“ einen Auftritt hatten und auch die von Tarantino ins Leben gerufene Fantasie-Fast-Food-Kette „Big Kahuna Burger“ findet einmal mehr Erwähnung. Ein Blick auf die „Trivia“-Seite der IMDB präsentiert eine lange Liste von Referenzen an andere Filme, sowohl Tarantinos Eigenproduktionen als auch Kultfilme wie „Bullit“ oder „Convoy“.
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Perry Simm
Kommentar löschenAm Ende des Films ist man überwältigt, aber auch zwiegespalten. Vor allem beginnt man über seinen größten Widerspruch zu reflektieren: "Death Proof" ist zwar irgendwie dumm, primitiv und sinnlos - aber gleichzeitig unglaublich intelligent, raffiniert und poetisch.
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Nahtigall 2009/12/17 16:42:06
Antwort löschenHätte den Film jemand anderes gemacht wären nur noch dumm, primitiv und sinnlos übriggeblieben. Wieso ist das so, Quentin scheißt irgenwo hin und jeder hält es für Gold
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenWas war das denn?! Die ersten Minuten haben noch Spaß gemacht und das B-Movie-Flair wurde technisch ausgesprochen geschickt umgesetzt, da kommt das Schmuddel-Kino noch prima rüber, aber im weiteren Verlauf nimmt man sich da leider merklich zurück. Ausgesprochen schade, denn die Ästhetik der abgenudelten Filmkopie ist das einzig Spannende an "Death Proof". Ich finde so einen Haufen Hühner beim Kegelklub-Talk im meinem Zugabteil schon unerträglich und auch Tarantino gestaltet dieses sinnentleerte Gefasel nur in den seltensten Fällen unterhaltsam - es ist einfach geschwätzig. So in etwa stelle ich mir "Sex and the City" vor...
Das macht es Kurt Russell natürlich leicht, sich als die einzig coole Sau zu präsentieren, nur um zum Finale von Quentin demontiert zu werden. C-Movie-typisch ist das keinesfalls! Das hat man davon, wenn die Füsse nicht für CloseUps taugen!
Es gibt ein paar nette Actionszenen und die eigentlichen Hauptdarsteller - die Autos - sind schon klasse gecastet und in Szene gesetzt, aber der Rest ist enttäuschend. Als "Grindhouse"-Beitrag und mit 30 - 45 Minuten weniger Ballast wär's noch vollkommen oke gewesen, aber *so*...
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschendie Handlung ist schnell erzählt: In einer Bar treffen die vier feierwilligen Mädels Jungle Julia, Butterfly, Shanna und Pam auf Stuntman Mike. Dieser ist ein Serienkiller der mit seinem Auto, einem Dodge Charger welcher „Death proofed“ ist (Natürlich nur für den Fahrer), Jagd auf junge Frauen macht. Der Abend geht für die 4 Mädels somit anders aus als vorgesehen. Einige Monate später legt sich Stuntman Mike mit der taffen Stuntwoman Zoe und deren Freundinnen Kim, Abernathy und Lee an, doch diesmal wird relativ schnell deutlich das sich Mike die 4 falschen Mädels ausgesucht haben könnte….
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Ganz ehrlich: „Death Proof“ macht es mir nicht gerade leicht: Dürfte ich nur die erste Hälfte bewerten, würde mein Text äußerst euphorisch klingen. Doch da ist auch noch die zweite Hälfte, welche zwar weiß Gott nicht schlecht ist, mich aber trotz der hervorragend inszenierten Action ein wenig gelangweilt hat. [...]
