Tron Legacy - Kritik

Tron Legacy

US · 2010 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Lahmt an einigen Stellen aber insgesamt hat der Film mir gut gefallen. In 4 K ist das Bild unübertroffen in Farben , Kontrast und Bildtiefe. Da die Actionsequenzen in IMAX gedreht sind verschwinden her die schwarzen Balken und erfreut sich am grossen Bild. Kam auf meinem neuen 65 Zoll UHD echt gut. Wer den ersten Film gesehen hat merkt sofort wieviel Zeit vergangen ist und wie sich die Technik im Film verbessert hat. Die Actionsequenzen sind wirklich sehenswert.

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    • 9 .5
      ScV 30.04.2018, 23:45 Geändert 13.05.2018, 01:31

      Super Film! Nicht ganz die Referenz von Teil 1 und es gibt Stellen, da wird zu krampfhaft versucht, den ersten Teil "wiederzubeleben". Wer sich auskennt, weiß gleich, was ich meine. Und die eine oder andere Länge gibt es auch. Somit hier keine Bestnote. M. E. aber eine gute Fortsetzung, die sich nicht sofort selbst disqualifiziert, weil sie leicht das notwendige "Update" vornehmen kann. Und in diesem Fall bedeutet das eine wunderbare optische Erneuerung inklusive idealem Daft Punk Soundtrack.

      Außerdem bekommt man hier keine Matrix-Dystopie, sondern noch einmal eine 80er artige Heldengeschichte mit aktuelleren Anleihen. Also klare Doppelpack-Guckempfehlung von mir! Es gibt sicher genug Leute, die einiges mehr zum Nörgeln finden, aber ich für meinen Teil bin froh, damit an so mancher Stelle noch einmal neue Tron-Gänsehaut bekommen zu haben! Sage ich auch nicht nur wegen meines Autogramme-Posters, ehrlich! ;D

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      • 7
        Nospheratu99 30.04.2018, 08:29 Geändert 30.04.2018, 11:31

        >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
        Optisch schön gestalteter Cyber-Suspence. Ich muss vorausschicken, dass ich den originalen Tron aus 1982 nicht kenne und nur ungefähre Vorstellungen davon habe, obwohl ich die Videospiele vom C64 kenne.
        Besonders die kybernetischen Bilder konnten, untermalt von einem blubbernden Cynthie-Soundtrack eine unglaublich tolle Atmosphäre schaffen, die mich regelrecht in diese künstliche Welt hineinzog. Wie Sam staunte ich über die klinische Kühle und den einnehmenden Glanz dieser Welt. Kosinski ließ einem mit langen Kamerafahrten auch die Zeit, diese Eindrücke aufzunehmen, wobei der Soundtrack zum Teil Gänsehaut auslöste. Zu Daft Punk habe ich seit jeher ein eher zwiespältiges Verhältnis, viele ihrer Lieder sind einerseits genial, andererseits hört man sich auch recht schnell davon ab. Bei Tron haben sie ihre Inspiration wohl von Vangelis und Muse bezogen und dabei einen sehr guten und einnehmenden Klang kreiert, der wie alle ihrer anderen Stücke wohl nicht zum oftmaligen Hören geeignet ist, die gegenständlichen Bilder aber gut untermalt und einen so richtig in diese Welt eintauchen lässt.
        Von der Handlung her bot der Streifen Durchschnittskost, man hielt sich an den Leitsatz „gut geklaut ist besser als schlecht selbst gemacht“. Ich vernahm Anleihen aus der „Matrix“ sowie einigen Computerspielen. Das Thema der sich verselbständigen Schöpfung hatten wir ja schon mehrmals, Flynn wird von seinem Alter Ego Clu bedrängt und verfolgt, der dessen Programmierung gnadenlos umsetzt. Clu verfolgt letzten Endes ja nur seinen Auftrag beziehungsweise handelt nach seiner Programmierung.
        Die Charaktere wurden nur wenig entwickelt, der Film bietet das klassische Erlebniskino und punktet durch die feine Optik und die bombastische Musik. Für mich ein schönes Beispiel dafür, wie CGI gut eingesetzt werden kann. Diese wirklich gekonnt und auf hohem Niveau, wobei Kosinski jedoch der realen Welt und der Natur schussendlich eine tragendere Rolle zugesteht als der künstlichen Umgebung. Damit qualifiziert er die artifiziellen Bilder zwar ein wenig ab, richtiger Weise gibt er uns damit aber den Auftrag mit auf den Weg, das „echte“ Leben zu leben und sich nicht in verqueren Cyber-Welten zu verlieren.
        Die gut gecasteten Darsteller hatten wenig Mühe mit ihren vordergründigen und ein wenig eindimensionalen Charakteren. Ich sah durchgehend ansprechende Leistungen, besonders freute ich mich über das kurze Wiedersehen mit einem bereits in die Jahre gekommen, aber immer noch grundsympathischen Bruce Boxleitner, den mag ich einfach. Olivia Wilde buchstäblich nicht von dieser Welt, ätherisch schön und in die Kühle der Umgebung passend. Jeff Bridges ansprechend in seiner Doppelrolle, ebenso wie Garrett Hedlund.
        Conclusio: Ein Streifen, der zum Eintauchen in eine fremde Welt einlädt und einen kurzen und angenehmen Urlaub von der Wirklichkeit bietet. Ich möchte ihn nicht nur Science-Fiktion-Fans durchaus empfehlen, allein die Atmosphäre ist eine Wucht. Diese qualifiziert ihn durchaus für mehrfache Sichtungen, große Ansprüche an Handlung und charakterlich-menschliche Darstellungen sollte man aber nicht haben.

