Der Plan
The Adjustment Bureau (2011), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 10.03.2011
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180 Kommentare
Keine
von George Nolfi, mit Matt Damon und Emily Blunt
Der erfolgreiche Kongressabgeordnete David Norris (Matt Damon) ist es gewohnt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Eines Tages lernt er die hübsche aber undurchschaubare Ballerina Elise Sellas (Emily Blunt) kennen und fängt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr an. Doch schon kurz darauf beginnt sich das geregelte Leben der Hauptfigur von Der Plan aufzulösen. Norris muss erfahren, dass er nicht viel mehr ist als eine Marionette, deren Leben von unbekannten Mächten geplant und gesteuert wird. Und in diesem Plan war es nicht vorgesehen, dass er Elise für mehr als einen Augenblick sehen würde…
Die Science-Fiction Romanze Der Plan basiert lose auf Philip K. Dicks 1954 erschienener Kurzgeschichte „Adjustment Team“. Die Drehbuchadaption stammt von George Nolfi (Ocean’s Twelve, Das Bourne Ultimatum), der mit Der Plan zugleich sein Regiedebut abliefert. Für die Rolle der Ballerina Elise war ursprünglich Matt Damons Stiefschwester Sarah Bradford im Gespräch. Diese lehnte aber sofort ab, als sie erfuhr, dass ihre Rolle eine Sexszene mit Damon vorsah. Stattdessen übernahm sie in Der Plan die Rolle der Laura, die Freundin von Elise. ™
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Cast & Crew
- Genre
- Gross-Out-Film, Science Fiction-Film, Thriller, Mysterythriller
- Ort
- Brooklyn, New York City, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Ballett, Balletttänzerin, Bestimmung, Beziehungschaos, Bürokratie, Engel, Esoterikerin, Flüchtige Begegnung, Gehirnwäsche, Gott, Gottheit, Große Liebe, Intrige, Karriere, Karriereplanung, Konflikt, Kongress, Kuss, Lebensplanung, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Liebe gegen alle Widerstände, Liebesszene, List, Manipulation, Mystery, Paar, Partnersuche, Plan, Regierung, Sabotage, Sachbearbeiter, Schicksal, Senator, Treffen, US-Amerikaner, US-Regierung, Verbotene Liebe, Verlust der Großen Liebe, Verschwörung, Verschwörungstheorie, Wahre Liebe, Widerspenstige Angebetete, Widerstand, Zufällige Begegnung, Zuneigung
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Romantisch, Spannend
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Kritiken (28) — Film: Der Plan
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Der Plan, oder The Adjustment Bureau im amerikanischen Original, basiert auf der ähnlich benannten Kurzgeschichte The Adjustment Team des Autors Philip K. Dick aus dem Jahre 1954. Die Geschichte des Films allerdings spielt in der heutigen Zeit und verliert dabei keinesfalls an Charme. Vielmehr wirken hier die mit Trenchcoat und Fedora gekleideten Agenten oder auch Sachbearbeiter herrlich anachronistisch und verleihen dem Film noch mehr Charme. Das ist auch die große Stärke des Films, der ihm innewohnende Charme, die Leichtfüßigkeit der unter schlechten Vorzeichen stehenden Romanze, die teils markigen Sprüche des Senators und die mit einem Augenzwinkern dargebrachten Überlegungen zum freien Willen. [...]
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenGäbe es das Planungsbüro nicht, die Erde würde es schon längst nicht mehr geben. Wenn der Mensch seinem freien Willen nachgehen dürfte, würde er alles ins Chaos stürzen. Aber Matt Damons Charakter hat einen freien Willen: Entgegen seines Plans möchte er mit seiner Traumfrau zusammen sein. Hm, ja. Ok. Als Science-Fiction-Thriller angekündigt, ist “Der Plan” eher eine Romanze, bedenkt man, was das “Planungsbüro” darstellt, mehr Fantasy als Science-Fition. Natürlich geht es in dem Film um den freien Willen, aber vordergründig möchte David mit Elise spielen aber die bösen Männer wollen das nicht. Ich hatte wirklich auf ein großartiges, mindblowing Finale gehofft, die große Enthüllung, was soll das Ganze überhaupt, da muss es doch einen tieferen Sinn geben – gibt es nicht, was schade ist. “Der Plan” ist ein seichtes Thrillerchen für Verliebte.
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Mit 'Der Plan' bescherte uns George Nolfi einen der uninteressantesten Mystery-Thriller der letzten Zeit. Die Mystery-Geschichte rundum Adjustment Bureau ist schnell durchschaut und verliert immer mehr das Interesse des Zuschauers, was eben am deutlichen Drehbuchfehlern liegt. Nicht wirklich durchdacht scheint die Geschichte, obwohl natürlich viel mehr drin gewesen wäre. Deswegen kann der Film auch nicht wirklich fesseln oder gar gut unterhalten. Die Szenen, in denen Matt Damon in sich gekehrt nachdenkt, sind zwar überzeugend und ein Film mit Damon als Politiker in der Hauptrolle wäre eine Überlegung wert, aber sie reißen im Gesamteindruck leider auch nichts mehr. Die unglaubwürdige Romanze bremst die Geschichte jedes Mal aufs Neue aus. Bis auf die letzte Flucht-Szene, in der wirklich ein Hauch von Romantik aufkommt bleibt das Knistern oder die Romantik zwischen den beiden völlig aus. Die schwachen Dialoge sind dazu manchmal unfreiwillig komisch und nehmen der Geschichte des Öfteren die Ernsthaftigkeit. Dagegen stehen aber zum Glück noch die Szenen mit Terence Stamp, der in seinen kurzen Szenen noch am meisten durch sein unterkühltes Schauspiel überzeugen kann. Ein typisches Hollywood Happy End gibt dem Film schließlich den Gnadenstoß. [...]
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Olivier Thu, 15 Sep 2011 19:49:32 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar!:)
Kann dir in der Hinsicht durchaus zustimmen, da ich persönlich finde dass die Philipp K. Dick Vorlage uninspiriend verpackt wurde. Die Romanze an sich schon. Zugeben muss ich aber dass ich ihm doch einen Punkt mehr verpasst habe. Finde ihn schön geschnitten und wie du hier schriebst die Optik ist ansprechend und dann noch ein paar andere Aspekte.
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Benjamin Barker Thu, 15 Sep 2011 20:03:17 -0000
Antwort löschenAls ich damals den Trailer im Kino sah, dachte ich "Das wird der Film des Jahres". Doch als ich dann hörte, dass der Film sehr in Richtung Kitsch & Romanze abdriftet, wars das mit der Vorfreude. Hab ihn nun immer noch nicht gesehen und auch was du schreibst, ändert das natürlich nicht. Ärgert mich sehr, denn mit einer anderen Ausrichtung war da so viel Potenzial drin!
SoulReaver Thu, 15 Sep 2011 20:19:53 -0000
Antwort löschen@Olivier: Danke. Jap, einmal und nie wieder.
@BB: Naja, den Trailer fand ich auch nich so pralle, ich hab halt n soliden Thriller erwarten. Potenzial war vorhanden, klar. Dabei blieb es dann aber auch...
