V wie Vendetta

V for Vendetta (2005), DE/GB/US Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 16.03.2006

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6.9
Kritiker
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7.4
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216 Kommentare
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von James McTeigue, mit Natalie Portman und Hugo Weaving

V for Vendetta ist die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore mit Hugo Weaving als Rächer in der Guy-Fawkes-Maske.

‘Remember, remember the Fifth of November
Gunpowder, treason and plot;
I know of no reason why gunpowder treason
Should ever be forgot.’

So lautet ein Kinderreim, der auf das versuchte Attentat des Guy Fawkes, der im sogenannten Gunpowder Plot einen Anschlag auf den damaligen englischen König Jakob I. verüben wollte, indem er das House of Parliament in die Luft jagen wollte. Soweit die Geschichte. In V wie Vendetta treibt im faschistischen England der nahen Zukunft ein vigilanter Rächer sein Unwesen. Dieser hinterlässt als Visitenkarte ein ‘V’ (verborgen hinter der Maske: Hugo Weaving), was ihm bei der führenden Norsefire Partei unter Vorsitz von Adam Sutler (John Hurt) gleichen Namen einbringt. Über die Identität weiß man nichts Genaueres, da er im Dunkel der Nacht zuschlägt und eine Maske trägt, die auf besagten Guy Fawkes anspielt. Auch über die wahren Motive ist man sich nicht im Klaren.

V führt sich effektvoll mit der Zerstörung des Old Bailey ein, dem Evey Hammond (Natalie Portman) beiwohnt, die er kurz zuvor aus den Händen der englischen Geheimpolizei befreit hat, den Fingermen. V teilt ihr seinen Plan mit, dass er beabsichtigt, am 05. November, dem Jahrestag des Attentats, das House of Parliament zu sprengen, um die Bevölkerung ein für allemal aufzurütteln und zum Kampf gegen das faschistische Regime zu führen.

Während Evey nach kurzer Zeit flüchtet, den Handlangern des Regimes gefangen und gefoltert wird, nimmt Inspektor Eric Finch (Stephen Rea) im Auftrag von Sutler die systematische Verfolgung von V auf…




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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: V wie Vendetta

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] V wie Vendetta basiert auf gleichnamigen Comic aus der Feder Alan Moores, der sich allerdings von dem vorliegenden Werk distanziert hat und dementsprechend nicht im Vor- oder Abspann nicht genannt werden wollte. Dies ist für mich nur bedingt nachzuvollziehen, da ich – ohne Kenntnis des zugrundeliegenden Werkes (zumindest bisher!) – der Meinung bin, dass hier ein in seiner Gesamtheit recht überzeugender Film entstanden ist. Die stilistischen Mittel zur Darstellung des Überwachungsstaates mit seiner totalen Kontrolle und Abschirmung, der Medienzensur und der Volksverhetzung sind wohlgewählt und vermitteln trotz fehlender Einleitung, in was für einer Art paralleler Realität wir uns befinden, recht schnell ein überzeugendes, aussagekräftiges Bild der herrschenden Umstände. [...]

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Verfilmungen nach Comicvorlagen haben nicht erst seit dem grandiosen „Batman Begins“ ein wahres Revival erlebt. Ob das an der immer besser werdenden Tricktechnik liegt oder Comics sich tatsächlich zu einem Massenmedium wie z.b. in Japan entwickeln, ist dabei nicht leicht festzustellen. Tatsache ist, dass mit „V wie Vendetta“ eine weitere, wenn auch der Vorlage nach weitgehend unbekannte Comicverfilmung auf der Leinwand gelandet ist.

