The Others

The Others (2001), ES/FR/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 10.01.2002

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6.7
Kritiker
56 Bewertungen
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6.9
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102 Kommentare
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von Alejandro Amenábar, mit Nicole Kidman und Fionnula Flanagan

Kanalinsel Jersey, 1945: Die überprotektive Witwe Grace bewohnt mit ihren Kindern Anne und Nicholas ein riesiges Herrenhaus. Doch von Insel-Idyll keine Spur. Wegen der extremen Sonnenallergie der Kinder wird jegliches Licht mittels dicker Vorhängen und Fensterläden ausgeschlossen. Als Grace von drei plötzlich vor der Tür stehenden Bediensteten Hilfe angeboten bekommt, nimmt sie diese gerne an. Doch das Trio benimmt sich zunehmend eigenartig. Schon bald wird klar, dass Haus und Bewohner ein schreckliches Geheimnis bergen.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: The Others

_Garfield: Blogbusters

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6.0Ganz gut

Das Holz atmet, folglich knarrt es in allen Ecken und Kanten. Ein altes Herrenhaus mit Garten. Nur stilecht mit Spannungs-fördernder Treppenarchitektur, dunklen Gängen, flackerndem Licht, wandelnden Schatten und – wie sollte es anders sein: – vernebelten Wäldchen. Die Bewohnerzahl ist überschaubar und Genrekonform: Undurchsichtige Bedienstete, ängstliche Mütter und – sie ahnen es: - psychedelische Kinder. Alejandro Amenábar wagt sich vier Jahre nach seinem Meisterwerk „Abre los ojos“ ins Horror-Genre. „The Others“ ist einerseits eine tiefe Verbeugung vor dem filmisch, wie literarisch etliche Male durch-exerzierten Haunted-House-Horror, wie auch dem klassischen Spuk eines Ambrose Bierce oder Stephen King mit dem „immanenten Ziel des Phantastischen“ (so Wikipedia). Originell oder gar neu ist das alles nicht, dafür aber mit spürbarem Sachverstand (Kamera) und viel Spaß am Zitieren bekannter Genre-Elemente umgesetzt.

Kranken tut der Film etwas an seiner Spannungsarmut. Denn so sehr…

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Man muss natürlich ein Freund des Gruselfilms sein, um diesem Film etwas abgewinnen zu können. Großartige Action sucht man hier vergeblich, knarrende Türen sollten einen Böses ahnen lassen. Wer gleich denkt: „Alte, da knarrt nur ne Tür!“, der sitzt dann manchmal im falschen Film. "The Others" funktioniert aber zeitweise genau nach diesem Prinzip: Man muss sich ganz einfach mehr einbilden, als tatsächlich passiert, man fragt sich ständig, was Frau Kidmans Rolle für ein Problem hat und zuckt letztendlich wirklich bei jeder Kleinigkeit zusammen. Und während man noch versucht, die Lichtempfindlichkeit der Kinder, den verschollenen Ehemann und das ständige Abschließen der Zimmertüren unter einen Hut zu bringen, wird man von dem Ende um so mehr überrollt. Über dieses sollte man anschließend aber vielleicht nicht weiter nachdenken. Ich fürchte, das würde der inneren Logik des Films nicht gut tun.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

THE OTHERS ist ein klug kalkulierter moderner Thriller und wirkt doch wie ein Film aus einer anderen Zeit. Hierin liegt seine besondere Qualität. Denn in seinem Stil erinnert der über weite Strecken gelungene Film des Spaniers Alejandro Amenabar vor allem an Hitchcocks REBECCA und andere Filme der 40er Jahre.

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Kommentare (99) — Film: The Others


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damian.thorne.3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Da kann mal sehen wie die Geister sich fühlen müssen wenn lebene Menschen sich in ihren Häusern breit machen.

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Masseltoff

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film und für FSK 12 gibt es schon ein recht ordentliches Gruselfeeling und einige Schockmomente.

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Ghoul

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ganz ehrlich: Der Film will besonders gruselig sein, und dann kommen "Geister".. und die haben Angst vor den Hausbewohnern und laufen weg? Bitch, please!

