Surrogates - Mein zweites Ich
The Surrogates (2009), US Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 21.01.2010
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Keine
von Jonathan Mostow, mit Bruce Willis und Radha Mitchell
Ein College-Student wird auf mysteriöse Weise ermordet. Im Zuge ihrer Ermittlungen finden die FBI-Agenten Greer und Peters heraus, dass der Tote mit einem Mann namens Canter in Verbindung stand. Dieser ist der Schöpfer eines revolutionären Hightech-Systems, mit dessen Hilfe sich makellose Roboterkopien von Menschen herstellen lassen – gesunde, fitte und gutaussehende Maschinen, die sich gemütlich vom Wohnzimmersofa aus steuern lassen. Aber wenn Roboter stellvertretend für einen Menschen leben können, können sie da nicht auch Dinge für einen tun, die man sonst selbst nie gewagt hätte? Damit nicht genug. Diese Prämisse macht auch die Mörderjagd zunehmend schwieriger. Wer ist echt, wer ist Kopie in einer Welt voller Maschinenmenschen und Masken? Kann man da überhaupt noch jemandem trauen? Greer und Peters setzen trotzdem alles daran, ihren Job zu Ende zu bringen. Doch irgendeine geheimnisvolle Macht hat etwas dagegen. Und die macht weder vor Menschen noch vor ihren Klonen halt.
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Cast & Crew
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Jonathan Mostow
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Bruce Willis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Greer
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Radha Mitchell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Peters
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Rosamund Pike
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maggie Greer
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Ving Rhames
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) The Prophet
-
Michael Cudlitz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Brendon
-
Helena Mattsson
Regie
Schauspieler
-
Trevor Donovan
-
Valerie Azlynn
-
Rachel Sterling
-
Jordan Belfi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Victor Welch
-
James Cromwell
-
Michael Ferris
-
John D. Brancato
- Genre
- Science Fiction-Film, Agentenfilm
- Zeit
- 24. Jahrhundert, Nahe Zukunft, Zukunft
- Handlung
- FBI, FBI Agent, FBI Zentrale, Geheimhalten, Gewalt, Intrige, Killer Roboter, Kommunikation, Maschine, Mensch gegen Maschine, Mensch-Maschine-Beziehung, Menschlichkeit, Mordkomplott, Mordserie, Mordverdacht, Mörder, Roboter, Rätsel, Sprache und Kommunikation, Suche nach Mörder, Todesdrohung, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verschwinden, Verschwundene Leiche, Verschwörung, Verschwörungstheorie
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
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Kritiken (21) — Film: Surrogates - Mein zweites Ich
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenEiner der Helden meiner Jugend ist endlich wieder mal mit einer sehr guten Rolle in einem echt toll gemachten Film zurück. Mister Willis ist ja einer der wenigen Actionstars der 80er Jahre, die erstens in Würde gealtert sind, zweitens nichts an ihrem Coolnessfaktor verloren haben und drittens sogar den Sprung hin zu Charakterrollen geschafft haben. Regie führte hier Jonathan Mostow, den viele noch in schlechter Erinnerung haben wegen Terminator 3: Rebellion der Maschinen (den ich übrigens sehr unterhaltsam und gut gemacht fand, bin aber auch kein richtiger Terminator Fan).
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur Jonathan Mostow hat die Technologie-kritische Comic-Verfilmung rasant und technisch perfekt inszeniert.
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evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen„Surrogates“ punktet vor allem durch seine Optik. Wie die Schauspieler dank Make-up und Special Effects quasi zu optimierten Versionen ihrer Selbst gemacht wurden, ist durchaus bemerkenswert. Stark auch das Intro des Films, durch das man schnell ins Geschehen findet. Die darin aufgeworfenen Fragen werden dann allerdings kaum noch behandelt. Vielmehr entwickelt sich ein gradliniger Krimi mit Verschwörungshintergrund und einem Bruce Willis, der (erneut) den gebrochenen Helden souverän spielt. Somit wurde der Spielraum der Handlung nicht voll ausgeschöpft, wodurch sich „Surrogates“ nicht von ähnlichen Filmen wie „I, robot“ oder auch „Minority Report“ abheben kann. Doch trotz verschenktem Potenzial ist „Surrogates“ sehenswert.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenUnterhaltsame SciFi-Plotte mit einem souveränen, weil überzeugend gebrochenen Bruce Willis als Zentrum. Die schöne Idee sorgt für ein paar originelle Momente (etwa die Szene, in der Willis rücksichtslos "Passanten" überfährt, oder sein Unwohlsein als einziger echter Mensch zwischen all den aalglatten Surrogaten) und Mostow hat die sparsam dosierte Action sehr gut im Griff. Radha Mitchell scheint ihre Traumrolle gefunden zu haben, denn nach einer ausdrucksloseren Schauspielerin muß man nach wie vor lange suchen. Trotz eines einigermaßen positiven Geamteindrucks bleibt dennoch wenig zurück außer dem Gefühl, das farblose Surrogat eines besseren, tiefer gehenden Films gesehen zu haben.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschen“Surrogates” leidet unübersehbar an den unrealistischen Rahmenbedingungen: Die Prämissen der Geschichte sind nicht zuende gedacht – und so fehlt dem Film die nötige Glaubwürdigkeit, um wirklich zu überzeugen. Er bleibt kalt und berührt die spannenden Fragen kaum, die in einer Geschichte über gedankengesteuerte Ersatzkörper stecken. Davon abgesehen ist der Film solide produziert und durchaus unterhaltsam. (Mehr im Podcast)
