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Toy Story 3

Toy Story 3 (2010), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 0, Animationsfilm, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 29.07.2010


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8.3
Kritiker
57 Bewertungen
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7.1
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10602 Bewertungen
229 Kommentare
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von Lee Unkrich, mit Tom Hanks und Michael Herbig

In Toy Story 3 müssen Woody und seine Spielzeug-Freunde feststellen, dass ihr Besitzer Andy endgültig zu alt für sie geworden ist. In einem Kindergarten erhoffen sie neue Verwendung zu finden…

Irgendwann geht jedes noch so gut produziertes Spielzeug kaputt, nicht aber hier: Das Franchise Toy Story zeigt nach wie vor keine Ermüdungserscheinungen: Nun also Toy Story 3. In Toy Story 3 ist Andy, dem die Spielzeuge gehören, dem Kindesalter endgültig entwachsen und seine Spielsachen werden bei einem Kinderhort abgegeben. Zunächst froh, dass wieder mit ihnen gespielt wird, merken der Spielzeug-Cowboy Woody (Tom Hanks), Space Ranger „Buzz Lightyear“ (Tim Allen), Herr Kartoffelmann (Don Rickles) und Co. In Toy Story 3 schnell, dass sie von hier flüchten müssen, wenn sie unter den patschigen Kinderhänden nicht ihr Leben verlieren wollen. Also planen sie gemeinsam mit neu gefundenen Spielzeugfreunden ihren Ausbruch…

Hintergrund & Infos zu Toy Story 3
Toy Story gebührt die Ehre, 1995 als der erste abendfüllende Animationsfilm in die Geschichte eingegangen zu sein, der komplett am Computer erzeugt wurde. Auch wenn mittlerweile 15 Jahre vergangen sind, merkt man dem Film immer noch den für das Genre des digitalen Animationsfilms wegweisenden Charakter an. Regisseur war damals John Lasseter, wie auch in Toy Story 2. Toy Story 3 nimmt nun Lee Unkrich auf dem Regie-Stuhl Platz. Toy Story 3 ist seine erste alleinige Regiearbeit, nachdem er u.a. bei Toy Story 2 und Findet Nemo Co-Regie geführt hatte.
Pixar verbindet Blockbuster-Qualitäten mit faszinierenden Geschichten für Jung und Alt, die mit Herz und Verstand gemacht sind. Mit Beginn der 90er arbeitete Pixar als Vertragspartner mit den Disney-Studios zusammen, um 2004 den Vertrag nach sieben gemeinsamen Filmen aufzukündigen. 2007 wurden die Pixar Animation Studios von Disney für 7,4 Milliarden Dollar in Aktien aufgekauft. Der kreative Geist von John Lasseter und der Pixar-Familie arbeitet seither ungebremst produktiv weiter – jüngstes Beispiel: Toy Story 3. Pixar hat den klassischen Animationfilm unbeschadet ins digitale Zeitalter hinüber gerettet. (EM)

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Mehr Bilder (19) und Videos (12) zu Toy Story 3


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Toy Story 3
Genre
Computeranimationsfilm, Komödie, Abenteuerfilm
Zeit
2010
Ort
Fantasiewelt, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Abfall, Actionfigur, Barbie, Ekel, Erwachsen, Erwachsenwerden, Gruppe, Kind, Kindergarten, Neuanfang, Neues Leben, Puppe, Spende, Spielzeug
Stimmung
Berührend, Gutgelaunt, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm, Kinderfilm
Tag
Real 3D, Sequel
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Pixar Animation Studios, Walt Disney Animation

Kritiken (33) — Film: Toy Story 3

Xander8112: Xanders Blog

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8.5Ausgezeichnet

Denn auch “Toy Story 3″ sprüht nur so vor Ideen und Witz und einer durchdachten Story, die zwar am Ende etwas rührselig wird, aber das gehört ja auch dazu. Wieder einmal ganz großes Kino um ganz kleines Spielzeug, und wer die ersten beiden Teile mochte, der wird auch hier mehr als seinen Spaß haben.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.5Herausragend

„Toy Story 3“ ist der bis jetzt beste Teil der Reihe (wenn man der IMDB glauben darf ist „Toy Story 4“ bereits für 2015 geplant).

