Pleasantville

Pleasantville (1998), US Laufzeit 123 Minuten, FSK 6, Drama, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 04.03.1999

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55 Kommentare
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von Gary Ross, mit Tobey Maguire und Reese Witherspoon

Schlechte Aussichten in den 90ern: AIDS, Ozonloch und kaum Aussichten auf einen Job für College-Abgänger. Wie viel schöner war es doch da in den 50er Jahren, als alles friedlich war, und man diese Probleme noch nicht kannte. Von dieser Zeit träumt David, er ist großer Fan der Fernsehserie "Pleasantville" - und plötzlich sind er und seine Schwester Jennifer in dieser Muster-Kleinstadt aus der Fernsehserie.

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Kritiken (1) — Film: Pleasantville

Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Sehr launiges Märchen, welches durch den Kontrast der 50er mit der Neuzeit sehr zu unterhalten weiß. Das ist genau die Sorte Film, die man auch als Mann ruhigen Gewissens als „schön“ bezeichnen kann, und damit wären wir auch schon wieder bei Reese Witherspoon.

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Kommentare (54) — Film: Pleasantville


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DeutschePraezision

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Bewertung7.0Sehenswert

Mal was ganz Neues dieser Film.
Ich kenne keinen vergleichbaren (von der Idee und der Machart her)
Zu hundert prozent hat er mich leider nicht mitgerissen.
Ansonsten war er toll,
hat Herz und Witz!

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Martyman

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Bewertung9.5Herausragend

"Honey, I'm home!"
Toll, toller, Pleasantville! Jeder Filmfan kennt dieses Gefühl, das David verspürt: Manchmal möchte man dem Alltag entkommen und in seiner Lieblingsserie verschwinden. David wird dieses Glück zuteil und er findet sich in Pleasantville wieder. Großartig, was Gary Ross da erschaffen hat! Eine bemerkenswerte Geschichte hat er sich ausgedacht und historische Parallelen und Emanzipation darin verarbeitet. Unendliche Interpretationen kann man hier anstellen, besonders bei diesem Ende! Exzellente Schauspielerleistungen und eine sehr hübsche Optik mit genialem Color-Black/White-Mix umrahmt mit Oscar-würdiger Musik von Randy Newman geben einem den Rest.
"Pleasantville" ist ganz großes Filmliebhaberkino und glänzende Unterhaltung!

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Aristokratin

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Bewertung10.0Herausragend

Ich finde diesen Film berührend und faszinierend - absolut sehenswert!
Ich kenne keinen ähnlichen! Die Hauptdarsteller im Film harmonieren sehr miteinander.

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TinaCocaine

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Katze?! :-D Ich liebe diesen Film! Eine bezaubernde, zickige Reese Witherspoon an der Seite eines völlig niedlichen, vorerst einsamen Tobey Maguire´s. Die Story ist - wie der deutsche Beititel bereits verrät - zu schön um wahr zu sein! Romantische Aspekte kommen ebenso wenig zu kurz wie die Ideenvielfalt des Films. Ich bin einfach fröhlich, wenn ich "Pleasantville" schaue und kann ihn immer und immer wieder gucken! Wer sehnt sich nicht manchmal diese perfekte Welt der Fernsehserie "Pleasantville" herbei, der David so sehr verfallen ist?! Das Zusammenspiel aus Schwarz-weiß und Farbfilm ist erstklassig, die Bilder hauen einen echt um und die Charaktere sind bedingungslos liebenswert. Außerdem steckt in jeder Szene viel Sorgfalt und rücksichtslose Liebe. Die geschwisterliche Beziehung zwischen David und Jennifer wird sehr realistisch dargestellt und es erquickt mein Herz, wie sie sich fortan bessert. Don Knotts wirkt wie immer wahnsinnig verrückt und spielt seine Rolle wie alle anderen Darsteller nahezu perfekt. Der künstlerische Aspekt ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen und Musik sowie Malerei werden zu etwas sehr bewegendem. Ebenso ist die Botschaft des Films glasklar und immer aktuell. Schön mit anzusehen ist auch die Frauen-Power, die durch Joan Allen ins Spiel kommt. Romanze, Komödie, Teenie-Film, Drama und Klassiker werden für mich in einem perfekten, unvergesslichen Film vereint...

