Einer der Helden meiner Jugend ist endlich wieder mal mit einer sehr guten Rolle in einem echt toll gemachten Film zurück. Mister Willis ist ja einer der wenigen Actionstars der 80er Jahre, die erstens in Würde gealtert sind, zweitens nichts an ihrem Coolnessfaktor verloren haben und drittens sogar den Sprung hin zu Charakterrollen geschafft haben. Regie führte hier Jonathan Mostow, den viele noch in schlechter Erinnerung haben wegen Terminator 3: Rebellion der Maschinen (den ich übrigens sehr unterhaltsam und gut gemacht fand, bin aber auch kein richtiger Terminator Fan).
„Surrogates“ punktet vor allem durch seine Optik. Wie die Schauspieler dank Make-up und Special Effects quasi zu optimierten Versionen ihrer Selbst gemacht wurden, ist durchaus bemerkenswert. Stark auch das Intro des Films, durch das man schnell ins Geschehen findet. Die darin aufgeworfenen Fragen werden dann allerdings kaum noch behandelt. Vielmehr entwickelt sich ein gradliniger Krimi mit Verschwörungshintergrund und einem Bruce Willis, der (erneut) den gebrochenen Helden souverän spielt. Somit wurde der Spielraum der Handlung nicht voll ausgeschöpft, wodurch sich „Surrogates“ nicht von ähnlichen Filmen wie „I, robot“ oder auch „Minority Report“ abheben kann. Doch trotz verschenktem Potenzial ist „Surrogates“ sehenswert.
Unterhaltsame SciFi-Plotte mit einem souveränen, weil überzeugend gebrochenen Bruce Willis als Zentrum. Die schöne Idee sorgt für ein paar originelle Momente (etwa die Szene, in der Willis rücksichtslos "Passanten" überfährt, oder sein Unwohlsein als einziger echter Mensch zwischen all den aalglatten Surrogaten) und Mostow hat die sparsam dosierte Action sehr gut im Griff. Radha Mitchell scheint ihre Traumrolle gefunden zu haben, denn nach einer ausdrucksloseren Schauspielerin muß man nach wie vor lange suchen. Trotz eines einigermaßen positiven Geamteindrucks bleibt dennoch wenig zurück außer dem Gefühl, das farblose Surrogat eines besseren, tiefer gehenden Films gesehen zu haben.
“Surrogates” leidet unübersehbar an den unrealistischen Rahmenbedingungen: Die Prämissen der Geschichte sind nicht zuende gedacht – und so fehlt dem Film die nötige Glaubwürdigkeit, um wirklich zu überzeugen. Er bleibt kalt und berührt die spannenden Fragen kaum, die in einer Geschichte über gedankengesteuerte Ersatzkörper stecken. Davon abgesehen ist der Film solide produziert und durchaus unterhaltsam. (Mehr im Podcast)
In einer immer stärker nach Perfektion strebenden Gesellschaft, in der Schönheitskult und Anti-Aging eine ungeahnte Eigendynamik entfaltet haben, kommt es 2017 zur Entwicklung der Surrogates: technisierten Alter-Egos in humanoider Roboterform. In einem selbstgewähltem Avatar (plausibler umgesetzt als im gleichnamigen Hollywood-Blockbuster) leben, lieben und arbeiten die "Menschen" miteinander – und verlernen dabei das reale Miteinander. In dieser materiellen Pseudowelt, in der es sogar elektromagnetische Drogen gibt, gerät plötzlich alles durcheinander, als sich die neuronale Verbindung zwischen "Surro" und Operator als tödliche Falle erweist.
[...] Aber wer dank Bruce Willis in der Hauptrolle einen weiteren Actionfilm par excellence erwartet, wird enttäuscht. Die Action kommt hier ziemlich kurz. Abgesehen von ein, zwei Verfolgungsjagden wird nicht viel geboten. Wenn der Film sich dann wenigstens um all die anderen Aspekte der Zukunftsvision kümmern würde; das Zusammenleben der Menschen beleuchten würde, die Beziehungen der Menschen untereinander, dann hätte das dennoch was werden können. [...]
Leider wirkt die Story von Anfang an sehr aufgesetzt - zumal der Zuschauer nur schwerlich in die Utopie eingeführt wird, dass menschliche zivile Aktivitäten vollständig durch Roboter ersetzt werden. Hinzu kommt, dass dieses Konzept schon öfters im Kino durchgespielt wurde. Da ist es nur erfreulich, dass Bruce Willis ziemlich schnell aus seiner Bude heraus kommt , den üblichen Antihelden miemt und vorher noch einen Roboter kräftig vermöbelt.
Wenn man während eines Films ständig darüber nachdenken muss, ob das alles Sinn macht und durchdacht wurde, was einem da gezeigt wird, ist das nicht gut.
[...]
Auch wenn Surrogates ein ansonsten solider, aber überraschungsfreier Science-Fiction-Thriller ist, macht die mangelnde Logik des Films doch einiges kaputt.
[...] Bruce Willis, der - zumindest was das Kino angeht – seine besten Tage nun auch schon hinter sich gelassen hat, ist es zunächst „vergönnt“ mit einer ziemlich dämlichen Frisur durch den Film hetzen zu müssen, wird dann aber schnell in bewährter Kahlkopfmanier zum Stützpfeiler der ganzen Chose, was allerdings nicht mit einem übergroßem Kompliment verwechselt werden sollte. Wenn „The Surrogates“ nämlich schon thematisch eine ganze Menge Potential verschenkt, so gilt dies ebenfalls für die zu Grunde liegende Inszenierung und den Spannungsbogen. Das sieht zwar alles ganz gefällig aus, was Regisseur Jonathan Mostow da auf die Beine gestellt hat, ist aber weit von dem entfernt, was man gemeinhin als fesselnd bezeichnen würde. Ansonsten präsentiert sich der Film als geradliniger Sci-Fi-Thriller, der jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich überraschen kann. Das hat man alles schon mal irgendwie in der Art, und vor allem noch dazu besser gesehen. In dieser Hinsicht macht der Film seinem Titel (Surrogat = künstlicher und minderwertiger Ersatz) alle Ehre. Auch das Ende des Films, das sich sich um Einiges subversiver gibt als es eigentlich ist, spricht diesbezüglich Bände. In der Summe stellt „The Surrogates“ also einen weiteren Vertreter eines Genres dar, welches zur Zeit ganz Groß im kommen ist: Künstliche Existenzen und Realitäten und das damit verbundene Verwischen der Grenzen, wird noch einige Filme hervorbringen, die sich diesem Thema annehmen werden. Es steht zu Hoffen, dass sie es besser machen, als zuletzt „Gamer“ und nun „The Surrogates“, die - wenn man so will – über die mittlerweile doch arg abgedroschene und billige Metapher, dass fette Kerle heiße Bräute steuern, nicht hinaus kommen wollen.
