Watchmen - Die Wächter
Watchmen (2009), US Laufzeit 158 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Thriller, Actionfilm, Kinostart 05.03.2009
77 Bewertungen
Skala 0 bis 10
17132 Bewertungen
374 Kommentare
Keine
von Zack Snyder, mit Malin Akerman und Billy Crudup
Der Film, der Science-Fiction, Krimi und Mystery-Thriller zugleich ist, spielt im Jahre 1985 in einem fiktiven Amerika. Maskierte Superhelden sind Teil des alltäglichen Lebens und die “Uhr des jüngsten Tages” – die den Stand der Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion anzeigt – steht auf fünf vor zwölf. Als einer seiner früheren Kameraden ermordet wird, beginnt der heruntergekommene, aber nicht minder entschlossene maskierte Rächer Rorschach zu ermitteln und kommt einem geheimen Plan auf die Spur, demzufolge alle Superhelden verraten und getötet werden sollen. Rorschach verbündet sich daraufhin erneut mit den ehemaligen Mitgliedern der Liga, die schon in früheren Zeiten gemeinsam gegen das Verbrechen gekämpft haben – eine bunt gemischte Truppe ehemaliger Superhelden, von denen allerdings nur einer wahre Superkräfte besitzt – und erahnt allmählich, welch eine Verschwörung hinter dem Mord steckt: Ein Geheimnis, das tief in die Vergangenheit zurckführt und das katastrophale Folgen für die Zukunft haben könnte! Es ist nun ihre Mission, über die Menschheit zu wachen – doch wer wacht über die Wächter?
Mehr Bilder (50) und Videos (5) zu Watchmen - Die Wächter
Cast & Crew
-
Zack Snyder
-
Malin Akerman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Silk Spectre
-
Billy Crudup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Manhattan
-
Matthew Goode
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Adrian Veidt / Ozymandias
-
Jackie Earle Haley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Kovacs / Rorschach
-
Jeffrey Dean Morgan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edward Blake / The Comedian
-
Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nite Owl
Regie
Schauspieler
-
Carla Gugino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sally Jupiter
-
Matt Frewer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edgar Jacobi / Moloch the Mystic
-
Stephen McHattie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nite Owl
-
Rob LaBelle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wally Weaver
-
Gary Houston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John McLaughlin
-
James M. Connor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pat Buchanan
-
Mary Ann Burger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eleanor Clift
-
John Shaw
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Doug Roth
-
Robert Wisden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Nixon
-
Jerry Wasserman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Fine
-
Don Thompson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Gallagher
-
Frank Novak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry Kissinger
-
Sean Allan
-
Ron Fassler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ted Koppel
-
Stephanie Belding
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janet Black
-
Chris Burns
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gangster
-
Nhi Do
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vietnamesin
-
David Hayter
-
Alex Tse
- Genre
- Science Fiction-Film, Politthriller, Action-Superhelden-Film
- Emotion
- Hart, Spannend
- Handlung
- Amerikanischer Traum, Apokalypse, Blockbuster, Brutalität, Doppelleben, Dritter Weltkrieg, Gefängnisausbruch, Gefängniszelle, Geheime Identität, Gewalt, Gewaltausbruch, Held, Identität, Identitätskrise, Maske, Mord, Mordkomplott, Protest, Reaktor, Rettung der Welt, Richard Nixon, Selbstjustiz, Superheld, Superwaffe, Tagebuch, Unfall, Verkleidung, Verschwörung, Wissenschaftler, Übermensch, Übernatürliche Kräfte
- Ort
- Antarktis, Mars, Mond, New York City
- Zeit
- 1980er Jahre, Kalter Krieg, Vietnamkrieg
Drehbuch
Filmdetails Watchmen - Die Wächter
Fans dieses Films mögen auch
Trailer zum Film Watchmen - Die Wächter
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (5)
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Watchmen - Die Wächter
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Watchmen - Die Wächter
- Watchmen - Die Wächter: critic.de


Sympathy for Mr. Vengeance
Jin-Roh
Dark City
Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung
V wie Vendetta


















Kritiken (34) — Film: Watchmen - Die Wächter
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenNach mehreren Anläufen ist es soweit. Das wahrscheinlich beste jemals gezeichnete Literarische Werk erlebt seine filmische Umsetzung. Der eine oder andere Versuch den Film auf die Beine zu stellen war bereits gescheitert und so bekam schließlich Zach Snyder, der bereits mit der Verfilmung des Frank Miller Comics 300 von sich reden gemacht hatte schließlich die Chance das zu verfilmen, was bisher als unverfilmbar galt - zumindest wenn es nach dem geistigen Vater und Erschaffer der Watchmen Alan Moore geht. Was dabei herausgekommen ist muss zwar nicht jedem gefallen, ist aber ohne Frage ein bemerkenswerter Film der bewusst mit dem Hintergrund des Comics Wege kennt, die man so noch nicht kannte.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenEs ist ja so, dass es jedem Konsumenten von popkulturellen Erzeugnissen - ganz gleich welcher Art sie auch sein mögen - klar sein muss, dass sich ein medienübergreifender Vergleich verbietet. Ein Roman funktioniert anders als ein Film - in diesem Punkt besteht, wenn man den "Hobbitfanatiker e.V." und das Diskussionsforum "Wonderwomans Unterwäsche" mal außen vorlässt, zumeist Einigkeit.
Trotzalledem empfinde ich im vorliegenden Fall eine Beurteilung des Filmes anhand seiner Vorlage für wichtig - und dies aus zwei Gründen:
Zum einen versieht eine Graphic Novel wie "Watchmen" den Regisseur mit einer Bringschuld gegenüber Werk und Zuschauer, die man so aus einem Roman nie konstruieren könnte - oder kürzer formuliert: Eine Comicverfilmung sollte schon zumindest optisch so aussehen wie das entsprechende Comic.
An dieser Front gibt es nichts zu meckern, Snyder hält sich nahezu stoisch an den Look (und leider auch an den dramaturgischen…
Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
fabel 2010/09/22 18:31:10
Antwort löschen"in diesem Punkt besteht, wenn man den "Hobbitfanatiker e.V." und das Diskussionsforum "Wonderwomans Unterwäsche" mal außen vorlässt, zumeist Einigkeit. "
schon alleine deswegen ein "gefällt mir" :)
der cineast 2010/09/23 01:01:07
Antwort löschenZiemlich widersprüchlich Hitmanski!!!
Also fast nur Kritik, aber trotzdem 7 Punkte weil er fazinierend war? Warum denn? Kick-Ass Comic Desaster hust hust.....
Kick-ass hat mehr Gefühl und Menschlichkeit ins sich als Watchmen in seinen fast 3 Stunden aufblähen will!! Und ist MoraLISCH FRAGWÜRDIGER ALS KICK-ASS,denn Watchmen ist Bierernst und ass nicht, aber da werden wir wohl nie auf einen Nenner stoßen und das ist ja auch das interessante am diskutieren ;)........
