X-Men: Erste Entscheidung

X-Men: First Class (2011), US Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 09.06.2011


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7.1
Kritiker
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von Matthew Vaughn, mit James McAvoy und Michael Fassbender

Als Magneto nur Erik Lensherr und Professor X nur Charles Xavier war, als die Welt noch nichts von Superkräften ahnte, mussten die Mutanten ihre Erste Entscheidung treffen.

X-Men: Erste Entscheidung: Wie der Titel schon vermuten lässt, wird in diesem Film die Geschichte der ersten Klasse erzählt, die an Professor Xaviers Mutantenschule unterrichtet wurde. In den 1960ern Jahren: Der junge Professor Charles Xavier (James McAvoy), in seinen Zwanzigern, mit üppiger Haarpracht und zu Beginn des Films noch nicht im Rollstuhl, studiert in Oxford und trifft auf den gleichaltrigen Erik Lensherr (Michael Fassbender). Beide sind Mutanten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Gemeinsam erdenken sie eine Zukunft, in der Mutanten und Menschen vereint leben können. Als das Wohl der Welt auf dem Spiel steht, kämpfen sie mit vereinten Kräften und der Hilfe von anderen Mutanten gegen die drohende Gefahr des Hellfire Clubs mit Emma Frost (January Jones) und Sebastian Shaw (Kevin Bacon). Erst im Laufe dieses Kampfes werden die beiden zu Erzfeinden.

Hintergrund & Infos zu X-Men: Erste Entscheidung
Für die Regie von X-Men: Erste Entscheidung zeichnet Matthew Vaughn verantwortlich, der mit Kick-Ass die Herzen von Comic-Fans weltweit höher schlagen ließ. Vaughn versammelte für X-Men: Erste Entscheidung eine erstklassige Besetzung, die eher einen Oscar-Anwärter als einen Superheldenfilm erwarten ließe: Neben den Kritikerfavoriten Michael Fassbender und James McAvoy stand unter anderem Jennifer Lawrence mit vor der Kamera. Die Schauspielerin, die für ihre Hauptrolle im Independentdrama Winter’s Bone in den USA gefeiert wurde, spielt in X-Men: Erste Entscheidung die Rolle der Mystique. Allerdings sei sie nur rund zehn Prozent ihrer Leinwandzeit in X-Men: Erste Entscheidung in blauer Schminke zu bewundern, so die Schauspielerin. Rebecca Romyn-Stamos, die in den vorherigen X-Men-Filmen die Rolle spielte, hatte den aufreibenden Make-up-Prozess weit häufiger erdulden müssen. (KJ)

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Mehr Bilder (38) und Videos (18) zu X-Men: Erste Entscheidung


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails X-Men: Erste Entscheidung
Genre
Actionfilm, Science Fiction-Film, Superhelden-Film
Zeit
1960er Jahre, Kubakrise
Ort
England, Russland, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Adoleszenz, Bedrohung, Blockbuster, CIA, Erzfeind, Held, John F. Kennedy, Kind, Kindheitserinnerung, Magnet, Magnetstrahl , Malcolm X, Marvel Comics, Menschenversuch, Mutant, Nazi Wissenschaftler, Nazi-Vergangenheit, Oxford, Professor, Selbstaufopferung, Selbsterfahrung, Telekinese, Telepathie, Teleportation, U-Boot, Verrückter Professor, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Aufregend, Spannend
Zielgruppe
Familienfilm, Jugend-Film, Männerfilm
Tag
Blockbuster, Marvel Comics, Prequel, X-Men
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
20th Century Fox, Bad Hat Harry Productions, Marv Films, Marvel Enterprises, Marvel Studios, The Donners' Company

Kommentare (318) — Film: X-Men: Erste Entscheidung


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emmanuelle.rastoldo

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Bewertung9.0Herausragend

Sogar fast noch geiler als X-Men 2. Der Film ist einfach nur klasse und der Cast ist legendär! Der Film ist eine deutlich bessere Fortsetzung als der zu düstere Teil 4. Dieser hier ist eine Megageschichte von den Anfängen der Mutation. Man erfährt so viel Neues. Mystique und Xavier sind zusammen aufgewachsen, Magnetos böse Vergangenheit usw. Der Film hat einen wunderbaren Retro-Charme und verbindet perfekt die Ereignisse, die zu der X-Men-Trilogie führen. Ein wahres Highlight der Reihe!

