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Watchmen - Die Wächter

Watchmen (2009), US Laufzeit 158 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 05.03.2009


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7.0
Kritiker
84 Bewertungen
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7.3
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25875 Bewertungen
483 Kommentare
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von Zack Snyder, mit Malin Akerman und Billy Crudup

In Zach Snyders Watchmen sind Superhelden fester Bestandteil des Kalten Krieges – und zwar auch seiner düsteren Kapitel – Denn wer bewacht Die Wächter?

Wie würde die Weltgeschichte aussehen, wenn Superhelden in Konflikte eingegriffen hätten. Dieser Frage geht Watchmen nach, der uns in ein fiktives Amerika des Jahres 1985 führt: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt und auch das Eingreifen des ersten echten Superhelden Dr. Manhattan (Billy Crudup) in Vietnam und anderen Kriegsschauplätzen hat die Spannungen zwischen UDSSR und den USA nur verschlimmert.

Als einer seiner früheren Kameraden ermordet wird, beginnt der heruntergekommene, aber nicht minder entschlossene maskierte Rächer Rorschach (Jackie Earle Haley) zu ermitteln und kommt einem geheimen Plan auf die Spur, demzufolge alle Superhelden verraten und getötet werden sollen. Rorschach verbündet sich daraufhin erneut mit den ehemaligen Mitgliedern der Liga, die schon in früheren Zeiten gemeinsam gegen das Verbrechen gekämpft haben – eine bunt gemischte Truppe ehemaliger Superhelden, von denen allerdings nur einer wahre Superkräfte besitzt.

Hintergrund & Infos zu Watchmenn – Die Wächter
Watchmen basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons. Bereits seit 1986 gab es Pläne für eine Verfilmung, doch musste Watchmen eine sehr schwierige Produktionsgeschichte durchleben. Bevor die erste Klappe des Projekts für Regisseur Zack Snyder und Warner Bros. überhaupt fallen konnte, versuchten bereits Terry Gilliam, Darren Aronofsky und Paul Greengrass vergeblich, den Film zur Produktion zu bringen. Seine Premiere feierte der fertige Film erst am 23. Februar 2009.

Während der Dreharbeiten arbeitete Dave Gibbons als Berater für Zack Synder. Alan Moore hingegen verweigerte nicht nur seine Beteiligung am Film, sondern auch seine Nennung im Abspann. Seiner Meinung nach könne Watchmen nur als Comic so funktionieren, wie er es sich vorstellt. (ST)

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Mehr Bilder (50) und Videos (5) zu Watchmen - Die Wächter


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Watchmen - Die Wächter
Genre
Superhelden-Film, Science Fiction-Film, Actionfilm, Utopie & Dystopie
Zeit
1980er Jahre, Alternative Geschichtsschreibung, Kalter Krieg, Vietnamkrieg
Ort
Antarktis, Mars, Mond, New York City
Handlung
Amerikanischer Traum, Apokalypse, Blockbuster, Brutalität, Doppelleben, Dritter Weltkrieg, Dystopie, Gefängnisausbruch, Gefängniszelle, Geheime Identität, Gewalt, Gewaltausbruch, Held, Identität, Identitätskrise, Maske, Mord, Mordkomplott, Protest, Reaktor, Rettung der Welt, Richard Nixon, Selbstjustiz, Superheld, Superwaffe, Tagebuch, Unfall, Verkleidung, Verschwörung, Wissenschaftler, Übermensch, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Hart, Spannend
Tag
Blockbuster
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
DC Comics, Gordon Company, Lawrence Gordon Productions, Warner Bros. Pictures

Kritiken (37) — Film: Watchmen - Die Wächter

kobbi88: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Zweimal probiert, zweimal abgebrochen, weil er so langweilig war. Kein gutes Zeichen für einen Film, aber da in meiner Freundesliste bestimmt die Hälfte der Wertungen aus 8ern, 9ern und 10ern (mit ♥) besteht, kann er doch nicht so beschissen sein. Also, heute ein dritter (und wenns wieder nicht funktionieren sollte letzter) Versuch. Vielleicht hätte ich die beiden Abbrüche als Warnung auffassen sollen, hab ich aber nicht. Und diesmal hab ich auch bis zum Ende durchgehalten.

Ja, coole Actionsequenzen mit übertriebener aber für das ganze Setting angemessener Gewalt und oft hat ja auch die Optik mit Zeitlupen etc. eine geniale Wirkung, auch wenn sie mir als kein großer Fan von Comics oft zu künstlich vorkam. Aber ja, es hat einen gewissen Style, das muss ich zugeben. Und dann noch das wichtigste, was den Film vor dem totalen Untergang gerettet hat: Jacky Earl Haley als Rorschach, der ist eine so verdammt coole Sau und ein so toller Filmcharakter, dass ich mir einen einzelnen Film mit ihm gerne ansehen würde.

Aber an was liegt es dann, dass ich den Film so nervtötend, einschläfernd und auch einfach dumm fand?

Das sind zum einen mal die Figuren. Schön und gut, dass wir es hier mit gebrochenen, ehemaligen (Möchtegern?-)Superhelden zu tun haben, die nun mit ihrem eigenen Scheitern und der harten Realität zu kämpfen haben. Und neben Rorschach war auch dieser nerdige Batmanverschnitt und der Comedian als eigentlich gleicher aber total entgegengesetzter Charakter zu Rorschach ganz in Ordnung. Aber dann gibt es mit Adrian Veidt den klügsten Mensch der Welt, der wohl auch der uninteressanteste und langweiligste Mensch der Welt ist. So ausdruckslos, so austauschbar, so egal. Dazu Laurie (M. Akerman), die einfach nur für die Optik dazugetan wurde, hin und wieder mal jemandem einen Schlag versetzen darf und ansonsten mit Nerdman und mit Dr. Manhattan rummachen und Haut zeigen durfte. Also, überflüssig. Achja, wenn ich schon bei diesem blau-leuchtendem Kerl bin: es mag ja sein, dass er eine gewisse Tiefe durch seine zunehmende Entmenschlichung erhält, aber diese übertrieben pseudophilosophischen, esoterischen und was weiß ich noch alles Dia- und Monologe sind so einschläfernd wie kaum etwas anderes (außer eben „Matthew gar nicht so Goode“ hier zuzusehen).

Dazu kommt, dass der Film mit dummen, nein, mit SAUdummen Dialogen gespickt ist, die für mich viel zu aufgesetzt und einfach nicht zur naja „Geschichte“ passen wollen (wieder die Ausnahme: Rorschach). Und auch die coolen Szenen fangen irgendwann an zu langweilen, weil diese ganzen Zeitlupen, das Blutspritzen und auch die stylischsten Kampfszenen verdammt nochmal viel zu oft eingesetzt werden. Wenn sie schon so auffällig sind und eine positive Wirkung haben, dann muss man SPARSAM damit umgehenund nicht so verschwenderisch wie Snyder.