        6
        • 6

          Für mich persönlich kein Vergleich zum ersten Teil, es fehlt einfach der 80er Charme. Natürlich bietet Tron Legacy tolle Bilder und coole Effekte, aber mir ist die Geschichte dann doch zu schnulzig. Auch fand ich den Sountrack bzw. die Musik von Daft Punk extrem nervig und stressig. Mit Beau Garrett und Olivia Wilde gab es wenigstens schöne Frauen zu sehen, da gib´s noch einen Punkt drauf.

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          • 10

            Für mich die perfekte Bild&Ton Symphonie! Ein Kunstwerk sondergleichen.
            So baut man auf eine schon überragende Vorlage auf. Das ist eine gelungene Fortsetzung.

            Haben wir wieder was gelernt
            Ihr Typ

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            • 8
              J.F.Lannister 11.04.2018, 23:21 Geändert 12.04.2018, 12:44

              Von Apple und Microsoft, von Göttern und Menschen

              Im Blog besser formatiert:
              https://www.moviepilot.de/news/tron-legacy-review-1100589

              Ich glaube, ich werde mal wieder für verrückt erklärt, wenn ich nun schreibe, dass mich beim Anschauen von "Tron: Legacy" der Inhalt noch mehr angesprochen hat als die audiovisuelle Umsetzung^^

              Letzteres ist klar das Aushängeschild des Films und dürfte wohl jedem bekannt sein, daher möchte ich hier nur kurz darauf eingehen. Der futuristische Cyberpunk-Look, die großartigen Effekte, die adrenalingeladene Action und Daft Punks wummernder Electrosoundtrack sorgen für ein außergewöhnliches Filmerlebnis, prinzipiell könnte "Tron: Legacy" auch als überlanges Musikvideo durchgehen.

              Stilistisch und inhaltlich profitiert "Tron: Legacy" eindeutig von den knapp 30 Jahren, die seit dem Originalfilm vergangen sind. Die Computertechnik entwickelte sich rasant weiter und lieferte dem Team um Joseph Kosinski neuen Input, Filme wie "The Matrix" beeinflussten das Cyberpunk-Genre nachhaltig und deren Einfluss ist daher auch hier zu spüren.