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«Toy Story 3» ist eine spannende Abenteuer-Komödie mit spektakulären Szenen und rührenden Momenten.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Teil drei der bekannten und beliebten Animationsserie ist ein charismatisches, witziges und emotional überaus geglücktes Abenteuer geworden, denn die dramaturgischen Spitzen werden kitschfrei und bittersüß vom Film zelebriert. Dabei nutzt der Film von Lee Unkrich einen melancholischen Effekt, denn wer erinnert sich nicht auch daran, wie er früher mit seinen Legosteinen, He-Man und Hot Wheels (feminine Alternative: Barbie, Baby Born und Polly Pocket) gespielt hat und wie das geliebte Spielzeug nach und nach in Vergessenheit geraten ist. "Toy Story 3" ist nicht nur unterhaltsam, gefühlvoll und gut erzählt, sondern auch ein Schlüssel zu schönen Erinnerungen. Ich könnte jetzt noch viel sagen und mich auch über ein paar Schwächen des Films auslassen, aber ich nutze meine Zeit und spiele lieber mit meiner alten Lego Raumstation.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

stuforcedyou

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Nein, nix geht über meine geliebte LEGO Raumstation.


mikkean

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Einer der definitiv besten Filme des Jahres 2010!!! Pixar kriegt selbst dritte Teile hin, wow


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] „Toy Story 3“ ist tatsächlich geglückt. Mit vielen rasanten Zielen und Animationsaction, hier und da sogar mit Tiefgang, ist die Geschichte rundherum ein Gewinn. Es ist schwierig, Schwachstellen herauszufiltern. Es sei denn, dass man sich stets nach dem Gewinn der 3D-Technik fragt. Ansonsten gibt es kaum Kritik. [...]

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Es rappelt wieder in der Spielzeugkiste! Elf Jahre blieb sie verschlossen, jetzt hängt Pixar einen weiteren Teil an jene Animationssaga, der John Lasseter als Schöpfer des ersten vollständig computeranimierten Spielfilms seinen Pionierstatus verdankt. Regisseur Lee Unkrich darf sich disneyuntypisch nicht nur mit Begriffen wie Wegwerfgesellschaft und Materialismus beschäftigen; er leistet sich neben einem Höllenfeuer der Müllverbrennung außerdem so manche Anleihe aus dem Gruselfilm und dazu diverse neue Charakter wie das Big Baby, Barbies Ken (Christian Tramitz), ein Fisher-Price Plappertelefon oder den schwizerdütsch schwatzenden Igel Sepp Stachel. Diese „Story“ ist eine Fortsetzung, die es (in 3D sowieso) spielend mit ihren Vorgängern aufnimmt.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Immer noch großes (Animations-)Kino, zweifellos. Spannend, lustig, technisch auf denkbar höchstem Niveau – aber zum ersten Mal: konventionell. Toy Story ist am Ende der Spielstraße angekommen. Mit Cowboy und Saurier hat es sich nun ausgespielt. “Toy Story 3″ ist der erste Pixarfilm, der “nur” ganz prima ist, nicht mehr. Und 3D? Das kann man sich sparen. Dagegen ist “Avatar” 4D … mindestens. (Mehr im Podcast)

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facepalm

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Dann ist das ja ein schönes Ende für die Toy-Story-Serie :)


Uschis

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ich finde der film ist eigentlich gut gelungen


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.5Ausgezeichnet

Existenzphilosophie im Kinderzimmer. Zum weinen. Vor Freude!

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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

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8.5Ausgezeichnet

Nicht mehr gebraucht zu werden. Davor hat also auch altes Spielzeug Angst. Sollten wir bedenken, bevor wir das nächste Mal den Flohmarkt ansteuern oder uns an den Frühjahrsputz machen. Und das ist es auch, was diesen dritten Teil der "Toy Story"-Reihe so auszeichnet: dass wir es mit der Gefühlswelt der Spielsachen zu tun bekommen, und mit einer Cowboypuppe, die vernünftig ist, erwachsen und selbst den Menschen immer einen Schritt voraus. Wie Woody (im Deutschen gekonnt von Bully Herbig synchronisiert) im Chaos versucht, einen kühlen Kopf zu bewahren, ist einfach nur tragisch-komisch.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.5Sehenswert

"Toy Story 3" gehört zu den wenigen guten Fortsetzungen bekannter Franchises. Dabei geht Lee Unkrichs Film ungemein schaurig vor und treibt "Toy Story 3" oftmals in die Sphären eines Thrillers. Besonders das Ende in der Buzz & Co. dem Tod ins Auge sehen müssen, gehört wohl zu den besten Momente des aktuellen Animationsfilms. Obwohl der Film den Vergleich mit vorherigen Pixar-Produktionen nicht standhält, ist Unkrich ein berührender Abschluss der Pionier-Reihe gelungen.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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9.0Herausragend