Nachdem wir euch erst letztens “Gamer” vorgestellt haben, kommt jetzt auch schon der nächste Vertreter dieses Genres. “Surrogates” will jedoch mit mehr Technik und und einem alt gedienten Actionstar aufwarten. Bruce Willis, der in letzter Zeit mehr Low Budget Filme gedreht hat als wirkliche Blockbuster, zeigt auch wieder hier das er für ein gutes Skript bzw. eine gute Idee immer zu haben ist. Im Vergleich zu Gamer mit Gerad Butler legt Surrogates viel mehr Wert auf den Hauptdarsteller, d.h. in nahezu jeder Einstellung ist Bruce Willis zu sehen, was nicht allzu schlecht ist, jedoch beleuchtet der Film so nur sehr einseitig die Problematik hinter der Geschichte.
Woran liegt es eigentlich, dass die ganzen High-Concept-Filme erzählerisch oft so jämmerlich versagen? Wie in anderen Fällen, hat auch Surrogates eine ganz interessante Grundidee. Doch leider schafft der Film es nie, das Konzept der Surrogates wirklich plausibel zu erklären. Und warum Bruce Willis sich, wenn er die Wahl hat einen perfekten Körper auszusuchen ausgerechnet einen Bruce-Bot mit dem hässlichsten blonden Fiffi jenseits von Wolfgang Joop aussucht, wird wohl auch sein Geheimnis bleiben.
Zugegeben, bis auf das Mördertoupet von Willis, ist der artifizielle Look der Surrogates optisch schon sehr überzeugend gelöst und verleiht den Robo-Ichsen einen beunruhigend irrealen Unterton. Die ersten Minuten des Streifens machen auch noch Spaß und selbst eine hanebüchene Verfolgungsjagd bei dem der Bruce-Bot in die Ent-Surrogatisierte Zone der Technikfeinde eindringt, hat ihre unterhaltsamen Momente.
Das Problem des extrem kurzen Films ist leider, dass er aus seiner Geschichte so gar nichts macht. Mit 88min erweckt er den Eindruck viele Handlungsstränge im Schnitt eingebüßt zu haben und das verbliebene Storyskelett bietet dann aber auch so gar keine Überraschungen mehr und nutzt die sich anbietenden moralphilosophischen, wie praktischen Fragen die sich aus dem Surrogate-Konzept ergeben so gar nicht.
Sowohl Willis als auch James Cromwell (der nur einer von vielen Gründen ist, warum der Film wie ein halbgarer I, Robot-Nachklapp wirkt) bleiben chronisch unterfordert und spielen sich bestenfalls routiniert durch Mostows lustlose Inszenierung, die mehr als einmal wünschen lässt, das Alex Proxas diese Comic-Adaption betreut hätte, anstatt mit Knowing sein eigenes Krippenspiel an die Wand zu fahren.
Erfreulicherweise ist Surrogates ein Unterhaltungsfilm mit einer starken Idee, welche die geschilderte Zukunftsvision auch wirklich kritisch unter die Lupe nimmt. [...] Zu bahnbrechendem Kino fehlt es dann an innovativen Ideen abseits der Prämisse, doch unterhaltsam ist Surrogates allemal, nicht zuletzt, da Mostow eine Absage an die modern-hektische Actionästhetik erteilt und die Verfolgungsjagden des Films im Stil der 1990er inszeniert [...].
[...] Irgendwie hat man das alles schon einmal gesehen: böse Konglomerate, die die Gesellschaft mit ihrer neuen Technik beherrschen, unverwüstliche Roboter, die nicht totzukriegen sind, das Wechselspiel zwischen künstlichen Lebensformen und echten Menschen. Aber Surrogates schnürt aus den bekannten Bauteilen ein durchaus unterhaltsames Paket: Einen Sci-Fi Blockbuster, auf Hochglanz produziert, mit herausragenden Schauwerten. [...]
„Surrogates“ ist eine gelungene Parodie auf all die sich viel zu wichtig nehmenden Sci-Fi-Klassiker der vergangenen Jahrzehnte wie etwa „Terminator“ oder dem ollen „Blade Runner“. Was? Keine Parodie? Soll eine kurzweilige Action-Parabel sein? Ja dann: Der Film ist schlichtweg eine verdammte Katastrophe - lausiges Skript, unterirdische Schauspieler insbesondere dem ständig belämmert aus der Wäsche glotzenden Bruce Willis und seiner dämlichen Fönwelle. Und erstmal die Ausstattung…du meine Güte! Diese irgendwie viel zu bunte Zukunft a.k.a. das Studiogelände wurde wohl nur mithilfe von Pappmaché-Kulissen diverser 80er und 90er Jahre TV-Serien voll gestopft. Deren Archiv-Entrümpelung und Entstaubung war aber scheinbar so teuer, dass bei den Computer-Effekten ein gewisser Buchhalter Schmalhans strikte Budget-Kürzungen vornehmen musste. Ergo: Die sehen schlecht aus und laden zum Fremdschämen ein. „Surrogates“ überzeugt durch sein Unvermögen. Trotzdem lacht man öfters. Sei es aufgrund der armseligen Dialoge, Ving Rhames als eine Art unfreiwillig komischer BinLaden-Bob Marley oder der saublöd zusammen geklauten Geschichte. Der Trash-Anteil ist somit mehr als nur immens. Könnte also in gewissen Kreisen bald Kult werden, der Schinken.
@Flibbo: Besonders irritiert mich am Trailer, dass man sich nicht auf eine Aussprache des Worts "surrogate" geeinigt hat (bevor ich jetzt die IPA-Symbole suche): Saraget, Surogäit, Suroget, Seregäit... Ja, was denn nun? ;)
Kaum noch Kriminalität, und Sex ist so sicher wie virtuell. Unter ihrer glatten Oberfläche hat die Idealwelt in Jonathan Mostows Surrogates einige Risse.
Man könnte bedauernd feststellen, dass John D. Brancato und Michael Ferris in ihrem Drehbuch nicht mehr aus dem Stoff gemacht haben, denn in der Tat böte die Rahmenhandlung genug Material, um daraus etwa eine hochinteressante, thematisch ausfransende Fernsehserie zu stricken. Die beiden Autoren bleiben allerdings nahe an der Comicvorlage von Robert Venditti und Brett Wedele, haben diese an vielen und meist den richtigen Stellen gestrafft, zurechtgezurrt und leicht verändert, um daraus einen gut funktionierenden, aber eben aus der Masse keineswegs hervorstechenden Actionkrimi zu machen.
Der Film ist besser und nachdenklicher als ungefähr zwei Drittel der normalen Kinoware. Trotz seiner Fehler ist es ein guter Film. Er wäre besser gewesen, hätte man die Story mehr herausgearbeitet, glücklicherweise ist er aber auch nicht verdummt worden. Es ist vornehmlich ein Action-Film, doch lässt er die großen Fragen über Technik nicht außer Acht.
Ein Zweck des Films ist es, eine oberlehrerhafte Warnung über die Allgegenwärtigkeit von Technologie zu sein. Wenn wir endlich im dritten Akt ankommen und ein paar lachhaft schlechte Twists den Plot auf den Kopf stellen, ist es zu spät um den Zuschauer für sich zu gewinnen. James Cromwell in diesem Film zu haben erinnert uns bloß an „I Robot“, und selbst dieser Film hat sein Thema auf eine unterhaltsamere Art behandelt.
