Dridge
Dridge hat sich Mon, 22 Nov 2010 10:12:09 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 377 Filme bewertet und legendäre 417 Kommentare geschrieben. Mehr
Mockumentary in deutsch eben – konfuse Handlung, Gagdichte zu gering, bemühter Humor, passable Schauspieler, triste Optik. 4.0 gibt es trotzdem, weil das Konzept ganz nett ist und ich schon deutlich schlechtere Filme gesehen habe.
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Das Büro
Dridge 0.0 "Hassfilm" Wed, 03 Apr 2013 10:43:16 -0000
Als Fan von Mockumentarys musste ich unbedingt auch mal in The Office US reinschauen, schließlich heißt es immer, diese Serie hätte den Stil erfunden und die „That’s What She Said“-Compilation auf YouTube fand ich zum Brüllen. (Ich bin ein manischer Sklave dieses Witzes)
Doch leider erfreut The Office US am Ende ganz und gar nicht. Tatsächlich ist der Humor sogar sehr unamerikanisch, sondern…
Als Fan von Mockumentarys musste ich unbedingt auch mal in The Office US reinschauen, schließlich heißt es immer, diese Serie hätte den Stil erfunden und die „That’s What She Said“-Compilation auf YouTube fand ich zum Brüllen. (Ich bin ein manischer Sklave dieses Witzes)
Doch leider erfreut The Office US am Ende ganz und gar nicht. Tatsächlich ist der Humor sogar sehr unamerikanisch, sondern ziemlich deutsch. Das will heißen, dass es sehr gemächlich vorangeht und Lacher dadurch entstehen sollen, dass gewisse Situationen absurd, beschämend, grotesk und peinlich sind. Fremdscham ist die größte Antriebskraft der Serie, aber auf denkbar schlechte Weise. Während in einem Film wie American Pie diese Art von Humor großartig ist, weil sie Lebensfreude ausdrückt, verhält es sich bei The Office umgekehrt. Die Fremdscham-Momente sind meistens sehr bösartig, etwa wenn der Chef seiner Kollegin einen witzigen Spruch auf die Geburtstagskarte schreiben möchte und deshalb einen Kommentar über ihre Uterusentfernung macht.
Wären die Situationen grotesker, könnte man möglicherweise sogar wieder darüber lachen und alles als Schwachsinn abtun, doch The Office gibt sich ziemlich realistisch, etwa in den Reaktionen der Figuren und auch in der trockenen Aufmachung. Das Büro als Schauplatz ist ein ziemlich langweiliger und dröger Ort, das wird nicht nur optisch so dargestellt, sondern auch durch die Handlung. (Dabei zeigt Parks & Recreation gut, wie lebensfroh eine Arbeitsplatzkomödie sein kann) Als Zuschauer wird man also eher hinuntergezogen in den Abgrund der Traurigkeit, anstatt zum Lachen gebracht.
Zudem sind alle Figuren ziemlich unsympathisch. Der Serie fehlt eindeutig Herz: Rührende Momente, zwischenmenschliche Beziehungen und so weiter findet man kaum.
Leider überhaupt nichts für mich.
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TrendSocke Fri, 05 Apr 2013 10:52:54 -0000
Antwort löschenSehr schade, ich finde The Office ja zum Brüllen komisch, gerade weil es ja immer drauf hinausläuft aus dem tristen Büro-Alltag auszubrechen. Wieviele Folgen hast du denn gesehen? Die sich anbahnende Romanze zwischen Jim und Pam ist nämlich wirklich zuckersüß und würde wenigstens deinen letzten Punkt entkräften :D
Dridge Fri, 05 Apr 2013 11:06:27 -0000
Antwort löschenIch hab die ersten 4 Folgen gesehen. Die beiden sind aber nun mal auch ziemlich unsympathisch, von daher ist deren Geschichte für mich relativ uninteressant.
Nerdist Mon, 08 Apr 2013 10:00:10 -0000
Antwort löschenEs ist nicht gerade objektiv eine 194 Folgen umfassende Serie aufgrund von 4 Folgen zu bewerten. Ich verstehe auch nicht wie man als Fan von Mockumentarys solange an "The Office" vorbeikommen konnte. Am Anfang von Serien ist es eigentlich doch immer so das es eine Zeit braucht bis man eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufbaut.
