Watchmen - Die Wächter
Watchmen (2009), US Laufzeit 158 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Thriller, Actionfilm, Kinostart 05.03.2009
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359 Kommentare
Keine ?
von Zack Snyder, mit Malin Akerman und Billy Crudup
Der Film, der Science-Fiction, Krimi und Mystery-Thriller zugleich ist, spielt im Jahre 1985 in einem fiktiven Amerika. Maskierte Superhelden sind Teil des alltäglichen Lebens und die “Uhr des jüngsten Tages” – die den Stand der Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion anzeigt – steht auf fünf vor zwölf. Als einer seiner früheren Kameraden ermordet wird, beginnt der heruntergekommene, aber nicht minder entschlossene maskierte Rächer Rorschach zu ermitteln und kommt einem geheimen Plan auf die Spur, demzufolge alle Superhelden verraten und getötet werden sollen. Rorschach verbündet sich daraufhin erneut mit den ehemaligen Mitgliedern der Liga, die schon in früheren Zeiten gemeinsam gegen das Verbrechen gekämpft haben – eine bunt gemischte Truppe ehemaliger Superhelden, von denen allerdings nur einer wahre Superkräfte besitzt – und erahnt allmählich, welch eine Verschwörung hinter dem Mord steckt: Ein Geheimnis, das tief in die Vergangenheit zurckführt und das katastrophale Folgen für die Zukunft haben könnte! Es ist nun ihre Mission, über die Menschheit zu wachen – doch wer wacht über die Wächter?
Cast & Crew
-
Zack Snyder
-
Malin Akerman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Silk Spectre
-
Billy Crudup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Manhattan
-
Matthew Goode
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ozymandias
-
Jackie Earle Haley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rorschach
-
Jeffrey Dean Morgan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) The Comedian
-
Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nite Owl
Regie
Schauspieler
-
Carla Gugino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sally Jupiter / Silk Spectre
-
Matt Frewer
-
Stephen McHattie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nite Owl
-
Laura Mennell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janey Slater
-
Rob LaBelle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wally Weaver
-
Gary Houston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John McLaughlin
-
James M. Connor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pat Buchanan
-
Mary Ann Burger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eleanor Clift
-
John Shaw
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Doug Roth
-
Robert Wisden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Nixon
-
Jerry Wasserman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Fine
-
Don Thompson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Gallagher
-
Frank Novak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry Kissinger
-
Sean Allan
-
Ron Fassler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ted Koppel
-
Stephanie Belding
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janet Black
-
Chris Burns
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gangster
-
Nhi Do
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vietnamesin
-
David Hayter
-
Alex Tse
- Genre
- Science Fiction-Film, Politthriller, Action-Superhelden-Film
- Zeit
- 1980er Jahre, Kalter Krieg, Vietnamkrieg
- Ort
- Antarktis, Mars, Mond, New York City
- Handlung
- Amerikanischer Traum, Apokalypse, Blockbuster, Brutalität, Doppelleben, Dritter Weltkrieg, Gefängnisausbruch, Gefängniszelle, Geheime Identität, Gewalt, Gewaltausbruch, Held, Identität, Identitätskrise, Maske, Mord, Mordkomplott, Protest, Reaktor, Rettung der Welt, Richard Nixon, Selbstjustiz, Superheld, Superwaffe, Tagebuch, Unfall, Verkleidung, Verschwörung, Wissenschaftler, Übermensch, Übernatürliche Kräfte
- Stimmung
- Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Watchmen - Die Wächter
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Kritiken (34) — Film: Watchmen - Die Wächter
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenNach mehreren Anläufen ist es soweit. Das wahrscheinlich beste jemals gezeichnete Literarische Werk erlebt seine filmische Umsetzung. Der eine oder andere Versuch den Film auf die Beine zu stellen war bereits gescheitert und so bekam schließlich Zach Snyder, der bereits mit der Verfilmung des Frank Miller Comics 300 von sich reden gemacht hatte schließlich die Chance das zu verfilmen, was bisher als unverfilmbar galt - zumindest wenn es nach dem geistigen Vater und Erschaffer der Watchmen Alan Moore geht. Was dabei herausgekommen ist muss zwar nicht jedem gefallen, ist aber ohne Frage ein bemerkenswerter Film der bewusst mit dem Hintergrund des Comics Wege kennt, die man so noch nicht kannte.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenEs ist ja so, dass es jedem Konsumenten von popkulturellen Erzeugnissen - ganz gleich welcher Art sie auch sein mögen - klar sein muss, dass sich ein medienübergreifender Vergleich verbietet. Ein Roman funktioniert anders als ein Film - in diesem Punkt besteht, wenn man den "Hobbitfanatiker e.V." und das Diskussionsforum "Wonderwomans Unterwäsche" mal außen vorlässt, zumeist Einigkeit.
Trotzalledem empfinde ich im vorliegenden Fall eine Beurteilung des Filmes anhand seiner Vorlage für wichtig - und dies aus zwei Gründen:
Zum einen versieht eine Graphic Novel wie "Watchmen" den Regisseur mit einer Bringschuld gegenüber Werk und Zuschauer, die man so aus einem Roman nie konstruieren könnte - oder kürzer formuliert: Eine Comicverfilmung sollte schon zumindest optisch so aussehen wie das entsprechende Comic.
An dieser Front gibt es nichts zu meckern, Snyder hält sich nahezu stoisch an den Look (und leider auch an den dramaturgischen…
Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
fabel 2010/09/22 18:31:10
Antwort löschen"in diesem Punkt besteht, wenn man den "Hobbitfanatiker e.V." und das Diskussionsforum "Wonderwomans Unterwäsche" mal außen vorlässt, zumeist Einigkeit. "
schon alleine deswegen ein "gefällt mir" :)
der cineast 2010/09/23 01:01:07
Antwort löschenZiemlich widersprüchlich Hitmanski!!!
Also fast nur Kritik, aber trotzdem 7 Punkte weil er fazinierend war? Warum denn? Kick-Ass Comic Desaster hust hust.....
