Anita Sarkeesians Non Profit-Organisation

Feminist Frequency plant 2 neue Video-Reihen

27.01.2015 - 15:30 Uhr
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Statistiken aus dem Jahresbericht
© Feminist Frequency
Statistiken aus dem Jahresbericht
Anita Sarkeesians Non Profit-Organisation Feminist Frequency hat die Pläne für 2015 bekannt gegeben. Sie umfassen zwei neue Video-Reihen, in denen sich die Schöpferin der Tropes vs. Women-Videos Männern, Männlichkeit sowie weiblichen Charakteren widmet.

Anita Sarkeesian muss mittlerweile wohl kaum noch vorgestellt werden. Denn die Schöpferin der Tropes vs. Women-Videoreihe hat mit Feminist Frequency viel Aufmerksamkeit bekommen. Auch wenn sie auf einen Teil davon sicherlich gern verzichtet hätte. Die Aktivistin und Kulturkritikerin musste kürzlich erst einen Vortrag absagen, weil mit einem Amoklauf gedroht wurde . Doch sie lässt sich davon nicht beirren, denn der größte Teil der Aufmerksamkeit war durchaus positiv. Feminist Frequency ist mittlerweile eine Non Profit-Organisation und konnte sich über viele Spenden und eine wachsende Zuschauerzahl freuen. Auch darum soll es gleich zwei neue Video-Reihen von Anita Sarkeesian geben.

Mehr: Crash Override Network bietet Hilfe bei Belästigung 

Eine der beiden Video-Serien beschäftigt sich mit Männern und Männlichkeit in Videospielen, während die andere positive, weibliche Charaktere der Spiele-Geschichte beleuchtet. Darüber hinaus wird jedoch auch die Tropes vs. Women-Serie fortgesetzt, die für die Bekanntheit von Feminist Frequency verantwortlich zeichnet. Zusätzlich sollen weitere Menschen eingestellt werden und die Beratungsangebote und Hilfestellungen rund um Online-Belästigung erweitert werden:

Wir haben Feminist Frequencys Mission erweitert, schließen die Beratung und Verteidigung rund um das Beenden von Online-Hass und -Missbrauch ein und wollen ein Bewusstsein dafür schaffen sowie analysieren, wie Gender-bezogene Belästigung online funktioniert.

Desweiteren arbeitet Anita Sarkeesian mit Tech- und Gaming-Firmen zusammen, um Online-Belästigung in deren Communities einzudämmen. Auch mit anderen FeministInnen will sie langfristige Lösungen und Unterstützungs-Mechanismen im Kampf gegen Online-Missbrauch erarbeiten.

Den Status einer Non Profit-Organisation besitzt Feminist Frequency erst seit Mai 2014. Eine der Voraussetzungen dafür besteht in einem abzuliefernden Jahres-Bericht , der einen Überblick über die rasant gestiegenen Zahlen bietet: Drei mal so viele Twitter-Follower wie noch im Januar letzten Jahres und weit über 5 Millionen Views auf YouTube. Im Vergleich zu den Spenden-Einnahmen der ersten Hälfte des Jahres (5.000 US-Dollar) nimmt sich der Dezember mit allein 230.000 Dollar Spenden extrem beeindruckend aus.

Was erwartet ihr von den beiden neuen Video-Reihen?

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