Lachsfischen im Jemen

Salmon Fishing in the Yemen (2011), GB Laufzeit 108 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 17.05.2012


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6.3
Kritiker
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6.6
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63 Kommentare
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von Lasse Hallström, mit Emily Blunt und Ewan McGregor

Ewan McGregor macht Lachsfischen im Jemen möglich! Unter der Regie von Lasse Hallström und nach dem gleichnamigen Bestseller soll er für einen Emir das Unmögliche möglich machen und die Fische in die Wüste holen.

Lachsfischen im Jemen? Klingt nach einer beknackten Idee. Für alle, die es nicht wissen: Der Jemen befindet sich auf der arabischen Halbinsel, welche klimatisch der Wüstenregion zuzuordnen ist, und ist nicht gerade für seine reichen Lachsgründe bekannt. Dennoch soll der britische Fischerei-Experte Dr. Fred Jones (Ewan McGregor) das Unmögliche möglich machen und für einen Scheich (Amr Waked) die geliebten Lachse in das jemenitische Hochland bringen. Der Preis für diesen vermeintlichen Irrsinn spielt keine Rolle. Dies mehr als merkwürdige Angebot unterbreitet ihm die kesse Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) im Auftrag des Scheichs. Die kühl kalkulierende Pressesprecherin des Premierministers, Patricia Maxwell (Kristin Scott Thomas), erkennt das mediale Potential, um von den aktuellen Problemen im Nahen Osten abzulenken, und forciert das Unternehmen von höchster Stelle aus. Im Laufe der Planung, das Lachsfischen im Jemen zu etablieren, lernt Jones, welche positiven Möglichkeiten zum Wandel die Vision des Scheichs für dessen Landleute – wie auch für ihn selbst – mit sich bringen können.

Hintergrund & Infos zu Lachsfischen im Jemen
Lachsfischen im Jemen (OT: Salmon Fishing in the Yemen) beruht auf dem gleichnamigen Roman von Paul Torday. Verfilmt wurde das Buch von Lasse Hallström, einem Veteran auf dem Gebiet der Literaturadaption. So hat er vor Lachsfischen im Jemen u.a. Astrid Lindgrens Wir Kinder aus Bullerbü, Gottes Werk und Teufels Beitrag von John Irving oder Das Leuchten der Stille von Nicholas Sparks auf die Leinwand gebracht. Das Drehbuch zu Lachsfischen im Jemen verfasste Simon Beaufoy, der schon für 127 Hours eine Buchvorlage (hier von Aron Ralston) bearbeitete. Diesen Film inszenierte Danny Boyle, von dem u.a. auch Trainspotting – Neue Helden (der Roman stammt von Irvine Welsh) stammt. Auch hier spielte Ewan McGregor mit (bisher dreimal in Filmen von Boyle). (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Lachsfischen im Jemen
Genre
Drama, Komödie
Zeit
2010er Jahre, Gegenwart
Ort
Genf, Großbritannien, Jemen, London
Handlung
Angeln, Angler, Armut, Asperger-Syndrom, Durst, Entwicklungshilfe, Ethnische Gruppe, Fisch, Fischen, Fischer, Fluss, Gegensätze, Gegensätzliche Liebe, Klassengesellschaft, Klassenunterschiede, Luxus, Millionär, Nahost-Konflikt, Premierminister, Reichtum, Scheich, Scheidung, Schicht, Sms, Umweltschutz, Umweltschutzorganisation, Umweltschützer, Verlieben, Wissenschaftler
Stimmung
Eigenwillig, Entspannt, Witzig
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
BBC Films, CBS Films, Davis Films, Kudos Film and Television, Lionsgate, UK Film Council

