Toy Story 3
Toy Story 3 (2010), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 0, Animationsfilm, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 29.07.2010
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222 Kommentare
Keine
von Lee Unkrich, mit Tom Hanks und Michael Herbig
In Toy Story 3 müssen Woody und seine Spielzeug-Freunde feststellen, dass ihr Besitzer Andy endgültig zu alt für sie geworden ist. In einem Kindergarten erhoffen sie neue Verwendung zu finden…
Irgendwann geht jedes noch so gut produziertes Spielzeug kaputt, nicht aber hier: Das Franchise Toy Story zeigt nach wie vor keine Ermüdungserscheinungen: Nun also Toy Story 3. In Toy Story 3 ist Andy, dem die Spielzeuge gehören, dem Kindesalter endgültig entwachsen und seine Spielsachen werden bei einem Kinderhort abgegeben. Zunächst froh, dass wieder mit ihnen gespielt wird, merken der Spielzeug-Cowboy Woody (Tom Hanks), Space Ranger „Buzz Lightyear“ (Tim Allen), Herr Kartoffelmann (Don Rickles) und Co. In Toy Story 3 schnell, dass sie von hier flüchten müssen, wenn sie unter den patschigen Kinderhänden nicht ihr Leben verlieren wollen. Also planen sie gemeinsam mit neu gefundenen Spielzeugfreunden ihren Ausbruch…
Hintergrund & Infos zu Toy Story 3
Toy Story gebührt die Ehre, 1995 als der erste abendfüllende Animationsfilm in die Geschichte eingegangen zu sein, der komplett am Computer erzeugt wurde. Auch wenn mittlerweile 15 Jahre vergangen sind, merkt man dem Film immer noch den für das Genre des digitalen Animationsfilms wegweisenden Charakter an. Regisseur war damals John Lasseter, wie auch in Toy Story 2. Toy Story 3 nimmt nun Lee Unkrich auf dem Regie-Stuhl Platz. Toy Story 3 ist seine erste alleinige Regiearbeit, nachdem er u.a. bei Toy Story 2 und Findet Nemo Co-Regie geführt hatte.
Pixar verbindet Blockbuster-Qualitäten mit faszinierenden Geschichten für Jung und Alt, die mit Herz und Verstand gemacht sind. Mit Beginn der 90er arbeitete Pixar als Vertragspartner mit den Disney-Studios zusammen, um 2004 den Vertrag nach sieben gemeinsamen Filmen aufzukündigen. 2007 wurden die Pixar Animation Studios von Disney für 7,4 Milliarden Dollar in Aktien aufgekauft. Der kreative Geist von John Lasseter und der Pixar-Familie arbeitet seither ungebremst produktiv weiter – jüngstes Beispiel: Toy Story 3. Pixar hat den klassischen Animationfilm unbeschadet ins digitale Zeitalter hinüber gerettet. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Computeranimation, Komödie, Abenteuerfilm
- Zeit
- 2010
- Ort
- Fantasiewelt, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abfall, Actionfigur, Barbie, Ekel, Erwachsen, Erwachsenwerden, Gruppe, Kind, Kindergarten, Neuanfang, Neues Leben, Puppe, Spende, Spielzeug
- Stimmung
- Berührend, Gutgelaunt, Witzig
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- Toy Story 3: film-zeit.de
- Toy Story 3: trickfilm-zeit.de
- Toy Story 3: critic.de























Kritiken (33) — Film: Toy Story 3
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenDenn auch “Toy Story 3″ sprüht nur so vor Ideen und Witz und einer durchdachten Story, die zwar am Ende etwas rührselig wird, aber das gehört ja auch dazu. Wieder einmal ganz großes Kino um ganz kleines Spielzeug, und wer die ersten beiden Teile mochte, der wird auch hier mehr als seinen Spaß haben.
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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschen„Toy Story 3“ ist der bis jetzt beste Teil der Reihe (wenn man der IMDB glauben darf ist „Toy Story 4“ bereits für 2015 geplant).
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Toy Story 3» ist eine spannende Abenteuer-Komödie mit spektakulären Szenen und rührenden Momenten.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] „Toy Story 3“ ist tatsächlich geglückt. Mit vielen rasanten Zielen und Animationsaction, hier und da sogar mit Tiefgang, ist die Geschichte rundherum ein Gewinn. Es ist schwierig, Schwachstellen herauszufiltern. Es sei denn, dass man sich stets nach dem Gewinn der 3D-Technik fragt. Ansonsten gibt es kaum Kritik. [...]