Die erste Staffel orientiert sich zudem meiner Meinung nach viel zu sehr am Original aus UK. Erst mit den späteren Staffeln entwickelt sich etwas ganz eigenes. Ich habe alle The Office episoden gesehen und kann dir ganz sicher sagen der Serie mag alles fehlen aber bestimmt nicht Herz. So liefert die Serie z.B. m.M.n. einen der schönsten Serienausstiege. Du solltest der Serien noch eine Chance geben. Sie ist es absolut wert.
Modern Family - Staffel 4
Dridge Mon, 01 Apr 2013 17:44:37 -0000
Ich bin jetzt in der Mitte von Staffel 4, wie schafft es diese Serie bloß, immer besser zu werden? Da sind manche Folgen dabei, bei denen ich vor Lachen fast sterbe!
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Modern Family
Dridge 10.0 "Herausragend" Mon, 18 Mar 2013 22:51:58 -0000
Ich stehe sehr auf Mockumentary-Serien wie Arrested Development oder Parks And Recreation. Modern Family ist von diesen Serien die erfolgreichste, weil sie viele Dinge intelligenter gestaltet. Denn die Interviewstellen sind nicht zu häufig, die Handlungen nicht zu abgehoben, das Skript genauer.
Stattdessen haben wir es mit einer unglaublich guten Auswahl an Figuren zu tun, ein derart schönes…
Ich stehe sehr auf Mockumentary-Serien wie Arrested Development oder Parks And Recreation. Modern Family ist von diesen Serien die erfolgreichste, weil sie viele Dinge intelligenter gestaltet. Denn die Interviewstellen sind nicht zu häufig, die Handlungen nicht zu abgehoben, das Skript genauer.
Stattdessen haben wir es mit einer unglaublich guten Auswahl an Figuren zu tun, ein derart schönes Ensemble gibt es in kaum einer anderen Serie. Sollte ich meinen Lieblingscharakter benennen, hätte ich auch wirklich Probleme, denn sie alle sind total eigen und großartig.
Ich befinde mich momentan in der Mitte von Staffel 3 und muss sagen, dass Modern Family wie so viele Mockumentary-Serien mit der Zeit immer besser wird, da man mehr und mehr zu den Figuren findet und ihre Eigenheiten kennen und lieben lernt. Tatsächlich hat sich diese US-Serie über die Zeit hinweg sogar zu einer meiner Lieblingsserien gemausert, lautes Lachen ist garantiert!
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„Annie Get Your Gun“ ist von 1950, es wäre daher finde ich nicht fair, eine Wertung zu geben. Da ich in meinen Wertungen die Filme untereinander messe, würde Annie Get Your Gun nämlich leider ziemlich schlecht abschneiden.
Ich bin ein großer Musicalfan und habe mir den Film als eine Art Bildungsauftrag angesehen. Zudem stehe ich sehr auf Frank Sinatra, umso überraschter war ich darüber, einige…
„Annie Get Your Gun“ ist von 1950, es wäre daher finde ich nicht fair, eine Wertung zu geben. Da ich in meinen Wertungen die Filme untereinander messe, würde Annie Get Your Gun nämlich leider ziemlich schlecht abschneiden.
Ich bin ein großer Musicalfan und habe mir den Film als eine Art Bildungsauftrag angesehen. Zudem stehe ich sehr auf Frank Sinatra, umso überraschter war ich darüber, einige seiner Lieder in diesem Film zu hören. (The Girl That I Marry; There’s No Business Like Show Business; They Say It’s Wonderful) Die Lieder im Film sind auch wirklich klasse, leider ist die Aufnahme mittlerweile ziemlich blechern und die Instrumentierung nicht so glasklar und orchestral wie ich es eigentlich mag. (Zu wenig Streicher, zu viele Bläser) Auch sind nicht alle Lieder aus dem Originalmusical enthalten, stattdessen hagelt es Reprisen.
Leuten, die eher an dem Musical interessiert sind als an der Verfilmung, würde ich daher lieber einfach nur zu einer Audioaufnahme mit den Songs raten. Die Broadway-Neuauflage von 1999 etwa hat eine sehr schön arrangierte CD mit einigen Songs mehr am Start.
Die Handlung ist leider weder spannend noch lustig – wie man daraus einen 100-Minutenfilm machen konnte, ist mir etwas unverständlich. Mir kam die Zeit ziemlich lange vor, nach dazu befindet sich in der Mitte ein riesiger Hänger ohne Musik.