Der Film ist ansehnlich, aber zu offensichtlich – angefangen bei den großen Explosionen und aufhörend bei den großen „Verschwörungs-Aufklärungen“ zwischen den Eingeweihten. Bei all der Inspiration, den Einzelteilen besserer Stories aus denen dieser Film zusammengeschustert ist, gelingt es Surrogates doch nicht, etwas Mehr zu sein als ein ärmlicher Ersatz.
Bruce Willis kehrt zu seinen Wurzeln als Action-Held zurück in diesem knalligen Sci-Fi-Thriller. Der Film spielt in naher Zukunft, wo die Menschen nur noch selten ihr Haus verlassen, weil sie durch Roboter – Surrogate – ersetzt werden, die sie von ihren Sesseln aus kontrollieren. Asimov ist dies nicht, aber für ein paar Kracher reicht es allemal.
Dies war das beste Jahr seit langem für intelligente Science Fiction. Nach „Star Trek“ und „District 9“ kommt nun „Surrogates“, ein cleverer Action-Thriller, exzellent regiert von Jonathan Mostow, dessen andere Filme solche Kulthits wie „Breakdown“ und den unterschätzten „Terminator 3“ beinhalteten. Die Schönheit von „Surrogates“ liegt nicht so sehr in dem etwas konventionellen Plot, obwohl dieser effektiv gestrickt und überraschend ist.
Surrogates ist nicht besonders aufregend, aber auch nicht großartig schlecht. Dieser Film ist "wie Urlaub in Deutschland - Von der Aufmachung her ist alles top und super entwickelt, aber letztendlich fehlt das Besondere!" (Top Gear) Bruce Willis sollte wohl nicht allzu sehr in die ihm gut bekannte Rolle des herumballernden, schweinebackejagenden Actionhelden gedrückt werden: Das Ergebnis ist daher eher weniger mitreißend und die Story hebt sich in einigen Punkten zwar von "I, Robot" (US, 2004) ab, aber man erkennt auch recht viele Übereinstimmungen.
ja der streifen war okay, sehr viele feine ideen, doch irgendwie fehlte dem film was.... da war mehr drin, auch Willis konnte m.E. nicht wirklich überzeugen.... aber schlecht ist definitiv was anderes
Ein mehr als unterhaltsamer SciFi-Film- Bruce Willis spielt am Anfang eine "kalte" Roboterkopie seines Ichs, was einem am Anfang etwas iritiiert, aber dann kapiert man warum und wenn er wieder als "Mensch" auftritt ist Bruce wieder der Alte. Alle anderen Schauspieler wie Radha Mitchell und Rosamund Pike machen ihren auch Job gut. Action ist genug da, nicht übertrieben was wichtig ist. . Der Film hat mich sehr gut unterhalten...
Internet ist für viele ein Fluchtweg vor der Realität, viele gehen ins Internet um mit Frauen zu chatten und zu spielen. Das ist eine Krankheit, wenn man es regelmäßig und stundenlang macht. Aber dennoch gibt es Menschen wie ich, die nur Internet surfen, um sich weiter zu bilden oder sich auf dem Laufenden zu halten.
Nun ja, also in Kriegssituationen bereits fast Realität, schaut man sich die Ferngesteuerten Dronen der US-Army an, die Metergenau Ziele Angreifen und vernichten können und anschließend wieder zurück kommen.
Der Film ist aber sehenswert, is zwar ein billige nachahmung von I, Robot.
Nachahmung von I Robot? Wie kommst du denn darauf? Nur weil es in beiden darum geht, dass in ferner Zukunft Roboter den großteil der Arbeit für Menschen erledigen? Surrogates geht doch viel weiter, es geht um die komplette ersetzung des menschen, um das Aufgeben des eigenen Ichs allein wegen Bequemlichkeit ...
Also ich hab den Film gestern gesehen und hatte auch das Gefühl, dass es sehr nah an I Robot ist.
Ich glaub das liegt am ziemlich ähnlichen Storyverlauf...
Naja vllt. au ned aber irgenwie hatt ich au das Gefühl... ;)
Wer eine anständige Sci-Fi Story erwartet, der wird hier grundlegend enttäuscht! Leider wird hier eine an sich gute Grundidee zu einer oberflächlichen, unspannenden, unspektakulären Wurst verarbeitet. Ein lustlos wirkender Bruce Willis. Ein paar nette Effektsequenzen. Mein Fazit: Ein enttäuschendes Einerlei. Alles zusammen sehr unterdurchschnittlich.
Tja, was hätte „Surrogates“ nicht alles sein können.
Düstere Zukunftsvision mit zahlreichen Verweisen auf unsere dem Schönheitswahn anheim gefallene Gesellschaft gemischt mit Kritik an übermächtigen Konzernen.
Aber nein, diese höheren Ziele bleiben in ihren Kinderschuhen stecken. Stattdessen versucht Regisseur Jonathan Mostow seinen Sci – Fi – Thriller in allerlei größtenteils austauschbarer Action zu ersticken.
Dazu schickt er noch einen Ving Rhames in Guruoutfit ins Feld, wodurch man den Gegenspieler von Willis sowieso nicht mehr ernst nehmen kann.
Willis selbst spielt routiniert wie eh und je und tritt den bösen Buben gekonnt in den Allerwertesten. Allerdings ist seine Glaubwürdigkeit arg unter Beschuss, sobald er mithilfe seines Surrogates Haare auf dem Kopf hat. Die gehören bei ihm einfach nicht dahin.
Davon mal abgesehen präsentiert sich „Surrogates“ auf Hochglanz getrimmt und weiß zumindest optisch zu überzeugen. Die originelle Idee bleibt zwar ziemlich unausgereift, doch die Ansätze sind nun einmal vorhanden und müssen honoriert werden.
Alles in allem ist der Film nämlich auch alles andere als langweilig, nur erreicht er eben nicht die Höhen die durchaus im Bereich des möglichen gewesen wären.
Schade.
Außerdem ist Rosamunde Pike eine Augenweide....
Wow!
Ich bin echt begeistert von dem Film, seiner Idee und der Umsetzung. Spannend von Anfang bis Ende, hat er meine Fantasie angeregt und mich erstklassig unterhalten!
Gute Idee, gute Story, ein wieder mal hervoragender Bruce Willis in einem leider nicht so gut umgesetzten Film, dem es an Gefühl und tiefe fehlt, der Film verharrt zwischen Ambition und polierter Oberfläche und schafft es nicht, den Konflikt zwischen Mensch und Roboter, zwischen erlebter Wirklichkeit und einer Welt voller virtueller Möglichkeiten tiefer auszuloten.!!!! Dennoch sind die Effekte gut und die Actionsequensen ausgereift und passend. Jedoch liefert der Film nichts, was nicht irgendwo, irgendwie, schon mal dagewesen wäre, obwohl er das Potenzial dazu besitz und die Geschichte es ansich auch hergeben würde. Alles in allem ein gutes, oberflächliches und kurzweiliges Sci-Fi-Abenteuer für die einfache Unterhaltung. Angesichts des ungenutzten Potenzials der interessanten Grundidee lässt der Film den Zuschauer leicht enttäuscht zurück.
Interessante Story, aus der man aber mehr hätte machen können. Routinierte Darstellerleistungen und gut gefilmt - das macht alles in allem einen ziemlich mittelmäßigen Film (aber im oberen Mittelmaß). Das Beste fand ich dann trotzdem noch den Song im Abspann. (Anm.: Breaking Benjamin mit "I will not bow" <3)
btw: Bruce Willis mit so vielen Haaren aufm Kopf sieht irgendwie sehr gruselig aus...
