Also, ich hab ihn mir nun auch mal zu Gemüte geführt: Alone in the Dark - über den ich hier so ganz viel Schlimmes gelesen habe (das Game habe ich vor gefühlten 100 Jahren in der Erstausgabe gezockt). Aus diesem Grund habe ich nicht viel erwartet und muss sagen, dass sich dieser Film irgendwie in die ganzen B-Movie-Monsterfilme nahtlos einreiht. Er ist nicht irgendwie besser oder schlechter, sondern genauso belanglos und hat ein filmisches Gedächtnishaltbarkeitsdatum, dass bis zum Abspann reicht. Ich fand ihn von den Effekten, Tricks und Stunts her solide gemacht, die Story ist nicht kruder als viele andere die ich gesehen habe und die Schauspieler agieren auf vorhersebarem Niveau (Sorry Mr. Slater). Somit ist das Ganze weder Oscar-verdächtig (aber auch über solche Nominierungen gäbe es sicher Einiges zu schreiben), noch abgrundtief schlecht. Es ist einfach ein Streifen den man schaut und wieder vergisst und somit...uninteressant.
Als Krimi- und im Speziellen Agatha Christie-Fan für mich natürlich ein Muss. Das Ganze ist zwar eher "frei nach A. Christie" umgesetzt (Winter, Berg, Seilbahn anstatt Sommer/Herbst, Insel, Boot...), aber mit einem doch guten Spannungsbogen und (bis auf den nervigen Klavierspieler, der zum Glück schon früh stirbt) guten Schauspielern. Ein schwarz/weiss Whodunit-Vertreter, den man sich als Krimifan auf jeden Fall an einem verregneten oder noch besser verschneiten Sonntagnachmittag anschauen kann.
Spannende Atmosphäre, mit einem soliden und gut spielenden Haupt-Cast (Luke Wilson und Kate Beckinsale). Genervt hat mich nur der Motel-Manager - musste wahrscheinlich so sein. Auf jeden Fall eine Sichtung wert, für alle die dem Psycho-Snuf-Genre etwas abgewinnen können und 85 Min. hat man mit Sicherheit schon langweiliger verbracht.
Habe mir heute "Predators" zu Hause im Fernsehsessel (noch einmal) angeschaut. Meine erste Begegnung mit dem Film war im letzten Jahr auf einem Flug von Zürich nach Miami, vollgepumpt mit Beruhigungsmitteln. Mein Fazit: keine Filmbewertung mehr von in Flugzeugen gesehenen Filmen - ich kann mich da aufgrund der Medis einfach nicht mehr richtig an die Story erinnern!
Jetzt nach der 2. Sichtung zu Hause muss ich sagen: Wow! Sicher nicht unbedingt ein Film bei dem die grauen Zellen arg ins Rotieren geraten, aber auf jeden Fall sehenswert für den geneigten Action-Popcorn-Zuschauer, der sich an einem regnerischen Samstag Abend zu Hause etwas sein von der Arbeitswoche arg beanspruchtes Gehirn durchlüften lassen will. Der Film begibt sich wieder "Back to the roots" - in den Dschungel, wo schon Ex-Gouvernator Arni gegen die ausserirdischen Schweinegesichter gekämpft hat. Nur ist diesmal der Dschungel nicht auf Erden, sondern irgendwo...sonst. So nimmt man die schlimmsten der Erdlings-Bösen und lässt sie gegen das böseste Böse - die Predators antreten. Ok, es ist eher eine Jagd, wo die Bösen die Bösen jagen. (Spoiler!) Auf jeden Fall siegen am Schluss die Bösen...
Das ganze geht schon ziemlich schnell los und hält uns bis zum Mitteilteil, wo wir auf Ex- Mr. CSI-Fishbourne treffen, gut "in Schuss". Dann wirds für ein paar Minuten eher träge, sentimental und irgendwie unlogisch, bis dann die Bösen wieder die Bösen gefunden haben und die Jagd - ohne CSI-Unterstützung - weitergehen kann. So habe ich ein mit viel Kawums, schnellen Kamerafahrten und wirklich coolen Dschungelaufnahmen gedrehtes Alien-Action-Gewitter erlebt, dass mich gut unterhalten hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...und auf jeden Fall um eine Predator-Länge besser als die AvP-Teile!
Mit dem Risiko, dass ich hier verbannt werde, aber um es mal wirklich ganz platt auszudrücken: "Butterly Effect" ist für mich die ernst-mystische Variante von "Zurück in die Zukunft". Dies meine ich keinesfalls abschätzig, denn ich liebe alle drei "Marty McFly"-Filme! Grossartig wie hier mit den verschiedenen Zeiten gespielt wird und sich ab dem Mittelteil Szene um Szene ineinander fügen und man nur noch staunend vor dem Fernseher sitzt. Leider ist die erste Hälfte etwas zäh und es braucht etwas an gesundem Durchhaltewillen, der sich nachher aber umso mehr auszahlt. Zwei Punkte noch: 1. Ich halt, wie viele hier gem. ihren Kommentaren auch, nicht viel von Ashton Kutcher, aber diese ernste, verwirrte Rolle passt ihm wirklich gut. Auch den Wechsel vom Underdog-Student zum Weichspühler-Hippie meistert er in meinen Augen absolut glaubwürdig. 2. Ich habe den Director's Cut mit dem alternativen, eher deprimierenden Ende gesehen und fand es absolut perfekt. Vom Kino-Ende habe ich nur gelesen. Für mich ein Film an dem ich, könnte ich die Vergangenheit verändern, nicht gross was rumschrauben würde - es könnte fast nur schlechter rauskommen...
