Apocalypse Now

Apocalypse Now (1979), US
Laufzeit 153 Minuten, FSK 16, Drama, Actionfilm, Historienfilm, Kinostart 18.10.2001

8.6 Kritiker
62 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8 Community
12551 Bewertungen
154 Kommentare
Apocalypse Now - Bild 14976
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von Francis Ford Coppola, mit Marlon Brando und Martin Sheen

Der Anti-Kriegsfilm Apocalypse Now! gilt als einer der größten Klassiker des Anti-Kriegs-Films. Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges erhält der Militärpolizist Captain Willard (Martin Sheen) einen waghalsigen Auftrag. Gemeinsam mit einer kleinen Truppe Soldaten (u.a Laurence Fishburne) begibt er sich in Richtung kambodschanische Grenze, um einen hochrangigen US-Militär, Colonel Kurtz (Marlon Brando), zu liquidieren. Kurtz, der sich mit einer folgsamen Einheit im Dschungel verschanzt hat, gehorcht keinerlei Militärbefehlen mehr und sorgt für Angst und Schrecken. Dem soll Captain Willard nun ein Ende bereiten.

Hintergrund & Infos zu Apocalypse Now!
Regie-Ikone Francis Ford Coppola ging für die Dreharbeiten zu Apocalypse Now an seine geistigen und finanziellen Grenzen. Taifune am Set, ein störrischer Marlon Brando und ein Herzinfarkt Martin Sheens brachten das Projekt beinahe zum erliegen. Totzdem hielt Coppola an Apocalypse Now fest und stellte so ein Meisterwerk fertig, dass lediglich bei den Oscarverleihungen 1980 nicht als solches erkannt wurde. Dort wurde Apocalypse Now zwar für alle wichtigen Kategorien nominiert, erhielt jedoch nur den Oscar für die beste Kamera und den besten Ton.

Apocalypse Now basiert lose auf dem Buch ‘Herz der Finsternis’ von Joseph Conrad. Coppola verlegte für Apocalypse Now die Handlung vom kolonialen Afrika des 19. Jahrhunderts in den vietnamesischen Dschungel.

  • DVD
Erscheinungstag: 29.01.10
  • Apocalypse Now - Bild 14977
  • Apocalypse Now - Bild 14978

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Apocalypse Now

LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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9.0Herausragend

238 Drehtage, 20 Millionen Dollar Budget, ein Regisseur, dem kein gutes Ende einfallen will, der immer wieder an seinem Werk (ver-)zweifelt. Doch dieses Martyrium aus Blut und Tränen führte Coppola zu sich selbst, zu seinem endgültigen Meisterwerk, an welches er bisher nicht mehr anknüpfen konnte. APOCALYPSE NOW ist ein psychedelisch orchestrierter und bebilderter Trip ins Innere seiner Akteure, der sich gegen jede Genre-Einordnung sträubt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ulrich Behrens

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9.0Herausragend

„Apocalypse now“ ist ähnlich dem „Paten“ ein breit angelegtes Epos. Während „Der Pate“ (Teile 1 bis 3) jedoch als eine Reise durch die Verzweigungen einer Familie und einer mafiösen Sozialstruktur konzipiert ist und eine vertikale (historische) wie horizontale (Sozialgeflecht) Dimension sich die Waage halten, scheint in „Apocalypse now“ die Zeit still zu stehen. Obwohl wie ein Reisebericht konstruiert, den uns mit verhaltener Stimme Captain Willard (Martin Sheen) vorliest, wirkt diese Reise mit dem Patrouillenboot zu Colonel Kurtz (Marlon Brando) wie eine Bestandsaufnahme eines Zustands, eines seelischen, brutalen, skrupellosen, erbärmlichen Status Quo. Und hier treffen sich beide Epen. Denn am Schluss des „Paten“ wie am Ende von „Apocalypse now“ schließt sich ein Kreis am selben Punkt, an dem die Reise begann. Den Figuren hinterlassen diese Reisen kaum eine Spur von Hoffnung. Die Epen enden, wo sie begannen.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Grandiose Bilder, tolle Szenarien und Kompositionen. Dennoch, als jemand der mit Kriegs/Antikriegsfilmen nichts anfangen kann, hatte ich auch bei der Redux-Fassung dieses Films mit der großen Langeweile zu kämpfen. Sicherlich ungerecht, da Apocalypse vorher da war, hatte ich doch das Gefühl das alles schon dutzendfach gesehen zu haben. Im Zweifel hat mich der Originalroman dann doch mehr in den Bann gezogen als dieses ebenso kunstvolle wie überlange Drama, das bei allen offenkundigen Qualitäten doch reichlich gedehnt wirkt. Bis Brando endlich Auftritt war ich mehrfach dran einfach wegzudösen, nur die laustarken Feuergefechte die alle viertel Stunde kamen, haben mich dran gehindert...

