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Wir schauen Breaking Bad - Staffel 5, Folge 1

Picknicker (Thomas Zimmer), Veröffentlicht am 17.07.2012, 08:50

“Breaking Bad, bitch!” Endlich ist es soweit und Breaking Bad geht in die fünfte und letzte Runde. Wir begleiten für euch die neue Staffel der AMC Serie um Walter White und Co. und freuen uns auf heiße Diskussionen über Meth, Morde & Moral.

Partners in Crime: Walter White und Jesse Pinkman Partners in Crime: Walter White und Jesse Pinkman © AMC

Das Warten hat ein Ende! Breaking Bad, eine der im wahrsten Sinne des Wortes explosivsten Shows, die das amerikanische Fernsehen derzeit zu bieten hat, ist zurück und wir wollen gemeinsam mit euch die finale 5. Staffel begleiten. Acht weitere Episoden lang (plus acht im nächsten Jahr) folgen wir dem Schicksal des ehemaligen Chemielehrers Walter White (Bryan Cranston), der sich nach einer Krebsdiagnose dafür entschieden hat, einen etwas anderen Lebensweg einzuschlagen.

Wie auch bei unseren bisherigen Serien-Recaps zu Game of Thrones oder The Walking Dead werden wir einen kurzen inhaltlichen Abriss der jeweiligen Folgen geben, um dann ein wenig tiefer in die wichtigsten Themen und Motive von Breaking Bad einzutauchen. Aber seid gewarnt: Hier wird ge*SPOILER*t was das Zeug hält. Nicht nur über Inhalte der aktuellen Folge wird sich ausgelassen, sondern auch Details aus allen bisherigen Episoden können jederzeit zur Sprache kommen.

Was passiert:
Dass die Eröffnung einer Breaking Bad Staffel mit einer Art Lost-mäßigem Flashforward beginnt, gehört ja eigentlich schon zum guten Ton der Serie. So kalt erwischt wie diesmal hat Showrunner Vince Gilligan seine Zuschauer aber wahrscheinlich selten. Mit vollem Haar, dafür ausgemergelt und mit tiefen Sorgenfalten im Gesicht sitzt Walter White in einem Diner. Laut seit seines falschen Ausweises stammt er aus New Hampshire und nennt sich nun Lambert. Mit gebratenem Speck formt Walt eine 52 auf seinem Frühstücksteller. Zwei Jahre sind also vergangen seitdem seine Frau Skyler (Anna Gunn) ihm in der Pilotfolge mit der gleichen Geste zum 50. Geburtstag gratulierte. Von dieser damals liebevollen Atmosphäre ist nichts mehr übrig. Anstatt sich auf den Weg in die Schule zu machen, führt Walter nun Deals aus, die mit halbautomatische Maschinengewehren im Kofferraum fremder Autos zu tun haben. Was genau in den Monaten nach Walts Triumph über Gus geschehen ist und wozu er diese drastischen Mittel auffährt, das werden wir wohl in den folgenden Episoden miterleben können. Klar ist: Für Walter White sieht es am Ende (?) alles andere als gut aus. Er wirkt gebrochen in dieser Eröffnungssequenz und auch gesundheitlich scheint es nicht gut um den Krebspatienten zu stehen.

Sprung zurück in die Gegenwart der Serie, so wie die Zuschauer sie am Ende der 4. Staffel verlassen haben. Drogenbaron Gustavo Fring (Giancarlo Esposito) ist tot, die unmittelbare Bedrohung für Walts Familie erst einmal gebannt. Der Rest der Folge steht unter dem Motto ‘Beweisvernichtung’. Zwar sind die Spuren des heimischen Bombenbaus schnell beseitigt, aber was ist eigentlich mit den zahlreichen Videoaufnahmen der Security-Kameras, die Walter und Jesse beim Kochen des begehrten Meth überwacht haben? Gemeinsam mit Jesse (Aaron Paul) bringt Walt Mike (Jonathan Banks) aus dem Krankenurlaub in Mexico zurück und überzeugt ihn davon, seinem Plan zu folgen, den Laptop mit den kompromittierenden Aufnahmen, der sich mittlerweile in den Händen des Alburquerque Police Departement befindet, mit Hilfe eines Riesenmagneten zu zerstören.

