Community
Mein Herz für Serie

Star Trek: Animated & Welten, die keiner zuvor sah

24.10.2012 - 08:50 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
4
10
Die Crew der animierten Enterprise
© Paramount
Die Crew der animierten Enterprise
Star Trek: The Animated Series führte die Abenteuer der Crew der Enterprise getreu dem Titel als Zeichentrickserie fort und fügte der altbekannten Mischung einige neue Zutaten hinzu.

Als 1969 Raumschiff Enterprise bzw. Star Trek abgesetzt wurde, war die Trauer unter den eingefleischten Fans groß. Drei Jahre lang hatten sie die Abenteuer der Crew des Flaggschiffes der Sternenflotte Woche für Woche verfolgen können, doch nun war da nur noch eine große Leere. Noch konnte ja niemand ahnen, dass die Mannschaft noch ganze sechs Kinofilme bestreiten durfte und ihre Mitglieder auch in späteren Star Trek-Serien vorbeischauen würden. Doch sollte es nicht bis zum Erscheinen von Star Trek – Der Film im Jahre 1979 dauern, bis es neue Erlebnisse der Mannschaft um Captain Kirk zu sehen gab, denn schon im September 1973, gut vier Jahre nach dem Ende von Star Trek, flog die altbekannte Crew der Enterprise abermals durch den Weltraum, dieses Mal jedoch als Zeichentrickfiguren.

Außer Pavel Chekov waren in Die Enterprise alle Hauptcharaktere wieder mit an Bord, es gab also ein Wiedersehen bzw. -hören mit Kirk (William Shatner), Spock (Leonard Nimoy), McCoy (DeForest Kelley), Uhura (Nichelle Nichols), Sulu (George Takei) und Scotty (James Doohan), sogar Krankenschwester Christine Chapel (Majel Barrett) durfte mitfahren. Für Chekov-Darsteller Walter Koenig reichte das Geld leider nicht. Statt seiner wurden zwei neue Charaktere eingeführt, die zusätzlich zu Spock und Uhura von Leonard Nimoy und Nichelle Nichols gesprochen wurden: Der dreiarmige und dreibeinige Edosianer Lieutenant Arex und die katzenartige Caitianerin Lieutenant M’Ress. Koenig blieb lediglich die Ehre, eines der Drehbücher für die 22 Episoden zu verfassen. Dadurch war er der erste Star Trek-Schauspieler, der eine Star Trek-Geschichte schrieb.

Mehr: Dead Set – Zombies im Big Brother-Container

Zwar waren die Zeichnungen aufgrund des begrenzten Budgets (die Original-Schauspieler waren schließlich teurer als gewöhnliche Sychronsprecher) eher einfach gehalten und die Animationen recht rudimentär, trotzdem ließen sich natürlich weitaus leichter viel fremdartigere Charaktere und Landschaften erschaffen, als dies bei einer Realserie möglich gewesen war. Angefangen bei den bereits erwähnten neuen Crewmitgliedern, über mannigfaltige ganz und gar nicht humanoide Außerirdische bis hin zu Wasser- oder Lava-Planeten wurde eine sehr viel größere Bandbreite an fantastischen Kreationen geboten als in der Realserie.

Das könnte dich auch interessieren

Angebote zum Thema

Kommentare

Aktuelle News