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Der Lorax

Dr. Seuss' The Lorax (2012), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 0, Komödie, Animationsfilm, Kinostart 19.07.2012


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5.7
Kritiker
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5.9
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1938 Bewertungen
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von Chris Renaud und Cinco Paul, mit Danny DeVito und Zac Efron

Der Lorax ist ein Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks, der basierend auf einem Kinderbuch von Dr. Seuss eine Umwelt-Geschichte über den Meister der Wälder, den Lorax, erzählt.

Der Lorax führt und in die Stadt Thneedville. Auf den ersten Blick erscheint das Leben dort perfekt. Doch wissen seine Bewohner nicht einmal mehr wie ein echter Baum aussieht, da der Once-ler (Ed Helms) aus Habgier alle hat fällen lassen. Thneedville ist zu einer Welt geworden, in der alles nur noch aus Plastik besteht.

Der größte Traum der 16-jährigen Audrey (Taylor Swift) ist es, einmal einen echten Baum zu Gesicht zu bekommen. Der unsterblich in sie verliebte Ted (Zac Efron) wittert hier seine Chance. Er muss den letzten existierenden Baumsamen finden, der sich jedoch im Besitz des Once-lers befindet. Dieser seltsame Kauz lebt abseits der Stadtmauern in einer verfallenen Hütte. Von ihm erfährt Ted, wie sich die Rodung des Waldes voller Truffula-Bäume abgespielt hat.

Der tyrannische Stadtherr O’Hare (Rob Riggle) möchte Teds Pläne um jeden Preis durchkreuzen, um seinen Verkauf von Frischlust in Flaschen nicht zu gefährden. Nur mit der Hilfe des flauschigen Lorax (Danny DeVito), Meister der Wälder und Beschützer der Natur, kann Ted sein Ziel erreichen.

Hintergrund und Infos zu Der Lorax
Regie führten Chris Renaud, der bereits bei Ich – Einfach unverbesserlich Regie führte, und Kyle Balda. Der Lorax basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Theodor ‘Dr. Seuss’ Geisler aus dem Jahre 1971, der ebenfalls die Grundlage von Der Grinch und Horton hört ein Hu! lieferte. Gesprochen werden Ted von Teenieschwarm Zac Efron (High School Musical, Wie durch ein Wunder), Der Lorax vom ‘kleinen-großen’ Mann in Hollywood Danny DeVito (Batmans Rückkehr, Twins – Zwillinge), Audrey von der mehrfachen Grammypreisträgerin Taylor Swift (Hannah Montana – Der Film) und Teds Großmutter von Golden Girls Legende Betty White. Danny DeVito spricht den Lorax nicht nur in der englischen Originalversion, sondern auch in der deutschen Synchronfassung.

Der Lorax hatte, mit 70,7 Millionen US-Dollar einnahmen in den USA, das erfolgreichste Startwochenende 2012 und ebenfalls den erfolgreichsten Start eines Animationsfilms, der keine Fortsetzung darstellt. (MS)

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  • The Lorax US-Poster
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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Lorax
Genre
Komödie, Animationsfilm
Handlung
Aufstieg und Fall, Baum, Baumstämme, Fluss, Hütte im Wald, Kapitalist, Konsumgesellschaft, Natur und Umwelt, Smog, Tiere, Umweltschutz, Umweltschutzorganisation, Umweltschützer, Verlieben, Wald, Ökologie
Zielgruppe
Familienfilm, Kinderfilm
Tag
Kinderbuch, Real 3D
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Illumination Entertainment

Kritiken (24) — Film: Der Lorax

Arthur A.: www.filmfutter.com

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4.0Uninteressant

Ein buntes Kuddelmuddel, welches bestenfalls vom jungen Publikum mit Begeisterung aufgenommen werden wird. Für den Rest bleiben bloß nervige Charaktere und missratene Holzhammer-Moral

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.0Uninteressant

Nee, das war mir zu süß, zu knuddelig, zu gesangsfreudig und zu sehr darauf fokussiert nur die lieben Kleinen anzusprechen. Mir fehlte auch das liebenswert gallige des Dr.Seuss, aber ich gehöre ja auch nicht zum Zielpublikum des Lorax und den einen oder anderen guten Gag besaß der Film schon.

