Jarhead - Willkommen im Dreck
Jarhead (2005), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 05.01.2006
41 Bewertungen
Skala 0 bis 10
9363 Bewertungen
85 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Sam Mendes, mit Jake Gyllenhaal und Jamie Foxx
Jarhead basiert auf dem gleichnamigen Buch des Marine Anthony Swofford, genannt Swoff, in dem er seine Erfahrungen während des ersten Golfkriegs der Amerikaner im Jahr 1991 beschreibt. Der damals 20-jährige Scharfschütze schildert das Grauen des Krieges, die Allgegenwart des Tötens und Getötetwerdens und von der Verheerung, die der Krieg in den Seelen aller Beteiligten anrichtet. Der Film behandelt auch die Zeit im Ausbildungslager und den Aufenthalt in der saudischen Wüste. Irak 1991: Die US-Marines wühlen sich durch den heißen Wüstensand – immer dem Feind entgegen. Mittendrin Sergeant Sykes (Jamie Foxx), Anführer eines Marine-Platoons, und dessen Scharfschütze Swoff (Jake Gyllenhaal), soeben aus dem Ausbildungscamp entlassen. Bewaffnet mir einem Präzisionsgewehr, behangen mit einem Fünzig-Kilo-Rucksack, ziehen sie ins Ungewisse. Schutzlos der erbarmungslosen Hitze und den irakischen Soldaten ausgeliefert, können sie ihre Tage nur mit schwarzem Humor und einer deftigen Prise Sarkasmus ertragen. Sie kömpfen in einem Land, das sie nicht kennen, gegen einen Feind, den sie nicht sehen, in einem Krieg, den sie nicht verstehen. Was wird der nächste Tag bringen?
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Cast & Crew
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Kriegsfilm, Drama
- Zeit
- 1980er Jahre, 1989, 1990er Jahre, Weihnachtsfest, Zweiter Golfkrieg
- Ort
- Flugzeug, Hawaii, Saudi-Arabien, Wüste
- Handlung
- Araber, Bombardement, Buch, Dusche, Erdöl, Feier, Flughafen, Fremder, Frisur, Gasmaske, Gewalt, Held, Helikopter, Homophobie, Kadaver, Kamel, Kino, Kotze, Krieg, Kriegsberichterstatter, Kriegsfotograf, Kriegsopfer, Kriegsveteran, Langeweile, Leiche, Liebesbrief, Marine, Marine Corps, Monotonie, Nackter Mann, Pferd, Pistole, Scharfschütze, Stolz und Eitelkeit, Streich, Sturmgewehr, Toilette, Tätowierung, Unfall, Uniform, Untreue, Verbrannter Körper, Videokassette, Weihnachtsfest
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Traurig, Verstörend
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Kritiken (5) — Film: Jarhead - Willkommen im Dreck
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Sam Mendes inszenierte mit 'Jarhead' einen Kriegsfilm, in dem es nur einen Krieg gibt: den Inneren. Er konzentrierte sich auf die Psyche der Soldaten und darauf, wie diese in Anbetracht der Langeweile, dem äußeren Druck und den schweren Zweifeln an sich selbst und an dem Einsatz langsam zerbrechen. Gebrochen und abgehärtet sollen sie Feinde umbringen, doch es passiert nichts. Sie wurden in ein Gebiet geschickt, in dem sie sich selber zu Feinden machten und die Kameradschaft, die eigentlich für Halt und Zuflucht in schwierigen Momenten stand, wird zum Pulverfass. Die Angst wächst gnadenlos vor dem, was aus den anderen Männern noch ausbrechen kann und vor dem, was vielleicht auf der Wüste wartet. Alles zerbröselt, jeder steht für sich alleine da und die abgestumpften Soldaten werden im Moment der Hoffnung mit weiteren Enttäuschungen bestraft. Trostlosigkeit, Hass, und Wut. Die schönste und zugleich schmerzhafteste Szene ist die, wenn Swoff die verkohlte Leiche eines Irakers durch die Wüste schleift und hinter ihm ein ölverschmiertes Pferd aus dem nichts auftaucht. Ein unglaublich intensiver und emotionaler Augenblick. Wenn die Männer heimkehren, sind sie nicht mehr die gleichen. Zerfressen von Erinnerungen, zerstört durch falsche Träume und traumatisiert von dem, was nie gewesen ist. Mit 'Jarhead' ist Sam Mendes einer der wichtigsten Anti-Krieg-Filme der Neuzeit gelungen, den man gesehen haben sollte, denn Mendes zeigt hier die frustrierende Wahrheit und kehrt jeglichem Patriotismus den Rücken zu. [...]
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenHierzulande dürfte Regisseur Sam Mendes spätestens seit seinem grandiosen Oscar-Abräumer „American Beauty“ von 2000 ein Begriff sein. In gewisser Weise ähnelt sein aktueller Film „Jarhead“ diesem Meisterstück, stellt er doch ebenso gesellschaftliche Realitäten unverblümt und sozialkritisch dar. Allerdings ist der Schauplatz ein gänzlich anderer, spielt „Jarhead“ doch nicht in einer amerikanischen Vorstadt sondern in der arabischen Wüste.
