Illuminati
Angels & Demons (2009), US Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 13.05.2009
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16878 Bewertungen
213 Kommentare
Keine
von Ron Howard, mit Tom Hanks und Ayelet Zurer
Robert Langdon entdeckt Beweise dafür, dass die mächtigste Untergrundbewegung der Geschichte, ein uralter konspirativer Geheimbund, den man als “Die Illuminati” kennt, wiederauferstanden ist. Kurz darauf wird er damit konfrontiert, dass die katholische Kirche, der zutiefst verhasste Erzfeind der Illuminaten, einer tödlichen, existenzvernichtenden Bedrohung ausgesetzt ist. Nachdem Langdon herausgefunden hat, dass eine unaufhaltbare Illuminati-Zeitbombe tickt, die noch am gleichen Tag zu explodieren droht, fliegt er unverzüglich nach Rom, wo er sich mit der schönen und rätselhaften italienischen Wissenschaftlerin Vittoria Vetra zusammentut. Gemeinsam machen sie sich auf zu einer atemlosen, actionreichen Hetzjagd quer durch die ewige Stadt, durch versiegelte Krypten, gefährliche Katakomben, verlassene Kathedralen – und sogar mitten hinein ins Herz des geheimsten und best bewachten Grabgewölbes der Welt. Langdon und Vetra folgen einer 400 Jahre alten Spur altertümlicher Symbole, auf der die einzige Hoffnung für das Überleben des Vatikans ruht.
Mehr Bilder (26) und Videos (6) zu Illuminati
Cast & Crew
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Ron Howard
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Tom Hanks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Langdon
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Ewan McGregor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carlo Ventresca
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Ayelet Zurer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vittoria Vetra
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Stellan Skarsgård
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Armin Mueller-Stahl
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Nikolaj Lie Kaas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Gray
Regie
Schauspieler
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Thure Lindhardt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chartrand
-
David Pasquesi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vincenzi
-
Cosimo Fusco
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pater Simeon
-
Victor Alfieri
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-
Franklin Amobi
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-
Curt Lowens
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-
Bob Yerkes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Guidera
-
Marc Fiorini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Baggia
-
Carmen Argenziano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Silvano Bentivoglio
-
Howard Mungo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Yoruba
-
Rance Howard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Beck
-
Steve Franken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Colbert
-
Gino Conforti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Pugini
-
Elya Baskin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Petrov
-
Richard Rosetti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal
-
Silvano Marchetto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal
-
Thomas Morris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Urs Weber
-
Akiva Goldsman
- Genre
- Verschwörungsthriller
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Vatikan
- Handlung
- Bombendrohung, Geplanter Mord, Illuminati, Katholische Kirche, Papst, Roman, Symbolik, Symbologe, Verschwörung
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Illuminati
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- Illuminati: critic.de

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Kritiken (23) — Film: Illuminati
Anj S: Mann beisst Film
Kommentar löschenHollywood-Mainstream? – Vielleicht, aber dafür von der besseren Sorte. „Illuminati“ ist keine Minute langweilig oder gar zu langatmig. Die über zwei Stunden Filmlänge sind gefüllt mit Spannung, Wendungen, Neuentdeckungen. Die Grundidee hat einfach eine Menge zu bieten und verknüpft gekonnt historische sowie naturwissenschaftliche Gegebenheiten mit Fiktion zu einer komplexen, abenteuerlichen Story. Die aufwändige Geschichte hat aber dennoch einen Haken. Wer nicht gerade kurz vor dem Filmabend das Buch von Dan Brown gelesen hat oder sich mit der Institution Kirche und ihrer Geschichte sowie neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Antimaterie auskennt, dürfte im Laufe des Films schon das eine oder andere Fragezeichen vor sich herschieben.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDer Film macht keinen der Fehler, die DA VINCI CODE zum Schnarchfest runterpegelten. Spannende, temporeiche, sagenhaft aufwendige Kinounterhaltung, die bestens unterhält und einen ausgezeichneten Tom Hanks das präzis besetzte Ensemble anführen läßt. Für Ron Howards Verhältnisse bemerkenswert geschlossen und wirkungsvoll inszeniert, frei von jeglicher Sülzerei und ohne Durchhänger; in seiner wunderbaren Stringenz ein im besten Sinne oldschooliger Blockbuster und eine abenteuerliche Schnitzeljagd vor der atemberaubenden Kulisse Roms.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Bei allen logistischen Kreuzbandrissen, realitätsfremden Knochenbrüchen und einiger Vorhersehbarkeit im Spiel mit der Offenbarung des wahren Drahtziehers, landet „Illuminati“ am Ende dennoch nicht wie befürchtet in der Abstiegszone, sondern positioniert sich in der oberen Tabellenhälfte des Kinojahres 2009, zwar mit einigem Abstand zur Spitze, aber weit vor manch anderer kolossaler Enttäuschung. Einige völlige Verrücktheiten aus Dan Browns Roman ersparen einem die Autoren Akiva Goldsman und David Koepp außerdem noch, wie etwa beim Verzicht der Liebesgeschichte zwischen Langdon und Vittoria und beim Showdown. Der Film ist sicher nicht der Sieg des Blockbuster-Kinos gegen dessen typische Schwächen, aber er ist ein technisch ausgezeichneter Hochglanzvertreter, der die gröbsten Schwächen des Vorgängers mit einer gehörigen Steigerung von Action und Spannung vergessen macht und seinen Dienst als Sequel damit übererfüllt. Salvatore Totino leistet gelungene Kameraarbeit, Designer Daniel Orlandi liefert schöne Kostüme, Hans Zimmer variiert seinen Score aus dem Vorgänger sehr hörenswert, wenn auch teils zu dick aufgetragen. Die Ankunft der Kardinäle beispielsweise wird derart bombastisch von Zimmers Musik untermalt, als trete Gott selbst zur Papstwahl an, dabei steigen nur ein paar alte Männer in wallenden Gewändern aus schnöden Reisebussen. Doch bis auf solche gelegentlichen Aussetzer sitzen die Flankenwechsel vom visuellen zum akkustischen und zurück. Das mea culpa, jene christliche Formel des Schuldbekenntnisses, die „The Da Vinci Code“ ob seiner mangelnden Qualitäten sprechen musste, muss „Illuminati“ jedenfalls nicht abverlangt werden.[...]