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenIn einer immer stärker nach Perfektion strebenden Gesellschaft, in der Schönheitskult und Anti-Aging eine ungeahnte Eigendynamik entfaltet haben, kommt es 2017 zur Entwicklung der Surrogates: technisierten Alter-Egos in humanoider Roboterform. In einem selbstgewähltem Avatar (plausibler umgesetzt als im gleichnamigen Hollywood-Blockbuster) leben, lieben und arbeiten die "Menschen" miteinander – und verlernen dabei das reale Miteinander. In dieser materiellen Pseudowelt, in der es sogar elektromagnetische Drogen gibt, gerät plötzlich alles durcheinander, als sich die neuronale Verbindung zwischen "Surro" und Operator als tödliche Falle erweist.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Aber wer dank Bruce Willis in der Hauptrolle einen weiteren Actionfilm par excellence erwartet, wird enttäuscht. Die Action kommt hier ziemlich kurz. Abgesehen von ein, zwei Verfolgungsjagden wird nicht viel geboten. Wenn der Film sich dann wenigstens um all die anderen Aspekte der Zukunftsvision kümmern würde; das Zusammenleben der Menschen beleuchten würde, die Beziehungen der Menschen untereinander, dann hätte das dennoch was werden können. [...]
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenLeider wirkt die Story von Anfang an sehr aufgesetzt - zumal der Zuschauer nur schwerlich in die Utopie eingeführt wird, dass menschliche zivile Aktivitäten vollständig durch Roboter ersetzt werden. Hinzu kommt, dass dieses Konzept schon öfters im Kino durchgespielt wurde. Da ist es nur erfreulich, dass Bruce Willis ziemlich schnell aus seiner Bude heraus kommt , den üblichen Antihelden miemt und vorher noch einen Roboter kräftig vermöbelt.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenWenn man während eines Films ständig darüber nachdenken muss, ob das alles Sinn macht und durchdacht wurde, was einem da gezeigt wird, ist das nicht gut.
[...]
Auch wenn Surrogates ein ansonsten solider, aber überraschungsfreier Science-Fiction-Thriller ist, macht die mangelnde Logik des Films doch einiges kaputt.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...] Bruce Willis, der - zumindest was das Kino angeht – seine besten Tage nun auch schon hinter sich gelassen hat, ist es zunächst „vergönnt“ mit einer ziemlich dämlichen Frisur durch den Film hetzen zu müssen, wird dann aber schnell in bewährter Kahlkopfmanier zum Stützpfeiler der ganzen Chose, was allerdings nicht mit einem übergroßem Kompliment verwechselt werden sollte. Wenn „The Surrogates“ nämlich schon thematisch eine ganze Menge Potential verschenkt, so gilt dies ebenfalls für die zu Grunde liegende Inszenierung und den Spannungsbogen. Das sieht zwar alles ganz gefällig aus, was Regisseur Jonathan Mostow da auf die Beine gestellt hat, ist aber weit von dem entfernt, was man gemeinhin als fesselnd bezeichnen würde. Ansonsten präsentiert sich der Film als geradliniger Sci-Fi-Thriller, der jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich überraschen kann. Das hat man alles schon mal irgendwie in der Art, und vor allem noch dazu besser gesehen. In dieser Hinsicht macht der Film seinem Titel (Surrogat = künstlicher und minderwertiger Ersatz) alle Ehre. Auch das Ende des Films, das sich sich um Einiges subversiver gibt als es eigentlich ist, spricht diesbezüglich Bände. In der Summe stellt „The Surrogates“ also einen weiteren Vertreter eines Genres dar, welches zur Zeit ganz Groß im kommen ist: Künstliche Existenzen und Realitäten und das damit verbundene Verwischen der Grenzen, wird noch einige Filme hervorbringen, die sich diesem Thema annehmen werden. Es steht zu Hoffen, dass sie es besser machen, als zuletzt „Gamer“ und nun „The Surrogates“, die - wenn man so will – über die mittlerweile doch arg abgedroschene und billige Metapher, dass fette Kerle heiße Bräute steuern, nicht hinaus kommen wollen.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenNachdem wir euch erst letztens “Gamer” vorgestellt haben, kommt jetzt auch schon der nächste Vertreter dieses Genres. “Surrogates” will jedoch mit mehr Technik und und einem alt gedienten Actionstar aufwarten. Bruce Willis, der in letzter Zeit mehr Low Budget Filme gedreht hat als wirkliche Blockbuster, zeigt auch wieder hier das er für ein gutes Skript bzw. eine gute Idee immer zu haben ist. Im Vergleich zu Gamer mit Gerad Butler legt Surrogates viel mehr Wert auf den Hauptdarsteller, d.h. in nahezu jeder Einstellung ist Bruce Willis zu sehen, was nicht allzu schlecht ist, jedoch beleuchtet der Film so nur sehr einseitig die Problematik hinter der Geschichte.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWoran liegt es eigentlich, dass die ganzen High-Concept-Filme erzählerisch oft so jämmerlich versagen? Wie in anderen Fällen, hat auch Surrogates eine ganz interessante Grundidee. Doch leider schafft der Film es nie, das Konzept der Surrogates wirklich plausibel zu erklären. Und warum Bruce Willis sich, wenn er die Wahl hat einen perfekten Körper auszusuchen ausgerechnet einen Bruce-Bot mit dem hässlichsten blonden Fiffi jenseits von Wolfgang Joop aussucht, wird wohl auch sein Geheimnis bleiben.
