V wie Vendetta

V for Vendetta (2005), DE/GB/US Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Science Fiction-Film, Kinostart 16.03.2006


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von James McTeigue, mit Natalie Portman und Hugo Weaving

V for Vendetta ist die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore mit Hugo Weaving als Rächer in der Guy-Fawkes-Maske.

‘Remember, remember the Fifth of November
Gunpowder, treason and plot;
I know of no reason why gunpowder treason
Should ever be forgot.’

So lautet ein Kinderreim, der auf das versuchte Attentat des Guy Fawkes, der im sogenannten Gunpowder Plot einen Anschlag auf den damaligen englischen König Jakob I. verüben wollte, indem er das House of Parliament in die Luft jagen wollte. Soweit die Geschichte. In V wie Vendetta treibt im faschistischen England der nahen Zukunft ein vigilanter Rächer sein Unwesen. Dieser hinterlässt als Visitenkarte ein ‘V’ (verborgen hinter der Maske: Hugo Weaving), was ihm bei der führenden Norsefire Partei unter Vorsitz von Adam Sutler (John Hurt) gleichen Namen einbringt. Über die Identität weiß man nichts Genaueres, da er im Dunkel der Nacht zuschlägt und eine Maske trägt, die auf besagten Guy Fawkes anspielt. Auch über die wahren Motive ist man sich nicht im Klaren.

V führt sich effektvoll mit der Zerstörung des Old Bailey ein, dem Evey Hammond (Natalie Portman) beiwohnt, die er kurz zuvor aus den Händen der englischen Geheimpolizei befreit hat, den Fingermen. V teilt ihr seinen Plan mit, dass er beabsichtigt, am 05. November, dem Jahrestag des Attentats, das House of Parliament zu sprengen, um die Bevölkerung ein für allemal aufzurütteln und zum Kampf gegen das faschistische Regime zu führen.

Während Evey nach kurzer Zeit flüchtet, den Handlangern des Regimes gefangen und gefoltert wird, nimmt Inspektor Eric Finch (Stephen Rea) im Auftrag von Sutler die systematische Verfolgung von V auf. Dabei entdeckt Finch die Hintergründe von Vs dunkler Vergangenheit und beginnt Sympathien für dessen Motive zu entwickeln.

Evey wiederum wurde durch die inszenierte Folter von V auf die Probe gestellt und innerlich von ihren Dämonen befreit. Gemeinsam mit V zieht sie in die alles entscheidende Konfrontation. Alles endet am 05. November. Alles beginnt hier: Remember, remember the Fifth of November.

Hintergrund & Infos zu V wie Vendetta
1982 veröffentlichte Alan Moore den ersten Teil seiner Graphic Novel V for Vendetta, die sich zwar nicht den Meilenstein-Status wie Watchmen (aus dem Jahre 1986, verfilmt durch Zack Snyder 2009) aneignen konnte, aber dennoch in vielen ewigen Comic-Bestenlisten zu finden ist. Inspiration für seine dystopische Vision seiner Heimat fand er nicht nur in den politischen Tendenzen der Thatcher-Zeit. Mit V for Vendetta wollte er auch so unterschiedlichen Einflüssen Reverenz erweisen wie George Orwell, Fahrenheit 451 oder Vincent Price in seinen Filmen Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes und Theater des Grauens.

Es dauerte zwar ein wenig, bis man das cineastische Potential von V for Vendetta erkannt hatte (erfolgreiche Comic-Verfilmungen wie die von Batman mussten den Weg erst bereiten), aber 2005 war es dann schließlich so weit: James McTeigue wurde die Regie der Adaption (durch keinen Geringeren als Andy und Lana Wachowski) des Bestsellers übertragen. V for Vendetta beförderte McTeigue direkt aus dem Stand des 1. Assistenten (z.B. bei allen drei Matrix – Verfilmungen sowie Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger) in den Rang des Regisseurs.