Einmal mehr gelingt es der Pixar-Crew mit "Toy Story 3", eine Geschichte zu erzählen, von der sich wirklich alle Altersgruppen angesprochen fühlen können. [...] Und wenn dann das Ende naht und es noch einmal unverhohlen nostalgisch wird, dann muss man sich auch der eigenen Träne im Augenwinkel nicht schämen. Denn hier geht ein großes, wegweisendes Stück Kinogeschichte wohl endgültig zu Ende.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Ein komplett am Computer entwickelter Film bietet die Möglichkeit, die perfekten Kameraeinstellungen, Kamerafahrten, Lichtsetzungen und Schnitte zu wählen – „Toy Story 3“ ist dies merklich gelungen. Allein die Optik ist tadellos. Hinzu kommt die abenteuerliche Geschichte, die alles auffährt, was bei FSK 0 so geht, und dabei stringent bleibt. Bei einem „Toy Story“ Film hat man vorher nie so gelacht – allein die Barby-und-Ken-Geschichte ist schon ein Knüller; andere wichtige Stichworte sind „Spanier“ und „Tortilla“… Bei einem „Toy Story“ Film konnte man vorher aber auch nie so feuchte Augen kriegen, da ungemein viel Feingefühl und Empathie geboten ist. Und wer den Film nicht spätestens beim Soundtrack-Beitrag von den Gipsy Kings (!) in sein Herz schließt, dem ist nicht zu helfen. [...]

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Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz

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9.0Herausragend

Kann sein, dass man, wenn man jetzt nach "Toy Story 3" aus dem Kino kommt und sich kopfschüttelnd fragt, wie die das wieder hingekriegt haben, zunächst über Rechnerleistungen nachdenken muss. Wenn man die unglaublich komplexen Schattenstrukturen bedenkt, die inzwischen computergeneriert auf die Leinwand gezaubert werden, die Nuanciertheit der Lichtreflexionen und der Spiegelungen in der Iris der einzelnen Figuren bei Großaufnahmen, dann kommt man nicht umhin zu konstatieren: Jedes einzelne Gigabyte Arbeitsspeicher mehr (oder wie immer man das jetzt misst) ist hier gut angelegt. [...]
"Toy Story 3" ist damit - darüber hinaus, dass er wirklich lustig und leicht ist - ein direkter und genauer Film über psychische Ablösungsdramen von der Kindheit, die, Freud lässt grüßen, Teil jedes Individuationsprozesses sind. Und das Tolle ist, dass der Film das in Szene setzt, ohne es überhaupt nur einmal direkt anzusprechen. Bei diesem Setting hätte natürlich viel schiefgehen können: zu kitschig, zu platt, zu altbekannt. Aber die Pixar-Leute haben das alles eben ein weiteres Mal sehr berührend und mitreißend hingekriegt.

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Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze

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7.0Sehenswert

Am Ende steht [...] die Einsicht, daß es sich bei dem Film nicht nur um ein weiteres, beliebiges Spielzeug-Abenteuer handelt, sondern um den etwas durchwachsenen, aber letztlich herzerweichenden Abschluß einer Trilogie.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.5Ausgezeichnet

[...] Aber nicht solcher Zitate wegen ist der Film so betörend, sondern aufgrund der Fallhöhen, die er bereithält, im physischen wie psychologischen Sinn. So verbirgt sich hinter dem rosafarbenen, nach Erdbeeren duftenden Bär Lotso (im Original von Ned Beatty gesprochen) ein Bösewicht, dessen Vorgeschichte ein Trauma von epischen Ausmaßen offenbart. An seiner Seite steht Big Baby, eine Gefängniswärter-Babypuppe mit hängendem Lid - mit solchen Einfälle beweist Pixar seine ungebrochene Originalität.
Die manchmal schon arg düster-beklemmenden Atmosphären konterkariert der Film stets mit dem richtigen Gegengewicht - sei es verblüffender Dialogwitz, sei es 3D-beschleunigte Attraktion -, bis die haarsträubenden Fluchtmanöver auf einem Mistplatz ihren Höhepunkt finden. Das Ende liegt für die Spielzeughelden natürlich anderswo; und darin steckt die vielleicht ein wenig sentimentale, aber reichlich gerechte Ökonomie eines Films, in dem ein jeder das bekommt, was er verdient.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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8.5Ausgezeichnet

Die für die Filmserie typische, magische Balance von Charakterentwicklung und Action ist zwar ein wenig in letztere Richtung verschoben – aber viele Ideen sind einfach zu gut. [...]
So bietet ein Gutteil der Handlung heitere Variationen auf Gefängnisfilm-Standards, während Ken eine Modeshow für seine Barbie abzieht und Buzz im spanischsprachigen Modus den Don Juan in sich entdeckt. Bis ins infernalische Müllschredder-Finale wird die atemlose Jagd von visuellen Gags (Totoro, die knuddelige Kultfigur des japanischen Pixar-Animationsidols Hayao Miyazaki ist zu sehen) und dunklen Verlustgefühlen begleitet: Bemerkenswert, dass das flotte Konsumgüter-Entertainment die Kraft hat, sich noch mal zu einer melancholischen Meditation über Liebe und ihre Unbeständigkeit aufzuschwingen. Der sentimentale Schluss hat aber – ganz wie der endlose Abschied beim letzten Herr-der-Ringe-Film – seine emotionale Berechtigung eigentlich nur, wenn man die ganze Trilogie in Betracht zieht.

