Lachsfischen im Jemen
Salmon Fishing in the Yemen (2011), GB Laufzeit 108 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 17.05.2012
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66 Kommentare
Keine
von Lasse Hallström, mit Emily Blunt und Ewan McGregor
Ewan McGregor macht Lachsfischen im Jemen möglich! Unter der Regie von Lasse Hallström und nach dem gleichnamigen Bestseller soll er für einen Emir das Unmögliche möglich machen und die Fische in die Wüste holen.
Lachsfischen im Jemen? Klingt nach einer beknackten Idee. Für alle, die es nicht wissen: Der Jemen befindet sich auf der arabischen Halbinsel, welche klimatisch der Wüstenregion zuzuordnen ist, und ist nicht gerade für seine reichen Lachsgründe bekannt. Dennoch soll der britische Fischerei-Experte Dr. Fred Jones (Ewan McGregor) das Unmögliche möglich machen und für einen Scheich (Amr Waked) die geliebten Lachse in das jemenitische Hochland bringen. Der Preis für diesen vermeintlichen Irrsinn spielt keine Rolle. Dies mehr als merkwürdige Angebot unterbreitet ihm die kesse Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) im Auftrag des Scheichs. Die kühl kalkulierende Pressesprecherin des Premierministers, Patricia Maxwell (Kristin Scott Thomas), erkennt das mediale Potential, um von den aktuellen Problemen im Nahen Osten abzulenken, und forciert das Unternehmen von höchster Stelle aus. Im Laufe der Planung, das Lachsfischen im Jemen zu etablieren, lernt Jones, welche positiven Möglichkeiten zum Wandel die Vision des Scheichs für dessen Landleute – wie auch für ihn selbst – mit sich bringen können.
Hintergrund & Infos zu Lachsfischen im Jemen
Lachsfischen im Jemen (OT: Salmon Fishing in the Yemen) beruht auf dem gleichnamigen Roman von Paul Torday. Verfilmt wurde das Buch von Lasse Hallström, einem Veteran auf dem Gebiet der Literaturadaption. So hat er vor Lachsfischen im Jemen u.a. Astrid Lindgrens Wir Kinder aus Bullerbü, Gottes Werk und Teufels Beitrag von John Irving oder Das Leuchten der Stille von Nicholas Sparks auf die Leinwand gebracht. Das Drehbuch zu Lachsfischen im Jemen verfasste Simon Beaufoy, der schon für 127 Hours eine Buchvorlage (hier von Aron Ralston) bearbeitete. Diesen Film inszenierte Danny Boyle, von dem u.a. auch Trainspotting – Neue Helden (der Roman stammt von Irvine Welsh) stammt. Auch hier spielte Ewan McGregor mit (bisher dreimal in Filmen von Boyle). (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Komödie, Gross-Out-Film
- Zeit
- 2010er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Genf, Großbritannien, Jemen, London
- Handlung
- Angeln, Angler, Armut, Asperger-Syndrom, Durst, Entwicklungshilfe, Ethnische Gruppe, Fisch, Fischen, Fischer, Fluss, Gegensätze, Gegensätzliche Liebe, Klassengesellschaft, Klassenunterschiede, Luxus, Millionär, Nahost-Konflikt, Premierminister, Reichtum, Scheich, Scheidung, Schicht, Sms, Umweltschutz, Umweltschutzorganisation, Umweltschützer, Verlieben, Wissenschaftler
- Stimmung
- Eigenwillig, Entspannt, Witzig
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Kritiken (23) — Film: Lachsfischen im Jemen
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenWenn uns Hallström also sagen will, dass auf den ersten Blick absurd und unrealistisch anmutende Projekte erst einmal versucht werden müssen, dann lässt sich sein eigener Film eher für ein Plädoyer gegen diese Philosophie verwenden. Denn in diesem Fall wirkt das Ergebnis des Projekts „Lasse Hallström verfilmt eine britische Politsatire“ nicht wie der Lohn für ein Wagnis, sondern wie die Folge eines Missverständnisses. Lachsfischen im Jemen ist zugleich zu absurd und nicht absurd genug, um entweder für ein wohliges Hallström-Erlebnis zu sorgen oder zum Genuss einer vergnüglichen Satire einzuladen. Weil sich das sperrig Absurde schnell im harmlos Romantischen verliert, schwindet auch schnell das Interesse an einem Film, dessen hybrider Charakter deutlich mehr irritiert als positiv überrascht.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenDie nicht ganz zwei Stunden vergehen bei diesem eigentlich denkbar unspektakulären Titelthema wie im Fluge und sorgen gleich auf mehreren Ebenen für gute Laune.
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Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter
Kommentar löschenIrgendwo zwischen all diesen Problemfeldern und dem sichtbaren Willen, trotzdem eine Hollywood-typische Geschichte vom Erfolg "against all odds" zu erzählen, geht die Stringenz des Plots unrettbar verloren.
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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro
Kommentar löschenIn der zweiten Hälfte versumpft die scharfzüngige Brit-Satire aber im Romantikmatsch und der Hallström-Faktor gewinnt überhand. Es klebt und kitscht as Kitsch can und die Lachse springen in den Sonnenuntergang. Schade, schade.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenMit seiner seltsamen Mixtur aus Satire, Komödie, Romanze samt einer Prise Abenteuerfilm sowie schönen Bildern, fabelhaften Darstellern und einem leicht märchenhaften Flair, wie aus 1001 Nacht, kommt keiner zu kurz.