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Sylar81

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Bewertung7.0Sehenswert

Michael Fassbender einfach super. jennifer lawrence dagegen merkt man an das sie nicht wirklich schauspielern kann und meiner meinung nach überbewertet ist

zum film: macht einiges besser als die alten teile und spin offs.

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FlintPaper

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Bewertung5.5Geht so

Mit 'First Class' findet das X-Men Universum nach zwei Fehlschlägen endlich wieder auf den rechten Pfad zurück. Naja, fast. Das Finale mit der Kubakrise ist nämlich schön blöd, die Nebenfiguren genauso zahlreich wie austauschbar und einige Effekte leider relativ mittelmäßig. Auf der Habenseite jedoch: James McAvoy und Fassbender als gut-gelaunte Hauptdarsteller, Kevin Bacon als Fiesling - Klasse: James Bond (mit geheimer Basis in einem U-Boot) und eine kurzweilige und nicht völlig doofe Geschichte.

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howartwollowitz

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat das Zeug zum gut sein aber Singers Filme sind besser.

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Davdav

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe die X-Men Trilogie geschenkt bekommen seitdem finde ich die X-Men ziemlich cool und deshalb war es auch sehr interessant Magneto und prof.X in jungen Jahren zu sehen. Ich fand nur sie hätten einen besseren Feind haben können als diesen Energie Fritzen.Ansonsten ein sehr guter X-Men Film mit sehr guten Effekten und sehr guten schauspielern.

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filmmanic1991

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Bewertung7.0Sehenswert

X-Men Film der gewohnten Art

Die Erste Entscheidung erzählt absolut verständlich die Vorgeschichte von Magneto und Professor X. Nach wie vor halte ich die X-Men-Reihe für eine der besten Comicverfilmungen. Allerdings ist auch dieser Teil, der sich als Prequel versteht, nicht jedermanns Sache. X-Men Erste Entscheidung hat mich mitgerissen, da nicht nur die Vergangenheit der Hauptcharakter behandelt wird, sondern auch die der Nebenfiguren wie z.B. Mystique oder Beast. Der Film bietet unglaubliche Handlungstiefe, die mir bei Orgines Wolverine ein bisschen gefehlt hat. Das liegt vor allem an den Darstellern, die ihren Job richtig gut machen. Fazit: Sinnvolles Prequel das viele offene Fragen, die bei allen anderen Filmen der Reihe auftraten, klärt. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

Mr. Vaughn sie haben es geschafft und mit "X-Men Erste Entscheidung" ein Franchise gerettet!
Nach dem unwürdigen Abschluss der ersten Trilogie rollt man die Geschichte um Professor X und seine Mutanten in Form eines Prequels neu auf und erreicht so wieder ein starkes Niveau, welches diese Reihe auch verdient hat!

Wer die ersten X-Men Filme gesehen hat, kann sich hier von der interessanten Story begeistern lassen, wenn dem Zuschauer die Ursprünge von Xaviers Mutantenschule gezeigt werden und man das Schicksal Magnetos verfolgen kann, welcher seine Nazipeiniger jagt.
Von der 60er Jahre Optik ist dieses Prequel stark inszeniert worden und kann dazu noch mit tollen Schauspielern aufwarten, wo einen Fassbender und McAvoy als junge Versionen von Professor X und Magneto überzeugen können, während der sonstige Cast durch Jennifer Lawrence(ich LIEBE diese Person einfach) und dem großartigen Kevin Bacon aufgewertet wird.

Der Streifen hat zwar nicht so viele Actionszenen zu bieten(wenn, macht der das aber auf beeindruckendste Weise) sorgt aber alleine durch seine interessanten Charaktere sowie Hintergrundinformationen über die späteren X-Men Ereignisse dafür, dass man an der Story hängen bleibt, wozu hier ja auch noch eine sehr spannende Geschichte erzählt wird, wenn die frühen X-Men in die Ereignisse der Kubakrise involviert werden.

