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X-Men: Erste Entscheidung

X-Men: First Class (2011), US Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 09.06.2011


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7.2
Kritiker
63 Bewertungen
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7.3
Community
17267 Bewertungen
340 Kommentare
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von Matthew Vaughn, mit James McAvoy und Michael Fassbender

Als Magneto nur Erik Lensherr und Professor X nur Charles Xavier war, als die Welt noch nichts von Superkräften ahnte, mussten die Mutanten ihre Erste Entscheidung treffen.

X-Men: Erste Entscheidung: Wie der Titel schon vermuten lässt, wird in diesem Film die Geschichte der ersten Klasse erzählt, die an Professor Xaviers Mutantenschule unterrichtet wurde. In den 1960ern Jahren: Der junge Professor Charles Xavier (James McAvoy), in seinen Zwanzigern, mit üppiger Haarpracht und zu Beginn des Films noch nicht im Rollstuhl, studiert in Oxford und trifft auf den gleichaltrigen Erik Lensherr (Michael Fassbender). Beide sind Mutanten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Gemeinsam erdenken sie eine Zukunft, in der Mutanten und Menschen vereint leben können. Als das Wohl der Welt auf dem Spiel steht, kämpfen sie mit vereinten Kräften und der Hilfe von anderen Mutanten gegen die drohende Gefahr des Hellfire Clubs mit Emma Frost (January Jones) und Sebastian Shaw (Kevin Bacon). Erst im Laufe dieses Kampfes werden die beiden zu Erzfeinden.

Hintergrund & Infos zu X-Men: Erste Entscheidung
Für die Regie von X-Men: Erste Entscheidung zeichnet Matthew Vaughn verantwortlich, der mit Kick-Ass die Herzen von Comic-Fans weltweit höher schlagen ließ. Vaughn versammelte für X-Men: Erste Entscheidung eine erstklassige Besetzung, die eher einen Oscar-Anwärter als einen Superheldenfilm erwarten ließe: Neben den Kritikerfavoriten Michael Fassbender und James McAvoy stand unter anderem Jennifer Lawrence mit vor der Kamera. Die Schauspielerin, die für ihre Hauptrolle im Independentdrama Winter’s Bone in den USA gefeiert wurde, spielt in X-Men: Erste Entscheidung die Rolle der Mystique. Allerdings sei sie nur rund zehn Prozent ihrer Leinwandzeit in X-Men: Erste Entscheidung in blauer Schminke zu bewundern, so die Schauspielerin. Rebecca Romyn-Stamos, die in den vorherigen X-Men-Filmen die Rolle spielte, hatte den aufreibenden Make-up-Prozess weit häufiger erdulden müssen. (KJ)

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Mehr Bilder (38) und Videos (18) zu X-Men: Erste Entscheidung


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails X-Men: Erste Entscheidung
Genre
Actionfilm, Science Fiction-Film, Superhelden-Film
Zeit
1960er Jahre, Kubakrise
Ort
England, Russland, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Adoleszenz, Bedrohung, Blockbuster, CIA, Erzfeind, Held, John F. Kennedy, Kind, Kindheitserinnerung, Magnet, Magnetstrahl , Malcolm X, Marvel Comics, Menschenversuch, Mutant, Nazi Wissenschaftler, Nazi-Vergangenheit, Oxford, Professor, Selbstaufopferung, Selbsterfahrung, Telekinese, Telepathie, Teleportation, U-Boot, Verrückter Professor, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Aufregend, Spannend
Zielgruppe
Familienfilm, Männerfilm, Teenie-Film
Tag
Blockbuster, Marvel Comics, Prequel
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
20th Century Fox, Bad Hat Harry Productions, Marv Films, Marvel Enterprises, Marvel Studios, The Donners' Company

Kritiken (35) — Film: X-Men: Erste Entscheidung

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.5Sehenswert

Michael Fassbender ist halt Michael Fassbender: Egal in welche Rolle man den Mann steckt, der (Notfalls sein Penis) haut eh alles weg. Als vom Rache getriebener Magneto ist das nicht anders, und vor allem die Episode in Argentinien („Blut und Ehre“) ist schlichtweg famos. James McAvoy als idealistischer Charles Xavier ist ebenso passend besetzt, genau wie Kevin Bacon in seiner Paradedisziplin als schmieriger Fiesling. Darüber hinaus zählt „X-Men: Erste Entscheidung“ zu den besten Vertretern, die man in Sachen Comic-Adaption bis dato so bekommen kann: Erzählerisch hin und wieder zwar etwas fragmentarisch, aber niemals unrhythmisch oder gar überladen, dafür blendend inszeniert und generell immer so spannend wie unterhaltsam. Dazu dann einige schick dechiffrierte Gesellschafts-, Polit-, Geschichts,- und Schöpfungsanalogien, emotional, gut positionierte Humorspitzen und sich gewiss immer seiner Vorlage respektive dem ganzen Universum bewusst. Kudos!

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Punsha

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Stimmt. Das Einzige, was ich auszusetzen hatte, waren die (bis auf Jennifer Lawrence und Nicholas Hoult) total uninteressanten Nebenfiguren. Das hatte man vorher noch besser hinbekommen.


SoulReaver

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Ja, stimmt, nur die haben für mich dann auch wieder diesen bewussten Comic-Charakter ausgemacht, auch wenn ihnen die "psychologische Tiefe" fehlte.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Matthew Vaughn hat ja bereits mit Kick-Ass bewiesen, Comic-Adaptionen stilvoll und adäquat auf die große Leinwand bringen zu können und da verwundert es kaum, dass er sich 2011 auch an X-Men: Erste Entscheidung versuchen durfte. In dem Zusammenhang war es natürlich großartig, zahlreiche bekannte Jungschauspieler verpflichten zu können, die in den darauffolgenden Jahren auch noch an Popularität zulegen konnten, doch dazu später mehr. Der Film fungiert ja einerseits als Prequel, andererseits als Quasi-Reboot der gleichsam erfolgreichen Trilogie von Bryan Singer, der sich hier immerhin als Produzent wiederfindet und hat im Grunde einen schweren Start, wenn man berücksichtigt, dass er einerseits den Grundstein für in vielen Jahren folgende Ereignisse legen muss, andererseits aber auch in seinen Erzählungen scheinbar ziemlich reglementiert ist, weil etwa das Zerwürfnis zwischen Xavier und Erik Lehnsherr bereits in Stein gemeißelt ist und somit keinesfalls überrascht. [...]

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CINEMAN.ch

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10.0Herausragend

Matthew Vaughn bietet mit "X-Men: First Class" einen phantastischen Sommer-Blockbuster, der unglaublich viele Bälle jongliert, es aber schafft, eine komplexe und packende Geschichte auf dramatische Art und Weise zu erzählen. Vordergründig soll im Prequel der Superhelden-Saga, die Welt vor einem bösen Mutanten gerettet werden. Doch den Film zeichnet aus, was unter der Oberfläche brodelt. Es ist die Freundschaft zweier Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

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Corsovilla: SchönerDenken

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5.5Geht so

A Lecture on Mutant History: Das X-Men-Prequel ist eine Geschichtsstunde über die Mutanten. Ist das gut ist oder schlecht? Zuviel Fakten und zu wenig Schwung und viel zu wenig Humor? Oder Nerdfakten, Fakten, Fakten, die unterhaltsam das Marvel-Universum erklären? Die Meinungen gehen auseinander. (Mehr im Podcast)

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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3.0Schwach

Warum „X-Men: Erste Entscheidung“ dennoch eher ein schlechter, als ein guter Film geworden ist, lässt sich abschließend platzsparend zusammenfassen:
Er ist ein Comicheft, das vor den Augen der Zuschauer so schnell durchgeblättert wird, dass sich diese nicht einmal an den zugegebenermaßen schick gezeichneten Bildern erfreuen können, und dessen Sprechblasen mit unglaublich flachen Dialogen ausgefüllt sind, die Zack Snyders Pathosgemälde „300“ glatt in die Tasche stecken. Kein Witz!