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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online
Kommentar löschenEin Lachs, der da anbeißt, muss noch am Haken gläubig werden. Das ist zuviel des Wohlgemeinten. Und doch mag man auch diesen süßlichen Köder schlucken, weil Lasse Hallström eben so ein ausdauernder Zuschauerfischer ist.
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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenEs hätte den martialischen Show Down der letzten 20 Minuten wirklich nicht gebraucht, der fast die schöne Stimmung zerstört, die Hallströms Komödie über weite Strecken so bezaubernd gemacht hat.
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Bettina Peulecke: NDR Bettina Peulecke: NDR
Kommentar löschen"Lachsfischen im Jemen" ist im Vergleich zu dem bissigen Roman gewissermaßen die Fischstäbchenvariante, aber immerhin schön knusprig gebraten und für Romantiker äußerst schmackhaft.
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenLachsfischen im Jemen ist in seiner lockenden Widerwärtigkeit ein faszinierendes Beispiel für gut inszenierte Konformismuseinübungen.
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Jörg Schöning
Kommentar löschenDie Story ist lauwarm, aber Stars wie Ewan McGregor und Emily Blunt überzeugen mit viel Charme.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenRegisseur Lasse Hallström stellt die zwei Hauptcharaktere betont gegensätzlich dar: Arbeitet die modern gekleidete Harriet in einem weiträumigen Büro, so scheint der etwas altmodische auftretende Alfred seinen Arbeitsplatz in einer Art Kabuff zu haben. Weil sich im Film aber die Gegensätze anziehen, kommen sich Miss Chetwode-Talbot und Dr. Jones ziemlich vorhersehbar bald näher. Zumal Drehbuchautor Simon Beaufoy und Regisseur Hallström Alfreds Ehe in eine handfeste Krise hineingeraten und Harriets Freund als vermisst in Afghanistan gelten lassen. Dadurch stellt „Lachsfischen im Jemen“ die Liebesgeschichte in den Mittelpunkt, wozu der Regisseur teilweise schmachtende Filmmusik und ausgesucht wunderschöne Landschaftsaufnahmen einsetzt – was allerdings einen geradezu süßlichen Beigeschmack erhält. Schwerer wiegt es jedoch, dass es Lasse Hallström kaum gelingt, diese unterschiedlichen Tonarten miteinander zu vereinbaren. Dennoch: Dialoge mit hintergründigem Humor, die wunderbar ironische Kristin Scott Thomas und die zwei großartig agierenden Hauptdarsteller Ewan McGregor und Emily Blunt, die aus ihren holzschnittartigen Rollen das Beste herausholen, entschädigen für die vorhersehbaren Wendungen in der Dramaturgie.
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CINEMAN.ch
Kommentar löschenOb Lasse Hallström einen Roman von John Irving verfilmt oder einen von Nicholas Sparks, ob er von Casanova erzählt oder der Trauer eines Hundes - am Ende kommt immer ein Lasse Hallström-Film heraus. Auch Salmon Fishing in the Jemen ist wieder eine dieser harmlos-niedlichen Geschichten, die sich mit viel Schmelz und geschmackvollen Bildern an die Romantiker im Publikum wendet. Dass die Romanvorlage eigentlich eine beißende Politsatire war, sollte man besser nicht wissen, zumal Emily Blunt, Ewan McGregor und Kristin Scott Thomas in den Hauptrollen weit über das Material hinauswachsen, mit dem sie arbeiten müssen.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenLachsfischen im Jemen ist eine witzige, originelle, hervorragend interpretierte Geschichte.
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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenNach einem tollen und witzigen Start, bleibt Hallström mit Lachsfischen im Jemen (leider) seiner Linie treu. Kitsch pur, den aber die tollen Schauspieler noch einigermassen erträglich machen.
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H.J. Rippert: filmszene.de H.J. Rippert: filmszene.de
Kommentar löschenLasse Hallström hat den Plot von Lachsfischen im Jemen genau getimt, jeder Gag, jede absurde Situation, jede satirische Anspielung und romantische Stimmung sitzt. Alles wirkt perfekt plaziert, ohne allzusehr zu übertreiben.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenSo absurd die Ausgangsposition auch ist, macht sie dennoch neugierig. Und wenn einen Lachsfischen im Jemen erst einmal „am Haken“ hat, fühlt man sich nahezu perfekt unterhalten.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenHart an Realitätssinn und Glaubwürdigkeit entlang operieren Personal und Film und beweisen, dass, wenn nur die richtigen Leute daran glauben, Lachsfischen im Jemen nicht wirklichkeitsfremd, und auch nicht nur machbar ist, sondern tatsächlich eine prima Idee.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenNett dahinfließende satirische Liebeskomödie mit zu einfachem Ende.
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sweetForgiveness Tue, 03 Apr 2012 13:16:18 -0000
Antwort löschenwill ich sehen!!! DRIGEND!
Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenIn den Händen eines Meisters klassischer britischer Komödien hätte Lachsfischen im Jemen ein ausgelassener Spaß sein können. Leider ist der Regisseur der Schwede Lasse Hallström, der den Film als eine Herz erwärmende Komödie ansieht und nicht Vorteil zieht aus dem exzentrischen Potential der Geschichte.