Großbritannien in einer nicht näher bestimmten, totalitären Zukunft. Nachdem die Weltmacht USA im Bürgerkrieg versinkt, hat sich der Inselstaat in einem Quasi-Diktatur gewandelt. Kanzler Sutler (John Hurt) regiert mit eiserner Hand, die Ordnung ist hergestellt, allerdings wird das Recht bzw. die Gerechtigkeit mit Füßen getreten. Homosexualität ist genauso unter Strafe gestellt wie der Besitz von Kunst oder aber dem Verzehr von Butter. In dieser Gesellschaft lebt die schüchterne Fernsehangestellte Evey Hammond (Nathalie Portman) ein Leben in der vom…

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Khitos: Kälte Reich

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7.5Sehenswert

People should not be afraid of their governments. Governments should be afraid of their people. Worte, die von der britischen, totalitären Regierung im Jahre 2020 nicht gern gehört werden. Subversive Gedanken, Revolution, Anarchie, bevorstehende Freiheit. Für das Letztere kämpft der Einzelgänger V ( Hugo Weaving ), ein Mann maskiert als Guy Fawkes, katholischer Terrorist, der am 5. November 1605 das Parlament Englands zerstören wollte. Angelehnt und inspieriert an dessen Gunpowder Plot nimmt sich V vor die jetztige Regierung zu stürzen und ein Zeichen zu setzen.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.0Ganz gut

Was also tun? Das glücklich vermurkste Ethos dieses Films ist zwiegespalten. Die unauflösbare Diskrepanz zwischen ewigen Werten und deren faktischer Wertlosigkeit - das ist der gegenwärtige Schmerz, den "V wie Vendetta" mit verblüffender Intelligenz benennt. Im allgemeinen Wertechaos propagiert der Film weniger den Terrorismus als "Anarchy in the UK!". Mehr Subversion ist im heutigen Mainstream nicht zu haben. Und tatsächlich ist es nur die glatte, dem programmatischen Individualismus zuwiderlaufende Ästhetik einer Hollywood-Comicverfilmung, die den Film auf gute Unterhaltung reduziert. Ihn wirklich zu lieben, gleicht Natalie Portmans Versuch, eine Maske zu küssen.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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6.5Ganz gut

Der Titel ist Programm - "V" ist eine einzige Revenge-Story, aber im großen Stil. Der maskierte Rächer begleicht nicht nur ein paar persönliche offene Rechnungen mit den Leuten, die ihn zum kauzigen Kostümtragen verdammten, er legt sich zusätzlich auch noch mit einem totalitären Staatsapparat an und macht dabei keine Gefangenen. Ausser bei der Nachwuchs-Rebellin Evey, die V bei seinem Rachefeldzug noch hilfreich zur Seite stehen soll...

Ich kenne den Comic nicht, aber Alan Moores Story bleibt selbst in den Grundzügen hochinteressant. Die Komplexität des Comics ist augenscheinlich nicht erreicht, dafür wird zuviel angeschnitten und zuwenig definiert, aber es reicht für den Eindruck eines guten "europäischen Action-Films". Nicht zuletzt wegen des Settings, dem unverfrorenem Spiel mit Terror-Symbolik und natürlich den vielen deutschsprachigen Namen im Abspann. Er ist auch etwas geschwätzig und ökonomisch in seiner Ausstattung, dafür sind die Action-Szenen sehr…

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

Obwohl Story wie Figuren des Films durchaus packend und überzeugend sind - und glücklicherweise mit nicht zu viel Pathos beladen - läßt der Film insgesamt ein wenig kalt. Zu glatt, zu stilisiert ist dann doch das Ganze, auch wenn natürlich die Ästhetisierung Teil des Konzepts ist. Im Gegensatz zu den meisten Filmen, die politischen Widerstand in einer Actionhandlung thematisieren, sind sich hier die Charaktere wenigstens ihrer moralisch zwiespältigen Position stets bewußt. Und Natalie Portman sieht man sowieso gerne bei der Arbeit zu.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Zuschauer die vom Trailer irrgeleitet in den Film gingen und sich einen Action-Knaller erhofften, kamen den Reaktionen in Foren nach zu urteilen enttäuscht aus dem Film. Wer sich jedoch für zwei Stunde lang eine wütende, unterhaltsame und politisch unkorrekte Abenteuergeschichte ansehen mag, wird in diesem Jahr vermutlich keinen besseren Film finden. Das dieser Streifen überdies eine deutsche Koproduktion ist und zum Großteil in Babelsberg gedreht wurde, ist eine kleine erfreuliche Randbemerkung.
Kudos an die Wachowskis und den Regisseur, die mir in zwei Stunden den Glauben an das Mainstreamkino wiedergegeben haben.

