Death Proof - Todsicher

Death Proof (2007), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 19.07.2007


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.4
Kritiker
71 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
18142 Bewertungen
308 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Quentin Tarantino, mit Kurt Russell und Rosario Dawson

Kurt Russell spielt in Quentin Tarantinos Death Proof – Todsicher den Stuntman Mike. Mit seinem Muscle Car gibt er Vollgas – besonders wenn er wehrlose Damen auf dem Beifahrersitz mitnimmt.

Texas: In einer Bar amüsiert sich die heiße texanische DJane Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihre attraktiven Freundinnen (Vanessa Ferlito, Jordan Ladd und Rose McGowan) . Sie trinken, flirten und albern herum, nicht ahnend, dass der Tod schon an der Bar lauert: Stuntman Mike (Kurt Russell) macht in seinem umgebauten Muscle Car Jagd auf hübsche, junge Mädels.

Einige Zeit später genießen drei andere Frauen ihre freie Zeit. Zoë (Zoe Bell), Kim (Tracie Thoms) und Abernathy (Rosario Dawson) arbeiten beim Film und haben für ein paar Tage drehfrei. Bei einem Highspeed-Spielchen stößt das Frauen-Trio auf Mike. Doch diese Girls durchschauen schnell, mit welchem Typen sie es zu tun haben. Sie drehen den Spieß um und gehen zum Angriff über. Ein Road-Duell auf Leben und Tod beginnt…

Hintergrund & Infos zu Death Proof
Death Proof ist der erste Teil des Tarantino / Rodriguez -Double-Features “Grind House”, das in Deutschland in zwei Teilen in die Kinos kam. Der zweite Teil trägt den Titel Planet Terror. Erstmals arbeitete Quentin Tarantino für Death Proof nicht nur als Drehbuchautor und Regisseur, sondern auch als Kameramann.

Mit Death Proof variiert Quentin Tarantino das Slasher-Genre in dem Serienmörder an jugendlichen ‘Sündern’ ihr tödliches Handwerk verrichten. Tarantino folgt aber nicht den Genrekonventionen sondern nutzt diese, um die Erwartungen des Zuschauers gezielt in die irre zu führen. Die Inspiration kam Tarantino nach eigener Aussage durch seine Faszination für Stunt-Men und ihre ausgeklügelten Techniken, ihre Autos für gefährliche Manöver abzusichern und ‘todsicher’ zu machen. (ST)

  • 37795279001_1091824116001_ari-origin05-arc-126-1312358554781
  • 37795279001_1091824112001_ari-origin05-arc-127-1312358531421
  • Death Proof - Todsicher
  • Death Proof - Todsicher - Bild 21291
  • Death Proof - Todsicher - Bild 21292

Mehr Bilder (18) und Videos (6) zu Death Proof - Todsicher


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Death Proof - Todsicher
Genre
Actionfilm, Thriller
Zeit
2000er Jahre
Ort
Austin, Auto, Texas
Handlung
Alkohol, Alkoholfreies Getränk, Auto, Autobahn, Autokauf, Autorennen, Autounfall, Bar, Blut, Cheerleader, Dreharbeiten, Fahrer, Flughafen, Folter, Foto, Fotografie, Frauen, Frauenfreundschaft, Frauenmörder, Freunde, Fuß, Fußfetischist, Gedicht, Geplanter Mord, Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Handy, Hot Pants, Jukebox, Kampf, Krankenhaus, Kultfilm, Lap Dance, Menschenjagd, Misshandlung, Mordserie, Mordverdacht, Mörder, Opfer, Opfer und Täter, Persönlichkeitsstörung, Plakat, Psychopath, Rache, Radio-DJ, Radiomoderator, Radiosendung, Radiostation, Rausch, Sadismus, Sadist, Schauspielerin, Schmerz, Schwarzer Humor, Selbstverteidigung, Serienmörder, Sexuelle Begierde, Sms, Sportwagen, Stalker, Starke Frau, Stunt, Stuntman, Tritt ins Gesicht, Unfall, Unfalltod, Verfolgungsjagd, Verletzung, Versuchter Mord, Waffe, Werbung, Wunde
Stimmung
Hart, Sexy, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Über 18 (Gewalt)
Tag
Kultfilm
Verleiher
Senator/Central
Produktionsfirma
A Band Apart, Rodriguez International Pictures, Troublemaker Studios