              Hier folgt meine Interpretation, an dieser Stelle eine SPOILERWARNUNG.

              Als Kind der 90er und 2000er kann ich zwar nicht aus erster Hand beurteilen, wie die Situation in den 80er Jahren aussah, aber in der heutigen Zeit ist der Wettstreit zwischen Microsoft und Apple aus der Computerwelt nicht mehr wegzudenken. Aufgrunddessen überrascht es wenig, dass dieser Wettstreit auch in "Tron: Legacy" thematisiert wird. Eigentlich hätte man damit sogar fast schon rechnen können, schließlich hatte Steve Jobs seit Mai 2010 die Position als größter Disney-Aktionär inne. Die Namen der beiden Unternehmen fallen im Film natürlich nicht, aber Kevin Flynns Wohnungseinrichtung hat optisch große Ähnlichkeiten mit dem Apple-Look, des Weiteren wird in einer Szene recht auffällig auf eine Schale voll silberner Äpfel hingewiesen. Mit seinen rebellischen Anhängern kämpft der Apple-Flynn hier nun gegen das böse, perfektionistische Microsoft-Imperium um die Vorherrschaft in der virtuellen Welt.

              Diese virtuelle Welt fasziniert mich noch mehr als schon im Vorgänger. Das Anthropomorphisieren der Programme mag auf manche Zuschauer eine gewöhnungsbedürftige und gar störende Wirkung haben, für mich wurde die Welt dadurch jedoch erst recht zum Leben erweckt. Die virtuelle Welt hat eine eigene gesellschaftspolitische Geschichte, Systemupdates führen zu geographischen und architektonischen Veränderungen, Computerprogramme aus sämtlichen Jahrzehnten treffen hier aufeinander. Eine größere Rolle in der Handlung nimmt dabei das erfahrene Zuse-Programm ein, welches durch Michael Sheens Overacting leider etwas nervig und missraten dargestellt wird.

              Mit der Beziehung zwischen der virtuellen und der realen Welt bzw. zwischen den Programmen und den menschlichen Usern entwerfen Kosinski und seine Drehbuchautoren ein vom altgriechischen und christlichen Glauben inspiriertes Szenario, in dem Menschen (Programme) und Götter (Menschen) zusammentreffen und in Konflikt miteinander geraten. Die göttlichen Menschen erschaffen eine Welt nach ihren Vorstellungen und bevölkern sie mit menschlichen Programmen als Abbild ihrer selbst. Die Programme sehen aus wie Menschen, haben zwei Geschlechter, essen, trinken, haben Spaß, feiern Partys, gieren nach Macht, können sterben, etc etc. Eines Tages betritt ein Mensch (Kevin Flynn) wie Welt der Programme und beschließt, sie in eine bessere und perfekte Welt umzuwandeln. Dafür erschafft er ein Programm als Abbild seiner selbst (Clu), welches seinen Plan umsetzen und die anderen Programme lehren und führen soll. Im Gegensatz zu Jesus oder griechischen Halbgöttern verfügt Clu allerdings über keine göttlichen Kräfte. Als mit den sogenannten Isomorphen Algorithmen (ISOs) tatsächlich göttlich anmutende Wesen in der virtuellen Welt auftauchen und sich Flynn mehr für sie interessiert als für seinen "Sohn", wird Clu eifersüchtig und wendet sich von seinem "Vater" bzw. Schöpfer ab. Die ISOs widersprechen dem Welt- und Programmbild Clus, welches Flynn ihm eingeschrieben hat, dementsprechend macht er Jagd auf sie und entreißt seinem Schöpfer-Vater die Kontrolle über die virtuelle Welt. Flynns perfektionistisches Weltbild interpretiert Clu nun als Weisung, eine faschistische Diktatur inklusive Säuberungsaktionen zu errichten und diese langfristig auch auf die reale Welt der Menschen zu übertragen.