Kommentare (61) — Film: Lachsfischen im Jemen


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HerrGurlitt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erinnert mich in seiner atmosspähre an "Der Engländer der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam" - den ich ebenfalls sehr gerne mag.
endlich mal wieder kein stereotyper mann, von Ewan McGregor sensibel, zurückhaltend gespielt und eine passende frau ist auch dabei: kein modell!
endlich eine schauspielerin die ihren job auch kann und sehr sympathisch ist. eine absolut glaubwürdige und nachvollziehbare liebesgeschichte, in der die beiden schauspieler toll harmonieren. lustig ist er ebenfalls, ohne es damit zu übertreiben und die gewisse ernsthaftigkeit bringt er auch mit.
dazu die ausflüge zum fliegenfischen - tolle und (auch nebenbei) sehr schön gefilmte szenen. der scheich ist ein wunderbarer mann, was auch oft und gut anklingt, hätte evtl. etwas stärker in szene gesetzt werden können - diese arabische cleverness und der humor, der so schön in verschieden szenen von "Lawrence von Arabien" durchkommt, schafft das in dem film leider nicht, evtl. ist das aber auch so zurückhaltend gewollt.
wie auch immer: ein rundum runder film mit anstand, würde, pioniergeist und witz!

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Don Vito

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Bewertung7.5Sehenswert

Schöner und lustiger (Kristin Scott Thomas) Wohlfühl-Film mit einer bezaubernden Emily Blunt und Ewan McGregor als Musterspießer. Skurrile Handlung, tolle Dialoge, viel Charme und Witz.
Lasse Hallström hat ein Händchen für romantische Dramödien (Chocolat, Schiffsmeldungen, Gottes Werk...).

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Firefly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Lachsfischen im Jemen" bietet eine schön skurille Geschichte auf, die man als satirische Metapher für die Beziehungen des Morgen- und des Abendlandes interpretieren könnte. In einem Land wird ein recht schmutziger Krieg geführt, während im Nachbarland Verträge und Projekte ausgearbeitet werden, um sie danach medienwirksam zu vermarkten. In diesem Film ist es die Pressesprecherin des Premierministers (Herrlich: Kristin Scott Thomas) die jede Situation ausnutzen möchte, um die Regierung in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. Da der Afghanistankrieg nur Negativschlagzeilen macht, kommt ein seltsam anmutendes, aber mit westlicher Beteiligung geplantes Projekt eines Scheichs aus Jemen gerade recht. Der engagiert Emily Blunt und den zunächst widerwilligen Spießer Ewan McGregor mit der Verwirklichung, in der sich sowohl das Projekt als auch die Beziehung der beiden behutsam entwickeln. Die Chemie zwischen ihnen ist dabei unheimlich gut, die Dialoge sind witzig, glaubwürdig und trotz emotionaler Momente meiner Meinung nach nicht kitschig. Das trifft übrigens auch auf das Wohlfühlende zu, dessen Inszenierung ich trotz Kreativlosigkeit verblüffend schön fand. Allgemein sind die Dialoge auf sehr hohem Niveau und triefen vor Zynismus und trockenem Humor. Die Darsteller sind allesamt klasse ( Herrlich No.2: Conleth Hill), die Figuren interessant. (Negativ) aufgefallen ist mir, dass der sympathische Scheich nur allzufrüh mit dem klischeehaften Glaubensgefasel beginnt (wenn auch vergleichsweise dezent) und es natürlich mal wieder fanatische Terroristen geben muss, die alles nicht islamische verabscheuen. Natürlich gibt es diese Leute, aber muss es sie in jedem Film geben, in dem es auch arabische Figuren gibt? Musste es in diesem Film sein? Ich denke nicht, da hätte dem ansonsten guten Drehbuch auch was besseres einfallen können.
Fazit: Erfrischende Liebeskomödie, die von seinen Darstellern, Figuren und Dialogen lebt und kein gutes Haar an der Politik lässt. Daumen Hoch!

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Chriz85

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gut aufgelegte Schauspieler die liebenswürdige Charaktere spielen dazu trockener britischer Humor. Alles in allem eine interessante und spassige Politsatire. Ein guter Film!

