Das Ding aus einer anderen Welt

The Thing (1982), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 22.10.1982


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8.1
Kritiker
48 Bewertungen
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7.4
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219 Kommentare
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von John Carpenter, mit Kurt Russell und Charles Hallahan

In John Carpenter Horror Remake Das Ding aus einer anderen Welt bekommt es Kurt Russell am Nordpol mit einem Alien zu tun, das seine Basis unbemerkt infiltrieren kann.

Im Winter 1982 entdeckt ein zwölfköpfiges Wissenschaftlerteam in einer entlegenen Forschungsstation am Südpol einen Außerirdischen, der über 100.000 Jahre im Schnee begraben war. Als er aufgetaut ist, tritt der Alien in immer wieder neuer Gestalt auf, verbreitet Panik unter den Forschern und wird schließlich einer von ihnen.

Hintergrund & Infos zu Das Ding aus einer anderen Welt
Der Film basiert auf Das Ding aus einer anderen Welt von Howard Hawks und Christian Nyby aus dem Jahr 1951, auch wenn im Original das Alien noch eine Superpflanze war, die ihre Sprösslinge mit Forscherblut bewässern wollte.

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Kommentare (208) — Film: Das Ding aus einer anderen Welt


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GenervterUser980234

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Perfekter Horrorfilm, an den seinerzeit nichts, aber auch gar nichts rankam.
Außer Alien natürlich.

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arzutomta

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@GenervterUser980234
Ok. Dann gucke ich den Film mal.


GenervterUser980234

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Es gibt einen in schwarz/weiß aus den frühen 50ern glaube ich, und zu meinem Erstaunen war der auch gar nicht mal so schlecht. Die Leute haben sich damals bestimmt ordentlich gegruselt ;D


AtlanGV

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Old but gold...

Habe den Film mal geschenkt bekommen auf Blu-ray. Ich bin generell ein SciFi und Horror Fan und ich finde diesen Film echt Klasse bzw. er ist ja auch ein Klassiker.
Er erzeugt außerdem eine sehr gute Atmosphäre und die Spannung wird gut aufgebaut.
Gucke den Film immer gerne..

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Terminator-800

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der besten Filme aller Zeiten.

Die Musik, Schauspieler, Tricks, alles wirkt total echt und die beklemmende Atmosphäre tut noch ihr Übriges dazu.

Ich habe des bestimmt schon zehnmal gesehen.

Übrigens: Das Computerspiel "The Thing" ist auch sehr spannend und hat am Ende einen direkten Bezug zu dem Film, klärt noch etwas auf aus dem Film. Es lohnt sich. ;-)

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein weiterer Klassiker von John Carpenter mit für die damalige Zeit grandiosen (Schock-)effekten und einer packenden Atmosphäre.

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AndiiSc

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die sind immer noch grandios :)


Simbod

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Bewertung9.5Herausragend

Im Grunde kann man John Carpenters "The Thing" vorwerfen, bloß eine 3 Jahre später erschienene Alternativversion von Ridley Scotts "Alien" in anderer Umgebung (Antarktis statt Raumschiff) zu sein. Dies wäre auch völlig korrekt. Auch hier dezimiert ein überlegener Alienorganismus das Team und pflanzt sich munter in ihnen fort.
Im Gegensatz zum ebenfalls grandiosen "Alien", schafft Carpenter es allerdings noch ein sehr interessantes und spannendes Element in seine Version einfließen zu lassen. Wo in "Alien" die Suche nach dem einen mordenden Alien im Mittelpunkt steht, da herrscht in "The Thing" immer die Ungewissheit ob, wer und wie viele vom Alien besetzt wurden. Selbst wenn ein Mensch, der sich das Alien eingefangen hat, verbrannt wird, können noch beliebig viele andere infiziert sein. Dies steigert die Spannung nochmal deutlich.
Zudem begeht Carpenter in "The Thing" nicht den Fehler, den Scott in "Alien" seinerzeit beging, nämlich die Crew als irrationalen Haufen zu inszenieren. "Alien" vermasselte sich einige potentiell spannende Szenen, indem die Crew plötzlich auf die "brillante" Idee kam, sie müsse sich jetzt in Einzelpersonen aufteilen. Abgesehen von diesem völlig abwegigen Entschluss wusste man auch sofort, dass das Alien nun munter zuschlagen konnte. In "The Thing" jedoch verhält sich die Crew genau so, wie man es selbst tun würde. Die Ideen, das Alien auszurotten, erscheinen logisch und durchdacht. Carpenter schafft es dadurch, einen ununterbrochenen Spannungsbogen konsequent aufrecht zu erhalten und macht seine Geschichte somit weit weniger vorhersehbar. Man weiß nie, wann das Alien wieder ausbricht.
Unbedingt erwähnenswert sind auch die Effekte, mit denen das Alien zum Leben erweckt wird. Wenn das sich stets transformierende Alien als zuckender, um sich schlagender und peitschender Fleischhaufen mit eingebauten Körperteilen seiner bisherigen Opfer angreift, klappt einem angesichts der unfassbar real wirkenden Kreatur der Kiefer herunter. Was Carpenter mit seinem Special-Effects-Team hier geleistet hat, ist nicht weniger als meisterhaft. Bis heute ist es mit der beste Beweis, dass CGI im Horror niemals Handwerkseffekte ersetzen werden kann. Kein animiertes Monster der Welt erreicht einen solchen Grusel und Grauen wie Carpenters garstiges Transformer-Alien.
Carpenter hat mit "The Thing" zeitloses Horrorkino geschaffen, das auch über 30 Jahre nach seiner Entstehung noch Ekel und Grusel auslöst. Ein unfassbarer Film, einer der besten, vielleicht sogar der beste Horrorfilm aller Zeiten.