Hauptdarstellerin Natalie Portman wurde (nicht nur für ihre Opferbereitschft, sich ihre Haare scheren zu lassen) von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films mit dem Saturn Award sowie dem SFX Award ausgezeichnet, Hugo Weaving (der den zunächst für V vorgesehenen James Purefoy) hingegen wurde zumindest von seinen Landsleuten für den AFI International Award nominiert. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails V wie Vendetta
Genre
Superhelden-Film, Thriller, Utopie & Dystopie
Zeit
2030er Jahre, 2038, Zukunft
Ort
England, Gefängnis, Großbritannien, London
Handlung
Aufstand, Diktator, Diktatur, Dissident, Dynamit, Dystopie, Experiment, Explosion, Faschismus, Faschist, Fernsehsender , Fernsehshow, Fernsehstar, Folter, Folterkammer, Freiheit, Freiheitsentzug, Gefängnis, Geheimhalten, Glatze, Homosexueller, Maske, Medien, Medienmanipulation, Menschenversuch, Messer, Nachrichtensendung, Politische Unruhen, Presse, Proband, Pädophilie, Rache, Rebell, Rebellion, Revolte, Revolution, Rächer, Schlagzeile, Sprengstoff, Terrorismus, Terrorist, Totalitäres Regime, U-Bahn, Untergrund, Vergeltung, Verlust, Verlust der Familie, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Versteck, Virus, Widerstandskämpfer, Zensur
Stimmung
Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Ernst, Romantisch, Spannend
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Silver Pictures, Warner Bros.

Kommentare (247) — Film: V wie Vendetta


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Kamil90

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Bewertung10.0Herausragend

Wow, was soll ich noch sagen! Der Film hat mich schlichtweg weggeblasen! Das Setting ist mit dieser Dystopie an alte englische Novellen angelegt und wirkt sowohl düster als auch so interessant, das man sich gedanklich noch nach dem Film damit beschäftigt, dann haben wir quasi von jedem Schauspieler - allen voran natürlich Natalie Portman - eine erstklassige Performance, der gesamte Handlungsverlauf ist extrem befriedigend anzusehen, intelligente Dialoge und Symbole ohne zu prätentiös sein zu wollen und zusätzlich kommen noch extrem starke Bilder, die bis ins kleinste Detail ausgetüftelt wirken - und das zusammen mit diesem Soundtrack. Gott, dieser Soundtrack! Einfach eine fantastische Reise durch das düstere London!

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lennardB.

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Action Film zum nachdenken

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Clamio

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film, etwas zwiespältig und Mysteriös.
Das gewisse etwas.

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JimiAntiloop

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Bewertung4.5Uninteressant

Zwiespältiger Film. Leider letztlich pseudorevolutionärer brainwashing Anarchoquatsch! Schade!

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MemoriAria11

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Remember Remember ... einfach großartiger Film. Durchweg spannend, gut gespielt und nicht vorhersehbar. Brilliant.

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

https://www.youtube.com/watch?v=BjgTFd6XAg8

Remember, remember
The 5th of November
The Story of Evey and V
As for that matter,
V for Vendetta
On this date shall always be seen
...

Es gibt eine Szene in "V wie Vendetta", in der die drei wohl bedeutungsvollsten und mächtigsten Worte gesprochen werden, die es auf Erden gibt.
Es sind drei Worte, die Licht in die Dunkelheit bringen, Reichtum in die Armut und Aussicht in die Hoffnungslosigkeit.
Worte, deren Bedeutung aufrichtiger ist als jede Geschichte, jede Gestik, jede Mimink, jedes Lied, jeder Film.
Diese Worte lauten "Ich bin ich".

Heute ist nicht der 5. November.
Es ist der 6. Juli 2014, ich sitze hier auf einem Sessel vor meinem schrottalten Laptop, der bald gegen einen neuen ausgetauscht wird, in ziemlicher Hitze.
Ich werde jedoch diesen speziellen Novembertag nie vergessen.
Es ist für mich ein Tag, der Freiheit symbolisiert. Der erinnert, dass Ideen Berge versetzen können, aber auch, dass man keine Angst und Scheu haben sollte, zu sagen, wer man denn ist.
Wenngleich vom Datum her der Bezug heute nicht gegeben ist, so brennt in mir doch der Wunsch, über diesen Film zu berichten.