Schauspieler, Story, Inszenierung alles passt perfekt, hier wurde einfach ein super Blockbuster abgeliefert wie man ihn haben will, nur wenige Punkte wie eine etwas zu lange Laufzeit oder ein paar Ungereimtheiten im Bezug auf die Vorgängerfilme verhindern bei mir eine 8er Wertung aber die neue Prquelreihe ist trotzdem eine würdige Wiederbelebung des Franchises und macht Lust auf mehr!

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Maniac

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@Fonda Nein den aktuellen habe ich auch noch nicht gesehen, wird aber sicherlich demnächst geschehen :)


The Freewheelin Fonda

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Schau ihn dir an, großartige Fortsetzung, hat von mir jetzt 8 Pkt. bekommen :)


MisterSklave777

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fantastisch! Der Beginn einer neuen Ära der X- Men!

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Davdav

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Roldur

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Bewertung9.0Herausragend

Als ich anno 2010 mit gefühlten 3 Leuten in der Premiere von „Kick-Ass“ saß, da war Matthew Vaughn mein Held. Ein blutiger und enorm witziger Superheldenfilm mit genug Köpchen? Endlich funktionierte das mal. So versöhnte mich „Kick-Ass“ damals wieder mit dem Superhelden-Genre und nun schafft Vaughn es mich wieder mit den „X-Men“ zu versöhnen. Nach dem hohlen „X-Men: Der letzte Widerstand“ liefert der Beginn der Prequel-Filme nicht nur ein unglaublich spaßiges Spektakel sondern auch den bisher besten „X-Men“-Film ab (von Days of the future Past mal abgesehn, der wird noch geguckt).
Wie schon in X-Men 1 beginnt der Film ganz klassisch im KZ mit dem Erik Lensherr, den wir alle als Magneto lieben lernten. Es werden also mal wieder Tore verbogen und ab geht es in die Vergangenheit der Mutanten-Saga.
Was „Der letzte Widerstand“ für mich zerstört hat, das baut dieser Teil wieder mühsam alles auf. Michael Fassbender als Magneto, James McAvoy als Charles Xavier und Kevin Bacon als Mutanten-Nazi? Hätte man einen besseren Cast wählen können? Klar, Patrick Stewart und Ian McKellen fehlen zwar etwas, aber vor allem Fassbender macht das mit seiner Spitzen-Performance mehr als wett.
Auch die Handlung weiß voll und ganz zu überzeugen. Hier gibt es keinen blödsinnigen Super-Mutanten-Frauen, hier findet alles seinen Anfang und hier ist alles noch Hammerrecht. Kalter Krieg, Nazis und verbogenes Stacheldraht. Die Action ist wuchtig, der Soundtrack bombastisch und die Dialoge flott und witzig und der große Konflikt zwischen Mensch und Mutant findet seine Anfänge, während die Distanz zwischen Magneto und Xavier immer weiter wächst. Für mich hatte der Film gleich mehrere Szenen, welche Emotional auf höchstem Niveau funktionierten, etwas was man im Genre höchst selten erlebt. Ich muss hier quasi mit Superlativen um mich werfen. Vielleicht ist die Begeisterung auch nur so groß, weil die X-Men Trilogie so schwach endete. Aber das ist mir herzlich egal.
Bis auf Kevin Bacons extrem schwaches Deutsch (als DEUTSCHER Mutant?!) stimmt hier wirklich alles. Ich will definitiv mehr davon sehen und hoffe, dass Bryan Singer die X-Men-Reihe da aufnimmt wo Matthew Vaughn sie verlassen hat. Jedenfalls gehört „X-Men: Erste Entscheidung“ jetzt zu meinen neuen Marvel-Favoriten.

„Us turning on each other, it's what they want. I tried to warn you, Charles. I want you by my side. We're brothers, you and I. All of together, protecting each other. We want the same thing.“

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sachsenkrieger

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Bewertung7.0Sehenswert

Da haben wir also vier Teile lang alles mögliche durcheinander gemischt und verquirlt und verrührt, bis kein Mensch (oder Mutant) mehr weiß, wer wer oder wie was oder warum wer oder was weshalb ... und dann ..... fangen wir einfach mal von vorne an und drehen Teil ... grübelgrübel ... äh 5, glaube ich. Ist ja eh sinnlos weiterzumachen, wo wir doch im dritten Teil alle Mutanten mit einer interessanten oder nützlichen Fahigkeit, außer Wolverine, außer Gefecht gesetzt haben. Außerdem ist das Schlösschen vom Prof unter Storms Regentschaft sowieso nur noch ein liberales Mutanten-Gleichschaltungs-Internat.

