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The Others
The Others (2001), ES/FR/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 10.01.2002
6.7
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Moviemaster:Movie
von Alejandro Amenábar, mit Nicole Kidman und Fionnula Flanagan
Kanalinsel Jersey, 1945: Die überprotektive Witwe Grace bewohnt mit ihren Kindern Anne und Nicholas ein riesiges Herrenhaus. Doch von Insel-Idyll keine Spur. Wegen der extremen Sonnenallergie der Kinder wird jegliches Licht mittels dicker Vorhängen und Fensterläden ausgeschlossen. Als Grace von drei plötzlich vor der Tür stehenden Bediensteten Hilfe angeboten bekommt, nimmt sie diese gerne an. Doch das Trio benimmt sich zunehmend eigenartig. Schon bald wird klar, dass Haus und Bewohner ein schreckliches Geheimnis bergen.
Mehr Bilder (9) und Videos (2) zu The Others
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Others
- Genre
- Psychothriller, Spukhausfilm, Horrorfilm, Thriller
- Zeit
- 1940er Jahre, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Alternative Realität, Kanalinseln
- Handlung
- Abgeschiedenheit, Allergie, Angst, Anwesen, Beschwörungsformel, Buch, Diener, Dunkelheit, Erscheinung, Erschiessen, Erschrecken, Ersticken, Fotografie, Friedhof, Geisterhaus, Grab, Gärtner, Hysterie, Illusion, Irrtum, Kindermädchen, Klaustrophobie, Krankheit, Landhaus, Lichtallergie, Mord, Mord an Kind, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Nebel, Religion und Übersinnliches, Rückkehr, Sonnenlicht, Stumm, Suizid, Séance, Verdrängte Vergangenheit, Ärmelkanal
- Stimmung
- Gruselig, Spannend
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Kritiken (3) — Film: The Others
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschenDas Holz atmet, folglich knarrt es in allen Ecken und Kanten. Ein altes Herrenhaus mit Garten. Nur stilecht mit Spannungs-fördernder Treppenarchitektur, dunklen Gängen, flackerndem Licht, wandelnden Schatten und – wie sollte es anders sein: – vernebelten Wäldchen. Die Bewohnerzahl ist überschaubar und Genrekonform: Undurchsichtige Bedienstete, ängstliche Mütter und – sie ahnen es: - psychedelische Kinder. Alejandro Amenábar wagt sich vier Jahre nach seinem Meisterwerk „Abre los ojos“ ins Horror-Genre. „The Others“ ist einerseits eine tiefe Verbeugung vor dem filmisch, wie literarisch etliche Male durch-exerzierten Haunted-House-Horror, wie auch dem klassischen Spuk eines Ambrose Bierce oder Stephen King mit dem „immanenten Ziel des Phantastischen“ (so Wikipedia). Originell oder gar neu ist das alles nicht, dafür aber mit spürbarem Sachverstand (Kamera) und viel Spaß am Zitieren bekannter Genre-Elemente umgesetzt.
Kranken tut der Film etwas an seiner Spannungsarmut. Denn so sehr…
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Man muss natürlich ein Freund des Gruselfilms sein, um diesem Film etwas abgewinnen zu können. Großartige Action sucht man hier vergeblich, knarrende Türen sollten einen Böses ahnen lassen. Wer gleich denkt: „Alte, da knarrt nur ne Tür!“, der sitzt dann manchmal im falschen Film. "The Others" funktioniert aber zeitweise genau nach diesem Prinzip: Man muss sich ganz einfach mehr einbilden, als tatsächlich passiert, man fragt sich ständig, was Frau Kidmans Rolle für ein Problem hat und zuckt letztendlich wirklich bei jeder Kleinigkeit zusammen. Und während man noch versucht, die Lichtempfindlichkeit der Kinder, den verschollenen Ehemann und das ständige Abschließen der Zimmertüren unter einen Hut zu bringen, wird man von dem Ende um so mehr überrollt. Über dieses sollte man anschließend aber vielleicht nicht weiter nachdenken. Ich fürchte, das würde der inneren Logik des Films nicht gut tun.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenTHE OTHERS ist ein klug kalkulierter moderner Thriller und wirkt doch wie ein Film aus einer anderen Zeit. Hierin liegt seine besondere Qualität. Denn in seinem Stil erinnert der über weite Strecken gelungene Film des Spaniers Alejandro Amenabar vor allem an Hitchcocks REBECCA und andere Filme der 40er Jahre.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (99) — Film: The Others
damian.thorne.3 Tue, 23 Apr 2013 12:16:05 -0000
Kommentar löschenDa kann mal sehen wie die Geister sich fühlen müssen wenn lebene Menschen sich in ihren Häusern breit machen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Masseltoff Sun, 10 Mar 2013 18:28:11 -0000
Kommentar löschenSuper Film und für FSK 12 gibt es schon ein recht ordentliches Gruselfeeling und einige Schockmomente.
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Ghoul Mon, 04 Mar 2013 10:52:06 -0000
Kommentar löschenGanz ehrlich: Der Film will besonders gruselig sein, und dann kommen "Geister".. und die haben Angst vor den Hausbewohnern und laufen weg? Bitch, please!