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Illuminati weiß von Anfang an, eine interessante Geschichte zu erzählen, die den Zuschauer, auch den, der die Bücher nicht kennt, fesselt. Temporeich geht es voran, im Vergleich zum Vorgänger weniger dialoglastig und actionreicher.[...]
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Anders als im ersten Teil “Da Vinci Code”, der durch ständig wechselnde Schauplätze und hektische Szenenwechsel sehr unausgegoren wirkte, hat Howard hier das Timing deutlich besser im Griff. Die rasante Jagd durch die historischen Stätten Roms wirkt deutlich fokussierter und langweilt trotz 138 Minuten Spielzeit nicht. [...]
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenBrown ist wirklich einer der dümmsten Schriftsteller überhaupt. […] Das ist ein schrecklicher Film mit kaum zu übersehender Verachtung für seine Zuschauer. Bitte schauen Sie ihn sich nicht an – oder noch so eine Katastrophe könnte nächsten Sommer auf uns warten…
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lara-salina 2009/08/18 20:13:06
Antwort löschenwas sool das heißen der film ist einsame spitze wenn ich das von dir lesen wird mir echt flau im magen...!!!!
rockschlumpf 2009/09/17 21:46:21
Antwort löschenDer Film ist Dreck! Absoluter Dreck, der nichts mehr mit dem ursprünglichem Buch zu tun hat.
Nichts gegen Brown, eher gegen dieses absolut schwache Drehbuch. Aufn Müll damit.
gudeproduction 2009/10/09 14:13:09
Antwort löschenwaas?? der film ist genial!
verstehe nicht wie man einem solchen film nur 0 punkte geben kann.
Nahtigall 2010/01/14 12:09:32
Antwort löschen@chris Tookey. Spricht da aus dir vielleicht ein Hardcore katholik der sich auf`s Kreuz getreten fühlt?
wahrerkrieger 2011/04/14 23:41:04
Antwort löschen@ chris tookey: du hast ja bestimmt auch nur den trailer gesehen!
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gewichtslimit 2011/04/17 16:16:41
Antwort löschenein film muss nicht an dem buch gemessen werden aus dem er entsteht! Und ohne das buch gelesen zu haben kann ich sagen der film is spitze
wahrerkrieger 2011/04/25 12:00:33
Antwort löschen@gewichtslimit: Da hast du recht
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Illuminati ist also ein leidlich spannender Mystery-Thriller, der von einer Empfehlung ein gutes Stück entfernt ist, handwerklich aber gut genug gemacht ist, um durchaus guckbar zu sein. Tom Hanks spielt wie immer sich selbst und der Rest gibt sein Bestes, was aber immer noch zu wenig ist, um den Film in Erinnerung zu behalten.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenIm Kino läuft's andersherum; wird der literarische Vorgänger zum Nachfolger. Und wenn Robert Langdon (Tom Hanks) auf den Plan tritt, sind die Kirchenoberen in Hab-Acht-Stellung. Nachdem der von Dan Brown erdachte Harvardprofessor und Symbologe 2006 den "Da Vinci Code" geknackt hat, stößt er nun wiederum auf Hinweise, die die katholische Kirche in ihren Grundfesten erschüttern. Die mächtigste Untergrundbewegung der Geschichte, ein konspirativer Geheimbund und Erzfeind der Gottesgläubigen ist auferstanden: die Illuminaten.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenBlutleerer Budenzauber: zweieinhalb Stunden in Rom - da wäre ich lieber fünf Stunden in Wanne-Eickel gewesen - gepflegte Langeweile trotz aufwändiger Illumination und illustrer Besetzung in der neuen Dan-Brown-Verfilmung: Man würde ja denken, dass man aus diesen Zutaten ein leckeres Kinogericht zaubern können sollte: Ermordeter Papst, Antimaterie, Verschwörung, Tom Hanks, Verfolgungsjagd, als Kulisse Rom … Ron Howard kann es nicht. Sein Film ist hektisch, wo er schnell sein soll, laut, wo er charmant sein soll und dämlich, wo er aufregend sein könnte. (Mehr im Podcast)