              Aus diesem alternativen Götterszenario ergeben sich einige spannende Denkanstöße. Wenn die Menschheit von einem Gott und als Abbild seiner selbst geschaffen wurde, ist sie genauso perfekt oder fehlerbehaftet wie ihr Schöpfer. Bei solch fehlerbehafteten Wesen wie den Menschen bedeutet dies also, dass ihr Schöpfer ebenso fehlerbehaftet und imperfekt sein muss wie sie selbst. Aus diesem Grund sollte man als Mensch göttlichen Weisungen keinesfalls blind folgen, denn es besteht immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der (neue) Plan, den sich ein Gott für die Welt und die Menschen ausgedacht hat, auf einem Denkfehler basiert und daher womöglich mehr Schlechtes als Gutes hervorbringt. Ansonsten finde ich die Fragestellung ziemlich spannend und erfrischend, was wohl geschehen könnte, wenn sich Jesus von Gott abwendet und sich gegen ihn auflehnt.

              Fazit: Es ist echt ein Jammer, dass ein Film wie "Tron: Legacy", der seinen Vorgänger nicht nur erfolgreich in die Neuzeit überführt sondern auch inhaltlich weiterspinnt, am Box Office solche Schwierigkeiten hatte und sich für Disney als finanzieller Flop herausstellte! Dass die geplante Fortsetzung über eine Invasion aus dem Inneren der Maschine heraus seitdem in der Entwicklungshölle steckt bzw. auf Eis gelegt wurde, kann ich aus Produzentensicht zwar nachvollziehen, dennoch würde ich mir von Disney ein bisschen mehr Risikobereitschaft wünschen. Mit "Star Wars", dem MCU und den Animationsfilmen wird verlässlich Milliarde nach Milliarde an US-Dollar eingenommen, sodass Disney durchaus 150 Millionen US-Dollar in ein Projekt wie Joseph Kosinskis "Tron: Ascension" investieren könnte. Den sympathischen Cast um Garret Hedlund, Olivia Wilde, die alten "Tron"-Hasen Jeff Bridges und Bruce Boxleitner sowie Cillian Murphy als neuen Dillinger-Schurken hätte ich jedenfalls liebend gerne wiedergesehen! Aber Disney plant ja - wenn überhaupt - ein Soft-Reboot basierend auf Teilen des "Ascension"-Skripts mit Jared Leto in der Hauptrolle... Wenn man es sich allerdings recht überlegt, hat "Tron: Legacy" von den 30 seit "Tron" vergangenen Jahren nur profitiert, vielleicht ist eine längere Wartezeit erneut von Vorteil und Disney hat um 2040 herum wieder Bock auf das Franchise^^

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              • 10
                Sternenkind68 04.04.2018, 00:22 Geändert 04.04.2018, 00:30

                Auch wenn ich die Computersprache, die hier angewendet wird, nicht verstehe:
                Dennoch erhält das Werk zehn Punkte mit Herz !
                Im Gegensatz zu seinem 28 Jahre zuvor erschienenen Vorgänger sind hier mehr Emotionen im Spiel durch die Vater/ Sohn- Geschichte.
                Audiovisuell ist der zweite Film ebenfalls klar besser, aber das war zu erwarten.
                Ich liebe diese Farben, die Ausstattung, Kostüme und vor allem den stimmungsvollen Score von Daft Punk mit den Synthesizer- Klängen, der hat mal richtig Power.
                Die Musik ist schon so gut wie gekauft.

                Die Rollen sind perfekt besetzt. Jeff Bridges und Garrett Hedlund sind eine traumhafte Paarung.
                Michael Sheen als Castor/ Zuso hätte ich fast nicht erkannt, hier darf er hemmungslos übertreiben.
                Das Finale zählt mit zum Besten, was ich jemals sah.

