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Das sind unsere Spiele-Highlights 2015

Until Dawn
© Sony
Until Dawn
29.12.2015 - 18:00 UhrVor 3 Jahren aktualisiert
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Das sind die besten Spiele des Jahres 2015 – in den Augen der gamespiloten. Wir verraten euch, welche Spiele uns persönlich dieses Jahr besonders gefallen haben und welche wir euch ans Herz legen wollen, bevor das neue Jahr beginnt.

Wie seine Vorgänger hatte auch das Spielejahr 2015 jede Menge Höhen und Tiefen. Weil wir finden, dass die Frage nach den Jahreshighlights eine sehr persönliche ist, haben wir uns dafür entschlossen, auf eine allgemeine "Das sind die besten Spiele des Jahres 2015"-Liste zu verzichten, und euch stattdessen unsere persönlichen Highlights zu präsentieren. Wir haben dabei versucht, uns zumindest auf drei zu beschränken, aber gelungen ist uns das nicht immer. Wir hoffen, ihr verzeiht uns und könnt aus unseren Lieblingsspielen des Jahres vielleicht noch den ein oder anderen Titel für euch entdecken.

Dom und seine Festplatte erlebten ein abwechslungsreiches Jahr

Darkest Dungeon

Die Krönung meines Spielejahres geschah bereits im Januar mit Darkest Dungeon. Der düstere Dungeon Crawler begeistert mich mit einer im Genre unerreicht dichten Atmosphäre und erfrischenden Ideen, die die Charaktere schnell an mein Herz wachsen ließ. Über das laufende Jahr hinweg begeisterten mich dann insbesondere das unterhaltsame Indie-Spiel Downwell sowie Her Story, das mich eine halbe Nacht angespannt vor den Bildschirm fesselte.

Und während Call of Duty: Black Ops 3 unerwarteterweise mein neuster und liebster Multiplayer-Zeitvertreib geworden ist, muss ich auch mehr als lobende Worte für Life is Strange loswerden: Ja, ich habe viel über das Spiel geflucht [Anmerkung der restlichen Redaktion: oh ja, das hat er], doch so ungeschickt das Spiel auch von einem Thema ins nächste gestolpert ist — der Mut, den das Spiel dabei bewiesen hat , muss honoriert werden. Die geistigen Nachfolger dürfen 2016 hier allerdings trotzdem sorgsamer und überlegter vorgehen.

Conny hat sich in Armello verliebt

Armello

Abgesehen von meinem heiß erwarteten Until Dawn gewann mich vor allem ein Indie-Titel im Verlauf des letzten Jahres für sich. Bei Armello handelt sich um eine Mischung aus RPG, Echtzeitstragie und Brettspiel, in dem Tiere in einem Fantasy-Königreich einen von dunklen Mächten befallenen König stürzen müssen. Zum Erringen des Sieges könnt ihr in das Fell acht verschiedener Helden schlüpfen und den Sieg auf vier Arten erringen. Der Titel bietet euch hohen Wiederspielwert sowie jede Menge Umfang, ohne euch dabei zu überfordern und hat mich viele Stunden in seinen Bann gezogen.

Raes Jahr war abenteuerlich

Rise of the Tomb Raider

Trotz meiner Kritik gehört Rise of the Tomb Raider zu meinen Highlights des Jahres und ich würde sogar behaupten, dass es vielleicht Lara Crofts aktuell bestes Abenteuer ist. In den letzten Wochen habe ich außerdem viel zu viel Zeit im Ödland von Fallout 4 verbracht. In die Kategorie "klein aber fein" fallen gleich drei Spiele, die ich hier einfach mal dreist unterbringe (sie sind ja klein): Das pixelige Adventure Orion Trail, sowie die beiden "Walking Simulatoren" The Beginner's Guide und Dr. Langeskov, The Tiger And The Terribly Cursed Emerald: A Whirlwind Heist, die beide einen ungewöhnlichen Blick auf Videospielentwicklung werfen.