Kommentare (280) — Film: Death Proof - Todsicher


Sortierung

Berlin42

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Quentin Tarantino ist ein Genie, so viel steht fest. Natürlich musste ich mir auch diesen Streifen unbedingt geben, nachdem mich "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" maßlos in den Bann gezogen haben. Doch "Death Proof" beweist mal wieder, wie nah Genie und Wahnsinn eines Regisseurs beieinander liegen können. Tarantinos wahnsinnige Geschichte bietet kaum ernstzunehmende Handlungsstränge und ist aus diesem Grund schnell zusammengefasst: Ein Psychopath hat es auf junge Frauen abgesehen, die er mit seinem umgebauten Chevrolet zu Tode fährt. Im zweiten Teil des Films drehen drei junge Frauen den Spieß plötzlich um und starten eine Hetzjagd auf den angeblichen "Stuntman". Natürlich fließt jede Menge schwarzer Humor in die Szenen ein, auch laufen an vielen Stellen wieder die tarantino-typischen Dialoge ab, doch irgendwie mag man sich von diesen wenigen positiven Aspekten nicht über die krankhafte Story hinwegtäuschen lassen. Was bleibt, ist schwer verdauliche Kost ohne wirklich erkennbaren Sinn. Schade...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jacker

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Tarantino #5 - 2007: DEATH PROOF

"You know what happens when a motherfucker wears a knife? HE GETS SHOT! "

Und was passiert mit einem dreckigen Motherfucker, der sich mit der falschen Gruppe Tough-Girls anlegt? Richtig, er bekommt den Arsch versohlt, und das nicht zu knapp! Aber dazu später mehr.

DEATH PROOF ist einer dieser Filme, die ich nur ein Mal direkt nach Erscheinen sah und als ziemlich gut im geistigen Archiv abgelegt habe. So gut, dass ich nie verstehen konnte wieso der Film so stark spaltet und nicht selten sogar völlig zerrissen wird. Und dass ich ihn in solchen Situationen auch oft verteidigt habe. Im Zuge meiner aktuellen (schleppend voran schreitenden) Q.T. Werkschau, war der Film nun endlich mal zum Rewatchen dran und es ist wirklich verblüffend, wie immens die Unterschiede zwischen verschrobener Erinnerung und Realität sein können. Inhaltlich, wie auch von meiner Meinung zu dieser gewollt trashigen Carsploitation-Hommage.

Erinnert habe ich folgendes: Ein Haufen Jungs und Mädels quatschen ewig in einem ranzigen Südstaaten-Pub rum, werden dann von Stuntman Mike unangenehm von der Straße geklärt und danach passiert noch kurz irgendetwas anderes. Und all das ist typisch Tarantino'esk-cool in Szene gesetzt. Dass die besagte Pub-Episode nicht mal die erste Hälfte des Films darstellt, hätte ich im Leben nicht mehr zusammen bekommen. Ich hätte Geld gewettet, dass 80% des Films eben Gequatsche in einer Bar sind. Und dass ich das alles beim zweiten Schauen bei Weitem nicht mehr so cool finde - das hätte ich ebenso wenig gedacht.

So kann man sich irren!

Denn nach dem Pub folgt noch eine zweite, ebenso wichtige, ein Stückchen längere und vor allem höchst rasante Episode. Stuntman Mike sucht neue Opfer und gerät an die falschen, denn wie der Zufall es will, sind Zoe Bell und ihre Mädels vom Filmdreh in Lebanon, Tennessee alles andere als die typischen Opfer. Mike spottet sie auf einem Parkplatz und nachdem die vier Chicks ebenfalls eine ganze Menge völlig belangloses Zeug gequatscht haben (sorry, aber wer das feministisch nennt, überinterpretiert meiner Meinung nach enorm), folgt die ultimative Car-Chase. Eine die es, besonders aufgrund von Q.T.'s Faible für klassische B-Movies und deren Inszenierung, absolut in sich hat: High-Speed, echtes Metall kracht aufeinander, echte Menschen performen echte Stunts in Cockpits, auf Motorhauben, die Reifen qualmen, die Straße bebt.
Geil!

Doch abseits dieser quietschenden Reifen, konnte DEATH PROOF mich dieses Mal wirklich nicht mehr die Bohne für sich gewinnen. Dass ich jetzt überhaupt nicht mehr weiß, wie ich von Tarantino's Beitrag zum GRINDHOUSE Projekt jemals viel halten konnte, spricht für sich. Den endlosen Dialogen fehlt zu großen Teilen einfach alles, was je einen Tarantino-Dialog ausgemacht hat. Bla, Blubb, Plapper (falls irgendwer da WIRKLICH mehr drin gefunden hat: Privataudienz zur Aufklärung erwünscht - aber bitte nicht: Weil hier Frauen offen über Sex quatschen sind sie stark und DEATH PROOF deshalb irgendwie pro-feministisch!). Zieht sich, schleppt sich, ermüdet. Ab und zu flammt dieses gewisse Etwas auf - als Stuntman Mike mit Butterfly um den Lapdance schachert, ist da plötzlich dieses altbekannte, intensive Brodeln unter der Oberfläche - jedoch viel, viel, viel zu selten.