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Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online

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8.0Ausgezeichnet

"Toy Story 3" wirkt, als sei er nicht mehr für den kleinen, sondern für den großen Andy gemacht. Aber der wird sich bestens amüsieren, wenn er nur ein Fitzelchen Albernheit mit in die Juvenilität gerettet hat.

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Chr. Buß: Spiegel Online Chr. Buß: Spiegel Online

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9.0Herausragend

Regisseur Unkrich zitiert kunstvoll alte britische Hammer-Produktionen oder amerikanischen Horrortrash wie "Chucky - Die Mörderpuppe". Und dieser Gothic-Touch korrespondiert bestens mit dem existenziellen Drama der Helden, die unentwegt grausamen Szenarien der Ausmusterung, Zerlegung und Einäscherung zu entgehen versuchen, um endlich wieder in kompetente Kinderhände zu gelangen.
Das ist die ernste Botschaft hinter dem schreiend komischen Selbstbehauptungskampf der Fell-, Gummi- und Plastikfiguren: Wer seine Existenz nicht mit Sinn füllen kann, ist schon so gut wie tot. So lässt sich "Toy Story 3" durchaus als Plädoyer für ein Recht auf Arbeit lesen. Denn nur ein schwitzendes Spielzeug ist ein glückliches Spielzeug.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

“F.A.O. my Schwartz!”

Ich bin ja nicht eben als größter Fan der frühen Pixar-Werke bekannt. Toy Story fand ich als ersten echten CGI-Animationsfilm ganz schick, aber der hochgelobte zweite Teil war mir immer etwas zu rührseelig und noch heute bekomme ich leichten Ausschlag, wenn Cowgirl Jessie von Sarah McLachlans hypersülzigem “When she loved me” ihr Trauma aufarbeitet. Klar, es gab auch eine ganze Menge witziger Momente und die Einführung von Barbie war ein willkommener Neuzugang, aber die ganze Woodys Round-Up Bedrohung wirkte auf mich lange nicht so dramatisch, wie das Psychokind in Teil 1.

Ich war also etwas skeptisch, als ich Teil 3 ansah – den bislang hatte sich Pixar ja gerade durch neue Ideen ausgezeichnet und nicht als Firma profiliert, die Franchises bis zum letzten ausschlachtet, sondern gerade in den letzten Jahren durch genial-verschrobene Filme wie “Up” den Animationsfilm nochmal auf ein neues Level gehoben hatten. Meine Sorge hielt jedoch nicht lange vor. Wirken die ersten paar Minuten noch wie eine Rehash der vorangegangenen Teile (eingeleitet von einer wie immer großartigen Fantasy-Actionsequenz), zeigte sich bald die ganze eigene Qualität des Films. Im Gegensatz zu Shrek 3 und 4 – die wie passable Pflichtübungen wirken, waren sich die Macher von Toy Story 3 ihrer Verantwortung bewusst. Der Film ist ganz klar eine Herzensangelegenheit, die Pixars Anfangstagen huldigt und die Figuren an jeder Stelle mit dem nötigen Respekt behandelt.

Auch wenn es inhaltlich mehr als eine Parallele zum zweiten Teil gibt, ist die Stimmung des Films doch eine ganz andere. Andy ist erwachsen geworden und Toy Story wird es auch. Ist schon der Anfang von einer düstereren Melancholie geprägt, die weniger mit Schmalz als mit Resignation zu tun hat, verwandelt sich der Film mit dem Eintritt in die Kindertagestädte zu einem waschechten Gefängnisausbruchs-Streifen, der (ähnlich wie zuvor Chicken Run) das Setting des Knastalltags in ein vergleichbares Setting übersetzt und daraus viel Wortwitz und visuelle Gags generiert. Mit dem an den Paten erinnernden Lotso, dem sexuell ambivalent gehaltenen Ken, dem extrem creepigen Riesenbaby wirken die Bedrohungen diesmal sehr viel realer und ernsthafter als zuvor. War Stinky Pete eher eine Witzfigur, ist Lotso ein echtes Monster (das ganz nebenbei Jessies Story ins Psychopathenhafte spiegelt).