Kick-ass hat mehr Gefühl und Menschlichkeit ins sich als Watchmen in seinen fast 3 Stunden aufblähen will!! Und ist MoraLISCH FRAGWÜRDIGER ALS KICK-ASS,denn Watchmen ist Bierernst und ass nicht, aber da werden wir wohl nie auf einen Nenner stoßen und das ist ja auch das interessante am diskutieren ;)........
Hitmanski 2010/09/23 09:47:54
Antwort löschenMenschen sind ja bisweilen etwas widersprüchlich veranlagt ;)
Faszinierend deswegen, weil "Watchmen" - zumindest wenn man die Vorlage kennt - versucht eine philosophische Tiefe aufzubauen, die ich als nicht uninteressant erachte. Insbesondere die Reflexion über Superhelden ist trotz ihrer Fantasyelemente viel leichter auf die Realität herunterzubrechen.
Den Punkt, dass sich die Verfilmung bei Unkenntnis der Vorlage bisweilen fahrlässig in unsichere moralische Gefilde begibt, räume ich im Review ja ein.
Der entscheide Unterschied liegt aber gerade in der ernsten Erzählung und der Distanz zu den Figuren. "Watchmen" zeichnet seine Figuren als skrupel- und gewissenlose Selbstdarsteller mit Allmachtsphantasien und fordert somit keinerlei Sympathie beim Zuschauer, sondern lässt ihn als neutralen Beobachter zurück, der sich mit den angerissenen Fragen selber auseinandersetzen soll.
"Kick-Ass" hingegen erstickt nahezu an seiner Bewunderung gegenüber dem Psychopathenduo HitGirl/BigDaddy; von Reflexion keine Spur - aber das hatten wir ja alles schon mal ;)
Ich verweise auch gerne nochmal auf die Kritik vom "Manifest" zu "Kick-Ass" - harte, aber wahre Worte :D
Dolly Zoom 2010/09/23 14:35:09
Antwort löschenVergleiche sind heikel, wenn das Wissen über das Referenzobjekt aus der Sekundärliteratur stammt:
Gibbons Zeichenstil besitzt einiges an cinematographischen Potenzial (z.B. korrespondierende Zooms), sodass man Snyder den Mangel an Eigenleistung nicht so sehr verübeln sollte wie seine Verständnisschwierigkeiten bei der Vorlage; inhaltlich scheitert er nämlich nicht erst beim Subtext; für die politische Dimension der Geschichte wählt er Dr. Strangelove-Zitate und eine Nixon-Karikatur statt dem menschlich-rührenden Subplot, der das heimliche Highlight der Handlung darstellt, Ozymandias wird derart uminterpretiert, dass die moralische Ambivalenz des Endes verpufft, noch dazu fehlt der wichtigste Dialog der Handlung, der eine offene Frage an den Leser weiterreicht:
"I did the right thing, didn't I? It all worked out in the end." - "In the end? Nothing ends, Adrian. Nothing ever ends."
(Auch die Fehlerliste ließe sich schier endlos fortsetzen...)
Weiter könntest du Behauptungen über einen schwächelnden Unterhaltungsfakor des Comics, über angeblich harmlosere Widerlichkeiten in der Vorlage (vgl. insbesondere Chapter XII), über den Mangel an Veränderungen für die Vorlagenkenner und die Verwechslung von Dichte und Tiefe mit Ballast ja ggf. mal nach Sichtung des GN revidieren; die englische Ausgabe für die ich mich auch entschieden habe kostet immer noch wenig mehr als 10€ :-)
Dolly Zoom 2010/09/23 14:49:21
Antwort löschenhttp://teaching.zachwhalen.net/comics/sites/teaching.zachwhalen.net.comics/files/images/watchmen12.jpg
der cineast 2010/09/23 17:25:42
Antwort löschenIch finde the comedian trotzdem Geil und verehre das "psychopaten Gespann Daddy girl"auch. Haha ich liebe sie einfach. Darf man mit bösen moralisch fragwürdigen Charakteren nicht symapathisieren?
In deinem Lieblingsfilm Clockwork orange ist die (sympathische) Hauptfigur auch ein arsch und trotzdem mag ich ihn oder man nehme den Psychopatischen Joker aus The Dark Knight. Der ist Böse und wird von Nolan aber sowas von Verehrt!!
Ja ich weiss jetzt sagst du Hitmanski wieder, dass man Böse mögen darf, aber sie ja nicht die Hauptfiguren sind die man eigentlich mögen sollte, aber darf ich nicht eine so psychopathische, liebenswerte, abgefuckte, messerschwingende 11 Jährige wie das Hit-Girl verehren und einmal nicht einen moralingesäuerten Spiderman zujubeln? Das ist einfach der moralische Arschtritt, den ich mir zugestehe und ich bei manchen echt nicht verstehe wie ernst sie das moralische dabei sehen!!!
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Sonse 2010/09/23 23:05:52
Antwort löschenTreffende Worte zu "Watchmen", Hitmanski. Sehe ich ähnlich.
Joeyjoejoe17 2011/09/11 00:08:12
Antwort löschenFinde den Film auch sehr überbewertet und pseudo-episch inszeniert
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEgal, ob WATCHMEN jetzt vielleicht gar nicht erst hätte verfilmt werden sollen, so hätte das Ergebnis jedenfalls nicht aussehen dürfen. Der Film findet einfach keine Linie, keine Stringenz, er ist einfach ein Vorzeigebeispiel von very bad storytelling. Die Songauswahl ist so platt wie in einem Sat.1-Film am Montag abend, man bekommt die abgenudelsten "Evergreens" und Brechmittel der 60er, 70er und 80er zu hören, oben drauf einen kreuzüblen "Best of Klassik"-Mix. Dieses Monstrum am Film ist so prätentiös, daß man sich wie in Klebewatte gepackt fühlt, manchmal aber muß man wiehern vor lachen, so etwa bei der mit Chören unterlegten Backstory Manhattans, der Hustinetten-Grummelstimme Rorschachs und vor allem bei Quadratgesicht Akerman, die nicht nur wie üblich farblos rumeiert, sondern sich sichtlich unwohl in ihrem Superheldendress fühlt - verständlich, so ein lächerlichst auf kleine Nerdnillen abgezieltes Outfit hat man selten gesehen. Bei den Actionszenen beweist Snyder eine recht sichere Hand, mit Haley hat er trotz Grabesröcheln wenigstens einen charismatischen Schauspieler im Programm und am Ende kommt doch noch ein wenig echte Dramatik auf; nicht genug, um diesen albernen Megaklops ohne Blessuren durchzustehen.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
reveal 2010/08/11 01:14:51
Antwort löschenAuch wenn ich den Film insgesamt besser fand als du ihn beschreibst, sprichst du mir was die platte Songauswahl angeht aus der Seele. Ich dachte, ich hör nicht richtig als Nena einsetzte.
dbassart 2010/12/20 02:18:56
Antwort löschenich hatte eher das gefühl, dass die songauswahl und auch die gestaltung mancher weniger szenen absichtlich so plump gehalten wurden. warum - kein plan. aber alleine der track, der läuft, als nite owl und silk spectre intim werden, kann einfach nicht ernst gemeint sein.