Guter solider Thriller aus Korea (endlich einmal ohne Over-Acting der Schauspieler!) der bedächtig anfängt, zum Ende hin immer blutiger wird und mit dem einen oder anderen guten Gore-Effekt aufwarten kann. Je näher das Filmende nahte, umso stärker erinnerte mich das alles an einen maskenlosen Michael Myers und bei den Keller-Szenen am Schluss fand ich mich dann plötzlich Saw wieder. Sicher nicht eine Perle des asiatischen Thriller-Genres und als Horror-Film möchte Black House sowieso nicht zählen, aber zum mal schauen auf jeden Fall einen Blick wert...
Auch der zweite Largo Winch weiss zu gefallen, obwohl er m.E. nicht an den ersten Teil herankommt. Schöne Landschaftsbilder und eine Story, die schnörkellos und ohne grosse Umschweife startet. Leider muss dann und wann aber doch etwas zurück und dann wieder vor und dann wieder zurück..."geblättert" werden, damit dem Zuschauer die Zusammenhänge klar werden. Neben rasanten Verfolgungsjagten gibt es ein fröhliches Bösewicht-Raten inklusive, dass auch Spass macht. Weniger Spass machen dann die Längen mit der Love-Story, die wiederum von der Suche des "Butlers" aufgelockert werden. So bekommt das Ganze eine wohltuende Prise Humor verabreicht. Etwas unnötig war auch die "Mittendrin-statt-nur-dabei"-Kamera bei den Kämpfen, die zwar viel Bewegung zeigt, aber das Verfolgen der Aktionen unnötig erschwert und etwas unübersichtlich macht. Ein solider und sicher wiederum sehenswerter Largo Winch, diesmal in karitativ-naiver Bond-Manier in Burma unterwegs...
Sehr steriler, aber absolut stylischer und atmosphärisch sehr dichter Grusel-Thriller mit einer Hauptdarstellerin, die den ganzen Film mit ihren fragmentähnlichen Erinnerungsstücken trägt. Leider hat das Ende bei mir völlig versagt: entweder ist es zu banal und so hanebüchen, dass ich den ganzen vorherigen Plot eine Frechheit finde oder ich habe den Film nicht verstanden...wahrscheinlich und leider trifft aber wohl erstere Aussage zu...schade!
Ja, dass hab ich mir gedacht, dass aufgrund deiner Bewertung so ein Kommentar von dir kommen muss...wenn doch die Filme auch so einfach gestrickt wären...;o))
Banal? Also bitte. Einer der wenigen Filme, die eben kein banales Ende haben. Aber gut, jeder sieht den Film wahrscheinlich anders. Und die Wertung und der erste Satz passt auch. ;)
@Broda: Der Film hat so starke atmosphärische Bilder und hat mich wirklich gefesselt und am Schluss stellt sich heraus, dass das "böse Spiegelbild" die Hauptprotagonistin und die anderen Toten umgebracht hat und nun das meuchelnde Pendant weiterlebt - ich kenn da auch ein Spiegelbild zu diesem Film: Mirrors. Ich war einfach aufgrund der aufgebauten Geschichte enttäuscht, dass dies nun das Ende sein soll. Irgendwie hab ich mir da einen Mega-Twist erhofft (Amnesie und dann ermordet sie die Lieben in ihrem Umfeld...einfach irgendwas realitätsnäheres). Aber eben, vielleicht hab ich den Film auch nicht richtig oder sogar falsch verstanden. Evtl. kannst du ja etwas Licht auf mein Spiegelbild scheinen lassen...;o)
Gelungener Romero - witzig, derb, goreig, actionig, nicht nur im Dunkeln und mit dem einen oder anderen Schock-Moment. Sicher nicht das ganz grosse Zombie-Kino, aber für einen samstäglichen Deadhead-Abend immer noch gut genug!
