Christopher Nolan
© Warner Bros. Pictures
Mit 40 Jahren schon auf dem Olymp seiner Karriere? Christopher Nolan jedenfalls hat es geschafft. Er ist nicht nur in Hollywood angekommen, sondern gehört auch zu den wichtigsten Regisseuren seiner Generation, mit sieben Filmen ist ihm das gelungen. Weltweit hat er Millionen Fans, weil seine Filme irgendwie magisch sind, ohne pures Fantasy zu sein. Das gelingt nicht jedem.
Stefan vergleicht ihn mit Alfred Hitchock
Was ich an Christopher Nolan wirklich liebe, ist seine Fähigkeit, die Vorteile von Arthouse-Kino und Hollywood-Mainstream zu verbinden. Stets haben seine Figuren eine komplexe Persönlichkeit, nie erzählt er abgedroschene Geschichten, immer arbeitet er mit intelligenten Twists – doch am wichtigsten ist ihm, nie die Zuschauer zu langweilen. Wer weiß, vielleicht wird aus ihm ja noch der Alfred Hitchcock des neuen Jahrtausends?
Tobias mag seinen unverkennbaren Stil
Als Independentfilmer hat sich Christopher Nolan mit den großartigen Following und Memento die Basis für seine späteren Großprojekte geschaffen und es auch bei diesen geschafft, sich trotz Massentauglichkeit seine Originalität und Kreativität zu bewahren. Auch wenn ein Remake und eine Comic-Reihe zu seiner Filmographie zählen, lassen doch alle seine Filme eine unverkennbare Handschrift erkennen.
Elmar schaut in den Kopf des Filmemachers
Christopher Nolan vermag, vielleicht aufgrund seiner doppelten Staatsbürgerschaft, das Beste aus amerikanischem und britischen Kino zu vereinen: So ist er ein visionärer Geschichtenerzähler, der trotzdem in seiner Herangehensweise an das Medium Film auf dem Boden bleibt. Außerdem lässt er uns auf fast kindliche Weise daran teilhaben, was im Kopf eines jeden Regisseurs vorgehen muss.
Philipp lobt seinen hintergründigen Unterbau
Christopher Nolan beweist, dass es auch Kino-Blockbuster mit Hirn gibt. The Dark Knight war ein Welterfolg, obwohl, oder vielleicht gerade weil er voll düsterer Motive, komplexen Charakteren und hintergründigem Unterbau ist. Der Regisseur beweist mit seinem Angebot an smarten, aufwändigen Produktionen, dass der Kinozuschauer nicht nur von lauter Action und stumpfer Story zugedröhnt werden will und dass auch schlaue Filme die Kassen klingeln lassen. Es muss nicht immer Transformers sein, um im Kino ein Erfolg zu werden.
Aljoscha findet lobt das Außergewöhnliche
Ich mag an Christopher Nolan, dass praktisch jeder seiner Filme anders ist. Egal ob Memento, Prestige – Die Meister der Magie oder jetzt Inception, der Kinozuschauer kann sich darauf verlassen, dass er keine Hollywoodstangenware zu sehen bekommt, sondern in jedem Fall einen außergewöhnlichen Film. Das ist heutzutage leider viel zu selten und das Beeindruckende an Christopher Nolan.
Alina ist ein Fan von Spannung
Meine liebsten Filme von Christopher Nolan sind Memento und Prestige – Die Meister der Magie. Besonders bei letzterem gefällt mir, dass er mit dieser außergewöhnlichen Geschichte von zwei rivalisierenden Magiern einen Thriller geschaffen hat, der wirklich bis zur letzten Minute spannend bleibt.
Ines lobt die Originalität
Bei Christopher Nolan habe ich das Gefühl, dass seine Werke einzigartig sind. Er ringt auch bereits alten Geschichten wie der ewigen gleichen Geschichte des Superhelden Neues ab. Dabei ist er nicht nur originär, sondern auch aktuell. Zugleich findet er für seine Geschichten immer auch eine visuelle Umsetzung, die mich zum Staunen bringt. Er ist ein wahrer Zauberer, der uns ständig an der Nase herumführt und deshalb so unglaublich spannend ist.
