Das Ding aus einer anderen Welt

The Thing (1982), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 22.10.1982


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
8.1
Kritiker
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
7930 Bewertungen
212 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von John Carpenter, mit Kurt Russell und Charles Hallahan

In John Carpenter Horror Remake Das Ding aus einer anderen Welt bekommt es Kurt Russell am Nordpol mit einem Alien zu tun, das seine Basis unbemerkt infiltrieren kann.

Im Winter 1982 entdeckt ein zwölfköpfiges Wissenschaftlerteam in einer entlegenen Forschungsstation am Südpol einen Außerirdischen, der über 100.000 Jahre im Schnee begraben war. Als er aufgetaut ist, tritt der Alien in immer wieder neuer Gestalt auf, verbreitet Panik unter den Forschern und wird schließlich einer von ihnen.

Hintergrund & Infos zu Das Ding aus einer anderen Welt
Der Film basiert auf Das Ding aus einer anderen Welt von Howard Hawks und Christian Nyby aus dem Jahr 1951, auch wenn im Original das Alien noch eine Superpflanze war, die ihre Sprösslinge mit Forscherblut bewässern wollte.

  • 37795279001_1860823122001_th-5061de18c569b0e4f555669f-1592194047001
  • 37795279001_1860843549001_th-5061e026c569b0e4927d669f-782203291001
  • Das Ding aus einer anderen Welt - Bild 1969692
  • Das Ding aus einer anderen Welt - Bild 1969702
  • Das Ding aus einer anderen Welt - Bild 1969679

Mehr Bilder (10) und Videos (6) zu Das Ding aus einer anderen Welt


Cast & Crew


Kommentare (202) — Film: Das Ding aus einer anderen Welt


Sortierung

White_Tip

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat kein bisschen unter dem Zahn der Zeit gelitten. Immernoch absolut spannend und genial insziniert!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

lennardB.

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

John Capenter bester Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mrfranky

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Rattengeiler Schinken,war zwar nie richtig gruselig,dafür aber stimmig,dolle Spezialeffekte und der Humor kam auch nicht zu kurz.
"....ja glaubst du,mich kann noch was erschüttern..?"

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dantist

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Typisch Amis, selbst in einer einsamen Forschungsstation am Nordpol bis an die Zähne bewaffnet.

Klasse Film, am besten Nachts schauen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

AryanSalt

Antwort löschen

Ich finde eigentlich Nachts schauen immer am besten.


MetalFan92

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Die Effekte die einen geboten werden sind der Wahnsinn.
Die Story an sich fand ich nicht so interessant, jedoch ist der Film sehr atmosphärisch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lydia Huxley

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Ja, so ähnlich habe ich mich vor kurzem auch bei "Wild At Heart" gefühlt. Während der Sichtung denke ich noch, was das für ein blöder Film ist und hier sehe ich dann, dass alle Welt davon begeistert ist. Zum Glück habe ich vorhin noch gelesen, dass der Film im Erscheinungsjahr floppte. Wenigstens wäre ich in den 80ern nicht der Außenseiter^^

Der Plot ist simpel. Bietet aber eine interessante Ausgangssituation für einen anständigen Alien-Horror-Streifen. Auch das Setting zwischen den schneebedeckten Bergen Alaskas ist atmosphärisch einwandfrei und wunderbar zu bestaunen. Dafür gebe ich gerne zwei Punkte. Doch dann verliert sich die ganze Schose leider in Ödnis und Lächerlichkeit. "Das Ding aus einer anderen Welt" erschöpft sich am laufenden Band in schlechten Effekten, die durch den Einsatz von viel Kunstblut und Schleim, gerne schockieren möchten. Die Trick- und Maskeneffekte sehen aber so künstlich, billig und lahm aus, dass Schock, Grusel oder geschweige denn Horror mir komplett verwehrt blieben. Trotz Gedärme und seltsamen Mutationen kam nicht mal wirklich sowas wie Ekel auf. Es sieht einfach zu albern aus. Wäre es eine Parodie auf das Original von 1951, hätte ich das vielleicht noch nachvollziehen können. Aber so muss ich das leider als trashigen Mist abtun. Hat nur noch gefehlt, dass aus dem Gummileichen Konfetti rausrieselt und Luftschlangen statt Blut aus den deformierten Körpern rausschießen.

