Dark Star
Dark Star (1973), US Laufzeit 79 Minuten, FSK 6, Thriller, Science Fiction-Film, Komödie
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1059 Bewertungen
33 Kommentare
Keine ?
von John Carpenter, mit Brian Narelle und Cal Kuniholm
“Dark Star” war der erste Film von John Carpenter, der mittlerweile in Hollywood zu einem Superstar geworden ist. Mit einem minimalen Budget von nur $60.000 und einem schlaffen Wasserball als Weltraummonster hat er einen recht ungewöhnlichen Science-Fiction Streifen gedreht. Die Astonauten an Bord des Raumschiffes haben nicht die Mission, neues Leben zu entdecken, sondern sie sollen lediglich instabile Planeten und andere Himmelskörper zerstören. Vier Astronauten reisen seit 20 Jahren durchs Weltall, um mit Hilfe von Atombomben Planeten zu sprengen, die aus der Umlaufbahn geraten sind. Dass der Kommandant dieser Mission seit Jahren tot und – was schwerer wiegt – der gesamte Toilettenpapiervorrat verbrannt ist, wäre ja noch zu verkraften, aber als eine der Atombomben ihre Existenz zu hinterfragen beginnt, spitzt sich die Situation unangenehm zu.
Cast & Crew
-
John Carpenter
-
Brian Narelle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Doolittle
-
Cal Kuniholm
-
Dre Pahich
-
Dan O'Bannon
-
Joe Saunders
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Commander Powell
-
Nick Castle
Regie
Schauspieler
-
Miles Watkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mission Control
-
Evelyn Hamann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Computer
-
John Carpenter
-
John Carpenter
-
Dan O'Bannon
- Genre
- Thriller, Science Fiction-Film, Schwarze Komödie
- Ort
- Raumschiff, Universum
- Handlung
- Alien, Asteroid, Außerirdisches Haustier, Bombe, Computer, Crew, Diskussion, Drogen, Es werde Licht, Fahrstuhl, Fahrstuhlschacht, Kapitän, Klassiker, Kultfilm, Kälteschlaf, Künstliche Intelligenz, Langeweile, Leere, Leere, Lethargie, Monster, Philosophie, Raumanzug, Raumfahrt, Surfbrett, Surfen, Tagebuch, Unfall, Videobotschaft, Waffe, Wellenreiten, Zensur, Zweifel
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Drehbuch
Filmdetails Dark Star
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Kommentare (33) — Film: Dark Star
Kommentar schreibenSenorZapatero 2012/02/03 22:04:40
Kommentar löschenHippies im Weltraum
Als Studentenwerk begonnen, wurde der damals 45 minütige Kurzfilm von einem Produzenten auf einem Filmfestival gesehen, und als Folge dessen in Spielfilmlänge finanziert. Das Debüt von Carpenter zeigt, was spätere Filme bestätigen sollten: Dieser Mann macht gute Filme günstig wie kein Anderer.
Zugegeben, Dark Star hat enormes Trashpotential, jedoch wird die Geschichte um die 4 Raumfahrer, denen weitab der Erde alles egal zu sein scheint, so charmant erzählt, dass man dies gerne in Kauf nimmt, meiner Meinung nach kommt der Trashfaktor dem Film sogar zugute.
Wer auf Science Fiction, Trash, Carpenter, Hippies oder Tomatenmonster mit Klauen steht sollte sich diesen Streifen definitiv zu Gemüte führen.
Was nur Wenige bemerken: Aus Kostengründen wurde der Aufzugschacht horizontal aufgebaut, und der Unterboden mit einem Gabestabler "auf" und "ab" gefahren (womit wir wieder beim Thema gut kostengünstig Produzieren wären...)!
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Ypsilon 2011/12/13 20:17:42
Kommentar löschenSo, das war also Dark Star. Einer der merkwürdigsten Filme die ich je gesehen habe. Gleichzeitig ist er auch faszinierend und interessant. Schon alleine diese monotone Computerstimme hat was und die Sinnlosigkeit des "Unternehmens" lässt einen nachdenken. Wie würde man selbst reagieren, wenn man in einem nur noch halbwegs funktionierendm Raumschiff vier weiteren Männern eingepfercht ist?