Atze-Peng 2010/12/30 05:40:20
Antwort löschenWenig Kritik und viel Nörgelei eingebettet in eine eloquente Wortwahl macht die Kritik leider nicht wertvoller.
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ossijr 2011/07/04 01:40:54
Antwort löschenlike neumann^^
und vielleicht wirkt nena auf uns deutsche nur besonders komisch/plump/nicht ideal...verständlicherweise... aber von der zeit her passts ja irgendwie hervorragend 1983 und bei den amis nen riesen hit
MasterZ 2011/12/12 18:44:47
Antwort löschenDie meisten hier hören sich an als hätten sie nie einen Zack Snyder Film gesehen!! Denn wen sie einen gesehen hätten dann wüssten sie das die Musikwahl für den Film (der besonderen Art) ein Stilmerkmal Snyders ist, das ihn Einzigartig macht und so seine Ironie die gut versteckt hinter tollen Action-Szenen hervor gucken lässt!
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenUm es gleich vorweg zu nehmen: Zach Snyder hat es geschafft, die Vorlage so würdig wie möglich umzusetzen. Man merkt jeder Szene die Detailverliebtheit an. Er schafft es, in den 160 Minuten fast alles unterzubringen, was die Watchmen ausmacht. Auch wer die Buchvorlage nicht kennt, kann der Geschichte doch gut folgen, wie ich mir bestätigen ließ. Der Zuschauer erlebt hier eine atmosphärische Erzählung um selbsternannte “Superhelden”, die weit mehr ist, als das übliche Klischee von gut gegen böse.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenThematisch und visuell ebenso stark überfrachtete wie zunehmend uninteressante Adaption der tiefsinnigen Superheldenreflexion Alan Moores, bei der Zack Snyder mitunter eindrucksvoll die Bilder der Vorlage verknüpft, ohne jedoch jemals eine gedankliche, erzählerische oder einheitliche Ordnung herzustellen. Sichtlich überfordert von der Komplexität des Comics weicht der Film den mitunter kritischen und offensiven Referenzen an die Comicgeschichte aus und verfällt in protzige Popkulturverweise, die stets falsche Verbindungen knüpfen: Die Haltung der Vorlage zum Superhelden als fragwürdiges Popphänomen gerinnt bei Snyder durch schmucke Ohrwürmer und infantile Filmzitate zum Gegenteil – seine Watchmen sollen als konventionelle Identifikationsfiguren taugen. Dem fügen sich ansehnliche, den Mainstream-Gewohnheiten zuspielende Action- und Härteeinlagen, die den philosophischen Fragen des Comics nur noch einen banalen Verhandlungsraum lassen, den Snyder in Dialogen zu finden glaubt, die so redundant wie ungelenk wirken. Ein an der filmischen und konventionellen Form gescheitertes Projekt, dem es gehörig an intellektuellem Willen fehlt.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenSehr komplexer und ambitionierter Kraftakt. Von der Ehrfurcht vor der monumentalen Comicvorlage geprägt, die man als Gebrauchsanleitung zur Hand haben sollte. Unbedingt den in USA auf Bluray erschienenen "directors cut" ansehen. Der ist 24 Minuten länger. Die Bluray ist codefree!
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDas eigentliche Problem des Films ist aber, dass er seinen Originalfetisch vom Inhalt auf die Form ausdehnt.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenAn sich nette Comic Umsetzung, der Anfang war zwar ein wenig wirr, aber umso länger der Film ging umso besser kam man rein. Jedoch hat mir irgendwie was gefehlt, es war ok aber s gab nichts was neu oder besonders hervor zu heben war, Rorschach war da noch das Beste.
Auch die Länge hat genervt, am Ende wusste man gar nicht mehr wie man sitzen sollte...^^
Naja 7 Punkte sind glaub ich ganz gerecht!
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unerklaerlich 2009/06/14 12:01:41
Antwort löschenda schließe ich mich an;)
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenMachen wir nicht viel Worte um den Film. Er ist in seiner Gewaltdarstellung ekelerregend, das Timing, die Dramaturgie sind misslungen. Snyder beweist, dass man die Kunstform Comic nicht 1:1 in die Kunstform Film übertragen kann. Und es war albern, es überhaupt anzunehmen. Schade um einen tollen Stoff. (Mehr im Podcast)
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Boosted 2009/08/31 17:24:07
Antwort löschenVollkommener Schwachsinn. Snyder hat nach der brillanten Comicvorlage einen brillanten Film geschaffen. Die Darstellung von Gewalt ist Geschmackssache aber das hier ist nunmal kein Kindergarten DC Stoff sondern ein Comic für Erwachsene. Ausserdem, so schlimm wars auch wieder nicht, ab und zu mal ein abgerissenes Bein, ein Knochen der aus dem Ellenbogen schaut, na und? Wäre es real, würd mir auch schlecht aber es ist nur ein Film. So: Wayne?
Der Regisseur hat den Stoff perfekt umgesetzt. Bedenkt man, wie komplex die Story ist, hat er superbe Arbeit geleistet.
Manchmal frage ich mich, was mit einigen Menschen los ist. Wie kann man sich erdreisten, einen Menschen zu kritisieren, der so begabt, so visionär ist wie zB. Zack Snyder. Leute wie er haben etwas großartiges erschaffen. Und da kommt Egon Klotzkowski aus Hintermwinkel und quatscht uns mit seiner unqualifizierten Kritik zu. Unfassbar...