Die Geschichte ist keine wirkliche Geschichte, es sind mehr Einzelszenen, die durch die Actionsequenzen künstlich verbunden werden. Dazu kommt eine zu große Verwirrung hinzu, zu viele Informationen werden erst viel zu spät mal nebenbei erwähnt. Es gab kein klares und nachvollziehbares Ziel der Story. Da kann die gute Idee einer pessimistischen Welt auch nichts dran ändern. Null Spannung! Und ich wäre so froh gewesen, wenn sich der Film wenigstens nur wie Kaugummi gezogen hätte. Aber es ist viel schlimmer.
Und wenn Simon und Garfunkel nicht schon verdammt noch mal schlimm genug wären – Nena? Nicht dein Ernst, Zack… Wie kann man einen Film mit Dylan und einem toll-bebilderten Intro genial einleiten und dann jede aufkeimende positive Stimmung innerhalb von nur Sekunden durch NENA wieder zerstören. Zack, NENA!!

Frei nach Iuvenal: "Sed quis custodiet ipsum Zack Snyder?" (Aber wer überwacht Zack Snyder?) - Anscheinend niemand. Leider.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 116 Antworten

Andy Dufresne

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Das ist keine Fälschung, dass ist eine 1:1 Kopie.
Ich weigere mich aber auch :)


kobbi88

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Eben, die gaukeln einem vor, das Original zu sehen. (Für mich also klar ne Fälschung^^) Sogar von den Schnitten und Einstellungen her. Aber nicht mit mir (uns).


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Watchmen basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons. Wie es sich für eine Comicverfilmung gehört, ist die Bildgewalt bombastisch. Dabei vermeidet es Snyder aber, und eine schnöde Superheldengeschichte zu erzählen, sondern zeichnet glaubhafte Charaktere in einer ebenso glaubhaften, fiktionalen Realität. Dabei bedient er sich mehrerer Tricks und Kniffe, um die Biographien der Hauptpersonen lebendig werden zu lassen. So berichtet Rorschach in Tagebuchform von seinen Erleb- und Erkenntnissen, Mr. Manhattan, der Zeit nicht mehr als stringent verlaufende Linie wahrnimmt, sondern als in einem Augenblick ablaufendes Gefüge, erinnert sich im Laufe des Films an seine eigene Vergangenheit, mittels Rückblenden und Träumen wird von der ersten Generation der Watchmen, den Minutemen, berichtet und gleich zu Beginn des Films werden im Zeitraffer dem Zuschauer die Abläufe der vergangenen vierzig Jahre präsentiert, auch wenn mehrmaliges Sehen hier helfen könnte, immer weitere kleine Details zu bemerken. [...]

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Die Welt wird aufblicken und rufen: 'Rette uns' und ich werde flüstern: 'Nein...'
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Ich bin wirklich sprachlos gewesen.
Ich wusste wirklich nicht was ich denken soll.
Ich weiss aber was ich da gesehe habe. Und das war ganz großes Kino.
Kino voller Action. Kino voller Emotionen. Und vorallem Kino mit Tiefgang.
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Ich gebe zu, Helden sind nie wirklich mein Ding gewesen, Batman, Spiderman, Leckmichamarsch-Man, dieses ganze Gedöns konnte mich nie wirklich fesseln.
Doch das hier sind keine Helden. Keine gewöhnlichen zumindest. Ja, sie haben zu ihren Zeiten der Menschheit geholfen, doch irgendwann wurde ihnen die Macht zu viel, vorallem "the comedian" übertreibt, er tötet aus Spaß, vergewaltigt, ermordet schwangere Frauen.
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Jeder der "Watchmen" hat seine eigene, dunkle, grausame Geschichte, die Geschichte die ihn zu dem gemacht hat was er ist. Von jedem der "Watchmen" kennt man die Vergangenheit, weiss wie es ihm ergehen muss, versteht sie, liebt sie, hasst sie.
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Es ist also nicht nur sinnlose Gewalt hier, es gibt eine Geschichte mit Gefühl, mit Liebe und mit vielen dreckigen Szenen. Alleine die Reise auf die man mit Rorschach geht ist unglaublich, gefüllt mit Zynismus, mit harten Dialogen voll gepackt. Und das alles in einer alles anderen als hygienisch korrekten Umgebung. Aber Rorschach ist nicht der einzigste Charakter mit Tiefgang, es wird z.B. erzählt was Dr. Manhatten durchgemacht, erlebt hat um die wohl mächtigste Figur zu werden.
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Zack Snyder nimmt sich knapp 2 1/2 Stunden Zeit um dem Zuschauer die Charaktere näher zu bringen. Das gelingt ihm perfekt. Und nein, es wird nicht langweilig. Die Dialoge sind gut geschrieben und die Darsteller bieten eine fast perfekte Vorstellung.
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Aber mal abgesehen von dem Tiefgang kann "Watchmen" auch mit tollen Actionszenen glänzen, derbe Choreos liesen mich mitfiebern auch wenn man den Ausgang des Kampfes bereits kennt. Die Szenen wo Rorschach im Gefängnis ist sind schlichtweg heftig. Wenn mal Blut spritzt dann richtig, Kunstblut in Mengen, Kunstblut das mein Splatter-Herz aufgingen lies.
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Ich will jetzt nicht jeden Schauspieler nennen und sagen wie toll sie waren. Fakt ist das sie alle tolle Leistungen gezeigt haben, deswegen reicht es auch wenn ich sage das man keine schlechten Darsteller sehen wird.
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Die Kulissen sind der Wahnsinn, vielschichtige Bilder hier, wunderschöne da, unglaubliche Panoramen und interessante, bildgewaltige Szenen. Alleine das macht den Film sehenswert.
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"Watchmen" bietet eine Effekt-Ejakulation, die Optik ist das Ergebnis davon, Bilder die einen verzaubern, Erzählungen die einen in den Bann ziehen, Charaktere die man lieb gewinnt, Inszenierungen die der Wahnsinn sind, Schauspieler die immer überzeugen, eine Geschichte die Spaß macht, Superhelden der etwas anderen Art und wohl das wichtigste - Unterhaltung pur.
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"Die ganze Welt steht jetzt am Abgrund und starrt hinab in die gottverdammte Hölle.
All diese Liberalen und Intellektuellen und Phrasendrescher, und auf einmal weiß keiner mehr was er sagen soll. Und dann hier, in dieser grässlichen Stadt. Sie schreit wie ein Schlachthaus voller zurückgelassener Kinder. Und die Nacht stinkt nach Unzucht und schlechtem Gewissen."