Zugegeben, bis auf das Mördertoupet von Willis, ist der artifizielle Look der Surrogates optisch schon sehr überzeugend gelöst und verleiht den Robo-Ichsen einen beunruhigend irrealen Unterton. Die ersten Minuten des Streifens machen auch noch Spaß und selbst eine hanebüchene Verfolgungsjagd bei dem der Bruce-Bot in die Ent-Surrogatisierte Zone der Technikfeinde eindringt, hat ihre unterhaltsamen Momente.
Das Problem des extrem kurzen Films ist leider, dass er aus seiner Geschichte so gar nichts macht. Mit 88min erweckt er den Eindruck viele Handlungsstränge im Schnitt eingebüßt zu haben und das verbliebene Storyskelett bietet dann aber auch so gar keine Überraschungen mehr und nutzt die sich anbietenden moralphilosophischen, wie praktischen Fragen die sich aus dem Surrogate-Konzept ergeben so gar nicht.
Sowohl Willis als auch James Cromwell (der nur einer von vielen Gründen ist, warum der Film wie ein halbgarer I, Robot-Nachklapp wirkt) bleiben chronisch unterfordert und spielen sich bestenfalls routiniert durch Mostows lustlose Inszenierung, die mehr als einmal wünschen lässt, das Alex Proxas diese Comic-Adaption betreut hätte, anstatt mit Knowing sein eigenes Krippenspiel an die Wand zu fahren.
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Carsten Tritt: Schnitt Carsten Tritt: Schnitt
Kommentar löschenErfreulicherweise ist Surrogates ein Unterhaltungsfilm mit einer starken Idee, welche die geschilderte Zukunftsvision auch wirklich kritisch unter die Lupe nimmt. [...] Zu bahnbrechendem Kino fehlt es dann an innovativen Ideen abseits der Prämisse, doch unterhaltsam ist Surrogates allemal, nicht zuletzt, da Mostow eine Absage an die modern-hektische Actionästhetik erteilt und die Verfolgungsjagden des Films im Stil der 1990er inszeniert [...].
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Irgendwie hat man das alles schon einmal gesehen: böse Konglomerate, die die Gesellschaft mit ihrer neuen Technik beherrschen, unverwüstliche Roboter, die nicht totzukriegen sind, das Wechselspiel zwischen künstlichen Lebensformen und echten Menschen. Aber Surrogates schnürt aus den bekannten Bauteilen ein durchaus unterhaltsames Paket: Einen Sci-Fi Blockbuster, auf Hochglanz produziert, mit herausragenden Schauwerten. [...]
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschen„Surrogates“ ist eine gelungene Parodie auf all die sich viel zu wichtig nehmenden Sci-Fi-Klassiker der vergangenen Jahrzehnte wie etwa „Terminator“ oder dem ollen „Blade Runner“. Was? Keine Parodie? Soll eine kurzweilige Action-Parabel sein? Ja dann: Der Film ist schlichtweg eine verdammte Katastrophe - lausiges Skript, unterirdische Schauspieler insbesondere dem ständig belämmert aus der Wäsche glotzenden Bruce Willis und seiner dämlichen Fönwelle. Und erstmal die Ausstattung…du meine Güte! Diese irgendwie viel zu bunte Zukunft a.k.a. das Studiogelände wurde wohl nur mithilfe von Pappmaché-Kulissen diverser 80er und 90er Jahre TV-Serien voll gestopft. Deren Archiv-Entrümpelung und Entstaubung war aber scheinbar so teuer, dass bei den Computer-Effekten ein gewisser Buchhalter Schmalhans strikte Budget-Kürzungen vornehmen musste. Ergo: Die sehen schlecht aus und laden zum Fremdschämen ein. „Surrogates“ überzeugt durch sein Unvermögen. Trotzdem lacht man öfters. Sei es aufgrund der armseligen Dialoge, Ving Rhames als eine Art unfreiwillig komischer BinLaden-Bob Marley oder der saublöd zusammen geklauten Geschichte. Der Trash-Anteil ist somit mehr als nur immens. Könnte also in gewissen Kreisen bald Kult werden, der Schinken.