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenVergleiche mit einem großartigen Werk wie Blade Runner kann man The Adjustment Bureau unmöglich vergleichen, vielmehr handelt es sich um eine Romanze mit ein paar übersinnlichen Elementen und einer handvoll Sci-Fi-Andeutungen. Das macht den Film nicht schlecht, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, die Optik ist toll, die Musik (Thomas Newman, Richard Ashcroft) ebenso, man darf nur keinen typischen Philip K. Dick-Film erwarten (z.B. Blade Runner).
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDie Gutmütigkeit dieses Films, der schlußendlich die Existenz eines fehlbaren Oberhaupts, also einer "menschlichen" Gottheit, postuliert, mag postmodernen Zynikern übel aufstossen. Aber Nolfi wirft sich der Vorstellung, die man von der "ganz grossen Liebe" hat, mit offenen Armen entgegen und gewinnt ausgerechnet hier auf ganzer Linie. Die von Damon und Blunt hervorragend gespielte Annäherung und sich vertiefende Liebe ist die anrührendste und "echteste" Love Story, die Hollywood gegenwärtig diesseits von BLUE VALENTINE zu bieten hat. Zudem gestaltet sich DER PLAN dank John Tolls atemberaubend schöner Bilder und eines extrem geschmackvollen Color Gradings auch visuell als grosses Erlebnis. Das mag nicht das ganz grosse Kino sein - dafür gibt sich Nolfi mit seinem grossen Finish allzu sehr den Konventionen der Traumfabrik hin - aber es ist die ehrlich empfundene, gefühlvolle Liebesgeschichte, die sich sogar über Thomas Newmans flache Musik und die schlimmen Richard Ashcroft-Songs hinwegsetzen kann.
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SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenDieser Artikel enthält Spoiler!
„The Adjustment Bureau“ beginnt zunächst recht vielversprechend und der routiniert wirkende Matt Damon versprüht mitsamt seiner ebenbürtig charismatischen Gespielin Emily Blunt eigentlich genug Charme, um einen ganzen Film zu tragen. Doch auch die gut aufgelegten Darsteller vermögen nicht darüber hinwegzutäuschen, dass die visionäre Vorlage von Philip K. Dick nicht adäquat ins 21. Jahrhundert transportiert wurde. Die grauen Herren (bei deren Anblick ich sofort an die grauen Herren aus Michael Endes „Momo“ denken musste. Ob das die intendierte Assoziation des Regisseurs war?) mit den Hüten wirken im modernen New York wie Artefakte einer längt vergangenen Zeit und können mit ihrem antiquiert wirkenden Schicksals-Geplapper nicht mal kleine Kinder erschrecken. Das Grundschulalter muss man auch nicht unbedingt überschritten haben, um die eher platte Gottes-Allegorie hinter der “Wir-sind-füreinander-bestimmt“- Love Story im sanften Thriller-Gewand zu verstehen:…
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Puebleau Sun, 31 Jul 2011 23:23:22 -0000
Antwort löschenZu viel Gnade.
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Die ersten zwanzig Minuten, in denen nur erahnbar ist, dass etwas rund um das Leben des David Norris vor sich geht, sind wahrscheinlich die besten des Films. Edel und in kühlen Blautönen gefilmt hechtet „The Adjustment Bureau“ anfangs durch den politischen Alltag Norris‘[...]und wie nicht selten bei derartigen Storys, in denen ein Blick hinter den Vorhang der Welt geworfen wird, funktioniert sie am besten, solange Geheimnisse aufgebaut und angedeutet, statt gelüftet werden.[...]„The Adjustment Bureau“ reizt keine seiner Ideen und Fragen bis ans Optimum aus, dafür werden zu viele Dinge über die Hüter des Plans verraten und dennoch nicht genügend erklärt, um ihre seit Anbeginn der Menschheit währende Tätigkeit über die Behauptung hinaus plausibel zu machen. An unzähligen Stellen des Films würden die Absichten und Vorgehensweisen der justierenden Behörde keiner logischen Hinterfragung standhalten und mit ihrem ominösen Vorgesetzen und ihren Büchern, die den Plan in wirrer Linien- und Symbolführung abbilden, wird’s teils arg sakral und Webstuhl des Schicksals-„Wanted“-mäßig. Aber: die Idee an sich bleibt dennoch für ein paar Gedankenspiele und vor allem für einen spannenden Film gut. Der bleibt „The Adjustment Bureau“ nämlich bis zum etwas unzufriedenstellenden Schluss, hörenswert und subtil untermalt von Thomas Newmans Score, makellos gefilmt von John Toll, gut gespielt von Matt Damon, Emily Blunt und den auf der Unveränderlichkeit des Plans beharrenden Anthony Mackie, John Slattery und Terence Stamp, von George Nolfi sauber und mit dem Mut zur Spektakelfreiheit inszeniert. Weniger allgewillmeinkürlich und unweit gedacht als diese Aufzählung seiner Vorzüge sind letztlich auch die Gedankenspiele, Ränkereien und die Auflösung von „The Adjustment Bureau“ nicht – eine Sichtung kann man sich trotzdem ohne Widerstand zu erwarten auf den Plan schreiben.[...]
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FlintPaper Sun, 17 Jul 2011 16:06:21 -0000
Antwort löschenDer Film gehört für mich zum Philip K. Dicks Ausschlachtungsorgie. Kurz gesagt: Nicht gut. Auch wenn ich die romantische Leichtigkeit durchaus willkommen heiße, spielt Adjustment Bureau seine Ideen nicht nur bis zum Optimum NICHT aus, sondern eigentlich fast garnicht. Lahmes Ding.
ChristiansFoyer Sun, 17 Jul 2011 16:32:29 -0000
Antwort löschenSeh ich nicht ganz so drastisch - kann's aber nachvollziehen. Je länger andauernd, desto mehr wuchs bei mir auch etwas die Enttäuschung, als klar wurde, dass nicht mehr viel kommt.
