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Taking Woodstock - Kritik
US 2009 Laufzeit 121 Minuten, FSK 6, Komödie, Musikfilm, Kinostart 03.09.2009
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Kritiken (15) — Film: Taking Woodstock
SiameseAlex: SiameseMovies
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Zusammenfassend nunmal wirklich eine gelungene Gratwanderung zwischen verzaubernder Melancholie und bitterem, kapitalistischem Beigeschmack, welche den geneigten Zuschauer wählen lässt zwischen dem Festival als Vermittlung von friedlicher Toleranz der Liebe willen einerseits, sowie dem Festival als pseudo-tolerante Instanz für die Verwirklichung eines eigentlich kapitalistischen Gedankenguts andererseits – wie man es nun deutet, die von Regisseur Ang Lee in Szene gesetzte Gegenüberstellung ist geglückt und verwirklicht sich in der Perspektivübernahme des Protagonisten als einen verantwortungsbewussten Schirmherr, der schließlich selbst von dem Gefühl ergriffen wird, das eine ganze Generation prägte und bis heute nicht an Aktualität eingebüßt hat.
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anschom Sun, 09 Jan 2011 14:39:09 -0000
Antwort löschensehr schön!
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Regisseur Ang Lee (Brokeback Mountain, Tiger and Dragon) verzichtet darauf, die Musikerauftritte in Woodstock zu zeigen. Sein langjähriger Drehbuchautor James Schamus verarbeitet in dem Drehbuch die Erinnerungen des echten Elliots, verändert sie jedoch. Es geht Lee und Schamus nicht um eine Rekonstruktion der Ereignisse, auch nicht um eine kritische Betrachtung des Festivalgeschehens mit Drogenexzessen, Verletzungen, schlechter Versorgung und schrecklichen Wetterbedingungen. Nicht, daß diese Dinge ausgeblendet werden, aber alles, was Lee zeigt, steht unter dem Thema der Liebe, der Freiheit, der Gemeinsamkeit. Taking Woodstock ist eben kein Film über das reale Festival, sondern über die Bedeutung und den Zauber, den es später, bis heute, innehat. Der nostalgische Blick machte Woodstock zu dem, was es heute ist. Es ist der Inbegriff für alles Positive der Hippiekultur. ...
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenVor 40 Jahren fand das legendäre Musikfestival Woodstock statt, das quasi für die gesamte Hippie-Bewegung angefangen mit den 68ern bis hinein in die siebziger Jahre stehen kann. Dass zum Jubiläum ein Film über jenes Festival in die Kinos kam, wurde von den Medien natürlich wärmstens aufgenommen. Und plötzlich stellt sich – zumindest für die Öffentlichkeit – heraus, dass nach vier Jahrzehnten ja doch alles ein wenig anders war, wie man es zuvor gekannt hat.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenNachdem sich der gebürtige Taiwaner Lee bereits erfolgreich am amerikanischstem aller Genres, dem Western, versucht hat, bringt er nun ein Stück US-Geschichte auf die Leinwand, das sich ins Bewusstsein einer ganzen Generation gebrannt hat. Seine Chronologie der Ereignisse zeichnet sich dadurch aus, dass ihm das Drumherum wesentlich wichtiger ist, als die Konzerte selbst. Die Menschen und Schicksale und die haarsträubenden Ereignisse, die hinter dem Festival stecken, aber vor allem die Atmosphäre dieser „3 days of Love & Peace“ einzufangen gelingt ihm glänzend.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenSo verschieden seine Filme auch waren, Regisseur Ang Lee hat sich noch keinen Ausrutscher geleistet – und die geniale Komödie „Taking Woodstock“ bricht bestimmt nicht mit dieser Serie. Die Erwartungen müssen jedoch entsprechend angepasst sein. Dies ist sehr leichtes Material und, ungewöhnlich für einen Ang Lee-Film, spielt nicht jeder im Ensemble im gleichen Universum, geschweige denn in derselben Geschichte.
Auf der anderen Seite: es macht einfach Spaß.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Taking Woodstock» bricht einen legendären Anlass auf eine persönliche Ebene herunter, verliert aber gerade durch die provinzielle Inszenierung an Faszination.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAng Lee liefert mit “Taking Woodstock” ein unglaublich relaxten Fluff-Film ab, der zu keinem Zeitpunkzt wirklich mehr will, als die Idee von Woodstock, die nostalgische Traumblase und die besondere Stimmung der späten 60er Jahre, der Friendsbewegung und der Hippies zu erinnern. Und wie jede nostalgische Reminiszenz, so ist auch hier viel Verklärung und wohl ein guter Schuß Idealisierung dabei.
