Jarhead - Willkommen im Dreck

Jarhead (2005), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 05.01.2006

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6.7
Kritiker
41 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
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9363 Bewertungen
85 Kommentare
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von Sam Mendes, mit Jake Gyllenhaal und Jamie Foxx

Jarhead basiert auf dem gleichnamigen Buch des Marine Anthony Swofford, genannt Swoff, in dem er seine Erfahrungen während des ersten Golfkriegs der Amerikaner im Jahr 1991 beschreibt. Der damals 20-jährige Scharfschütze schildert das Grauen des Krieges, die Allgegenwart des Tötens und Getötetwerdens und von der Verheerung, die der Krieg in den Seelen aller Beteiligten anrichtet. Der Film behandelt auch die Zeit im Ausbildungslager und den Aufenthalt in der saudischen Wüste. Irak 1991: Die US-Marines wühlen sich durch den heißen Wüstensand – immer dem Feind entgegen. Mittendrin Sergeant Sykes (Jamie Foxx), Anführer eines Marine-Platoons, und dessen Scharfschütze Swoff (Jake Gyllenhaal), soeben aus dem Ausbildungscamp entlassen. Bewaffnet mir einem Präzisionsgewehr, behangen mit einem Fünzig-Kilo-Rucksack, ziehen sie ins Ungewisse. Schutzlos der erbarmungslosen Hitze und den irakischen Soldaten ausgeliefert, können sie ihre Tage nur mit schwarzem Humor und einer deftigen Prise Sarkasmus ertragen. Sie kömpfen in einem Land, das sie nicht kennen, gegen einen Feind, den sie nicht sehen, in einem Krieg, den sie nicht verstehen. Was wird der nächste Tag bringen?

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Jarhead - Willkommen im Dreck

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Sam Mendes inszenierte mit 'Jarhead' einen Kriegsfilm, in dem es nur einen Krieg gibt: den Inneren. Er konzentrierte sich auf die Psyche der Soldaten und darauf, wie diese in Anbetracht der Langeweile, dem äußeren Druck und den schweren Zweifeln an sich selbst und an dem Einsatz langsam zerbrechen. Gebrochen und abgehärtet sollen sie Feinde umbringen, doch es passiert nichts. Sie wurden in ein Gebiet geschickt, in dem sie sich selber zu Feinden machten und die Kameradschaft, die eigentlich für Halt und Zuflucht in schwierigen Momenten stand, wird zum Pulverfass. Die Angst wächst gnadenlos vor dem, was aus den anderen Männern noch ausbrechen kann und vor dem, was vielleicht auf der Wüste wartet. Alles zerbröselt, jeder steht für sich alleine da und die abgestumpften Soldaten werden im Moment der Hoffnung mit weiteren Enttäuschungen bestraft. Trostlosigkeit, Hass, und Wut. Die schönste und zugleich schmerzhafteste Szene ist die, wenn Swoff die verkohlte Leiche eines Irakers durch die Wüste schleift und hinter ihm ein ölverschmiertes Pferd aus dem nichts auftaucht. Ein unglaublich intensiver und emotionaler Augenblick. Wenn die Männer heimkehren, sind sie nicht mehr die gleichen. Zerfressen von Erinnerungen, zerstört durch falsche Träume und traumatisiert von dem, was nie gewesen ist. Mit 'Jarhead' ist Sam Mendes einer der wichtigsten Anti-Krieg-Filme der Neuzeit gelungen, den man gesehen haben sollte, denn Mendes zeigt hier die frustrierende Wahrheit und kehrt jeglichem Patriotismus den Rücken zu. [...]

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Hierzulande dürfte Regisseur Sam Mendes spätestens seit seinem grandiosen Oscar-Abräumer „American Beauty“ von 2000 ein Begriff sein. In gewisser Weise ähnelt sein aktueller Film „Jarhead“ diesem Meisterstück, stellt er doch ebenso gesellschaftliche Realitäten unverblümt und sozialkritisch dar. Allerdings ist der Schauplatz ein gänzlich anderer, spielt „Jarhead“ doch nicht in einer amerikanischen Vorstadt sondern in der arabischen Wüste.