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenDer Film „The Adjustment Bureau“ (der deutsche Titel wird dem Film meiner Meinung nach nicht gerecht) basiert auf einer Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers Philip K. Dick. Das ist nicht die erste Verfilmung einer von Dicks’s Geschichten - bekannte Beispiele reichen von „Blade Runner“ über „Total Recall“ bis hin zu „Minority Report“. Verfilmt wurde die Story dann von George Nolfi. Für Nolfi war „The Adjustment Bureau“ der erste Film bei dem er selbst Regie geführt hat und man muss ihm zugestehen, dass er sich ein interessantes Thema für sein Erstlingswerk ausgesucht hat.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Adjustment Bureau» ist ein charmanter Thriller, der inhaltlich einige anregende Gedanken durchspielt, letztlich aber doch primär auf Unterhaltung aus ist.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDer Film ist vor allen Dingen ein recht glücklich hingeworferner, sehr leichter Genremix, der Liebeskomödie und Actionverschwörungsfilm kombiniert, und wenn es daran etwas zu beklagen gibt, dann vor allem, daß Verfilmungen von Philip K. Dick-Geschichten doch viel zu oft am Ende in ein Jump-and-Run-Szenario münden, weil sie die Komplexität der Universen nicht anders in Bilder zu fassen verstehen.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEine Weltverschwörung als Bürokratie? Die Kontrolle über die Menschheit als Plan eines gesichtslosen Vorsitzenden, umgesetzt von Sachbearbeitern? Genau das ist das leicht augenzwinkernde Märchen, das uns dieser Film auftischt. Wer das schluckt, hat einen großen Spaß mit Matt Damon, der nicht nach der Pfeife des Schicksals tanzen will und viel Spaß mit der wunderbar aufregenden, trotzigen, charismatischen Emily Blunt. Mit ungewöhnlich wenig Kabumm bringt der Regisseur und Drehbuchautor George Nolfi Spannung und Geschwindigkeit in die Geschichte, Hüte und Türen und ein rennender Matt Damon reichen nach einer Weile schon, um die Kinozuschauer zu elektrisieren. Ein smarter, spannender Film, ein liebevolles SF-Märchen – für Freunde des Genres ein großer Genuss. Sehr gelungen wieder einmal der Score von Thomas Newman. Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick, von dem unter anderem auch die Vorlagen stammen für “Blade Runner”, “Total Recall” und “Minority Report”. (Mehr im Podcast)
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Sven Lohmann: Schnitt Sven Lohmann: Schnitt
Kommentar löschenHier und da findet zwar die Kamera wirklich schöne Bilder und Terence Stamp als der alte Agent Thompson ist eine erfreuliche Erscheinung. Im Ganzen stört Der Plan aber durch seine konstruierte Handlung und seine glatte Gewöhnlichkeit – schade, denn Potential gibt es hier durchaus. Das größte Problem des Films ist aber seine völlige Humorlosigkeit.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenAls Liebesgeschichte funktioniert „Der Plan“ dank der angenehm wohldosierten Action ohne außergewöhnliche Spezialeffekte sowie den gelungenen filmischen Qualitäten durchaus: Die klassische Kameraführung von John Toll entlockt New York hervorragende Einstellungen, die von Thomas Newmans Musik und Kevin Thompsons Produktionsdesign wirkungsvoll unterstützt werden. Größere Schwierigkeiten bereitet dem Zuschauer die Story, die im Gegensatz etwa zu „Matrix“ in keinem Augenblick eine wie auch immer geartete Glaubwürdigkeit entfaltet.
Eine mögliche Interpretation könnte die Beamten der Regulierungsbehörde als eine Art Engel und deren „Vorsitzenden“ als ein die Geschicke der Welt lenkendes, höheres Wesen deuten. Dieses höhere Wesen, das auf die Unwissenheit der Menschen setzt, deren Freiheit es gegebenenfalls gewaltsam unterdrückt, hat jedoch mit dem christlichen Gott nichts gemein. Eher lässt es an eine auf dem Olymp thronende, ihre Macht eifersüchtig bewahrende Gottheit oder sogar an den „Allmächtigen Baumeister aller Welten“ der Freimaurerei denken. Für die letztgenannte Deutung spricht beispielsweise ebenfalls die „Geschichtsstunde“, die David Harris von den Agenten erhält, bei der die Aufklärung zum Höhepunkt der Menschengeschichte stilisiert wird.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenInsgesamt [...] ist dieser "Plan" ein großes Vergnügen. Und ein unerwartetes dazu, denn mit so etwas rechnet man halt nicht unbedingt bei der Verfilmung einer Philip K. Dick-Story. [...] Nicht zuletzt weil die Chemie zwischen Damon und Blunt ganz ausgezeichnet funktioniert. Was trotz des recht wilden Stil-Mix auch für den gesamten Film gilt, der sich als extrem kurzweiliges, cleveres Stück Kino entpuppt.
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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDie Inszenierung von Der Plan lässt den Figuren nie Raum, um [philosophische] Themen zu entwickeln. Statt dessen hat es sich der Regisseur in den Kopf gesetzt, ausgerechnet mit dem Schicksal ein hektisches Katz-und-Maus-Spiel zu inszenieren, das in der albernsten Verfolgungsjagd gipfelt, die man sich vorstellen kann. Der Vorsitzende hatte für „Der Plan“ offenbar keinen Plan.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenEine Art Thriller-Romantik, das soll Der Plan sein - mit religiösem Spannungstouch, "zwischen den Welten" philosophisch wie handfest argumentierend, agierend. [...] und doch ist er letztlich ein flauer, trüber Fiction-Mix aus Hollywood.
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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online
Kommentar löschenDer Plan ist handwerklich makelloses Genrekino, das gut unterhält. Ohne große Bedeutsamkeit, aber wer auf Action steht, kommt hier voll auf seine Kosten.
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Moviesteve Sun, 14 Aug 2011 22:04:14 -0000
Antwort löschenDa habe ich irgendwie einen anderen Film gesehen. "Der Plan" ist vieles und er ist gut - aber Action ohne Bedeutsamkeit?
Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschen"Der Plan" [ist] eine allzeit kurzweilige, selbstironische Science-Fiction-Versuchsanordnung. [...] Gute Ideen wie auch die Erklärungsmodelle sind dramaturgisch bestens platziert. Lediglich die arg menschliche Aufklärung könnte vom [...] Publikum als zu dürftig interpretiert werden. Denn mit Understatement rechnet in diesem Genre keiner.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrotz des unbestreitbaren Talents das in die Umsetzung von The Adjustment Bureau geflossen ist, bleibt er doch ein Film der aus seiner Prämisse erschreckend wenig macht. Inspiriert von einer Philipp K. Dick Kurzgeschichte, geht es wie immer bei dem Autor um Identität und Fremdbestimmung in einer bedrohlich erscheinenden Welt. Graue Männer ziehen mal wieder hinter den Kulissen die Fäden und haben den Plan, an den Matt Damon sich gefälligst halten soll.
*Some Spoilers ahead*
Keine sehr originelle High-Concept-Prämisse, für jeden der schonmal Twilight Zone gesehen hat, aber durchaus eine die Spannung verspricht. Was der Film leider nur bedingt einlöst, denn er ist zum einen extrem umständlich und langsam erzählt und braucht ewig um die dann doch recht simple Konstruktion des "Adjustment Bureaus" zu erklären (in einer sehr plakativen Basil-Exposition-Szene) und macht dann nicht viel mehr damit.
Vielleicht bin ich ein zynischer, unromantischer Bastard, aber…
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arty1 Thu, 11 Aug 2011 18:22:38 -0000
Antwort löschenich sehe eigetl. fast alles genauso - nur wie kommst du zu 6,5? und du bist auch kein zynischer unromantischer Bastard - die Umsetzung dieser Liebesbeziehung ist einfach ungenau, die Entwicklung der Beziehung ist unglaubwürdig, die beiden Schauspieler wirken wie leere Hüllen (ob das an Ihnen oder dem Film liegt steht zur Debatte). Ich denke alle deine Punkte schreien: Zeitveschwendung, 6,5 ist viel zu viel ;)
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Moviesteve Sun, 14 Aug 2011 22:03:26 -0000
Antwort löschenMir haben gerade diese Zurückhaltung und der Sanftmut gefallen.
Seien wir doch mal ehrlich: Böse Männer ziehen ganz bedrohlich im Hintergrund ihre Fäden, während der Protagonist ständig vom Tode bedroht ist, von Action-Krach zu Action-Krach hetzt, nur um dann in einer fulminanten Explosion die ganze abgrundtiefböse Organisation zu sprengen - ach nee, das haben wir doch wirklich schon x-mal gesehen.