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEs rappelt wieder in der Spielzeugkiste! Elf Jahre blieb sie verschlossen, jetzt hängt Pixar einen weiteren Teil an jene Animationssaga, der John Lasseter als Schöpfer des ersten vollständig computeranimierten Spielfilms seinen Pionierstatus verdankt. Regisseur Lee Unkrich darf sich disneyuntypisch nicht nur mit Begriffen wie Wegwerfgesellschaft und Materialismus beschäftigen; er leistet sich neben einem Höllenfeuer der Müllverbrennung außerdem so manche Anleihe aus dem Gruselfilm und dazu diverse neue Charakter wie das Big Baby, Barbies Ken (Christian Tramitz), ein Fisher-Price Plappertelefon oder den schwizerdütsch schwatzenden Igel Sepp Stachel. Diese „Story“ ist eine Fortsetzung, die es (in 3D sowieso) spielend mit ihren Vorgängern aufnimmt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenImmer noch großes (Animations-)Kino, zweifellos. Spannend, lustig, technisch auf denkbar höchstem Niveau – aber zum ersten Mal: konventionell. Toy Story ist am Ende der Spielstraße angekommen. Mit Cowboy und Saurier hat es sich nun ausgespielt. “Toy Story 3″ ist der erste Pixarfilm, der “nur” ganz prima ist, nicht mehr. Und 3D? Das kann man sich sparen. Dagegen ist “Avatar” 4D … mindestens. (Mehr im Podcast)
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facepalm Wed, 06 Oct 2010 15:52:02 -0000
Antwort löschenDann ist das ja ein schönes Ende für die Toy-Story-Serie :)
Uschis Sun, 07 Nov 2010 08:26:32 -0000
Antwort löschenich finde der film ist eigentlich gut gelungen
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenExistenzphilosophie im Kinderzimmer. Zum weinen. Vor Freude!
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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenNicht mehr gebraucht zu werden. Davor hat also auch altes Spielzeug Angst. Sollten wir bedenken, bevor wir das nächste Mal den Flohmarkt ansteuern oder uns an den Frühjahrsputz machen. Und das ist es auch, was diesen dritten Teil der "Toy Story"-Reihe so auszeichnet: dass wir es mit der Gefühlswelt der Spielsachen zu tun bekommen, und mit einer Cowboypuppe, die vernünftig ist, erwachsen und selbst den Menschen immer einen Schritt voraus. Wie Woody (im Deutschen gekonnt von Bully Herbig synchronisiert) im Chaos versucht, einen kühlen Kopf zu bewahren, ist einfach nur tragisch-komisch.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschen"Toy Story 3" gehört zu den wenigen guten Fortsetzungen bekannter Franchises. Dabei geht Lee Unkrichs Film ungemein schaurig vor und treibt "Toy Story 3" oftmals in die Sphären eines Thrillers. Besonders das Ende in der Buzz & Co. dem Tod ins Auge sehen müssen, gehört wohl zu den besten Momente des aktuellen Animationsfilms. Obwohl der Film den Vergleich mit vorherigen Pixar-Produktionen nicht standhält, ist Unkrich ein berührender Abschluss der Pionier-Reihe gelungen.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenEinmal mehr gelingt es der Pixar-Crew mit "Toy Story 3", eine Geschichte zu erzählen, von der sich wirklich alle Altersgruppen angesprochen fühlen können. [...] Und wenn dann das Ende naht und es noch einmal unverhohlen nostalgisch wird, dann muss man sich auch der eigenen Träne im Augenwinkel nicht schämen. Denn hier geht ein großes, wegweisendes Stück Kinogeschichte wohl endgültig zu Ende.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Ein komplett am Computer entwickelter Film bietet die Möglichkeit, die perfekten Kameraeinstellungen, Kamerafahrten, Lichtsetzungen und Schnitte zu wählen – „Toy Story 3“ ist dies merklich gelungen. Allein die Optik ist tadellos. Hinzu kommt die abenteuerliche Geschichte, die alles auffährt, was bei FSK 0 so geht, und dabei stringent bleibt. Bei einem „Toy Story“ Film hat man vorher nie so gelacht – allein die Barby-und-Ken-Geschichte ist schon ein Knüller; andere wichtige Stichworte sind „Spanier“ und „Tortilla“… Bei einem „Toy Story“ Film konnte man vorher aber auch nie so feuchte Augen kriegen, da ungemein viel Feingefühl und Empathie geboten ist. Und wer den Film nicht spätestens beim Soundtrack-Beitrag von den Gipsy Kings (!) in sein Herz schließt, dem ist nicht zu helfen. [...]