Natürlich sieht man dem Film sein Budget an, aber trotzdem (der deswegen?) macht der Film Spaß! Ich meine, welcher Film hat schon einen angemalten Beachball als Alien? ;-)
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pex 2011/09/01 16:24:27
Kommentar löschenSinnlosester und langweiligster Film den ich je gesehen habe! Alles andere als 0/10 könnte ich hier nicht rechtfertigen.
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crab1973 2011/08/27 12:29:06
Kommentar löschenSo haben Ausserirdische auszusehen! Wer ist Giger?
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Ursula Hammel 2011/08/08 14:18:37
Kommentar löschendark star hab ich bestimmt schon 20x gesehen. unbeschreiblich! die liftreinigungsszene. die tagebucheinträge. die sinnlosigkeit des auftrags.
die computerstimme: evelyn hamann (loriot) - perfekt.
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crab1973 2011/08/27 12:28:12
Antwort löschenDanke, evelyn hamann als computerstimme ist mir nie aufgefallen. Gleich nochmal geguckt!
marcowski 2011/06/22 23:38:06
Kommentar löschenBin offensichtlich zu spät geboren für diesen Film.
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Joshdeniro 2011/06/12 01:23:42
Kommentar löschensurfing in the USall
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taubken 2011/06/06 23:06:50
Kommentar löschenAlso ich habe stellenweise Tränen gelacht. Natürlich handelt es sich bei "Dark Star" um Trash in seiner äußersten Vollkommenheit, der gespickt mit guten Schuspielern, skurrilen Ideen und einer Menge Spaß zu überzeugen weiß. Ein durchaus würdiges Debut für den John Carpenter, welches auch unabhängig von seinem Original bestehen kann.
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Finnigan 2011/05/18 10:52:53
Kommentar löschenWas für eine Trash-Granate! :D
Man merkt natürlich in nahezu jeder Szene, dass das ein Low-Budget-Studentenprojekt war. Allein das außerirdische Wesen, das ein angemalter Wasserball mit angeklebten Füßen ist :-)
Ist aber gar nicht schlimm, trägt zur Trash-Atmosphäre bei.
Größtenteils totale Nonsensdialoge a la
"Hat er uns das nicht schonmal vor 4 Jahren erzählt?"
"Nein, ich glaube das war vor 4 Jahren."
Großartig carpentertypisch der wieder selbst komponierte Soundtrack. Total düster-bedrohlich und ernst. Und dann zu dieser düsteren ernsten Musik bspw. der alberne Kampf gegen das außerirdische Wasserball-Wesen. Herrlich!
Klasse auch die total laszive, weibliche Computerstimme! ´
Highlight für mich aber definitiv die Fahrstuhlszene!
Also es gibt schon einige Sachen, die einfach nur albern sind, keine Frage. Aber es gibt auch einige echt witzige Szenen. Ist halt wirklich absoluter Trash in Reinform. Nimmt sich an keiner Stelle ernst. Merkt man auch gleich schon zu Beginn beim Opening Theme: Dark Star 1974 Theme Song Saugut
Man muss natürlich offen für so eine Art Film sein. Und am besten in einer größeren Gruppe schauen. Alleine (und nüchtern? ^^) funktioniert der Streifen wahrscheinlich nicht so gut. Ist im Grunde schon reichlich Nonsens
Ich vergebe mal durchaus gute 5/10
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Harry Powell 2011/04/24 22:04:13
Kommentar löschenTolle Parodie auf Kubricks 2001! Die witzigen Einfälle wie die Bombe die sich für Gott hält und der Astronaut auf dem Surfboard dazu die Ruhige Musik und der trockene Witz zeigen das Filme keine Dreihundert Millionen Euro kosten müssen um gut zu sein!
Mein Fazit: Viele Skurille Einfälle sorgen für Witz und Unterhaltung
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Jules Winnfield 2010/12/12 18:35:01
Kommentar löschenDedicated to a very good, old friend...