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Masseltoff Sun, 10 Mar 2013 18:27:09 -0000
Antwort löschenWie gut das du den Film verstanden hast :)
Ghoul Sun, 10 Mar 2013 18:30:32 -0000
Antwort löschenKlar hab ich den Film verstanden, wenn ich das jetzt erklären würde wärs ein Spoiler, wenn man das Ende gesehen hat, kann man das nicht nicht verstehen, aber da entsteht einfach keine Spannung weil diese Geister einfach nicht bedrohlich sind und in keiner Weise unheimlich sind... Und was ist ein Grusel/Horror ohne auch nur den Hauch von Spannung?
Masseltoff Sun, 10 Mar 2013 18:44:43 -0000
Antwort löschenLeider kann man nicht diskutieren ohne ein Spoiler zu nennen, deshalb *SPOILERWARNUNG*
Dein ganzer Kommentar macht keinen Sinn, sry aber ist so :)
Zitat : "Der Film will besonders gruselig sein, und dann kommen "Geister""
Kann sein das da Ironie drin steckt, aber die Geister sind ja den ganzen Film da, können also nicht erst kommen.
"und die haben Angst vor den Hausbewohnern und laufen weg?"
??? Die Hausbewohner laufen weg, da sie Angst vor den Geistern haben und nicht umgekehrt :) Gegen Ende zieht ja die Menschliche Familie aus und die Geister Familie (also Grace und Kinder) bleibt.
Über Spannung und Horror lässt sich ja bekanntlich (nicht) streiten. Für manche müssen Gedärme durch die Gegend fliegen, bei den anderen reicht es schon wenn sie "Die Fliege" oder "Psycho" sehen.
Aber seit wann hat das Aussehen eines Geistes mit dem Grad des Horrors zutun ?
Bei Poltergeist (Naja bis auf das Ende) oder Paranormal Activity sieht man den Geist gar nicht und besitzen trotzdem einen gewissen Horror/Grusel.
Das müsste ja im Umkehr Schluss heißen das du Horrorthriller wie Das Schweigen der Lämmer und co. nicht magst da dort ja auch nur richtige Menschen das Böse spielen?
Masseltoff Sun, 10 Mar 2013 18:45:26 -0000
Antwort löschenFalls du es natürlich erklären kannst ziehe ich den Dritten Satz gerne wieder zurück :)
Ghoul Sun, 10 Mar 2013 18:56:10 -0000
Antwort löschenJa klar, aber man wird ja am Anfang im Glauben gelassen, dass die Hauptpersonen noch leben und dass die echten, lebenden Hausbewohner Geister sind. Interessant schon irgendwie geb ich zu, aber es funktioniert halt nicht als Schocker. Übers Aussehen hab ich eig nichts gesagt oder sagen wollen, jedenfalls hat man die vermeintlichen Geister (also die lebenden Hausbewohner und nicht diese drei vom Hauspersonal) doch eh nicht gesehen? Ich meine, dass sie (die "Geister") nicht unheimlich sind, weil... ja weil sie nichts tun als Vorhänge aufreißen (Hilfe, LICHT! In einem Horror ist Licht jawohl das aller gruseligste -,-) und davonlaufen, also von ihnen keine Bedrohung ausgeht...
Masseltoff Sun, 10 Mar 2013 19:58:27 -0000
Antwort löschen"Interessant schon irgendwie geb ich zu, aber es funktioniert halt nicht als Schocker."
Sollte auch nicht schocken :D sondern nur wie gesagt überraschen :)
"Übers Aussehen hab ich eig nichts gesagt"
Oh Sry hast recht, hatte ich falsch rausgelesen.
"(Hilfe, LICHT! In einem Horror ist Licht jawohl das aller gruseligste -,-)"
Licht muss nicht unbedingt gut sein ;) Außerdem ist hier ja sogar gefährlich, da es den Kindern ja schaden würde, wären sie nicht tot aber das wissen sie ja nicht ;) Außerdem war das ja nur der Anfang.
Sehr unheimlich fand ich zum Beispiel die Szene, wo Nicole Kidman ins Zimmer ihrer Tochter ging und diese dann auf dem Boden saß und mit ihrer Puppe gespielt hat oder Abends als die Kinder in ihrem Zimmer war und sie meinte ihr neuer Freund (also der Geist) sei jetzt gerade in ihrem Zimmer und verstecke sich in diesem Moment hinter dem Vorhang, krieg jetzt immer noch Gänsehaut bei der Szene. :D
Der Horror ensteht nämlich hier aus der Atmosphäre heraus und nicht wie du meinst aus der Bedrohlichkeit der Geister. Wenn man sich nicht auf den Film einlässt, klappt das halt nicht.
Erschrecken konnte man sich ja auch zum Beispiel als Grace durch die Wohnung ging, mit der Lampe in der Hand dann vor der Tür stand und diese vor ihrer Nase zugeknallt wurde oder das Ende als sie sich im Schrank versteckt hatten.