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stuforcedyou

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Wohl, aber du hast wahrscheinliches alles gleich wieder für Tee ausgegeben. Junkie!


lieber_tee

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Mist, habe dich verwechselt...:)


Oliver Kaever: Programmkino Oliver Kaever: Programmkino

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5.0Geht so

Der Werbefeldzug wirkt angesichts der konsumkritischen Haltung des Buchs geradezu zynisch.

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.5Sehenswert

Spätestens nach „Der Lorax“ sollte der Name Dr. Seuss auch hierzulande Eingang in die Kinderzimmer und -hirne finden. Es wäre eine Investition in die Zukunft.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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6.0Ganz gut

Anders als die Filme von Pixar ist Der Lorax ausschließlich auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten, wie sich unschwer an den albernen Gesangseinlagen und der etwas zu aufdringlich platzierten Öko-Botschaft erkennen lässt. Der Titelheld des Films ist gleichzeitig sein Retter.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Der Lorax bringt einen großen und leicht hintersinnigen Spaß vom Kinderbuch ins Kino: Flotte Abenteuer, fantastische Animationen, lustige Liedchen, ein Haufen 3D-Effekte und eine raffiniert verpackte Portion Gesellschaftskritik machen in Deutschland nachhaltig Werbung für den hier unterschätzten Kinderbuch-Autor Dr. Seuss.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Extrem knuffige Animationen und eine hübsche Voicecast helfen dieser Dr. Seuss-Adaption über die etwas ungelenke Erzählweise hinweg. So subtil wie ein After School-Special hämmert "Der Lorax" seine Pro-Natur-Botschaft in die Köpfe der Zuschauer, dass es tatsächlich etwas Goodwill braucht um sich davon nicht den Spaß verderben zu lassen.

Die Songs sind jetzt auch eher Geschmackssache, aber die Figuren und Animationen sind einfach sehr schön anzusehen. Fliegende Marshmellows, seltsame Bäume und der typische abgefahrene Dr. Seuss Look der hier stilecht in 3D umgesetzt wurde. Die eigentliche Story und die Rahmenhandlung wurden massiv erweitert, was moderne Gags ermöglicht und einen konkreten Bösewicht einführt, mit dem sich ein kinogerechter Showdown inszenieren lässt.

Wie auch "Horton hört ein Hu" sind die Ergänzungen zwar verständlich um aus einem Kinderbuch einen Spielfilm zu machen, aber wirklich gut tun sie der Story nicht - denn wo Seuss sich in Ambivalenz übte und zum Nachdenken anregen wollte, wird hier eine platte Lösung serviert.

Wie bei Horton, sorgt die Animation aber auch hier dafür, dass der Film mit all seinen Schwächen trotzdem Spaß macht. Auch wenn DeVito als Lorax nur eine wichtige Nebenrolle hat und wir die meiste Zeit mit Zac Efron verbringen...

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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4.0Uninteressant

[Die] Geschichte [wird] bemerkenswert umständlich erzählt. [...] Für den gemeinen europäischen Erwachsenen entpuppt sich Der Lorax [...] als mitunter ziemlich anstrengende Angelegenheit.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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6.5Ganz gut

Jene, die mit dem Buch vertraut sind, könnten den Film als weichgespült empfinden, weil [Der Lorax] dank der Liebesgeschichte, Blümchen-Songs und viel geistiger Zuckerwatte ein wenig zu „bunt“ ausgefallen ist. Manche Sequenzen aber haben durchaus pointierten Biss, und etliche Details sind einfach nur zauberhaft.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Die Identifikation mit den Figuren fällt eher schwer, doch nach den knapp 90 Minuten kaugummibunter Berieselung hat man schon irgendwie Lust, einen Baum zu pflanzen.

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Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend... Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend...

