Zu Listen hinzufügen

Pleasantville

Pleasantville (1998), US Laufzeit 123 Minuten, FSK 6, Drama, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 04.03.1999


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.9
Kritiker
44 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
Community
5782 Bewertungen
59 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Gary Ross, mit Tobey Maguire und Reese Witherspoon

Schlechte Aussichten in den 90ern: AIDS, Ozonloch und kaum Aussichten auf einen Job für College-Abgänger. Wie viel schöner war es doch da in den 50er Jahren, als alles friedlich war, und man diese Probleme noch nicht kannte. Von dieser Zeit träumt David, er ist großer Fan der Fernsehserie "Pleasantville" - und plötzlich sind er und seine Schwester Jennifer in dieser Muster-Kleinstadt aus der Fernsehserie.

  • 37795279001_1860639321001_th-5061c1e54facb0e4677f1aee-1592194048001
  • Pleasantville - Bild 6382656
  • Pleasantville - Bild 6382642
  • Pleasantville - Bild 2347675
  • Pleasantville - Bild 2347649

Mehr Bilder (20) und Videos (2) zu Pleasantville


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Pleasantville

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...]
Sehr launiges Märchen, welches durch den Kontrast der 50er mit der Neuzeit sehr zu unterhalten weiß. Das ist genau die Sorte Film, die man auch als Mann ruhigen Gewissens als „schön“ bezeichnen kann, und damit wären wir auch schon wieder bei Reese Witherspoon.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (57) — Film: Pleasantville


Sortierung

Negev

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Pleasantville die heile Fernsehwelt der 50er, in die zwei Teenager gezogen werden.
Zunächst Schwarz/Weiß - ist die Welt von Pleasantville genau so einfach gestrickt. Es gibt keine Konflikte, jeder lebt sein Leben - innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung. Schnell wird aber klar das diese Welt nicht Perfekt ist. Gesellschafliche normen werden Hinterfragt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Sherloved

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

FIRE! FIRE! FIRE! FIRE! FIRE! ... Cat? :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

HerrNesto

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

"Wir stecken fest im Dorf der Bekloppten!" konstatiert die verzweifelte Jennifer (Reese Witherspoon), die mit ihrem Bruder David (Tobey Maguire) im idyllischen Vorort der schwarz-weißen 50er-Jahre-Sitcom Pleasantville gelandet ist.
Die beiden Teenager, die eigentlich in den 90er Jahren leben, streiten sich zuvor um das Fernsehprogramm des Abends. Jennifer will sich mit ihrem Date ein MTV-Konzert ansehen, während David darauf besteht, den TV-Marathon seiner Lieblingsserie Pleasantville zu verfolgen.
Prompt geht dabei die Fernbedienung kaputt, doch steht sofort ein mysteriöser Fernsehmechaniker vor der Tür (einer von der Sorte Typen, die auch Zeitmaschinen reparieren) und liefert den Geschwistern ein brandneues Exemplar. Das dient aber nur als weiterer Zankapfel und katapultiert David und Jennifer hinein in den Fernsehapparat und in die Serie Pleasantville.
Nach einem ersten Schock müssen sich die beiden als Hauptfiguren Bud und Mary Sue mit ihrer biederen Serienfamilie und ihrem perfektionistischen Umfeld arrangieren. David, der die Serie bestens kennt, geht voll in seiner Rolle auf. Mary Sue jedoch stellt als eigensinnige Querulantin das routinierte Leben in Pleasantville auf den Kopf und schon bald färbt sich das buchstäblich auf die Bewohner ab.
Die satirisch überzogene Serien-Prüderie in Pleasantville hält dem spießbürgerlichen Amerika vergangener Jahrzehnte den Spiegel vor. Alles läuft wie am Schnürchen, aber immer gleich ab.
Die braven Bewohner sind immer ekelhaft gut gelaunt, sodass man vielen von ihnen gerne eine knallen würde. Zudem sind die eindimensionalen Charaktere in einer Routine gefangen, deren kleinste Abweichung sie hilflos erscheinen lässt. Die Feuerwehr rückt nur aus, wenn sich ein Kätzchen auf einen Baum verirrt hat und der Besitzer des Fast-Food-Restaurants poliert die immer gleiche Stelle des Tresens, die dadurch schon abgenutzt ist.
In diese langweilige Perfektion platzen die beiden Protagonisten David und Jennifer, und vor allem Letztere bringt Farbe ins Spiel. Mit ihrem Querkopf und ihrer Offenheit stößt sie zunächst an, doch schon bald überträgt sich ihr Verhalten auf die Einwohner von Pleasantville.
Und nach einer Sex-Szene ist es dann auch die Farbe der Liebe, welche die erste rote Rose in der schwarz-weißen Sitcom erblühen lässt. Die Menschen in der Serie entdecken nach und nach neue Seiten an sich und wollen aus ihrem alten, öden Leben ausbrechen. Ihre Unschuld blättert langsam ab, sie beginnen damit, ihren gewöhnlichen Tagesablauf zu hinterfragen und fangen an, Bücher zu lesen; sie frönen der Leidenschaft und der Kunst. Es ist ihre Aufklärung und Veränderung, die sie selbst und Pleasantville immer bunter werden lassen. Verlangen, Wut und Risikobereitschaft sähen zwar auch Konflikte, doch gerade dadurch reifen die Bewohner zu plastischen, kontrastreichen Charakteren.
Neben Tobey Maguire ist es vor allen Dingen Reese Witherspoon, die mit ihrem passend frechen, ausdrucksstarken Spiel begeistern kann und so für die nötige Dynamik in der Serie, respektive dem Film, sorgt. Auf der anderen Seite verkörpert der ideal besetzte William H. Macy den absolut spröden Serienvater in einer ulkigen Darbietung, während Joan Allen die immer lebendiger werdende Mutter spielt.
Pleasantville ist eine unterhaltsame Komödie, die sowohl lustige als auch nachdenkliche Momente vereint und zusätzlich mit tollen Spezialeffekten aufwarten kann.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Ojhannes