Hitmanski 2010/09/23 09:47:54
Antwort löschenMenschen sind ja bisweilen etwas widersprüchlich veranlagt ;)
Faszinierend deswegen, weil "Watchmen" - zumindest wenn man die Vorlage kennt - versucht eine philosophische Tiefe aufzubauen, die ich als nicht uninteressant erachte. Insbesondere die Reflexion über Superhelden ist trotz ihrer Fantasyelemente viel leichter auf die Realität herunterzubrechen.
Den Punkt, dass sich die Verfilmung bei Unkenntnis der Vorlage bisweilen fahrlässig in unsichere moralische Gefilde begibt, räume ich im Review ja ein.
Der entscheide Unterschied liegt aber gerade in der ernsten Erzählung und der Distanz zu den Figuren. "Watchmen" zeichnet seine Figuren als skrupel- und gewissenlose Selbstdarsteller mit Allmachtsphantasien und fordert somit keinerlei Sympathie beim Zuschauer, sondern lässt ihn als neutralen Beobachter zurück, der sich mit den angerissenen Fragen selber auseinandersetzen soll.
"Kick-Ass" hingegen erstickt nahezu an seiner Bewunderung gegenüber dem Psychopathenduo HitGirl/BigDaddy; von Reflexion keine Spur - aber das hatten wir ja alles schon mal ;)
Ich verweise auch gerne nochmal auf die Kritik vom "Manifest" zu "Kick-Ass" - harte, aber wahre Worte :D
Dolly Zoom 2010/09/23 14:35:09
Antwort löschenVergleiche sind heikel, wenn das Wissen über das Referenzobjekt aus der Sekundärliteratur stammt:
Gibbons Zeichenstil besitzt einiges an cinematographischen Potenzial (z.B. korrespondierende Zooms), sodass man Snyder den Mangel an Eigenleistung nicht so sehr verübeln sollte wie seine Verständnisschwierigkeiten bei der Vorlage; inhaltlich scheitert er nämlich nicht erst beim Subtext; für die politische Dimension der Geschichte wählt er Dr. Strangelove-Zitate und eine Nixon-Karikatur statt dem menschlich-rührenden Subplot, der das heimliche Highlight der Handlung darstellt, Ozymandias wird derart uminterpretiert, dass die moralische Ambivalenz des Endes verpufft, noch dazu fehlt der wichtigste Dialog der Handlung, der eine offene Frage an den Leser weiterreicht:
"I did the right thing, didn't I? It all worked out in the end." - "In the end? Nothing ends, Adrian. Nothing ever ends."
(Auch die Fehlerliste ließe sich schier endlos fortsetzen...)
Weiter könntest du Behauptungen über einen schwächelnden Unterhaltungsfakor des Comics, über angeblich harmlosere Widerlichkeiten in der Vorlage (vgl. insbesondere Chapter XII), über den Mangel an Veränderungen für die Vorlagenkenner und die Verwechslung von Dichte und Tiefe mit Ballast ja ggf. mal nach Sichtung des GN revidieren; die englische Ausgabe für die ich mich auch entschieden habe kostet immer noch wenig mehr als 10€ :-)
Dolly Zoom 2010/09/23 14:49:21
Antwort löschenhttp://teaching.zachwhalen.net/comics/sites/teaching.zachwhalen.net.comics/files/images/watchmen12.jpg
der cineast 2010/09/23 17:25:42
Antwort löschenIch finde the comedian trotzdem Geil und verehre das "psychopaten Gespann Daddy girl"auch. Haha ich liebe sie einfach. Darf man mit bösen moralisch fragwürdigen Charakteren nicht symapathisieren?
In deinem Lieblingsfilm Clockwork orange ist die (sympathische) Hauptfigur auch ein arsch und trotzdem mag ich ihn oder man nehme den Psychopatischen Joker aus The Dark Knight. Der ist Böse und wird von Nolan aber sowas von Verehrt!!
Ja ich weiss jetzt sagst du Hitmanski wieder, dass man Böse mögen darf, aber sie ja nicht die Hauptfiguren sind die man eigentlich mögen sollte, aber darf ich nicht eine so psychopathische, liebenswerte, abgefuckte, messerschwingende 11 Jährige wie das Hit-Girl verehren und einmal nicht einen moralingesäuerten Spiderman zujubeln? Das ist einfach der moralische Arschtritt, den ich mir zugestehe und ich bei manchen echt nicht verstehe wie ernst sie das moralische dabei sehen!!!
Alle 8 Antworten zeigen
Sonse 2010/09/23 23:05:52
Antwort löschenTreffende Worte zu "Watchmen", Hitmanski. Sehe ich ähnlich.
Joeyjoejoe17 2011/09/11 00:08:12
Antwort löschenFinde den Film auch sehr überbewertet und pseudo-episch inszeniert
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEgal, ob WATCHMEN jetzt vielleicht gar nicht erst hätte verfilmt werden sollen, so hätte das Ergebnis jedenfalls nicht aussehen dürfen. Der Film findet einfach keine Linie, keine Stringenz, er ist einfach ein Vorzeigebeispiel von very bad storytelling. Die Songauswahl ist so platt wie in einem Sat.1-Film am Montag abend, man bekommt die abgenudelsten "Evergreens" und Brechmittel der 60er, 70er und 80er zu hören, oben drauf einen kreuzüblen "Best of Klassik"-Mix. Dieses Monstrum am Film ist so prätentiös, daß man sich wie in Klebewatte gepackt fühlt, manchmal aber muß man wiehern vor lachen, so etwa bei der mit Chören unterlegten Backstory Manhattans, der Hustinetten-Grummelstimme Rorschachs und vor allem bei Quadratgesicht Akerman, die nicht nur wie üblich farblos rumeiert, sondern sich sichtlich unwohl in ihrem Superheldendress fühlt - verständlich, so ein lächerlichst auf kleine Nerdnillen abgezieltes Outfit hat man selten gesehen. Bei den Actionszenen beweist Snyder eine recht sichere Hand, mit Haley hat er trotz Grabesröcheln wenigstens einen charismatischen Schauspieler im Programm und am Ende kommt doch noch ein wenig echte Dramatik auf; nicht genug, um diesen albernen Megaklops ohne Blessuren durchzustehen.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
reveal 2010/08/11 01:14:51
Antwort löschenAuch wenn ich den Film insgesamt besser fand als du ihn beschreibst, sprichst du mir was die platte Songauswahl angeht aus der Seele. Ich dachte, ich hör nicht richtig als Nena einsetzte.
dbassart 2010/12/20 02:18:56
Antwort löschenich hatte eher das gefühl, dass die songauswahl und auch die gestaltung mancher weniger szenen absichtlich so plump gehalten wurden. warum - kein plan. aber alleine der track, der läuft, als nite owl und silk spectre intim werden, kann einfach nicht ernst gemeint sein.