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BuzzG

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Ein Pathosgemälde war jawohl 300 ;-)


WHSS

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Schon, aber Pathos ist nicht gleich Pathos. Gewisse pathetische Bilder wirken richtig gut. Die müssen nur gerechtfertigt sein. Und die pathetische Darstellung von 300 Spartanern kann man gerechtfertigten. Das waren geborene Krieger. Geboren und erzogen, um im Kampf zu sterben. Profis. Die sich ihrer überragenden Fertigkeiten bewusst waren, und deswegen so cool auftraten. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, kann man die Pathetik der Bilder und den Sprüchen nachvollziehen und akzeptieren.


sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Gelungenes Prequel zu der Triologie mit dem sich Fassbender entgültig in die erste Reihe spielt.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Magneto (Fassbender) stiehlt allen die Schau, aber auch sonst ist das hier eine feine Sause geworden. Der Film scheitert zwar an seinen eigenen Ansprüchen, hat aber trotzdem einiges auf der Habenseite: Die Chemie zwischen McAvoy und Fassbender, einen gut gelaunten Kevin Bacon als genießerischen Böswatz und recht gekonnt inszenierte Attraktionen. Das etwas unkontrollierte Wildern in der X-MEN-Mythologie sei dem Film schon aufgrund des Logan-Cameos verziehen. Schön auch, daß Michael Ironside (in den Credits nur als M. Ironside gelistet?!) mal wieder in einem Big Budget-Film auflaufen darf.

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Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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6.0Ganz gut

Das ewig kreisende Thema des Außenseiters als Kernthema der X-Men ist in den vier Filmen mehr als ausreichend behandelt worden, auch X-Men: Erste Entscheidung nimmt sich diesem Überbau an. Die Problematik wird insbesondere im Dreiecksverhältnis zwischen Charles, Erik und Raven/Mystique (Jennifer Lawrence) thematisiert oder in Hank McCoy/Beast (Nicholas Hoult), dessen Andersartigkeit zu einem tragischen, selbstverschuldeten Schicksal wird. Aber der Neuauflage gelingt es nicht, eine neue Facette in diesem Motiv zu entdecken. Stünde Matthew Vaughns Neustart der Reihe ohne das Erbe einer erfolgreichen Reihe im Raum, so würde es einen gelungenen Einstieg in den X-Men Kosmos bedeuten. Das vorliegende Ergebnis ist dann doch eher zweite Klasse, das sich ein wenig zu stromlinienförmig mit Genrekonventionen begnügt, aber ein paar mehr Ecken und Kanten vertragen hätte. Angesicht der Konkurrenz aus dem eigenen Haus schlägt sich die Produktion selbst, die zwar in guter Tradition unterhalten mag, aber mit all ihren Schwächen nur mäßig überzeugt.

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Wie ich den Friedensphilosophen Professor X nicht ausstehen konnte. Wie ich Magneto mit seinem witzigen Helm und Cape lächerlich fande. Also nein, ich bin kein Fan.
Aber hier war irgendwas anders. Nein, hier sind sie noch nicht diese Witzfiguren für die ich sie gehalten habe, hier haben sie wenigstens noch anständige Kleidung und sind in ihren jungen Jahren.
Für mich als Nicht-Fan war das richtig ordentliches Entertainment, Unterhaltungskino vom feinsten. Was mir den Film sehr sympathisch gemacht hat sind vor allem die (meiner Meinung nach) extrem guten Schauspieler, James McAvoy und Michael Fassbender an der Front als Charles Xavier und Magneto, die haben mich überzeugt und die haben ihre Rolle gelebt, die zwei habe ich von Anfang an gemocht. Mystique und co. wurden auch gut verkörpert, doch neben denen zwei fande ich sie unwichtig. Und natürlich Kevin Bacon. Der ewige Bösewicht, die Rolle die er in Perfektion ausüben kann.
Aber kommen wir mal zu den Schwächen. Die Dialoge. Meist viel zu langatmig und uninteressant, pathetisch bis zum geht nicht mehr, kurze knackige Sätze hättens auch gemacht. Aber einen perfekten Film hatte ich hier eh nicht erwartet. Glänzen kann der Streifen mit tollem Design und klasse Bildern, alleine die Szenen auf hoher See waren atemberaubend.
Wie schon gesagt, am stärksten fande ich die zwei Haupthelden, auch der Konflikt zwischen den beiden wurde wunderbar dargestellt, man konnte sich zudem auch in beide hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Worauf es zum Ende hinausläuft kann eigentlich jeder erahnen (*hust* Zitat: Charles Xavier: "Ich spüre meine Beine nicht mehr.").
Doch im Großen und Ganzen ein recht guter, und was am wichtigsten ist unterhaltender X-Men Streifen, der auch Leute die sonst nicht von Prof. X und co. angetan sind, überzeugen kann.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Mr.Film

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Eher würde ich in kauf nehmen das man meine Gedanken lesen könnte :P


moiCheCker

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Hab bis jetzt nur x-Men- der Film gesehen und x-Men Wolverine gesehen.
Fand den ersten Teil sehenswert, den anderen auch. Aber ein Muss ist die ganze Reihe eh nicht ;)


SiameseAlex: SiameseMovies

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9.0Herausragend

[...]
Das Streben nach dem größeren Wohl am sogenannten Gipfel der Gesellschaft, hier im Kontext der Evolution begriffen als Weiterentwicklung und Dekonstruktion von Gut-Böse-Denkschemata-Dualismen. Selten, außerordentlich selten sind die Nazis als ach so schnell verallgemeinerte Kategorie in einen Film derart pointiert eingebettet worden wie im hier wesentlichen X-Men-Prequel, eine Meisterleistung in gleitender Konsequenz überleitend zum Kalten Krieg hin zum atomaren Zeitalter. Regisseur Matthew Vaughn begründet nicht von oben herab mit Holzhammermethodik und -metaphorik den kausalen Zusammenhang der Mutationen mit der atomaren Bedrohung, vielmehr entwickelt er ähnlich wie J.K. Rowling ganz nah aus personaler, jedoch im Gegensatz zum Harry-Potter-Kosmos mittels wechselnder Perspektive die allesamt mehr oder weniger nachvollziehabren Beweggründe der Protagonisten.
[...]
Auch für Nicht-Sci-Fi-Fans dürfte sich der Ausflug zu den ursprünglichen X-Men lohnen, wird nunmal nicht nur eine Vorgeschichte erzählt, sondern auch lebendig gemacht, was das Abstraktum der Evolution bedeutet - so als ob sie bzw. es uns betreffen könnte - oder nicht vielleicht doch schon direkt betrifft ohne es bemerkt zu haben.

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.5Ausgezeichnet

„Tron: Legacy“, „Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten“, „World Invasion: Battle Los Angeles“. Dieses Blockbusterjahr war bisher wenig überzeugend, mal von dem spaßigen „Thor“ abgesehen. „X-Men: First Class“ ist da eine willkommende Abwechslung, denn das filmische Prequel zu Marvels Mutantensaga erweist sich als smartes und aufregendes Entertainment.

