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Fast verheiratet

The Five-Year Engagement (2012), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 12.07.2012


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6.3
Kritiker
19 Bewertungen
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6.0
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2124 Bewertungen
82 Kommentare
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von Nicholas Stoller, mit Emily Blunt und Jason Segel

In der Komödie Fast Verheiratet von Nie wieder Sex mit der Ex-Regisseur Nicholas Stoller müssen Jason Segel und Emily Blunt immer wieder ihre geplante Hochzeit verschieben.

Für gewöhnlich folgt auf die Verlobung, einmal ausgesprochen, relativ zeitig auch die Heirat. Für Tom (Jason Segel) und Violet (Emily Blunt) allerdings heißt es nur: Fast verheiratet.

Dabei fängt alles so positiv an. Genau am 1. Jahrestag, nachdem Tom Violet auf einer Sylvesterparty kennen gelernt hatte, macht er ihr einen Antrag. Begeistert nimmt sie ihn an. Beide arbeiten an ihren Karrieren, er als Koch, der kurz vor der Beförderung zum Chefkoch steht, sie als Akademikerin. Der baldigen Hochzeit steht also nichts im Wege. Dann jedoch erhält Violet die Nachricht, dass sie die angestrebte Position an der Uni nicht erhält, stattdessen aber ein Angebot über einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag an einer Uni in Michigan. Violet zuliebe gibt Tom seine Ambitionen auf, der Umzug auf Zeit erfolgt, die Hochzeit wird ausgesetzt. Doch dann kommt es zu weiteren Verzögerungen, und ehe sich das Paar versieht, wurden aus einem Jahr Verlobung fünf. Ihre Liebe gerät zunehmend in Schieflage und kommt auf den Prüfstand. Lohnt sich noch weiteres Warten?

Hintergrund & Infos zu Fast verheiratet
Regisseur von Fast verheiratet (OT: The Five Year Engagement) ist der Komödienspezialist Nicholas Stoller (Drehbuch zu Der Ja-Sager und Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu, Drehbuch und Regie bei Männertrip).
Mit Hauptdarsteller Jason Segel verbindet ihn eine jahrelange erfolgreiche Partnerschaft, sei es als Regisseur-Schauspieler-Gespann (Nie wieder Sex mit der Ex) oder als Drehbuchautoren-Duo (Die Muppets).
Die Muppets waren auch die erste Zusammenkunft der beiden Männer mit Segels besserer Hälfte in Fast verheiratet, Emily Blunt. Die gebürtige Londonerin und Golden-Globe-Preisträgerin (Gideon’s Daughter) ist mittlerweile eine in Hollywood vielbeschäftigte Schauspielerin (2011 u.a. in Der Plan zu sehen), die aber auch immer wieder noch Zeit für eine britische Produktion findet (Lachsfischen im Jemen). (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (16) — Film: Fast verheiratet

SiameseAlex: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

Auf der Suche nach einer Komödie, die zwar seicht und doch nicht ganz ohne Anspruch daherkommt, entpuppt sich »Fast verheiratet« mit HIMYM-Star Jason Segel und Schuh-Ikone Emily Blunt als Stolperstein. Er liegt im Weg und ja, irgendwie mutet er sympathisch an: Ein Paar steht kurz vor der entscheidenden Wende ihres Lebens hin zum ‚Für-Immer‘ und schafft es einfach nicht. Die Umstände verhindern das Überschreiten der Ziellinie und beschwören unerwartete Konsequenzen herauf. Die verlaufen mal skurril, mal romantisch, mal pointiert und schließlich ab und an auch mal platt. Teil dieser Episoden im Leben der beiden Verlobten sind immer wiederkehrende Charaktere, die im Gedächtnis bleiben, weil sie einfach ziemlich extrem gezeichnet sind. Das endet schließlich in einem Balance-Akt zwischen oberflächlichem Abziehbild und kantiger Nebenfigur. Alles schön und gut – solange es die eigenen Erwartungen bedient, kann ja da eigentlich wenig schief gehen – so will ich fast tönen. Naja, fast getönt.