Der jugendlich-naive Anthony Swofford (Jake Gyllenhaal) hat sich seinen Eintritt ins U.S.Marine Corps wahrlich anders vorgestellt. Doch schon nach wenigen Tagen fühlt es sich von der alles andere als romantischen Realität eingeholt: Strammstehen auf dem Kasernenhof, Schreitiraden des Drill Sergeants und andere Höhepunkte aus dem Soldatenalltag lassen schon sehr bald sein verklärtes Bild vom Militär verblassen: Da holt ihn der Sergeant Sykes (Jamie Foxx) zu seiner Scharfschützeneinheit. Kaum hat er seine Ausbildung abgeschlossen und ist stolzes…
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dbeutner Tue, 03 May 2011 15:48:57 -0000
Antwort löschen"Sam Mendes ... hierzulande ... spätestens seit ... American Beauty ... ein Begriff" - sehr witzig. War sein erster Kinofilm.
Jörn Jörnsen Tue, 21 Jun 2011 14:22:00 -0000
Antwort löschendavor war er am theater tätig, und deshalb den engländern schon vor american beauty ein begriff...
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dbeutner Tue, 21 Jun 2011 15:00:43 -0000
Antwort löschenKlar, Theaterregisseure sind auch immer in aller Munde... "hierzulande ein Begriff" zielt auf eine gewisse Allgemeinbekanntheit ab. Das trifft auf Leute, die (nur) am Theater werken, kaum zu. Das ist keine Kritik der Leute oder des Theaters, sondern liegt einfach daran, dass Theater eben nicht massenkompatibel ist. Dass Theater dadurch - zumindest in den meisten Fällen - etwas Elitäres hat (also den Kummer um die Massenunverträglichkeit versucht, in etwas scheinbar Positives zu wandeln), reproduziert das Problem.
Worauf ich hinaus wollte ist schlicht, dass der einleitende Satz wenig bis keinen Sinn macht. Bevor man mit einer Andeutung eröffnet, dass Mendes "erst" mit A.B. "hierzulande" bekannt wurde (was auch noch "Insiderwissen" des Kritikers impliziert), sollte man schon etwas genauer auf das achten, worüber man schreibt. Getoppt wird es noch durch die Verwendung des Wortes "spätestens" - na, davor aber ganz sicher nicht.
Ich bin Filmliebhaber und Mathematiker, das lässt mich in der Sprache mitunter allergisch reagieren, wenn Floskeln verwandt werden, um Floskeln zu verwenden. Das ist hier der Fall gewesen und ließ sich so schön klar machen. Wenn man schon als "Kritiker" schreibt, sollte man auch mit Sprache einigermaßen präzise umgehen können...
dbeutner Tue, 21 Jun 2011 15:03:05 -0000
Antwort löschenAchja, und selbst WENN Fricki76 es so gemeint haben sollte (naja, das "spätestens" bleibt Unsinn), müsste man in diesem Fall ganz sicher auf England konkret verweisen, da er seine Filmkarriere nun mal in den USA gemacht hat. Ach egal, der Satz war einfach für die Tonne und basta :-)
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenSam Mendes hat mit diesem Film einen sehr nachdenklichen Streifen abgeliefert, in seinem Aufbau zwar stringent, aber eben auch teilweise quälend langsam, äquivalent zur Quälerei des Wartens der Soldaten. Der Krieg bleibt über weite Strecken des Films für uns Zuschauer ebenso gesichtslos, wie für die Protagonisten des Films, und damit löst er sich in gewisser Weise von der konkreten Begebenheit des zweiten Golfkrieges, hin zu einer universell gültigen Aussage.
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Volker Gunske: tip Berlin Volker Gunske: tip Berlin
Kommentar löschenBizarr trifft es ganz gut. Die erste Hälfte besteht aus tödlicher Komik und hochgradigem Sadismus, mit denen eine ins Leere laufende Militärmaschine zerlegt wird. In der zweiten Hälfte schickt Mendes sein Platoon auf einen halluzinatorischen Marsch durch eine apokalyptische Wüsten- und Kriegslandschaft, die aus brennenden Ölfeldern, schwarz verrußtem Wüstensand und verkohlten Leichen besteht.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEine Agonie des Wartens, die indes keine Dramaturgie, keine Zuspitzung kennt - und mit der Sam Mendes nicht nur seine Rekruten, sondern auch sein Publikum zermürbt. Auch wenn am Ende dann das Öl vom Himmel regnet und der Horizont brennt, ist da noch immer kein Feind, kein Sinn.