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Flibbo 2010/01/14 00:32:10
Antwort löschenNach Sichtung des Trailer wirkt der Film auf mich wie eine Satire auf meine vekommene icq-Generation...
Sonse 2010/01/14 02:37:47
Antwort löschen@Flibbo: Besonders irritiert mich am Trailer, dass man sich nicht auf eine Aussprache des Worts "surrogate" geeinigt hat (bevor ich jetzt die IPA-Symbole suche): Saraget, Surogäit, Suroget, Seregäit... Ja, was denn nun? ;)
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenKaum noch Kriminalität, und Sex ist so sicher wie virtuell. Unter ihrer glatten Oberfläche hat die Idealwelt in Jonathan Mostows Surrogates einige Risse.
Man könnte bedauernd feststellen, dass John D. Brancato und Michael Ferris in ihrem Drehbuch nicht mehr aus dem Stoff gemacht haben, denn in der Tat böte die Rahmenhandlung genug Material, um daraus etwa eine hochinteressante, thematisch ausfransende Fernsehserie zu stricken. Die beiden Autoren bleiben allerdings nahe an der Comicvorlage von Robert Venditti und Brett Wedele, haben diese an vielen und meist den richtigen Stellen gestrafft, zurechtgezurrt und leicht verändert, um daraus einen gut funktionierenden, aber eben aus der Masse keineswegs hervorstechenden Actionkrimi zu machen.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDer Film ist besser und nachdenklicher als ungefähr zwei Drittel der normalen Kinoware. Trotz seiner Fehler ist es ein guter Film. Er wäre besser gewesen, hätte man die Story mehr herausgearbeitet, glücklicherweise ist er aber auch nicht verdummt worden. Es ist vornehmlich ein Action-Film, doch lässt er die großen Fragen über Technik nicht außer Acht.
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Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenEin Zweck des Films ist es, eine oberlehrerhafte Warnung über die Allgegenwärtigkeit von Technologie zu sein. Wenn wir endlich im dritten Akt ankommen und ein paar lachhaft schlechte Twists den Plot auf den Kopf stellen, ist es zu spät um den Zuschauer für sich zu gewinnen. James Cromwell in diesem Film zu haben erinnert uns bloß an „I Robot“, und selbst dieser Film hat sein Thema auf eine unterhaltsamere Art behandelt.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDer Film ist ansehnlich, aber zu offensichtlich – angefangen bei den großen Explosionen und aufhörend bei den großen „Verschwörungs-Aufklärungen“ zwischen den Eingeweihten. Bei all der Inspiration, den Einzelteilen besserer Stories aus denen dieser Film zusammengeschustert ist, gelingt es Surrogates doch nicht, etwas Mehr zu sein als ein ärmlicher Ersatz.
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenBruce Willis kehrt zu seinen Wurzeln als Action-Held zurück in diesem knalligen Sci-Fi-Thriller. Der Film spielt in naher Zukunft, wo die Menschen nur noch selten ihr Haus verlassen, weil sie durch Roboter – Surrogate – ersetzt werden, die sie von ihren Sesseln aus kontrollieren. Asimov ist dies nicht, aber für ein paar Kracher reicht es allemal.
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Alle Kritiken (21)
Kommentare (128) — Film: Surrogates - Mein zweites Ich
Kommentar schreibenkinogaengerin 2012/05/13 11:54:50
Kommentar löschenIm Jahr 2057 führen die Menschen ihr Leben nur noch durch sogenannte 'Surrogates'. Das sind menschenähnliche Roboter, die ferngesteuert werden während ihr Besitzer isoliert in seiner Wohnung bleibt. Auf diese Weise lebt auch FBI-Agent Tom Greer, der seit Jahren mit seiner Frau nur noch über die Surrogates kommuniziert, obwohl er sie nach wie vor liebt. Als eine Waffe auftaucht, die die Surrogates samt Besitzer zu vernichten droht, ermittelt Greer unter den Dreads, einer Gruppe von Menschen, die ohne Surrogate leben, denn "Wir sind nicht dafür gemacht, die Welt durch eine Maschine zu erleben." Nach all den relativ schlechten Kritiken über 'Surrogates' hatte ich nun wahrlich schlimmeres erwartet. Vielleicht war das aber auch gut so, denn so konnte mich der Film tatsächlich positiv überraschen. Bruce Willis meistert selbst im fortgeschrittenen Alter jede Actionszene mit Bravour, die Story ist unterhaltsam und rasant umgesetzt und auch die Nebenrollen überzeugen.