"Der Plan" hingegen bietet endlich mal etwas anderes. Ja, altmodisch und ruhig. Manchmal etwas unentschlossen zwischen Mystery-Streifen und Romanze. Dafür aber ohne die simple Schwarz-Weiß-Malerei und den immer gleichen vorhersehbaren Einer-gegen-das-System-Plot. Das fand ich echt erfrischend.
Klar, hätte man auch den tausendsten Momo, Dark City, Matrix,... -Abklatsch drehen können.
Ich find's aber erfreulich, dass jemand aus der Prämisse mal was anderes gemacht hat. Und die Romantik-Botschaft zieht bei mir auch. ;)
Obendrauf war's fantastisch gefilmt. Echt klasse, wie die Architektur zum tragenden Element der Handlung wurde. Schön.
arty1 Wed, 17 Aug 2011 17:03:55 -0000
Antwort löschenIch denke nicht, dass wir den selben Film gesehen haben. Was für dich erfrischend zu sein scheint ist eben für mich genau der alte "Abklatsch" von längst schon verwirklichten Ideen, krude zusammengemixt und bedeutungsschwach in einer Aura aus pathetischem Wollen.
Ich würde aber schon gern verstehen wo sich genau die 1 vs System - Sache für dich ändert und wo da neue Ideen zu finden sein sollen. Bei der belanglosen und leeren Liebschaft (die nebenbei völlig unglaubwürdig ist - auch wenn man "Magie" miteinschließt)? Die ist immer dabei. Beim schwarzen Buddy, der sich dann gegen das System stellt? Der ist immer dabei. Die Tür als eine Tür in einer andere Welt oder Durchgang? Ach, komm. Und wie unnötig ist bitte der Fakt das Matt Damon Senator werden will - 800 Ideen in einem Film und davon keine wirklich eigene und keine anständig zu Ende gebracht, finde ich.
Für mich ist der Film an die ewig gleiche Prämisse mit den ewig gleichen Antworten rangegangen. Aber ganz offensichtlich sind die Dinge die mich langweilen genau deine Pro's gewesen - kann man nix machen :) sag mir mal deine Hass-Filme, vlt ist ein guter Tipp für mich dabei :)
lg
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDer Plan ist ein kurzweiliger Unterhaltungsfilm mit einer spannenden Grundidee: Was wäre, wenn Gott und seine Engel in Wirklichkeit nur eine riesige Bürokratieverwaltung wären? Diese einfache Ausgangslage wird von George Nolfi gestreckt und in Spielfilmformat gebracht. Durch diese Streckung verliert die Geschichte zwar ihre knackige Pointiertheit, aber es macht dennoch sehr viel Spaß sich das Spektakel anzusehen.
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Alle Kritiken (28)
Kommentare (152) — Film: Der Plan
knusperzwieback Thu, 13 Jun 2013 17:23:12 -0000
Kommentar löschenEin bissel wie Matrix trifft Stadt der Engel. Nach einer Geschichte von Philip K. Dick.
Hatte mir etwas mehr von versprochen. Kann man sich aber durchaus anschauen. Die Idee fand ich sehr schön.
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albi0211 Wed, 05 Jun 2013 12:07:43 -0000
Kommentar löschenFand die Machart des Films sehr gut, jedoch ist die Story schon arg abgehoben und unrealistisch. Kann man mal anschauen.
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AwesomeTotoro Fri, 31 May 2013 12:38:33 -0000
Kommentar löschenPunkte für die gute Grundidee aus der man mit diesen Schauspielern 10x mehr hätte machen können. Ich sag das zwar oft, aber man stelle sich vor ein Christopher Nolan hätte sich dieser Thematik angenommen...
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DTokarsky Fri, 17 May 2013 15:50:23 -0000
Kommentar löschenWährend der Film anfangs doch sehr interessant zu sein scheint, driftet er relativ schnell ins Absurde und ist nach spätestens der Hälfte einfach nur noch lächerlich.
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Real. Fri, 17 May 2013 14:11:55 -0000
Kommentar löschenEigentlich will ich hier gar nicht so viel über den Film schreiben, sondern eher über die Umstände.
Mir hat sich bei diesem Film sofort die Parallele zu "Ein riskanter Plan" aufgedrängt. Beide haben im Original sehr interesante und vielversprechende Titel: "Man on a Ledge" und dieser hier "The Adjustment Bureau". Sind diese titel zu anspruchsvoll für den deutschen durchschnitts Deppen, oder warum wählt man hierzulande sollche einfallslosen Standard-Müll? Lustiger weise spielt die Anthony Mackie sogar in beiden mit. Wie dem auch sei hab ich auch diesen Film ewig nicht angeschaut weil ich den Titel zu nichtssagend und plump fand. Ein weiterer Grund für die nicht sichtung war Matt Damon. Nicht weil ich ihn nicht mag, oder weil er kein Talent hat, aber mal von der Bourne Reihe abgesehen glaube ich, dass Matt Damon in jedem Film falsch besetzt ist. Damon hat so ein einzigartiges aussehen, dass ich ihn immer sofort für Bourne halte ...
Dennoch hat er mich wieder eines bessere belehrt den auch in diesem Film gibt es nichts an Damon zu merkeln. Der ganze Film ist recht interesant, hat eine gute Grund Idee ein paar seltsame Logik-Löcher und ist besser als die Durchschnitts-Kost. Leider auch sehr kurzweilig und er bleibt nicht wirklich haften.
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the assassin 666 Sat, 13 Apr 2013 20:00:01 -0000
Kommentar löschenDie Idee das hinter allem ein Plan steckt und das durch irgendwelche plötzlichen un unvorhergesehenen Dinge, das alles ins Wankcen kommt und sich daurch andere Konstelazionen einem Weg bahnen und diese Den Herren mit den Hüten nicht so ins Konzept passen wurde ganz ansprchend umgesetzt, und wenn ich ehrlich bin cleverer und intelegenter als ich angenommen habe. Der Plan ist ein guter Sci Fi Film mit einem sympatisch Duo Damon /Blunt und da Matt Damon schon ein bisschen Erfahrung hat in der Rolle des Gejagten (Die Bouren Trilogie) ist das ganz ganz spannend und solide.
Man hätte sicher den Stoff noch vertiefen können und an einigen Stellen mehr herau holen können aber als gute Unterhaltung mit etwaigen Anspruch ist der Film auf alle Fälle sehenswert. :)
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TonyStark Fri, 01 Mar 2013 07:23:51 -0000
Kommentar löschenGestern abend mal wieder auf Blu-ray geschaut. Nette Unterhaltung wenn man nicht weiß was man ansonsten gucken soll. Damon und Blunt machen ihre Sache gut und harmonieren auf der Leinwand. Hier und da etwas Kitsch, dort etwas Science-Fiction, mysteriöse Männer mit Hut und ein GAR NICHT überraschendes und TOTAL vorhersehbares HAPPY ENDE. Was solls, ein entspannter gute Laune Film, knappe 6.5 Punte.