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Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenQuentin Tarantino ist zwar ein Name für sich, aber jetzt mal erlich, dieser Film war nicht nur sterbens langweilig, sondern auch hart überflüssig. Bis auf nen netten Soundtrack und hübschen Mädelz (besonders die atemberaubende Rose McGowan) hat der Streifen nix zu bieten. Hab selten so mit fallenden Augenlidern gekämpft.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenDeath Proof beinhaltet all das, was sich längst als Tarantinos Markenzeichen im heutigen Kino etabliert hat: Endlose Diskussionen über die unterschiedlichsten Themen der Pop-Kultur, ein rockig, souliger Soundtrack, Fußfetischismus und ein Schuss Gore zur rechten Zeit. Obwohl er sich großzügig aus anderen Genres und Jahrzehnten bedient, sind seine Geschichten immer mehr als nur ein zusammenkopiertes Best-Of seiner Vorbilder.
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plomlompom: Filmblogs
Kommentar löschenIch habe mich prima amüsiert. Der neue Tarantino ist wirklich unerträglich, ergibt aber Sinn. Yay! [...] Der Film funktioniert auf keiner anderen Ebene mehr als einer genüsslichen Geste der Selbstverliebtheit und Selbstbefriedigung Quentin Tarantinos. Der Mann, seine Obsessionen, seine Filme. [...] Das unreife Rummanschen des kindischen Videotheken-Freaks Quentin T., der anderer Leute Millionen zum detaillierten Realisieren seiner feuchten Fanboy-Träume verpulvert [...], produziert seine ganz eigene lustvolle Perversion.
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Alle Kritiken (24)
Kommentare (222) — Film: Death Proof - Todsicher
Kommentar schreibenheikschn 2012/01/27 22:58:10
Kommentar löschenEin Film, wie geschaffen für einen Feminsitinnenabend. Der fiese Macho kriegt am Ende von den Amazonen eins übergebraten. Tarantino zeigt hier einmal recht deutlich, wie überschätzt er letztlich ist.
Zum einen ist da das Timing. Was ist der Sinn darin, fast eine Stunde Figuren einzuführen, die dann sich dann doch nur als Lämmer auf der Schlachtbank herausstellen. Der erste Teil ist total vergurkt. Am Ende ist man froh, dass die Weiberbande endlich den Abgang macht, weil sie einfach nur nervt. Tarantino scheint selbst nicht an diese erste Gang zu glauben, denn er gibt sich so enorm wenig Mühe mit den Figuren und Dialogen, dass man sich fragt, wieso er diesem Teil ganze 50 Minuten Langeweile schenkt.
Der zweite Teil ist besser. Die Figuren funktionieren besser, die Dialoge (normalerweise immer die Stärke von Tarantino) sind schneidiger. Aber dann dieses lausige Ende. Man hört nur noch "Fuck", Archsficken", "Wichser" und weiß ich noch für Craptalk. Die Figur des Kurt Russell, die Teil nur annähernd erträglich gemacht hat, hat nichts mehr mit cden ersten 50 Minuten zu tun.
Lediglich bei der Musik-Auswahl zweigt Tarantino sein gewohnt sicheres Händchen.
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Baumkopf Holzfaust 2012/01/27 23:24:19
Antwort löschenDas ist völliger Blödsinn. Den Film nochmal ansehen bitte und diesmal genau zuhören.
FlintPaper 2012/01/27 23:49:39
Antwort löschen"Feminsitinnenabend" lol XD
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heikschn 2012/01/28 21:14:46
Antwort löschen@Baumkopf Holzfaust: "Das ist völliger Blödsinn"? Sehr charmant! Was soll man da bloß antworten?
Baumkopf Holzfaust 2012/02/02 11:51:58
Antwort löschenmanches erschließt sich erst beim näheren Hinsehen. Insbesondere die Dialoge und die narrativen kontraste sind in diesem Film sehr interessant.
resU 2012/01/22 23:26:55
Kommentar löschenEiner Kritik unwürdig. Sinnfreie und extrem langweilige Dialoge + noch sinnlosere Gewalt = Death Proof. 80 Minuten investiert, aber für Jahre traumatisiert. Gequirlter verblödeter Scheiß! Entschuldigt bitte meine gerechtfertigte Wortwahl. 0,5 Punkte weil der Film es nicht Wert ist gehasst zu werden.