Ausgestattet ist der Film zwar extrem Detail-verliebt, bunt und ideenreich, auch die B-Movie Stilmittel wie Bildflackern, Streifen, schlechte Schnitte, Qualitätswechsel des Filmmaterials, etc. sind wohl dosiert und charmant - aber das hilft alles nichts, denn das Gequatsche der von super-sweet (Mary Elizabeth Winstead), über tough (Zoe Bell), bis bitchy (Sydney Tamiia Poitier) reichenden Chicks ist einfach sterbensöde. Nun ist es raus. Öde! Zum umfallen öde, ohne jeglichen Wort- und Inhaltswitz, nicht annähernd in der Liga dessen was wir in RESERVOIR DOGS oder PULP FICTION zu hören bekamen. Zudem sind Tarantino's (hier schon kurz vor narzisstisch dosierten) Selbstreferenzen zwar ab und an gelungen ("Don't you have a billboard up at Big Kahuna Burgers?"), oft jedoch auch erzwungen und überflüssig (ja Quentin, die um die "Gang" kreisende Kamera im Diner beherrschst du seit RESERVOIR DOGS vorzüglich, das wissen wir bereits). Und dass Q.T. viele Filme gesehen hat wissen wir auch. Da muss nicht jeder wichtige Car-Chase Titel sorgfältig aufgezählt werden.

Ich weiß nicht.
Trotz allem Respekt für die Entscheidung hier wieder tough-Chicks in den Fokus zu rücken, für die tolle, handgemachte Verfolgungsjagd und für die Idee das Grindhouse-Feature noch mal aufleben zu lassen (evtl. stehen die 90 Minuten Laufzeit in der Double-Feature-Version dem Film auch viel besser?!), konnte DEATH PROOF mich wirklich gar nicht mehr umhauen.
Gar nicht.

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/07/23/review-death-proof-2007]

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

rubelzar

Antwort löschen

ich glaube darüber haben wir sogar mal geredet. Der Film ist leider auf einem hohen Niveau matt.


jacker

Antwort löschen

@ Peacemaker: In dem wirklichen GRINDHOUSE Double-Feature würde ich mir den auch noch mal ansehen!
@ Bobo: Jaja, die Zeit und die Veränderung der Sichtweise die mit ihr kommt...
@ Deathpool: Ganz einfach, der Vergleich hat keine inhaltlichen Gründe, sondern er liegt einfach nur auf der Hand. In Q.T. Filmen wurde schon immer viel gesabbelt und das hat oft den Effekt gehabt, mir ein Dauergrinsen aufs Gesicht zu zaubern. Hier hat es mich ermüdet und gelangweilt. Also ist doch klar, warum ich frühere und diese Dialoge vergleiche. Lust auf Nachos bekomme ich bei Russel's Gefresse auch nicht - auch wenn das schon fast Hommage an Bud Spencer Filme sein könnte, so widerlich wie es ist! Vielleicht spielt auch in meine Rezeption mit rein, dass Motoren auf mich in etwa den Effekt wie Curling haben: sie interessieren mich nicht. Autos generell. Deswegen greift diese Motor-Trash Hommage auch null.
@ rubelzar: kann sein. Ich finde ihn nun sogar auf einem recht niedrigen Niveau matt!


Troublemaker69

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Tarantino inszeniert ein Roadmovie, bei dem er mal wieder beweist, dass ihm Regeln egal sind. Er scheut auch nicht davor zurück eine dreißig minütige Verfolgungsjagd in seinem Film mit einzubringen und das ist...einfach wunderbar. Auf ungewöhnliche Art und Weise offenbart uns Tarantino die Welt des 70´er Grindhouse Kinos und erinnert uns an einen wichtigen Teil der Kinogeschichte.
Der Soundtrack ist für mich, wie immer bei Tarantino, recht gelungen. Songs wie "Hold tight" oder "Down in Mexico" verursachen bei mir ein Dauergrinsen.
Auch der Cast macht seine Sache gut, Kurt Russel als Psychopath ist sympathisch und unsympathisch zu gleich und am Ende, wenn sich das Blatt wendet, kann man auch ein kleines Schmunzeln nicht verbergen.

"Alkohol ist nur der Treibstoff für all die kleinen Begegnungen die eine Bar zu bieten hat!"

Wie auch in diesem Zitat arbeitet Tarantino mit humorvoll nachdenklichen Dialogen, die sehr viel Komik und Symbolik enthalten.
An coolen Augenblicken fehlt es Death Proof auf gar keinen Fall.
Allein schon der Augenblick, wo die Todeskarre zum ersten Mal zum Einsatz kommt und Stuntman Mike beteuert, dass das Auto todsicher sei und einen diabolischen Blick in die Kamera wirft, überkommt einen eine Gänsehaut.
Aber auch die Frauentruppe hat einiges zu bieten, sie treten sehr taff und mit sehr coolen Sprüchen und am Ende auch recht hart auf.