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kinogaengerin Sun, 17 Feb 2013 09:26:23 -0000
Kommentar löschenWas wäre, wenn das Stolpern auf Gehwegen, das Bekleckern mit Kaffee, der falsch verbundene Anrufer keine Zufälle wären? Wenn all diese Dinge aus einem ganz bestimmten Grund passieren? Was wäre, wenn es diese kleinen Verzögerungen gibt, weil unser Leben einem bestimmten Plan folgt? Und was wäre, wenn nun ein Sachbearbeiter verschläft und man einen Blick hinter die Kulissen des Planes erhascht? Genau das passiert Matt Damon, nur ist er von dem Plan, der für ihn vorgesehen ist ganz und gar nicht begeistert: "Die meisten Menschen gehen den Weg, den wir für sie vorsehen. Aber von Zeit zu Zeit gibt es Menschen wie sie..." 'Der Plan' verfolgt eine durchaus sehr interessante Grundidee mit Substanz und Potential, doch am Ende verkommt das schöne Grundgerüst zu einer wenig innovativen Liebesgeschichte, die mit zunehmender Laufzeit nur noch langweilt und dahinplätschert. Dafür sind Matt Damon und Emily Blunt aber immerhin ein süßes Pärchen zusammen.
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Poor Boy Mon, 18 Feb 2013 08:50:26 -0000
Antwort löschenDas ganze Leben ist ein Spiel,und wir sind nur die Kandidaten ;-) als Fan der X Akten bin ich ja einiges an Verschwörungstheorien gewöhnt und auch ich hab mich schon öfters gefragt ob wir wirklich wir sind oder alles nur Teil eines Spiels oder Planes.
kinogaengerin Mon, 18 Feb 2013 19:31:13 -0000
Antwort löschenEinmal Akte X gesehen und man wird die Paranoia nie wieder los... ;)
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Poor Boy Tue, 19 Feb 2013 07:40:50 -0000
Antwort löschenNa die X Akten haben das wieder aufgefrischt,ich habe in frühester Jugend Erich von Däniken gelesen und war von seinen Theorien schon begeistert.Eigentlich stehe ich total auf Mystery,wenn es gut umgesetzt ist,aber DER PLAN war mir einfach zu lahm.
Brentano Fri, 22 Feb 2013 23:20:15 -0000
Antwort löschenPhillip K. Dick ist nun schonmal ein anderes Level als "Erich v. Däniken, oder? auserdem hätte der "Meister" das krasser umgesetzt als nur eine Liebesgeschichte daraus zu machen, ...
SchorschDiego Sun, 17 Feb 2013 00:50:09 -0000
Kommentar löschenDVD Abend mit den Jungs:
Ich: "Lass auf gar keinen Fall >Der Plan< gucken. Ich kann euch ohne ihn gesehen zu haben, genau sagen was passiert!"
Und ich hatte recht. Zu 100%. 08 15 story, die schon 100 mal durchgekaut wurde in einem immerhin originellem Umhang. Ich gehöre halt nicht zur Zielgruppe.
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Brentano Fri, 22 Feb 2013 23:22:45 -0000
Antwort löschenManche scheinen zu vergessen das genau solche Stories umgesetzt wurden, um nur und besonders von 12 jährigen als Zielgruppe verstanden zu werden, also geht doch
SchorschDiego Sat, 23 Feb 2013 11:16:24 -0000
Antwort löschenNaja, bis auf reine Kinderfilme ist mir kein Blockbuster bekannt, der rein auf 12 Jährige abzielt. Das ist ein Mainstreamfilm mit vorhersehbarem Ende inklusive Happy End. Es wird kein Klassiker, aber der Umsatz wird dennoch halbwegs erträglich sein. Da wird sich mit Sicherheit keine gedacht haben: "Wir drehen einen Film mit der Kernzielgruppe 12 Jährige."
Brentano Sat, 23 Feb 2013 12:43:12 -0000
Antwort löschenDie grundsätzliche Zielsetzung des eingesetzten Kapitals ( In einer Filmindustrie aus erheblichem Gewinnerwartungen gespeist und nicht aus Kulturförderungsabsicht, .) wurde in dieser Filmindustrie schon in den 50er Jahren an dem Erwartungshorizont der Zuschauer, an den Mustern festgemacht, die der geistige Höhe von 12 -ährigen Kids entsprechen.
(in sämtlichen „Blockbustern“ und schau mal genauer hin, welche Zielgruppen konkret angesprochen werden, in „Starwars“, "Tiranic", „Independance day“, etc.)
Das ist ähnlich wie in der ebenso Gewinnerwartung produzierenden Werbeindustrie, die es vermeidet, nicht frei erkennbare (und daher unverkäufliche Sinngebung und Muster darzustellen) so werden auch verstärkt Inhalte in seichte, vordergründig nachvollziehbare "Liebesgeschichten" gehüllt, um den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, in den angebotenen Geschichten eigene, möglichst simple, vordergründige Erfahrungen und Wünsche in den Film mit einzubringen zu können, etc.
Alles was mehr Bildung, mehr Verstand, erhöhte geistige Intensität (in der Darstellung) verlangen würde, wird ausgeklammert, weil es der erwarteten Erkenntnishöhe des durchschnittlichen Zuschauers und Käufers nicht entspricht und übrsteigt, der auf einer möglichst niedrigen Stufe abgeholt werden sollen (um Masse = Gewinn zu machen)
Das ist wie im trashigem Fernsehen, je niedriger die angestrebten Erwartungen angesetzt sind, je roher , je brutaler das ganze inszeniert wird, desto mehr mögliche Zuschauer werden es verstehen können da es ihr rudimentäres Bewusstsein anspricht.
Diiferenzierte Betrachtung und Erkenntnis daraus wird nicht produziert und erwartet, schneller, fortgesetzter Konsum und kurzzeitige Scheinbefriedigung nur ist wichtig.
SchorschDiego Sat, 23 Feb 2013 14:36:06 -0000
Antwort löschenDann hast du deine erste Antwort falsch ausgedrückt. Da sagtest du, dass 12 Jährige die Zielgruppe darstellen. Dass ein Großteil der heutigen Blockbuster so aufgebaut ist, dass es 12 Jährige verstehen habe ich nie bestritten, ganz im Gegenteil, ich sage sogar, dass die Story ziemlich seicht ist und bekannten Muster aus früheren Filmen folgt. Darum fand ich den Film ja auch schlecht.
Danke für den Ausflug in die Werbeindustrie. Dass man bei Konsumenten Bedürfnisse auslösen möchte und dass sie sich in der Werbung wiederfinden sollen ist mir ja absolut neu... Auch wenn der Großteil der TV-Werbung tatsächlich deiner Beschreibung entspricht ist es dennoch ein sehr einseitiges Bild. Werbung kann beispielsweise auch kognitive Reizwirkungen auslösen und enthält ohnehin viel mehr Dimensionen als du es beschreibst.
DenisPower Tue, 09 Apr 2013 22:48:40 -0000
Antwort löschenCooler, interessanter Dialog
Brentano Tue, 09 Apr 2013 23:36:54 -0000
Antwort löschenDer Glaube der Laien, an "wertvolle Werbung", der ebenso bewusst, schick, und irrtümlich, emotional frei haltend, gesäht wird, ist wirklich poussierlich anzusehen!
Klassische "Werbung" soll zu 85% den notwendigen Bedarf erst erzeugen, wecken (im Westen) um die Waren und "Güter", die die Industrieproduktion über-erzeugt hat, und ihre meist unsinnigen, wie überflüssigen Massenprodukte zu verkaufen helfen.