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenOffensichtlich verhält sich die Qualität von Filmen, die auf Dan Browns Filmen basieren, direkt proportional zur Frisur von Tom Hanks. Illuminati ist besser, wenn auch nicht viel, als Da Vinci Code. Die Story ist jedoch weniger interessant und an den Haaren herbeigezogen.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenHoly Crap! Ansonsten flotter und noch frenetischer als der Vorgänger, und mindestens genauso meschugge.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Letztlich lebt „Illuminati“ aber natürlich von seiner Atmosphäre. Rom und der Vatikan geben eine wunderbare Kulisse für den Film ab, der sich diese Mystik ja zu erklärten Funktionsvorrausetzung gemacht hat. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch wieder der Score von Hans Zimmer, der auch hier wieder ganze Arbeit geleistet hat. Episch, monumental und eindringlich hat er eine musikalische Untermalung für den Film geschaffen, der durch Choräle dominiert und geprägt wird. Wenn am Anfang und am Ende, in leicht abgewandelter Form, das schon im Vorgänger gebrauchte Theme „Chevaliers de Sangreal“ erklingt, eine der besten Kompositionen Zimmers überhaupt, dann weiß der Zuschauer sofort wo er sich befindet, und was ihm in den folgenden zwei Stunden erwartet. Mit anderen Worten: Wer den ersten Teil „Sakrileg“ mochte, wird - da kann man sich ziemlich sicher sein - auch „Illuminati“ zu goutieren wissen. Wer jedoch schon mit dem ersten Teil nichts anfangen konnte und Ron Howard sowieso für einen Stümper hält, der sollte tunlichst einen Bogen um diesen Film machen, der nämlich so ziemlich auf dem Niveau des Vorgängers spielt.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenSeine gelegentlich aufflackernde Spannung zieht "Illuminati" zunächst vor allem aus der Frage, ob Langdon rechtzeitig die nächste Kirche findet, um die Kardinäle vor dem qualvollen Tod zu retten. Je näher der Film aber dem Geheimnis kommt, desto mehr gewinnt er an Tempo und verkneift dabei weitere ausbremsende historische Diskurse. Dass Regisseur Howard diesmal rein gar nichts Böses gegen die Katholische Kirche im Schilde führt, ist spätestens nach dem gnadenlosen Over-the-Top-Finale mit all dem Antimaterien-Brimborium klar, in dem Lächerlichkeit, Märtyrerbombast und Überraschungseffekt dicht beieinander liegen.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenLeider ist Ron Howards Regie insgesamt zu ernsthaft, zu verkrampft ob der hohen "production values" , denn Illuminati bietet Szenen, die in ihrer grellen Symbolik durchaus Unterhaltungswert besitzen. Der glaubenskritische Aufklärer Langdon muss beispielsweise selbst die ein oder andere Feuertaufe bestehen, als er auf etwas göttliche Fingerkraft angewiesen ist. Oder: ein päpstlicher Camerlengo (Ewan McGregor), der selbst zum Himmelflug antritt. Ob solcher Momente versteht man den Argwohn der Kirche gar nicht mehr.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenAnsonsten hat die Bildsprache ein Niveau das von jeder Oberammergauer Passionsinszenierung an Doppelbödigkeit und Subtilität übertroffen wird. Ruß, Asche, Scheiterhaufen, ein paar Folter- und Gemetzelszenen, wie die Katholiken halt so sind, Blitz und Donner am Ende, dazwischen etwas religiöser Hokuspokus, Hosianna, Jehova und Ave Maria. Das alles hat das Kino von Carl Theodor Dreyer ("Die Passion der Jeanne d'Arc") bis Mario Bava ("Die Stunde, wenn Dracula kommt") schon so viel besser gekonnt. Dieser Film ist ein wahrhaft teuflischer Plan. Ein Angriff Satans auf unsere Geschmacksnerven. Denn der Teufel sitzt schon längst in Hollywood. Vielleicht ist er evangelisch? Der Rest ist Schweigen.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenWer “The Da Vinci Code – Sakrileg” mochte, wird vermutlich auch an “Illuminati” Gefallen finden. Und wirklich schlecht ist der Film ja auch nicht. Nur halt auch nicht gut, sondern erneut erschreckend durchschnittlich. Ron Howard ist einfach kein Spannungsregisseur – und Tom Hanks ist nicht Jack Bauer …
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenEigentlich, das heißt nach dem gleichnamigen Roman, hätte es sich bei Illuminati um ein Prequel zu The DaVinci Code handeln müssen, allerdings ist daraus ein Prequel geworden. D.h., dass sich die eine oder Andere kleine Anspielung auf den vorangegangenen Film eingeschlichen hat.