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Kommentare (80) — Film: Jarhead - Willkommen im Dreck
nilswachter Tue, 04 Jun 2013 10:43:26 -0000
Kommentar löschenNach einem grossartigen, an Kubricks Meisterwerk "Full Metal Jacket", erinnernden Start im Ausbildungscamp der Marines, der die Brechung des Willens und die Metamorphose der Protagonisten zur gefühlslosen Tötungsmaschine nachzeichnet, beginnt der Krieg gegen Saddam. Der über Jahre indoktrinierte Hass auf die Irakis und ihren Anführer wird nochmals bei der Ankunft lauthals skandiert und durch den General geschürt. Die kampflustigen Soldaten, welche sehnsüchtig die "rote Wolke" erwarten, können nun endlich loslegen. Doch da befinden sich nicht nur die Protagonisten im Irrtum, sondern auch der Zuschauer. Geht man in der irrigen Annahme in den Film, hier würden Köpfe rollen, Gliedmassen in Explosionen durch die Luft fliegen und ein Inferno wie bei Saving Privat Ryan entfacht werden, wird man eines besseren belehrt. Lässt man sich aber auf die spärliche Handlung ein und folgt den Soldaten auf ihrem Weg durch die sengende Hitze der Wüste, wird man Zeuge eines ganz anderen Schreckens. Desillusion, Langeweile, Lethargie und Sinnkrisen bringen die Soldaten an den Rand des Nervenzusammenbruchs und zeichnen ein wenig schmeichelhaftes Bild amerikanischer Marines. Marines, die eigene Kollegen beinahe erschiessen, weil sie endlich einen Schuss abfeuern wollen oder die mit Leichen von Beduinen Spässe treiben und sich darüber Lustig machen, wenn eine anderer Soldat von seiner Frau betrogen wird. Der moralische Zerfall und die sich ausbreitende Gefühlslosigkeit widerspiegeln sich hier nicht in Gräueltaten gegenüber dem Feind, sondern in den Dynamiken innerhalb der Gruppe und dem inneren Konflikten und psychischen Dekadenz der Soldaten. Die emotionale Ödnis und Orientierungslosigkeit findet ein schönes Symbol in der staubtrockenen, endlosen Wüste, die in ebenso matten Sepiatönen präsentiert wird. Wie phänomenal die Kameraarbeit von Roger Deakins ist, zeigt sich in einer der letzten Szenen des Films. Eine Szene, die so surreal schön wie bedeutsam ist und in seltsamem Kontrast zu den vorigen Geschehnissen steht. Wenn das Platoon mitten im Regen von Öl und umgeben von brennenden Ölfontänen wieder einmal Löcher graben muss und dem Protagonisten Swoff ein ölverschmiertes Pferd begegnet, wird ein apokalyptisches Gemälde gezeichnet, das die ganze Absurdität des Krieges offenbart. Eine nicht nur den Zuschauer, sondern auch den Protagonisten überwältigende Szene, die zugleich einen subtilen politischen Kommentar macht.
Mendes' "Jarhead" ist ein Film voller Kontraste. So hässlich wie schön; so witzig wie traurig; so transparent wie verschleiert; so human wie unmenschlich. Ein nachdenklicher Film über den Menschen, das Soldatentum, das Militär und den Krieg. Einen Krieg, den es nicht nur gegen aussen zu tragen gilt, sondern auch jeder mit sich selbst auszufechten hat. Ein intelligentes und unheimlich bildgewaltiges Werk, das sich vor Meisterwerken wie "Full Metal Jacket" oder "Apocalypse Now" nicht zu verstecken braucht.
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T00BI Thu, 21 Mar 2013 21:29:18 -0000
Kommentar löschenDer junge Marine Anthony Swofford (Jake Gyllenhaal) wird von Sergeant Sykes (Jamie Foxx) ins Scharfschützenteam berufen in dem er sich einer harten Ausbildung unterziehen muss, um vorbereitet in den Ernstfall, dem Golkrieg, zu gehen. Hier wird er der Operation Desert Shield bzw. Desert Storm zugeteilt, doch der Krieg ist immer einen Schritt schneller als er.
"Jarhead. Substantiv. Slang für Marine. Ursprung: Die Ähnlichkeit eines Schraubglases mit dem vorgeschriebenem Kurzhaarbürstenschnitt. Demzufolge ist der Kopf eines Marine auch eine Art Schraubglas. Ein leeres Gefäß."
"Jarhead - Wilkommen im Dreck" basiert auf dem gleichnamigen Roman des Ex-Marines Anthony Swofford, kurz Swoff genannt, welcher über seine Erfahrungen im Golfkrieg berichtet. Zu Beginn erinnert der Film doch sehr stark an "Full Metal Jacket", in dem ein knallharter General eine Rede vor den angehenden Marines hält und diese dabei ziemlich zur Sau macht. Nachdem Swofford allerdings seine Ausbildung abgeschlossen hat und zur Operation Desert Shield nach Saudi-Arabien stößt, in der die gesamte Truppe über Wochen nur die Stellung halten muss um die saudi-arabischen Ölfelder vor dem Irak zu schützen, beginnt für ihn das ewige Warten darauf, dass endlich etwas passiert. Hier wird das Kriegsgeschehen mal aus einem anderen Blickwinkel gezeigt, indem der Alltag der Soldaten samt deren innerer Gefühlslage beleuchtet wird, unter anderem wie sie ihre Zeit während ihrer Stationierung vertreiben, die Abschirmung von ihren Familien und Freunden, die Vorbereitung auf den Ernstfall, Streitereien untereinander oder aber ihre Rolle bezüglich der Medien. An sich ist das Ganze schon interessant und auch mal was Anderes, aber an vielen Stellen wurde mir das Ganze zu albern dargestellt, auch wenn es unter den Soldaten ähnlich abgelaufen sein mag.