50% der z.B. in die Waschmittelproduktion investieren Gelder gingen früher nur in die Werbung!
Werbung ist eine Big-Industrie wie jene deren Produkte sie verkaufen hilft, eigentlich ist das reine Verkaufsförderung nur, im Interesse der Industrie allein.
Sicher fallen dabei relativ schlecht bezahlte Arbeitsplätzchen ab (in Industrie und Werbung) aber der Gesamt Profit daraus geht an die Hersteller (die auch die entsprechenden Maschinen und Produktions-Ausrüstungen besitzen) und der Gewinn aus dem Verkauf der Produkte ebenso, obwohl sie von der Masse der "Werktätigen" erzeugt worden sind, denen dieses Produktion billig als Lohnarbeit abgekauft wird;
der Europa Manager einer der großen WerbeAgenturen, als einer der wenigen, sagte dazu letztens:
"...so redet Kassaei auch über den allgemeinen Zustand der Werbebranche -
und bekräftigt dabei seinen Standpunkt: Industrie und Werbung müssten aufhören, nur auf quantitatives Wachstum zu setzen und Menschen Waren zu verkaufen, die sie nicht brauchen. "Man muss das Rückgrat haben, Kunden zu sagen:
Produziert keine heiße Luft, sondern Produkte, die Substanz und Relevanz haben."
SchorschDiego Wed, 10 Apr 2013 18:32:57 -0000
Antwort löschenWahnsinn, wieder einmal widerspricht sich dein Kommentar weder mit meinen Aussagen, noch beziehen sie sich wirklich auf meinen Kommentar zuvor.
Ich habe nie bestritten, dass Werbung hauptsächlich dazu da ist, um Bedürfnisse zu generieren. Klar will die Industrie Produkte verkaufen, die teils für einen "normalen" Menschen überflüssig und unsinnig sind. Das ist mir alles bekannt, aber noch einmal: Danke für den Ausflug in die Werbeindustrie. Aber darum ging es doch gar nicht
Du erzählst unter anderem von seichten, vordergründig nachvollziehbaren Liebesgeschichten, in denen sich der Konsument wiederfinden kann. Und darauf habe ich geantwortet, dass dieses Bild einseitig ist und es durchaus andere Arten von Werbung gibt. Jetzt kommt ein ellenlanger Text von dir über Profit, Verkaufsförderung und anderen üblen Machenschaften der Werbeindustrie. Noch einmal: Das widerspricht sich weder mit meinem Text, noch hatte es etwas mit meinem Kommentar vorher zu tun. Hauptsache es ist alles in schöner Schreibweise verpackt.
Ach ja, mir in den Mund zu legen, ich würde in Werbung "wertvolle" Inhalte entdecken ist nebenbei bemerkt auch eine Unterstellung und schlichtweg gelogen- Ich bin auch kein Laie, ich habe Marketing studiert.
Und mit dem Film "Der Plan" hat das mittlerweile ohnehin nichts mehr zu tun. Versteh es nicht böse, aber ich lasse mir nicht gerne Dinge unterstellen und ich möchte hier auch lieber über Filme und nicht über irgendwelche Industriezweigen diskutieren.
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Brentano Wed, 10 Apr 2013 18:52:37 -0000
Antwort löschenHör doch bitte auf zu greinen, du hast anscheinend deine Texte selber nicht gut genug gelesen:
Zitat:
„Werbung kann beispielsweise auch kognitive Reizwirkungen auslösen und enthält ohnehin viel mehr Dimensionen als du es beschreibst.“
das ist doch, mit Verlaub gesagt, „verquaster Quark“, was du hier „schön redest“
Das Bild das von sogn. Menschen in der Werbung gezeichnet wird, ist völlig artifiziell künstlich und geschauspielertes Bild, ein Versatzstück, das mit Models und echten Schauspielern künstlich geschaffen wurde, dies bildet in sehr spekulativ, einseitiger unartiger Weise diese Welt und human-realere Verhältnisse schönfärberisch ab, darauf hab ich geantwortet,
du hast Marketing studiert und was soll das belegen, ausser das du für die Gegenseite arbeitest und quasi für die verlogenen Machthaber optierst, die alles hübsch drapieren und gesund lächeln, hallo!?
Ausserdem hat das sehe wohl etwas mit "der Plan" zu tun denn das beschreibt ähnlich die Werbeschemen und Absichten also nur ein Verhalten das geplant, gezielt eine Richtung verfolgt, Menschen fremd zu lenken und zu steuern, seit wann gibt „Werbung“ nette Tipps und ist der sympathische unaufdringliche Kumpel von nebenan?
SchorschDiego Wed, 10 Apr 2013 19:54:28 -0000
Antwort löschenErst einmal: beruhig dich. Ich habe dich ja schließlich nicht persönlich angegriffen. Deine Beschreibung von Werbung führt zu einer emotionalen Reizwirkung. Die Schauspieler, gefakte Welt etc. Alles kommt natürlich sehr oft vor und ist natürlich größtenteils unrealistisch. Das habe ich doch nie bestritten. Ich habe lediglich hinzugefügt, dass es mehr Arten von Werbung gibt. Als Beispiel habe ich die kognitive Reizwirkung genannt; hier gibt es normalerweise kein "artifiziell künstlich und geschauspielertes Bild". Andere Beispiele wären Instrumente des Guerilla Marketing oder Formen des Internet-Marketings. Aber es gibt noch weit aus mehr. Entschuldige mich, wenn der Begriff "Dimensionen" irreführend war.
Dass ich Marketing studiert habe, soll dir sagen, dass ich über die Wege und Mittel der Werbeindustrie Bescheid weiß und du den Detailgrad deiner Texte darüber ruhig kürzen darfst. Außerdem arbeitet nicht jeder, der Marketing studiert hat in einer Werbeagentur. Ich tu es beispielsweise nicht.
MartinJentsch Sun, 11 Nov 2012 11:23:57 -0000
Kommentar löschenGute Idee, gut umgesetzt und auch recht spannend / kurzweilig. Einige logische Schwächen und vor allem die letzten 10 Minuten reißen den Film dann aber doch auf eine "6" herunter...Eigentlich schade, da war mehr drin, wenn die Idee des Films konsequent zu Ende gedacht und umgesetzt worden wäre.
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Brentano Fri, 22 Feb 2013 23:24:25 -0000
Antwort löschenHollywood will schnödes Geld verdien und nicht dabei helfen, die Sinnfragen zu lösen, denn dann würde keiner mehr ins Kino gehen (zu recht, übrigens)
Brentano Fri, 22 Feb 2013 23:25:38 -0000
Antwort löschenHollywood will schnödes Geld verdienen und nicht dabei helfen, die Sinnfragen zu lösen, denn dann würde keine/r mehr ins Kino gehen (zu recht, übrigens)
Henchman #2 Thu, 04 Oct 2012 13:18:00 -0000
Kommentar löschenMetaphysische Freud-Parabel, alles im Rahmen einer Liebesgeschichte, die zum Glück nicht kitschiger als nötig rüberkommt. Der Rest einfach bei Matrix geklaut. Nicht unbedingt ein schlechtes Rezept, zumal es hierdurch von Anfang an klar ist, daß man auf ne spannungsbogenmäßige Dramatik oder großartige Paukenschläge wohl vergeblich warten würde. So gesehen durchaus gelungen.