Was absolut egal ist, denn Lee gibt nie vor eine kritische Aufarbeitung liefern zu wollen oder gänzliche neue Sichtweisen eröffnen zu wollen. Er ist Kurator einer Idee von Woodstock, deren Ideale durchaus erinnernswert sind.
Taking Woodstock funktioniert als das was er ist und sein will, als leichte sehr liebenswerte Komödie, die gekonnt mit einem historischen Event und der leicht verschobenen Perspektive darauf spielt und nebenbei eine fast wahre Geschichte über die Organisatoren und die kleine Stadt Bethel erzählt, die durch die Invasion von einer halben Million Hippies dauerhaft verändert wurde und ihren Platz in den Geschichtsbüchern fand.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Dadurch betont der Film ebenso clever wie einfühlsam, dass Woodstock nicht nur ein ausgedehntes Musikereignis voller bekiffter Hippies war, sondern mehr als das, eine große Zusammenkunft verschiedener, gegensätzlicher, ulkiger Persönlichkeiten voller bizarrer Situationen, denkwürdiger Momente und ungewöhnlicher Erfahrungen. „Taking Woodstock“ ist Coming-of-Age- ebenso wie Coming-Out-Geschichte, Emanzipationskomödie und Initiationsfilm, Familienmelodram und Musikhommage zugleich. Und dennoch inszeniert Lee diese Zeitgeistepisode mit unbeschwerter Hand und von beachtlichem Unterhaltungswert. [...]
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenAng Lee kratzt nicht am Mythos und erfindet das Genre Kostümkomödie nicht neu. Dass sie Teil einer gigantischen Marketingmaschine werden sollten, haben die Festivalbesucher/innen nicht gewusst, und es hat sie auch nicht interessiert. Auch Lee hielt es für angebrachter, das Ereignis zu zelebrieren als zu hinterfragen.Die Musik dazu will heute niemand mehr haben, die schrille Mode höchstens alle paar Jahre beim nächsten Revival. Lee weiß das und präsentiert seinen Film nicht als endloses Gitarrensolo mit störenden Feedbacks, sondern als kompakten, gut durchkomponierten Popsong mit harmonischem Ausklang. Das ist historisch nicht ganz korrekt, aber als Annäherung an ein Lebensgefühl doch eine ganze Menge.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenDie Geschichte hinter dem vielfach verklärten Megaevent der Hippie-Ära besitzt auch ohne den Aufmarsch der musikalischen Helden genügend Witz, Charme und schräge Charaktere, um ein neues Licht auf das Festival zu werfen. Um eine Zeit lebendig werden zu lassen, wie sie wohl nie wieder kehren wird. Nein, Taking Woodstock ist beileibe kein Aufguss alter Dokumentationen über Woodstock, sondern eine intelligente, auf den Punkt gebrachte Beschreibung schillernder Figuren, die das Festival zum Hunderttausenden bevölkert haben.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenLees Film fängt die heitere Stimmung und schlammbesudelten Gesichter der Menge gut ein, aber verfehlt die Widerklänge der Revolution einer Gegenkultur, die diese vielen Ungewaschenen zu dieser Farm spülte.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenRegisseur Ang Lee hat nur eine [Woodstock-Geschichte] für Taking Woodstock ausgesucht, ein sorgfältig ausgearbeitetes und schmerzhaft authentisches Porträt einer Zeit und eines Orts, welches abwechselns mitreissend und intim ist, gestochen und schmerzhafz, lustig und platt, emotional und emotionslos. Eine frustrierende Komplikation eines Films mit einer sich hinstreckenden Handlung und großem Ehrgeiz - und einigem großartigem Schauspiel - die genauso oft stolpert wie dahinsegelt.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDas legendäre Woodstock-Konzert feiert seinen 40. und neben einer ganzen Reihe von CD- und DVD-Kompilationen kommt nun auch ein Spielfilm zum historischen Ereignis in die Kinos. Gedreht hat ihn „Brokeback Mountain“-Regisseur Ang Lee, aber das Festival an sich bildet hier nur die Hintergrundkulisse, zu sehen oder zu hören ist von ihm wenig.
