Underworld 5: Blood Wars - Internationale Kritiken zum Actionfilm-Sequel

Underworld: Blood Wars
© Sony
Underworld: Blood Wars

Bei uns in Deutschland startete Underworld 5: Blood Wars von Anna Foerster schon am 01.12.2016. Wir konnten also schon sehen, wie sich Kate Beckinsale zum fünften Mal mit Werwölfen und Vampiren anlegt. Großbritannien und die USA bekommen den Film erst am 13. bzw. 06.01.2017 zu sehen, Kritiken aus diesen Ländern gibt es dementsprechend nicht. Auf moviepilot hab ihr den Film mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 5,4 bestraft. Auch internationale Kritiker aus Australien, Argentinien, Ägypten, China und Mexiko konnten kaum etwas Guten an dem Fantasy-Spektakel finden. Auf Rotten Tomatoes, wo es bisher 20 Kritiken gibt, kommt der Film auf 10 Prozent.

Rashid Irani von der indischen Hindustan Times gibt den Ton vor:

So behäbig und voller Klischees wie die Vorgänger, wird Blood Wars noch weiter von einem Überfluss an dummen Dialogen, billigen Effekten und unergründlicher Kameraarbeit heruntergezogen. Es ist so grottenschlecht, dass es unbestreitbar den Bodensatz des Action-Horror-Genres bildet.

Chris Newbound schreibt für die Vereinigten Arabischen Emiraten in The National ein etwas positiveres Fazit:

Wir können uns auf ein 90-minütiges Blutbad mit Vampir-gegen-Werwolf-Gewalt gefasst machen, düstere Aufnahmen von gotischen Gebäuden, verlassenen Landschaften, unheimliche Himmel und, ganz einfach, Kate Beckinsale. Blood Wars wird sicherlich keine neuen Fans für das Underworld-Franchise gewinnen, aber für die ansehnliche Armee an bestehenden Anhängern, liefert es vortrefflich ab.

IGN-Autor Nathan Lawrence will herausgefunden haben, warum Blood Wars im Gegensatz zu den Vorgängern nicht mehr funktioniert:

[...] Es gibt hier einige Handlungselemente, die von den Grundsätzen der Serie abweichen: und zwar, das Material ernst zu nehmen. Der Grund, warum Underworlds Albernheit (in Teilen) so gut in den alten Filmen funktioniert hat, ist, weil die jeweiligen Autoren, Regisseure und Schauspieler das Material ernst genommen haben. Sie haben ihm eine Art Batman Begins-artige Akzeptanz der überlebensgroßen Krieger verpasst. Blood Wars auf der anderen Seite begeht die Todsünde, die Regeln des eigenen Universums zu brechen, um sich sequelgemäß noch zu steigern.

James Marsh der South China Morning Post findet Blood Wars besser als den Vorgänger Underworld Awakening, kann aber davon abgesehen auch nicht viel Gutes finden:

Die Underworld-Serie versteht, dass ihr Hauptverkaufsargument immer noch die akrobatische Kate Beckinsale in hautengem Leder ist. Twilight hat geholfen, das Interesse an Vampir/Werwolf-Rivalität am Leben zu halten. Aber nach fünf Filmen erreicht die Formel das spitze Ende ihrer Klaue.

Russell Baillie, Filmkritiker beim New Zealand Herald, schreibt:

Die Story ist unter einer riesigen Menge Exposition vergraben. Die erste halbe Stunde leidet an niedrigem Blutzucker und das Finale macht den Eindruck eines ziemlich dummen Videospiels. Zwei Charaktere, die immun gegen Kugeln sind, sich mit Maschinenpistolen beschießen zu lassen, wäre wirklich eine Verschwendung von Joystick-Kalorien und Action-Film-Dezibel.

Habt ihr Underworld: Blood Wars schon gesehen und stimmt den internationalen Kritiken zu?

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