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Keith Phipps: The Onion (A.V. Club) Keith Phipps: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenTrotz eines viel versprechenden Anfangs, eines ungewöhnlichen Setups, attraktiver Bilder und einsatzfreudiger Leistungen von Ewan McGregor und Emily Blunt wandelt sich der Film schnell in die Art von durchgeweichter Pappschachtel, die der Titel Lachsfischen im Jemen suggeriert.
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Alle Kritiken (23)
Kommentare (43) — Film: Lachsfischen im Jemen
TinaCocaine Sun, 12 May 2013 20:53:54 -0000
Kommentar löschenEin seichter, sehr entspannter und vorhersehbarer Film, der es durch seine sympathische Art und die überaus tollen Darsteller geschafft hat, dass ich mich einfach gut fühlte. Die enthaltene Liebesgeschichte finde ich traumhaft und habe selten eine schönere gesehen, allerdings fehlte mir wirklich eine ordentlich Schippe voll Humor. Insbesondere
"Sheikh Muhammad" hat mir super gut gefallen, wo hingegen ich nicht ganz mit dem typisch Britischen an dem Film klar kam. Zusammenfassend also ein nettes Filmchen, welches gut unterhält, wo aber hier und da noch ordentlich gefeilt werden könnte...
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Peter Franz Scherer Sat, 06 Apr 2013 21:15:10 -0000
Kommentar löschenEine Story, die so dahinplätschert und ein furchtbarer Auftritt von Kristin Scott-Thomas.
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emily Sun, 31 Mar 2013 18:12:04 -0000
Kommentar löschenDas erste Wort was mir nach Lasse Hallströms "Lachsfischen im Jemen" in den Sinn kommt, ist "seicht". Der Film dreht sich, ganz grob zusammengefasst, um Fischen, Politik und Liebe. Keines der drei Themenstränge hat mich wirklich mitgerissen, es blieb alles recht oberflächlich und nun ja...seicht. Insbesondere die Liebesgeschichte ließ mich kalt, selten habe ich so emotionslos einer sich anbahnenden Liebe zugeguckt. Pluspunkte gibt es für den wundervollen britischen Cast - für Freunde des britischen Akzents ein wahres Fest für die Ohren. Ewan McGregor spielt seine Rolle gewohnt souverän, sein Spiel wirkt aber teilweise etwas uninspiriert, Emily Blunt spricht wie immer wunderbares Englisch, bleibt aber ansonsten auch recht blass. Mein persönlicher Lichtblick war definitiv Kristin Scott-Thomas, die ihrer Rolle richtig schön Leben einhaucht und ein wenig Schwung in den Film bringt!
Ansonsten punktet der Film mit einigen stimmungsvollen Bildern von Schottland und dem Jemen, sowie mit ein paar humorvollen Szenen, bei denen ich schmunzeln musste.
Fazit: Lachsfischen im Jenem kann man sich anschauen, man verpasst aber auch nichts wenn man es sein lässt!
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patcharisma Sat, 02 Mar 2013 23:58:03 -0000
Kommentar löschenLasse Halström ist vielleicht der grossherzigste Regisseur auf dem ganzen Planten - bei aller vorgegebener Schicksals-Misere seiner Figuren schafft er es immer wieder dem Zuschauer die Illusion vollem (gern auch etwas angestrengtem) Idealismus zu verkaufen, den Protagonisten niemals die letzte Hoffnung (trotz ganz wenigen Ups und umso mehr Downs) zu rauben, um ihnen schlussendlich zum erlösenden Happy End zu verhelfen. Das kommt, wie wir wissen, nicht immer gut an (vergl. die Commenrs hier)! "In Salmon Fishing In Yemen" geht es ihm um eine weitere schiere Unmöglichkeit: Nämlich den Kulturen-Clash zwischen dem Westen und der islamischen Welt (in Form eines mit symbolischer Dichte unüberwindbaren Unterfangens) zu torpedieren und zu überwinden. Dieses wird also als schräg-absurde und titelgebende Vision eines steinreichen, jungen Scheichs präsentiert (clever besetzt mit Amr Waked, dem George Clooney unter den ägyptischen Schauspieler; blaue Augen inklusive!), der statt an Harems voller Frauen, vielmehr Freude and schottischen Schlössern und eben der Lachs-Fischerei hat. Die shiny Emily Blunt als sexy Vermögensverwalterin mit Gefühl ("Endlich ein Film, in dem ich mal keine Bitch spiele!") und Ewan McGregor als eher grauer schottischer Wissenschaftler dürfen ihn dabei tatkräftig unterstützen - getrieben von der Polit-PR-Managerin Kirstin Scott-Thomas (köstlich wie immer!), die gleich Lunte für einen genialen Promo-Coup für ihre angeschlagenen Minister wittert. Als Side-Aspekte fingieren Einblicke in innerfamiliäre Kinder-, Beziehungs- oder Ehe-Twists.