Smoin 2009/09/20 11:47:02
Antwort löschenGenau! So ein Blahblah vom "Kritiker"! Wenn Wachmen ne 3 kriegt, was bekommt dann so ein Mist wie "die fantastischen 4" oder dergleichen?
Mr.Wood 2009/09/22 19:15:06
Antwort löschenganz der meinung von corsovilla, wirklich ein schrott Film.Und so ein schwachsinn der 158min lang läuft...oh man oh man..
Waquo 2009/09/25 23:36:44
Antwort löschenDie 3.0 als Wertung finde zwar zu hart, die Gewalt stört mich nicht besonders und einige Szenen waren sogar richtig gut. Die Vorlage ist auch mit Geschmack ausgesucht, dann aber so plump und ohne Sinn für Timing zu einem Film zusammengeschweißt, dass ich nicht von Zack Snyders Talent überzeugt bin. Und was daran visionär ist, anderer Leute Comics optisch eindrucksvoll aber sonst mittelmäßig zu verfilmen, müsste man mir mal erklären.
_SenSation_ 2009/10/22 23:44:10
Antwort löschenSchlichtweg nur 1 wort Dummheit
Das sich hier jede Pfeife zum Kritiker aufspielt
Alle 7 Antworten zeigen
_SenSation_ 2009/10/22 23:45:00
Antwort löschenach ja Boosted du sagst es und dein letzter satz ist gold wert
Lippo Lengua 2009/10/27 15:26:16
Antwort löschenansprechende story, aber dramaturgisch ein wenig entgleist. und vieeeeeeeeel zu lang. das definitiv. die rückblenden schlüsseln zwar die hintergründe auf, sind aber in sich so verschroben, das die spannung auf ganzer linie flöten geht. tja und die wendung zum ende ist zwar mal etwas origineller als sonst, jedoch doch noch sehr klische-haft. arktik, guter wird der böse, alles explodiert.
man darf das alter des comics natürlich nicht vergessen. für den pauschal-kino-action-konsumenten ungeeignet, für comic-fans zu banal auf die länge des films betrachtet.
eigentlich schade.
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenSnyder hat eine beachtliche Adaption hinbekommen, die mir im Großen und Ganzen doch sehr Spaß gemacht hat. Eine Adaption à la Snyder avec Slowmo et Blut en masse.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenTrotz der auf Papier durchweg gelungenen Adaption ist WATCHMEN ein bloß vergnüglicher, kaum je überwältigender Superheldenschinken, der in erster Linie an seiner konfektionsmäßigen Umsetzung krankt.
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenMit Watchmen - Die Wächter hat Zack Snyder eine der wohl tiefgründigsten Comicadaptionen der letzten Jahre erschaffen, die so völlig anders ist als alles, was wir uns bisher an Comic-Verfilmungen präsentiert wurde. (Und mit 162 Minuten wohl auch eine der Längsten.) Der Film ist ein cineastisches Vergnügen, auch wenn dem Zuschauer einiges an Sitzfleisch abverlangt wird. Wer sich innerhalb der ersten paar Filmminuten bewusst wird, hier keinen Ironman oder Spider-Man zu erleben, wird damit aber kein Problem haben.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Ob Leonard Cohens „Hallelujah“ in einer Sexszene, Wagners „Ritt der Walküren“ in Vietnam, ob eine Anspielung auf Kubricks Meisterwerk Dr. Strangelove – Snyder hat so allerlei nette und kreative Ideen, die für den Film ein Segen sind. Ein Fluch hingegen sind die Logiklöcher, die aber in der Langversion behoben sein dürften und das Ende, das sich in seiner Auflösung nicht so recht in den Rest des Films fügen will.[...]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenDas es nicht zum großen Klassiker reichen wird, das verhindern jedoch die angesprochenen Schwächen. Zumindest vorerst. Es ist zu lesen, dass ein Director's Cut folgen wird, der den ohnehin für eine Comic-Verfilmung überaus langen Film noch mal deutlich verlängern wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Vision Leerstellen geschlossen werden, die im Moment noch bestehen. In der Summe ist „Watchmen“ eine gute, aber eben nicht sehr gute, Comic-Verfilmung, die nicht nur durch ihre optische Brillanz und guten Leistungen der Schauspieler (Über allen thront Rorschach), sondern auch durch die ungeheuer komplexe und tiefgründige Geschichte rund um Dystopie und Zerschlagung des Superhelden-Mythos punkten kann.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenTeilweise bewusst und teilweise unbewusst erzählt uns "Watchmen" von einer Welt ohne Hoffnung und lässt uns dann zu denken geben, ob wir schon in ihr leben.
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenDieser abscheuliche Müll wird unter traurigen Soziopathen, geistesgestörten Pseudo-Intelektuellen und brutal behandelten, unreifen Männern aller Altersgruppen sein Publikum finden. Ich hoffe nur, dass es nicht genug von denen gibt, um diesen Film zum Erfolg zu machen. Wenn schon, dann Gott helfe dem Kino!
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pxl 2010/10/17 14:01:02
Antwort löschenGay
pxl 2010/10/17 14:01:12
Antwort löschenGay
simvlacrvm 2010/12/13 14:32:13
Antwort löschenes schreibt sich "Intellekt" und es kommt nicht von "Telefernsehen" oÄ. aber hey, wer ist denn schon Chris Tookey oder Daily Mail.
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fkfilmkritik 2011/02/10 15:28:43
Antwort löschenwas für ein Müll.
morlock 2011/10/28 19:06:01
Antwort löschenDie Kritik würde auch perfekt zu Fight Club passen.xD
David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenVielleicht hätte Watchmen als eine TV-Serie, in welcher seine komplexen Ideen mehr Raum zum Atmen gehabt hätten, besser funktioniert. Aber so wie es aussieht, ist der "nicht filmbare" zum "nicht liebenswerten" geworden.
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Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenEs ist schwindelerregend, verrückt und durchaus sexy - wenn es nicht gerade ausschweifend oder sinnlos ist. Sollte der Film mal zusammenhanglos erscheinen oder nicht aufgehen, oder sich nicht treu an die Comic-Vorlage halten, sind das unbedeutende Ärgernisse. Was für ein Spektakel!
