Thumbsucker

Thumbsucker (2005), US
Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 05.10.2006

7.0 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
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von Mike Mills, mit Lou Taylor Pucci und Tilda Swinton

Der siebzehnjährige Justin unterscheidet sich nur in wenigen Dingen von seinen Altersgenossen: er ist unsicher, emotional und er lutscht Daumen. Weil vor allem sein Vater und sein Kieferorthopäde auf ihn einreden, dass dies “orale Obsessionen” seien, versucht er seine liebste Angewohnheit verzweifelt loszuwerden. Bei ihm wird Hyperaktivität diagnostiziert und er bekommt Medikamente. Diese verändern ihn und machen ihn zu einem selbstsicheren Anführer des Debattierclubs. Dort verliebt er sich in die coole und schöne Rebecca, die ihn jedoch nur benutzt. Mit ihr beginnt er erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln und Drogen zu nehmen. Justins Eltern haben Schwierigkeiten ihn loszulassen. Seine Mutter fängt an in einer Suchtklinik zu arbeiten und verliebt sich in einen ihrer Patienten. Der Vater, selbst ein gescheiterter Football-Profi, beneidet insgeheim den Erfolg und Tatendrang seines Sohnes und hat Schwierigkeiten ihn den Weg des Erwachsenwerdens gehen zu lassen, markiert aber nach außen hin den starken Mann. Justin gelingt es, sich von seinen Eltern zu lösen und seinen eigenen Weg zu gehen.

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Kritiken (6) — Film: Thumbsucker

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

In dieser Verfilmung von Walter Kirns gleichnamigen Roman The Thumbsucker findet sich eine unterhaltsame, leicht skurrile und hervorragend besetzte Story rund um die ewigen Themen Erwachsenwerden, Selbstfindung und den Wert von Familien.

Justins Weg, seine Substitute fürs Daumenlutschen, das letztlich unerfüllte Sehnsüchte kompensiert und das er nacheinander durch Ritalin, Kiffen und Sex zu ersetzen sucht, wird dabei dem langsamen Kampf seiner Eltern um den Fortbestand der Familie entgegengestellt.

Mag auch Keanu Reeves Rolle eine gewisse absurde Facette besitzen, insgesamt erzählt Videoclip Regisseur Mike Mills den Film erstaunlich konventionell. Jungstar Pucci, der auch hierzulande durch das Green Day-Video “Jesus of Suburbia” bekannt wurde, spielt Justins Wandel vom introvertierten Teenager, der schüchtern ersten sexuellen Erfahrungen entgegenfiebert, zum manisch auf Tabletten diskutierenden Superstrebers überraschend nuanciert.

Tilda Swinton liefert als seine Mutter in wenigen Szenen eine anschauliche Skizze einer Frau, die sich im Familienleben gefangen fühlt und immer intensiver über einen Ausbruch nachdenkt. Vincent D’Onofrios Vaterfigur macht die Hilflosigkeit eines Mannes spürbar, der immer das Gefühl hatte für seine Frau nicht gut genug zu sein, der miterleben muß, wie sie sich immer weiter von ihm entfernt, während der Sohn schulische Erfolge feiert und droht selbständig zu werden.

Natürlich hat man das alles schon einmal gesehen. Auch in The Thumbsucker wird weitgehend bekanntes Terrain beackert, wirklich neue Erkenntnisse und Einsichten hat Thumbsucker nicht zu vermitteln und bleibt bisweilen etwas zu sehr an der Oberfläche hängen.

Als besserer Vertreter des Genres ist er dank seiner guten Schauspieler, die das durchwachsene Drehbuch über einige Schwächen hinweg retten dennoch empfehlenswert.

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Ulrich Behrens

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9.0Herausragend

„Wenn die Weltmeere umkippen, dann ist das auch unser Ende”, verkündet Teenager Rebecca (Kelli Garner) im Debattierclub der Schule einer Kleinstadt in Oregon. Wenn einer mit 17 Jahren noch am Daumen lutscht, wie ihr Schulkollege Justin (Lou Taylor Pucci), dann ist das eine mittlere Katastrophe für seine Umgebung. Trotz solcher welterschütternder Themen, lässt es Mike Mills in seinem Debutfilm ruhig zugehen. Mills, der bis dahin vor allem Musikvideos, Werbeclips, Kurzfilme und Dokumentationen gedreht hatte, schildert die Geschichte Justins und zugleich die seiner unmittelbaren Umgebung, seiner Familie, Schulfreunde, Lehrer und des Zahnarztes Lyman (Keanu Reeves) in einer erstaunlich unaufgeregten und nicht eklektizistischen Weise.