Der jugendlich-naive Anthony Swofford (Jake Gyllenhaal) hat sich seinen Eintritt ins U.S.Marine Corps wahrlich anders vorgestellt. Doch schon nach wenigen Tagen fühlt es sich von der alles andere als romantischen Realität eingeholt: Strammstehen auf dem Kasernenhof, Schreitiraden des Drill Sergeants und andere Höhepunkte aus dem Soldatenalltag lassen schon sehr bald sein verklärtes Bild vom Militär verblassen: Da holt ihn der Sergeant Sykes (Jamie Foxx) zu seiner Scharfschützeneinheit. Kaum hat er seine Ausbildung abgeschlossen und ist stolzes…

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dbeutner

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Klar, Theaterregisseure sind auch immer in aller Munde... "hierzulande ein Begriff" zielt auf eine gewisse Allgemeinbekanntheit ab. Das trifft auf Leute, die (nur) am Theater werken, kaum zu. Das ist keine Kritik der Leute oder des Theaters, sondern liegt einfach daran, dass Theater eben nicht massenkompatibel ist. Dass Theater dadurch - zumindest in den meisten Fällen - etwas Elitäres hat (also den Kummer um die Massenunverträglichkeit versucht, in etwas scheinbar Positives zu wandeln), reproduziert das Problem.

Worauf ich hinaus wollte ist schlicht, dass der einleitende Satz wenig bis keinen Sinn macht. Bevor man mit einer Andeutung eröffnet, dass Mendes "erst" mit A.B. "hierzulande" bekannt wurde (was auch noch "Insiderwissen" des Kritikers impliziert), sollte man schon etwas genauer auf das achten, worüber man schreibt. Getoppt wird es noch durch die Verwendung des Wortes "spätestens" - na, davor aber ganz sicher nicht.

Ich bin Filmliebhaber und Mathematiker, das lässt mich in der Sprache mitunter allergisch reagieren, wenn Floskeln verwandt werden, um Floskeln zu verwenden. Das ist hier der Fall gewesen und ließ sich so schön klar machen. Wenn man schon als "Kritiker" schreibt, sollte man auch mit Sprache einigermaßen präzise umgehen können...


dbeutner

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Achja, und selbst WENN Fricki76 es so gemeint haben sollte (naja, das "spätestens" bleibt Unsinn), müsste man in diesem Fall ganz sicher auf England konkret verweisen, da er seine Filmkarriere nun mal in den USA gemacht hat. Ach egal, der Satz war einfach für die Tonne und basta :-)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

Sam Mendes hat mit diesem Film einen sehr nachdenklichen Streifen abgeliefert, in seinem Aufbau zwar stringent, aber eben auch teilweise quälend langsam, äquivalent zur Quälerei des Wartens der Soldaten. Der Krieg bleibt über weite Strecken des Films für uns Zuschauer ebenso gesichtslos, wie für die Protagonisten des Films, und damit löst er sich in gewisser Weise von der konkreten Begebenheit des zweiten Golfkrieges, hin zu einer universell gültigen Aussage.

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Volker Gunske: tip Berlin Volker Gunske: tip Berlin

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7.0Sehenswert

Bizarr trifft es ganz gut. Die erste Hälfte besteht aus tödlicher Komik und hochgradigem Sadismus, mit denen eine ins Leere laufende Militärmaschine zerlegt wird. In der zweiten Hälfte schickt Mendes sein Platoon auf einen halluzinatorischen Marsch durch eine apokalyptische Wüsten- und Kriegslandschaft, die aus brennenden Ölfeldern, schwarz verrußtem Wüstensand und verkohlten Leichen besteht.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.5Ganz gut

Eine Agonie des Wartens, die indes keine Dramaturgie, keine Zuspitzung kennt - und mit der Sam Mendes nicht nur seine Rekruten, sondern auch sein Publikum zermürbt. Auch wenn am Ende dann das Öl vom Himmel regnet und der Horizont brennt, ist da noch immer kein Feind, kein Sinn.