Nachdem Swofford dann der Operation Desert Storm zugeteilt wird, in der die Truppe gegen den Irak in die Offensive geht, wird der Film allerdings besser. Hier bekommt man stellenweise erschreckende Bilder zu sehen und auch leicht apokalyptische Szenen rund um brennende Ölfelder mit riesigen Feuerfontänen. Der Krieg selbst ist der Truppe allerdings immer einen Schritt voraus, stellenweise wird immer mal wieder eine gute Spannung aufgebaut, aus denen der Zuschauer dann aber immer wieder abrupt herausgerissen wird, besonders die Sniper-Szene hat mir hier sehr gut gefallen. Leider waren mir einige Szenen, z.B. die Partyszene am Ende, zu klischeehaft. Schauspielerisch machen Jake Gyllenhaal, Jamie Foxx und auch Peter Sarsgaard ihre Sache gut, wobei Gyllenhaal als Hauptrolle am meisten überzeugen kann und seinen Part als jungen Marine gut spielt.
"Eine Geschichte: Ein Mann feuert viele Jahre mit seinem Gewehr, und zieht schließlich in den Krieg. Dannach gibt er sein Gewehr in der Waffenkammer ab und denkt das er ab jetzt nichts mehr mit dem Gewehr zu tun hat. Doch ganz egal was er ab jetzt mit seinen Händen tut ob er eine Frau liebt, ein Hause baut oder die Windeln seines Sohnes wechselt, seine Hände vergessen das Gewehr nie"
FAZIT: Mit "Jarhead - Wilkommen im Dreck" bekommt man einen Antikriegsfilm geboten, der die Geschichte der Marines im Golfkrieg aus einem interessanten Blickwinkel erzählt. Vor allem die erste Hälfte ist stellenweise zwar ziemlich albern, trotz alle dem ist "Jarhead", vor allem auch wegen der starken zweiten Hälfte, ein guter Film, der am Ende zeigt, wie die Erlebnisse und Zeit im Krieg einen verändern können.
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cpt. chaos Fri, 22 Feb 2013 10:14:13 -0000
Kommentar löschenNach "American Beauty" wechselt Sam Mendes vom inneramerikanischen "Kriegsschauplatz" direkt an Kuwaits Front des Zweiten Golfkriegs. Der Auftakt mit dem Drill-Sergeant erinnert unweigerlich an "Full Metal Jacket", ohne allerdings dessen Intensität zu erreichen. "Jarhead" ist nicht der typische Kriegsfilm mit den üblichen im Vordergrund stehenden Kampfhandlungen, sondern es geht vielmehr um den tristen Soldatenalltag und die ständig zunehmende Zerrissenheit der Marines, in einem Krieg, der einzig und allein dazu diente, die amerikanischen Erdöllieferungen sicherzustellen, wobei es dem einfachen Soldaten sicherlich egal gewesen sein dürfte, ob dadurch u.a. die benzinfressenden Großraumlimousinen weiterhin kostengünstig betankt werden konnten.
Die Darstellertruppe um Jake Gyllenhaal und Jamie Foxx weiß zu überzeugen, dennoch fehlt die Brisanz, da der Einsatz zu sehr einem "Spaziergang" ähnelt.
Die brennenden Ölfelder sind ziemlich imposant dargestellt, die Bilder von den verkohlten Leichen schockierend und das Finale macht dann noch ein wenig nachdenklich, aber ansonsten dramaturgisch etwas zu flach.
Dennoch in jedem Fall sehenswert, da das Kriegsgeschehen aus einem anderen, nicht dem sonst üblichen Blickwinkel gezeigt wird.
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Simon Moon Fri, 22 Feb 2013 19:05:29 -0000
Antwort löschenErscheint eher wie eine Fingerübung. In der Reihe "American Beauty" (ganz ganz großartig), "Road To Perdition" (in Ordnung) und danach dann "Zeiten des Aufruhrs" (sehr Klasse) eher eine schwache Leistung. Irgendwo zwischen "Three Kings" (ohne dessen sympathischen Humor zu besitzen) und "Tigerland" (ohne dessen klare Botschaft zu besitzen) angesiedelt. Und enorm weit von "Full Metal Jacket" oder "Platoon" entfernt.
cpt. chaos Mon, 25 Feb 2013 17:25:30 -0000
Antwort löschenDie Vergleiche stimmen weitestgehend in der Bewertung auch mit meiner geschmacklichen Sichtweise überein. Einzig und allein "Zeiten des Aufruhrs" habe ich bislang noch nicht gesehen, wartet aber bereits seit einigen Monaten darauf gesehen zu werden.