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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post
Kommentar löschenEs gibt so viele konkurrierende Ideen in Watchmen, sodass es geradezu geschaffen ist, um wiederholt gesehen und gewissenhaft debattiert zu werden. Unter den Comic-Verfilmungen können nur die neueren Batman-Filme in Sachen Komplexität mithalten. Es ist nicht klar, wer der Held ist. Wenn es ihn denn überhaupt gibt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenKann die allgemeine Hysterie nicht ganz nachvollziehen, habe zwar auch einen mehr oder weniger guten Film gesehen, um jedoch mehr zu sein stockt es an vielen Ecken und Enden. Der Film ist wirklich ambitioniert einer großen Vorlage gerecht zu werden, kann aber (und das spürt man auch ohne deren Kenntnis) nie das ganze Spektrum abdecken. Hinzukommt eine tolle, jedoch völlig deplatzierte Musikauswahl und neben dem ein oder anderen Hänger eben auch diverse Fremdschäm-Klamotten. Des weiteren haben mich diese unsäglichen Lebensweisheiten genervt mit denen der Film auf eine pseudo-philisophische Art und Weise um sich schießt. Ja, das Leben ist schön. Ich habs verstanden. Und manchmal muss man Opfer bringen. In Ordnung. Und ja, insgesamt fand ich WATCHMEN auch definitiv in Ordnung. Hätte ich mir so gar nicht vorgestellt.
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Maeni 2010/01/07 12:51:45
Antwort löschenKann ich voll unterstreichen !
Alle Kritiken (34)
Kommentare (325) — Film: Watchmen - Die Wächter
Kommentar schreibenChigurgh 2012/02/01 17:50:04
Kommentar löschenJoooooh
Ich liebe das Comic.Und der Gilm versucht sich natürlich stark an der Vorlage zu orientieren,lässt aber gerade die wichtigsten Punkte aus oder ersetzt sie durch "unnötige" Gewaltsequenzen.
Auch Rorschach wird hier (meinermeinung nach) vollkommen falsch gezeichnet.Denn gegen Ende des Comics merkt man,das Rorschach eigentlich gar kein Psycho ist.(Ok irgendwie schon,aber nicht so extrem wie im Film)
Kenner des Comics wissen sicher,was ich meine.
Ohne Vorkenntnisse hätte ich sicher 7.5 Punkte gegeben.Doch gerade bei watschen sehe ich das sehr eng...
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airborne101 2012/01/22 14:36:54
Kommentar löschenSeit langem wieder mal ein Film, bei dem ich eine richtige Gänsehaut bekommen habe - die Szene mit dem kleinen Mädchen wird mir wohl lange im Gedächtnis bleiben!
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Jeffrey Liedtke 2012/01/11 15:40:52
Kommentar löschenein 3h film, alles sehr langatmig, aber auch informativ (teilweise kinderwissen) aber cool effekte und manchmal schön blutig...
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rranzen 2012/01/10 17:43:55
Kommentar löschenIch habe die Comics bisher noch nicht gelesen, aber meiner Ansicht nach ist der Film durchaus gelungen. "Watchmen" gehört, wie ich finde, zu den besseren Superhelden-Verfilmungen. Zack Snyder bringt die Superhelden teilweise mit historischen Geschehnissen in Verbindung, wie z.B. der Watergate-Affäre und dem Vietnam-Krieg. Dies geschieht in einer düsteren und gewalttätigen Atmosphäre, die durchaus zu beeindrucken weiß.
Kritisieren kann man die Länge und das Ende des Films.
Wirklich beeindruckt hat mich jedoch das hervorragende Intro mit der Musik von Bob Dylan! Einen besseren Einstieg in den Film hätte es nicht geben können.
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Thraciel 2012/01/01 21:56:34
Kommentar löschenJa an und für sich finde ich den Film ja doch ganz gut. Wenn man mal davon absieht, dass ich mehrfach mir Essen und Getränke holen konnte ohne etwas wesentliches zu verpassen.
Ich dachte immer der 3. Herr der Ringe zieht sich, aber da kannte ich dieses Machwerk noch nicht. Da fehlt das Tempo um wirklich Spannung aufkommen zu lassen.
Ansonsten nett erzählt, wenngleich sich manche Dinge ers Monate danach erschließen (So habe ich erst vor kurzem gelesen, dass Rohrschach seinen Namen einem real existierenden Psychologen zu verdanken hat, der genau diese Bildtests die man auf der Maske der Figur sehen kann kreiert hat)
Allerdings ist für mich genau das ein Zeichen von zu viel Tiefe. Für einen kalten Winterabend aber durchaus eine nette Unterhaltung.
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Snake Charmer 2012/01/08 11:09:22
Antwort löschenZu viel Tiefe ? Was ist daran denn schlecht ?
Thraciel 2012/01/17 17:54:08
Antwort löschenGanz einfach, zu viel Tiefgang (teilweise auch mit der Brechstange) + massive Überlänge = Schnelle Langeweile.
Finde es an manchen stellen einfach "too much"
Rich Chance 2011/12/31 15:15:39
Kommentar löschenelfte klasse ethikunterricht, jeder sagt was zum thema, ein paar hängen sich rein um dann am ende der einheit festzustellen, dass auch der nächste jahrgang die gleichen vorschläge bringen wird wie der eigene und wie die ganzen davor.
passabler film, der durch einige schön gestaltete actioneinlagen überzeugen kann. die teils so hochgelobten optischen reize konnten mich nur stellenweise beeindrucken, manches davon hat man ähnlich gut oder gar besser, da liebevoller umgesetzt, schon im ersten superman sehen können.
ich denke, der film passt relativ gut in die heutige zeit, da er zeigt, wie sehr sich das zielpublikum anscheinend nach "philosophischer" eingebung sehnt. die schlussfolgerungen der größtenteils künstlich verschachtelten theorien werden dann auch meist recht flach serviert, woran man die absichten des produktionsteams erkennen kann. das publikum soll sich in einem intellektuellen filmerlebnis wähnen und in der verschmelzung bombastischer effektklotzereien und platter definitionen des menschlichen lebenssinns die lösung selbst suchen. style over substance hieß es bei miami vice und auch hier trifft es zu, wenn nicht gar stärker.
also, nichts neues aus dem westen. für fans bebilderter tageszeitungen jedoch genau das richtige, um mal wirklich tief in die sphären von politik und junkphilosophie einzutauchen und den rechner auf hochtouren laufen zu lassen.