Aber man muß ja nun auch nicht jeden Klassiker mögen...

27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

alittlepeople

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besser hätt ichs nicht sagen können


Chivalric

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6,5 für "große Langeweile" und "mehfaches fast-wegdösen" sind dann aber noch ganz schön großzügig. Dann doch der Respekt vor einem "Klassiker"? ;-)



Kommentare (151) — Film: Apocalypse Now

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Masseur

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Anti-Kriegsfilm! Alles andere: "Full Metall Jacket", "Platoon", "The thin red line", Der Soldat James Ryan" usw kommt weit dahinter. Nur bei diesem Film wird die psychische Zerstörung der menschlichen Seele durch den Krieg, so anschaulich und verständlich gemacht. Untermalt von in der Filmgeschichte einmaligen Bildern, einmaligen Dialogen und einmaliger Musik. Ein Meisterwerk der Filmhistorie.

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jedi37

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Mir persönlich gefällt "Jacket" besser, da ich Apocalypse gegen Ende (Brando) nicht o gut wie die ersten 2 Drittel finde... wenn einem so ein Antikriegsfilm überhaupt "gefallen" kann. Eigentlich erzeugen diese Filme doch immer Bauchweh... aber schauen muß man doch!


Masseur

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Na ja...ich denke da würde man jetzt auf sehr, sehr hohem Niveau herummäkeln...lach. Beide Filme haben ihre Extraklasse. Ich hab Apocalypse now bestimmt 10 mal geschaut.....und empfand es die ersten Male genau so wie du....aber heute ist gerade dieser Dialog am Ende für mich das Highlight des Films. "Ich habe das Grauen gesehen, das Grauen!" Seufz...würde es doch mehr solcher Filme geben...........


rockoholic

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein Film ...... Die fiebrige , schwüle Atmosphäre ist eigentlich nur mit Malariatabletten zu ertragen und Marlon Brando ist meiner Meinung nach noch besser , was schon schwer möglich ist , als in der Pate . Einer der wenigen Filme die ich mir zweimal nacheinander angeschaut habe , besser gehts nicht .

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fkfilmkritik

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Bewertung9.0Herausragend

Endzeit-Musik zu Beginn. Brummende Hubschrauber. Ventilatoren, die gegen die erstickende Schwülheit ankämpfen. Das tolle am Intro ist, wie das drehen vom Ventilator und die Propeller der Hubschrauber in Verbindung gebracht wird. Die Hitze brennt. Man kann keine 100 Meter mehr weit gucken, durch den dichten Rauch. Coppola geht garnicht wirklich groß auf Figuren, Dialoge und Handlung ein. Er lässt die Bilder sprechen. Zeigt das Schlachtfeld in all seiner Schrecklichkeit. Doch das Schlachtfeld dient nur als der Anfangspunkt für einen immer tieferen Trip durch die Hölle, mitten ins Nevada des menschlichen Verstand. Francis Ford Coppola spricht es selber aus: "Mein Film handelt nicht von Vietnam. Er IST in Vietnam." Irgendwo im Grauen. Irgendwo im tiefen Rauch. Alles scheint ohne Orientierung. Nichts zählt mehr. Man denkt nur noch an die Anfangsmusik: "This is the end." Man ist am Ende. Man ist in der Hölle. Man ist am Abgrund. Man ist gefangen. Und hier bleibt man auch für die nächsten zweieinhalb Stunden fest sitzen. Man ist festgebunden. Überall. Ein ebenso ruhiges, wie umhauendes Überwerk, was bei den inzwischen schon über 30 Jahren nicht annähernd an Wirkung eingebüßt hat.