Denn »Fast verheiratet« hat nicht nur mal wieder einen blöden Verleihtitel erwischt, nein, das Original klingt nach etwas ganz Anderem: »The Five-Year Engagement«. Regisseur Nicholas Stoller, bekannt aus dem von der Kritik respektierten »Forgetting Sarah Marshall« – zu deutsch natürlich wieder etwas kecker »Nie wieder Sex mit der Ex« – hat damals schon ein Händchen für guten Humor bewiesen. Auch damals schon war Jason Segel im Boot. Und auch damals schon spielt er seine wohl einzig vorzeigbare Rolle – die des etwas vertrottelten, und trotzdem liebenswürdigen Freundes einer Frau, die zeitweise irgendwie eine etwas andere Vorstellung vom Liebesglück hat. Ich unterstelle jetzt nicht, dass die Storys sich ähneln. Vielmehr kommen beide Geschichten mit einem ähnlichen Spannungsbogen daher. Und mit dem gehen die Probleme los.

»The Five-Year Engagement« betitelt eine doch recht lange Zeitspanne, und die wird dem Film fast zum Verhängnis. Ich kann es daher nicht oft genug betonen: Jeder Film hat seine Zeit und bedarf daher nicht zwangsläufig der Überlänge (hier: 124 Minuten!) – nur um dann noch eine schwurbelig skurrile Szene zu zelebrieren, auszuwatschen und wie einen schon ausgedrückten Schwamm noch einmal bis auf den letzten Tropfen auszuquetschen. Letztlich läuft es doch wieder auf das erwartete Ende hinaus, dann kann auch zuvor gezielter gesteuert werden.

Der Auftakt gelingt nämlich nach Maß. Die Figurenzeichnung bleibt harmonisch und doch nicht belanglos. Vorahnungen werden zwar bestätigt und doch bleibt die Geschichte glaubhaft, sympathisch und irgendwie dem Leben verschrieben. Die erste Verliebtheitsphase wird zum Glück ausgespart, und auch im Folgenden wird nicht effekthaschend auf die Tränendrüse gedrückt. Zentral bleibt die Frage: »Wie würde ich mich verhalten?“ Nachvollziehbar taumeln Tom und Violet vom einen Konflikt in den nächsten und verlieren dabei zunächst nicht den Witz aus den Augen. Doch dann, gemäß des klassischen 5-Schritt der Dramatik, verharrt »Fast verheiratet« im retardierenden Moment und wird tatsächlich belanglos. Die fallende Handlung fällt und fällt immer weiter und kommt nicht von der Stelle. Das beschwört Ungeduld und kastriert den stets vorhandenen Witz. Aufmerksamkeit ist ein heiliges Gut und darf nicht dem Selbstzweck einer sich selbst gern zusehenden Schauspieltruppe geopfert werden.

Denn das muss dem auch Drehbuchschreiber Jason Segel dann doch zu Gute gehalten werden; dass»Fast verheiratet« stets ein gutes Gefühl durch die miteinander harmonisierenden Charaktere versprüht, die einfach liebenswert miteinander umgehen. Der Zuschauer bekommt – wenn auch zu lange – das geboten, was er wohl vorher auch erwartet hat: Das Auf und Ab einer Liebe und die Angst davor, den Sack zuzumachen und das einzutüten, was nur dann perfekt wird, wenn man akzeptiert, dass es schon immer perfekt war und auch immer sein wird, ungeachtet der Irrungen und Wirrungen, die dann aber doch irgendwie immer dazu gehören.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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6.0Ganz gut

Die Hauptdarsteller sind sympathisch und charmant, aber der Film ist weder lustig genug noch tiefgründig genug, um die zweistündige Laufzeit zu rechtfertigen.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.5Geht so

„Fast verheiratet“ ist so ein Film, der wirklich entzückend ist. Ihn gern zu haben ist kein großes Ding, doch hinter seiner weißen Fassade steckt zu wenig. Die Geschichte von Tom und Violet wird zu zaudernd und ausholend erzählt. Dass Nicholas Stollers RomCom trotzdem keine totale Enttäuschung ist, liegt an einer Hand von wirklich vergnüglichen Szenen und am Leinwandpaar Emily Blunt und Jason Segel. Nicht auszudenken wie toll ein Film mit ihnen wäre, der sich etwas mehr traut, der etwas mehr zu sagen hätte, als die Standards des Genres.

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Bandrix

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Absolut richtig. Die letzte halbe Stunde zieht den Film leider ziemlich runter...