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6.0Ganz gut

Es gibt durchaus Momente, in denen der Film Seuss’ Fabel sinnfällig ausbaut, aber im Schlussteil setzt er allzu stark auf die bewährten Kino-Attraktionen – etwa eine waghalsige Verfolgungsjagd.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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7.0Sehenswert

Der Lorax ist [...] ein vergnügliches Animationsabenteuer für die ganze Familie.

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Thomas Sotinel: Le Monde Thomas Sotinel: Le Monde

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4.5Uninteressant

Die Regie hat nur ein einziges Ziel: Die Langeweile niemals aufkommen zu lassen. Diese Hyperaktivität scheint jedoch ein inkompatibel mit dem Bild der Natur, das der gute Dr. Seuss verbreiten wollte.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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3.0Schwach

Der Lorax will Kritik an einer verschwenderisch-synthetischen Ersatzwelt sein, wirkt paradoxerweise aber selbst wie aus der industriellen Retorte.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Der Lorax ist ein buntes, unterhaltsames Pro-Natur-Plädoyer in zeitgemäßer 3 D-Animations-Verpackung.

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Politik im Animationsfilm: The Lorax klagt die Auswüchse des Kapitalismus an. In Thneedville wachsen keine Bäume mehr. So floriert der Verkauf von Sauerstoff in Flaschen. Einzig Audrey würde gerne einen Baum sehen. Weil Ted in sie verliebt ist, wagt er sich aus der Stadt, um vom Once-ler zu erfahren, wieso es keine Bäume mehr gibt. Trotz der deutlichen Kritik an Umweltzerstörung ist The Lorax in erster Linie eine amüsante und fröhliche Abenteuerkomödie.

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Edward Nigma: CinemaForever

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6.5Ganz gut

"I speak for the trees."

Die fantastische Welt des Theodor Seuss Geisel, kurz Dr. Seuss, dürfte wohl eher amerikanischen Kindern ein Begriff sein, denn Geschichten wie „The Cat in the Hat“, „Fox in Socks“ oder "How the Grinch Stole Christmas“ besitzen dort einen Bekanntheitsgrad, an den in Deutschland höchstens die grimmschen Märchen heranreichen. Doch spätestens seitdem Hollywood die Bücher des Dr. Seuss für sich entdeckt hat, finden mehr und mehr Geschichten aus der abgedrehten Seuss-Welt ihren Weg auch in deutsche Kinderzimmer. Denn welches Kind kennt inzwischen nicht den fürsorglichen Elefanten Horton oder den grünen Griesgram und bekennenden Weihnachtsmuffel namens Grinch? Auch dieses Jahr startet mit „Der Lorax“ wieder ein Animationsfilm mit einem knuffig-süßen Helden aus dem Hause Seuss in den Kinos. Unter der Regie von Chris Renaud und Kyle Balda, die auch schon bei „Ich – Einfach Unverbesserlich“ zusammenarbeiteten, bringt das Animationsstudio Illumination Entertainment die Abenteuer des orangefarbenen Waldgeistes auf die große Leinwand. Mit „Der Lorax“ ist dem Studio wieder ein solider Animationsspaß gelungen, der sich stellenweise jedoch äußerst offensichtlich am Erfolgskonzept seines Vorgängers bedient.

Bäume? Wer braucht den so etwas? In Thneedville gibt es sie schon lange nicht mehr, denn hier funktioniert jetzt alles automatisch. Frische Luft bekommt man inzwischen auch nur noch gegen Bezahlung und der profitgeile Bürgermeister und Frischlufthersteller Aloysius O'Hare setzt alles daran, dass das auch so bleibt. Auch Ted ist die Natur eigentlich egal, doch für seinen geheimen Schwarm Ashley, die sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal einen echten Baum zu sehen, macht sich der Teenager auf eine abenteuerliche Reise um das Geheimnis der verschwundenen Bäume zu klären. Sein Weg führt ihn zum geheimnisvollen Once-ler, der zu wissen scheint, was vor vielen Jahren mit den Truffula-Bäumen geschehen ist…