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DerDude_

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Lieber nicht warten : Synecdoche ist so komplex , du musst vorher schonmal mit Kaufman zu tun gehabt haben ;)


fkfilmkritik

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Hatte ich mit "Adaption".


Matty

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Bewertung7.5Sehenswert

Einfach ein Film an dem man nicht vorbei kommt. Hat ein paar längen aber auch einen Brando der einfach ein wahnsinniges Charisma hat. Beängstigend.

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Abgefuckter Scheiß.*

[* Der nebenbei spielend fast mehr (Inhalt) bietet als alle mir bekannten amerikanischen Filme der letzten zehn Jahre zusammen.]

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madmax1500

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Urgestein der Filmgeschichte

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Louis B

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der besten Antikriegsfilme die Ich je gesehen habe !
Ein Meisterwerk !
Ich fand die Redux Fassung zeitweise langatmig, aber darüber kann Ich getrost drüber hinweg sehen !

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martin-dreyer

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Gesehen als Blue Ray
im Heimkino
DTS ES 7.1 Sound

Ich habe mir diese Blue Ray nur gekauft, weil ich damals schon von der Laser Disk sehr begeistert war. Was ich bekommen habe, hat mich mehr als begeistert. Das alte Filmmaterial wurde noch einmal neu bearbeitet, anders kann ich mir die phänominale Bildquallität nicht erklären. Ein sattes Grüne, feuriges Rot, tiefes Schwarz, die Farbenvielfalt ist brillinat umgesetzt.
Auch vom Ton kann man sich verwöhnen lassen.

Rund um eine gelungenes Produkt.

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Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu "Apocalypse Now" selbst muss wohl nicht mehr viel gesagt werden: Sicherlich eines der unvergesslichsten Film-Erlebnisse und einer der wenigen Filme, in denen wirklich alles stimmt: Drehbuch, Schauspieler etc. Die Redux-Version bringt verschiedene neue Szenen und Sequenzen. Insbesondere eine ist eine echte Bereicherung: In der Begegnung mit den französischen Plantagebesitzern wird der Kolonialismus des alten Stils mit dem U.S.-amerikanischen Neoimperialismus kontrastiert; dies ist ein neuer, interessanter Aspekt. So sehr man sich über diese und andere Neuheiten freut, so sehr bleibt allerdings der Eindruck, dass eben wieder nicht ALLES gezeigt wird. Besonders deutlich wird dies, wenn plötzlich Fetzen von side-plots hineinkommen, von denen einem der Rest aber weiterhin vorenthalten wird: So wirft die ebenfalls neue Wiederbegegnung mit den Playboy-Bunnies einige Fragen auf (Was ist mit dem Helikopter passiert, was hat es mit der Leiche darin auf sich etc.?).

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Lichtspieler

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Bewertung10.0Herausragend

Apocalypse Now Redux ist eine Reise in den Wahnsinn. Es ist eine sehr lange Reise, die den Zuschauer packt und mitnimmt zum Ort des Grauens. Klar gibt es auf dem Weg schon viel Schreckliches zu sehen, aber jedem ist klar das das Ende alle schaffen wird. Zu Beginn noch ein Aktionfilm wandelt sich die Story zu einem immer düsterer werdenen Drama. Am Anfang der Reise ist bei den beteiligten die Stimmung noch relativ gut, aber je näher sie am Ziel sind, desto größer wird die Nervosität. Einer nach dem anderen wird von dem Wahnsinn ergriffen und es wird am Ende nicht besser. Der Film zeigt eindrucksvoll was für Folgen der Krieg auf die Menschen haben kann und wahrscheinlich auch hat.

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ProjectChaos

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Apocalypse Now wird leider in die gleiche Schublade wie Full Metall Jacket und Platoon gesteckt, denn ich sehe Apocalypse Now nicht als Anti-Kriegs-Film. Der Vietnam Krieg ist nur Rahmen für einen Trip durch die Hölle auf Erden. Ein Trip der beim purem Bösen endet, dem Menschen selbst.
Der Film ist Kunst, die man gesehen haben sollte . Das würde ich von keinem Anti-Kriegs-Film behaupten.