Tarantino inszeniert seinen ganz eigenen Exploitionsfilm im Stil der 70´er und erzählt und lässt uns einen kleinen Ausblick in die Geschichte des Films. Er hat hiermit genau das geschafft, was er erreichen wollte, er hat etwas für Filmfans geschaffen.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Martin Oberndorf

Antwort löschen

JB ist einfach nur anders als die anderen Tarantinos, aber näher an der Genrekonvention, eher weniger etwas Besonderes.
Death Proof ist anders, aber vollkommen durchgeknallt. Außerdem nachwievor durch und durch ein Tarantino :3


Troublemaker69

Antwort löschen

Da kann ich nur zustimmen :)


DerWaldHerr

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen;
Quentin Tarantino ist einer der wichtigsten Regisseure der letzten 20 Jahre. Er ist hauptverantwortlich für die wiederentdeckung vieler Filmklassiker und anzüchtung neuer Filmfans. Seine Werke haben die Pop Kultur so sehr beeinflusst wie kaum ein anderer Regisseur.
Kurt Russell wiederrum ist eine Kult Figur, sein Snake Plissken unsterblich, "Big Trouble in Little China" das Kindheitswerk vieler mitte 30jähriger und hat in "Das Ding von einer anderen Welt" mitgespielt, den verdammt nochmal besten Horror Film der jemals gedreht wurde und jemals gedreht werden wird.

Beide entschieden sich im Jahre 2007 für eine künstlerische Zusammenarbeit im Zuge des Grindhouse Features mit Robert Rodriguez "Planet Terror".
Es konnte eigentlich nicht viel schief gehen, Kurt Russell in einem Tarantino Film im Stile der Auto Action Filme der späten 60er - frühen 70er. Wäre vielleicht kein Meisterwerk geworden, aber doch zumindest ein unterhaltsamer Film mit typischer Tarantino Art.

Naja... sagen wir es mal so, Tarantino ist bekannt dafür meist mit den Erwartungen seiner Zuschauer zu spielen, ist ja absolut legitim, der Mann ist nicht umsonst einer der beliebtesten Regisseure weltweit, aber aus Kurt Russell eine weinerliche Memme zu machen, der von austauschbaren 08/15 White Trash Weibern zusammengekloppt wird, dass ist... öhm... also Russ Meyer war dagegen in "Faster Pussycat Kill! Kill! Kill!" ein sehr zurückhaltender Zeitgenosse.
Generell ist es falsch mit der Erwartung den Film anzuschauen, ein "Car Action Trash Movie directed by Quentin Tarantino" zu sehen, eher sollte man einen modernen Russ Meyer Film erwarten in dem zufällig ein paar Autos zu sehen sind und wo am Ende rein zufällig eine der besten Auto Verfolgungsjagden der letzten 10 Jahre vorkommt.

Klingt ja noch eigentlich alles recht gut. Nur leider hat Tarantino gerade in einer elementaren Sache es vergeigt, eine Sache, die gerade für Tarantino Filme das mit Abstand wichtigste ist und hier 98% der Laufzeit ausmacht:
Die Dialoge
Tarantino wusste eigentlich bisher immer wie man Dialoge und Charaktere schreibt, selbst gefühlt sinnentleerte Unterhaltungen über Fußmassage verrieten viel über seine Charaktere und deren Weltanschauungen, sie waren plötzlich keine "Kriminellen, Nazis, Polizisten, Soziopathen" mehr, sondern stinknormale Typen mit außergewöhnlichen Berufen. Noch heute kennt man die Bankräuber Truppe aus "Reservoir Dogs", noch heute werden John Travolta und Samuel L. Jackson unwiderrufbar mit "Vincent Vega" und "Jules Winsfield" verbunden. Tarantino schuf nicht nur Charaktere, er schuf Legenden, verdammt, Michael Madsens gesamte Karierre fußt nach wie vor auf seiner Rolle in "Reservoir Dogs" (auch wenn man sagen muss dass der Mann auch in echt so drauf ist).
Aber das hier wirkt wie eine dieser billigen Tarantino Kopien die in den 90ern den Markt überschwemmten. Charakterlose (ich entschuldige mich jetzt schon für meine Wortwahl gegenüber allen Damen die das hier lesen) Weiber deren Gespräche in etwa den Sinn- und Informationsgehalt von 16jährigen Schulmädchen haben, die gerade ihren ersten Geschlechtsverkehr hinter sich hatten und deren Freizeit aus Party, Jungs, Alkohol und Party besteht. Ich konnte mich nach 10 Minuten an keinen einzigen Charakter mehr aus diesem Film erinnern.
Dieses sinnentleerte Gelalle über Penise, uninteressanten Frauenkram und gewollt männlicher Ausdrucksweise sollte wohl die "Stärke" der Frauen demonstrieren... ja... eigentlich wirkt das eher wie die klassische Hauptschulabbrecherin die mit 15 dann ihr erstes Kind bekommt und von Hartz IV lebt.
Kurz: Die Dialoge sind uninteressant, lächerlich und langweilig, jede Busfahrt mit einer Klasse von 16jährigen Schulmädchen garantiert interesantere Gespräche.