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gewichtslimit 2011/04/17 16:23:09
Antwort löschenaus einem Pequel wird ein Prequel...
interresant
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEs überrascht das es genau die unzweifelhaften Qualitäten seiner zweifelhaften Bücher sind, die Ron Howard in seinen Verfilmungen absolut gnadenlos versemmelt. Dan Browns Werke bieten nicht viel, aber immerhin Tempo und Rasanz und man merkt erst nachdem man sie verschlungen hat, wie doof das Ganze eigentlich ist. Howards Umsetzung ist auch beim zweiten Teil (das Buch spielt eigentlich vor DaVince Code - wird hier aber als Sequel inszeniert) niemals rasant oder spannend und man merkt schon während des Guckens genau wie doof das alles ist. Der Film dümpelt von einer gemütlichen Szene zur anderen und wäre nicht Hans Zimmers chorgeschwängerter Hysterie-Soundtrack, der die Zuschauer immer wieder wach brüllt, so könnten die Zuschauer entspannt den ersten Akt durchschlummern ohne irgendetwas zu verpassen. Zwar wird durch sporadische Action-Versuche und wirr herumrasende Autos immer wie suggeriert, dass hier ein Wettlauf mit der Zeit stattfindet, aber spätestens wenn Langdon wieder schwadroniert oder sich Camerlengo mit der Konklave im Flüsterton unterhält, kommt der Film zum Stillstand.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenFürchtet euch nicht! Dies sei vorneweg gesagt: „Illuminati“, Teil zwei der kulturhistorischen Schnitzeljagd von Bestseller-Fließband-Schreiber Dan Brown, ist recht unterhaltsam und weit von der filmischen Katastrophe „The Da Vinci Code“ entfernt. Tom Hanks wird nicht Papst und auch Armin Mueller-Stahl erhält für seine Routine nur begrenzte Leinwandzeit. Dafür kommt in Rom italienisches Design vom Barock-Architekten Bernini bis zu den geschwungenen Linien der Lancia schön ins Bild. Und Ewan McGregor wechselt seine Glaubensrichtung opportunistisch von Jedi-Ritter zu Papst-Anwärter. Der Titel „Kirchen-Skandalfilm“ bleibt jedoch vakant, wohl bis zur „Päpstin“ von Sönke Wortmann.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRon Howard stellt erneut seine Fähigkeiten als Regisseur von tadellosen Unterhaltungsfilmen unter Beweis. «Angels & Demons» ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend und schwungvoll inszeniert. Das Drehbuch ist gleichsam elegant und zweckdienlich.
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Alle Kritiken (23)
Kommentare (190) — Film: Illuminati
Kommentar schreibenBasilikum 2012/05/28 21:47:03
Kommentar löschenGanz dünne! Vor diesen Dan Brown Hype hatte das Buch wenigstens noch was. Übereinstimmung mit Buch gleich 0
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T-Rex 2012/05/13 03:28:33
Kommentar löschentolles rätselraten mit tom hanks in bestform
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ebda3522 2012/04/18 16:06:17
Kommentar löschenSo wie „Sakrileg“ ist „Illuminati“ ein flott inszenierter und gut gemachter Film der blendend unterhält – passt absolut!
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Titan30 2012/04/12 19:47:02
Kommentar löschenbesser zum Buch greifen und kopfkino machen
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JackoXL 2012/04/12 01:33:47
Kommentar löschenNachdem ich bei "The Da Vinci Code" im Kino kurz wegnickte (das passiert mir so gut wie nie) und ich auch nach der späteren DVD-Sichtung gedacht habe "kein Wunder", habe ich "Illuminati" ignoriert. Erst die dritte TV-Ausstrahlung hab ich bis zum Schluss gesehen. Der Nachfolger zum (literarischen) Nachfolger hat mir besser gefallen, hatte ich aber auch so erwartet.
Dazu muss ich sagen, ich mag die Bücher von Dan Brown, "The Da Vinci Code Code" wie "Illuminati". Keine große Literatur, als schön in wenigen Tage lesbarer Thriller taugen die Beiden prima. Schon beim Lesen war für mich klar, "Illuminati" muss der bessere Film werden (das daraus früher oder später eine Leinwandadaption folgen würde war so sicher wie das Illuminati in der Kirche). "The Da Vinci Code" war zu dialoglastig, zumindest für das Medium Film. Die Umsetzung war nah am Buch, deshalb nicht optimal geeignet. Die langen Schlussfolgerungen und Erklärungen, die im Roman interessant und unterhaltsam waren, konnten eine Film nur dehnen und ausbremsen.
"Illuminati" war schon im Buch actionlastiger, hatte im Kopf erfundene Szenen, die sich besser für einen Film eignen würden. So ist es auch, das macht ihn besser als "The Da Vinci Code". Reicht aber für mich nicht als "echt gut".