Und anhand deiner Rezension kann ich nur darauf schließen das dir das Ende nicht gefallen hat und dafür Null Punkte zu geben find ich ein bisschen doof, das hat der Film nämlich echt nicht verdient. Alleine schon für Nicole Kidmans Leistung als Grace hat der Film paar Pünktchen verdient ;)
Ghoul Sun, 10 Mar 2013 20:14:40 -0000
Antwort löschenNaja ich weiß es gibt einige, die den Film gut finden, aber er hat mir einfach nicht gefallen... Das Ende ist da immernoch das Beste, weil dann der Film erst einen Sinn bekommt. Ja okay handwerklich gibt es schon Dinge, die gut gemacht sind, ja, aber was will ich mit einem Film, der - zumindest für Leute, die einiges an Horror vertragen - total am Ziel vorbeischießt und diese nur langweilt. Für diese Leute ist der Film dann jedenfalls nicht geeignet. Andere können ja gern Angst kriegen, sag ich nichts gegen
Masseltoff Sun, 10 Mar 2013 20:36:02 -0000
Antwort löschenDas eine hat ja nichts mit dem anderen zutun. Ich kann ziemlich viel Horror vertragen, ist das ja schließlich mein lieblings Genre (Von Splatterfilmen bis Horrorthriller, von Neu bis alt, kenne ich fast alles ;) ), und finde ihn dennoch gut aber halt auf eine Suspense art.Ist halt kein neumodischer Hau drauf Schocker, hier muss man tatsächlich noch seinen Kopf anstrengen und dann kommt auch die Atmosphäre und das Gruselgefühl . Mit Angst hat das ja nichts zutun , ich glaub sowieso das man durch Filme keine Angst bekommen kann, da ja der normal aufgeklärte Mensch weiß, das es sowas nicht gibt ;)
Der Film ist halt atmosphärisch super und spannend aber wie nach jedem anderen Film aus den Augen aus dem Sinn.
Man kann halt auch sagen ein Old-School Grusel Film :) Der nicht das Ziel hat seine Zuschauer, durch rauß reißen von Körperteilen und Organen zu schockieren, sondern einem ein bedrohliches Gefühl zugeben und das mit den einfachsten Mitteln, nämlich den Urängsten des Menschen. Was man nicht sieht ist den halt immer noch am bedrohlichsten , da können auch noch so gut Designte Freddy Krueger 's , Zombies oder sonstige Monster kommen.
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Ghoul Sun, 10 Mar 2013 20:44:07 -0000
Antwort löschenNee Splatter find ich total sinnlos und kunstlos... Aber beispielsweise "Das Waisenhaus" kann man eig. ganz gut mit diesem Film Vergleichen. Hier wird Spannung aufgebaut durch ein Kind, das einen Sack auf dem Kopf hat und es wirkt. Aber vielleicht wirken einfach solche Situationen auf den einen mehr und auf den anderen weniger. So ich denke, das führt hier zu keinem Ergebniss aber war nett, vielleicht geb ich dem Film für sein Handwerkliches doch nich den ein oder anderen Punkt ;-)
Masseltoff Sun, 10 Mar 2013 21:24:17 -0000
Antwort löschenGute abschließende Worte =)
Übrigens auch gute Einstellung gegenüber Splatterfilmen ;)
Finde ich gut, das du dir das nochmal überlegt, den wie schon gesagt meiner Meinung nach hat der Film mehr als 0 Punkte verdient , alleine schon für Nicole Kidmans großartige Leistung. :)
beast667 Thu, 21 Feb 2013 09:06:51 -0000
Kommentar löschenIch mag keine Gruselfilme, Geisterfilme auch nicht und Nicole Kidman schon gar nicht. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaber: The Others macht was das Genre angeht eigentlich nichts falsch. Nicole Kidman spielt toll, das Ende ist extrem gut, nur wie jeder Grusel gruselts mich vor manchen Längen im Mittelteil. Alles in allem einer der "besseren" Filme seines Genres.
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Uwe B.B.B. Thu, 03 Jan 2013 03:14:35 -0000
Kommentar löschenEin hervorragender Film, der mehr als einmal zu unterhalten vermag.
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TinaCocaine Mon, 17 Dec 2012 17:53:25 -0000
Kommentar löschenEine gruselige Spukgeschichte, die sehr solide von Nicole Kidman und co. zur Schau gestellt wird. Es gibt ein paar gelungene Überraschungsmomente, die Story ist recht nett und "The others" ist genau der richtige Film um es sich in der dunklen Jahreszeit bequem zu machen, die Rollos zu schließen, das Licht zu löschen und sich dann eine leichte Gänsehaut über den Rücken jagen zu lassen.
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Chewbacca Mon, 17 Dec 2012 17:14:19 -0000
Kommentar löschenNicole Kidman ist nun nicht gerade jemand, den ich gerne auf der Leinwand sehe, doch ich muss zugeben, dass sie mich als gottesfürchtige Hausfrau mit harten Prinzipien und kaum weniger hartem Ton überzeugen konnte. Sie spielt die strenge Mutter sehr gut und trägt zur seltsamen Stimmung bei. Denn was diesen Film ausmacht, ist nicht nur die Sichtweise aus der erzählt wird (klärt sich erst am Schluss), sondern auch diese für manche vielleicht langweilige Stimmung, weder gibt es Schockmomente noch irgendwelche Splatter, die man aber auch wirklich nicht benötigt. Das Ende klärt natürlich nicht alle Fragen, kommt aber zumindest für mich recht überraschend und macht Alejandro Amenábars Werk ganz interessant.
