Beginners
Beginners (2010), US Laufzeit 104 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 09.06.2011
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58 Kommentare
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von Mike Mills, mit Ewan McGregor und Christopher Plummer
Die Vater-Sohn-Beziehung in Beginners ist besonders. Obwohl Hal (Christopher Plummer) 44 Jahre mit der Mutter von Oliver (Ewan McGregor) verheiratet war, verkündet er seinem Sohn nun, dass er schwul ist. Die nächsten 4 Jahre versucht Hal (Christopher Plummer) so obzessiv wie möglich zu leben, um all die verpasste Zeit nachzuholen. Doch Hal (Christopher Plummer) muss einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen. Er erkrankt an Krebs. Nachdem Tod seines Vaters lernt Oliver (Ewan McGregor) die attraktive Anna (Mélanie Laurent) kennen. Beide müssen erst noch lernen, was es heißt eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Oliver (Ewan McGregor) stellt sich die Frage, ob er jemals so glücklich sein kann, wie sein Vater in seinen letzten Lebensjahren.
Beginners ist erst der zweite Spielfilm von Regisseur Mike Mills. Sein Debüt gab er im Jahre 2005 mit Thumbsucker. Mike Mills ist hauptsächlich für Dokumentarfilme und Musikvideos berüchtigt und drehte schon für Musiker wie Moby oder Yoko Ono. Sein bekanntestes Musikvideo dürfte wohl derClip zum Air-song All i need gewesen sein.
Beginners ist für Mike Mills ein überaus autobiographisch gezeichneter Film. Wie der Protagonist Oliver hatte auch Mike Mills einen Vater, der nach sich nach jahrelanger Ehe erst im Jahr 2003 outete und die letzten Jahre bis zu seinem Tod 5 Jahre später offen als Homosexueller auslebte. Wie Oliver in Beginners ist Mike Mills selbst auch Grafikdesigner. Er entwirft u. a. Albumcover für die Beastie Boys, Sonic Youth und Ol’ Dirty Bastard. Momentan produziert er seine eigene Poster- und Stoffeserie namens ‘Humans by Mike Mills’.
Die Hauptrollen konnte er hochkarätig besetzen, u. a. mit Ewan McGregor (Illuminati, Black Hawk Down), dem mehrfach ausgezeichneten Emmy-Preisträger Christopher Plummer (A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn) sowie die Französin Mélanie Laurent, die in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds die Kinobetreiberin Shosanna gespielt hat.
Cast & Crew
-
Mike Mills
-
Ewan McGregor
-
Christopher Plummer
-
Mélanie Laurent
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Rodriguez
-
Goran Visnjic
-
Bill Oberst Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hals friend
-
Mary Page Keller
Regie
Schauspieler
-
Jodi Long
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Flaster
-
China Shavers
-
Kai Lennox
-
Mike Mills
- Genre
- Romanze, Coming Out
- Zeit
- 1950er Jahre, 2003, 21. Jahrhundert
- Ort
- Los Angeles , New York City
- Handlung
- Alter Mann, Beziehung, Beziehungsprobleme, Beziehungsstress, Bindungsunfähigkeit, Coming out, Designer, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Einsamkeit, Erinnerung, Familiengeheimnis, Feuerwerk, Geburtstag, Geheimnis, Glücklich, Grafiker, Homosexualität, Homosexueller, Hund, Kostümparty, Krebstod, Liebe, Mann-Frau-Beziehung, Mutter-Sohn-Beziehung, Schlussmachen, Schwuler Vater, Sinn des Lebens, Sterben und Tod, Suche, Terrier, Trauer, Vater-Sohn-Beziehung, Verkleidung, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Zeichner, Zerrüttete Beziehung
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Romantisch, Traurig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Beginners
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Kritiken (8) — Film: Beginners
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEin sehenswerter, origineller Film über beziehungsunfähige Männer, schwule Väter, zuhörende Hunde. Ein Film, der darüber aufklärt, was Musik mit Leiden zu tun hat, der sich eine nichtchronologische Dramaturgie traut und eine ganz besondere, grafische Gestaltung. Es ist von Melanie Laurent zu schwärmen und vom Rhythmus des Schnitts. Und was das alles mit einer Wippe zu tun hat, erklärt uns Hendrik im Podcast.