Eins vorweg: Wer den 1. Teil von Guy Ritchie's Sherlock Holmes mochte, darf sich den 2. Teil auch nicht entgehen lassen - obwohl, Teil 1 bleibt für mich Nr. 1. Rober Downey Jr. und J. Law sind als Holmes/Watson auch diesmal ein geniales (Ehe-) Paar! Aber auch die Darstellung von Sherlocks Bruder Mycroft hat mir sehr gut gefallen. Nicht ganz so, wie ihn A.C. Doyle "beschrieben" hat, aber dafür umso witziger (wie er nackt in seinem Haus herumläuft). Leider geht Noomi Rapace als wahrsagende Zigeunerin Sim etwas unter. Auf jeden Fall ist das 2. Abenteuer der beiden Hauptprotagonisten schneller, actionreicher, knalliger und härter als der 1. Teil. Dies liegt sicher auch an der in diesem Teil von Guy Ritchie "entdeckten" Slow-Motion-Kamera, die zwar immer coole Bilder bringt, aber für meinen Geschmack dann doch etwas zu viel eingesetzt wurde. So wird der Film in gewissen Teilen (z.B. Verfolgungsjagd im Wald) einfach zu lang(sam). Leider hatte ich auch das Gefühl, dass der ganze Action-Hype die etwas dünne und nicht gerade originelle Story kaschieren soll. Ich freue mich auf einen 3. Teil und hoffe, dass dieser etwas "ruhiger", dafür einen Tick "Original-Sherlock-Holmes"-er wird...
"Moderner Horror in bester Tradition von OPEN WATER, DEEP BLUE SEA und TODESSTILLE!". Leider hab ich mich diesmal vom Cover und der Beschreibung genauso dämlich in die Irre führen lassen, wie es sich die Leutchen auf dem Schiff in diesem Film mit sich machen liessen. Wer einen der oben erwähnten gross geschriebenen Film mag, soll die Finger von "Seo of Fear" lassen. Alle andern schauen auf eigenes Risiko! Punktevergabe: Je 1 Punkt für die beiden Mädels (die man aber nicht mal oben ohne sieht!) und 1 Punkt für den Hai, von dem man auch nur die Rückenflosse sieht...
Nun endlich hab ich's geschafft, mir Largo Winch anzuschauen - es hat mein Schaden nicht sein sollen. Das was anderen Filmen, die in der gleichen Liga anzusiedeln sind meist fehlt, gibt es hier fast schon im Überfluss: Twists! Somit gilt das ganze "Hirn aus - Film rein"-Thema hier nicht so ganz, denn schnell verliert man den Überblick über Personen, Handlungen und Orte. Hinzu kommt, dass auch regelmässig zwischen der Vergangenheit und dem Heute gewechselt wird. Also gilt vielmehr: Augen und Ohren auf! Ansonsten interessant in Szene gesetzt, wenige aber solide Action-Sequenzen und einen sympathischen Largo Winch. Bin gespannt auf Teil 2...
Puh, wieder mal ein Streifen für den Hirnschmalz. Da fragt man sich doch nach der Sichtung: War das jetzt Glück, dass ich mir den angeschaut habe und sollte ich nun sofort ins Casino gehen oder dann doch die verstaubte Dirty-Harry-Knarre aus der Schublade kramen? Man muss die ersten Minuten schon durchhalten, um die Idee des Films etwas zu durchschauen. Diese fand dich sehr erfrischend anders und eigentlich komprimisslos gut umgesetzt. Was liegt näher, als den "Glücklichsten Menschen" via Russischem Roulette zu "küren". Nur dass der "Glücksfaktor" nicht mit einer einzigen, sondern einer FEHLENDEN Kugel etwas erhöht wird. Wer sich neben dem ganzen Mainstream einmal etwas Abwechslung gönnen möchte, dem kann ich "Intacto" nur empfehlen. Viel Glück beim Schauen...
Getreu dem Motto "Da waren's nur noch neun", dezimiert in diesem Film ein Rudel Wölfe die überlebende Besatzung eines in der tiefverschneiten und eiskalten Wildnis abgestürzten Flugzeugs. Soweit so schlecht - für die Überlebenden. Aber...sie haben ja Liam Neeson, der als "Leitwolf" die Führung der Gestrandeten übernimmt und sie vor dem bösen Wolf zu schützen und retten versucht. Tönt spannend...ist es auch. Die Kälte ist fast bis zum Zuschauer hin spürbar und auch die Wölfe lassen die Nackenhaare ab und zu zu Berge stehen. Das Ganze ist sicher nicht sehr nahe an der Realität, aber darum geht's ja auch gar nicht. Worum geht es dann? Gute Frage. Ich denke um Teamgeist, Mut, den Tod und vor allem um viel Angst. Seit langem war dies wieder einmal ein Film, wo mir das Leben der Protagonisten nicht egal war. Man fiebert, scherzt und zitter (vor Kälte) mit den Überlebenden mit. Dazwischen ein paar wohldosierte Psycho-Minuten über Gott, die Welt, das Sterben, die innersten Wünsche und von harten Männern die das Herz bei Lagerfeueratmosphäre auf der Zunge tragen - und ein paar intelligente und blutrünstige Bestien, die eigentlich nur spielen wollen...