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deevaudee Sat, 08 Dec 2012 22:07:42 -0000
Kommentar löschenJa das waren noch Zeiten als Cruise es der Kidman gemacht hat, bevor er sich lieber um eine gewisse K.Holmes gekümmert hat. So war er gar noch Mitproduzent dieses kleinen Schauermär *!!!FILMDETAILSVERRATUNGEN*!!! der den Sixth Sense Effekt quasi in sich trägt. Zu aller erst muss man sagen, dieser Film ist rein gar nichts für die Subwoofer, denn die bekommen absolut nichts zu tun. Dem Erzählstil und der Handlung angepasst, ist es wie Barfuss schleichen, nämlich äusserst ruhig. Auch das Spiel mit Licht und Kamera, ist im wahrsten Sinne, auf Sparflamme gehalten. Umso mehr wird diese Eigentümliche Atmosphäre geschaffen, Begünstigt durch den auch vernebelten Spielort.
Eine Mutter und ihre 2 Kinder, die absolut genial aufspielen, leben auf einem kleinen Landsitz auf einer Insel zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Der Mann und auch Vater ist ausgezogen um im Krieg zu kämpfen, so steht die Mutter mit den Kindern ganz alleine da. Eines Tages stehen urplötzlich eine alte Dame, ein alter Herr und ein stummes Mädchen vor der Tür, um ihre Dienste als Haushälter anzubieten. Doch umgibt die drei schon etwas seltsames. Während die Tochter, Anne, mit die erste ist, die von mysteriösen Umständen im Haus berichtet, ihr aber auch nicht geglaubt wird, soll sie vor dem Allvater Buße tun, weil beide Kinder stark gläubig erzogen werden. Dass das der Anne nicht schmeckt, zeigt sie auch sehr deutlich. Und während die Mutter neben der "rebellischen" Tochter auch noch mit Migräne zu kämpfen hat, die später Einleuchtend wird, die Ereignisse mit der Zeit sich häufen, und zudem die Haushälter auch in einen gewissen verdacht geraten, scheint die Mutter langsam durchzudrehen. Um dies zu verhindern, bricht sie eines Morgens auf, um ins Dorf für die Segnung des Hauses einen Priester zu holen. Doch verirrt im Nebel, kommt ihr im Krieg geglaubt gefallener Ehemann entgegen. Doch auch bei ihm merkt sie, stimmt etwas nicht. Da muss doch etwas faul sein im Staate Dänemark.
Und als die Ereignisse weiter ihren lauf nehmen, wird für Erstseher es auch schön verchleiert. Sind die Eindringlinge etwa Geister, oder sind es die drei Haushaltshilfen? Und da kann Regisseur Amnebar wunderbar noch mit dem Zuschauer spielen. Und auch das Finale des Films ist recht gelungen Ausgearbeitet. Der Film geht nie irrationale Wege, versucht immer erklärbar zu bleiben, und das wirkt im Gesamtbild auch einfach besser. Es ist mit Sicherheit nicht der lauteste Genrebeitrag, aber durchaus ein Spannungsgeladener Vertreter. Wenn man denn die Geduld für die Geschichte auch aufbringt.
Kidman spielt durchaus gut, aber mehr fand ich die beiden Kinder Anne und Nicholas recht unterhaltsam. Für Kinderdarsteller eine echt reife Leistung. Die Finale Lösung ist durchaus gut krass, so war ich beim ersten mal schauen doch sehr baff, aber selbst nach mehrmaligen gucken find ich ihn durchaus spannend. Weil Schnitt, Schockmusik und Bildtechnisch so ziemlich das machbarste raus geholt wurde. Auf dem ersten Blick ein zähes Werk, aber ist man erstmal drin, kann "The others" doch ein recht fesselnder Film werden. Für die richtige Eigenstimmung muss man schon selbst sorgen.
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JackoXL Sat, 08 Dec 2012 22:24:51 -0000
Antwort löschenAuch auf den ersten Blick fand ich den gar nicht zäh. Ich mag die Stimmung von dem Film echt gerne, auch damals schon. Und der versteht es ziemlich gut, seine scary moments hervorragend umzusetzten.
deevaudee Sat, 08 Dec 2012 22:31:07 -0000
Antwort löschenBei mir ist es halt so, das ich mit Filmen die in älteren Epochen spielen, und letztlich viel Fokus auf Dialoge als auf die Effekte gelegt wird, ich zu tun habe, konzentriert zu bleiben. Aber zumindest passiert es hier noch recht verdaulich, und die beiden Kleinen machen ihren Job echt gut. Oftmals scheitert ein Film an den Kindern, oder er funktioniert. Und hier ist letzteres der Fall. Die Schockmomente sitzen auch. Das fand ich auch super.
JackoXL Sat, 08 Dec 2012 22:35:34 -0000
Antwort löschenIst aus deinem Kommentar auch ersichtlich. Stimme dem Punkt mit den Kindern absolut zu, die waren deutlich besser, als man es leider sonst so gewohnt ist.
deevaudee Sat, 08 Dec 2012 22:39:00 -0000
Antwort löschenMir fällt da gerade nämlich Insidious so als Gegenbeispiel ein. Da waren die beiden Jungs eher flop als hip hip hurra. Die beiden anderen Kids in einem Film, die ich super fand waren der kleine Culkin und die Breslin in Shyamalans Signs. Da hatten die Kids auch gut funktioniert.
