Fan-Gedanken

Was wäre, wenn Harry Potter in Deutschland spielen würde

Harry Potter in Deutschland
© Warner Bros. Pictures
Harry Potter in Deutschland
28.06.2017 - 08:50 UhrVor 3 Jahren aktualisiert
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Spekulieren ist erlaubt. Jeder Fan tut es und so auch wir. "Was wäre, wenn" ist einfach ein zu schönes Spiel. Also haben wir uns Gedanken gemacht, wie ein deutscher Harry Potter aussehen würde.

Vor 20 Jahren wurde das erste Harry Potter-Buch veröffentlicht. Aus diesem Grund haben wir diesen schon etwas älteren Artikel herausgekramt und für unsere Harry Potter-Jubiläumswoche aufgehübscht, denn es wäre wirklich schön gewesen, wenn es nicht nur in Großbritannien, Frankreich und Bulgarien eine Zauberschule gegeben hätte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Die Dursleys sind die Müllers
Die Dursleys hießen wahrscheinlich Müller und würden in Steglitz leben, ein langweiliger, gutbürgerlicher Ortsteil im südlichen Berlin. Dumbledore würde dort die Straßenlaternen ausknipsen und Hagrid an der Bordsteinkante Harry mit dem Motorrad abliefern, wenn die Bürgersteige nicht gerade hochgeklappt sind. Hier würden später die Dementoren auch auf dem Abenteuerspielplatz Dudley angreifen, aber gleich vom Ordnungsamt zurückgepfiffen werden. In den Ferien ginge es in den Strebergarten, wo Harry im Geräteschuppen übernachten müsste.

Der Ligusterweg


Hogwarts-Post per Nachforschungsantrag
Der erste Brief aus Hogwarts würde beim Nachbarn landen, weil der Postbote wieder einmal die Briefkästen verwechselt hat. Letztlich würde Harry den Brief aber trotzdem bekommen, aber nicht, ohne zuvor einen Nachforschungsantrag bei der Post gestellt zu haben, der natürlich ohne Erfolg bleibt, bis ihm sein Nachbar zufällig über den Weg läuft und ihm den Brief mit den Wortern „Wat, den willste haben? Hättste ihn doch abjeholt, ick wolltn grade wegschmeißen“ übergibt.

Das große Geheimnis: Die Winkelgasse
Der Eingang zur Winkelgasse wäre eine kleine Seitentür am Brandenburger Tor.

Wo fährt der Hogwarts-Express?
Der Hogwarts-Express fährt natürlich neuerdings vom Hauptbahnhof, wobei der Bahnsteig 9 3/4 die Schienenersatzverkehr-Haltestelle wäre.

Der Hogwarts-Express


Der Standort von Hogwarts
Hogwarts wäre nicht in Schottland, sondern im Bayrischen Wald, ca. eine Tagesreise mit dem Zug von Berlin entfernt.

Volkstümliche Trachten
Der sprechende Hut wäre ein bayrischer Trachtenhut, den aber dank seines Dialekts niemand versteht. Doch zumindest hätte er einen schönen Gamsbart. Auch die Hauselfen wäre in kleineren Trachten gekleidet, Dobby würde allerdings weiter einige Socken tragen.

Der sprechende Hut


Kein Ford, dafür Käfer
Das fliegende Auto der Weasleys ist kein Ford Anglia, sondern ein alter VW-Käfer, Modell 1302, der auf den schönen Namen Herbert hört.

Bild statt Tagesprophet
Rita Kimmkorn würde natürlich für die Bild schreiben, das deutsche Äquivalent zum Tagespropheten.

Quidditch als Nische
Das Quidditch wäre eine unter dem Radar der Öffentlichkeit liegende Sportart, da der Fußball Muggel- wie Zauberwelt beherrscht. Die Quidditch-WM würde also wirklich auf einer kleinen Wiese in der Nähe von Berlin stattfinden, anonym gemietet vom FC Union, der eine enge und vom Zaubereiministerium nicht gern gesehene Partnerschaft mit den Quidditch Underdogs eingegangen ist.

Die Quidditch-Mannschaft


Angelina Erkel
Zaubereiminister Cornelius Fudge wäre natürlich eine Frau: Angelina Erkel lenkt die Geschicke der Zauberer und kontrolliert die Beziehungen zu den Muggeln. Leider mischt sie sich zu selten in die wirklich wichtigen politischen Entscheidungen ein, dafür hat sie eine beeindruckende Kollektion von Blazern in allen Farben des Regenbogens.

Öko-Malz-Bier
Die Hogwarts-Schüler würden nicht Butter-Bier, sondern Malz-Bier trinken, vorzugsweise hergestellt in einer familienbetriebenen Öko-Brauerei gleich um die Ecke von Hogwarts mit Echtheitssiegel seit 1753.

Was wäre, wenn Harry Potter in Deutschland spielen würde: Was fällt euch dazu noch ein?

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