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand den Film echt schön und auch die Story gut - aber das Ende war für mich nicht ganz... logisch? Ich will hier keine Spoiler liefern. Jedenfalls wirklich sehenswert, nach meinem Geschmack!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

DeutschePraezision

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Mal was ganz Neues dieser Film.
Ich kenne keinen vergleichbaren (von der Idee und der Machart her)
Zu hundert prozent hat er mich leider nicht mitgerissen.
Ansonsten war er toll,
hat Herz und Witz!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Martyman

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

"Honey, I'm home!"
Toll, toller, Pleasantville! Jeder Filmfan kennt dieses Gefühl, das David verspürt: Manchmal möchte man dem Alltag entkommen und in seiner Lieblingsserie verschwinden. David wird dieses Glück zuteil und er findet sich in Pleasantville wieder. Großartig, was Gary Ross da erschaffen hat! Eine bemerkenswerte Geschichte hat er sich ausgedacht und historische Parallelen und Emanzipation darin verarbeitet. Unendliche Interpretationen kann man hier anstellen, besonders bei diesem Ende! Exzellente Schauspielerleistungen und eine sehr hübsche Optik mit genialem Color-Black/White-Mix umrahmt mit Oscar-würdiger Musik von Randy Newman geben einem den Rest.
"Pleasantville" ist ganz großes Filmliebhaberkino und glänzende Unterhaltung!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Aristokratin

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Ich finde diesen Film berührend und faszinierend - absolut sehenswert!
Ich kenne keinen ähnlichen! Die Hauptdarsteller im Film harmonieren sehr miteinander.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Katze?! :-D Ich liebe diesen Film! Eine bezaubernde, zickige Reese Witherspoon an der Seite eines völlig niedlichen, vorerst einsamen Tobey Maguire´s. Die Story ist - wie der deutsche Beititel bereits verrät - zu schön um wahr zu sein! Romantische Aspekte kommen ebenso wenig zu kurz wie die Ideenvielfalt des Films. Ich bin einfach fröhlich, wenn ich "Pleasantville" schaue und kann ihn immer und immer wieder gucken! Wer sehnt sich nicht manchmal diese perfekte Welt der Fernsehserie "Pleasantville" herbei, der David so sehr verfallen ist?! Das Zusammenspiel aus Schwarz-weiß und Farbfilm ist erstklassig, die Bilder hauen einen echt um und die Charaktere sind bedingungslos liebenswert. Außerdem steckt in jeder Szene viel Sorgfalt und rücksichtslose Liebe. Die geschwisterliche Beziehung zwischen David und Jennifer wird sehr realistisch dargestellt und es erquickt mein Herz, wie sie sich fortan bessert. Don Knotts wirkt wie immer wahnsinnig verrückt und spielt seine Rolle wie alle anderen Darsteller nahezu perfekt. Der künstlerische Aspekt ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen und Musik sowie Malerei werden zu etwas sehr bewegendem. Ebenso ist die Botschaft des Films glasklar und immer aktuell. Schön mit anzusehen ist auch die Frauen-Power, die durch Joan Allen ins Spiel kommt. Romanze, Komödie, Teenie-Film, Drama und Klassiker werden für mich in einem perfekten, unvergesslichen Film vereint...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Looki