Hinter "Surrogates" steckt eine wirklich schöne Grundidee: In der Zukunft hat fast jeder Mensch einen eigenen Roboter, der durch die eigene Gedankenkraft gesteuert wird. So muss man noch nicht einmal mehr vor die Haustür gehen.
Der Film startet auch ziemlich interessant, doch schon sehr bald verfällt "Surrogates" in den fast erwartungsgemäßen Einheitsbrei. Etwas wirklich neues kommt nicht bei rum, alles wirkt im wahrsten Sinne des Wortes etwas emotionslos und blutleer. Bruce zieht sein Routineding durch ohne großartig aufzufallen. Es ist alles wirklich nicht schlecht, aber innovativ und herausragend ist es bei weitem nicht. Endlich kann man aber auch mal eine kurze Spieldauer positiv bewerten, bei längerer Laufzeit wär die Bewertung wahrscheinlich schlechter ausgefallen. Somit bleibt aber unter dem Strich ein mittelmäßiger Sci-Fi Movie, der nicht wirklich jemanden weh tut.
Sehr unterhaltsamer und insgesamt gut strukturierter Film, der zwar hier und da ein paar Mankos hat, aber in Summa durchaus sehenswert ist. Besonders gut gefallen hat mir das Makeup, welches ganz klare äußerliche Unterschiede zwischen Surrogates und Menschen hervorgehoben hat. Ziemlich cool!
Furchtbar war er nicht, aber besonders toll auch wieder nicht. Bruce Willis ließ seine Coolness und seinen Witz missen, schade. Er war der Grund, warum ich mir den Film angesehen habe.
Es gibt ja zwischendurch Menschen, die sich über Filme aufregen, in denen "nur hübsche Leute auftreten". Hier könnte man sich wirklich aufregen ;) Habe mir direkt vorgestellt, wie sämtliche Modelagenturen Mega-Aufträge bekommen haben.
Ganz schlimm war die Synchronstimme von Willis' Chef Stone (?): eine männliche Diane Kruger - ganz ganz ganz furchtbar! *brrrrrrrrrr* Punktabzug.
Dürfte wohl die Wenigsten intellektuell (über)fordern, hat aber trotz seiner etwas schlichten Struktur recht viel Unterhaltungswert. Kommt meiner Ansicht nach oftmals zu schlecht weg...
Die Idee des Films hätte für ein Weltklasse hit gereicht, sie wurde jedoch nur sehr schwach umgesetzt. Nicht einmal Bruce Willis kann daran etwas ändern. Der Film zeigt eine plausible und eventuell sehr nahe Zukunft. Auch die Technik der Bewegung von Autos und Surrogates hat mir gefallen, doch leider ist die Handlung zu langweilig und zu vorhersehbar. Die Botschaft die der Film vermittelt ist langsam ausgelutscht und wurde nicht einmal interessant oder neu vermittelt. Nicht einmal ein spannender Action Film ist darauß geworden.
Die Filmidee ist super und einen zu großen Vergleich mit iRobot würde ich nicht machen, nur weil menschengleiche Roboter im Film auftauchen. Die Story wurde zugunsten der Actionelemente leider viel zu simpel gehalten. Man kann mal wieder zu schnell Partei ergreifen und schlägt sich gerne und bedenkenlos auf die Seite des Antihelden Bruce Willis. Irgendwie schade, denn immerhin sind im Film so gut wie alle Menschen Besitzer eines Surrogates. Der Zuschauer kann das aber nie wirklich 100%ig glaubhaft nachvollziehen und bekommt den Eindruck vermittelt, die Gesamtheit der Menschheit ist noch blöder als eine Herde Schafe. Kurz: Es ist mal wieder nur nettes, schnell reingedrücktes Fastfood Kino.
Es gibt keine langatmigen Momente, technisch ist alles wunderbar umgesetzt. Bruce Willis & Co liefern einen guten schauspielerischen Job ab (erwartet man denn wirklich noch was anderes?), aber unterm Strich bleibt eben nur ganz gute Stangenware zurück.
Naja... Die Story erinnert sehr stark an "I, Robot", wenn er auch nicht so futuristisch in der Umgestaltung der "Welt" geworden ist.
Bruce Willis natürlich wieder als unbesiegbarer, streitsuchender Cop der wieder mal die Welt vor dem großen Bösewicht retten darf.
Die Surrogates sind wahrscheinlich auch Piloten gewesen, weswegen der menschliche Schaden schon zustande kommen könnte, wenn so ein "unbekanntes Flugobjekt" auf ein Wohnhaus kracht, worin sich Menschen befinden.
Die Logikfehler sind deswegen teilweise so gravierend, dass es grausam ist. Einmal anschauen reicht vollkommen aus, sprich: DVD ausleihen, anschauen, zurückbringen. Fertig!
ein sehr schablonenhafter udn uninteressanter Film, der zeigt, dass Brucie mittlerweile echt in die Jahre gekommen ist. Von unrealistischem Blut-Ersatz (grünes Blut in Roboter WTF?), bis zu langweiliger Action und belanglosen Dialogen. Einer der schlechtesten Filme von Willis.
Surrogates - Mein zweites Ich - Kritik
US 2009 Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 21.01.2010
Kritiken (21) — Film: Surrogates - Mein zweites Ich
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenEiner der Helden meiner Jugend ist endlich wieder mal mit einer sehr guten Rolle in einem echt toll gemachten Film zurück. Mister Willis ist ja einer der wenigen Actionstars der 80er Jahre, die erstens in Würde gealtert sind, zweitens nichts an ihrem Coolnessfaktor verloren haben und drittens sogar den Sprung hin zu Charakterrollen geschafft haben. Regie führte hier Jonathan Mostow, den viele noch in schlechter Erinnerung haben wegen Terminator 3: Rebellion der Maschinen (den ich übrigens sehr unterhaltsam und gut gemacht fand, bin aber auch kein richtiger Terminator Fan).
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur Jonathan Mostow hat die Technologie-kritische Comic-Verfilmung rasant und technisch perfekt inszeniert.