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snour 2012/01/22 18:09:00
Kommentar löschenGeile Musik, Geile Autos, Geile Frauen, Geile Dialoge, Geile Kameraeinstellungen und ein verrückter Stuntman und ein HappyEnd :)
Einfach nur GEIL!
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IGU 2012/01/08 00:16:34
Kommentar löschenNicht nur der schlechteste Film von Quentin Tarantino, sondern allgemein ein schlechter Film. Allein die erste halbe Stunde besteht nur aus Dialogen, die inhaltlich einer Teenager-Mädchen-Clique entstammen könnten. Der erste Auftritt von Kurt Russell ist zwar ein Lichtblick, doch leider taucht er während des ganzen Films viel zu selten auf und entpuppt sich am Ende als ziemliches Weichei. Ich weiß nicht, was Tarantino hier schaffen wollte, aber diesen Vergleich mit Rodriguez hat er eindeutig verloren. Death Proof setzt auf schlechte Dialoge und einige Splatter-Szenen. Wenn man gute Dialoge sehen möchte gibt es bessere Filme, wenn man Verfolgungsjagden sehen will bieten z.B. Fast & Furious eine gute Altanative und "gute" Splatter Filme gibt es schließlich auch. Einzig aufgrund des zuerst coolen Stuntman Mike (Kurt Russell) bekommt Death Proof 2.0 Punkte.
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hollygolightly1 2012/01/07 12:44:20
Kommentar löschenDer Film wird oft als Tarantinos schlechtester bezeichnet, obwohl er ziemlich gut ist. Man sollte ihn gar nicht erst mit Pulp Fiction oder Reservoir Dogs vergleichen, denn er sollte als Hommage an die B-Movies aus den 70ern/80ern verstanden werden. Und das bringt Tarantino durch den Soundtrack, die Kamera, den Wechsel von Farb- und Schwarz/Weiß Einstellungen und die Kulisse sehr gut rüber. Die Handlung steht daher ganz im Hintergrund. Und das ist auch gut so.
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vince_vega 2012/01/03 13:42:55
Kommentar löschenIch kann mich dem allgemeinen Chorus nur anschließen. Klar man hat hohe Erwartungen wenn ein neuer Film von Q.T. herauskommt, man hofft immer ,dass er den vorherigen übertrumpft. Aber was hätte nach Kill Bill auch noch kommen können?
Ich verbuche es einfach als ein Experiment mit seinem Kumpel Robert Rodriguez was einfach nicht gezündet ist.
Wie schon in anderen Kommentaren zu lesen ist stimmt das Gleichgewicht zwischen Actionszenen und interessanten Konversationen (wobei diese auch eher dürftig sind, im Vergleich z.B. mit der Frühstücksszene bei Reservoir Dogs) nicht.
Zudem sind die wiederkehrenden Symbole die Tarantino in seinen Filmen verwendet zu offensichtlich und penetrant dargestellt siehe Klingelton vom Handy, Fußfetischismus, Big Kahuna Burger, Red Apple Zigaretten....usw.
Weswegen der Film trotzdem eine annehmbare Bewertung bekommen hat liegt eigtl. nur an den Dingen die Tarantino wiedermal richtig gemacht hat wie z.B. die Musikauswahl oder einige markige One-Liner "...mein Bruder Stuntman Bob."
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morlock 2011/12/31 14:12:08
Kommentar löschenIch hatte mich auf einen halbwegs unterhaltsamen Trashfilm eingestellt.
Eine Hommage an das Grindhouse, bzw. Exploitation-Kino.
Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte war dieses dämliche und langweilige Gequatsche.
Die meiste Zeit des Filmes über sitzen ein paar hübsche Mädels beisammen und reden unwichtiges Zeug.