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Kommentare (80) — Film: Jarhead - Willkommen im Dreck


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nilswachter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach einem grossartigen, an Kubricks Meisterwerk "Full Metal Jacket", erinnernden Start im Ausbildungscamp der Marines, der die Brechung des Willens und die Metamorphose der Protagonisten zur gefühlslosen Tötungsmaschine nachzeichnet, beginnt der Krieg gegen Saddam. Der über Jahre indoktrinierte Hass auf die Irakis und ihren Anführer wird nochmals bei der Ankunft lauthals skandiert und durch den General geschürt. Die kampflustigen Soldaten, welche sehnsüchtig die "rote Wolke" erwarten, können nun endlich loslegen. Doch da befinden sich nicht nur die Protagonisten im Irrtum, sondern auch der Zuschauer. Geht man in der irrigen Annahme in den Film, hier würden Köpfe rollen, Gliedmassen in Explosionen durch die Luft fliegen und ein Inferno wie bei Saving Privat Ryan entfacht werden, wird man eines besseren belehrt. Lässt man sich aber auf die spärliche Handlung ein und folgt den Soldaten auf ihrem Weg durch die sengende Hitze der Wüste, wird man Zeuge eines ganz anderen Schreckens. Desillusion, Langeweile, Lethargie und Sinnkrisen bringen die Soldaten an den Rand des Nervenzusammenbruchs und zeichnen ein wenig schmeichelhaftes Bild amerikanischer Marines. Marines, die eigene Kollegen beinahe erschiessen, weil sie endlich einen Schuss abfeuern wollen oder die mit Leichen von Beduinen Spässe treiben und sich darüber Lustig machen, wenn eine anderer Soldat von seiner Frau betrogen wird. Der moralische Zerfall und die sich ausbreitende Gefühlslosigkeit widerspiegeln sich hier nicht in Gräueltaten gegenüber dem Feind, sondern in den Dynamiken innerhalb der Gruppe und dem inneren Konflikten und psychischen Dekadenz der Soldaten. Die emotionale Ödnis und Orientierungslosigkeit findet ein schönes Symbol in der staubtrockenen, endlosen Wüste, die in ebenso matten Sepiatönen präsentiert wird. Wie phänomenal die Kameraarbeit von Roger Deakins ist, zeigt sich in einer der letzten Szenen des Films. Eine Szene, die so surreal schön wie bedeutsam ist und in seltsamem Kontrast zu den vorigen Geschehnissen steht. Wenn das Platoon mitten im Regen von Öl und umgeben von brennenden Ölfontänen wieder einmal Löcher graben muss und dem Protagonisten Swoff ein ölverschmiertes Pferd begegnet, wird ein apokalyptisches Gemälde gezeichnet, das die ganze Absurdität des Krieges offenbart. Eine nicht nur den Zuschauer, sondern auch den Protagonisten überwältigende Szene, die zugleich einen subtilen politischen Kommentar macht.
Mendes' "Jarhead" ist ein Film voller Kontraste. So hässlich wie schön; so witzig wie traurig; so transparent wie verschleiert; so human wie unmenschlich. Ein nachdenklicher Film über den Menschen, das Soldatentum, das Militär und den Krieg. Einen Krieg, den es nicht nur gegen aussen zu tragen gilt, sondern auch jeder mit sich selbst auszufechten hat. Ein intelligentes und unheimlich bildgewaltiges Werk, das sich vor Meisterwerken wie "Full Metal Jacket" oder "Apocalypse Now" nicht zu verstecken braucht.

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T00BI

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Bewertung6.5Ganz gut

Der junge Marine Anthony Swofford (Jake Gyllenhaal) wird von Sergeant Sykes (Jamie Foxx) ins Scharfschützenteam berufen in dem er sich einer harten Ausbildung unterziehen muss, um vorbereitet in den Ernstfall, dem Golkrieg, zu gehen. Hier wird er der Operation Desert Shield bzw. Desert Storm zugeteilt, doch der Krieg ist immer einen Schritt schneller als er.