Wie üblich ist es bewundernswert, wie gut die Chemie zwischen den Figuren stimmt, wie alle liebgewonnenen Toys ihren Platz finden und mindestens eine gute Szene bekommen, wie treffend und witzig die Dialoge sind. Während Mike Meyers in Shrek seinen Text eher gelangweilt-routiniert runterspult, sind Tom Hanks, Tim Allen und vor allem Ned Beatty als Lotso in Topform und Kurzauftritte wie die von Timothy Dalton als Character-Actor-Igel Mr. Pricklepants sorgen für viel Witz. Der mag sich nicht zwingend jedem 6jr. Toy Story-Fan erschließen, aber jeder über 10 dürfte seine helle Freude an der anspielungsreichen Story haben, die trotz aller Sidegags, Popkulturreferenzen und spannenden Actionszenen nie zu einer Nummernrevue verkommt und der man am Ende sogar das hart am Kitsch schrammende Ende verzeiht. Diesmal wirkt es wirklich verdient, denn das düstere Finale jagt die Helden wirklich durch die Hölle und lässt den emotionalen Ausklang als verdient warmherzigen Ausklang gerechtfertigt erscheinen.

Technisch ist der Film natürlich ebenfalls untadelig und modernisiert den Look gerade soweit, das die im Vergleich zu den Vorgängern höhere Detailvielfalt auffällt ohne das die Hauptfiguren unpassend verändert werden. Das 3D, das auch hier erst während der Produktion beschlossen wurde, ist ähnlich subtil wie in “Up” – es verlängert die Leinwand zum Guckkasten, anstatt krampfhaft Dinge ins Publikum zu werfen. Es ist nett anzuschauen, aber Zuschauer die die 2D-Version sehen, verpassen nicht wirklich viel – abgesehen vielleicht vom großartigen Kurzfilm “Day & Night” – einer Mischung aus traditioneller und CGI-Animation, die eine der wenigen wirklich originellen Anwendungen des 3D-Verfahrens darstellt.

Toy Story 3 ist ein runder Film, der Elemente der ersten beiden Teile aufgreift und auf ein Level hebt, welches die reine Story (die wie erwähnt fast zuviele Parallelen zu Teil 2 besitzt) transzendiert. Es ist ein erwachsener, nostalgischer, spannender, actionreicher Abschluss der Reihe, die hoffentlich hiermit tatsächlich ihr Ende findet. Woody, Buzz und Co. dürfen in Kurzfilmen gerne weiter herumalbern, aber als Spielfilmreihe hat Toy Story ein perfektes Ende gefunden.

Und jetzt will ich nen Lotso haben!

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Sonse

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Lotso würde doch nur Mr. Grumpy versklaven!


José Garcia: Textezumfilm

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9.5Herausragend

Dass „Toy Story 3“ nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch an die früheren „Toy Story“-Filme anzuknüpfen hatte, stellte einen gewissen Nachteil gegenüber den deutlich weiter entwickelten, teilweise fotorealistischen Bildern in den letzten Pixar-Filmen dar. Wie die Filmemacher dieses Handicap meistern, zeigt bereits die Eröffnungssequenz im Wilden Westen, die den Charme der Vorgänger mit unübersehbarer Brillanz verknüpft. Diese erste Sequenz gibt ebenfalls einen Rhythmus vor, der sich zusammen mit einem allgegenwärtigen Witz durch den ganzen Film zieht.

Denn bei aller bildlichen Vollkommenheit und perfekter Animation liegt die Stärke von „Toy Story 3“ in der Dramaturgie, mit der ein überaus komplexes Drehbuch umgesetzt wird, sowie in den ungemein vielschichtigen Figuren. So ist etwa in Lotso der Unterschied zwischen Charakterisierung und Charakter mustergültig entwickelt. Lotsos Story wird darüber hinaus ebenso hervorragend mit seiner Lebensgeschichte verzahnt, so dass diese Figur eine beispiellose Tiefe erhält. Jeder Charakter von „Toy Story 3“ besitzt mehr Persönlichkeit, mehr Tiefe, mehr Seele als beispielsweise alle Figuren von „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“ zusammen. Das ist das Geheimnis von Pixar, wie die Animationsschmiede mit „Toy Story 3“ wieder einmal unter Beweis stellt. Deshalb bringen Pixar-Filme den Zuschauer nicht nur zum Lachen, sondern rühren ihn ohne jeden falschen Ton und ohne falsche Gefühle zu Tränen.