Atze-Peng 2010/12/30 05:40:20
Antwort löschenWenig Kritik und viel Nörgelei eingebettet in eine eloquente Wortwahl macht die Kritik leider nicht wertvoller.
ossijr 2011/07/04 01:40:54
Antwort löschenlike neumann^^
und vielleicht wirkt nena auf uns deutsche nur besonders komisch/plump/nicht ideal...verständlicherweise... aber von der zeit her passts ja irgendwie hervorragend 1983 und bei den amis nen riesen hit
Alle 6 Antworten zeigen
MasterZ 2011/12/12 18:44:47
Antwort löschenDie meisten hier hören sich an als hätten sie nie einen Zack Snyder Film gesehen!! Denn wen sie einen gesehen hätten dann wüssten sie das die Musikwahl für den Film (der besonderen Art) ein Stilmerkmal Snyders ist, das ihn Einzigartig macht und so seine Ironie die gut versteckt hinter tollen Action-Szenen hervor gucken lässt!
xtom1973 2012/02/21 02:31:17
Antwort löschenIch habs nicht ganz so drastisch formuliert. Nenas Stück war übrigens mutig, zumal in der deutschen Version, und musikalisch zwar simpel, aber Soundtechnisch ein Meisterstück der 80er.
Ich weiß auch nicht, warum immer alle daran rumkritisieren, denn die Mehrheit fand das Stück damals toll. Ist halt wie bei facebook: keiner hat es, aber Millionen sind drin.
Menschen sind geborene Lügner, ihr Ego eine fast nicht zu beherrschende Fassade. Allein die kollektive Weihnachtsmannlüge sollte uns allen schon früh zu denken geben. Doch auch dieser Hammer schafft es nicht.
Das sagt schon alles.
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenUm es gleich vorweg zu nehmen: Zach Snyder hat es geschafft, die Vorlage so würdig wie möglich umzusetzen. Man merkt jeder Szene die Detailverliebtheit an. Er schafft es, in den 160 Minuten fast alles unterzubringen, was die Watchmen ausmacht. Auch wer die Buchvorlage nicht kennt, kann der Geschichte doch gut folgen, wie ich mir bestätigen ließ. Der Zuschauer erlebt hier eine atmosphärische Erzählung um selbsternannte “Superhelden”, die weit mehr ist, als das übliche Klischee von gut gegen böse.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenThematisch und visuell ebenso stark überfrachtete wie zunehmend uninteressante Adaption der tiefsinnigen Superheldenreflexion Alan Moores, bei der Zack Snyder mitunter eindrucksvoll die Bilder der Vorlage verknüpft, ohne jedoch jemals eine gedankliche, erzählerische oder einheitliche Ordnung herzustellen. Sichtlich überfordert von der Komplexität des Comics weicht der Film den mitunter kritischen und offensiven Referenzen an die Comicgeschichte aus und verfällt in protzige Popkulturverweise, die stets falsche Verbindungen knüpfen: Die Haltung der Vorlage zum Superhelden als fragwürdiges Popphänomen gerinnt bei Snyder durch schmucke Ohrwürmer und infantile Filmzitate zum Gegenteil – seine Watchmen sollen als konventionelle Identifikationsfiguren taugen. Dem fügen sich ansehnliche, den Mainstream-Gewohnheiten zuspielende Action- und Härteeinlagen, die den philosophischen Fragen des Comics nur noch einen banalen Verhandlungsraum lassen, den Snyder in Dialogen zu finden glaubt, die so redundant wie ungelenk wirken. Ein an der filmischen und konventionellen Form gescheitertes Projekt, dem es gehörig an intellektuellem Willen fehlt.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenSehr komplexer und ambitionierter Kraftakt. Von der Ehrfurcht vor der monumentalen Comicvorlage geprägt, die man als Gebrauchsanleitung zur Hand haben sollte. Unbedingt den in USA auf Bluray erschienenen "directors cut" ansehen. Der ist 24 Minuten länger. Die Bluray ist codefree!
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDas eigentliche Problem des Films ist aber, dass er seinen Originalfetisch vom Inhalt auf die Form ausdehnt.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenAn sich nette Comic Umsetzung, der Anfang war zwar ein wenig wirr, aber umso länger der Film ging umso besser kam man rein. Jedoch hat mir irgendwie was gefehlt, es war ok aber s gab nichts was neu oder besonders hervor zu heben war, Rorschach war da noch das Beste.
Auch die Länge hat genervt, am Ende wusste man gar nicht mehr wie man sitzen sollte...^^
Naja 7 Punkte sind glaub ich ganz gerecht!
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
unerklaerlich 2009/06/14 12:01:41
Antwort löschenda schließe ich mich an;)
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenMachen wir nicht viel Worte um den Film. Er ist in seiner Gewaltdarstellung ekelerregend, das Timing, die Dramaturgie sind misslungen. Snyder beweist, dass man die Kunstform Comic nicht 1:1 in die Kunstform Film übertragen kann. Und es war albern, es überhaupt anzunehmen. Schade um einen tollen Stoff. (Mehr im Podcast)
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten
Boosted 2009/08/31 17:24:07
Antwort löschenVollkommener Schwachsinn. Snyder hat nach der brillanten Comicvorlage einen brillanten Film geschaffen. Die Darstellung von Gewalt ist Geschmackssache aber das hier ist nunmal kein Kindergarten DC Stoff sondern ein Comic für Erwachsene. Ausserdem, so schlimm wars auch wieder nicht, ab und zu mal ein abgerissenes Bein, ein Knochen der aus dem Ellenbogen schaut, na und? Wäre es real, würd mir auch schlecht aber es ist nur ein Film. So: Wayne?
Der Regisseur hat den Stoff perfekt umgesetzt. Bedenkt man, wie komplex die Story ist, hat er superbe Arbeit geleistet.
Manchmal frage ich mich, was mit einigen Menschen los ist. Wie kann man sich erdreisten, einen Menschen zu kritisieren, der so begabt, so visionär ist wie zB. Zack Snyder. Leute wie er haben etwas großartiges erschaffen. Und da kommt Egon Klotzkowski aus Hintermwinkel und quatscht uns mit seiner unqualifizierten Kritik zu. Unfassbar...
Smoin 2009/09/20 11:47:02
Antwort löschenGenau! So ein Blahblah vom "Kritiker"! Wenn Wachmen ne 3 kriegt, was bekommt dann so ein Mist wie "die fantastischen 4" oder dergleichen?
Mr.Wood 2009/09/22 19:15:06
Antwort löschenganz der meinung von corsovilla, wirklich ein schrott Film.Und so ein schwachsinn der 158min lang läuft...oh man oh man..
