Der Grinch
How the Grinch Stole Christmas (2000), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 23.11.2000
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49 Kommentare
Keine
von Ron Howard, mit Jim Carrey und Taylor Momsen
In Der Grinch versucht Jim Carrey allen Einwohnern von Whoville das Weihnachtsfest gründlich zu vermiesen, indem er ihnen allen die Geschenke stiehlt.
Whoville ist eine mikroskopisch kleine Stadt, in der die Bewohner jedes Jahr mit Begeisterung das Weihnachtsfest feiern. Nur der zynische Grinch (Jim Carrey) lebt einsam in seiner Höhle und hasst die Weihnachtszeit. Er verachtet die Freude der Whos und macht sich lustig über sie, weshalb die Stadtbewohner ihn meiden. Nur die achtjährige Cindy Lou (Taylor Momsen) ist interessiert an dem merkwürdigen grünen Wesen und seiner Geschichte. Schon bald entdeckt sie auch dessen dunkles Geheimnis. Nur ein Zufall brachte den Grinch damals nach Whoville und seit seiner Kindheit wurde er von Klassenkameraden wie Augustus May (Jeffrey Tambor) schikaniert. Nicht einmal Martha May Whovier (Christine Baranski), die damals als einzige zu ihm hielt, konnte ihn überreden zu bleiben und der Grinch flüchtete auf den Mount Crumpit. Die kleine Cindy Lou, die von seiner Geschichte tief bewegt ist, versucht, ihm den Sinn von Weihnachten beizubringen. Doch als er in der Stadt erneut von Augustus und den anderen ausgelacht wird, beschließt er sich zu rächen und allen das Weihnachtsfest gründlich zu vermiesen.
Hintergrund & Infos zu Der Grinch
Im Jahr 1957 kreierte Dr. Seuss, ein US-amerikanischer Kinderbuchautor und Comiczeichner, der auch für die Buchvorlagen für Filme wie Der Lorax und Horton hört ein Hu! verantwortlich ist, den weihnachtshassenden Grinch. 2000 wurde Der Grinch (OT: How the Grinch Stole Christmas) dann von Ron Howard auf die Kinoleinwand gebracht, der zuvor mit Filmen wie Apollo 13 oder In einem fernen Land internationale Berühmtheit erlangte, worauf Blockbuster wie A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn und The Da Vinci Code – Sakrileg folgten.
Der Grinch war im Jahr 2001 für mehrere Oscars nominiert und konnte letztendlich in der Kategorie Bestes Make-Up überzeugen. Jim Carrey erreichte für seine Darstellung des grünen Wesens eine Nominierung für den Golden Globe als Bester Hauptdarsteller und Taylor Momsen, hauptsächlich bekannt für ihre Rolle der Jenny Humphrey in Gossip Girl, konnte den Young Artist Award ergattern. Für den Soundtrack zu Der Grinch wurden etliche Lieder aufgenommen, die auch heute noch zu großen Weihnachtshits zählen. Außerdem gibt es Songs aus dem Film, die von den Darstellern Jim Carrey, Taylor Momsen oder auch des Erzählers Anthony Hopkins gesungen werden. (LM)
Mehr Bilder (34) und Videos (3) zu Der Grinch
Cast & Crew
- Genre
- Fantasyfilm, Klamaukfilm, Komödie
- Zeit
- Gegenwart, Weihnachten, Weihnachtsbaum, Weihnachtsfest, Weihnachtsmann
- Ort
- Dorf, Fantasiewelt, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Demütigung, Depression, Dieb, Diebstahl, Eremit, Geschöpf, Hund, Kinder, Kinderbuch, Liebe, Monster, Mädchen, Schnee, Weihnachten, Weihnachtsbaum, Weihnachtsfest, Weihnachtsmann
- Stimmung
- Aufregend, Witzig
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Kritiken (2) — Film: Der Grinch
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschen'Grinch' beginnt eigentlich noch recht vielversprechend als ziemlich explizite Kritik an einem rein konsumistisch verstandenen Weihnachtsfest: Da kaufen die "Whos" alle ein wie verrückt, und die entscheidenden Bilder sind: Kassen, Geld, Geschenke. Neben einer Geschichte von Ungerechtigkeit und Außenseitertum (in deren Zentrum natürlich der Grinch selbst steht) ist das aber leider auch alles, was dem Film einfällt: Komplexer wird es nie. Denn am Ende ist die Botschaft, schlicht und schlicht: Bei Weihnachten geht es nicht nur um die Geschenke, sondern um das Miteinander; und in diesem Miteinander soll niemand ausgeschlossen sein, denn jede_r ist wertvoll und wichtig. Schmalziger geht Weihnachten nicht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEin Ron-Howard-Film!