Justin, der Thumbsucker, muss gestört sein, darin sind sich alle einig. Und auch sein Lehrer Geary (Vince Vaughn), die Rektorin, seine Eltern (Vincent D'Onofrio, Tilda Swinton) und sein psychologisierender Zahnarzt, der ihm alle paar Wochen die Zähne richten muss, meinen, es müsse etwas unternommen werden. Selbst Justins kleiner Bruder Joel (Chase Offerle) glaubt, Justin habe eine Riesenmacke, weil der noch nie mit einem Mädchen gevögelt habe.

Diese unaufdringliche Geschichte erzählt von einem Riesen-Soziotop, in dem die Entwicklung des Individuellen oft erschwert wird durch die Überfürsorge einer Gemeinschaft, die alles kontrollieren und heilen will.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Mit viel Einfühlungsvermögen entwirft Regisseur und Drehbuchautor Mike Mills die Welt des Jugendlichen zwischen Sein und Schein.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Thumbsucker" ist einer dieser filmischen Geheimtipps. Der Film ist sicher nicht jedermanns Geschmack, doch wer dich mit ruhigen Dramen anfreunden kann und auf eine interessante Geschichte mehr Wert legt als auf Krawllaction, der sollte sich den Film unbedingt ansehen.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.5Sehenswert

Alles in allem hat mir der Film ganz gut gefallen. Man kann den Film gut als einen “ruhigen Problemfilm aus dem Jugendlichen-Milieu” beschreiben. Zwar gibt es im kompletten Film keine wirklichen Highlights, keine letztendliche Problemlösung mit Super-Happy-End, aber gerade dadurch, dass der Film meist sehr realistisch wirkt, gewinnt er bei mir viel Sympathien. Besondere Sympathien gewann ganz nebenbei auch Kelli Garner, die im Film die erste Liebe von Justin darstellt (Thema “Hormonbewerter”).

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Die Leiden des jungen Justin mit nervig hippen Soundtrack der Polyphonic Spree und einem Vince Vaughn, der auch mit nerdiger Brille ein ewiger Party-Crasher bleiben wird.

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Kommentare (17) — Film: Thumbsucker

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geheimer333

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Bewertung6.5Ganz gut

Thumbsucker. Irgendwie ein komischer Film. Selten einen Film mit so vielen Höhen und gleichzeitig so vielen Tiefen erlebt.

Der Film bietet eine recht vielversprechende Handlung: Justin Cobb, ist ein zurückhaltender Teenager, der im extremsten von seiner Familie und seinem gesamten Umfeld beeinflusst wird. Dass er immer noch nicht mit dem Daumenlutschen (siehe Titel) aufgehört hat, ist wohl auf diese Probleme zurückzuführen.
Doch dann wird ihm von seiner Schulleiterin (!) ADHS prognostiziert und ihm wird Ritalin empfohlen. Dadurch wird er selbstbewusster, ein ganz anderer Mensch, ob das so gut ist weiß er selber nicht...

Hört sich sehr nach einem Drama an, weniger nach einer Teeniekomödie oder einem Indie-Film. Das ist es auch, genauso wie ein Indie- und Coming of Age-Film. Nur eine Komödie ist es eben nicht.

Der Film fängt grandios an, in den ersten 20 Minuten, werden die Unsicherheiten von Justin gezeigt, teilweise sehr im Stil von "Ben X".
Kurze Zeit später driftet der Film aber sehr, vom Beginn ab und kann sich nicht entscheiden was er sein will. Mike Mills steckt viel zu viel in einen Film. Gesellschaftskritik, Liebe, Psychische Störungen, Mobbing, Medikamente, Träume, Betrug ALLES! Das ist alles aber so minimal vorhanden, dass nichts richtig beim Zuschauer ankommt.
Außerdem ist das Ende, so kitschig, unglaubwürdig und einfach schlecht, dass ich ein paar mal aufstoßen musste!
Der ganze Cast, vor allem aber Keanu Reeves als Zahnarzt (Da gibt es eine geniale Szene!), haut aber einiges wieder raus.

Fazit: "Thumbsucker" ist ein Film, der viel zu viel sein will. Das geht teilweise in die Hose. An sich handelt es sich aber um einen Film der in seinen Ansätzen sehr gut ist und den man sich durchaus ansehen darf.