JackoXL Sat, 08 Dec 2012 22:42:23 -0000
Antwort löschen"Insidious" fand ich insgesamt verdammt gut, viel besser als erwartet, die Kids hab ich gerade nicht so auf dem Schirm. Und "Signs" mochte ich nicht, aber der Culkin und die Breslin gehörten zu den besten Kinderdarstellern, die haben einige gute Rollen gehabt (meistens endet das ja nicht in einer guten, "erwachsenen" Karriere).
deevaudee Sat, 08 Dec 2012 22:44:51 -0000
Antwort löschenSolange der Rory nicht den Weg des Macauly einschlägt. ^^
JackoXL Sat, 08 Dec 2012 22:50:34 -0000
Antwort löschenEs sollte ihm eine Warnung sein, wenn er seinem großen Bruder ab der Monatsmitte die abgelaufenen Lebensmittel schickt. ;)
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deevaudee Sat, 08 Dec 2012 22:53:37 -0000
Antwort löschenGott, bist du wieder nett. xD
JackoXL Sat, 08 Dec 2012 23:01:54 -0000
Antwort löschenRealistisch, nur realistisch...;)
CharlyFirpo666 Thu, 29 Nov 2012 14:50:30 -0000
Kommentar löschenFür mich ist dieser Film mehr Thriller als Horror. Der Verlauf mag zu Beginn etwas dröge erscheinen. Durch schauspielerische Glanzleistungen aller Beteiligten und einem großartigen Twist wird dies aber entschädigt.
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*frenzy_punk<3 Sat, 24 Nov 2012 16:37:35 -0000
Kommentar löschen„The Others“, träges Gruselkino, dem leider die gute Atmosphäre abhanden kommt.
Alejandro Amenábar schuf mit „The Others“ einen Gruselfilm mit Überraschungseffekt. Dies kommt dem Film zugute, weil man nämlich die Gelegenheit erhält, das Gruselkino mal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Dennoch bleibt die Handlung wie bei allen anderen Geistergeschichten die Gleiche und beginnt demnach auch schnell den Zuschauer zu ermüden. Kidmans („Far and Away“) hektisches Spiel ist brillant, kann aber auch an den Nerven zerren. Durch die etwas dröge Story kommt die Atmosphäre etwas ins Wanken. Hier und da bekommt man Gänsehaut, leider hält diese aber nicht sonderlich lange an.
„The Others“ versucht den Zuschauer mit Originalität zu bezirzen, schafft aber auch nicht mehr aus sich heraus zu gehen, als das Genre abverlangt.
„The Others“, gut gemeinte Unterhaltung, die leider kein Feuerwerk entzünden kann.
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zmpfl Fri, 23 Nov 2012 13:43:35 -0000
Kommentar löschenVielleicht wär ich vor 10 Jahren noch darauf reingefallen, heute tu ichs definitiv nicht mehr. Gemeint ist die Po-ente. Mein Fehler, daß ich mir den Film erst jetzt anschaue.
Cast, Regie,Kamera: alles top, wie erwartet. Eins hat mir aber gefehlt: eine Geschichte.
Irgendwie passiert nicht wirklich was.
Gezeigt wirkt letztlich nur ein Prozess den ein Protagonist durchläuft.
Ist mir zuwenig, sorry.
Die Sache mit den "schlafenden" Leuten auf den Photos fand ich ganz gut...
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Ichundso Tue, 20 Nov 2012 00:39:10 -0000
Kommentar löschenSPOILERS AHEAD
Ich möchte mal ein bisschen was über Twists schreiben. Ich war fast etwas überrascht, als ich, nachdem ich The Others gesehen hatte, so viele Kommentare zu sehen bekam, in denen hauptsächlich vom Twist am Ende die Rede war. Denn wie jeder gute twistige Film integriert The Others sein überraschendes Ende perfekt in die Geschichte. Einen guten Twist erkennt man fast immer daran, dass der Film auch funktionieren würde, wenn man von Anfang an wüsste, was Sache ist. Daran, dass sich der Twist als bedingunglosen Teil der Handlung versteht und nicht als drangehängten Schlussgag.
Negatives Beispiel: The Sixth Sense. Überraschend, ergibt aber, je länger man darüber nachdenkt, überhaupt keinen Sinn.
Positives Beispiel: Fight Club. Gehört zur Geschichte dazu. Psychologisch und philosophisch perfekt platziert.
Oder eben The Others. Dass der Film im Grunde genommen relativ altes Horror-Terrain beackert (who are the haunted? who are the haunting?) verzeihe ich ihm sehr gerne, denn er erzählt eine sehr solide Gruselgeschichte mit (wie in jedem guten Horrorfilm) einem zentralen Charakter, der mit dem Wahnsinn kämpft.
Dazwischen schieben sich einige wirklich sehr gruselige Momente, meine drei Höhepunkte sind die Szene sehr früh mit den Vorhängen, Nicole Kidman im leeren Zimmer voller Planen und die "There's going to be changes"-Rede der Haushälterin. Allein daran lässt sich die Großartigkeit und Genrekunst des Films erkennen. Hier versteht jemand zwar klassischen Spukhaushorror, aber wenn er es auch noch schafft, mir nur durch Worte, die ein Charakter sagt, einen Schauer über den Rücken zu jagen, ist jemand am Werk, der wirklich weiß, was er tut.
