Apocalypse Now
Apocalypse Now (1979), US Laufzeit 153 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Actionfilm, Drama, Kinostart 18.10.2001
73 Bewertungen
Skala 0 bis 10
16908 Bewertungen
200 Kommentare
Keine
von Francis Ford Coppola, mit Marlon Brando und Martin Sheen
Der von Francis Ford Coppola unter wahnwitzigen Bedingungen gedrehte Apocalypse Now! gilt als einer der größten Klassiker des Anti-Kriegs-Films.
Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges erhält der Militärpolizist Captain Willard (Martin Sheen) einen waghalsigen Auftrag. Gemeinsam mit einer kleinen Truppe Soldaten (u.a Laurence Fishburne) begibt er sich in Richtung kambodschanische Grenze, um einen hochrangigen US-Militär, Colonel Kurtz (Marlon Brando), zu liquidieren. Kurtz, der sich mit einer folgsamen Einheit im Dschungel verschanzt hat, gehorcht keinerlei Militärbefehlen mehr und sorgt für Angst und Schrecken. Dem soll Captain Willard nun ein Ende bereiten.
Hintergrund & Infos zu Apocalypse Now!
Regie-Ikone Francis Ford Coppola ging für die Dreharbeiten zu Apocalypse Now an seine geistigen und finanziellen Grenzen. Taifune am Set, ein störrischer Marlon Brando und ein Herzinfarkt Martin Sheens brachten das Projekt beinahe zum erliegen. Totzdem hielt Coppola an Apocalypse Now fest und stellte so ein Meisterwerk fertig, dass lediglich bei den Oscarverleihungen 1980 nicht als solches erkannt wurde. Dort wurde Apocalypse Now zwar für alle wichtigen Kategorien nominiert, erhielt jedoch nur den Oscar für die beste Kamera und den besten Ton.
Apocalypse Now basiert lose auf dem Buch ‘Herz der Finsternis’ von Joseph Conrad. Coppola verlegte für Apocalypse Now die Handlung vom kolonialen Afrika des 19. Jahrhunderts in den vietnamesischen Dschungel.
Mehr Bilder (38) und Videos (15) zu Apocalypse Now
Cast & Crew
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Militärfilm, Politdrama, Drama, Kriegsfilm
- Zeit
- 1969, Vietnamkrieg
- Ort
- Laos, Vietnam
- Handlung
- Alptraum, Anführer, Angriff, Angst vor dem Tod, Armee-Einheit, Auftrag, Bedrohung, Befehl, Bombardement, Boot, Brutalität, Delirium, Dschungel, Einheit, Eliteeinheit, Feuer, Fluss, GI, Gefahr, Guerilla, Helikopter, Kampf auf Leben und Tod, Kampfeinsatz, Klassiker, Krieg, Kriegsverbrechen, Kultfilm, Luftangriff, Luftwaffe, Marine Corps, Maschinengewehr, Massaker, Massenmord, Menschlichkeit, Militär, Odyssee, Oscargewinner, Pazifismus, Psychopath, Reise, Schlacht, Schrecken, Schusswechsel, Soldat, Surfbrett, Trauma, Töten, Veterane des Vietnamkrieges, Vietcong, Wahnvorstellung
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst, Geistreich, Hart, Verstörend
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Kritiken (7) — Film: Apocalypse Now
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschenDas Geräusch der gleichmäßigen Bewegung von Rotorblättern setzt ein. Langsam steigert sich die Lautstärke und die erste Einstellung von Francis Ford Coppolas erschreckendem Anti-Kriegs-Epos ‘Apocalypse Now‘ offenbart eine nahezu wunderschöne Landschaftsidylle. Schließlich durchbricht der zum unbändigen Geräusch dazugehörende Helikopter das satte Grün der paradiesischen Flora und wirbelt erstickenden Staub auf, der sich wie dichter Nebel vor dem erhabenen Gemälde ausbreitet. Dann setzten die erste Takte des psychedelischen The End von The Doors ein und sobald Jim Morrisons Stimme die titelgebenden Worte des Songs mit vollkommener Hingabe in sein Mikrofon haucht, schießen aus dem Dschungel Feuerbälle in die Höhe, als wäre der Weltuntergang im vollen Gange – und er ist im vollen Gange. Ein intensives Inferno unglaublichen Ausmaßes, eine Zerstörung der Natur und die hässliche Seite des Krieges. Ein Prolog, der nur ungewiss erahnen lässt, welche alles verändernde Odyssee auf uns wartet: Die Reise ins Herz der Finsternis, direkt in den Schlund des Wahnsinns. Es gibt kein Zurück mehr. Das ist das Ende. Jetzt. Und es ist unvermeidlich. [...]
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenÜber Weltenkollisionen und der Wiederherstellung der alten Ordnung
Über 30 Jahre sind vergangen, und über "Apocalypse Now" weht nach wie vor der Mantel der Filmgeschichte. Das wahnsinnigste Werk New Hollywoods mit der wahnsinnigsten Produktionsgeschichte, schlicht und ergreifend eine Bestie, schlicht und ergreifend ein Kriegsfilm, der keiner ist, ein Genrefilm, der nie in die Nähe des Genres rückt, am ehesten ein künstlerischer Bewältigungsprozess, der allen Beteiligten die Kraft raubte. Vielleicht ist "Apocalypse Now" deshalb so kraftvoll, weil er die Widerstandsfähigkeit des Körpers und die Mechanik des Geistes in sich trägt, vielleicht ist "Apocalypse Now" deshalb eine Lehrstunde des Filmemachens, ein Mammutwerk, ein erschöpfender Akt zerstörerischer Energie, so weit sein Horizont, so tief seine Aussagen, so groß und verstörend der Abgrund, an dem der Film zwischen extremer Gegensätzlichkeit taumelt und dies verhandelt wissen will.
"Apocalypse…
29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Timo K. Fri, 29 Jun 2012 23:14:00 -0000
Antwort löschenDanke, bin gerade dabei, eventuell die Kinofassung zwecks der veränderten dramaturgischen Struktur sowie die Dokumentation HEARTS OF DARKNESS nachzuholen. Der Helikopterangriff dröhnt auch in der restaurierten Fassung ganz schön; für Ebert sei sie die beste Szene, die je gedreht wurde. Für mich persönlich wird sie nur noch durch Sheens (echter) alkoholisierter Ekstase übertroffen, die ihn einen Spiegel zerbrechen lässt. Selten wurde die Droge Krieg so direkt am Menschen eingefangen.
Andy Dufresne Sat, 30 Jun 2012 02:19:33 -0000
Antwort löschenGrandioser Kommentar!
Timo K. Sat, 30 Jun 2012 13:39:59 -0000
Antwort löschenRecht herzlichen Dank! :)
shadowhunting Tue, 03 Jul 2012 22:16:12 -0000
Antwort löschenDie Szene mit Wagners "Ritt der Walküren" bleibt unvergessen, Coppola bleibt eine Koryphäe auf dem Gebiet der atmosphärisch eindrucksvollsten Szenen.
Vielen Dank für deine hervorragende Kritik!
Timo K. Sat, 07 Jul 2012 14:06:21 -0000
Antwort löschenDanke auch!
Punsha Sun, 15 Jul 2012 22:22:36 -0000
Antwort löschenKenne ja diesen großartigen Kommentar bereits, der auch der Grund ist, warum ich meinen eigenen nach der Hälfte wieder gelöscht hab. Inhaltlich brillant und besser formulieren könnt ichs sowieso nicht. Die zweite Idee war deinen Kommentar in meinem zu verlinken, aber so nett bin ich dann auch wieder nicht. :P
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Timo K. Mon, 16 Jul 2012 11:34:50 -0000
Antwort löschenSchade, dabei sorge ich bereits zu vorzeitigen Kommentarlöschungen. ;) | Wie viele Punkte sind's denn geworden?
Punsha Tue, 17 Jul 2012 11:12:28 -0000
Antwort löschen8,5
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] 'Apocalypse Now' erscheint mit seiner knapp 200 minütigen Laufzeit unheimlich mächtig und abschreckend. Im Gegenteil. Die Minuten vergehen wie im Flug, viel zu sehr wird man von den Bildern hypnotisiert und vergisst jegliches Zeitgefühl. Anstrengend und schwer ist der Film wegen seines Themas und seiner Darstellung dennoch. Man sollte sich in jedem Fall aber die Zeit nehmen, denn sonst verpasst man einen der wichtigsten und besten Filme aller Zeiten. Ohne Helden, ohne Patriotismus und ohne Glorifizierung blicken wir in den Abgrund dieses Krieges und in den Abgrund, der in jedem von uns ist. [...]
Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
FilmFreeza Fri, 10 Feb 2012 12:50:50 -0000
Antwort löschenGanz , ganz stark ! <3
Dani95 Fri, 10 Feb 2012 16:22:32 -0000
Antwort löschenJa sehr schön geschrieben! Du steigerst dich doch noch immer mehr und mehr, Pascal :)
SoulReaver Fri, 10 Feb 2012 21:31:40 -0000
Antwort löschen@FilmFreeza Danke :) <3
@Dani Ach quatsch, ich werd ja rot! :)
the traveler Fri, 10 Feb 2012 23:34:18 -0000
Antwort löschenDamn!
SoulReaver Fri, 10 Feb 2012 23:42:55 -0000
Antwort löschenWie meinen? :)
stuforcedyou Fri, 10 Feb 2012 23:47:33 -0000
Antwort löschenNicht so gut mein lieber. Dafür aber perfekt.
SoulReaver Fri, 10 Feb 2012 23:51:48 -0000
Antwort löschen@stu <3333333333333333333
the traveler Sat, 11 Feb 2012 00:25:36 -0000
Antwort löschenIch meinte, Wahnsinn, verdammter, höllisch gute Kritik :)
SoulReaver Sat, 11 Feb 2012 00:40:23 -0000
Antwort löschenDann bedank ich mich doch ganz, ganz herzlich :)
Andy Dufresne Sun, 12 Feb 2012 18:14:43 -0000
Antwort löschenSauber,sehr sehr guter Kommentar zum Überfilm !
SoulReaver Sun, 12 Feb 2012 18:28:52 -0000
Antwort löschenVielen, vielen Dank!
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kraproom Sat, 10 Mar 2012 23:29:05 -0000
Antwort löschenErschöpfende und nicht zu toppende Beschreibung/Kritik. Daher erspare ich mir und anderen eine eigene. Kleine Anmerkung: laut der legende soll der Ausraster von Martin Sheen im Hotelzimmer nicht gespielt sein, vielmehr war er echt und die haben einfach nur die Kamera drauf gehalten. Nach den Eskapaden seines Sohnes Charlie könnte man das fast glauben (der apfel fällt nicht weit von... usw.) Stimmt wohl nicht so in der Form, könnte aber schon was dran sein. Die Schauspielerischen Leistungen, nicht nur die von Sheen, in diesem Film ist überragend, fast physisch spürbar.
SoulReaver Sun, 11 Mar 2012 01:17:45 -0000
Antwort löschenWow, danke für das große Lob. Hab mir Mühe gegeben :)
Das wär mir neu, aber macht die Szene ja noch interessanter. Wobei man sagen muss, dass Martin der bessere Sheen ist.
LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschen238 Drehtage, 20 Millionen Dollar Budget, ein Regisseur, dem kein gutes Ende einfallen will, der immer wieder an seinem Werk (ver-)zweifelt. Doch dieses Martyrium aus Blut und Tränen führte Coppola zu sich selbst, zu seinem endgültigen Meisterwerk, an welches er bisher nicht mehr anknüpfen konnte. APOCALYPSE NOW ist ein psychedelisch orchestrierter und bebilderter Trip ins Innere seiner Akteure, der sich gegen jede Genre-Einordnung sträubt.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEin Film über die Gewalt des Bildes, wie diese Bilder des Grauens die Psychen der Soldaten beeinflussten und sie wahnsinnig werden lassen. Gehört zu den wichtigsten Filmen aller Zeiten!
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Ulrich Behrens
Kommentar löschen„Apocalypse now“ ist ähnlich dem „Paten“ ein breit angelegtes Epos. Während „Der Pate“ (Teile 1 bis 3) jedoch als eine Reise durch die Verzweigungen einer Familie und einer mafiösen Sozialstruktur konzipiert ist und eine vertikale (historische) wie horizontale (Sozialgeflecht) Dimension sich die Waage halten, scheint in „Apocalypse now“ die Zeit still zu stehen. Obwohl wie ein Reisebericht konstruiert, den uns mit verhaltener Stimme Captain Willard (Martin Sheen) vorliest, wirkt diese Reise mit dem Patrouillenboot zu Colonel Kurtz (Marlon Brando) wie eine Bestandsaufnahme eines Zustands, eines seelischen, brutalen, skrupellosen, erbärmlichen Status Quo. Und hier treffen sich beide Epen. Denn am Schluss des „Paten“ wie am Ende von „Apocalypse now“ schließt sich ein Kreis am selben Punkt, an dem die Reise begann. Den Figuren hinterlassen diese Reisen kaum eine Spur von Hoffnung. Die Epen enden, wo sie begannen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenGrandiose Bilder, tolle Szenarien und Kompositionen. Dennoch, als jemand der mit Kriegs/Antikriegsfilmen nichts anfangen kann, hatte ich auch bei der Redux-Fassung dieses Films mit der großen Langeweile zu kämpfen. Sicherlich ungerecht, da Apocalypse vorher da war, hatte ich doch das Gefühl das alles schon dutzendfach gesehen zu haben. Im Zweifel hat mich der Originalroman dann doch mehr in den Bann gezogen als dieses ebenso kunstvolle wie überlange Drama, das bei allen offenkundigen Qualitäten doch reichlich gedehnt wirkt. Bis Brando endlich Auftritt war ich mehrfach dran einfach wegzudösen, nur die laustarken Feuergefechte die alle viertel Stunde kamen, haben mich dran gehindert...
Aber man muß ja nun auch nicht jeden Klassiker mögen...
26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Strikerth Tue, 01 Dec 2009 05:36:21 -0000
Antwort löschenmusste nicht ;)
Ziad Sun, 12 Sep 2010 21:42:44 -0000
Antwort löschenDas hast du gut gesagt.
alittlepeople Thu, 19 May 2011 11:38:00 -0000
Antwort löschenbesser hätt ichs nicht sagen können
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Chivalric Sat, 25 Jun 2011 14:31:13 -0000
Antwort löschen6,5 für "große Langeweile" und "mehfaches fast-wegdösen" sind dann aber noch ganz schön großzügig. Dann doch der Respekt vor einem "Klassiker"? ;-)
jetteleli Wed, 11 Apr 2012 08:15:18 -0000
Antwort löschenDer Originalroman? Das Herz der Finsternis? Das "finstere" Afrika? und die "Wilden"? Na klasse!
Kommentare (193) — Film: Apocalypse Now
Suki93 Thu, 23 May 2013 12:26:59 -0000
Kommentar löschenFinally. Für meine 1000ste Bewertung habe ich die Apokalypse eingeschaltet. Knapp drei Stunden den Vietnamkrieg miterlebt und überlebt…
--
☆#1000 – „Apocalypse now“ ☆
--
„Das Grauen hat ein Gesicht. Und man muss sich das Grauen zum Freund machen. Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde. Falls es nicht so ist, sind sie deine gefürchteten Feinde.“ – Kurtz (Marlon Brando)
Einer der mit wohl berühmtesten Filmzitate die es gibt wäre “I love the smell of Napalm in the morning”, aber meiner Meinung nach ist es nicht das Beste aus dem Film. Apocalypse now steckt so voller guter und vielsagenden Zitaten… das ganze Drehbuch könnte schon als Meisterwerk gelten. Aber es sind besonders auch die Bilder die unter die Haut gehen. Die Geschichte, die Schicksale, der Tod, die Musik, die Sinnlosigkeit des Krieges, die Zerrissenheit eines Menschen, die menschliche Psyche, "auf der Schneide des Rasiermessers gleiten und überleben"… tiefsinnig, brutal, dreckig, emotional und bedrückend präsentiert sich der wohl beste Anti-Kriegsfilm aller Zeiten!
Super Cast und ausgezeichnet dargestellt mit Martin Sheen als Captain Willard, Marlon Brando als Colonel Kurtz und Laurence Fishburne als Mr. Clean. An dieser Stelle möchte ich auch einmal den berühmten deutschen Synchronsprecher Christian Brückner loben, der hier ja Martin Sheen seine Stimme verlieh. Seine Stimme finde ich immer wieder sehr angenehm zuzuhören, deswegen hab ich auch nichts an der deutschen Synchro auszusetzten.
Der Regisseur Francis Ford Coppola hat mich unteranderem schon mit Der Pate und Sleepy Hollow beeindruckt, aber Apocalypse now setzt dem ganzen nochmal die Krone auf. Ein sehr beeindruckender Film, der mich von den ersten bis zur letzten Minuten an gefesselt hat; der lange in Erinnerung bleibt und einen faden Nachgeschmack auf der Zunge hinterlässt. Ich bin froh, dass Apocalypse now mein 1000 Film sein durfte.
bedenklich? 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten
kobbi88 Thu, 23 May 2013 12:33:05 -0000
Antwort löschenJetzt ist es vollbracht! Eine würdige Nummer 1000! Glückwunsch, Suki. Und schöner Kommentar
Nur eine Sache: Coppola --> Sleepy Hollow? War das nicht Tim Burton? ;)
Suki93 Thu, 23 May 2013 12:38:40 -0000
Antwort löschenDanke kobbi! Ich hab den Kommentar jetzt ein paar Tage vor mich hingeschoben, weil ich für den Film keine Worte hatte. Aber nun ist es vollbracht :D
Ja, er ist von Burton, aber Coppola hat auch mitproduziert ;)
Boogers666 Thu, 23 May 2013 12:39:25 -0000
Antwort löschenGlückwunsch zum 1000sten :D
kobbi88 Thu, 23 May 2013 12:40:52 -0000
Antwort löschenJa? Na, dann ist Coppola eben noch ein bisschen mehr in meinem Ansehen gestiegen ;)
Mr. Pink Thu, 23 May 2013 12:42:27 -0000
Antwort löschenNa dann...Glückwunsch! Auf die nächsten 1000! :)
Rob Stark Thu, 23 May 2013 12:46:34 -0000
Antwort löschenCongratulations! Guter Film für deinen 1000sten!
Suki93 Thu, 23 May 2013 12:50:31 -0000
Antwort löschen@Boogers, Pink & Rob: Danke! :)
@kobbi: hat jedenfalls immer mein Film-Lehrer erzählt (der auch Coppola Fan ist). Und in seiner Filmografie ist Sleepy Hollow auch gelistet... also muss ja was dran sein :D
sweetForgiveness Thu, 23 May 2013 12:51:25 -0000
Antwort löschenGlückwunsch :)
Hfonda15 Thu, 23 May 2013 12:58:26 -0000
Antwort löschenPerfekter Film für die 1000ste Bewertung, herzlichen Glückwunsch und ein starker Kommentar von dir :)
Sheeeeep Thu, 23 May 2013 13:42:28 -0000
Antwort löschen1000 ... süß ;) Glücklichen Herzwunsch!
Suki93 Thu, 23 May 2013 14:41:01 -0000
Antwort löschenThnx! :>
Freidenker Thu, 23 May 2013 16:15:53 -0000
Antwort löschenIch kann mich meinen Vorrednern nur anschließen,ein wirklich guter und würdiger Film zu deiner 1000sten Bewertung :)
Beluschie Thu, 23 May 2013 16:35:45 -0000
Antwort löschenCongratz zum 1000sten Film!
Begriffstutzer Thu, 23 May 2013 18:45:22 -0000
Antwort löschen1000ste...fleißig, fleißig ^^! Herzlichen Glückwunsch & Überragend-Ausgezeichneter Film! Ich finde die deutsche Syncro auch sehr gelungen, allerdings gefällt mir die alte deutsche Syncro besser als die neue. Sind zwar die selben Sprecher, aber mancher Satzbau & einige Wörter sind anders - ist wohl gewohnheitssache :)
Suki93 Thu, 23 May 2013 19:22:38 -0000
Antwort löschenDanke auch!
Ich wusste gar nicht, dass es eine alte und neuere deutsche Synchro gibt?! Aber es gibt doch immer noch nichts besseres als die Originalversion ;)
Hartigan85 Thu, 23 May 2013 20:16:32 -0000
Antwort löschenAuch von mir 1000 Glückwünsche, Suki! ;)
Alle 18 Antworten zeigen
jacker Thu, 23 May 2013 20:27:11 -0000
Antwort löschenBeschde!
Suki93 Thu, 23 May 2013 20:27:35 -0000
Antwort löschenMuchas gracias!
Freidenker Sat, 18 May 2013 18:18:37 -0000
Kommentar löschen"Apocalypse Now" bedeutet gewaltige Bilder,großartige Dialoge,geniale Musik und hervorragende Darsteller.
Im Grunde ist dabei "Apocalypse Now" kein herkömmlicher Kriegsfilm so steht im Mittelpunkt des Films keine bestimmte militärische Offensive oder ähnliches,sondern die Seelen der Menschen,die im Krieg zerstört werden.
Dabei zeigt der Film beeindruckend die gewaltigen Abgründe der menschlichen-Psyche vor dem Hintergrund des blutigen Vietnamkrieges.
So bekommen die großen Entscheidungen der Politiker durch die menschliche-Psyche,ein mehr und mehr außer Kontrolle geratenes krankes Eigenleben.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der Hubschrauberangriff auf das vietnamesische Dorf an der Küste,welcher mit Wagners großartigen „Walkürenritt" musikalisch untermalt ist.
Der Höhepunkt ist jedoch ohne wen und aber Marlon Brando in der Rolle gebrochenen und psychopathischen Colonel Kurtz.
Das ganze ist dabei auch einfach meisterhaft von Coppola inszeniert.
Alleine die Bilder des Films sind beeindruckend und und unvergesslich genauso wie der großartige Soundtrack von Carmine Coppola.
Auch darstellerisch ist der Film einfach ein Genuss,sei es Martin Sheen als Captain Willard,Robert Duvall als Lieutenant Colonel Bill Kilgore oder Marlon Brando als Colonel Walter E. Kurtz.
Obwohl Francis Ford Coppola hier nach seinem meisterhaften Epos "Der Pate" hier einen ganz anderen Weg ging,schuf dennoch wieder ein wahres Meistwerk.
"Apocalypse Now" ist daher nicht nur ein großes Statement gegen den Krieg sondern auch ein wahres Kunstwerk,das jeder Filmliebhaber gesehen haben sollte.