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Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz
Kommentar löschenKann sein, dass man, wenn man jetzt nach "Toy Story 3" aus dem Kino kommt und sich kopfschüttelnd fragt, wie die das wieder hingekriegt haben, zunächst über Rechnerleistungen nachdenken muss. Wenn man die unglaublich komplexen Schattenstrukturen bedenkt, die inzwischen computergeneriert auf die Leinwand gezaubert werden, die Nuanciertheit der Lichtreflexionen und der Spiegelungen in der Iris der einzelnen Figuren bei Großaufnahmen, dann kommt man nicht umhin zu konstatieren: Jedes einzelne Gigabyte Arbeitsspeicher mehr (oder wie immer man das jetzt misst) ist hier gut angelegt. [...]
"Toy Story 3" ist damit - darüber hinaus, dass er wirklich lustig und leicht ist - ein direkter und genauer Film über psychische Ablösungsdramen von der Kindheit, die, Freud lässt grüßen, Teil jedes Individuationsprozesses sind. Und das Tolle ist, dass der Film das in Szene setzt, ohne es überhaupt nur einmal direkt anzusprechen. Bei diesem Setting hätte natürlich viel schiefgehen können: zu kitschig, zu platt, zu altbekannt. Aber die Pixar-Leute haben das alles eben ein weiteres Mal sehr berührend und mitreißend hingekriegt.
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Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze
Kommentar löschenAm Ende steht [...] die Einsicht, daß es sich bei dem Film nicht nur um ein weiteres, beliebiges Spielzeug-Abenteuer handelt, sondern um den etwas durchwachsenen, aber letztlich herzerweichenden Abschluß einer Trilogie.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschen[...] Aber nicht solcher Zitate wegen ist der Film so betörend, sondern aufgrund der Fallhöhen, die er bereithält, im physischen wie psychologischen Sinn. So verbirgt sich hinter dem rosafarbenen, nach Erdbeeren duftenden Bär Lotso (im Original von Ned Beatty gesprochen) ein Bösewicht, dessen Vorgeschichte ein Trauma von epischen Ausmaßen offenbart. An seiner Seite steht Big Baby, eine Gefängniswärter-Babypuppe mit hängendem Lid - mit solchen Einfälle beweist Pixar seine ungebrochene Originalität.
Die manchmal schon arg düster-beklemmenden Atmosphären konterkariert der Film stets mit dem richtigen Gegengewicht - sei es verblüffender Dialogwitz, sei es 3D-beschleunigte Attraktion -, bis die haarsträubenden Fluchtmanöver auf einem Mistplatz ihren Höhepunkt finden. Das Ende liegt für die Spielzeughelden natürlich anderswo; und darin steckt die vielleicht ein wenig sentimentale, aber reichlich gerechte Ökonomie eines Films, in dem ein jeder das bekommt, was er verdient.
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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenDie für die Filmserie typische, magische Balance von Charakterentwicklung und Action ist zwar ein wenig in letztere Richtung verschoben – aber viele Ideen sind einfach zu gut. [...]
So bietet ein Gutteil der Handlung heitere Variationen auf Gefängnisfilm-Standards, während Ken eine Modeshow für seine Barbie abzieht und Buzz im spanischsprachigen Modus den Don Juan in sich entdeckt. Bis ins infernalische Müllschredder-Finale wird die atemlose Jagd von visuellen Gags (Totoro, die knuddelige Kultfigur des japanischen Pixar-Animationsidols Hayao Miyazaki ist zu sehen) und dunklen Verlustgefühlen begleitet: Bemerkenswert, dass das flotte Konsumgüter-Entertainment die Kraft hat, sich noch mal zu einer melancholischen Meditation über Liebe und ihre Unbeständigkeit aufzuschwingen. Der sentimentale Schluss hat aber – ganz wie der endlose Abschied beim letzten Herr-der-Ringe-Film – seine emotionale Berechtigung eigentlich nur, wenn man die ganze Trilogie in Betracht zieht.
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Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online
Kommentar löschen"Toy Story 3" wirkt, als sei er nicht mehr für den kleinen, sondern für den großen Andy gemacht. Aber der wird sich bestens amüsieren, wenn er nur ein Fitzelchen Albernheit mit in die Juvenilität gerettet hat.
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Chr. Buß: Spiegel Online Chr. Buß: Spiegel Online
Kommentar löschenRegisseur Unkrich zitiert kunstvoll alte britische Hammer-Produktionen oder amerikanischen Horrortrash wie "Chucky - Die Mörderpuppe". Und dieser Gothic-Touch korrespondiert bestens mit dem existenziellen Drama der Helden, die unentwegt grausamen Szenarien der Ausmusterung, Zerlegung und Einäscherung zu entgehen versuchen, um endlich wieder in kompetente Kinderhände zu gelangen.