The Others hat am Ende eben doch etwas zu sagen und ist mehr als Shutter Islandeskes neues Aufgießen alter Konventionen.
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johnboy1979 Tue, 20 Nov 2012 00:58:08 -0000
Antwort löschenZustimmung, bis auf Shutter Island, denn da ist der Twist zwar lahm, aber der Film hat große Momente: die Fahrt im Jeep mit dem Monolog des Gefängniswärters ist großes Kino auf allen Ebenen; allein die Kameraführung in diesem Filmabschnitt: herrlich. :)
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Ichundso Tue, 20 Nov 2012 08:34:12 -0000
Antwort löschenVielleicht hast du recht und ich muss den mal wieder sehen. Das Ende ist immer noch schwach.
SKURRIL Mon, 26 Nov 2012 22:57:44 -0000
Antwort löschenIch finde das Ende ziemlich ziemlich nice!
ElMagico Fri, 16 Nov 2012 20:40:13 -0000
Kommentar löschenAls ich mir gestern "The Innocents" zu Gemüte führte, kam mir unweigerlich immer wieder dieser Film in den Sinn. Ein Film den ich seit der ersten Sichtung sehr mag und der bei mir auch nach mehrmaligen Sehen nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Es war gestern aber besonders der eine Gedanke der mich fesselte: Wenn "The Innocents" die Fotografie ist, dann ist "The Others" das Negativ davon. Was läge da näher als diese kleine Theorie heute anhand Alejandro Amenábars Gruselfilm zu überprüfen.
Natürlich kann ich diesen Gedankengang nicht 100%ig bestätigen, jedoch ist ein Großteil der elementaren Aspekte in beiden Filmen zu finden, nur werden sie eben oft grundverschieden interpretiert. Doch schon allein das Personal des Films ähnelt sich so frappierend von der Konstellation, scheint aber, wie sovieles in "The Others", das seitenverkehrte Spiegelbild von "The Innocents" darzustellen. Ob dies nun Zufall ist oder nicht, mir fiel dies eben sehr ins Auge.
Denn egal was man nun von diesem kleinen Vergleich halten mag, ein toller Film ist "The Others" so oder so. Eine bis ins Detail ausgeklügelte Story, bei der eigentlich nur notorische Nörgler den Plot doof finden können. Denn ich musste heute wieder feststellen: Ich weiß nicht ob ich das Ende an sich überhaupt mehr mag, als all die verschiedenen Wege dorthin. "The Others" ist 100 Minuten Spannung, weil er voller Geheimnisse ist. Man erkennt den Wald vor lauter Bäumen nicht...um ein altes Sprichwort zu bemühen. Was ist zwischen der Mutter und den Kindern passiert? Was hat es mit dem Vater auf sich? Was ist mit diesen Geistern? Und was verheimlichen die Bediensteten? All diese Stränge vermischen sich zu einer unheimlich dichten und spannenden Geschichte und lange rätselt man, welcher davon der sein wird, der das Ende bestimmt. Wirklich wunderbar!
Doch auch stilistisch steht "The Others" den großen Klassikern kaum nach. Offensichtlich orientiert er sich an diesen und modernisiert nur dezent deren Qualitäten. Würde man die Farbe wegdrehen, "The Others" würde wohl über weite Strecken als ein Film aus den 40ern oder 50ern durchgehen. Sehr ruhig und bedächtig wird hier eine Geschichte erzählt, nur spärlich werden gruselige Elemente eingebaut und nie wird hier mit dem Holzhammer gearbeitet. Ein Film bei dem die Augen ruhig genießen dürfen, der Kopf aber arbeiten muss, während der Bauch vor Anspannung leidet.
Und das Lob hört hier noch nicht auf (man lobt ja neuere Filme oftmals ja eh viel zu verhalten). Jeder einzelne Charakter in diesem Film ist glaubhaft, facettenreich und interessant. Und jeder dieser Charaktere ist ein Schauspieler in Höchstform gegönnt, man will hier gar nicht von Figuren sprechen so glaubhaft kommt das rüber. Zwei überzeugende Kinderdarsteller und eine großartige Fionnula Flanagan als Mrs. Mills. Geheimnisvoll und Gutmütig...und das nur mit ihren Blicken. Absoluter Gewinner ist aber Nicole Kidman! Sonst nicht so mein Fall, ist hier total überzeugend, sehr intensiv und verdammt attraktiv. Sie verleiht ihrer Rolle etwas kaum greifbares, etwas sehr zerbrechliches, obwohl sie im Grunde sehr dominant und streng angelegt ist. Toll!
Für mich durchaus auf einer Stufe mit Filmen wie "The Haunting" oder eben "The Innocents". So wirklich versteh ich auch nicht, dass Menschen bei einem Film wie "The Others" plötzlich den Scharfrichter in sich entdecken. Qualität ist ja kein Altersmerkmal.