Waquo 2009/09/25 23:36:44
Antwort löschenDie 3.0 als Wertung finde zwar zu hart, die Gewalt stört mich nicht besonders und einige Szenen waren sogar richtig gut. Die Vorlage ist auch mit Geschmack ausgesucht, dann aber so plump und ohne Sinn für Timing zu einem Film zusammengeschweißt, dass ich nicht von Zack Snyders Talent überzeugt bin. Und was daran visionär ist, anderer Leute Comics optisch eindrucksvoll aber sonst mittelmäßig zu verfilmen, müsste man mir mal erklären.
_SenSation_ 2009/10/22 23:44:10
Antwort löschenSchlichtweg nur 1 wort Dummheit
Das sich hier jede Pfeife zum Kritiker aufspielt
Alle 7 Antworten zeigen
_SenSation_ 2009/10/22 23:45:00
Antwort löschenach ja Boosted du sagst es und dein letzter satz ist gold wert
Lippo Lengua 2009/10/27 15:26:16
Antwort löschenansprechende story, aber dramaturgisch ein wenig entgleist. und vieeeeeeeeel zu lang. das definitiv. die rückblenden schlüsseln zwar die hintergründe auf, sind aber in sich so verschroben, das die spannung auf ganzer linie flöten geht. tja und die wendung zum ende ist zwar mal etwas origineller als sonst, jedoch doch noch sehr klische-haft. arktik, guter wird der böse, alles explodiert.
man darf das alter des comics natürlich nicht vergessen. für den pauschal-kino-action-konsumenten ungeeignet, für comic-fans zu banal auf die länge des films betrachtet.
eigentlich schade.
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenSnyder hat eine beachtliche Adaption hinbekommen, die mir im Großen und Ganzen doch sehr Spaß gemacht hat. Eine Adaption à la Snyder avec Slowmo et Blut en masse.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenTrotz der auf Papier durchweg gelungenen Adaption ist WATCHMEN ein bloß vergnüglicher, kaum je überwältigender Superheldenschinken, der in erster Linie an seiner konfektionsmäßigen Umsetzung krankt.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenMit Watchmen - Die Wächter hat Zack Snyder eine der wohl tiefgründigsten Comicadaptionen der letzten Jahre erschaffen, die so völlig anders ist als alles, was wir uns bisher an Comic-Verfilmungen präsentiert wurde. (Und mit 162 Minuten wohl auch eine der Längsten.) Der Film ist ein cineastisches Vergnügen, auch wenn dem Zuschauer einiges an Sitzfleisch abverlangt wird. Wer sich innerhalb der ersten paar Filmminuten bewusst wird, hier keinen Ironman oder Spider-Man zu erleben, wird damit aber kein Problem haben.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Ob Leonard Cohens „Hallelujah“ in einer Sexszene, Wagners „Ritt der Walküren“ in Vietnam, ob eine Anspielung auf Kubricks Meisterwerk Dr. Strangelove – Snyder hat so allerlei nette und kreative Ideen, die für den Film ein Segen sind. Ein Fluch hingegen sind die Logiklöcher, die aber in der Langversion behoben sein dürften und das Ende, das sich in seiner Auflösung nicht so recht in den Rest des Films fügen will.[...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenDas es nicht zum großen Klassiker reichen wird, das verhindern jedoch die angesprochenen Schwächen. Zumindest vorerst. Es ist zu lesen, dass ein Director's Cut folgen wird, der den ohnehin für eine Comic-Verfilmung überaus langen Film noch mal deutlich verlängern wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Vision Leerstellen geschlossen werden, die im Moment noch bestehen. In der Summe ist „Watchmen“ eine gute, aber eben nicht sehr gute, Comic-Verfilmung, die nicht nur durch ihre optische Brillanz und guten Leistungen der Schauspieler (Über allen thront Rorschach), sondern auch durch die ungeheuer komplexe und tiefgründige Geschichte rund um Dystopie und Zerschlagung des Superhelden-Mythos punkten kann.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenTeilweise bewusst und teilweise unbewusst erzählt uns "Watchmen" von einer Welt ohne Hoffnung und lässt uns dann zu denken geben, ob wir schon in ihr leben.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenDieser abscheuliche Müll wird unter traurigen Soziopathen, geistesgestörten Pseudo-Intelektuellen und brutal behandelten, unreifen Männern aller Altersgruppen sein Publikum finden. Ich hoffe nur, dass es nicht genug von denen gibt, um diesen Film zum Erfolg zu machen. Wenn schon, dann Gott helfe dem Kino!
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
pxl 2010/10/17 14:01:02
Antwort löschenGay
pxl 2010/10/17 14:01:12
Antwort löschenGay
simvlacrvm 2010/12/13 14:32:13
Antwort löschenes schreibt sich "Intellekt" und es kommt nicht von "Telefernsehen" oÄ. aber hey, wer ist denn schon Chris Tookey oder Daily Mail.
Alle 5 Antworten zeigen
fkfilmkritik 2011/02/10 15:28:43
Antwort löschenwas für ein Müll.
morlock 2011/10/28 19:06:01
Antwort löschenDie Kritik würde auch perfekt zu Fight Club passen.xD
David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenVielleicht hätte Watchmen als eine TV-Serie, in welcher seine komplexen Ideen mehr Raum zum Atmen gehabt hätten, besser funktioniert. Aber so wie es aussieht, ist der "nicht filmbare" zum "nicht liebenswerten" geworden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenEs ist schwindelerregend, verrückt und durchaus sexy - wenn es nicht gerade ausschweifend oder sinnlos ist. Sollte der Film mal zusammenhanglos erscheinen oder nicht aufgehen, oder sich nicht treu an die Comic-Vorlage halten, sind das unbedeutende Ärgernisse. Was für ein Spektakel!
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post
Kommentar löschenEs gibt so viele konkurrierende Ideen in Watchmen, sodass es geradezu geschaffen ist, um wiederholt gesehen und gewissenhaft debattiert zu werden. Unter den Comic-Verfilmungen können nur die neueren Batman-Filme in Sachen Komplexität mithalten. Es ist nicht klar, wer der Held ist. Wenn es ihn denn überhaupt gibt.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenKann die allgemeine Hysterie nicht ganz nachvollziehen, habe zwar auch einen mehr oder weniger guten Film gesehen, um jedoch mehr zu sein stockt es an vielen Ecken und Enden. Der Film ist wirklich ambitioniert einer großen Vorlage gerecht zu werden, kann aber (und das spürt man auch ohne deren Kenntnis) nie das ganze Spektrum abdecken. Hinzukommt eine tolle, jedoch völlig deplatzierte Musikauswahl und neben dem ein oder anderen Hänger eben auch diverse Fremdschäm-Klamotten. Des weiteren haben mich diese unsäglichen Lebensweisheiten genervt mit denen der Film auf eine pseudo-philisophische Art und Weise um sich schießt. Ja, das Leben ist schön. Ich habs verstanden. Und manchmal muss man Opfer bringen. In Ordnung. Und ja, insgesamt fand ich WATCHMEN auch definitiv in Ordnung. Hätte ich mir so gar nicht vorgestellt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Maeni 2010/01/07 12:51:45
Antwort löschenKann ich voll unterstreichen !
