Mensch und Vampir in Harmonie
© HBO
Die Menschen im Kleinstädtchen Bon Temps können aufatmen, denn der Blutdurst der Vampire wird durch einen synthetischen Ersatzstoff aus Japan gestillt. Jetzt stellt sich in ihnen ein anderer, viel prickelnderer Durst ein: Menschenfrauen. Durch die Kombination aus Vampiren und Sex erregte die Serie in den USA die Gemüter.
True Blood vs. Twilight
True Blood basiert auf den Büchern der amerikanischen Schriftstellerin Charlaine Harris. Die Liebesgeschichte zwischen einer Menschenfrau und einem Vampirmann ist nur der Kern für allerlei Intrigen und erotischen Gespinnsten zwischen Menschen und Blutsaugern. In den USA hat die Serie nach der Ausstrahlung der ersten Folgen schnell eine Bedeutung wie Twilight erreicht. True-Blood und Twiligh-Anhänger zu sein, das sind unter Vampirfreaks unterschiedliche Bekenntnisse. Weibliche Hauptfigur der Serie ist die 25jährige Kellnerin Sookie Stackhouse (Anna Paquin). Sie verfällt dem Charme des attraktiven 173jährigen Vampirs Bill (Stephen Moyer), der eines Tages in ihrem Restaurant auftaucht, und sie noch in der selben Nacht in die Horizontale befördert.
Bang mit dem Fang
Nach der Erfindung des Ersatzbluts der Marke “True Blood” vor zwei Jahren können die Menschen nun mit den Vampiren zusammenleben. Ressentiments stehen aber weiterhin auf der Tagesordnung, es gibt sogar eine Anti-Vampir-Sekte, die sich auf Bibelzitate beruft. Über der Kirche des Städtchens steht der Spruch “God hates Fangs”, was soviel bedeutet wie Gott hasst Vampire. Doch besonders die Menschenfrauen sehen das anders. Unter den Freunden der Serie wurde der Begriff FangBang kreiert, der die sexuellen Gelüste zwischen den irdischen und den Schattenwesen charakterisiert.
Sofort Quotenerfolg in den USA
In den USA begann die Ausstrahlung der zweiten Staffel im September 2009. Die Einschaltquoten sind für die Leitung des Senders HBO sehr zufriedenstellend. Die dritte Staffel liegt fertig produziert zur Ausstrahlung bereit. True Blood hat in vier Katergorien den Scream Award, in dreien den Golden Globe und einen Satellite Award bekommen. In Deutschland konnte man die zweite Staffel bisher nur im Pay-TV anschauen.
Die erste Staffel der Serie True Blood kann man ab dem 09. April bei uns auf DVD kaufen. Die Sammelbox enthält 5 DVDs und erschien bei Warner Home Video. Neben den einzelnen Folgen gibt es als Feature eine Doku “Im Blickpunkt: Vampire in Amerika”, sowie sechs Audiokommentare mit den Schauspielern und dem Team, inklusive dem ausführenden Produzenten und Schöpfer Alan Ball und den Hauptdarstellern Anna Paquin und Stephen Moyer. True Blood ist ab 16 Jahren freigegeben.
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Kommentare
über Vampire, Sex und Südstaatenprüderie
Kommentar schreibenQuenya 2010/04/10 19:52:38
Kommentar löschenIch kann es nicht oft genug sagen..True Blood ist für mich die beste Serie, die derzeit im TV zu sehen ist...ich bin "Fangbanger" mit Leib und Seele.
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Muxi92 2010/04/09 18:08:19
Kommentar löschenGeniale Sendung,die meiner Meinung nach in Staffel 2 erst richtig an Fahrt aufnimmt.
Hier stimmt einfach alles: Musik, Schauspieler, Story, Cliffhänger.
Jedem,dem diese ganzen öden Vampirsendungen und Filme auf den Zeiger gehen sollte hier zugreifen.