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Kommentare (209) — Film: V wie Vendetta


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richard1912

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Bewertung5.5Geht so

Der Film hält sich ist technisch auf sehr hohem Niveau und liefert gleicherweise tolle Bilder, jedoch fehlt der Handlung an Detail und Tiefgang.
Zu Beginn noch recht spannend und vielversprechend; artet es dann bishin zum Ende leider viel zu oft in unnötigen Actionsequenzen aus.
Der eigentlich angedeutete Appell der Hauptfigur "V" und die dazugehörige Gesellschaftskritik kommt hingegen viel zu kurz. Das Ende, bzw. der Aufmarsch gegen die politisch herrschende Unterdrückung wirken daher unglaubwürdig. Der Bezug zur Ungerechtigkeit, gegen welche man sich zu Wehr setzen sollte, wirkt darüber hinaus viel zu plump, und so unglaublich naiv, dass diese Botschaft auch beim letzten Zuschauer angekommen sein sollte.
Ebenso die gegen Ende dargestellten Slow Motion Kampf-Einlagen wirken fehl am Platze, da sie nicht in das bisherige Gesamtbild der Figur "V" zusammenpassen.
Großes Potenzial verschenkt! Anstatt sich mit politischen Themen auseinander zu setzen, sollte man vielleicht weiterhin bei der Produktion von Actionstreifen à la Matrix beteiligt bleiben.

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Dady

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Richtig gut. "V wie Vendetta" ist hochintelligentes Kino von dem es viel mehr geben sollte. Ich glaub ich hab den Film jetzt das 3. mal gesehen und komischer Weise erst jetzt hat er mich so richtig überzeugt. Die Story der ganze politische Hintergrund ist faszinierend. Es wird wieder gezeigt das Angst aber auch Medien Macht sein können die wie in diesem Fall verkehrt genutzt wird. Die Wahl der Akteure ist auch mehr als gelungen, Hugo Weaving ist der Knaller. Wie er als V die Welt wieder gerade rücken will. Zu Natalie Portman ist zusagen das ich sie mir nur in "Leon der Profi" noch besser fand. Schon allein der Mut zu Glatze...Respekt. Dieser Film ist einfach intelligentes Actionkino das einen zum nachdenken anregt. Der mir persönlich aber auch gezeigt hat das man manche Streifen 2-3 mal ansehen sollte bevor man sich ein endgültiges Urteil bildet!!

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HannaLotta

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Bewertung9.0Herausragend

Das erste mal gesehen habe ich diesen Film mit 13 und er war schon damals einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Leider konnte ich noch keinen genaueren Blick auf die Comics werfen, was mir einen Vergleich also nicht ermöglicht. Natalie Portman und Hugo Weaving sind einfach grandios auf der Leinwand und sind sicher einer der Gründe warum man einen Blick wagen sollte. Auch die Atmosphäre begeistert ab der ersten Minute. Jeder Dialog in dem V vorkommt ist einfach pure Poesie und eine Freude für jedes Ohr...

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the assassin 666

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Bewertung9.0Herausragend

Seine Maske, seine Sprechweise, seine Kämpfkünste, seine Gedanken,...
das alles ist V aber da war noch was anderes seine Aura und seine Gesichtlosigkeit was ihn so faszinierend für mich macht,...
aber auch der Rest des Films haben mir gefallen,...
das Setting, die Effekte die grandiose Natalie Portman, der fiese aber ängstliche John Hurt, und natürlich die Nahkampfszenen mit oder ohne Messer,... und last but not least einige Aussagen von V kann ich immer noch auswendig.
V wie Vendatta ist sehr gut :D

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Andy the X

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Bewertung7.5Sehenswert

Es fällt mir fast unmöglich, den Film für sich zu bewerten und dabei die Vorlage zu ignorieren. Dafür ist die Grafic Novel vom Genie Alan Moore einfach zu großartig, als dass man sie einfach ausblenden könnte.
V wie Vendetta ist ein durchaus guter Film mit einer sehr guten Leistung von Natalie Portman und Hugo Weaving (mit Maske spielen ist immer schwer, er macht das aber toll). 90% der Handlung sind auch identisch zum Buch. Dafür irritieren und stören mich als Fan der Vorlage die 10%, die geändert wurden, um so mehr. Vor allem, weil die Änderungen z.T. die Aussage des Buches verändern.
Auch finde ich es schade, dass einige der besten Stellen aus dem Comic gar nicht vorkommen.