Das ist die ernste Botschaft hinter dem schreiend komischen Selbstbehauptungskampf der Fell-, Gummi- und Plastikfiguren: Wer seine Existenz nicht mit Sinn füllen kann, ist schon so gut wie tot. So lässt sich "Toy Story 3" durchaus als Plädoyer für ein Recht auf Arbeit lesen. Denn nur ein schwitzendes Spielzeug ist ein glückliches Spielzeug.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschen“F.A.O. my Schwartz!”
Ich bin ja nicht eben als größter Fan der frühen Pixar-Werke bekannt. Toy Story fand ich als ersten echten CGI-Animationsfilm ganz schick, aber der hochgelobte zweite Teil war mir immer etwas zu rührseelig und noch heute bekomme ich leichten Ausschlag, wenn Cowgirl Jessie von Sarah McLachlans hypersülzigem “When she loved me” ihr Trauma aufarbeitet. Klar, es gab auch eine ganze Menge witziger Momente und die Einführung von Barbie war ein willkommener Neuzugang, aber die ganze Woodys Round-Up Bedrohung wirkte auf mich lange nicht so dramatisch, wie das Psychokind in Teil 1.
Ich war also etwas skeptisch, als ich Teil 3 ansah – den bislang hatte sich Pixar ja gerade durch neue Ideen ausgezeichnet und nicht als Firma profiliert, die Franchises bis zum letzten ausschlachtet, sondern gerade in den letzten Jahren durch genial-verschrobene Filme wie “Up” den Animationsfilm nochmal auf ein neues Level gehoben hatten. Meine Sorge hielt jedoch nicht lange vor…
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Sonse Sun, 22 Aug 2010 14:04:37 -0000
Antwort löschenLotso würde doch nur Mr. Grumpy versklaven!
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDass „Toy Story 3“ nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch an die früheren „Toy Story“-Filme anzuknüpfen hatte, stellte einen gewissen Nachteil gegenüber den deutlich weiter entwickelten, teilweise fotorealistischen Bildern in den letzten Pixar-Filmen dar. Wie die Filmemacher dieses Handicap meistern, zeigt bereits die Eröffnungssequenz im Wilden Westen, die den Charme der Vorgänger mit unübersehbarer Brillanz verknüpft. Diese erste Sequenz gibt ebenfalls einen Rhythmus vor, der sich zusammen mit einem allgegenwärtigen Witz durch den ganzen Film zieht.
Denn bei aller bildlichen Vollkommenheit und perfekter Animation liegt die Stärke von „Toy Story 3“ in der Dramaturgie, mit der ein überaus komplexes Drehbuch umgesetzt wird, sowie in den ungemein vielschichtigen Figuren. So ist etwa in Lotso der Unterschied zwischen Charakterisierung und Charakter mustergültig entwickelt. Lotsos Story wird darüber hinaus ebenso hervorragend mit seiner Lebensgeschichte verzahnt, so dass diese Figur eine beispiellose Tiefe erhält. Jeder Charakter von „Toy Story 3“ besitzt mehr Persönlichkeit, mehr Tiefe, mehr Seele als beispielsweise alle Figuren von „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“ zusammen. Das ist das Geheimnis von Pixar, wie die Animationsschmiede mit „Toy Story 3“ wieder einmal unter Beweis stellt. Deshalb bringen Pixar-Filme den Zuschauer nicht nur zum Lachen, sondern rühren ihn ohne jeden falschen Ton und ohne falsche Gefühle zu Tränen.
Über die Hommage an Hayao Miyazaki hinaus, die im Zitat einer der Lieblingsfiguren des japanischen Animationsmeisters, „Totoro“ zum Ausdruck kommt, macht „Toy Story 3“ wieder einmal deutlich, wie wichtig John Lasseter und der ganzen Pixar-Mannschaft Werte wie Familie und Freundschaft sind. „Toy Story 3“ ist nicht nur einer der ergreifendsten Filme des bisherigen Kinojahres, sondern zweifelsohne eine der besten Fortsetzungsfilme der Kinogeschichte
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenMan konnte schon etwas skeptisch sein, als nach elf Jahren Pause noch ein weiterer „Toy Story“-Film produziert wurde. Das klang eher nach Kassenmache mit einem bestens eingeführten Namen. Wenn man jedoch dieses dritte (und wohl auch letzte) Nachzüglerwerk gesehen hat, kann man all diese Bedenken getrost vergessen. Denn entstanden ist hier nicht irgendein bemühter Abklatsch, sondern ein großartiger Film mit einer originellen und spannenden Geschichte und einer Vielzahl an neuen (Spielzeug)figuren.