Das tönt alles nach klassischer britischer Satire und das ist der Film tatsächlich bis in seine Hälfte auch. Aber Lasse wäre nicht Lasse, würde er nicht ganz plötzlich seine Arbeit zum Liebes- und Polit-Drama (mit etwas abenteuerlichem Spirit) wenden lassen, natürlich mit allen nötigen Indegrenzien dazu - inklusive einem Happy-End, dass in seiner melodramatischen Wucht nicht unschön an "Gilbert Grape" erinnert. Man merkt hier vollends an, dass zwischen Emily und Ewan die Chemie so derart gestimmt hatte, dass sich dank dieser Zusammenarbeit eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden entwickelt hat. Eben auch etwas, dass (bei allem möglichen Vorbehalt) nur einem Lasse gelingt! Als Fazit ist "Salmon Fishing" bestimmt ein Film, der seine Freunde findet, denn an Charme fehlt es da wirklich nicht.
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intothemilkyway Sun, 27 Jan 2013 10:02:43 -0000
Kommentar löschenDie ersten Minuten laufen, man hat alle Charaktere bereits oberflächlich kennengelernt und weiß bereits, wer am Ende wen küsst.
Damit reiht sich dieser Film in eine ganze Reihe von gleichgestrickten Neuproduktionen ein.
'Lachsfischen im Yemen' überzeugt allerdings mit seinen Schauspielern, wie auch mit schönen Aufnahmen und glaubwürdigen Dialogen.
Emily Blunt und Ewan McGregor begleiten einen hier durch eine witzige, neuartige Handlung, der Zuschauer drückt 108 Minuten die Daumen und träumt einen glücklichem Ende entgegen.
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gfi Fri, 04 Jan 2013 23:07:58 -0000
Kommentar löschenHallo
es ist vielleicht eine komische Frage, aber wie kriegt man raus, was für ein Kleid Emily Blunt anhatte und wo man das herbekommt. es sah so schön aus - siehe Bilder: das wo sie allein drauf ist mit dem blauen Trench und darunter ein blaues Kleid mit rot. Das sah so was von gut aus ohne die Jacke...
DANKE für jeden Tipp!
schöne Grüße
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alex023 Wed, 12 Dec 2012 22:16:50 -0000
Kommentar löschen„Water. - Sorry? - Water, Miss Chetwode-Talbot, H20...no, not for me. For the fish. Fish require water. You are familiar with that concept?“
Jeder tut es. Und natürlich muss ich es auch tun. Aber wenn man nun mal so einen ungewöhnlichen Titel wählt, ist das mutig - und das sollte doch belohnt werden. Also egal ob man jetzt „Salmon Fishing in the Yemen“ oder „Lachsfischen im Jemen“ sagt - der Titel bleibt ungewöhnlich; Dr. Alfred Jones würde ihn vielleicht „extraordinary“ nennen. So etwas erregt Aufmerksamkeit. Sollte man meinen. Und doch bleiben Filme wie dieser hier viel zu unbekannt, wobei ich manchmal das Gefühl habe, dass diese Filme auch gar keine richtige und faire Chance bekommen. Wenn fast kein Kino den Film zeigt, wie sollen Leute dann darauf aufmerksam werden? Man muss schon ein ziemlich großer (Film-)Freak sein. Zumindest fühlt man sich so.
„Salmon Fishing in the Yemen“ ist nicht nur schon aufgrund des Titels herrlich schräg, sondern auch in seiner kompakten Gesamtheit. Was ich damit meine? Folgendes: wer bitteschön macht einen Film über so eine skurrile Angelegenheit? Viel wichtiger ist aber: wie schafft es jemand (in dem Fall in Person von Lasse Hallström), den Zuschauer dazu zu bringen, dabei mitzufiebern, ob irgendwelche gezüchteten Lachse den künstlich angelegten Fluss mitten in der Wüste des Jemen stromaufwärts schwimmen?
Genau erklären kann ich es nicht. Aber ist schon ziemlich geschickt gemacht, wenn man das gesamte Konstrukt über die emotionale Schiene aufbaut. Die Protagonisten Dr. Alfred Jones (dieses ständige „Dr. Jones“ ist total verwirrend als „Indy“-Fan, aber das nur am Rande) und Harriet Chetwode-Talbot (was für ein grandioser Name!) wachsen dem Zuschauer sofort ans Herz - obwohl stop, mir sind sie sofort sympathisch gewesen, ich hör schon wieder den Mob mit Mistgabel anstürmen, wie nervig sie doch waren; Sachen gibt's...
Die Storyline wird also behutsam um deren Beziehung aufgebaut, nebenbei die Handlung, die dem Ganzen überhaupt erst seine besondere Bedeutung verleiht: die Wichtigkeit für die britische Regierung, denn man benötigt dringend „good news“ aus dem Nahen Osten.
Lachse. Im Jemen. Wie soll das denn bitte möglich sein? Und warum interessiert mich das nochmal? Doch irgendwie scheint alles möglich, wenn man genug Glauben besitzt (sowie das nötige Kleingeld). Dass ausgerechnet der für sich alles verantwortlich zeichnende Scheich uns diese Botschaft mitgeben muss, überrascht dann doch. Was hätte man sich nicht alles vorstellen können, wenn die Vorurteile mal sprießen? Ein verwöhnter, mit Geld um sich werfender Scheich, der Langeweile hat? (Passend auch hier: „Why doesn't he just buy a football-club or something?“) Nein. Ein Mann des Glaubens. Ein Mann, der etwas bewegen möchte.