"Kennst du schon Benson Arizona?"
http://www.youtube.com/watch?v=YbdVfRWnTZU
A million suns shine down
But I see only one
When I think I'm over you
I find I've just begun
The years move faster than the days
There's no warmth in the light
How I miss those desert skies
Your cool touch in the night
CHORUS:
Benson, Arizona, blew warm wind through your hair
My body flies the galaxy, my heart longs to be there
Benson, Arizona, the same stars in the sky
But they seemed so much kinder when we watched them, you and I
Now the years pull us apart
I'm young and now you're old
But you're still in my heart
And the memory won't grow cold
I dream of times and spaces
I left far behind
Where we spent our last few days
Benson's on my mind
CHORUS:
Benson, Arizona, blew warm wind through your hair
My body flies the galaxy, my heart longs to be there
Benson, Arizona, the same stars in the sky
But they seemed so much kinder when we watched them, you and I
Danke für 14 Jahre Freundschaft!
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the traveler 2010/12/12 23:58:46
Antwort löschenDanke, Jules!
Wenn ich alt bin möchte ich mit dir an unserem gemeinsamen Geburtstag - in den letzten Zügen unseres sinnlosen, aber schönen Lebens - auf dem Wrackteil eines Weltraumfrachters in die Phoenix- Asteroiden hinein surfen, um uns von ihnen in die unendlichen Weiten des sinnlosen Weltalls tragen zu lassen.
Dabei wird in unseren Astronautenhelmen "Benson, Arizona" laufen und wir werden uns an den Abend erinnern, an dem ich der ganzen Gelsenkirchener Kneipenszene von Benson, Arizona erzählt habe, dass ich schon einmal dort war und wie schön es dort ist. Und wie ich auf der türkischen Hochzeit den Refrain des gleichnamigen Liedes angestimmt habe, von dem ich allerdings nur die Textpassage: "Benson, Arizona", konnte. Und an all die anderen gemeinsam erlebten Momente.
Freue mich schon, wenn wir das Jahr bald gemeinsam auf einige Liter Glühwein auf unsere Art besinnlich ausklingen lassen.
Jules Winnfield 2010/12/13 01:15:12
Antwort löschenHehe, das war ein unvergesslicher Abend und gleichzeitig mein Opener für Tany: "Weißt du wo Benson Arizona ist..."
Es war einfach legen...Moment es kommt gleich...där!
Ich gehe davon aus, dass du bis zum Weihnachtsmarsch textsicher bist und wir dafür sorgen können, dass nicht nur die Gelsenkirchener Kneipenszene "Benson, Arizona" kennenlernt...
Doomsday 2010/10/11 17:52:11
Kommentar löschenCarpenters Frühwerk "Dark Star" ist ein grandioser Film über ein paar gelangweilte Raumfahrer auf einer öden Mission, sozusagen eine Sci-Fi Farce, was sich jetzt erst mal wenig reizvoll anhört. Aber das ist der Film allemal! Wer nur auf die naiven, sicherlich dem niedrigen Budget geschuldeten Effekte achtet und deshalb wegschaltet, ist selber schuld und verpasst ein kleines Meisterwerk voller Sarkasmus, hintersinnigem Humor und satirischen Anspielungen auf Kubricks Überklassiker "2001". Und spannend wird's auch. Ich denke mal das der Film oft übersehen wird, da er häufig gedemütigt von unsäglichen Coverdesigns auf den Wühltischen der Elektrogroßmärkte verramscht wird. Eines der wichtigsten Stilelemente der Filme Carpenters ist auch hier schon zugegen: Der erinnerungswürdige Soundtrack.
Mit "Dark Star" hat Carpenter seine Klassikerreihe fulminant eröffnet und mit "Assault", "Halloween", "The Fog" und "Escape From New York" genauso grandios fortgesetzt. "Dark Star" darf man als Fan des Regisseurs nicht missen, da er zwar schon die typischen Stilemente Carpenters erkennen lässt, aber sich durch seine Skurrilität deutlich von den vorher genannten Filmen der Folgejahre abhebt, die, bei aller Großartigkeit, dann doch mehr in Richtung Mainstream tendieren. "Dark Star" ist hingegen ein Artefakt für Liebhaber des etwas abseitigen Filmes und sollte nicht nur von Carpenter Fans angesehen werden!