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DonChris Sat, 18 May 2013 19:38:51 -0000
Antwort löschenEin außergewöhnliches Meisterwerk, das den Namen auch verdient! Irgendwie so speziell, dass ich mir den nicht jeden Monat ansehen will und kann, aber definitiv einer der überragensten Filme überhaupt (wie Platonus ja schon sagt) und einer der spürbar großen Einfluss auf alle Filme dieses Genres hatte, die nach ihm kamen.
sixdollarssixtysix Tue, 14 May 2013 20:04:53 -0000
Kommentar löschenThis is the end, beautiful friend.
This is the end, my only friend, the end
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movie.max Tue, 14 May 2013 21:46:23 -0000
Antwort löschenMein All-Time-Liebling!
SKURRIL Fri, 17 May 2013 23:32:41 -0000
Antwort löschenpasst wie die Faust aufs Auge ;)
El Mariachi Tue, 14 May 2013 12:01:59 -0000
Kommentar löschenNach ca 1 Jahr Wartezeit meine Drittsichtung von Apocalypse Now und siehe da ich muss ihn höher Bewerten nun hat er die wohlverdiente "10". Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich in letzter Zeit nur Schund gesehen habe (mal abgesehen von Django aber das gehört nicht hier her) oder ob es daran lag das ich den Film aus Schlaflosigkeit mir Nachts um 2 Uhr angemacht habe. Auf jeden Fall hatte ich ein filmisches Erlebnis wie ich es nur bei sehr wenigen Filmen hatte. Die Detailverliebtheit und die inneren Monologe des Protagonisten gehen einem ziemlich Nahe und machen einen selbst ziemlich nachdenklich. Die Charakterzeichnungen sind dermaßen vielseitig, dass man sich in jeden Charakter ob gut oder böse hineinversetzen kann. Sei es der bessesenhafte und krankhafte aber auch poetische, durch Brando perfekt umgesetzte Wahnsinn eines Colonel Walter E. Kurtz, die in sich gekehrte und "ist doch alles fürn Arsch" Einstellung eines Cpt. Willard, der den Glauben an alles gute verloren zu haben scheint und im ständigen Konflikt mit sich selbst steht oder die exzentrisch und nur noch durch Zynismus geprägte denkweiße eines Colonel Kilgore. Für mich stellen diese 3 durch den Krieg zerstörten Menschen, das Gerüst dieses Films dar. Sie zeigen uns was der Krieg aus uns machen kann und wie jeder einzelne zu etwas werden kann was man eigentlich nie sein will. Für mich sind Kurtz, Kilgore und Willard sich ziemlich ähnlich, alle scheinen etwas verloren zu haben und psychisch derart mürbe gemacht worden zu sein, dass sie im Prinzip alle vom Wahnsinn betroffen sind, nur gehen sie alle anders damit um. Während Willard den Kampf gegen den Wahnsinn noch kämpft aber an der Grenze des Verlierens zu sein scheint, hat Kilgore sich damit abgefunden den Kampf gegen die Wahnsinnigkeit verloren zu haben und nur will er sich dies nicht anmerken lassen will transportiert er seinen Wahnsinn in Gelassenheit und eine "Egalhaltung" nach außen. Wo fängt Wahnsinn an, wann verliert ein Mensch die Kontrolle über sein Bewusstsein und seine Psyche? Diese Frage stellt man sich beim Anblick von Kurtz, er ist der komplexeste Charakter, er hat den Glauben an alles und jeden verloren, ihm ist sogar gleichgültig ob er lebt oder sterben sollte. Er ist auf der Suche nach dem Warum. Er stellt für mich das Gleichgewicht zwischen Willard und Kilgore dar und ist damit aus allen moralisch und gesellschaftlichen Zwängen entflohen, an ihm sieht man deutlich die Sinnlosigkeit des Vietnamkrieges. So das war jetz weniger ne Filmkritik eher ne Interpretation meinerseits. Auf jeden Fall ist AP Now für mich einer der besten Filme die ich kenne. Ein poetischer Film mit Tiefgang, für mich ist das Kunst in Form von Bildern und Wörten sozusagen künstlerische, nachdenkliche und psychologische Poesie!
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andaction94 Wed, 08 May 2013 12:11:28 -0000
Kommentar löschenGroße Schwierigkeiten plagten den Dreh des Vietnam - Kriegsfilms ’Apocalypse Now’ von Regisseur Francis Ford Coppola. Tropenstürme zerstörten das Set und der Hauptdarsteller Martin Sheen erlitt einen Herzinfarkt. Doch all dies hatte auch seine Vorteile, denn so wurde der Film heiß erwartet. Heute gilt er als einer der Höhepunkt der New Hollywood - Ära (1967 - 1980).
Vietnam, 1969. Captain Benjamin Willard (Martin Sheen) erhält, nachdem er sich wochenlang in Saigon aufhielt, den Auftrag, den abtrünnigen Colonel Walter E. Kurtz (Marlon Brando) zu liquidieren. Kurtz hat sich von der amerikanischen Militärführung abgewandt und herrscht nun im Dschungel wie ein König über seine Anhängerschaft, die sich im Laufe des Vietnamkrieges zu ihm bekannte. Da das amerikanische Militär ihn nicht mehr kontrollieren kann, ist er zu einer Bedrohung geworden. Er hält sich mit seinen Anhängern im Dschungel des sich nicht am Krieg beteiligenden Kambodschas auf. Willard wird von Chief Philips (Albert Hall) und seinen Männern (u.a. der 17 - jährige Laurence Fishburne) mitgenommen und begibt sich so als Kommandant auf deren Patroullienboot flussaufwärts nach Kambodscha in Kurtz’ Reich.
Die Fahrt entwickelt sich zu einem Höllentrip, der das Grauen des Krieges in Vietnam offenbart. Die Soldaten verlieren teilweise den Verstand und Captain Willard beginnt an der Rechtfertigung seines Auftrages zu zweifeln. In seinen Augen ist Kurtz ein eher bewundernswerter Mensch. Sollte man das Recht haben ihn aufgrund von Kriegsverbrechen zu töten, sollte man aus Willard Sicht auch das Recht haben, andere, sadistische Offiziere zu exekutieren. Willards Begegnung mit dem exzentrischen Colonel Kilgore (Robert Duvall) trägt maßgebend zu dieser Rechtfertigungsfrage bei. Als Willard dann Kurtz begegnet denkt er darüber nach, sich ihm anzuschließen ...
Eine Einstellung von einem Dschungel. Das langsame Rotieren von Helikopterrotoren. Im Hintergrund der bekannte Rock - Song ‘The End’ von The Doors. Eine Explosion lässt den Urwald in Flammen aufgehen. Bilder von Captain Willard werden eingeblendet und verschwimmen wieder vor dem Hintergrund der brennenden Palmen. So wird das gezeigte, langgezogene erste Bild des Films immer wieder mit neuen Elementen belebt. Eine melancholische und einzigartige Atmosphäre wird geschaffen.
Auch im weiteren Verlauf des Films prägen diese Blenden die Erzählweise.
‘Apocalypse Now’ weist eine Vielzahl an wichtigen Charakteren auf, von denen jedoch nur auf die Soldaten im Boot wirklich tiefgehend eingegangen wird. Ihr Verzweifeln an den Schrecken des furchtbaren Vietnamkriegs und ihr Versagen als Menschen stehen im Vordergrund der Handlung.
Die Hauptfigur des Captain Willard wird sehr ausführlich eingeleitet und sein Charakter dem Publikum dadurch, dass er teilweise als Erzähler fungiert, nahegelegt.
Die Kamera erfasst die wesentlichen Elemente des Films. Dies gelingt v.a. bei Aufnahmen von Helikoptern, die auf ein nordvietnamesisches Dorf zufliegen oder vom Patroullienboot mit Captain Willard an Bord, welches vor einem dämmernden Abendhimmel auf dem Fluss entlang fährt. Also liegt hier ein tolles Szenenbild vor.
Coppolas Kriegsfilm besitzt eine originelle Handlung. Die Schrecklichkeit des Krieges und die menschlichen Abgründe werden beiläufig erzählt und sind trotzdem Hauptbestandteil der Handlung. Von der eigentlichen Haupthandlung, nämlich der Mission, Kurtz zu eliminieren, wird jedoch niemals abgewichen. Dies gelingt Regisseur Coppola damit, dass sich Willard auf dem Boot immer wieder neue Bestandteile des Dossiers über Kurtz durchliest und als Erzähler seinen Kommentar dazu abgibt. So wird auch der Charakter von Kurtz dem Zuschauer offenbart.
Die besagten Szenen, in denen sich Willard Kurtz' Dossier durchliest, sind in meinen Augen die Seele des Films und schaffen eine melancholische, aber auch coole und beispiellose Atmosphäre.
Der Film stellt sich auf keine der beiden Konfliktseiten, da er sowohl die Vietnamesen (‘Charlie’ genannt), als auch die Amerikaner gewalttätig, brutal und rücksichtslos darstellt.
Die Hintergrund - Message ist, dass es im Krieg kein Gut und Böse gibt. Alle Beteiligten sind auf die gleiche, furchtbare Art und Weise vom Krieg betroffen und zu Schrecklichem fähig.
Durch seinen Cameo - Auftritt als Regisseur eines Kamerateams, der Willard und seine Soldaten dazu auffordert weiterzugehen und so zu tun, als würden sie kämpfen, zeigt Coppola, dass der Krieg von den Amerikanern damals als etwas Heldenhaftes und Tolles empfunden wurde und, dass keiner in den Vereinigten Staaten wirklich eine Ahnung davon hatte, wie schrecklich er wirklich war. Von Patriotismus ist also keine Spur, sondern eher von Kritik am Patriotismus, bzw. an der Gesellschaft der USA.
Ursprünglich sollte Harvey Keitel die Figur des Captain Willard mimen. Doch dessen Darstellung des Charakters entsprachen den Vorstellungen Coppolas ganz und gar nicht, weshalb er sich nach zwei Wochen Drehzeit dafür entschied, Keitel abzusetzen und Sheen die Rolle übernehmen zu lassen. Dadurch avancierten er und Schauspielkollege Dennis Hopper meiner Meinung nach zu den herausragenden Darstellern des Films.
Auch Oscarpreisträger Marlon Brando überzeugt als gebrochener, abtrünniger Offizier. Ihm wird jedoch nicht viel Zeit gegeben, sein schauspielerisches Können stark zu beweisen und seine Rolle auszufalten. Erst zum Ende des Films tritt er in Erscheinung.
Schließlich ist ‘Apocalypse Now’ in meinen Augen ein großartiger Kriegsfilm, der nahezu alles richtig macht und den Patriotismus komplett ablehnt. Dies ist vor allem der Hartnäckigkeit und Entschlossenheit des Regisseurs zu verdanken, der bis zum Ende an seinem Film festhielt, nachdem er diesen über ein Jahr lang gedreht und unzähligen Hindernissen getrotzt hatte.
Durch die originelle Handlung und deren großartige Inszenierung besitzt ‘Apocalypse Now’ sogar einen gewissen Popcorneffekt, wie ihn nur wenige Filme dieses Genres und dieser Zeit besitzen. Auch nach über 30 Jahren ist er deshalb immer noch spannend und erdrückend und kann sich mit heutigen Kinofilmen messen, sowohl inhaltlich als auch inszenierungstechnisch.