überfordert wird hier sonst keiner.
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aberaber 2011/12/30 15:36:58
Kommentar löschenVisuell, wie eigentlich immer bei Zack Snyder, ein Erlebnis. Allerdings nach meinen Geschmack mindestens 30 Minuten zu lang. Teilweise doch etwas zu abgehoben.
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Selcarnor 2011/12/18 19:35:25
Kommentar löschen>Zack Snyder< gilt ja als recht umstritten. Die einen meinen er macht nur seelenlosen Schrott, ohne ausgefeiltem Inhalt, während die anderen sagen er sei ein Perfektionist mit einem Sinn für Style. Ich gehöre zu Letzterem und ich finde mit >Watchman< hat er ein Meisterwerk erschaffen, das mich unglaublich tief in seine Bann gezogen hat.
1. Optik
Wenn >Snyder< eins kann, dann ist es unglaublich coole Bilder mit perfekt gesetzten Slow-Motion-Einlagen zu kreieren. Der gesamte Film ist mit einem düsteren Flair unterlegt und kommt größtenteils auch sehr comicartig und auf eine finstere Art skurril rüber, sei es die Kostüme, die Kulissen oder die Requisiten. Zumindest hat man bei allem sehr aufs Detail geachtet und die Schnitte oder die immer zum richtigen Zeitpunkt eingesetzten Rückblenden runden alles noch einmal ab. Die Kämpfe und Effekte sind ebenfalls nicht zu verachten, genau wie >Dr. Manhattan< mit all seinen Fähigkeiten.
2. Soundtrack
Schon allein der normale Score besticht durch einen hoffnungslosen und teils monomentalen Klang. Aber dieser wird noch einmal überboten von den vielfach eingesetzten Liedern, die die jeweiligen Szenen fast schon ungeheuerlich gut unterstützen. Sei es >The Sound of silence< von >Simon and Garfunkel<, >99 Luftballons< von >Nena< (ich fiel fast vom Sessel, als den das erste Mal dort gehört hab), >Halleluja< von >Leonard Cohen< oder auch etwas vom guten >Mozart<. Insgesamt für mich einer der besten Soundtrack die ich je gehört habe.
3. Inhalt
Nach einem fulminanten Intro, das ich in der Form noch nie gesehen hab, taucht man dann in eine auseinanderbrechende Parallelwelt ein, die vom kalten Krieg zerfressen ist und die Gesellschaft innerlich verrottet.
Die Superhelden hier sind nicht anders. Die meisten von ihnen sind nur einfache Menschen, die mit Fäusten gegen die Verbrecher vorgehen und ihre Fehler haben. The Comedian beispielsweise ist bösartig und menschenverachtend bis aufs Letzte, aber dennoch zieht sein brutaler Charakter jeden in seinen Bann. >Mr. Manhatten< dagegen ist der Einzige mit besonderen Kräften, die bei ihm aber gottähnliche Ausmaße annehmen und ihn somit von der Menschheit entfremden. Auch der ganze Rest besitzt angeknackste Psychen, doch werden alle von >Rorschach< übertroffen. Dieser kranke Psychopath – brillant dargestellt von >Jackie Earle Haley< -, mit seiner hypnotischen Maske, seine direkten, kompromisslosen Art, der intensiven Stimme und den ungeheuren Charisma zieht den gesamten Film voran und ist von seiner Persönlichkeit her auf eine hässliche Art faszinierend.
>Watcham< zerstört mit solchen Protagonisten Stück für Stück das bisherige Superhelden-Image und konfrontiert sie mit dem nahen Ende der Welt, in Form eines dritten Weltkrieges.
Die Handlung nimmt dabei immer epischere Dimensionen an und geizt nicht mit blutigen und harten Gewaltdarstellungen, Skrupellosigkeit, Gesellschaftskritik und die Kritik an der Menschheit im Allgemeinen. Es gibt unzählige Dialoge und Sätze, die es wert sind zitiert zu werden. Trotz der Länge bleibt sowohl Spannung und Atmosphäre erhalten und brechen nie ein. Viele Szenen erreichen sehr hohe Grade an Intensität, wie die Rückblende von >Dr. Manhattans< Verwandlung oder >Rorschachs< Gespräch mit dem Psychologen.
Doch all dies wird noch von dem absolut grandiosen wie erdrückenden Ende übertroffen, das vollkommen jede Regel zerstört und jede Form von Heldentum zum absurdum führt.
4. Fazit
Den Comic hab ich bis jetzt nicht gelesen (man, bin ich literarisch eine Null), aber >Zack Snyders< Verfilmung hat all meine Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen und hat es geschafft mich in seinen Zog zu zerren, ohne auch nur eine Sekunde loszulassen.
Nicht einmal >Sin City< hat mich so beeindruckt und für mich ist >Watchman< einer der besten Filme des letzten Jahrzehnts.
Eine unglaubliche Stimmung, eine perfekt ausbalancierte und tiefgründige Story und eine Präsentation die einem den Atem raubt.
Es ist einfach fantastisch.
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Sigrun 2011/12/18 23:17:29
Antwort löschenSchön geschreiben. WATCMEN UC (Ultimate Cut) ist sogar noch einen Zacken besser. Mir fällt noch ein: Snyders Adaption orientiert sich sehr stark an der Vorlage (bleibt aber als Film trotzdem bewundernswert eigenständig), von daher muss man den Comic auch nicht unbedingt gelesen haben :)
J-Ross 2011/12/20 19:25:41
Antwort löschen"Perfektionist mit Sinn für Style." Passt perfekt. Super Text!