So … jetzt seit Ihr dran! Was mögt Ihr an Christopher Nolan?
Ines Walk (Ines Walk) 2010/07/29 08:50:00
Kommentare
über Was wir an Christopher Nolan mögen
Kommentar schreibenisaro 2010/07/29 11:23:21
Kommentar löschenMögen?
Hmmmm, also Prestige fand ich ganz schlecht - abgesehen von der Story hat mich auch der Stil nicht gefangen.
Batman war ok, aber nichts wofür ich Mr. Nolan in den Himmel heben würde.
Memento und Insomnia dagegen würde ich auch als grossartig anpreisen.
Mal schauen, wie Inception wird/ ist und was er uns noch so bringt - aber ihn (jetzt schon) mit einem Alfred Hitchcock zu vergleichen, empfinde ich doch schon (fast) als Blasphemie! Sorry ;)
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doctorgonzo 2010/07/29 13:41:51
Antwort löschenSehr geehre isaro, die von Dir gemachte Aussage würde ich bedenkenlos unterschreiben.
Claudia :) 2010/07/29 11:35:39
Kommentar löschenIch verehre ihn. Gestern hab ich nun Inception sehen dürfen.
Und er hat mir wiedermal den Atem geraubt. Ich weiß garnicht wo ich anfangen sollte... Ich denke das meiste ist gesagt. Gestern im Kino hab ich mich nicht mal getraut zu zwinkern... :D
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Slevin Kalebra 2010/07/29 12:11:07
Antwort löschenGanz genau. Ich glaube er ist im Moment so was wie die letzte Instanz. Mögen auch alle anderen Großproduktionen enttäuschen, auf ihn ist Verlass.
count)(down 2010/07/29 12:40:51
Kommentar löschencount)(down schätzt Christopher Nolan dafür, dass er Ihm (und sicher auch unmengen anderer "Konsumenten") genau das gibt, was er sich von einem guten Film wünscht. Intelligente, sich langsam entwickelnde Plot-Motivationen, Cast-Auswahl, Sounddesign, Schnitt, Umfang und noch viele weitere Details.
Herausragend findet er auch die Tatsache, dass Nolan mit seinen ungewöhnlichen, teils kontroversen Ambitionen (wer hätte sich vor TDK Heath-Ledger als solch grandiosen Joker vorstellen können?!) oder seiner Geheimniskrämerei die Erwartungen an sein Werk derart hoch schürt und diese dann tatsächlich auch noch erfüllt, wenn nicht gar überbietet. Bei welch anderem Regisseur hat man dies den zurzeit noch? count)(down bei keinem.
Er ist dankbar für jede Unterstüzung die diesem Mann zu teil wird, seine Arbeit vernünftig auszuführen. Amen
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Filmsuechtiger 2010/07/29 12:51:23
Kommentar löschenIch hoffe dass Nolan sich nach seinen Großproduktionen endlich mal wieder um kleine, feine und vor allem nicht ganz so massenkompatible Filme kümmert, befürchte aber dass es Filme wie Memento oder Following erst wieder von ihm geben wird wenn er jenseits der 60 ist.
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jardem 2010/07/29 13:30:37
Kommentar löschenWo ist eigentlich Batzman wenns um Christopher Nolan geht? In allen News von C. N. ist nichts von ihm zu finden :)
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duffy 2010/07/29 14:05:05
Kommentar löschenEr hat schon den ein oder anderen brauchbaren Film gedreht, dem aktuellen Hype wird er allerdings nicht gerecht. Dabei spielt es auch keine Rolle wie gut Inception geworden ist.
Man darf auch nicht vergessen, daß das vermeindliche Wunderkind auch schon ganz schönen Bockmist abgeliefert hat.