Wer "Vampire"-Filme mag, sollte einen Blick in "Priest" werfen. Sicher, die CGI-Effekte hat man in anderen Filmen auf höheren Levels gesehen und auch die Story ist nicht mehr ganz taufrisch und vor sprühender Originalität. Trotzdem hat mich "Priest" durch seine mystische Seite gepackt. Viele Szenen sind in Slow-Motion oder ganz einfach ruhig und im Dunkeln gedreht und bilden so diese "düster-heilige" Stimmung, die immer abwartend bedrohlich wirkt. Auch die Action-Szenen haben ihren Charme, obwohl man das in "Matrix" schon und auch besser gesehen hat. Mich jedenfalls hat "Priest" positiv überrascht...und das ist doch schon mal was...
Was für ein Cast: Douglas, McGregor, Banderas, Fassbender... und: Gina Carano. Gina wer? Tja, leider wird das wahrscheinlich auch so bleiben - ist aber meine persönliche Prognose. Diese Frau mag vielleicht gut im MMA sein, aber Schauspielerei...? Leider bemerkt das der geneigte Zuschauer umso stärker, da die Kamera doch verhältnismässig oft auf ihr - ihrem Gesicht und Körper - verharrt. Nicht das sie hässlich wäre, aber Schauspielerei...?
Mein Eindruck: Haywire hält sich für die weibliche Bourne-Version, kann aber nicht einmal annähernd den Spannungsbogen so weit spannen kann. Haywire ist wirr und sehr langatmig - und sprachlos. Es wird kaum geredet, was ja auch nicht sein muss, aber vielleicht hätte es den Film etwas "lebendiger" gemacht, diese Aufgabe war wahrscheinlich der Handkamera vorbehalten, die öfters zum Einsatz kommt - macht den Film aber noch verwirrter und zwar von der Optik her. Einzig die Schlussszenen fand ich wirklich cool... dafür muss man aber lange ausharren!
Spannend bis zum Abspann und mit dem einen oder anderen Twist. Ok, für den doch etwas vorhersehbaren Filmverlauf gibts 2 Punkte Abzug, ansonsten hab ich mich wirklich über die ganze Laufzeit hinweg gut unterhalten. Wer Tiefgang und Protagonisten mit viel Profil erwartet, der ist hier sicher falsch - wer aber etwas Popcorn-Kino der eher unterhaltsameren Art sucht, dem kann ich den Film uneingeschränkt empfehlen.
Der Film bietet Action vom Anfang bis zum Schluss. Trotz der 2 Std. Laufzeit kam eigentlich nie Langeweile auf. Mittlerweile sind dann aber doch die einen oder anderen Gadgets etwas arg an den Haaren herbeigezogen (z.B. die Leinwand-Nummer im Kreml). Leider fehlte mir irgendwie die "Bindung" zu den Protagonisten. Das Ganze wirkt etwas gar steril und einfach abgespuhlt. Auch Jeremy Renner, den ich sonst sehr mag, spielt einfach blass und irgendwie nur mit. Grossartig sind sicher die Actionszenen, allen voran die Kletterszene auf dem Burj Khalifa-Hotel - Wahnsinn! Positiv fand ich auch, dass die Gut/Böse-Verschachtelung diesmal im "Ich-kann-der-Story-folgen"-Rahmen des gemeinen Zuschauers blieb. Muss man sich auf jeden Fall anschauen - jedenfalls 1x - mehr dann doch nicht...
Eins vorweg: Ich kenn die Original-Serie nicht. Nach Sichtung des Films denk ich aber, dass ich da nix verpasst habe. Der Film funktioniert sicher in einer gemütlichen Männerrunde mit genügend Bier und ein paar Ribs auf dem Grill. Bei mir fehlten (leider) all diese Zutaten... Positiv gefallen haben mir die Auto-Stunts, die Country- und Rock-Musik und vor allem Jessica Simpson! Das Motto: Hirn aus, Film rein... Yaheeeeee!
Spannender französischer "Auf der Flucht"-Film mit härteren Knast-Prügel-Einlagen! Spannend, gradlinig und unterhaltsam...wie ein französischer trockener Weisswein! Anschauen und Santé...
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brigerbaerger
über Alone in the Dark 2012/05/20 00:31:40
Also, ich hab ihn mir nun auch mal zu Gemüte geführt: Alone in the Dark - über den ich hier so ganz viel Schlimmes gelesen habe (das Game habe ich vor gefühlten 100 Jahren in der Erstausgabe gezockt). Aus diesem Grund habe ich nicht viel erwartet und muss sagen, dass sich dieser Film irgendwie in die ganzen B-Movie-Monsterfilme nahtlos einreiht. Er ist nicht irgendwie besser oder schlechter, sondern genauso belanglos und hat ein filmisches Gedächtnishaltbarkeitsdatum, dass bis zum Abspann reicht. Ich fand ihn von den Effekten, Tricks und Stunts her solide gemacht, die Story ist nicht kruder als viele andere die ich gesehen habe und die Schauspieler agieren auf vorhersebarem Niveau (Sorry Mr. Slater). Somit ist das Ganze weder Oscar-verdächtig (aber auch über solche Nominierungen gäbe es sicher Einiges zu schreiben), noch abgrundtief schlecht. Es ist einfach ein Streifen den man schaut und wieder vergisst und somit...uninteressant.