Erstaunlich erwachsen sind die Kinder- und Jugendbücher des Dr. Seuss. Denn während man sich bei Disney oftmals auf ein Themengebiet irgendwo zwischen Freundschaft und Familie festgefahren hat, werden in Dr. Seuss–Geschichten auch die unschönen Seiten der Gesellschaft auf kindergerechte Art und Weise behandelt. So stehen in „Der Lorax“ nicht nur die wachsenden Probleme durch die steigende Umweltverschmutzung im Vordergrund, sondern auch die verheerenden Folgen von grenzenloser Profitgier und zunehmender Industrialisierung. Bis heute hat die 1972 erstmals veröffentlichte Geschichte um den putzig-flauschigen Schutzgeist des Waldes nichts von seiner Aktualität eingebüßt und ist dadurch traurigerweise heute vielleicht aktueller als jemals zuvor.

Trotz omnipräsenter Öko-Botschaft werden die jüngeren Kinobesucher nicht durch die komplexe Thematik überfordert oder gar gelangweilt, denn diese bleibt immer leicht verständlich und ist durch die großartigen Animationen größtenteils selbsterklärend. Denn wenn man sieht, welch schreckliche Auswirkungen die Fabrik des habgierigen Once-lers auf die Flora und Fauna der kunterbunten Welt hat, dann versteht auch der jüngste Zuschauer im Saal, dass hier etwas grundlegend falsch gelaufen ist. Da hätte man gut und gerne auf die uninspirierten Songs verzichten können, die den Kindern noch mal mit aller Macht das eintrichtern wollen, was sowieso schon offensichtlich ist.

Natürlich darf in einem Animationsfilm auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Was in „Ich – Einfach unverbesserlich“ die gelben Minions waren, sind in „Der Lorax“ die Bewohner des flauschigen Truffula-Wäldchens. Zwar scheint der Wald nur von Bären, Fischen und Vögeln bewohnt, diese schlagen dafür so eifrig ihre Kapriolen und sorgen für permanente Unruhe, dass man sich fast wie in einem alten Bugs-Bunny-Cartoon vorkommt. Eigentliches Glanzstück des Films ist jedoch der Lorax selbst und das nicht nur wegen seines knuffigen Aussehens oder seines trockenen Witzes. Nein, Synchronsprecher Danny DeVito („Matilda“) hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen, um seinen Lorax wirklich unverkennbar zu machen. In alter Laurel-und-Hardy-Tradition, die ihre ersten Filme immer gleich in mehreren Sprachversionen drehen und somit selber für die Synchronisation sorgten, spricht auch Danny DeVito den Lorax nicht nur in der englischen, sondern auch gleich noch in der deutschen, spanischen und russischen Fassung! Zwar wird sich manch Unwissender über den eigenartigen Akzent des bärtigen Waldhüters wundern, für jeden Cineasten ist die DeVito-Synchro aber ein zwingender Grund, sich den Film auch mal die deutsche Fassung anzuschauen.

Leider vermag „Der Lorax“ nicht über die gesamte 86-minütige Spielzeit so glänzend zu unterhalten, denn die Passagen in der Stadt wirken neben dem munteren Treiben im Truffula-Wäldchen regelrecht leblos. Weder Protagonist Ted mit seinem 0815-Teenager-Liebeskummer, noch dessen Familie können hier für den nötigen Schwung sorgen. Einzig der herrlich überzeichnete Bösewicht Aloysius O'Hare kann durch seine fast schon perverse Profitgier wenigstens den älteren Zuschauer hin und wieder ein Schmunzeln entlocken. Letztendlich möchte man diese Abschnitte dennoch nur schnellstmöglich hinter sich bringen, um zu erfahren, wie die Geschichte um den Lorax ausgeht.