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Kommentare (47) — Film: Der Grinch
Thomas Hetzel Thu, 23 May 2013 13:37:22 -0000
Kommentar löschenAls großer Jim Carrey-Fan war ich etwas enttäuscht von dem Film. Die Gags sind eher schwach und gegen Ende wird es ziemlich rührselig. Dennoch hat Jim Carrey mal wieder sichtlich Spaß an seiner Rolle und ihm ist es zu verdanken, dass der Film bei dem ganzen Kitsch und übertriebenen Witzen nicht total daneben geht. Und das fiese Grinsen vom Grinch hat Jim Carrey auch perfekt drauf.
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Justine7 Tue, 12 Feb 2013 11:05:07 -0000
Kommentar löschenHaha einfach nur toll und mega witzig.Empfelenswert und Sehenswert
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A-Wax Thu, 27 Dec 2012 10:16:29 -0000
Kommentar löschenNetter, quietschbunter Weihnachtsfilm mit Jim Carrey der auf einem amerikanischen Kinderbuch basiert.
"Der Grinch" ist einer der Filme die man sich nur zu Weihnachten anschauen kann und aufgrund seiner Story logischerweise auch nur in diese Zeit hineinpasst. Jim Carrey spielt hier einen Aussenseiter der sich an den Einwohnern von Whoville rächen will, da sie aus seiner Sicht das Weihnachtsfest viel zu kommerziell begehen und alles nur um Konsum und Geschenke dreht. Seine "Gegenspielerin" Taylor Momsen macht hier einen ausgesprochen guten Job und auch für Jim Carrey scheint die Rolle des Grinch nahezu perfekt zu sein.
Die quietschbunten und natürlich total überzogenen Kulissen und Kostüme waren seinerzeit sogar Grund für einen Oscar, allerdings kann man hier schon fast Augenkrebs bekommen. Ähnlich verhält es sich mit der Story und der Inszenierung derselbigen, alles wirkt bei diesem Film ein wenig "zuviel".
Trotzdem ist "Der Grinch" ist netter Weihnachtsfilm mit einer durchaus brauchbaren Message.
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moepmoep Sun, 23 Dec 2012 06:50:11 -0000
Kommentar löschenEin Film, der versucht, Weihnachten wieder zu wahren Werten zurückzuführen: Glückliche Kinderaugen, Liebe, Gemeinschaft und erst danach kommen Fressen und Schenken.
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Audreyfan Sat, 15 Dec 2012 10:51:15 -0000
Kommentar löschenBald ist es wieder soweit. Weihnachten. Und es ist wie jedes Jahr derselbe Zwiespalt. Mag ich Weihnachten oder nicht? Brauchen wir dieses Fest oder brauchen wir es nicht? Gestern entdeckte ich einen wunderbaren Film wieder, den ich schon so lange nicht mehr gesehen hatte. "Der Grinch". Der Grinch ist ein grünes, haariges Tier. Er ist anders. Als Kind wurde er an Weihnachten so gedemütigt, dass er sich in die Berge zurückzog und nie wieder ins Dorf kam. Mit Weihnachten verbindet er Traurigkeit, Einsamkeit. Das Fest und das ganze Drumerhum ist für ihn eine tiefe Wunde, die jedes Jahr neu aufgerissen wird. Um das alles zu überspielen ist er gemein und verdrängt seine Gefühle. Doch dann lernt er die kleine Cindy Lou kennen. Sie setzt sich in den Kopf, den Grinch wieder glücklich zu machen. Sie lädt ihn zur Weihnachtsfeier ein, wo er einen Preis überreicht bekommen soll. Doch wiedermal wird der Grinch ausgelacht und so beschließt er alle Geschenke, Tannenbäume und das ganze Weihnachtsessen zu stehlen. Natürlich sind alle sauer und enttäuscht, doch Cindy Lou belehrt sie und als alle zusammen feiern, geht sie den Grinch suchen und schafft es, dass er das Schöne an Weihnachten erkennt und endlich wieder glücklich wird. Denn man braucht keine Geschenke, kein Essen, keine Lichterbeleuchtung. Um Weihnachten zu feiern brauchen wir einfach nur die Menschen, die wir lieb haben und ein bisschen Naivität (die übrigens in gesunden Dosen sehr gut tut).