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brigerbaerger
über Geheimnis im blauen Schloß 2012/05/17 11:12:22
Als Krimi- und im Speziellen Agatha Christie-Fan für mich natürlich ein Muss. Das Ganze ist zwar eher "frei nach A. Christie" umgesetzt (Winter, Berg, Seilbahn anstatt Sommer/Herbst, Insel, Boot...), aber mit einem doch guten Spannungsbogen und (bis auf den nervigen Klavierspieler, der zum Glück schon früh stirbt) guten Schauspielern. Ein schwarz/weiss Whodunit-Vertreter, den man sich als Krimifan auf jeden Fall an einem verregneten oder noch besser verschneiten Sonntagnachmittag anschauen kann.
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brigerbaerger
über Motel 2012/05/09 23:10:48
Spannende Atmosphäre, mit einem soliden und gut spielenden Haupt-Cast (Luke Wilson und Kate Beckinsale). Genervt hat mich nur der Motel-Manager - musste wahrscheinlich so sein. Auf jeden Fall eine Sichtung wert, für alle die dem Psycho-Snuf-Genre etwas abgewinnen können und 85 Min. hat man mit Sicherheit schon langweiliger verbracht.
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brigerbaerger
über Predators 2012/05/06 00:32:38
Habe mir heute "Predators" zu Hause im Fernsehsessel (noch einmal) angeschaut. Meine erste Begegnung mit dem Film war im letzten Jahr auf einem Flug von Zürich nach Miami, vollgepumpt mit Beruhigungsmitteln. Mein Fazit: keine Filmbewertung mehr von in Flugzeugen gesehenen Filmen - ich kann mich da aufgrund der Medis einfach nicht mehr richtig an die Story erinnern!
Jetzt nach der 2. Sichtung zu Hause muss ich sagen: Wow! Sicher nicht unbedingt ein Film bei dem die grauen Zellen arg ins Rotieren geraten, aber auf jeden Fall sehenswert für den geneigten Action-Popcorn-Zuschauer, der sich an einem regnerischen Samstag Abend zu Hause etwas sein von der Arbeitswoche arg beanspruchtes Gehirn durchlüften lassen will. Der Film begibt sich wieder "Back to the roots" - in den Dschungel, wo schon Ex-Gouvernator Arni gegen die ausserirdischen Schweinegesichter gekämpft hat. Nur ist diesmal der Dschungel nicht auf Erden, sondern irgendwo...sonst. So nimmt man die schlimmsten der Erdlings-Bösen und lässt sie gegen das böseste Böse - die Predators antreten. Ok, es ist eher eine Jagd, wo die Bösen die Bösen jagen. (Spoiler!) Auf jeden Fall siegen am Schluss die Bösen...
Das ganze geht schon ziemlich schnell los und hält uns bis zum Mitteilteil, wo wir auf Ex- Mr. CSI-Fishbourne treffen, gut "in Schuss". Dann wirds für ein paar Minuten eher träge, sentimental und irgendwie unlogisch, bis dann die Bösen wieder die Bösen gefunden haben und die Jagd - ohne CSI-Unterstützung - weitergehen kann. So habe ich ein mit viel Kawums, schnellen Kamerafahrten und wirklich coolen Dschungelaufnahmen gedrehtes Alien-Action-Gewitter erlebt, dass mich gut unterhalten hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...und auf jeden Fall um eine Predator-Länge besser als die AvP-Teile!
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brigerbaerger
über Butterfly Effect 2012/05/03 23:26:04
Mit dem Risiko, dass ich hier verbannt werde, aber um es mal wirklich ganz platt auszudrücken: "Butterly Effect" ist für mich die ernst-mystische Variante von "Zurück in die Zukunft". Dies meine ich keinesfalls abschätzig, denn ich liebe alle drei "Marty McFly"-Filme! Grossartig wie hier mit den verschiedenen Zeiten gespielt wird und sich ab dem Mittelteil Szene um Szene ineinander fügen und man nur noch staunend vor dem Fernseher sitzt. Leider ist die erste Hälfte etwas zäh und es braucht etwas an gesundem Durchhaltewillen, der sich nachher aber umso mehr auszahlt. Zwei Punkte noch: 1. Ich halt, wie viele hier gem. ihren Kommentaren auch, nicht viel von Ashton Kutcher, aber diese ernste, verwirrte Rolle passt ihm wirklich gut. Auch den Wechsel vom Underdog-Student zum Weichspühler-Hippie meistert er in meinen Augen absolut glaubwürdig. 2. Ich habe den Director's Cut mit dem alternativen, eher deprimierenden Ende gesehen und fand es absolut perfekt. Vom Kino-Ende habe ich nur gelesen. Für mich ein Film an dem ich, könnte ich die Vergangenheit verändern, nicht gross was rumschrauben würde - es könnte fast nur schlechter rauskommen...