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Alle Kritiken (33)
Kommentare (189) — Film: Toy Story 3
nathalie.koenen Fri, 24 May 2013 05:32:09 -0000
Kommentar löschenDa so viel Zeit seit dem 2. Teil vergangen war, bin ich wirklich skeptisch an den Film rangegangen. Aber er ist nahezu perfekt :) Super gelungene neue Charaktere, geniale Story, liebevolle Inszenierung....würde nur jede Fortsetzung so gelungen sein :)
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Otto Normal Mon, 20 May 2013 15:57:56 -0000
Kommentar löschenMan glaubt nicht, wieviel Phantasie diese Pixar-Leute haben! Wer kommt denn auf sowas? Auch Teil 3 ist wieder so dermaßen neu, kreativ und unverbraucht, daß man denkt, nur mit außerirdischer Hilfe wäre so etwas möglich. "Toystory ist Die beste Filmtrilogie aller Zeiten" hab ich mal gelesen. Gut möglich.
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denis.schawer Sat, 13 Apr 2013 13:48:12 -0000
Kommentar löschenToy Story 3 ist für mich der beste Animationsfilm. Er hat alles was man braucht. Spielzeuge aus Plastik, schaffen es Emotionen zu transportieren.
Die Story kann sich auch fast jeder verinnerlichen. Irgendwann ist man zu alt für Spielzeug. Durch Andy sehen wir unsere Seite und durch Woody, die Ansicht der "Spielsachen".
Noch dazu erscheint der Film 11 Jahre nach seinem Vorgänger. Andy ist so gesehen mit uns gewachsen.
Dadurch erhält der Film noch einen gewissen Bonus. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Da ich auch Fan der ersten beiden Film war, halte ich den dritten Teil, für den perfekten Abschluss dieser Trilogie.
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lockodox Mon, 08 Apr 2013 12:50:15 -0000
Kommentar löschen2, 3 und 1... nicht ganz so lustig, wie der zweite Teil, aber deutlich vor dem ersten!
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hallidalli Sat, 05 Jan 2013 23:17:31 -0000
Kommentar löschenHier werden Kindheitserinnerungen war. Ein bunter Film der durch seine vielen sympatisch dargestellten Charactere egal ob neu oder alt unterhält und einem ein lächeln aufs Gesicht zaubert. Bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter, YEHAAAA. :)
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DKennyK Tue, 25 Dec 2012 15:41:58 -0000
Kommentar löschenIch werde einfach nicht warm mit »Toy Story 3«.
Nach dem überragenden zweiten Teil war ich doch schon etwas enttäuscht. Nicht nur, das viele sympathische Spielzeuge einfach gestrichen wurden, sondern auch das kitschige Setting, welches die Atmosphäre der ersten beiden Filme nicht einfangen kann, stießen mir sauer auf. Ich hatte beim Zusehen häufig das Gefühl, einen völlig anderen Film zu sehen. Ob dies an den viel zu vielen neuen Charakteren, der Story oder der neuen Synchronstimme Woodys lag, kann ich dabei jedoch nicht beantworten. Ich muss allerdings zugeben, das mir die Schlusssequenz gut gefallen hat und Interesse weckt, wie man von diesem Standpunkt aus den geplanten 4. Teil entwickeln wird.
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el_presidente87 Tue, 18 Dec 2012 14:58:06 -0000
Kommentar löschenIch kenne den ersten Teil der Reihe noch aus meiner eigenen Kindheit und bin bei Fortsetzungen wie bei Kinderfilmen insgesamt sehr kritisch. Aber selbst ich muss anerkennen, dass mich Toy Story 3 positiv überrascht hat! Trotz der bekannten Idee finde ich Toy Story 3 immernoch sehr originell und wurde von den Autoren passend weiterentwickelt.
Insbesondere die Botschaft rund um Freundschaft und Nachhaltigkeit finde ich sehr schön und würde mir solche Filme für Kinder wünschen.
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TinaCocaine Thu, 13 Dec 2012 10:51:31 -0000
Kommentar löschenEin bisschen kitschig, aber das tut dem Film auf keinen Fall weh. Total unterhaltsam und niedlich gemacht, die Story ist toll und die Animationen sind mehr als gelungen. Ein Wahnsinnsspaß für die kleinen und großen Familienmitglieder :-)
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Babztriol Sat, 27 Oct 2012 11:10:25 -0000
Kommentar löschenEin ganz großartiger Film, der zweitbeste der Toy-Story-Reihe ;) Detailverliebt und mit zig Anspielungen versehen verliert er nur deshalb ein bisschen gegen Teil 2, weil meines Eindrucks nach zu viele neue Charaktere eingeführt werden und deshalb einige ein wenig blass wirken.
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LokisSon Thu, 18 Oct 2012 10:36:32 -0000
Kommentar löschenDa sitzen zwei Menschen auf der Couch, aneinandergekuschelt, und verdrücken eine Träne während sie mit einem wehmütigen Lächeln ihrer gar nicht allzu lang vergangener Kindheit gedenken und in vollkommener Stille dem Abspann folgen.