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ProjectChaos

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Hab es etwas missverständlich formuliert: Für mich ist Full Metal Jacket kein Must-See, im Gegensatz zu Apocalypse Now. Hängt sicher von persönlichen Vorlieben ab. Schau halt weniger gerne Anti-Kriegs-Filme, weil ich das Gefühl habe, dass die sich ziemlich ähneln und sich grob um eine Thematik drehen. So kann ich mir vorstellen, dass es Leute gibt, die ähnlich denken, und sich deshalb nicht an Apocalypse Now wagen, weil er meiner Meinung nach vermeidlich gerne in die gleiche Schublade gesteckt wird.
Dass Full Metal Jacket ein Klassiker ist will ich gar nicht abstreiten.
Die anderen genannten Filme werd ich mir dann bei Gelegenheit anschauen, danke für die Tipps.


SpiceWeasel

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"Anti-Kriegsfilme" gibt es nur sehr wenige für mich und Platoon,Full Metall Jacket, Apocalypse Now sind für mich absolut keine!
Habe bis jetzt genau 2 Anti-Kriegsfilme gesehen und die waren "Johnny zieht in den Krieg" und der von Filmsuechtiger genannter "Geh und sieh!"


Benchyl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist kein Kriegsspektakel. Auch keine patriotische Tränendrüse. Nein, "Apocalypse Now" ist vielmehr ein Roadtrip über den Nung River. Also quasi ein Boattrip. Dabei tuckern Boot, Insassen, Protagonist und Zuschauer von einer Absurdität in die nächste. Umgeben von buntem Nebel und Wahnsinn, überschüttet mit Regen aus Holz und unter partiellem Beschuss, der Gandalfs Feuerwerk gleicht. Man befindet sich auf feindlichem Gebiet. Jedoch geht es an keiner Stelle um den Feind namens Charlie. Dieser Charlie surft nicht einmal. Er feiert keine Playboybunnyparty, er eröffnet nicht närrisch unkontrolliert das Feuer. Charlie ist eine Rechtfertigung im eigenen Kopf. Hinter einem stürzen Brücken zusammen. Das unerreichbare Ziel der Mission ist, einen Sinn zu entdecken. Sein größter Feind ist man selbst.

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FumerTue

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Bewertung9.5Herausragend

Alleine die Anfangsszene ist schon so herrlich, dass ich am liebsten gleich abgeschaltet hätte und gleich 10 Punkte gegeben hätte.
Stille Kamera, man sieht nur den Dschungel und ab und zu kommt ein Helikopter, dazu das Intro von "The End" von "The Doors", auf einmal brennt der ganze Regenwald und der Gesang setzt ein.

Habe eigentlich nur versehentlich die Redux-Version gesehen, aber bis auf eine etwas lange Szene mit den Franzosen habe ich mich eigentlich nie gelangweilt!

Wirklich ein wunderbares Meisterwerk! Werd' mir wohl die nächsten Tage nochmal Full Metal Jacket anschauen, und schauen, ob nun der Meister Kubrick oder Coppola einen besseren Anti-Kriegsfilm gemacht hat.

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mulinero

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Hi Moviepiloten
hab da mal ne frage und zwar wollte ich wissen ob der redux cut oder doch lieber die Normalfassung zu Empfehlen ist, ich habe noch keinen der beiden Schnittfassungen gesehen und wollte nun mal wissen welchen ihr empfehlt und dann würde ich gerne noch wissen welcher dieser beiden filme(Platoon oder Apokalypse now) besser ist?

hoffe auf antworten
MfG

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mulinero

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ok J4JOB vielen dank für deine Antwort hättest du vielleicht eine Antwort auf meine zweite Frage die leider noch niemand beantwortet hat? ich würde gerne wissen ob ihr eher Platoon oder Apokalypse Now empfiehlt?


J4KOB

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hmm... platoon is bei mir schon länger her, fand ihn aber damals ziemlich gut. Is ein bisschen actionlastiger und nicht so kritisch gehalten. Unterhaltsamer fand ich Platoon ;)


Smokémon

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Bewertung9.5Herausragend

"Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen!"