Zwischen den verhunzten Splatter-Szenen soll Panik und Paranoia unter den Mitarbeitern in der Forschungsstation für Spannung und Thrill sorgen. Was auf der einen Seite völlig überzogen inszeniert wurde, ist an dieser Stelle viel zu zurückhaltend. Ich wette, dass Menschen angesichts der Dinge, die dort vor sich gehen, völlig anders reagieren würden. Aber die Herren der Schöpfung scheinen ein paar ziemlich abgebrühte Typen zu sein. Was hier psychologisch doch recht interessant zu beobachten gewesen wäre, plätschert nur öde und vorhersehbar vor sich hin und endet in einem platten, abrupten und doch lang ersehnten Finale. Selbst der von mir hoch geschätzte Kurt Russell kann hier nichts mehr gerade biegen. Es hat bei mir einfach nichts gezündet - düstere Atmosphäre, bedrohliche Spannung, Abscheu und ausbrechender Wahnsinn mutierten zu einem laaaangen, lauten Gähnen. Dem Hawks'schen Original gebe ich gerne noch eine Chance. Aber mit diesem Amoklauf im ewigen Eis werde ich wohl nicht mehr warm.

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 25 Antworten

Mumi68

Antwort löschen

@Lydia: Schlechte Effekte? Tut mir leid aber da haben die Maskenbildner unglaubliches geleistet! Doch stimme ich dir zu, dass diese Effekte nicht wirklich ausschlaggebend sind für Ekel oder derengleichen.
@kobbi88: Was war bitte an diesem Film stereotypisch??
Atmosphäre entsteht durch die Spannung, die Charaktere, durch Kameraarbeit und Sound. Das wurde wie ich finde sehr gut verarbeitet und umgesetzt. Würde mich wundern welcher Horrorfilm das besser hingekriegt hat...


kobbi88

Antwort löschen

@ Mumi: Unglaubliches. Ja. Unglaublich Schlechtes...


sachsenkrieger

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

John Carpenters Zeit waren definitiv die Eighties und dies ist einer seiner besten Filme. In der Abgeschiedenheit der Eiswüste taut ein nicht allzu freundlicher Außerirdischer auf und ist stinkend sauer. Da halfen auch volle Zimmerbeleuchtung und ein Sitzplatz mit dem Rücken zur Wand nur wenig gegen die Gänsehaut und das Zittern.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lexgorecor

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

feiner 80ties horror !wirklich nett anzusehen

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kai_Asmus

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster! The Thing ist Carpenter's Bester. Düstere Stimmung, Effekte der Extraklasse und ein Kurt Russel in Hochform!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

philipp.warnke

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meines Erachtens das beste (Horror-)Remake überhaupt. John Carpenter at his best.
Das Script ist ausgeklügelt, die Atmosphäre ist überragend und beklemmend und zu jeder Sekunde des Films weißt du, dass man niemandem trauen kannst.
Aber das wirklich grandioseste ist, dass der Film so gut gealtert ist. Egal ob ich ihn mir heute oder in 10 Jahren nochmal angucke. Die Effekte bleiben top. Ich bin ja großer Fan von Practical Effects und heilige Scheiße...der Film hat so viel und so qualitativ ansprechende davon. Alleine die Defibrilator-Szene (und Haps...weg sind die Arme). Echt gut gemacht und ich kann mir den immer wieder ansehen.
Auch wenn ich nicht ganz verstehe warum alle auf Kurt Russel, den Hubschrauberpiloten hören. Ich meine, gibts da keinen anderen der dafür besser geeignet wäre oder ist er der Anführer weil er die dicksten Eier hat und sonst eh alle abfackeln würde?
Für mich ein zeitloser Klassiker und einer der besten Horrorfilme.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HorstStecher