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Kamil90

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Bewertung9.0Herausragend

Das John Carpenter Original und natürlich ein absoluter Horror-Klassiker! Und nach dem Schauen, weiß ich auch wieso! Noch heute sind die Effekte absolut fantastisch anzusehen und ich würde so etwas jederzeit den Vorzug im Vergleich zu billigen CGI-Gore-Effekten geben - es sieht einfach immer noch absolut griffig aus! Außerdem ist das ganze Ding von Angang bis Ende spannend und schlägt zwar einen klassischen, aber dennoch wirkungsvollen Spannungsbogen - allein die Szene mit dem heißen Draht und der Blutprobe: da kann einem das Herz schon Mal höher klopfen!

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White_Tip

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat kein bisschen unter dem Zahn der Zeit gelitten. Immernoch absolut spannend und genial insziniert!

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lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

John Capenter bester Film.

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mrfranky

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Bewertung7.5Sehenswert

Rattengeiler Schinken,war zwar nie richtig gruselig,dafür aber stimmig,dolle Spezialeffekte und der Humor kam auch nicht zu kurz.
"....ja glaubst du,mich kann noch was erschüttern..?"

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dantist

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Bewertung7.0Sehenswert

Typisch Amis, selbst in einer einsamen Forschungsstation am Nordpol bis an die Zähne bewaffnet.

Klasse Film, am besten Nachts schauen!

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AryanSalt

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Ich finde eigentlich Nachts schauen immer am besten.


MetalFan92

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Effekte die einen geboten werden sind der Wahnsinn.
Die Story an sich fand ich nicht so interessant, jedoch ist der Film sehr atmosphärisch.

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Lydia Huxley

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ja, so ähnlich habe ich mich vor kurzem auch bei "Wild At Heart" gefühlt. Während der Sichtung denke ich noch, was das für ein blöder Film ist und hier sehe ich dann, dass alle Welt davon begeistert ist. Zum Glück habe ich vorhin noch gelesen, dass der Film im Erscheinungsjahr floppte. Wenigstens wäre ich in den 80ern nicht der Außenseiter^^

Der Plot ist simpel. Bietet aber eine interessante Ausgangssituation für einen anständigen Alien-Horror-Streifen. Auch das Setting zwischen den schneebedeckten Bergen Alaskas ist atmosphärisch einwandfrei und wunderbar zu bestaunen. Dafür gebe ich gerne zwei Punkte. Doch dann verliert sich die ganze Schose leider in Ödnis und Lächerlichkeit. "Das Ding aus einer anderen Welt" erschöpft sich am laufenden Band in schlechten Effekten, die durch den Einsatz von viel Kunstblut und Schleim, gerne schockieren möchten. Die Trick- und Maskeneffekte sehen aber so künstlich, billig und lahm aus, dass Schock, Grusel oder geschweige denn Horror mir komplett verwehrt blieben. Trotz Gedärme und seltsamen Mutationen kam nicht mal wirklich sowas wie Ekel auf. Es sieht einfach zu albern aus. Wäre es eine Parodie auf das Original von 1951, hätte ich das vielleicht noch nachvollziehen können. Aber so muss ich das leider als trashigen Mist abtun. Hat nur noch gefehlt, dass aus dem Gummileichen Konfetti rausrieselt und Luftschlangen statt Blut aus den deformierten Körpern rausschießen.