Die X-Men galten als Film, zumindest anfänglich, als gutes, cleveres Popcornkino mit Aussage, dann kam der seelenlose und überfrachtete dritte Teil, sowie das ziemlich steife Wolverine-Spin-Off und es schien fast so, als ob die Mutanten im immer größer werdenden Pool der Superhelden untergehen. Doch „Kick Ass“-Regisseur Matthew Vaughn schafft es die Marvel-Helden der ersten Stunde wieder zu alter Stärke zurückzuführen. Mehr als nur hilfreich sind dabei die Darsteller. James McAvoy und Michael Fassbender harmonieren grandios. Ihnen gelingt es, dass man mit ihren Figuren sympathisiert, dass man beide Seiten mit ihren Intention und Gefühlen nachvollziehbar versteht, was einem mehr als einmal in eine empathische Zwickmühle bringt.

„X-Men: Erste Entscheidung“ kümmert sich im Gegensatz zu den beiden letzten Filmen im Mutanten-Universum wieder verstärkt und ernsthaft um das Mantra des friedvollen Zusammenlebens, hübscht dies aber natürlich mit Schauwerten auf. Seinen Idealismus verstärkt der Film dadurch, dass er versucht seinen Fokus auf das Mutantsein an sich zu verlegen, auch wenn Eric Lehnsherr und Charles X. Xavier klar die meiste Screentime haben. Aber im Gegensatz zu den alten Filmen hat man hier nie das Gefühl, dass alles irgendwie rund um die Top-Stars zu Recht geschustert wurde. So gern ich Wolverine mag, aber dass er hier fehlt (von einem tollen Cameo mal abgesehen) tut „First Class“ außerordentlich gut.

Natürlich ist Matthew Vaughn auch daran interessiert Action abzuliefern. Die Kampfszenen sind ordentlich inszeniert, mal – für Blockbusterverhältnisse- reduziert, mal imposant, nehmen aber niemals eine wirklich ausschweifende Form an und passen sich perfekt in die restliche Inszenierung an. Zwar sind die Effekte gewiss nicht immer on-top, aber auch niemals so schlecht, dass sie der Atmosphäre des Films schaden. Der beste Effekt sind aber die Figuren. Zwar werden die Schurken nie wirklich ernsthaft beleuchtet, aber „X-Men“ bleibt nun mal dem Comicstil treu. Will sagen: Die Schurken sind eher karikiert böse, aber auch das macht Laune.

Dies ist aber nicht der einzige Verweis auf den Comicursprung der Mutanten. „X-Men: First Class“ scheut sich nicht davor auch Charaktere, bzw. Mutantenkräfte einzubauen, die weder über einen wirklichen Wow-Faktor noch über wirkliche charakterliche Dynamik verfügen. Klar wirken Figuren wie Angel, die sexy Libelle, oder Schreihals Banshee im Gegensatz zum coolen „go, fuck yourself“-Wolverine blass und irgendwie billig, aber Vaughn gibt auch diesen Mutanten eine Chance. Dies unterstreicht, das „X-Men: First Class“ sich endlich wieder um seine inhaltlichen wie auch um seine äußerlichen Stärke bemüht und weiß, dass es im Grunde nicht mehr ist, als ein verfilmtes Comic. Aber ein verdammt gutes.

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Sheeeeep

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Fein :)


Brennegan

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Empfand ich auch so :) Dann hast dein Arztgeld ja wenigstens gut investiert :D


goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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8.5Ausgezeichnet

Matthew Vaughn, seines Zeichens zufriedener Underdog-Regisseur von Filmen wie „Layer Cake“, „Stardust“ und „Kick-Ass“ - Filme, die das Prädikat „Geheimtipp“ in alle Genreecken trugen - hat es endlich getan: Er hat mit „X-Men: Erste Entscheidung“ seinen ersten, wahrhaftigen Blockbuster produziert. Eigentlich sollte er bereits „X-Men: Der letzte Widerstand“ umsetzen, aber massive Differenzen mit 20th Century Fox ließen ihn die Notbremse ziehen, was uns Filmfans stattdessen „Stardust“ und „Kick-Ass“ bescherte. Glücklicherweise!

Es war ein schweres Erbe, das Matthew Vaughn zusammen mit seiner Stammautorin Jane Goldman antreten musste. Bryan Singer, der die ersten beiden X-Men Filme inszenierte, legte hohe Maßstäbe, die selbst vom durchwachsenen dritten Teil nur dezent runtergesetzt wurden - gewisse katastrophale Spinoffs bleiben aus Liebe zum Franchise und des eigenen Blutdrucks bewusst unberücksichtigt. Der „Kick-Ass“-Regisseur gab früh zu Protokoll, dass er beabsichtige, mit größtmöglicher Sorgfalt eine Vorgeschichte zu schaffen, die sich nahtlos in die restliche Trilogie einfügt. Später ruderte er und Autorin Goldman etwas zurück, in dem sie bekannt gaben, dass sie sich einige Freiheiten herausnahmen, um dramaturgisch mehr aus dem Film herausholen zu können. Und tatsächlich, „X-Men: Erste Entscheidung“ geht einen riskanten Weg zwischen Prequel und Neuverfilmung, ähnlich dem eines „Star Trek“. Die Charaktere, die Umwelt - vieles fühl sich vertraut an - gleichzeitig trifft der Film jedoch einen härteren, ernsteren Grundton, nicht nur mit seiner Akustik, die einige Assoziationen mit „The Dark Knight“ weckt. Einige nicht unwesentliche Details der Charaktere wurden verändert. Stark genug, um Comicfans auf die Barrikaden steigen zu lassen. Doch Vaughn und sein Team schaffen es im selben Augenblick auch den kritischsten Zuschauer wieder für sich zu gewinnen. Dies liegt einerseits an der Sorgfalt, mit der der Film mit seinen Figuren umgeht, aber auch an den Schauspielern, die diese mit Leben erfüllen. Michael Fassbender dominiert mit seiner physischen Präsenz den gesamten Film und fügt Ian McKellens intellektuellen Ruhelosigkeit einen fast noch bedrohlichere Unberechenbarkeit hinzu. Die hochgradige Besetzung erstreckt sich bis in die hinterste Nebenrolle. Jennifer Lawrence, Rose Byrne, Oliver Platt, Nicholas Hoult, Kevin Bacon und natürlich James McAvoy, alle zusammen treten in große Fußstapfen und meistern ihre Aufgabe mit Bravur. Das altbekannte Prequelproblem - die Vorkenntnisse des Zuschauers, die einen Spannungsverlust bewirken können - umging der Regisseur mit den Nebenrollen, die mit ihren hohen Sterblichkeitsraten für dramaturgische Spitzen sorgen. Als Geniestreich darf die Entscheidung gewertet werden, den Film in bester James Bond-Manier mit der Thematik des Kalten Krieges spielen zu lassen und historische Eckdaten für sich zweckzuentfremden, ähnlich wie auch mit einigen Comicfakten frei umgegangen wurde. Zudem bediente sich der Regisseur eines Bösewicht-Stereotyps, das direkt aus der Connery-Bondära stammen könnte - inklusive der wunderbaren 60er-Jahre Ausstattung und Frisuren.