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evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen„Surrogates“ punktet vor allem durch seine Optik. Wie die Schauspieler dank Make-up und Special Effects quasi zu optimierten Versionen ihrer Selbst gemacht wurden, ist durchaus bemerkenswert. Stark auch das Intro des Films, durch das man schnell ins Geschehen findet. Die darin aufgeworfenen Fragen werden dann allerdings kaum noch behandelt. Vielmehr entwickelt sich ein gradliniger Krimi mit Verschwörungshintergrund und einem Bruce Willis, der (erneut) den gebrochenen Helden souverän spielt. Somit wurde der Spielraum der Handlung nicht voll ausgeschöpft, wodurch sich „Surrogates“ nicht von ähnlichen Filmen wie „I, robot“ oder auch „Minority Report“ abheben kann. Doch trotz verschenktem Potenzial ist „Surrogates“ sehenswert.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenUnterhaltsame SciFi-Plotte mit einem souveränen, weil überzeugend gebrochenen Bruce Willis als Zentrum. Die schöne Idee sorgt für ein paar originelle Momente (etwa die Szene, in der Willis rücksichtslos "Passanten" überfährt, oder sein Unwohlsein als einziger echter Mensch zwischen all den aalglatten Surrogaten) und Mostow hat die sparsam dosierte Action sehr gut im Griff. Radha Mitchell scheint ihre Traumrolle gefunden zu haben, denn nach einer ausdrucksloseren Schauspielerin muß man nach wie vor lange suchen. Trotz eines einigermaßen positiven Geamteindrucks bleibt dennoch wenig zurück außer dem Gefühl, das farblose Surrogat eines besseren, tiefer gehenden Films gesehen zu haben.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschen“Surrogates” leidet unübersehbar an den unrealistischen Rahmenbedingungen: Die Prämissen der Geschichte sind nicht zuende gedacht – und so fehlt dem Film die nötige Glaubwürdigkeit, um wirklich zu überzeugen. Er bleibt kalt und berührt die spannenden Fragen kaum, die in einer Geschichte über gedankengesteuerte Ersatzkörper stecken. Davon abgesehen ist der Film solide produziert und durchaus unterhaltsam. (Mehr im Podcast)
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenIn einer immer stärker nach Perfektion strebenden Gesellschaft, in der Schönheitskult und Anti-Aging eine ungeahnte Eigendynamik entfaltet haben, kommt es 2017 zur Entwicklung der Surrogates: technisierten Alter-Egos in humanoider Roboterform. In einem selbstgewähltem Avatar (plausibler umgesetzt als im gleichnamigen Hollywood-Blockbuster) leben, lieben und arbeiten die "Menschen" miteinander – und verlernen dabei das reale Miteinander. In dieser materiellen Pseudowelt, in der es sogar elektromagnetische Drogen gibt, gerät plötzlich alles durcheinander, als sich die neuronale Verbindung zwischen "Surro" und Operator als tödliche Falle erweist.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Aber wer dank Bruce Willis in der Hauptrolle einen weiteren Actionfilm par excellence erwartet, wird enttäuscht. Die Action kommt hier ziemlich kurz. Abgesehen von ein, zwei Verfolgungsjagden wird nicht viel geboten. Wenn der Film sich dann wenigstens um all die anderen Aspekte der Zukunftsvision kümmern würde; das Zusammenleben der Menschen beleuchten würde, die Beziehungen der Menschen untereinander, dann hätte das dennoch was werden können. [...]
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenWenn man während eines Films ständig darüber nachdenken muss, ob das alles Sinn macht und durchdacht wurde, was einem da gezeigt wird, ist das nicht gut.
[...]
Auch wenn Surrogates ein ansonsten solider, aber überraschungsfreier Science-Fiction-Thriller ist, macht die mangelnde Logik des Films doch einiges kaputt.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...] Bruce Willis, der - zumindest was das Kino angeht – seine besten Tage nun auch schon hinter sich gelassen hat, ist es zunächst „vergönnt“ mit einer ziemlich dämlichen Frisur durch den Film hetzen zu müssen, wird dann aber schnell in bewährter Kahlkopfmanier zum Stützpfeiler der ganzen Chose, was allerdings nicht mit einem übergroßem Kompliment verwechselt werden sollte. Wenn „The Surrogates“ nämlich schon thematisch eine ganze Menge Potential verschenkt, so gilt dies ebenfalls für die zu Grunde liegende Inszenierung und den Spannungsbogen. Das sieht zwar alles ganz gefällig aus, was Regisseur Jonathan Mostow da auf die Beine gestellt hat, ist aber weit von dem entfernt, was man gemeinhin als fesselnd bezeichnen würde. Ansonsten präsentiert sich der Film als geradliniger Sci-Fi-Thriller, der jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich überraschen kann. Das hat man alles schon mal irgendwie in der Art, und vor allem noch dazu besser gesehen. In dieser Hinsicht macht der Film seinem Titel (Surrogat = künstlicher und minderwertiger Ersatz) alle Ehre. Auch das Ende des Films, das sich sich um Einiges subversiver gibt als es eigentlich ist, spricht diesbezüglich Bände. In der Summe stellt „The Surrogates“ also einen weiteren Vertreter eines Genres dar, welches zur Zeit ganz Groß im kommen ist: Künstliche Existenzen und Realitäten und das damit verbundene Verwischen der Grenzen, wird noch einige Filme hervorbringen, die sich diesem Thema annehmen werden. Es steht zu Hoffen, dass sie es besser machen, als zuletzt „Gamer“ und nun „The Surrogates“, die - wenn man so will – über die mittlerweile doch arg abgedroschene und billige Metapher, dass fette Kerle heiße Bräute steuern, nicht hinaus kommen wollen.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenNachdem wir euch erst letztens “Gamer” vorgestellt haben, kommt jetzt auch schon der nächste Vertreter dieses Genres. “Surrogates” will jedoch mit mehr Technik und und einem alt gedienten Actionstar aufwarten. Bruce Willis, der in letzter Zeit mehr Low Budget Filme gedreht hat als wirkliche Blockbuster, zeigt auch wieder hier das er für ein gutes Skript bzw. eine gute Idee immer zu haben ist. Im Vergleich zu Gamer mit Gerad Butler legt Surrogates viel mehr Wert auf den Hauptdarsteller, d.h. in nahezu jeder Einstellung ist Bruce Willis zu sehen, was nicht allzu schlecht ist, jedoch beleuchtet der Film so nur sehr einseitig die Problematik hinter der Geschichte.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWoran liegt es eigentlich, dass die ganzen High-Concept-Filme erzählerisch oft so jämmerlich versagen? Wie in anderen Fällen, hat auch Surrogates eine ganz interessante Grundidee. Doch leider schafft der Film es nie, das Konzept der Surrogates wirklich plausibel zu erklären. Und warum Bruce Willis sich, wenn er die Wahl hat einen perfekten Körper auszusuchen ausgerechnet einen Bruce-Bot mit dem hässlichsten blonden Fiffi jenseits von Wolfgang Joop aussucht, wird wohl auch sein Geheimnis bleiben.
Zugegeben, bis auf das Mördertoupet von Willis, ist der artifizielle Look der Surrogates optisch schon sehr überzeugend gelöst und verleiht den Robo-Ichsen einen beunruhigend irrealen Unterton. Die ersten Minuten des Streifens machen auch noch Spaß und selbst eine hanebüchene Verfolgungsjagd bei dem der Bruce-Bot in die Ent-Surrogatisierte Zone der Technikfeinde eindringt, hat ihre unterhaltsamen Momente.
Das Problem des extrem kurzen Films ist leider, dass er aus seiner Geschichte so gar nichts macht. Mit 88min erweckt er den Eindruck viele Handlungsstränge im Schnitt eingebüßt zu haben und das verbliebene Storyskelett bietet dann aber auch so gar keine Überraschungen mehr und nutzt die sich anbietenden moralphilosophischen, wie praktischen Fragen die sich aus dem Surrogate-Konzept ergeben so gar nicht.