[Spoiler]
(Ich liebe z.B. den "Dialog" Vs mit der Statue der Justizia, in der er ihr Untreue vorwirft und erklärt, er habe eine neue Geliebte namens "Anarchie", bevor er sie in die Luft sprengt. Oder die Stelle in der Evey mit sich ringt, ob sie dem toten V die Maske abnehmen soll, um zu sehen wer dahinter steckt. Oder... )
[/Spoiler]

Der Film ist gut, erreicht aber leider nie die Genialität und Vielschichtigkeit der Grafic Novel.
(Dass das ginge, zeigt die Verfilmung des eigentlich unverfilmbaren "Watchmen" von Zakk Snyder, der es geschafft hat, trotz Änderungen und Vereinfachungen der Story, die Aussage und das Feeling der Vorlage wesentlich besser und genauer zu treffen.)

Ich denke 7,5 ist angemessen.

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Haschbeutel

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Bin wohl ganz froh, dass ich die Vorlage nicht kenne. Der Film hat mich damals einfach komplett umgewatscht. :)


123Filmfreak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Achtung Spoiler!!!!!

Eine besondere Heldengeschichte mit sehr guten Schauspielern. Warum man allerdings eine Verbindung mit dem Geist der Verlorenen Weihnacht macht, ist mir rätselhaft.

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BlueSquirrel

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Bewertung3.5Schwach

"V wie Rache" mag schon ein ganz anständiger Film sein. Immerhin spielen da Leute wie der unausstehliche Stephen Fry mit. Der Film ist gut gemacht und die Geschichte ist in sich selbst mehr als schlüssig. Aber ich bin es sowas von satt; sowas von satt! Es ist einfach nicht mehr auszuhalten: Diese Internet-Intellektuellen; diese Google-Experten; diese Millionen von Leuten, die einem (noch immer) erklären wollen, sie wären allein u. missverstanden, obwohl sie mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung von Indien ausmachen. Das alles war vielleicht vor 10 Jahren noch salonfähig, mittlerweile ist es nur noch eine Farce. V FOR VENDETTA hat's bestimmt nicht gebraucht. Guy Fawkes ist natürlich auch ein google-fähiger Name, dessen Bedeutung aber viel zu langweilig ist. Diese hochmotivierten Aktivisten werden uns retten, wenn die letzte Stunde geschlagen hat. Wenn die pechschwarze Seuche sich über den Westen ergießt, werden wir alle dankbar sein für diese Verteidigungslinie, die sie nicht aufbauen konnten, weil der Rest zu blöd war und nicht mitgemacht hat. Rache, Führer und Melodramatik waren schon immer brauchbare Komponenten für einen Neuanfang. Währenddessen wird geschimpft, weil sich keine neue politische Kultur ausbildet, obwohl sie doch ganz klar zu sehen ist. Ein Tutti Frutti aus Leuten, die an nichts glauben, die mit Verschwörungstheorien immer neue und wahre Wunder vollbringen und die die Elterngenration nicht überwinden können. Bei uns hier im Westen ist das alles nur noch Ödland. Mein Beileid gilt denen, die versuchen hier wirklich noch irgendwas zu verändern. Aber im Angesicht dieser geheuchelten, moralbesoffenen Attitüden und diesem weichgespülten Verständnis für unangenehme Realitäten, sehe ich uns eher wie blöde gackernd im Erdboden ersaufen. "And together, we shall give them a fith of november that will never be forgot" Ich kann nicht mehr^^. Und leider kann ich auch nicht behaupten, ich hätte irgendwas beigesteuert.

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BlueSquirrel

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@jolly: ach jolly. Der Film ist ja auch eigentlich ganz gut, aber ich verbinde eben nur negatives damit.
@Schlegel: War ja auch nur 'n Rundumschlag. Die sind nie sehr präzise.


AddictedToIan

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Unterschrieben!