„X-Men: Erste Entscheidung“ verbindet Bryan Singers dramaturgisches Feingefühl und Verständnis mit einer herrlichen Bond-Romantik und einem Actiongrad, der es in sich hat. Zugegeben, an manchen Stellen wirkt das Prequel wie die jugendfreie Version von „Team America: World Police“, doch wie heißt es so schön: „X-Men, Fuck Yeah!“ Und einen erfreulichen Nebeneffekt bietet „X-Men: Erste Entscheidung“ außerdem: Die Frage nach dem Regisseur für den übernächsten Bondfilm sollte nun geklärt sein.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Der beste X-Men, den es bisher gab. Nicht coole Superhelden, sondern Menschen mit einer Vergangenheit, die sehr gekonnt in den Kontext der späteren Geschehnisse gesetzt wird. Dazu noch einige James-Bond-60er-Jahre-Reminiszenzen, sehr solide schauspielerische Leistungen und natürlich spektakulär anzusehende Mutanten-Kräfte. Was will man mehr?

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.5Sehenswert

X-Men: Erste Entscheidung ist ein knackig inszeniertes Fantasyabenteuer, das zur Zeit der Kubakrise spielt. Zwischen schwebenden U-Booten kämpfen zwei ehemalige Freunde für ihre jeweiligen Weltanschauungen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Was für eine erfreuliche Überraschung. Nachdem dummen Wolverine-Soloabenteuer und dem wirklich dummen Trailer hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen für dieses X-Men-Prequel. Zumal die beiden neuen Darsteller jetzt nicht wirklich viel gemein mit Patrick Stewart und Ian McKellen zu haben schienen und nur die übliche Blockbuster-Krach-Bumm-Action im Vordergrund zu stehen schien. Doch das glatte Gegenteil ist der Fall. X-Men:First Class ist ein Charakter-Film, der sich trotz Mutanten-Effekten immer auf seine Figuren konzentriert und die beiden Hauptprotagonisten in all ihren Ambivalenzen lebendig werden lässt. Als würdiges Prequel (trotz einiger ärgerlicher Continuity-Fehler zu den ersten drei X-Men-Filmen) inszeniert Vaughn teilweise mit kammerspielartiger Intensität und nimmt sich die Zeit Figuren emotional aufzubauen, ehe er sie ins Actiongetümmel schmeisst.

Auch wenn das gesprochene Deutsch der Darsteller in der Eingangsszenen im KZ nicht ohne komische Momente ist, legt dieses Intro einen wuchtigen Grundstein für Magnetos Figur und all das, was später aus ihm wird. Kevin Bacon spielt den Schurken hier mit diabolischer Präsenz und einem perfekten Gespür für den feinen Grad zwischen comichafter Überhöhung und völliger Karikatur. Zwischen ihm und Eric spielt sich eine teuflische Hassliebe ab, die als Parabel über Kindesmissbrauch angesehen werden kann, wenn aus dem Opfer langsam ein neuer Täter wird. Fassbender überrascht hier mit einer Intensität, die ich ihm bislang nicht zugetraut habe. Sein Eric Lehnsherr ist genau wie McKellens ein getriebener, unsteter Geist. Zerrissen zwischen Angst und Rachegefühlen. Wenn er sich in Südamerika an ein paar Altnazis rächt ist das sowohl als Actionthrill, wie auch als Psychodrama hochspannend – genau wie seine finale Konfrontation mit Bacons Sebastian Shaw.

McAvoy bildet den ruhigeren Gegenpool und es scheint folgerichtig, das aus dem behüteten Jüngelchen aus reichem Hause, ein arroganter und bisweilen naiver junger Mann wurde – der erst durch seine Erfahrungen zum nachdenklichen Professor X aus den späteren Filmen reifen wird. Es ist die fehlende Reife, die den Reiz in dern Konfrontation der beiden Erzfreunde ausmacht – denn noch steht die moralische Überlegenheit Xaviers auf wackligen Füssen, wenn er sich anmaßt die Führung übernehmen zu können. Vaughn nimmt sich viel Zeit für die Gespräche der beiden, die in vieler Hinsicht spannender sind, als jede Actionszene. Das Vaughn dabei trotz Drama den Humor nicht vergisst (selten war das eine “Fuck!” das einem PG13-Film erlaubt ist so brillant eingesetzt wie hier) macht ihn nochmal sympathischer, denn er schafft es meist witzig zu sein ohne albern zu werden.

Etwas durchwachsener sind die jungen Mutanten die hier die Grundlage der späteren X-Men bilden. Während einige, wie der vom nerdig-putzigen Nicholas Hoult dargestellte Beast oder die junge Mystique, sehr gut funktionieren und ihr eigenes Dilemma und Drama durchleben, bleiben andere eher blass und touchieren mit ihren Kräften mehr als einmal die Albernheitsgrenze. Zugute zu halten ist dem Film, das er sich der Lächerlichkeit bewusst ist und diese sogar thematisiert, wenn die Jungmutanten ihre Kräfte vorführen und sich gegenseitig aufziehen und mobben. Leider bleiben die meisten von ihnen etwas flach und austauschbar, ob nun die Stubenfliegenfrau, der Evolutionsmann, Havoc oder Sonic Boom.

Überraschend gut funktioniert hingegen Swarowski-Girl als Bacons Handlanger. Sieht sie auf den ersten Blick auch eher albern aus, entpuppt sie sich doch als würdiger und vor allem gefährlicher Gegner mit ihrem ganz eigenen sadistischen Charme.

Der gelungene optische Look, der sich stark vom geleckten Blockbuster-Style der Vorgänger unterscheidet schafft es die Retro-Stimmung gut einzufangen und auch die Actionszenen sind insgesamt effektiv und vor allem deutlich inszeniert. Keine Wackelcam kein hibbeliges Schnittgewitter – Vaughn kann – wie er schon mit Kick Ass bewiesen hat – Action so inszenieren, dass sie rasant wirkt und trotzdem jederzeit deutlich ist, was eigentlich passiert. Ein größerer Wermutstropfen sind dabei lediglich die Spezialeffekte, die für einen Film dieser Größenordnung erschreckend billig und schäbig aussehen. Gerade das Finale mit seinen dutzenden Schiffen wirkt dabei in einigen Einstellungen fast wie einem Asylum-Film entsprungen. Detailarme Texturen sorgen dafür, dass die digitale Herkunft der Flugzeugträger und U-Boote jederzeit offensichtlich ist, genau wie beim Rest der Umgebung. Für einen Film der sich mit Effekten insgesamt zurückhält, überrascht es, wie schlecht hier teilweise gearbeitet wurde. Während die Mutanteneffekte im großen und ganzen okay sind (kein Vergleich zu den billigen Digi-Klingen die Wolverine im letzten Film tragen musst) sieht die gesamte Seeschlacht aus wie mit der heißen Nadel gerendert, ja streckenweise als hätte man ein halbfertiges Previz genutzt.

Einem schwächeren Film, wie dem Vorgänger, würde das vielleicht schaden – doch da hier die Story und die Figuren im Mittelpunkt stehen, ist es nur ein kleiner Störfaktor, der den Genuss des Films, der vom Gefühl zwischen klassischem Bond und dem ersten X-Men anzusiedeln ist, nicht wirklich schaden kann.

Vaughn hat die Serie erfolgreich revitalisiert – nicht rebootet, denn bis auf ein paar dumme Kleinigkeiten funktioniert der Film als normales Prequel, und dafür gesorgt, dass nach all dem überkandidelten und albernen Comic-Buch-Mist der letzten Marvel-Verfilmungen wieder die berechtigte Hoffnung besteht, das Genre auch zukünftig ernst nehmen zu können.