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maestro10

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Bewertung7.0Sehenswert

einfach nur schön...., mehr gibts nicht zu sagen

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craax

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Nett.
Auch zu solch harmloser Nettigkeit gehört jedoch, wenn sie akzeptabel sein soll, genügend Hintergrund-Substanz, -Können und Bewußtheit, die hier durchaus, wenngleich harmonisisch, vorhanden sind. Und vom heute so beliebten ja beliebigem Guilty-Pleasure zu Unschuldigem-Vergnügen ist wiederum ein kaum bemerkbarer Schritt doch in wünschbare Richtung. Also : fire & forget. Britischer Insel-Sense of Humor ‘in köstlich verschraubten - Miss Chetwode-Talbot - & nicht ganz so hintergründiglosen Dialogen –hinterläßt immer angenehme Nachwürze, und noch wichtiger: hält derweil das Genre am Leben. Auf das insgesamt dann doch ungern, wie leichtfuß-herzig es auch einzeln vorüberschunkeln mag, nicht verzichtet sein möchte. Warum auch? Selbst im und zum Leben gibt es ganz harmlose Gründe; und die sind kostbarer, als was sich oft laut so vordrängt.

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jacker

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So ist es. Mich beeindruckt an Hallströms Filmen auch diese gewisse Leichtfüssigkeit. "Leicht" wird nur leider heut allzu oft als Schimpfwort mißbraucht!


craax

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ist ne schwere Sache das gewisse Leichtsein, denn: Humor ist, wenn das tRotzdem mitlacht! (oder schmunzelt genügt)
schließlich wird Dr. Alfred auch noch ein nächstes Mal versuchen, die Lachse ihrem Breitmaulfoschgrinsen zum Trotz zum Kichern zu bringen!
(und ist es nicht lachhaft der Satz: Tugend belohnt sich selbst?)
(und wo bleibt das Gegenteil davon?)
(vielleicht im Absroll-spann des PrimeM. mit Kristin Scott Thomas)


Shalashaska

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Bewertung5.5Geht so

Kein außergewöhnlicher Film, der mich beeindruckt zurücklässt. Allerdings fand ich ihn im OV wunderbar anzuhören...und entdecke über solche Filme eine gewisse Sympathie für die englische (schottische^^) Sprache und Landschaft.
Fazit: Ganz Nett.

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heikschn

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Bewertung7.5Sehenswert

Lasse Hallström ist ein Meister der Gratwanderung zwischen Kitsch und Romantik, was er mit Lachsfischen im Jemen einmal mehr unter Beweis stellt. Die Liebesgeschichte ist behutsam entwickelt, die Charaktere absolut stimmig und toll besetzt. Und der nicht zu knappe Humor verschafft dem Film eine zusätzliche leichte Note. Der letzte Story-Kniff zum finalen Happy End kommt zwar etwas überaschend daher, schadet dem Gesamteindruck aber nur wenig.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der eine hält es für genial, der andere für völlig absurd. Ein jemenitischer Scheich will in seiner Heimat Lachse angeln können. Der britische Fischerei-Experte Dr. Alfred Jones soll das Unmögliche möglich machen. Motiviert wird er von der Assistentin des Scheichs und der Pressereferentin des britischen Premierministers. Am Ende erkennt Jones, dass Fischerei nicht nur Fischerei ist. Sie kann sogar helfen, Menschen und ganze Völker zusammenzuführen.

Lasse Hallström ist bekannt für tolle und gefühlvolle Filme.
Nun ist Ihm mit Lachsfischen In Jemen,ein seltener Glücksgriff gelungen,in Zeiten von Facebook und 3D,nämlich eine Art Mediensatire,aber mehr noch ein wunderschöner Liebesfilm mit berauschenden Naturaufnahmen.

Die kleinen Gesten und verbalen Ungereimtheiten,die schüchternen Blicke zwischen Harriet und Fred und das so glaubwürdig gespielt von Emily Blunt und Ewan McGregor,daß es einen zu Tränen rührt.

in diesen Zeiten ein wirklich seltener Film,der mit viel Ruhe und und Geduld seine Geschichte erzählt,dafür gibts von mir für Lachsfischen in Jemen 8/10.Klasse!