Fazit:
Kurt Russell mimt den Psycho Pathen und bekommt damit die beste Rolle des Films, der Rest ist nicht nur schlecht "für Tarantino Verhältnisse", sondern generell unterdurchschnittlich. Fürs Wachbleiben wird man mit einer der besten Auto Verfolgungsjagden der Film Geschichte belohnt, ansonsten bleibt nicht viel.
"Death Proof" ist der mit abstand schlechteste Tarantino.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hzi

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Das übliche Ich-schreib-ja-ach-so-coole-Dialoge-Gewichse von Tarantino, der glaubt, auch seine Einkaufsliste sei drehbuchwürdig, und der auch hier ungeniert seinen nervigen Fussfetisch auslebt, wofür er eigentlich nicht aufn roten Teppich, sondern zurück in den (Schmuddel-)Videostore gehört ...
Aber zugegeben: Unterhaltsam ist das schon (und sei es nur, um sich aufzuregen..), und der Stil des 70er-Jahre-Grindhouse-Kinos, dem er hier würdigt, wird auch ganz schön getroffen (mehr eine Vermutung als Gewissheit, bin kein Experte). Und Kurt Russell, mit beeindruckender Narbe im Gesicht, ist natürlich immer gern gesehen und passt auch sehr gut in seine Rolle.
Leider versauen mir die unsympathischen Weiber im 2. Segment (ausser die Winstead) immer wieder den Film, allen voran Tarantino-Spezi und Stuntfrau ZOE BELL mit ihrer ätzenden Visage (die Augen zu klein, die Nase zu lang, beides noch verstärkt durch ihre unsägliche Mimik der Sorte, als ob auch das Gesicht ein Akrobatikfeld wäre..), die genauso schlecht schauspielert wie sie - sorry - scheisse aussieht. Deren Gesicht gehört definitiv NICHT vor die Kamera!
Gesamteindruck also: Knapp ok.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

pischti

Antwort löschen

Schöner, unterhaltsamer Kommi, aber viel zu hohe Bewertung ^^ Man, was hat mich dieses Weibergequatsche irgendwann genervt :D


Hzi

Antwort löschen

Ich kann den halt schon immer mal wieder schauen (zumindest das 1. Segment), darum wäre alles unter 6 zu wenig. Mehr hat der aber auf keinen Fall verdient ... ;)


Jack_Torrance

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diesen Film habe ich mir schon vor einiger Zeit das erste Mal angesehen. Ich kannte mich noch nicht so sehr aus mit Tarantino. Daher war ich auch nicht voreingenommen. Als erstes fiel mir sofort das "Grindhouse" an dem Film auf, was wirklich einfach genial in Szene gesetzt ist. Viel besser als bei *Planet Terror*…
Danach fiel mir der saucoole Soundtrack und der, irgendwie unpassende aber dadurch doch wieder passende, Kurt Russel auf. Das alles ist schon verdammt viel in einem Film und lässt auf etwas gutes hoffen. Genau so ging es auch weiter: coole Dialoge (meist völlig belanglos, jedoch mit so einem coolen Charme), stetig gute Musik, ein immer coolerer Kurt Russel und schöne Frauen. Diese Grundstimmung gipfelte in einem der besten und unerwartetsten Szenen überhaupt; als Stuntman Mike sein wahres Gesicht zeigt. Einfach einsame Spitze, wie der kranke Psychopath loslegt und seine perversen Absichten endlich verwirklichen kann.
Leider ist der 2. Teil wie bereits erwähnt nicht ganz so stark aber das wird durch das tolle Finale wieder völlig gut gemacht.

Ich war also schon nach der ersten Sichtung recht begeistert. Ich musste jedoch bemerken, dass ich ihn bei jeder weiteren Sichtung noch besser fand!
Mittlerweile habe ich ihn schon viermal gesehen. Daher kann ich jedem empfehlen, der ihn beim ersten mal mittelmässig fand sich den Film nochmals anzusehen und zu sehen ob er ihn nicht doch besser findet als anfangs… ;)

Danach habe ich mir übrigens auch *Planet Terror* angesehen… Naja.
Ich persönlich finde, QT hat das ganze "Grindhouse" viel besser umgesetzt als RR. Dieser hat nämlich eine nicht wirklich tolle Story genommen und diese mit nervigen Charaktern ausgestattet. Dazu noch die viel zu extremen und zu viel eingesetzten "Grindhouse-Effekte".
Bei *Death Proof* war die Story jedoch typisch B-Movie. Die Charaktere ebenfalls und die Störungen kamen so spärlich vor, dass es nicht so extrem gewollt und augezwängt wirkte wie bei *Planet Terror*.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheMontageMan

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ich liebe Roadmovies. Neben Pulp Fiction und Reservoir Dogs der beste Tarantino. Perfekt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peteblueeyes