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Ghoul

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Nee Splatter find ich total sinnlos und kunstlos... Aber beispielsweise "Das Waisenhaus" kann man eig. ganz gut mit diesem Film Vergleichen. Hier wird Spannung aufgebaut durch ein Kind, das einen Sack auf dem Kopf hat und es wirkt. Aber vielleicht wirken einfach solche Situationen auf den einen mehr und auf den anderen weniger. So ich denke, das führt hier zu keinem Ergebniss aber war nett, vielleicht geb ich dem Film für sein Handwerkliches doch nich den ein oder anderen Punkt ;-)


Masseltoff

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Gute abschließende Worte =)
Übrigens auch gute Einstellung gegenüber Splatterfilmen ;)

Finde ich gut, das du dir das nochmal überlegt, den wie schon gesagt meiner Meinung nach hat der Film mehr als 0 Punkte verdient , alleine schon für Nicole Kidmans großartige Leistung. :)


beast667

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich mag keine Gruselfilme, Geisterfilme auch nicht und Nicole Kidman schon gar nicht. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaber: The Others macht was das Genre angeht eigentlich nichts falsch. Nicole Kidman spielt toll, das Ende ist extrem gut, nur wie jeder Grusel gruselts mich vor manchen Längen im Mittelteil. Alles in allem einer der "besseren" Filme seines Genres.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein hervorragender Film, der mehr als einmal zu unterhalten vermag.

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TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine gruselige Spukgeschichte, die sehr solide von Nicole Kidman und co. zur Schau gestellt wird. Es gibt ein paar gelungene Überraschungsmomente, die Story ist recht nett und "The others" ist genau der richtige Film um es sich in der dunklen Jahreszeit bequem zu machen, die Rollos zu schließen, das Licht zu löschen und sich dann eine leichte Gänsehaut über den Rücken jagen zu lassen.

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Chewbacca

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicole Kidman ist nun nicht gerade jemand, den ich gerne auf der Leinwand sehe, doch ich muss zugeben, dass sie mich als gottesfürchtige Hausfrau mit harten Prinzipien und kaum weniger hartem Ton überzeugen konnte. Sie spielt die strenge Mutter sehr gut und trägt zur seltsamen Stimmung bei. Denn was diesen Film ausmacht, ist nicht nur die Sichtweise aus der erzählt wird (klärt sich erst am Schluss), sondern auch diese für manche vielleicht langweilige Stimmung, weder gibt es Schockmomente noch irgendwelche Splatter, die man aber auch wirklich nicht benötigt. Das Ende klärt natürlich nicht alle Fragen, kommt aber zumindest für mich recht überraschend und macht Alejandro Amenábars Werk ganz interessant.

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deevaudee

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja das waren noch Zeiten als Cruise es der Kidman gemacht hat, bevor er sich lieber um eine gewisse K.Holmes gekümmert hat. So war er gar noch Mitproduzent dieses kleinen Schauermär *!!!FILMDETAILSVERRATUNGEN*!!! der den Sixth Sense Effekt quasi in sich trägt. Zu aller erst muss man sagen, dieser Film ist rein gar nichts für die Subwoofer, denn die bekommen absolut nichts zu tun. Dem Erzählstil und der Handlung angepasst, ist es wie Barfuss schleichen, nämlich äusserst ruhig. Auch das Spiel mit Licht und Kamera, ist im wahrsten Sinne, auf Sparflamme gehalten. Umso mehr wird diese Eigentümliche Atmosphäre geschaffen, Begünstigt durch den auch vernebelten Spielort.

Eine Mutter und ihre 2 Kinder, die absolut genial aufspielen, leben auf einem kleinen Landsitz auf einer Insel zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Der Mann und auch Vater ist ausgezogen um im Krieg zu kämpfen, so steht die Mutter mit den Kindern ganz alleine da. Eines Tages stehen urplötzlich eine alte Dame, ein alter Herr und ein stummes Mädchen vor der Tür, um ihre Dienste als Haushälter anzubieten. Doch umgibt die drei schon etwas seltsames. Während die Tochter, Anne, mit die erste ist, die von mysteriösen Umständen im Haus berichtet, ihr aber auch nicht geglaubt wird, soll sie vor dem Allvater Buße tun, weil beide Kinder stark gläubig erzogen werden. Dass das der Anne nicht schmeckt, zeigt sie auch sehr deutlich. Und während die Mutter neben der "rebellischen" Tochter auch noch mit Migräne zu kämpfen hat, die später Einleuchtend wird, die Ereignisse mit der Zeit sich häufen, und zudem die Haushälter auch in einen gewissen verdacht geraten, scheint die Mutter langsam durchzudrehen. Um dies zu verhindern, bricht sie eines Morgens auf, um ins Dorf für die Segnung des Hauses einen Priester zu holen. Doch verirrt im Nebel, kommt ihr im Krieg geglaubt gefallener Ehemann entgegen. Doch auch bei ihm merkt sie, stimmt etwas nicht. Da muss doch etwas faul sein im Staate Dänemark.