Auch Walts Frau Skyler rutscht unterdessen immer weiter in die Bredouille. Ex-Liebhaber und Ex-Arbeitgeber Ted (Christopher Cousins) ist aus dem Koma (!!!) erwacht. Zwar schwört dieser gegenüber Skyler nie etwas über deren Erpressungsversuch sowie ihrer Mithilfe zur Steuerhinterziehung zu verraten, aber welcher Kriminelle ist schon erfreut über die Existenz von losen Enden?!?

All Hail the King
Unter diesem Motto standen sämtliche Promoaktionen, die uns seit Wochen mit Spannung auf den Start der 5. Breaking Bad Staffel haben hin fiebern lassen. Der ehemalige Drogenbaron Gus ist tot und alles deutet daraufhin, dass Walter in den kommenden Episoden zu seinem legitimen Nachfolger werden wird. Mit dem großen Finale der 4. Staffel haben die Breaking Bad Macher die letzten Storybausteine für eine solche Charakterentwicklung Walts bereits in Position gebracht. Nach mehreren Morden (einige davon sogar kaltblütig), schreckte Walt schließlich nicht einmal mehr davor zurück, das Leben eines kleinen Jungen (Brock) aufs Spiel zu setzen, um letztendlich seinen Willen zu bekommen. Für sich selbst mag Walt seine Aktionen immer noch als Schutzreflex rechtfertigen, aber in Wirklichkeit ist der ehemalige Chemielehrer längst vom Reagierenden zum Agierenden geworden und was Skrupellosigkeit angeht, kaum noch von seinem Vorgänger Gus zu unterscheiden.

Genau diese Entwicklung vermitteln die Breaking Bad Autoren in Live Free or Die noch einmal sehr deutlich. Als es Anfangs zu einer Konfrontation mit Mike kommt, muss Walt noch unter Drohungen um dessen Hilfe bitten. Ganz anders zeigt sich die Chemie zwischen den Figuren nach dem erfolgreichen Magnet-Coup. Mike bleibt weiterhin skeptisch und ist nicht glücklich über das Hinterlassen potenzieller Beweismittel. Aber Walter wirkt selbstsicher wie selten zuvor. Wie sie denn sicher sein können, dass die eben ausgeführte Aktion erfolgreich war, möchte Mike wissen. Because I say so! – Jesses und vor allem Mikes Blick nach Walts Antwort sprechen hier Bände. Ein Gefühl aus Angst und Respekt gegenüber Walter scheint sich in diesem Moment breit zu machen. Ein Gefühl, welches Anwalt Saul Goodman in dieser Folge ebenfalls kennen lernt. We are done, when I say we are done!, ist Walts unmissverständliche Antwort auf Sauls Vorhaben hin, die Klientenbeziehung zu beenden.

Familienbeziehungen
Doch nicht nur Mike und Saul erkennen in dieser Folge, dass mit Walter White längst nicht mehr zu spaßen ist. Wollte der ehemalige Chemielehrer durch seinen Einstieg ins Drogengeschäft anfangs lediglich seine Familie versorgt sehen, entfremdete er sich mit dem Fortgang der Serie immer mehr von dieser. Seine Frau Skyler ist nun (verständlicherweise) an dem Punkt angelangt, an dem sie offen zu gibt, Angst vor ihrem Ehemann zu haben. Dieser findet mittlerweile viel zu großen Gefallen daran, in Kontrolle zu sein. Eine Eigenschaft, die ihm, wie er einmal in einer der frühen Episoden äußerte, die ersten 50 Jahre seines Lebens ab ging.