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Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschenWas bleibt ist ein eigenwilliger hipper Indie-Film, der altbekannte Genrestandards remixt, aber immer besser ist als die Summe seiner Teile. Auch wenn Beginners immer wieder einige Längen quälen und Mills Formspiele gelegentlich manieriert erscheinen, wird der Zuschauer mit einem Ende belohnt, das allein schon den Film sehenswert macht.
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Julian Hanich: Der Tagesspiegel Julian Hanich: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenMeist schlägt Beginners, was ihm gut tut, melancholische Moll-Noten an. Nur manchmal ertönt ein schriller Klang. Dann hat sich Mike Mills’ Drang zum ungewöhnlichen Einfall allzu laut bemerkbar gemacht. Das darf man dann auch ein bisschen selbstverliebt finden.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Insgesamt wartet der Film mit vielen hübschen Ideen auf. „Beginners“ ist ein sehenswerter Film, dem es an Ernsthaftigkeit niemals mangelt. [...]
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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online
Kommentar löschenZwar passiert in den meisten der Szenen nicht viel, doch wie Mills sie montiert, ergeben sie eine absolut dichte, berührende Geschichte.[…] Beginners gelingt es, Bilder und Stimmungen hervorzurufen, die sich unglaublich leicht und schwebend ausnehmen und doch - zusammengenommen - eine große, schwere Geschichte erzählen.
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Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info... Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenBeginners ist zerrissen, fragmentarisch: ein Film, der mit einer Vielzahl spielerischer Konstruktionen eine stringente Erzählung zu ersetzen versucht und dabei teilweise scheitert. Zugleich aber ist es ein Film, der wegen seines melancholischen Untertons die Freuden des Lebens und das versponnene Element einer frisch entfachten Liebe reizvoll betont und überhöht. Es war bestimmt das Kalkül des Regisseurs, seinen Film so mäandern zu lassen wie die Figuren in seiner Geschichte – und auch wenn dieses Experiment nicht gänzlich geglückt ist, so ist Beginners von teils erstaunlicher emotionaler Originalität.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenSelten sind die Bewegungsbahnen zwischen Liebe und Sehnsucht in all ihrer Komplexität auf der Leinwand zu sehen. Beginners ist ein solch ungewöhnlicher Film. Er fängt ein, wie sich echte Menschen in erhitzten Situationen verhalten, nämlich widersprüchlich. Zugleich individuell und universell, handelt es sich um ein Drama mit komischen Momenten, das unter der emotionalen Oberfläche forscht. Im Ergebnis liegt eine entwaffnend ehrliche Geschichte über Zuneigung vor.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenEwan McGregor im ruhigen Charakterfach, dazu der großartige Christopher Plummer als sein schwuler Vater. Eine phantastische Kamera (Kasper Tuxen), ein stimmiger Klangteppich sowie Soundtrack (Brian Reitzell, "The Virgin Suicides", "Lost in Translation"). Später gesellt sich noch die hervorragende Mélanie Laurent (Inglourious Basterds) dazu. Das sieht alles sehr gut aus, fühlt sich gut an und ist nicht nur sehens- sondern auch hörenswert. Wenn.... ja wenn dem Drehbuch nicht nach etwa einer Stunde merklich die Luft ausgehen würde. Da kann Mike Mills seine Vater-Sohn-Drama-Indie-Romanzen-Mixtur noch so sehr verschachteln, arrangieren und kontruieren. Nach etwa 60 Minuten dreht sich der Film nur noch im Kreis. Die Sache mit der Liebe, egal ob Vater-Sohn oder Sohn-Freundin, war dem ehemaligen Musikclip-Bastler dann wohl doch eine Nummer zu groß.
