Daybreakers - Kritik

Daybreakers

US/AU · 2009 · Laufzeit 94 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Horrorfilm, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Erstsichtung: 05.03.2018
    Vorhersage 6,5 --> Bewertung 6

    Netter Apokalypse Vampirfilm, der storytechnisch ein paar neue Ideen ins Genre bringt. mehr als oberer Durchschnitt ist es aber trotzdem nicht.

    • 7 .5
      expendable87 25.06.2018, 11:49 Geändert 25.06.2018, 11:54

      Wer würde kein Blutsauger sein wollen, wenn er doch dadurch das Privileg der Unsterblichkeit erlangt...in der Tat würden nicht all zu Viele übrig bleiben!
      Bis auf für die noch übrig gebliebenen Menschen, welche sich vor der neuen Welt verstecken müssen, um zu überleben, läuft das alltägliche Leben in der Gesellschaft, dank umweltlicher Anpassungen, ganz normal weiter...
      ...doch was, wenn die überlebenswichtigen Blutvorräte, welche für zivilisiertes Verhalten sorgen, zu Neige gehen und kein dringend notwendiger Blutersatz gefunden werden kann...!
      ...
      DAYBREAKERS, welcher neben einem stimmigen, nicht überhöhten SciFi-Anteil und hohen Unterhaltungswert, auch eine angemessene Portion Sozialkritik birgt, besticht vor allem durch ein fantasievolles Drehbuch, welches Michael & Peter Spierig (Jigsaw) mit ihrem spitzzahnigen Cast, darunter Ethan Hawke (Training Day), Sam Neill (Jurassic Park), Michael Dorman (Die Erpresser) und Willem Dafoe (Der Blutige Pfad Gottes), spannend und ohne Leerlauf umzusetzen wussten!
      ...
      Fazit: Ernste Vampir-Dystopie mit erfrischend anderem Blickwinkel!
      7 / 10 Prozent Blutanteil im Kaffee

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      • 5

        Die Vampire beherrschen die Welt und halten die letzten noch lebenden Menschen als eine Art Nutzvieh. In riesigen Blutbänken wird die wertvolle rote Soße aus den Leibern abgezapft. Doch dann verknappt sich der flüssige Rohstoff. Während sich unter den Vampiren zunehmend die Panik blanke ausbreitet, formiert sich der letzte menschliche Widerstand…

        Das Szenario, die Besetzung ohnehin (Ethan Hawke, Willem Dafoe und Sam Neill) sowie diverse blutige Einlagen sind mehr als okay. Allerdings wird die brauchbare Ausgangslage nicht vollends genutzt. Stattdessen verflacht der Plot und zerrt mehr und mehr vom umherspritzenden Blut. Macht in der Summe so gerade eben noch fünf Zähler und lässt den Streifen sicherlich wieder zügig in Vergessenheit geraten.

        5
        • 7 .5
          Sternenkind68 28.12.2017, 01:41 Geändert 28.12.2017, 01:48

          Was kann man tun, wenn man nicht schlafen kann ?
          Na, zum Beispiel einen Film gucken...

          Ich staune doch sehr, da ich anscheinend mehr vertrage als gedacht.
          Bin eigentlich ein Anhänger des klassischen Erzählstils, doch dieser so ganz andere Vampirfilm hat mir gefallen.
          Das Setting ist hoch modern, die Handlung findet schließlich im Jahre 2019 statt.
          Kühle Farben dominieren.
          Ein wuchtiger Score schafft Atmosphäre, talentierte Darsteller überzeugen in ihren Rollen.
          Da hätten wir Willem Dafoe ( Oscar-Nominierung für "Shadow of the Vampire" ), einen Ethan Hawke, der mir sehr gut gefallen hat, ferner Sam Neill ( Das Omen III- Barbaras Baby ) und Michael Dorman.

          Mal sehen, wo wir in zwei Jahren stehen. Vielleicht sind wir dann fast alle Vampire.
          Dann weiß ich wenigstens schon die Lösung des Problems...

          8
          • 8 .5
            Theokrat 15.10.2017, 23:13 Geändert 15.10.2017, 23:35

            Horrorctober 2017 | Station 06 | 15.10.2017

            Na bitte! Da hatte ich gerade fast schon die Hoffnung aufgegeben, in diesem Horrorctober noch einen wirklich guten Film zu sehen und siehe da - da kommt "Daybreakers" daher und haut mich von den Socken.

