Taking Woodstock

US 2009

Community:

6.8

Ganz gut

bewerten

 

Kritiker: 6.6

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Genre
Komödie
Inhalt

Eigentlich träumt der junge Elliot Tiber von einer Karriere als Innendesigner. Doch das Motel seiner Eltern läuft alles andere als berauschend, und so hockt er weiter in seinem heimatlichen Kaff und sinnt nach einer Idee, wie man die Geschäfte wieder… Mehr

Cast
Liev Schreiber, Emile Hirsch, Jeffrey Dean Morgan, Paul Dano, Dan Fogler, Kelli Garner, Eugene Levy Mehr
Regisseure
Ang Lee
Autor
James Schamus
Laufzeit
121 Minuten

Über diesen Film

Inhaltszusammenfassung

Sommer 1969 in Bethel, eine Kleinstadt im Bundesstaat New York. Das Motel El Monaco hat schon bessere Tage gesehen. Es liegt zwar sehr idyllisch in den Catskill Mountains, einem beliebten Erholungsgebiet, doch Se… Mehr

Poster und Merchandise zum Film im Fanshop


Kritiker — Ganz gut 6.6

Der Film Taking Woodstock wurde von 20 Kritikern bewertet.

TheCorey: Wicked Vision, Das Manifest...

4.5Uninteressant

Vor 40 Jahren fand das legendäre Musikfestival Woodstock statt, das quasi für die gesamte Hippie-Bewegung angefangen mit den 68ern bis hinein in die siebziger Jahre stehen kann. Dass zum Jubiläum ein Film über jenes Festival in die Kinos kam, wurde von den Medien natürlich wärmstens aufgenommen. Und plötzlich stellt sich – zumindest für die Öffentlichkeit – heraus, dass nach vier Jahrzehnten ja doch alles ein wenig anders war, wie man es zuvor gekannt hat.

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G. Jekubzik: Filmtabs

8.5Ausgezeichnet

Nachdem sich der gebürtige Taiwaner Lee bereits erfolgreich am amerikanischstem aller Genres, dem Western, versucht hat, bringt er nun ein Stück US-Geschichte auf die Leinwand, das sich ins Bewusstsein einer ganzen Generation gebrannt hat. Seine Chronologie der Ereignisse zeichnet sich dadurch aus, dass ihm das Drumherum wesentlich wichtiger ist, als die Konzerte selbst. Die Menschen und Schicksale und die haarsträubenden Ereignisse, die hinter dem Festival stecken, aber vor allem die Atmosphäre dieser „3 days of Love & Peace“ einzufangen gelingt ihm glänzend.

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M. Phillips: Chicago Tribune

7.0Sehenswert

So verschieden seine Filme auch waren, Regisseur Ang Lee hat sich noch keinen Ausrutscher geleistet – und die geniale Komödie „Taking Woodstock“ bricht bestimmt nicht mit dieser Serie. Die Erwartungen müssen jedoch entsprechend angepasst sein. Dies ist sehr leichtes Material und, ungewöhnlich für einen Ang Lee-Film, spielt nicht jeder im Ensemble im gleichen Universum, geschweige denn in derselben Geschichte.
Auf der anderen Seite: es macht einfach Spaß.

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Alle Kritiken (14)


Kommentare — Ganz gut 6.8

Der Film Taking Woodstock wurde von 331 Mitgliedern bewertet.

mar (-ion-)

Vorhersage?

"ihr gottverdammten hippies" :-)

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viewer

Bewertung6.0Ganz gut

Ang Lee inszeniert in gewohnt leisen Zwischentönen und erzählt eine kleine, aber feine Geschichte. Vor allem die größtenteils unbekannten Schauspieler fand ich wirklich gut.
Leider ist die leise Geschichte auch etwas langweilig. (Spoiler voraus)

Bei einem Film über das brühmteste Musikhappening der Geschichte hätte ich mir etwas mehr Happening und Musik gewünscht. Aber wohl schon allein aus Produktionskosten sehen wir von dem Festival hauptsächlich das Leben auf der Wiese des Motels und das Camping-Chaos abseits des Festivalgeländes. Der einzige Blick auf das eigentliche Festival und die Musikbühne finden aus über einem Kilometer Entfernung statt.

Leider setzt Ang Lee auch keine klassischen Plot Points und reißt zahlreiche Handlungsstränge nur an, ohne sie am Ende aufzulösen. An sich ist es nur eine innere Reise, ein Coming of Age, aus der Sicht des Protagonisten. Sehr stimmig, intensiv und mit vielen Schmunzlern, aber ohne wirklich Spannung.

So erzählt der Film anfangs vor allem der sich formierende Widerstand der Dorfgemeinschaft gegen die drohende Hippie-Invasion und die Angst des Protagonisten, ob er sein Vorhaben trotzdem realisieren wird können. Doch der sich steigende Protest (und damit die Spannung) verpufft irgendwann einfach. Der Film blendet die Kritiker einfach aus, sie kommen nicht mehr vor, das anfangs so groß erzählte Problem existiert einfach nicht mehr.

Etwas schade finde ich auch die vielen Split_Screens, die Lee benutzt, um das Chaos zu zeigen. Gerade in der Organisations-Zentrale, wo mich die Details, wie man in den 70ern so ein Mega-Festival gestemmt hat, sehen wir nur Gesprächsfetzen und ein Durcheinander, ein richtiger Handlungsfaden gibt es auch hier nicht.

Vielleicht bin ich hier auch etwas überkritisch, immerhin ist es trotz alle dem ein guter Film. Ich hatte nur gedacht, es sei ein 10-er Kandidat.

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JimiHendrix

Bewertung6.5Ganz gut

Ich hatte mir die Story etwas anders vor gestellt.

Es wirkt vieles sehr künstlich und möchtegern-blumig. Außerdem sind so manche Sachen einfach nur überspitzt und unrealistisch dargestellt.
Es ist zwar schön einmal das ganze Drumherum bei diesem Festival zu sehen, aber das sah man viel besser und vorallem in realen Bildern in dem Film "Woodstock". Da fragt man sich schon, warum man das jetzt verfilmen muss, wenn es doch schon einen ausgedehneten und ausführlichen Film darüber gibt.

Ang Lee versteht es nur teilweise den Geist von Woodstock darzustellen, nur die LSD-Szenen fand ich richtig klasse umgesetzt.

Die Story mit den armen Eltern die ein herunter gekommenes Motel besitzen und kurz vor der Pleite stehen war mir ein zu arges Tränendrüsendrückmanöver.

Bei dem Soundtrack konnte man ja nichts falsch machen und dieser war passend in Szene gesetzt. Vorallem die leisen Klänge des Festivals, welche man ab und an im Hintergrund des Films zu hören bekam, fand ich einen schönen Effekt.

Alles in allem nicht ernst zu nehmen und auch für Fans dieser Zeit keine Garantie zum Gefallen.

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