Wir verlegen also alles in die Vergangenheit, behalten aber unsere abstruse Storyline bei, kaufen ein paar Stars, schreiben endlich mal ein paar anständige Dialoge, übertünchen alles mit einer Schicht Humor und kleistern das Ganze, wie alle anderen, mit hübsch viel CGI-Zeugs zusammen, das wird uns wohl fein gelingen und zur Ehre gereichen. Alle sind zufrieden, Mutanten und Menschen leben friedlich nebeneinander.

Okay, etwas übertrieben, aber wenn man die fünf Teile an zwei Tagen guckt, kann man schon einen Koller kriegen. Über weite Strecken funktioniert der Film sehr gut und wer diesen Film als ersten gesehen hat, dem kann ich nur raten, sich alle Vorhergehenden nicht mehr anzusehen. Vielleicht werden die nach dem Abschluss des Prequels sowieso nochmal gedreht ... oder zwischendurch eingeschoben ... oder was weiß ich. Als alleinstehender Film 9,0 Punkte, im Zusammenspiel mit den anderen leider "nur" 7.

Wolverine liefert den Kommentar des Tages: "Los, verpisst euch wieder!"

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Runemar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"First Class" ist aus meiner Sicht einer der besten X-Men Filmen bisher und brilliert mit fantastischen Schauspielern wie Fassbender, Bacon und Lawrence. Coole Story, guter Humor und ein unvergesslicher Cameo von Hugh Jackman. 1A-Mutanten-Film!

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shazad.khokhar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mitunter einer der besseren X-Men Teile, wobei ich immer noch X2 etwas besser fand als den hier.
Aber immerhin hat dieser Film nach eher 2 "verkorksten" Teilen die X-Men wieder attraktiver gemacht, was hoffentlich zu einem phänomenalen Days of Future Past geführt hat :)

Also Anschauen!

Der Film ist eine Vorgeschichte der X-Men und stell speziell die Geschichte von Magneto sehr eindrucksvoll dar...(Es war ja eigentlich ein Magneto Origin Film geplant gewesen, der sich ja durch diesen Film erledigt hatte).
Ansonsten finde ich die Entstehung der Feindschaft zwischen Prof. X und Magneto klasse, denn wie schon in den ersten 3 X-Men Teilen zu erkennen gewesen war, waren diese beiden Protagonisten Freunde gewesen und wie es so oft zwischen Freunden ist, kann dadurch die größte Feindschaft entstehn....

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Dackto

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film bietet eindeutig das beste Cameo was es gibt :D

Magneto : hi ich bin Eric

Wolverine : verpisst euch wieder

zu göttlich :D

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Dackto

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jo haste recht.. war mit abstand der beste x-men


alex023

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Bewertung7.0Sehenswert

alex023 schaut die X-Men (bis auf den neuen Wolverine, weil er darauf keine Lust hat) und das alles ist irgendwann schon mal passiert und wird jetzt veröffentlicht in Vorbereitung auf den Kinostart vom neuen Film #5

»You're your own team now. It's better. You're X-Men.«

Ich hab irgendwo gelesen: „Die X-Men werden endlich cool!“ (oder so ähnlich) – und genau das ist es, was X-MEN: FIRST CLASS zum Teil ausmacht, aber natürlich nicht nur. Es gibt so viel, was mich an dem Film begeistert hat. Während ich hingegen der geläufigen Meinung »The Last Stand« als besten der Trilogie ansehe und wirklich unterhaltsamen Blockbuster, packt Matthew Vaughn mit seinem Prequel nochmal eine Schippe obendrauf. FIRST CLASS erzählt die Vorgeschichte, oder eine, zeigt uns die jungen Charles und Erik, wie sie ihr Schicksal beginnen, der eine aus reichem Hause, der andere traumatisiert, gequält und schon haben wir eine Grundlage für die kommenden Ereignisse, die sich bis in die originale Trilogie ziehen. Raven ist noch Charles beste Freundin, Erik noch lange nicht so stark wie später und Hank noch gar nicht so blau und wuschig. Wir sehen, wie die Mutanten zusammen in der Kubakrise den alles vernichtenden Atomkrieg zwischen Amerika und Russland verhindern, sehr geschickt.