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Kommentare (50) — Film: Beginners
Kommentar schreibenTyler.Fincher 2012/02/21 15:14:48
Kommentar löschen"I don’t feel like screaming!" "You Will!"
Mike Mills hat mit "Thumbsucker" schon ein überaus amüsantes und sympathisches Werk geschaffen. Mit "Beginners" legt er die Messlatte nochmal etwas höher und zeigt was er kann, als Regisseur und vor allem als Autor. Dass McGregor hier sein Alter-Ego spielt hat mich Sicherheit dazu beigetragen. Hier legt er den Fokus allerdings weniger auf das Amüsante, auch wenn der leichte Humor ab und zu durch stößt. Rührend melancholisch dürfte dieses Werk am besten beschreiben. Ein exzellent erzählte Geschichte von Beziehungen aller Art; sei es eine neuen Liebe, ein Kind und seine Mutter oder ein Vater der sich mit 75 outet und es nochmal wissen will. McGregor und Plummer sind als Vater/Sohn einfach exzellent und Miss Laurent ist eh über jeden Zweifel erhaben. Die Gute ist einfach wunderschön, dazu überaus begabt und es macht einfach einen Wahnsinnsspaß ihr zuzuschauen.
Fernab von allem Kitsch und konventionellem Dramen/Liebesfilmen überzeugt "Beginners" auf voller Linie und hat mich bewegt und zu Tränen gerührt.
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Svenna 2012/02/20 08:58:51
Kommentar löschenIch habe gelacht und geweint. Ein wirklich schöner Film!
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TiH 2012/02/18 02:53:32
Kommentar löschenEin bisschen zu leise und langsam für meinen Geschmack. Was bei der Geschichte kaum schlimm wäre, dafür ist Beginners aber etwas zu schwerfällig und pseudo-dramatisch. Trotz alledem super gespielt!
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tantemilli 2012/02/14 03:39:27
Kommentar löschenbedrückend.erdrückend?vielleicht auch ich - also meine stimmung.
aber wirklich schön!
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michebavaria1986 2012/02/10 08:13:42
Kommentar löschenIrgendwie hat man das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre.
Die beiden Handlungsebenen (Oliver + sein Vater bzw. Oliver + Anna) greifen meiner Meinung nach nicht so ineinander, wie der Regisseur sich das wohl vorgestellt hat. Auch halte ich den Handlungsstrang Sohn + Vater für stärker als den anderen. Irgendwie wirkt der Film dadurch nicht immer stimmig.
Trotzdem ist „Beginners“ ein guter, teils recht emotionaler Film geworden. Das verdankt er auch den fabelhaften Schauspielern. Ewan McGregor ist toll wie immer. Melanie Laurent (bekannt aus „Inglourious Basterds) ist zauberhaft. Das Highlight aber ist sicherlich der großartige Christopher Plummer in einer sicherlich nicht ganz einfachen Rolle. Er wurde 82-jährig für diese Rolle bereits vielfach ausgezeichnet. Auch für den Nebendarsteller-Oscar ist er Favorit. Sicherlich nicht unverdient.
Die Filmmusik fand ich auch sehr gelungen und für den Ton des Films sehr passend.
Also auf jeden Fall sehenswert, aber nicht viel mehr in meinen Augen.