Die Atmosphäre ist frühe 50er, ähnlich wie bei Zauberer von Oz – die Ähnlichkeit zum Theater mit seiner Schaukastenbühne und den gemalten Kulissen ist noch sehr hoch. Wer das sympathisch findet, wird sich sicher freuen, ich stehe aber eher auf moderne Filme. Daher würde ich zwar vom Sehen dieses Films abraten, die Musik ist aber wirklich sehr gut, ich empfehle unbedingt, mal die 1999-Fassung zu hören.
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Ich bin ein großer Disney-Fan, „Enchanted“ hat mir aber nur teilweise gefallen. Denn Drehbuchautor und Regisseur nehmen sich nicht ernst, stattdessen versuchen sie bewusst ein Produkt zu erschaffen, das so kitschig wie möglich ist. Dadurch wirkt „Verwünscht“ an einigen Stellen ziemlich lächerlich bis nervig, etwa wenn ein grummeliges Eichhörnchen namens Grumpy Lacher erzwingt. Wie bei so vielen…
Ich bin ein großer Disney-Fan, „Enchanted“ hat mir aber nur teilweise gefallen. Denn Drehbuchautor und Regisseur nehmen sich nicht ernst, stattdessen versuchen sie bewusst ein Produkt zu erschaffen, das so kitschig wie möglich ist. Dadurch wirkt „Verwünscht“ an einigen Stellen ziemlich lächerlich bis nervig, etwa wenn ein grummeliges Eichhörnchen namens Grumpy Lacher erzwingt. Wie bei so vielen der Zeitreise- und Weltentauschfilmen kommt es aber auch hier zu einigen schönen Gags darüber, wie sich die Figuren in der ihnen ungewohnten Umgebung anstellen.
Die Musik ist okay, kommt aber nicht an die sonstigen Disney-Soundtracks von Alan Menken heran. Es gibt nur sehr wenige gesungene Lieder, diese machen auch durchaus Spaß, leiden aber unter den Texten und der vom Regisseur angestrebten Cheesyness. Die drei tatsächlichen Musicalsongs sind trotzdem typische Menken-Hausnummern!
Fans älterer Disney-Werke werden sich sehr über die vielen Anspielungen freuen, allgemein lehnt sich das gesamte Konzept und Design sehr an die älteren Klassiker wie Dornröschen, Cinderella oder Schneewittchen an. Fans der Sparte Aladdin, Arielle oder Schöne und das Biest werden nicht bedient.
Ich hätte mir eine sinnvollere Handlung gewünscht, die mit weniger Kitsch und Deus Ex Machina auskommt. Außerdem hätten dem Film mehr Lieder gut getan, denn dort liegt Enchanted’s Stärke. Amy Adams singt wunderbar.
Insgesamt ist Enchanted wirklich nur etwas für harte Disney- und Menken-Fans, denn selbst ein Liebhaber wie ich findet das Werk an einigen Stellen unangenehm schwachsinnig. Macht trotzdem Laune.
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Der Vergleich mit Superbad ist definitiv nicht angebracht – höchstens die Ausgangssituation ist gleich, hier wird aber etwas gänzlich anderes daraus gemacht. Project X zeichnet sich durch seinen distanzierten Humor aus, Pointen am laufenden Band oder überraschende Sprüche sind nicht zu erwarten.
Vielmehr geht es darum, das Gefühl einer wilden Party zu vermitteln, und das schafft Project X…
Der Vergleich mit Superbad ist definitiv nicht angebracht – höchstens die Ausgangssituation ist gleich, hier wird aber etwas gänzlich anderes daraus gemacht. Project X zeichnet sich durch seinen distanzierten Humor aus, Pointen am laufenden Band oder überraschende Sprüche sind nicht zu erwarten.
Vielmehr geht es darum, das Gefühl einer wilden Party zu vermitteln, und das schafft Project X tatsächlich eindrucksvoll. Dazu trägt vor allem die tolle und gut abgemischte Musikauswahl bei, der Found-Footage-Stil nervt zwar etwas, verbreitet aber ebenfalls Feierstimmung. Es ist aber definitiv festzuhalten, dass eher das Partygefühl vermittelt wird als tatsächlicher Humor. Aus den Lautsprechern dröhnt viel zu laute Rapmusik, die einen durch Bilder von nackten Mädels im Pool, von Drogen zerstörten und selber zerstörerischen Jugendlichen, von überheblichen und oberflächlichen Unbekannten trägt.