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 12 Antworten

Dalia

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P.S. Bezüglich der Unstimmigkeit: Alex Summers, der eigentlich der kleine Bruder von Scott Summers (Cyclops) ist, ist bei "First Class" in den 60ern Mitglied der namengebenden ersten Mutantenklasse. Haut auch zeitlich nicht ganz hin ;-)


KokoBanana

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@Mandarine

Stimmt, jetzt wo du's sagst. Ich habe mich am Anfang nur daran erinnert, dass er, als er Rogue in die Maschine packt keinen Helm auf hat.

@Lenymo

Danke für die Info. :) Ich wusste nicht 100% wie das da gelaufen ist, ich habe mich nur erinnert, dass ich irgendwo sowas über ihn gelesen habe. Aber ich stimme dir da völlig zu, das wäre zu viel hin und her um das irgendwie zu integrieren.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.5Herausragend

Die X-Men haben eine schon etwas längere Geschichte wenn es um Kinofilme geht. Nach den drei "ursprünglichen" X-Men Filmen und dem Wolverine Spin-off (die allesamt sehr erfolgreich waren), hat man sich entschlossen zurück zum Ursprung zu gehen und zu erzählen, wie denn alles begann. Das hat zwar für die meisten Fans der ursprünglichen Filme einen leicht bitteren Nachgeschmack, kann aber durchaus funktionieren, wie zum Beispiel die Neuinterpretation des Star Trek Universums gezeigt hat.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Verfilmungen aus dem Comic-Genre überzeugen immer dann, wenn es dem Regisseur gelingt, sein Augenmerk auf die Entwicklung der „Helden“ zu richten. In „X-Men: Erste Entscheidung“ („X-Men: First Class“) schafft es Regisseur Matthew Vaughn, die Charakterentwicklung weitgehend in den Mittelpunkt zu stellen und sie nicht einer effektgeladenen Action zu opfern. Vaughn folgt in seiner Filmadaption der erfolgsreichsten amerikanischen Comic-Serie der 90er Jahre dem Grundprinzip der letzten „Batman“-Verfilmungen von Christopher Nolan „Batman Begins“ und „The Dark Knight“: Zurück zu den Ursprüngen! Denn „X-Men: Erste Entscheidung“ erzählt, wie aus Charles Xavier (James McAvoy) beziehungsweise Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) die Gegenspieler der „X-Men“-Comicreihe Professor X respektive Magneto wurden.

Trotz einiger weniger Gewaltausbrüche und seichter erotisierender Elemente überwiegt in „X-Men: Erste Entscheidung“ dank der herausragenden schauspielerischen Leistung insbesondere von James McAvoy und Michael Fassbender der Tiefgang in der Charakterzeichnung, der darüber hinaus mit einer bemerkenswerten Reflexion über das Anderssein einhergeht. Das exzellente Produktionsdesign, die überdurchschnittliche Kameraführung, die klug eingesetzten Spezialeffekte in den Actionszenen und der wohl dosierte Humor vervollständigen den ansprechenden Gesamteindruck der Comicverfilmung von Matthew Vaughn.

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Todd Gilchrist: The Playlist Todd Gilchrist: The Playlist

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7.0Sehenswert

Was X-Men: Erste Entscheidung wirklich gut hinbekommt, ist: Der Film begreift Farbton und Rythmus der originalen Comics. Regisseur Vaughn kreiert eine Geschichte, die so scheint als könnte sie aus witzigen Comicseiten zum Vorschein kommen, die kleine und einnehmende Nebenhandlungen einschaltet und gerade seriös genug ist, damit sie nicht albern wirkt.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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7.5Sehenswert

X-Men: Erste Entscheidung hat den kalten Krieg, eine gewaltige Konfrontation zwischen Supermächten und einen Superschurken in einem U-Boot. Der Film ist so ziemlich alles, was Sie sich von einer 2 Stunden und 12 Minuten langen Flucht aus der Realität wünschen könnten. Gut besetzt, gut gespielt und so geschrieben, dass seine Aussage an forderster Front steht.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Die Besetzung ist spitzenmäßig, besonders James McAvoy als der ruhige und intelligente Charley Xavier/Professor X und Michaerl Fassbender als der äußerst rücksichtslose Erik Lehnsherr/Magneto. X-Men: Erste Entscheidung (OT: X-Men: First Class) ist in der Tat erstklassig – ein aufregender, wagemutiger und voll und ganz unterhaltsamer Sommer-Blockbuster.

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Alle Kritiken (35)


Kommentare (304) — Film: X-Men: Erste Entscheidung


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thewaschi

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Bewertung4.5Uninteressant

nicht so gut wie die anderen X-men Teile. Es kommt einfach nicht das richtige Gefühl auf.

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ElsaWaltz

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Bewertung9.0Herausragend

Ich finde den Film super!!! Die Schauspieler erfüllen meine Erwartungen und uch die Kampfszenen sind gut gemacht. Super finde ich die Besetzung: Michael Fassbender als junger Magneto und Jennifer Lawrence als Mystique!!!

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Andy_Awesome

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir gefällt der Film gut. Wer aber mehr Wolverine möchte sei folgendes Video ans Herz gelegt. ;D
http://www.youtube.com/watch?v=w7iEHzY8GjI&list=PLEzfTw0wkMwaLJ3336SqZ82bPa_h4yFdE

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BenAffenleck

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Herz für Mutanten? Hab ich. Vor allem für diese lustige Truppe mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten. Die Story von ERSTE ENTSCHEIDUNG weiß auf jeden Fall zu überzeugen, vor allem versteht man auch Magnetos Beweggründe. Die Enttäuschung, das moralische Dilemma und die Abgründe, die sich durch die Andersartigkeit auftun. Und genau das mag ich generell an den X-MEN. Sozialkritik im Big-Budget Movie.

Michael Fassbender spielt sehr gut, und hat eigentlich auch verdientermaßen die besten Auftritte. Die Szene in der argentinischen Kneipe mit den beiden Nazis ist fantastisch geschauspielert, in Szene gesetzt und mit dem immer lauter werdenden Score perfekt unterlegt.

Kevin Schinken als Bösewicht ist eh immer eine sichere Bank. Ein paar weniger gute Special-Effects muss man verkraften können, für den völlig versauten Schluss könnte ich Matthew Vaughn allerdings würgen. Mit dem U-Boot, das als 90er Jahre CGI-Gurke über den Strand rollt, m-u-s-s ich dem Film leider 2 Punkte abziehen.

Unterm Strich bleibt ein Superhelden Blockbuster mit Tiefgang und sozialkritischer Botschaft. Mehr als solide inszeniert und sehr gut besetzt. Beste Unterhaltung...

7,5 gezogene Plomben für X-Men: ERSTE ENTSCHEIDUNG

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Filmfan30

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Bin gespannt was du zu Avengers sagst. Thor fand ich gar nicht schlecht. Dafür hat mir Green Lantern gar nicht gefallen und Captain America hat mich dafür dankbar sein lassen, dass es Videotheken gibt. Weil ich für den Schund so fast kein Geld ausgeben musste. :-D

Ebenfalls schönen Abend...


BenAffenleck

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Green Lantern war schon als Comic grausam, genau wie Thor. Und vom Captain haben mir auch viele Leute abgeraten. Obwohl der Trailer zum zweiten Teil schon sehr lecker aussieht.