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Simon Moon Tue, 26 Feb 2013 20:10:33 -0000
Antwort löschenWenn Dich die Inhaltsangabe von "Zeiten des Aufruhrs" nicht abschreckt wirst Du weder von den Schauspielern noch von der Story enttäuscht sein. Ist halt ein Drama, aber packend.
cpt. chaos Sun, 03 Mar 2013 09:40:14 -0000
Antwort löschenAuf Dramen stehe ich - müsste daher eigentlich genau mein Ding sein!
alex023 Tue, 05 Feb 2013 16:50:58 -0000
Kommentar löschen„Jeder Krieg ist anders, jeder Krieg ist gleich.“
SPOILER
[...] „Jarhead“ verknüpft zum einen die psychischen Probleme der Soldaten, deren wahrer Krieg nicht der mit den irakischen Soldaten Husseins, sondern der mit sich selbst ist, sie halten das Warten auf den Einsatz nicht aus. Und wenn der Krieg dann gewonnen und vorüber ist, haben manche, unter anderem Scout Sniper Swofford, keinen einzigen Schuss abgefeuert, was ihre Lage noch verschlimmert.
Zum anderen wird hier die politische Komponente ausgespielt, alles dreht sich eigentlich nur ums Öl und das merkt auch jeder, auch wenn die Soldaten eingebläut bekommen, dass es lediglich um die Befreiung Kuwaits geht – na klar, wer’s glaubt.
Sam Mendes kann so wunderbar Bilder mit fantastischer Musikuntermalung inszenieren, das war unter anderem im tollen „Road to Perdition“ so, als auch im überaus überdurchschnittlichen „Away We Go“, in dem er in dieser Hinsicht seinen bisherigen Höhepunkt hatte. Aber auch in „Jarhead“ lässt er die Bilder sprechen, wenn die Ölfelder brennen, die ganze Umgebung ins Dunkle getaucht ist und nur das Feuer Licht spendet, scheint es, als würde das Öl allgegenwertig sein und die ganze Gegend zu verschlucken. Politkritik auf höchstem Niveau und dann auch noch wunderschön verpackt. [...]
Jake Gyllenhall war nie besser, er gestaltet den Soldaten Swoff so facettenreich wie es nur die ganz Großen können und – ohne Frage – Gyllenhall gehört spätestens mit dieser Performance zur A-Liga Hollywoods. Der kleine Teenager aus „Donnie Darko“ liefert ab und liefert ab, mag auf den ersten Blick zu sehr Frauenschwarm und glatter Typ zu sein, was aber auf eine völlige Fehleinschätzung zurückläuft. Somit wertet er „Jarhead“ unmittelbar auf. Ein Jamie Foxx oder ein Peter Sarsgaard können ihn aus zwei Gründen nicht übertrumpfen, erstens wegen ihrer geringen Screentime und zweitens, weil sie ihm hier einfach nicht das Wasser reichen können. Foxx bewahrt als Staff Sergeant Sykes immer die nötige Seriosität, während er dennoch durchaus nicht selten für Lacher beim Zuschauer sorgt. Sarsgaards trauriges Ende hat mich doch ein wenig mitgenommen, vor allem, weil er einfach immer da war und dann so etwas Plötzliches. Außerdem mochte ich noch Brian Geraghty sehr in diesem Film, nicht nur aufgrund seiner schicken Brille, sondern seiner ständigen Unsicherheit erschien er mir sofort sehr sympathisch und das blieb auch so, vor allem an der Stelle, an der Gyllenhall aka Swofford ihn bedroht, hatte ich wirklich für einen Moment so etwas wie Angst um ihn. [...]
[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/02/willkommen-im-poetischen-dreck.html]
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Shady95 Sat, 22 Dec 2012 20:28:44 -0000
Kommentar löschenWenn man mit den richtigen Erwartungen an diesen Film rangeht, sollte man nicht enttäuscht werden.
Die Schauspielerleistungen sind durchweg ausgezeichnet und die Verzweiflung der Soldaten ist sehr gut dargestellt worden in vielen Szenen. Gelegentlich ist aber auch etwas zum Lachen dabei.
Ich denke dass die Story eher ziemlich flach ist, aber die Message die der Film versucht rüberzubringen ist eindeutig. Die Soldaten, die anfangs auf Krieg gedrillt werden, werden im Laufe der Zeit durch die Hitze und Langeweile so ziemlich verrückt.
Die erste Hälfte ist ausgezeichnet und unterhält auch gut. Das letzte Drittel ist leider etwas enttäuschend und das Ende (des Einsatzes) kommt viel zu plötzlich und ist belanglos. Abgesehen davon aber ein ausgezeichneter Film, den man vielleicht auch mehrmals sehen kann.