"V wie Vendetta" war einer der allererten Filme, die ich als junger Filmfan gesehen habe, und ich wusste bereits damals, dass ich ihn abgöttisch lieben würde, auch, wenn ich mir eingestehen muss, ich hatte ihn viel distanzierter gesehen als heute. Es liegen etwa 3 Jahre zwischen meiner Erstsichtung und heute, und selbst, wenn ich aufgrund meiner eigenen kleinen Schießpulverrevolution gegen das Erwachsenwerden immer bestrebt bin, mir meinen Kern zu bewahren, so merke ich hier mal wieder, dass ich mich mehr gewandelt habe, als mir lieb ist. Auch, wenn es positiv ist.
Ich schätzte an dem Film die Inszenierung. Das tu ich immer noch.
Mir war aber nicht wirklich bewusst, dass wir es hier mit einem der bedeutungsvollsten Filme der heutigen Zeit zu tun haben, der so lange aktuell sein wird, wie es diese Welt gibt.

Bedeutungsvoll nicht, weil die Guy Fawkes-Masken sich einer unheimlichen Beliebtheit bei Aufsässigen, Anarchisten oder Revolutionären erfreuen, denn anonym will V ja nicht sein, denn er sieht die Maske als sein Gesicht an. Für jemanden, der euch jetzt neben diesem Kommentar mit großen Hundeaugen ansieht, durchaus verständlich.
Nein, bedeutungsvoll, weil er dem Volk Hoffnung gibt, in Zeiten, wo es keine hat.
Wird eine neues totalitäres System erschaffen, können wir sicher sein, dass dieser Film einer der Ersten ist, der auf einer Liste mit verbotenen Werken landen wird.

"Das Volk sollte sich nicht vor seiner Regierung fürchten. Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten."
"V wie Vendetta" ist dreigeteilt.
Der erste Teil ist eine Geschichte über eine sich aufbauende Revolution in einem Staat, in dem Einigkeit stark machen soll, die Individuen allerdings zum gleichgeschalteten Volk macht. Dafür raus mit allem, dass aus der Sicht der Mehrheit anders ist: Muslime, Schwule und Lesben, sowie Querdenker.

Der zweite Teil ist eine Vergeltungsgeschichte, eine Vendetta. Ein großer Racheepos, mit einer der traurugsten und wirklich rührendsten, weil ehrlichsten Geschichten, die ich je in einem Film gehört habe. Diesem Abschnitt widmet sich der komplette Mittelteil. Das ist harter Tobak, aber wirklich unfassbar emotional, ohne auf Pathos zu setzen.
"Ich werde nie verstehen, warum sie uns so hassen."

Den letzten Teil stellt die Selbstfindung einer Figur dar, die ihre Identität längst verloren, oder zurückgesteckt hat.
Die junge Frau Evey lebt perfekt ins System eingegliedert, weiß, wie schlecht alles ist, doch lebt ihr Leben, ohne großes Aufsehen zu erregen, auch wenn wir bald lernen, dass auch ihre Vergangenheit alles andere als gut verlief. Un obwohl es ihr quasi an nichts fehlt, beziehungsweise sie alles daran setzt, ja nicht aufzufallen, so hegt sie doch Sympathien für den Terroristen oder Freiheitskämpfer V. Sie selbst versteht es nicht, mit jedem Mal, dass sie aufeinadertreffen, blitzt in ihr ein Funke der Rebellion auf, dessen Ursprung sie nicht verstehen kann.
Und doch ist er da, jedes Mal, wenn dich ihre Wege kreuzen, oder bald schon ein und derselbe sind.

In meinen Augen ist dieser Film Natalie Portmans beste Rolle. Nicht Black Swan, nicht Léon.
Die Wandlung, die ihr Charakter vollzieht, wie sich ihr Gesichtsausdruck im Laufe des Films verändert, von beinahe ausdruckslos zu gequält, belastet, zerstört, traurig, wie Evey immer weiter aus ihrer Kunstfigur, ihrer eigens erschaffenen Maske, ausbricht, und langsam ihre wahren Gefühle zum Vorschein kommen, das ist unfassbar genial gespielt von ihr. Eine richtige Meisterleistung.