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Matilda 2012/02/05 19:41:56
Kommentar löschenFür mich persönlich war der Film vom Ton her zu schwermütig und bedrückend, die Machart des Filmes war u.a. durch die Rückblicke sehr interessant und auch die Ich- Erzählweise brachte dem Zuschauer das Leben von Oliver sympatisch nahe. Die schauspielerische Leistung von allen Darstellern hat mich überzeugt, mein Favorit war der kleine Arthur :) ...so'n ein süßer Hund....<3
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jasmin2113 2012/02/04 19:55:54
Kommentar löschenManchmal sind träge Filme wie dieser eine echte Bereicherung. Am Ende bekommt man das große 'Oh weia' Gefühl und verdrückt im besten Fall ein paar Tränen. In diesem Film ist das leider nicht der Fall. Mit allen Protagonisten wurde ich nicht warm, das Auftreten von Plummer hat mir noch das beste Gefühl beschert. Alles passiert ganz schwerfällig, zieht sich ohne Aussage, teilweise mit lächerlichen Problemen. Wäre man mehr in die Vollen gegangen, hätte man die Aussage: Lebe, wie du willst, nur so wirst du glücklich!, ein wenig mehr aufgeputscht und nicht so aussagelos dahinplätschern lassen, hätte es mir gefallen. So war ich leider nur gelangweilt.
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kasem 2012/02/02 21:03:00
Kommentar löschenEin Film zum weinen, lachen und nachdenken. Einfach nur schön
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goddess.pain 2012/02/01 16:16:24
Kommentar löschenPhilosophisch. Überaus melancholische Grundstimmung. Mitunter einen Tick zu dick aufgetragen, für mich aber verzeihlich, denn: Auf diese bedrückende Art und Weise ist der Film einfach toll.
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sweetForgiveness 2012/01/30 19:19:00
Kommentar löschen[BeGiNNerS]
"That's a tree. And Cars. Another building like this one. People in the building like us[...]"
Oliver, erfährt kurz nach dem Tod seiner Mutter von seinem Vater, dass dieser schwul ist. Nur noch aus Gewohnheit lebte er mit seiner Frau zusammen, weil alles besser ist als allein zu sein. Alleine ist Oliver! Nachdem sein Vater, sein Liebesglück in einer offenen Beziehung mit einem sehr viel jüngeren Mann gefunden hat wird bei ihm Krebs diagnostiziert. Trotzdem lässt sich Hal von der Krankheit, die ihm nur noch ein paar Monate an Lebendauer lässt, nicht einkriegen und lebt sein Leben unbekümmert weiter. Unbekümmert? Oliver ist wohl alles andere als das. Auch seine Arbeit geht ihm nicht leicht von der Hand. Nur der Hund seines Vaters, Arthur, und die Schauspielerin Anna halten ihn von einem totalen Zusammenbruch ab...
"Beginners" ist ein schöner melancholischer und doch hoffnungsvoller Film über Liebe, Leben und Vertrauen. Untermalt mit einem wunderschönen Soundtrack, der in mehreren Nuancen dem von "Die fabelhafte Welt der Amelie" gleicht und den Film in seinen traurigen, sowie in den Momenten in denen Hoffnung aufblüht prägt. Die brilliante Optik, die von Kontrasten aber auch durch visuelles Einfangen der Gefühle glänzt ist wohl den geschickten Händen von Regisseur Mike Mills zu verdanken, der mit "Beginners" einen Film erschafft, der sowohl zum Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt ist.
Getragen wird die Geschichte von vielen wunderbaren Schauspielern. Heraussticht vor allem Christopher Plummer, der für diese Rolle, derzeitig, zurecht mit Preisen überhäuft wird. Den Todkranken Vater, spielt er in perfekter Kombination zu dem Schwulenaktivisten und dem lebensfrohen (und auch etwas verrückten) älteren Mann und wirkt mit der postiven Ader, des Charakters, erfrischend in all dem Trübsal. Denn im Gegensatz zu Plummer, sieht man Ewan McGregor, meiner(!), in einer melancholisch, zurückgehaltenden Rolle, die mich sein Lachen vermissen lässt. Tut mir Leid Ewan, aber ich mag dich lieber nicht so trostlos und geknickt. Neben den Herren strahlt auch noch die Französin Mélanie Laurent auf der Leinwand, die eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt, allerdings auch sehr unscheinbar und kühl wirkt. Heimlicher Star ist natürlich Hund Cosmo (Arthur).