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ready2fall Sat, 08 Dec 2012 22:17:21 -0000
Kommentar löschenSam Mendes du Teufelskerl!
Tja die US Marines sind schon arme, bemitleidenswerte Kerlchens, da wollten die doch nur, heldenhaft wie sie nunmal sind, den fiesen, giftgaswerfenden, babyskloppenden Irakis was auf die Mütze geben und was kommt?
Wasser trinken in der beschissenen Wüste von Saudi-Arabien, warten das irgendetwas passiert, Wasser wieder auspissen. So haben sich die hübschhässlichen Marines sich das bestimmt nicht vorgestellt, aber was solls eigentlich? Immerhin hängen doch die Stars and Stripes über den verdammten Ölquellen!
Doch "Jarhead" ist weit mehr als nur gemeine Satire, unter der Oberfläche brodeln Wahheiten. Wahrheiten über den Irakkrieg im speziellen den "Neu"- Amerikanischen Krieg im Allgemeinen und dem Krieg im noch Allgemeineren.
Sam Mendes zeigt in einer geschickten psychologischen Studie wie einigermaßen normale Menschen zu tötungswütigen Bestien werden können und wie der wiederliche Krieg sie zu bemittleidenswerten gesellschaftlichen Krüppeln zu machen im Stande ist.
Krieg ist Scheiße und wer das immernoch nicht eingesehen hat der der wird den Film entweder garnicht zu Ende gucken oder ihn danach immer noch nicht Scheiße finden, aber wer es in seinem Leben bereits geschafft hat zu dieser unglaublich schwierigen Erkenntnis durchzudringen der wird sich in "Jahead" nochmals bestätigt fühlen. Danke Sam Mendes.
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FilmFuzzi Sun, 09 Dec 2012 17:14:08 -0000
Antwort löschenSchön geschrieben :)
Ich hab den Film sogar mit 10 bewertet. Der ist mir doch ziemlich ans Herz gegangen und Gyllenhaal spielt mal wieder perfekt.
Jim LaFleur Tue, 04 Dec 2012 14:10:54 -0000
Kommentar löschenda gibts wesentlich bessere antikriegs- bzw. kriegsfilme. sam mendes schafft es einfach nicht emotionen bei mir zu erzeugen...werde wohl erstmal die finger von seinen filmen lassen.
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Oliver0403 Fri, 30 Nov 2012 04:15:59 -0000
Kommentar löschenEin recht interessanter Film. Aber bei weitem nicht so intensiv und ergreifend wie Kubrick's "Full Metal Jacket".
Ich finde dennoch, dass die Darsteller, allen voran Jake Gyllenhall und Jamie Foxx ihre Sache wirklich gut machen.
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chmul_cr0n Mon, 20 Aug 2012 18:37:07 -0000
Kommentar löschenGeile Sniper-Szene da in dem Turm.
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FiveFeed Wed, 19 Oct 2011 06:58:24 -0000
Kommentar löschenJake Gyllenhaal wiedermal brilliant! Jamie Foxx mit seiner besten Schauspielerischen Leistung auch wenn ich persönlich dazu tendiere das er sich lieber aufs singen konzentrieren sollte, lockert den Film aber etwas auf! Genialer Film, Kriegsfilm in dem die Hauptdarsteller niemanden müssen um Spannung und Actiongeladene Szenen zu erzeugen! Wünschte es währ eine Serie dann müsste man nicht den selben Film wieder und wieder gucken!! ;-)
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FiveFeed Wed, 19 Oct 2011 07:03:07 -0000
Antwort löschensorry: ... niemanden töten müssen...
RoosterCogburn Tue, 18 Oct 2011 14:41:11 -0000
Kommentar löschenEinen Antikriegsfilm zu bestimmen ist eine schwierige Sache, da seine Bezeichnung als »Anti« einzig und alleine im Auge des jeweiligen Betrachters liegt. Dies erklärt dann auch eine der (in vielerlei Hinsicht) markantesten Szenen von "Jarhead", in der ein ganzer Saal voll junger Marines begeistert "Apocalypse Now" anschaut. Hubschrauberangriff, Ritt der Wallküren, Maschinengewehrfeuer und die Soldaten sitzen da mit leuchtenden Augen, Satz für Satz mitsprechend, Geste für Geste mitspielend. Das Anti des Films ist für sie nicht erkennbar, wobei es doppelt ironisch ist, dass Marines offensichtlich eine generelle Leidenschaft für die großen Antikriegsfilme haben. Die Macher von "Jarhead" haben verstanden, dass man schlussendlich immer nur einen Kriegsfilm machen kann und dass das »Anti« gegebenenfalls erst im Kopf des Zuschauers hinzukommt. Jarhead führt den Zuschauer zwischen die Fronten. Auf der einen Seite unverkennbare Kritik, auf der Anderen die faszinierte Schilderung. "Jarhead" ist ehrlich und ironisch, voll Symbolismus, anklagend und fordert zum Nachdenken und Reflektieren auf.