Die Charaktere sind mehr als lasch, genauso wie die Story an sich. Wer sich tatsächlich „filmisch“ unterhalten fühlen möchte, wird von Project X also enttäuscht sein. Der Film ist dagegen perfekt, wenn man nur nebenbei ein paar gut inszenierte Bilder einer wilden Party sehen möchte. Umso erstaunlicher ist, dass mir Project X sogar auf eine dröge Weise gefallen hat.
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The Big Bang Theory
Dridge 10.0 "Herausragend" Sun, 03 Feb 2013 17:53:01 -0000
The Big Bang Theory erzeugt eine derart gute Laune, es macht unheimlich süchtig!
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Die eigentliche Horrordefinition bedeutet ja, dass es übernatürliche Elemente gibt, die Böses im Schilde führen. Das trifft auf Orphan aber nicht zu, stattdessen hat er Elemente eines Psychothrillers.
Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich guter Film, der spannend ist und Gänsehaut bereitet. Vor allem über die filmische Qualität war ich überrascht, da ich von einem als Horrorfilm ausgeschriebenen…
Die eigentliche Horrordefinition bedeutet ja, dass es übernatürliche Elemente gibt, die Böses im Schilde führen. Das trifft auf Orphan aber nicht zu, stattdessen hat er Elemente eines Psychothrillers.
Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich guter Film, der spannend ist und Gänsehaut bereitet. Vor allem über die filmische Qualität war ich überrascht, da ich von einem als Horrorfilm ausgeschriebenen Werk nicht diese Klarheit in den Bildern erwartet habe.
Handlungsmäßig spielt Orphan im vorderen Mittelfeld. Man darf nicht die Verzweigungen eines riesigen Romans erwarten, platt und simpel bleibt es aber zum Glück auch nicht.
Da Orphan nicht übermäßig brutal und gruselig ist, aber schon Tendenzen dahingehend hat, kann ich ihn vor allem jüngeren Zuschauern empfehlen, die sich gerade an das Genre wagen. Junge Teenager werden sich ganz schön gruseln, ohne dass ihre Psyche geschädigt oder zerstört wird. Super!
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Gästebuch
Imagination Sat, 10 Sep 2011 07:32:29 -0000
Keinesfalls. Ich habe hier nur noch so viele Filme liegen, die gesehen werden sollen/müssen, und ab Montag beginnen die Vor(bereitungs)kurse fürs Sutdium, da habe ich in letzter Zeit noch ein bisschen mehr geschaut, weil das dann spätestens ab Oktober kaum noch der Fall sein wird.
Imagination Wed, 31 Aug 2011 11:42:33 -0000
So viel länger als deine sind sie nun aber auch nicht. :p Schöner Text btw bei der Lieblingsfilmaktion, und die Idee, Vorhersage und Wertung in den Kommentaren gegenüberzustellen ist cool.
Schmitzkater Thu, 07 Apr 2011 18:37:36 -0000
Mh, dann habe ich die Wertungen wohl einfach erträumt, sorry.
Aber ernsthaft, wenn du die Wahl hast, schau auf jeden Fall Source Code. Ist zwar kein Moon, trotzdem um Längen besser als Hobo. Der schlecht ist.
Misteltein Sat, 05 Mar 2011 11:20:20 -0000
es gibt genug zeugs was mich einfach gar nicht (mehr) interessiert, auch wenn du das ne ganz nachvollziehen kannst. ;) darunter fallen neben batman bspw. filme wie star wars und zurück in die zukunft. ich habe mir the dark knight trotzdem vorgemerkt, da der film ja ne recht gute bewertung hat und ich ihn mir irgendwann trotz alledem ma anschauen könnte. :)
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Monk ist eben eine typische Serie fürs Fernsehen – wenn man nur 20 Mal pro Jahr eine Folge sieht, ist das Zusehen fabelhaft, vom Humor bis zur Handlung.
Sollte man allerdings mehrere Folgen hintereinander schauen, wird Monk schnell nervtötend, da das gesamte Konzept unglaublich repetitiv ist - vom Humor bis zur Handlung.