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

ein film der einem durch seine visuellen effekte und seinem ganz eigenen charme in eine andere welt enführt. desweiteren sieht man auch an klassischen sowie erschreckenden beispielen wie schnell eine diktatur entstehen kann (scheiben einschlagen, bücherverbrennung, etc.)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Joone44

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die 90er Jahre. Teenager keifen sich an, Erwachsene lassen sich scheiden, das Ozonloch wird immer größer. Die Welt verändert sich von Tag zu Tag. Da bleibt David doch lieber vor dem Fernseher kleben und schaut die 40 Jahre alte Sitcom „Pleasantville“. Soll sich draußen doch alles verändern.
Doch nach einem Kleinkrieg mit seiner Schwester, der sich um eine scheinbar verhexte Fernbedienung dreht, machen die beiden eine kleine Zeitreise durch den Fernseher. Geographisch genauer erklärt: Sie sind in „Pleasantville“. Ein idyllischer Vorort, ganz anders als das Heute, wo jeder sauft und sexuell übertragbare Krankheiten riskiert. Jeder ist nett zueinander. Niemand hat Geheimnisse. Die Feuerwehr hat ihren Großauftritt bloß dann, wenn ein Kätzchen auf dem Baum festsitzt. Jeder Morgen ist wie der davor. Ein alltäglicher Einheitsbrei. Die Welt ist im wahrsten Sinne des Wortes farblos, schwarz-weiß. Veränderung ist hier ein Fremdwort.
Und hier muss sich auch jeder auf jeden verlassen können. Am schlimmsten trifft es hier den Eisladenbesitzer Mr. Johnson. Wenn David/Bud nicht auf ihn aufpasst, wischt er gerne mehrere stundenlang ein und dieselbe Stelle sauber. Klingt nach einer debilen Nervensäge, ist aber ein liebenswürdiger Kerl.
Währenddessen zeigt Jennifer den Highschool-Basketballern, dass es jenseits des Händchenhaltens auch noch andere Spiele gibt, mit denen man sich im Auto die Zeit vertreiben kann. Doch was heute normal ist, blieb gestern eben unentdeckt. Und hier blüht auch schon die ein oder andere Blume in ihrer vollen Farbe. Und das ist technisch wirklich grandios in Szene gesetzt. Während der Laufzeit wird das graue Bild von Minute zu Minute lebendiger und bunter. „Pleasantville“ ist einer meiner Lieblingsfilme. Sicher, die meisten werden daran nichts Besonderes finden, mir hat er jedoch auf so vielen Ebenen gefallen. Der Film ist witzig, berührend, originell und bringt seine Botschaften sehr unaufdringlich rüber. Supersympathische Figuren und eine tolle Story. „Zu schön, um wahr zu sein“ trifft es ganz gut. Und mit scharfem Blick auf die heutige Gesellschaft würde ich sofort meine Koffer packen und nach „Pleasentville“ ziehen…vorausgesetzt man redet dort in Stereo.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Uwe B.B.B.

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Trotz Schwächen ein sehr guter Film über US-amerikanischen Faschismus mit einigen Anspielungen auf andere totalitäre Regimes. Bisweilen nervt der Film, wenn irgendeine Plattitüde dahergebracht wird, als handele es sich um eine große Weisheit. Überwiegend ist der Film aber doch eher humorvoll.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

demien.bartok

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Manchmal darf es eben auch mal ein Film sein, der eigentlich für stumpfsinnige Amerikaner gemacht wurde, um sie vorsichtig und liebevoll zu kritisieren für ihren Lebensstil. - Wir haben ja alle (mindestens) einen stumpfsinnigen Amerikaner in uns, nicht wahr?

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Mikael Blomkvist

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein gelungener Bunt-schwarz/weiß-(und dann wieder) bunt-Film, der von mir 10 Punkte bekommen hätte wenn nicht Tobey Maguire die Hauptrolle gespielt hätte. Egal, was er spielt, ich kann ihn nicht mehr sehen!
Ansonsten eine super Idee, die (leider erst) zum Ende hin einen kritischen Unterton bekommt. Dieser Film zeigt uns, was es heißt zu Leben und, dass man für sein eigenes aber auch jegliches anderes Leben kämpfen soll und muss!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Dr.Hasenbein

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Pleasantville ist ein tolles modernes, detailverliebtes TV Märchen mit sympathischen Darstellern und einer schönen wohlfühl Atmosphäre!
Der Film ist lustig, kitschig aber auch immer respektvoll!
Mit seiner tollen schwarz weiß Optik katapultiert uns Gary Ross direkt rein in die 50er, und in "Pleasantville"!
Wie die beiden Geschwister David und Jennifer lernen wir nach und nach die eigenartigen aber auch liebenswerten Bewohner von "Pleasantville" kennen.
Auch wenn der Film natürlich von seiner schönen und lockeren Atmosphäre lebt wird es zu Schluß hin doch noch etwas ernster und schlägt kurzweilig politische Töne an.
Ein schöner und toll gemachter "gute Laune Film"!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Lori007101

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Feel Good Movie! Sehr originell umgesetzt. Hat viele Augenzwinkernde Botschaften. So muss eine Seifenoper sein!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Frankreichmsfan

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die harte Realität. Zwei Protagonisten, ein ungleiches Geschwisterpaar… beide kämpfen mit den Tücken Ihres Alltags. Dann passiert das Wunder und beide finden Sie in einer heilen Welt wieder. Heile Welt? Mitnichten!
Pleasantville spielt nicht nur mit der Perspektive. Charakere, die am Anfang bloße Rollen erfüllen und deren heile Welt in dem Moment zusammenbricht, in dem sie zu leben beginnen….
Dabei ist es gerade die Chrakterzeichnung, die in ihrer Einfachheit und Tiefe zugleich zu bestechen weiß.
Das ganze auch künstlerisch äußerst ansprechend umgesetzt und gerade ist es wieder die Einfachheit der Farbsymbolik, die hier die Wirkung ausmacht.
Garniert wird das ganze zudem mit durchaus deftigen gesellschaftskritischen Passagen, in die der Film erstaunlich leicht wechselt. [Achtung Spoiler im folgenden Satz] Bücherverbrennungen, Angst vor dem Neuen (oder nennen wir es Innovationsfeindlichkeit?) bis hin zum Gerichtsaal…
Die eigentliche Leistung des Films besteht aber darin, dass er über alle diese Ebenen hinweg, insgesamt nie seinen heiteren Unterton verliert. So wird der Film nie erdrückend, steht der Zuschauer tendenziell gut gelaunt aus dem Fernsehsessel auf.
Ein Film, der wirklich auf allen Ebenen zu überzeugen weiß!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

L-viz

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Sorgenfreie Schwarz-Weiß-50er-Welt trifft auf harte Realität. Besser gesagt, das Mädel gibt sich alle Mühe, die Sorgenfreiheit mit Stumpf und Stiel auszureißen. Das mündet in eine Reihe von gesellschaftlichen Problemen, die aber alle nur halbherzig und oberflächlich abgehandelt werden, dazu noch wenig einfallsreich verschlüsselt (No Colored!).

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

moviee

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gelungene und herrlich erfrischende Mediensatire.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Prechtl

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Die beiden Geschwister David und Jennifer landen aus Versehen in Pleasantville, einer Serie aus den 50ern. Zu Beginn fällt vor allem Jennifer das Leben dort schwer: Nicht nur dass alles in schwarz-weiß gehalten ist sondern alle sind lieb und nett zueinander und als Paar ist Händchen halten schon das höchste der Gefühle. Ihr als aufgeklärte Jugendliche aus dem 21. Jahrhundert ist das jedoch zu wenig und kurzerhand bringt sie Themen wie Sex oder Rock’n’Roll nach Pleasantville, das sich von nun an zu verändern beginnt. David findet das gar nicht gut, da es ihm in dieser Welt gefällt, doch auch er kann sich der Revolution nicht erwehren. Nach und nach werden Gegenstände oder sogar Menschen farbig und es gibt sogar Regen oder Feuer, was vorher undenkbar gewesen wäre. Doch leider gibt es noch eine Gruppe von Alteingesessenen, die der Farbe und dem neuen Denken nichts abgewinnen können…

Der Film ist gar nicht so belanglos wie er auf den ersten Blick scheint. Denn er konfrontiert einem mit Themen wie unerfüllte Sehnsüchte, Liebe und Diskriminierung. Man sieht wie die eine Gruppe farbig wird und Dinge an ihnen entdeckt, die ihr bisheriges Weltbild auf den Kopf stellen. Die andere Gruppe leidet darunter oder fühlt sich gestört und setzt alles daran, alles Neue und Andersartige zu verbieten.
Und all das hat der Film in einem schönen Paket präsentiert, das durch eine tolle Optik (Schwarz-weiß mit Farbe gemischt) und guten Schauspielern glänzt. Tobey Maguire und Reese Witherspoon spielen ihre jugendlichen Rollen sehr glaubhaft, auch wenn sie schon etwas zu alt dafür wären.
Spannung ist praktisch nicht vorhanden, aber der Film plätschert flüssig dahin, ohne dass man daran etwas aussetzen könnte.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

BaitfroN

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Interessantes Gedankenexperiment

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch