Star Wars 8: So werden die Kritikpunkte doch noch korrigiert

Star Wars 8: Die letzten Jedi
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Star Wars 8: Die letzten Jedi

Achtung, es folgen Spoiler zu Star Wars 8. Neben George Lucas' Prequel-Trilogie musste vor allem Rian Johnsons Star Wars 8: Die letzten Jedi einiges an Kritik einstecken. Doch allen aufgebrachten Sternensaga-Anhängern könnte ein neuer Marvel-Comic zum Film vielleicht die ein oder andere ruhigere Nacht bescheren. Dieser nimmt sich nämlich wesentlichen Kritikpunkten des Streifens an, darunter Leias Weltraum-Flug, und fügt neue Momente hinzu, wie Screen Rant berichtet.

Des Widerstands letzte Ehre

In Star Wars 8: Die letzten Jedi sieht sich der Widerstand im Kampf gegen die Erste Ordnung zunehmend dezimiert. Während einer Raumschlacht erwischt es gleich einen Großteil der Rebellen, darunter Admiral Gial Ackbar. Dieser bekommt in der sechsteiligen Graphic Novel-Reihe von Gary Whitta, Michael Walsh und Mike Spicer noch einmal einen Moment der Dankbarkeit, die er gegenüber seinen Mitkämpfern äußert. Im Film fehlt dieser.

Leias Machtmoment im All

Nach einem Angriff der Ersten Ordnung auf das von Leia Organa geführte Schiff in Star Wars 8 schleudert es die Führungsfigur des Widerstands ins Vakuum des Weltraums. Scheinbar tot bzw. dem Tod nahe, erreicht sie mit der Macht doch noch ein rettendes Raumschiff. Im Comic ist sie tatsächlich nicht bewusstlos, sondern führt einen inneren Monolog um die Zukunft.

Eine kurze Casino-Tour

Kritik musste sich auch die gesamte Sequenz in der Casino-Stadt Canto Bight gefallen lassen. Finn und Rose suchen hier nach dem Codebreaker, um einen Tracker in einem Schiff der Ersten Ordnung auszuschalten, der es den imperialen Truppen ermöglicht, den Widerstand selbst bei Reisen mit Lichtgeschwindigkeit zu verfolgen. Zu lang, zu Slapstick-artig, zu dumm, so die Kurzfassung manch Kritiker an der Sequenz. Im Comic nimmt diese dagegen nur einige Seiten ein.

Rey und Kylo: Eine undurchsichtige Verbindung durchsichtig gemacht

Rey und Kylo treten in Star Wars 8 trotz zum Teil großer Distanzen fortwährend in Verbindung miteinander. Doch was sie etwa körperlich erleben bzw. tatsächlich sehen, löst Rian Johnson im Film nicht konkret auf. Der Comic hat die Lösung: Es handelt sich um Machtprojektionen ihrer Selbst.

Lukes Machtverbindung, die Wahrheit über Han und Erkenntnisse um Rey

Luke Skywalker bestreitet in Star Wars 8, noch irgendeine Verbindung zur Macht zu haben. Stattdessen scheint er, so die Ansicht der Kritik, schlicht zu einem muffigen Einsiedler geworden zu sein. Der Comic umgeht diesen Vorwurf, in dem er Luke über die Macht sinnieren lässt:

Zudem gesteht Star Wars 8 Luke nur einen kurzen Moment zu, in welchem er vom Tod seines alten Freundes Han Solo erfährt. Der Comic bringt diesen in Verbindung mit seiner angeblichen Abkopplung von der Macht. Er hätte es spüren können.

Weitere, im Film kritisierte Punkte drehen sich um das Verhältnis von Luke und Rey. Er, der ihr gegenüber lange Zeit den Rücken zukehrt und kaum ein Wort mit ihr redet, erkennt im Comic zu Star Wars 8 sehr deutlich, dass sie eine neue Version von ihm ist. Des Weiteren warfen Fans dem Film vor, Rey hätte Luke während eines verregneten Kampfes geschlagen. Mit gezücktem Lichtschwert "thront" sie über den am Boden liegenden Jedi. Der Comic enthüllt, dass Luke tatsächlich ausgerutscht ist.

Was haltet ihr von den Unterschieden des Star Wars 8-Comics zum Film?

moviepilot Team
NeonFox Alexander Börste
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