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BigH 2010/04/09 17:51:30
Kommentar löschenMir hat die Serie von Anfang an ausgesprochen gut gefallen. Abgesehen davon, daß die Gewalt eben realistisch/blutig und der Sex unverblümt und unverklemmt dargestellt wird (Thank God for HBO!) hält sich - wenigstens die erste Season - ziemlich nah an die Buchvorlage (die ich durchaus mag). Und bei einer Serie mit 12 Folgen à ca. 50 Minuten bekommt man halt eine etwas detaillreichere Buchverfilmung zustande als bei einem Kinofilm von zwei bis (max.) drei Stunden. Mit dem Casting hatte ich zwar anfangs meine Probleme, besonders mit Anna Paquin als Sookie, die so gar nicht meiner Vorstellung entsprach, und Alexander Skarsgard als Eric, aber genau letzterer hat mich mittlerweile absolut überzeugt, ich könnte mir kaum einen besseren in dieser Rolle vorstellen.
Alles in allem eine mehr als sehenswerte Serie, zumindest für Freunde des Genres.
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Tala 2010/04/09 23:19:11
Antwort löschenOh ja - vom Buch her gefiel mir Eric ja gar nicht. Aber Alexander Skarsgard ist mir in der Serie wirklich ans Herz gewachsen. Er füllt die Rolle von Eric gut aus.
Sookie finde ich hervorragend besetzt. Und das die Chemie zwischen Bill und Sookie stimmt sieht man ja daran, dass Anna und Stephen auch privat inzwischen unzertrennlich sind ;-)
Tala 2010/04/09 16:35:48
Kommentar löschenTrue Blood ist eine gute Serie. Aber in der News sind ein paar Fehler. "in die Horizontale befördert". So es denn eine sexuelle Anspielung sein soll, ist das falscher als Falsch. Dazu kommt es nämlich erst in Episode 6. Ausserdem befindet sich Bill eher in der ersten Nacht in der "Horizontalen" - als er nämlich von den V-Dealern mit Silber gefesselt und angezapft wird.
Und nicht nur die Frauen interessieren sich für Vampire - das geht in beide Richtungen. "Fangbanger" sind in der Serie gleichermaßen bei Männlein und Weiblein zu finden. So zu sehen in Episode 4 in der Bar "Fangtasia".
Der Begriff "FangBang" wurde nicht von Fans kreiert, sondern stammt ausdrücklich aus der Serie. Menschen, die sich mit Vampieren einlassen, werden als "Fangbanger" bezeichnet. Dies erklärt Sookie ihrer Großmutter - wenn ich mich recht erinnere sogar schon in Episode 1.
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JeanLucBizarre 2010/04/09 14:42:56
Kommentar löschenöde, banal und noch nicht mal sexy. könnt ihr euch klemmen..
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Marie Krolock 2010/04/09 13:47:08
Kommentar löschenWird auf jeden Fall mal angesehen. Die Bücher fand ich bisher mittelprächtig - Sookie geht mir zwischendurch schon etwas auf die Nerven. Aber immerhin gibt's hier Blut und Sex...
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Kris 2010/04/09 12:35:35
Kommentar löschenÄhäm... Ich finde Twilight UND True Blood gut, das ist durchaus möglich, weil beides vollkommen unterschiedlich ist. Aber bei den "Vampire Diaries" ist meine Grenze erreicht...
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Tala 2010/04/09 16:19:12
Antwort löschenOh ja - volle Zustimmung. Hab Teile von VD in Original gesehen. Das sah mir dann ein wenig wie ein Serienabklatsch von Twilight aus.
True Blood ist für mich die Erwachsenenversion der Vampire, während Twilight mehr die Teenagerromanze ist. Ich mag beides.
voicemail 2010/04/09 19:25:05
Antwort löschenich halte the vampire diaries und twilight zwar für müll, aber man muss schon dazu sagen, dass vd auf einer buchreihe basiert, die es bestimmt 5 jahre oder so vor twilight gab...
(aber klar, dass die serie dann nur wegen dem vampirhype auf grund von twilight produziert wurde, ist ja ein altbewährtes erfolgsrezept)
stephenie meyer hatte wohl einfach nur glück, dass ausgerechnet IHRE geschichte so große wellen geschlagen hat, vampirgeschichten gibt es ja echt wie sand am meer
Tala 2010/04/09 23:20:05
Antwort löschenNa ich meinte nicht von den Büchern her. Bei denen weiss ich, dass es sie zuerst gab. Aber die Serie ist von der Atmosphäre her sehr an Twilight angelehnt, finde ich.