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.0Uninteressant

[...]Die Liebe, meint Violets Mum, von ihrem Mann gerade für eine junge sexy Asiatin verlassen, stelle man sich wie eine dieser Romantic Comedys mit Tom Hanks vor, nur sieht die Realität ganz anders aus. Eher wie „Saving Private Ryan“. Eine Erkenntnis, aus der sich gleich die nächste für „The Five-Year Engagement“ selbst ableitet: das ist der Stoff romantischer Komödien, in der vor zwanzig Jahren noch Hanks und Meg Ryan mitgespielt hätten. Hätte sich gut gemacht neben dem vergessenen „Joe and the Volcano“, neben „You’ve Got Mail“ und natürlich neben der Idealvorstellung einer RomCom, „Sleepless in Seattle“. Aber: die Liebe ist nicht wie im Film und die Liebesfilme sind nicht mehr wie zu Zeiten Hanks‘ und Ryans. „The Five-Year Engagement“ ist überlang, in der ersten Hälfte extrem fehlgetimt, angehäuft mit viel zu vielen (un)funny minor characters, selten harmonisch in der Apatow’schen Trademarkmechanik aus Drama und Comedy und wäre wohl ein kompletter Fehlschlag, wenn nicht Jason Segel und Emily Blunt wenigstens ein bißchen dieses Hanks/Ryan-everybody‘s darling-Charmes besäßen und wenn da nicht in der zweiten Hälfte ein merklicher Ruck durch den Film ginge, der ihn bis kurz vor Ende deutlich besser aussehen lässt.[...]

[...]Dennoch gelingt es dem Film zu spät, die Drama/Comedy-Mischung ans Reagieren zu bringen, erst wenn sich Segel nach einem größeren Zeitsprung an seine neue Heimat angepasst hat und mit Wildwuchs im Gesicht in den Wäldern Michigans auf die Jagd geht, Besteck und Geschirr mit Fellüberzug und aus Rehbeinen geformten Henkeln verziert, kommt mal ein auf Gagebene überraschendes Element in „The Five-Year Engagement“ und auch die ernsten Themen des psychologisch kastrierten Mannes entladen sich in gelungenen humorvollen (Toms vorgetäuschter Orgasmus) und emotionalen Momenten. So richtig greift das alles aber nicht mehr, dafür hat der Film den Negativstapel zuvor zu hoch aufgetürmt und den guten Eindruck der zweiten Hälfte schmälert dann außerdem ein schrecklich übertrieben gepuderzuckertes Ende, aus dem man eigentlich eine der beiden Hauptfiguren wie aus einem Alptraum aufzuschrecken erwartet… bis plötzlich der Abspann losflimmert und diesen Süßkleister wirklich als das Ende des Films offenbart…[...]

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Bandrix

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Ich war von der ersten Stunde allgemein ziemlich positiv überrascht. War doch ziemlich ernst und eben das Thema des "psychologisch kastrierten Mannes", wie du so schön sagst, wirklich interessant. Leider ist das Ende aber dann völlig verkorkst. Ein paar Punkte mehr sind es bei mir dann doch geworden. ;)


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Fast verheiratet beginnt ganz bewusst wie die typische RomCom, wenngleich der Titel ja direkt erahnen lässt, dass hier die eigentliche Zielerreichung eben nicht im Zusammenfinden des Pärchens oder dem Heiratsantrag besteht, sondern mehr in der sonst obligatorischen Hochzeit, die sich hier als reichlich problematisch herausstellt und ein ums andere Mal verschoben wird. Der Clou an dem Film ist allerdings mehr, dass er sich zwar zumindest anfänglich wie der typische Genre-Vertreter präsentiert, im weiteren Verlauf aber auch mehr und mehr im Bereich der Tragik wildert und das sich liebende Paar wirkliche Hürden durchleiden lässt, die nicht nur nahe gehen, sondern auch trotz ihrer Absurditäten deutlich realistischer daherkommen als in den meisten anderen Filmen. [...]

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Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