            "Daybreakers" überzeugt schon durch die Prämisse - eine Welt, in der Vampire den Menschen als herrschende Rasse auf dem Planeten abgelöst haben und in einer "zivilisierten" Gesellschaft leben. Dieses geniale Setting wird als Ausgangspunkt genutzt, um eine unheimlich spannende und wendungsreiche Geschichte zu erzählen, die nicht nur fesselt und unterhält, sondern hier und da auch zum Nachdenken anregt. Eine stylische Optik (trotz teilweise sehr schwacher CGI...) und fantastische Schauspieler in den Hauptrollen tragen den Rest dazu bei, dass mir "Daybreakers" sehr positiv in Erinnerung bleiben wird.
            Wer mit der Vampirthematik etwas anfangen kann und nicht allzu zimperlich ist, was Blut angeht (die FSK 16 ist ein Witz, oder?), dem sei dieser Streifen wärmstens ans hoffentlich noch schlagende Herz gelegt.

            7
            • 7 .5

              Vampierfilm der etwas anderen Sorte, dessen Thematik nach unzähligen vorangegangen Versuchen, endlich mal wieder Kreativität "an den Tag" legt.
              Die Regie hat sich einiges einfallen lassen, um ihr Werk nicht wie so viele andere aussehen zu lassen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
              Zudem kommt der hier vorhandene gesellschaftskritische Aspekt, der viele Fragen aufwirft und zum Nachdenken animiert.
              Einziger Schwachpunkt ist, das eben viele dieser Fragen von der Regie selbst nur bedingt oder gar nicht beantwortet werden.
              Sicherlich ist es ok, dem Publikum in manchen Situationen sich selbst zu überlassen, sich sein eigenes Gedankenbild zurecht zu rücken. Hier bleiben aber tatsächlich zu viele Anspielungen ungeklärt und fallen einfach unter den Tisch.
              Sonst aber ist "Daybreakers" ne runde Sache, in der der Cast durchgehend überzeugt und die triste dunkle Optik sehr gut gewählt ist.
              Fazit: Innovative Angelegenheit, die das Zeug hat, sich vom Einheitsbrei zu lösen,
              sehenswert !

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              • 4

                Die 4 Punkte für die Idee und die Darsteller.

                • 7

                  Da wird der Hund in der Pfanne verrückt, endlich mal wieder ein Vampirfilm der mir seit einer gefühlten Ewigkeit wieder richtig gut gefallen hat.
                  Das ich das noch erleben darf.
                  Kein geschmuse, herrlich.

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                  • 7
                    RoboMaus 15.05.2017, 20:12 Geändert 15.05.2017, 20:13

                    Überraschung im Vampir-Business: was die Star-Truppe aus Altmeister Sam Neill, Ethan Hawke und Willem Dafoe unter den Spierig-Brüdern hier abliefert, kann sich durchaus sehen lassen. Im Unterschied zu den vielen stereotypen Genrevertretern setzt man weniger auf die üblichen Auseinandersetzungen in Form von Kloppereien und Geballer, sondern baut tatsächliche eine interessante, gut umgesetzte Story auf.

                    In 'Daybreakers' sind die Menschen die Underdogs, während die zu Vampiren mutierte Bevölkerung die Macht und das Militär hat. Doch die brauchen Blut, das langsam knapp wird, denn auch die in Blutfarmen versklavten Menschen können die wachsende Vampir-Bevölkerung nicht mehr versorgen....

                    Der Plot liefert dazu einige gute Ideen, u.a., dass eine noch üblere Inzuchtvariante von Vampiren entsteht, wenn sie sich aus Bluthunger gegenseitig aussaugen. Auch die Atmosphäre ist stylisch-düster gelungen. Leider versäumt man es, die guten Ideen konsequent weiterzuentwickeln und daraus Spannung zu erzeugen. Stattdessen verliert man sich nach der Mitte teilweise in Beziehungsangelegenheiten, kommt aber mit einem starken Finale zurück.

                    Einer der besseren Vampirfilme, auch nach der zweiten Sichtung.

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                    • 7

                      Stimmungsvoller kleiner Vampir-Reißer mit erfrischendem Storygebilde.
                      Die Cast ist richtig gut.
                      Auch wenn mehr Potential vorhanden war, ist das Ergebnis ein sehr gut unterhaltenden Vampirfilm!

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                      • 7

                        Kurzweiliger Actionfilm mit innovativem Szenario. Willem Dafoe als Badass macht Spaß, der Rest ist solide. Die Spierig Brothers können unterhaltsame Filme einfach.