AddictedToIan

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Bewertung3.0Schwach

Hammerhartes Schauspiel von Natalie Portman. Ich kann sie nicht ausstehen, aber dafür hätte sie den Oscar verdient, nicht für Black Swan! Meine Güte, das geht einem durch Mark & Bein wie sie in einer der letzten Szenen zusammenbricht und dann von 100 auf 0 wieder die Emotionen abschaltet. Ganz großes Kino. Nur ist Natalie das einzig Gute an dem Film.

Schlecht geschriebene (oder eher gezeichnete?) Charaktere, die entweder nerven oder einem egal sind. V ging mir schon nach fünf Minuten so dermaßen auf die Nerven, diese eloquente Art ist unerträglich, unsympathisch und macht den Charakter nur noch undursichtiger/unsympathischer. Das größte Problem, was ich mit dem Film hatte, war ersteinmal die Machart - so verfilmt man keinen Comic, gottverdammt. Man verfilmt einen Comic nicht, indem man die unbewegten Bilder hintereinanderklatscht und die Illusion eines Films kreiert. Die inkonsequente Stimmung (Farben), die seltsamen Kamerafahrten, die überzeichneten, extremen Charaktere, das ist ein Comic. Sowas will ich mir nicht 132 Minuten ansehen. Manche Leute mögen sowas, ich gehöre nicht dazu. Sin City konnte ich kaum ertragen.

Und die Portman hat ja sowas von ein Stockholm-Syndrom entwickelt! In Hollywood können Mann und Frau eben nicht zusammen Hauptcharaktere sein, ohne sich unsterblich ineinander zu verlieben. Schnarch!

Der Film wurde in meinem Umfeld so dermaßen gefeiert, dass ich sehr hohe Erwartungen hatte, obwohl ich keine Ahnung hatte, worum es geht, ich hab einen Sinnlosballerfilm a la Tarantino erwartet. Das hier ist eine pseudotiefsinnige Dystopie, die sich selbst feiert. Sehr innovativ, sehr tiefsinnig, ist ja nicht so, als hätte man sowas schon 2167218 Mal in jedem zweiten Science Fiction/futuristischem Drama/Wasauchimmer Film erlebt. Totalitärer Staat, Menschenexperimente sind doof (Hitler ist doof), glaub nicht alles, was die Politiker dir erzählen (Menschen sind leichtgläubig und naiv, wenn auf einem Haufen). Meh, langweilig. Flache Story aufgebauscht wie sonst was, mit dem nervigsten Hauptchara aller Zeiten. Lohnt sich nich, langweilt und hält sich selbst für viel zu toll, als dass mir das irgendwie nahegehen könnte. Wenn ich noch einmal fifth of november höre, erschieß' ich mich, WIR HABEN'S KAPIERT, UGH

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*frenzy_punk<3

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Schade, mich hat der Film total umgehauen, aber naja Geschmack ist eben verschieden. SIN CITY gab ich nochmal eine zweite Chance und merkwürdigerweise fand ich ihn dann gar nicht mehr sooo schlecht. :)


boogers3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

''V wie Vendetta''
Ich hatte schon viel über diesen Film gehört und als ich erfuhr das er im TV kommt habe ich mich schon 2 Wochen davor wie verrückt darauf gefreut.
Nicht vergebens; denn nachdem ich diesen Film gesehen habe kann ich dazu nur sagen dass er nun mein neuer Lieblingsfilm ist.
Er berührt , er fesselt einen und hat sonst alles was ein klasse Film braucht.
Nicht zu viel, nicht zu wenig.
Nach dem Ende saß ich circa 10 Minuten regungslos vor meinem Fernseher, tief in mich gekeht...
Der Film hat mich auf eine seltsame Art und Weise berührt, und obwohl ich ihn dank der Werbung nicht in einem Rutsch sehen konnte blieb die Spannung die ganze Zeit über erhalten...
Ich kann mir nicht vorstellen wie gut dieser Film wird wenn ich ihn zum ersten mal in einem Stück anschaue, denn obwohl ich ihn gesehen habe werde ich ihn mir 100pro auf DVD holen was man auchnicht bei vielen Filmen macht...
Ich könnte wahrscheinlich noch ziemlich viel über diesen Film schreiben aber stattdessen sage ich: Leute schaut ihn euch an ihr werdet es sicher nicht bereuen.