"Fast verheiratet" hat mich die gesamte Laufzeit immer etwas an "500 Days of Summer" erinnert. Zu einem ähneln sich die Geschichten phasenweise immer etwas, und zum anderen, zum auffälligerem Teil, gibt es keine großen 0815-Punkte die abgearbeitet werden. Nicholas Stoller hat den Cast, der unter anderem aus Emily Blunt ("Der Teufel trägt Prada"/ zum niederknien die Frau), Alison Brie ("Community"/ hier bin ich schon längst auf den Knien)und Jason Segel ("How I met your Mother" / naja, hier will ich gar nicht auf den Knien sein, aber ich lieb ihn trotzdem), nahezu ideal genutzt und eine etwas andere Romcom geschaffen. Dabei wurden die Charaktere so wunderbar besetzt, dass jeder seine ganz eigene Palette an Lieblichkeiten und Macken ausspielen kann. So enstehen vor allem zu dem Protagonistenpärchen große Sympathien und man fiebert der Hochzeit, die einfach keinen Termin findet, leicht entgegen. Achja, apropos "etwas anders", sehr nett fande ich auch die Idee, das man zwei Pärchen und ihre Liebesachterbahn über die gesamte Laufzeit immer wieder vergleicht, dabei bleibt das vermeindlich verrücktere Duo im zurückhaltendem Hintergrund. So kommt es immer wieder zu ulkigen Momenten die immer mal wieder für neue Lacher sorgen. Was mich auch verblüfft hat, war die Inszenierung, es gab Szenen- und Zeitsprünge, bei denen man dann gedacht hat das es nur ein Witz sei, ein lustiger Blick in die Zukunft der aber so niemals in Erfüllung gehen werde. Man hat dann immer mit dem Ende der Vorblende gerechnet, doch sie trat nie ein. Das zeigt, dass auch Filme dieses Genres immer noch Überraschungen enthalten können. Nicholas Stoller hat in 2 von 3 Regiefällen mit Jason Segel zusammengearbeitet, ich hoffe da kommen noch ein paar mehr Projekte zusammen, das Team kann was.

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Martin Jurgeluks

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Fein :) Ich fand den auch richtig gut


Mr.Film

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War sogar etwas überrascht. Alison Brie hätte gerne eine größere Rolle haben können, aber damit kam man dann schon klar :)


Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

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8.0Ausgezeichnet

Trotz des verdächtigen Titels ist dieser Film nämlich keine 08/15 romantische Komödie, sondern einer, der mit Slapstick und einem exzellenten Ensemble überzeugt.

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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

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7.0Sehenswert

Nicholas Stollers Komödie "Fast verheiratet" über krisenhafte Mittdreißiger verbreitet durch sympathische Unambitioniertheit großes Vergnügen

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Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

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8.0Ausgezeichnet

Spannend zu beobachten, wie bei all diesem großartigen Irrsinn um eine verhinderte Eheschließung die sozialen Mechanismen und Gängelungen nie aus dem Blick verloren werden.

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Oceanic6: CinemaForever

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6.0Ganz gut

[...] Auch wenn „Fast Verheiratet“ eine gewisse Aussage hat – die perfekte Liebe gibt es nicht, also gebt euch mit demjenigen zufrieden, den ihr habt und macht das Beste daraus – nach einem tieferen Sinn braucht man in diesem Gefühlschaos nicht suchen. Der Slapstick ist dank Segels gutem Timing fast immer einen Lacher wert, zudem ist Emily Blunt mal wieder ein echter Hingucker, und auch wenn mal wieder segeltypisch einige Witze unter die Gürtellinie zielen, so findet der schwarze Humor dieses Mal zum Glück anderweitig Verwendung. Dazu gehören beispielsweise ein abgehackter Finger oder eine Lebensmittelschlacht. Aber auch die Art und Weise, wie in „Fast Verheiratet“ die Depression thematisiert wird, ist eine Sichtung wert. Schade ist es dann nur um das einfallslose Finale, denn hier wäre noch mehr drinnen gewesen.

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Sheeeeep

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seh ich genauso. sehr fein :)


Oceanic6

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Danke :)


Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Immer wieder mal gerät Fast verheiratet ein bisschen aus dem Rhythmus und auch ein bisschen zu albern. Doch diese kleinen erzählerischen Schwächen gleichen Segel und Stoller stets mit bemerkenswert frischen Ideen aus - und mit brüllend komischen Sätzen, in denen oft mehr Wahrheit steckt, als man sich eingestehen möchte.

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Ty Burr: The Boston Globe Ty Burr: The Boston Globe

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6.0Ganz gut

Fast verheiratet schwankt hin und her zwischen realistischen Szenen von Paar-Streitereien und übertriebener Charakter-Farce, und diese zwei Hälften greifen nur schwer ineinander.

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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)

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8.0Ausgezeichnet

Fast verheiratet ist ein liebenswerter, süßer, lustiger, romantischer und höchst lohnenswerter Film, der leider ein wenig zu lange braucht, um einen Abschluss zu finden.

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David Fear: Time Out New York David Fear: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Fast verheiratet ist der gleiche risikolose und rührselige Film, den man alle Nase lang im Fernsehen zu sehen bekommt.