Der Film hat so viele Stärken und eine davon ist sicher der ganz starke Cast, mittendrin die wundervolle Jennifer Lawrence, die ihr in fast nichts nachstehende Rose Byrne, ein fast unscheinbarer, aber doch so konzentrierter Nicholas Hoult, ein schämisch grinsender und diabolischer Kevin Bacon und natürlich darf ich die beiden tragenden Säulen nicht unterschlagen. James McAvoy als Prof. Charles Xavier und Michael Fassbender als Erik „Magneto“ Lensher sind großartig, fantastisch, unglaublich – einfach SO gut, ich konnte es fast nicht fassen. Mit einer Riege von ein paar anderen weiteren ihrer Altersgeneration werden sie bald Hollywood regieren, ganz sicher. Für einen modernen Blockbuster gibt sich FIRST CLASS überaus bescheiden, klar bekommen wir ein spektakuläres Finale geboten, aber das ist natürlich nichts im Vergleich zum überstrapazierten Ausmaß der dieszeitlichen Vertreter dieser Gattung. Das Drehbuch ist rasant, manchmal etwas hastig, aber alles in allem doch wirklich ordentlich zusammengebastelt, wenn man die ganzen Ungereimtheiten gegenüber der Trilogie außer Acht lässt (ich hoffe mal, dass das noch in irgendeiner Art bereinigt/klar gestellt wird).

Matthew Vaughns »X-Men«-Adaption setzt sich als erster Film wirklich konsequent mit dem über allem schwebenden Thema auseinander, der Separation von Andersartigen von der Gesellschaft, weil das Konformitätsprinzip gestört wird. Immer wieder wird betont: »Mutant and proud of it« oder man setzt sich damit auseinander, was man ist, sein will, in sich selbst sieht oder sehen will. Besonders Raven (später Mystique) und Erik (später Magneto) beschäftigt dieses Thema, auch Hank (später Beast) investiert viel psychische und physische Kraft dort hinein. Wenn eine einheitliche, (seelenlose) und plastische Gesellschaft etwas erkennt, was anders ist und sie (deshalb) nicht verstehen, dann identifiziert sie dies als Gefahr, die zur *allgemeinen Sicherheit* (andere Variante: zur *nationalen Sicherheit*) liquidiert werden muss, um *Recht und Ordnung* beibehalten zu können. Nie wurde dieses Thema besser, ernster und kompromissloser porträtiert und schon hier kann man den Grundkonflikt der Trilogie erkennen, wenn ein Erik aus armen Verhältnissen stammt und einer traumatisierten Kindheit/Jugend entspringt und folglich Wut und sogar Hass auf die (für ihn) „niederen“ Menschen hegt, ein Charles aber aus reichen, wohlgesonnenen Verhältnissen stammt, alles Geld der Welt hat, sogar ein Professur, anerkannt ist, die Menschheit für gut befindet, sie schützen will, Teil von ihr sein will. Auch wenn man am Anfang noch den kleinen Charmeur in ihm entdeckt, wird das Bild des Professors doch schon in Teilen deutlich. Und auch wenn beide darin übereinstimmen, dass die Mutanten der nächste Schritt in der Evolution sind.

Fazit: Matthew Vaughn zelebriert mit X-MEN: FIRST CLASS ein Festival an sanftem Humor, satter, aber nicht zu dick aufgetragener, fast schon bescheidener Action, einem flottem und rasantem Tempo sowie einer herausragenden Darstellerriege, in der Fassbender und McAvoy alles gnadenlos überstrahlen. Nie zuvor hat man sich so gut mit dem Thema auseinandergesetzt, nie waren die X-Men so cool, so authentisch, so modern. Gerne mehr davon, bitte.

[http://planetofpictures.blogspot.com/2014/05/x-men-first-class-us-2011-matthew.html]

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SweetnessRomanoff91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

CGI / Special Effects/ Fights: 8/10
Sehr schöne Sachen vorhanden, z.B. Schwebendes U-Boot, Angels Flügel, Emma Frost Körper, Beast & Mystique Aussehen, Kampf bei der CIA uvm.