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Lorion42

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Bewertung5.5Geht so

Ich hab befürchtet, dass dieser Film ein Hassfilm werden könnte. Eigentlich war zu erwartet, dass hier ein Statement zu dem Thema "Soll der Mensch versuchen das umzusetzen, was unmöglich scheint" gesetzt wird und das es vermutlich so aussehen wird, dass die ganze Aktion am Ende als Zeichen der Hoffnung dargestellt wird. Obwohl es unsinnig ist, so viele Ressourcen für so wenig Nutzen zu verschwenden und dabei auch noch die Wildnis zu zerstören. Der Film schafft es aber sehr gut, die komplette Fragestellung zu verwaschen, indem er sich in Banalitäten verläuft und am Ende eigentlich eine Liebesgeschichte erzählen will. Damit hätte ich weniger Probleme, wenn der Film dadurch wie aus einem Guss wirken würde.
Da der Film aber wenigstens kein klar positives Statement für das Lachsfischen im Yemen setzt und im Großen und Ganzen ganz nett gemacht ist, sage ich: kann man sich angucken, aber das Potential der Geschichte wurde weder erfasst, noch umgesetzt.

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Einar

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film hat Stellen von ziemlich gut bis „Schluck lauwarmes Wasser“. Treffen wir uns in der Mitte und machen eine glatte 6 draus. Für RomCom-Fans womöglich etwas. Vielleicht rettet auch meine romantische Ader noch etwas von meinem Eindruck. Die erste halbe Stunde braucht man aber auf jeden Fall, um wenigstens etwas in den Film zu finden.
Kann man schlecht beurteilen… Hat von jeder Seite etwas.

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werner-holt

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Bewertung3.0Schwach

Achtung Kommentar enthält einen Spoiler.

Schlechter Liebesfilm gepaart mit einer unsäglichen Werbung für den "Glauben" + Werbeveranstaltung für das Land Jemen.
Das Dr. Jones ein Authist sein soll bekommt man nur mit weil es erwähnt wird.
Er könnte auch als verschrobener Wissenschaftler rüber kommen.

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sudlander94

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Das war ein Witz, er ist kein Autist und sollte es auch nicht sein...


erik.stein.12

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Bewertung6.0Ganz gut

Britische Liebeskomödie meets dezenten Culture-Clash. Lachsfischen im Jemen klingt außergewöhnlich, ist es aber leider nicht. Im Gesamten zu verhalten und weniger skurril als man es erwartet, erzählt der Film eine eher schleichende Freundschaftsgeschichte zwischen drei liebenswerten Persönlichkeiten. Kurz vor Ende jedoch nimmt der Streifen eine leicht überdrehte Wendung, die zu diesem Zeitpunkt etwas deplatziert wirkt, liefert im Endeffekt aber dennoch das Standard-Ende ohne Überraschungen ab. Wieso also das ganze Tohuwabohu?
Knappe 2 Stunden bekommt der Zuschauer eine routinierte Liebesgeschichte der Marke „Will Sie oder will Sie nicht / Kann er´s oder geht er zurück zur Ex“ geboten, die mit einem Hauch britischer Polit-Satire und etwas Culture Clash aufbereitet wird. Der Humor ist sehr subtil, was dann doch noch das Beste am Film ist, die gesamte Geschichte inkl. der Polit-Satire ist leider zu einfallslos, zu vorhersehbar und so manche Figur, neben den drei Hauptfiguren, schlichtweg zu übertrieben und zu aufgesetzt, als dass sie glaubwürdig erscheint.

Und so hat der Filme schlussendlich seine guten Momente und schauspielerischen Höhepunkte, weiss einerseits zu gefallen, wirkt aber andererseits auch willkürlich und unentschlossen in Bezug auf das was er denn nun wirklich seien möchte. Die Story bietet Potential welches nicht ausgeschöpft wird und das Ende kommt, wie es kommen muss und ist ab der Hälfte des Films in Stein gemeisselt.