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Unterhaltsamer Coming of Age-Plot mit himmlischem Cast, was daran liegt, das Schauspielgrößen wie Swinton oder D'Onofrio außerhalb ihres gewohnten Rollenschemas besetzt sind. Besonders Reeves als Esoterik-Zahnarzt war selten so gut. Streckenweise fühlt sich das ob der subtilen Skurillität an, wie ein "Solondz light", nur weit mehr in der Normalität verhaftet und weniger mit dem Bizarr-Holzhammer. Für eine auffällige Satire dann aber doch zu leise und gewöhnlich, ja vielleicht mutlos.

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J!GS4W

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Bewertung7.0Sehenswert

Loser auf dem Weg zum Erfolg. Das klingt zwar öde und irgendwie altbacken, glücklicherweise ist das nicht wirklich die Story des Filmes, da man sich hier mehr auf den Protagonisten Justin als Charakter konzentriert hat und zeigt, wie er den Schritt schafft sich selbst zu akzeptieren und sich kennen zu lernen. Toll sind all die Nebenrollen, von der unzufriedenen Mutter Tilda Swinton über den Debatierklublehrer Vince Vaughn bis hin zum abgedrehten Zahnarzt / Psychologen Keanu Reeves. Alle machen eine super arbeit und helfen dem Jungschauspieler Lou Taylor Pucci sich in seine Rolle einzufinden und außerordentlich überzeugend zu wirken. Dass man Ähnliches aber wohl schon mehr als einmal in Filmen kennen gelernt hat, gibt aber dann doch irgendwo Abzüge, da es an Überraschungsmomenten und spritzigen neuen Ideen einfach mangelt. Trotzdem ist das Loser-Portrait super geglückt und die Einwirkungen in Form von Druck und Misserfolgen sind als Gründe glaubhaft eingesetzt worden. "Beginners" hat mich aber von Mike Mills deutlich mehr erfasst und mitgenommen.

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Silusss

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Bewertung7.5Sehenswert

Mike Mills gelingt es mit einfachen stilistischen Mitteln, eine Welt zwischen Realität und Fiktion, eines ganz normalen Jugendlichen zu entwickeln. Und wirft dabei eine interessante Parallele zwischen Zahnarzt (Keanu Reeves) und Daumenlutscher auf, die allerings ein wenig mehr vertieft hätte werden können. Dennoch ein unterhaltsamer und überdachter Filmstreifen!

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stuforcedyou

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz still und leise kommt »Thumbsucker« daher, fast schon etwas zu leise, doch wenn man sich den Stil des Film gewöhnt hat (wenn man dass überhaupt will) erhält man einen wunderschöne Tragikkomödie über Individualismus, voller sarkastischer Stiche, garniert mit einem lockerleichten Pop-Soundtrack. So schön kann Daumenlutschen sein.

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Emphatisch-symphatische Geschichte vom langsamen
Abschied aus der Kindheit, hin zum jungen
Erwachsenen. Das passiert ohne große Dramatik,
Tragik oder sonstigen Knalleffekten.

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dae-su

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach einem äußerst atmosphärischen Prolog wird man mittenrein geschmissen in eine Vorzeige-Coming-of-Age-Geschichte, die mehr als auffällig, jedoch nicht weniger stimmig im Kleide der jüngsten Indie-Film-Bewegung daherkommt. In der vieköpfige Familie um den 17jährigen Justin Cobb hat jeder mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen - dass Justin noch immer am Daumen lutscht ist da nur eines der Probleme, mit denen sich die 92minütige, äußerst kurzweilig geratene Geschichte auseinandersetzt.
Neben dem verschüchterten Justin, der - von allen Seiten beeinflusst - seinen Weg ins Leben eines Erwachsenen finden muss, sehen sich auch seine (nur mit Vornamen angesprochenen) Eltern mit existentiellen Problemen konfrontiert. Papa leidet noch immer unter seiner gescheiterten Baseball-Profikarriere. Mama träumt vom Leben mit den Fernseh-Promis und sucht ihr Glück in Kornflakes-Pappschachtel-Gewinnspielen. Der jüngere Bruder spielt neben dem neurotischen Justin immer nur die zweite Geige. Der Hippie-Zahnarzt versuchts mit Hypnose. Und dann gibt es da natürlich auch noch das Mädchen, hinreißend, gebildet, spannend. Und nachdem diese Prämisse klar geworden ist, geht die ganze Nummer erst richtig los.