Über die Hommage an Hayao Miyazaki hinaus, die im Zitat einer der Lieblingsfiguren des japanischen Animationsmeisters, „Totoro“ zum Ausdruck kommt, macht „Toy Story 3“ wieder einmal deutlich, wie wichtig John Lasseter und der ganzen Pixar-Mannschaft Werte wie Familie und Freundschaft sind. „Toy Story 3“ ist nicht nur einer der ergreifendsten Filme des bisherigen Kinojahres, sondern zweifelsohne eine der besten Fortsetzungsfilme der Kinogeschichte

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Alle Kritiken (33)


Kommentare (193) — Film: Toy Story 3


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filmfuzzy

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Bewertung7.5Sehenswert

Was antwortete der große Billy Wilder auf die Frage „Wie macht man einen guten Film?“ – Das Drehbuch, das Drehbuch und das Drehbuch! Dann kann man den Pixar
Studios nur gratulieren. Sie haben sich mit “Toy Story 3“ daran gehalten und einen grandiosen Film geschaffen. Einfallsreichtum, neue herrliche Figuren und ein rasantes Tempo. Unterhaltung pur. Was vor 15 Jahren mit dem ersten animierten Film „Toy Story“ begann, wird hier brillant fortgesetzt.

Woody, Buzz und seine Clique lustiger Spielzeuge sind in heller Aufregung. Andy geht auf College und seine Mutter nervt ihn, endlich seine Spielsachen zu entsorgen. Also das geht doch ruck zuck. Woody nehme ich mit ins College und der Rest wandert auf den Dachboden. Doch dann vertausch seine Mutter die Kisten und damit wandert ein Teil in eine Kindertagesstätte und Woody wird von seinen Kumpels getrennt.

In der Tagesstätte führt ein böser Teddybär das Kommando und die Kinder fallen wie die Vandalen über das neue Spielzeug her. Als Sheriff Woody nach vielen Umwegen davon erfährt kommt er seinen alten Kumpels zu Hilfe. Dabei gibt allerlei Hindernisse zu überwinden. Doch wer die Truppe kennt, weiß irgendwie können sie sich immer wieder aus ausweglosen Situationen befreien. Und dann gibt es natürlich ein hübsches Happend.

Obwohl viele Ideen schon aus den ersten beiden Teilen bekannt sind, wartet das Drehbuch mit einigen Überraschungen auf. So ist dieser dritte Teil in 3D gedreht, obwohl er auch in der flachen Version funktionieren würde. In der englischen Originalversion gibt es erstmalig das neue Tonformat „Dolby Surround 7.1“. und wie schon in den Teilen davor ist die Creme de la Creme der amerikanischen Schauspieler als Sprecher dabei.

(Tom Hanks, Tim Allen, Micheal Keaton, Woopy Goldberg, Timothy Dalton und, und.) Die endgültige deutsche Besetzung steht noch nicht. Allerdings ist schon soviel bekannt, das das Comedy Trio Bully Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz mit von der Partie ist.

110 Minuten – ein witziges und warmherziges Actionabenteuer mit einem Feuerwerk an Ideen.

Ab 29. Juli 2010 im KINO.

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ataleofmemories

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

finde ich lustig, wie hier die meinungen auseinandergehen, viele finden den film gar nicht so besonders, ich denke, dass das wohl daran liegt, dass man einfach KEIN HERZ hat. :D oder einfach daran, dass viele die ersten beiden teile mit ihrer kindheit assoziieren. den ersten teil hab ich mir sooft mit meinem bruder angesehen, da verbindet man einfach richtig viel damit. wenn man zu den ersten beiden teilen keinen bezug hat, dann denke ich, dass man sich "schwerer" damit tut, dem film etwas abzugewinnen. wobei man das allerdings nur schwer sagen kann.
ich kann dazu nur sagen, dass ich von dem film total überwältigt bin, der anfang rührte mich zu tränen, da diese musik ertönte und man sah andy spielen.. so wie damals, als man selbst noch kind war.
ich fand den film lustig, spannend und herzerwärmend, der schluss brachte mich wirklich richtig zum weinen, da wurden einfach die richtigen knöpfe gedrückt. es wurde kein detail außer acht gelassen und kein charakter kam zu kurz, ich kann nur jedem diesen film empfehlen!
ich fand ken außerdem sooo genial, mein persönlicher liebling in diesem teil. :p

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Velly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In der Mitte des Filmes musste ich erstmal pausieren und meinen alten Schnuffelhund aus dem Schrank holen ♥

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VisitorQ

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Ich konnte nicht pausieren. Ich war im Kino und all diese Gefühle, oh meine Güte! Diese Gefühle! *schnüff*


Alex.de.Large

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Mein alter Schnuffelhund ist leider weg-/verlorengegangen ;(


Detherion

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schön, dass bei Toy Story 3 viele fühlen, was ich auch beim Ansehen dieses Films gefühlt habe. Denn Disney schafft hier nicht nur den grandiosen Abschluss der legendären Animationsfilmreihe, die die grandiosen Animationen wie wir sie heute kennen quasi begründete und dem eigenen Spielzeug Leben eingehaucht hat.