Und als die Ereignisse weiter ihren lauf nehmen, wird für Erstseher es auch schön verchleiert. Sind die Eindringlinge etwa Geister, oder sind es die drei Haushaltshilfen? Und da kann Regisseur Amnebar wunderbar noch mit dem Zuschauer spielen. Und auch das Finale des Films ist recht gelungen Ausgearbeitet. Der Film geht nie irrationale Wege, versucht immer erklärbar zu bleiben, und das wirkt im Gesamtbild auch einfach besser. Es ist mit Sicherheit nicht der lauteste Genrebeitrag, aber durchaus ein Spannungsgeladener Vertreter. Wenn man denn die Geduld für die Geschichte auch aufbringt.

Kidman spielt durchaus gut, aber mehr fand ich die beiden Kinder Anne und Nicholas recht unterhaltsam. Für Kinderdarsteller eine echt reife Leistung. Die Finale Lösung ist durchaus gut krass, so war ich beim ersten mal schauen doch sehr baff, aber selbst nach mehrmaligen gucken find ich ihn durchaus spannend. Weil Schnitt, Schockmusik und Bildtechnisch so ziemlich das machbarste raus geholt wurde. Auf dem ersten Blick ein zähes Werk, aber ist man erstmal drin, kann "The others" doch ein recht fesselnder Film werden. Für die richtige Eigenstimmung muss man schon selbst sorgen.

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deevaudee

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Gott, bist du wieder nett. xD


JackoXL

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Realistisch, nur realistisch...;)


CharlyFirpo666

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich ist dieser Film mehr Thriller als Horror. Der Verlauf mag zu Beginn etwas dröge erscheinen. Durch schauspielerische Glanzleistungen aller Beteiligten und einem großartigen Twist wird dies aber entschädigt.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung3.5Schwach

„The Others“, träges Gruselkino, dem leider die gute Atmosphäre abhanden kommt.

Alejandro Amenábar schuf mit „The Others“ einen Gruselfilm mit Überraschungseffekt. Dies kommt dem Film zugute, weil man nämlich die Gelegenheit erhält, das Gruselkino mal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Dennoch bleibt die Handlung wie bei allen anderen Geistergeschichten die Gleiche und beginnt demnach auch schnell den Zuschauer zu ermüden. Kidmans („Far and Away“) hektisches Spiel ist brillant, kann aber auch an den Nerven zerren. Durch die etwas dröge Story kommt die Atmosphäre etwas ins Wanken. Hier und da bekommt man Gänsehaut, leider hält diese aber nicht sonderlich lange an.
„The Others“ versucht den Zuschauer mit Originalität zu bezirzen, schafft aber auch nicht mehr aus sich heraus zu gehen, als das Genre abverlangt.

„The Others“, gut gemeinte Unterhaltung, die leider kein Feuerwerk entzünden kann.

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zmpfl

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Bewertung5.0Geht so

Vielleicht wär ich vor 10 Jahren noch darauf reingefallen, heute tu ichs definitiv nicht mehr. Gemeint ist die Po-ente. Mein Fehler, daß ich mir den Film erst jetzt anschaue.

Cast, Regie,Kamera: alles top, wie erwartet. Eins hat mir aber gefehlt: eine Geschichte.
Irgendwie passiert nicht wirklich was.
Gezeigt wirkt letztlich nur ein Prozess den ein Protagonist durchläuft.
Ist mir zuwenig, sorry.

Die Sache mit den "schlafenden" Leuten auf den Photos fand ich ganz gut...

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Ichundso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