Auch, wenn ich nicht gerne Analyse und Kritik mische, da ich finde, da die beiden Komponenten verdammt unterschiedlich sind - das eine stark emotional, das andere eher kalt - so muss ich hier noch loben, wie super dieser Film inszeniert ist. Nicht nur, dass er einen absolut packt, einen mitleiden lässt, den Zuschauer oft Tränen ins Gesicht drückt, ihn schafft bis er am Boden liegt, aber nie einen harten Schlag in die Magengrube darstellt, sondern auch sagt: "Wir können das alles ändern. Wir haben die Macht. DU hast die Macht.", und damit unheimlich viel Hoffnung spendet, nein, er bereitet auch durch ein unheimlich gelungenes Erzähltempo, ein Zusammenspiel aus Film und Musik im Zuschauer etwas auszulösen.
Dach. Ich sage nur Dach. Gänsehaut. Immer und immer wieder. Gänsehaut am ganzen Körper. Immer wieder. Egal, wie oft ich mir diese Szene ansehe.
So viel Präszision, ein so unfassbar gutes Gespür für Timing, jede Einstellung wirkt zerbrechlich und doch stark.
So ein Gefühl hatte ich selten, oder nie.

"V wie Vendetta" ist ein Film, der allen Leuten Hoffnung schenkt, die am Boden sind, sich verstecken müssen, oder die unterdrückt werden. Alle, die ihre Identität für eine Sache aufgegeben haben, die meint, größer als sie zu sein. Doch steckt in jedem Einzelnen von uns eine Persönlichkeit, eine Stärke, eine Waffe.
Und nur du hast in der Hand, was passiert. Nur du kannst etwas bewirken.
Egal, was sie dir sagen, egal, was sie tun, was sie tun wollen, was sie getan haben, du darfst eines nie vergessen: wer du bist.
Und ich sitze hier, nachwievor auf dem Stuhl vor meinem PC, und kann diesen Kommentar reinen Gewissens abschicken, denn ich weiß:
Ich bin ich.

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The Freewheelin Fonda

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Großartiger "martin Kommentar" ;)


Martin Oberndorf

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Danke sehr! :3


Melzer

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte mir den Film schon länger vorgenommen und gestern Abend habe ich ihn nun endlich gesehen. Die erste Hälfte des Filmes hat es irgendwie nicht geschafft mich zu fesseln, die zweite dafür umso mehr. Wenn man es einmal geschafft hat sich darauf ein zu lassen, lässt er einen nicht mehr los.
In meinen Augen ein Klasse Film!

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JaniDarmi

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film ist gar nicht mein Geschmack, aber jedem das Seine :)

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Avrina

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meisterwerk!

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Ludi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film war wie Sex.
Danach habe ich erstmal eine Zigarette gebraucht.
unbeschreiblich gut!

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Kohax

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch dieser Film wurde im Rahmen meiner Top 100-Liste gesichtet. Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht was ich dazu schreiben soll, denn dieser Film ging irgendwie an mir vorbei. Sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Er war jetzt nett, die Geschichte fand ich jetzt so lala, die Schauspieler fand ich jetzt auch nicht allzu grandios, obwohl Natalie Portman ihre Momente hatte, die Zeit ging, überraschenderweise, relativ schnell um. Er hat mich einfach nicht gepackt. Trotz Comicverfilmung! Das es sowas gibt...

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Julika7

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Bewertung5.0Geht so

Vielleicht muss ich den noch mal gucken, aber ich hab die Dialoge nicht wirklich geblickt und mir war der Film einfach viel zu düster und schauspielerisch schwach.

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expendable87

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Bewertung7.5Sehenswert

'remember remember the fifth of november'
clever! ansprechend! explosiv!
'v' bietet einige tolle actionszenen und ein bomben ende welches für gänsehaut sorgt!
wäre der streifen nicht ganz so langatmig und aufs wesentliche reduziert, also mehr actionfilm und weniger drama, dann wäre meine bewertung höher ausgefallen...trotzdem sehenswert!
...die tv-fassung war geschnitten aber wie sollte es auch anders sein...

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Davki90

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich finde diesen Streifen sehr gut gelungen. Er ist spannend und die Rollen sind gut besetzt. Ein Film der eine dunkle Seite von der Geschichte Englands wieder neu erzählt. Guy Fawkes, der das englische Parlament in die Luft jagen wollte, hat mich bei meinem Englischaufenthalt sehr interessiert weil ich die Geschichte vorher nicht kannte. Am 05. November wird daran gedacht, wie es Gott sei Dank nicht dazu kam und es werden Feuerwerke gezündet und Fawkes auf Feuerhaufen verbrannt. Mir hat es aber etwas zu viele Charaktere in diesem Film, wo nicht genauer erklärt werden, was sie eigentlich wollen. Dennoch sehr guter Film der Matrix Macher!