"Jarhead. Substantiv. Slang für Marine. Ursprung: Die Ähnlichkeit eines Schraubglases mit dem vorgeschriebenem Kurzhaarbürstenschnitt. Demzufolge ist der Kopf eines Marine auch eine Art Schraubglas. Ein leeres Gefäß."

"Jarhead - Wilkommen im Dreck" basiert auf dem gleichnamigen Roman des Ex-Marines Anthony Swofford, kurz Swoff genannt, welcher über seine Erfahrungen im Golfkrieg berichtet. Zu Beginn erinnert der Film doch sehr stark an "Full Metal Jacket", in dem ein knallharter General eine Rede vor den angehenden Marines hält und diese dabei ziemlich zur Sau macht. Nachdem Swofford allerdings seine Ausbildung abgeschlossen hat und zur Operation Desert Shield nach Saudi-Arabien stößt, in der die gesamte Truppe über Wochen nur die Stellung halten muss um die saudi-arabischen Ölfelder vor dem Irak zu schützen, beginnt für ihn das ewige Warten darauf, dass endlich etwas passiert. Hier wird das Kriegsgeschehen mal aus einem anderen Blickwinkel gezeigt, indem der Alltag der Soldaten samt deren innerer Gefühlslage beleuchtet wird, unter anderem wie sie ihre Zeit während ihrer Stationierung vertreiben, die Abschirmung von ihren Familien und Freunden, die Vorbereitung auf den Ernstfall, Streitereien untereinander oder aber ihre Rolle bezüglich der Medien. An sich ist das Ganze schon interessant und auch mal was Anderes, aber an vielen Stellen wurde mir das Ganze zu albern dargestellt, auch wenn es unter den Soldaten ähnlich abgelaufen sein mag.

Nachdem Swofford dann der Operation Desert Storm zugeteilt wird, in der die Truppe gegen den Irak in die Offensive geht, wird der Film allerdings besser. Hier bekommt man stellenweise erschreckende Bilder zu sehen und auch leicht apokalyptische Szenen rund um brennende Ölfelder mit riesigen Feuerfontänen. Der Krieg selbst ist der Truppe allerdings immer einen Schritt voraus, stellenweise wird immer mal wieder eine gute Spannung aufgebaut, aus denen der Zuschauer dann aber immer wieder abrupt herausgerissen wird, besonders die Sniper-Szene hat mir hier sehr gut gefallen. Leider waren mir einige Szenen, z.B. die Partyszene am Ende, zu klischeehaft. Schauspielerisch machen Jake Gyllenhaal, Jamie Foxx und auch Peter Sarsgaard ihre Sache gut, wobei Gyllenhaal als Hauptrolle am meisten überzeugen kann und seinen Part als jungen Marine gut spielt.

"Eine Geschichte: Ein Mann feuert viele Jahre mit seinem Gewehr, und zieht schließlich in den Krieg. Dannach gibt er sein Gewehr in der Waffenkammer ab und denkt das er ab jetzt nichts mehr mit dem Gewehr zu tun hat. Doch ganz egal was er ab jetzt mit seinen Händen tut ob er eine Frau liebt, ein Hause baut oder die Windeln seines Sohnes wechselt, seine Hände vergessen das Gewehr nie"

FAZIT: Mit "Jarhead - Wilkommen im Dreck" bekommt man einen Antikriegsfilm geboten, der die Geschichte der Marines im Golfkrieg aus einem interessanten Blickwinkel erzählt. Vor allem die erste Hälfte ist stellenweise zwar ziemlich albern, trotz alle dem ist "Jarhead", vor allem auch wegen der starken zweiten Hälfte, ein guter Film, der am Ende zeigt, wie die Erlebnisse und Zeit im Krieg einen verändern können.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach "American Beauty" wechselt Sam Mendes vom inneramerikanischen "Kriegsschauplatz" direkt an Kuwaits Front des Zweiten Golfkriegs. Der Auftakt mit dem Drill-Sergeant erinnert unweigerlich an "Full Metal Jacket", ohne allerdings dessen Intensität zu erreichen. "Jarhead" ist nicht der typische Kriegsfilm mit den üblichen im Vordergrund stehenden Kampfhandlungen, sondern es geht vielmehr um den tristen Soldatenalltag und die ständig zunehmende Zerrissenheit der Marines, in einem Krieg, der einzig und allein dazu diente, die amerikanischen Erdöllieferungen sicherzustellen, wobei es dem einfachen Soldaten sicherlich egal gewesen sein dürfte, ob dadurch u.a. die benzinfressenden Großraumlimousinen weiterhin kostengünstig betankt werden konnten.