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AddictedToIan

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WANN LIEF DER?! ugh


boogers3

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Schon länger her:P


MartinJentsch

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Bewertung10.0Herausragend

Vorgestern nach langer Zeit mal wieder gesehen und keinen Schwachpunkt gefunden. Packende Story, starke Bilder, düstere Atmosphäre.
Die zentrale Frage, die sich nach dem Film stellt: "Wer ist der Gute, wer der Böse und ist der Gute immernoch gut, wenn er im Kampf gegen die Bösen böses tut?" stellt sich heutzutage mehr denn je und der Film ist so gemacht, dass er nicht bewertet oder den Zeigefinger in irgendeine Richtung hebt.
Von daher Korrektur auf "10" - ein perfekter Film für mich.

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jawe77

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Bewertung9.0Herausragend

Beim ersten Mal,naja nicht schlecht,jedoch jetzt beim zweiten Ansehen,einfach ein Glanzstück,welches ich nur durch und durch loben kann!!

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Cayopei

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Bewertung6.5Ganz gut

Recht unterhaltsames Zelluloidsüppchen, gekocht mit Zutaten aus 1984, 9/11, Zorro, Phantom der Oper, Equilibrium...

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Soulja

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jetzt verstehe ich, warum Anonymous sich die Guy Fawkes-Masken ausgesucht haben. Schönes Setting, schöne Monologe, eine überzeugend spielende Natalie Portman und eine Botschaft, die ankommt.

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Boogers666

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Bewertung9.0Herausragend

„Er hat gesagt das Künstler lügen, um die Wahrheit zu sagen. Aber Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen.“

Totale Kontrolle, keine eigene Verantwortung, Manipulation des Volkes....
Was würdest du tun? Du wurdest misshandelt und an dir wurden die abartigsten Drogen und Medikamente gestetet, die dich komplett entstellten und nun lebst du in einer Welt der totalen Kontrolle und Manipulation, es gibt keine Hoffnung mehr und keine Zukunft für den kompletten Staat. Alle Politiker sind korrupt und jeder manipuliert den anderen. Würdest du Rache nehmen? Würdest du das Risiko eingehen getötet zu werden, nur um Selbstjustiz zu üben und dem Staat zu helfen? Nein, wahrscheinlich nicht... niemand würde normalerweise solch ein Risiko eingehen aber ich bin mir sicher , dass es in manchen Situtuationen das richtige wäre und obwohl so etwas wie in der fiktiven und unrelaen Welt von "V", im echten Leben eigentlich unmöglcih wäre bräuchte man vielleicht einmal solch ein "Monster", solch einen "Psychopahten", der dieses Risiko eingeht, völlig egal aus welchen Bewegründen. Denn die grundlegenen Bedürfnisse eines Menschen sind eben auch : "Gleichheit und Freiheit" und wenn man diese genommen bekommt, dann darf dies nciht unbestraft bleiben.

"V wie Vendetta" ist ein Meisterwerk, angefangen mit einem Reim:

"Remember, remember the fifth of November,
gunpowder, treason and plot,
I know of no reason why gunpowder treason
should ever be forgot."

und einer einfahcen Idee, eines einzelnen Mannes der die Wahrheit ans Tageslicht bringen will, entwickelt sich diese Idee zu einer Revolution und der Rest ist wie man so schön sagt Geschichte ....

V: "Das Einzige, was wir gemeinsam haben, Mr. Creedy, ist, das wir gleich sterben werden." Mr. Creedy: "Was denken sie, wie das passieren soll?" V: "Mit meinen Händen um ihre Kehle." Mr. Creedy: "Blödsinn! Was wollen sie machen, he? Wir haben hier alles abgesucht. Sie haben gar nichts! Außer ihren albernen Messern und ihren affigen Karatezappeleien! Wir haben Gewehre!" V: "Nein. Sie haben Kugeln und die Hoffnung, dass ich nicht mehr stehe, wenn ihre Munition aufgebraucht ist. Denn wenn doch, sind sie alle tot, bevor sie nachgeladen haben."
(Schüsse)
V:"Jetzt bin ich dran...."
Mr. Creedy: "Warum stirbst du denn nicht?" V: Unter dieser Maske befindet sich mehr als nur Fleisch. Unter dieser Maske befindet sich eine Idee Mr. Creedy. Und Ideen sind kugelsicher!"

