Mann spielt so lange, dass seine Füße zu faulen beginnen

30.06.2016 - 17:50 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
Wenn Videospiele zur Sucht werden
Nextshark
Wenn Videospiele zur Sucht werden
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Nachdem er sechs Tage lang ununterbrochen in einem Internet-Café am Computer gespielt hatte, begannen die Füße eines jungen Mannes in China zu verfaulen.

Wenn ihr diesen Artikel lest, stehen die Chancen gut, dass ihr Videospiele genauso liebt wie ich. Ab einem bestimmten Punkt ist unser Hobby aber einfach nicht mehr gesund. Klar, wir versinken alle ab und zu einmal für geraume Zeit in unseren liebsten Titeln und lassen dabei gesunde Ernährung, soziale Kontakte, einen geregelten Tagesrhythmus und vielleicht manchmal auch unsere Körperhygiene etwas schleifen. Problematisch wird die ganze Angelegenheit erst, wenn Leidenschaft für Videospiele zur Sucht wird und Menschen sich deshalb selbst vernachlässigen. Ein besonders trauriger und schockierender Fall hat sich diese Woche in China ereignet, wo Polizisten einen jungen Mann aufgabelten, der sechs Tage lang in einem nahegelegenen Internet-Café verbrachte und dessen Füße angefangen hatten, zu verfaulen.

Wer unter schwachen Nerven leidet, sollte sich den Anblick lieber ersparen.

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Der junge Mann – den Polizisten hinter einem Busch in der Nähe von Bahnschienen fanden – gab an, seit drei Tagen nichts gegessen zu haben und nach einem sechstägigen Spiele-Marathon in einem Internet-Café ohne Geld ziellos durch die Gegend geirrt zu sein. Die Gesetzeshüter sind der Überzeugung, dass er gestorben wäre, wenn sie nicht auf ihn gestoßen wären. Weshalb genau die Füße des jungen Mannes begonnen hatten, zu verfaulen und zu bluten, ist nicht ganz klar. Gemutmaßt wird aber, dass dieser Zustand durch massiven Schlaf- und Hygienemangel hervorgerufen wurde.

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Allem Anschein nach hatte er zehn Tage zuvor sein Zuhause verlassen, weil seine Spielsucht die Kontrolle über sein Leben übernommen hatte und er sich für nichts anderes mehr interessierte. Die Polizisten entschlossen sich dazu, seine Eltern zu kontaktieren, doch sein Vater sagte zunächst, dass er seinen Sohn überhaupt gar nicht zurückhaben wolle. Letztendlich bat der junge Mann dann aber doch darum, nachhause zurückgebracht zu werden.

Letztes Jahr berichteten  wir euch bereits von einer Frau, die ihr Kind in einem Internet-Café zur Welt brachte und danach einfach weiterspielte. Der Fall eines jungen Mannes, der nach einem neunzehnstündigen World of Warcraft-Marathon verstarb , sorgte ebenfalls für trauriges Aufsehen.

Wirklich traurig.

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