Ich glaube die Schaffer des dritten Teils wussten genau, was sie tun, als sie sich so spät an den Film machten. Denn als ich ihn vor ein paar Jährchen das erste Mal gesehen habe dachte ich auch: "Ach, jetzt nach einer guten Dekade kommen die mit einem dritten Teil, really?". Doch schon als ich das neue Disney Intro sah, wurde mir ganz mulmig im Bauch. Und als dann die altbekannte Titelmusik "You got a friend in me" ertönte, und man die Szene sah, wie Andy allmählich alterte und das Spielzeug links liegen ließ, floss mir bereits ein Meer aus kindgebliebeben Nerdtränen aus den Augen.

Im weiteren Verlauf sieht man wieder einen wunderbaren Disneyfilm, in der jeder einzelne Charakter ein eigenes Profil entwickelt, dass man schnell lieben lernt. Aber natürlich ist die Schlussszene noch hervorzuheben, bei der ich echt geweint habe wie ein kleines Mädchen und ich glaube, das war das erste Mal seit etwa 5 Jahren, dass ich mal wieder weinen musste. Diese Schlussszene ist an Schönheit und Genialität wirklich nicht zu überbieten, denn ich habe als Schulkind die ersten beiden Filme gesehen, und dann am Anfang meines Studiums den dritten Teil. Und damit bin ich sicherlich genau die Zielgruppe, die Disney mit diesem Film zum stundenlangen Heulen vor Freude bringen wollte. Denn man hat ja genau dasselbe erlebt wie Andy und war selbst vor dem Punkt, wo man zumindest einen Teil seiner Kindheit in seinem Kinderzimmer zurücklässt.

Und so bleibt Disney für mich bis heute eine Inspiration, sich immer ein wenig des eigenen Kindes beizubehalten und trotz des vermeintlichen Alltagstrotz nach Abenteuern zu suchen. Und während manch eine Spiele- oder Filmserie, die man früher genoss, zu einfach, zu plump oder zu uninteressant geworden ist, so freut es mich, dass sich Disney auch in den neueren Filmen immer treu bleibt.

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Poerw84

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Bewertung9.5Herausragend

Nun heißt es Abschied! Der Junge, der einst mit Woody & co. spielte ist nun erwachsen geworden. Er geht auf’s College und überlässt seine “Spielsachen” der Kindertagesstätte “Sunnyside”. Woody, Buzz und all die anderen tollen Charaktere merken aber schnell, dass es dort gar nicht so toll ist wie zuerst vermutet. Der Schein trügt… Die Bande tüfftelt einen spannenden Plan aus, um dem Übel zu entkommen. Sehr schön gemachter Animationsfilm, mit Liebe zum Detail.

Mit Witz, Spannung und ganz viel Herz nimmt hier auch der Zuschauer Abschied von den Abenteuern der Spielzeuge. Der Titelsong von Randy Newman ist übrigens ganz toll.

Hat zurecht einen Oscar gewonnen! Unbedingt anschauen!

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PommesPapst

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gute innovative Fortsetzung. Die Liebe, mit der hier gearbeitet wurde, spürt man deutlich.

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Martin Jurgeluks

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Bewertung10.0Herausragend

Herzallerliebst: Auch der dritte Teil von Toy Story ist wieder ein aufregendes Ideen- und trickreiches Vergnügen.

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Martin Jurgeluks

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ja das ist er in der tat


lieber_tee

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Und dabei wird immer über die mindere Qualität der Pixar-Fortsetzungsfilme gemeckert...


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

totale unterhaltung....action hoch 3

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VFresh

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Bewertung9.0Herausragend

Würdiger Abgang einer tollen Filmreihe.

Pixar hat es geschafft den hohen Standart vom ersten und vom zweiten Teil zu halten und einen würdigen Abgang für die Filmreihe zu schaffen. Top! Auch hier ist Kind sein erlaubt ;)

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Tom S. Jaeger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie auch das Publikum des original Toy Storys ist das Konzept mitgealtert. Trotz dieses Prozesses bleibt etwas sehr kindliches erhalten und man bekommt einen der mit am besten gelungenen animationsfilme der letzten Jahre. Hier findet man irgendwie alles.. Humor, Drama, Charme.. steckt ne menge drin in dieser Spielzeugkiste. Ich mochte das ToyStory Konzept irgendwie schon immer. Und jetzt wo ich selber auf die 30 zugehe sehe ich diese doch tiefe romantik der Kindheit. Und wie wir alle hab auch ich irgendwo noch ne Kiste mit alten Spielsachen die ich nicht hergeben würde...