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lumpenerna

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Aus welchem Film is das Zitat nochma ?


TheJoker

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lumpenerna, ist das das Ernst? xD


morlock

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Bewertung10.0Herausragend

Kontemplatives und surreal anmutendes Meisterwerk.

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lieber_tee

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Kontemplativ ist ein treffendes Word für den Film. Kannte ich noch nicht, habe nachgeschlagen und finde ich sehr passend.


Nuk3m

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film zeichnet den Wahnsinn des Vietnam-Konflikts auf einer völlig neuen Ebene nach. Meiner Meinung nach verlieren Sich Story und Logik dabei im Wahnsinn, vor allem nach fast 4 Stunden psychodelischem rumgeschippere. Die 2 Sterne gibts wegen der gelungenen ersten Stunde, danach gehts rapide abwärts mit Spannung und geistiger Gesundheit der Zuschauer.

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as-aka-der-streuner

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teilweise stimme ich deinem Kommentar zu, war auch echt enttäuscht... klar klasse darstellung, klasse musik,doch die storyline verschwimmt irgendwie im Wahnsinn & das mindert den Film m.E. massiv ab...


as-aka-der-streuner

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ach ja gebe dem filme trotzdem 7/10... die hat er voll verdient


Andy Dufresne

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Mensch als vegetarischer Metzger.

Der Krieg in seiner ganzen archaischen und sinnlosen aber doch zutiefst im Menschen verwurzelten Existenz .

Der Mensch und der Krieg in ihren jeweiligen und doch gemeinsamen Paradoxien.

Kubrick lässt seinen Joker in „Full Metal Jacket“ die Dualität erklären in dem er“Born to Kill“ und „Peace“ als gegensätzlich und doch als zusammengehörend beschreibt.

Copolla erklärt die Dualität in „Apocalypse Now“ in dem er Roxanne sagen läßt :
“In dir wohnen zwei Seelen, eine die tötet und eine die liebt“.

Helmut Schmidt nennt es „Die große Scheiße des Krieges“.

Es geht darum ob man ein Tier ist oder Gott.Oder Beides.

Über diese Dinge reflektiert und erzählt „Apocalypse Now“, der für mich wichtigste Kriegsfilm aller Zeiten.

„Ein erlesener Auftrag und als er zu Ende war wollte ich nie wieder einen…“
Captain Willard (grandios verkörpert von Martin Sheen), ein Soldat der quasi abhängig ist vom Krieg,vom Dschungel,den er gleichzeitig hasst und verabscheut und deswegen verzweifelt und mit sich hadert,erhält den geheimen (und offiziell nicht existierenden) Auftrag mit einem kleinen Patrouillenboot (und dessen Besatzung als Geleitschutz) den (fiktiven) Nung-River nach Kambodscha hinaufzufahren um dort den (vermeintlich) verücktgewordenen Colonel Kurtz (Marlon Brando,auf ihn gehe ich weiter unten näher ein) zu töten.Dieser,hochdekorierte und in allen Belangen herausragende Mann hat sich vom System,den Befehlen der Army abgekoppelt und ein eigenes Terror-Regimement in Kambodscha gegründet.Er hatte eigenhändig entschieden vier Doppelagenten zu erschießen,woraufhin die Army ihn zum Abschuß freigegeben hat.In einem Spiel ohne Regeln hat Kurtz die Regeln gebrochen und soll deshalb sterben.
„Einen Mann an so einem Ort wegen Mordes zu belangen, ist wie eine Verwarnung wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Autorennen.“ bemerkt Willard hierzu.

Lieutenant General R. Corman (Sinnbild des Aufrechterhalters der fragwürdigen Moral,der Auftraggeber, dessen Handlungen IMMER toleriert werden) legitimiert das Ganze mit den Worten: „weil es in jeder menschlichen Seele einen Konflikt gibt.Zwischen Vernunft und Unvernunft,zwischen Gut und Böse.Und das Gute triumphiert nicht immer.Manchmal überwältigen die Kräfte der Finsternis das was Lincoln „die besseren Engel unseres Wesens“ nannte.Jeder Mensch hat seinen Zerreißpunkt,sie und ich ebenfalls.Walt Kurtz ist an seinem angelangt…und offensichtlich ist er dabei geisteskrank geworden“.