HxC_Moe 2011/12/18 10:01:59
Kommentar löschenStylischer Superheldenfilm, dem es aber an Tempo und Spannung fehlt. Außerdem hat er zum Teil ewige Längen und geht allgemein sowieso viel zu lang. Dazu kommen noch möchtegernphilosophische Parts, die wohl gerne tolle Zitate wären aber mich nicht wirklich beeindruckt haben. Im Endeffekt viel zu langer Film der für seine Länge viel zu wenig Spannung aufbaut. Schade!
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Canis Majoris 2011/12/15 00:16:36
Kommentar löschenEine wirklich gut gemachte Graphic Novel-Verfilmung, die ich glücklicherweise nur als 215 Minuten lange O-Ton Ultimate Cut-Version auf Blu-Ray kenne.
Die normale Version inkl. deutscher Synchro kenne ich nicht, weshalb sich die Bewertung auch nicht darauf bezieht.
Vermutlich haben viele Leute den Inhalt des Films aber auch gar nicht erst halbwegs verstanden, es sei denn, die non-Ultimate-Versionen sind so viel anders, als die Ultimate-Version, die der Graphic Novel ziemlich nahe kommt.
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michebavaria1986 2011/12/14 09:34:39
Kommentar löschenVorweg muss ich schreiben, dass ich kein großer Comic(film)-Fan bin. Ich hab nichts gegen das Genre, aber auch kein wirklich großes Interesse daran.
Die Batman-Filme von Christopher Nolan (vor allem „The Dark Knight“) haben mich zwar begeistert. Und „Sin City“ fand ich vor allem visuell sehr interessant. Aber Spiderman, X-Men, Iron Man usw. sind mir bislang entgangen.
Deshalb brauchte es einiges an Überredungskunst meines Bruders, der mir „Watchmen“ nach seinem Kinobesuch mit Nachdruck ans Herz legte.
Als ich mir den Film dann ansah, habe ich es schließlich auch nicht bereut. Ein Film der mit „The Times are Changing“ von Bob Dylan beginnt, kann in meinen Augen gar nicht schlecht sein.
Die alternative Version der Geschichte („The Comedian“ hat JFK erschossen usw.) die im Film dargeboten wird, ist wirklich faszinierend.
Die relativ lange Laufzeit vergeht wie im Flug.
Kritikpunkte finde ich nur wenige. „Dr. Manhattan“ mit seinen Über-Übermenschlichen Fähigkeiten ist etwas zu viel des Guten. Aber das ist natürlich der Comicvorlage geschuldet. Und auch die Plots der anderen Superhelden sind qualitativ nicht immer gleichwertig. Der Part mit „Rorschach“ z.B. ist z.B. viel beindruckender als z.B. der mit „Night Owl“.
Alles in allem ist der Film jedoch visuell grandios inszeniert und musikalisch hervorragend untermalt.
Etwas zweifle ich an der Entscheidung der FSK den Film ab 16 freizugeben. Da doch einiges an Knochen knacken und Blut fließt.
Kurzum: Für mich die beste Comic-Verfilmung nach „The Dark Knight“.
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MasterZ 2011/12/12 18:37:10
Kommentar löschenGrandioser Zack Snyder Film mit Wahnsinnig schönen Szenerien (ich meine schön wie der Film gemacht ist nicht schön im Sinne von schön). Der Film hat seine längen das Stimmt aber die braucht er um dem Zuschauer bewusst zu machen was Eigentlich abgeht. Ohne diese längen wäre der Film nur halb so gut wie er ist (ich gebe zu die Comic-Szenen hätte ich etwas gekürzt^^).
Die Effekte sind sehr Authentisch und wüsste man nicht das die Welt nicht so aussieht könnte man sie dem Film abkaufen :). Die Teilweise als zu sehr überzogenen Stellen finde ich völlig passend und sie gehören auch irgendwie zu Zack Snyder.
Die Story ist auch sehr Toll umgesetzt und vereint Vergangenheit mit Zukunft und Gegenwart auch als Zeitlos zu bezeichnen. Die Sozialkritische Haltung des Films finde ich fantastisch und ich bin der Meinung das es viel zu wenige Filme die so Komplex sind gibt.
Die Musik ist im Einklang mit den Bildern und überzeugt genau wie die Schauspieler. Nur bei den Tv Sendungen sind die Synchronisationen teilweise nicht wirklich besser wie bei meiner Klassen Theateraufführung gespielt.
“Der angesammelte Schmutz aus Sex und Mord wird bis hinauf zu ihren Hüften waben, und alle Huren und Politiker werden aufschauen und rufen ‘Rette uns!’…
…und ich werde hinabblicken und flüstern ‘Nein.’ “
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xXxWantedxXx 2011/12/07 16:48:12
Kommentar löschenAuf der einen Seite popkulturelles Porträt der 80er, auf der anderen Seite düstere, sozialkritische Zukunfsdystopie. Snyders Adaption des Comics ist eine perfekte Symbiose von Bild und Ton, von Unterhaltung und Anspruch, eben die Essenz dessen, was herausragendes Kino ausmacht. 'Watchmen' schenkt dem Zuschauer grandios komponierte Bilder im Zusammenspiel mit überragender Musikauswahl. Jedes Bild wirkt wie ein Gemälde, jedes eingesetzte Musikstück wie die perfekte Begleitung. Alleine schon das in seiner Ästhetik kaum zu übertreffende Intro stellt so ziemlich jede Comic-Verfilmung der letzten Jahre problemlos in den Schatten. Ein Genuss für alle Sinne. Der Zuschauer wird unterhalten, mitgerissen und zum Nachdenken angeregt. Ein Film mit Seele, ein Film mit Verstand, ein Meisterwerk. Beeindruckend.
"Good joke. Everybody laugh. Roll on snare drum. Curtains."
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jollyroger 2011/12/07 16:50:49
Antwort löschen/ signed
Eigenbrötler 2011/12/07 22:39:09
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Kris 2011/12/10 12:08:21
Antwort löschenJawohl!
morlock 2011/12/12 14:04:58
Antwort löschenWieso "popkulturelles Porträt der 80er"?!
Wegen 99 Luftballons?
Der Film ist weder besonders unterhaltsam noch anspruchsvoll.