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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4.0Uninteressant

Berücksichtigt man die für gewöhnlich vorherrschende Statik in RomComs, so ist Fast verheiratet ein betrachtenswertes Werk. Aber Regisseur Stoller und Jason Segel liefern so wenige Gründe, sich weiter für das Schicksal der Protagonisten zu interessieren, dass die Energie des Films schneller schrumpft als die niederen Regionen von Tom in der eisigen Kälte.

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Andrew Schenker: Slant Magazine Andrew Schenker: Slant Magazine

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7.5Sehenswert

Fast verheiratet beweist, dass man weder Ekelwitze noch pseudo-intellektuelle Woddyallenismen benötigt, um eine kluge und humorvolle Komödie zu kreieren.

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Kommentare (66) — Film: Fast verheiratet


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zmpfl

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Bewertung7.0Sehenswert

Ziemlich erwachsene RomCom mit viel Witz und Wahrheit, glaubwürdigen Charakteren und schrulligen Typen. Einen Zacken zu lang.

Klare Empfehlung

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doctorgonzo

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Weil "erwachsen" so nach "durchdacht", "reif" und "anspruchsvoll" klingt und eben das auf RomComs nun mal nicht zutrifft. Oder nur in totalen Ausnahmen...


zmpfl

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Stimmt auch,... grob.
Dann ist das hier nach meiner etwas lockereren RomCom-Definition einer dieser Ausnahmen.
Oder ein sehr lustiges Drama.


hannihoney

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Bewertung7.0Sehenswert

Also ich mag den Film, man hatte irgendwie das Gefühl, dass er einem nichts vorspielt, man konnte dabei zusehen, wie eine Beziehung langsam zerfällt. Es gab auch einige Szenen, die einen so richtig zum Weinen gebracht haben, so richtig emotionale Szenen, wie die, in der Jason Segel den Professor durch die Stadt gejagt hat und verprügeln wollte. Okay, am Schluss wurde er extrem in die Länge gezogen, aber trotzdem versteh ich die negative Kritik an dem Film nicht so ganz, ich hätte den Film gern in den Kinos gesehen. Außerdem ist Jason Segel einer meiner Lieblingsschauspieler, ich liebe HIMYM und die Muppets ist auch einer meiner Lieblingsfilme. Und das Ende ist wunderschön :)

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LivingDead

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Bewertung6.0Ganz gut

Solide Komödie, die teils derben Humor mit gefühlvollen und tiefer gehenden Gedankengängen kreuzt. Dass sich das ganze manchmal nicht unbedingt gut verträgt, merkt man dem Film an. Dennoch verleiht es dem Ganzen einen ambivalenten Charakter, welcher sich durchaus mit dem gut harmonierenden Hauptdarstellergespann verträgt. Kann man sich geben, für den romantischen Abend zu Zweit aber eher weniger geeignet.

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Mary Pickford

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Bewertung6.0Ganz gut

Die erste Hälfte war wirklich charmant und liebenswert gemacht. Ein paar nette Lacher gab es ebenfalls - was will man in diesem Genre mehr?
Leider flaut der Film ab der Hälfte mächtig ab, zieht sich mehr und mehr und am Ende war ich einfach froh, als es vorbei war.
Schade, die Paarung Blunt/Segel harmoniert wirklich wunderbar. Es wäre ihnen zu wünschen gewesen, dass das Drehbuch mehr Pfeffer gehabt hätte.

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Martinmartin

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30 Minuten kürzer wär das ne klasse Komödie im Stile von Forgetting Sarah Marshall. Jason Segel tut der US-Mainstreamkomödie aber sehr gut!


Mary Pickford

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Definitiv! Die Filme, wo er seine Finger in Spiel hat, gefallen mir meist stilistisch recht gut, wenn auch leider der Oberknaller noch nicht dabei war (bei denen, die ich gesehen habe).


vega_vincent

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist wirklich misslungen. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber er kommt nicht recht auf Touren, zieht sich endlos lang und zäh dahin. Mit dem kitschigen Rumgeschmuse nach jedem zweiten Schritt könnte ich ja noch leben, aber während der typischen «Problemphase» würde man am liebsten beiden Hauptcharakteren mal ordentlich den Hintern versohlen und sie wachrütteln. Null Verständnis für das Problem und die Art und Weise, wie damit umgegangen wird. Marshalls – äh, Jasons – äh, wie heisst er nochmal? – Totalausfall ist trotz nacktem Hintern nicht witzig, sondern peinlich. Schade, ich mag Marshall eigentlich ganz gut leiden, und einige Gags waren nicht schlecht, aber alles in allem ist das eine der schlechteren RomComs. Naja, ich habe mich bei meiner Frau mit einem ordentlichen Fehltritt (Universal Soldiers: Day of Reckoning) revanchiert. ;-)

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fuerchtegott

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Ich würde bloss der Schnalle den Hintern versohlen wollen:D


vega_vincent

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Ich nicht. Die hat irgendwie null Sex-Appeal. :-(


Tobias

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Bewertung6.5Ganz gut

Liebenswert misslungener Film.