Trotzdem rutscht "The Others" bei mir von der 9 auf die 8,5...nicht weil ich ihn weniger mag, sondern weil ich seitdem viele Filme gesehen habe und sich dadurch manche Werte einfach etwas verschieben mit der Zeit.
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JohnnyKee Sun, 18 Nov 2012 20:41:14 -0000
Antwort löschen<3!
lhiannan Mon, 12 Nov 2012 23:38:58 -0000
Kommentar löschenSehr schöner, kleiner und feiner Gruselstreifen im Sinne einer klassischen Gruselgeschichte, die einem wohlige Schauer über den Rücken jagt und die ein oder andere Überraschung bereit hält. Setzt voll und ganz auf Atmosphäre, Licht, Schatten und Musik und webt daraus eine intelligente Story, die es in sich hat.
Als ich in das erste Mal schaute, ahnte ich das Ende früh - leider. Aber genossen habe ich jede Minute.
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Boogers666 Sun, 11 Nov 2012 12:12:37 -0000
Kommentar löschenThe Others ein Meisterwerk der Filmkunst, allein die Idee des Films ist genial: Abgeschieden auf einer Kanalinsel, Kinder mit Sonnenallerige, großes Haus, Geister... WOW. Des weitern sind die Schauspieler genial sowohl Nicole Kidman als auch die Kinder und die Haushälter. Der Film ist spannend, gruselig, und lässt einen rätseln wie er denn ausgehen könnte... aber das was dann am Ende kommt... WOW. Das Ene gehört zu einem der besten der Filmgechichte, vor allem weil einfach ALLES plotzlich Sinn macht, wenn man den darüber nachdenkt. -SPOILER- z.B. die Szene mit dem Vater der heimkommt und dann wider geht, meiner Meinung nach war er für dier kurze Zeit, als er daheim war ein Geist, weil die Familie selbst Geister waren, und weil er im Krieg verletzt wurde kehrte er für kurze Zeit "tot" zurück, aber anscheinend hat er es doch überlebt und verlässt sie wieder....GENIAL!-SPOILER ENDE- Ich kann nicht viel über den Film erzählen weil alles ein Spoiler wäre :D, deswegen schut ihn euch an und seid begeistert.
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mailyn.pelagiokerzenmacher Wed, 19 Dec 2012 21:52:22 -0000
Antwort löschenSchön geschrieben. Ja, ein toller Film!
emotionfreak Thu, 08 Nov 2012 21:21:03 -0000
Kommentar löschenGenial. Ein herrlich überraschendes Ende, mit einer interessanten Erklärung für all die Geheimnisse. Das ist aber nicht alles, was den Film sehenswert macht, denn bis dahin wird man mit einer sehr guten Atmosphäre unterhalten. Der Atmosphäre eines Old School Gruselfilms. Es ist alles da, was ein klassischer Gruselfilm braucht. Ein einsames Haus, Nebel, seltsame Geschehnisse. Besonders gut hat mir auch die Kinderfrau gefallen. So langsam aber sicher baut sich schließlich auch Spannung auf, weil man wissen will, was denn da jetzt eigentlich los ist. Und dann der sehr gute Plot Twist. Nicht so ein unbefriedigendes Ende, wie man es von vielen Filmen solcher Machart kennt. Es gibt zwar ein paar Logiklöcher, aber so ganz ohne, wär es wohl nicht gegangen. Kein Film mit Gemetzel und Blut, sondern ein gut gemachter Gruselfilm oder Mysterithriller.
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Thomas Hetzel Sat, 22 Sep 2012 21:54:31 -0000
Kommentar löschenEin kluger, gut gemachter Horrorfilm, der ganz ohne Effekt und viel Blut auskommt. Naja, zumindest fast, denn bis zum großen Finale hat der Film schon so seine Längen. Dafür entschädigt aber das tolle Finale und die clevere wirklich überraschende Auflösung.
Als Meisterwerk würde ich den Film trotz allem doch nicht bezeichnen, dafür ist er an einigen Stellen einfach zu langatmig, aber zum einmal gucken reicht´s.
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RoosterCogburn Mon, 10 Sep 2012 15:52:26 -0000
Kommentar löschenDer "Aha-Effekt" funktioniert - keine Frage. Aber das wird er kein 2tes Mal. Jeder der diesen Film aufmerksam gesehen hat, weiß genau wie er endet und wird sich davon nicht erneut überraschen lassen. Das ist dasselbe wie bei "The Sixth Sense".
Die französisch-spanisch-ital.-amerikanische Koproduktion mag durch ihren Stil, wie ein qualitativer Thriller aus ferner Zeit wirken. Doch all das ist Kalkül und hat für mich nichts mit innovativer oder unterhaltsamer Inszenierung zu tun. Klar spielt die Kidman wirklich gut. Doch das alleine kann den Film nicht tragen. Ich werde bei Form und Stil dieses Filmes arg an die Filme der 40er Jahre erinnert. Es ist diese Licht-Schatten-Atmosphäre, diese klaustrophobische Nummer (ganz allein in einem übergroßen Landhaus), die merkwürdigen Ereignisse, ein verborgenes düsteres Geheimnis usw. Da werde ich an einen großen Psycho-Thriller des Master Of Suspense erinnert. Wer schon mal "Rebecca" gesehen hat, weiß was ich meine.