Dafür ist mir das Gesamtwerk doch noch (trotz gewisser Änderungen) nicht zackig genug. Mehr Tempo, mehr Drive, ähnlich guter Cast wie beim Vorgänger/Nachfolger, aber kein bleibender Eindruck. Alles bleibt zu oberflächlich, zu wenig wirklich mitreissend. Das ist ganz nett und unterhaltsam, mir fehlt Charme und Seele. Alles recht souverän abgehandelt, aber das, was den Roman für mich spannend bis zum Schluss machte, ist hier nur in der FDH-Version vorhanden. Nichts war wirklich schlecht, zu wenig war richtig gut.
Da ich "The Da Vinci Code" (trotz Schlafmützenabzug) noch 5 Punkte gegeben habe, bekommt "Illuminati" 6. Besser, aber nicht das, was daraus machbar gewesen wäre.
Schade Schokolade, so ist das halt mit viel Blockbusteranspruch und zu wenig Profil (nicht auf den Roman bezogen, aus der Geschichte müsste ein 7 Punkte + Film drin gewesen sein).
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cpt. chaos 2012/04/12 13:26:56
Antwort löschenIch fand zwar "Sakrileg" ein wenig besser, aber wie du es letztendlich begründest, sind deine Bewertung und dein Kommentar absolut stimmig und nachvollziehbar!
JackoXL 2012/04/12 14:00:09
Antwort löschenSo geht es mir auch oft bei deinen Kommentaren, wenn du wieder mal einen von mir geschätzen Film zerlegst.;)
cacavas61 2012/04/12 16:56:18
Antwort löschenIch find halt Tom Hanks allgemein nicht so toll.
O.k., in "Forrest Gump" und "Catch Me If You Can" war er nicht schlecht.
cpt. chaos 2012/04/12 17:17:36
Antwort löschen@JackoXXXL: Ach Hase, ich mach´s auch irgendwann wieder gut, versprochen! ;o)))
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JackoXL 2012/04/12 22:23:16
Antwort löschen@cacavas: Hanks ist auch nicht mein Liebling, trotz zweifelsfreien Können.
@cpt.: Finde das irgendwie geil, dass du oft so viel zu nörgeln hast. Wenn dann ein Film von dir 'ne 7 bekommt, heißt das ja verdammt viel.;)
cpt. chaos 2012/04/13 09:12:47
Antwort löschenAlso für mich wird´s ab ner 6 interessant, mit einer 7 huldige ich all die Filme, die eine unbestrittene Daseinsberechtigung in meiner Filmsammlung genießen! Um dich nicht weiter an meinen zurükhaltenden Bewertungen zu stören, rechnest du einfach einen Punkt hinzu! ;o)))
halifa167 2012/04/10 10:09:02
Kommentar löschenDer Film ist nicht schlecht, aber er ist auch nicht besonders toll. Vor allem, weil sie an einigen stellen sehr weit vom Buch abgewichen sind, bin ich nicht übermäßig begeistert. Wer das Buch nicht kennt, dem wird der film aber bestimmt besser gefallen.
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hrxuuuu 2012/04/09 20:53:48
Kommentar löschenSelbst wenn Tom Hanks das oberste Haupt verkörpert, macht der Film auf mich einen uninterressanten Eindruck, schon Alleine wenn man weiss dass der Film mit dem Vatikan etwas zu tun hat, schwebt die interesse direkt ins Schwarze. Der Film sollte mich auf andere Gedanken und Spannung locken, doch leider fragte ich mich immer: "Was zum Teufel"?
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xTheSe7en 2012/02/23 21:07:51
Kommentar löschenDer Film mag vielleicht ganz nett sein, behandelt aber nur rund 20% der eigentlichen Geschichte - des Buches.
Und ja, natürlich kann eine Buchverfilmung nur selten besser bzw. gleichgut sein als/wie der Film, aber bei dem Film ist für meinen Geschmack zuviel verloren gegangen und durch billige Action/Pseudo-Psychokram ersetzt worden.
6,5 für "in Ordnung"- wenn man sich den Film unvoreingenommen anschaut.
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G.a.G Spencer 2012/02/10 15:01:09
Kommentar löschenVon Anfang bis Ende höchstspannung pur und Tom Hanks in seiner Paraderolle!!!
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AgentGuhl86 2012/02/02 10:54:56
Kommentar löschenIch muss leider sagen, dass meine Augen und Ohren viel Enttäuschung an mein Kleinhirn weitergeleitet haben. Natürlich war das Buch besser, aber darum geht es gar nicht. So gesehen passiert bei "Illuminati" ja nicht allzu viel - die Protagonisten und Antagonisten fahren durch Rom und durch den Vatikan - von A nach B nach C und wieder nach A. Das hätte man meiner Meinung nach viel flotter inszenieren müssen (wie z. B. à la 96 Hours). Prof. Langdons Weisheiten aus einem seiner vielen Bücher sind da immer etwas hinderlich um ein solches Tempo zu erreichen. Was trotzdem bleibt - immerhin gibt es ja doch 6 Punkte - sind wenn auch nicht allzu spannende, doch gute Unterhaltung vor einer beeindruckenden Kulisse der ewigen Stadt sowie des Landes darin.