SPOILERS AHEAD
Ich möchte mal ein bisschen was über Twists schreiben. Ich war fast etwas überrascht, als ich, nachdem ich The Others gesehen hatte, so viele Kommentare zu sehen bekam, in denen hauptsächlich vom Twist am Ende die Rede war. Denn wie jeder gute twistige Film integriert The Others sein überraschendes Ende perfekt in die Geschichte. Einen guten Twist erkennt man fast immer daran, dass der Film auch funktionieren würde, wenn man von Anfang an wüsste, was Sache ist. Daran, dass sich der Twist als bedingunglosen Teil der Handlung versteht und nicht als drangehängten Schlussgag.
Negatives Beispiel: The Sixth Sense. Überraschend, ergibt aber, je länger man darüber nachdenkt, überhaupt keinen Sinn.
Positives Beispiel: Fight Club. Gehört zur Geschichte dazu. Psychologisch und philosophisch perfekt platziert.
Oder eben The Others. Dass der Film im Grunde genommen relativ altes Horror-Terrain beackert (who are the haunted? who are the haunting?) verzeihe ich ihm sehr gerne, denn er erzählt eine sehr solide Gruselgeschichte mit (wie in jedem guten Horrorfilm) einem zentralen Charakter, der mit dem Wahnsinn kämpft.
Dazwischen schieben sich einige wirklich sehr gruselige Momente, meine drei Höhepunkte sind die Szene sehr früh mit den Vorhängen, Nicole Kidman im leeren Zimmer voller Planen und die "There's going to be changes"-Rede der Haushälterin. Allein daran lässt sich die Großartigkeit und Genrekunst des Films erkennen. Hier versteht jemand zwar klassischen Spukhaushorror, aber wenn er es auch noch schafft, mir nur durch Worte, die ein Charakter sagt, einen Schauer über den Rücken zu jagen, ist jemand am Werk, der wirklich weiß, was er tut.
The Others hat am Ende eben doch etwas zu sagen und ist mehr als Shutter Islandeskes neues Aufgießen alter Konventionen.

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Ichundso

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Vielleicht hast du recht und ich muss den mal wieder sehen. Das Ende ist immer noch schwach.


SKURRIL

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Ich finde das Ende ziemlich ziemlich nice!


ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich mir gestern "The Innocents" zu Gemüte führte, kam mir unweigerlich immer wieder dieser Film in den Sinn. Ein Film den ich seit der ersten Sichtung sehr mag und der bei mir auch nach mehrmaligen Sehen nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Es war gestern aber besonders der eine Gedanke der mich fesselte: Wenn "The Innocents" die Fotografie ist, dann ist "The Others" das Negativ davon. Was läge da näher als diese kleine Theorie heute anhand Alejandro Amenábars Gruselfilm zu überprüfen.
Natürlich kann ich diesen Gedankengang nicht 100%ig bestätigen, jedoch ist ein Großteil der elementaren Aspekte in beiden Filmen zu finden, nur werden sie eben oft grundverschieden interpretiert. Doch schon allein das Personal des Films ähnelt sich so frappierend von der Konstellation, scheint aber, wie sovieles in "The Others", das seitenverkehrte Spiegelbild von "The Innocents" darzustellen. Ob dies nun Zufall ist oder nicht, mir fiel dies eben sehr ins Auge.
Denn egal was man nun von diesem kleinen Vergleich halten mag, ein toller Film ist "The Others" so oder so. Eine bis ins Detail ausgeklügelte Story, bei der eigentlich nur notorische Nörgler den Plot doof finden können. Denn ich musste heute wieder feststellen: Ich weiß nicht ob ich das Ende an sich überhaupt mehr mag, als all die verschiedenen Wege dorthin. "The Others" ist 100 Minuten Spannung, weil er voller Geheimnisse ist. Man erkennt den Wald vor lauter Bäumen nicht...um ein altes Sprichwort zu bemühen. Was ist zwischen der Mutter und den Kindern passiert? Was hat es mit dem Vater auf sich? Was ist mit diesen Geistern? Und was verheimlichen die Bediensteten? All diese Stränge vermischen sich zu einer unheimlich dichten und spannenden Geschichte und lange rätselt man, welcher davon der sein wird, der das Ende bestimmt. Wirklich wunderbar!
Doch auch stilistisch steht "The Others" den großen Klassikern kaum nach. Offensichtlich orientiert er sich an diesen und modernisiert nur dezent deren Qualitäten. Würde man die Farbe wegdrehen, "The Others" würde wohl über weite Strecken als ein Film aus den 40ern oder 50ern durchgehen. Sehr ruhig und bedächtig wird hier eine Geschichte erzählt, nur spärlich werden gruselige Elemente eingebaut und nie wird hier mit dem Holzhammer gearbeitet. Ein Film bei dem die Augen ruhig genießen dürfen, der Kopf aber arbeiten muss, während der Bauch vor Anspannung leidet.
Und das Lob hört hier noch nicht auf (man lobt ja neuere Filme oftmals ja eh viel zu verhalten). Jeder einzelne Charakter in diesem Film ist glaubhaft, facettenreich und interessant. Und jeder dieser Charaktere ist ein Schauspieler in Höchstform gegönnt, man will hier gar nicht von Figuren sprechen so glaubhaft kommt das rüber. Zwei überzeugende Kinderdarsteller und eine großartige Fionnula Flanagan als Mrs. Mills. Geheimnisvoll und Gutmütig...und das nur mit ihren Blicken. Absoluter Gewinner ist aber Nicole Kidman! Sonst nicht so mein Fall, ist hier total überzeugend, sehr intensiv und verdammt attraktiv. Sie verleiht ihrer Rolle etwas kaum greifbares, etwas sehr zerbrechliches, obwohl sie im Grunde sehr dominant und streng angelegt ist. Toll!
Für mich durchaus auf einer Stufe mit Filmen wie "The Haunting" oder eben "The Innocents". So wirklich versteh ich auch nicht, dass Menschen bei einem Film wie "The Others" plötzlich den Scharfrichter in sich entdecken. Qualität ist ja kein Altersmerkmal.
Trotzdem rutscht "The Others" bei mir von der 9 auf die 8,5...nicht weil ich ihn weniger mag, sondern weil ich seitdem viele Filme gesehen habe und sich dadurch manche Werte einfach etwas verschieben mit der Zeit.