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Mr.Film

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@freakualizer: Ich beneide dich! Jede abgefuckte halbe Stunde Werbung bei mir...
@Frolein Betty: Bitte und Danke:)


mikkean

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Bravo, dem kann ich eigentlich nichts hinzufügen.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

Nach mehreren Anläufen ist es soweit. Das wahrscheinlich beste jemals gezeichnete Literarische Werk erlebt seine filmische Umsetzung. Der eine oder andere Versuch den Film auf die Beine zu stellen war bereits gescheitert und so bekam schließlich Zach Snyder, der bereits mit der Verfilmung des Frank Miller Comics 300 von sich reden gemacht hatte schließlich die Chance das zu verfilmen, was bisher als unverfilmbar galt - zumindest wenn es nach dem geistigen Vater und Erschaffer der Watchmen Alan Moore geht. Was dabei herausgekommen ist muss zwar nicht jedem gefallen, ist aber ohne Frage ein bemerkenswerter Film der bewusst mit dem Hintergrund des Comics Wege kennt, die man so noch nicht kannte.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Egal, ob WATCHMEN jetzt vielleicht gar nicht erst hätte verfilmt werden sollen, so hätte das Ergebnis jedenfalls nicht aussehen dürfen. Der Film findet einfach keine Linie, keine Stringenz, er ist einfach ein Vorzeigebeispiel von very bad storytelling. Die Songauswahl ist so platt wie in einem Sat.1-Film am Montag abend, man bekommt die abgenudelsten "Evergreens" und Brechmittel der 60er, 70er und 80er zu hören, oben drauf einen kreuzüblen "Best of Klassik"-Mix. Dieses Monstrum am Film ist so prätentiös, daß man sich wie in Klebewatte gepackt fühlt, manchmal aber muß man wiehern vor lachen, so etwa bei der mit Chören unterlegten Backstory Manhattans, der Hustinetten-Grummelstimme Rorschachs und vor allem bei Quadratgesicht Akerman, die nicht nur wie üblich farblos rumeiert, sondern sich sichtlich unwohl in ihrem Superheldendress fühlt - verständlich, so ein lächerlichst auf kleine Nerdnillen abgezieltes Outfit hat man selten gesehen. Bei den Actionszenen beweist Snyder eine recht sichere Hand, mit Haley hat er trotz Grabesröcheln wenigstens einen charismatischen Schauspieler im Programm und am Ende kommt doch noch ein wenig echte Dramatik auf; nicht genug, um diesen albernen Megaklops ohne Blessuren durchzustehen.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

J4KOB

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Simon and Garfunkel, Jimi Hendrix... Evergreens und Brechmittel?
Der Soundtrack ist genial. Wer das nicht erkennt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.


Stammfunktion

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Der Soundtrack ist genial, nur wurde er nicht zuerst in Watchmen verwendet


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Lieblingsfilm

Mal wieder hat Hollywood etwas verfilmt, was als unverfilmbar galt. Diesmal ist es die Comic- Novelle "Watchmen" von Dave Gibbons und Alan Moore die von der New York Times zu dem 100 besten Büchern aller Zeiten gekürt wurde. Bereits seit über 20 Jahren versucht die Traumfabrik das überaus komplexe Werk, dass von vielen Comicfans als brennender Dornbusch der Comickunst verehrt wird, auf Film zu bannen bis es "300"- Regisseur Zack Snyder endlich geschafft hat. Snyders Version der "Watchmen" ist ein seltsam- grandioser Film geworden. Ein Film der zum einen den üblichen Konventionen des modernen Actionfilms frönt, nur um wenig später dem von Hollywood Herangezüchteten Massengeschmack einen Tritt in den Hintern zu verpassen.

Anders wie bei „300“ stellt sich die Verfilmung nämlich nicht bloß in den Dienst des Euphuismus, sondern spielt ein markantes Spiel mit Handlungen, Charakteren und den verschiedenen Stylkompositionen der bekannten Mythen der Comicwelt. Dieses, mit anarchistischer Souveränität geführtes, Spiel wirkt in seinen Einzelheiten oft burlesk bis kurios, ja manchmal schon albern, im ganzen betrachtet bereichert es den Film und hebt ihn von all den anderen Superheldenverfilmung und sein sie noch so gut, ab.

Die Verfilmung der "Watchmen" kommt genau zur richtigen Zeit. Moderne Superheldenfilme wie "Spiderman" oder "X-Men" haben dem Genre einen enormen Sättigungsgrad beschert, der nun dank der erfrischenden destruktiven Kraft der "Watchmen" wieder in fruchtbaren Boden für neue Ideen und Mythen umgewandelt wird. Dass hat allerdings auch seinen Preis. So verfällt Regisseur Zack Snyder gerade in der ersten Hälfte der Langsamkeit und die Philosophien von Zeit und menschlicher Existenz die der gottgleiche Dr. Manhattan preisgibt, wirken des Öfteren sehr aufgesetzt und manchmal sogar etwas renitent. Aber diese Schwächen sind mehr als nur zu verschmerzen, denn „Watchmen“ zeigt mit all seiner Andersartigkeit so viel Mut, wie es schon lange kein 100 Millionen Dollar Film mehr getan hat. Wer dachte das die meisterhafte Tragödie eines „The Dark Knight“ bereits mutig war, der muss nach den „Watchmen“ umdenken, denn spätestens beim Finale, dass mit bitterer Ironie und Melancholie durchzogen ist, wird klar dass diese Helden in keine Schublade passen. Eine für Hollywood- Verhältnisse wirklich bemerkenswerte Superkraft.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Um es gleich vorweg zu nehmen: Zach Snyder hat es geschafft, die Vorlage so würdig wie möglich umzusetzen. Man merkt jeder Szene die Detailverliebtheit an. Er schafft es, in den 160 Minuten fast alles unterzubringen, was die Watchmen ausmacht. Auch wer die Buchvorlage nicht kennt, kann der Geschichte doch gut folgen, wie ich mir bestätigen ließ. Der Zuschauer erlebt hier eine atmosphärische Erzählung um selbsternannte “Superhelden”, die weit mehr ist, als das übliche Klischee von gut gegen böse.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Thematisch und visuell ebenso stark überfrachtete wie zunehmend uninteressante Adaption der tiefsinnigen Superheldenreflexion Alan Moores, bei der Zack Snyder mitunter eindrucksvoll die Bilder der Vorlage verknüpft, ohne jedoch jemals eine gedankliche, erzählerische oder einheitliche Ordnung herzustellen. Sichtlich überfordert von der Komplexität des Comics weicht der Film den mitunter kritischen und offensiven Referenzen an die Comicgeschichte aus und verfällt in protzige Popkulturverweise, die stets falsche Verbindungen knüpfen: Die Haltung der Vorlage zum Superhelden als fragwürdiges Popphänomen gerinnt bei Snyder durch schmucke Ohrwürmer und infantile Filmzitate zum Gegenteil – seine Watchmen sollen als konventionelle Identifikationsfiguren taugen. Dem fügen sich ansehnliche, den Mainstream-Gewohnheiten zuspielende Action- und Härteeinlagen, die den philosophischen Fragen des Comics nur noch einen banalen Verhandlungsraum lassen, den Snyder in Dialogen zu finden glaubt, die so redundant wie ungelenk wirken. Ein an der filmischen und konventionellen Form gescheitertes Projekt, dem es gehörig an intellektuellem Willen fehlt.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Sehr komplexer und ambitionierter Kraftakt. Von der Ehrfurcht vor der monumentalen Comicvorlage geprägt, die man als Gebrauchsanleitung zur Hand haben sollte. Unbedingt den in USA auf Bluray erschienenen "directors cut" ansehen. Der ist 24 Minuten länger. Die Bluray ist codefree!