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                • 7 .5

                  Bin ja damals mit dem ersten Teil große geworden, aber muss sagen, die haben mit dem zweiten Teil echt noch ne Schippe draufgelegt. Zwar war nicht alles sofort nachvollziehbar, aber ist halt mal so.

                  Optik, Musik, Action... Alles top.

                  Naja, alles andere wurde ja bereits gesagt, da muss ich mich nicht nochmal wiederholen ^^^

                  8,0/10

                  • 7

                    Eine Fortsetung nach 29 jahren - mit dem einstiegen Hauptdarsteller wieder in der Hauptrolle! Das alleine verdient schon Aufmerksamkeit. Und dann ist es auch noch "Tron", ein Kultfilm der viel Pech hatte: im Jahre 1982 veröffentlicht und eigentlich seiner Zeit voraus, allerdfings konnte damals die breite Masse nochw enig mit einer solchen Thematik anfangen, außerdem waren die damaligen Möglichkeiten in punkto Special Effects noch ziemlich mangelhaft und gering - ganz ehrlich, den Kultfaktor des ersten Teils will ich nicht madig machen, aber über die simpel-Effekte kann man heute nur noch müde lächeln.  Aber das ist nun vorbei: die moderne Tricktechnik erschafft eine kühle Neon Ästhetik und der inhaltlich zwar nochmal die Story von Teil 1 abgespult wird, dabei aber ausreichend Pluspunkte setzt: Garrett Hedlund ist zwar (noch) ein unbekanntes Gesicht, aber er brilliert in der Rolle des Helden absolut, Olivia Wilde machte schon neben Dr. House eine gute Figur und liefert hier eine unglaublich coole und sexy Heldin ab die für mich die Trinity des nächsten Jahrzehnts werden sollte und dann ist da noch Ausnahmeschauspieler Jeff Bridges der als alternder Cyberspace-Hippie einige nette Momente hat und gleichzeitig noch den Schurken gibt: dazu wurde mit der selben Technik wie bei Benjamin Button der alte Jeff Bridges in den jungen verwandelt der als sein jüngeres Selbst den Schurken gibt. Die Gut-gegen-Böse Story verliert zwar in der zweiten Hälfte deutlich an Tempo und findet auch ein Finale dem ich nicht hunder pro zustimme, aber es gibt doch ausreichend Action und Effekte um den Pulsschlag beständig im oberen Bereich zu lassen, obendrein wirds durch einen fetten Soundtrack der Band Daft Punk untermalt. Alles in allem also fettes Blockbusterkino, optisch und technisch so gigantisch umgesetzt daß man die shclichte Story kein Stück bemängelt. Defintiv das optisch ansprechenste Event seit "Avatar"
                     
                    Fazit: Gigantisches Effektekino mit toller Optik und guten Darstellern - viel mehr als zu erwarten war!

                    Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=MhbvGS7CUoU

                    • 7 .5

                      Ein Muss für Blu Ray oder 3D Liebhaber. Der Sound von Daft Punk hätte einfach mal ne Oscarnominierung verdient gehabt. Und jetzt zum Film: Die ersten 45 Min machen sowas von Spaß. Das Intro, die Musik und ruhige Art sind super cool. Danach flacht er ein wenig ab und gibt einen soliden Streifen.
                      Ein Meisterwerk der Optik/Musik/Atmosphäre - richtige Kunst.

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                      • 6

                        Tron feiert in den ersten knapp 50.Minuten ein sehr gutes Comeback.
                        Leider wird es ab da immer mehr zum überbordenen CGI Lichtspiel.
                        Die Settings sind ok, die Darsteller auch, es fehlt aber das gewisse etwas um ein großer Film zu sein.

                        Mir ist das dann doch von allem etwas Too Much!

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                        • 6 .5

                          Fängt sehr spannend an, lässt aber dann nach.

                          • 7 .5

                            Der Film unterhält, wie es ein Film tun sollte.