Harrigan 2011/12/06 15:59:43
Kommentar löschen“Der angesammelte Schmutz aus Sex und Mord wird bis hinauf zu ihren Hüften waben, und alle Huren und Politiker werden aufschauen und rufen ‘Rette uns!’…
…und ich werde hinabblicken und flüstern ‘Nein.’ “
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zeke doe 2011/12/13 18:50:06
Antwort löschenJa, Rorschach ist definitiv das absolute Highlight des Films!
Keky 2011/12/05 03:17:59
Kommentar löschenWatchmen zeigt das Leben von Superhelden mal von einer anderen Seite, was ich zumindest noch nicht gesehen habe. Story ist nicht geradlinig sondern springt zwischen den Charakteren, was dem Film dynamik verleiht. Alles in allem glänzt der Fim mit einem Sack voll Action, die Schnitte sind knackig und die Kameraführung spitze. Vielleicht sind die visual effects an der ein oder anderen Stelle etwas dick aufgetragen, aber sonst nur zu empfehlen.
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xlkmx 2011/12/01 17:59:08
Kommentar löschenUltimate Cut. Mir fällt es schwer, das jetzt zu bewerten. Groß, auf jeden Fall. Einige Längen rückblickend auch, ja. Zum Teil etwas überzogen, aber in seinem Surrealismus realistisch. Irgendwie. Kann mir auch nicht vorstellen, wie das groß gekürzt sein soll (Kinofassung). Die "Black Freighter"-Story sind vielleicht 40 Minuten, die Rated-R-Szenen machen vielleicht die Stunde voll, da wären wir bei 2 1/2 Stunden. Lohnt sich auf jeden Fall.
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SpiceWeasel 2011/12/02 15:13:01
Antwort löschenKinofassung - DirectorsCut
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1860304
DirectorsCut - Ultimate Cut
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=3541900
VisitorQ 2011/11/21 16:35:05
Kommentar löschenNachdem ich jetzt den Comic gelesen habe, ist meine eh schon hohe Meinung über diesen Film noch angestiegen. Was für eine geniale Umsetzung. Wow, Respekt kann ich da nur sagen.
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SamRamJam 2011/11/20 16:44:03
Kommentar löschenWas wäre passiert wenn die USA den Vietnam Krieg gewonnen hätten? Nein, ich möchte die Geschichte jetzt nicht in einen Historischen Elseworld Rahmen stecken, auch wenn solche überlegungen sicher ihren Reiz haben. Was WATCHMEN so richtig herrausragend machte war die aufkeimende Seriosität der Comics in den 80ern. Während Superman und Co gegen immer größere Gegner in immer bunteren Kostümen und immer lächerlicherer Namen (kennt hier jemand Titano?) ankämpften, schaffte es Watchmen eine Geschichte zu erzählen die einerseits absolut im Superheldenuniversum verankert ist und somit auch alle Klischees und Ungereimtheiten eines solchen mit sich trägt (inklusive beliebter Larger-than-Life- Motive) , andrerseits aber ein erwachsenes Publikum anspricht mit versteckten literarischen Zitaten (etwas was Moore generell gerne tat), politischer Hinterfragung und sozialer Probleme wie Alkoholsucht und Vergewaltigung. Problemen also von denen so jemand wie Superman in seiner bunten Welt noch nie gehört hatte. Es kam wie es kommen musste und durch ähnlich düstere Titel wie DIE RÜCKKEHR DES DUNKLEN RITTERS vollzog DC seinen Helden eine Verjüngungskur (genannt INFINTE CRISIS) und fortan bewegen sich die Superhelden immer wieder mal auf den Schmalen Grad zwischen Kitsch und Cool. Und immer wenn es ins Lächerliche abzurutschen droht kommt eine neue Krise (mit 30 Nebenserien um ja jeden Furz zu beleuchten) und der Status-Quo ist wieder mal gerichtet. Das geht so häufig das es ziemlich schwierig ist sich alle Sachen zu merken wenn man bedenkt dass ich leider nicht den ganzen Tag Comics lesen kann sondern auch noch so etwas wie ein normales Leben habe (was auch immer das sein soll?!)
Aber ich schweife ab, kurzum, auch ein Laie wird einseihen welchen enormen (Überlebensgroßen) Status Watchmen in der Comic Landschaft genießt. Kommen wir zu der Verfilmung. Nach der Erstsichtung war ich ziemlich enttäuscht und wollte von dem Film nichts wissen. Aber wie das so ist im Leben, schaut man sich manchmal einen Film auch ein zweites Mal an und ich muss sagen: Der Film ist ziemlich okay. Er riecht nicht derbe nach Fisch wie ich zuerst nach Release behauptete. Er ist auch nicht der Überburner (hu ha, ein Anglizist). Die Charakterentwicklung nimmt deutlich mehr Raum ein als die Beleuchtung der Welt. So entfaltet sich das dreckige Ambiente der Welt zu wenig, etwas das ich sehr schade fand. Auf der anderen Seite wird der Liebesbeziehung von Nite Owl II und Silk Spectre II so viel Platz eingeräumt dass Ozymandias zum Beispiel etwas nach hinten runterfällt. Eine größere Aufmerksamkeit auf ihn hätte mir gefallen. Aber so ist das mit solchen Kultsachen, ein jeder Fan wird etwas zu meckern finden. Eigentlich wollte ich auch nur kurz kund tun dass ich meine Bewertung von 1.5 auf 6.0 hochgestuft habe und somit dem Film eine Daseinsberechtigung einräume (nicht dass auch nur ein Lurch auf diesem Planeten Wert auf meine Einschätzung legt aber hey, einer muss den Job ja machen... Who watches the Sammy?).
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J0J0 2011/11/20 18:41:09
Antwort löschenHast du den Ultimate Cut gesehen?
SamRamJam 2011/11/20 19:57:23
Antwort löschenYes my dear :)
derUlf42 2011/11/20 12:55:44
Kommentar löschenDer Cutter muss an der ein oder anderen Stelle weggepennt sein, anders lässt sich die schier unendliche Länge des Films nicht erklären, von rechtfertigen mal ganz zu schweigen...
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CJ1203 2011/11/16 22:51:01
Kommentar löschenNach diesem Film darf man sich nun wirklich fragen, ob es nur dem Feind von außen gelingt, die Menschheit zu einen! Grandioses Kino!
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