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Bandrix Sat, 22 Sep 2012 15:13:36 -0000
Kommentar löschenSobald eine Kurzgeschichte von Phillip K. Dick als Vorlage dient, kann davon auszugehen sein, dass zumindest die Idee des Filmes genial ist.
So auch hier.
Jedoch bleibt es auch oftmals nur bei der guten Idee, denn die Ausführung fällt den Filmemachern hin und wieder etwas schwer.
„Der Plan“ ist dabei wohl zwischen diese These geraten.
Dem Film liegt in der Tat eine mehr als überzeugende Geschichte zugrunde. Doch die Art, wie sie auf Film gebannt ist, weiß nicht zu hundert Prozent zu überzeugen.
Regisseur George Nolfi weiß, wie man Action ohne viel Bombast inszeniert. Davon zeugen die Türszenen und vor allen Dingen der Showdown. Hier wurde mit geringen Mitteln das Optimum herausgeholt.
Jedoch verzettelt er sich im Mittelteil doch etwas zu sehr in die Liebesgeschichte. Das mag in Ansätzen ja erfrischend sein in Zeiten martialischer Hauruckfilme, doch übertreiben sollte man es dennoch nicht.
Dank seiner hervorragenden Darsteller kriegt „Der Plan“ jedoch jedes Mal die Kurve und versinkt nicht in der Bedeutungslosigkeit.
Matt Damon und Emily Blunt überzeugen als Pärchen. Blunt sehe ich sowieso immer gerne, von daher konnte „Der Plan“ was das angeht schon wenig falsch machen.
Der Score ist gelungen, passt sich der Szenerie an und ist nicht übermäßig bombastisch.
Sobald das Geheimnis um die sagenumwobenen Hütchenträger gelüftet wird, wird auf einmal angefangen tiefgreifende Fragen aufzuwerfen. Nolfi traut sich aber nicht diese auch zu beantworten, was, zugegeben, auch wirklich schwer geworden wäre und den Film vielleicht auch der Lächerlichkeit preisgegeben hätte.
Nichtsdestotrotz hat „Der Plan“ mehr Substanz und Herz als die Vielzahl an Hollywoodblockbuster der letzten Jahre. Hier und da ist die Dramaturgie vielleicht etwas zu sehr hingebogen und ja, es schleicht sich durchaus Kitsch ein, aber im Großen und Ganzen überwiegen die Punkte auf der Sollseite.
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JohnnyKee Mon, 24 Sep 2012 16:48:57 -0000
Antwort löschenSo true. Toller Film!
Bandrix Mon, 01 Oct 2012 09:57:02 -0000
Antwort löschenJep, hat mich auch positiv überrascht!
REDDF1VE Thu, 13 Sep 2012 22:35:32 -0000
Kommentar löschenSchade um das schöne Paar aus Matt Damon und Emily Blunt. Letztere ist wieder mal, obwohl sie gewiss nicht sich hübscheste Schauspielerin ihrer Generation ist, mit ihrem herrlich leichten Spiel einfach zauberhaft. Die Story fand ich mit ihrer Engel-Geschichte (Logik-Lücken inklusive) allerdings alles andere als zauberhaft - auch wenn diese Engel eher an Mr. Smith aus Matrix erinnern. Zum einmal gucken fand ich den Film ok, weil ich halt doch neugierig war, was noch so alles passiert (und wegen Emily Blunt eben). Aber für ein nochmaliges Ansehen war mir die Handlung dann doch zu hanebüchen und das Ende zu schmalzig.
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Hartigan85 Sun, 26 Aug 2012 21:58:31 -0000
Kommentar löschenVon dem Film hab ich den Plan jetzt auch in der Tasche...Man könnte meinen, dass die Tatsache, dass die Besetzung mit Matt Damon und Emily Blunt und der Story basierend auf einer Kurzgeschichte von Philipp K. Dick, ein sehenswerter Film herauskommen könnte / müsste, aber Pustekuchen. Der Film ist ein wirrer Mix aus Science-Fiction, Fantasy, Romanze, Drama, Thriller und ein wenig Action. Doch leider scheitert er auf allen Ebenen gnadenlos. Man merkt Regie-Debütant George Nolfi an, dass dies sein erster Versuch als Director ist, strotzt sein Debütfilm doch voller Logiklöcher und ist mehr als einmal unfreiwillig komisch. Hab ihn mir vor ein paar Monaten angeschaut und es ist wirklich kaum etwas hängen geblieben, was nicht gerade für den Streifen spricht. Selten hat man Matt Damon lustloser agieren gesehen. Selten war ich in den letzten Jahren so dermaßen enttäuscht von einem Film, wie es nach "Der Plan" der Fall war. Man hat ja im Vorfeld bei der Besetzung und nach dem Trailer der nicht so schlecht war, eine gewisse Erwartungshaltung. Diese wurde mir aber ziemlich brutal um die Ohren gehauen, wie gesagt, den "Plan" hab ich in der Tasche...
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pischti Mon, 27 Aug 2012 00:20:24 -0000
Antwort löschenIch fand ihn sehr gut. Ein Thema, über das ich mir auch schon mal Gedanken gemacht hab. ^^ Lustlos fand ich Matt Damon nicht, auch cinematografisch war alles ok, sodass Regiedebütant ganz gute Arbeit gemacht hat. Logiklöcher sind mir damals auch keine aufgefallen, aber sind sicherlich gut möglich. Hmmmm, nunja, schade dass er Dir nicht gefallen hat :)
Markbln Mon, 27 Aug 2012 07:25:06 -0000
Antwort löschenDer Film ist echt so scheißedooof.
Hartigan85 Mon, 27 Aug 2012 09:11:26 -0000
Antwort löschen@pischti: Ist halt geschmackssache.
@Markbln: Jap, ziemlich ärgerlich...
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crab1973 Thu, 06 Sep 2012 06:54:06 -0000
Antwort löschenIch habe es noch nicht einmal geschafft den ganz zu sehen. Dreimal versucht, dreimal eingepennt. Also wer das filmische Äquivalent zu einem starken Psychopharmaka sucht... Bitte.
Hat sogar den Vorteil, dass es garantiert NICHT abhängig macht. :)
Hartigan85 Thu, 06 Sep 2012 08:24:36 -0000
Antwort löschenVielleicht sollte ich mir den doch mal kaufen. Falls ich dann irgendwann mal unter Schlafstörungen leiden sollte, landet er dann im Player :-D
Ba11er Mon, 30 Jul 2012 17:58:13 -0000
Kommentar löschenDer Film ist mir irgendwie zu brav. Er will niemanden Wehtun. Ansich eine sehr gute Story bzw. Idee aber es wurde meiner Meinung zu wenig daraus gemacht. So schafft er es einfach nicht Spannung zu erzeugen.
Zwei Menschen verlieben sich, können aber nicht zusammen bleiben, weil ein paar komische Menschen mit Hut, welche in die Zukunft schauen können, das so sagen. Sie prophezeien beiden eine bessere zukünftige Entwicklung, wenn sie sich nicht mehr sehen. Er würde dann President werden und Sie eine Welt-Karriere als Tänzerin machen.