                        • 6

                          Super Idee, erzeugt stellenweise auch eine sehr gute Stimmung.
                          Allerdings ist das Script letztlich nicht wirklich durchdacht und der Film verliert sich zunehmend in 0815 Geballer. Das Ende weiß leider auch nicht zu überzeugen.
                          Schade, da wäre mehr drin gewesen.

                          • 7
                            999CINEASTOR666 05.09.2016, 19:58 Geändert 05.09.2016, 20:55

                            Daybreakers / AU/US / 2009 die Zukunftsvision einer Gesellschaft von Vampiren für die menschliches Blut natürlich Nahrungsmittel, aber eben auch (Lebens)elixier ist, weil sie sich sonst in widerliche Subsiders verwandeln, ist schon eine brillante Idee sowie auch, dass Menschen professionell gejagt werden und nebenbei nach einem Blutersatz geforscht wird, da menschliches Blut allmählich knapp wird, doch leider wird die tolle Ausgangsposition in eine profane Popcorn-Story verpackt, die aber dennoch ganz solide ist und dank der düsteren Optik, den tollen Effekten und des Casts ordentlich unterhält.

                            10
                            • 5

                              Grrrrrrrrr......
                              So eine wirklich gute Ausgangssituation für einen Hammerfilm....
                              Super Schauspieler, geniale Grundstory, super Atmosphäre.....
                              Und dann verkacken die Regisseure komplett.....
                              Grrrrrrrrr........

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                              • 7

                                Wieder mal ein guter Vampirfilm mit interessanter Story. Natürlich profitiert der Streifen auch von der tollen Besetzung.

                                Wenn Sam Neill dabei ist kann ja eigentlich schon nichts mehr schief gehen.

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                                • Nichts neues im Vampirland? Nicht ganz. Die Spierig-Brüder erschaffen eine Welt in der die Vampire die herrschende Masse darstellen, die das Menschenvolk (das sie einst selbst waren) als reine Blutlieferanten sehen, nur ist die bloße Anzahl an Menschen natürlich begrenzt, so werden diese in riesigen Blutfarmen gehalten, aber auch mit künstlichem Blut experimentiert um den steten Fluss des vampiresken Lebenssaftes zu gewährleisten.

                                  http://kuenstliche-welten.net/daybreakers/

                                  • 7
                                    Babastars 07.02.2016, 02:35 Geändert 14.02.2016, 04:54

                                    Allemal sehenswerter Vampirstreifen mit einem tollen Ethan Hawke. Altes Thema diesmal aus der Situation von Vampiren, denn eigentlich sind die Vampire immer die gejagten. Kein Meisterwerk aber interessant anzusehen und Slasher Momente gab's auch zu genüge. Wenn man bedenkt wieviele Vampirfilme es auf dem Markt gibt und wenn viele davon einfach langweilig und Bullshit sind, dann gehört dieser hier zu den besseren. Absolut Sehenswert.

                                    • 7

                                      Für einen Vampirfilm sehr abwechslungsreich!Mich hat der Film echt gut unterhalten.Besonders die Darstellung der fiktiven Welt,in der die Vampire in der Mehrheit sind und anscheinend wie eine ganz normale Gesellschaft existieren,außer dass sie eben Blut brauchen.Das Blut ist eine Handelsware ,die an Ständen verkauft wird und wird das Blut knapp,steigen die Preise rasant.

                                      • 4 .5

                                        Wie begehe ich als Vampir am besten Selbstmord?
                                        Daybreakers kommt in seinen besten Momenten unheimlich zynisch daher und auch speziell zu Beginn des Filmes bekommt der Zuschauer witzige, augenzwinkernde Impressionen aus der Welt der Vampire geboten.
                                        Das war es denn leider aber auch schon, denn auf inhaltlicher Ebene passiert hier nicht viel Sehens- und noch weniger Lobenswertes.

                                        • 7

                                          Sehenswerter Vampirthriller mit ungewöhnlicher, aber interessanter Herangehensweise an die Thematik.
                                          Viele tolle Ideen, gute Schauspieler (insb. Willem Dafoe) und interessante Charaktere. Eigentlich ein rundum gelungener Film, warum dann nur 7 Punkte?
                                          Irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas, genauer kann ich das nicht erläutern. Auch das Ende war zwar schön blutig aber wirkte so unpassend und belanglos. Klar ist: Hier wurde leider viel Potenzial verschenkt. Dennoch kann sich das Endprodukt sehen lassen und ist eine Sichtung wert.