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

John Carpenter auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Bedrückende Atmosphäre - totale Spannung - die Kamera ist sehr intensiv und fängt die langsam steigende Bedrohung von innen gut ein. Wenn das Ding sich dann "zeigt" geht's blutig und technisch perfekt zur Sache. Schade, dass jemand wie Rob Bottin nicht mehr tätig ist. Die Make-up-Effekte sind wirklich bahnbrechend.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

InfiniteJest

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Laut Aussagen von Mitarbeitern der Amundsen-Scott-Südpolstation werden traditionell nach Abflug des letzten Flugzeugs zu Beginn des Winters am Südpol beide Versionen von The Thing gemeinschaftlich angesehen."
- Wikipedia aus Iceman's South Pole Page, Stand 22.10.2013

Danach werden traditionell zur Sicherheit alle Haustiere getötet und verbrannt. Wer protestiert muss ebenfalls brennen, überleben heißt gründlich sein. Das geht jedes Jahr so. Polstationen sind seit der schicksalhaften ersten Filmvorführung 1982 nicht besonders beliebt. Es ist einfach nicht möglich sich des blanken Horrors und der perfiden Paranoia zu erwehren, welche John Carpenters Film jedes Jahr auch in den Forschern erweckt. Er ist einfach zu gruselig. Niemand kann gegen die Tradition aufbegehren ohne Misstrauen zu erregen. Seit mehr als 30 Jahren ist die Lage am Südpol ein einziger Ausnahmezustand, Flammenwerfer- und Bezinkosten verschlingen das Budget während die Forschung stagniert. Man kann sich nur fragen, was Carpenter sich dabei gedacht hat…

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Vaultguy

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gutes Remake des Klassikers von 1951

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

bestseimon

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

John Carpenter schuf 1982 mit THE THING einen der großen Horror-Klassiker der Filmgeschichte. Wobei ähnlich wie bei Ridley Scotts ALIEN natürlich auch noch ein nicht unwesentlicher Teil Science-Fiction mit hinein spielt. Dieser Mix funktioniert auch hier wieder prächtig. Carpenter baut die Spannung fast schon perfide langsam auf. Von Beginn an schwebt dieses bedrohliche Gefühl mit, dieses Unwohlsein, das nur wenige Filme dieser Art so hinbekommen. Für Carpenter dagegen scheint das ein Kinderspiel zu sein. Atmosphärisch ist THE THING sicherlich einer der besten Filme, die ich in diesem Genre kenne. Besonders der minimalistische, aber ungemein effektive Score von Ennio Morricone untermalt die einzelnen Szenen in absoluter Gänsehautstimmung. Besser hätte man das kaum gestalten können.
Das Besondere an THE THING ist aber auch, dass es hier von Anfang an zwei Bedrohungen gibt und man nie weiß, wann eine von diesen zuschlägt. Einerseits besteht natürlich die Gefahr durch das Alien an sich, auf der anderen Seite könnte schon jeder von diesem infiziert sein. Man weiß also nie genau, wer noch ein Mensch ist und wer schon den außerirdischen Organismus in sich trägt. Carpenter treibt die Spannung immer weiter nach oben. Auch weil der Film kaum vorherzusehen ist. Von den Wendungen ist man immer wieder überrascht, teilweise sogar schockiert. Denn wenn THE THING eines nicht ist, dann zimperlich. Allein der Einstiegssequenz verdeutlicht dies. Die Effekte sind, so ekelhaft sie auch erscheinen mögen, noch immer faszinierend. Ein grotesker, makaberer Anblick, der auch heute noch seine Wirkung erzielt, zumindest bei mir.
Die einzige Schwäche, die ich ausmachen konnte, war die oberflächliche Charakterzeichnung. Einige mögen jetzt vielleicht wieder genervt aufstöhnen, aber ich kann es einfach nicht ignorieren, wenn mir die Figuren komplett am Arsch vorbeigehen. Sicherlich ist das ein Problem, das viele Horrorfilme haben und ohne Frage ist THE THING in dieser Hinsicht noch einer der besseren Vertreter, allerdings wäre die Möglichkeit bestimmt da gewesen, ihnen noch mehr Tiefe zu geben. Zumindest ein wenig. Aber hier leben die Figuren einzig von den Spannungen in der Gruppe und dem gegenseitigen Misstrauen. Im Endeffekt bleiben sie alle etwas verschenkt und stereotyp. Einzig Kurt Russel sticht ein wenig heraus.
Am Ende ist THE THING aber dennoch ein in nahezu jeder Hinsicht gelungener Horrorstreifen mit herausragenden Bildern und einer an den Nerven zerrenden Stimmung, womit er für mich zu Recht als Klassiker gilt.