Die Darstellertruppe um Jake Gyllenhaal und Jamie Foxx weiß zu überzeugen, dennoch fehlt die Brisanz, da der Einsatz zu sehr einem "Spaziergang" ähnelt.
Die brennenden Ölfelder sind ziemlich imposant dargestellt, die Bilder von den verkohlten Leichen schockierend und das Finale macht dann noch ein wenig nachdenklich, aber ansonsten dramaturgisch etwas zu flach.

Dennoch in jedem Fall sehenswert, da das Kriegsgeschehen aus einem anderen, nicht dem sonst üblichen Blickwinkel gezeigt wird.

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Simon Moon

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Wenn Dich die Inhaltsangabe von "Zeiten des Aufruhrs" nicht abschreckt wirst Du weder von den Schauspielern noch von der Story enttäuscht sein. Ist halt ein Drama, aber packend.


cpt. chaos

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Auf Dramen stehe ich - müsste daher eigentlich genau mein Ding sein!


alex023

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Bewertung7.5Sehenswert

„Jeder Krieg ist anders, jeder Krieg ist gleich.“

SPOILER

[...] „Jarhead“ verknüpft zum einen die psychischen Probleme der Soldaten, deren wahrer Krieg nicht der mit den irakischen Soldaten Husseins, sondern der mit sich selbst ist, sie halten das Warten auf den Einsatz nicht aus. Und wenn der Krieg dann gewonnen und vorüber ist, haben manche, unter anderem Scout Sniper Swofford, keinen einzigen Schuss abgefeuert, was ihre Lage noch verschlimmert.
Zum anderen wird hier die politische Komponente ausgespielt, alles dreht sich eigentlich nur ums Öl und das merkt auch jeder, auch wenn die Soldaten eingebläut bekommen, dass es lediglich um die Befreiung Kuwaits geht – na klar, wer’s glaubt.

Sam Mendes kann so wunderbar Bilder mit fantastischer Musikuntermalung inszenieren, das war unter anderem im tollen „Road to Perdition“ so, als auch im überaus überdurchschnittlichen „Away We Go“, in dem er in dieser Hinsicht seinen bisherigen Höhepunkt hatte. Aber auch in „Jarhead“ lässt er die Bilder sprechen, wenn die Ölfelder brennen, die ganze Umgebung ins Dunkle getaucht ist und nur das Feuer Licht spendet, scheint es, als würde das Öl allgegenwertig sein und die ganze Gegend zu verschlucken. Politkritik auf höchstem Niveau und dann auch noch wunderschön verpackt. [...]

Jake Gyllenhall war nie besser, er gestaltet den Soldaten Swoff so facettenreich wie es nur die ganz Großen können und – ohne Frage – Gyllenhall gehört spätestens mit dieser Performance zur A-Liga Hollywoods. Der kleine Teenager aus „Donnie Darko“ liefert ab und liefert ab, mag auf den ersten Blick zu sehr Frauenschwarm und glatter Typ zu sein, was aber auf eine völlige Fehleinschätzung zurückläuft. Somit wertet er „Jarhead“ unmittelbar auf. Ein Jamie Foxx oder ein Peter Sarsgaard können ihn aus zwei Gründen nicht übertrumpfen, erstens wegen ihrer geringen Screentime und zweitens, weil sie ihm hier einfach nicht das Wasser reichen können. Foxx bewahrt als Staff Sergeant Sykes immer die nötige Seriosität, während er dennoch durchaus nicht selten für Lacher beim Zuschauer sorgt. Sarsgaards trauriges Ende hat mich doch ein wenig mitgenommen, vor allem, weil er einfach immer da war und dann so etwas Plötzliches. Außerdem mochte ich noch Brian Geraghty sehr in diesem Film, nicht nur aufgrund seiner schicken Brille, sondern seiner ständigen Unsicherheit erschien er mir sofort sehr sympathisch und das blieb auch so, vor allem an der Stelle, an der Gyllenhall aka Swofford ihn bedroht, hatte ich wirklich für einen Moment so etwas wie Angst um ihn. [...]