Zwischen den verhunzten Splatter-Szenen soll Panik und Paranoia unter den Mitarbeitern in der Forschungsstation für Spannung und Thrill sorgen. Was auf der einen Seite völlig überzogen inszeniert wurde, ist an dieser Stelle viel zu zurückhaltend. Ich wette, dass Menschen angesichts der Dinge, die dort vor sich gehen, völlig anders reagieren würden. Aber die Herren der Schöpfung scheinen ein paar ziemlich abgebrühte Typen zu sein. Was hier psychologisch doch recht interessant zu beobachten gewesen wäre, plätschert nur öde und vorhersehbar vor sich hin und endet in einem platten, abrupten und doch lang ersehnten Finale. Selbst der von mir hoch geschätzte Kurt Russell kann hier nichts mehr gerade biegen. Es hat bei mir einfach nichts gezündet - düstere Atmosphäre, bedrohliche Spannung, Abscheu und ausbrechender Wahnsinn mutierten zu einem laaaangen, lauten Gähnen. Dem Hawks'schen Original gebe ich gerne noch eine Chance. Aber mit diesem Amoklauf im ewigen Eis werde ich wohl nicht mehr warm.

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Mumi68

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@Lydia: Schlechte Effekte? Tut mir leid aber da haben die Maskenbildner unglaubliches geleistet! Doch stimme ich dir zu, dass diese Effekte nicht wirklich ausschlaggebend sind für Ekel oder derengleichen.
@kobbi88: Was war bitte an diesem Film stereotypisch??
Atmosphäre entsteht durch die Spannung, die Charaktere, durch Kameraarbeit und Sound. Das wurde wie ich finde sehr gut verarbeitet und umgesetzt. Würde mich wundern welcher Horrorfilm das besser hingekriegt hat...


kobbi88

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@ Mumi: Unglaubliches. Ja. Unglaublich Schlechtes...


sachsenkrieger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

John Carpenters Zeit waren definitiv die Eighties und dies ist einer seiner besten Filme. In der Abgeschiedenheit der Eiswüste taut ein nicht allzu freundlicher Außerirdischer auf und ist stinkend sauer. Da halfen auch volle Zimmerbeleuchtung und ein Sitzplatz mit dem Rücken zur Wand nur wenig gegen die Gänsehaut und das Zittern.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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lexgorecor

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Bewertung7.5Sehenswert

feiner 80ties horror !wirklich nett anzusehen

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Kai_Asmus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster! The Thing ist Carpenter's Bester. Düstere Stimmung, Effekte der Extraklasse und ein Kurt Russel in Hochform!

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philipp.warnke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meines Erachtens das beste (Horror-)Remake überhaupt. John Carpenter at his best.
Das Script ist ausgeklügelt, die Atmosphäre ist überragend und beklemmend und zu jeder Sekunde des Films weißt du, dass man niemandem trauen kannst.
Aber das wirklich grandioseste ist, dass der Film so gut gealtert ist. Egal ob ich ihn mir heute oder in 10 Jahren nochmal angucke. Die Effekte bleiben top. Ich bin ja großer Fan von Practical Effects und heilige Scheiße...der Film hat so viel und so qualitativ ansprechende davon. Alleine die Defibrilator-Szene (und Haps...weg sind die Arme). Echt gut gemacht und ich kann mir den immer wieder ansehen.
Auch wenn ich nicht ganz verstehe warum alle auf Kurt Russel, den Hubschrauberpiloten hören. Ich meine, gibts da keinen anderen der dafür besser geeignet wäre oder ist er der Anführer weil er die dicksten Eier hat und sonst eh alle abfackeln würde?
Für mich ein zeitloser Klassiker und einer der besten Horrorfilme.

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HorstStecher

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Bewertung9.0Herausragend

John Carpenter auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Bedrückende Atmosphäre - totale Spannung - die Kamera ist sehr intensiv und fängt die langsam steigende Bedrohung von innen gut ein. Wenn das Ding sich dann "zeigt" geht's blutig und technisch perfekt zur Sache. Schade, dass jemand wie Rob Bottin nicht mehr tätig ist. Die Make-up-Effekte sind wirklich bahnbrechend.