„Charlie surft nicht“

Um die Reise ins Herz der Dunkelheit aufnehmen zu können muß das Boot mit Hilfe der (fliegenden) Kavallerie an einer geeigneten Stelle in den Fluß gesetzt werden.Der Kommandant dieser Luftstreitkräfte, Lieutenant Colonel Kilgore (extrem charismatisch (und unsterblich geworden durch den Oneliner „“I love the smell of napalm in the morning […] Smells like – victory.” (deutsch: „Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen. […] Riecht nach - Sieg“) , dargestellt vom IMMER großartigen Robert Duvall),führt,ähnlich wie Kurtz,sein ganz eigenes Regiment,seinen ganz eigenen Krieg. Das Boot kann an zwei Stellen in den Fluß gesetzt werden, als Legitimation für die weitaus gefährlichere,sich in Feindeshand befindliche Stelle (an der bereits Männer seiner Einheit fielen), langt ihm ein simples „Charlie surft nicht“,sein egoistischer Wunsch zu Surfen bzw. Anderen beim Surfen zuzuschauen. Hier wird dieses Verhalten (im Vergleich zu Kurtz`Verhalten ) von der Führung gebilligt.Als die Männer um Willard Kilgore´s Surfbrett klauen, lässt dieser,völlig lächerlich und übertrieben,seine ganze Einheit nach dem Boot suchen um sein Brett zurückzubekommen.

Noch offensichtlicher wird die absolute Sinnlosigkeit, als die Besatzung des Bootes total unbegründet,total unnötig fünf unschuldige Vietnamesen auf einem anderen Boot tötet.
Kurtz wird gejagt wegen der Ermordung von vier Menschen (die ganz offensichtlich Doppelagenten waren und deren Tod in diesem Kontext gerechtfertigt war).Kurtz passt mit seiner postkonventionellen Moral aber nicht mehr ins konventionelle (beschränkte)Weltbild der Army,durch die Loslösung von der geltenden,konventionellen Moral wird er zum nicht mehr Tolerierbaren, zum auszulöschenden Devianten.

Übergeordnet wird der Sinnlosigkeit dieses Unterfangens, dieses Krieges und aller Kriege, der Spiegel von den „französischen Geistern“ vorgehalten :
„Der Vietcong wurde installiert von den Amerikanern, nach dem Indochina/Koreakrieg und jetzt, was könnt ihr gegen sie tun? Nichts!“

Dies kann man als Sinnbild sehen: Für Afghanistan installiert (stark gemacht) wurden die Taliban durch die Amerikaner und jetzt was könnt ihr gegen sie tun:Zehn Jahre Krieg führen der euch (mit dem Irak, letztendlich ein ebenso Hausgemachter, durch (Bush)Erbfolge übernommener Konflikt) 2 Milliarden $ am Tag kostet und was könnt ihr tun? Nichts!

So schlängelt sich das Boot durch Blut, Schweiß und Tränen seinen Weg den Fluß entlang, um schließlich dezimiert im Herz der Finsterniss anzukommen.

Und dort wartet er dann…Der in sich alle Ambivalenzen, alle Dilemmata,alle Paradoxien vereinigende Kurtz…

Ein Mann der das wahre Grauen (The Horror) gesehen hat, der dieses Grauen in sich aufgenommen hat,der glaubt : „Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde. Falls es nicht so ist, sind sie deine gefürchteten Feinde.“
Ein Mann der andere Männer sah, die (von ihm selbst) frisch gegen Polio geimpften Kindern die Arme abhackten.Väter,Ehemänner,voller Liebe aber mit der Überzeugung und der Stärke ihre ursprünglichen Instinkte ohne Leidenschaft einzusetzen um zu töten.
Und dies ohne Strafgericht.Denn (so sieht er es) es ist das Strafgericht (Die (Doppel)Moral) das uns besiegt.

Und das ist der Kern:Man kämpft immer gegen sich selbst (die Dualität) und hier kann es keinen Sieger geben:Das ist die Sinnlosigkeit des Krieges.