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based_god 2012/05/13 14:04:18
Antwort löschenJa mann! Don't Hate, Celebrate! ^^
Pfizze 2012/04/25 12:32:31
Kommentar löschenFans dieses Films gefiel auch: "In Time". Und in der Tat sind sich die beiden Filme durchaus ähnlich. SURROGATES baut auf einer starken Idee auf, die aber viel zu platt bleibt, sodass letzten Endes nicht mehr als ein 08/15 - Thriller dabei herauskommt. Mit ein bisschen mehr Experimentierfreude und ohne zwangshaftes Binden an Genrekonventionen hätte das eine ganz große Nummer werden können. So bleibt es ein netter Abendfüller, der keine mentale Anstrengung voraussetzt. Am besten sogar gar nicht mitdenken, dann fallen einem die Logikfehler vielleicht auch nicht auf.
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Janus Winter 2012/02/27 08:18:00
Kommentar löschenEine vielversprechende Idee, die leider sehr plump, wirr und mit einer Menge Logikfehlern umgesetzt wurde. Der grundlegendste steckt bereits in der Zukunftsvision an sich: Wozu braucht man überhaupt ein physisches Surrogat, wenn sowieso alles virtuell abläuft? Wozu braucht man Autos, wenn das Surrogat so schnell wie ein Auto laufen kann? Wozu braucht man ein üppiges Budget, wenn im Resultat so eine lahme Ente steht?
Bunnyfaktor: 7 (was nur logisch ist;-)
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Audreyfan 2012/02/19 20:41:25
Kommentar löschenDie Frage die ich mir stelle ist: Wenn fast jeder einen Surrogate hat, den er nach seinen eigenen Vorstellungen und unabhängig von seinem realen Aussehen kreieren kann, müsste es dann nicht irgendwie ein Schönheitsideal geben?
Ich mein heutzutage gibt es doch auch ein Ideal. Im Film ist mir abgesehen von Schlankheit und gesundem Haar nichts davon aufgefallen.
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Filmkenner77 2012/02/18 09:22:59
Kommentar löschen"Surrogates – Mein zweites Ich" ist ein weiteres trauriges Beispiel dafür, wie man aus einer eigentlich gar nicht einmal so schlechten Idee einen in letzter Konsequenz überflüssigen und nichtssagenden Film gemacht hat. Im Fahrwasser von Filmen wie "I, Robot" oder "Die Frauen von Stepford" schuf Regisseur Jonathan Mostow, der nach dem beeindruckenden Actionthriller "Breakdown" (1997) keinen wirklich überzeugenden Film mehr gedreht hat, eine Dystopie, in der so genannte "Surrogates", roboterähnliche Nachbildungen von Menschen, fester Bestandteil der Gesellschaft sind, während Menschen aus Fleisch und Blut diese von zu Hause aus steuern.
Diese Ausgangssituation hätte eine perfekte Basis für eine zynische, futuristische Gesellschaftsparabel oder ein Werk über menschliche Entfremdung in einer hochtechnisierten Welt sein können. Die Geschichte von Menschen, die sämtliche soziale Kontakte verlieren, in einer Art Dämmerzustand vor sich hinvegetieren, während die technischen "Errungenschaften" mehr und mehr Besitz vom öffentlichen und privaten Leben ergreifen, hätte einen guten Stoff abgegeben. Von alledem erzählt der Film bestenfalls in Nebenplots und es ist kaum verwunderlich, dass dies dann auch die stärksten Momente des Films sind.
Tom Greer (Bruce Willis) und seine Frau Maggie (Rosamund Pike) haben sich nach dem Tod ihres Sohnes voneinander entfernt und ihr Schmerz über den Verlust ihres einziges Kindes hat eine zwischenmenschliche Distanz geschaffen. Nur über die Kunstmenschen findet noch Kommunikation statt. Seine Frau verlässt ihr Zimmer nicht mehr, während sich Tom immer stärker nach seiner wirklichen Frau im "Elfenbeinturm" sehnt.
Statt dieser Thematik viel stärkere Gewichtung zukommen zu lassen, verliert sich der Film in einer banalen, allzu oft wirren Thrillerhandlung, die nur sehr selten zu packen vermag. Die Erzählstruktur wirkt unausgegoren und somit kann die Geschichte niemals richtig überzeugen. Zudem wird am Ende des Films ein Logikproblem mehr als offenkundig. Der Erfinder der Surrogates möchte seine eigene Erfindung vernichten, weil er diese für den Tod seines Kindes verantwortlich macht. Hierfür nimmt er in Kauf, dass auch die Operator, also die Menschen, die die Surrogates steuern, sterben. Die Lösung des Problems präsentiert der Films dann durch ein paar Computerklicks. Auf diese Idee scheint der Erfinder (ist er zu einem Misanthropen mutiert?) jedoch nicht gekommen zu sein. Merkwürdig und aus der Handlung heraus nicht wirklich erklärbar.
Letztlich eröffnen sich für "Surrogates" mehrere Möglichkeiten, dem Stoff zu begegnen. Der Film wählt die falschen Schwerpunkte und muss daher als misslungen erachtet werden. Bei einem Budget von 80 Millionen Dollar, die man dem Film leider nur selten ansieht, spielte er weltweit 122 Millionen Dollar ein.