"Ist Weihnachten doch nicht bloß Essen und Schenken? Vielleicht ist Weihnachten mehr, das muss ich wohl denken"
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TinaCocaine Fri, 14 Dec 2012 22:03:09 -0000
Kommentar löschenUm Friedrich Rückert zu zitieren: "Oft nach einem Tag, oft schon nach einer Stunde belächelst du den Schmerz und fühlst nicht mehr die Wunde." Ich habe "Der Grinch" vor einiger Zeit gleich 2 Mal gesehen und mittlerweile tut es nicht mehr ganz so doll weh wie damals, ich kann nur noch über diesen albernen, schrecklichen, lausigen Streifen lächeln! Zum Zeitpunkt des Sehens war es allerdings wirklich schmerzhaft und die reinste Zeitverschwendung! Nervig, albern und absolut nichtssagend schlendert die Story mit einem verblüffend schlechten Jim Carrey daher, der durch sein hässliches Kostüm und die Nutzlosigkeit echt enttäuscht. Es kommt eher ein bitter schmeckender Brechreiz in mir auf als Weihnachtsstimmung oder irgendetwas anderes Erfreuliches :-( Unsympathisch, lächerlich, bescheuert und einfach nur bis zum Erhängen überdreht! Leider, denn ich bin echt ein relativ großer Carrey-Fan...
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Uwe B.B.B. Fri, 14 Dec 2012 19:35:35 -0000
Kommentar löschenWunderbar schräger Filmspaß, einer der wenigen Filme mit Jim Carrey, die ich gut finde.
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J-Ross Sun, 09 Dec 2012 17:41:45 -0000
Kommentar löschenFast jeder hat sicherlich einen Film, der zu einer bestimmten Jahreszeit jedes Jahr einmal aus dem Filmregal genommen wird. So wie es zu Halloween der gleichnamige Film ist, so ist es bei mir zu Weihnachten "Der Grinch".
Jedes Jahr wieder kann Jim Carrey als der Grinch mich zum Lachen bringen und es ist jedes Mal ein Genuss wenn Jim"Gummigesicht" Carrey unter dem brillanten Make-Up seine teuflischen Fratzen zieht und dabei schon den nächsten fiesen Plan gegen die Weihnachtsliebenden Whos ausheckt.
In Whoville wird keiner Sache so eine große Bedeutung zugesprochen wie Weihnachten. Für die Whos ist es das einzig Wahre, doch der giftgrüne Grinch tut alles Erdenkliche zusammen mit seinem treuen Hund Max, um es ihnen zu vermiesen. Wenn einem Weihnachten wie eine ausbeuterische Konsumhölle präsentiert wird wie es hier der Fall ist, dann ist man vollkommen auf der Seite des Grinches, erst recht, wenn man erfährt, warum er das Weihanchtsfest so sehr verabscheut. Whoville ist eine Welt, die bunter und kitschiger nicht sein könnte, die mit einem Gotham City von Joel Schuhmacher locker konkurrieren kann. Sehr aufwendige Settings, die die übertriebene feierliche Stimmung perfekt betonen. Auch das Kostümdesign steht dem in nichts nach. Dem Ganzen die Krone aufsetzen tut schließlich die geniale Make-Up Arbeit von Maskenprofi Rick Baker. Für all das schon ganz großes Lob von mir. Die Welt, die hier geschaffen wurde, begeistert mich total.
