Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 - Kritik

Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I

US · 2010 · Laufzeit 146 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 8

    düster, packend und ein Road movie, was begeistert. "Sehr schön", möchte ich rufen, denn der Film zeigt mir, dass es doch möglich ist einen guten Potter-Film zu machen.

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    • 8

      Schade das es vorbei ist!

      die Heiligtümer des Todes 1 war Grandios von der Umsetzung!!
      Die Erzählweise vom Film hat mich damals gefesselt und begeistert als ich in einer gefühlsvollen Zeit mit im wieder im Kino diesen Film geschaut habe!

      Kann mich nicht auf Rowlings Vorlagen beziehen, da ich die Bücher nicht alle gelesen habe..

      Aber denke durch die Aufteilung war etwas mehr Zeit das ganze zu vertiefen!

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      • Puh. So langsam geht die Reihe dem Ende entgegen und so langsam merke ich einen leichten Verschliss. Mehr bei mir als bei den Filmen. Mein größtes Problem ist das Tempo in diesem und dem vorherigen Film. Ich erwarte ein großes Finale, ich erwarte Momentum zu diesem großen Finale. Stattdessen kriege ich weitere Setups, weitere MacGuffins präsentiert, wir drehen hier eine weitere große Ehrenrunde. Das enttäuscht mich erstmal.

        Andererseits kann sich dieser Film endlich mal etwas mehr Zeit für seine Figuren nehmen. Was auch wunderbar funktioniert! Besonders Ron hat mir hier in manch kleinem Moment das Herz gebrochen.* Harrys Heldenreise pausiert vielleicht ein bisschen im Großen, im Kleinen glänzt aber auch er. Und Hermine trifft hier eine fundamental wichtige Entscheidung.

        Die Potter-Reihe ist kein leichter Happen. Mir fehlt das Wissen um die Bücher und natürlich die Auflösung im großen Finale. Für den Moment verbleibe ich ein bisschen enttäuscht mit diesem Film, erwarte aber nachträglich eine Korrektur sobald ich die komplette Geschichte kennen und diesen Film besser einordnen kann. Bis dahin verbleibe ich neugierig, freue mich auf das große Finale und erkenne mehr und mehr, wer die größte Heldenrolle in diesem Mega-Franchise einnimmt: J.K. Rowling <3

        *Gibt es in diesem Franchise eigentlich auch Teams? Falls ja: #TeamRon, Baby!

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        • 8

          Also dann, auf zum großen Finale: meine Güte, es sind wirklich schon 9 Jahre vergangen, die Darsteller sind erwachsen geworden und der Kampf gegen den fiesen Voldemort geht in die letzte Runde – wenngleich der Ausgang seit dem Erscheinen des Buches vor drei Jahren ja feststeht. Immerhin erkannten die Macher dass die Buchvorlagen diesmal wirklich zu üppig ist um sie entsprechend zusammen zu streichen und dabei höchstens ein unzufriedener Film bei rumkäme – daher geht man den „Kill Bill“ Weg, schickt den Film in zwei Hälften. Hoffen wir dass die große Schlacht um Hogwarts dabei die große Entschädigung wird, denn diese erste Hälfte drosselt die Erwartungshaltung doch ziemlich. Das was mich im Buch gestört hat geht mir auch beim Film auf den Geist, und sogar den Charakteren: die wollen losziehen um die fiesen „Horkruxe“ zu finden, haben nur keine Ahnung wo sie das können und reisen ne lange Zeit sinn und ziellos durch die Gegend. Dabei verschlechtert sich nicht nur das Klima zwischen den Charakteren, auch als Zuschauer ist man recht schnell gelangweilt den vertrauten Helden zuzusehen wie sie in irgendwelchen tristen und trostlosen Gegenden herumsitzen und nicht wissen was sie tun sollen. Und auch wenn die Macher sich damit rühmen dass sie ja diesmal nichts wegstreichen können tun sies leider doch: viele Szenen und insbesondere zahlreiche Hauptfiguren kommen wieder nur fürs Protokoll kurz vor, wo der wissende Buchkenner aber Bescheid weiß. Trotzdem kann ich den Film nicht restlos schlechtmachen: der Film hat die wesentlichen Darsteller in gewohnter Bestform parat, die Effekte und Actionszenen sind auf hohem Niveau und wenn es dann mal zur Sache geht rumst die Leinwand doch gewaltig … wenngleich wir das in diesem Kinojahr in anderen Filmen deutlich heftiger erlebt haben. Also, erwarten wir mal das große Finish in einem halben Jahr! Dieser hier verdirbt nicht direkt die Laune darauf, aber heizt sie auch nicht völlig an!