Alle Kritiken (34)
Kommentare (340) — Film: Watchmen - Die Wächter
Kommentar schreibenHeng Snoup 2012/05/29 20:24:53
Kommentar löschenich habe selten so einen beeindruckenden film wie "watchmen" gesehn. bei diesem film stimmt einfach alles. die schauspielerischen leistung, die düstere atmosphäre, die action und vor allem der unterhaltungsfaktor. "watchmen" schafft es ohne übertrieben viel action und einen allzuhohen spannungsfaktor den zuschauer in die story einzusaugen, welche aus meiner sicht absolut genial ist.
was maßgeblich zur düsteren atmosphäre und dem "einsaugungsfaktor" beitragen sind die sehr gut dargestellten charaktere und ihre einzelnen vergangenheiten, durch die ihr verhalten nachvollziehbar wird. auch die vielen off-erzählungen rorschachs tragen sehr viel zur atmosphäre bei. vor allem die dialoge haben mich beeindruckt da sie trotz ihrer vielzahl und länge zu keiner zeit langweilig werden.
extrem beeindruckend sind die kampfszenen, die absolut epochal und bombastisch sind, insbesondere die anfangsszene. hierbei ist auch zu erwähnen, dass die gewaltschraube für einen FSK-16er gnadenlos hoch ist, man sieht knochen aus armen herausspringen, eine sehr explizite armamputation mit einer kreissäge und sehr viel blut. an dieser stelle ist anzumerken das ich den film persönlich eher ab 18 freigegeben hätte. die gewaltdarstellung ist meiner meinung nach aber durchaus positiv anzumerken, da der film so noch erwachsener wirkt und nicht zu einem klassischen "spider-man-superheldenfilm" geworden ist, bei dem sich die gewaltdarstellung an jugendliche richtet und diesen so eher unerwachsen wirken lässt.
ich persönlich fande es gut neben den ganzen eher für ein jüngeres publikum gemachten superheldenfilmen, wie spider-man und x-men, neben kickass mal einen sehr erwachsenen superheldenfilm bzw. eine comicverfilung zu sehen.
die effekte sind ebenfalls 1a, es gibt eigentlich nichts an "watchmen" zu bemängeln.
mir ist es unerklärlich warum dieser film an den kimokassen so untergegangen ist.
wer also auf anspruchsvolles erwachsenes kino steht, harter gewaltdarstellung keine probleme hat, und mit vielen dialogen keine probleme hat sollte sich dieses meisterwerk schnellstens angucken!
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
benutzerbenutzer 2012/05/25 18:28:30
Kommentar löschenZac Snyder's "Watchmen" ist, wenn man so will, der finale Abgesang auf das Superheldengenre. Gab Christopher Nolan mit seinen düsteren, das Bild des strahlenden Helden gekonnt hinterfragenden "Batman Begins" sowie "The Dark Knight" die Marschrichtung vor, so gelang es Snyder 2009, diese beiden Filmen in Punkte Düsternis und Pessimismus noch bei Weitem zu übertreffen. An seinen Superhelden ist nichts mehr "super", sie sind Mörder, Vergewaltiger, Psychopathen. Die einen mehr, die anderen weniger. Es ist dem Regisseur hoch anzurechnen, dass er die Brutalität nicht auf Kosten eines möglicherweise größeren Publikumserfolges reduziert, sondern sie hier ganz bewusst als Stilmittel eingesetzt hat. So ist der Film über weite Strecken ein einziger Alptraum im positivsten Sinne, zusammengesetzt aus Gewalt, Machtmissbrauch und Selbstzweifeln. Die Superhelden vermarkten sich, das ist, so scheint es zunächst, alles, wozu sie noch gut sind. Dass sich am Ende ausgerechnet der Soziopath Rorschach als wahrer Mensch erweist, der die grausame Realität nicht zu akzeptieren bereit ist, ist ein derart phänomenaler Schlusspunkt, dass einem der Atem stockt.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Uli Kunkel 2012/05/29 00:49:56
Antwort löschenDie zweite rhetorische Punktlandung zu einem meiner Lieblingsfilme. Danke.
Die Vorlage ebenfalls gelesen? Lohnt sich, wenn man noch etwas tiefer in Alan Moores dystopische Superantihelden-Welt eintauchen möchte.
Alle 3 Antworten zeigen
benutzerbenutzer 2012/05/29 02:08:46
Antwort löschenLeider hatte ich noch nicht die Gelegenheit, mir die Comicvorlage anzusehen. Allerdings habe ich jetzt schon zum wiederholten Male gehört, dass sich die Anschaffung sehr lohnen soll. Villeicht sollte ich ja mal einen Blick riskieren...
Uli Kunkel 2012/05/29 13:26:53
Antwort löschenKann man sich geben, wenn an einer Vertiefung der Hintergründe interessiert ist. Bin auch erst durch den Film und die vielen positiven Stimmen auf die Graphic Novel aufmerksam geworden, ersteigerte mir ein gebrauchtes Exemplar auf ebay und habe die Lektüre sehr genossen. Grundsätzlich reicht aber wohl Zack Snyders hervorragend kondensierte und den Ton treffende cineastische Interpretation.
Hexor 2012/05/18 01:41:35
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsfilm! Ein wahrhaftiges, modernes Meisterwerk! Seien es die großartigen Darsteller (allen voran mMn Jeffrey Dean Morgan und Jackie Earle Haley), die fantastische Musik (bestes Intro aller Zeiten), die Kamera, die Kostüme, die detailreiche Ausstattung (als wäre ich im Comic selbst), die phänomenalen Spezial-Effekte, die elektrisierende Stimmung (wenn auch für manche gewöhnungsbedürftig),...einfach alles passt perfekt ineinander. Noch dazu kenne ich kaum einen Film, der so vertiefend auf seine Hauptdarsteller eingeht und gleichzeitig eine so bedeutsame Thematik auf solch spektakulärste Weise in Szene setzt. Ich finde dabei keinerlei Schwächen. Selbst nach dem tausendsten mal weiß der Film mich zu fesseln und zwingt mich dazu bis zum Schluss mitzufiebern. Durch das offene Ende bleibt er mir sogar Tage später noch in Erinnerung. Für mich ist er weit mehr als nur ein Film, da ich bis heute noch keine eindeutige Antwort auf das Ende des Films habe. War die Tat nun Gut oder Schlecht? Ich weiß es nicht, und ich werde es vielleicht nie wissen. Doch auf eine Frage habe ich eine Antwort: "Who watches the Watchmen?" - "I do!"