http://planetofpictures.blogspot.de/2014/01/the-thing-us-1982-john-carpenter-das.html

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

nerdkiller

Antwort löschen

Zu wenig Punkte...


bestseimon

Antwort löschen

Wen interessieren denn schon Punkte?


MrDepad

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Mit "The Thing" drehte John Carpenter 1982 ein Remake des Originals aus dem Jahr 1951.
In dem Film geht es um eine Forschungsstation in der Antarktis, die von einem außerirdischen Organismus infiltriert wird. Dieser Organismus kann menschliche Zellen kopieren und so eine Person exakt nachstellen.
Carpenter nutzt die Ausgangssituation vor allem, um die angespannte Lage zwischen den Figuren zu zeigen, da hier sich niemand gegenseitig mehr trauen kann und der Organismus jederzeit unvorbereitet zuschlagen kann. Klassischen Horror gibt es eher seltener, was für mich auch einen der größten Kritikpunkte darstellt. Effekttechnisch ist der Film allerdings absolut genial und selbst heutzutage wirken die Szenen, in denen sich Körper transformieren und in eklige, schleimige Alienwesen umformen, extrem gelungen.
Darstellerisch überzeugt vor allem Kurt Russell durch seine charismatische, raue Art. Er ist durchwegs ein deutlicher Sympathieträger und so lässt es sich leicht verschmerzen, dass die anderen Figuren etwas weniger gut gezeichnet sind.
"The Thing" ist ein Horrorfilm, der hier und da ein paar Längen hat und horrortechnisch gerne mehr aufdrehen dürfte. Die Effekte sind aber über alle Zweifel erhaben und mit Kurt Russell bekommt man einen starken Hauptdarsteller, von daher lohnt sich eine Sichtung in jedem Fall.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FrEAk0

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Filmlücke geschlossen und letzter verbleibender Carpenter Film endlich gesehen ...

Blutig,Schleimig,Gruselig,Eklig...Carpenter !
Ich kann garnicht viel schreiben, so geflasht bin ich noch.
GRANDIOS !

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

FrEAk0

Antwort löschen

Eigentlich müsste ich mich schämen den so lange vor mir herzuschieben :)

So einer geht noch vorm Pennen


T00BI

Antwort löschen

Super Film ;)


Ali34

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der beste Film von John Carpenter. Der Film wird nie langweilig und die Atmosphäre ist einfach bombastisch. Ich liebe diesen Film und ich würde es kein Stück verändert. Ganz großes Kino!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MartinNolan

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Carpenter exerziert in dem Remake von 1982 „The Thing“ eine regelrechte Parade an Splatterlementen und vernachlässigt dabei fast vollständig sich seinen Figuren und der Spannung unter den Menschen zu widmen. Vielmehr verkommen die Schauspieler zu Statisten, da die eigentliche Hauptrolle das mutierende, ekelerregende Alien spielt. Das Erschreckende wird dabei solchermaßen ausgekostet, wenn auch sicherlich beeindruckend, auch für heutige Verhältnisse, dass das Gefühl der tatsächlichen Bedrohung, der Horror leider größtenteils auf der Strecke bleibt. Erinnerte mich irgendwie an Ridley Scotts „Alien“ ohne den klaustrophobischen Horror. Ein solider Effektfilm, der mehr mit den Möglichkeiten der Spezialeffekte arbeitet als mit den Gefühlen des Zuschauers.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alex.de.Large