"Beginners" ist ein "schönes" Drama, dass allerdings für viele etwas zu trübselig erscheinen könnte und das, man muss es sagen, auch nicht über die ganze Laufzeit sein Potenzial ausschöpft um den Zuschauer vollständig zu überzeugen. Manchmal verliert der Film seine Spannkraft und lässt den roten Faden, oder das Seil, "durchhängen". Trotzdem sollte man den Film sehen und wenn es nur dafür gut ist um die Schönheit und Vielseitigkeit des Lebens zu erkennen.
"[...] half of them think it's never going to work out, the other half believe in magic. It's like a war between them."
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kinokumpel 2012/01/24 14:07:41
Kommentar löschenDieser Film hat eine sehr müde dahinplätschernde Handlung, bedient Klischees und hält sich für origineller als er ist. Aber es gibt zwei ganz große Pluspunkte: einen unfassbar traurigen Ewan McGregor. Und Christopher Plummer als lebensbejahenden, nein lebensumarmenden, dem Tode geweihten Krebskranken. Diese beiden toll gespielten Figuren haben mich berührt.
Und, ja, der Hund ist süß.
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Deep Ford 2012/02/02 17:44:27
Antwort löschenDer Hund hat mich auch überzeugt. ;-)
Benjamin Barker 2012/01/22 18:51:40
Kommentar löschenSchade. Ich habe "Beginners" wohl in der falschen Stimmung eingelegt, denn eigentlich spricht das im Film rübergebrachte Feeling mich sehr an. Doch gerade konnte ich mit dem Film nur schwer etwas anfangen.
Der alternative Stil, welchem hier so offensichtlich gefröhnt wird, war mir zu platt und dieses ganze Indie-Gefühl wurde mir zu naiv präsentiert. Melancholisches Voice-Over, Kommunikation mit dem Hund, Kritzeleien, bunte Farben, Piano-Klänge, die direkt aus der "fabelhaften Welt der Amélie" entsprungen zu sein scheinen.. Bei dem Gebrauch solch' abgegriffener Klischees frage ich mich immer, was die Macher damit bezwecken wollen. Stilistisch fehlte mir hier eindeutig die Frische.
In Bezug auf die Story muss man differenzieren. Der Teil mit dem verkappt-homosexuellen Vater war mal was anderes, das muss man zugeben, doch hat mich auch das nicht fesseln oder berühren können. Plummer spielt zwar toll, doch ich empfand es als zu nichtssagend und bemüht.
Die Geschichte um die Beziehung zwischen McGregor und Laurent hat mir da schon bedeutend besser gefallen. Zwar hatte ich auch hier meine Probleme mit der Behäbigkeit, doch empfand ich zumindest vereinzelt die oft besagte Magie, die viele dem Film zuschreiben. Und mein Gott, ist Mélanie Laurent süß!
Alles in allem hat's mich dann aber doch enttäuscht, da mir das Feeling zu gewollt, die Story zu substanzlos und der Film insgesamt oft langweilig war. Hier und da erhaschte ich mal die Atmosphäre, die "Beginners" hätte verbreiten sollen, doch im überwiegenden Teil der Laufzeit war er zu distanziert. Und zudem wenig erinnerungswürdig - abgesehen von der hinreißenden Madame Laurent.
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annaberlin 2012/01/21 01:31:59
Kommentar löschenBeginners. Ein Film, den Liebesfrustrierte lieben werden und glückliche Menschen wahrscheinlich befremdlich finden. Ach haja, blabla Selbstfindung, und dann auch noch ein trauriger Werbekünstler! Das ist ja so modern. So ein moderner trauriger Clown, und dann noch eine traurige Französin, die gaaaaaanz hübsch ist und auch noch so eine sexie Akzo sprischt. Und Ewan McGregor, der sich für jede Rolle weltweit anbiedert seit Jahren schon und dadurch sein Potential verschleudert. Wieso ich Beginners trotzdem mochte: Er hob sich wohltuend vom Einheitsmüll des Jahres 2011 ab und Christopher Plummer war zum Abknuddeln toll darin.