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Mac_C_Tiro Thu, 19 Jul 2012 07:19:32 -0000
Antwort löschenWer einen Film braucht um zu verstehen das Krieg der letzte Mist ist, keine Gewinner kennt und das schlimmste hervorbringt zu dem Menschen im Kollektiv fähig sind der tut mir leid. Für mich stellt die Behauptung: Man schaue den Film/solche Filme um sich zeigen zu lassen wie schlimm Krieg ist, quasi zur Prävention, eine Ausrede und im schlimmstenfall Selbstbetrug dar.
smartyx Tue, 11 Oct 2011 17:12:48 -0000
Kommentar löschenSo richtig gezündet hat der Film bei mir nicht. Die Story erinnert mich zu sehr an Full Metal Jacket. Hat da jemand abgeschaut?
Zwar sind die Leistungen der Schauspieler alle soweit in Ordnung, bleiben aber wegen der flachen Story hinter den Erwartungen. Sogar Jamie Foxx.
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pseudonym42 Sun, 09 Oct 2011 21:13:59 -0000
Kommentar löschenEigentlich eher ein Soldaten- als ein Kriegsfilm. Dargestellt wird eine Armee von inkompeten Lackaffen, dessen größte Sorge friendly fire seien sollte. Die halten sich auch ohne Feindkontakt auf Trab.
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Glücksritter Sun, 02 Oct 2011 23:53:01 -0000
Kommentar löschenUnkonventionell, illustrativ, aufwühlend: Gänzlich unblutig inszeniert, legt 'Jarhead – Willkommen im Dreck' weniger den Fokus auf Action, sondern veranschaulicht vielmehr die tiefgründigere Problematik im Krieg ohne Konfrontation: Psychischer Druck, innere Leere und Monotonie plagen den Protagonisten, der bis zum Ende des Krieges keinen einzigen Schuss abfeuert. Die Angriffe in Operation 'Desert Storm' werden größtenteils aus der Luft ausgeführt, somit bleibt der direkte Kontakt mit dem Feind aus, was bei den Infanteristen zu Langweile, Sinnlosigkeit und seelischer Zermürbung führt. Gyllenhaal überzeugt mit einer sparsamen, jedoch fesselnden schauspielerischen Darbietung und zeigt, wie ermüdend es gewesen sein muss ein Jarhead zu sein. Alles in allem ist 'Jarhead – Willkommen im Dreck' ein packender, ungewöhnlicher, und gerade deshalb sehenswerter Kriegsfilm.
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Laura Eissenberger Wed, 07 Sep 2011 02:24:02 -0000
Kommentar löschenWillkommen im Dreck.
Mit Filmen wie zum Beispiel "Jarhead" oder auch "Hurtlocker" scheint sich nach drei Jahrzehnten der pseudo-neutral-berichtende Pro(paganda)-Kriegsfilm wieder gegen den Anti-Kriegsfilm durchzusetzen.
The kids in New Mexico will love it.
Willkommen zurück im Dreck.
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smartyx Tue, 11 Oct 2011 17:14:36 -0000
Antwort löschenDa bist du aber ganz schön hart.
Aber das mit dem pseudo-neutral kann ich nur unterschreiben.
Laura Eissenberger Tue, 11 Oct 2011 17:42:51 -0000
Antwort löschenEben, eben!
Das war auch nach dieser Party, aber das erschließt sich mir immerhin noch. ;D
smartyx Tue, 11 Oct 2011 18:09:03 -0000
Antwort löschenNa wenigstens kannst du dich an etwas erinnern. :-)
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RoosterCogburn Mon, 14 Nov 2011 15:44:56 -0000
Antwort löschenWillst du "Jarhead" das Manko eines propagierenden Kriegsfilmes unterstellen? Denn genauso kann man deine Zeilen verstehen. Wenn du diesen Film 'Pro' statt 'Anti' verstehst, frage ich mich was du gesehen bzw. in den Film interpretiert hast. Von einer Verherrlichung des Krieges kann man hier doch wohl bei weitem nicht sprechen. Das Gegenteil ist der Fall.
WarrenAnname Tue, 03 Jan 2012 15:11:10 -0000
Antwort löschenEs handelt sich in der Tat um einen Antikriegsfilm - den man nicht wegen, sondern trotz seiner öden Antikriegs-Propaganda mögen darf.
Nicki Minaj Lover Wed, 29 Jun 2011 16:01:17 -0000
Kommentar löschensehr guter Film
kann man auch öfters Schauen
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gunner123 Mon, 27 Jun 2011 16:27:26 -0000
Kommentar löschenLangweilig!
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Frank Dux Sat, 25 Jun 2011 12:28:26 -0000
Kommentar löschenHab erst das Buch gelesen, später den Film geschaut. Buch wie immer halt viel detaillierter.
Wer den Film mochte, wird auch das Buch mögen.
Man erfährt ua. mehr über die Hauptperson und ihre Zusammenhänge zueinander.