Die tollen und modernen Aufnahmen von Kameramann Vittorio Storaro unterstützen diesen Effekt.
In allen Belangen ist der Film ein Meisterwerk. Jede Kleinigkeit scheint festgelegt zu sein, um das Kriegsdrama so perfekt wie möglich erscheinen zu lassen. Die Darstellung der Charaktere, die Szenen, in denen Captain Willard sich Kurtz’ Dossier durchliest, die Inszenierung der Furchtbarkeit des Krieges und Rockmusik vom Feinsten machen diesen Kinomeilenstein aus.
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kobbi88 Wed, 08 May 2013 12:39:02 -0000
Antwort löschenWow, starker Kommentar.
andaction94 Wed, 08 May 2013 12:39:34 -0000
Antwort löschenDankeschön ! :)
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 09:10:17 -0000
Kommentar löschenDer Mensch als vegetarischer Metzger.
Der Krieg in seiner ganzen archaischen und sinnlosen aber doch zutiefst im Menschen verwurzelten Existenz .
Der Mensch und der Krieg in ihren jeweiligen und doch gemeinsamen Paradoxien.
Kubrick lässt seinen Joker in „Full Metal Jacket“ die Dualität erklären in dem er “Born to Kill“ und "Peace“ als gegensätzlich und doch als zusammengehörend beschreibt.
Copolla erklärt die Dualität in „Apocalypse Now“ in dem er Roxanne sagen läßt :
“In dir wohnen zwei Seelen, eine die tötet und eine die liebt“.
Helmut Schmidt nennt es „Die große Scheiße des Krieges“.
Es geht darum ob man ein Tier ist oder Gott. Oder Beides.
Über diese Dinge reflektiert und erzählt „Apocalypse Now“, der für mich wichtigste Kriegsfilm aller Zeiten.
„Ein erlesener Auftrag und als er zu Ende war wollte ich nie wieder einen…“
Captain Willard (grandios verkörpert von Martin Sheen), ein Soldat der quasi abhängig ist vom Krieg, vom Dschungel, den er gleichzeitig hasst und verabscheut und deswegen verzweifelt und mit sich hadert, erhält den geheimen (offiziell nicht existierenden) Auftrag mit einem kleinen Patrouillenboot (und dessen Besatzung als Geleitschutz) den (fiktiven) Nung-River nach Kambodscha hinaufzufahren um dort den (vermeintlich) verrückt gewordenen Colonel Kurtz (Marlon Brando, auf ihn gehe ich weiter unten näher ein) zu töten. Dieser hochdekorierte und in allen Belangen herausragende Mann hat sich vom System, den Befehlen der Army abgekoppelt und ein eigenes Terror-Regiment in Kambodscha gegründet. Er hatte eigenhändig entschieden vier Doppelagenten zu erschießen, woraufhin die Army ihn zum Abschuß freigegeben hat.
In einem Spiel ohne Regeln hat Kurtz die Regeln gebrochen und soll deshalb sterben.
„Einen Mann an so einem Ort wegen Mordes zu belangen, ist wie eine Verwarnung wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Autorennen.“ bemerkt Willard hierzu.
Lieutenant General R. Corman (Sinnbild des Aufrechterhalters der fragwürdigen Moral, der Auftraggeber, dessen Handlungen IMMER toleriert werden) legitimiert das Ganze mit den Worten: „ [...]weil es in jeder menschlichen Seele einen Konflikt gibt. Zwischen Vernunft und Unvernunft, zwischen Gut und Böse.
Und das Gute triumphiert nicht immer. Manchmal überwältigen die Kräfte der Finsternis das was Lincoln „die besseren Engel unseres Wesens“ nannte.
Jeder Mensch hat seinen Zereißpunkt, sie und ich ebenfalls.
Walt Kurtz ist an seinem angelangt…und offensichtlich ist er dabei geisteskrank geworden“.
„Charlie surft nicht“
Um die Reise ins Herz der Dunkelheit aufnehmen zu können, muss das Boot mit Hilfe der (fliegenden) Kavallerie an einer geeigneten Stelle in den Fluß gesetzt werden.
Der Kommandant dieser Luftstreitkräfte, Lieutenant Colonel Kilgore (extrem charismatisch (und unsterblich geworden durch den Oneliner „“I love the smell of napalm in the morning […] Smells like – victory.” (deutsch: „Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen. […] Riecht nach - Sieg“) , dargestellt vom IMMER großartigen Robert Duvall), führt, ähnlich wie Kurtz, sein ganz eigenes Regiment, seinen ganz eigenen Krieg.
Das Boot kann an zwei Stellen in den Fluß gesetzt werden, als Legitimation für die weitaus gefährlichere, sich in Feindeshand befindliche Stelle (an der bereits Männer seiner Einheit fielen), langt ihm ein simples „Charlie surft nicht“, sein egoistischer Wunsch zu Surfen bzw. Anderen beim Surfen zuzuschauen.
Hier wird dieses Verhalten (im Vergleich zu Kurtz`Verhalten ) von der Führung gebilligt.Als die Männer um Willard Kilgore´s Surfbrett klauen, lässt dieser,völlig lächerlich und übertrieben, seine ganze Einheit nach dem Boot suchen um sein Brett zurückzubekommen.
Noch offensichtlicher wird die absolute Sinnlosigkeit, als die Besatzung des Bootes unbegründet und total unnötig fünf unschuldige Vietnamesen auf einem anderen Boot tötet.
Kurtz wird gejagt wegen der Ermordung von vier Menschen (die ganz offensichtlich Doppelagenten waren und deren Tod in diesem Kontext gerechtfertigt war).
Kurtz passt mit seiner postkonventionellen Moral aber nicht mehr ins konventionelle (beschränkte) Weltbild der Army, durch die Loslösung von der geltenden, konventionellen Moral wird er zum nicht mehr Tolerierbaren, zum auszulöschenden Devianten.
Übergeordnet wird der Sinnlosigkeit dieses Unterfangens, dieses Krieges und aller Kriege, der Spiegel von den „französischen Geistern“ vorgehalten :
„Der Vietcong wurde installiert von den Amerikanern, nach dem Indochina/Koreakrieg und jetzt, was könnt ihr gegen sie tun? Nichts!“
Dies kann man als Sinnbild sehen: Für Afghanistan installiert (stark gemacht) wurden die Taliban durch die Amerikaner und jetzt was könnt ihr gegen sie tun:Zehn Jahre Krieg führen der euch (mit dem Irak, letztendlich ein ebenso Hausgemachter, durch (Bush)Erbfolge übernommener Konflikt) 2 Milliarden $ am Tag kostet und was könnt ihr tun? Nichts!
So schlängelt sich das Boot durch Blut, Schweiß und Tränen seinen Weg den Fluß entlang, um schließlich dezimiert im Herz der Finsternis anzukommen.
Und dort wartet er dann…
Der in sich alle Ambivalenzen, alle Dilemmata, alle Paradoxien vereinigende Kurtz…
Ein Mann der das wahre Grauen (" The Horror... the Horror...") gesehen hat, der dieses Grauen in sich aufgenommen hat, der glaubt :
"Das Grauen und der moralische Terror sind deine Freunde.
Falls es nicht so ist, sind sie deine gefürchteten Feinde.“
Ein Mann der andere Männer sah, die (von ihm selbst) frisch gegen Polio geimpften Kindern die Arme abhackten.
Väter, Ehemänner, voller Liebe aber mit der Überzeugung und der Stärke ihre ursprünglichen Instinkte ohne Leidenschaft einzusetzen um zu töten.
Und dies ohne Strafgericht.Denn (so sieht er es) es ist das Strafgericht (Die (Doppel)Moral) das uns besiegt.
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Und das ist der Kern:
Man kämpft immer gegen sich selbst (die Dualität) und hier kann es keinen Sieger geben. Das ist die Sinnlosigkeit des Krieges.
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Und das Symbol hierfür, der lebende Beweis für die Zerissenheit und den ausweglosen Untergang des über die Grenze gegangenen, verlorenen Menschen, des „Poetwarriors in the classic sense”, das alles ist in Kurtz integriert, in seiner Seele gebündelt, vereint und bestehend.
Er ist die (am Anfang des Filmes in einer Selbstreflexion beschriebene) Schnecke die über ein Rasiermesser kriecht…und überleben will..kriecht und überleben will…kriecht…und es letztendlich nicht schaffen kann.
Er verbalisiert dies selbst:
„Haben sie jemals über wirkliche Freiheiten nachgedacht?
Freiheiten von den Meinungen Anderer?
Sogar von den eigenen Meinungen“?
Er hat sich von der eigenen Meinung abgekoppelt und deshalb kann er (in dieser Welt) nicht mehr weiter existieren.
Folgerichtig erkennt er :
„Sie haben kein Recht mich einen Mörder zu nennen. Sie haben das Recht mich zu töten.Sie haben ein Recht das zu tun,aber sie haben kein Recht ein Urteil über mich zu fällen...“
Er weiß das seine Zeit vorüber ist, er WILL das seine Zeit vorüber ist:
„Selbst der Dschungel wollte seinen Tod.
Es war ohnehin der Dschungel von dem er seine Befehle erhielt“.
Was Coppola mit „Apocalypse Now“ gelang ist weit mehr als nur ein Film.
Was er hier in grandios eingefangenen Bildern festhielt ist für mich ein existentielles Stück Philosphie und Reflexion über das Menschsein an sich.
Eine Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst, mit der Urdialektik, der Frage:Was sind wir und warum?
Mit eben der Frage, sind wir ein Tier oder Gott(gleich)?
Sind wir Erschaffer oder Erschaffenes?
Wo ist die Grenze zwischen diesen dual existierenden Möglichkeiten?
Und was bedeutet dies für uns als Individuum?
Wie Brando dies alles, im Halbdunkel, mit minimaler Gestik und Mimik, in Blicken, ja allein in seinen Augen, bündelt, konzentriert, manifestiert ist für mich der höchste Gipfel der an Schauspielkunst je erreicht wurde, je erreicht werden wird.
Was "die Welt“ damals schrieb, gilt für mich nicht nur für Kriegsfilme sondern ebenso für Brando im Bezug auf andere Schauspieler.
„Nach „Apocalypse Now“ dürfte es andere Kriegsfilme eigentlich nicht mehr geben“.
bedenklich? 51 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 39 Antworten
TheBruceWayne Sun, 28 Apr 2013 09:13:46 -0000
Antwort löschenDoch einer "The Thin Red Line" :)
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 09:15:11 -0000
Antwort löschenSelbst den nicht ;)
Hfonda15 Sun, 28 Apr 2013 09:19:16 -0000
Antwort löschenEiner von den langen, epischen andykommentaren, der diesem Meisterwerk würdig ist! :)
ProsperDune Sun, 28 Apr 2013 09:20:50 -0000
Antwort löschenBeide gleich gut! :)
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 09:24:42 -0000
Antwort löschenDanke Hfonda :D
@Prosper: Jedem das seine, mir das meine: Apocalypse Now ;)
natedb Sun, 28 Apr 2013 09:37:47 -0000
Antwort löschenMein Gott, eine Analyse von "Apocalypse Now". Das ist wirklich ein epischer Andy-Kommentar... !!! :)
stuforcedyou Sun, 28 Apr 2013 09:43:54 -0000
Antwort löschenT-O-P
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 09:52:25 -0000
Antwort löschenDanke Nate&Stu :D
Martin Oberndorf Sun, 28 Apr 2013 09:54:30 -0000
Antwort löschenAlso Andy... jetzt tut es mir Leid, dass ich an dir gezweifelt hab.