Im Mittelpunkt des Films steht vielmehr Elliot Teichberg (Demetri Martin), der das Festival erst möglich machte, dies allerdings eher zufällig. Elliot lebt im Örtchen Bethel im US-Bundesstaat New York, wo seine Familie ein kleines Motel betreibt. Dies steht jedoch trotz Elliots rührigen, aber leider auch etwas weltfremden Bemühungen, Gäste anzulocken, vor der Pleite. Was zu einem nicht ganz geringen Teil auch an Elliots grantiger Mutter (wunderbar griesgrämig: Imelda Stauton) liegt, die es mit ihrer unfreundlichen Art mühelos schafft, jeden noch so gutmütigen Gast zu vergraulen. Als der Nachwuchs-Motelier Wind davon bekommt, dass einem groß angekündigten…
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenAlle Zutaten zu einem bedeutenden Film schien auch Ang Lees Taking Woodstock zu haben. Dieses Mal irritiert Lee Erwartungen jedoch durch seinen sardonischen Zugang zu einem der Denkmäler der Gegenkultur. Anstatt eine Rekonstruktion des Festivals zu leisten, weicht Lee auf eine mild komische Familiengeschichte aus, die im Tonfall an seine frühen taiwanischen Filme erinnert.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWir sehen love-ins und entrüstete Altvordere, Geschäftemacherei und Cops mit Blumen im Haar, und wir sehen jede Menge Drogenkonsum (dessen ungeteilt positive Darstellung in einem Film der Jetztzeit die größte Überraschung ist). Lee bekommt das große Panorama in den Griff, obwohl er dem Bild, das von Woodstock in der kollektiven Erinnerung existiert, wenig Neues hinzuzufügen hat. Doch bei den Dutzenden von Figuren, die eine Rolle spielen, und bei den Tausenden, die im Hintergrund zu dirigieren sind, bleibt Lees Stärke auf der Strecke. Nie haben wir zuvor einen Ang Lee gesehen, dessen Charaktere so stereotyp, teilweise sogar Karikaturen ihrer selbst waren.
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Kommentare (47) — Film: Taking Woodstock
CyberExistenz Tue, 21 May 2013 00:50:45 -0000
Kommentar löschenGanz netter Film, der sich in der Menge seiner Figuren und Geschichten zu verlieren scheint.
Es gibt einen Haufen an Themen und Subplots die angeschnitten, aber nicht zuende behandelt werden. Insofern beweist der Film, daß es nicht immer die Ultima Ratio ist, einen historischen Stoff haargenau so umzusetzen, wie er einem vermittelt wird. Der Streifen wirkt tatsächlich wie ein filmgewordener Schwank Elliot Tibers. Wenig strukturiert und oberflächlich.
Was der Regisseur mit den 'Comic- Panelen' bewirken wollte bleibt mir schleierhaft. Vielleicht sollte die Chaotik der Situation dadurch verdeutlicht werden. Wenn dies die Intention war, gelang das mehr schlecht als recht. Ich fands einfach nur extrem nervig und störend. Zum Glück ist dieses Stilmittelchen dann auch genauso schnell verschwunden wie es aufgetaucht war.
Hinzu kommt, daß jeder Anflug von Hippie- Romantik an mir abperlt, wie sonst nur wenig anderes. Im Gegenteil, stellen sich mir, bei jeder Verklärung dieser sinnfreien Bewegung die Nackenhaare auf. Deswegen, und wegen der oben genannten Mängel, bekommt der Film nur böse 5 Punkte von mir.
Gottverdammte Hippies.
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Freidenker Mon, 20 May 2013 10:16:14 -0000
Kommentar löschenDie von Euch,die sich vor allem für Woodstock als Musikfestival interessieren,sind mit Michael Wadleighs gleichnamiger Dokumentation sicher besser bedient.
In Ang Lees "Taking Woodstock" geht es nämlich in erster Linie um die Erinnerungen des Elliot Tiber,der maßgeblich daran beteiligt war,das Woodstock überhaupt stattfand.
Die Idee Woodstock mal von dieser Seite zu betrachten,ist eigentlich recht interessant und auch im großen und ganze gut von Ang Lee umgesetzt.
Der Film beinhaltet dabei eine gute Prise Humor,ordentliche Darsteller und viel Respekt gegenüber der Hippie-Kultur.
Leider gibt es jedoch auch den ein oder anderen Kritikpunkt,wie die teils doch recht überzeichneten Charakter,wie Vilma oder Elliots Eltern.
So ist "Taking Woodstock" unterm Strich nur guter Durchschnitt,den man sich aber dennoch ruhig mal ansehen kann.
