Black Panther
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Black Panther - So hat sich T’Challa seit The First Avenger: Civil War verändert

In rund einem Monat startet Black Panther hierzulande in den Kinos und wir kommen endlich in den Geschmack des ersten Soloabenteuers des Superhelden, den wir bereits im Zuge der Geschehnisse von The First Avenger: Civil War kennenlernen durften. Damals war er jedoch ein Außenseiter im Kreis all jener Avengers, denen wir zuvor schon über den Weg gelaufen waren. Wie das oben im Player eingebundene Featurette jedoch erläutert, geht es dieses Mal um T'Challas (Chadwick Boseman) persönliche Geschichte und die Herausforderungen, denen er sich infolge der jüngsten Ereignisse stellen muss.

Achtung Spoiler zu The First Avenger: Civil War: Nach dem Tod seines Vaters muss der Sohn Wakandas wieder in seine Heimat zurückkehren, um dort den Platz des Toten einzunehmen. Fortan geht es darum, abzuwägen, wie weit er als Black Panther das Rampenlicht der globalen Bühne betreten soll oder ob es nicht doch besser wäre, in der Tradition einer Vorfahren weiterhin im Schatten zu agieren. Im Interview mit Fandango erklärt Regisseur Ryan Coogler die Situation, in der sich sein Protagonist aktuell befindet:

Der Film setzt unmittelbar nach den Ereignissen von Civil War ein. In vielen Punkten ist er immer noch der gleiche Typ. Viel wichtiger ist dagegen - und darüber habe ich erst kürzlich mit meinem Bruder Keenan gesprochen, der mit mir zusammenarbeitet -, dass wir T'Challa fast vom Boden aus sehen können. Wir sehen, wie er ist, wenn er von den Menschen umgeben ist, die er liebt, und wenn er sich behaglich fühlt.

Das hört sich ganz so an, als würden wir in Black Panther T'Challa deutlich mehr als Menschen erfahren und einen tieferen Einblick in das Mysterium von Wakanda, jenem fiktiven Staat in Zentralafrika, erhalten. Diesen Unterschied zu The First Avenger: Civil War hebt Ryan Coogler später im Interview noch einmal hervor:

In Civil War war er dagegen außerhalb von Wakanda. Er befand sich an einem Ort, an dem er nicht sein wollte und dann wurde sein Vater getötet. Den ganzen Film über war er auf einer Mission. [...] In diesem Film [Black Panther] handelt es sich immer noch um den gleichen Typen, aber wir lernen all die verschiedenen Facetten von ihm kennen, die er zuvor unterdrückt hat. Der Film nimmt [T'Challas] Perspektive ein, der von Menschen umgeben ist, die er liebt und um die er sich sorgt. Es ist schlicht eine viel persönlichere Perspektive für ihn. Wir sehen ihm dabei zu, wie er sich auf eine Reise begibt, bei der es darum geht, die größte Verantwortung zu übernehmen, die ein Mensch übernehmen kann, nämlich die Verantwortung, ein ganzes Land zu führen.

Demzufolge erweist sich der Film nicht nur als Action-Thriller und Familiendrama, sondern schreckt auch nicht vor politischen Dimensionen zurück. Wo T'Challa in The First Avenger: Civil War nur die Rolle eines Team-Spielers eingenommen hat, muss er als neuer Herrscher in Wakanda nun deutlich gewichtigere Entscheidungen treffen. Ob Ryan Cooglers ambitionierte Genre-Mischung funktioniert oder nicht, erfahren wir spätestens am 15.02.2018, denn dann startet Black Panther in den deutschen Kinos.

Auf welche Charakterentwicklungen hofft ihr in Black Panther?

moviepilot Team
Beeblebrox Matthias Hopf
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