Und das Symbol hierfür, der lebende Beweis für die Zerissenheit und den ausweglosen Untergang des über die Grenze gegangenen, verlorenen Menschen, des „Poetwarriors in the classic sense”, das alles ist in Kurtz integriert,in seiner Seele gebündelt,vereint und bestehend.
Er ist die (am Anfang des Filmes in einer Selbstreflexion beschriebene) Schnecke die über ein Rasiermesser kriecht…und überleben will..kriecht und überleben will…kriecht…und es letztendlich nicht schaffen kann.

Er verbalisiert dies selbst: „Haben sie jemals über wirkliche Freiheiten nachgedacht? Freiheiten von den Meinungen Anderer?Sogar von den eigenen Meinungen“?

Er hat sich von der eigenen Meinung abgekoppelt und deshalb kann er (in dieser Welt) nicht mehr weiter existieren.
Folgerichtig erkennt er : „Sie haben kein Recht mich einen Mörder zu nennen.Sie haben das Recht mich zu töten.Sie haben ein Recht das zu tun,aber sie haben kein Recht ein Urteil über mich zu fällen...“

Er weiß das seine Zeit vorüber ist, er WILL das seine Zeit vorüber ist:

„Selbst der Dschungel wollte seinen Tod.Es war ohnehin der Dschungel von dem er seine Befehle erhielt“.

Was Coppola mit „Apocalypse Now“ gelang ist weit mehr als nur ein Film.Was er hier in grandios eingefangenen Bildern festhielt ist für mich ein existentielles Stück Philosphie und Reflexion über das Menschsein an sich.Eine Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst, mit der Urdialektik, der Frage:Was sind wir und warum? Mit eben der Frage, sind wir ein Tier oder Gott(gleich)? Sind wir Erschaffer oder Erschaffenes? Wo ist die Grenze zwischen diesen dual existierenden Möglichkeiten? Und was bedeutet dies für uns als Individuum?

Wie Brando dies alles,im Halbdunkel,in minimalen Gestiken und Mimiken,in Blicken,ja allein in seinen Augen, bündelt,konzentriert,manifestiert ist für mich der höchste Gipfel der an Schauspielkunst je erreicht wurde,je erreicht werden wird.

Was „die Welt“ damals schrieb, gilt für mich nicht nur für Kriegsfilme sondern ebenso für Brando im Bezug auf andere Schauspieler.

„Nach „Apocalypse Now“ dürfte es andere Kriegsfilme eigentlich nicht mehr geben“.

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TheDrPepperPower

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Auch ich lass noch mal kurz mein Lob hier. Wirklich sehr schön geschriebener Kommentar. Ich liebe den Film auch, obwohl mich immer ein par Dinge gestört haben (dahe gebe ich nur 9 Punkte). Z.B. gehen mir Chef und der Surfer (dessen Namen ich leider vergesen habe) manchmal etwas auf die Neven, gerade in der zweiten Hälfte des Films. Und obwohl ich als Philosophiestudent eine solche Verarbeitung von wichtigsten moralischen Themen in Filmen natürlich sehr schätze, wandelt "Apocalypse Now" manchmal am Rande der Pseudo-Intellektualität (das klingt wohl härter als ich es meine). Gerade zum Ende hin will er vielleicht ein bischen mehr sein als er als Film sein kann.


Andy Dufresne

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@Dr Pepper:Danke fürs Lob.:D .
Ich kann deinen Standpunkt durchaus verstehen (der Surfer heißt übrigens Lance),wo du Pseudo Intellektualität siehst, impliziere ich vielleicht zuviel/das Gegenteil hinein...


J!GS4W

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Bewertung10.0Herausragend

"Someday this war's gonna end, that would be just fine with the boys on the boat. They weren't looking for anything more than a way home. Trouble is, I'd been back there and I knew that it just didn't exist anymore!"