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Drumhead92 2012/01/15 15:42:16
Kommentar löschenWie man aus einem so tollen Buch(eins meiner Lieblingsbücher), einen so schlechten Film machen kann, ist schon traurig. :( Echt schade...
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davidleeuw 2012/01/12 00:27:38
Kommentar löschenWas David Koepp und Akiva Goldsman und in letzter Instanz Ron Howard aus der Vorlage kreiert haben, grenzt schlichtweg an eine Frechheit. So wurden für das Filmskript alle interessanten Charaktere, Figurenkonstellationen und somit Eck- und Wendepunkte herausgeschrieben, die aus Dan Browns Roman, wenn auch nicht wirklich virtuos geschrieben, eine zumindest sehr spannende und abwechslungreiche Achterbahnfahrt gemacht haben.
Sicher fehlt es dem Film nicht an nötigem Tempo. Manchmal wünscht man gar, Howard würde mal den Fuß vom Gaspedal nehmen, um Luft für Gedanken und vor allem für Emotionen zu lassen. Stattdessen wird man ohne Unterlass mit Tom Hanks durch eine Schnitzeljagd durch Rom und den Vatikan gehetzt, der es zu allem Überfluss auch an Nachvollziehbarkeit und Logik mangelt.
So werden die 138 Minuten Laufzeit zu einer Qual für den Zuschauer, vor allem für den, der den Roman im Vorfeld gelesen hat.
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Taucher 2012/01/12 01:01:14
Antwort löschenKann ich nur beipflichten !!
Kiddoy 2012/01/11 03:47:24
Kommentar löschenIch liebe das Buch, doch der Film war echt mies!
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NWO@Movie 2011/12/16 02:20:17
Kommentar löschenDas Buch ist besser als der Film.
Beide geben eine Desinformation:
Die Illuminati versuchen die Kirche zu zerstören. Das ist eindeutig falsch.
Die Katholische Kirche gründete den Jesuitenorden um die Reformation zu bekämpfen. Und um alle Heretiker zu schlachten. Der Jesuit Adam Weishaupt gründete im 18. Jh den Illuminatenorden. Die Illuminati gründeten den Freimaurerorden um Protestanten anzuziehen. Forscht selbst nach.
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kahaujiko 2011/12/05 18:28:29
Kommentar löschenalso ich fand den film wirklich in keinem punkt wirklich überzeugend. beim ersten mal gucken bin ich eingeschlafen und habe mich dann noch ein zweites mal drangewagt (diesmal ohne somnale zwischenfälle), war aber nicht überzeugt, vor allem weil ich das buch als viel besser in erinnerung habe. aber ich finde ehrlich gesagt keine einzige bisherige dan brown verfilmung gelungen und werde mir die nächste auch nicht mehr antun
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Homer Sapiens 2011/12/02 22:29:19
Kommentar löschenEs lässt sich wohl kaum vermeiden, dass bei Buchverfilmungen der Inhalt gekürzt und teilweise verändert werden muss. Bei "Angels and Demons" wurde das Original jedoch total verstümmelt. Darüber, dass teils sehr wichtige Sachen, wie der gebrandmarkte Wissenschaftler oder die Entführung Vittorias, einfach weggelassen wurden, kann man sicherlich hinweg sehen. Jedoch nicht über das drastisch veränderte Ende: Im Film hat der letzte Kardingal (Baggia) überlebt und das letzte Illuminatizeichen (Diamant) wurde komplett durch ein anderes ersetzt. Da fragt man sich: Wieso eigentlich?. Duch diese Veränderungen (und dabei sind hier nur ein paar wenige erwähnt) ist auf jeden Fall die Genialität der originalen Story zum großen Teil verloren gegangen und der Film ziemlich enttäuschend. Schade eigentlich.
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Hellbilly 2011/11/19 01:24:29
Kommentar löschenOh Mann - ich stehe einfach auf Verschwörungstheorien. Und wenn es dann auch noch um Kirche oder Religion allgemein geht, ist bei mir sowieso alles verloren. Da kann man mir wirklich viel vorsetzen, ich werde es immer irgendwie interessant finden, auch wenn es schlecht gemacht sein sollte.
Aber das ist Illuminati ja gar nicht – finde die Umsetzung sehr gelungen. Tolle Bilder, tolle Musik, interessante und spannende Handlung. Nicht bis ins letzte Detail logisch durchdacht, aber das macht gar nix. Die gesamte Inszenierung ist einfach unheimlich stimmig und packend.