Sowohl Willis als auch James Cromwell (der nur einer von vielen Gründen ist, warum der Film wie ein halbgarer I, Robot-Nachklapp wirkt) bleiben chronisch unterfordert und spielen sich bestenfalls routiniert durch Mostows lustlose Inszenierung, die mehr als einmal wünschen lässt, das Alex Proxas diese Comic-Adaption betreut hätte, anstatt mit Knowing sein eigenes Krippenspiel an die Wand zu fahren.
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Carsten Tritt: Schnitt Carsten Tritt: Schnitt
Kommentar löschenErfreulicherweise ist Surrogates ein Unterhaltungsfilm mit einer starken Idee, welche die geschilderte Zukunftsvision auch wirklich kritisch unter die Lupe nimmt. [...] Zu bahnbrechendem Kino fehlt es dann an innovativen Ideen abseits der Prämisse, doch unterhaltsam ist Surrogates allemal, nicht zuletzt, da Mostow eine Absage an die modern-hektische Actionästhetik erteilt und die Verfolgungsjagden des Films im Stil der 1990er inszeniert [...].
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Irgendwie hat man das alles schon einmal gesehen: böse Konglomerate, die die Gesellschaft mit ihrer neuen Technik beherrschen, unverwüstliche Roboter, die nicht totzukriegen sind, das Wechselspiel zwischen künstlichen Lebensformen und echten Menschen. Aber Surrogates schnürt aus den bekannten Bauteilen ein durchaus unterhaltsames Paket: Einen Sci-Fi Blockbuster, auf Hochglanz produziert, mit herausragenden Schauwerten. [...]
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschen„Surrogates“ ist eine gelungene Parodie auf all die sich viel zu wichtig nehmenden Sci-Fi-Klassiker der vergangenen Jahrzehnte wie etwa „Terminator“ oder dem ollen „Blade Runner“. Was? Keine Parodie? Soll eine kurzweilige Action-Parabel sein? Ja dann: Der Film ist schlichtweg eine verdammte Katastrophe - lausiges Skript, unterirdische Schauspieler insbesondere dem ständig belämmert aus der Wäsche glotzenden Bruce Willis und seiner dämlichen Fönwelle. Und erstmal die Ausstattung…du meine Güte! Diese irgendwie viel zu bunte Zukunft a.k.a. das Studiogelände wurde wohl nur mithilfe von Pappmaché-Kulissen diverser 80er und 90er Jahre TV-Serien voll gestopft. Deren Archiv-Entrümpelung und Entstaubung war aber scheinbar so teuer, dass bei den Computer-Effekten ein gewisser Buchhalter Schmalhans strikte Budget-Kürzungen vornehmen musste. Ergo: Die sehen schlecht aus und laden zum Fremdschämen ein. „Surrogates“ überzeugt durch sein Unvermögen. Trotzdem lacht man öfters. Sei es aufgrund der armseligen Dialoge, Ving Rhames als eine Art unfreiwillig komischer BinLaden-Bob Marley oder der saublöd zusammen geklauten Geschichte. Der Trash-Anteil ist somit mehr als nur immens. Könnte also in gewissen Kreisen bald Kult werden, der Schinken.
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alanger 2010/01/13 21:48:53
Antwort löschen"BinLaden-Bob Marley" ist klasse!
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Flibbo 2010/01/14 00:32:10
Antwort löschenNach Sichtung des Trailer wirkt der Film auf mich wie eine Satire auf meine vekommene icq-Generation...
Sonse 2010/01/14 02:37:47
Antwort löschen@Flibbo: Besonders irritiert mich am Trailer, dass man sich nicht auf eine Aussprache des Worts "surrogate" geeinigt hat (bevor ich jetzt die IPA-Symbole suche): Saraget, Surogäit, Suroget, Seregäit... Ja, was denn nun? ;)
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenKaum noch Kriminalität, und Sex ist so sicher wie virtuell. Unter ihrer glatten Oberfläche hat die Idealwelt in Jonathan Mostows Surrogates einige Risse.
Man könnte bedauernd feststellen, dass John D. Brancato und Michael Ferris in ihrem Drehbuch nicht mehr aus dem Stoff gemacht haben, denn in der Tat böte die Rahmenhandlung genug Material, um daraus etwa eine hochinteressante, thematisch ausfransende Fernsehserie zu stricken. Die beiden Autoren bleiben allerdings nahe an der Comicvorlage von Robert Venditti und Brett Wedele, haben diese an vielen und meist den richtigen Stellen gestrafft, zurechtgezurrt und leicht verändert, um daraus einen gut funktionierenden, aber eben aus der Masse keineswegs hervorstechenden Actionkrimi zu machen.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDer Film ist besser und nachdenklicher als ungefähr zwei Drittel der normalen Kinoware. Trotz seiner Fehler ist es ein guter Film. Er wäre besser gewesen, hätte man die Story mehr herausgearbeitet, glücklicherweise ist er aber auch nicht verdummt worden. Es ist vornehmlich ein Action-Film, doch lässt er die großen Fragen über Technik nicht außer Acht.
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Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenEin Zweck des Films ist es, eine oberlehrerhafte Warnung über die Allgegenwärtigkeit von Technologie zu sein. Wenn wir endlich im dritten Akt ankommen und ein paar lachhaft schlechte Twists den Plot auf den Kopf stellen, ist es zu spät um den Zuschauer für sich zu gewinnen. James Cromwell in diesem Film zu haben erinnert uns bloß an „I Robot“, und selbst dieser Film hat sein Thema auf eine unterhaltsamere Art behandelt.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDer Film ist ansehnlich, aber zu offensichtlich – angefangen bei den großen Explosionen und aufhörend bei den großen „Verschwörungs-Aufklärungen“ zwischen den Eingeweihten. Bei all der Inspiration, den Einzelteilen besserer Stories aus denen dieser Film zusammengeschustert ist, gelingt es Surrogates doch nicht, etwas Mehr zu sein als ein ärmlicher Ersatz.
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenBruce Willis kehrt zu seinen Wurzeln als Action-Held zurück in diesem knalligen Sci-Fi-Thriller. Der Film spielt in naher Zukunft, wo die Menschen nur noch selten ihr Haus verlassen, weil sie durch Roboter – Surrogate – ersetzt werden, die sie von ihren Sesseln aus kontrollieren. Asimov ist dies nicht, aber für ein paar Kracher reicht es allemal.
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenDies war das beste Jahr seit langem für intelligente Science Fiction. Nach „Star Trek“ und „District 9“ kommt nun „Surrogates“, ein cleverer Action-Thriller, exzellent regiert von Jonathan Mostow, dessen andere Filme solche Kulthits wie „Breakdown“ und den unterschätzten „Terminator 3“ beinhalteten. Die Schönheit von „Surrogates“ liegt nicht so sehr in dem etwas konventionellen Plot, obwohl dieser effektiv gestrickt und überraschend ist.
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Dr. Tyrell 2010/07/21 01:42:52
Antwort löschen"unterschätzter" Terminator 3 !?