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Filmkenner77 2010/10/09 22:15:28
Kommentar löschenSatirische Variante von Kubricks 2001 mit einigen gelungenen Gags, aber manchmal auch ein wenig Leerlauf.
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Tytus 2010/09/22 13:23:07
Kommentar löschenoh lange her, werde ich nochmal sehen müssen bevor ich eine Bewertung abgebe.
wer denn noch sehen will hier findet ihr ihn :
http://movies.msn.de/
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Xebeche 2010/02/28 14:44:21
Kommentar löschenIch mag diese herrlich trashige Low-Budget-Produktion zu gerne: die abgewrackte, lethargische Hippie-Crew; das hinterhältige "Gemüse"; den Bordcomputer, der durch seine sinnlich-rauchige Frauenstimme geradezu personifiziert erscheint; den philosophischen Disput mit der Bombe... einfach alles. Selbst die billige Ausstattung und die schlechten Effekte tragen dazu bei, dass der Film sehr sympathisch wirkt. Hinzu kommt ein gehöriger Schuss Ironie und eine kräftige Prise Melancholie. Und bei aller Billigkeit ist der Film alles andere als dumm.
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Kreator 2010/01/09 17:44:08
Kommentar löschenErstlingswerk von John Carpenter. Einfach nur brilliant, wie hier Komik und Science-Fiction miteinander verschmelzen. Diese Konstellation kennt man in diesem Genre weniger, wurde von Carpenter jedoch gezielt gewählt, da Dark Star eine Parodie auf Science-Fiction Werke, wie z.B. Kubricks Odyssee im Weltraum darstellen soll. Abschnitte wie die Verfolgung des ausgebrochenen Aliens durch die verzwickten Schächte des Raumschiffes wurden recht unterhaltsam und aberwitzig inszeniert. Auch das fulminate Finale des Filmes, in dem die Crew des Schiffes mit einer Atombombe, die sich weigert auf der vorgesehen Stelle zu detonieren, eine philosophische Diskussion über die Existenz derer führt wirkt sehr innovativ und bringt auch eine gewisse Ironie mit sich. Meiner Meinung nach der beste Film John Carpenters, der später mit ähnlich guten Werken begeisterte, an Dark Star jedoch bis heute nicht herankam.
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Uwe_HH 2009/10/18 22:15:29
Kommentar löschenIntelligente Gags, ein Erstlingswerk und eine großartige Lehrstunde über Kinotechniken. Wie bei "Die Klapperschlange" sieht man teilweise die filmischen Techniken sehr exemplarisch deutlich, das macht aber auch den Charme des Films aus.
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pellekraut007 2009/10/08 18:18:39
Kommentar löschenSeitdem habe ich um jeden verdammten Gummiball, der größer war als ein Fußball, einen verdammt weiten Bogen gemacht, hatte Angst vor selbsbewußten Bomben und dachte, man könne im Weltall wirklich surfen. Das waren noch echte Science Fiction Filme! Wenn ich sterbe, lasse ich mich auch einfrieren, bis mich einer in einem Raumschiff mitnimmt. Ich darf allerdings nicht die Gagbrille vergessen. Extrem schräger Kult! Ab in den Schrein!
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Nemsis 2009/10/07 17:24:13
Kommentar löschenGanz klar ein Trash-Film, aber schon damals wurde durch einige Szenen deutlich, wie gut die Musik und Kamera zusammen wirken können, um Stimmung und Atmosphere zu erzeugen, obwohl der Film billig wirkt. Im Grunde verdient der Film nur 4-5 Punkte, aber ich muss ihn trotzdem 8 Punkte geben, weil er mir sehr gut gefallen hat, auf einer komischen Art und Weise, vor allem nach dem Ende.
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Prestigeww 2009/10/07 15:48:13
Kommentar löschenDer Höhepunkt ist wirklich, als die Bombe mit Descartes überzeugt wird, nicht zu explodieren, aber vom "ich denke, also bin ich" nen Gottkomplex bekommt, die Genesis neu schreibt und mit den Worten "Es werde Licht!" explodiert.
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