P.S. Muss wohl ein Frauen-Ding sein, meiner Freundin hat er nämlich sehr gut gefallen…

Bewertung der deutschen Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/09/lachsfischen-im-jemen-blu-ray.html

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Laserdance

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Bewertung3.0Schwach

Ich war enttäusch.

Ich hatte immer wieder das gefühlt der Film soll witzig sein. Aber ich fand es einfach kaum witzig.
Die 2 Schmunzler auf 1 Stunde waren einfach zu wenig. So plätschert das Ganze dahin und ich bin glatt eingepennt. Und ich habe auch nicht das Gefühl viel verpasst zu haben.

Die Liebesgeschichte ist nun auch nicht der Renner. Auch das ist einfach bedeutungslos. Da zündet nix.

Nun muss man den Film nicht schlecht machen es sind 55% drin. In Anbetracht was Lasse Hallström aber schon gemacht hat, kann ich nur 3 geben.

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russell

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oh nein! lachse in die wüste zu verschleppen, damit sie dort "sportlich" umgebracht werden, finde ich als idee ebenso pervers und abstoßend wie (das zumindest in amiland tatsächlich praktizierte) aussetzen alter zirkus-/zoolöwen für die löwenjagd.
schlimm genug, daß sie in ihrer heimat (ihren heimaten - gibt´s das?) von möchtegern- sportlern bekriegt werden.

und selbst wenn mp für mich eine 10 vorhersagen würde: wenn für mich das fundament stinkt, KANN der film nichts für mich sein.

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CrazyWizard

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, im grundegenommen ist es eine kitschige Romanze, die nicht ganz ohne Klamauk im Script auskommt, aber es ist mal ein ganz anderes, unverbrauchtes Setting. Eine Romanze im Mantel von arabischen Intellektuellen, schraffiert mit Konflikten des fundamentalistischen Terrorismus' und bekleckst mit politischer Oberflächlichkeit. Dass der Film bei all dem meist nur an der Oberfläche kratzt, ist ihm nachzusehen, denn er ist einfach unterhaltsam. Ewan McGregor und Emily Blunt geben ein süßes Päarchen ab und auch Amr Waked gefällt in der Rolle des visionsreichen Scheichs.
Leichte Kost, gute Unterhaltung ohne viel TamTam.

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lasse Hallstrœm, seines Zeichens die Personifizierung der bildgewordenen Leichtigkeit, liefert mal wieder Feel-good-Kino in der pursten und reinsten Form: sanfte Romantik, märchenhaft, fernab jeglicher Realität, charmanter, ehrlicher Kitsch, warme Bilder, ein wenig seichter Humor..

Klingt fürchterlich?
Bei jedem anderen Filmemacher wäre es das sicher auch, aber Hallstrœm legt genau die richtigen Schalter um und schafft es (wie kein zweiter!) ein Gefühl der vollkommenen Schönheit zu erzeugen. Kein Kitsch ist bei ihm zu viel, die überbordende Romantik nicht bloß Klischee und auch noch so offenkundige Attacken auf die Tränendrüse fügen sich organisch und angenehm ins Gesamtbild. Zahlreiche Einzelbausteine, die sich puzzleartig zu einem modernen Märchen ergänzen.

Da interessiert es nicht weiter, dass bereits der Grundstein der Geschichte völlig unwirklich und absurd ist - was zählt ist die Aussage: auch das unmöglich(st)e kann wahr werden, you just gotta have faith my friend!

Reichlich naiv ist das ganz gewiss, doch eben diese Naivität macht LACHSFISCHEN IN JEMEN besonders und schön. Weil sie es ermöglicht den Kopf (und allen Zwang zum Rationalismus) für zwei knappe Stunden auszuschalten und sich sanft der Träumerei hinzugeben. Träumen von unmöglichem, denn was der angelbegeisterte Scheich hier vollbringen möchte - in seiner Heimat Jemen die titelgebenden Lachse fischen - ist auf Anhieb erst mal genau das: Unmöglich!
So sieht das zumindest der ehr- bzw. merkwürdige Beamte der Landschafts- und Fischereibehörde und ist gar nicht glückliche durch ein paar unglückliche Verkettungen plötzlich mitten im Kern der Sache zu landen - mit der Pistole auf der Brust verpflichtet mitzumachen.