„Salmon Fishing in the Yemen“ funktioniert auf so vielen Ebenen. Einerseits eine schlichte Romanze, nicht zu dick aufgetragen und fast bereinigt von jeglichen Klischees. Dann natürlich als ruhige, dezente und subtile Komödie mit dem einmaligem britischen Humor (siehe Zitat oben). Andererseits finden wir hier aber auch eine tiefere Bedeutung und da müssen wir gar nicht groß suchen. Es ist zum einen das Werk eines Mannes, der mit einem schlichten Projekt wie der Immigration von Lachsen in den Jemen einer ganzen Region zum Aufschwung verhelfen will und das nicht nur temporär, sondern nachhaltig. Metaphorisch gedacht sehen wir hier Entwicklungshilfe mal anders, hier wird es selbst in die Hand genommen und das nicht auf herkömmliche Weise. „Extraordinary“ würde Dr. Jones (nicht Indiana, Alfred!) sagen. Zum anderen wird hier auf gewisse Weise die britische Politik durch den Kakao gezogen, persifliert, wie man es eben ausdrücken will. Alles wird getan, um „good news“ für die Regierung zu bekommen. Und am Ende macht man sich dann doch irgendwo lächerlich. Aber lustig war's. Vor allem die Chats zwischen dem Prime-Minister und seiner Pressesprecherin.
„Salmon Fishing in the Yemen“ beinhaltet so vieles von dem, was einen guten Film ausmacht. Nicht nur inhaltlich, wo wir von Liebe über Krieg bis Politik alles finden, sondern auch inszenatorisch. Einerseits ruhig gefilmt, um die kreierte Atmosphäre wunderbar einzufangen, ist man jederzeit bereit, das Tempo zu erhöhen, wenn nötig. Es werden immer kurze Nadelstiche gesetzt, um das Erzähltempo hoch zu halten, wobei man Übertreibungen vermeidet. Manchmal haben wir eine Szene ganz ohne Berieselung durch Hintergrundmusik, dann geht es auf einmal ganz schnell und es ertönen schöne Klänge, um das Handeln zu vertonen. Hier wurde die perfekte Mischung für diesen Film gefunden. Während wir uns hier auch erzähltechnisch auf höchstem Niveau befinden, darf auch die Schauspielleistung nicht vergessen werden. Ewan McGregor und Emily Blunt? Das passt. Das passt total. Das passt sowas von. Und Kristin Scott Thomas macht auch total Spaß. Herrlich ironisch.
Bitte in Zukunft mehr von solchen Filmperlen.
„When things get tricky in my life, I talk to my fish.“
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Tuvok Fri, 07 Dec 2012 19:18:52 -0000
Kommentar löschenWenn der 1946 in Stockholm geborene Regisseur Lasse Hallström einen Film macht, freue ich mich immer besonders, denn seine Filme haben Sinn, sie sind ruhig, es gibt keine Wackelkamerabilder, es gibt keinen Horror, keine Brutalität, mehr oder weniger, und wer es schafft Filme wie „Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“ zu machen wo Männer ungeniert weinen können verdient meine Hochachtung.
Ewan McGregor spielt in dem Film Dr. ALFRED JONES, der mit dem Scheich MUHAMMAD IBN ZAIDI BANI TIHAMA die Idee verwirklichen will, der Scheich hat 1 Milliarde US $ am Konto oder so, eine Lachszucht im Jemen zu eröffnen. Ja richtig gelesen, Jemen. Dort wo es Wüste gibt. Der Staat in Vorderasien der zur arabischen Halbinsel gehört, wo die Hauptstadt Sanaa ist, die man im Film nicht sieht, der Jemen der 528.000 Km² groß ist und der 24 Millionen Einwohner hat, das Land das schon genügend Kritik einstecken mußte, das Land wo das Öl zurück geht, wo es kein Sozialsystem gibt und weiterhin Familien dafür zuständig sind das die Eltern oder Großeltern versorgt werden, in dem Land will er 'ne Lachszucht ermöglichen. Ja das ist irre, stimmt.
Er hätte natürlich die Idee längst ad acta gelegt wenn nicht die süße Anwältin HARRIET CHETWODE-TALBOT ihn dazu gebeten hätte im Film sagt Jones dauernd Miss CHETWODE-TALBOT, statt Frau HARRIET. Finde ich eigenartig, aber passt irgendwie, weil durch das sanfte smarte Aussehen und Wirken von Jones hat man echt das Gefühl das hie rechte Engländer vor Ort sitzen.
Der 1971 geborene Schotte Ewan ist nun nicht so der Engländer aber er wirkt irgendwie so, nett, freundlich, smart, ist er im Film so was wie ein nie alternder Jungstar der immer adrett wirkt und auf alle Fälle eines nicht kann, Böse sein, denn wie kann man schon böse sein wenn man Obi Wan spielt, den Jedi Meister.
Dass der mal in „Trainspotting“ einen Junkie spielte der 15 Kg abgenommen hat für die Rolle kann man sich schwer vorstellen, jedenfalls im Film ist es HARRIET die von Emily Blunt gespielt wird, die ihn dauernd belagert bis er nachgibt. Natürlich nicht so wie man es sich wünscht, sondern einfach nett. So nach dem Motto, Bitte machen sie das, er hat natürlich Ausreden was nicht zu tun und macht es dann doch, ja so richtig einfach. Leider.