Man hofft die ganze Zeit, dass jetzt der Film in die Gänge kommt und irgendwas halbwegs Interessantes passiert.
Bis es dann so weit ist, wurde der Zuschauer längst zu Tode gelangweilt.
Den ganzen Film über passiert einfach zu wenig und die Dialoge haben keinen Witz und keine Pointe.
Der Film ist weder besonders geistreich (wodurch man die extremen Längen vielleicht noch hätte verzeihen können)noch besonders unterhaltsam.
Ohne dieses endlose und belanglose Gelabere hätte der Film vielleicht Potenzial gehabt.
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Zhenji 2011/12/17 17:05:30
Kommentar löschenEinfach ein geiler Quentin Film, die Mukke ist geil und Kurt Russell einfach nur crazy! Die Mädels durchweg lustig und interessant. I Love it :)
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Urle 2011/12/08 21:07:10
Kommentar löschenIch habe immer vorraus viel schlechtes über den Film gehört. 'Außreiser aus dem Repertoire der Tarantino Qualitätsfilme' und 'Zu viel Gelaber und zu wenig Action' um Beispiele zu nennen.
Natürlich kommt Death Proof im Vergleich mit Pulp Fiction oder Inglorious Basterds schlecht weg, aber Tarantino hat gar nicht versucht an solche Knaller anzuschließen oder sie gar zu übertreffen. Er wollte einfach ein Tribut an das 70er Jahre Grindhouse Kino machen, was wohl in den USA wohl bei vielen Jugendlichen beliebt war. Man bekommt 2 Filme zum Preis von einem, dafür sind beide von eher minderer Qualität.
Zu Planet Terror kann ich an dieser Stelle nicht viel sagen, da ich bisher nur Ausschnitte gesehen habe. Wer sich ein bischen mit den Hintergründen des Films befasst, kann auch an der Metaebene des Films durchaus Gefallen finden. So ist Zoë Bell nicht nur ein Charakter sondern auch realer Name ihrer Schauspielerin. Zoë Bell war das Stunt Double von Uma Thurman in Kill Bill, und kommt auch in der realen Welt aus Neuseeland.
Mit diesem Vorwissen macht dieser bewusst qualitativ minderwertig wirkende Film gleich mehr Spaß.
Alles in allem ein guter Film - sofern man weiß was einen erwartet und ihn nicht aus dem Kontext reist.
...und Tarantino hat sich auch in diesem Film eine eigene Gastrolle nicht nehmen lassen, welche er sehr gut ausfüllt und weder deplatziert noch störend wirkt.
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Coach T 2011/12/04 16:57:17
Kommentar löschenDas Bild ist etwas verschneit. Der Ton setzt teilweise aus, wirkt gedämpft. Der Film hängt und stottert am Anfang. Sogar kleinere Szenen fehlen offensichtlich. Die Schnitte sind unsauber. Nein, das liegt nicht an euren Playern.
Ladies and Gentleman, ich heiße Sie herzlich willkommen zu Quentin Tarantinos ‚Death Proof’!
Rodriguez & Tarantino haben sich zusammengetan, um dem 70er Jahre B- & C-Movie Kino die Ehre zu erweisen. ‚Grindhouse’ heißt das gemeinsame Projekt. Rodriguez machte ‚Planet Terror’ und Tarantino ‚Death Proof’. Ersterer behandelt mehr die Horror- und Zombielemente in dieser Nische, und gefällt mir (leider) deutlich weniger. Letzterer hingegen ist für mich ein kleines Juwel, welcher leider unter Quentin Tarantinos anderen Filmen oftmals untergeht.
Viele werden sagen: „Es passiert ja (fast) nichts.“ Ich sage „Jein.“ Es passiert schon etwas. Nur ist heutzutage so ein Film sehr ungewöhnlich. Der Film hat 2 Parts. In beiden Parts geht es um eine Gruppe von Mädchen / jungen Frauen. Die Mädchen plaudern, hängen in Bars ab, hören Musik, vertreiben sich die Zeit. Und immer ist ein böser, schwarzer Wolf ihnen auf den Fersen ...