Willkommen im Dreck!
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fabel Sun, 10 Apr 2011 20:31:02 -0000
Kommentar löschen(Dedicated to frenzy :-*)
Letztlich nicht mehr als die Faschingsausgabe von „Teenager außer Kontrolle“, in der Soldatenkostüme besonders angesagt sind. Spackenalarm hoch 10! Warum sich so was ernsthaft Kriegsfilm schimpft, ist mir mehr als schleierhaft. Braucht kein Mensch, will kein Mensch, scheinbar doch, na ja, ich auf jeden Fall nicht. Warum auch? Für die „Krieg ist schlecht“ - Devise gibt’s tausend Mal besseres Anschauungsmaterial. Das ist tausend Mal ernst zunehmender, tausend Mal spannender, tausend Mal gehaltvoller als diese
niveaulose
Wanderung durch die Wüsten Saudi-Arabiens, aus der man sich bitte merken möge:
US-Soldaten sind asozial!
Sag ich ja, RTL-Niveau. Wem's gefällt.
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fabel Mon, 11 Apr 2011 10:37:34 -0000
Antwort löschenNe, dafür wars mir eindeutig zu belanglos.;)
Bandrix Mon, 11 Apr 2011 13:37:55 -0000
Antwort löschen1. es heißt dedicated! ;)
2. Ist wirklich kein Kriegsfilm. Würde eher sagen, der Film zeigt, wie überflüssig sich die Soldaten dort drüben vorkommen, wie sie nicht wissen, was sie dort tun sollen und gegen die Langeweile ankämpfen. Ich fand den ziemlich gut und fühle mich jetzt von deinem Kommentar beleidigt!
Spaß natürlich. ;)
fabel Mon, 11 Apr 2011 13:43:04 -0000
Antwort löschen1: Fehler behoben.:P
2: Selbst für diese Interpretation fand ichs recht dürftig und vor allem: NERVIG! Aber jedem das *PIEP*.;)
Bandrix Mon, 11 Apr 2011 16:33:53 -0000
Antwort löschenTz.... :D
Den zweiten Fehler musst du auch beheben! :D
fabel Mon, 11 Apr 2011 17:52:01 -0000
Antwort löschenMal sehen, im nächsten Leben vielleicht.^^
*frenzy_punk<3 Mon, 11 Apr 2011 18:42:03 -0000
Antwort löschenDu hast mir einen Kommentar gewidmet *.*
Ich freu mich voll!
Danke ... danke ... danke!! *knuuuutsch
Okay ich hab mich wieder im Griff^^
Schöner Kommentar, hat mich entertained ;D
stuforcedyou Mon, 11 Apr 2011 19:24:03 -0000
Antwort löschenOh fabel, manchmal ist es echt schwer dich gern zu haben ;)
fabel Mon, 11 Apr 2011 20:50:10 -0000
Antwort löschen@frenzy:
Versprochen ist versprochen, und wird auch nicht gebrochen.:*
Du hast mir aber alle Wörter aus dem Mund genommen...da musste ich mir irgendwas zusammen schustern, aber wenn er dir trotzdem gefällt, dann bin ich glücklich.:)
@stu:
Tut mir Leid, ich würds dir liebend gerne einfacher machen.:P
Aber ich bin nun halt mal ein ehrlicher Mensch, sonst würden meine beiden Tatorte auch nicht in der Lieblingsliste herumstrolchen.^^
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*frenzy_punk<3 Mon, 11 Apr 2011 20:58:12 -0000
Antwort löschen@fabel: Jaaa da hält jemand seine Versprechen^^ Fabeltastisch!
Und schon flattert mein Herz wieder *.*
Natürlich gefällt der mir. Sag mir einen Fabel-Kommentar, der mir nicht gefallen hat :)
der cineast Sun, 24 Apr 2011 22:49:48 -0000
Antwort löschenCybersex.
daweed Sat, 09 Apr 2011 14:04:06 -0000
Kommentar löschenein kriegsfilm, der keiner ist! gewehre finden nur nur zum feiern verwendung, granaten bekommt man gar nicht zu gesicht und bomben untersreichen lediglich die kriegerische auseinanderstzung zwischen amerika und dem irak. der film erzählt die viertägige geschichte / situation / erfahrung im zweiten golfkrieg aus der sicht eines soldaten ohne viel gewalt und drama... dafür aber mit der aussage wie sinnlos doch das ganze ist.
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daweed Sat, 09 Apr 2011 14:05:22 -0000
Antwort löschendie inszinierung in der wüste ist natürlich klasse!
SamHook Sat, 09 Apr 2011 17:03:48 -0000
Antwort löschenHm der konnte mich damals im Kino so garnicht überzeugen, vielleicht gerade wegen der wenigen Aktion und weil es zu der Zeit einfach so Hip erschien gegen die politik der USA einen Film zu machen, was für mich irgendwie aufgesetzt wirkte und langweilig. Vielleicht sollte ich ihm ja mal noch ne Chance geben