3 Stunden und 16 Minuten. Das ist keine Stanley Kubrick oder Peter Jackson Länge, die einem wie die Hälfte vorkommt, sondern eine Länge, die dich jede einzelne Minute spüren lässt. Francis Ford Coppola will den Zuschauer hineinziehen und das Leid der Figuren und aller Beteiligten in diesem Krieg spüren lassen. Dabei setzt er nicht auf Blockbuster Mentalität, die dich berühren soll, sondern auf ein nüchterndes abschreckendes Portrait, das vor allem eins ist: anstrengend.
Coppolas Meisterwerk ist hierbei technisch fast unantastbar, seien es Kulisse, Kameraarbeit oder die bloßen intensiven Blicke von Sheen oder Brando, die eindringlicher wohl kaum sein könnten.

"You're in the asshole of the world, captain."

Meiner Meinung nach ist eine von Coppolas Hauptaussagen hierbei, dass der Krieg im Allgemeinen dann gewonnen werden kann, wenn der Mensch aufhört Mensch zu sein und Gefühle, persönliche Interessen und Menschlichkeit von sich legt. Diese Aussage ist denke ich schon deutlich genug Sinnbild für Coppolas Anti-Kriegs-Moral. So ist Captain Willard nicht der feierliche Kriegsheld, der coole Sprüche klopft und einen Vietkong nach dem nächsten ins Jenseits befördert, sondern der angrefessene Mann, dessen Abhängigkeit vom Krieg sowohl Grund als auch Leid für seinen Aufenthalt geworden ist und der es kaum noch wagt die Erlebnisse in Worte zu fassen.

"There are two of you, don't you see? One that kills and one that loves."

Wer also Coppolas Kriegsfilm nicht nur auf seine Länge und seine zielgerichteten, aber knappen Dialoge reduziert, der wird diesen auch als das Meisterwerk verstehen, das er ist, in dem die menschlichen Schwächen und Bedürfnisse nicht die Fehler des Menschen im Krieg sind, sondern genau das, was ihn zwischen einem Monster und einem Menschen unterscheidet. So seltsam es auch scheinen mag, dass "Apocalypse Now" als DER Vietnam-Film gilt, obwohl die Protagonisten sich eigentlich versuchen aus dem Krieg herauszuhalten, sollte im Grunde genug Beweis dafür sein, wie unmissverständlich der Krieg jeden Einzelnen verschlingt und nicht wieder herauslassen will und einmal mehr, wie geschickt der gute Francis im Jahre 1979 einen geschichtlichen und politischen Film bezüglich eines bestimmten Konfliktes gemacht hat, der trotz seines Alters noch heute brandaktuell ist und sich ethisch und moralisch fast gänzlich übertragen lässt.

"It belongs to us. It keeps our family together. I mean, we fight for that. While you, American, you are fighting for the biggest nothing in history."

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_Garfield

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Bewertung6.5Ganz gut

„Apocalypse Now“ ist in erster Linie ein technisches Meisterwerk. Die Kamerafahrten sind atemberaubend, genauso die grandiosen Landschaftsaufnahmen und aufwendigen Sets und auch die rasant inszenierten Feuergefechte vermitteln einen authentischen Eindruck von den damaligen Geschehnissen. Des weiteren ist Coppola's Aufarbeitung des Vietnam-Konfliktes ein beeindruckendes Plädoyer für den Frieden und thematisiert insbesondere die psychischen Folgen des Krieges auf das einzelne Individuum und stellt schonungslos den gesamten Wahnsinn des Krieges dar. Doch so bedeutungsschwanger diese Thematik auch sein mag und so sehr das visuelle Konzept von „Apocalypse Now“ auf der großen Leinwand aufzugehen schien, verfügt der Film dennoch über einige eklatante Längen - gerade in der um 50 Minuten längeren Redux-Version - und lässt einen schlussendlich, trotz einiger herausragender Schauspielleistungen (insbesondere von Martin Sheen und Marlon Brando), etwas gelangweilt zurück..

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Ezra

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Robert Duvall nicht vergessen. Der spielt genial :)


_Garfield

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@Timo K.: Ja, in der Retrospektive bereue ich es auch irgendwie die Redux-Version gesehen zu haben, ansonsten wäre meine Wertung womöglich um ein Pünktchen höher gewesen. ;)
@Ezra: Ja so beeindruckt hat er mich eigentlich nicht, hat ja in Anbetracht der langen Laufzeit auch nicht allzu viel Screen-Time. ;)


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