Story: 8/10
Vorgeschichte zu X-Men. Charles Xavier gründet in 60er die X-Men um einen Weltkrieg zu verhindern.

Schauspieler: 8/10
Toller junger Cast, der Freude auf mehr Filme macht. Unter anderem:
Jennifer Lawrence als Raven Darkholme/ Mystique
Michael Fassbender als Eric Lensherr/ Magneto
James McAvoy als Charles Xavier
Nicholas Hoult als Hank McCoy/Beast
Zoe Saldana als Angel
January Jones als Emma Frost
Kevin Bacon als Klaus Schmidt/ Sebastian Shaw
Lucas Till als Havok
uvm.

Spannung 8/10
Durchgehend über den ganzen Film

Humor: 8/10
Ist auch vorhanden.

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SweetnessRomanoff91

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Natürlich nicht Zoe Saldana sondern Zoe Kravitz ,ist mir kleiner Fehler unterlaufen


FilmFan92

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JokerReviews

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist zwar nicht der erste X-Men Film der jemals erschien, aber er stellt von allen X-Men Filmen den Anfang der Geschichte dar. Hier wird die Geschichte von Magneto und Charles Xavier erzählt, wie sie sich kennenlernten, die Akademie gemeinsam aufbauten und schließlich durch ihre unterschiedlichen Ansichten getrennte Wege gingen und Konkurrenten wurden. Es war schon immer schwierig für mich Magneto als richtigen Bösewicht zu bezeichnen, doch hier werden seine Beweggründe erst so richtig vertieft und man fängt an seine Motive nachzuvollziehen. Gleich zu Beginn sehen wir Kevin Bacon in einer Szene im zweiten Weltkrieg, die komplett in deutsch gedreht wurde. Klingt unglaublich aber es ist so, in der ganzen Eröffnungsszene spricht Kevin Bacon tatsächlich deutsch und es klingt zwar etwas befremdlich, doch dafür dass Bacon kein Wort deutsch spricht macht er das sehr gut. Auch der deutsch-irische Schauspieler Michael Fassbender, der hier Magneto spielt, darf hier erneut, wie schon in Inglourious Basterds, zeigen wie gut er deutsch kann. Ich mag es total wenn Fassbender mit diesem angehauchten Akzent deutsch spricht.

Der großartige James McAvoy darf hier Charles Xavier spielen und macht das genauso großartig wie Patrick Stewart. Meine aktuelle Lieblingsschauspielerin Jennifer Lawrence verkörpert hier Mystique und das war so ein cleverer Schachzug, denn Lawrence füllt die Rolle viel mehr aus als die alte Mystique Darstellerin. Auch Mr. Wolverine Hugh Jackman hat ihr einen Auftritt. Allerdings gibt es außer einem "Go fuck yourself" nichts von ihm zu sehen, aber allein diese Szene ist zum Schießen

Ein paar kleine Schwächen hat der Film trotz meiner Begeisterung für den Film. Der größte Fehlgriff war für mich January Jones als Emma Frost. Eine katastrophale Fehlbesetzung und eine der schlechtesten schauspielerischen Leistungen die ich je in einer Comic Verfilmung gesehen habe. Ich komme mit dieser Frau einfach nicht klar, sie spielt wie die schlechteste Soap Darstellerin, die gerade so ihren Text auswendig gelernt hat. Das zweite Problem ist leider, dass es einige grobe Schnitzer bezüglich der Story zum ersten X-Men Film gibt, wie zum Beispiel die Tatsache dass Charles erst in den Rollstuhl kam als er schon eine Glatze hatte. Das sind aber auch die einzigen Punkte die wirklich störten. Ansonsten bekommen wir hier eine grandiose X-Men Verfilmung mit einem irren guten Lawrence, McAvoy und Fassbender Dreiergespann, die ihre Rolle mit viel Tiefgang ausfüllen und komplett überzeugen. Matthew Vaughn, Regisseur von Der Sternwanderer und Kick-Ass, hat erstklassige Arbeit abgeliefert und wie schon beim Sternwanderer darf Take That am Ende einen tollen Titelsong präsentieren.