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Looki

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Bewertung7.0Sehenswert

ein film der einem durch seine visuellen effekte und seinem ganz eigenen charme in eine andere welt enführt. desweiteren sieht man auch an klassischen sowie erschreckenden beispielen wie schnell eine diktatur entstehen kann (scheiben einschlagen, bücherverbrennung, etc.)

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Joone44

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die 90er Jahre. Teenager keifen sich an, Erwachsene lassen sich scheiden, das Ozonloch wird immer größer. Die Welt verändert sich von Tag zu Tag. Da bleibt David doch lieber vor dem Fernseher kleben und schaut die 40 Jahre alte Sitcom „Pleasantville“. Soll sich draußen doch alles verändern.
Doch nach einem Kleinkrieg mit seiner Schwester, der sich um eine scheinbar verhexte Fernbedienung dreht, machen die beiden eine kleine Zeitreise durch den Fernseher. Geographisch genauer erklärt: Sie sind in „Pleasantville“. Ein idyllischer Vorort, ganz anders als das Heute, wo jeder sauft und sexuell übertragbare Krankheiten riskiert. Jeder ist nett zueinander. Niemand hat Geheimnisse. Die Feuerwehr hat ihren Großauftritt bloß dann, wenn ein Kätzchen auf dem Baum festsitzt. Jeder Morgen ist wie der davor. Ein alltäglicher Einheitsbrei. Die Welt ist im wahrsten Sinne des Wortes farblos, schwarz-weiß. Veränderung ist hier ein Fremdwort.
Und hier muss sich auch jeder auf jeden verlassen können. Am schlimmsten trifft es hier den Eisladenbesitzer Mr. Johnson. Wenn David/Bud nicht auf ihn aufpasst, wischt er gerne mehrere stundenlang ein und dieselbe Stelle sauber. Klingt nach einer debilen Nervensäge, ist aber ein liebenswürdiger Kerl.
Währenddessen zeigt Jennifer den Highschool-Basketballern, dass es jenseits des Händchenhaltens auch noch andere Spiele gibt, mit denen man sich im Auto die Zeit vertreiben kann. Doch was heute normal ist, blieb gestern eben unentdeckt. Und hier blüht auch schon die ein oder andere Blume in ihrer vollen Farbe. Und das ist technisch wirklich grandios in Szene gesetzt. Während der Laufzeit wird das graue Bild von Minute zu Minute lebendiger und bunter. „Pleasantville“ ist einer meiner Lieblingsfilme. Sicher, die meisten werden daran nichts Besonderes finden, mir hat er jedoch auf so vielen Ebenen gefallen. Der Film ist witzig, berührend, originell und bringt seine Botschaften sehr unaufdringlich rüber. Supersympathische Figuren und eine tolle Story. „Zu schön, um wahr zu sein“ trifft es ganz gut. Und mit scharfem Blick auf die heutige Gesellschaft würde ich sofort meine Koffer packen und nach „Pleasentville“ ziehen…vorausgesetzt man redet dort in Stereo.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotz Schwächen ein sehr guter Film über US-amerikanischen Faschismus mit einigen Anspielungen auf andere totalitäre Regimes. Bisweilen nervt der Film, wenn irgendeine Plattitüde dahergebracht wird, als handele es sich um eine große Weisheit. Überwiegend ist der Film aber doch eher humorvoll.

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demien.bartok

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Manchmal darf es eben auch mal ein Film sein, der eigentlich für stumpfsinnige Amerikaner gemacht wurde, um sie vorsichtig und liebevoll zu kritisieren für ihren Lebensstil. - Wir haben ja alle (mindestens) einen stumpfsinnigen Amerikaner in uns, nicht wahr?

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Mikael Blomkvist

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Bewertung9.5Herausragend

Ein gelungener Bunt-schwarz/weiß-(und dann wieder) bunt-Film, der von mir 10 Punkte bekommen hätte wenn nicht Tobey Maguire die Hauptrolle gespielt hätte. Egal, was er spielt, ich kann ihn nicht mehr sehen!
Ansonsten eine super Idee, die (leider erst) zum Ende hin einen kritischen Unterton bekommt. Dieser Film zeigt uns, was es heißt zu Leben und, dass man für sein eigenes aber auch jegliches anderes Leben kämpfen soll und muss!