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Gretchen_Ross

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn ich ihn mit 1984 vergleiche, ist er mir zu glattgebügelt.
Weniger Optik, mehr Atmosphäre und Intensivität wäre vielleicht besser gewesen, was den dystopischen Staat angeht dreht sich alles um die klischeebeladene Diktaktur, ohne Details und Glaubwürdigkeit.
Einzig die Medienkritik hat mir wirklich an dem Konzept gefallen.
Und wie schon gesagt, es wurde sich viel um tolle Bilder und epische Zitate bemüht, als um echte Gefühle und düsteren Situationen, die Lovestory am Schluss war unnötig, aber vorhersehbar und irgendwie hab ich die Entführung des Kanzlers auch nicht kapiert.
Alles in einem ein netter Denkanstoß, der auch viel in der jungen (Internet-)kultur bewegt hat.

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SchorschDiego

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Bewertung6.5Ganz gut

Fing vielversprechend an und wurde eigentlich auch nicht schlechter, aber auch nicht wirklich besser. Mich hat die anfängliche Begeisterung auf halbem Wege verlassen. Der Film hat mich unterhalten, aber gefesselt hat er mich leider nicht.

Folter als legitimies Mittel, um einen Menschen "positiv" zu verändern? Mmh... Konnte man es mit Gehirnwäsche vergleichen? Schon irgendwie. Wurde das kritisch hinterfragt? Nicht wirklich.

Was mich ebenfalls gewundert hat, war dass zum Ende hin eine friedliche Revolution möglich gewesen wäre, aber dennoch das Regierungsgebäude gesprengt werden musste. Sprich: Gewalt, wo keine nötig gewesen wäre.

Dieses Festhalten und diese Verneigung vor Symbolen (wie beispielsweise die Zerstörung eines Gebäudes oder Denkmals) fand ich ebenfalls nicht ganz astrein. Wo ist der Unterschied zur Verneigung vor z.B. politischen Symbolen wie die der allesüberwachenden Partei des Kanzlers? Natürlich drücken die Symbole unterschiedliche Dinge aus und ich betrachte es auch ehrlich gesagt nicht ganz so streng, wie es rüberkommen mag, aber es lohnt sich mal darüber nachzudenken.

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SchorschDiego

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Zunächst einmal habe ich dir ja Recht gegeben mit der Folter-Thematik. Dass ich diese zentrale Szene am Zug direkt wieder vergessen habe, zeigt mir, dass ich mit zunehmender Dauer das Interesse am Film verloren hab. Eigentlich keine geeignete Voraussetzung, einen Kommentar zu schreiben.

Nunja, das Sprengen eines so großen Gebäudes hat für mich schon mit einem Gewaltakt zu tun! Auch wenn keine Menschen verletzt wurden. Ich hätte es einfach viel cooler gefunden, wenn Evey darauf verzichtet hätte, gerade weil auf den Straßen alles friedlich verlaufen ist (keine Schüsse der Soldaten, keine Angriffe auf die Soldaten). Das hätte den Zuschauer auch überrascht. V hat ihr ja die Wahl gelassen, entweder seine alten Methoden zu wählen oder die der neuen Welt, „die andere Leute gestalten.“ Dass die Sprengung symbolisch für den Umsturz gemeint ist und auch irgendwo einen gewissen Effekt erzielt, ist mir durchaus bewusst. Aber es wirkt so „Ok, die Methoden von V waren falsch… aber einmal benutzen wir sie noch! Dann ist auch wirklich Schluss damit!“ Kann man machen, ich finde jedoch, man hat sich so einem überraschenden Moment beraubt. Die Symbolik wäre sicherlich nicht so effektvoll, aber die Überraschung (zumindest für mich) schon. Aber das ist reine Geschmackssache.

Der Smiley hinter dem Stockholm-Syndrom-Satz ist übrigens ein Indiz für „nicht ganz ernst gemeint“.