Der Kommentar ist ja HAMMER!
...
Und wegen der Tier/Gott-Frage - ist meine Antwuff... äh Antwort klar ersichtlich?
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 10:00:39 -0000
Antwort löschenDanke :)
jacker Sun, 28 Apr 2013 10:01:23 -0000
Antwort löschenAndy does it better!
Ganz groß!
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 10:04:17 -0000
Antwort löschenDanke jacker, dieser Film liegt mir sehr am Herzen, da musste ein umfangreicher Kommentar (den gab es schon mal, hab ihn aber schon ewig überarbeiten wollen, jetzt hab ich das mal gemacht) her...:)
JackoXL Sun, 28 Apr 2013 10:25:00 -0000
Antwort löschenIch like das, wenn mp mich lässt. Brettstark!
sebastian.boehler Sun, 28 Apr 2013 10:25:10 -0000
Antwort löschenMeiner Meinung nach dein Bester seit Langem, Andi! :)
Mr. Pink Sun, 28 Apr 2013 10:31:23 -0000
Antwort löschenI swallowed a bug.
Mr. Pink Sun, 28 Apr 2013 10:32:50 -0000
Antwort löschenUnd ein großartiger Kommentar natürlich, Andy! Wirklich stark! :)
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 10:40:00 -0000
Antwort löschen@Jacko: Danke :)
@Sebastian: Wie gesagt,ist ein überarbeiteter Kommentar.In dem Kommentar steckt unglaublich viel Arbeit, ich hab ihn (zu einem großen Teil) parallel beim schauen des Filmes geschrieben und ewig dran rumgepfriemelt. Achtung (stinkendes) Eigenlob: Ich halte ihn auch für mit das Beste was ich hier schrieb ;)
@Mr.Pink: Danke :) Die Bugszene ist soooooo Apocalypse Now! :)
Am meisten liebe ich persönlich wenn Kurtz sagt:
"Horror... Horror has a face... and you must make a friend of horror. Horror and moral terror are your friends.
If they are not, then they are enemies to be feared.
They are truly enemies!"
sebastian.boehler Sun, 28 Apr 2013 10:45:05 -0000
Antwort löschen@Andy: Ja ich weiß, dass er überarbeitet ist, ich hatte deinen vorherigen nämlich auch kommentiert. :D Und wenn man von sich und seinem Schaffen überzeugt ist, darf man das auch ruhig kundtun, in diesem Fall stinkt Eigenlob nicht! :D
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 10:54:42 -0000
Antwort löschenNa dann :D
TheBruceWayne Sun, 28 Apr 2013 11:05:36 -0000
Antwort löschenEin wie ich finde fast perfekter Film.Nur stört mich Coppolas Drang zur künstlerischen Übertreibung. Ich denke viele finden den Film gerade deswegen und nicht wegen der behandelten Thematik super.Bei der Thematik (Krieg/Neokolonialismus etc.) etw. daneben (auch wenn die Kunst zur Beschreibung des Wahnsinns vor allem im Kopf dient). Ist aber meine Meinung und kann natürlich vollkommen daneben liegen :)
VisitorQ Sun, 28 Apr 2013 11:07:03 -0000
Antwort löschengottohgott. sooo lang.
TheBruceWayne Sun, 28 Apr 2013 11:07:19 -0000
Antwort löschenIst übrigens eine sehr schöne Liebesbekundung an einen großartigen Film.
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 11:08:55 -0000
Antwort löschen@Bruce: Damit könntest du auch genau richtig liegen :D
Mir persönlich gefallen vor allem die soziologischen Aspekte, die Bilder und vor allem Brando...Über diesen Film gibt es wohl eine Million Sichtweisen...
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 11:10:10 -0000
Antwort löschen@Bruce: Danke :)
@Visitor: Hab dich gewarnt! :D
Kurono Sun, 28 Apr 2013 11:51:39 -0000
Antwort löschenEin "Antikriegsfilm" der sich auch an Filmen außerhalb seines Genres messen lassen kann. Das macht "Apocalypse now" so großartig.
Wohl einer der besten Filme die es gibt und vlt. auch geben wird.
Bob Loblaw Sun, 28 Apr 2013 11:53:11 -0000
Antwort löschenSchöner Text... Trotzdem... Ich habe in letzter Zeit ein bisschen über Kriegsfilme nach und bin mir bei vielem nicht mehr so sicher (auch nach dem Lesen dieser Kritik)...
Ich habe bei Apocalypse Now immer mehr das Gefühl, dass er gerade das Thema Krieg ein wenig verklärt: Zu einem mystisch-coolen Drogen-Trip oder eben zu einem Popkulturphänomen (Den "Napalm"-Spruch kennt ja jeder, aber leider kaum jemand reflektiert über Kilgore so schön wie Andy in seiner Kritik)... das ist natürlich von mir sehr oberflächlich betrachtet.
Und was mich vor allem stört ist diese Hochstilisierung von Colonel Kurtz zu einer allwissenden, mystischen und über den Dingen stehenden Führerfigur, die den Filmzuschauer zu sehr beeindrucken soll als das sie zum Reflektieren anregt. Letztlich betreiben die Fans von Apocalypse Now einen ähnlich Personenkult um Kurtz wie seine Anhänger im Film.
Dabei ist er doch eigentlich auch nur ein beschissener Diktator, ausser, dass er eben ab und zu ein paar poetische Sprüche raushaut.
Eine ähnliche (natürlich viel schwächere) Stilisierung findet bei Martin Sheens schweigsam/abgeklärten Willard statt.
Schlagt mich nicht, aber ich finde inzwischen Tom Hanks Figur in "Saving Private Ryan" komplexer als Willard oder Kurtz.
.... Sorry.. Ich glaube, ich schreibe ich hier zu viel. Da mache ich lieber irgendwann mal eine eigene Kritik zu Apocalypse Now. ;)
Martin Oberndorf Sun, 28 Apr 2013 12:04:28 -0000
Antwort löschenIch muss Bob recht geben.
Im Genre Antikriegsfilm gibt es bessere.
Aber in der Überkategorie "Film" ist er wirklich gut.
Hätte ich das Hofmann'sche System, würde der in der Genrewertung weniger kriegen als in der Gesamtwertung.
Aber als Film ist er natürlich super!
DonChris Sun, 28 Apr 2013 16:19:32 -0000
Antwort löschenSuper Kommentar, super Film!
Und ich finde wiederum nicht unbedingt, dass es bessere Antikriegsfilme gibt, maximal gleichwertige. Doch die die mir da vorschweben sind durch einen ganz anderen Stil geprägt, deshalb nimmt "Apocalypse Now" sowieso eine Sonderstellung ein, ob als Film an sich oder im Genre.
Moncineo Sun, 28 Apr 2013 19:47:20 -0000
Antwort löschenWird mal endlich Zeit für mein "Apocalypse Now"/"Platoon" Double Feature. Wie lang schiebe ich die beiden schon vor mir her.
Andy Dufresne Sun, 28 Apr 2013 20:07:17 -0000
Antwort löschen@Bob Loblaw: Ich feiere nicht den Charakter Kurtz, ich feiere das was er symbolisiert und das ist nichts Gutes...Antikriegsfilm/Kriegsfilm,eigentlich egal, ich finde es ist ein Film über die Seele des Menschen.Und über das Zerbrechen eben jener.
James Ryan" hab ich nur einmal gesehen, damals als er im Kino lief. Will den schon ewig noch mal sehen, wird ja zum Teil stark angefeindet hier...
@DonChris: Sonderstellung, so isses!
@Moncineo: Platoon werde ich demnächst endlich (wieder) schauen, hab ihn letzte Woche gekauft. Der Kommentar dazu wird sicher ähnlich lang wie dieser hier :)
Bob Loblaw Mon, 29 Apr 2013 07:04:15 -0000
Antwort löschen@Andy: Hmmm.... Ich bin auch ein bisschen von mir selbst ausgegangen... also ich bin von Kurtz viel stärker fasziniert, als dass ich von ihm abgestossen bin (ist halt bei vielen Dingen in dem Film so)... und das gibt mir inzwischen zu denken.
Andy Dufresne Mon, 29 Apr 2013 08:48:49 -0000
Antwort löschenIch bin MEGA fasziniert von dem Mann/was er eben symbolisiert, es ist wie gesagt nichts Gutes, und in mir schlummert so einiges was parallel zu ihm existiert, so wie in jedem Menschen, im einen mehr, im anderen weniger...Das gibt mir auch zu denken, schon lange.
jacker Mon, 29 Apr 2013 09:36:19 -0000
Antwort löschen@ Bob: was du als 'mystisch-coolen Drogen-Trip' siehst, hab ich eher als 'Fieber-Alptraum' empfunden. Die Faszination an APOCALYPSE NOW ist bei mir die unglaubliche Bedrückung, die er erzeugt.
Und Kurtz.. Den fand ich schon faszinierend, allerdings die ganze Zeit mit dem Wissen, dass ein sehr kluger Mann DURCH den Krieg dazu bewogen wurde den Wahnsinn in sich raus zu lassen, sich ihm hin zu geben.
movie.max Wed, 08 May 2013 12:20:05 -0000
Antwort löschen@BruceWayne: "künstlerische Übertreibung"? - Was zeihst du dir dann Malick rein?
'Thin Red Line's Hobbyphilosophie und 'Platoon's Menschenrechtsaufschrei wirken auf mich unfassbar aufgesetzt. Es gibt keinen besseren (Anti)-Kriegsfilm als 'Apocalypse Now'. Es ist die Selbstreflexion des Menschen in Formvollendung. Ein fiebriger Alptraum (danke jacker) und nachdenkliches Essay. Ob er nun im Endeffekt die Peitsche danach schwingen muss, ein ANTI-Kriegsfilm zu sein, ist mir gleich. Nicht nur, dass ANTI der wohl schwachsinnigste Wortanhang in der Geschichte der Menschheit ist, mir ist es auch egal, inwiefern andere Leute einen Kurtz brauchen, der mir die Schlechtigkeit und Bosheit des Krieges um die Ohren haut.
Der Krieg ist nur das Szenario, welches Coppola sich zu nutze macht, um mir etwas über mich zu erzählen.
jacker Wed, 08 May 2013 12:24:38 -0000
Antwort löschenWomit sich der Kreis zu dem shcließt was ANdy als Kernaussage in seinem Comment geschrieben hat: Der menschliche Geist ist ambivalent und in jedem schlummert irgendetwas. Bei den meisten wird (zum Glück) nur nie der/die richtige(n) (falschen!) Schalter umgelegt um das verborgene rauszulassen!
Jeder kennt das doch. Man denkt sich langsam zu kennen. Und dann kommt da diese eine Situation in der man plötzlich völlig neben sich steht. Und sich kaum wiedererkennt. Oder es sind nur Gedanken, die pötzlich da sind und so gar nicht ins sonstige Denkschema passen. Darum geht es doch irgendwie. Und ich denke Krieg ist einfach ein Motor um das Wesen des Menschen zu kippen!
movie.max Wed, 08 May 2013 12:35:57 -0000
Antwort löschenSehe ich auch so. Wollte nur noch einmal auf die Differenzierung von herkömmlichen Kriegsfilmen und 'Apocalypse Now' zu sprechen kommen. In 'Platoon' werden ja ebenso Wesen gekippt und somit schreckliche Dinge getan. Nur irgendwie gefällt mir diese freie und ungebundene Art besser - als wären all die Aussagen, die 'Apocalypse' in sich vereint einfach geschehen - als hätte Coppola es überhaupt nicht auf diesen existenzialistischen Alptraum abgesehen.