Fazit: Trotz einiger Längen und schwacher musikalischer Darbietungen ist „Der Lorax“ ein unterhaltsamer Animationsfilm mit wertvoller Öko-Moral geworden. Und auch wenn der Film nicht ganz an die Gag-Trefferquote von „Ich – Einfach unverbesserlich“ herankommt, dürfte die Mischung aus trockenem Lorax-Humor und gelungenen Slapstick-Einlagen sowohl bei den kleinen als auch bei den großen Kinogängern wunderbar ankommen.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Gelingt es Regisseur Chris Renaud, dem „Once-ler“ Tiefe zu verleihen, so bleiben die Figuren der Rahmenhandlung Audrey und Ted ziemlich blass. Schwerer wiegt es jedoch, dass „Der Lorax“ im Gegensatz etwa zu den Filmen Hayao Miyazakis von „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001) über „Das wandelnde Schloss“ (2004) bis „Ponyo – Das große Abenteuer am Meer“ (2010), die eine familienfreundliche Handlung mit einem Plädoyer für den Umweltschutz auf unaufdringliche Weise verknüpfen, seine Botschaft für ein nachhaltiges Wachstum und ökologisches Bewusstsein redundant und allzu grob vertritt. Bisweilen gewinnt der Zuschauer den Eindruck, dass die Handlung im Dienste dieser Botschaft steht.

Dennoch: Neben den humorvollen Figuren besticht „Der Lorax“ insbesondere durch die detailverliebte Zeichnung der fantasievollen Welt. Diese wird etwa in dem Kontrast zwischen der farbenfrohen Stadt Thneedville und der düsteren Umgebung deutlich: Als Ted zum ersten Mal die Stadt verlässt, steht er vor einem öden Land, dem die untergegangene Zivilisation anzumerken ist. In den Rückblenden steht die realistische Wiedergabe etwa der Blumen und Pflanzen neben einer verspielten Zeichnung der Tiere und Bäume. Zusammen mit einer Animation, die an „Ich – einfach unverbesserlich“ erinnert, und den in die Handlung eingebauten Gesangseinlagen lassen diese fantasievollen Bilder „Der Lorax“ zu einer Fabel werden, die insbesondere kleinere Kinder anspricht.

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Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch

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7.5Sehenswert

The Lorax hat nicht nur bekannte Sprecher wie Zac Efron oder Ed Helms, sondern neben der netten Geschichte auch viel Witz zu bieten.

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Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Anders als die Buchvorlage ist Der Lorax nicht zeitlos. [...] Der Film ist schlicht harmlos.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (70) — Film: Der Lorax


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cronic

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Bewertung6.5Ganz gut

Zuckersüße Animationen mit Musikeinlagen.
Von den Machern von Despicable Me, der mir auch besser gefallen hat.
Film mit einer umweltbewussten Botschaft.

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr unterhaltsamer, wenngleich eher für jüngeres Publikum gedachter und mit, für meinem Geschmack, zuvielen Musikeinlagen versehener Animationsspaß. Die ökologische Botschaft wird zwar etwas aufdringlich verbreitet, aber letztendlich bietet "Der Lorax" mit den Seuss typischen schrägen Charakteren und der netten Story gelungene Unterhaltung für die ganze Familie.

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Leen.

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Bewertung7.0Sehenswert

Finde ihn sehr gelungen! Sowohl die Message die der Film rüberbringen will als auch die Umsetzung der Figuren Dr. Seuss's.

Gefällt mir definitiv besser als die Verfilmung von "Ein Kater macht Theater"!

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benjamin.zahnd

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin über die schlechten Kritiken erstaunt. Als ich den Ttailer damals im Kino sah, dachte, das ich mir den nicht anschauen würde. habe ihn nun aber auf DVD angesehen, und fand in ziemlich gut! Ich fand die Idee des Films gut und er ist unterhaltsam.

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TV Einheit

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Bewertung5.0Geht so

Habe den Film im Flugzeug gucken dürfen und fand, dass ohne Lorax Lorax ein guter Film wäre. Dieses Phantasie-Gebinde aus Garfield und Asterix hat mein Nervenkostüm nach kurzer Zeit komplett zerfleddert und sich damit ein Rendezvous mit der Flugzeugturbine eingehandelt.