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Fineout 2012/05/14 13:49:54
Kommentar löschenFrüher durfte ich das Watchmen-Comic von meinem Vater nicht lesen. Er sagte immer "das ist ein Superheldencomic für Erwachsene" Ich wollte es zwar immer wieder, aber erstmal war ich auch mit meinen Marvel und DC-Comics zufrieden. Da ich noch immer ein sehr großer Fan der beiden "Helden-Universum" bin, hatte ich mir das Comic irgendwann bestellt und es mir durchgelesen. Gleich danach bestellte ich mir einen weiteren Film für meinen Bluray-Sammlerschrank.
Und der Film ist wirklich fast schon eine 1-1 Kopie des Comics. Ich war sehr zufrieden! Sehr gute Story und top Effekte. Vor allem dieses "Comicblut" und allgemein die Comicoptik haben mich überzeugt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
regiseurin 2012/05/14 11:11:13
Kommentar löschen"Watchmen" ... ich erwartete einen typischen Superheldenfilm, mit viel action, ein paar übersinnlichen Fähigkeiten, einem schaurigen Antagonisten und natürlich wie könnte es anders sein, einer Liebesgeschichte irgendwo zwanghaft hineingepresst.
Doch dem war nicht so, "Watchmen" ist wohl einer der wenigen, welcher mich wirklich überrascht hat. Nicht nur durch seinen Handlungsverlauf sondern auch durch die vielfältigen und unergründlichen Charaktere. Die geballte Gewalt, welche zwischendurch aufblitzt gibt dem Film den gewissen Biss und eine Ernsthaftigkeit auf welche ich nicht gefasst war. Allerdings kommt auch diese Verfilmung um keine Liebesbeziehung herum, jedoch wird sie nicht allzu stark thematisiert und übernimmt eigentlich nur eine kleine Nebenhandlung.
Ebenso scheint es, dass die Watchmen nicht wirklich über spezielle Fähigkeiten verfügen sondern eher ganz normale Menschen sind, welche eine sehr gute Kampftechnik beherrschen und etwas mehr Grips haben als der Rest der Menschheit. Abgesehen von Dr. Manhattan, welcher natürlich eine Ausnahme darstellt, aber durch seine Überheblichkeit und ständigen Aussagen, dass er der Menschheit überdrüssig ist, schnell eine der unsympathischten Charakteren verkörpert.
Nur zu oft sitzt der größte Feind in den eigenen Reihen und noch bevor die agierenden Darsteller endlich draufkommen weiß man es selbst schon lange. Doch in diesem Fall nimmt das Ende eine nur zu positiv unerwartete Wendung, welche dem Zuschauer endlich mal das bietet, auf was er in den anderen Comicverfilmungen immer vergebens hofft.
" 'Das tust' Rorschach? Ich bin kein Comicbösewicht. Glaubst du ernsthaft, ich würde euch meinen genialen Plan erklären wenn auch nur die geringste Chance bestünde, dass ihr darauf Einfluss nehmt.... Ich habe es vor 35 Minuten ausgelöst"
P.S. Haha geil!!! Film Nummer 888 ^^
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
AnniXa 2012/05/02 13:19:50
Kommentar löschenIch hatte vielleicht die Falschen erwartungen als ich damals ins Kino ging, und habe mich daher etwas gelangweilt, weil im grunde kaum etwas passiert ist.
Also einen Actionknüller sollte man nicht erwarten, dann funktioniert der film echt Prima.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
T-Rex 2012/04/26 00:44:07
Kommentar löschentolle verfilmung, mindfuck
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
G0DsTylA 2012/04/22 20:46:50
Kommentar löschenIch kenne den Comic nicht, daher kann ich auch keine vergleiche ziehen! Dennoch guter Film! Manchmal war er mir etwas zu langatmig 30 minuten weniger hätten es auch getan! Watchmen ist auch oft sehr dialoglastig, was ich aber nicht als negativ empfunden habe! Das war mein vierter "Zack Snyder" Film der doch besser war als ich gedacht habe, den "Sucker Punch" war nicht so toll! Trotzdem gebe 7.0 Punke
MFG
G0DsTylA
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Bane 2012/04/18 17:27:31
Kommentar löschenZack Snyder hat ein Gefühl für Ästhetik, wie man schon in "300" bemerkt hat...dieser hier hat jedoch eine bessere Handlung, bessere Akteure und ein gutes Drehbuch. Die Watchmen sind eine wild durchgemixte Truppe, jeder Einzelne von ihnen sehr interessant. Jemand, der ohne jeglches Vorwissen in diesen Film einsteigt könnte sich am Anfang etwas schwer tun, die Einleitung mit Vorgeschichte und einem klasse Song ist zwar nicht schwer zu verstehen, dennoch könnte es verwirrend wirken. Es bleibt die Frage offe, warum vier verschiedene Filmlängen (alle auf dem Markt!?) existieren müssen? Ich habe die längste Fassung gesehen und die "mittellange", und habe festgestellt, dass letztere locker gereicht hätte, da es dann doch zu deutlich spürbaren Längen kommt. Zu bemängeln ist auch die, selten zu sehende, aber ekelerregende rohe Gewalt, die zwar gut die heutige Gesellschaft darstellt, jedoch so vereinzelt vorkommt, dass sie einfach keinen Sinn in diesem Film macht. Meiner Meinung nach lohnt sich der Film allein schon wegen Rorschach und sein Tagebuch, welche den Film erzählen. Sehr empfehlenswert.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
MartinNolan 2012/04/18 16:01:19
Kommentar löschenRegisseur Zack Snyder, der unter anderem bei dem Film 300 Regie geführt hat, inszeniert mit "Watchmen" einen Superhelden-Film mit einer soliden erzählten Geschichte. Die Charaktere sind ausgewogen und unterhaltsam, der Soundtrack des Films ist angemessen und die Effekte sind ohne jeden Zweifel sehr gut. Die schauspielerische Leistung, welche vielleicht bei solchen Filmen eher in den Hintergrund geraten kann, ist ganz anständig.
Ein fiktives Amerika. Jemand tötet einen Superhelden, weshalb sich einige andere Helden darauf zusammenschließen und versuchen den Mörder zu finden. Auf der Suche nach dem Mörder entdecken die Helden, dass sich hinter diesem Verbrechen weit mehr verbirgt, als ein gewöhnlicher Mord.
Der Film enthält einige Längen und Szenen, die im Kontext der Geschichte eine geringe Rolle spielen. Im Verlauf des Films wird der Zuschauer von vielen guten Szenen gepackt und gut unterhalten und im nächsten Moment ziehen sich einige Einstellungen, wie Kaugummi der besten Sorte.
Alles in allem enthält aber "Watchmen" einige Überraschungen für den Zuschauer bereit, die mit Hilfe der gut eingesetzten Spezialeffekte, eindrucksvoll zur Geltung kommen.
Wer mit genügend Geduld an diesem Film herangeht, wird gut und packend unterhalten werden.