Mich hat der Film durchaus positiv überrascht und ich kan ihn durchaus weiterempfehlen!

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nathalie.koenen

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Bewertung9.0Herausragend

Da so viel Zeit seit dem 2. Teil vergangen war, bin ich wirklich skeptisch an den Film rangegangen. Aber er ist nahezu perfekt :) Super gelungene neue Charaktere, geniale Story, liebevolle Inszenierung....würde nur jede Fortsetzung so gelungen sein :)

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Otto Normal

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man glaubt nicht, wieviel Phantasie diese Pixar-Leute haben! Wer kommt denn auf sowas? Auch Teil 3 ist wieder so dermaßen neu, kreativ und unverbraucht, daß man denkt, nur mit außerirdischer Hilfe wäre so etwas möglich. "Toystory ist Die beste Filmtrilogie aller Zeiten" hab ich mal gelesen. Gut möglich.

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denis.schawer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toy Story 3 ist für mich der beste Animationsfilm. Er hat alles was man braucht. Spielzeuge aus Plastik, schaffen es Emotionen zu transportieren.
Die Story kann sich auch fast jeder verinnerlichen. Irgendwann ist man zu alt für Spielzeug. Durch Andy sehen wir unsere Seite und durch Woody, die Ansicht der "Spielsachen".
Noch dazu erscheint der Film 11 Jahre nach seinem Vorgänger. Andy ist so gesehen mit uns gewachsen.
Dadurch erhält der Film noch einen gewissen Bonus. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Da ich auch Fan der ersten beiden Film war, halte ich den dritten Teil, für den perfekten Abschluss dieser Trilogie.

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lockodox

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

2, 3 und 1... nicht ganz so lustig, wie der zweite Teil, aber deutlich vor dem ersten!

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hallidalli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hier werden Kindheitserinnerungen war. Ein bunter Film der durch seine vielen sympatisch dargestellten Charactere egal ob neu oder alt unterhält und einem ein lächeln aufs Gesicht zaubert. Bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter, YEHAAAA. :)

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DKennyK

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich werde einfach nicht warm mit »Toy Story 3«.

Nach dem überragenden zweiten Teil war ich doch schon etwas enttäuscht. Nicht nur, das viele sympathische Spielzeuge einfach gestrichen wurden, sondern auch das kitschige Setting, welches die Atmosphäre der ersten beiden Filme nicht einfangen kann, stießen mir sauer auf. Ich hatte beim Zusehen häufig das Gefühl, einen völlig anderen Film zu sehen. Ob dies an den viel zu vielen neuen Charakteren, der Story oder der neuen Synchronstimme Woodys lag, kann ich dabei jedoch nicht beantworten. Ich muss allerdings zugeben, das mir die Schlusssequenz gut gefallen hat und Interesse weckt, wie man von diesem Standpunkt aus den geplanten 4. Teil entwickeln wird.

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el_presidente87

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kenne den ersten Teil der Reihe noch aus meiner eigenen Kindheit und bin bei Fortsetzungen wie bei Kinderfilmen insgesamt sehr kritisch. Aber selbst ich muss anerkennen, dass mich Toy Story 3 positiv überrascht hat! Trotz der bekannten Idee finde ich Toy Story 3 immernoch sehr originell und wurde von den Autoren passend weiterentwickelt.
Insbesondere die Botschaft rund um Freundschaft und Nachhaltigkeit finde ich sehr schön und würde mir solche Filme für Kinder wünschen.

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TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein bisschen kitschig, aber das tut dem Film auf keinen Fall weh. Total unterhaltsam und niedlich gemacht, die Story ist toll und die Animationen sind mehr als gelungen. Ein Wahnsinnsspaß für die kleinen und großen Familienmitglieder :-)

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Babztriol

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein ganz großartiger Film, der zweitbeste der Toy-Story-Reihe ;) Detailverliebt und mit zig Anspielungen versehen verliert er nur deshalb ein bisschen gegen Teil 2, weil meines Eindrucks nach zu viele neue Charaktere eingeführt werden und deshalb einige ein wenig blass wirken.

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LokisSon

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Bewertung9.0Herausragend

Da sitzen zwei Menschen auf der Couch, aneinandergekuschelt, und verdrücken eine Träne während sie mit einem wehmütigen Lächeln ihrer gar nicht allzu lang vergangener Kindheit gedenken und in vollkommener Stille dem Abspann folgen.

bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Sonse

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Hach, schön. :)



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