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Gabuyasha

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Bewertung4.0Uninteressant

Da weder die Charaktere, noch die Story die erste Halbzeit dieses Werkes warm halten, ist die zweite Hälfte überraschend gut gelungen. Allerdings muss man sich ständig über das Design beschweren, welches viel zu bunt gestaltet ist. Am Ende bleibt zumindest eine gute Message des Films zurück, sodass das Ansehen des Films für Kinder nicht schädlich sein wird.

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roannia

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Bewertung7.0Sehenswert

" Was spielen wir?"
" Ich spiel Poker. Er spielt Quartett und er, er hat Hunger."

Die Oma ist der Burner, so eine hätte ich auch gerne!

Man merkt zwar deutlich, dass der Film die etwas jüngeren Zuschauer ansprechen will, aber bei dem Film darf man sich einfach mal zurückversetzt fühlen. Geguckt hab ich ihn ja schlussendlich trotzdem. Damit bricht man sich ja auch kein Zahn ab.
Die Thematik, dass wir uns mit unserer Natur auseinander setzen sollen, finde ich gar nicht so weit weggeholt.
Alles im allem fand ich den Film wirklich toll, der ein oder andere Lacher findet sich auch sehr schnell ohne das es langweilig wird.

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CrazyWizard

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Bewertung6.0Ganz gut

"Der Lorax" ist nicht schlecht, aber er ist wirklich schon sehr kindlich gemacht. Das Art Design richtet sich so gut wie ausschließlich an Kinder. Dazu haben scheinbar die Einwohner Thneedvilles einen Hang zum Singen, so müssen sie schon zu Beginn ihren Drang nach lascher Musical-Mucke nachgeben. Die verpackte Kapitalismuskritik und Hader mit der Umweltzerstörung, die umhüllt sind von Standard-Charakteren, wie einer heißen Ische für den Hauptcharakter, den Bösen, der sich geändert hat und 3 kleine, putzige Musikanten-Tierchen (die jetzt immer öfter in Animationsfilmen zu sehen sind), sind nett gemeint, aber das haben wir alles schonmal gesehen. Das Spannendste war immernoch, Danny DeVito einmal Deutsch reden zu hören!
Wer über die Flausch-Optik hinwegsehen kann, könnte durchaus noch Gefallen finden mit diesem Erzeugnis von Illumination.

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Patlok

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wunderbar bunter und verrückter Film, der einfach Spaß macht. "Der Lorax" ist bunt und tadellos animiert, wenn auch nicht so detailreich wie man es beispielsweise von PIXAR gewohnt ist.

Die 3 Kurzfilme auf der Blu-ray sind auch sehr unterhaltsam, sollte man sich mal ansehen.

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Harvey Specter

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Bewertung5.5Geht so

Im Vergleich zur Konkurrenz in Sachen Animationsfilmen, hat mich "Der Lorax" nicht unbedingt überzeugt. Der kleine Typ mit der Original-Stimme von Danny DeVito macht es schon sehr sympathisch. Die Story finde ich ist noch ausbaufähig und war trotz der gut gemeinten Botschaft etwas zu langweilig. Daher nur ein "geht so" ;-)

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graveyardstory

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchschnittlicher Animationsfilm mit klarer Message und leider ziemlich lächerlichen Songs - dann lieber ganz ohne Gesinge! Allerdings ist der Lorax selbst schon eine sehr sympathische Figur, ebenso wie die anderen Waldbewohner. Eben alles sehr kindgerecht.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.0Sehenswert

Na sowas,
da wurde ich doch mal richtig positiv überrascht.
Nach der eher mauen Vorschau und ein paar durchwachsenen Kritiken habe ich nicht sonderlich viel vom "Lorax" erwartet.
Vielleicht war genau dass ausschlaggebend dafür dass ich diesen im Grunde durchschnittlichen Animationsspaß richtig unterhaltsam fand.
Die Animation erinnert an andere Filme dieser Art und natürlich besonders an "Horten hört ein Hu",
und auch die Story ist nicht sonderlich originel oder außergewöhnlich und ziemlich dünn.
Trotzdem hatte ich meinen Spaß und habe schon einige schlechtere Animationsfilme gesehen.
Außerdem nerven mich die bis zum erbrechen produzierten Trick-Fortsetzungen wie
"Ice Age XY".
Der Film ist ein liebevoller Spaß an dem besonders die jüngeren Zuschauer ihre Freude haben dürften!