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ProsperDune Sat, 20 Apr 2013 18:12:14 -0000
Kommentar löschenAng Lee, Ang Lee, Ang Lee, vor dem Film, während des Films, nach dem Film, ich denke nur Ang Lee, Ang Lee, Ang Lee, aber das soll -- Ang Lee -- nicht heißen, dass alles, wo Ang Lee -- ANG LEE! -- draufsteht, automatisch anGENIALee ist, was wär' ich denn (WAS wäre ANG LEE denn...), wenn ich jeden Film lediglich danach beurteilen würde, welcher Name (z.B. Ang Lee) draufsteht (...wenn Ang Lee keine guten Filme machen würde), das wär' so, als wäre alles (auch jeder Scheiß und Schmerz) heilig in der Welt, weil Gott (aka Ang Lee) sie geschaffen hat (vielleicht). Ang Lee ist kein... ähm... ke-ke-ke-ke-ke-kei-kei-keiiiiiiii ---ein Gott. Preiset ANG LEE! Halleluja!
Wie auch immer: Ich mag Ang Lee, ich mag seine einfühlsam erzählten Geschichten mit ihren nachvollziehbar-menschlichen Figuren... und ja, auch ohne Ang Lee ist "Taking Woodstock" ein toller Film. (Er ist ja auch von Ang Lee.) ;)
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Selbstverständlich kann ich diesen Kommentar jetzt nicht mit einem Punkt, einem anderen Satzzeichen oder einem aus mehreren Satzzeichen zusammengesetzten Gesicht enden lassen. Er muss enden mit einem... Ang Lee
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mariega Sat, 20 Apr 2013 21:31:48 -0000
Antwort löschenKeine ANGst, LEE ist gut :)!!!
ProsperDune Sun, 21 Apr 2013 08:53:17 -0000
Antwort löschenANG LEE :)
zmpfl Mon, 08 Apr 2013 08:12:55 -0000
Kommentar löschenGrandioser Film, der die Stimmung zur damaligen Zeit gekonnt einfängt und verdammt Bock auf's nächste Festival macht :D
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Wu-Tang-Sven Sat, 19 Jan 2013 13:47:36 -0000
Kommentar löschenernst und harmonisch ist der Film. Kein weiterer Kommentar nötig
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arnd1964 Sat, 10 Nov 2012 14:04:34 -0000
Kommentar löschenWas für ein wunderbarer Film, habe ihn zweimal gesehen, ich hätte ihm Oscars verliehen! Ein Blick hinter die Kulissen für alle, die mit dem Spirit von Woodstock was anfangen können.
Absolut lesenswert ist das Buch, das Ang Lee als Vorlage diente, aus dem er leider einige persönliche Abgründe, Künstlergeschichten und den schwulen Hintergrund für den Film entfernt hat.
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Amadis Sun, 23 Sep 2012 09:10:06 -0000
Kommentar löschenMan darf nicht mit der Erwartungshaltung, nun einen Film über das Woodstock-Konzert zu sehen, an dieses Werk herangehen, sonst wird man grenzenlos enttäuscht sein von dem Streifen.
Was hier erzählt wird, ist , wie es entstanden ist. Also die ganze Vorgeschichte. Wie aus einem ländlichem Provinzkaff plötzlich der Mittelpunkt der (Hippie)-Welt wurde. Und das ist wirklich spannend und erzähltechnisch hervorragend gemacht. Ang Lee versteht es die Zuseher mitten ins Geschehen zu stossen und das völlig verrückte Treiben bis hin zum LSD-Flash gekonnte zu inszenieren. Auch der stetige Wechsel vom 1:85 Format zum fiktiven 4:3 Super-8-Wackelbild gibt dem ganzen eine dokumentarische Note, die das ganze noch realistischer macht. Für mich ein weiterer Höhepunkt im Schaffen von Ang Lee.
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bvbenny Sat, 15 Sep 2012 22:26:43 -0000
Kommentar löschenWoW - der erste Musik Film der Mich verzaubert.
So unglaublich nah an der Familie, so unglaublich nah an Woodstock.
Schauspieler die ganz gut schauspielern,
eine Story die noch nicht abgedroschen ist
und ein Feeling das Einmalig ist.
Selten vermittelt ein Film wahre Gefühle,
aber wenn Ich diesen Film sehe bekomme Ich auch wieder totale Lust
auf Festivals und das tolle Miteinander das dort herrscht.
Einzig und allein das kein wirklicher Höhepunkt/Zuspitzung
im Film vorkommt mildert das Ergebnis um einige Punkte.