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JohnnyKee

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<3!


lhiannan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr schöner, kleiner und feiner Gruselstreifen im Sinne einer klassischen Gruselgeschichte, die einem wohlige Schauer über den Rücken jagt und die ein oder andere Überraschung bereit hält. Setzt voll und ganz auf Atmosphäre, Licht, Schatten und Musik und webt daraus eine intelligente Story, die es in sich hat.

Als ich in das erste Mal schaute, ahnte ich das Ende früh - leider. Aber genossen habe ich jede Minute.

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Boogers666

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Bewertung7.0Sehenswert

The Others ein Meisterwerk der Filmkunst, allein die Idee des Films ist genial: Abgeschieden auf einer Kanalinsel, Kinder mit Sonnenallerige, großes Haus, Geister... WOW. Des weitern sind die Schauspieler genial sowohl Nicole Kidman als auch die Kinder und die Haushälter. Der Film ist spannend, gruselig, und lässt einen rätseln wie er denn ausgehen könnte... aber das was dann am Ende kommt... WOW. Das Ene gehört zu einem der besten der Filmgechichte, vor allem weil einfach ALLES plotzlich Sinn macht, wenn man den darüber nachdenkt. -SPOILER- z.B. die Szene mit dem Vater der heimkommt und dann wider geht, meiner Meinung nach war er für dier kurze Zeit, als er daheim war ein Geist, weil die Familie selbst Geister waren, und weil er im Krieg verletzt wurde kehrte er für kurze Zeit "tot" zurück, aber anscheinend hat er es doch überlebt und verlässt sie wieder....GENIAL!-SPOILER ENDE- Ich kann nicht viel über den Film erzählen weil alles ein Spoiler wäre :D, deswegen schut ihn euch an und seid begeistert.

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mailyn.pelagiokerzenmacher

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Schön geschrieben. Ja, ein toller Film!


emotionfreak

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Bewertung9.0Herausragend

Genial. Ein herrlich überraschendes Ende, mit einer interessanten Erklärung für all die Geheimnisse. Das ist aber nicht alles, was den Film sehenswert macht, denn bis dahin wird man mit einer sehr guten Atmosphäre unterhalten. Der Atmosphäre eines Old School Gruselfilms. Es ist alles da, was ein klassischer Gruselfilm braucht. Ein einsames Haus, Nebel, seltsame Geschehnisse. Besonders gut hat mir auch die Kinderfrau gefallen. So langsam aber sicher baut sich schließlich auch Spannung auf, weil man wissen will, was denn da jetzt eigentlich los ist. Und dann der sehr gute Plot Twist. Nicht so ein unbefriedigendes Ende, wie man es von vielen Filmen solcher Machart kennt. Es gibt zwar ein paar Logiklöcher, aber so ganz ohne, wär es wohl nicht gegangen. Kein Film mit Gemetzel und Blut, sondern ein gut gemachter Gruselfilm oder Mysterithriller.

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein kluger, gut gemachter Horrorfilm, der ganz ohne Effekt und viel Blut auskommt. Naja, zumindest fast, denn bis zum großen Finale hat der Film schon so seine Längen. Dafür entschädigt aber das tolle Finale und die clevere wirklich überraschende Auflösung.
Als Meisterwerk würde ich den Film trotz allem doch nicht bezeichnen, dafür ist er an einigen Stellen einfach zu langatmig, aber zum einmal gucken reicht´s.

