Philippe Falardeau

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Beteiligt an 7 Filmen (als Regisseur/in und Drehbuchautor/in)

Komplette Biographie zu Philippe Falardeau

Philippe Falardeau ist ein franko-kanadischer Regisseur und Drehbuchautor, der 1968 in Hull, Quebec, Kanada geboren wurde.

Nach seinem Studium der Kanadischen Politik in Ottawa und der Internationalen Beziehungen in Québec wurde Philippe Falardeau 1993 als Kandidat für die Fernsehserie La Course destination monde, einer Welttour mit Filmwettbewerb, ausgewählt. Falardeau drehte dafür 20 Kurzfilme und gewann damit nicht nur die Show, sondern auch den IDRC-Preis des kanadischen Forschungszentrums für Internationale Entwicklung. 1995 erarbeitete er zusammen mit dem Regisseur Jacques Godbout das Drehbuch für den Dokumentarfilm Le Sort de l’Amérique der kanadischen Filmförderung (ONF).

Zwei Jahre später verfilmt er mithilfe der ONF eine mittellange Dokumentation über die Einwanderung von Chinesen nach Kanada, Pâté chinois. Der Film läuft auf dem Festival des Films du Monde in Montréal und bekommt den Preis für das beste Drehbuch beim Yorkton Film Festival. Im Jahr 2000 dreht Falardeau seinen ersten Spielfilm, La moitié gauche du frigo (The Left-Hand Side of the Fridge), der in Kanada und auf vielen Festivals auf der ganzen Welt, u.a. in Rotterdam, London, Paris, Seattle und Vancouver, sehr erfolgreich lief. Der Film gewann den Citytv-Preis für das beste kanadische Spielfilmdebüt beim Toronto Film Festival und den Jutra bei den kanadischen Genie-Preisverleihungen.
Mit Congorama, einer kanadisch-belgisch-französischen Koproduktion, drehte Philippe Falardeau 2006 seinen zweiten Spielfilm. Sowohl in den kanadischen und europäischen Kinosälen als auch auf zahllosen Festivals erzielte der Film großen Erfolg beim Publikum und auch bei den Kritikern. Nach der Weltpremiere in Cannes, als Abschlussfilm der Sektion Quinzaine des réalisateurs, machte Congorama seinen Weg von München über San Francisco, Toronto und New York (New Directors/New Films) nach Pusan und Göteborg. Außerdem gewann er fünf Preise bei der Jutra-Gala 2007, u.a. für den besten Film, das beste Drehbuch und die beste Regie sowie den Preis für das beste Drehbuch bei den Genie-Auszeichnungen 2007.

Sein dritter Spielfilm Ich schwör’s, ich war’s nicht! ist eine Verfilmung des Romans von Bruno Hébert. Die Weltpremiere ist beim Toronto Film Festival, und bei der Berlinale läuft er in der Generation-Sektion, wo er den Kristallbären und den Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerks gewinnt, ebenso wie den Großen Preis der Sektion Ecrans Juniors beim Cannes Filmfestival 2009. Ich schwör’s, ich war’s nicht! erlebte einen fulminanten internationalen Aufstieg: Nach mehr als 60 Festivaleinladungen wurde er in 40 Länder verkauft.

Monsieur Lazhar, die Adaption des Theaterstücks von Evelyne de la Chenelière, ist sein vierter Spielfilm. Nachdem der Film bereits 2011 in Locarno den Publikumspreis Piazza Grande gewann und in Toronto als bester kanadischer Film ausgezeichnet wurde, war Monsieur Lazhar für 2012 für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film nominiert.

Quelle: Pressetext Arsenal Filmverleih

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