In vielen anderen Belangen macht er dafür so einiges richtig.
Abschließend bleibt zusagen:
Make Peace not War !
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Markbln Mon, 09 Apr 2012 20:51:49 -0000
Kommentar löschenWenn woodstock so langweilig gewesen wäre, wie dieser Film, wäre es nicht so eine Legende geworden.
Mit Abstand Ang Lees schlechtester Film.
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eisbaerdios Tue, 13 Mar 2012 00:28:42 -0000
Kommentar löschenSehr distanzierter Film, der Woodstock ziemlich von außen betrachtet wie eben die Figur Elliot alles so eher nebenbei miterlebt.
Finde ich Schade und irgendwie wird nichts so wirklich auserzählt.
Den LSD Trip hingegen fand ich sehr angenehm und hätte gerne mehr davon gesehen.
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Rukus Thu, 16 Feb 2012 21:52:09 -0000
Kommentar löschenUnd wieder dieser Gedanke, dass ich so gern dabei gewesen wäre ... wie auch bei Queen in Wembley 1986 oder ganz banal auf einem Nirvana-Konzert. Carpe Diem! Jede Generation, jeder Jahrgang, jede Subkultur, ja sogar jede Clique hat wohl ein Event, ein "Happening", wo es am Ende heißt: "Da musst du dabei gewesen sein!" Aber Woodstock? Woodstock war DAS Happening, das Happening, bei dem selbst die nachfolgenden Generationen noch von träumen. Zumindest Teile davon. Jeder kennt Woodstock, egal, ob er die Musik mag, was er von Drogen hält oder von Hippies. Und wer Woodstock nicht kennt ... ist entweder weltfremd oder war selber da. Frei nach dem berühmten Zitat: "Wer sich an die Sechziger erinnern kann, war wahrscheinlich nicht dabei."
Aber genug der Schwärmerei, es geht hier um einen Film. Ein Film, den ich als skurril, surreal oder, harmlos formuliert, ungewöhnlich beschreiben könnte. Aber das wäre etwas kurz gegriffen. Bei Taking Woodstock geht es nicht um die Bands oder deren Musik, es geht um die Entstehungsgeschichte des Festivals und derjenigen, die es ermöglicht haben. Dass man die Realität dabei sehr kreativ ausgelegt hat, dürfte niemanden verwundern. Vieles dreht sich schlicht und ergreifend um das liebe Geld. Dass hier nicht zuletzt Juden als Geier vorkommen, hinterlässt bei mir einen etwas faden Beigeschmack. Auch wenn vieles stark überspitzt wirkt, war dieser Punkt doch sehr auffällig. Was die Charaktere angeht, so ist praktisch alles vertreten, von den Hippies, Künstler und Freigeistern über die kleinstädtischen Kleingeister und konservativen Hassbürger bis zu den Geldgeier und Ganoven. Alles wird schön präsentiert und teilweise gar zelebriert. Nur einen dicken Makel muss ich dem Film ankreiden - seinen Hauptdarsteller. Der Typ ist selbst auf LSD derart uncool, sowas hab ich noch nicht erlebt. Der wohl größte Langweiler der Welt und genau so ist auch das Spiel, langweilig. Ich weiß nicht, ob das als Ruhepol in der Rolle angelegt ist, aber es ist einfach unsagbar träge. Dass er schwul oder zumindest bi ist, ändert daran auch nichts. Umso größer ist der Auftritt von Liev Schreiber! Wirklich ganz groß! Ganz ehrlich, das muss man wirklich gesehen haben. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.
Insgesamt ist Taking Woodstock ein guter und unterhaltsamer Film. Ein Film, der mit einem vernünftigen Hauptdarsteller bzw. einer Hauptfigur, die nicht die tötlichste Trantüte der 60er ist, noch mehr Punkte hätte kriegen können. Stellenweise hätte er wohl selbst nen Hippie auf LSD runtergezogen ... und ja, das mit den Juden fand ich auch zu überzogen. Kostet den Film auch was. Trotzdem ist er alles in allem unterhaltsam und eine schöne Zeitreise.
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k2 Sat, 11 Feb 2012 01:46:03 -0000
Kommentar löschenStimmungsvoller Film mit gutem Soundtrack.
Nur irgendwie fehlt ein echter Höhepunkt in der Story.