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                                          • 5

                                            Ich kann mich hier zu keiner wirklich guten Bewertung durchringen - prinzipiell sehe ich gut gemachte Vampirfilme sehr gerne, auch wenn man diese zugegebenermaßen an einer Hand abzählen kann.
                                            Bei "Daybreakers" war der Cast doch recht vertrauenserweckend - ich sah jedoch einen Film ohne wirklich spannende Momente und zudem mit einigen Merkwürdigkeiten behaftet:
                                            - Warum verbrennen alle Vampire im Sonnenlicht nur Ethan steht mit Hut und Sonnenbrille da ohne in Flammen aufzugehen?
                                            - Als die Soldaten über den rückvewandelten Sam Neil hergefallen sind und dessen Blut getrunken haben, warum waren sie in der nachfolgenden Szene noch immer Vampire?
                                            - Warum wird Ethan nach Neils Biss zum Schluß nicht erneut zum Vampir?
                                            Sorry, aber das war nichts.
                                            Irgendwie habe ich in letzter Zeit so meine Probleme mit Filmen, in denen Hawke die Hauptrolle spielt. Mal schaun, ob sich das nochmal ändert - gibt da draußen ja noch genug Filme mit ihm.

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                                            • 5

                                              Mal wieder was riskiert, hauptsächlich wegen der Darsteller. Die sind auch allesamt solide, aber was soll ich sagen... ich bin nicht der Typ für Vampire und zu viel Blut (und für das Ende wäre in meinen Augen durchaus auch 'nen FSK18-Bapperl drin gewesen). Der visuell (abseits der Special Effects) gut aufgemachte Film präsentiert sich durchaus atmosphärisch, kann jedoch storytechnisch nicht wirklich überzeugen und fesseln. Ehrlich gesagt, habe ich ihn zu großen Teilen schon nach wenigen Stunden wieder aus dem Gedächtnis gestrichen.
                                              Vielleicht finden Freunde des Genres an dem Film mehr, als ich entdecken konnte... mir hat er jedenfalls abseits einiger stimmungsvoller Bilder und Momente nicht viel gegeben.

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                                              • 8 .5

                                                Vampirfilm der mal eine Hohe Bewertung verdient!Mit Blade ein guter Vertreter dieses Genre.

                                                • 4 .5

                                                  Es ist traurig anzusehen, wie aus einer tollen Idee, welche sogar in Details gut zu Ende gedacht ist (Autos mit Tagfahrmodus, Menschenfarmen, Blut als Quasirotwein, Kamera statt Spiegel) durch unsinnige, weil die innere Logik von Vampirfilmen torpedierende, Enthüllungen, die jedoch essentiell notwendig sind, um ein Ende im Sinne des allgemeinen Massengeschmacks zu gewährleisten, ein so miserabler Film werden kann.

                                                  Spoilerhaltiger Absatz.
                                                  Die bislang nur äußerst selten tangierte Frage, was denn mit Vampiren geschehe, die kein Menschenblut mehr bekommen, wird unoriginell mit einer weiteren "Spezies" beantwortet. Dass Vampire durch christliche Symbole, sowie durch Knoblauch vertrieben werden können, ist selbstredend in keinem geringeren Maße blödsinnig, als Vampire, die durch Sonneneinstrahlung und anschließendem Abschrecken mit Wasser oder durch trinken von Vampirblut wieder zu Menschen werden können. Doch da Ersteres im allgemeinen Kanon etabliert ist, wird es vom Zuschauer eher akzeptiert, Letzteres hingegen wirkt konstruiert bis lächerlich.
                                                  Spoilerhaltiger Absatz Ende.

                                                  Man könnte in dem Film sogar einen Apell zu radikalem Tierschutz oder Vegetarismus sehen, da der Film jedoch zwischen plakativ, strunzblöd und "ob ich interessante Interpretationsanätze habe ist mir schnurzpiepegal" schwankt, spare ich mir das lieber.

                                                  Was dennoch bleibt ist ein gnadenloser Umgang mit den Protagonisten, ein an barocke Gemälde erinnerndes Schlacht-Tableau und die Frage, wie ein Film, in dem Menschen hilflos bei lebendigem Leibe auseinandergerissen und aufgefressen werden, ab 16 Jahren freigegeben werden kann.

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                                                  • 6
                                                    totox 27.07.2015, 18:37 Geändert 01.08.2015, 17:43

                                                    Die Story ergibt im Detail wenig Sinn und langweilige Dialoge machen einen zu großen Teil des Films aus. Aber die Grundkonstellation ist originell, es gibt einige gute Actionszenen und die Optik ist ansprechend.