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Sonse Thu, 18 Oct 2012 16:22:28 -0000
Antwort löschenHach, schön. :)
AmabaX Thu, 11 Oct 2012 11:29:13 -0000
Kommentar löschenWirkllich eine gelungene Fortsetzung. Neue, liebenswerte aber auch sehr böse, Charaktere werden eingeführt und die alten verschlägts in den Kindergarten. Schöne Geschichte die handwerklich mal wieder super umgesetzt wurde.
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Markbln Thu, 04 Oct 2012 09:04:21 -0000
Kommentar löschenDas ist so unglaublich dreist sentimental, aber auch ich oute mich: ich kann mich dieser Spielzeugclique nicht entziehen und lasse mich bereitwillig von Woodys Lasso in meine Kindheitserinnerungen ziehen. Wundervoll!
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lieber_tee Thu, 04 Oct 2012 10:57:29 -0000
Antwort löschenDer beste Toy Story und einer der besten PIXAR-Filme. Unglaublicher weise...
Kwyjibo Wed, 17 Oct 2012 19:29:54 -0000
Antwort löschenAbsolut richtig, lieber_tee!
Lorion42 Thu, 04 Oct 2012 07:20:01 -0000
Kommentar löschenIch kann nicht ganz verstehen, warum dieser Teil hier über den Klee gelobt wird. Toy Story 3 ist ein guter Pixar-Film, aber er macht auch nicht viel besser als die anderen Teile der Serie und einiges sogar schlechter.
Er ist der actionreichste Teil der Serie. Der Spannungsbogen wird konstant hochgehalten. Das Ganze mündet sogar in einem dramatischen Finale, dass ich niemals einem 6jähigen zeigen würde. Ich würde erwarten, dass das Finale schwer zu Alpträumen führen könnte. Daher halte ich den Film im Gegensatz zu den anderen Teilen nicht für kleine Kinder geeignet.
Für die Actionszenen mussten andere Szenen Platz machen, welche die ersten beiden Teile ausgezeichnet haben. So kommt mMn der Humor etwas zu kurz und auch die Story ist ein wenig flacher. Der zentrale Konflikt wird im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen nicht durch eine Weiterentwicklung der Figuren gelöst, sondern, indem der Antagonist ausgeschaltet wird. Selbst die Befriedigung der Rache wird dem Zuschauer geboten.
Dem Gegenüber stehen die wieder einmal besseren Animationen und viele neue liebenswerte Figuren. Freunde von Toy Story werden auch hier ihren Spaß haben. Als den besten Teil der Serie würde ich diesen Film aber nicht bezeichnen. Das ist für mich (auch auf Grund der philosophischen Grundlage) der zweite Teil.
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lieber_tee Thu, 04 Oct 2012 11:06:45 -0000
Antwort löschenIch würde den Film auch nicht meiner 7-jährigen Tochter zeigen. Die Reihe ist mit den Zuschauern gealtert, das Zielpublikum liegt nun höher. Und für einen Erwachsenen ist der Film, wenn er sich etwas kindliches bewahrt hat, ein Genuss.
lieber_tee Thu, 04 Oct 2012 11:07:25 -0000
Antwort löschenAber du nennst gute Kritikpunkte.
CyrustheVirus Wed, 03 Oct 2012 23:02:09 -0000
Kommentar löschenToy Story hat mich meine ganze Kindheit lang begleitet - wobei der letzte wenn man so will einen Abschluss darstellt. Das Ende von Toy Story stellt das Ende meiner Kindheit dar und konfrontiert mich mit dem unvermeidlichen Berufsleben und einer ganz anderen Realität.
Danke Toy Story - für ein bestimmenden Faktor einer schönen Kindheit!
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renefischer Tue, 02 Oct 2012 08:56:22 -0000
Kommentar löschenDefinitiv der beste von allen 3 Teilen. Das gibt es selten. Respekt!
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Mike Myers Tue, 02 Oct 2012 08:52:44 -0000
Kommentar löschenPrisoners sleep in their cells.
Any prisoner caught outside their cells spends the night in the box.
Roll call at dusk and dawn.
Any prisoner misses roll call spends the night in the box.
Prisoners do NOT speak unless spoken to.
Any prisoner talks back spends the night...
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Looki Tue, 02 Oct 2012 08:04:37 -0000
Kommentar löschenwahnsinn wie pixar es schafft einen plot für (eigentlich) erwachsene auf kinder zuzuschneiden. ein kindergarten der ein gefängnis darstellt, ein plüschteddy der an einen erbarmungslosen mafia-boss erinnert und die so liebevolle geschichte über freundschaft, liebe und verlust. nach dem film fragte ich mich ernsthaft wo mein spielzeug gelandet ist - gottseidank bei meiner nichte und meinen neffen, sonst hätte ich womöglich nicht schlafen können :D
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BigDi Tue, 02 Oct 2012 09:53:20 -0000
Antwort löschen"Mafiaboss" ist noch nett. Der Kerl ist ein frustrierter Faschist, der sein eigenes Leid auf alle übertragen möchte.