Bandrix 2010/04/09 11:53:22
Kommentar löschenStaffel 1 gehört zum Besten im Bereich Vampir. Dreck wie "Vampire Dayries" oder auch "Twilight" kann man dagegen vergessen.
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the traveler 2010/04/09 12:04:49
Antwort löschenDas einzig gute an Vampire Diaries ist Nina Dobrev (jedenfalls was das Aussehen betrifft, nicht unbedingt das Schauspielern...)
Molerngoth 2010/04/09 11:36:44
Kommentar löschenAlso für mich ist True Blood einer der besten Vampirserien. Ich finde die Aufmachung der Story echt gelungen. Und die Intro musik ist einfach nur der Hammer.
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the traveler 2010/04/09 11:08:26
Kommentar löschenGuckt's euch an.
Sehr unterhaltsame Charaktere und sehr originelle Ideen sind in eine simple und spannende Story verpackt (zumindest Staffel 1, Staffel 2 lässt in Sachen Story schon sehr nach).
Die Serie ist sozialkritisch, es werden Intoleranz, Prüderie, Religion und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen thematisiert. "God hates fangs" ist eine Anspielung auf "God hates fags".
True Blood hat außerdem das geilste Intro, das ich je gesehen habe.
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the traveler 2010/04/09 11:11:31
Antwort löschenAch ja: Die deutsche Synchro ist die schlechteste Synchro die mir je untergekommen ist. Auf deutsch ungenießbar, im Originalton ist der Südstaatenslang ein Genuss.
annaberlin 2010/04/09 11:37:02
Antwort löschenDexter hat das beste Intro! True Blood Staffel 1 fand ich großartig, aber Staffel 2 fetzt so gar nich...
the traveler 2010/04/09 11:56:08
Antwort löschenDexter kommt direkt auf Platz 2 ;-)
mit Staffel 2 hast du völlig recht.. True Blood wird wohl von Staffel zu Staffel abgedrehter und schlechter.
Aber Staffel 1 ist top!
Tyler__Durden 2010/04/09 12:30:26
Antwort löschenDito, Dexter ist was das Intros angeht kaum zu überbieten. Selbst wenn man noch nie was von der Serie gehört hat(was sehr unwahrscheinlich ist), nach diesem Intro weiß man genau welchen Ton sie hat.
Tala 2010/04/09 16:16:41
Antwort löschenDas Intro ist ganz okay - geht einem aber irgendwann auch auf die Nerven. Die zweite Staffel fand ich etwas verwirrend. Die Story war im Endeffekt aber auch sehr gut.
BigH 2010/04/09 17:32:54
Antwort löschen@the traveler:
Der Südstaatenslang läßt sich halt in der deutschen Synchro unmöglich übertragen (außer man läßt die Figuren plötzlich alle bayrisch reden...). Davon abgesehen finde ich die deutsche Fassung gar nicht mal so übel; natürlich muß man auch hier ganz klar sagen "it loses in translation", aber insgesamt habe ich schon deutlich schlechtere Synchros gehört.
Im übrigen mag der Südstaatenslang vielleicht authentisch sein, aber er ist außerdem für's ungeübte Ohr ziemlich schwer verständlich. Und spaßigerweise habe ich auch schon amerikanische Kritiken gelesen, die genau diesen Südstaatenslang (der obendrein wohl bei weitem nicht so authentisch rüberkommt wie uns das vorkommen mag) als Schwachpunkt der Serie bezeichnet haben.
Tala 2010/04/09 23:25:35
Antwort löschenDa ich die Serie in Deutsch und in Englisch gesehen hab, finde ich an der Synchro wenig auszusetzen. Ich mein, ich persönlich schaue ja alles, was ich verstehe (also alles, was Englisch ist - holländische Filme tue ich mir seltener an) lieber in Original, aber selbst ich muss zugeben, dass die deutschen Synchros noch zu den Besten gehören.
Dazu fällt mir ein: Schon mal Harry Potter auf holländisch gesehen? Ich bin fast vom Stuhl gefallen. ;-)
Auf den Südstaatenakzent hab ich jetzt nicht so geachtet. Aber das ist immer schwer, wenn man Schauspieler aus aller Herren Länder zusammen holt. Stephen Moyer ist immerhin Engländer.








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