Das, was mir aber am meisten gefällt an diesem Film, ist der schwarze Humor und all die zynischen Kommentare vom Grinch. Auch seine fiesen Streiche, sowie die Ausführung seines Masterplans bieten vergnügliche Unterhaltung.
Wie für einen Weihnachtsfilm üblich, darf man auch nicht die Botschaft nicht vergessen. Was ist die wahre Bedeutung von Weihnachten? Die Antwort auf diese Frage wird auf herzliche und sehr familientaugliche Weise vermittelt.
"Der Grinch" ist ein süßes, schönes und überaus witziges Weihnachtsmärchen für die ganze Familie. Prächtig gestaltete Welt, stimmungsvolle Musik von James Horner und Jim Carrey in bester Spiellaune. Mein Lieblingsfilm zu Weihnachten.
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BattlemasterIZ Sun, 09 Dec 2012 18:11:58 -0000
Antwort löschenDen Film habe ich damals mit 12Jahren irgendwie gehasst, heute find ich den unheimlich gut ;D
J-Ross Sun, 09 Dec 2012 18:20:20 -0000
Antwort löschenCool. Dabei meint man, dass er Kindern am meisten gefallen würde.
BattlemasterIZ Sun, 09 Dec 2012 18:54:30 -0000
Antwort löschenJa, ist auch toll das es so rum sein kann :)
Jim Carrey spielt ja auch bei Disney´s 200Mio-Prokduktion: Eine Weihnachtsgeschichte mit. Die 2009er Version ist bestimmt auch ein Blick Wert.
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J-Ross Sun, 09 Dec 2012 18:57:30 -0000
Antwort löschenKommt demnächst im Fernsehen. Sehe ich mir bestimmt an.
BattlemasterIZ Sun, 09 Dec 2012 19:15:16 -0000
Antwort löschenNa dann ^^ dito
NWO@Movie Fri, 23 Nov 2012 02:44:33 -0000
Kommentar löschenIch mag Jim Carrey wirklich sehr. Aber das hier ist unerträglich. Nichts für ungut, Jim. Aber dieses Kostüm hier steht zwischen uns.
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kattjes93 Wed, 29 Aug 2012 10:10:45 -0000
Kommentar löschenSchon als Kind im Kino gesehen und danach jedes Jahr im TV. Mal eine etwas andere Weihnachtsgeschichte á la Jim Carrey die sich jeder einmal in der Adventszeit reinziehen könnte :)
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Oh Dae-Su Sun, 26 Aug 2012 13:34:36 -0000
Kommentar löschenSchon im jüngeren Alter was der Grinch mein absoluter Lieblings-Weihnachtsfilm der Meinung nach einfach ein muss ist besonders an Heilig Abend.
Die liebevolle Darstellung der Charaktere und der Stadt der Who's hat mir immer sehr gefallen. Auch die Erzählerstimme passt sehr gut ins Bild und ist mir sehr positiv aufgefallen.
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Nicki Minaj Lover Fri, 20 Jul 2012 22:17:38 -0000
Kommentar löschentoller Weihnachtsfilm
bunt .. wild und festlich
ein etwas anderer Film für die Festtage
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cosmagalaxies Mon, 13 Feb 2012 16:14:30 -0000
Kommentar löschenIch hab den Film vor Jahren einmal gesehen, als ich noch sehr jung war und die evozierte Atmosphäre hat sich schlicht weg in meinem Herzen festgeklammert und das ließ und lasse ich stets liebend gerne zu. Selbst wenn es für mich fast keine schönere Zeit gibt, als die vor und an Weihnachten, liebe ich diesen Film und seine für sich einzigartig atmosphärische Atmosphäre. Da brauchts für mich jetzt nicht unbedingt viel Komplexität. Großartig! Ist mir immer im Kopf geblieben und für das Gefühl muss ich einfach 8.5/10 Punkten geben.