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Im Endeffekt sind das ja zwei Filme in einem. Zweimal die, mehr oder weniger, gleiche Story. Leider hält der zweite Teil des Films nicht das Niveau des ersten und deshalb gibt es von mir auch nur 6 Punkte. Da konnte ich mit Planet Terror doch einiges mehr anfangen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

timmoe

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht mein Lieblings-Tarantino, obwohl die Gesprächs-Fetischisten wieder voll auf ihre Kosten kommen. Death Proof macht Spaß, weil er hingebungsvoll auf seine Höhepunkte hinarbeitet, viele, vorwiegend schöne Menschen miteinander plaudern und agieren lässt, nur um sie im nächst besten Moment mit dem Reifen zu rasieren. Dass das alles keinen Sinn macht, ist nicht weiter schlimm, denn Death Proof personifiziet sich als Trash-Film und funktioniert auch als solcher. Der wie immer überragende Soundtrack tut dann das Übrige.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SilverDagger1992

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Death Proof" wird in vielen Fällen eher zu den mäßigen Tarantino-Werken gezählt, wenn nicht sogar zu dem mäßigsten. Völlig zu Unrecht. Der Film ist einfach eine abgefahren coole Liebeserklärung an das sleazige Grindhouse-Kino der 70er. QT geht hier mit Liebe zum Detail ans Werk. Messerscharfe Dialoge, coole Figuren, grandioser Soundtrack, Anspielungen und Referenzen en mass. Tarantino demontiert geschickt das Genre des Serienkillerstreifens und mischt es mit dem Genre des Carsploitation. "Vanishing Point" trifft auf "The Hitcher", garniert mit heißen Ladys und einem Kurt Russel, der seit "Die Klapperschlange" nicht mehr soo COOL war. Die Bildeffekte versprühen dazu den 70's Charme und man fühlt sich eingesogen in vergangene Tage.

Kein Unterhaltungsfilm, sondern ein KUNSTWERK!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

francester

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Sorry Tarantino, aber dieser Film ist Müll. Langweilig, uncool und einfach nicht deines würdig. Ein Schandfleck in deiner Filmografie, voll gegen die Wand gefahren hast du das Teil. Nur wegen Russel und dem Soundtrack keine Nullnummer.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

henrik.bruning

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Tarantino ist zwar "besonders", aber wenn in einem/diesem Film so gut wie nichts passiert, kann ich auch keine Punkte vergeben. Okay Dialoge gibt es schließlich auch.. aber welche von denen waren denn hier so "großartig"!? Hat mich leider nicht überzeugt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Taxxido Mask

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Sehr enttäuscht !
Ok der Film soll eine Hommage an denn Exploitationfilm der 70er sein , aber auch gute exploitationfilme hatten eine Handlung mit Spannung od. unterschweligem Sarkasmus oder man konnte sie auf Grund ihrer naivität od entspanntheit geniessen dieser Film hat keine grosse Handlung die meiste Zeit wird gequatscht Tarantino ist zwar ein Meister des Dialogs , aber auch hier fällt es ihm schwer durch Dialog die fehlende Handlung auf zu wiegen und einen Film zu machen denn man wenigstens konsumieren kann. Kurt Russell ist zwar ein toller Schauspieler aber von seiner Rolle weiss man nicht sehr viel, ja was gibts noch zu sagen , eine Hommage an die Grindhouse Filme müsste etwas anders aussehen, ach ja wenn der Film jetzt spielt warum stehen dann alle frauen auf alte Musik uns haben denn Style aus denn 70ern nicht sehr nachvollziehbar das heutige Frauen auf diesen Stil besonders abfahren !!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SilentAccount

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Dreimal habe ich Death Proof schon gesehen. Drei Sichtungen mit äußerst unterschiedlichen Bewertungen. Drei Sichtungen, die unterschiedlicher nicht sein können: Einmal mit der Frau, die ich vergötterte und meiner damaligen Freundin im Kino (Es handelte sich im Übrigen um zwei verschiedene Damen, was die Sache höchst skuril machte), einmal mit einer Flasche billigem Lambruso in der schäumenden Badewanne und letztlich vor zwei Tagen im Kreis von guten Freunden mit losem Mundwerk.
Anfangs war ich sehr enttäuscht von diesem Hommage-Werk Tarantinos an das Grindhouse-Kino sowie sich selber. Es war wohl diese Selbstverliebtheit, mit der Quentin sich selber metaphorisch alle fünf Minuten einen cineastischen High Five gab: "GEIL! Jetzt spiele ich auf Kill Bill an. Das wird soooo episch, oder Robert Rodriguez, mit dem ich sehr gut befreundet bin?" "Ja, Quentin..." "Und alle so YEAH! Die Leute im Kino flippen aus, wenn sie diese Hommage an Quentin Tarantinos Reservoir Dogs sehen, oder Robert Rodriguez?" "Ja Quentin" "wooooohoooooo, Robert! Ich bin so awesome, Robert!" - so, oder so ähnlich, könnte es wohl gewesen sein.