                            • 6

                              Ein optisch fantastisches "Style over Substance" Spektakel im Neon-Rausch, welches auf die eine Art gekonnt auf seinem bekannten Vorgänger aufbaut, aber auch dessen Erbe irgendwie mit Füssen tritt. Wo im Erstling die Vorgänge innerhalb eines Computers vermenschlicht wurden, verkommt Tron 2.0 zu einer Computerisierung des Menschen.

                              Anleihen bekannter Sci-Fi Hits mit ähnlichem Szenario sind zu erkennen und viele Abläufe innerhalb Tron's sind bewusst mit viel Style Überguss überzogen worden, ohne dass dies irgend einen Sinn oder Zweck ergeben würde. Jeff Bridges als Cyber-Buddha hatte mir zu wenig Impact auf die Story, dafür sein digitales Abbild Clu, welcher eigentlich ein höchst komplexer Charakter hätte sein können. Aber am Ende wollen alle nur Krieg spielen.

                              Wie zum Eingang erwähnt finde ich Tron 2.0 optisch einen echten Porno, sowohl im Kino als auch Zuhause in 3D. Effekte, Kamera, Musik und Production Design, das wirkt wie aus einem Guss und extrem geil. Leider wurde dabei der Inhalt vergessen und man bekommt eine pseudo-philosophische Cyber-Geschichte serviert, welche eigentlich so nicht nötig gewesen wäre.

                              Denn zieht man dem Film den hübschen Anstrich ab, bleibt eben nicht viel mehr als oberer SciFi-Durschnitt übrig, welcher zu wenig durchdacht wirkt um einen echten Brainfuck hervorzurufen.

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                              • 8

                                Da in diesen Tagen viel von coolem Soundtrack die Rede ist,gab's grade nochmal Tron Legacy auf die Augen.Eskapistischer Sound &Vision Trip,den man so nicht alle Tage erlebt.Auf die zwölf Ästhetik in molligem Neonflair.Jeff Bridges stabilisiert das bröckelige Sujet und Michael Sheen ist ein Hingucker.Ein Film wie ein sich schnell verflüchtender intensiver Traum.Lest mal was Flieger 'jueggi' dazu zu sagen hat,kann man sich gut dran reiben,hatter aber vielleicht auch nicht ganz unrecht....

                                • 7 .5

                                  Völlig abgerehtes Teil.

                                  Auf der einen Seite eine fürchterlich maue Geschichte, die eigentlich garnicht interessiert.
                                  Auf der anderen Seite ein visuelles und verzauberndes Meisterwerk, bunt bis in die Spitzen. Geil, was für ein 3D. Mit Abstand einer der besten 3D-Filme, die bisher auf den Markt kamen.
                                  Schauspieler überzeugen nicht, enttäuschen aber auch nicht.

                                  Mein Tipp:
                                  1. Popcorn holen !
                                  2. 3D-Brille anziehen !
                                  3. Anlage auf Anschlag drehen !
                                  4. Zurücklehnen
                                  5. Hirn ausschalten !
                                  6. Film starten !
                                  7. Bilder und Sound genießen !
                                  8. Staunen & Stöhnen:....Wow.....Boah geil....Hammer....Geht ab.....!!!
                                  9. Geflasht und beeindruckt Heija machen =)

                                  Thema durch, super Abend !!!

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                                  • 6

                                    Ein wahres Fest für Augen und Ohren. Die megageile Optik (auch wenn es hier durchaus wieder das Uncanny-Valley-Problem gibt, wenn auch zu vernachlässigen) und das tolle Design (eine Mischung aus 80er-Retro und grellem Sci-Fi) passen perfekt auf die Klangkulisse und den überragenden Soundtrack. Doch leider hat man dabei anscheinend das Drehbuch verschlampt. Denn die Handlung ist mehr oder weniger ein Witz. Dialoge zünden nicht und einige Sachen sind offensichtlich fremdinspiriert. Hinzu kommt, dass ausgerechnet die ruhigen Szenen, die den Figuren Charakter verleihen könnten, stinklangweilig geraten sind. Ein gutes Beispiel für einen Film mit dem Attribut "außen hui hui hui, innen pfui".