Tina Scheidt

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Ich sehe den Schluss ähnlich wie du. Auch ich fand die Sprengung sehr fragwürdig. Ein Umbruch soll her aber man bedient sich trotzdem der alten Mittel und selbstredent "muss" der Anti Held V das falsche Mittel anwenden und dann, weil er ja für die falschen Werte steht, in den selbst gewählten Freitod gehen. Das gefiel mir nicht wirklich und hinterließ einen ziemlich schalen Beigeschmack.


Pesthexer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Cooler Film. Das einzige was ich bemängele ist, das V zum Ende hin etwas an Stil verloren hatte.
Die Grundstory ist nicht nur Klasse sondern zeigt auch Bezug zur Realität bzg. Regierungen wie sie Volk unterjochen. Aufstände und Revolutionen gab es schon immer und in V wie Vendetta wird eben dieses auf eine düstere aber nicht allzu überzogene Art und Weise gezeigt.

PS: Natalie Portman ist mal wieder große Klasse.

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resU

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Bewertung9.5Herausragend

V wie Vendetta ist ein Film der an etwas erinnert. Nicht nur an den 5. November, sondern an die Macht des Volkes und an die Macht der Idee. Eine Regierung die ihre Bürger hinters Licht führt und missbraucht, muss sein Volk fürchten. Dieses begeisternde Werk schafft es sehr eindrucksvoll dies aufzuzeigen.

PS: Wenn irgendjemand Lust hat die Regierung in Deutschland zu stürzen, ich bin dabei lasst uns mal Leute zusammentrommeln! :)

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replicant-10

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Bewertung7.0Sehenswert

Als jemand der die Comics
nicht kennt und auch als jemand
der kein großer Fan von Natalie Portman ist,
muß ich aber trotzdem zugeben das
bei V wie Vendetta alle Darsteller ausnahmslos
überzeugen können und das mir auch die Story
trotz ihrer Längen recht gut gefallen hat !!!
Sehenswert !!!

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Murphante

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Bewertung7.0Sehenswert

Film Nummer: 1082
gesehen am: Sonntag, den 16. März 2014
Stimmung: Immer wieder SONNTAG ...... *sing*
Wie oft gesehen: Erstsichtung !!!
Vorhersage: 8 Points ... aber eher 7 ( sehenswert )

Wir kennen Helden ins Strümpfen
Wir kennen tapfere Soldaten mit Gewehren
Wir kennen Monster mit Superkräften
.... und wir kennen auch Typen mit Masken die Äxte und Messer benutzen ... aber dieser Typ ist ein ganz Besonderer ;) So wie es auf den ersten Blick uns erscheinen mag ... ist dieser Film auch mit einer tiefgründigen Botschaft verknüpft. Die, wollen wir mal sagen, in einer mir persönlich doch nicht fremden Wortwahl hier gesprochen und war verzückt ... vom freundlichen Maskenmann =)
Seine Tatiken und seine Boshaftigkeit verbarg doch ein Schmunzeln wohl auch hinter der Maske ... wenn auch ich mit dem Gesamtbild des Kunstwerkes von Film, ich nicht so ganz zufrieden war bis zum Schluss ... wie es Anfangs mich erweckte.
So sind doch aber Worte in dem Film gefallen die mich berührten:

"Hoffnung"

wohl meine eigens kreative Fantasie und beflügelte Idee auch etwas für die Menschheit zu tun ... so kam mir auch der Gedanke ein Gebäude in die Luft zu sprengen :D
Vielleicht hat ja der eine oder andere ja das gleiche gedacht wie ich :D :D :D

Ich obsiege und schalt weiter zum nächsten Film !!!

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BenAffenleck

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@24: Stimmt, hat jetzt nicht gerade viel Action. Manchmal reicht aber auch gutes Schauspiel, gelungenes Drehbuch und eine passende Stimmung. Halt wie bei Rambo ;-)

Obwohl Rambo 1 natürlich sehr geil ist. Und auf die neue 24 Staffel freue ich mich auch schon. Obwohl es nachher auf Dauer doch etwas ermüdend war. Immer das Gleiche, mit leichter Abwandlung. Dafür aber sehr gute Darsteller.

Rocken...


twentyfour

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...and Rollen.



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