Beim zweiten mal war ich entspannter und wusste, was mich erwartet: Lauwarme Unterhaltung an einem kalten Tag, der in meiner Badewanne absoluten Sinn ergab. Ich achtete auf die schönen Mädels und die Dialoge, die eben nicht hingerotzt waren, sondern wie Signaturen über den Film hingen. Für einen Abend, an der ich keiner intellektuellen Handlung folgen wollte, tat Death Proof nicht weh und hatte mit Russels Kurtchen einen Hauptdarsteller, der durchaus weiß, wie man schauspielert. Der Film erlangte ein paar weitere Punkte in meiner Bewertung und lag nun im Spektrum "Kann man mal gucken, wenn sonst nix läuft".

Das dritte mal, auf einer größeren HD-Leinwand und mit dummen Sprüchen, entfaltete Death Proof aber seine volle Wirkung - wie ein schweizer Käse, der erst reifen musste. Death Proof wollte plötzlich funktionieren, es wollte zeigen "Hey, schau mich an - ich bin eigentlich doch ganz cool. Ich habe coole Karren, schöne Autos, herbe OneLiner und knackige Dialoge". Und ich dann so "Jaaaaa, Mann, du hast Recht. Eigentlich hätten wir schon viel früher Freunde werden können" und er so "Ja, Mann, aber du wolltest ja nicht. Ich war immer da und habe gewartet." und ich so "Alter...." und er so "war das zuviel?" und ich darafhin "Yo Mann!"

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BlackLevel

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"Death Proof" ist eine unterhaltsame Hommage an die B-Movies und Exploitationsfilme der 70er Jahre..

Die lauten V-8 Motoren der Muscle-Cars: Ford Mustang Mach I, Dodge Challenger, Dodge Charger und Chevrolet Nova, versprühen ordentlich Testosteron und machen Laune. Auch die Verfolgungsjagt ist richtig klasse in Szene gesetzt..

Die weiblichen Darsteller, dürften dem wahrscheinlich überwiegend männlichem Publikum, ebenfalls ordentlich einheizen (Stichwort: Lapdance).. Und Kurt Russel alias 'Stuntman Mike' gefällt in seiner herrlich abgefuckten Rolle.

Der Film hat zwar die ein oder anderen Längen, ist aber insgesamt sehenswert, vor allem für Fans von Muscle-Cars^^

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Val Vega

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tarantino-Werkschau #6

“Hey, Pam, remember when I said this car was death proof? Well, that wasn't a lie. This car is 100% death proof. Only to get the benefit of it, honey, you REALLY need to be sitting in my seat.”

Dieser Film beweist einmal wieder, dass Filme von hoher Qualität an den Kinokassen nicht unbedingt äußerst erfolgreich sein müssen. Denn „Death Proof“ ist ein echter Knaller. Wie ein richtiger Tarantino setzt er hier auf den perfekten Mix aus Filmzitaten, Querverweisen auf jede Menge Carsploitation der 70er – und dreht den Film auch noch mit den typischen Filmmaterialfehlern der Billigproduktionen jener Zeit.
Doch tief im Kern ist Tarantinos „Death Proof“ ein äußerst feministischer Film. Die Frauen drehen den Spieß um – sie brauchen sich nicht von einem Mann jagen lassen. Sie werden nicht dominiert, sondern sie geben den Ton an. Sie sind jetzt diejenigen die ihn ficken. Sie alle sind emanzipierte Frauen wie sie ihm Buche stehen, wunderschön und tough mit einem starken Willen.

Doch wer diesen Film wirklich rockt ist die coole Sau schlechtin Kurt fuckin‘ Russel mit einer DER Bösewichtrollen seines Lebens. Die Mädchen allen voran Rosario Dawson aber auch Zoe Bell und Sidney Tamiia Poitire sind allesamt klasse und extrem sympathisch. Sie sind die perfekten Aushängeschilder einer geheimen Frauenwelt, die den Männern vorenthalten bleibt und in welche Tarantino hier einen Einblick zu erhaschen in dem er seine eigen aufzieht.

Die Szene in der Bar, in der Stuntman Mike gleich einmal die süße Pam gespielt von Rose McGowan zum Morden klar macht, mit Quentin Tarantino himself und seinem Buddy Eli Roth finde ich einfach hammermegaobergeil und ich könnte mir diese Szenerie stundenlang ansehen bis letztendlich zum fulminanten Finale des Lapdance Arlene (Mann… was hat’n die für’n Wahnsinnshintern).

„Well, the first time that I saw him
He was sittin' on a piano stool
I said "Tell me dad, when does the fun begin?"
He just winked his eye and said "Man, be cool."

“Death Proof” ist für mich eine einzigartige Kifferfantasie, die Tarantino in fehlerhaften bildern auf die Leinwand packt. Gespickt mit Musik zum Niederknien, Dialogen voller tarantino’scher Coolness und ein paar grandiosen Actionszenen, die besser sind als in so manchem modernen Actioner (Fast and the Furios Teil 1 – Teil 98). Tarantino erschafft ein vollkommenes absolut feministisches Frauenbild, durch eine von ihm kreierte Welt der Frauen. „Death Proof“ macht Spaß und bockt. Spaß und Unterhaltung in bester Tarantinomanier garantiert – TODSICHER!

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

dannydiaz

Antwort löschen

ich hab die special dvd, die duftet nach motoröl mit einem hauch diesel und einem bouquet von lack. im ernst, schon wenn man die Hülle aufmacht, fühlt man sich wie im Film. Ist echt das beste dvd special, seit das Parfum mit jeweiligem Duftfläschen für die jeweilige Szene.
Robert Rodriguez hat das ja so ähnlich in diesem Spy Kids Film gemacht wo man im Kino so Duft Kärtchen zum aufkratzen bekommen hat.


Val Vega

Antwort löschen

Ich hab da leider nur die stinknormale Version.


JonnyvsSherlock

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

70er Jahre B-Movie voll in die Fresse, fuck yeah!
Was uns Tarantino hier abliefert, ist einfach eine vor (Pseudo)Coolness strotzende Unterhaltungsbombe, die so mit Dialogen und Belanglosigkeiten vollgestopft ist, dass man schon blöd sein muss, um diesen Film im herkömmlichen Sinn zu betrachten. Der Musikeinsatz ist (wie immer beim Quentin) erste Sahne und macht einen Großteil des Films aus. Die übliche Affinität des Regisseurs für feminine Rachefantasien kommt in diesem Film besonders gut und passend zur Geltung. Das ewige Gelaber der Mädels ist ein Riesenspaß und die erste Stunde, die eigentlich nur aus Dialogen und einer richtig geilen Tanzszene besteht vergeht unfassbar schnell. Für diesen Moment, indem man erkennt, dass eigentlich nichts passieren muss, damit es unterhaltsam ist, liebe ich den Film einfach. Dannach wird der Spieß sozusagen umgedreht und dem übrigens fantastisch spielenden Kurt Russel geht's ordentlich an den Kragen.
Die Charaktere sind mal wieder bis in jedes Detail durchgestylte Zitatschleudern und die Kameraeinstellungen perfekt durchdachte Anspielungen und Eigenkompositionen.
Zum Schluss hauen und treten die toughen Girls nochmal mit aller Wucht in die Kamera und wenn dann der Abspann mit April March's genialem Song "Chick Habit" einsetzt, wird mein bereits 114-minütiges Dauergrinsen noch breiter!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

John_Reb

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Grandiose Dialoge, fetzige Mädels, absolut genialer Soundtrack und ein verdammt cooler Kurt Russel!
Death Proof ist vielleicht nicht der beste Tarantino und trifft auch sicher nicht jedermanns Geschmack, doch ich für meinen Teil schaue mir diesen Streifen immer wieder gern an! :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

blublossom

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Schon damals im Kino war ich wieder einmal von der Tarantino typischen Machart begeistert. Auch der abgefahrene Zusammenschnitt, die Streifen und Kratzer, welche immer mal wieder aufblitzen, oder auch der Wechsel von schwarz/weiss zu farbig sind total trashig. Die Musik wurde ausgezeichnet gewählt! Für mich toppt die Machart eindeutig den Inhalt.

Auch heute kann ich mir diesen Film, genauso wie alle anderen Tarantino Filme hundertmal anschauen, da wird mir nie langweilig. Dieser Film ist für mich wie ein absolut schräges Kunstwerk, das ich immer wieder betrachten und neue Dinge entdecken kann. Die Schauspieler wurden super gewählt, jeder ist für sich eine FIGUR.

Oft werden die langatmigen Dialoge kritisiert, meiner Meinung nach sind genau diese Dialoge total abgefahren, man meint fast, man sässe neben den Mädels in der Bar oder im Restaurant und hört ihnen bei Ihrem Smalltalk zu.

Nicht jeder wird hier auf seine Kosten kommen, man muss es einfach mögen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DKennyK

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Erschreckend schlechter Tarantino.
Auch dank der zweistündigen DVD-Version zieht sich dieser Film unerträglich, was an den nie enden wollenden oberflächlichen Diskussionen der Damen liegt (obgleich Mary Elizabeth Winstead verboten gut aussieht). Wenn dann in der Mitte und am Ende doch unerwarteterweise etwas passiert kann man sich schonmal erschrecken. Wenigstens sind diese beiden Szenen recht gut in Szene gesetzt. Auch Kurt Russel kommt zumindest in der ersten Hälfte sehr cool rüber und hat die besten Dialoge vorzuweisen.
Nein Danke, einfach nicht mein Fall, Langeweile pur.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch