The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit
The Hours (2002), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.03.2003
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von Stephen Daldry, mit Nicole Kidman und Julianne Moore
“The Hours” ist die Geschichte dreier Frauen – gespielt von Nicole Kidman, Julianne Moore und Meryl Streep – auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. Jede lebt in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort, aber alle drei sind durch ihre Sehnsüchte und Ängste miteinander verbunden.
Cast & Crew
-
Stephen Daldry
-
Nicole Kidman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Virginia Woolf
-
Julianne Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Laura Brown
-
Meryl Streep
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clarissa Vaughn
-
Ed Harris
-
Toni Collette
-
Lyndsey Marshal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lottie Hope
Regie
Schauspieler
-
John C. Reilly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dan Brown
-
Miranda Richardson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vanessa Bell
-
Stephen Dillane
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leonard Woolf
-
Michael Culkin
-
Jeff Daniels
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Louis Waters
-
Jack Rovello
-
Linda Bassett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nelly Boxall
-
Allison Janney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sally Lester
-
Claire Danes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julia Vaughan
-
David Hare
- Genre
- Psychodrama, Ehedrama, Biopic
- Zeit
- 1920er Jahre, 1940er Jahre, 1950er Jahre
- Ort
- England, London, New York City
- Handlung
- AIDS, Alleinerziehende Mutter, Arzt, Bahnhof, Blumenladen, Cowboyhut, Depression, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Emanzipation, Ertrinken, Exmann, Fahrstuhl, Familie, Familienalltag, Fehlende Mutter, Fluss, Geburtstagsparty, Gefühle und Charaktereigenschaften, Gesellschaftliche Stellung, Heimat, Heimatlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Homosexualität, Homosexueller, Kuss, Lamm, Landleben, Lebensentwurf, Lesbe, Lesen, Literatur, Lyrik, Mann-Frau-Beziehung, Milch, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Oscargewinner, Poet, Provinz, Rauchen, Reue, Ring, Roman, Schriftsteller, Selbstzerstörung, Sinn des Lebens, Suizid, Verlassen der Familie, Verleger, Verlust des Sohnes, Verzweiflung, Vogel, Wahnvorstellung, Zigarette
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit
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Kritiken (1) — Film: The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrotz großer Qualitäten nicht ohne Längen.
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Kommentare (31) — Film: The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Kommentar schreibenBiGBeN87 2012/01/22 01:03:16
Kommentar löschenThe Hours ist fordernd, schwierig und langatmig aber wer durchhält wird mit dem beabsichtigten Effekt belohnt und die formale Schwere wird zu inhaltlicher. Aus Belanglosigkeiten wird Tiefsinn und aus Kitsch wird Klassik.
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Ray-ver 2011/10/14 22:40:13
Kommentar löschen... wenn Du bereit bist in die Geschichte einzutauchen, dann wirst Du den Film intensiver erleben, als es dem "normalen" Zuschauer angedacht ist. Eine brilliante Leistung aller Darsteller !!!
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JohnnyKee 2011/07/03 22:02:41
Kommentar löschen„Mrs. Dalloway said she would buy the flowers herself.“
Drei Frauen, drei Leben, in drei verschiedenen Dekaden, drei Ereignisse, drei unerwartete Wendungen, drei tragische Enden. Alles innerhalb eines Tages!
Berührend, traurig und unglaublich gefühlvoll zeigt The Hours die Schicksale dreier Frauen auf der Suche nach Glückseligkeit, Erfüllung, Freude und Unabhängigkeit.
Tiefes Verlangen, unerfüllte Wünsche, Gedanken und Taten fataler und verletzender als jede Waffe. Tränen, Schreie, unvergessliche Worte und Taten zerreißen die melancholische Stille sodass danach nichts mehr so ist wie es einst war.
Kidman als kranke Schriftstellerin, gefangen in einem unerwünschten Leben. Moore als unglückliche Mutter erträumt sich ein freies Leben. Streep als innerlich zerrissenes Wrack immer noch verliebt in den wandelnden, baldigen Tod. Erschütterndes, unfassbar trauriges Meisterwerk bei dem kein Auge trocken bleibt. Auf immer, auf ewig, jede Sekunde, jede Minute, jeden Augenblick, jeden kostbaren Moment. Jede Stunde!
„Always the years between us, always the years. Always the love. Always the hours.“
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
seven 2011/07/03 22:05:01
Antwort löschenJaa, an den muss ich auch noch ran. Erst recht nach diesem Kommi!^^
JohnnyKee 2011/07/03 22:10:59
Antwort löschenDanke und mach hinne! ;)
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Punsha 2011/07/03 22:29:41
Antwort löschenOh Nicole Kidman, Meryl Streep und Julianne Moore...hmm :) Das ist ja schauspielerisches Können der Extraklasse. :)
JohnnyKee 2011/07/03 22:34:55
Antwort löschenOhhhh ja! Schau ihn grade das dritte Mal heute und bin immer noch fertig von dem Gesamtkonzept. Unbeschreibliche Leistungen!
notfromearth 2011/06/04 17:49:29
Kommentar löschenDer bisher einzige Film, wo ich vorzeitig aus dem Kino gegangen bin. Anscheinend bin ich wohl nicht in der Lage, solche Filme zu verstehen... habe mich nur endlos gelangweilt.
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meliT 2011/03/13 19:19:59
Kommentar löschenIch hab mich die ganze Zeit gefragt, ob Nicole Kidman für den Film verändert wurde, aber ich komm einfach nicht drauf. Ist das verändert oder hatte die Frau einfach zu viele Schönheitsops?
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Morrow 2011/03/27 13:45:43
Antwort löschenSie trug im Film eine Nasenprothese.
Mervit 2011/04/18 20:57:47
Antwort löschenecht?
moviereporter 2010/12/05 20:43:28
Kommentar löschenUm es kurz auszudrücken: 'The Hours' ist ein unglaublich deprimierender Film - nicht unbedingt im negativen Sinne. Die drei Geschichten werden äußerst feinfühlig miteinander verwoben und obwohl Stephen Daldry ungemein ernüchternd, ja geradezu niederschmetternd inszeniert, sorgt besonders die wunderbare Filmmusik für eine dennoch elegante Atmosphäre.
In manchen Szenen tritt zwar ein gewisses Overacting zu Tage - doch insgesamt kann man bei den schauspielerischen Leistungen der 3 Damen einfach nicht meckern. Ihnen allen (auch der Großartigen Kidman) stiehlt aber zweifelsohne Ed Harris gnadenlos die Schau. Wie er sich in seinem Part bewegt, ist Schauspiel auf allerhöchstem Niveau. Dazu muss man aber sagen, dass seine Rolle die einzige ist, welche sein Handeln nachvollziehbar erscheinen lässt. Wenn man dagegen Julianne Moore betrachtet, hat sie wohl die undankbarste der Hauptrollen abbekommen. Denn obwohl es auch Momente des Mitgefühls für diese Figur gibt, ist diese aber im Endeffekt sehr unsympathisch geraten und man ist nicht wirklich berührt. Nicole Kidman und Meryl Streep machen ihre Sache wie gewohnt routiniert stark - ob ein Oscar für Nicole Kidman berechtigt war, ist natürlich ein streitbares Thema, meines Erachtens sind schon viele Aktricen als Beste Darstellerin ausgezeichnet worden, die weit weniger geleistet haben.
Was mich aber am wirklich gestört hat am Film, waren die teilweise wirklich arg ausgedehnten Längen (die wiederum zu 80% in Moores Part vorkommen). Daldry lässt partiell mehrere Minuten vergehen, ohne das ein Wort gesprochen wird, geschweige denn die Handlung um irgendeinen Deut weiterkommt.
Fazit: Wer nach leichter Kost Ausschau hält, sei spätestens an dieser Stelle gewarnt: in 'The Hours' geht es mehr als nur bierernst zu. Depressive, Suizid gefährdete Menschen werden spätestens nach der Hälfte der Laufzeit aus dem Fenster gesprungen sein ;). An sich ist der Film aber nicht schlecht gemacht, lebt vor allem von den guten Darstellern und ist trotz stellenweiser eklatanter Längen dennoch sehenswert.
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Weltensegler 2010/12/04 23:15:10
Kommentar löschenDer kürzliche 50. Geburtstag von Julianne Moore hat mir die Entscheidung abgenommen welchen Film ich mir heute ansehe.
„She has two lifes: She has the life she’s leading. And also the books she’s writing.” Diese Wechsel zu allen 3 Damen in ihre jeweilige Gegenwart und zurück empfand ich als ein sehr spannendes filmisches Mittel. Dadurch entstanden wenige Längen, weil es immer diesen Zeitsprung gab. Mir gefiel Julianne Moore’s Geschichte als brave aber unglückliche Ehefrau in den 60er Jahre am Besten, sie hat Laura einfach ergreifend gespielt, man hat ihr die Verzeiflung richtig angesehen, nur der Ehemann leider nicht. Nicole Kidman mit falscher Nase unkenntlich gemacht schrieb ein Buch um 1930 herum, sorgte ebenfalls für emotionale Momente, da die Autorin alles andere als ein fröhlicher Mensch war. Meryl Streep musste sich in der damaligen Gegenwart mit ihrem schwerkranken Mann herumschlagen, konnt mit ihren beiden Kolleginnen nicht mithalten, war aber keinesfalls schlecht. Ein überraschend komplexes, aber genauso bedrückendes Drama, was sich alleine schon für diese großartige Idee der 3 Geschichte die miteinander verbunden sind viele Punkte verdient, war auch sehr stark umgesetzt. Spielen konnten alle drei Hauptdarstellerinnen blendend, aber auch die prominenten Nebendarsteller machten ihre Sache gut, super war der Kurzauftritt von Claire Danes, voll Angela Chase mäßig! Den melancholische Soundtrack muss ich einfach loben, hat für viel Stimmung gesorgt, hat trotz fast Dauerberieselung sehr gut reingepasst. Der etwas merkwürdige Schluss tut dem Film aber keinen Abbruch mehr.
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Sanylein 2010/08/18 04:15:55
Kommentar löschenMich haben die Darsteller ja sehr beeindruckt, obwohl ich normal fast alle davon nicht besonders toll finde. Würde in Zukunft gerne mehr solcher Filme sehen.
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Joe Gillis 2010/06/30 23:47:04
Kommentar löschenDie Stunden oder Von Schläfrigkeit zu Schläfrigkeit. Was tun, wenn man keine Geschichte zu erzählen hat? Ganz einfach: Man erzählt drei Geschichten gleichzeitig – Bruchstücke aus dem (ziemlich eindimensionalen) Seelenleben dreier (wohlsituierter und problembeladener) Frauen aus drei Epochen. Die hysterische – pardon: historische Parallelführung ertrinkt in einem endlosen Starkregen aus Musik (Philip Glass) und Riesenwellen von unerträglich gespreizten Dialogen. Drei Großschauspielerinnen auf Oscarkurs geben dem eitlen Werk den verdienten Rest.
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patcharisma 2010/07/01 01:39:52
Antwort löschenUi, wie fies! Der Mittelteil mit Julianne hättest Du sondiert behandeln dürfen. Aber egal, Meinungen sind Meinungen! xD
Prestigeww 2010/07/01 11:35:45
Antwort löschenIm Hass vereint, wie schön...
mikkean 2010/06/08 11:38:25
Kommentar löschenDie Traumbesetzung schlägt sich wacker, ja, Frau Kidman bekam einen Oscar - aber dennoch bleibt "The Hours" ein merklich kühles Drama, bei dem keines der Schicksal wirklich zu rühren vermag. Zu pathetisch die Inszenierung der Schluchz-Momente, zu unausstehlich das Gesamt-Umfeld, in dem sich die Figuren jeweils bewegen. Deshalb viel zu lang und zu bemüht. Eines dieser Werke, bei dem quasi alles und jeder nach Aufmerksamkeit kreischt und dem Zuschauer dafür viel zu wenig zurückgibt.
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Elfchen 2009/11/21 12:57:10
Kommentar löschenEs ist eine gute Biografie über Virginia Wolf...
Für die unwissenden...diese Dame gab es wirklich! Ich mag ihre Bücher!... Sie hat 1941 den Freitod gewählt...so wie in dem Film.
Ich finde es wurde sehr gut dargestellt.
Und vor allem finde ich es toll, dass endlich solche Themen nicht mehr tabu sind.
Es gibt so viel Menschen die Psychisch Erkrankt sind und Tag täglich diese Kämpfe zwischen den Welten führen.
Das sind die, die weder leben noch sterben können!
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Prestigeww 2009/11/20 12:17:45
Kommentar löschenFrauenschicksals-Emo-Porno unterster Güte. Haltet euch Taschentücher oder Brechtüten bereit, je nach persönlicher Veranlagung. Und die arme Virginia Woolf konnte sich nicht einmal gegen diese Gefühlsausbeutung für Menopausen-Opfer wehren. Da würde ich auch ins Wasser gehen...
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fena 2009/09/04 16:37:33
Kommentar löschenein film zum entschwinden. schade, dass es nicht noch mehr solche qualitativen filme gibt.
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Rizzo 2009/07/21 22:35:57
Kommentar löschenVon Ewigkeit zu Ewigkeit ... genauso hab ich mich im Kino gefühlt als ich den Film sah, es dauerte Ewigkeiten bis dieser endlich zu Ende war. Die Geschichte ist einfach quälend.
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stalker 2009/02/04 15:29:43
Kommentar löschenWunderschön, ergreifend, meisterhaft. Und die Kidman war nie schöner.
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patcharisma 2009/11/05 00:29:39
Antwort löschenZwei Sätze von stalker. Und schon muss man schmunzeln...
DoM 2009/01/20 17:25:55
Kommentar löschenStimmiger Film ueber drei Frauen, die allesamt ein aehnliches Schicksal durchgemacht haben! Streep, Kidman und Moore beweisen hier, was sie koennen! Ob ein Oscar fuer Kidman dafuer berechtigt ist oder nicht - fuer meinen Teil weniger! Hier haette eine der anderen sichelrich mehr Verdienst bewiesen!
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AgentGuhl86 2008/11/29 12:21:31
Kommentar löschenDrei Frauen in drei Zeiten mit drei Geschichten....aber einem roten Faden. Dieser schlängelt sich von ganz früher bis so ziemlich heute. Ich muss erstmal von der Besetzung schwärmen: ....hach ja!!...toll!...okay, reicht. Das spricht hoffentlich für sich^^. Dann kann ich auch von der Zusammensetzung der Szenen schwärmen...jede Szene für sich hat eine Aussage, die auch gut rüberkommt. Sollte so sein, wenn man mal dem Sinn des Lebens auf die Schliche kommen will. Im Großen und Ganzen fügt sich das zu einem anspruchsvollen Mix aus guten Dialogen und faszinierenden Persönlichkeiten zusammen!
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alanger 2008/09/19 19:24:43
Kommentar löschenum mal batzman etwas abgewandelt zu zitieren:
trotz vieler längen nicht ohne qualitäten.
besonders die ed harris / meryl streep - episode schrammt knapp am
prätentiösen kitsch vorbei.
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moron 2008/09/19 17:22:11
Kommentar löschenLiteraturverfilmungen sind meist ein schwieriges und riskantes Unterfangen. Selten werden Filmemacher ihren Vorlagen gerecht, vor allem, wenn es sich um grosse Literatur handelt. Nun, Michael Cunninghams 'The Hours' wird nie in den Literatur-Olymp aufsteigen, aber es fasziniert in dem Versuch, uns eine grosse Literatin und eines ihrer Werke näher zu bringen. Es zeigt, wie zeitlos Woolf's Werk ist und wie sie selbst an diesem Sujet zerbrochen ist. Stephen Daltry hat die Kraft von 'The Hours' erkannt und grandios umgesetzt. Die innere Zerrissenheit seiner Figuren, das Aufbäumen gegen die Hoffnungslosigkeit wird absolut glaubhaft zelebriert und in Szene gesetzt. Die Melancholie seiner Bilder wird gebrochen durch den bewußt künstlichen Soundtrack von Philip Glass. Kunstvolle, teilweise auch schnelle Schnitte montieren die 3 Handlungsebenen zu einer und bieten dem Zuschauer selten gesehenes intelligentes Kino. Gekrönt wird aber das Ganze von der Schauspielkunst eines durchweg hervorragenden Ensembles, allen voran natürlich Kidman, Moore und Streep, die mich weinen machten vor Bewunderung. Dass die Oscars für Besten Film an 'Chicago' und Beste Regie an Roman Polanski gingen, war ja wohl ein Missverständnis...
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davidpm 2008/08/01 21:04:55
Kommentar löschenDie Handlungsstränge der verschiedenen Zeitebenen sind toll miteinander verbunden, sehr guter Film.
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