Fazit : Paar Schwächen hat der Film, aber über die kann man zum größten Teil hinwegschauen. X-Men Erste Entscheidung ist tolle Comic Unterhaltung mit (ausgenommen January Jones) irre guten Darstellern und einem klasse agierenden Kevin Bacon als Bösewicht.

8/10

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LilQ

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Gambit :(, ach wie schade, dass der franz. Meisterdieb so stiefmütterlich behandelt wurde und nur mal kurz bei Wolverine auftauchte, da reißt du Wunden auf, mit deiner Bemerkung!
Ja, wie soll man Comicverfilmungen bewerten, ich bin da strenger als du, ich erwarte mehr als nur eine passable Story und hübsche Schauspieler, nicht das ich denke, dass du es nicht tust, aber ich will keine indisch, wenn ich italenisch Essen gehe. :)


JokerReviews

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Nunja, aber es gibt eben nicht nur die Comicleser. Aber ich kenne auch genügend Comic Leser die mit den X-Men Filmen zufrieden sind. Ich persönlich bin mehr Fan der Avengers Saga, wobei ich X-Men nie gehasst habe, dazu bin ich ein zu großer Superhelden Fan.


Deekin

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Bewertung6.0Ganz gut

Bei der ersten Sichtung hat mich "X-Men: First Class" total kalt gelassen. Von ein paar Fragmenten des Films, die mir nicht gefallen haben, konnte ich mich an wirklich überhaupt nichts mehr erinnern. Nach der zweiten Sichtung, die ich jetzt hinter mir habe, kann ich zumindest die Stärken dieses Prequels zu schätzen wissen. Ich fürchte schlichtweg, dass sich der sehr gute Eindruck, den ich von Bryan Singers Umsetzungen des Comics habe, einfach zu tief festgebissen hat, um an dieser neuen Herangehensweise uneingeschränkt Gefallen zu finden.
Der große Vorteil, den "First Class" genießt, ist sicherlich jener, eine Origin Story zu sein, welche den Werdegang für die Charaktere Charles Xavier (James McAvoy), Magneto (Micheal Fassbender) und Mystique (Jennifer Lawrence) beschreibt und für sie exakt die Weichen stellt, die sie in den zukünftigen Abenteuern erleben. Und genau das funktioniert hier ausgesprochen gut. Auch die Einarbeitung der politischen Fragen ist wunderbar gelungen. Erik und Charles erleben beide die Anfänge der Mutantenspezies mit, besitzen beide einen sehr unterschiedlichen Lebenslauf und sind entsprechend in ihren Weltanschauungen unterschiedlich gepolt. Ein Professor, welcher aus wohlhabendem Hause stammt und ein vergnügtes, ausgelassenes Studentenleben führt, weiß den Wert des Lebens und der menschlichen Gesellschaft besser zu schätzen und folgt entsprechend seinen utopischen Idealen der "Spezienverständigung", während ein Mann, welcher als Kind die schlimmste Seite des Menschen am eigenen Leib miterlebt hat, nicht ansatzweise ein Vertrauen in diesen aufbauen kann. Der Film psychologisiert seine beiden Protagonisten und lässt sie zu zwei Perspektiven werden, die das politische Geschehen des Films immer wieder zwischen dem Wunsch nach Kommunikation und Kooperation und dem von Misstrauen geprägten Wunsch nach Überleben bewerten. Das Gute an Magneto ist ja gerade, dass er als pessimistischer Gegenspieler zu Charles immer wieder interessante Punkte hervorbringt, mit denen er letztendlich Mystique, die mit ihren zwei Gesichtern ständig hin- und herschwankt, für sich gewinnen kann.
Was mich beim ersten Mal sehr störte, war die Einbindung geschichtspolitischer Ereignisse ins X-Men Universum. Möchte ich wirklich in einem fantastischen Universum, dass ein Spektakel, wo Menschen mit Superkräften sich gegenseitig die Birne einhauen, in einen so realistischen Kontext gepackt wird? Nach zweiter Sichtung muss ich jedoch zugeben, dass man das durchaus machen kann, auch wenn es im Film zeitweise für ein merkwürdiges Pacing sorgt. Da spitzt sich die Krise zwischen den Alliierten und den Sowjets zu und scheint, unterlegt mit brisanten Bildern und dramatischer Musik, auf eine Klimax zuzulaufen, und sodann folgt... eine 30 minütige Trainingspassage in einem beschaulichen, grünen Anwesen. Die Inszenierung und das Pacing sind meines Erachtens nach sowieso die Schwächen, die diesen Film ausmachen. Die Action ist nicht sonderlich aufregend und spannend inszeniert, die CGI-Effekte wirken recht künstlich und der gesamte Ost-West-Konflikt hätte vielleicht besser in der zweiten Hälfte des Films betont werden sollen, während die Originparts und die Einführung der Schule früher hätten vonstatten gehen sollen.
Alles in Allem aber ist dies ein kompetent gemachter, gut geschriebener Film, der für meinen Geschmack allerdings einfach ein Stück zu glatt vonstatten geht und dessen Plot für mich nicht ganz rund wirkt. Was mir allerdings am Meisten gefehlt hat, war der Eindruck eines coolen Comic-Spektakels, welches die früheren X-Men-Filme immer wieder durchzog. Der unglaubliche Ernst und das Bemühen um die Glaubwürdigkeit in allen Ehren, aber wenn ich mir einen Streifen wie diesen anschauen möchte, würde ich schon gerne etwas häufiger sehen, wie sich Mutanten mit coolen Fähigkeiten miteinander prügeln oder durch X-tremes Ärschetreten aus brenzlichen Situationen herauswinden. Und trotz aller talentierten Jung-Darsteller muss ich sagen, dass mir das Figuren-Ensemble aus den alten Filmen, mit ihren Jungspünden, Erwachsenen und besonders ihren Power-Rentnern McKellen und Stewart deutlich sympathischer war. Aber nichts desto trotz kann ich nun wenigstens sagen, dass mir "First Class" durchaus gefallen hat.