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Mr Vincent Vega 2012/01/21 01:40:52
Antwort löschenAlles richtig benannt, nur um dann doch davor einzuknicken. Subtext aber immerhin: Hätte ich 2011 weniger Einheitsmüll geschaut, wäre BEGINNERS bei mir auch durchgefallen. "Gefällt mir" also. :)
annaberlin 2012/01/23 12:14:17
Antwort löschenWohltuend anders war er ja schon, nur prätentiös.
Joeyjoejoe17 2012/01/17 18:34:49
Kommentar löschenDer Joe holt nach... Empfehlungen aus dem Kinojahr 2011
Part I: Beginners
Wenn das mal nicht ganz großes Schauspielkino war! Die vier Hauptdarsteller leisten einfach Tolles.
Da wäre zum einem Goran Visnjic als junger, homosexueller Lebenspartner des Vaters. Er verkörpert eindringlich die Behüterfigur. Seine Darbietung hat mir richtig gut gefallen, besonders sein bedeutungsschwerer Blick.
Hinzu kommt ein großartiger Ewan McGregor. Er spielt seine Figur sensibel und einfühlsam und besticht durch eine ausdrucksstarke Mimik und Gestik, denen seine Modulation in nichts nach steht.
Weiterhin weiß die wunderbare Mélanie Laurent nicht nur durch ihr umwerfendes Aussehen, sondern auch durch ihr sensibles Schauspiel zu bezaubern.
Und natürlich der erst kürzlich für seine Leistung mit einem Golden Globe geehrte Christopher Plummer. Seine Mimik, Gestik und Stimme, mit denen er eindrucksvoll und eindringlich den krebskranken Vater vom anderen Ufer verkörpert, sind einfach grandios. Ich räume ihm auch bei den Oscars große Chancen ein.
Zu all den tollen Darstellern kommen noch zum einem eine wunderbare Geschichte, die tragisch-schön, teils melancholisch, teils erheiternd, aber immer spannend und liebevoll erzählt wird und so für ein gutes Gefühl im Herzen sorgt. Zum anderen ist die musikalische Komposition irgendwie magisch. Das mal einfühlsame, mal fröhliche Klavierspiel ist ein wahrer Genuss für die Ohren und sorgt dafür, dass man während des Abspanns einfach die Augen schließen und sich wohl fühlen kann.
Was im Gesamtbild bleibt, ist eine wunderschöne, bitter-süße Tragikomödie mit sensationell gut spielendem Ensemble, die einfach ins Herz geht.
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SoulReaver 2012/01/17 18:37:33
Antwort löschenWundervollig, mein Lieber <3 Und jetzt noch 'Blue Valentine' :)
Joeyjoejoe17 2012/01/17 18:49:10
Antwort löschenDer steht die Woche auch noch auf dem Programm :>
stuforcedyou 2012/01/17 18:50:06
Antwort löschen<3
sweetForgiveness 2012/01/17 18:52:11
Antwort löschenkommt morgen per post :D
Joeyjoejoe17 2012/01/17 19:01:53
Antwort löschenDann schon mal viel Spaß damit!
stuforcedyou 2012/01/17 19:54:00
Antwort löschenAuch gerade bestellt. Will den besten Film 2011 auf BD haben. :)
Joeyjoejoe17 2012/01/17 22:43:26
Antwort löschenEine Schande, dass ich den letztes Jahr nicht im kino gesehen habe ._.
SoulReaver 2012/01/17 22:47:35
Antwort löschenIch hab die BD schon und sie ist toll :) <3
Alle 10 Antworten zeigen
Joeyjoejoe17 2012/01/17 23:14:15
Antwort löschenIch werde sie mir auf kurz oder lang auch kaufen :>
alex023 2012/01/18 13:03:10
Antwort löschenSeeeeeeeehr gut :))
Deep Ford 2012/01/12 19:54:34
Kommentar löschenHerzschmerz, komplizierte Frauen, komplizierte Hunde, alte Schwule, junge Schwule, McGregor, Plummer, Krebs, Tod, Küsschen, Gitarren-Schuhu. Eigentlich die Zutaten für einen guten Indie-Film. Nur isser das nicht.