Avengers Kommi wirste ja mal irgendwann bei mir finden ;-)


Baumkopf Holzfaust

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich bekomme zwar jedesmal heftigste Bauchschmerzen, wenn die Nazi/Holocaustepisoden für hollywoodverbrämte Fantasyspektakel herhalten müssen. Auch hier fällt es mir sehr schwer zu verzeihen aber immerhin schafft der Rest des Films, die Laune wieder deutlich zu heben.

ZUsammengefasst: Unterhaltsam und mit ordentlichem Lehrstoff-Beiwerk für die Facebook-Generation. Ja, es gab tatsächlich das Warschauer Ghetto. Ja, es gab tatsächlich die Konzentrationslager. Ja, es gab tatsächlich die Kuba-Krise. Ja , es gab auch mal ein Flugzeug, welches genauso aussah wie der Vogel von den X-Men (wer´s nicht glaubt, das Ding hieß Lockheed SR-71)

Naja. Wenns den Umweg der holywoodschen Verwurstung braucht, um mal wieder einen Blick zurück in die Geschichte zu wagen, dann muss es eben so sein.

Darum aber hier ein Tip von mir: Nach dem ganzen X_MEN Brimborium kann man sich vielleicht mal "The Fog of War" ansehen. Dann wird die Sache vielleicht doch wieder rund.

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BattlemasterIZ

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Ausgezeichnete Unterhatung ja :) Und "the The Fog of War" ist vorgemerkt, scheint ne inhaltlich gute Doku zu sein.


JollyRoger.

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Hier muss ich kurz intervenieren. Es ist schon bewusst, dass der Film einer Marvel Comicverfilmung ist, die die Vorgschichte der X-Men erzählt, die im September 1963(!) erstmals in einem Comic erschienen? Marvel-Comics, gerade zu der Zeit, bezogen sich aus Gründen des direkten politischen Einflusses sehr häufig auf die Thematik des dritten Reiches, das hat nichts mit Hollywood zu tun in dem Fall.


fat_jacK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Superhelden waren noch nie so meins und die X-Men sollen da keine Ausnahme machen. Keinen im Kino gesehen, immer nur mehr oder weniger zufällig im Fernsehen oder auf DVD. Erstaunlicherweise hat mich noch keiner enttäuscht, ohne dabei ein Ausnahmefilm zu sein. Aber langweilig werden/wurden sie nie. Dieser hier soll da keine Ausnahme machen, natürlich.

Viel auszusetzen habe ich nicht. Was mir nicht gefiel, war das schnelle Abarbeiten der Vorgeschichte der beiden Vorzeigemutanten. Würde der hier nicht in den 60ern spielen, könnte er nahtlos in X-Men Teil 1 übergehen. Aus der Vorgeschichte, der Freundschaft von Xavier und Magneto hätte man 2 Trilogien mit füllen können. So ist das alles in einem Film runtergerattert. 60er sind ein gutes Stichwort. Der Film sieht zu keiner Zeit danach aus, als würde er in dieser Epoche spielen. Hat mich nicht allzu sehr gestört, aber wenn man einen Film in der Vergangenheit spielen lässt, sollte er schon ein wenig danach aussehen. Der letzte Kritikpunkt ist McAvoy als Charles ‘Professor X’ Xavier. Der passt einfach nicht und hat nicht den Hauch einer Ausstrahlung, die diesem Charakter gerecht wird. Den spielt Patrick Stewart ja mit der linken Wimper an die Wand.

Das solls aber auch schon an Kritik gewesen sein. Die 2 Stunden Laufzeit vergehen wie im Flug. Der Film ist durch die Bank unterhaltsam. Effekttechnisch gibt es nichts zu bemängeln und auch die Kämpfe sind flott dargestellt. Kevin Bacon als Bösewicht ist sowieso ein sicherer Gewinn. Und Fassbender als Magneto ist noch das Tüpfelchen auf dem I, das Ass im Ärmel. Der Mann kanns einfach. Toller Schauspieler und eine enorme Ausstrahlung. Das Alleinstellungsmerkmal dieses Films.

Wer die X-Men davor mochte, wird auch diesen hier mögen. Aber auch Freunde der guten und leichten Unterhaltung kommen hier auf ihre Kosten. Langeweile gibt es praktisch nicht.

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Skywalker1893

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"McAvoy als Charles ‘Professor X’ Xavier. Der passt einfach nicht und hat nicht den Hauch einer Ausstrahlung, die diesem Charakter gerecht wird. Den spielt Patrick Stewart ja mit der linken Wimper an die Wand."

McAvoy sollte einen komplett anderen Xavier spielen, zu dem Charakter den Patrick Stewert spielt entwickelt er sich ja erst noch. Unter anderem sollte da Days of Future Past eine wichtigere Rolle spielen.


fat_jacK

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Schauen wir mal, wie der wird. Ändert aber nichts an meiner Meinung, dass der gute in der Rolle fehlbesetzt ist.


Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"X-Men: Erste Entscheidung" hat mich unerwartet positiv überrascht und war zugleich mein erster Kontakt mit der X-Men Saga.
Vor allem die interesannte und clevere Story hat mir sehr gut gefallen und meine Neugierde bezüglich der anderen X-Men Teile geweckt.
Außerdem war es endlich mal wieder ein Film mit gut ausgearbeiteten Charakteren, ist ja in letzter Zeit meiner Meinung nach auch Mangelware.
Man kann Charles und Eriks Handlungen, Ansichten diverser Dinge und ihre persönlichen Ziele absolut nachvollziehen.
Die Story bietet neben der eigentlichen Handlung auch noch ein paar interessante Geschichliche Informationen ( z.B Kubakrise).
Die Schauspieler zeigen allesamt eine gute Leistung, allen voran Michael Fassbender der eine überragende Leistung zeigt. Aber auch James McAvoy, dem ich sonst eher wenig abgewinnen kann, spielt die Rolle seine Rolle überzeugend. Kevin Bacon als Fiesling Shaw gefiel mir ebenfalls sehr gut, vor allem während der Anfangssequenz mit ihm und dem kleinen Erik zeigt er sein ganzes können. Einzig Jennifer Lawrence fande ich als Mystique etwas blass, gar uninteressant.
Außerdem fand der Film stets die richtige Mischung aus Action, Spannung, interessanten Dialogen und super Effekten.
Alles in allem ein sehr gelungener Film!

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Gabe666

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Schöner Kommentar! Jennifer Lawrence fand ich aber überhaupt nicht blass! (liegt vielleicht auch daran, dass Mystique mein Lieblingscharakter ist :D Gut, sie hätte schon mehr Screentime in dem hier verdient gehabt.
Guck dir die ersten drei Filme unbedingt an! Gehören zu den besten Comicverfilmungen, die es gibt! Die beiden "Wolverine"-Filme sind eher Geschmackssache. Da wurde ziemlich viel Potenzial verschenkt.


EvertonHirsch

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwie hätte ich mir die “Jugendgeschichte“ um Xavier und Lensherr etwas anders vorgestellt, etwas subtiler. Nicht so übers Knie gebrochen und nicht mit diesem ganz großen Blockbusterknall. Die Bedeutung der beiden späteren Gegenspieler ging für mich etwas unter, aufgrund der vermeintlichen Übermacht, der sie sich schon damals stellen mussten. Und wo wir schon bei damals sind, wie die 60er sah das zu keinem Zeitpunkt aus. McAvoy fehlt es für mich auch etwas an Ausstrahlung, um als Charles Xavier vollends zu bestehen.