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Mr. Pink Tue, 03 Jan 2012 15:47:46 -0000
Kommentar löschenEigentlich kann ich den Grinch ja verstehen. Weihnachten nervt schon irgendwie. Vor allem die zunehmende Kommerzialisierung des Festes und die Tatsache, dass spätestens Anfang November schon die ersten Schokoweihnachtsmänner in den Geschäften vor sich hingammeln sind wirklich nicht mehr feierlich...aber ich schweife ab...wie auch immer..."Der Grinch" ist nette, anständige Unterhaltung, mit einem mal nicht ganz so doll nervenden Jim Carrey, die an vielen Stellen versucht, ein paar tiefgründige Töne anzuschlagen, was allerdings eher schlecht als recht gelingt. Dennoch ist es ein niedlich gemachter Film, der über die Weihnachtstage durchaus mal ganz nett ist.
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hrxuuuu Thu, 29 Dec 2011 18:45:03 -0000
Kommentar löschenJim Carrey spielt seine Rolle fantastisch und macht den Grinch alle Ehre. Zu Weihnachten ein kleines Highlight des Mainstreamkinos. Eine tolle Weihnachtsgeschichte mit toller Burton-Atmosphäre, aber nicht mehr und nicht weniger.
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fabel Sun, 25 Dec 2011 12:02:24 -0000
Kommentar löschenDump it to Crumpit
Das erste Wort vom Grinch war Weihnachtsmann – und heute schwelgt er im Selbstmitleid und trägt Ringkämpfe mit seinem Selbsthass aus. Und alles nur, weil ihm als Kind beim Rasieren etwas nicht so gelungen war und folglich beim Wichteln in der Schule fertig gemacht wurde.
Böse Geschenke, böse Weihnacht‘, böse Menschen.
„Immer diese Vorurteile gegen die Grünen.“
Mit viel Wut, Zorn, Haaren und Muskeln wohnt der von Jim Carrey herrlich durchgedreht gespielte grüne Weihnachtshasser ganz alleine dort oben in den verschneiten Bergen, vegetiert mit seinem Hund Max vor sich hin, beißt genüsslich in Gläser. Wieso er sein Dasein so trist fristet, ist offensichtlich. Er hat was gegen die Leute unter ihm im Tal, die ihr whoomiges Weihnachtsfest als wildes Volksfest zelebrieren. Geschenke müssen wohl gewählt, die Beleuchtung hell strahlend und die Kühlschränke prall gefüllt sein. Da ist kein Platz für die fleischgewordene Depression.
Dabei sieht er seiner Meinung nach auch noch fabelhaft aus. Sicherlich, darüber lässt es sich streiten – ich meine, keiner sieht fabelhaft aus, abgesehen vom wirklich fabelhaften, damit das klar ist! -, und ich bin auch keine so arme, einsame Seele, trotzdem könnte er beinahe mein Freund sein, denn er kriegt ebenso wie ich nicht direkt Bombenlaune, wenn das Fest der Liebe näher rückt.
Er könnte. Und er ist es auch. Zumindest bis fast ganz zum Schluss. Doch dann wendet sich das Blatt, und der Grinch ist letztlich auch nur einer von allen – und keiner wie ich. Schade eigentlich.
„Wer weiß, diese Whoomisierung könnte meine Lebenseinstellung verändern …tatsächlich? Nein.“
Wär er bloß standhaft geblieben. Dann hätte meine Kindheitserinnerung keine Risse bekommen. Früher war „Der Grinch“ das ultimative Statement gegen Weihnachten und somit mein Weihnachtsfilm Nummer 1:
Alle haben sich lieb, alle schenken sich etwas gegenseitig, alle hauen sich die Mägen voll, heile Welt eben. Ron Howards Streifen bzw. die Geschichte von Theodor Seuss Geisel hatte ich bislang als bissige Konsumkritik in Erinnerung, die diesen gesamten Weihnachtswahnsinn gelungen aufs Korn nimmt. Nun, zu Beginn macht er dies auch. Die klingelnden Kassen, die übertriebene Freude allerorts, der überschäumende Andrang im Postcenter – es ist Weihnachten, und alles wird immer verlogener und verkommener. Weihnachten ist ein Fest, das sich immer weiter hin zur Kommerzialisierung bewegt und an dem sich alle einfach gernhaben (müssen).