Die Kombination aus Geschichte, Mythologie, moderner Wissenschaft, ideologisch aufgeladener Intrigen und simpler Machtpolitik gibt viel her und wird dementsprechend dicht gestrickt. In den vielen kleinen Details sollte man sich einfach verlieren und auf Langdons Schnitzeljagd quer durch Rom mitnehmen lassen. Optisch bekommt man einen Leckerbissen serviert. Die Bilder der römischen Sehenswürdigkeiten und des Vatikans sind trotz vieler erzwungener Computerspielereien wirklich toll geworden und unterstreichen die düstere Stimmung des Films. Auch das Mischverhältnis von Action und ruhigeren Szenen wurde gut getroffen. Langdon darf ausgiebig vor sich hin sinnieren, bevor er aber zu viel in unnötige Feinheiten abtauchen kann, knallt es schon wieder irgendwo. Das fesselt in den Sessel, auch wenn mich persönlich mehr Feinheiten gar nicht gestört hätten. Zugunsten eines rasanten Erzähltempos wurde wohl darauf verzichtet. Und rasant geht’s wirklich zu – wie die Protagonisten hetzt auch der Zuschauer fast von Szene zu Szene. Teilweise muss man gut aufpassen, um nicht den Anschluss zu verlieren, im Endeffekt ist man aber nie gefährdet, auf der Strecke zu bleiben. Geschickt werden die verschiedenen Handlungsstränge in einem durchaus komplexen und dennoch verständlichen Gesamtbild zusammengeführt, ohne das Ende schon viel zu früh preiszugeben. Gibt’s ja leider auch nicht so oft.
Getragen wird alles von einem tollen Cast – da fällt keiner negativ ab, die Namen halten, was sie versprechen. Die Defizite an Glaubwürdigkeit, die die Geschichte ohne Frage aufweist (aber wer erwartet in so einem Film schon Glaubwürdigkeit…), werden durch die überzeugende Leistung der Schauspieler schnell vergessen gemacht. Das gelungene Verwirrspiel lebt nicht zuletzt davon, dass man den Herrschaften auch abkauft, was sie da auf die Leinwand bringen sollen.
Alles in allem gehört Illuminati zu der Art von Film, die man nicht in Einzelaspekte zerlegen darf. Das Gesamtpaket stimmt, das Gesamtpaket funktioniert. Schöne Action, dichte Atmosphäre, tolle Bilder, überzeugender Cast, Verschwörungstheorien in der Grauzone zwischen Realität und Fiktion und ein Score von Hans Zimmer – was will man denn mehr, um einfach mal zwei Stunden unterhalten zu werden? Richtig – gar nix.
Und wenn jemand meint, diesen Film schlecht reden zu müssen, weil das grandiose Buch von Dan Brown viel zu frei umgesetzt wurde oder kritische Passagen die erwartete Schärfe vermissen lassen, dem kann ich nur sagen: Ich habs geschafft, den Film vorurteilsfrei zu bewerten, da wirst du das doch wohl auch hinkriegen!
In diesem Sinne – immer schön die Augen offen halten, man weiß nie, wo sich der nächste Illuminatus versteckt (bei begründeten und unbegründeten Verdachtsfällen helfen die Kollegen von Galileo Mystery gerne weiter).
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Jack55555 2011/11/20 16:22:46
Antwort löschenGenau wie du liebe auch ich Verschwörungstheorien.
Kennst du irgendwelche guten Filme zu diesem Thema?
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Hellbilly 2011/11/20 23:01:24
Antwort löschenFällt mir immer schwer, so aus dem Stehgreif Filmtitel zu nennen - bei politischen Sachen ist ja in jedem zweiten Thriller eine Verschwörung mit drin, aber in Richtung Kirche/Religion bin ich grad recht ratlos.
"Die neun Pforten" und "Der Name der Rose" könnte man nennen.
"The Village" hat zwar mit Religion nicht wirklich was zu tun, aber schwirrt mir grade so im Kopf rum.
"Cocktail für eine Leiche" geht in eine ganz andere Richtung, aber macht richtig Spass.
"Die Päpstin" habe ich noch nicht gesehen, nur gelesen, aber da sind auch Verschwörungsansätze drin, wenn auch nicht so interessant wie bei Dan Brown.
Nicolas Cage hat auch zwei gedreht, die sich um die Illuminaten drehn (oder wars nur einer?) - "Das Vermächtnis des geheimen Buches", der zweite Titel ist mir entfallen, heißt ähnlich.
Die ganzen Stauffenberg-Filme muss man auch nennen, geht aber natürlich in eine andere Richtung.
Und jetzt soll bitte jemand weitermachen, der seine Filmsammlung besser im Kopf hat, als ich ;-)
Jack55555 2011/11/21 18:34:31
Antwort löschenICh danke dir recht herzlich für deine Tipps :D
Zwar kenn ich schon einige, aber die Neuen werd ich nach und nach anschauen.