"Watchmen" ist zwar nicht super, aber mit Sicherheit sehenswert!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Apocalypse Dude 2012/03/26 12:26:47
Kommentar löschenEine der besten Comicumsetzungen überhaut!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Django1966 2012/03/20 23:00:49
Kommentar löschenHervorragend umgesetzte Comic-Verfilmung.
Die Vorlage von Alan Moore und Dave Gibbons ist ein Bildroman der obersten Schublade. Zack Snyder schafft es tatsächlich das neokonservative und neoliberale Parallel-Universum der grandiosen Vorlage in sehr gelungenen Sequenzen einzufangen.
Der Film ist sehr detaillverliebt, ähnlich wie das Comic. Viele Panels wurden sogar
1:1 übernommen.
Die Filmmusik ist zwar sehr passend, überrascht jedoch nicht wirklich.
Auf die Gänsehaut-Wirkung von Pop-Klassikern aus den 80`ern kann man sich jedoch immer verlassen.
Die Schauspieler sind ebenfalls sehr gut ausgewählt. Die Kameraführung ist exzellent.
Aber: Das größte Manko des Films ist wahrscheinlich auch seine größte Stärke!
Zack Snyder und seine Drehbuchautoren David Hayter (u.A. Drehbuch für X-Men) und
ALex Tse haben das Finale verändert. An sich ist die Filmauflösung der gelungenere Schluss.
Das neue Showdown erscheint tatsächlich sinnvoll. Jedoch passt es nicht zur ansonsten so strikten Szenenumsetzung im vorangegangenen Filmverlauf. Zack Snyder geht den Film sehr ernst an, sogar Alan Moore hätte seine Freude gehabt (..und das obwohl er sich immer von den Verfilmungen seiner Werke distanziert), um dann am Ende ganz plötzlich ein alternatives Finale zu präsentieren. Vielleicht wäre hier etwas mehr Konsequenz besser gewesen.
Aber das ist Kritik auf hohem Niveau, der Film ist ansonsten grandios,...
atmosphärisch, optisch und akkustisch ein Genre-Highlight.....
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
BenjiR88 2012/03/18 01:15:29
Kommentar löschenEin Film, den ich seltsamerweise 2mal schauen muss, um zu erkennen, wie gut er eigentlich ist. Da steckt nichtnur viel Action, Spannung und sogar Humor drin, sondern auch viel sozialkritische Aspekte und Antworten auf die Frage, wie die Welt-Geschichte verlaufen wäre, wenn einzelne Schlüsselereignisse anderst oder garnicht eingetreten wären.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Jeff Lebowski 2012/03/12 02:02:36
Kommentar löschenWho watches the Watchmen?
Skeptisch.
War genau das Gefühl, dass ich hatte, als ich Watchmen zum ersten mal sah. Und das wegen nur einem Namen mit dem der Film umworben wurde: Zack Snyder.
Vorher hatte ich nur '300' von ihm gesehen, der mir einfach zu stumpf und eintönig war, deshalb hatte ich Angst, mir fast 3 Stunden lang gequirltes Gemetzel ohne Sinn und Anstand anzusehen, soetwas wie '300' nur mit Superhelden.
Aber dann kam die Überraschung!
Watchmen setzte nicht nur auf Dialoge anstatt auf Gewalt als Unterhaltungsindikator, nein, dass ganze funktionierte auchnoch! Dazwischen immer mal wieder ein bisschen Action und es wurde PERFEKTE Unterhaltung geschaffen, die es nicht bei allen Filmen zu sehen gibt.
Gut, ich gebe zu, dass ich ja auch irgendwie Comicverfilmungen mag, und jemand der diese Superheldenplots generell nicht ausstehen kann, wird auch keinengefallen an 'Watchmen' finden, alle anderen, die sich auch gerne mal längere Filme ansehen, sollten sich hier durchaus richtig aufgehoben fühlen.
Denn 'Watchmen' kann abwechslungsreiche Helden aufzeigen, hier hätten wir zum Beispiel:
-Dr. Manhatten, der einzige Held, der wirklich über Superkräfte verfügt, da er bei einem
Unglück als 'gottgleiche' Lebensform zurückgekehrt ist
- Den Comedian, einen fast schon Nazi, der glaubt das leben sei ein Witz und der sich als
Parodie auf die Gesellschaft darstellt
-Rorschach, meinen persönlichen Lieblingscharakter, einen stillen Helden, der durchaus
brutal vorgeht
Diese Charaktere lassen die Dialoge von 'Watchemen' sehr interessant werden, was aber noch besserumgesetzt ist, sind die Vorgeschichten der Helden. Das ist ein weiterer starker Punkt für Watchmen, da man sich wirklich Zeit genommen hat, die Charaktere einzuführen und dessen Entwicklungen aufzuzeigen. Besonders die Entwicklung von Dr. Manhatten und seine immer schwächer werdende Verbindung zur Welt ist dabei Hervorzuheben.
Es gibt noch viele weitere positive Punkte, wenn man genau hinsieht könnte man bestimmt hunderte entdecken, da ich mich jetzt aber auf die wichtigsten beschränke, möchte ich auf jeden Fall die Special-Effects erwähnen.
Watchmen hat teils harte Effekte, ehrlich gesagt habe ich mich ein wenig über die 16ner Freigabe in Deutschland gewundert. Aber es geht ja nicht nur um blutige Effekte, sondern auch visuell hat Watchmen seine Stärken: Einfach toll finde ich die Mars Sequenz, bei der Dr. Manhatten auf der Erschaffenen Glasskulptur (ein anderer Begriff ist mir jetzt nicht eingefallen) steht.
Generell hat mich die Idee von Superhelden, die in einer alternativen Realität des Kalten Krieges fasziniert. Watchmen schneidet auch Themen wie Energie an, und ist generell mit Gesellschaftskritik versehen, die am deutlichsten beim Comedian, der Parodie auf die Gesellschaft wie er sich nennt klar wird.
Watchmen hat einfach eine gewisse Tiefe und eine Ausstrahlung, wie ich sie selten Erleben durfte. Maßgeblich daran beteiligt ist daran natürlich Rorschach, der in der Geschichte irgendwie wie ein Erzähler wirkt. Zusätzlich geht von ihm irgendwie ein wenig schwarzer Humor aus, worauf ich ja irgendwie abfahre...
"Need to visit men's room"
sagt vielleicht dem einen oder anderen, was ich meine.
Zack Snyder hat mich nicht enttäuscht, ich hoffe, dass der nächste Film, den ich mir von ihm angucken werde (Sucker Punch) das hohe Niveau von 'Watchmen' zumindest ankratzen kann, '300' kann dies auf jedenfall nicht.
Ich glaub, ich hab schon wieder lange gelabert, obwohl sich das ganze eigentlich in einem einzigen Wort definieren lässt: KUNSTWERK
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
SamRamJam 2012/03/12 09:22:00
Antwort löschen''Sucker Punch'' ist wohl mehr an ''300'' als an ''Watchmen''.