Will damit sagen, der Film hat nicht gerade so Dialoge wo 2 Leute miteinander kämpfen, wo man sich als Zuseher freut wer gewinnt, nein das hat er nicht, leider, das hätte ich mir mehr gewünscht, aber das macht nichts,
der Film hat eine sehr ungewöhnliche Geschichte, und das ist ein guter Anfang.
Die 1983 geborene Engländerin Blunt die ja gar nicht so hübsch ist, die aber in vielen Filmen in letzter Zeit vorkommt und mit Ihren Schlafzimmeraugen wirkt wie 'ne Sumpfkuh, spielt in dem Film so 'ne richtige Dame die keine sein will aber irgendwie doch eine ist, will sagen, sie ist in dem Film eigentlich die hocherhobene Zimtzicke die eigentlich viel mehr Hilfe im Film braucht als Jones, der sich still und heimlich in sie verliebt, während sie Ihre Einsamkeit trotz einer Liebe mit Ihrem Freund ROBERT so dahin lebt.
Eigentlich will ja der Angelexperte Jones nicht diesen Auftrag ausführen aber als dann noch dazu Kristin Scott Thomas als PATRICIA MAXWELL auftaucht, die von der englischen Regierung ist, ja er in der Mitte, links und rechts 2 starke Frauen, da sagt er zu. Jones ist einer von den 2 Millionen Angelsüchtigen in England und die wollen eigentlich gar keine Lachse hergeben nur weil ein Jemenitischer Prinz gerne in England ist und auf Lachsfangen steht und das in seiner Heimat anbieten möchte
Im Film ist Jones verheiratet, aber die Frau von ihm will nur Karriere, er ist so der Familienmensch, wo ich sage, Naja man hätte da schon das Drehbuch nicht so langweilig schreiben können, ja es ist ein anspruchsvolles nettes Drehbuch, und GREGOR spielt seine Rolle gut aber irgendwie hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, innere Zerrissenheit, wirkliche Rosenkrieg Kämpfe, aber ich glaube das wäre dann ein anderer Film geworden.
Spannend wird es im Film als HARRIET Ihren Freund ROBERT nicht mehr hört, ROBERT MAYERS der in Afghanistan als Soldat verschollen ist, aber auch da hat der Film nicht weitergemacht, schätze er wäre sonst 2 Stunden lange geworden und nicht nur 104 Minuten.
Natürlich ist es nicht so einfach 10.000 Lachse zu ordern also nimmt man Zuchtlachse, aber leider geht nicht alles gut, die Lachse schwimmen stromaufwärts, in Jemen hat man einen See gebaut, eine Staumauer und was weiß ich, ja 'ne Menge, 50 Millionen US $ hat das Ganze gekostet oder so, dann eben passiert es dass einige Rebellen einen Sabotageakt verüben, alles wird fast zerstört.
Ja einige Lachse überleben und JONES ist doch bereit da, mit zu machen und dann wird es noch mal spannend, JONES wollte ja das Projekt gar nicht aber gegen 2 Frauen kann man sich schwer wehren außer man hat einen flotten Dreier im Bett.
Jedenfalls wird auf einmal ROBERT gefunden, gerade als HARRIET sich in JONES verliebt hat.
Wenn der Film nicht so schnörkellos wäre, würde er spannender sein, das hat er aber nicht so gut hinbekommen wieso weiß ich auch nicht, ich hatte mir schon mehr gewünscht, ja vielleicht ist dass der Grund wieso der Film nicht so erfolgreich ist, aber das ist klar, der Film ist ruhig, er hat nette Landschaften, er ist gedacht für Leute die einen ruhigen stressfreien gewaltfreien Kinoabend haben möchten, ein Film der dich nicht aufregt, ja ein Film der nett und ruhig ist, das ist auch das Problem des Filmes, leider ist der Film viel zu wenig spannend, aber nett, viel zu wenig Action aber dafür etwas Romanze, viel zu wenig Horror und Crime, dafür Liebe, Schnulze, Musik und Landschaft.
Dass die 30 Mille Produktion nur 10 Mille in den USA einspielte ist klar, aber macht nichts, ich fand den Film trotzdem nett. Ich würde sagen dass der Film gut geeignet ist mit seiner Freundin Zungenküssend im Film zu hocken und darüber zu reden, was demnach passiert, aber ich würde sagen auch zu Haus auf DVD ist der Film gut.
Er ist wie gesagt gut gespielt aber nicht so spannend, er ist ruhig aber nicht so super toll, macht nichts.
78 von 100 Punkten bekommt er trotzdem obwohl die Story absurd ist.
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bugsb Tue, 13 Nov 2012 22:31:13 -0000
Kommentar löschenOh man, da habe ich mich wieder von den Trailer tauschen lassen... Eine entspannte Filmabend, dachte ich, mit schöne Bilder, Humor. Aber nein!
Ich finde den Film unglaublich kitschig. Er bedient auf allen Ebenen nur Klischees. Auch Kristin Scott Thomas (die ich sehr schätze) und vor allem Ewan McGregor bleiben eindimensional. Nur Emily Blunt finde ich glaubwürdig. An manchen Stellen finde ich es fast rassistisch wie die Araber dargestellt werden. Der Humor ist einfach bieder.