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

Der "Aha-Effekt" funktioniert - keine Frage. Aber das wird er kein 2tes Mal. Jeder der diesen Film aufmerksam gesehen hat, weiß genau wie er endet und wird sich davon nicht erneut überraschen lassen. Das ist dasselbe wie bei "The Sixth Sense".

Die französisch-spanisch-ital.-amerikanische Koproduktion mag durch ihren Stil, wie ein qualitativer Thriller aus ferner Zeit wirken. Doch all das ist Kalkül und hat für mich nichts mit innovativer oder unterhaltsamer Inszenierung zu tun. Klar spielt die Kidman wirklich gut. Doch das alleine kann den Film nicht tragen. Ich werde bei Form und Stil dieses Filmes arg an die Filme der 40er Jahre erinnert. Es ist diese Licht-Schatten-Atmosphäre, diese klaustrophobische Nummer (ganz allein in einem übergroßen Landhaus), die merkwürdigen Ereignisse, ein verborgenes düsteres Geheimnis usw. Da werde ich an einen großen Psycho-Thriller des Master Of Suspense erinnert. Wer schon mal "Rebecca" gesehen hat, weiß was ich meine.

Es ist zwar nett mal wieder einen Film zu sehen, dessen Erzähltechnik genauso funktioniert. Aber irgendwie ist dieses spooky Kidman-Movie kein dramatischer Bette-Davis-Thriller ;)

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Anoirja

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Ich gehe mit dem lieben tee d'accord. :) "The Others", "Tesis" und "Mar Adentro" sind toll, aber am besten gefällt mir auch "Abre los ojos".


RoosterCogburn

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Irgendwie ist es das auch. Ich hatte den Eindruck, das Art und Form der Erzähltechnik nicht wirklich die des Erzählers ist. Ich kann es schlecht in Worte fassen, aber als wenn der einen fremden Inszenierungsstil benutzt. Es kam mir so unehrlich vor. Das machte das ganze Ding so unrund.
Bei dem Film ist mir das aufgrund der ruhigen Erzählung dann regelrecht ins Gesicht gesprungen. Allerdings ist das eine sehr subjektive Empfindung. Und bei "Open Your Eyes" hat er seine komplett eigene Linie gefahren. Die Fehler des Filmes lagen für mich nicht in der Erzähltechnik oder in Art und Form des Filmes und seiner Präsentation.
Aber vllt hatte ich auch meine Erwartungen falsch gesteckt ;)


Joone44

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Sitzt ihr bequem? Dann werde ich anfangen.“
„The Others“ ist eine Spukgeschichte, wie sie im Buche steht und begeistert mich immer wieder. Das atmosphärisch gespenstische Setting bringt mich bereits zu Beginn zum Schaudern. Wie die Kamera ruhig das Haus filmt und der Nebel seine Schleier zieht, das sind Bilder, die mich daran erinnern, wofür ich das Horrorkino liebe. Faszinierend finde ich vor allem die simplen Sequenzen, in denen Grace (Nicole Kidman) in der Dunkelheit einfach bloß mit ihrer Laterne durch die Flure und Zimmer wandert. Der Grusel ist eher passiv vorhanden und weiß mit einfachen Lichtspielerein und Geräuschen zu überzeugen. Es läuft mir schon kalt den Rücken runter, wenn ihre Tochter von dem dubiosen Jungen erzählt, den sie im Haus sieht. Die Dialoge sind schön und zur jeweiligen Situation stimmig geschrieben. Auch die Schauspieler sind allesamt fabelhaft besetzt. Nicole Kidman ist als verzweifelte Mutter brillant, meines Erachtens hat sie in diesem Film die beste Performance ihrer Karriere abgelegt. Darüber hinaus lebt „The Others“ von seinem überraschenden Ende. Wenn man sich den Film darauffolgend einige Male angesehen hat, ergeben viele Dinge erst einen Sinn. Die spannende und logische Erzählweise macht den Film für mich umso mehr zu was Besonderem. „The Others“ ist eine geschickt inszenierte Geistergeschichte, die gekonnt Spannung aufbaut und fasziniert…sofern man einen Hang für weiße Bettlaken und rasselnde Ketten hat.

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kay.fleeks

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich vom "genialen Plot-Twist" las, dachte ich an alles Mögliche. Nur nicht an das. Genialer Twist, geniale Idee. Einer der besten Plot-Twists meiner Filmgeschichte.
Wäre der Film Anfangs nicht ein wenig zu schleppend, würde ich 10 Punkte vergeben. So reicht es nur zu 8,5.

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