Die hervorragende Besetzung, der stimmige Soundtrack und die wundervollen Cinemascope-Aufnahmen von Kameramann Joaquín Baca-Asay heben THUMBSUCKER aus der Masse an mittelmäßigen kleinen Indie-Filmchen heraus: Es fehlt weder an Charme noch an Wärme oder Herzlichkeit. Schnell sorgt die gefühlvolle Inszenierung für Mitgefühl mit den Figuren - und schafft es am Ende sogar, ein kleines Hochgefühl beim Zuschauer auszulösen. Justins Ausbruch aus der beengten Welt des Teenagerdaseins scheint die logische Konsequenz des Vorangegangenen zu sein. Und eben diese Konsequenz, die in ihrer Schrulligkeit dennoch Genrekonventionen folgt, ohne langweilig zu werden, macht THUMBSUCKER sehenswert.

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duffy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ausserordentlich gut besetzter und gespielter Indiefilm . Einfühlsam, aber komplett ohne aufgesetzte Dramatik. Das macht die ganze Geschichte wunderbar glaubhaft und regt zum Nachdenken an, allerdings auf eine sehr positive Weise.
"Feelgood" wäre vielleicht etwas übertrieben, aber man hat das Gefühl eine schöne und hoffnungsvolle Story miterlebt zu haben.

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CapitanKnaecke

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...und in der Mitte gepflegt einzuschlafen!

Im Vorfeld hörten sich die Kritiken alle ähnlich an. Meins war es leider nicht, trotz ansprechender Basis (Indie-Dramödie, Mr. Gesichtsausdruck als Zahnarzt)


Janus Winter

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Bewertung6.0Ganz gut

Amerikanisches Indie-Kino, wie es im Buche steht. Nett und beschaulich. Aber NETT ist bekanntlich die kleine Schwester von SCHEISSE. Hier reibt sich nichts, es wird keine Stellung bezogen, es bleibt deskriptiv. Auf der Berlinale 2005 wurde der Film gefeiert - der silbern...e Bär für Hauptdarsteller Lou Taylor Pucci geht auch in Ordnung. Für den goldenen Bären reichte es am Ende nicht - besser ist...

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Grohacke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Leise und großartig. Und vermutlich die künstlerisch wertvollste Leistung von Keanu Reeves jemals.

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Seppeline

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Bewertung5.5Geht so

Das Wort "Komödie" sollte man gleich streichen, denn lachen kann man bei diesem langatmigen und zähen Drama nicht wirklich. Das Handeln der Protagonisten wirkt konsequent gleichgültig und oberflächlich, als Zuschauer findet man keinen Zugang zu den Charakteren.
Die als skurille Typen angelegten Nebencharaktere mit Keanu Reeves und Vince Vaugn zu besetzen, ist zudem mehr als fragwürdig.

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ellen_ripley

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Bewertung3.0Schwach

mühsam durchgehalten.

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Acry

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Bewertung5.0Geht so

Ein eher langweiliges Drama (warum als Genre Komödie mit angegeben wird, weiß ich nicht), das tiefgründig und philosophisch erscheinen will. Ansätze sind da, aber das hat bei Weitem nicht gereicht, außerdem war der Soundtrack ziemlich nervig und möchtegern Indie.

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Dr Herbert West

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Der Film wechselt von Handlungsstrang zu Handlungsstrang.


patcharisma

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Zutaten von blöden Schauspielern, die zur Imageaufwertung auch mal im Indie-Film spielen (Reeves), über den obercoolen Soundtrack und dem gestylten Plakat implizieren den typischen Anspruch dieser Sorte Film mit dem üblichen "bösen" Humor & der Gesellschaftskritik dazu; also die auf ein typisches pseudo-aufgeschlossenes Publikum zugeschnittene Tragigkomödie mit der gutmenschlichen Botschaft ("Bleib wie Du bist").

Leider ist das öde Drama (Humor hats nämlich nicht) im typischen Gut/Böse-Kontext gefangen, dramaturgisch miserabel und grad selbst so langweilig wie die Tranquilizer-Pillen, die es verdammt.

Auch meine persönliche Göttin Tilda Swinton verblasst hier vollends. Man spürt ihr die Langeweile mit der Rolle geradezu an.

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lockodox

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Bewertung6.0Ganz gut

jeder hat sein päckchen zu tragen

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annaberlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Bisschen langweilig, aber ganz netter Film über den ewig daumenlutschenden Justin. Keanu Reeves in einer abgefahrenen Nebenrolle!

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Tobias

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr schönes, klassisches liberales amerikanisches Indiefilmchen. Super Soundtrack. Skurrile Nebenrollen. Sehr nett. Aber auch ein bisschen langweilig.

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