Nun da der ehemals unscheinbare und wenig erfolgreiche Durchschnittsbürger Walter White (schon der Name klingt blass) endlich einen Weg gefunden hat, die Kontrolle über die Dinge zu übernehmen, wird er diese wohl so schnell nicht mehr aus der Hand geben. Sein I forgive you, dass er Skyler am Ende der Folge ins Ohr flüstert, spiegelt deshalb nicht nur eine vorangegangene Szene, in der Skyler ihn mit ihrer Beichte I fucked Ted blos stellte, sondern macht auch unmissverständlich klar, wer im Hause White das Sagen hat. Dass das bisher Geschehene beinahe ausschließlich die Konsequenzen seines rücksichtslosen Handelns sind, hat Walter nun offenbar endgültig verdrängt. Mit Rücksicht auf diese Szene scheint auch Teds Überleben alles andere als sicher.

Breaking Bad als audiovisueller Drogentrip
Breaking Bad ist eine Serie, die sich nicht nur im Bezug auf ihre Handlung experimentierfreudig gibt. Auch auf Bild und Ton-Ebene wissen ihre Macher immer wieder zu überraschen und untermalen das Drogenthema der Serie schon mal mit verrückten Kameraeinstellungen, pumpenden Soundtracks und grellen Farbfiltern. Die unwirklichste Szene dieser Folge ist definitiv Hanks (Dean Norris) Inspizierung des abgebrannten Drogenlabors.

Wie der DEA Agent sich mit seinem Sicherheitsanzug durch das unwirkliche Gebiet des ehemaligen Super-Labs bewegt, erinnert mehr an einen Astronauten bei der Erkundung eines fremden Planeten, als einen Polizisten bei der Tatortinspektion. Der Synthie Sound, das Ladegeräusch der Kamerablitze, Lichtgestaltung und die blechernen Stimmen der Männer erwecken beinahe den Eindruck als befänden wir uns nicht mehr im amerikanischen New Mexico, sondern im neuesten Prometheus Trailer. Was für ein grandioses Setdesign!

Zitat der Folge
“You know how they say ‘it has been a pleasure’? It hasn’t!” (Mike)

Sonstige Beobachtungen
- “Bank Suisse”, “Cayman” und ein paar Zahlen waren da hinter Gus’ zerbrochenem Bild zu lesen. Ein Hinweis auf geheime Bankkonten des gefallenen Drogenbarons?
- Großartig wie Walt, Jesse, Mike und die Müllhaldencrew den Schrottplatz in ein großes Klassenzimmer verwandeln. Mit seinem Hinweis auf String-Theorie und Gottesteilchen lässt der alte Chef zudem durchblicken, dass er ziemlich gut informiert und zudem äußerst Up to Date im Bereich der Quantenphysik ist.

Wie hat euch der Beginn der fünften Staffel Breaking Bad gefallen? Und wie glaubt ihr, geht es weiter im Leben des aufstrebenden Drogenhändlers Walter White?


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Deine Meinung zum Artikel Wir schauen Breaking Bad - Staffel 5, Folge 1


Kommentare

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Christian Alt

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"Dass die Eröffnung einer Breaking Bad Staffel mit einer Art Lost-mäßigem Flashforward beginnt, gehört ja eigentlich schon zum guten Ton der Serie."

Nein?

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Patrick Fiergolla

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Klasse endlich wieder in diese brilliante Regiekomposition einzutauchen. Ein gelungener, runder Plot für den "Opener" und die althergebrachte fulminant akzentuierte Inszenierung.