Melancholie wollte sich bei mir partout nicht einstellen, auch wenn der Streifen mit dem Emohammer gefühlte vier Stunden auf die Zirbeldrüse einschlägt. Ne Seele kam trotzdem nicht hervor. Da lag Descartes wohl ziemlich falsch.
2,99 war trotzdem zuviel Geld, die hätte ich lieber für ein großes Nutellaglas ausgegeben. DAS macht mich traurig...
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kinokumpel 2012/01/24 13:54:17
Antwort löschenKann Dir in Deiner Filmbewertung absolut nicht zustimmen, aber bei Deinem Nutellaglas-Kommentar ("DAS macht mich traurig...") musste ich losprusten! Großartig. Dafür dann auch gern ein "Gefällt mir". :-)
Alle 3 Antworten zeigen
Deep Ford 2012/01/26 07:37:43
Antwort löschenHehe, danke ;-)
tantemilli 2012/02/14 03:46:10
Antwort löschendeshalb kauft mann sowas nich :D
Benni-THE-KING 2012/01/08 17:42:47
Kommentar löschenMachen wir uns nichts vor, ich spreche nur aus was wir hier alle denken:
Gebt dem Hund einen Oscar!!!
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kasem 2012/02/02 21:05:20
Antwort löschenBin voll dafür!
fiaskos 2012/01/08 00:40:32
Kommentar löschenschrecklich Pseudotraurig!!!
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Sozionaut 2012/01/02 10:47:23
Kommentar löschenWieder ein Film der sehr gut ist, und ich weiß das, ...dennoch erreicht er mich einfach nicht oder ich nicht die Filmhandlung. Er schmeckt auf den ersten Bissen phantastisch, kaut man lange darauf rum, wird er ein wenig mürbe und fade und man sehnt sich nach dem ersten Biss...
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tantemilli 2012/02/14 03:47:16
Antwort löschenschön gesagt!
psuch 2011/12/27 09:18:10
Kommentar löschenNach über einem Monat endlich mal wieder dazu gekommen, einen Film zu schauen. Asche auf mein Haupt.
Nunja, Beginners ist irgendwie nicht schlecht, aber ich habe auch irgendwie mehr erwartet. Mich beschleicht das Gefühl, dass mir der Film die ganze Zeit eintrichtern will, dass er Kunst ist. Weniger gut als erwartet, aber doch über dem Mittelmaß. Kann man sich getrost mal anschauen.
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DeZeiter 2011/12/20 16:32:42
Kommentar löschenIch gebe diesem Film 5 Pkt. weil ich mir unsicher bin. Zum einen mag ich die Message die er rüberbringt (SPOILER: dass ewan mcgregor sich das lebensfrohe entdecken der Homosexualität seines Vaters als Vorbild nimmt), dass er "real" ist und auch die immer wieder auftauchenden Bilder wie z.B. die Sonne in Jahr xy aussah halte ich für interessant. Auf der anderen Seite soll ein Film ja in erster Linie unterhalten und dafür wurde mir ein zu sehr melankolischer Ton an den Tag gelegt: Sogar die eigentlich herzerweichenden Momente in denen McGregor z.B. (SPOILER!) sieht wie sich sein 78 Jahre alter Vater zum ersten mal verliebt, wirkten für mich bedrückend vor dem Hintergrund des langsamen Tods des Vaters und des stets tieftraurig wirkenden McGregor. Von daher möchte ich hier deutlich sagen dass das Thema/Story, die Machart, und die Schauspieler hier sicher 8 Punkte oder mehr verdienen, jedoch war der Ton des Films für mich zu bedrückend und daraus folgend gab es auch einige Längen.
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