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Jimmie Dean

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es kommt selten vor dass ein Film beim zweiten Mal besser zündet. "V" hat zwar hier und da ein paar kleinere Mängel aufzuweisen, seine Aussage (die durchaus streitbar ist) trifft jedoch den Zeitgeist besser als jeder andere Film der mir bekannt ist. "V" hat das Zeug zum Klassiker und steigt deshalb von 7,5 auf glatte 10 Punkte.

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Chris.Allen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Abolutes Meisterwerk!!! epische Monologe, tragische aber vorstellbare Story, Politik at its best. (für den der nich versteht, das versteh ich unter Ironie) :D

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furkan.oezbek

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich finde diesen Film wirklich sehr sehr Genail und vor allem V an sich als Charakter und seine Dialoge und Gespräche <3

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VIGILANTE84

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Bewertung5.0Geht so

so ein bescheuerter film!!!!der hauptcharakter gibt sich so eloquent ,dass sämtliche sympathien verfliegen und die story sowie cast bedeuten mir nichts
dass das ganze dem comic universum zuzuordnen ist ist durchaus erkennbar,aber mein fall war es ganz einfach nicht.......kein kompletter reinfall wie so manch anderer film ,aber mir ist völlig schleierhaft wie das teil auf so viele fürsprecher kommt
jedenfalls weiss ich,dass ich den nicht wieder sehen brauche/möchte

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VIGILANTE84

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diese pauschal-besserwisser sind schon nervig:)


marcel.putz.12

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Arsen hat zu 100 Prozent Recht ;)


Fedkek2

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu schade das ich ihn mir damals nich im Kino angesehen habe!

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heiko.buschhaus

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Bewertung6.5Ganz gut

'V for Vendetta' ist der letzte Regie-Einsatz der Wachowski-Geschwister (Brüder darf man ja nicht mehr sagen!) nach der 'Matrix'-Trilogie! Entgegen der Actionbomben von 'Matrix' überzeugt dieser Film durch seinen ruhigen und Comicvorlage-getreuen Aufbau und den Charme des Hauptdarstellers! Vor allem der Umstand, dass wie im Comic 'V' nicht demaskiert wird gibt dem Film seinen gewissen Charme! Minuspunkte bekommt der Film erstens durch seine falsche Einordnung; der Trailer zu diesem Film bestand nur aus 'V´s' Racheflostkeln, wobei man Ausschnitte aus dem Endkampf in der Bullet-Motion (oder sollte man sagen Knife-Motion?) und Slow-Mo-Jumpszenen, was dem Zuschauer natürlich einen Actionknaller in der 'Matrix'-Arie verspricht! Man hätte den Film eher mit seiner Story und seiner Aussage bewerben sollen! Der zweite, große Minuspunkt ist eben jene 'Knife'-Motion, die in dem Film SO unpassend ist, dass man sich nach dem Grundaufbau des Filmes nur fragen kann: WTF!? Vor allem weicht diese (zu) extrem von der Comicvorlage ab und macht den Film ungewollt etwas lächerlich zu Ende hin! Deshalb reicht es nur für 6.5 Punkte!

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RoosterCogburn

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Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen:
a) Hier führen die Wachowski's nicht Regie. Sie sind hier für Drehbuch & Produktion verantwortlich. b) Es wäre auch nicht der letzte Regie-Einsatz seit "Matrix". Nach der Matrix-Trilogie waren sie das nächste Mal bei "Speed Racer" im Regiestuhl und zuletzt die Co-Regie von "Cloud Atlas".


heiko.buschhaus

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Okay, das mit dem Regie-Fehler ist mir auch gerade aufgefallen, von 'Speed Racer' habe ich noch nie gehört und das sie Tom Tykwer bei 'Cloud Atlas' unter die Arme greifen, wusst ich schon, aber das war ja nach 'V for Vendetta'!



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