V wie Vendetta
V for Vendetta, GB, DE 2005
- Genre
- Utopie & Dystopie, Thriller, Science Fiction-Film, Action-Superheld
- Inhalt
Vor dem Hintergrund eines fiktiven totalitären Staates im Großbritannien der Zukunft, erzählt "V wie Vendetta" die Geschichte einer jungen Frau aus der Arbeiterklasse namens Evey, die von einem maskierten Mann, der unter dem Pseudonym "V" bekannt… — Mehr
Vor dem Hintergrund eines fiktiven totalitären Staates im Großbritannien der Zukunft, erzählt "V wie Vendetta" die Geschichte einer jungen Frau aus der Arbeiterklasse namens Evey, die von einem maskierten Mann, der unter dem Pseudonym "V" bekannt ist, aus einer lebensbedrohlichen Lage gerettet wird. V, ein zugleich belesener, exzentrischer, empfindsamer und intellektueller Mensch, hat sein Leben der Befreiung seiner Mitbürger von jenen verschrieben, die sie bis zur vollkommenen Gleichgültigkeit terrorisiert haben. Aber er ist auch ein verbitterter, rachsüchtiger, einsamer und brutaler Mensch, der von seiner persönlichen Vergeltungssucht getrieben wird. In seinem Bestreben, die englischen Bürger von der Korruption und Grausamkeit der Regierung zu befreien, verdammt er die tyrannische Natur der Führungsriege und fordert seine Mitbürger auf, mit ihm am 5. November - dem traditionellen Guy Fawkes Day - vor das Parlament zu ziehen. An jenem Tag des Jahres 1605 entdeckte man Guy Fawkes und 36 Fässer Schießpulver in einem Tunnel unter dem Parlamentsgebäude. Er und seine Mitverschwörer hatten als Hochverräter den so genannten Gunpowder Plot als Reaktion auf die tyrannische Regierung unter James I. geplant. Fawkes und die übrigen Saboteure wurden gehängt, ausgeweidet und gevierteilt - ihre Umsturzpläne wurden nie ausgeführt. Im Geiste dieser Rebellion, in Erinnerung an diesen Tag, schwört V, Fawkes' Plan durchzuführen, wie er für den 5. November 1605 vorgesehen war: Er will das Parlament in die Luft sprengen. Als Evey Vs Geheimnis auf die Spur kommt, entdeckt sie auch die Wahrheit ihrer eigenen Vergangenheit - und entwickelt sich zu einer unerwarteten Verbündeten bei seinem Ziel, Freiheit und Gerechtigkeit für eine durch Grausamkeit und Korruption unterdrückte Gesellschaft zurückzugewinnen.
- Cast
- Natalie Portman, Hugo Weaving, Stephen Rea, Stephen Fry, John Hurt, Tim Pigott-Smith, Sinéad Cusack — Mehr
- Regisseure
- James McTeigue
- Autoren
- Andy Wachowski, Larry Wachowski
- Laufzeit
- 132 Minuten
- Zeit
- 2030er Jahre, 2038, Zukunft
- Ort
- England, Gefängnis, Großbritannien, London
- Handlung
- Aufstand, Diktator, Diktatur, Dissident, Dynamit, Experiment, Explosion, Faschismus, Faschist, Fernsehsender , Fernsehshow, Fernsehstar, Folter, Freiheit, Gefängnis, Geheimhalten, Glatze, Homosexueller, Maske, Medien, Medienmanipulation, Menschenversuch, Messer, Nachrichtensendung, Politische Unruhen, Presse, Proband, Pädophilie, Rache, Rebell, Rebellion, Revolte, Revolution, Schlagzeile, Sprengstoff, Terrorismus, Terrorist, Totalitäres Regime, U-Bahn, Untergrund, Vergeltung, Verlust, Verlust der Familie, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Versteck, Virus, Widerstandskämpfer, Zensur
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Ernst, Romantisch, Spannend
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Kritiker — Sehenswert 7.1
Der Film V wie Vendetta wurde von 49 Kritikern bewertet.
People should not be afraid of their governments. Governments should be afraid of their people. Worte, die von der britischen, totalitären Regierung im Jahre 2020 nicht gern gehört werden. Subversive Gedanken, Revolution, Anarchie, bevorstehende Freiheit. Für das Letztere kämpft der Einzelgänger V ( Hugo Weaving ), ein Mann maskiert als Guy Fawkes, katholischer Terrorist, der am 5. November 1605 das Parlament Englands zerstören wollte. Angelehnt und inspieriert an dessen Gunpowder Plot nimmt sich V vor die jetztige Regierung zu stürzen und ein Zeichen zu setzen.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Was also tun? Das glücklich vermurkste Ethos dieses Films ist zwiegespalten. Die unauflösbare Diskrepanz zwischen ewigen Werten und deren faktischer Wertlosigkeit - das ist der gegenwärtige Schmerz, den "V wie Vendetta" mit verblüffender Intelligenz benennt. Im allgemeinen Wertechaos propagiert der Film weniger den Terrorismus als "Anarchy in the UK!". Mehr Subversion ist im heutigen Mainstream nicht zu haben. Und tatsächlich ist es nur die glatte, dem programmatischen Individualismus zuwiderlaufende Ästhetik einer Hollywood-Comicverfilmung, die den Film auf gute Unterhaltung reduziert. Ihn wirklich zu lieben, gleicht Natalie Portmans Versuch, eine Maske zu küssen.
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Kommentare — Sehenswert 7.3
Der Film V wie Vendetta wurde von 5258 Mitgliedern bewertet.
Nigelnightmare 2010/01/31 21:46:00
V wie Vendetta hat zwar leider mit Alan Moore´s genialer Comicvorlage fast nichts gemein,überzeugt jedoch durch Großartige Actionchoreographien und tollen Dialogen.
Auch der gesamte Cast liefert eine gute schauspielerische Leistung ab,allen voran Hugo Weaving der es trotz des durch die Maske erzwungenen verzichts von Mimik schafft der Figur des V eine große Tiefe zugeben.
V wie Vendetta ist alles in allem intelligentes Actionkino,wer damit etwas anfangen kann wird hier gut unterhalten und wird den 5.November in Zukunft mit ganz anderen Augen sehen
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Brennegan 2010/01/27 00:48:24
Auf Popcorn-Kino reduzierte Version von 1984 nach den Wachowski-Brüdern. Hängen bleibt dabei nur der Cameo von John Hurt als Big Brother-Verschnitt, der wirklich einen gewissen Reiz ausmacht. Aber das war es dann auch schon.
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cpt. chaos 2010/01/26 16:09:52
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Großbritannien in einer nicht näher bestimmten, totalitären Zukunft. Nachdem die Weltmacht USA im Bürgerkrieg versinkt, hat sich der Inselstaat in einem Quasi-Diktatur gewandelt. Kanzler Sutler (John Hurt) regiert mit eiserner Hand, die Ordnung ist hergestellt, allerdings wird das Recht bzw. die Gerechtigkeit mit Füßen getreten. Homosexualität ist genauso unter Strafe gestellt wie der Besitz von Kunst oder aber dem Verzehr von Butter. In dieser Gesellschaft lebt die schüchterne Fernsehangestellte Evey Hammond (Nathalie Portman) e… — Mehr
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