Alle 3 Antworten zeigen
Jeff Lebowski 2012/03/12 15:17:01
Antwort löschenNaja, ich werds trotzdem versuchen :)
foetoid 2012/03/12 19:38:08
Antwort löschenZu Watchmen stimme ich dir zu 100% zu.
skinflowers 2012/03/07 22:29:03
Kommentar löschenTolle Story & Charaktere.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Nichts 2012/03/06 18:16:37
Kommentar löschenWatchmen ist schlichtweg in jeder Hinsicht ein Kunstwerk.
Und ich bin halt ein Kunstbanause.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
*frenzy_punk<3 2012/03/04 17:46:38
Kommentar löschen"Watchmen ", optischer Orgasmus mit fabelhaften Effekten und sehr gelungenem Soundtrack.
"Watchmen " beginnt mit einem der künstlerischsten und genialsten Intros, das die Filmwelt je zu Gesicht bekam. Schon hier kommt man in den Genuss, fabelhafter Effekte, die optisch eine Kunst fürs Auge sind. Kein geringerer als Bob Dylan singt den ersten Track des Streifens, während wir Einblicke in die Welt der Superhelden erhaschen können.
Zack Snyder schuf hier eine Comicverfilmung, die nicht nur Spaß macht, sondern auch brutale Kritik an Politik und Menschheit ausübt. Die Charaktere sind facettenreich gestaltet und Snyder lässt dem Zuschauer die Zeit, jede davon zu erkunden. Hin und wieder switcht Snyder in die Vergangenheit und erzählt uns einzeln die Geschichte seiner Helden, die gar keine Helden sind. Sie wirken nicht übermächtig, außer vielleicht Dr. Manhatten, der sowieso ein ausgefallenes und exquisites Kapitel ist.
Anfangs ist die Geschichte verwirrend, doch schon bald kann sich der Zuschauer einen Durchblick verschaffen.
Die Spannung steigert sich und fällt niemals wieder ab. Gebannt starren wir auf den Fernseher und verfolgen die Erzählung von Rorschach, brillant gespielt von Jackie Earle Haley, der sich rasch zum Lieblingssuperhelden der Geschichte entpuppt.
Untermalt wird die Story von Tyler Bates' fantastisch ausgewählten Soundtrack, bei dem jeder Song wie die Faust aufs Auge zu passen scheint.
Gekonnt verknüpfte Snyder historische Ereignisse mit den Helden und konzipierte eine komplett eigene Story.
Hier gibt es nicht Action, serviert mit genialen Kampfszenen, Sexappeal und Brutalität, die eine dünne Story verpacken sollen, nein. Hier passt die Handlung ins Bild und die Effekte schmücken diese noch aus.
Hier und da gibt es ein paar Logik- und Erzähllücken, aber darüber kann man hinwegsehen.
"Watchmen", Harmonie, Faszination, Action und Bildgewalt in einem Film vereint. Der reinste Wahnsinn!
bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Andy Dufresne 2012/03/04 17:00:39
Kommentar löschen"Die ganze Welt steht jetzt am Abgrund und starrt hinab in die gottverdammte Hölle.
All diese Liberalen und Intellektuellen und Phrasendrescher, und auf einmal weiß keiner mehr was er sagen soll. Und dann hier, in dieser grässlichen Stadt. Sie schreit wie ein Schlachthaus voller zurückgelassener Kinder. Und die Nacht stinkt nach Unzucht und schlechtem Gewissen."
Hat mich komplett überzeugt der Film !
Der Film ist komplexer, dichter und dystopischer ( "Die Existenz des Lebens ist ein höchst überbewertetes Phänomen.") als The Dark Knight und das will was heißen.
Der Film breitet sich extrem aus,nimmt sich die nötige Zeit um seine Charaktere zu erklären, ist von Anfang an spannend und gemein witzig.
Achtung Kackwort :Kultfigurenpotenzial haben für mich der Comedian und vor allem natürlich Rorschach. Jackie Early Haley hat es bei mir von Null auf Lieblingsschauspieler gebracht.
Ein Film für den Kopf und das Auge,brutal und zynisch und einfach gut.
"Die Welt wird aufblicken und rufen: "Rette
uns"... und ich werde flüstern: "Nein."
bedenklich? 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
L.M.S. 2012/03/04 18:38:21
Antwort löschenRecht hast du ;) hätte für mich sogar Chancen zum Lieblingsfilm gehabt, wenn *SPOILER* Dr. Manhattan Rorschach nicht gekillt hätte >.< *SPOILERENDE*
MasterZ 2012/03/04 19:11:03
Antwort löschendu sprichst mir aus der Seele :)
Alle 4 Antworten zeigen
cyranorick 2012/03/04 23:01:31
Antwort löschenHerrlich, ich fanmd den Film auch deutlich besser, als die emisten Leute, die ich kenne!
Andy Dufresne 2012/03/05 19:29:31
Antwort löschen@LMS Find es gut,also passend zum Zynismus des ganzen Filmes das Rorschach stirbt.Im Comic tut er dies ja nicht,da ist das Ende etwas variiert.
@Rick: Ich kann mir auch nicht erklären warum der Film so polarisiert.Ich hätte gedacht wenn man nur halbwegs Heldenfilme mit Köpfchen mag MUSS man den Film gut finden,was wohl aber nicht stimmt...
xtom1973 2012/02/21 02:11:37
Kommentar löschenOh Mann, harter Tobak!
Ein Film, den man ganz schnell entweder "total besch!ssen" oder "genial" finden könnte, je nach Geschmack und Erwartungshaltung. Da ich selber Moralapostel, Ethiker und Philsoph bin, brauch ich das hier nicht nocheinmal in epischer Spielfilmlänge.
Genauso plump wie Moral wird hier übrigens Sex und Gewalt behandelt. Der Film versteckt sich, wie viele unter uns, hinter einer Fassade und sagt am Ende doch wirklich gar nichts, obwohl er so viel erzählt.
Und mal ganz ehrlich: wer nen Superheldenfilm erwartet, erwartet mit Sicherheit was *völlig* anderes, als er hier bekommt. Allein dafür gibts schon fetten Puntabzug.
*Ohne Wertung*
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
et7 2012/02/20 11:13:39
Kommentar löschenAlternde Superhelden die sich Gewalt, Sex und sinnentlertem Sinnieren über die Welt hingeben. Die vermeintlich tiefsinnigen Gedanken über notwendige Opfer für ein größeres Ziel, das Böse in den Guten und die abgrundtiefe Verdorbenheit unserer heutigen Gesellschaft sind längst kalter Kaffee und ganz einfach uninteressant erzählt. Allein visuell weiß der Film zu überzeugen, doch echte Spannung entsteht nie. Schade.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
NoahRenton 2012/05/31 23:50:33
Antwort löschenAnsichtssache