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ash-williams Wed, 16 Nov 2011 07:58:08 -0000
Kommentar löschenAng Lee nimmt in Taking Woodstock die wahren Erlebnisse des junge Elliot und schafft es mit dieser außergewöhnlichen Geschichte die Attitüde einer ganzen Generation von amerikanischen Jugendlichen zu portraitieren. Die Machart des Films ist einfach herrlich frisch und die Bildgestaltung des Films ist warm und passt herrlich zum Thema. Der Einsatz des von Ang Lee schon zuvor genutzten Split Screen ist hier leider nicht besonders geschickt ausgeführt. Zwar passt er wunderbar zum Film an sich, weil er ganz nebenbei an die berühmte Dokumentation über das Festival erinnert, Ang Lee nutzt es jedoch in Szenen in denen es komplett überflüssig ist, was den Zuschauer irgendwie aus der Szene schmeißt und zu einem bewussten Beobachter macht. Es ist wirklich faszinierend anzusehen wie der Regisseur diese Geschichte erzählt ohne dabei auszuschweifen und trotzdem alles einfängt. Zwar sieht man nie das eigentliche Konzert, trotzdem scheint der Film das Lebensgefühl besser zu vermitteln als die Dokumentation selbst, man hat das Gefühl an diesem Über-Happening tatsächlich teilzunehmen. Taking Woodstock ist eine schöne Geschichte, erzählt mit toller Musik und eingefangen in wunderschönen Bildern. Sehr sehenswert!
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Schloøpselcki Thu, 06 Oct 2011 10:22:08 -0000
Kommentar löschenNetter kleiner "Trip" der mir sehr gefallen hat, vor allem wegen der bunten Details und der grandios fotographierten Bilder, die einfach Spaß machen. Ungefähr das was bei der Woodstock Doku fehlt wird hier gezeigt. Beides zusammen hintereinander ist sehr sehenswert :) (Oh mein Gott ist das ein Smiley in einer Bewertung, ich hoffe nicht.)
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kinokumpel Sun, 24 Jul 2011 12:10:30 -0000
Kommentar löschenDas Gefühl für die besondere Atmosphäre, die beim Woodstock-Festival herrschte, hat Ang Lee wunderbar eingefangen: Die Gelassenheit, die Drogen, der Matsch – man bekommt ein Gefühl dafür, wie die Hippie-Kultur über das Dörfchen Bethel hinweg schwappte. Allerdings war mir der Farm-Familien-Plot im Zentrum des Films über weite Strecken doch etwas zu konstruiert und blutleer. Eine Dramaturgie ist praktisch nicht vorhanden. Auch dass man die Musik (nicht gerade unwesentlich für Woodstock) derart ausklammert, wird dem Festival nicht gerecht – selbst wenn man den Fokus der Geschichte anders setzt.
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MartinAusBerlin Mon, 22 Aug 2011 17:32:22 -0000
Antwort löschenDas mit der Musik muss ich leider auch kritisieren. Da hat echt etwas gefehlt.
perpetuum mobile Mon, 11 Jul 2011 11:37:00 -0000
Kommentar löschenDer Film bringt einem das Woodstock-Festival und die Emotionen, die die Besucher dort hatten so unglaublich nahe und man fragt sich "Verdammt, warum bin ich blos in der falschen Generation geboren worden?"
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daweed Mon, 20 Feb 2012 02:03:34 -0000
Antwort löschendas frage ich mich auch!
SpiceWeasel Mon, 24 Jan 2011 13:31:22 -0000
Kommentar löschenNettes Filmchen mit superben Cast aber leider fast ohne Woodstock Musik... Liv Schreiber war aber sowas von geil in seiner Rolle als Transe! Das Konzert sieht man aber nur 1x im Film bei nem LSD Trip des Hauptdarstellers der aber extrem real dargestellt ist.
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anschom Sun, 09 Jan 2011 14:33:57 -0000
Kommentar löschenein großartiger leitfaden zum thema: " wie organisiere ich ein festival?!"
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Buchinator Tue, 16 Nov 2010 21:55:31 -0000
Kommentar löschenDie ersten Minuten sind die stärksten des Filmes.
Danach verfängt sich der Film ein wenig in seiner Unsichtbarkeit, aber das stört nur bedingt.
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stricksogge Fri, 03 Sep 2010 07:37:06 -0000
Kommentar löschenVielleicht mag das, wie SiameseAlex schreibt, mit der wenigen Musik Absicht sein, ich allerdings habe mir den Film mit der Erwartung, dass mich ein großartiger Soundtrack, der mich z.B. bei "Radio Rock Revolution" begeistert hat, erwartet, angeschaut und wurde da bitterlich enttäuscht.
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