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Pleasantville ist ein tolles modernes, detailverliebtes TV Märchen mit sympathischen Darstellern und einer schönen wohlfühl Atmosphäre!
Der Film ist lustig, kitschig aber auch immer respektvoll!
Mit seiner tollen schwarz weiß Optik katapultiert uns Gary Ross direkt rein in die 50er, und in "Pleasantville"!
Wie die beiden Geschwister David und Jennifer lernen wir nach und nach die eigenartigen aber auch liebenswerten Bewohner von "Pleasantville" kennen.
Auch wenn der Film natürlich von seiner schönen und lockeren Atmosphäre lebt wird es zu Schluß hin doch noch etwas ernster und schlägt kurzweilig politische Töne an.
Ein schöner und toll gemachter "gute Laune Film"!

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Feel Good Movie! Sehr originell umgesetzt. Hat viele Augenzwinkernde Botschaften. So muss eine Seifenoper sein!

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Frankreichmsfan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die harte Realität. Zwei Protagonisten, ein ungleiches Geschwisterpaar… beide kämpfen mit den Tücken Ihres Alltags. Dann passiert das Wunder und beide finden Sie in einer heilen Welt wieder. Heile Welt? Mitnichten!
Pleasantville spielt nicht nur mit der Perspektive. Charakere, die am Anfang bloße Rollen erfüllen und deren heile Welt in dem Moment zusammenbricht, in dem sie zu leben beginnen….
Dabei ist es gerade die Chrakterzeichnung, die in ihrer Einfachheit und Tiefe zugleich zu bestechen weiß.
Das ganze auch künstlerisch äußerst ansprechend umgesetzt und gerade ist es wieder die Einfachheit der Farbsymbolik, die hier die Wirkung ausmacht.
Garniert wird das ganze zudem mit durchaus deftigen gesellschaftskritischen Passagen, in die der Film erstaunlich leicht wechselt. [Achtung Spoiler im folgenden Satz] Bücherverbrennungen, Angst vor dem Neuen (oder nennen wir es Innovationsfeindlichkeit?) bis hin zum Gerichtsaal…
Die eigentliche Leistung des Films besteht aber darin, dass er über alle diese Ebenen hinweg, insgesamt nie seinen heiteren Unterton verliert. So wird der Film nie erdrückend, steht der Zuschauer tendenziell gut gelaunt aus dem Fernsehsessel auf.
Ein Film, der wirklich auf allen Ebenen zu überzeugen weiß!

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L-viz

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Bewertung2.5Ärgerlich

Sorgenfreie Schwarz-Weiß-50er-Welt trifft auf harte Realität. Besser gesagt, das Mädel gibt sich alle Mühe, die Sorgenfreiheit mit Stumpf und Stiel auszureißen. Das mündet in eine Reihe von gesellschaftlichen Problemen, die aber alle nur halbherzig und oberflächlich abgehandelt werden, dazu noch wenig einfallsreich verschlüsselt (No Colored!).

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moviee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gelungene und herrlich erfrischende Mediensatire.

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Prechtl

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Bewertung7.0Sehenswert

Die beiden Geschwister David und Jennifer landen aus Versehen in Pleasantville, einer Serie aus den 50ern. Zu Beginn fällt vor allem Jennifer das Leben dort schwer: Nicht nur dass alles in schwarz-weiß gehalten ist sondern alle sind lieb und nett zueinander und als Paar ist Händchen halten schon das höchste der Gefühle. Ihr als aufgeklärte Jugendliche aus dem 21. Jahrhundert ist das jedoch zu wenig und kurzerhand bringt sie Themen wie Sex oder Rock’n’Roll nach Pleasantville, das sich von nun an zu verändern beginnt. David findet das gar nicht gut, da es ihm in dieser Welt gefällt, doch auch er kann sich der Revolution nicht erwehren. Nach und nach werden Gegenstände oder sogar Menschen farbig und es gibt sogar Regen oder Feuer, was vorher undenkbar gewesen wäre. Doch leider gibt es noch eine Gruppe von Alteingesessenen, die der Farbe und dem neuen Denken nichts abgewinnen können…

Der Film ist gar nicht so belanglos wie er auf den ersten Blick scheint. Denn er konfrontiert einem mit Themen wie unerfüllte Sehnsüchte, Liebe und Diskriminierung. Man sieht wie die eine Gruppe farbig wird und Dinge an ihnen entdeckt, die ihr bisheriges Weltbild auf den Kopf stellen. Die andere Gruppe leidet darunter oder fühlt sich gestört und setzt alles daran, alles Neue und Andersartige zu verbieten.
Und all das hat der Film in einem schönen Paket präsentiert, das durch eine tolle Optik (Schwarz-weiß mit Farbe gemischt) und guten Schauspielern glänzt. Tobey Maguire und Reese Witherspoon spielen ihre jugendlichen Rollen sehr glaubhaft, auch wenn sie schon etwas zu alt dafür wären.
Spannung ist praktisch nicht vorhanden, aber der Film plätschert flüssig dahin, ohne dass man daran etwas aussetzen könnte.