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/02/willkommen-im-poetischen-dreck.html]

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Shady95

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Wenn man mit den richtigen Erwartungen an diesen Film rangeht, sollte man nicht enttäuscht werden.

Die Schauspielerleistungen sind durchweg ausgezeichnet und die Verzweiflung der Soldaten ist sehr gut dargestellt worden in vielen Szenen. Gelegentlich ist aber auch etwas zum Lachen dabei.
Ich denke dass die Story eher ziemlich flach ist, aber die Message die der Film versucht rüberzubringen ist eindeutig. Die Soldaten, die anfangs auf Krieg gedrillt werden, werden im Laufe der Zeit durch die Hitze und Langeweile so ziemlich verrückt.

Die erste Hälfte ist ausgezeichnet und unterhält auch gut. Das letzte Drittel ist leider etwas enttäuschend und das Ende (des Einsatzes) kommt viel zu plötzlich und ist belanglos. Abgesehen davon aber ein ausgezeichneter Film, den man vielleicht auch mehrmals sehen kann.

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ready2fall

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Bewertung7.5Sehenswert

Sam Mendes du Teufelskerl!
Tja die US Marines sind schon arme, bemitleidenswerte Kerlchens, da wollten die doch nur, heldenhaft wie sie nunmal sind, den fiesen, giftgaswerfenden, babyskloppenden Irakis was auf die Mütze geben und was kommt?
Wasser trinken in der beschissenen Wüste von Saudi-Arabien, warten das irgendetwas passiert, Wasser wieder auspissen. So haben sich die hübschhässlichen Marines sich das bestimmt nicht vorgestellt, aber was solls eigentlich? Immerhin hängen doch die Stars and Stripes über den verdammten Ölquellen!
Doch "Jarhead" ist weit mehr als nur gemeine Satire, unter der Oberfläche brodeln Wahheiten. Wahrheiten über den Irakkrieg im speziellen den "Neu"- Amerikanischen Krieg im Allgemeinen und dem Krieg im noch Allgemeineren.
Sam Mendes zeigt in einer geschickten psychologischen Studie wie einigermaßen normale Menschen zu tötungswütigen Bestien werden können und wie der wiederliche Krieg sie zu bemittleidenswerten gesellschaftlichen Krüppeln zu machen im Stande ist.
Krieg ist Scheiße und wer das immernoch nicht eingesehen hat der der wird den Film entweder garnicht zu Ende gucken oder ihn danach immer noch nicht Scheiße finden, aber wer es in seinem Leben bereits geschafft hat zu dieser unglaublich schwierigen Erkenntnis durchzudringen der wird sich in "Jahead" nochmals bestätigt fühlen. Danke Sam Mendes.

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FilmFuzzi

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Schön geschrieben :)
Ich hab den Film sogar mit 10 bewertet. Der ist mir doch ziemlich ans Herz gegangen und Gyllenhaal spielt mal wieder perfekt.


Jim LaFleur

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Bewertung6.5Ganz gut

da gibts wesentlich bessere antikriegs- bzw. kriegsfilme. sam mendes schafft es einfach nicht emotionen bei mir zu erzeugen...werde wohl erstmal die finger von seinen filmen lassen.

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein recht interessanter Film. Aber bei weitem nicht so intensiv und ergreifend wie Kubrick's "Full Metal Jacket".
Ich finde dennoch, dass die Darsteller, allen voran Jake Gyllenhall und Jamie Foxx ihre Sache wirklich gut machen.