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Slevin Kalebra 2010/07/29 16:16:48
Antwort löschenThe Dark Knight? Bockmist? OK jedem das seine. Aber bei Filmen, die ich aus persönlichen Vorlieben und Abneigungen nicht mag, erkenne ich immer noch das gelungene Handwerk an, wenn es denn vorhanden ist.
manitu17 2010/07/29 16:17:15
Antwort löschenDark Knight war zugegeben ein wenig stumpf, aber den desswegen gleich als "Bockmist" zu bezeichnen...?
duffy 2010/07/29 16:22:46
Antwort löschenJau, WENN es denn vorhanden ist. :)
Im Vergleich zu Begins ist Bockmist hier sogar noch nett formuliert. :)
number_22 2010/07/29 18:03:50
Antwort löschenWas genau findest du denn so schlecht an dem Film...???
guggenheim 2010/07/29 18:08:22
Antwort löschenWer TCM als schlecht bezeichnet, ist doch eh nicht mehr zurechenbar :D :P
Venom 2010/07/29 20:07:14
Antwort löschenDas einzige was am dunklen Ritter handwerklich gut ist, ist die Action und die Spezialeffekte. Von Nolans typischem Stiel seh ich da nix.
duffy 2010/07/30 19:24:00
Antwort löschenDatt merke ich mir guggi. :p:D
@number_22:
Stilistisch war das Ding ne ganz schwere Katastrophe. Ausserdem hat er Two Face gnadenlos verschenkt und Wayne schon arg in den Hintergrund gerückt. Begins fande ich da deutlich besser.
Venom 2010/07/29 14:56:11
Kommentar löschenMeiner Meinung nach sind die echten Nolan-Filme, die von der Grundidee übers Drehbuch bis zur Regie komplett auf seinem (oder dem seines Bruders) Mist gewachsen sind (also Memento, Prestige und Inception) alle überragend. Sie fesseln nicht nur durch den unverkennbaren Audiovisuellen Stiel, der einen in seinen Bann zieht, sondern auch durch komplexe, verschachtelte Handlungsstränge und interessante Charaktere.
Das Remake, dass er gemacht hat ist auch noch gutes Mittelmaß. Allerdings sollte der gute Mr Nolan doch lieber seine Finger von Comicverfilmungen lassen, die sind eher.... na ja reden wir nicht drüber.
Im Großen und ganzen freue ich mich aber immer über neue Filme von ihm.
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maddio14 2010/07/29 17:55:59
Kommentar löschenDas ist die größte Folter!!! Ich werde "Inception" erst am Montag sehen. Warum muss ich jeden Tag diese Qualen von neuen Artikeln über den Film, DiCaprio, den Sound, Nolan oder sonst irgendjemandem über mich ergehen lassen? Ich glaube langsam drehe ich durch...
All work no play makes Jack a dull boy.
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So fühle ich mich grade.
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Mr. Goodkat 2010/07/29 18:44:54
Kommentar löschenAlso ich finde Nolan hat's drauf. Nicht unbedingt wegen der Batman-Filme, sondern viel mehr wegen den anderen großartigen Werken wie Memento und The Prestige. Der Mann weiß einfach, wie man eine intelligente Story spannend und interessant inszeniert und so den Zuschauer über die gesamte Spieldauer des Films nicht in ein Wachkoma verfallen lässt.
Inception sehe ich am Samstag. Mal sehen, ob er an die Genialität seiner bisherigen Filme anknüpfen kann; ich bin aber guter Dinge;)
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phoenix409 2010/07/29 19:27:06
Kommentar löschenBei Nolan gibt's momentan nix zu diskutieren, seine komplette Filmographie spricht für sich. Von Following bis Inception hab ich nur grandiose Filme gesehen, nur Insomnia steht noch an. Wer in Following, Memento, Dark Knight oder eben Inception kein extrem großes Regietalent erkennt, der vergnügt sich mal lieber wieder mit seiner geliebten GZSZ-Sammlerbox.
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PikAsso 2010/07/29 22:32:55
Antwort löschenNa ja.. Batman Begins war alles andere als gut. Ansonsten kann ich Dir nur Recht geben.
FordFairlane 2010/07/29 22:18:03
Kommentar löschenLangsam reicht es der Typ ist ständig in den Moviepilot news!Der Typ wird in Grund und Boden gelobt und hat vielleicht 1-2 gute filme die man sich mal ansehen kann.