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lieber_tee 2012/02/18 10:08:32
Antwort löschenEin Beispiel, ähnlich bei "In Time", wie eine gute SF-Idee versemmelt wurde. Du triffst mit allem was du schreibst den Nagel auf dem Kopf, wobei ich etwas gnädiger wäre, da der Streifen durchaus Unterhaltungswert hat.
Filmkenner77 2012/02/18 10:35:36
Antwort löschenDanke. Ich empfand den Streifen nur deswegen nicht als langweilig, weil die Lauflänge ja relativ gering war. Aufgrund der Tatsache, dass ich schon so viele Filme aus dem Genre gesehen habe, die besser waren, konnte ich mich zu einer höheren Bewertung nicht durchringen.
chrsthl 2012/02/16 20:40:16
Kommentar löschenNichts besonderes meiner Meinung nach, beim ersten mal wo ich den Film geschaut habe bin ich eingeschlafen, am Sonntag nochmal geschaut und war nicht wirklich "geflasht"
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heikschn 2012/02/15 18:48:26
Kommentar löschenEin solider Fictioner, der nicht komplett überzeugt.
Um die Künstlichkeit der Surrogates darzustellen und vor allem um dem Zuschauer vor allem zu ermöglichen Surries sofort von realen Personen zu unterscheiden, erscbeinen die Surries immer etwas zu strahlend und wirken viel zu unemotional. Die realen Personen wirken dagegen immer viel zu schäbig und heruntergekommen. Das führt letztlich dazu, dass man keine der Figuren wirklich sympatisch findet. Das führte bei mir dazu, dass mich auch die Story nicht wirklich gepackt hat. Die Suche nach dem Drahtzieher war nur leidlich spannend. Der Film konzentriert sich aber komplett auf diese Jagd. Dadurch erfahren wir viel zu wenig über die Welt der Surrogates. Die Auflösung am Ende ist zudem nicht zufriedenstellend und lässt viele Fragen zur Motivation der Handelnden offen.
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mikkean 2012/02/15 18:37:15
Kommentar löschenWelch schöne neue Welt: Auf den Straßen der Zukunft begegnen einem nur lebendig gewordene, hübsche Schaufenster-Puppen-Wesen. Sie sind die materialisierten Avatare des Second Life, deren menschliche User derweil im Halbschlaf als aufgedunsene Faltenberge dahinvegetieren. Da darf auch Bruce Willis wieder ganzes Haar haben und einen blonden Pudel auf dem Kopf spazieren tragen, während er als FBI-Agent Fälle löst. Eines muss ich "Surrogates" lassen, bei der Besetzung und dem Make Up leistet der Film ganze Arbeit. Bei so vielen schönen Gesichtern dürften selbst die Casts von Jugend-Serien der Traumfabrik neidisch werden. Wie unnatürlich schön die doch alle sind, dank Überbeleuchtung, Filtern und den ganzen anderen Post-Production-Tricks. Natürlich darf neben der optischen Breitseite die Story nicht vergessen werden. Da geht es natürlich wiedermal um diese scheinbar perfekte Welt, in der nur wenige Ungläubige nicht ihr Dasein mit einem Surrogate upgraden wollen. Und in der das Verbrechen von einst vermeintlich ausgemerzt wurde. Kann ja eigentlich niemand sterben, wenn eh nur Blech-Buddys die Straßen säumen. Bis eben ein Mord an zwei Surrogates gleichzeitig deren Usern das Leben kostet. Ein Fall für Bruce Willis, der sich der Sache annimmt und natürlich eine Verschwörung aufdeckt, die wiederum das gesamte Dasein der Menschheit bedroht. Bei aller Liebe, irgendetwas an "Surrogates" stimmt nicht so ganz. Alles an diesem Sci-Fi-Konstrukt wirkt so automatisiert und vorjustiert, als würde man einen Starbucks-Kaffee trinken. Es sieht doch gut aus, hat inhaltlich viel Potenzial, aber doch verläuft der Film wie eine gut geölte Maschine, was natürlich ganz dem Thema angepasst wirkt. Aber auch keinen großen Raum für besondere Überraschungen lässt. Da haben wir den angeschlagenen Held, der darunter leidet, dass seine depressive Frau sich ihm rein körperlich entzieht. James Cromwell - wer sonst? - der wie schon bei "I, Robot" den Vater der gesamten technologischen Entwicklung spielt, und erneut von den Ausmaßen der eigenen Schöpfung erdrückt wird. Die kompetente Partnerin für Willis, die Radha Mitchell, langsam meine Genre-Frau Nummer Eins, wie immer trefflich ausfüllt. Und dann doch sehr ereignislos aus dem Skript geschrieben wird. Ja, das war ein Spoiler, aber kein Grund zur Sorge. Gerade geübte Zuschauer sollten bei "Surrogates" keine großen Spannungs-Sprünge erwarten. So innovativ die Technologie im Film auch aufgezogen wird, so geerdeter sind Dramaturgie und Inszenierung. Bis zum alles entscheidenden Showdown lässt Regisseur Jonathan Mostow zwei, drei große Action-Sequenzen vom Stapel und würzt das Drumherum mit einigen passenden Zwischenmenschlichkeiten, oder nicht, je nachdem, wer gerade seine Hülle vorschickt oder nackt bleibt. Dabei wäre jetzt zu leicht, "Surrogates" als unterentwickelten Nachzügler von "Blade Runner" oder Minority Report" abzustempeln. Wie schon erwähnt, die Story hat enormes Potenzial und verdient die Bezeichnung Thriller durchaus. Nur wirkt dieser knapp anderthalbstündige Film zu verdichtet und vielleicht auf Vorsicht getrimmt, um wirklich für frischen Wind zu Sorgen. Da wird brav der Krimi-Teil abgehandelt, die große Verschwörung addiert und schnell landen wir auch beim teilweise moralisch-philosophischen Finale. Bei dem darf Bruce Willis übrigens einen Moment lang in die Liga von Snake Plissken und Co. vordringen. Andererseits sollte noch erwähnt werden, dass der Film ja auf einer mehrteiligen Comic-Serie basiert. Vielleicht gibt es da noch Aspekte zu entdecken, die hier verloren gegangen sind. Wie auch immer, "Surrogates" ist Genre-Unterhaltung nach Maß, ein paar Gramm zu wenig, ansonsten wurde überschüssige Fett-Gramme relativ gut ausgespart. Jedoch wird man das Gefühl nicht los, dass für eine packende Geschichte eine falsche Fährte mehr recht passend gewesen wäre. Denn vom mitreißenden, verstrickten Vorzeige-Sci-Fi-Thriller ist der Film eben einige Etappen zu weit entfernt.
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Impeesa 2012/02/13 21:28:35
Kommentar löschenSolide inszenierter Science-Fiction-Thriller, der allerdings weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.
Der Plot klingt wirklich interessant, Bruce Willis macht einen guten Job und ein großes Plus gibts für die Filmmusik. Ich fühlte mich zwar gelegentlich an verwandte Filme wie I, Robot oder Matrix erinnert, aber das hat mich nicht gestört.
Allerdings wäre inhaltlich weitaus mehr drin gewesen und bei gerademal 88 Minuten Spielzeit hätte man auch noch die nötige Zeit gehabt.
Themen wie etwa:
- Realitätsflucht
- Selbstverbesserung
- Doppelte Identität
wären interessant gewesen und hätten dem Film eine zusätzliche Tiefe und bestimmt eine 7,5 beschert.
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Hobgoblin 2012/02/13 21:09:15
Kommentar löschenEin Fingerzeig auf die zunehmende Internetgesellschaft! Der Film selber hat mich streckenweise doch gelangweilt, das Internet ist viel spannender! Hahaha ;-)
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nilswachter 2012/02/12 23:02:52
Kommentar löschenSurrogates enthält genügend Potential für spannende Geschichten, interessante Fragestellungen und kritische Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen- und moralischen Themen. In Ansätzen werden alle diese Punkte angesprochen aber leider nie weiter vertieft, geschweige denn, ersthaft ausdiskutiert. Die wichtigste Frage, mit der der Film ständig kokettiert, diejenige nach dem Second Life und die Auswirkungen in der Gesellschaft und auf das Individuum, bildet lediglich den Rahmen für eine ausgelutschte Rachestory im Krimigewand. Das ist alles spannend und solide inszeniert, letztlich aber belanglos und erzählerisch so wenig fokussiert, dass der Überblick und damit das Interesse nach einer Zeit verloren geht. Eigentlich schade, hätte man aus dieser Dystopie doch einiges mehr als nur einen Actionreisser machen können.
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jen4indie 2012/02/12 22:17:31
Kommentar löschenam anfang fand ich die idee hinter dem film recht interessant. leider wurde aber nach ca. einer halben stunde die richtung so drastisch geändert, dass ich schnell das interesse verloren habe. schade. ich glaube, hier wurde einiges an potenzial verschenkt, das stattdessen in sinnlose actionszenen umgewandelt wurde. außerdem bedient sich surrogates an vielen klischees, sodass die handlung ziemlich vorhersehbar ist.
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Wii293 2012/02/12 22:01:08
Kommentar löschenich find den richtig schlecht !
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hgbrd 2012/02/13 02:22:14
Antwort löschenok
dufagbold 2012/02/12 19:49:04
Kommentar löschenMeiner Meinung nach schwächster Film von Bruce Willis... die Story ist zwar gut aber einfach schwach umgesetzt. Außerdem gibt es zu viele Logiklöcher.
Fazit: Wer einen richtigen Willis Film sehen will, sollte lieber zu einem anderen Film greifen.
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-Schulte- 2012/02/07 17:20:32
Kommentar löschenSurrogates ist nicht besonders aufregend, aber auch nicht großartig schlecht. Dieser Film ist "wie Urlaub in Deutschland - Von der Aufmachung her ist alles top und super entwickelt, aber letztendlich fehlt das Besondere!" (Top Gear) Bruce Willis sollte wohl nicht allzu sehr in die ihm gut bekannte Rolle des herumballernden, schweinebackejagenden Actionhelden gedrückt werden: Das Ergebnis ist daher eher weniger mitreißend und die Story hebt sich in einigen Punkten zwar von "I, Robot" (US, 2004) ab, aber man erkennt auch recht viele Übereinstimmungen.
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as-aka-der-streuner 2011/12/20 17:50:25
Kommentar löschenja der streifen war okay, sehr viele feine ideen, doch irgendwie fehlte dem film was.... da war mehr drin, auch Willis konnte m.E. nicht wirklich überzeugen.... aber schlecht ist definitiv was anderes
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DonMunich 2011/12/08 16:30:00
Kommentar löschenEin mehr als unterhaltsamer SciFi-Film- Bruce Willis spielt am Anfang eine "kalte" Roboterkopie seines Ichs, was einem am Anfang etwas iritiiert, aber dann kapiert man warum und wenn er wieder als "Mensch" auftritt ist Bruce wieder der Alte. Alle anderen Schauspieler wie Radha Mitchell und Rosamund Pike machen ihren auch Job gut. Action ist genug da, nicht übertrieben was wichtig ist. . Der Film hat mich sehr gut unterhalten...
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Keky 2011/11/07 12:18:38
Kommentar löschenInternet ist für viele ein Fluchtweg vor der Realität, viele gehen ins Internet um mit Frauen zu chatten und zu spielen. Das ist eine Krankheit, wenn man es regelmäßig und stundenlang macht. Aber dennoch gibt es Menschen wie ich, die nur Internet surfen, um sich weiter zu bilden oder sich auf dem Laufenden zu halten.
Nun ja, also in Kriegssituationen bereits fast Realität, schaut man sich die Ferngesteuerten Dronen der US-Army an, die Metergenau Ziele Angreifen und vernichten können und anschließend wieder zurück kommen.
Der Film ist aber sehenswert, is zwar ein billige nachahmung von I, Robot.
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AddictedToIan 2011/11/07 13:39:26
Antwort löschenNachahmung von I Robot? Wie kommst du denn darauf? Nur weil es in beiden darum geht, dass in ferner Zukunft Roboter den großteil der Arbeit für Menschen erledigen? Surrogates geht doch viel weiter, es geht um die komplette ersetzung des menschen, um das Aufgeben des eigenen Ichs allein wegen Bequemlichkeit ...
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hakudererste 2011/11/10 01:15:56
Antwort löschenSeh ich ähnlich und auch I Robot hat das Rad nicht neu erfunden.
Das_Schema 2012/02/06 12:48:58
Antwort löschenAlso ich hab den Film gestern gesehen und hatte auch das Gefühl, dass es sehr nah an I Robot ist.
Ich glaub das liegt am ziemlich ähnlichen Storyverlauf...
Naja vllt. au ned aber irgenwie hatt ich au das Gefühl... ;)
RoosterCogburn 2011/11/01 01:01:21
Kommentar löschenWer eine anständige Sci-Fi Story erwartet, der wird hier grundlegend enttäuscht! Leider wird hier eine an sich gute Grundidee zu einer oberflächlichen, unspannenden, unspektakulären Wurst verarbeitet. Ein lustlos wirkender Bruce Willis. Ein paar nette Effektsequenzen. Mein Fazit: Ein enttäuschendes Einerlei. Alles zusammen sehr unterdurchschnittlich.
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Bandrix 2011/10/27 18:26:28
Kommentar löschenTja, was hätte „Surrogates“ nicht alles sein können.
Düstere Zukunftsvision mit zahlreichen Verweisen auf unsere dem Schönheitswahn anheim gefallene Gesellschaft gemischt mit Kritik an übermächtigen Konzernen.
Aber nein, diese höheren Ziele bleiben in ihren Kinderschuhen stecken. Stattdessen versucht Regisseur Jonathan Mostow seinen Sci – Fi – Thriller in allerlei größtenteils austauschbarer Action zu ersticken.
Dazu schickt er noch einen Ving Rhames in Guruoutfit ins Feld, wodurch man den Gegenspieler von Willis sowieso nicht mehr ernst nehmen kann.
Willis selbst spielt routiniert wie eh und je und tritt den bösen Buben gekonnt in den Allerwertesten. Allerdings ist seine Glaubwürdigkeit arg unter Beschuss, sobald er mithilfe seines Surrogates Haare auf dem Kopf hat. Die gehören bei ihm einfach nicht dahin.
Davon mal abgesehen präsentiert sich „Surrogates“ auf Hochglanz getrimmt und weiß zumindest optisch zu überzeugen. Die originelle Idee bleibt zwar ziemlich unausgereift, doch die Ansätze sind nun einmal vorhanden und müssen honoriert werden.
Alles in allem ist der Film nämlich auch alles andere als langweilig, nur erreicht er eben nicht die Höhen die durchaus im Bereich des möglichen gewesen wären.
Schade.
Außerdem ist Rosamunde Pike eine Augenweide....
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