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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5.0Geht so

Das eigentliche Problem des Films ist aber, dass er seinen Originalfetisch vom Inhalt auf die Form ausdehnt.

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Evie: www.inderzange.de

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7.0Sehenswert

An sich nette Comic Umsetzung, der Anfang war zwar ein wenig wirr, aber umso länger der Film ging umso besser kam man rein. Jedoch hat mir irgendwie was gefehlt, es war ok aber s gab nichts was neu oder besonders hervor zu heben war, Rorschach war da noch das Beste.
Auch die Länge hat genervt, am Ende wusste man gar nicht mehr wie man sitzen sollte...^^
Naja 7 Punkte sind glaub ich ganz gerecht!

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unerklaerlich

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da schließe ich mich an;)


Corsovilla: SchönerDenken

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3.0Schwach

Machen wir nicht viel Worte um den Film. Er ist in seiner Gewaltdarstellung ekelerregend, das Timing, die Dramaturgie sind misslungen. Snyder beweist, dass man die Kunstform Comic nicht 1:1 in die Kunstform Film übertragen kann. Und es war albern, es überhaupt anzunehmen. Schade um einen tollen Stoff. (Mehr im Podcast)

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Lippo Lengua

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ansprechende story, aber dramaturgisch ein wenig entgleist. und vieeeeeeeeel zu lang. das definitiv. die rückblenden schlüsseln zwar die hintergründe auf, sind aber in sich so verschroben, das die spannung auf ganzer linie flöten geht. tja und die wendung zum ende ist zwar mal etwas origineller als sonst, jedoch doch noch sehr klische-haft. arktik, guter wird der böse, alles explodiert.
man darf das alter des comics natürlich nicht vergessen. für den pauschal-kino-action-konsumenten ungeeignet, für comic-fans zu banal auf die länge des films betrachtet.
eigentlich schade.


Heng Snoup

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wenn man die gewalt in watchmen "ekelerregend" findet, ist man entweder ein ganz hartes weichei oder man hat ganz einfach sehr viele filme der härteren art, insbesondere im horror-genre, noch nicht gesehen.
zum film selber kann ich nur sagen, dass er einer der besten filme ist, die ich bisher gesehen habe, alleine schon wegen dem visonären stil des films!
ich habe auch nichts gegen andere meinungen, aber wenn man seine meinung so schlecht darlegt und schwache argumente aufweist geht mir das schon auf die eier...


Khitos: Kälte Reich

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7.5Sehenswert

Snyder hat eine beachtliche Adaption hinbekommen, die mir im Großen und Ganzen doch sehr Spaß gemacht hat. Eine Adaption à la Snyder avec Slowmo et Blut en masse.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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5.0Geht so

Trotz der auf Papier durchweg gelungenen Adaption ist WATCHMEN ein bloß vergnüglicher, kaum je überwältigender Superheldenschinken, der in erster Linie an seiner konfektionsmäßigen Umsetzung krankt.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

[...]Ob Leonard Cohens „Hallelujah“ in einer Sexszene, Wagners „Ritt der Walküren“ in Vietnam, ob eine Anspielung auf Kubricks Meisterwerk Dr. Strangelove – Snyder hat so allerlei nette und kreative Ideen, die für den Film ein Segen sind. Ein Fluch hingegen sind die Logiklöcher, die aber in der Langversion behoben sein dürften und das Ende, das sich in seiner Auflösung nicht so recht in den Rest des Films fügen will.[...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.5Sehenswert

Das es nicht zum großen Klassiker reichen wird, das verhindern jedoch die angesprochenen Schwächen. Zumindest vorerst. Es ist zu lesen, dass ein Director's Cut folgen wird, der den ohnehin für eine Comic-Verfilmung überaus langen Film noch mal deutlich verlängern wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Vision Leerstellen geschlossen werden, die im Moment noch bestehen. In der Summe ist „Watchmen“ eine gute, aber eben nicht sehr gute, Comic-Verfilmung, die nicht nur durch ihre optische Brillanz und guten Leistungen der Schauspieler (Über allen thront Rorschach), sondern auch durch die ungeheuer komplexe und tiefgründige Geschichte rund um Dystopie und Zerschlagung des Superhelden-Mythos punkten kann.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Man darf das alles garnicht zu Ende denken. Dieser bösartige politische Kommentar der sich am Ende offenbart. Dieser Film braucht sich nicht hinter seinem fiktivem 1985 verstecken. Seine Botschaft hat heute mehr Brisanz als damals. Ich hoffe das Snyder das weiß und es auch so gemeint ist, ansonsten sollte man noch 4 Punkte von meiner Bewertung abziehen.
Auch der Rest ist eine Menge Stoff, der manchmal kaum Luft zum Atmen bekommt, trotz der 163 Minuten Laufzeit.
In langen Off-Kommentar-Sequenzen in denen die Vergangenheiten der "Helden" erklärt werden, merkt man, das noch mehr kommen könnte. Gerade da wirken die Bilder uneigenständig und nur durch den Kommentar getragen. Film sieht für mich allerdings anders aus. Natürlich nervt es, dass Snyder nicht eigenständig genug war und den Comic neu interpretiert. Stattdessen entnimmt er ganze Sequenzen aus dem Comic und "animiert" sie bloß. Das hat schon bei "Sin City" genervt. Auch die Songauswahl ist gewöhnungsbedürftig. 99 Luftballons war cool, Hallelujah eher nicht, aber ohnehin war diese Sexszene viel zu schön gemacht um wirklich sexy zu sein.
Der Snyder-Stil, der auf Sam Peckinpah zurückzuführen ist, ist erkennbar und funktioniert sehr gut in diesem Film. Auch der hohe Splatter-Faktor war erfrischend. Bedenkt man mal, dass Blockbuster nichts sehnlicher wollen als eine 12er-Freigabe.
Trotz der oft vorhandenen Klischees, die schon im Comic existierten, funktionieren die Figuren recht gut. Die meisten bleiben zwar Karikaturen, aber einige wenige, wie Rorschach und Nite Owl II, schaffen es etwas aus ihren Figuren rauszuholen.
Gerade bei den Effekten will Watchmen auftrumpfen und liefert Bittersüßes ab. Der Look des Films ist hervorragend komponiert, manche Maschine und übergroße Katze sieht dagegen wie Toy Story aus.
Vielleicht hätte man Watchmen mehr Zeit geben sollen. Vielleicht hätte kein Fanboy ihn verfilmen sollen. Hätte, hätte, hätte ...
Was bleibt ist einer der mutigsten politischen Kommentare des neueren Blockbuster-Kinos.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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10.0Herausragend