Danke nochmals :)
Filmkenner77 2011/11/12 10:34:25
Kommentar löschenSicherlich. Wer in "Illuminati" auf die Suche nach Logiklöchern geht, wird fündig werden. Ob diese ausreichen, um ein "schwarzes Loch" zu erzeugen und den Film darin verschwinden zu lassen, ist jedoch Spekulation. "Illuminati" möchte unterhaltsames Hollywood-Popcorn-Kino ohne großen Anspruch sein und dies gelingt dem Film tatsächlich weitestgehend. Positiv hervorzuheben ist, dass sich Hanks in der Fortsetzung oder besser dem "Prequel" von "The Da Vinci Code" von seiner gruseligen Frisur aus dem Vorgängerfilm verabschiedet hat. Zudem schafft es der Film, ein höheres Tempo anzuschlagen und insgesamt spannender daherzukommen als "Sakrileg", dessen Handlung teilweise sehr zäh verlief, sich in endlosen Dialogen verlor und teilweise unfreiwillig komisch wirkte. Angenehm aufgefallen ist mir zudem, dass der Film nicht ganz so konstruiert wirkt wie der Erstling, wo wirklich jeder Fetzen Toilettenpapier einen Hinweis auf das große Rätsel enthüllte und daher erheblich unglaubwürdiger daherkam. Aber auch in "Illuminati" ist Glaubwürdigkeit natürlich nicht die Stärke des Films. Eigentlich seltsam, dass die mitunter absurde Handlung als Kritikpunkt oftmals Erwähnung findet. Wenn der Held in Actionfilmen 100 Menschen niedermäht oder aber der Protagonist in Komödien von einer aberwitzigen Situation in die nächste gerät, fragt niemand danach, ob das ganze logisch oder realitätsnah erscheint.
"Illuminati" ist und bleibt ein reines Fantasyprodukt, vermischt mit einem Schuss Mystery und teilweise verfälschter Geschichte. Handwerklich ist der Film solide bis gut inszeniert, die hervorragenden Schauspieler werden nicht über Gebühr gefordert und Rom-Liebhaber können sich über das eine oder andere schöne Bild der Metropole freuen. Hans Zimmer liefert einmal mehr einen bombastischen Soundtrack, der den Film epischer erscheinen lässt als er letztlich ist. "Illuminati" unterhält gut und erfüllt damit seinen Zweck. Nicht mehr und nicht weniger.
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BlueSquirrel 2011/11/12 13:17:43
Antwort löschenDas liegt denke ich daran, dass Ilulliminio als Aufhänger ein sehr kontroverses, aktuelles Thema benutzt.
Filmkenner77 2011/11/12 14:12:51
Antwort löschenUnd das wäre? Doch wohl nicht der Zwiespalt zwischen Wissenschaft und Religion, der seit Jahrhunderten existiert. Ich empfinde nichts kontroverses an dem Film. Der Film beraubt sich ja auf seine Weise jeglicher Realität und gerade deshalb verstehe ich nicht, warum man ihn so ernst nimmt.
BlueSquirrel 2011/11/12 14:22:47
Antwort löschenDoch. Den Zwiespalt gab es natürlich schon lange, aber damals gab es doch keine (große, globale) Diskussion darüber. Das Thema ist speziell seit 2001 erneut stark entflammt. Der Film ist anmaßend. Aber schon gut F77. Is ja och nur meine Meinung. Wollte nur antworten, weil ich mich halb angesprochen fühlte. ;)
JohnnyKee 2011/11/12 14:42:49
Antwort löschenGanz genau! Was auch nicht was alle immer gegen die Filme haben. Aber Sakrileg war da schon besser... ;)
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Filmkenner77 2011/11/12 15:32:04
Antwort löschenSakrileg habe ich im Kino gesehen. Puh, der war vielleicht langatmig und Tom Hanks hatte ein Gesicht wie eine Wachsfigur.
cpt. chaos 2011/11/12 16:32:23
Antwort löschenMir gefiel "Sakrileg" zwar ebenfalls besser, aber dennoch ist "Illuminati" sehenswerte Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger!
Tschoeni 2011/11/08 18:38:12
Kommentar löschenWie heißt et so schön: "Dat war wohl nüschts". Beginnend damit, dass die Synchronstimme von Hanks sich anhört, als wäre die Kukident-Creme ausgegangen, ist der Film teilweise dermaßen unlogisch, dass er einen fassungslos zurücklässt. Ein Beispiel: Der Akku an der Bombe kann nicht mehr gewechselt werden, weil er in der Kälte schneller abgebaut hat, als vorhergesagt. Das führt aber seltsamerweise nicht gleichzeitig dazu, dass die "Bombe" früher explodiert. Ein Müstrakel. Oder waren es gar die Illuminaten?
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Nemesis_Project 2011/11/07 12:47:12
Kommentar löschenIch bin schwer enttäuscht! Ein Meisterwerk wie Dan Browns - Illuminati darf man doch nicht so verunstalten!
Ich bin riesiger Fan der Dan Brown Bücher, aber was die in diesen Filmen gemacht haben hat nichtmehr viel mit den Büchern zu tun, sie haben die Story des Films in viel zu großen Stücken abgeändert. Es gab KEINE Scene an der ich nichts auszusetzen hatte. Jediglich die Scene mit der Anihilation der Antimaterie war meiner meinung nach super gemacht, auch wenn es wiedermal immense Abweichungen gab!
Ich schätze für jeden der die Bücher nicht kennt ist der Film gut, aber für alle die von den Büchern so begeistern waren wie ich, ist der Film nicht empfehlenswert!
Liebe Dan Brown Fans, lasst die Finger von diesem Film!
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xXIzeXx 2011/11/07 15:58:10
Antwort löschensogar das buch zum film ist ganz anders wie der film....*.*