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dedicated to: Kobbi88

Nachdem ich 1981 "Tanz der Teufel" mit der Mutter eines Freundes sehen "mußte",(Alternative war; Gassi gehen mit den Hunden), war ich doch irgendwie angefixt auf Filme mit "Effekten".
Und das habe ich hier gekriegt.
Ich hatte mich mit meinen schmalen 14 Jahren ins hiesige Bahnhofskino "reingemüllert".
Und, das was die nächsten 2 Std. auf mich niederprasselte, war sowas wie ein früher Nerdgasm.
Das hatte sich das Mainstream-Kino bis dahin nicht getraut.
Sich eine potentielle Zielgruppe zu erschaffen.
Die Zombie-Welle war gerade mehr oder weniger ausgelatscht, aber Carpenter wußte wahrscheinlich, dass sich da eine Gelegenheit bot.
Einen Film raushauen, der optisch alles bisher Gesehene in die Tonne tritt.
Noch krasser, noch blutiger, und ja auch, noch trashiger.
Hier ist Alles nur Mittel zum Zweck, aber genau so ist das ja auch gewollt.
Ich kann echt jede Szene nachträglich abfeiern.

Die "Hundeverwandlung"
Die "Hände im Brustkorb-Szene"
Der "Spinnenkopf"
Die "Wer ist es...Blutprobe"
etc.
Das ist alles so "Over the Top", das es nur noch wohlwollend goutiert, aber doch nicht ernsthaft kritisiert werden kann.
Damals "State of the art", heute für Manchen nur noch einen Knetfiguren-Vergleich wert.

Fazit:"I Love it"

"Ich weiss nicht, was du jetzt tust, aber ich gehe jetzt in meine Hütte, und besauf mich."

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

Einar

Antwort löschen

Bin kein Horrorfan - aber den fand ich recht passabel.


Aal.Pacino

Antwort löschen

Also das Wort ,, Trash " tut schon fast nen bisschen weh ^^


Martin Oberndorf

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Willkommen zum siebten Kommentar des titanischen Trios.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, euch fortzubilden und euer Filmwissen gehörig aufzuwerten, auf dass ihr euch ab sofort Filmintelektuelle nennen könnt.
Diesmal wollen wir mal ein Remake reviewen, und zwar eines, welches von vielen Seiten als genial bezeichnet wurde.
Nach einem hochwissenschaftlichen Auswahlverfahren wurde sich nämlich auf John Carpeter's "Das Ding aus einer Welt" geeinigt.
Roll on!
...
Es sterben Hunde.
Es sterben Hunde.
Es sterben Hunde.
Es sterben Hunde.
Es sterben Hunde.
In John Carpeter's Ding aus einer anderen Welt sterben Hunde.
Nur so zur Info.
Der Schädel sieht nachher etwas anders aus.
Aber dass es ein Außerirdischer, ein "Ding", ist, dass dies vollbringt, damit könnte ich noch leben.
Aber die vierpfotigen Kameraden wird zuvor noch fleißig hinterhergeschossen.
Es hat die Person dann, sofern ich es richtig verstanden habe, wenigstens einen Grund.
Aber wie bei Der mit dem Wolf tanzt tut es mir weitaus mehr weh als wenn Menschen sterben. Seien sie noch so sympathisch und sei die Todesart noch so nah am Grenzwertigen.
Hier wäre eher das zweite angesagt. Dafür doch sehr häufig.
Nun denn, um zum eigentlichen Kommentar.
Dieser Absatz ist gewiss kein Negativpunkt, und soll zeigen, dass ich bei dem Film ein ähnlich mulmiges Gefühl hatte wie die Meisten. Trotz meiner Unfähigkeit, viel Empathie zu zeigen. Für den Homo Sapiens.