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chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

Geile Sniper-Szene da in dem Turm.

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FiveFeed

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Bewertung9.0Herausragend

Jake Gyllenhaal wiedermal brilliant! Jamie Foxx mit seiner besten Schauspielerischen Leistung auch wenn ich persönlich dazu tendiere das er sich lieber aufs singen konzentrieren sollte, lockert den Film aber etwas auf! Genialer Film, Kriegsfilm in dem die Hauptdarsteller niemanden müssen um Spannung und Actiongeladene Szenen zu erzeugen! Wünschte es währ eine Serie dann müsste man nicht den selben Film wieder und wieder gucken!! ;-)

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FiveFeed

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sorry: ... niemanden töten müssen...


RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Einen Antikriegsfilm zu bestimmen ist eine schwierige Sache, da seine Bezeichnung als »Anti« einzig und alleine im Auge des jeweiligen Betrachters liegt. Dies erklärt dann auch eine der (in vielerlei Hinsicht) markantesten Szenen von "Jarhead", in der ein ganzer Saal voll junger Marines begeistert "Apocalypse Now" anschaut. Hubschrauberangriff, Ritt der Wallküren, Maschinengewehrfeuer und die Soldaten sitzen da mit leuchtenden Augen, Satz für Satz mitsprechend, Geste für Geste mitspielend. Das Anti des Films ist für sie nicht erkennbar, wobei es doppelt ironisch ist, dass Marines offensichtlich eine generelle Leidenschaft für die großen Antikriegsfilme haben. Die Macher von "Jarhead" haben verstanden, dass man schlussendlich immer nur einen Kriegsfilm machen kann und dass das »Anti« gegebenenfalls erst im Kopf des Zuschauers hinzukommt. Jarhead führt den Zuschauer zwischen die Fronten. Auf der einen Seite unverkennbare Kritik, auf der Anderen die faszinierte Schilderung. "Jarhead" ist ehrlich und ironisch, voll Symbolismus, anklagend und fordert zum Nachdenken und Reflektieren auf.

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Mac_C_Tiro

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Wer einen Film braucht um zu verstehen das Krieg der letzte Mist ist, keine Gewinner kennt und das schlimmste hervorbringt zu dem Menschen im Kollektiv fähig sind der tut mir leid. Für mich stellt die Behauptung: Man schaue den Film/solche Filme um sich zeigen zu lassen wie schlimm Krieg ist, quasi zur Prävention, eine Ausrede und im schlimmstenfall Selbstbetrug dar.


smartyx

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Bewertung5.0Geht so

So richtig gezündet hat der Film bei mir nicht. Die Story erinnert mich zu sehr an Full Metal Jacket. Hat da jemand abgeschaut?
Zwar sind die Leistungen der Schauspieler alle soweit in Ordnung, bleiben aber wegen der flachen Story hinter den Erwartungen. Sogar Jamie Foxx.

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pseudonym42

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich eher ein Soldaten- als ein Kriegsfilm. Dargestellt wird eine Armee von inkompeten Lackaffen, dessen größte Sorge friendly fire seien sollte. Die halten sich auch ohne Feindkontakt auf Trab.

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Glücksritter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unkonventionell, illustrativ, aufwühlend: Gänzlich unblutig inszeniert, legt 'Jarhead – Willkommen im Dreck' weniger den Fokus auf Action, sondern veranschaulicht vielmehr die tiefgründigere Problematik im Krieg ohne Konfrontation: Psychischer Druck, innere Leere und Monotonie plagen den Protagonisten, der bis zum Ende des Krieges keinen einzigen Schuss abfeuert. Die Angriffe in Operation 'Desert Storm' werden größtenteils aus der Luft ausgeführt, somit bleibt der direkte Kontakt mit dem Feind aus, was bei den Infanteristen zu Langweile, Sinnlosigkeit und seelischer Zermürbung führt. Gyllenhaal überzeugt mit einer sparsamen, jedoch fesselnden schauspielerischen Darbietung und zeigt, wie ermüdend es gewesen sein muss ein Jarhead zu sein. Alles in allem ist 'Jarhead – Willkommen im Dreck' ein packender, ungewöhnlicher, und gerade deshalb sehenswerter Kriegsfilm.