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Bandrix 2010/07/29 23:38:24
Kommentar löschenOb Nolan gut oder schlecht ist, ist Ansichtssache. Meiner Meinung hat er bis jetzt sehr gute und einen etwas zu hoch gelobten Film gedreht.
Unter seinen Filmen sind zwei meiner absoluten Favoriten, bei sieben Filmen bislang eine gute Trefferquote. Die anderen sind auch weit oben angesiedelt. Außerdem ist er in Interviews immer ganz sympathisch und er verzichtet auf 3D. Kann man gar nicht oft genug sagen!
Also, meiner Meinung nach ist der Hype gerechtfertigt!
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xtheunknown 2010/07/30 00:18:00
Kommentar löschennach memento war ich nolan fan, seit dark knight sollte man ihm die lizenz zum filmemachen entziehen. ich überlege ob ich memento wirklich noch gut finde. neben den ganzen emerichs und bays ist nolan der den ich am wenigsten ertragen kann. dieses ganze so tun als ob, das publlikum für blöde halten und das nichts an dramaturgie vertuschen indem man einen film auseinanderschneidet und in anderer reihenfolge wieder zusammensetzt geht gewaltig auf den sack.
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Der Folterknecht 2010/07/30 01:56:11
Kommentar löschenAber bitte vergesst eins nicht.... er hat einen Bruder, Jonathan...und der werkelt auch mit an seinen Filmen, vor allem an der Story für die man Christopher Nolan oft bewundert. Eben noch ein richtig traditioneller Familienbetrieb :-)
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raphaelm 2010/07/31 04:56:30
Kommentar löschenNicht zu vergessen: Nolan hat eine wunderbare Art, es dem Zuschauer vorm Bildschirm leicht zu machen, sich mit den handelnden Personen zu identifizieren. Bei Memento zum Beispiel gibt es für den Zuschauer durch den ausgefallenen Zeitstrahl gar keine andere Möglichkeit, als wie der Protagonist zu denken und zu fühlen. Bei anderen Filmen geht Nolan sogar weiter und führt den Zuschauer regelrecht hinters Licht, indem er verschlüsselt das Verhalten des Publikums beschreibt, ohne dass dieses es merkt z.B. (mit dem "Subjekt" bei Inception, dass in den Traum gebracht wird, wird denke ich nichts anderes gemeint als der Zuschauer selbst, der an die Leinwand gefesselt wird). Auf die Spitze wird das Ganze bei "The Prestige" getrieben:
"Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten.
Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt: der Magier zeigt Ihnen etwas ganz Gewöhnliches; ein Kartenspiel, einen Vogel oder eine Person. Er zeigt Ihnen dieses Objekt. Vielleicht bittet er Sie auch darum, es zu inspizieren, damit Sie sehen können, dass es wirklich echt ist, ja, unverfälscht und normal. Doch wahrscheinlich ist es das natürlich nicht.
In der zweiten Phase geschieht der Effekt: der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt damit etwas Außergewöhnliches geschehen. Nun suchen Sie nach den Geheimnissen, aber Sie werden es nicht finden, denn natürlich ist es so, dass Sie nicht wirklich hinsehen; Sie wollen es eigentlich gar nicht wissen. Sie wollen sich täuschen lassen."
Diese Passage ist sowohl am Anfang als auch am Ende des Films identisch. Fast neckisch beginnt der Film ja sogar mit: "Sehen sie auch genau zu?" Um meinen Kommentar ungespoilert zu lassen, bitte ich diejenigen, die Prestige noch nichts abgewinnen konnten, wenigstens die Genialität dieses Vergleichs (Magier=Regisseur, Zaubertrick=Film, Geheimniss=Überraschung am Ende, die mit erbarmungslos vielen Hinweisen über den ganzen Film hinweg und sogar einmal wortwörtlich verraten wird) anzuerkennnen.
Nolan ist einfach gut :-)
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"was machtn der so für filme?"
"so batmanfilme."
<3
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