Teilweise bewusst und teilweise unbewusst erzählt uns "Watchmen" von einer Welt ohne Hoffnung und lässt uns dann zu denken geben, ob wir schon in ihr leben.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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0.0Hassfilm

Dieser abscheuliche Müll wird unter traurigen Soziopathen, geistesgestörten Pseudo-Intelektuellen und brutal behandelten, unreifen Männern aller Altersgruppen sein Publikum finden. Ich hoffe nur, dass es nicht genug von denen gibt, um diesen Film zum Erfolg zu machen. Wenn schon, dann Gott helfe dem Kino!

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Couga[MH]

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2 Jahre alt, mir egal dass das kein Schwein liest, aber das ist der traurigste & lächerlichste Kommentar zu einem Film den hier je gelesen habe von einem "Kritiker".


sushi97

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Der minderwertigste und schlechteste Kommentar, den ich je gelesen habe!


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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6.0Ganz gut

Vielleicht hätte Watchmen als eine TV-Serie, in welcher seine komplexen Ideen mehr Raum zum Atmen gehabt hätten, besser funktioniert. Aber so wie es aussieht, ist der "nicht filmbare" zum "nicht liebenswerten" geworden.

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Alle Kritiken (37)


Kommentare (446) — Film: Watchmen - Die Wächter


Sortierung

Giszmo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Geiles Teil
wer die comics gelesen hat wird verstehen was ich meine. die charaktere sind wunderbar ausgemalt und die ganze in den comics verkaufte atmosphäre ist grandios umgesetzt. das ende ist in der filmversion zwar anders als in den comics, macht allerdings auch mit kenntnissen über das eigendliche ende spaß und regt zumindest ein wenig zum nachdenken an.

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Pherano

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe noch nie so wirklich solche Filme gesehen. Ehrlich gesagt, war das Interesse kaum da. Gut, bis auf "Man of Steel"! Gestern habe ich mir dann endlich mal "Watchmen" angeschaut. Ein wirklich guter Streifen mit sehr guten Effekten. Der Soundtrack hat es mir persönlich sehr angetan. Das einzige was mich wirklich etwas stört ist, dass der Film sich wirklich zieht wie Kaugummi. Aber sonst? Cooler Streifen!

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pischti

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Ich kenne bisher nur das großartige Intro, eines der besten die ich je gesehen habe, dazu Bob Dylan´s Musik, einfach gigantisch! :)


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Eine der geilsten Comicverfilmungen überhaupt. Ultrabrutal aber auch sehr unterhaltsam. Heiss wie Frittenfett! Snyder kann es halt.

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Grambambuli

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Kann ich nur empfehlen, volle Dröhnung WATCHMEN... *-*


AnimeGamingTV

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Volle Zustimmung


inceptionfan

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Bewertung7.5Sehenswert

"Watchmen" ist eine wirklich sehr starke Comicverfilmung, aber dennoch fällt es mir irgendwie schwer, diesen Film zu bewerten, weil er komplett anders daherkommt, als man es sonst von Superheldenfilmen gewohnt ist! Die Handlung ist anfangs ein wenig verwirrend und wirkte auf mich auch ziemlich merkwürdig. Auf jeden Fall werden hier die einzelnen Figuren sehr ausführlich erklärt und erhalten die nötige Tiefe. Optisch ist der Film auf jeden Fall absolut großartig! Die Effekte sind wirklich gut gemacht und die für Zack Snyder typischen Zeitlupen sind auch (wie schon in "300") hier ziemlich passend eingesetzt. Auch der Soundtrack war wirklich gut gewählt, auch wenn man an manchen Stellen nicht mit solchen Liedern im Hintergrund rechnet (z.B. 99 Luftballons!). Ich muss aber sagen, dass ich finde, dass man die Story ein wenig besser hätte erzählen können. Besonders in der ersten Hälfte ist es mir ein wenig schwergefallen, der Geschichte zu folgen und herauszufinden, was sie mir jetzt sagen will, da viele Infos auch erst gegen Ende kommen. Auch typische Actionszenen, die man in solchen Filmen eigentlich erwartet, kommen erst gegen Ende hin und ich finde auch, dass sich "Watchmen" im Mittelteil ein wenig hinzieht und ziemlich anstrengend ist. Außerdem waren mir ein paar Szenen von den Effekten her zu übertrieben dargestellt und wirkten überhaupt nicht mehr glaubwürdig und realistisch
Fazit: Optisch ist "Watchmen" wirklich große Klasse, bietet coole Dialoge, tiefgründige Figuren, eine gute Portion Sozialkritik und dann besonders gegen Ende hin gut gemachte Action, die auch ganz schön blutig und brutal daherkommt! Leider ist der Film aber ziemlich anstrengend zu schauen und ich kann wirklich verstehen, dass er manchen überhaupt nicht gefällt! Er ist halt einfach Geschmackssache, aber wer sich auf solche einen Film einlassen kann, sollte unbedingt mal einen Blick riskieren! Als Comicverfilmung bekommt "Watchmen" aber von mir verdiente sehenswerte 7,5 Punkte!