Ich wage mal einen gedanklichen Vorstoß. Die Tatsache dass Walt eine schwere Waffe kauft lässt darauf schließen, dass er jemanden gut beschützten umbringen will, jemanden der möglicherweise vor ihm beschützt werden soll. Außerdem wird dieser Flashforward schon in der ersten Folge gezeigt. Regiemäßig würde das bedeuten, dass die Transaktion schon zum aktuellen Wissensstand des Zuschauers später Sinn ergeben wird, also jemand schon bekanntes erschossen werden soll. Hier ist die Diskussion eröffnet: Jesse? Hank? oder sogar seine Frau? In Anbetracht der sich auftuenden Abgründe ist denk ich alles möglich. Aber ich hab nur Spaß am spekulieren, vll. ist das alles Bullshit, schließlich spielen die gerne mit Erwartungshaltungen. :-)

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Jantanplan

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Es ist wirklich traurig, wie simpel die einst so komplexen Figuren dieser Serie plötzlich gestrickt sind. Von Walter White ist eigentlich gar nichts mehr übrig geblieben, der ist so "Star Wars"-mäßig offenbar einfach auf die dunkle Seite der Macht gewechselt, da wird nichts mehr reflektiert oder zumindest differenziert dargestellt, Walter hat stattdessen eine vollkommen unrealistische Transformation zum klassischen Villain durchgemacht. Bei Jesse besteht noch eine gewisse Hoffnung, einfach weil er in Folge eins kaum stattfindet. Allerdings befürchte ich, dass er seine Drogensucht und seinen inneren Konflikt wohl wundersam überwunden haben könnte und im Folgenden zu Walters Sidekick degradiert wird, bis er (natürlich) irgendwann rausfindet wer das Kind wirklich vergiftet hat und dann auf den unvermeidbaren Rachefeldzug geht.
Auch Story-technisch war die Folge nicht toll. Der ganze "Wir zerstören jetzt das Beweismittel mit nem Elektromagneten"-Plot ist ganz schlechtes, "Breaking Bad" unwürdiges Storytelling, total unnötig, unglaubwürdig und langweilig. Es ist kaum vorstellbar, dass da die selben Autoren am Werke waren, die noch die großartigen Staffeln eins bis drei geschrieben haben. Ich befürchte, die haben alle längst gemerkt, dass man bei HBO oder sonstwo mehr Geld verdienen kann. Meine Hoffnung, dass AMC dieser einst so großartigen Serie ein würdiges Ende schenkt, hat heute jedenfalls einen gehörigen Dämpfer erhalten. Und wenn die Story nicht stimmt, hilft es auch nichts, dass das ganze natürlich visuell immer noch sehr hübsch umgesetzt ist.
Ich war jedenfalls enttäuscht, was allerdings nichts daran ändert, dass ich weiter dran bleiben werde, dass BB immer noch überdurchschnittliche Unterhaltung ist und das hier somit Quengeln auf hohem Niveau ist. Aber trotzdem...

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Sheeeeep

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"We're done when I say we're done." Walt ist jetzt komplett Antagonist, komisch das man immer noch mit ihm mitfiebert. Gewaltarm, aber nicht minder fesselnd und spannend. Hammer Auftakt!

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Pharazon

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Sehe ich genau so, allerdings frage ich mich gleichzeitig: Wie lange noch fieber ich mit, wann schlägt es in Hass um ?


andyewest88

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schöner text :)

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Joeyjoejoe17

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Man hätte im Absatz des "audiovisuellen Drogentrips" auch noch die ganz in einem gelben Farbfilter gehüllte Szene, in der Mike auf Walt und Jesse trifft, erwähnen könne. Super Stimmung, die da aufgebaut wurde.

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Imagination

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Jop. Generell war die Musik erste Sahne, auch als er den Imbiss im Opener verlässt z.B.


Pharazon

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"I forgive you"
Musste da noch jemand an den Paten denken ?

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Yvonne_Kol

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Sehr gut geschrieben, Kompliment an den Redakteur, dem ich in allen Punkten zustimmen kann!

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bestseimon

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Wenn Walt am Ende sagt " I forgive you" habe ich wieder pure Gänsehaut bekommen. Grandios wie Gilligan das immer wieder schafft, seine Schlussszenen so intensiv zu gestalten.