Was mich an ‚Death Proof’ einfach fasziniert, ist dieser augenzwinkernde Charme und diese Gelassenheit. Diese gefühlte Ruhe, obwohl es hin und wieder laut wird. Einfach die Atmosphäre in der Bar und in den anderen Lokalen.
Musik spielt in jedem Tarantino eine große Rolle. So auch hier. Ich kannte die Lieder vorher nicht. Noch nicht mal alle Interpreten. Doch seit der ersten Sichtung vor ca. einem Jahr liebe ich die musikalische Unterstützung. Sogar Señor Morricone taucht in dem wundervollen Soundtrack auf.
Quentins Film ist eine einzige Hommage an das 70er Jahre Grindhouse Kino. Der Film verbeugt sich vor den alten Exploitation-Filmen.
Gewiss kein Filmchen für die breite Masse. Doch ich persönlich kann mir diesen Film immer und immer wieder anschauen. Um es in der moviepilot-Sprache zu sagen: Volle 5 ReView-Punkte!
Also, wenn Ihr Lust auf gute alte Musik, heiße Frauen, laute Musclecars, Filmtalk, Filmreferenzen, einen guten Lapdance, Drinks und Tarantino-typische Dialoge habt, empfehle ich euch wärmstens ‚Death Proof’. Aber todsicher.
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smartyx 2011/12/04 17:08:59
Antwort löschenAgree
Coach T 2011/12/04 18:05:14
Antwort löschen:)
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JohnnyKee 2011/12/04 18:19:17
Antwort löschenNice ^^
Coach T 2011/12/04 22:29:40
Antwort löschenGracias!;)
Mr. Pink 2011/11/30 14:00:08
Kommentar löschenIch gebe zu, "Death Proof" ist tatsächlich Tarantinos "schlechtester" Streifen. Der Film ist verglichen mit seinen anderen Werken wahrlich nicht das Optimum und hat sicherlich seine Schwächen. Der Spannungsaufbau ist nicht unbedingt perfekt, da es anfangs einen Moment dauert, bis alles so richtig ins Rollen kommt, und weil es zwischen den Actionsequenzen immer wieder mal Augenblicke gibt, die so ihre Längen haben. Zudem sind die Figuren zwar allesamt gut gezeichnet, zum Teil aber nicht so einprägsam und einzigartig, wie man es von Tarantino ansonsten gewohnt ist.
Aber trotzdem handelt es sich hier um ein großartiges Werk. Tarantino hat es nämlich nicht nur geschafft, einen hervorragenden Auto-Film im Stile von "Vanishing Point", der sogar namentlich erwähnt wird, abzuliefern, sondern präsentiert mit "Death Proof" zugleich einen astreinen Slasher. Das Ganze natürlich in seinem eigenen unverkennbaren Stil, zusätzlich gewürzt mit einer feschen Prise Grindhouse-Trash.
"Death Proof" bietet scharfe, authentische Dialoge und eine starke Inszenierung. Die Actionszenen, insbesondere die finale Verfolgungsjagd wirken dadurch, dass der Film auf alt getrimmt ist, natürlich irgendwie altmodisch, sind gleichzeitig aber auch auf einem hohen Niveau, wurden rasant, fetzig und modern gestaltet. Da Verfolgungsjagden zum größten Teil im Schnitt entstehen, möchte ich an dieser Stelle mal meiner Anerkennung für die leider bereits verstorbene Sally Menke Ausdruck verleihen. Nicht nur für "Death Proof", sondern auch für alle anderen von Tarantinos Filmen. Sie hat immer tolle Arbeit geleistet und den Streifen einen fabelhaften, charakteristischen Rhythmus verpasst, der den Ton und das Wesen der Filme perfekt getroffen hat.