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BaitfroN

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Bewertung9.5Herausragend

Interessantes Gedankenexperiment

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NovaTime

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein unglaublich schöner Film über's Erwachsenwerden, Verantwortungübernehmen, sich gegen allerlei Widerstand zu stellen, für das zu kämpfen, was man will.
Ein super Cast, die ungewohnte Farbkombination, stimmungsvolle Musik machen diesen Film zu einem sehenswerten Stück Filmgeschichte.

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agynessa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zu schön um wahr zu sein!

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Holziade

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film lässt sich auch mit einem Wort erklären: TRAUMHAFT.
Diesen Film, obwohl es ihn doch schon länger gibt, habe ich das erste mal vor wenigen Wochen gesehen. Nach unzähligen enttäuschenden Filmen von denen ich mehr erwartet hatte kam ich auf dieses - für mich bislang - unbekannte Meisterwerk. Die Vorstellung mir einen Film anzusehen der schwarz-weiss beginnt, dann in Farbe übergeht - und das auch noch mit überzeugender Wirkung... Das konnte ich mir kaum vorstellen. Aber, Auftritt gelungen. Ohne zu übertreiben hat mich dieser Film wirklich fast vom Hocker gehauen. Der Film bietet alles was es für Unterhaltung braucht (Humor, Romantik, Action, Aufruhr, Sex - und jede Menge Farbkübel die Farbe ins Spiel bringen ;) )
Also liebe Leser, den Film kann man sich gerne mal ansehen.

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sweetForgiveness

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Sehr gut zusammengefasst! Kann dir nur zustimmen...


Holziade

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Thx ;)


sweetForgiveness

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Leben ist viel zu schön um es nur in schwarz-weiß zu erleben, Nicht umsonst wird gesagt bring ein bisschen Farbe in dein Leben.
David, ist allerdings total versessen von einer 50-Jahre schwarz-weiß Serie namens "Pleasantville". Während seine Schwester Jennifer das Leben in vollen Zügen genießt sitzt David am liebsten zu Hause vor dem Ferseher. Eines Abends bekommt er von einem Fremden eine seltsame Fernbediehnung verkauft. Als ein Streit über die Fernbediehnung unter den Geschwistern ausbricht werden sie in David's Lieblingsserie hineingezogen. David und Jennifer werden zu zwei neuen Charaktere in der perfekten Idylle. In der Kleinstadt "Pleasantville" in der alles seinen geordneten Gang geht fällt sofort auf, dass sich etwas geändert hat. Jennifer macht die Jungs an der Schule verrückt, was im prüden Amerika, der 60-Jahre für helles aufsehen sorgt und auch David findet, jetzt wo er sich in seiner Lieblingsserie befindet, diese doch nicht mehr so toll und will die Menschen auffordern neue Sachen auszuprobieren, wo vor alle Menschen tierische Angst haben. Als er dann doch einige bekehren kann, werden diese plötzlich farbig. Das einst so stille und ruhige Örtchen verändert sich und das hat Konsequenzen...
Mit dem Charm der 50-Jahre entführt uns "Pleasantville" in eine Fernsehwelt in der nur ein kleines bisschen Unordnung etwas großes Auslösen kann. Reese Witherspoon und Toby McGuire sind großartig in ihren Rollen und vorallem die Bewohner von "Pleasantville" spielen sehr zaghaft und zurückhalten, genauso wie sie sollten.
Die Frage nach der eigenen Individualität oder nach der Rolle der Frau, werden durch diesen Film aufgegriffen und eine Fersehwelt kreiert in die sich jeder gerne mal herrein zappen möchte.
Also denkt immer daran: Wenn ein komischer alter Mann euch an der Tür eine mysteriöse Fernbediehnung verkaufen will...KAUFT SIE!
(sweetForgiveness übernimmt für diese Ausage keine rechtliche Verantwortung und kommt für keine Schäden auf die druch den Verkauf geschehen.)

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