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Timo Ja

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nett, mehr jedoch nicht.

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Begbie

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Bewertung6.0Ganz gut

zieht sich am Ende leider sehr, aber an sich eine etwas überdurchschnittliche Liebeskomödie mit einzelnen hervorragenden Lachern und einer erwarteten Traumsequenz, die sich nicht als solche herausstellt.

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Cayopei

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Team Segel, Stoller, Apatow beweist erneut (nach "Forgetting Sarah Marshall" & "Get Him to the Greek"), dass man Herz und Humor untern einen Hut bekommt und unpeinliche Komödien doch (noch) möglich sind. Eine begabte Strickliesel möge mir bitte so einen Mötley Crüe-Pullover stricken, wie Brian Posehn ihn trägt, auch wenn ich erstmal nicht in Michigan auf die Pirsch gehen werde ...

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ilaria.rhaja

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Bewertung7.0Sehenswert

es gibt ohne frage punktabzug für länge und langeweile mittendrin, aber insgesamt gibts von mir einen daumen hoch. ich mag das bild des furchtbar verliebten paares (casting gibtn plus, abgesehen von der grääääßlich schlecht spielenden 'audrey' sind alle super), dass ausnahmsweise mal ganz reale problemchen hat und trotz ehrlichkeit und aussprache und den-anderen-kennen mit einem bruch konfrontiert wird.
einige szenen sind herrlich überzogen (die strickpullis! yäy :D und die verfolgungsjagd mit dem kampfkunstbewanderten professor) aber Jason Segel ließ mich ausnahmsweise über solch dämlich tollpatschige fallsucht lachen.
ein prima film, bei dem man sich bedenkenlos zwischendurch die nase pudern gehen darf, solange man für die letzten zehn minuten wiederkommt.

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j1mbojones

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film zieht und zieht und zieht und hört gar nicht mehr auf, zwischendurch kommen dann kurze Aufweckszenen wie "ich bin Pocahontas" aber das wars dann auch

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tobiasschoeler

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film beginnt noch recht schwungvoll und unterhaltsam. Danach folgen aber enorme Längen und die großen komödiantischen Stärken der Darsteller bleiben ungenutzt. Die Story verliert sich in Belanglosigkeiten und verliert die zentrale Frage, wann sie nun endlich heiraten völlig aus den Augen.
So wird aus "Fast verheiratet" einer von vielen unbedeutenden Liebesfilmen.

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Marco.Madness

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Bewertung5.5Geht so

Stellenweise möchte man den zwei Protagonisten einfach nur die Köpfe zusammendreschen, so dämlich wie sie sich verhalten. Schreckliches Drehbuch. Ok, ist auch nicht unbedingt ein Männerfilm. 5,5 wegen dem versöhnlichen Ende.

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Nachtblume80

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Bewertung6.0Ganz gut

ganz ok für nen verregneten Sonntag;) Für meinen Geschmack etwas zu langatmig,aber ein paar ganz nette Lacher lockern den Film etwas auf.

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Ironmalte

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Bewertung6.5Ganz gut

Hat mir gut gefallen - Die Romanze über mehrere Jahre hinweg zu erzählen.
Jason S. ist voll in seinem Element und spielt sich gekonnt die Bälle mit E. Blunt zu. Der Film lebt vor allem von der Situationskomik. Man denke an das Reh auf dem Beifahrersitz, den Hydranten oder der 5 Sternekoch als Sandwichmaker.
Beziehungskomödie al dente.

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ebennet7

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Bewertung3.5Schwach

unglaublich langweilig!

Mannomannomann - über 2 Stunden Langeweile, mittelmäßig gespielt, Pseudowitze - das reißt auch eine Emily Blunt nicht heraus - Lachen musste ich gar nicht (einfach nur albern, nichts wirklich komisch) und spannend fand ich die Entwicklung (bleiben sie nun zusammen oder nicht, heiraten sie oder nicht) auch nicht - absolut belangloser Kram

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Kraenzje1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

sehr schöner Film!!!

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christian.wolff.9231

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Bewertung1.5Ärgerlich

Langweilig!