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InfiniteJest

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Bewertung9.0Herausragend

"Laut Aussagen von Mitarbeitern der Amundsen-Scott-Südpolstation werden traditionell nach Abflug des letzten Flugzeugs zu Beginn des Winters am Südpol beide Versionen von The Thing gemeinschaftlich angesehen."
- Wikipedia aus Iceman's South Pole Page, Stand 22.10.2013

Danach werden traditionell zur Sicherheit alle Haustiere getötet und verbrannt. Wer protestiert muss ebenfalls brennen, überleben heißt gründlich sein. Das geht jedes Jahr so. Polstationen sind seit der schicksalhaften ersten Filmvorführung 1982 nicht besonders beliebt. Es ist einfach nicht möglich sich des blanken Horrors und der perfiden Paranoia zu erwehren, welche John Carpenters Film jedes Jahr auch in den Forschern erweckt. Er ist einfach zu gruselig. Niemand kann gegen die Tradition aufbegehren ohne Misstrauen zu erregen. Seit mehr als 30 Jahren ist die Lage am Südpol ein einziger Ausnahmezustand, Flammenwerfer- und Bezinkosten verschlingen das Budget während die Forschung stagniert. Man kann sich nur fragen, was Carpenter sich dabei gedacht hat…

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Vaultguy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gutes Remake des Klassikers von 1951

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bestseimon

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Bewertung7.5Sehenswert

John Carpenter schuf 1982 mit THE THING einen der großen Horror-Klassiker der Filmgeschichte. Wobei ähnlich wie bei Ridley Scotts ALIEN natürlich auch noch ein nicht unwesentlicher Teil Science-Fiction mit hinein spielt. Dieser Mix funktioniert auch hier wieder prächtig. Carpenter baut die Spannung fast schon perfide langsam auf. Von Beginn an schwebt dieses bedrohliche Gefühl mit, dieses Unwohlsein, das nur wenige Filme dieser Art so hinbekommen. Für Carpenter dagegen scheint das ein Kinderspiel zu sein. Atmosphärisch ist THE THING sicherlich einer der besten Filme, die ich in diesem Genre kenne. Besonders der minimalistische, aber ungemein effektive Score von Ennio Morricone untermalt die einzelnen Szenen in absoluter Gänsehautstimmung. Besser hätte man das kaum gestalten können.
Das Besondere an THE THING ist aber auch, dass es hier von Anfang an zwei Bedrohungen gibt und man nie weiß, wann eine von diesen zuschlägt. Einerseits besteht natürlich die Gefahr durch das Alien an sich, auf der anderen Seite könnte schon jeder von diesem infiziert sein. Man weiß also nie genau, wer noch ein Mensch ist und wer schon den außerirdischen Organismus in sich trägt. Carpenter treibt die Spannung immer weiter nach oben. Auch weil der Film kaum vorherzusehen ist. Von den Wendungen ist man immer wieder überrascht, teilweise sogar schockiert. Denn wenn THE THING eines nicht ist, dann zimperlich. Allein der Einstiegssequenz verdeutlicht dies. Die Effekte sind, so ekelhaft sie auch erscheinen mögen, noch immer faszinierend. Ein grotesker, makaberer Anblick, der auch heute noch seine Wirkung erzielt, zumindest bei mir.
Die einzige Schwäche, die ich ausmachen konnte, war die oberflächliche Charakterzeichnung. Einige mögen jetzt vielleicht wieder genervt aufstöhnen, aber ich kann es einfach nicht ignorieren, wenn mir die Figuren komplett am Arsch vorbeigehen. Sicherlich ist das ein Problem, das viele Horrorfilme haben und ohne Frage ist THE THING in dieser Hinsicht noch einer der besseren Vertreter, allerdings wäre die Möglichkeit bestimmt da gewesen, ihnen noch mehr Tiefe zu geben. Zumindest ein wenig. Aber hier leben die Figuren einzig von den Spannungen in der Gruppe und dem gegenseitigen Misstrauen. Im Endeffekt bleiben sie alle etwas verschenkt und stereotyp. Einzig Kurt Russel sticht ein wenig heraus.
Am Ende ist THE THING aber dennoch ein in nahezu jeder Hinsicht gelungener Horrorstreifen mit herausragenden Bildern und einer an den Nerven zerrenden Stimmung, womit er für mich zu Recht als Klassiker gilt.

http://planetofpictures.blogspot.de/2014/01/the-thing-us-1982-john-carpenter-das.html

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nerdkiller

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Zu wenig Punkte...


bestseimon

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Wen interessieren denn schon Punkte?



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