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brigerbaerger
über Black House 2012/04/26 23:40:53
Guter solider Thriller aus Korea (endlich einmal ohne Over-Acting der Schauspieler!) der bedächtig anfängt, zum Ende hin immer blutiger wird und mit dem einen oder anderen guten Gore-Effekt aufwarten kann. Je näher das Filmende nahte, umso stärker erinnerte mich das alles an einen maskenlosen Michael Myers und bei den Keller-Szenen am Schluss fand ich mich dann plötzlich Saw wieder. Sicher nicht eine Perle des asiatischen Thriller-Genres und als Horror-Film möchte Black House sowieso nicht zählen, aber zum mal schauen auf jeden Fall einen Blick wert...
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brigerbaerger
über Largo Winch 2 - Die Burma-Verschwörung 2012/04/22 22:47:37
Auch der zweite Largo Winch weiss zu gefallen, obwohl er m.E. nicht an den ersten Teil herankommt. Schöne Landschaftsbilder und eine Story, die schnörkellos und ohne grosse Umschweife startet. Leider muss dann und wann aber doch etwas zurück und dann wieder vor und dann wieder zurück..."geblättert" werden, damit dem Zuschauer die Zusammenhänge klar werden. Neben rasanten Verfolgungsjagten gibt es ein fröhliches Bösewicht-Raten inklusive, dass auch Spass macht. Weniger Spass machen dann die Längen mit der Love-Story, die wiederum von der Suche des "Butlers" aufgelockert werden. So bekommt das Ganze eine wohltuende Prise Humor verabreicht. Etwas unnötig war auch die "Mittendrin-statt-nur-dabei"-Kamera bei den Kämpfen, die zwar viel Bewegung zeigt, aber das Verfolgen der Aktionen unnötig erschwert und etwas unübersichtlich macht. Ein solider und sicher wiederum sehenswerter Largo Winch, diesmal in karitativ-naiver Bond-Manier in Burma unterwegs...
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brigerbaerger
über The Broken 2012/04/22 19:55:36
Sehr steriler, aber absolut stylischer und atmosphärisch sehr dichter Grusel-Thriller mit einer Hauptdarstellerin, die den ganzen Film mit ihren fragmentähnlichen Erinnerungsstücken trägt. Leider hat das Ende bei mir völlig versagt: entweder ist es zu banal und so hanebüchen, dass ich den ganzen vorherigen Plot eine Frechheit finde oder ich habe den Film nicht verstanden...wahrscheinlich und leider trifft aber wohl erstere Aussage zu...schade!
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horro 2012/04/22 20:34:03
Antwort löschenalso ich bin fast sicher das zweiteres zutrifft :D
brigerbaerger 2012/04/23 19:36:05
Antwort löschenJa, dass hab ich mir gedacht, dass aufgrund deiner Bewertung so ein Kommentar von dir kommen muss...wenn doch die Filme auch so einfach gestrickt wären...;o))
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Broda 2012/04/25 15:39:37
Antwort löschenBanal? Also bitte. Einer der wenigen Filme, die eben kein banales Ende haben. Aber gut, jeder sieht den Film wahrscheinlich anders. Und die Wertung und der erste Satz passt auch. ;)
brigerbaerger 2012/04/26 19:33:22
Antwort löschenSPOILER - SPOILER - SPOILER - SPOILER - SPOILER - SPOILER
@Broda: Der Film hat so starke atmosphärische Bilder und hat mich wirklich gefesselt und am Schluss stellt sich heraus, dass das "böse Spiegelbild" die Hauptprotagonistin und die anderen Toten umgebracht hat und nun das meuchelnde Pendant weiterlebt - ich kenn da auch ein Spiegelbild zu diesem Film: Mirrors. Ich war einfach aufgrund der aufgebauten Geschichte enttäuscht, dass dies nun das Ende sein soll. Irgendwie hab ich mir da einen Mega-Twist erhofft (Amnesie und dann ermordet sie die Lieben in ihrem Umfeld...einfach irgendwas realitätsnäheres). Aber eben, vielleicht hab ich den Film auch nicht richtig oder sogar falsch verstanden. Evtl. kannst du ja etwas Licht auf mein Spiegelbild scheinen lassen...;o)
brigerbaerger
über Survival of the Dead 2012/04/22 19:49:18
Gelungener Romero - witzig, derb, goreig, actionig, nicht nur im Dunkeln und mit dem einen oder anderen Schock-Moment. Sicher nicht das ganz grosse Zombie-Kino, aber für einen samstäglichen Deadhead-Abend immer noch gut genug!