Die Figuren sind wie schon gesagt, vielleicht nicht ganz so markant, wie sie sein könnten, besonders die Mädels bleiben leider ein bisschen blass, aber dennoch auf jeden Fall gelungen. Uma Thurmans Stuntdouble aus "Kill Bill", Zoë Bell, spielt ein Stuntdouble, und damit im Grunde sich selbst. Da sie deshalb bei den gefährlichen Szenen natürlich selbst aktiv wird, gibt das den Stuntszenen noch die letzte Würze. Kurt Russell als Stuntman Mike ist nicht nur extrem cool und lässig, sondern zeigt gegen Ende, wenn seine anfänglichen Opfer zurückschlagen auch seine weinerliche, vollkommen uncoole Seite. Im Gegensatz zu den anderen Figuren erkennt man bei Stuntman Mike, der von Russell großartig verkörpert wird, Tarantinos Gespür für Charakterzeichnung einwandfrei wieder.
Die Grindhouse-Feeling hält sich, abgesehen vom kaputten Look des Streifens zwar weitestgehend zurück, insgesamt ist das Setting aber dennoch sehr stimmig. Zudem ist der Film sehr intensiv gestaltet und macht durch die vielen liebevollen Details im Vorder- und Hintergrund enormen Spaß. Nicht Quentins bester, aber trotzdem noch grandios!
"The woods are lovely, dark, and deep. And I have promises to keep. Miles to go before I sleep. Did you hear me, Butterfly? Miles to go, before you sleep."
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MissingNo 2011/11/29 22:20:28
Kommentar löschenEcht sehr unterhaltsam, allerdings finde ich, dass es Tarantinos schwächster Film ist (spricht in meinen Augen allerdings für ihn das sein schwächster Film trotzdem eine 7.5 bekommt^^). Der Film fängt echt gut an finde ich, er baut aber in der zweiten Hälfte stark ab. Auch wenn es nicht Tarantinos beste Arbeit ist ist er sehr sehenswert.
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eisbaerdios 2011/11/23 21:28:28
Kommentar löschenFür mich der beste Tarantino den ich kenne, aber das mag daran liegen, dass ich Tarantino sonst nicht mag und dieser am weitesten von seinem Werk abweicht.
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schnix84 2011/11/19 21:16:44
Kommentar löschenAm Anfang stark, danach immer schlechter. Besonders ab der zweiten Hälfte des Films. Schade - da war mehr drin.
Eigentlich eine 5,0, aber Kurt Russel spielt seine Rolle so genial, dass er dem Film noch das Prädikat "ganz gut" einheimst.
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NiboraC 2011/11/06 00:12:35
Kommentar löschenHat mir gar nicht gefallen, zuviel Gerede & zuwenig Action
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Gorez33 2011/10/22 20:28:14
Kommentar löschenQuentin Tarantinos neuer Film braucht zwar etwas um in die Gänge zu kommen bietet dann aber fanatischen Trashspaß.Sydney Tamiia Poitier,die in dem Film die Lokale Radiomoderatorin Jungle Julia,spielt sammelt ihre Ladies ein und kutschiert sie in die Kneipe um dort schier endlos über Musik,Männer und Sex zu quatschen-typisch Tarantino eben,wenn auch nicht so clever wie anfangs erhofft.Als die Girls nun abgefüllt und bekifft in ihre Karre steigen beginnt sich die B-Film-Hommage zu einem Höllenritt zu steigern,die den Zuschauer mit der ungebremsten Power einer Chevy Nova förmlich in die Sitze nagelt,denn dieser Action Trash aus dem ''Grindhouse''-Sequel berichtet von Kurt Russel (''Die Klapperschlange''),der den zähen Psychokiller Stuntman Mike spielt und auf der Suche nach abgebrannten Girls ist.Er beginnt sie zu stalken und anschließend mit seinem Muscle Car von den texanischen Straßen zu rammen.Ein klassicher Tarantino-Stil,der sich perfekt auf diesen fetzigen Highway-Actioner einlegt und nicht nur unters Blut geht.So nimmt der Film seinen Lauf,bis Mike sich auf das toughe Trüppchen rund um Zoe Bell konzentriert.Bell spielt sich hier übrigens selbst und brilliert zu nehmend bei den Auto Stunts,die sie alle selber spielte.Mit einem kurzfristigem,dennoch logischem und konsequentem Ende,endet ''Death Proof'' und man kann letzendlich sagen,dass dies ein purer Tarantino ist,mit genug Zitaten,um eine Generation von Studenten die Diplomarbeit zu sichern.