Die Geschichte stellt das deutlich heraus, prangert es an – nur leider nicht konsequent genug.
Sobald das kleine Mädchen Cindy damit beginnt, ein Liedchen zu trällern, geht dem Streifen die Luft aus. Und spätestens wenn der grüne Jim Carrey verkündet, dass keiner an Weihnachten ein trauriges Gesicht machen sollte, sind alle guten Vorsätze wie weggeblasen. Vorher hatte die Dorfgemeinschaft fröhlich gesungen, obwohl er die Geschenke gestohlen hat. Dies berührt sein Inneres – und sofort ist auch er ergriffen von diesem Weihnachtskäse. Schlimmer geht’s nimmer.
„Sieh an, das hat ja richtig hingehauen.“
Nein, nicht so wirklich. Am Ende ist „Der Grinch“ schlimmster Weihnachtskitsch von der Stange. Der vorher verhasste Grinch ist wieder eingegliedert in die Gesellschaft, Weihnachtsliedern und kleiner Mädchen sei Dank. Das Fest der Liebe vereint uns alle. Wie schön – schön schmalzig.
Weihnachten lässt sich also scheinbar doch nicht stehlen. Schön wär’s.
Ach ja, hohoho und son Zeug wünsche ich euch natürlich dennoch.
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hoffman587 Sun, 25 Dec 2011 12:56:45 -0000
Antwort löschenSo sclecht fand ich den nie, so durchschnittlich und immer mehr belanglos, das ja. Aber ich fühle mir dir, jedenfalls für mich nachvollziehbar beschrieben. ;p
:)
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Punsha Sun, 25 Dec 2011 13:30:40 -0000
Antwort löschenOch ein bisschen Kitsch zu Weihnachten muss schon sein für mich. Deshalb hege ich auch keinen Groll gegen das Ende. :)
fabel Sun, 25 Dec 2011 13:34:43 -0000
Antwort löschen@hoffman:
Fand den früher wahnsinnig toll, aber mit fortgeschrittenen Alter - @punsha - brauche zumindest ich so was nicht mehr.:D
RoosterCogburn Mon, 19 Dec 2011 11:43:45 -0000
Kommentar löschenDiese Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Dr.Seuss finde ich nicht besonders. Die anderen Verfilmungen nach Dr. Seuss' Büchern ("Ein Kater macht Theater", "Horton hört ein Hu") gefallen mir im Vergleich wesentlich besser. Allein die Hus (engl. Whos) werden in dieser Verfilmung überhaupt nicht wirklich erwähnt. Man hat einfach eine Familie Who in die Story integriert. Bei "Horton hört ein Hu" ist das Seuss gemäß umgesetzt. In "Der Grinch" wurden die Hus durch menschenähnliche Gestalten ersetzt und namentlich heissen sie alle Who. Aber irgendwie fehlt der gewisse Flair. Nur die Grundidee der gestohlenen Weihnacht wird aufgegriffen und daraus macht man mit Jim Carrey eine One-Man-Show. Nee! Sorry, Ziel verfehlt. Der gute Wille und die tolle Ausstattung ist mir 3 Pkt in der MP-Filmbewertung wert. Für mehr reicht es nicht.
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Jeppers Creep Sat, 24 Sep 2011 08:48:22 -0000
Kommentar löschenEin Film der immer Vorfreude auf das Weihnachtsfest macht !
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Mr.Film Wed, 11 May 2011 15:31:43 -0000
Kommentar löschenMan, hatte ich Angst vor dem als ich klein war und dennoch identifiziere ich mich irgendwie mit ihm, der große Weihnachten-Fan bin ich auch nicht. Der grüne Anti-Weihnachtsmann hat ein paar Sympathiepunkte verdient.
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dustyOn3 Wed, 09 Feb 2011 05:42:12 -0000
Kommentar löschenStumpsinnige und dennoch komische Weihnachtskomödie ohne viel Komplexität.
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