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TheDrPepperPower

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Kann ich hiermit also davon ausgehen, dass du uns ins Kino begleiten möchtest?


Deekin

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Ich habe nun tatsächlich Bock auf den Film. Mir wäre es also recht, nun musst du nur noch deine bessere (Filmhälfte) um ihr Einverständnis bitten.


BigDi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Abgesehen von der perfekten Besetzung, der Vaughn-typisch lockeren und dabei genau ausreichend intelligenten Inszenierung und dem großartigsten Schlusscreditssong seit "Kill Bill"s "Goodnight Moon" ist es vor allem folgender Wortwechsel, der "First Class" zu einem meiner liebsten Superheldenfilme macht und den ich nicht mehr als dem Kopf bekomme - ein Wortwechsel, welcher die Erfahrungen und Mentalitäten der Protagonisten und damit die Grenzen zwischen ihnen genau auf den Punkt bringt:

"Erik, you said yourself, we're the better men. This is the time to prove it. There are thousands of men on those ships. Good, honest, innocent men. They're just following orders."
"I've been on the mercy of men just following orders. Never again."

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Affenpranke

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Bewertung7.0Sehenswert

Vom deutschen Fernsehen gewohnt das Gehirn auszuschalten und einfach nur gucken, ist dieser Film ein doch gelungenes Popkörnchenkino.
Die Anfänge vn X-Men hätten es eher verdient in eine Serie gepackt zu werden, da die Entwicklung vom guten zum bösen bei Kinofilmen immer zu leiden hat. Es geht viel zu schnell und man muss sich als Zuschauer damit abfinden.
Der Film ist solide und weiss es zu unterhalten. Nur find ich teilweise einige wenige Szenen sehr billig im Schauspiel.

Mahlzeit.

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MiScha0107

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vor allem dank Fassbender & McAvoy der klar beste X-Men bislang. Hätte mir etwas mehr Zeit für die Charakterentwicklungen gewünscht & der politische Seitenhieb gefiel mir in X-Men 1-3 auch besser. Aber die Leistung der Darsteller hier ist tatsächlich der Hammer. Muss einem erstmal gelingen Charakterplayer wie Lawrence, Fassbender & Co für eine Comic-Film so zu motivieren. Hochglanzoptik, tolle Action und glaubwürdigere Emotionen als z.B. zwischen meinen beiden Augendornen Marsden und Jansen. Cyclops wurde total verschwendet damals. Umso besser, dass das in dieser Version von keinem gesagt werden kann.

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