Es ist zwar nett mal wieder einen Film zu sehen, dessen Erzähltechnik genauso funktioniert. Aber irgendwie ist dieses spooky Kidman-Movie kein dramatischer Bette-Davis-Thriller ;)
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lieber_tee Mon, 10 Sep 2012 16:04:15 -0000
Antwort löschenDiese Bezug zum "altmodischen" Grusel-Kino ist so-etwas von gewollt.
RoosterCogburn Mon, 10 Sep 2012 16:30:54 -0000
Antwort löschenWenn es wirklich überzeugend gemacht ist, habe ich nichts dagegen. Doch hier wirkt Stil und Technik aufgesetzt.
lieber_tee Mon, 10 Sep 2012 17:39:11 -0000
Antwort löschenHm, finde ich so gar nicht, hat der Regisseur Alejandro Amenábar gar nicht nötig und zeigt auch seine Film-Vita.
RoosterCogburn Mon, 10 Sep 2012 19:24:54 -0000
Antwort löschenKeine Ahnung ob der Mann das nötig hat. Ich äußere nur welchen Eindruck "The Others" auf mich gemacht hatte.
RoosterCogburn Mon, 10 Sep 2012 19:29:00 -0000
Antwort löschenUnd was seine Filmvita betrifft, außer "Open Your Eyes" und eben "The Others" kenne ich von dem Mann rein gar nichts. Erstgenannter war wesentlich besser!
lieber_tee Mon, 10 Sep 2012 20:54:44 -0000
Antwort löschenFand den auch besser, mich wundert nur das der Stil, die Technik bei dir aufgesetzt gewirkt hat, da Amenabar gerade einer der wenigen Regisseure zu sein scheint, der verschiedenste Genre ausprobiert und bewusst mir seinen Stil-Mitteln arbeitet. Zumindest habe ich den Eindruck.
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Anoirja Mon, 10 Sep 2012 21:19:05 -0000
Antwort löschenIch gehe mit dem lieben tee d'accord. :) "The Others", "Tesis" und "Mar Adentro" sind toll, aber am besten gefällt mir auch "Abre los ojos".
RoosterCogburn Wed, 12 Sep 2012 10:29:06 -0000
Antwort löschenIrgendwie ist es das auch. Ich hatte den Eindruck, das Art und Form der Erzähltechnik nicht wirklich die des Erzählers ist. Ich kann es schlecht in Worte fassen, aber als wenn der einen fremden Inszenierungsstil benutzt. Es kam mir so unehrlich vor. Das machte das ganze Ding so unrund.
Bei dem Film ist mir das aufgrund der ruhigen Erzählung dann regelrecht ins Gesicht gesprungen. Allerdings ist das eine sehr subjektive Empfindung. Und bei "Open Your Eyes" hat er seine komplett eigene Linie gefahren. Die Fehler des Filmes lagen für mich nicht in der Erzähltechnik oder in Art und Form des Filmes und seiner Präsentation.
Aber vllt hatte ich auch meine Erwartungen falsch gesteckt ;)
Joone44 Wed, 29 Aug 2012 07:03:36 -0000
Kommentar löschen„Sitzt ihr bequem? Dann werde ich anfangen.“
„The Others“ ist eine Spukgeschichte, wie sie im Buche steht und begeistert mich immer wieder. Das atmosphärisch gespenstische Setting bringt mich bereits zu Beginn zum Schaudern. Wie die Kamera ruhig das Haus filmt und der Nebel seine Schleier zieht, das sind Bilder, die mich daran erinnern, wofür ich das Horrorkino liebe. Faszinierend finde ich vor allem die simplen Sequenzen, in denen Grace (Nicole Kidman) in der Dunkelheit einfach bloß mit ihrer Laterne durch die Flure und Zimmer wandert. Der Grusel ist eher passiv vorhanden und weiß mit einfachen Lichtspielerein und Geräuschen zu überzeugen. Es läuft mir schon kalt den Rücken runter, wenn ihre Tochter von dem dubiosen Jungen erzählt, den sie im Haus sieht. Die Dialoge sind schön und zur jeweiligen Situation stimmig geschrieben. Auch die Schauspieler sind allesamt fabelhaft besetzt. Nicole Kidman ist als verzweifelte Mutter brillant, meines Erachtens hat sie in diesem Film die beste Performance ihrer Karriere abgelegt. Darüber hinaus lebt „The Others“ von seinem überraschenden Ende. Wenn man sich den Film darauffolgend einige Male angesehen hat, ergeben viele Dinge erst einen Sinn. Die spannende und logische Erzählweise macht den Film für mich umso mehr zu was Besonderem. „The Others“ ist eine geschickt inszenierte Geistergeschichte, die gekonnt Spannung aufbaut und fasziniert…sofern man einen Hang für weiße Bettlaken und rasselnde Ketten hat.
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kay.fleeks Wed, 15 Aug 2012 20:37:02 -0000
Kommentar löschenAls ich vom "genialen Plot-Twist" las, dachte ich an alles Mögliche. Nur nicht an das. Genialer Twist, geniale Idee. Einer der besten Plot-Twists meiner Filmgeschichte.
Wäre der Film Anfangs nicht ein wenig zu schleppend, würde ich 10 Punkte vergeben. So reicht es nur zu 8,5.
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