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Tuvok

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Handlung vom Film, der 120 Minuten dauert und von Nicholas Stoller stammt der den Film 2012 mit Jason Segel als Tom Solomon ins Kino brachte, ist gar nicht so übel, weil eben auch Emily Blunt als Violet Barnes im Film mitspielt, die ein eigenartig altmodisches Gesicht hat, was irgendwie mal was neues ist in der alten neumodischen Hollywood Mädchen Landschaft. So Gesichtermässig halt.

TOM und Violet leben als Freunde in San Francisco, bis sie drauf kommen dass sie sich mehr als gerne haben und heiraten wollen. TOM ist in einem Restaurant ein Küchenchefstellvertreter, und er ist verdammt gut als Küchenchef und genau nach einem Jahr nachdem sich die 2 bei einer Sylvester Party kennen gelernt haben, da macht TOM seiner lieben VIOLET einen Heiratsantrag.

Nun man verlobt sich und will die Zukunft planen, nur geht da 'ne Menge schief, sonst wäre ja das Ganze keine Komödie. In der Zwischenzeit lernt ALEX, der Freund von TOM, der auch im Gasthaus arbeitet, die Schwester von VIOLET, die etwas kindische romantisch veranlagte SUZIE kennen und lieben und kurz darauf heiraten sie, viel schneller als TOM und VIOLET nämlich, bei denen sich auch ein kleines Neidgefühl einstellt.

Und noch dazu bekommt ALEX ein Baby, VIOLET wünscht sich auch eines, aber der Film wäre kein Drama wenn die ein Baby einfach so bekommen, ja klar, das geht bei denen gar nicht einfach denn man hat unterschiedliche Meinungen und Ansichten, will aber nicht irgendwie damit raus rücken.

VIOLET ist im Laufe des Filmes eine ziemlich wandelbare Persönlichkeit, ja klar, sie studierte Psychologie und ist deswegen auch ein bisschen Gaga im Schädel. Naja sie reagiert halt wie 'ne Studentin die Psychologie studiert. Irgendwie komisch die Frau, ja so sind sie halt die Psycho Tussen.

Komisch aber in dem Sinn weil sie irgendwie nicht weiß was sie will und verheimlicht was sie will und geniert sich zu sagen was sie am Herzen hat, aber nicht im Herzen hat was sie haben möchte.

Ja VIOLET hat ein Angebot von einer Uni in Michigan, wo übrigens WINTON CHILDS der von Rhys Ifans gespielt wird, sich später in sie verliebt. Und es kam 'ne Menge aus der Story, aber das sieht man sich besser im Film an.

Natürlich hat TOM nicht Nein gesagt, als er den Job in der Küche aufgeben muss und nach Michigan zieht, er liebt ja seine Holde und so landen sie in einem Kuhkaff, lauter Hinterwäldler, die aber nicht so arg dramatisch blöd dargestellt werden wie ich es mir gewünscht habe, und in dem Kuhkaff hat TOM dann nur eine Möglichkeit, einen Job finden als Sandwichbestreicher. Naja, Butter, Brot, Gemüse, fertig ist das Sandwich.

In der Zwischenzeit sterben mal hier oder da Familienmitglieder die auf die Gelegenheit warten das die beiden heiraten aber das nie so ganz überwunden haben dass die 2 so lange brauchen aber das sind nur so Running Gags im Film.

Klar ist TOM sehr unzufrieden mit dem jetzigen Leben überhaupt als VIOLET dann klarstellt das sie für mehrere Jahre einen Job angeboten bekommen hat. Ja leider, VIOLET will bleiben und TOM nicht und so kommen dann einigen Streitigkeiten raus. In der Zwischenzeit hat WINTON seine Mitarbeiterin VIOLET geküsst oder umgekehrt, ja egal, und TOM ist aus dem Wind. Ja und dann ist da noch die Sache das TOM ein Hinterwäldler wurde, Vollbart hat, das jagen lernt und das alles wurde natürlich mit viel Witz dargestellt.

In dem Film ist die eine Moral von der Geschichte wichtig, scheißegal wer dein Partner ist, wie gut du mit ihm harmonierst, wenn man nicht mal über ein Thema lacht und weint und sich freuen kann, dann ist das doch nicht die richtige Beziehung oder? Und das lernen die beiden Protagonisten im Film kennen. Völlig egal ob der oder die 'ne Bitch ist oder ein Trottel, ein Mensch der mit dir lacht ist eben der richtige Mensch für dich.