Das klingt jetzt alles gewaltiger, als es letztlich ist, denn abgesehen davon, unterhält er ähnlich gut, wie die anderen X-Men Filme (mit Ausnahme von “Der letzte Widerstand“, aber das ist ja Geschmackssache). Bacon passt sowieso wie die Faust aufs Auge für einen Bösewicht und mit Michael Fassbender als Magneto hat man dann noch das kleine Ass im Ärmel, was dem Film zu einer doch deutlich über dem Mittelmaß liegenden Wertung verhilft. Und natürlich der kleine Cameo von Hugh Jackman, bei dem man nicht anders kann, als breit vor sich her grinsen.

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Moviegod

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Bewertung9.5Herausragend

Bester X Men Film überhaupt. Nach den ersten Trailern war ich zwar skeptisch, aber nach der ersten Sichtung wurde klar, dass uns hier eine der besten Comicverfilmungen aller Zeiten vorliegt. Allein durch Fassbenders Darstellung ist dieses Meisterwerk mehr als sehenswert. Dazu kommen sehr gute Actioneinlagen, die sich gut in die Story einfügen. Die Rollen sind glaubwürdig und werden durch das umfangreiche Cast gut gespielt. Ich freu mich auf Days of Future Past.

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RoboMaus

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Bewertung5.5Geht so

Jetzt wissen wir endlich, wer die Kuba-Krise angezettelt hat. Spass beiseite. Wer bei Superhelden-Abenteuern und Fantasy-Action à la Marvel zuhause ist, wird das hier grossartig finden. Für meinen Geschmack zu viel Pathos, zu viel Feind, zu viel Ehr und zu absurd. Geschmackssache eben. Bitte nicht übel nehmen.

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Icho_Tolot

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann sind es ein paar Spezialeffekte bei denen der nötige Feinschliff fehlt (z.B. als das abstürzende U-Boot die Palmen umlegte). Ansonsten bin ich vollends zufrieden. Insbesondere die musikalische Untermalung hat mir sehr gefallen.

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filmfreak23

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Bewertung9.0Herausragend

Das allererste was ich unmittelbar nach dem Abspann dachte, war: "Unterhaltsamer können Filme eigentlich nicht mehr werden."
"First Class" ist einer der besten Beispiele wie man scharenweise Figuren sehr sehr gut dem Zuschauer näher bringt ohne dabei das Spektakel zu vergessen und das alles schön kompakt in 2 Stunden verpackt.
Matthew Vaughn bewies nach "Kick Ass" wiederholt außergewöhnliche Regiekünste, das Autorenteam, wo er auch involviert war, zeigte viel Feingefühl beim Spannungsbogen und in der Figurenzeichnung, der Cast war vorzüglich aufgestellt und harmonierte perfekt und Henry Jackman kam mal wieder mit einem Score der absoluten extraklasse daher.
Zusammen schufen sie wahrlich großes Kino mit viel Emotionen, Herz und Seele und zahlreichen erinnerungswürdigen Momenten.
Dass hier "nur" die 9 und nicht die 10 steht, ist einfach dem Umstand geschuldet, dass ich nicht gerade mit den X-Men aufgewachsen bin und somit keine so große emotionale Verbindung zu dem Ganzen habe wie etwa eingefleischte Fans und bezüglich der Optik sah mir manches zu deutlich nach CGI aus.
Aber ansonsten gibt´s nix zu meckern.

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Eixenxxl

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein erster X- Men Film.
Habe viel erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Interessante Suche nach den Mutenten aus aller Welt und deren gemeinsamer erster Kampf.
Auch hier schafft Marvel wieder einen tollen Mix aus Humor, Action und Dramaturgie.
Jeder Character hat seine einzigartige Beschaffenheit und doch auch ihre kleinen Schwächen :)

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Kakaohaltiges Getränkepulver

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bleibt nur noch die frage wie Charles zur Glatze kam!

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Kakaohaltiges Getränkepulver

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Das wirds sein ;D


JonnyvsSherlock

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Es gibt diesen einen Dialog gegen Ende, wo er witzelt, dass er einmal aussehen wird wie ein richtiger Professor, also mit Glatze:)


HaudenLukas

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Bewertung7.5Sehenswert

...die Comicverfilmung "X Men First Class" lebt von einem stimmigen Gesamtpaket was Charaktere, Story und Witz betrifft...besonders sticht dabei M. Fassbender heraus der einen wirklich guten Magneto gibt...

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Acry

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Bewertung6.5Ganz gut

Die X-Men-Comics/Filme sind mir bereits vorher aufgefallen, da im Vergleich zu Superman und Co. schon in den Comics erstaunlich effektiv individuelle, mehrschichtige Charaktere entworfen werden, die dem Geschehen dann eine persönliche Dramatik geben. Und ja, besonders die Arschloch-Typen sind toll, von daher war es schade, dass Wolverine nicht mit von der Partie sein konnte. Immerhin konnte man Emma Frost bewundern, die meiner Meinung nach sehr gut gecastet war. Auch sonst muss sich der Cast nicht verstecken (außer vielleicht die aufgedunsene Jennifer Lawrence, bei der man hier echt kein schauspielerisches Talent erkennen konnte). Sehr cool war mal wieder Kevin Bacon, dessen amerikanischer Akzent für glaubwürdiges Nazideutsch jedoch leider zu sehr durchkam.
Zum Film an sich kann man eigentlich nur sagen: Solider Mainstream, der aber auch wieder nur das übliche X-Men-Getue zeigt: gute Mutanten, böse Mutanten, gute Mutanten wechseln zu den Bösen über, gute Menschen, böse Menschen blabla
Interessant an X-Men ist daher nicht wirklich die Geschichte, die mit den U-Booten und den Raketen auch gut ein klischeehafter Bond hätte sein können, sondern die Charaktere der X-Men und die Tatsache, dass es bei den Mutanten immer zwei geteilte Lager gibt. Im Grunde hätte die Geschichte bis zum Finale eine 7 verdient, da mich die Vorgeschichte der X-Men eigentlich viel mehr interessiert hat, als die Atomkriegbedrohung. Zum Ende hin lässt der Film leider nach und büßt etwas an Logik ein, sodass er mit den ersten beiden, definitiv stärkeren X-Men Filmen nicht mithalten kann.

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Line3105

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser mir außerorderdentlich gut gefallen, sogar so doll, dass ich fast sagen würde: Der Beste Teil der X-Man Reihe…!

WEIL, hier wurde endlich mal viel wert auf die Story gelegt. Man erfährt einige Hintergründe über die Mutanten, Magnetos Kindheit, X-Xaviers Unfall
und die Splittung der beiden “Anführer”…

was sehr interessant ist. Kevin Bacon wurde als Oberschurke Sebastian Shaw eingesetzt, der immer wieder diesen lächerlichen Superhelm, den ja später dann Magneto trägt, trug. Ich finde anstelle von Bacon hätte man auch einen anderen 0815 Darsteller nehmen können. Er wird hier seiner Klasse nicht so ganz gerecht. Wobei er das natürlich nicht schlecht spielt.

Michael Fassbender hingegen überzeugt hier ein weiter Mal. Er zeigt sich von seiner besten Seite und spielt alle anderen an die Wand. Er ist die perfekte Besetzung des jungen Magneto. Die Story um die jugen Mutanten gefiel mir sehr gut. War irgendwie witzig und informativ zugleich.