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absolutes Meisterwerk von Zack Snyder. Man merkt in jeder Szene, dass er ein sehr großer Fan der Graphic Novel ist. Der Film ist so unglaublich vorlagentreu und detailreich, dass man seine ganze Bandbreite an Ideen und Kreativität erst nach wiederholtem Anschauen erfassen kann. Hier hätte es eigentlich Oscars regnen müssen.

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Grambambuli

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für die Komplettfassung auf jeden Fall!!!


pischti

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Bisher noch nicht gesehen bis auf das Intro und das ist eines der besten! :)


Abettertomorrow

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich eindeutig eine positive Überraschung ! Ein schwerer, tiefgründiger, visuell atemberaubender Thriller.

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SupeerFranzi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist eine klasse für sich. Er hebt sich mit seiner Sichtweiße auf diese ''Helden'' komplett von allen anderen DC und Marvel Verfilmungen ab. Als ich den Film das erste mal gesehen hab, war ich gerade 12 und hab mir als Superhelden-Fan gedacht, dass es ein gemündlicher Film mit ein bisschen Action und einer Lovestory ist, wie alle anderen Filme auch. Ich hab mein Gesicht gefühlte 100 mal in meinem Kissen vergraben, weil er für mich damals zu brutal war :D Der Soundtrack ist top, Die Besetzung sowieso. Wie viele wissen basiert Watchmen auf dem gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons.
Die Comics erschienen im DC Verlag. Und eins muss man DC lassen. Die Verfilmungen Ihrer Comics sind meist bombastisch. So auch diese.

Lieblingsfilm

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Big_Kahuna

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Er hebt sich defintiv von anderen Comicverfilmungen ab, allerdings tut das Sin City für mich noch eine Ebene höher.


Grambambuli

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hast du die komplett-fassung gesehen oder nur die deutsche version? wenn nicht, ich rate dir, diese box aus england zu bestellen... nimm dir dann aber viel zeit :'D


vega_vincent

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr opulente Bilder! Im Unterschied zu «Drive», der ebenfalls mit einer phantastischen Bildsprache punkten kann, beschränkt sich «Watchmen» zum Glück nicht allein darauf. Die Gesellschaft wird mit einigen deftigen Schlägen in die Magengrube kritisiert, vieles bleibt lange undurchsichtig und doch spannend, die Handlung ist insgesamt vielleicht etwas (etwas!) zäh, was bei mir zu einem Punktabzug geführt hat. Ausserdem ist es für jemanden, der die Comics nicht kennt, etwas schwierig, der Geschichte vollständig zu folgen – da bin ich Banause aber selbst schuld … ;-) Alles in allem ein ausgezeichneter, vor allem ausgezeichnet gemachter Film. Eine eben diese Woche erwähnte Szene (eine der angeblich sieben peinlichsten Sexszenen aller Zeiten) will ich hier noch als besonders genial erwähnen. Sie ist nämlich mit «Hallelujah» von Leonard Cohen (?) unterlegt, was echt grotesk ist. Auf solchen Scheiss stehe ich halt …

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vega_vincent

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Die darf dich nicht abschrecken. Der Film ist echt gut. Ich ringe noch mit mir, ob acht Punkte nicht doch zu wenig sind. :-)


Lydia Huxley

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Kannst dich ja langsam vorarbeiten, Vega :) Gib erstmal 8,5 und dann schaust'de wie es mit dir und den Wächtern so weiter läuft ;)


Aal.Pacino

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Bewertung10.0Herausragend

Ich glaube man muss zu diesem Film gar nicht so viel sagen.

Der Comic von Alan Moore ist ein absolutes Meisterwerk und Zack Snyder hält sich wirklich sehr genau an die Vorlage. Deswegen ist der Film ebenso grandios.

Fazit: Perfekt besetzt und für mich die beste Comicverfilmung bis zu diesem Zeitpunkt.

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Murphante

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Film Nummer: 1068
gesehen am: Freitag, den 17. Januar 2014
Stimmung: Krank daheim
Wie oft gesehen: Erstsichtung *mit 3 Anläufen* !!!
Vorhersage: verdiente 8 Points und mehr werden es auch nicht !!!

Nun brauchte auch ich 3 Anläufe.
Zum einen weil ich müde war und es schon zu spät war und ich wieder früh hoch musste! Das zweite mal auch von Anfang an nochmal geschaut, brach ich während des Films ab aus der Knautschzone und saß lieber vor dem PC.
Nun ereilte mich die notwendige Pflicht mich aber heute wieder in die Gefahrenzone zu begeben und ich schmiss den Film ein drittes mal in den Player.
Nun mit Erfolg hab ich ihn endlich zu Ende schauen können!!!

Faszinierend, bespickt mit tollen Effekten und auch echt coolen Charakterdarstellungen. So war ich auch von der ersten Hälfte des Films echt gut verwöhnt worden, denn ich mag gerne Superhelden so aka "Kick Ass"-Manier ... Hier werden auch gerne mal die Knochen gebrochen oder im effektvollen Licht mal ein paar Leute gebraten, sei es mit ner Spraydose oder mit Bratenfett :D :D :D
Seeehr viele Bilder, sehr viele Beweggründe, sehr viel hat man hier erlebt ... doch am Ende ... am Ende des Films bleibt nicht viel übrig ...
Ich hab zwanghaft versucht all die coolen Erlebnisse nochmal aufzubringen um das gute Feeling wiederzuerlangen ... doch das Ende der Story verpuffte irgendwie meine gute Laune ... was übrig blieb war:
Rorschach ... der wohl coolste Charakter der ganzen Geschichte hier !!!
Die Erzählungen und Vertiefungen führten hier immer wieder zum schmunzeln und machten diesen Charakter sehr einprägsam ... nicht nur weil sein Gesicht ( Maske ) so cool war ... sondern die Stimme im Storyverlauf ... kann ich mir den Film auch sehr gut als Hörbuch vorstellen !!!

Mr. Manhatten hat auch seine effektvollen Momente die sehr beeindruckend mit Effekten hier mich aufatmen ließen und ein WOOW erstöhnen ließen :D
Aber viel mehr Gestöhne gab es noch bei der wundervoll latextierten Dame:
Silk Spectre ( gespielt von Malin Akerman, Nach 7 Tagen - Ausgeflittert )
Sie war mit eine Augenweide wenn sie sich in ihrem hornissenfarbigen Outfit geräkelt, geschlagen oder sich ausperlen lassen hat ... und hier konnte man auch schattenweise ihre pure Nacktheit *sabber* begutachten wie Mr. Unive.... Gott sie schuf !!!

Wie gesagt, der Film hat vereinzelt seine megatollen Momente und der Sound ist klasse, bis auf "99 Luftballons" <---- WTF ... das passte ja mal so gar nicht da rein :D
Und die Abspann Filmmusik war auch sch...... lecht !!!