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CatafalqueForFallenFlies

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Ein grandioser Auftakt und eine hoffnungsvolle Fortsetzung, einer eh über alle Maßen genialen Serie. Eigentlich gibt es kaum mehr zu sagen, da der Artikel schon alles beinhaltet, außer vielleicht Jesses unbändige, ja fast absurde Freude über das Funktionieren des Magneten (der ja maßgeblich seine Idee war), welche wiederum zeigt, dass 'Breaking Bad' nach wie vor ein Gespür für komödiantische Szenen hat, auch wenn die allseitige Bösartigkeit immer gigantischer wird > "Magneeets, OOooohhhhh" ^^

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CatafalqueForFallenFlies

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^^


Joeyjoejoe17

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Eigentlich ja:
Yeah, bitch! Magnets, ooh!

http://www.youtube.com/watch?v=EwVDDxoKBk4&hd=1


Kallekowsky

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Seid ihr geil, endlich mal ein Recap zu Breaking Bad!

Walt hat sich so endgültig gewandelt, dass es einfach nur beängstigend ist. Die einzige Szene, in der er noch den Anschein eines liebenswerten Familienvater machte, war die, in der er seine Tochter sah. In jeder anderen Situation war er kalt, wortkarg, absolut berechnend und dabei erschreckend selbstsicher - wie erhaben er jede Situation mit einer kurzen Phrase abtut, jagt mir einen Schauer über den Rücken.

Auch sonst eine tolle erste Folge - der Flash Forward war sehr spannend und ich brenne darauf, zu erfahren, wofür er die M60 braucht. :)

Freu mich schon auf nächste Woche!

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Barry Burton

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Hank hat ja jetzt in der zweiten Folge erwähnt, dass sie mit dem Laptop sowieso nichts hätten anfangen können, weil (wie ich es mir auch gedacht hatte) die Daten verschlüsselt waren.
Um so tragischer ist dann diese Aktion zu werten, da dadurch erst die Informationen hinter dem Bild zutage gefördert worden sind.


Uli Kunkel

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@Kallekowsky: Walter Junior dürfte sicher noch eine Rolle zukommen. Der Junge kann schließlich nicht ewig vollkommen ahnungslos seine Füße unterm Frühstückstisch ausstrecken und arglos seine Flakes knuspern. =)


Imagination

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Also stilistisch gab es einige gute Szenen, inhaltlich war's gut, die Folge auch gut, mehr aber auch nicht. (Wobei 'gut' bei Breaking Bad besser ist als 'genial' bei anderen Serien.)

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J!GS4W

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Das ist aber Absicht, weil's ja nen Spannungsbogen geben muss.


Imagination

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Das händeln andere Serie auch anders und bauen trotzdem einen Spannungsbogen auf, wie zum Beispiel Sons of Anarchy.


mitcharts

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War das auch ein Pressemuster? :D

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kinema

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Der 3te Text indem es jetzt lesse Walt IST in New Hampshire :)
Walt KOMMT aus New Hampshire. Die Kellnerin sagt noch dass er aber weit weg von Zuhause ist nachdem sie seinen Ausweis gesehen hat und spricht ihn dann auf irgendein Kaff außerhalb von Boston, in der nähe von New Hampshire an . Auf dem Bild hinter ihm, rechts neben der Tür, steht außerdem noch "New Mexico".

Ansonsten Sehr schöner Text und ne WAHNSINNS Folge, Der Staffelauftakt PUMPT und ich hab mit einigen Sachen wieder überhaupt nicht gerechnet.
Bitte geben sie mir Folge 2 für gucken.

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Picki

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Also irgendwie kommt es mir so vor als wäre dieses Restaurant Denny's der alte Los Pollos Hermanos!?


alex023

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@Picki: war mir jetzt nicht aufgefallen, aber ich schätze wenn, dann ist das nur so, weil sie das Set halt mehrmals verwenden.