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ash-williams 2011/10/18 17:28:11
Kommentar löschenDeath Proof ist ein gekünsteltes Trashspektakel aus dem Hause Tarantino. Der Film hat so einige Makel, aber auch so einiges an Qualität zu bieten. Zunächst bietet Death Proof ein gut aufgelegtes Darstellerteam, dass eine gute Leistung hinlegt. Problematisch ist jedoch, dass die durchaus guten Darsteller an grottigst schlechten, geschwätzigen und pseudocoolen Dialogen verschwendet werden. Es mag an der in Deutschland veröffentlichten längeren Version liegen, aber was Tarantino da aufs Papier gebracht hat fehlt es an der gewohnten Qualität. Eine wirkliche Augenweide ist die hochoktanige Action, die Tarantino in wunderbarer Old School Handarbeit auf Zelluloid gebannt hat. Die wohl beste Hochgeschwindigkeitsaction seit Jahren. Somit ist Tarantino ein durchwachsener Film gelungen, der an einigen Stellen zu geschwätzig ist, aber insgesamt durchaus sehenswert.
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JimiHendrix 2011/10/18 20:26:59
Antwort löschenunterschrieben.
FumerTue 2011/10/13 19:11:00
Kommentar löschenTut mir leid, Quentin, alter Meister, aber der Film war einfach mehr durchschnittlich als meisterhaft! Die tarantinoschen Dialoge und der für dich typische tolle Soundtrack konnten auch nicht mehr viel rausholen! Hab noch nie 'nem Film von dir weniger als 9 Punkte gegeben, aber wo so exzellent gehobelt wird, da müssen halt auch mal Späne fallen, drum kann ich dir das natürlich verzeihen! Also, sei mir nicht böse, aber mach lieber weiterhin Inglourious-Kill-Fiction-Hunde-Filme ;)
Cheers,
Jonas
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J4KOB 2011/10/13 19:35:07
Antwort löschendas is ansichtssache
Karowdame 2011/10/13 18:45:45
Kommentar löschenHier bekommt der Zuschauer genau das, was er erwartet...typisch Tarantino halt!
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Kreaexo 2011/10/13 21:38:33
Antwort löschenHm? Also ich habe eigentlich keine Scheiße erwartet - also haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt.
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Karowdame 2011/10/14 07:18:11
Antwort löschenWas genau fandest du denn scheiße?
Kreaexo 2011/10/15 14:32:25
Antwort löschenDas der Film einfach langweilig ist.
Die Dialoge führten ins Nichts. Es geht auch relativ wenig zur Sache. Die Story ist total banal und auch sonst ist das Ganze einfach unglaubwürdig und lächerlich.
smartyx 2011/10/11 00:06:34
Kommentar löschenIch bin ehrlich: Ich steh auf Actionfilme und Verfolgungsjagden. Deswegen MUSS ich diesen Film einfach mögen. Schöne Autos, gute Kameraeinstellungen, ein bisschen Wahnsinn und passable Filmmusik machen diesen Streifen ganz ansehnlich. Wer auf tiefgründige Handlung und eine endlos verstrickte Story steht ist hier mal falsch.
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