TheBruceWayne Wed, 08 May 2013 12:59:10 -0000
Antwort löschen@movie.max Naja Matrix behandelt ja auch nicht so ein heikles Thema und ist für mich in erster Linie ein Unterhaltungsfilm.
"Der Krieg ist nur das Szenario, welches Coppola sich zu nutze macht, um mir etwas über mich zu erzählen."
Das hast du gut gesagt, bei Malick ist das aber ähnlich.Er willl auch keinen "Kriegs" oder "Antikriegs" Film drehen,sondern benutzt das das Szenario Krieg nur, um den Wert des Lebens/Bzw. der Schöpfung zu zeigen.Ich finde es bei ihm nicht aufgesetzt, weil es sich durch alle seine Filme zieht.Ich würde ihn auch nicht als Hobbyphilosophen bezeichnen, da er Philosophie studierte und sogar bei einem der renommiertesten Philosophen Amerikas promovierte :Gilbert Ryle.Die beiden haben sich aber am Ende überworfen als es um eine Hausarbeit über Heiddegger ging, wo beide anderer Meinung waren.Heiddegers Grundzüge des Existienzalismus finden sich in vielen Malickfilmen.Mein Onkel ist Dozent für Philosophie und ist von Malicks Filmen begeistert.Allerdings verstehe ich keine Ausführungen vonihm zum Film :D Sry aber ich glaube in dem Bereich ist Malick Coppola weit überlegen.Was den film Apocalypse Now aber nicht schlechter macht.Das ist dann wohl die Frage des verschiedenen "intellektuellen geschmacks".
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movie.max Wed, 08 May 2013 13:17:05 -0000
Antwort löschenSchön, dass dich Malick so interessiert und dass du ihn so verehrst. Ich halte leider wenig bis gar nichts von ihm. Ich verstehe ihn stets nur als sich selbst als Eremit inszenierender Pflüsterkönig. Dass er Philosophie studiert hat weiß ich auch, nur hilft das seinen Filmen wenig weiter.
Während mit 'The Tree of Life' tatsächlich zusagt und ich mit den Verbindungen von Schöpfungsfragen und Religionsexistenz durchaus etwas anfangen kann. Mir geht zwar das ständige Geflüster auf die Eier, aber grundsätzlich erschaffen Bildgewalt und Familienspannung einen tollen Gegenpol, der mich über alle Maße fasziniert. Gerade in letzterem, nämlich dem Aufzeigen einzigartiger Augenblicke, liegt definitiv Malicks wahre Stärke.
'The Thin Red Line' ist wunderhübsch, gut gespielt, aber tatsächlich unglaubwürdig. Es gibt diese Menschen nicht - Krieg ist nichts, in dem man nach schöner Natur sucht und diese Jünglinge haben besseres zu tun, als in Gedanken ihre eigene Existenz durchzuspinnen. Malick überträgt seine Ideen weniger über den Film selbst, als über geflüsterte Monologe und da bin ich dann draußen.
'Days of Heaven' verkackt leider bei aller Schönheit, mich zu packen und mich emotional zu reißen. Kurz vor den Blickkontakten unter den Figuren, wird ausgefaded.
Aber genug meiner Malick-Hetzerei. Schlussendlich tut es ja auch nicht weh und seine Filme sind nicht meine Hassfilme. Aber 'Apocalypse Now' transportiert seine und meine Gedanken als Gesamtwerk und benötigt keine (für mich) pseudointerlektuellen Monologe, die mir was auf die Nase binden. Brando ist dabei ja nicht frontal, sondern will hinterfragt werden und man würde ja auch einen Teufel tun, alles was er sagt für wahr zu nehmen. 'Apocalypse's Anspruch ist nicht inszeniert sondern passiert einfach mit jedem Schauen aufs Neue.
Andy Dufresne Thu, 09 May 2013 03:50:51 -0000
Antwort löschenEs passiert. Aufs Neue. So ist es...
CIT Wed, 17 Apr 2013 01:22:27 -0000
Kommentar löschenEin guter Vietnam-Film, mit ein paar legendären Szenen, aber ich kann mich den überwiegend euporisch-positiven Bewertungen nicht uneingeschränkt anschließen. Er ist gut, keine Frage und ein Klassiker sowieso, aber das sind Platoon, Deer Hunter und Full Metal Jacket auch und ich muß zugeben, daß ich Apocalypse Now in diesem Quartett den schwächsten finde.
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Baumkopf Holzfaust Wed, 17 Apr 2013 04:21:53 -0000
Antwort löschenDie Redux-Nummer ist eine echte Nervenprobe...
movie.max Wed, 17 Apr 2013 09:00:46 -0000
Antwort löschen"Whoaaaaa!!! Nooooiiiin. 'Apocalypse Now' ist soooo geielll!!!!" - movie.max
Naja jedem seine Meinung. Demnach ist 'Platoon' ziemlich doof, 'Deer Hunter' ziemlich gut, 'Full Metal Jacket' genial und 'Apocalypse Now' ein Meisterwerk.
cpt. chaos Mon, 08 Apr 2013 13:29:01 -0000
Kommentar löschenAuf seinem düster-verstörenden Trip zu den Abgründen menschlichen Seins, begegnet Cpt. Willard (Martin Sheen), inmitten eines heillosen kriegerischen Durcheinanders, Menschen in Uniformen, die nicht minder geistesgestört sind, wie das Objekt der Begierde: Colonel Kurtz (Marlon Brando), den es zu liquidieren gilt, um dessen Schreckensherrschaft, mitten im tiefsten Dschungel, zu beenden.
Francis Ford Copolla versteht es auf eine geradezu unnachahmliche Weise, den schockierenden Filmstoff mit einer Reihe grandioser Bilder zu versehen, die von einer makellosen Kameraführung eingefangen werden.
Und so ganz nebenbei liefert Rovert Duvall die wohl beeindruckendste Vorstellung seines gesamten schauspielerischen Schaffens ab! An Zynismus kaum zu überbieten, als er während des Massakers seine Jungs zum Surfen ins Wasser schickt.
"Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen! Es riecht irgendwie wie Sieg!"
Selbstverständlich ist die Langfassung (Apocalypse Now Redux) der abgespeckten Version vorzuziehen, bei der einige wichtige Details fehlen. Dennoch verhindert die etwas langatmigere Version (immerhin 49 min. zusätzlicher Filmstoff!) eine höhere Bewertung, da vor allem das Bonusmaterial zur "französischen Plantage" eher wie filmischer Ballast wirken. In komprimierterer Form wäre es meiner Ansicht nach eine rundere Sache geworden. Aber das ist natürlich ein Klagen auf verdammt hohem Niveau!
"Apocalypse Now" zählt unabhängig davon ohne Wenn und Aber zu den herausragendsten Filmen dieser Gattung!
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JackoXL Mon, 08 Apr 2013 16:04:45 -0000
Antwort löschenWow, 8 Punkte vom Filmevernichter, selten. ;) Aber genau richtig! :D
cpt. chaos Mon, 08 Apr 2013 17:22:53 -0000
Antwort löschenIch versuche doch lediglich, durch mitunter geizige Bewertungen, die Menschheit vor allerhand Schund zu bewahren - das ist meine Mission, mach ich doch nur für EUCH!!! ;o)))
JackoXL Mon, 08 Apr 2013 17:26:25 -0000
Antwort löschenDeswegen mag ich dich auch. Der Keeper des gesunden Menschenverstands. ;)
cpt. chaos Mon, 08 Apr 2013 17:34:10 -0000
Antwort löschenJa, bei aller Bescheidenheit, aber ich bin schon ein echt dufter Typ... ;o)
Hartigan85 Mon, 08 Apr 2013 21:44:59 -0000
Antwort löschenJa, die 10 Punkte bekommen nur die allergrößten Meisterwerke vom Captain! ---> Braveheart <3
TheDrPepperPower Tue, 09 Apr 2013 08:55:24 -0000
Antwort löschen"Braveheart" höher zu bewerten als den hier ist natürlich schon etwas irre, aber ich kann den Captain schon irgendwie verstehen. "Braveheart" hat bei mir irgendwie auch schon immer einen Soft Spot getroffen.
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Hartigan85 Tue, 09 Apr 2013 09:23:06 -0000
Antwort löschenIch hab es mir da etwas einfacher gemacht, bei mir sind es beide Lieblingsfilme :-)
cpt. chaos Tue, 09 Apr 2013 09:55:41 -0000
Antwort löschenDie beiden Filme sind auch irgendwie schlecht miteinander vergleichbar, aber unabhängig davon, schrammt "Apocalypse Now" haarscharf an einer meinerseits selten vergebenen 9 vorbei - würde ich mit halben Punkten bewerten, was ich mir seit jeher verkniffen habe, wären das 8,5 Punkte! ;o)
HoBBelZ Sat, 06 Apr 2013 11:47:47 -0000
Kommentar löschender hubschrauber angriff mit musikalischer untermalung vom ritt der valküren die - legändarste szene aller zeiten. das und noch vieles mehr machen diesen film zu einem meisterwerk!
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marco.stellwag Tue, 26 Mar 2013 14:29:20 -0000
Kommentar löschenMEINER MEINUNG NACH !
Einfach nur überbewertet , zieht nicht wie er sollte und hat Längen ohne Ende , ohne wirklichen Twist , und keine Atmosphäre die mich mitreist ... Naja schade , dafür gibt es genug andere Filme ;)
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Leveler Tue, 26 Mar 2013 16:09:31 -0000
Antwort löschenDa ist unser Geschmack so ähnlich und du magst dieses Meisterwerk nicht???
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fuerchtegott Tue, 26 Mar 2013 17:43:33 -0000
Antwort löschen@marco: Ich teile deine Meinung vollends.
Irenicus Fri, 12 Apr 2013 11:30:01 -0000
Antwort löschenAha, jetzt muss also schon jeder Film einen "Twist" haben, nur weil es heutzutage aus Kreativitätsmangel ein Trend geworden ist, um schlechte/durchschnittliche Filme für das moderne, stumpfe Publikum intelligent erscheinen zu lassen? Schon traurig.
erik.stein.12 Thu, 21 Mar 2013 16:57:27 -0000
Kommentar löschenEin Meisterwerk, ein Kult-Klassiker der Filmgeschichte schrieb und der Inbegriff eines Anti-Kriegsfilms. Francis Ford Coppola´s Apocalypse Now ist eine surreale Odysee durch den Vietnam Krieg und ein Abstieg in die dunkelsten Ecken der menschlichen Seele. Der Film beschäftigt sich einerseits mit Entzweiung, Entzweiung seiner Selbst in niedere, animalische Instinkte, der Loslösung der Menschlichkeit vom Ur-Instinkt und seinem übergeordneten „Ich“, andererseits beschäftigt sich Apocalypse Now aber auch mit der amerikanischen Kriegsführung, deren Selbstverliebheit und dem American Way Of Life. Diese Hauptthemen stellt der Film gegenüber und wirft dabei Fragen auf, inwiefern das Eine mit dem Anderen einhergeht und ob eine erfolgreiche Kriegskampagne evtl. Maßnahmen und Schritte erfordert hätte, die niemand willig gewesen wäre in die Tat umzusetzen und das Scheitern im Vietnam Krieg sozusagen vorprogrammiert war und im Ursprung der amerikanischen Mentalität/Kriegsführung zu finden ist.