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brigerbaerger
über Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten 2012/04/16 00:45:44
Eins vorweg: Wer den 1. Teil von Guy Ritchie's Sherlock Holmes mochte, darf sich den 2. Teil auch nicht entgehen lassen - obwohl, Teil 1 bleibt für mich Nr. 1. Rober Downey Jr. und J. Law sind als Holmes/Watson auch diesmal ein geniales (Ehe-) Paar! Aber auch die Darstellung von Sherlocks Bruder Mycroft hat mir sehr gut gefallen. Nicht ganz so, wie ihn A.C. Doyle "beschrieben" hat, aber dafür umso witziger (wie er nackt in seinem Haus herumläuft). Leider geht Noomi Rapace als wahrsagende Zigeunerin Sim etwas unter. Auf jeden Fall ist das 2. Abenteuer der beiden Hauptprotagonisten schneller, actionreicher, knalliger und härter als der 1. Teil. Dies liegt sicher auch an der in diesem Teil von Guy Ritchie "entdeckten" Slow-Motion-Kamera, die zwar immer coole Bilder bringt, aber für meinen Geschmack dann doch etwas zu viel eingesetzt wurde. So wird der Film in gewissen Teilen (z.B. Verfolgungsjagd im Wald) einfach zu lang(sam). Leider hatte ich auch das Gefühl, dass der ganze Action-Hype die etwas dünne und nicht gerade originelle Story kaschieren soll. Ich freue mich auf einen 3. Teil und hoffe, dass dieser etwas "ruhiger", dafür einen Tick "Original-Sherlock-Holmes"-er wird...
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brigerbaerger
über Depth Dead 2012/04/15 09:44:08
"Moderner Horror in bester Tradition von OPEN WATER, DEEP BLUE SEA und TODESSTILLE!". Leider hab ich mich diesmal vom Cover und der Beschreibung genauso dämlich in die Irre führen lassen, wie es sich die Leutchen auf dem Schiff in diesem Film mit sich machen liessen. Wer einen der oben erwähnten gross geschriebenen Film mag, soll die Finger von "Seo of Fear" lassen. Alle andern schauen auf eigenes Risiko! Punktevergabe: Je 1 Punkt für die beiden Mädels (die man aber nicht mal oben ohne sieht!) und 1 Punkt für den Hai, von dem man auch nur die Rückenflosse sieht...
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brigerbaerger
über Largo Winch - Tödliches Erbe 2012/04/09 22:30:59
Nun endlich hab ich's geschafft, mir Largo Winch anzuschauen - es hat mein Schaden nicht sein sollen. Das was anderen Filmen, die in der gleichen Liga anzusiedeln sind meist fehlt, gibt es hier fast schon im Überfluss: Twists! Somit gilt das ganze "Hirn aus - Film rein"-Thema hier nicht so ganz, denn schnell verliert man den Überblick über Personen, Handlungen und Orte. Hinzu kommt, dass auch regelmässig zwischen der Vergangenheit und dem Heute gewechselt wird. Also gilt vielmehr: Augen und Ohren auf! Ansonsten interessant in Szene gesetzt, wenige aber solide Action-Sequenzen und einen sympathischen Largo Winch. Bin gespannt auf Teil 2...
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horro 2012/04/09 22:48:23
Antwort löschenTeil 2 ist scheinbar schwach ... muss mir aber auch erst eine Meinung bilden ... du zuerst ;)
brigerbaerger 2012/04/10 22:39:16
Antwort löschenI let you know...wahrscheinlich am kommenden Sonntag - dann weiss ich mehr ;o)
brigerbaerger
über Intacto 2012/04/09 00:29:52
Puh, wieder mal ein Streifen für den Hirnschmalz. Da fragt man sich doch nach der Sichtung: War das jetzt Glück, dass ich mir den angeschaut habe und sollte ich nun sofort ins Casino gehen oder dann doch die verstaubte Dirty-Harry-Knarre aus der Schublade kramen? Man muss die ersten Minuten schon durchhalten, um die Idee des Films etwas zu durchschauen. Diese fand dich sehr erfrischend anders und eigentlich komprimisslos gut umgesetzt. Was liegt näher, als den "Glücklichsten Menschen" via Russischem Roulette zu "küren". Nur dass der "Glücksfaktor" nicht mit einer einzigen, sondern einer FEHLENDEN Kugel etwas erhöht wird. Wer sich neben dem ganzen Mainstream einmal etwas Abwechslung gönnen möchte, dem kann ich "Intacto" nur empfehlen. Viel Glück beim Schauen...
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brigerbaerger
über The Grey - Unter Wölfen 2012/04/09 00:20:48
Getreu dem Motto "Da waren's nur noch neun", dezimiert in diesem Film ein Rudel Wölfe die überlebende Besatzung eines in der tiefverschneiten und eiskalten Wildnis abgestürzten Flugzeugs. Soweit so schlecht - für die Überlebenden. Aber...sie haben ja Liam Neeson, der als "Leitwolf" die Führung der Gestrandeten übernimmt und sie vor dem bösen Wolf zu schützen und retten versucht. Tönt spannend...ist es auch. Die Kälte ist fast bis zum Zuschauer hin spürbar und auch die Wölfe lassen die Nackenhaare ab und zu zu Berge stehen. Das Ganze ist sicher nicht sehr nahe an der Realität, aber darum geht's ja auch gar nicht. Worum geht es dann? Gute Frage. Ich denke um Teamgeist, Mut, den Tod und vor allem um viel Angst. Seit langem war dies wieder einmal ein Film, wo mir das Leben der Protagonisten nicht egal war. Man fiebert, scherzt und zitter (vor Kälte) mit den Überlebenden mit. Dazwischen ein paar wohldosierte Psycho-Minuten über Gott, die Welt, das Sterben, die innersten Wünsche und von harten Männern die das Herz bei Lagerfeueratmosphäre auf der Zunge tragen - und ein paar intelligente und blutrünstige Bestien, die eigentlich nur spielen wollen...