Dafür gibts Punktabzug und bleibt auf der 8 hängen ...
ich hab hier noch die über 4stündige Comicverfilmung zu Watchmen,
aber die zieh ich mir ein anderes mal rein !!! ;)

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Grambambuli

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wieso soll 99 Luftballons nicht in die 80er passen? Der Vergleich mit Kick-Ass ist daneben.


Murphante

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Von der düsteren Stimmung her passte es mir einfach nicht ins Ohr !!! Und der Vergleich mit Kick Ass ... das sind auch Helden in Strumpfhosen !!! Und da geht es auch blutig zur Sache & & & sie wollten auch alle für die Gerechtigkeit kämpfen !!!
Also gar nicht daneben ;) :P


laskler15

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spoiler
"Hab mal einen Witz gehört. Mann geht zum Arzt, sagt er ist deprimiert. Das Leben kommt ihm rauh vor und herzlos. Sagt, er fühlt sich allein in einer bedrohlichen Welt. Arzt sagt "Behandlung ist einfach! Der große Clown Paleacci ist in der Stadt. Gehen Sie hin, wird Sie aufheitern." Mann bricht in Tränen aus. "Aber Doktor", sagt er, "ich bin Paleacci!"
Guter Witz. Alles lacht. Tusch! Vorhang..."

Watchmen. 10 mal gesehen. Für mich die zweitbeste Comic-Verfilmung aller Zeiten. HAUCHDÜNN nach Sin City. Danach kommt lange nichts mehr.

Dieser Soundtrack!
Diese Charaktäre, besonders der Comedian und Rorschach!
Diese Story!
Diese Athmo!
Diese Dialoge (!)
Dieses Filmintro! (bestes aller Zeiten! http://www.youtube.com/watch?v=aVUDdQS2UxA)

Für mich durch und durch ein perfekter Film, der locker in meiner Top 3 Liste Platz findet.

"Du hättest die Knarre in Dampf, die Kugel in Quecksilber und die die Flasche in in ne Schneeflocke verwandel können, aber das hast du nicht weil dir Menschen nämlich am Arsch vorbei gehn, du driftest immer weiter von uns weg Doc, Gott steh uns bei."

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Centipede

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Bei mir wird es erst Morgen der Fall sein. Ich muss/will mir heute Abend den Stadtneurotiker zu Ende ansehen.^^ Und vielleicht sehe ich mir noch die Golden Globes an, nur bis zu den Zeitpunkt wo ich weiß ob Matthew Mcconaughey den Preis in seinen Händen hält oder nicht.^^


FrEAk0

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Gerade gesichtet und ich muss sagen ich bin begeistert !
Die Szene mit dem Witz musste ich 3 mal sehen


Soulja

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr interessanter Anti-(Super)-Helden-Film, der sich durch seine atmosphärische Dichte auszeichnet und durch seine Gesellschaftskritik, die in diesem Fall sehr untypische für amerikanische Filme ist, daher unter'm Strich einen auch etwas verwundert zurücklässt. Watchmen ist sehr eigen und für manche sicherlich nicht sonderlich eingängig, aber ich hatte Spaß und interpretiere vielleicht zu viel in ihn herein, aber daruch bekommt er seinen Mehrwert.

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Nairolfo

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Bewertung9.0Herausragend

Grandioser und herrlich misanthroper Film! Er zeigt einem die groteske Funktionsweise unserer Gesellschaft auf und gibt ein wenig Material zum Grübeln
Die beste Comicverfilmung mit Heldenthematik, die ich sehen durfte.

Punktabzug gibt's von mir nur wegen der nicht besonders gut konstruierten und krampfhaft wirkenden Liebesgeschichte, die enthalten ist. Auch in die kann man zwar mit reichlich gutem Willen etwas tiefes hineininterpretieren, was ich mich bei der Umsetzung allerdings weigerte zu tun.

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naibaf

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Bewertung9.0Herausragend

sehr gut, durchdacht von Anfang bis Ende.

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howannes.warrakhjan

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Bewertung9.0Herausragend

Watchmen ist so ein Film das ich jahrelang gemieden habe, genauso wie viele andere Meisterwerke die ich heute liebe und schätze. Ich schätze das ändert sich mit dem Alter nach und nach.

Watchmen habe ich gefühlt 3x gestartet um es dann wieder abzubrechen, nie kam ich weiter als bis zur 20 Minute. Dan geschah es aufeinmal, zum Sender-Start Prosieben Maxx habe ich mich quasi fast schon gezwungen mi diesen 163 Minuten-Epos reinzuziehen, und wurde"Endlich" Überrascht und war gleichermaßen Sauer über mich selbst solch ein Meisterwerk von Comic-verfilmung nicht schon zum Kinostart gesehen zu haben.

Jede verdammte Minute im Film ist fast perfekt gedreht worden (Snyder hat wohl auch mal so nebenbei glück). Die Musik ist ausgezeichnet und unterstreicht das Setting/Jahrzehnt mehr als gelungen.

Story wird durch mehrere Zeitsprünge erzählt, angefangen im 2. Weltkrieg bis hin zu den 80er jahren, werden verschiedenste Superhelden vorgestellt die mit den jahren altern, Nachfolger spendiert bekommen usw. Mit der zeit haben sich selbstverständlich Feinde angesammelt, einige haben die Lager gewechselt, und wiederrum einige sind verbittert und gealtert. Es bleibt also Spannend und Interessant.

Doch was mich am meisten überzeugt hat und verpflichtete weiter zusehen waren die Charaktere, die mich in ihrem Bann zogen und extrem gut ausgearbeitet wurden (Der Vorlage sei dank).

Das fing mich Dr. Manhatten (Billy Crudup) an und endete bei dem genialen Rorschach (Jackie Earle Haley) auf.

Dr. Manhatten hat soviel genialität hinter seinem Charakter, dessen gefühle und Tragödie hat mich sofort gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören vor und zurückzuspulen, schön das man diesem charakter so gut ausgeleuchtet hat und genug Screentime zur Verfügung stellte. Diese Traurige gestalt samt seiner extrem emotionalen und traurigen Stimme bringt einem zum nachdenken.

Aber die Nummero Uno des ganzen Kartenhauses stellt eindeutig Rorschach dar, düster und einfach nur Obercool schleicht er durch die Dunkle Stadt und erkundigt sich nach dem wahren Mörder seines alten Freundes und Team Kollegen "The Comedian".
So zum teil erinnerte mich Rorschach an meinem Geliebten "Batman" den ich von allen Comic-Charakteren am liebsten habe, dann noch diese brutal-coole Charakterisierung und schon hat er mich.