Übrigens, TOM und VIOLET nach einigen Jahren trennen sich, ich glaube 3 – 4 Jahre waren sie zusammen und dann trennen sie sich, TOM findet in seiner Mitarbeiterin 'ne geile süße 23 Jährige Freundin, 'ne wirklich süße Beziehungstussi und VIOLET findet in Ihrem Chef WINTON mehr als noch einen Freund.

Ja, der Film ist nett, er ist realistisch und die Vorstellung als Frau mit nem Mann Sex zu haben der immer dicker wird, dessen Eier dauernd auf die Titten klatschen die dauernd stinken und irgendwie gar nicht so viel Sperma haben als man sich wünscht ja das ist schon 'ne seltene Vorstellung und so punktet der Film mit Witz, Charme und viel Realismus, zeigt Dinge die oft unausgesprochen sind, und die kein Mensch stellt, ja komisch schon.

Viele Dinge die man im Film sieht, die sind einfach da, viele Dinge die man sieht, die werden im Geheimen zelebriert und in den unzähligen Filmen sieht man keine realistischen Partner, die kotzen, weinen, saufen, scheißen und masturbieren, he der Film ist auf diese Art irgendwie herrlich.

Er ist ehrlich und er ist offen und er ist gut gemacht. Kamera und andere Dinge sind mir in dem Film egal, da rede ich nicht darüber, das ist 'ne Komödie und der künstlerische Anspruch ist nicht gerade der Beste, aber so vom Gesamtkunstwerk muss ich sagen das Segel und Blunt, 2 hässliche aber nette Menschen wenn man es von der Top 10 Riege aus Hollywood sieht, sehr gut zusammen passen.

Der Film der 30 Mille gekostet hat, hat weltweit 53 eingespielt, ja immerhin ein kleiner Rekord für 'ne Komödie. Der Film im Großen und Ganzen ist nicht stringent, nicht sehr, aber irgendwie ist er charmant und ehrlich und ich muss sagen, es ist einer der Filme die man am Ende, ganz am Ende gerne hat, die man wieder mal sehen möchte, wo man sagt, ja der Film ist langweilig gewesen aber dann doch am Ende, kommt der Knall, das kennt man doch von Filmen, da passieren ein oder zwei Szenen und dann sagst du, he das ist ein guter Film, und das ist einer der Filme die so sind.

Was ich auch so nett finde, Segel und Blunt haben ja schon beim Muppets Film mitgespielt und das ist 'ne lustige Sache, das fand ich gut. Was bei dieser so genannten RomCom anders ist, nicht die Heirat ist der End oder Hauptpunkt, nein das Gespräch darüber ist ja am Anfang. Sondern der Wichtige Angelpunkt im Film ist die Entscheidung von 2 Menschen nach einer Menge Probleme und das Zusammensein von 2 Menschen die sich eigentlich gar nicht leiden können dann doch wieder.

Was ein Problem ist im Film, der Film ist nicht so ganz schlüssig, Romantische Komödie, oder Komödiantisches Drama, ich weiß nicht, der Film hat vieles und einfach viel zu wenig dass man sagen kann ,das ist der und der Teil der dieses und das Genre ausmacht. Schade eigentlich, ich hätte mir schon mehr erwartet, aber ich muss sagen, das Ende entschädigt und ist so anders als ich es mir vorstellen kann, ich kann nur sagen Life Sucks, das stimmt und der Film zeigt das irgendwie. Er ist fern von Klischees, er hat viele Dinge die gut sind, und er ist einfach witzig. Ja der Film ist gut, aber nicht perfekt.

Aber 78 von 100 Punkten kriegt er.

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AddictedToIan

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Bewertung3.0Schwach

Verschenktes Potential. Emily Blunt sehe ich prinzipiell immer gerne, aber das hier war einfach nur daneben. Jason Segel spielt wie gewohnt schlecht, langsam krieg ich den Eindruck, dass er nichts Anderes spielen kann als den HIMYM-Marshall. Gelacht habe ich kein einziges Mal. Die Charaktere sind dermaßen flach, dass sie einem einfach nur egal sein können und für mich als Zuschauer ist es absolut schleierhaft, was die beiden Deppen aneinander finden. Abgesehen davon sind Segel & Blunt ein grausiges on-screen Pärchen. Unterhalten wurde ich nicht. Einer dieser Filme, die man sofort bereut, nachdem man sie gesehen hat. Hätte was Besseres mit der Zeit anfangen können.

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