Dieser Film ist athmosphärisch so dicht wie ein Alkoholsüchtiger nach einer langen Partynacht. Auf einem Junggesellenabschied. In einer Brauerei.
Es liegt etwas in der Luft: Paranoia.
Misstauen. Misstrauen durch Paranoia, Paranoia durch Misstrauen.
Beides nicht unberechtigt. Vertrauen ist ein Luxus, den zu leisten man nicht im Stande ist.
Da wird man schonmal getötet, wenn man zu sehr auf jemand anderen setzt. Oder überhaupt.
Es ist die - eine - Hölle, durch die diese Männer hier gehen.
Bluttriefend, es befinden sich unkenntliche Teile und Fetzen auf dieser Station. Rot ist die Farbe. Alarm.
Sie haben sicher zuvor noch nie etwas vergleichbares gesehen. So viel Innenansicht.
Getrieben von Angst, Panik - aufgrund der Tatsache, dass sie das gerade gesehen haben UND der Befürchtung, fast schon des Wissens, dass sie auch so enden werden, kann es etwas Schlimmeres geben? - beobachten jeden Schritt, den ein anderer macht.
Angst vor der eigenen Gruppe. Nur sich selbst wagt man, zu trauen. Gut so.
Den Spruch mit Vertrauen und Kontrolle kennt ihr ja wahrscheinlich.

Ja, John Carpenter's Film überzeugt nicht mit Handlung. Auch mit Charaktertiefe. Auch brillante Dialogenbleiben aus. Wer das erwartet, der kann schonmal woanders suchen gehen, denn die Enttäuschung ist vorprogrammiert.
ABER es ist ja ein Crossover aus Science Fiction und Horror, bei dem letzter Teil überwiegt.
Und da kommt es auf eine Sache mehr an als auf alles andere: Atmosphäre, baby!
Und das gibt's in absoluter Perfektion. Nervenkitzelsequenzen und unerwartete Gräuel, und eben dieses PERFEKT eingefangene Gefühl der Verfolgung, des Misstrauens, des Wissens, jeden Moment in einer zu kennen geglaubten Person ein Monster zu erkennen. Spannung - immer wieder.
Und irgendwie hab ich auch das unerklärliche Bedürfnis, den mal im Autokino zu sehen.

Ich gehöre zu jenen - die eine Minderheit darstellen - die auch das Original aus den 1950ern gesehen haben. Und ich finde, dass man aus einer mittelmäßigen Filmvorlage enorm, ENORM, enorm viel herausgeholt hat. Wirklich. Denn es gab nicht viel, was das Original zu bieten hatte. Da gibt es weitaus gelungener Filme aus dieser Zeit, die Spannung oder Unbehagen signalisieren können. Und dann macht man daraus das hier. Verändert einfach mal die Eigenschaften des Dings zum Unheimlicheren und schon passt das. Das Remake schlägt das Original um Längen. Es ist ja fast so, als wäre der 1950er Streifen ein Demoband oder eine Beta-Testversion. Das trifft sicher viel Fans des Originals, aber zu denen zähle ich mich schlicht und ergreifend nicht. Das ist halt meine Meinung.

John Carpenter's "Das Ding aus einer anderen Welt" ist eine kalte Angelegenheit.
Das ist auch gut so.
Genauso wie der Film alles gut macht und somit auch gut ist.
Und mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

bedenklich? 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 32 Antworten

kobbi88

Antwort löschen

Ja, duuuuu... hier sind ja noch mehr (Martin)...


Mr. Pink

Antwort löschen

Diese Entscheidung ist überhaupt nicht einfach. Die Maus hat es nämlich nicht verdient, eher zu sterben als der Mensch, nur weil sie kleiner und schwächer ist und nicht sprechen kann. Jedes Leben ist gleich viel wert. Ich würde Tiere aber auch nicht über den Menschen stellen, denn das wäre genau derselbe Speziesismus.



Fans dieses Films mögen auch