Die Story ist überhaupt nicht nach zu vorziehen. Das unmögliche wird dann doch nebenbei geschafft und wunder oh wunder, am ende entschiedet sich die coole Karrierefrau gegen den coolen Soldaten und für den langweiligen Wissenschaftler, der sich um 180 Grad geändert hat.
Der Film ist Schrott!
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Rasputina Mon, 14 Jan 2013 19:45:21 -0000
Antwort löschenSpoiler?
bugsb Tue, 15 Jan 2013 07:48:45 -0000
Antwort löschenEigentlich ja, (sorry dafür) aber es war auch sehr absehbar!
dbeutner Mon, 05 Nov 2012 13:57:42 -0000
Kommentar löschenPlätscher Plitscher Feder,
Wasser mag doch jeder,
geh schon mal nach Haus,
ich komm ein bisschen später...
Das kam mir gerade zu "Salmon Fishing in the Yemen" in den Sinn, das lustige Alfred-Jodokus-Kwak-Lied von Hermann van Veen. Aus drei Gründen: "Wasser" (in dem die Lachse sind). Und "Plätscher" (das macht der Film). Und "komm später" (der Soldat kommt später...).
Ein Film, der eine beachtliche Riege eher höherkarätiger DarstellerInnen zu bieten hat, die auch keineswegs schwächeln. Ewan McGregor hat mich persönlich zwar schon immer rel. kalt gelassen, aber das ist subjektiver Eindruck, keine objektive Kritik. Kristin Scott Thomas war zwar immer etwas overacting, aber sollte es auch und hat damit auch noch die meisten Spaßpunkte eingesammelt. Persönlich habe ich mich über das Wiedersehen mit Conleth Hill ("Varys" in "Game of Thrones") gefreut, der aber nur mäßige Präsenz hat und auch auch nicht so viel Raum, wirklich aus sich herauszugehen/-spielen.
Aber was nützt die beste Darstellerei, wenn der Inhalt - plätschert. Alle Erzählstränge sind halbgar, nehmen wir nur den Soldatenfreund, der wieder aus dem Nichts auftaucht (ist gerade sehr "in", in drei Tagen dreimal gesehen: Arrow, Homeland, Selmon...). Der wird so schnell abserviert (ich meine, warum sollte man sich überhaupt mit einem Soldaten einlassen, selbst Schuld, aber jetzt mal grundsätzlich...), dass die dargestellte Oberflächlichkeit nur dann durchgehen kann, wenn man sich auf die schlichteste Art und Weise über das Glück der beiden anderen freut.
Von dieser Qualität ist leider auch der Rest. Die Romanze ist oberflächlich, der Witz knallt nicht, "politisch" ist der Film auch nur für Leute, die nun wirklich gar nicht politisch sind, etc pp.
Kann man sich ansehen, aber gut verzichtbar. Handwerklich sauber, aber inhaltsleer. Zielgruppe: Bürgerliches Milieu, das mal etwas "ganz Verrücktes" wie Lachse im Yemen sehen möchte und sich ansonsten auf keinen Fall weh tun will...
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Graf Krolock Sun, 04 Nov 2012 09:16:32 -0000
Kommentar löschenIm wahrsten Sinne ein entspannender Film für einen Sonntagnachmittag. Eine nach britischem "Humor-Muster" gestrickte Komödie um einen Scheich, der sich mit seiner aberwitzigen, für einen milliardenschweren Scheich jedoch wohl nicht ungewöhnlichen Idee im Jemen Lachs ansiedeln zu wollen, dann doch als tiefsinnigerer Scheich entpuppt als zunächst angenommen. Dadurch bringt er mit Harriet (Emily Blunt) und Alfred (Ewan McGregor) zwei Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und schon wird aus der Komödie eine Liebeskomödie. Vor allem Ewan McGregor glänzt in seiner Rolle als steifer Bürokrat, aber auch an den anderen ist nicht allzuviel auszusetzen. Abgerundet wird die seichte Story noch durch schöne Bilder.
Ob der Film der Buchvorlage folgt, das wäre mal interessant herauszufinden. Insgesamt kann man den "politischen" Inhalt getrost nicht ernst nehmen und auch das Aufkreuzen von Terroristen ist im Film nur nebensächliches Beiwerk, was es fast schon überflüssig macht. Da mehr hinein zu interpretieren wäre Quatsch.
Insgesamt leichte, lustige, kitschige Kost.
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smu137 Wed, 08 May 2013 21:25:28 -0000
Antwort löschen"Insgesamt leichte, lustige, kitschige Kost" mit einer Spur Tragik und die Terroristen- und Politik-Handlungsstränge eher überflüssig – ansonsten vollkommen derselben Meinung :)
moviereporter Fri, 19 Oct 2012 20:48:41 -0000
Kommentar löschenDer erste Film, in dem mir Ewan McGregor nicht gefallen hat. Der Rest des Casts geht in ordnung. Leider weist 'Lachsfischen im Jemen' stellenweise erhebliche Längen, vor allem gegen Ende hin, auf...
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Martin Quilitz Sun, 07 Oct 2012 16:57:26 -0000
Kommentar löschenIch mag ja Filme mit McGregor. ein gelungener film, schöne bilder und liebevoll gespielt. der titel versprach zwar nicht allzuviel, aber dennoch unterhaltsam.