Aber irgendwas hat man ja trotzdem immer zu meckern. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf Beziehung zwischen Charles und Erik eingegangen wird.
Auch der Satz, dass die Mutanten alle Kinder des Atoms sind…
durch die Strahlung die Mutation entstanden ist, war nur ein mini kleiner Nebensatz.
Das hätte ich doch gern noch mehr erklärt gehabt. Wobei es ja kurios ist, da Erik ja bereits im 2. Weltkrieg seine Mutation entdeckte, wo es ja eigentlich noch keine Atombomben gab. (Oder?)

Ansonsten. Toller Film. Sehr zu empfehlen!
Nach Kauf der Blu-Ray und mehrmaligen Ansehen,
sehen meine Punkte nun so aus: 10/10 Punkte

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Grambambuli

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sehe ich genauso - bester X-Men-Film bisher! Und der Soundtrack... *-* Magnetos Theme.... höllengut!


T00BI

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Bewertung7.0Sehenswert

"X-Men: First Class". Die Anfänge rund um die X-Men. Als Professor X noch Charles Xavier (James McAvoy) und Magneto noch Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) war. Als die beiden keine Feinde, sondern Verbündete waren. Als sie gegen ihren gemeinsamen Feind Sebastian Shaw (Kevin Bacon) antreten müssen, einen äußerst mächtigen Mutanten, der einen globalen Atomkrieg auslösen will, um so die Menschheit von der Erdkarte zu fegen.

"Shaw zu töten wird dir keine Frieden bringen." - "Frieden war nie eine Option."

"X-Men: Erste Entscheidung" war der erste X-Men Film den ich gesehen hab, damals hat ihn mir ein Freund wärmstens empfohlen und obwohl ich kein besonders großer Fan von Comic-Verfilmungen bin hab ich mir ihn angesehen und wurde aber mal so richtig überrascht. Schon die ganze Geschichte samt der Ausgangslage hat mich angesprochen. Da sind die sogenannten Mutanten, die nächste Evolutionsstufe nach dem Menschen, jeder einzelne Mutant versehen mit einer speziellen Gabe. Es gibt Telepathen und Formwandler, manche können Metall kontrollieren, Energie absorbieren oder sich an jeden möglichen Ort teleportieren. Das einzige Problem, die Mutanten sind stark in der Unterzahl und "verstecken" sich vor den Menschen. Die Frage die sich die Mutanten nun stellen müssen ist, geben wir unsere Existenz preis und hoffen auf ein friedliches Zusammenleben, oder riskieren wir, dass die Menschen uns als überlegenden Feind ansehen und uns bekriegen. Mit dem Hintergrund rund um die Kuba-Krise wurde das Ganze in eine absolut spannende Geschichte verpackt, die immer wieder aufs neue zu fesseln weiß.

Was den Film aber besonders stark macht sind seine Schauspieler, allem voran Michael Fassbender in seiner Rolle des Erik Lehnsherr/Magneto. Geprägt durch seine frühe traurige Lebenserfahrung im vom Nazis besetzten Polen ist er nun auf Rache aus und wird immer wieder durch seinen Zorn geleitet, obwohl er doch tief im Inneren eine gutmütige Person ist. Die Art und Weise wie Fassbender der Figur des Eric seine Persönlichkeit verleiht ist einfach großartig, hier zeigt er mal wieder, dass er momentan einer der besten Schauspieler Hollywoods ist. Neben ihm weiß aber auch James McAvoy als Charles Xavier zu überzeugen, der das komplette Gegenstück von Eric ist. Sein Grundsatz ist, das jeder Mensch von Grund auf gutmütig ist und versucht jegliche Konflikte auf friedliche Art und Weise zu lösen. Fassbender und McAvoy ergänzen sich hier wirklich toll und sind meines Erachtens eine klasse Wahl gewesen! Besonders gefreut hab ich mich aber Kevin Bacon hier als Bösewicht zu sehen, ich find den Typ einfach spitze, er bringt hier seine ganz spezielle Art mit und sorgt ab und an mal für humorvolle Momente.

Aber nicht nur vor der Kamera, sondern auch hinter der Kamera wird ganze Arbeit geleistet. Regisseur Matthew Vaughn weiß einfach wie man einen Film packend inszeniert, die Action gewinnt hier beispielsweise zu keinem Zeitpunkt die Überhand, sondern wird geschickt eingesetzt ohne überladen zu wirken, dafür wird der Fokus viel mehr auf die Figuren an sich gerichtet, man erfährt etwas über ihre Vergangenheit und leidet mit ihnen mit. Daneben gibts es aber immer wieder absolut packende Momente wie die Szene mit Eric in der Bar, die mich in seinem ganzen Aufbau an "Inglourious Basterds" erinnert hat. Hier liegt eine unheimliche Anspannung in der Luft, wie ich sie sonst eben nur aus Tarantino-Filmen kenne, dazu kommt dann noch der Gebrauch von mehreren Sprachen gleichzeitig, ein wuchtiger Soundtrack der mit zunehmender Dauer immer imposanter wird und ein großartiger Schauspieler der das Ganze trägt. Genau deswegen wurde Kino gemacht! Von ähnlichem Kaliber gibts im Film auch noch ein paar weitere Szenen und besonders das Finale hat es dann nochmal in sich. Wenn alle Blockbuster so wären wie dieser hier, dann hätte ich gerne mehr davon!

"Sagen wir einfach ich bin Frankensteins Monster, und Suche nach meinem Schöpfer."

FAZIT: "X-Men: Erste Entscheidung" ist ein Film der wirklich alles hat, klasse Schauspieler, einen tollen Soundtrack, fesselnde Momente, satte aber gut dosierte Action und eine interessante/spannende Story rund um die Mutanten. Auch wenn man nicht der größte Fan von Comic-Verfilmungen ist kann ich den Film nur jedem empfehlen, es lohnt sich!

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T00BI

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Da bin ich mal gespannt ;)


EvertonHirsch

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Hmmm... Vielleicht ist er ja doch nicht so schlecht. Nach X-Men 3 habe ich die Reihe eigentlich abgeschrieben.


wernerschmidt

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Bewertung9.0Herausragend

Spoilergefahr:
Bisher mein Lieblingsteil der ganzen Reihe!
Ich finde die Jungdarsteller von Erik Lensherr und Charles Xavier machen ihren Job fantastisch. Kevin Bacon als Bösewicht ist auch absolut spitze.
Einzig die Nachwuchs-Mutanten nerven tierisch. Wozu haben Sie diesen Kinder da rein genommen? Absolut alberne Schreihals-Ron-Weasley's und fliegende Pummelelfen die Säure spucken?

Das hätten Sie besser machen können.
9 Punkte von mir dafür. Bin schon auf den Nächsten gespannt der 2014 kommt. Mit den "alten" und den "neuen" X-Men!

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Skywalker1893

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

X-Men: First Class. Eines der sehr, sehr seltenen guten (in dem Fall sogar sehr guten) Prequels. Getragen von zwei herausragenden Schauspielern, ist einem der Film durch die Wand sympathisch. Generell liebe ich die Herangehensweise der X-Men Filme. Ernster und kritischer als das Marvel Cinematic von Disney, aber sich dennoch nicht zu pathetisch und ernst nehmend wie es manche DC Verfilmungen dann doch machen. Wie dem auch sei, es gibt eigentlich nur eine Sache an dem Film auszusetzen und das sind die Logik-/Anschlussfehler die Vaughn eingebaut hat. Wenn Singer die rückblickend ausmerzen kann in Days of Future Past oder in einem anderen X-Men, dann ist hier sogar ne 9 drin.

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