Aber schien es nicht auch mal unmöglich die Erde zu umsegeln? Ohne Pferde von A nach B zu fahren? Auf den Mond zu fliegen? Das Higgs-Boson nachzuweisen?
Stimmen die Ressourcen und stimmt der Ehrgeiz der Beteiligten, kann vieles was 'unmöglich' schien real werden.

Gemessen an dem was Hallstrœm hier transportieren will erweist sich die Besetzung als wahrer Glücksfall: Ewan McGregor hat seine Vielseitigkeit schon genügend unter Beweis gestellt und vermittelt alle Facetten seiner vielschichtigen Rolle - den mürrischen, gelangweilten Beamten, den verzweifelten Ehemann und auch den Wandel zum optimistischen Vorwärtsdenker, zum frisch und leidenschaftlich Verliebten - menschlich und überzeugend.
Auch Emily Blunt versteht es in ähnlicher Qualität zu liefern und immer den notwendigen Gegenpol zu McGregor's recht verschrobener Figur zu bilden. Sympathisches, blendend vorgetragenes Schauspiel, zwischen frech und einfühlsam, von tieftraurig bis optimistisch - die zwei Darsteller harmonieren perfekt und tragen den Film vollkommen.
Zwar brilliert Kristen Scott-Thomas in ihrer Nebenrolle als zackiges PR-Biest des Premierministers in jedem Frame, die Bühne gehört hier trotzdem McGregor und Blunt.

Wundervoll dieser Film, aber einem Regisseur der selbst aus J-Lo Qualitätskino herauszukitzeln vermag, ist nichts anderes zuzutrauen!
Legt die Disc ein und lasst die Seele baumeln.

[Review auch zu finden unter: http://weltamdraht.blogsport.de/2013/08/04/lachsfischen-in-jemen-2012]

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Bob Loblaw

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Genau... die Leinwand war sogar mitten im Fluss ("Filmfluss"), was nochmal zusätzlich besonders gut gepasst hat.


jacker

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*Träum*
Und das in der Schweiz!
Bin gestern durchgefahren (Route von Lugano über A13 an Chur vorbei bis zum Bodensee hoch) und dachte nur: "Ist das SCHÖNE Natur!!"


Amadis

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Bewertung6.5Ganz gut

Die recht originelle Grundidee dieses Filmes funktioniert vor allem in der ersten Stunde recht gut. Sarkastisch-Ironische Wortgefechte und die erfrischende Spielweise von McGregor und Blunt machen den Streifen kurzweilig und unterhaltsam.
Die zweite Filmhälfte relativiert das Ganze dann leider etwas; Die Liebesgeschichte wird etwas gar holzschnittartig dargestellt und auch textlich mag die zweite Hälfte nicht mehr so ganz mithalten. Was am Schluss bleibt, ist ein unterhaltsamer Film, der aber wohl mehr wegen den wirklich schönen Landschaftsaufnahmen in Erinnerung bleiben wird, als wegen einer gelungenen Story...

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TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein seichter, sehr entspannter und vorhersehbarer Film, der es durch seine sympathische Art und die überaus tollen Darsteller geschafft hat, dass ich mich einfach gut fühlte. Die enthaltene Liebesgeschichte finde ich traumhaft und habe selten eine schönere gesehen, allerdings fehlte mir wirklich eine ordentlich Schippe voll Humor. Insbesondere
"Sheikh Muhammad" hat mir super gut gefallen, wo hingegen ich nicht ganz mit dem typisch Britischen an dem Film klar kam. Zusammenfassend also ein nettes Filmchen, welches gut unterhält, wo aber hier und da noch ordentlich gefeilt werden könnte...

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Peter Franz Scherer

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine Story, die so dahinplätschert und ein furchtbarer Auftritt von Kristin Scott-Thomas.

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