Negativ ist wieder dieser Ganze Patriotismus der USAnier.

im großen und ganzen kann man als Comic-Fan nichts falsch machen, die Story ist schön und ausführlich erzählt und was die Charaktere anbelangt sehr tiefgründig wiedergegeben.

Negativ finde ich eigentlich nur das die Final Cut (oder wie sie nun heißt) nie in Deutschland erschien, den ich hätte gerne mehr gesehen, und das ein paar Charaktere über die ich gerne mehr erfahren würde zu kurz kommen, aber das ist meckern auf höchstem nieveau.

Wer auf ernste Filme, mit einer Spur Fatasy steht das ganze selbstverständlich düster angehaucht ist sollte nen blick riskieren, vorallem ganz besonders wenn man auf Batman, Sin City usw. abfährt.

lg

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howannes.warrakhjan

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hahaha.


The Freewheelin Fonda

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Super Kommentar, hab ihm in meinem Text auch 9 Punkte zugesprochen!


DrMcKay

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Bewertung4.5Uninteressant

Watchman-Die Wächter ist von der Idee her ja gar nicht so schlecht. Ind vielleicht hätte man aus diesem Film auch durchaus eine spannende und unterhaltsame Geschichte machen können, bei der man gut unterhalten wird. Leider hat man das alles nicht einmal ansatzweise getan. Die Story des Films ist nicht sonderlich spannend. Der Zuschauer hat im Gegenteil eher das Gefühl, dass der Film sich nicht so richtig entwickelt. Es gibt viele Szenen bei denen man das Gefühl hat, es würde jetzt endlich etwas passieren, doch das kommt einem dann leider doch nur so vor. Letzen Endes ein sehr langweiliger und ereignissloser Film den man sich nicht unbedingt anschauen muss, sondern auch einfach im Laden liegen lassen kann.

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BlooDHanD

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich kann ich zu den vorhergehenden Beiträgen nicht mehr viel Beitragen außer sie zu bestätigen.
Der Film, getragen von einem dreckig-düsteren 80er Jahre Look, hat mich trotz seiner Länge ausgesprochen gut unterhalten. Zwar war das Finale meiner Meinung nach leider etwas langatmig gestaltet, die dabei aufkommende moralische Frage nach dem Zweck angemessenen Mittel hat dafür gesorgt, dass ich über diese leichte Schwäche ohne Probleme hinwegsehen kann.
In diesem Sinne kann ich nur meine Empfehlung aussprechen, auch für Leute die nicht allzu sehr auf Superheldenfilme stehen, da dieser Film kein Superheldenfilm im klassischen Sinne ist.

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luktobuk

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Bewertung9.0Herausragend

Auf seine eigene skuril und perverse Art, ein Meisterwerk!

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

Zack Synder´s Watchmen - Die Wächter bietet eine atemberaubende Optik und da sind eine optische Schauwerte und Leckerbissen dabei, von denen man einfach nur mehr möchte und sich kaum satt sehen kann. Aber das ist noch nicht alles auch inhaltlich überzeugt mich diese Superheldengeschichte auf (fast) ganzer Linie. So sind die Helden hier nicht einfach die Retter wie man sie aus anderen Superheldenfilmen kennt. Hier sind sie viel düsterer und mörderischer dargestellt, und nicht jeder dieser Figuren wächst einem an Herz und das ist eine willkommene Abwechslung zum üblichen Superheldeneinerlei.
Besonders cool fand ich den Charakter Rorschach dargestellt, bei Night Owl hätte man sich ein bisschen mehr Mühe geben können den der bleibt ein bisschen blass, dafür sind die anderen Teammitglieder wieder gut ausgearbeitet, denn blauen Typen fand ich geil, mit seinen Augen und seiner Aura, und eben auch durch seine persönliche Geschichte wie er das eben geworden ist. :)
Man könnte und muss sagen das diese Truppe keine Helden im eigentlichen Sinne sind sie sind Antihelden und haben selbst viel Dreck am Stecken. Und das finde ich wurde sehr gut herüber gebracht.
Die Story selbst um eine globale Verschwörung ist auch ganz spannend u d gut umgesetzt und lässt kaum Längen aufkommen, ein paar Stellen haben sich zwar schon eingeschlichen wo etwas mehr Pep durchaus nagebracht gewesen wäre, aber sie hat mich dennoch bis zum Schluss gefesselt.
*Und auf die Auflösung, bin ich doch nicht gleich drauf gekommen, obwohl es ja doch irgendwie so offensichtlich gewesen ist wenn man genau hinschaut,... aber egal,...*
Neben den ganzen optischen Spielerein, und der gelungen Geschichte und den Charakteren mit etwas mehr Tiefgang als in üblichen Filmen dieser Art, fand ich auch die Action insbesondere die Kampfszenen sehenswert. Hongkongfilmfans bekommen ein paar Einlagen die sie sicherlich lieben werden. :)

Watchman finde ich sehr sehenswert. :)

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The Freewheelin Fonda

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Schöner Kommi!
Finde den Film SEHR, SEHR stark(weiß nicht ob du meinen Kommi gelesen ast) aber ist halt auch ein Dylan Soundtrack ;)


Lili 9ochefort

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Danke schön, für das Lob und ja ich hab mir deinen Kommi durchgelesen. Stark geschrieben. Da merkt man die Leidenschaft buchstäblich durch.
(Sorry für die späte Antwort ich habe momentan etwas viel um die Ohren und für solche Sachen nehme ich mir dann Zeit, dann aber dafür umso lieber und gerner.)
wünsch noch ein paar schöne Tage, bis zum nächsten Adventsonntag, und wenn es wieder heißt, wichteln, dichteln und schwichteln. :D :D :D


Mister L

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Optisch unfassbar guter Film! Meiner Meinung nach alleine für die tollen Bilder, die düstere Stimmung und den coolen 80er Jahre Look sehenswert. Die Superhelden, die alle weit davon entfernt sind die "perfekten Helden" zu sein, geben der Story eine ganz besondere Spannung. Am Ende war es mir dann doch etwas zu dramatisch und übernatürlich, was den Film aufgrund seiner geilen Stimmung für mich aber nicht groß runterzieht. Und Rorschach ist ja einfach mal mega geil! Wer auf düstere Szenarien in düsteren Großstadtschluchten mit düsteren Helden steht ist hier genau richtig!

"Die Straßen sind Rinnsteine. Und diese Rinnsteine sind voller Blut. Und wenn die Gullies schließlich verstopfen, ersäuft all das Ungeziefer."

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