Dieses schwierige Unterfangen und eine äußerst komplizierte Umsetzung wird bei Apocalypse Now nicht mit dem Holzhammer betrieben, sondern mit vielen, kleinen Versatzstücken peu à peu über den gesamten Film vorangetrieben, hin und wieder fast schon in Nebensächlichkeiten behandelt und findet in einem Finale der Superlative seinen krönenden Abschluss.
Einmalige Schauspieler, ein episches, authentisches Setting, geniale Filmmusik, eine faszinierende tonale Begleitung, eine superbe Story, atemberaubende Kamera- und Schnittarbeit und sehr gute Dialoge runden dieses Meisterwerk perfekt ab und lassen aus meiner Sicht keinerlei Spielraum für Kritik.
Review der Full Disclosure Blu Ray unter:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/03/apocalypse-now-full-disclosure-blu-ray.html
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White_Tip Thu, 21 Mar 2013 01:54:50 -0000
Kommentar löschenNun also doch: "Lieblingsfilm", da er einer der wenigen Filme ist, die mir schlaflose Nächte und endloses Kopfzerbrechen bereiten. Kaum ein Werk ist stärker und intensiver. Die Redux Fassung wird immer wieder zur Zerreißprobe für meine Nerven.
Die Doku "Hearts of Darkness" zeigt nur noch mehr, wie wahnsinnig "Apocalypse Now" und seine Macher waren. Unglaubliches Stück Film.
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Cocozzippel Wed, 20 Mar 2013 20:29:40 -0000
Kommentar löschenLetztes Jahr, als dier Schule sich dem Ende neigte, mussten wir im SoWi-Hängerkurs ein Projekt bei unserem Lehrer einreichen, weil wir ja mit Abi nicht schon genug zu tun hatten. Bei der Besprechung mit ihm fand er das Thema irgendwas mit dem Vietnamkrieg gut und fragte uns, ob wir denn nicht schonmal FIlmanalysen gemacht hätten und es gebe da ja diesen Anti-Kriegs-Film "Apocalypse Now", den könnten wir doch als Projekt analysieren. Im geistigen Delirium haben wir einfach zugestimmt und dann am nächsten Wochenende an einem Abend eben diesen Film reingezogen.
Am Ende des Films prangte dann der wundervolle Hinweis REDUX und das hat man dem FIlm auch angemerkt, denn all die zusätzlichen Szenen habend en FIlm unnötig in die Länge gezogen.
Der genialste Teil des Films ist natürlich der Überfall auf das Dorf untermalt von Ritt der Walküren und Lieutenant Colonel Killgore... Der Trip auf dem Boot ist auch sehr bedrückend und das Ende mit Brandos Monolog auch genial, nur eben diese zusätzlichen Szenen sind für meinen Geschmack etwas zu zäh.
Und obwohl oder vielleicht weil ich mich ja nun etwas intensiver mit diesem FIlm auseinandergesetzt habe, finde ich ihn im Großen und Ganzen wirklich sehr gelungen.
Für den Film einen Dank an unseren Lehrer, für seine grenzdebile Benotung meine Abscheu!
"Apocalypse Now" ist von den drei bekannten Antikriegsfilmen sicher der beste.
Wer ihn nicht kennt, sichten, aber ind er normalen Fassung. Wer ein Filmanalyseprojekt sucht, sollte auch zu "Apocalypse Now" greifen, sehr ergiebig ;)
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gavitt Sat, 02 Mar 2013 13:55:41 -0000
Kommentar löschenVorweg erstmal, der Kommentar bezieht sich auf die Redux-Fassung.
Welch große Erwartungen konnte man nicht an den Film stellen. Empfehlung von Moviepilot 9, Kritiker Rating 8,6, Community-Rating 7,8, IMDB 8,6, zahllose Rezensionen, die den Film als einen der größten, wenn nicht als den größten Anti-Kriegsfilm aller Zeiten beschreiben.
Und das soll er also sein, begann ich ab der Hälfte des Films zu denken. Der Anfang bis es mit dem Patrouillenboot alleine weitergeht, kann noch als sehr gelungen bezeichnet werden. Aber auch hier schon ist mir die Grenze zwischen Satire(der Colonel, der während des Gefechts surfen gehen will) und wahrem Kriegsfilm(die Rücksichtslose Erorberung des Dorfes) zu schwammig. Nun lässt sich natürlich sagen, genau das macht eben die Genialität aus, den Irrsinn mit der brutalen Härte des Krieges mit dessen Irrsinn zu vermischen. Aber schon hier gibt es für sich genommen Vertreter ihres Fachs, die es meines Erachtens deutlich besser machen. Man denke etwa an Dr.Strangelove als phantastisch abstruse Kriegssatire oder Letters from Iwo Jima als schonungslosen "reinen" Kriegsfilm. Und genau dieser Eindruck zieht sich durch den gesamten Film. Man ist zu untentschlossen, was es denn nun sein soll. Die Story pendelt zu sehr hin und her. Von der Schlacht an der Brücke bis hin zu Pfeilbeschuss durch Ureinwohner oder Leuchtspurmunition, die ob ihrer Treffgenauigkeit wohl durch Sturmtruppler verschossen zu sein worden schien, über eine französische Großfamilie die sich seit Jahren wem auch immer widersetzt bis hin zum finalen Punkt der Reise. Dort wartet er also nun, der so lang gesuchte Colonel Kurtz. Warum man ihn nicht gleich aus der Luft oder mit einer größeren Truppe, sondern lieber im zweiten(!) Versuch durch eine Einzelperson, zu töten versucht, sei mal dahingestellt. Die Szenen im Lager sind es jetzt, die so oft und so hoch gelobt wurden, die den Irrsinn des Krieges anhand der Protagonisten am besten darstellen? Vielleicht hab ich irgendetwas nicht verstanden oder etwas übersehen, aber mir kam das Ganze konstruiert und vorhersehbar vor. Letztendlich traut man sich kaum, ob der ganzen herausragenden Bewertungen die 9 nicht zu geben. Insgesamt hat der Film aber einfach an zu wenigen Stellen richtig gefesselt, dadurch bleibt er immernoch ein guter Film, nur eben kann er für mich nicht ganz oben mitspielen.
War die Erwartungshaltung womöglich zu groß? Ich weiß es nicht. So richtig kann ich mir einfach nicht erklären, warum dieser Streifen so hoch eingeschätzt wurde. Möglicherweise sollte man es einfach nochmal mit der kürzeren Kinofassung versuchen.
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Boris96 Mon, 01 Apr 2013 15:38:14 -0000
Antwort löschen100%-ige Zustimmung!
razcal Sun, 24 Feb 2013 09:16:17 -0000
Kommentar löschennaja was wollte man schon erwarten von so einer alten schmonzette. das ist mehr ein kunstfilm als ein kriegsfilm. sämtliche charaktere sind irgendwie verrückt und martin sheen , der seinem sohn charly verdammt ähnlich sieht, glotzt dauernd grenzdebil in der gegend rum. man hat das gefühl man würde ein alptraum durchleben in dem man rennen will , sich aber nicht bewegen kann. was sollten eigentlich dauernd diese bunten rauchbomben überall? das hat mich vermutlich am meisten genervt. anfangs war der film extrem nervig, dann als die charaktere vorgestellt wurden, wurde er interessanter und dann ab der hälfte des films gings kontinuierlich bergab. ich kann diesen film niemanden empfehlen der alte filme genauso hasst wie ich.er ist langweilig , nervtötend und die atmo scheint dem pubertären hirn eines lollisüchtigen kindes entsprungen zu sein.
jede waschmaschine im vollwaschgang ist wirklich interessanter
freak out
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gaffi Wed, 06 Mar 2013 23:18:16 -0000
Antwort löschenhehe bis zu dem satz mit dem traum dachte ich mir, dass der film dann doch alles erreicht hat, was er wollte.. oder nicht? ; )
ulright12 Fri, 29 Mar 2013 12:29:22 -0000
Antwort löschenBitte bewerte nie wieder einen Film.
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razcal Tue, 02 Apr 2013 03:59:44 -0000
Antwort löschensry den gefallen kann ich dir nicht tun. ich bewerte für leute meines schlages die filme aus spass an dem spannungsbogen schauen und nicht um sich in dummdreisten kollektiven zu elitisieren
BrittaLeuchner Thu, 11 Apr 2013 12:07:56 -0000
Antwort löschen@ razcal: "ich bewerte für leute meines schlages die filme aus spass an dem spannungsbogen schauen und nicht um sich in dummdreisten kollektiven zu elitisieren" ... dafür gibts ne Freundschaftsanfrage! :) Herrlich!Aber keine Sorge: ich bin nicht immer "freund"lich ;) ... Und auch wenn das eine rhetorisch sehr spaßmachende Formulierung von Dir war (thumbs up for this!), und ich liebe es wenn Leute Spaß an Schlagfertigkeiten haben, so ist es natürlich trotzdem eine sehr starke Verallgemeinerung, über die wir mal diskutieren sollten, wenn ein bisschen Zeit da ist. Ansonsten ziehe ich hier in deiner Bewertung mit. Und wenn du schon Apo schwierig findest, solltest du unbedingt mal "Der schmale Grat" schauen. Den hab ich aus selbigen Gründen wie du sie hier anführtest leidenschaftlich unsachlich verrissen :D
beast667 Thu, 21 Feb 2013 11:01:38 -0000
Kommentar löschenApokalypse Now stinkt. Er stinkt gewaltig. Und das ist auch sehr gut so. Kein rosa Wölkchen, nur duster. Genial......... Auch hier sei gesagt: Kinofassung ist besser. Redux war mir zu lang.
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Dahmer Thu, 21 Feb 2013 11:17:32 -0000
Antwort löschenJa fand die Redux Fassung auch nicht gut! Ansonsten ein Meisterwerk,Marlon Brando kann einem echt ne scheiß Angst einjagen,herrlich inszeniert :-)
Schleckenslord Sun, 10 Feb 2013 10:57:55 -0000
Kommentar löschenVor 2 Tagen war ich bei einer 8, gestern bei einer 9, heute bei einer 10. Der Film wirkt unglaublich nach.
Aber die Kuh... die Kuh...
(Kann ich als Vegetarier nicht gutheißen.)
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Neddie Sun, 10 Feb 2013 00:54:33 -0000
Kommentar löschenErste Hälfte ist super. Hatte schon dran gedacht dass wird eine 8-8.5. Dann geht es leider den Bach hinunter, Ende ist sehr schwach (das hat eig nur 1 Punkt verdient, weil es einfach nur eine totale Wende ist und nicht mehr wirklich um den Krieg geht) minus 1 Punkt Abzug für die echte Kuh ergibt 3.5. Hätte Herr Coppola das Ende wie in Platoon richtig gut abgerundet wärs bei 8 geblieben, so aber leider nicht.