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brigerbaerger
über Priest 2012/04/09 00:05:26
Wer "Vampire"-Filme mag, sollte einen Blick in "Priest" werfen. Sicher, die CGI-Effekte hat man in anderen Filmen auf höheren Levels gesehen und auch die Story ist nicht mehr ganz taufrisch und vor sprühender Originalität. Trotzdem hat mich "Priest" durch seine mystische Seite gepackt. Viele Szenen sind in Slow-Motion oder ganz einfach ruhig und im Dunkeln gedreht und bilden so diese "düster-heilige" Stimmung, die immer abwartend bedrohlich wirkt. Auch die Action-Szenen haben ihren Charme, obwohl man das in "Matrix" schon und auch besser gesehen hat. Mich jedenfalls hat "Priest" positiv überrascht...und das ist doch schon mal was...
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brigerbaerger
über Haywire 2012/04/08 18:40:12
Was für ein Cast: Douglas, McGregor, Banderas, Fassbender... und: Gina Carano. Gina wer? Tja, leider wird das wahrscheinlich auch so bleiben - ist aber meine persönliche Prognose. Diese Frau mag vielleicht gut im MMA sein, aber Schauspielerei...? Leider bemerkt das der geneigte Zuschauer umso stärker, da die Kamera doch verhältnismässig oft auf ihr - ihrem Gesicht und Körper - verharrt. Nicht das sie hässlich wäre, aber Schauspielerei...?
Mein Eindruck: Haywire hält sich für die weibliche Bourne-Version, kann aber nicht einmal annähernd den Spannungsbogen so weit spannen kann. Haywire ist wirr und sehr langatmig - und sprachlos. Es wird kaum geredet, was ja auch nicht sein muss, aber vielleicht hätte es den Film etwas "lebendiger" gemacht, diese Aufgabe war wahrscheinlich der Handkamera vorbehalten, die öfters zum Einsatz kommt - macht den Film aber noch verwirrter und zwar von der Optik her. Einzig die Schlussszenen fand ich wirklich cool... dafür muss man aber lange ausharren!
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brigerbaerger
über Ein riskanter Plan 2012/04/08 18:27:26
Spannend bis zum Abspann und mit dem einen oder anderen Twist. Ok, für den doch etwas vorhersehbaren Filmverlauf gibts 2 Punkte Abzug, ansonsten hab ich mich wirklich über die ganze Laufzeit hinweg gut unterhalten. Wer Tiefgang und Protagonisten mit viel Profil erwartet, der ist hier sicher falsch - wer aber etwas Popcorn-Kino der eher unterhaltsameren Art sucht, dem kann ich den Film uneingeschränkt empfehlen.
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brigerbaerger
über Mission:Impossible - Phantom Protokoll 2012/04/08 13:34:19
Der Film bietet Action vom Anfang bis zum Schluss. Trotz der 2 Std. Laufzeit kam eigentlich nie Langeweile auf. Mittlerweile sind dann aber doch die einen oder anderen Gadgets etwas arg an den Haaren herbeigezogen (z.B. die Leinwand-Nummer im Kreml). Leider fehlte mir irgendwie die "Bindung" zu den Protagonisten. Das Ganze wirkt etwas gar steril und einfach abgespuhlt. Auch Jeremy Renner, den ich sonst sehr mag, spielt einfach blass und irgendwie nur mit. Grossartig sind sicher die Actionszenen, allen voran die Kletterszene auf dem Burj Khalifa-Hotel - Wahnsinn! Positiv fand ich auch, dass die Gut/Böse-Verschachtelung diesmal im "Ich-kann-der-Story-folgen"-Rahmen des gemeinen Zuschauers blieb. Muss man sich auf jeden Fall anschauen - jedenfalls 1x - mehr dann doch nicht...
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brigerbaerger
über Ein Duke kommt selten allein 2012/04/08 13:25:57
Eins vorweg: Ich kenn die Original-Serie nicht. Nach Sichtung des Films denk ich aber, dass ich da nix verpasst habe. Der Film funktioniert sicher in einer gemütlichen Männerrunde mit genügend Bier und ein paar Ribs auf dem Grill. Bei mir fehlten (leider) all diese Zutaten... Positiv gefallen haben mir die Auto-Stunts, die Country- und Rock-Musik und vor allem Jessica Simpson! Das Motto: Hirn aus, Film rein... Yaheeeeee!
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brigerbaerger
über On the Run 2012/04/01 22:04:35
Spannender französischer "Auf der Flucht"-Film mit härteren Knast-Prügel-Einlagen! Spannend, gradlinig und unterhaltsam...wie ein französischer trockener Weisswein! Anschauen und Santé...
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