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Dr.Hasenbein Sun, 07 Oct 2012 01:58:42 -0000
Kommentar löschenLachsfischen im Jemen ist ein netter Film mit einer verrückten Story
aber einer unnötigen Liebesgeschichte!
Der Titel läßt auf eine originelle und eigenwillige britische Komödie mit etwas Tiefgang hoffen.
Leider wird diese durch eine aufgesetzte und schon auf dem Filmplakat beworbenen Liebesgeschichte überschattet.
Da der Titel des Films eigendlich schon die komplette Story verrät und sich das nicht gerade spektakulär anhört hat man wohl versucht mit der Geschichte um die beiden "vergebenen" Hauptdarsteller das Puplikum zu gewinnen.
Leider lenkt aber genau das vom eigendlichen Thema ab und bekommt viel zu viel Laufzeit eingeräumt die man hätte besser nutzen können.
Leider kommt so der Film nie über ein gutes Mittelmaß hinaus und bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Hätte man sich weniger am Massengeschmack orientiert und mehr Mut für die eigendliche Story bewiesen hätte "Lachsfischen im Jemen" ein wirklich sehr guter Film werden können!
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chmul_cr0n Sat, 18 Aug 2012 15:38:23 -0000
Kommentar löschenDer Plot wird mit der Zeit immer billiger und kitschiger, aber die charmurösen Performances von Ewan McGregor und Emily Blunt machen das wieder gut. Um nicht zu sagen, machen aus diesem von Durchschnittsdialogen angetriebenen Film etwas Genießbares. Das betrifft eigentlich alle Performances in dem Film. Es ist sogar fast schon erstaunlich wie man jeder Figur die letzte, noch so faul zu Papier gebrachte, transparente, vorhersehbare "Wendung" innerhalb dieser vollen Windel, die sich Plot nennt, abkauft.
Achja und Kristin Scott Thomas - geil wie immer.
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quin Wed, 15 Aug 2012 22:04:17 -0000
Kommentar löschenDer Film ging zunaechst in die "richtige" Richtung, hat sich dann aber kurzum entschlossen, ins Happy End abzuschweifen.
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plattfuss69 Tue, 07 Aug 2012 09:38:53 -0000
Kommentar löschenPutzige romantische Komödie, natürlich voller Stereotypen: kaum kommt Arabien ins Spiel, sind fanatische Terroristen nicht mehr weit (das ist so wie bei alten englischen Filmen, sobald es um Deutschland geht, wird im Stechschritt marschiert). Nevertheless, alles ganz süß und nett, was für den Abend zu zweit...
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dulcis.amare Thu, 02 Aug 2012 19:36:59 -0000
Kommentar löschenWirklich ein schöner Film.
Netter Humor, ernste Einschläge, aber leider eine viel zu Vorhersehbare Handlung. Klar, dass es ist eine Romantische Komödie und da kommen die Hauptpersonen dann meitens am Ende auch zusammen. Aber das mein ich hier gar nicht.Aber da ich auch niemanden Spoilern will, der den FIlm vielleicht sehen möchte, sag ich mal lieber nichts.
Außerdem hab ich dann bei zwei Nebencharakteren irgendwie den Überblick verloren. Vielleicht hab ich auch nicht ganz aufegepasst.
Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.
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Uli Kunkel Wed, 01 Aug 2012 20:46:21 -0000
Kommentar löschenHimmel, dieser gutherzige und gutgläubige Scheich braucht wirklich eine bessere Security!
Doch weder diese, noch die eher harmlose Dekoration mit Polit- und Mediensatire, sowie die guten Darsteller hätten das Vermögen, diese schnarchige, melodramatische Romanze irgendwie noch zu retten.
Himmel, dieser inszenatorische Kitsch, diese dialogische Nettigkeit, die klischeehaften Plotwendungen, sie sind kaum auszuhalten! Nicht allein durch den gruseligen Soundtrack beschleicht einen immer wieder das deutliche und verdammt unangenehme Gefühl, gerade auf billigste Weise manipuliert werden zu sollen. Unwillkürliche abwehrende Reaktionen waren Augenrollen, der zurecht beliebte Facepalm und das gelegentliche Greifen nach dem bereit liegenden Beißring.
In den 90ern fand ich die Filme von Lasse Hallström wie "Gilbert Grape" oder "Gottes Werk und Teufels Beitrag" noch ziemlich überzeugend. Aber das ist lange her. So fühlt es sich auch an. Distanziert. Dafür sorgt zusätzlich der Eindruck seines aktuellen Werkes. Das ist einfach nur zäh wie Gummibärchen, klebrig wie Karamel, luftighohl wie ein Baiser.
Es droht die akute Gefahr eines Zuckerschocks.
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Ankb Thu, 26 Jul 2012 08:44:45 -0000
Kommentar löschenEin netter, ruhiger Film...perfekt für einen verregneten Sonntag Nachmittag! Auf die Story geh ich mal lieber nicht ein. Schade ist, dass die Beziehung zwischen den zwei Hauptcharakteren recht farblos bleibt und mehr als konstruiert wirkt. Ewan McGregor ist wie immer hübsch anzusehen, kann dem Charakter aber leider kein richtiges Leben einhauchen. Einzig und allein Kristin Scott Thomas verleiht dem Film die nötige Würze.
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