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White_Tip Thu, 21 Mar 2013 01:58:34 -0000
Antwort löschenSchau die Doku über den Film ;) Da erklärt der Irre Coppola wieso er eben kein "Platoon" Ende wollte, was auch eigentlich konsequent ist.
Jek-Hyde Wed, 06 Feb 2013 20:27:50 -0000
Kommentar löschenApocalypse Cow.
Scheiße man, was soll ich davon halten? Ich liebe die Musik, ich liebe die Schauspieler, ich liebe eigentlich den Film, wäre da nicht diese Kuh. Ich meine, ist sie echt? Ist sie nicht echt? Es sieht verdammt echt aus, aber sie blutete kaum, ich meine, wenn die so eine Kuh mit einer Machete fast halbieren, dann suppt das doch eigentlich ordentlich! Die Szene frisst sich in mein Gehirn! Ich will den Film lieben! Er ist eigentlich eine 10/10, aber diese Kuh?! Ich weiß nicht ob sie echt ist! Und wäre sie echt, könnte ich damit leben? Konnte ich den Film dann noch mögen? Wurde sie extra für den Film geschlachtete, kann man so einen Tiersnuff rechtfertigen? Kann man Snuff überhaupt rechtfertigen? Ist die Szene aus einer Dokumentation entnommen? Macht es das dann etwa besser? Nirgendwo eine Antwort, nirgendwo! Bitte, helft mir Leute! Ist die Kuh echt? Könnte ich damit leben, dass sie extra für den Film geschlachtet wurde? Will ich die Antwort wirklich wissen? Ich weiß es nicht...ich weiß es nicht...ihr müsst es mir sagen, denn ich weiß es einfach nicht.....
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Brissenden Fri, 08 Feb 2013 11:05:55 -0000
Antwort löschenLaut Internet-Quellen war die Kuh echt. Ein offizielles Statement konnte ich aber nicht finden.
Aragorn II Fri, 08 Feb 2013 20:26:23 -0000
Antwort löschenthe cow is a lie
Jek-Hyde Sat, 09 Feb 2013 15:13:16 -0000
Antwort löschen@Brissenden: Ja, das ist eben was mich stutzig macht. Überall diskutieren Tierschützer über irgend eine Schlange aus Freitag der 13 oder so, oder über die Hunde im Amores Perrors(hoffe richtig geschrieben:-P) und niemand bemerkt die Kuh (genauer Wasserbüffel) in Apocalypse „Cow“. Warum fällt das keinen Schwein auf. Ich habe gehört dass es ein Stück aus einer Dokumentation sein soll, aber sicher ist nichts. Da fragt man sich doch, hält da einer Infos zurück um den Film nicht zu schaden, oder sind wirklich alle so blind und ignorant, dass es keinen Interessiert? Dank trotzdem für die Antwort.
@Aragorn II: lie? Wie jetzt, die Kuh ist eine Lüge? Also nicht echt? Sah verdammt echt aus? Bitte führe doch diene Antwort etwas genauer aus, denn sie ist doch in ihrer Verständlichkeit schon fast wie ein Lynchfilm.
Aragorn II Sat, 09 Feb 2013 17:06:45 -0000
Antwort löschenoh meine antwort war nur eine kleine anspielung auf portal (the cake is a lie), ich hab keine ahnung ob sie echt war oder nicht^^
Brissenden Sat, 09 Feb 2013 17:52:43 -0000
Antwort löschenHab mir die Szene jetzt nochmals angeschaut und über die Echtheit der Kuh hab ich eigentlich überhaupt keine Zweifel. Die Angemessenheit der Szene ist wiederum eine andere Frage. Bedenkt man die grausamen Monologe kurz zuvor ("We left the camp after we had inoculated the children for polio, and this old man came running after us and he was crying. He couldn't see. We went back there, and they had come and hacked off every inoculated arm. There they were in a pile. A pile of little arms. And I remember... I... I... I cried"
oder "We train young men to drop fire on people, but their commanders won't allow them to write "fuck" on their airplanes because it's obscene!") und berücksichtigt man die ganze Szene (Musik: The Doors "The End" und die parallele Ermordung Kurtz' mit den letzten Worten "Das Grauen! Das Grauen"), dann schadet der Snuff der Authentizität des Filmes absolut nicht, sondern unterstreicht die ganze Idee des Films nochmals.
Das ist natürlich keine Rechtfertigung und die Notwendigkeit dieser Aufzeichnung ist damit auch noch nicht geklärt.
Ich rede hier bewusst von der Aufzeichnung der Schlachtung, nicht von der Schlachtung selbst. Einige Stimmen im Internet vertreten die Ansicht, die Kuh wäre ohnehin geschlachtet worden, ob mit oder ohne Kamera. Andere halten es für eine Szene aus einer Doku. Quellen kann natürlich niemand nachweisen. Ich selbst halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Kuh ohnehin geschlachtet und verzehrt worden wäre.
Somit kann man Francis Ford Coppola nur noch vorwerfen, dass er seine "Machtposition" als Regisseur missbrauchte, indem er eine äußerst obszöne Szene aufgezeichnet und in den Film hineingeschnitten hat. Der Zuschauer ist machtlos und wird zum hinsehen gezwungen. Aber um nochmals auf das obengenannte Zitat zu kommen. Wir halten Millionen Tiere in engsten Räumen, stopfen Sie voll mit Medikamenten, beruhigen unser Gewissen, indem wir Tiere "betäubt und schmerzfrei" schlachten lassen und dann regen wir uns auf, wenn wir solch eine Szene zu sehen bekommen? Weil es obszön ist? Ich nehme an, es geht dir um die Tötung, nicht um die Art der Tötung. Oder wäre es dir lieber gewesen, wenn man die Kuh zuvor betäubt hätte? Dann lass dir gesagt sein, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung immernoch ohne jegliche Betäubung schlachtet. Tag für Tag.
Mein Fazit zu der Szene: Bei der aufgezeichneten Tötung handelt es sich eher um eine Schlachtung, da das Fleisch sehr wahrscheinlich zum Verzehr vorgesehen war. Aus diesem Grund ist es problematisch, die Szene als einen Snuff zu bezeichnen. Wikipedia definiert einen Snuff als eine " filmische Aufzeichnung eines Mordes [...], der in rein kommerzieller Absicht zur Unterhaltung des Zuschauers begangen wurde", was in diesem Fall nicht ganz zutrifft.
Letztendlich kann man sich selbst fragen, ob die Schlachtung nicht doch so gut mit der ganzen Schlussszene des Films harmonisiert, indem er den Zuschauer aufs äußerste schockiert, sodass man ihre Verwendung im Film sogar befürworten kann.
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Neddie Sun, 10 Feb 2013 00:46:04 -0000
Antwort löschenHabe heute den Film auch gesehen und war auch sehr empört über diese Szene. Hab auch auf 3-4 Seiten gelesen, dass es sich um eine echte Kuh handelt. Finde sowas aber total Fehl am Platze sowas in einen Kriegsfilm zu zeigen. Dass -zig Tausend Tiere am Tag geschlachtet werden ist mir bewusst. Ich habe jedoch kein Verständnis dafür, ohne guten Grund so etwas in einen Kriegsfilm aufzunehmen. Sowas schadet erstens der Qualität des Filmes (jedenfalls in den Augen jener Menschen, denen Tieren nicht am Arsch vorbeigehen), zweitens spiegelt sich mal wieder die totale Unnötigkeit darin wieder (Herr Copola hat wohl noch nie was von gestellten Szenen gehört) und dass drittens wohl die meisten Menschen denken, dass es eine besondere "Filmästhetik" mit ich bringen soll und dabei vergessen, dass es nicht wirklich angemessen ist.
Jek-Hyde Fri, 15 Feb 2013 22:40:35 -0000
Antwort löschen@Brissenden: Naja, ehrlich gesagt, weiß ich nicht genau worum es mir geht. Es stört mich. Mir gefällt der Film und diese Szene stört den Genuss. Was ich gehört habe ist dass sie wahrscheinlich wirklich so oder so geschlachtet worden wäre, der Eingeborenen, wegen, die so ein Fest gefeiert haben und Copola hats aufgenommen, zumindest ging mir das so aus Hard of Darknis hervor. Aber ich finde merkwürdig, dass die Kuh so wenig blutet, ich meine die köpfen das arme Vieh fast und trotzdem sieht man kaum Blut, wenn ich mich erinnere wie man selbst blutet, obwohl man nur einen winzigen Kratzer hat? Ich kann dir recht geben, ja dass stimmt schon, es ist wohl damit wirklich kein Snuff.
Die Frage ist also, wie kann Copola das rechtfertigen? Nehmen wir mal als gegem, dass es wie oben beschrieben war, die Kuh so oder so verreckt wäre und Copola dachte: „Wenns eh passiert, dann nehme ichs auf, das wird alle Schocken und ihnen die Dramatik vor Augen führen.“
Ich gebe zu, ich habe mir (wobei ich mich schon ein wenig schäme) den Film in der SteelEdition gekauft, mit Bonus, Hard of Darknis, der Kino und der Redux Fassung. Dummerweise versprach ich mir vom Bonus und von der Redux wohl eine Antwort. Andererseits konnte ich einfach nicht wiederstehen, ausgenommen der Szene ist der Film so gut. Aber dass ist nicht was ich sagen will. Ich will sagen: Es leiden genug Tiere und wenn diese möchte gern Naturschützer wirklich von ihrer Sache überzeugt wären würden sie nicht nur Missstände filmen sondern was tun (was genau möchte ich nicht unbedingt hinausposaunen, meine Ansichten über recht und Unrecht sind schließlich meine), also ist es wirklich so, dass ein totes Tier mehr oder weniger nicht schadet? oder sollte man lieber Schadensbegrenzung tun, weil man mehr nicht tun kann? Aber muss Copola mir den Film vermiesen, indem ich jedes mal niedergeschlagen nach dem Ende bin? Ja, ICH bin niedergeschlagen. Dass ist sehr mies, aber das ist so. Wenn wir etwas leiden sehen, dann möchten wir ihm ja nur helfen, weil es uns selbst dann besser gehen würde, traurig aber wahr, wir sind schon so ein doppelmoraliger Haufen. Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, wie ich mein Gewissen beruhige, ob ich es überhaupt beruhigen soll?
Fedkek2 Sun, 06 Jan 2013 15:31:21 -0000
Kommentar löschenDen Film hab ich mir vor einpaar Tagen zum ersten mal angesehen (Redux Version) hatte gar keine Erwartungen, wusste nicht einmal wer mitspielt, nur das es ein Kriegsfilm ist und ich muss sagen das er mir gefallen hat, vor allem die Kamera Einstellungen, da waren viele "magische" Momente dabei, sehr schöne Aufnahmen. *SPOILER* Hätte niemals damit gerechnet das die Hauptakteure 2/3 des Films in dieser Nußschale verbringen werden, war aber unterhaltsam. Die Passage mit den Franzosen fand ich total überflüssig und nicht passend zum Rest des Films, vor allem weil Martin Sheen kaum gesprochen hat. Was ich auch net so dufte fand war das Sheen sich bei Brando sofort ausgeplaudert hat, ich mein der Typ ist durch die Hölle gegangen um sein Auftrag erfüllen und dann sowas, klar hat er angefangen ihn immer mehr zu bewundern aber trotzdem, unlogisch ist auch das sie durchs Kriegsgebiet in Vietnam fahren wenn sie von Kambodscha aus viel leicher an ihn dran kommen hätten können.
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