                                    • 4

                                      Genialer Soundtrack, furchtbarerer Hauptdarsteller und leider kaum noch Computer-Tech-Analogien. Wenn man gar nicht erst versucht, ihn neben das Original zu stellen, mag der Film als gehirnschonende Larifari-Action OK sein, aber ich habe leider etwas mehr erwartet als "ne coole Optik".

                                      • 5 .5

                                        Toll präsentiert aber inhaltlich egal. Ähnliche Geschichten um Vater und Sohn gibt es schon viel besser. Alle anderen Ansätze, die der Film hat bleiben auch bloß solche. Die optische Gestaltung hat mich über die meiste Zeit gerettet, sowie natürlich der Soundtrack welcher entweder groovy von Daft Punk ist oder orchestral die kühle Cyberwelt unterstreicht.

                                        • 8 .5
                                          The_Hitcher 05.05.2016, 13:20 Geändert 05.05.2016, 13:29

                                          Ein zutiefst genialer Sci-Fi-Film, der eine Optik liefert, die einen aber sowas von umwirft, dass man erst gegen Ende wieder aufkommt!

                                          Das war es auch wieder!

                                          Dennoch hat mich "Tron:Legacy" einfach nur umgehauen und ist alle mal ein Effekt-Feuerwerk, nein...... eine Effekt-Orgie!
                                          Mehr fällt mir zu dem Film nicht ein!

                                          Fazit: Umwerfend!

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                                          • 0

                                            Zum einschlafen langweilig

                                            Bin ich auch 5 oder 6 mal

                                            • 9 .5

                                              Tron Legacy ist ein Meisterwerk. Ja, es mag sein, dass es 1 Millionen Filme gibt die eine tiefgründigere Geschichte haben. Es mag sein das Meryl Streep eine 1000 mal bessere Schauspielerin ist als alle Darsteller des gesamten Films zusammen....ja......das mag alles Stimmen. ABER. Es fängt schon beim Intro an. Für mich neben dem vn Terminator 2 das beste der Filmgeschichte. Man sitzt im Kino und denkt sich.... WOW! Wie schon einer hier in seiner Kritik mal sagte, man könnte fast aus jedem Standbild aus dem Film ein Wallpaper für den PC machen. Die Musik von Daft Punk ist der Wahnsinn! Das ist bis jetzt der einzige Film wo ich mir den Soundtrack gekauft habe. Für mich ist dieser Film eine optische und akustische Offenbarung!

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                                              • 7 .5

                                                Visuell, vor allem mit 3D Effekt, ein wahrer Augenschmaus! Daher steht er seinem Vorgänger in nichts nach.

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                                                • 7 .5

                                                  Ich muss sagen einer meiner absoluten Lieblingsfilme!

                                                  Auch wenn die Story mit der Zeit etwas schwach wirkt sind einfach Ton und Bild abgefahren geil.

                                                  Die Musik gefällt mir so gut, das ich manchmal den Film nochmal anschaue nur um die Musik zu hören... Auch wenn ich sie natürlich im Internet bekommen könnte.. aber das wäre ja langweilig.

                                                  Aber leider gehört zu einem guten Film mehr dazu als nur gut auszusehen und sich gut anzuhören.
                                                  Die Story ist leider irgendwie zusammen geschustert worden und am Ende habe die einfach gesagt, ah egal macht es einfach groß und mit viel unnötigen Explosionen und das war es.

                                                  Dennoch muss ich sagen das der Film insgesamt mir sehr gefällt.

                                                  • 5

                                                    Die Effekte und die Musik sind hier ganz klar die großen Pluspunkte. Die Story kann gerade noch die ersten 45min. fesseln, danach geht´s bergab.