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Laura Eissenberger

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Bewertung0.0Hassfilm

Willkommen im Dreck.
Mit Filmen wie zum Beispiel "Jarhead" oder auch "Hurtlocker" scheint sich nach drei Jahrzehnten der pseudo-neutral-berichtende Pro(paganda)-Kriegsfilm wieder gegen den Anti-Kriegsfilm durchzusetzen.
The kids in New Mexico will love it.
Willkommen zurück im Dreck.

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RoosterCogburn

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Willst du "Jarhead" das Manko eines propagierenden Kriegsfilmes unterstellen? Denn genauso kann man deine Zeilen verstehen. Wenn du diesen Film 'Pro' statt 'Anti' verstehst, frage ich mich was du gesehen bzw. in den Film interpretiert hast. Von einer Verherrlichung des Krieges kann man hier doch wohl bei weitem nicht sprechen. Das Gegenteil ist der Fall.


WarrenAnname

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Es handelt sich in der Tat um einen Antikriegsfilm - den man nicht wegen, sondern trotz seiner öden Antikriegs-Propaganda mögen darf.


Nicki Minaj Lover

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Bewertung9.0Herausragend

sehr guter Film
kann man auch öfters Schauen

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gunner123

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Bewertung1.0Ärgerlich

Langweilig!

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Frank Dux

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Bewertung7.0Sehenswert

Hab erst das Buch gelesen, später den Film geschaut. Buch wie immer halt viel detaillierter.
Wer den Film mochte, wird auch das Buch mögen.
Man erfährt ua. mehr über die Hauptperson und ihre Zusammenhänge zueinander.
Willkommen im Dreck!

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fabel

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Bewertung3.0Schwach

(Dedicated to frenzy :-*)
Letztlich nicht mehr als die Faschingsausgabe von „Teenager außer Kontrolle“, in der Soldatenkostüme besonders angesagt sind. Spackenalarm hoch 10! Warum sich so was ernsthaft Kriegsfilm schimpft, ist mir mehr als schleierhaft. Braucht kein Mensch, will kein Mensch, scheinbar doch, na ja, ich auf jeden Fall nicht. Warum auch? Für die „Krieg ist schlecht“ - Devise gibt’s tausend Mal besseres Anschauungsmaterial. Das ist tausend Mal ernst zunehmender, tausend Mal spannender, tausend Mal gehaltvoller als diese
niveaulose
Wanderung durch die Wüsten Saudi-Arabiens, aus der man sich bitte merken möge:
US-Soldaten sind asozial!
Sag ich ja, RTL-Niveau. Wem's gefällt.

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*frenzy_punk<3

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@fabel: Jaaa da hält jemand seine Versprechen^^ Fabeltastisch!
Und schon flattert mein Herz wieder *.*
Natürlich gefällt der mir. Sag mir einen Fabel-Kommentar, der mir nicht gefallen hat :)


der cineast

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Cybersex.


daweed

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Bewertung6.0Ganz gut

ein kriegsfilm, der keiner ist! gewehre finden nur nur zum feiern verwendung, granaten bekommt man gar nicht zu gesicht und bomben untersreichen lediglich die kriegerische auseinanderstzung zwischen amerika und dem irak. der film erzählt die viertägige geschichte / situation / erfahrung im zweiten golfkrieg aus der sicht eines soldaten ohne viel gewalt und drama... dafür aber mit der aussage wie sinnlos doch das ganze ist.

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daweed

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die inszinierung in der wüste ist natürlich klasse!


SamHook

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Hm der konnte mich damals im Kino so garnicht überzeugen, vielleicht gerade wegen der wenigen Aktion und weil es zu der Zeit einfach so Hip erschien gegen die politik der USA einen Film zu machen, was für mich irgendwie aufgesetzt wirkte und langweilig. Vielleicht sollte ich ihm ja mal noch ne Chance geben



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