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mrvans26

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich ein unterhaltsamer Film.
Eine meiner Lieblingsgeschichten von Dr. Seuss.

Auf Englisch wesentlich besser als auf Deutsch. Ich konnte Danny Devito vor mir sehen wie der wütende kleine Mann den Lorax spricht.
"That's a woman?!"

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jannick.duderino

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Macht er im deutschen doch auch


mrvans26

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Jo macht er. Aber trotzdem klingt das auf Englisch einfach besser :)


Roldur

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Bewertung5.0Geht so

Leider nichts besonderes. Angefangen mit wenig liebenswerten Animationen, einer Bierdeckel-Message und lächerlichen Songs endet das ganze auch nicht viel erfreulicher. Das ganze ist ein recht langweiliges Ding und Höhenpunkte bzw. Unerwartetes bekommt man selten. Schon Horton konnt emich nciht überzeugen und so schafft das auch diese Seuss-Verfilmung leider nicht. Einziger Lichtblick ist Danny DeVito als Lorax der wirklich ursympathisch rüberkommt aber eindeutig durch viel zu wenig Screentime auffällt. Kann man mal gucken muss man aber ganz sicher nicht. Schade.

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LowRidah

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Bewertung3.5Schwach

Die Animation: ein wahres Meisterwerk.
Leider lässt der Rest zu wünschen übrig... :/

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AmabaX

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Bewertung5.5Geht so

Sehr bunter Animationsfilm, der leider nie wirklich lustig ist und stellenweise auch etwas langweilt.

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hardigen

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Bewertung5.5Geht so

Zu sehr für Kinder. Zu wenig Anspruch um für Erwachsene interessant zu sein.

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Wir nennen sie Bla Bla

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Mal daran gedacht, dass es auch ein Film für Kinder und nicht für erwachsene ist?


TinaCocaine

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Bewertung4.0Uninteressant

Leider musste ich mal wieder feststellen: Erwartung und Enttäuschung sind Zwillinge!Als ich den Trailer sah, war ich hellauf begeistert und wollte "Der Lorax" unbedingt sofort schauen. Dann tat ich dies voller Vorfreude und merkte, dass so ziemlich alle lustigen Szenen bereits im Trailer verbraucht waren und der Film rein gar nichts mehr hervorzubringen hatte. Das Thema ist 1A und der Lorax ein recht süßer Knilch, aber das ist neben der schönen bunten Farben auch das Einzige, was ich toll fand...

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The Chief

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film ist herrlich schräg, bunt, lustig und vermittelt sogar eine schöne Botschaft. Für Kinder auf alle Fälle Klasse, aber auch für Erwachsene geeignet.

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cipmeister

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Bewertung5.0Geht so

Als Animationsfan muß ich sagen, sicher einer der schwächste Streifen der letzten Jahre. Für Kinder bestimmt ok, um mal den Sinn für die Umwelt zu schärfen, aber nichts für Erwachsene. Jedenfalls nichts für mich. Dafür hat dem Film schlichtweg die Komik gefehlt. Mußte nur an ein, zwei Stellen mal kurz schmunzeln, aber wirklich zum lachen konnte mich der Film nicht bringen. Und dieses dauernde, blöde Rumgesinge nervt auch mit der Zeit.
Zugegeben, die Animationen selber sind ganz gut gemacht und die Biester ganz putzig, aber das kann leider nicht alles kompensieren.
Hätte ich für den Film Geld im Kino ausgegeben, hätte ich mich ziemlich geärgert. Da ich ihn mir aber nur als BluRay aus der Videothek geliehen habe, war's dann doch ok.
Fazit: einmal sehen ok, der Film wird's aber nicht in mein Langzeitgedächtnis schaffen...

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