Looki Tue, 02 Oct 2012 11:58:54 -0000
Antwort löschenhaha klingt direkt lustig wenn man daran denkt dass es sich um einen teddybären handelt wobei das niedliche aussehen usw. eine perfekte metapher dafür ist, wie harmlos sowas anfangen kann... aber ja stimmt, hätte noch gefehlt dass er albino-spielzeuge einführt und jeder anhänger ein abzeichen trägt...
Markbln Thu, 04 Oct 2012 09:00:48 -0000
Antwort löschenBrüller. Man merkt, dass BigDi in Marburg an der Lahn AM GRÜN verkehrt XD
BigDi Thu, 04 Oct 2012 11:17:29 -0000
Antwort löschenWürde ich dich nicht gut leiden können, hätte ich das als Beleidigung genommen (so als netten Witz ^^). Nichts wäre mir ferner als dieser ganze Antifakram. :O Bei den ganzen Toilettenaufklebern in der Gegend bekomme ich ja Angst.
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Markbln Thu, 04 Oct 2012 17:19:02 -0000
Antwort löschenBitte nicht sauer sein, lieber Di, und Angst würde ich da auch nicht haben. Bei mir gegenüber gibts so nen dusseligen laden, die verkaufen da "Die Yuppie scum" oder "Bullen töten!" T-shirts. Wenn ich da reingehe und meine Postpakete hole, die die Trottel brav für mich annehmen, sehe ich sie immer in voller Markenklamotten-montur an ihren Smartphones tippen oder facebook-comments schreiben. Diese Bürgerkids sind auch nur auf der Suche.
BigDi Thu, 04 Oct 2012 17:45:04 -0000
Antwort löschenFreue mich schon, bald wieder an der Uni zu sein, mal sehen, was für T-Shirts ich da begegnen werde.
MartinNolan Tue, 02 Oct 2012 08:01:21 -0000
Kommentar löschenWas haben der Cowboy Woody, der Space-Ranger Buzz Lightyear und die anderen Spielzeuge von Andy nicht alles bereits überstanden (siehe „Toy Story“ und „Toy Story 2“)? Doch nun ist etwas eingetroffen, vor dem sich jedes Spielzeug fürchtet und gegen das es keine Lösung gibt: Andy, ihr Besitzer, ist erwachsen geworden! Gut, vielleicht nicht erwachsen, aber zumindest gewachsen.
Neue Dinge sind in Andys Leben getreten, denen er sich nun widmen will und muss. So wird er in wenigen Tagen, sein Elternhaus verlassen und aufs College gehen. Was wird nun aus Andys Spielzeug, wo er doch bald wegzieht?
Seine Mutter rät ihm, die wichtigen Sachen, so auch seine Spielsachen, auf den Dachboden zu stellen. Daher packt er sein geliebtes Spielzeug, bis auf eines, in einen Sack. Woody, der Cowboy, steckt nicht in dem Sack. Andy will seinen geliebten Cowboy mitnehmen. Durch ein fatales Missverständnis landen jedoch die übrigen Spielsachen auf der Straße, bereit für das heranfahrende Müllauto. Schockiert und gekränkt über Andys Verhalten ihnen gegenüber, können sich die Spielsachen befreien und entschließen sich von nun an in der Kindertagesstätte „Sunnyside“ zu leben. „Sunnyside“ erscheint auf den ersten Blick einem Spielzeug-Paradies gleich, in welchem sie von dem freundlichen nach Erdbeeren duftenden rosa Bären Lotso empfangen werden. Doch schon nach kurzer Zeit wird ihnen allen klar werden, dass sie nicht im Paradies, sondern in der Hölle gelandet sind. Was wird nun aus Andys Spielzeug?
Die Geschichte um Andy und seinen Spielzeugen geht mittlerweile in die dritte Runde und es lässt sich feststellen: „Toy Story“ ist, ebenso wie Andys selbst, erwachsen geworden. Düsterer und dramatischer erscheinen sowohl die Handlung, als auch die Atmosphäre, wobei es „Toy Story 3“ in keiner Weise an Witz und Charme fehlt, insbesondere einem gelungenem Ende, das für manch einen Zuschauer als Kitsch zu deklarieren wäre. Mag es nun kitschig sein oder nicht, was zählt ist die zauberhafte Wahrheit, die im Gedanken von „Toy Story“ liegt: Spielzeug ist mehr als Holz oder Plastik und aufblitzenden Lichtern nebst kuriosen Geräuschen. Es sind Freunde! Anders gesagt: Sie sind zu einem gewissen Teil, die Verbindung zu unserer Kindheit; zumindest für die älteren Zuschauer unter uns.