...Und während ich das hier gerade schreibe, schau ich die Nachrichten und erfahre, dass der Aurora-Attentäter heute wieder vor Gericht stand. Es steht anscheinend noch nicht fest ob die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe fordert oder nicht. Das hängt noch davon ab, ob der Täter zur Tatzeit als Zurechnungsfähig eingestuft wird oder nicht. So ist das Rechtssystem. Es war eine schreckliche Tat. Viele unschuldige Menschen mussten sinnlos sterben. Ich weiß allerdings nicht so genau wie ich selber zum Thema Todesstrafe stehe. Ich tendiere eher dazu zu sagen, dass er die Höchststrafe, in dem Fall Todesstrafe verdient hat. Zurechnungsfähig oder nicht, er ist ein Killer, ein echter...
Warum schreibe ich das alles als Kritik zu der "Der Plan"? Nun zum Einen hatte ich gerade irgendwie, während ich die Nachrichten sah, das Bedürfnis etwas dazu zu posten. Da ich eh gerade am Schreiben war und ich keine Lust hatte erst ein passendes Forum zu suchen, hatte sich das hier gleich angeboten.
Zum Anderen, und das ist viel wichtiger, hat sich meine Meinung zum Film "Der Plan" auf einmal komplett geändert. Ich hatte erst vor mich negativ zu dem Film zu äußern, da er, wie schon erwähnt, meiner Meinung nach etwas zu brav war. Ich wollte erst schreiben: - Nun heißt es "Ohh du darfst sie nicht sehen, sonst wird sie keine Karriere machen und als einfache Kinder-Tanzlehrerin "enden"!" Warum nicht: "Ohh du darfst sie nicht sehen sonst wird sie sterben!" -
Vor 10 Minuten war ich der Meinung, dass das den Film spannender gemacht hätte. Aber darum geht es nicht. "Der Plan" zeigt auch ohne Gewalt, warum wir Filme lieben und uns vom Alltag immer wieder für knapp 2 Stunden freiwillig verabschieden, um in eine fiktive Welt einzutauchen.
Ich fange auf einmal an mich zu fragen ob es wirklich einen "Plan" oder Schicksal gibt. Vielleicht, aber eins steht fest: Es gibt keine Menschen, die die Zukunft voraus sehen können, keine Menschen, die dank eines Hutes durch jede Tür gehen können um dann überall in der Stadt wieder aufzutauchen und leider kommt auch niemand um dich zu warnen, wenn du gemütlich ins Kino gehen willst und irgend so ein Irrer vor hat, dort Amok zu laufen..
Darum lieben wir die Filmwelt, weil da nicht alles möglich sein muss aber alles möglich ist.
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hutvic Mon, 30 Jul 2012 15:53:15 -0000
Kommentar löschenAch du dickes Arschloch. Ich war selten so wütend auf eine Frau in einem Film. Was bildet sich dieses Miststück bloß ein (z.B am Anfang)? So einem unsympathischen Menschen würd ich aber mal ganz schnell die Leviten lesen.
Auch ist dieser, von logikfehlern nur so strotzende Film kein Vergnügen. Er ist einfach nur Lächerlich. Ich hatte nur eine Chance diesen Film zu überstehen, indem ich mich über alles lustig gemacht hatte und an allem etwas witziges zu finden.(Der HUUUT).
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babsy11 Tue, 24 Jul 2012 17:34:48 -0000
Kommentar löschenEin wirklich schöner Film, nicht immer ganz realistisch, aber trotzdem sehenswert.
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Bourbon Thu, 12 Jul 2012 15:54:17 -0000
Kommentar löschenDiejenigen, die diesen Film gesehen haben, werden mit Sicherheit meine Kritik verstehen. Als ich den Film „Der Plan“ ausgeliehen habe, habe ich natürlich auf einen guten Thriller mit Matt Damon gehofft. Jedoch wurde ich sehr enttäuscht. Es war eher ein Romantikfilm mit Hindernissen. Ich glaube, dies ist zutreffend, da Matt Damon nur versucht, mit seiner großen Liebe gegen den „Plan“ zusammen zu sein. Von mehr handelt der Film im Grunde nicht. Was am Anfang sehr interessant war, war die Szene, als die Zuschauer über den „Plan“ aufgeklärt wurden, wodurch man auf einen guten Film hoffte. Leider war diese Aufklärung auch schon der Höhepunkt in diesem Film, da man kaum noch etwas von dem „Plan“ hörte, sondern ebend nur noch von der Beziehung zwischen Matt Damon und seiner großen Liebe.
Fazit: Ein Film, der am Anfang sehr viel verspricht, dies jedoch nicht mehr halten kann. Auf jeden Fall birgt der Film sehr viel Potential in sich, wie zum Beispiel die Idee des Plans oder die Funktion der Türen, leider wird dies ganz und gar nicht ausgenutzt. Schade!
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LeBateauPolice Tue, 03 Jul 2012 07:30:14 -0000
Kommentar löschenSehr langweiliger Film, der wirklich an keiner Stelle überrascht. Die Handlung ist abgedroschen und wurde in der Form sicher schon einige Male besser in einem Film benutzt. Dazu kommt, dass das eigentlich interessante Element im Film, das Adjustment Bureau, überhaupt nicht erklärt wird, was ich fast schon unverschämt finde. Auch die Liebesgeschichte ist unglaubwürdig und der Konflikt des Protagonisten (Liebe vs. Selbstverwirklichung) ist sowas von unkreativ. Einiziger Lichtblick ist Matt Damon, der ein Mal mehr restlos überzeugt.
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elmnope Tue, 12 Jun 2012 21:28:14 -0000
Kommentar löschenSo mysteriös die Handlung und die kühlen Bilder zu Anfang erscheinen, schnell erweist sich "Der Plan" als eine Liebesgeschichte, wie es sie schon viel zu viele Male gegeben hat. Nach der ersten Viertelstunde wird bereits preisgegeben, was es mit den Männern in Grau auf sich hat und ab diesem Punkt bleiben jegliche Überraschungen aus- der Film neigt sich nach Schema F seinem nur allzu vorhersehbaren Ende zu. Dabei hapert es nicht nur an der recht holprigen Handlung selbst, sondern gerade die fehlende Chemie zwischen den beiden Haupdarstellern (die jeder für sich eine gute Leistung abliefern), sorgt dafür, dass dem Zuschauer das Schicksal der angeblich füreinander Bestimmten im Grunde recht egal ist. Von dem Hintergrund der Männer in Grau mag man halten, was man möchte, sie dienen sowieso nur als Vehikel um ein wenig Spannung zu erzeugen.
Trotzdem war der Film kein kompletter Reinfall; an erster Stelle seien die bereits zu Anfang genannten kühlen Bilder New Yorks genannt, die es vermögen die Atmosphäre zu erzeugen, die dem Film ansonsten fehlt, ebenso wie der recht eingänige Score. Auch Davids Hatz durch den Regen oder der Unfall mit dem Taxi seien auf der Pro-Liste genannt- dem Film hätten mehr von diesen etwas intensiveren Momenten gut getan. Es wäre durchaus möglich gewesen, dem Film mehr Spannung zu verleihen, statt auf eine unauthentische Lovestory und eine plakative und oberflächliche Überlegung zum freien Willen zu bauen. Insgesamt ist hier einiges an Potential verschenkt worden und so gilt im Fall von "Der Plan": Anschauen und vergessen!
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