Phil verbrachte viel Zeit mit Autos, Teenies und Schwertern

The Witcher 3: Wilde Jagd

The Witcher 3: Wilde Jagd war nicht nur das Spiel, auf das ich dieses Jahr am sehnlichsten wartete, es war auch der Titel, der mich am längsten beschäftigte, weil er einfach großartig war. Ich habe die beiden Vorgänger damals bereits zum Release verschlungen und beim dritten Teil sah es genauso aus. Ein weiteres absolutes Highlight war ohne Frage Rocket League, dessen Vorgänger ich überhaupt nicht kannte. Das einfache Gameplay und das eigentlich völlig bekloppte Szenario haben mich in ihren Bann gezogen und mich mittlerweile auf Level 28 getrieben. Das ist höher als Hannes’ Level. Auch Until Dawn war großartig, sollte aber von jedem selbst gespielt werden – auch wenn das Teenie-Szenario zunächst abschreckt.

Hannes hatte seinen Spaß, das könnt ihr ihm glauben

Rocket League

Nichts fällt mir schwerer, als meine persönlichen Highlights des Jahres aufzuzählen. Ich habe viele großartige Titel gespielt, die ich in das Fegefeuer der Bedeutungslosigkeit entsenden würde, wenn ich sie hier nicht erwähne. Daher ganz kurz die Honorable Mentions: Downwell, Undertale, Tales from the Borderlands!

So, dafür muss ich mich jetzt bei den eigentlichen Highlights kürzer fassen. Wie mein Kollege Phil (der mir nicht das Wasser reichen kann) bin ich ziemlich heftig in die sauberen Mechaniken von Rocket League verknallt. Das ungemein befriedigende Gameplay wird mich auch im nächsten Jahr begleiten, da bin ich sicher. Aber auch Bloodborne gehört gelobt, denn durch das fantastisch unbestimmte Design der Gegner und der Stadt Yharnam konnte ich mich nie an meinen Erwartungen festhalten und bin in der neuen Hektik der Kämpfe voll aufgegangen. Zuguterletzt möchte ich noch SOMA hervorheben, das glücklicherweise am Horror gespart und mir dafür durch erzählerische Beklemmung zugesetzt hat.

Finja durchlebte noch einmal die Pubertät

Life is Strange

Life is Strange hat vielleicht nicht alles richtig gemacht, dafür aber vieles anders. Und genau deshalb verbrachte ich Stunden vor dem Bildschirm, um an der Zeit zu drehen, Situationen zu retten und damit mitunter alles noch viel schlimmer zu machen. Doch nicht nur die Zeitreise-Thematik hat mich beschäftigt. Es war vor allem die Freundschaft zwischen Max und Chloe, die Life is Strange für mich besonders machte. Ich finde, dass solche Coming of Age- und Teenager-Geschichten in Videospielen viel öfter verarbeitet werden dürfen. So wusste nämlich auch Until Dawn mich mit all seinem Kitsch bestens zu unterhalten. Zwischendurch brauchte ich dann aber doch weniger Dialog und mehr Spannung. In solchen Momenten kamen dann Halo 5: Guardians oder Call of Duty: Black Ops 3 zum Zug.

Linda jagte in den letzten 12 Monaten allerhand Monster & musste ein bisschen weinen

Bloodborne: The Old Hunters

Nach abertausenden Wut- und Jubelausbrüchen war ich mir im April schon sicher, dass Bloodborne einen sicheren Platz in meiner persönlichen Top-Liste erhält. Nachdem ich mich vor einigen Wochen kopfüber in die Erweiterung Bloodborne: The Old Hunters stürzte (und gnadenlos verprügelt wurde), verfestigte sich meine Meinung umso mehr. Bei keinem anderen Spiel aus diesem Jahr gierte ich so sehr danach, all den Endgegnern und Fallen zu trotzen, um danach lauthals meinen Sieg zu triumphieren.

Auch The Witcher 3: Wilde Jagd ist eines meiner Highlights. Beinahe hundert Stunden graste ich mit Geralt und Plötze die Nördlichen Königreiche ab, suchte nach Schätzen, besiegte fürchterliche Ungeheuer und erlebte die faszinierenden kleinen wie großen Geschichten der Bewohner dieser rauen Fantasy-Welt. Zum Ende des Jahres kam mit Tales from the Borderlands hingegen ein Spiel, das ich im Gegensatz zu Bloodborne und The Witcher 3 überhaupt nicht auf den Schirm hatte. Kein anderes Adventure von Telltale Games schaffte es, mich am Ende emotional so durcheinander zu bringen, wie es das Abenteuer von Rhys und Fiona tat.

Welche Spiele sind eure Highlights des Jahres 2015?

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