Es geht darum, noch einmal dieses besondere Gefühl der Sorglosigkeit, der Unschuld zu verspüren; sich, wenn auch nur für eine kurze Zeit, einer anderen, vielleicht schon unbekannten Welt zu widmen, in welcher der Frohsinn regiert und niemand sich von jeglicher gesellschaftlicher Norm rechtfertigen muss.
Ich möchte keineswegs in irgendeiner Art und Weise, die Kindheit per se glorifizieren, noch liegt dieser Gedanke in „Toy Story“. Nein! Sicherlich existieren auch in solch einer Welt Probleme, spielen sich gewisse Dramen ab. Doch bietet diese kindliche Welt, eine besondere Perspektive auf unser Leben und offenbart dem Zuschauer, so manche Groteske im „erwachsenen“ Alltag.
Wie bereits angesprochen ist „Toy Story 3“ deutlich düsterer geworden und bietet neben zahlreichen Pointen auch ebenso dramatische Szenen, sodass ich für meinen Teil Bedenken habe, „Toy Story 3“ tatsächlich mit einer FSK O zu versehen. Doch, wie bereits bei anderen Einstufungen, werden sich die Verantwortlichen bestimmt etwas gedacht haben. Ich hoffe es zumindest.
Neben einer packenden Handlung, kann „Toy Story 3“ zudem erneut, wie von Pixar gewohnt, mit viel Liebe zum Detail aufwarten. Ebenso ist die Musik des Films gestaltet, für die sich abermals Randy Newman verantwortlich zeigt und mit melancholischen Klängen, wie seiner charakteristischen Stimme, die animierten Bilder von „Toy Story 3“ wunderbar ergänzt.
Was jedoch den ein oder anderen Zuschauer stören könnte, ist die Tatsache, dass für die Synchronisation von Woody, nicht, wie bereits in den zwei Filmen zuvor, Peer Augustinski engagiert wurde, sondern stattdessen Michael Herbig, besser bekannt als „Bully“, das liebenswürdige Spielzeug synchronisiert. Zwar ist seine Sprecherqualität durchaus solide. Sie kommt aber ohne jeden Zweifel, nicht an den großartigen Peer Augustinski heran.
„Toy Story 3“ ist ein wundervoller Abschluss seiner Reihe und schafft es trotz zahlreicher Action- und komischer Szenen, den Zuschauer zu berühren, ja vielleicht sogar ihn zu Tränen zu rühren. Denn was „Toy Story 3“ trotz des Vorwurfs kitschig zu sein schafft, ist den Zuschauer auf einer elementareren emotionalen Ebene zu erreichen, das, so pathetisch es auch klingen mag, „innere Kind“ von uns aufzuspüren, es, für eine kurze Zeit, erneut aufleben zu lassen. Vielleicht ist meine Wertung des Films, zu sehr geprägt von nostalgischen Gefühlen, als dass ich eine neutrale Wertung geben könnte. Aber wer kann dies von sich schon behaupten.
Fakt ist, dass „Toy Story 3“ ein gelungener Animationsfilm ist, der neben eindrucksvollen Bildern, einem einfühlsamen Soundtrack, zahlreichen Actionszenen und Witz, den Zuschauer nicht nur auf visueller Ebene erreicht, sondern ebenso gekonnt auf einer emotionalen, ohne dabei zu kitschig oder trivial zu agieren.
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spanky Tue, 02 Oct 2012 06:58:02 -0000
Kommentar löschenDer erste Film aus der Reihe, dem es gelingt, in diese quitschbunte und überheile Animationswelt das Böse und Unheimliche mit einfließen zu lassen. Er wagt es, die sonst in Animationsfilmen zu Tode strapazierte Rührseligkeit dem Humor zu opfern und schafft es trotzdem immer, im entscheidenden Moment zu berühren. Das liegt nicht zuletzt an der zauberhaften Geschichte.
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littledrummerboy01 Mon, 01 Oct 2012 22:44:27 -0000
Kommentar löschenDas Beste kommt zum Schluss. Teil 3 ist eindeutig der stärkste Film der Reihe, mit tollen Animationen, großem Gespür für die Figuren, perfekt getimter Action und Komik und dem Blick für's Detail. Klassisches Hollywood-Kino im besten Sinne, das den Zuschauer auf wunderbare Weise gleichzeitig die Realität für eine Zeit vergessen und eigene Erinnerungen wieder aufleben lässt. Bis dato eines der größten Trickfilm-Meisterwerke.
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