Kommentare (116) — Film: Surrogates - Mein zweites Ich
Kommentar schreiben-Schulte- 2012/02/07 17:20:32
Kommentar löschenSurrogates ist nicht besonders aufregend, aber auch nicht großartig schlecht. Dieser Film ist "wie Urlaub in Deutschland - Von der Aufmachung her ist alles top und super entwickelt, aber letztendlich fehlt das Besondere!" (Top Gear) Bruce Willis sollte wohl nicht allzu sehr in die ihm gut bekannte Rolle des herumballernden, schweinebackejagenden Actionhelden gedrückt werden: Das Ergebnis ist daher eher weniger mitreißend und die Story hebt sich in einigen Punkten zwar von "I, Robot" (US, 2004) ab, aber man erkennt auch recht viele Übereinstimmungen.
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as-aka-der-streuner 2011/12/20 17:50:25
Kommentar löschenja der streifen war okay, sehr viele feine ideen, doch irgendwie fehlte dem film was.... da war mehr drin, auch Willis konnte m.E. nicht wirklich überzeugen.... aber schlecht ist definitiv was anderes
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DonMunich 2011/12/08 16:30:00
Kommentar löschenEin mehr als unterhaltsamer SciFi-Film- Bruce Willis spielt am Anfang eine "kalte" Roboterkopie seines Ichs, was einem am Anfang etwas iritiiert, aber dann kapiert man warum und wenn er wieder als "Mensch" auftritt ist Bruce wieder der Alte. Alle anderen Schauspieler wie Radha Mitchell und Rosamund Pike machen ihren auch Job gut. Action ist genug da, nicht übertrieben was wichtig ist. . Der Film hat mich sehr gut unterhalten...
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Keky 2011/11/07 12:18:38
Kommentar löschenInternet ist für viele ein Fluchtweg vor der Realität, viele gehen ins Internet um mit Frauen zu chatten und zu spielen. Das ist eine Krankheit, wenn man es regelmäßig und stundenlang macht. Aber dennoch gibt es Menschen wie ich, die nur Internet surfen, um sich weiter zu bilden oder sich auf dem Laufenden zu halten.
Nun ja, also in Kriegssituationen bereits fast Realität, schaut man sich die Ferngesteuerten Dronen der US-Army an, die Metergenau Ziele Angreifen und vernichten können und anschließend wieder zurück kommen.
Der Film ist aber sehenswert, is zwar ein billige nachahmung von I, Robot.
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AddictedToIan 2011/11/07 13:39:26
Antwort löschenNachahmung von I Robot? Wie kommst du denn darauf? Nur weil es in beiden darum geht, dass in ferner Zukunft Roboter den großteil der Arbeit für Menschen erledigen? Surrogates geht doch viel weiter, es geht um die komplette ersetzung des menschen, um das Aufgeben des eigenen Ichs allein wegen Bequemlichkeit ...
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hakudererste 2011/11/10 01:15:56
Antwort löschenSeh ich ähnlich und auch I Robot hat das Rad nicht neu erfunden.
Das_Schema 2012/02/06 12:48:58
Antwort löschenAlso ich hab den Film gestern gesehen und hatte auch das Gefühl, dass es sehr nah an I Robot ist.
Ich glaub das liegt am ziemlich ähnlichen Storyverlauf...
Naja vllt. au ned aber irgenwie hatt ich au das Gefühl... ;)
RoosterCogburn 2011/11/01 01:01:21
Kommentar löschenWer eine anständige Sci-Fi Story erwartet, der wird hier grundlegend enttäuscht! Leider wird hier eine an sich gute Grundidee zu einer oberflächlichen, unspannenden, unspektakulären Wurst verarbeitet. Ein lustlos wirkender Bruce Willis. Ein paar nette Effektsequenzen. Mein Fazit: Ein enttäuschendes Einerlei. Alles zusammen sehr unterdurchschnittlich.
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Bandrix 2011/10/27 18:26:28
Kommentar löschenTja, was hätte „Surrogates“ nicht alles sein können.
Düstere Zukunftsvision mit zahlreichen Verweisen auf unsere dem Schönheitswahn anheim gefallene Gesellschaft gemischt mit Kritik an übermächtigen Konzernen.
Aber nein, diese höheren Ziele bleiben in ihren Kinderschuhen stecken. Stattdessen versucht Regisseur Jonathan Mostow seinen Sci – Fi – Thriller in allerlei größtenteils austauschbarer Action zu ersticken.
Dazu schickt er noch einen Ving Rhames in Guruoutfit ins Feld, wodurch man den Gegenspieler von Willis sowieso nicht mehr ernst nehmen kann.
Willis selbst spielt routiniert wie eh und je und tritt den bösen Buben gekonnt in den Allerwertesten. Allerdings ist seine Glaubwürdigkeit arg unter Beschuss, sobald er mithilfe seines Surrogates Haare auf dem Kopf hat. Die gehören bei ihm einfach nicht dahin.
Davon mal abgesehen präsentiert sich „Surrogates“ auf Hochglanz getrimmt und weiß zumindest optisch zu überzeugen. Die originelle Idee bleibt zwar ziemlich unausgereift, doch die Ansätze sind nun einmal vorhanden und müssen honoriert werden.
Alles in allem ist der Film nämlich auch alles andere als langweilig, nur erreicht er eben nicht die Höhen die durchaus im Bereich des möglichen gewesen wären.
Schade.
Außerdem ist Rosamunde Pike eine Augenweide....
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CatwomanXXL 2011/10/03 14:37:36
Kommentar löschenWow!
Ich bin echt begeistert von dem Film, seiner Idee und der Umsetzung. Spannend von Anfang bis Ende, hat er meine Fantasie angeregt und mich erstklassig unterhalten!
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Frank Farmer 2011/08/25 07:43:58
Kommentar löschenKurzweilige Unterhaltung mit einem winzigen Hauch an Sozialkritik. Ist es richtig Gott zu spielen und sich als Menschen aufzugeben?
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Marco31 2011/06/10 03:25:28
Kommentar löschenGute Idee, gute Story, ein wieder mal hervoragender Bruce Willis in einem leider nicht so gut umgesetzten Film, dem es an Gefühl und tiefe fehlt, der Film verharrt zwischen Ambition und polierter Oberfläche und schafft es nicht, den Konflikt zwischen Mensch und Roboter, zwischen erlebter Wirklichkeit und einer Welt voller virtueller Möglichkeiten tiefer auszuloten.!!!! Dennoch sind die Effekte gut und die Actionsequensen ausgereift und passend. Jedoch liefert der Film nichts, was nicht irgendwo, irgendwie, schon mal dagewesen wäre, obwohl er das Potenzial dazu besitz und die Geschichte es ansich auch hergeben würde. Alles in allem ein gutes, oberflächliches und kurzweiliges Sci-Fi-Abenteuer für die einfache Unterhaltung. Angesichts des ungenutzten Potenzials der interessanten Grundidee lässt der Film den Zuschauer leicht enttäuscht zurück.
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Kloina1893 2011/05/16 11:18:44
Kommentar löschenInteressante Story, aus der man aber mehr hätte machen können. Routinierte Darstellerleistungen und gut gefilmt - das macht alles in allem einen ziemlich mittelmäßigen Film (aber im oberen Mittelmaß). Das Beste fand ich dann trotzdem noch den Song im Abspann. (Anm.: Breaking Benjamin mit "I will not bow" <3)
btw: Bruce Willis mit so vielen Haaren aufm Kopf sieht irgendwie sehr gruselig aus...
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Reload 2011/05/10 12:09:34
Kommentar löschenHinter "Surrogates" steckt eine wirklich schöne Grundidee: In der Zukunft hat fast jeder Mensch einen eigenen Roboter, der durch die eigene Gedankenkraft gesteuert wird. So muss man noch nicht einmal mehr vor die Haustür gehen.
Der Film startet auch ziemlich interessant, doch schon sehr bald verfällt "Surrogates" in den fast erwartungsgemäßen Einheitsbrei. Etwas wirklich neues kommt nicht bei rum, alles wirkt im wahrsten Sinne des Wortes etwas emotionslos und blutleer. Bruce zieht sein Routineding durch ohne großartig aufzufallen. Es ist alles wirklich nicht schlecht, aber innovativ und herausragend ist es bei weitem nicht. Endlich kann man aber auch mal eine kurze Spieldauer positiv bewerten, bei längerer Laufzeit wär die Bewertung wahrscheinlich schlechter ausgefallen. Somit bleibt aber unter dem Strich ein mittelmäßiger Sci-Fi Movie, der nicht wirklich jemanden weh tut.
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Hoang-Thach-Vu 2011/03/14 00:15:54
Kommentar löschenSehr unterhaltsamer und insgesamt gut strukturierter Film, der zwar hier und da ein paar Mankos hat, aber in Summa durchaus sehenswert ist. Besonders gut gefallen hat mir das Makeup, welches ganz klare äußerliche Unterschiede zwischen Surrogates und Menschen hervorgehoben hat. Ziemlich cool!
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Sozionaut 2011/03/04 00:03:03
Kommentar löschenBedauerlich, da wäre mehr drin gewesen. Hoffe auf eine bessere thematische Umsetzung in der Zukunft.
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Marie Krolock 2011/02/10 20:41:50
Kommentar löschenFurchtbar war er nicht, aber besonders toll auch wieder nicht. Bruce Willis ließ seine Coolness und seinen Witz missen, schade. Er war der Grund, warum ich mir den Film angesehen habe.
Es gibt ja zwischendurch Menschen, die sich über Filme aufregen, in denen "nur hübsche Leute auftreten". Hier könnte man sich wirklich aufregen ;) Habe mir direkt vorgestellt, wie sämtliche Modelagenturen Mega-Aufträge bekommen haben.
Ganz schlimm war die Synchronstimme von Willis' Chef Stone (?): eine männliche Diane Kruger - ganz ganz ganz furchtbar! *brrrrrrrrrr* Punktabzug.
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Bandrix 2011/02/10 20:51:06
Antwort löschenEine männliche Diane Kruger? Das ist irgendwie schwer vorstellbar! :D
Marie Krolock 2011/02/10 20:55:24
Antwort löschenklang aber haargenau so! gruselig :D
Fox Mulder1985 2011/02/14 23:26:06
Antwort löschenHast du etwas gegen Diane Krüger?
Marie Krolock 2011/02/15 12:38:26
Antwort löschenoh ja!
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Reload 2011/05/10 12:12:18
Antwort löschenMarie, du hast sowas von recht, die Synchronstimme war sowas von abgrundtief schlecht, hat absolut gar nicht gepasst.
Marie Krolock 2011/05/10 12:20:37
Antwort löschenDanke für die Zustimmung! :)
guggenheim 2011/02/08 22:14:19
Kommentar löschenDürfte wohl die Wenigsten intellektuell (über)fordern, hat aber trotz seiner etwas schlichten Struktur recht viel Unterhaltungswert. Kommt meiner Ansicht nach oftmals zu schlecht weg...
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Marie Krolock 2011/02/10 20:19:46
Antwort löschenBei Dir kommt er eindeutig zu gut weg! :D
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guggenheim 2011/02/10 20:31:33
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=Iz1BY3TVomI&NR=1
xD
Marie Krolock 2011/02/10 20:42:26
Antwort löschenha ha :D
Freak239 2011/01/31 21:58:08
Kommentar löschenDie Idee des Films hätte für ein Weltklasse hit gereicht, sie wurde jedoch nur sehr schwach umgesetzt. Nicht einmal Bruce Willis kann daran etwas ändern. Der Film zeigt eine plausible und eventuell sehr nahe Zukunft. Auch die Technik der Bewegung von Autos und Surrogates hat mir gefallen, doch leider ist die Handlung zu langweilig und zu vorhersehbar. Die Botschaft die der Film vermittelt ist langsam ausgelutscht und wurde nicht einmal interessant oder neu vermittelt. Nicht einmal ein spannender Action Film ist darauß geworden.
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vnfr33 2011/01/12 06:54:46
Kommentar löschenDie Filmidee ist super und einen zu großen Vergleich mit iRobot würde ich nicht machen, nur weil menschengleiche Roboter im Film auftauchen. Die Story wurde zugunsten der Actionelemente leider viel zu simpel gehalten. Man kann mal wieder zu schnell Partei ergreifen und schlägt sich gerne und bedenkenlos auf die Seite des Antihelden Bruce Willis. Irgendwie schade, denn immerhin sind im Film so gut wie alle Menschen Besitzer eines Surrogates. Der Zuschauer kann das aber nie wirklich 100%ig glaubhaft nachvollziehen und bekommt den Eindruck vermittelt, die Gesamtheit der Menschheit ist noch blöder als eine Herde Schafe. Kurz: Es ist mal wieder nur nettes, schnell reingedrücktes Fastfood Kino.
Es gibt keine langatmigen Momente, technisch ist alles wunderbar umgesetzt. Bruce Willis & Co liefern einen guten schauspielerischen Job ab (erwartet man denn wirklich noch was anderes?), aber unterm Strich bleibt eben nur ganz gute Stangenware zurück.
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LTacc 2011/01/06 01:34:31
Kommentar löschenÜberraschend guter Sci-Fi Thriller, der zu unterhalten vermag. Das Ende ist wie so oft etwas enttäuschend, aber darüber kann man hinweg sehen!
Die Thematik wurde leider nicht ganz ausgereizt. Schade eigentlich, denn diese ist durchaus spannend.
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The Photograph 2010/12/20 18:07:49
Kommentar löschenNaja... Die Story erinnert sehr stark an "I, Robot", wenn er auch nicht so futuristisch in der Umgestaltung der "Welt" geworden ist.
Bruce Willis natürlich wieder als unbesiegbarer, streitsuchender Cop der wieder mal die Welt vor dem großen Bösewicht retten darf.
Die Surrogates sind wahrscheinlich auch Piloten gewesen, weswegen der menschliche Schaden schon zustande kommen könnte, wenn so ein "unbekanntes Flugobjekt" auf ein Wohnhaus kracht, worin sich Menschen befinden.
Die Logikfehler sind deswegen teilweise so gravierend, dass es grausam ist. Einmal anschauen reicht vollkommen aus, sprich: DVD ausleihen, anschauen, zurückbringen. Fertig!
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Roldur 2010/12/12 12:59:57
Kommentar löschenein sehr schablonenhafter udn uninteressanter Film, der zeigt, dass Brucie mittlerweile echt in die Jahre gekommen ist. Von unrealistischem Blut-Ersatz (grünes Blut in Roboter WTF?), bis zu langweiliger Action und belanglosen Dialogen. Einer der schlechtesten Filme von Willis.
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