          Fazit: Etwas an Längen leidendes Intro zum großen Showdown das überraschend viel in total depressiven Kulissen spielt!

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          • 8 .5

            "Until the very end"

            Einfach klasse wie Dumbeldores Leben hier ausschweifend erklärt wird und wie die Beziehungen zu seiner Familie war.

            • 8

              Eine tolle Fortsetzung der Story mit neuen interessanten Hintergründen zu den Charakteren und einer einladend abwechselnden Kulisse!

              • 7 .5

                Der erste Teil des großen Finales kommt nach einem tollen Start, der die richtige Mischung aus rasanten, nostalgischen und düsteren Momenten findet, recht schnell sehr langatmig daher. Neben einigen netten Einfällen (die visuelle Umsetzung der Sage über die Heiligtümer des Todes ist erfrischend originell) schießen Buch und Regie ein Feuerwerk aus Logikfehlern und Unwahrscheinlichkeiten ab. Dem kann der wie gewohnt gute Cast und die prächtigen Effekte nur selten etwas entgegensetzen und so zieht sich der Film ohne groß Spannung aufzubauen einem gelungenen Ende entgegen, dass Hoffnung auf einen guten Abschluss bietet.

                • 8
                  TommyBarin 23.04.2017, 13:50 Geändert 29.04.2017, 02:36

                  'Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1' von David Yates ist ein düsteres Leinwanderlebnis, welches zwar nicht ohne Mängel, aber dafür mit viel Empathie verfilmt wurde.
                  Die Kacke ist am dampfen. Dumbledore ist Tod. Der Widerstand des Orden des Phönix ist beinahe gebrochen und Voldemort ist auf dem Vormarsch. Zur gleichen Zeit sitzt Harry im Haus seiner Verwandten in Surrey und wartet darauf abgeholt und zum Haus der Weasleys, mittels Geleitschutz, gebracht zu werden. Doch der Krieg fordert schnell seine ersten Opfer.
                  J. K. Rowling ging mit dem abschließenden siebten Band den richtigen Schritt und füllte ihren letzten Roman, um Harry Potter, mit einem Szenario, das stark an die resoluten Vorgänge im Nationalsozialismus erinnert. Damit setzte sie konsequent ihren eingeschlagenen Weg der Sozialkritik fort und verdeutlicht die Gefahren von Rassismus und Intoleranz vor dem Hintergrund einer faschistischen Ideologie.
                  Yates schafft es, während der 146 Minuten, nicht komplett, die Bedeutung der Geschichte mit seiner Regiearbeit gerecht zu werden. Aber es gelingt ihm die Grundstimmung des Buches in bedrückende Bilder zu fassen. Das dabei die Leichtigkeit der vergangenen Potter-Filme verloren geht, ist unumgänglich. Doch diesmal versteht er es, anders als zuvor, dass man nicht die Handlung der Produktion anpassen muss, sondern umgekehrt.
                  Fazit: Yates gelingt ein sehr guter Film und visualisiert für uns die Ohnmacht des jungen Harry Potters im Kampf gegen einen übermächtigen Feind. Dabei setzt er Nick Cave ein Denkmal, das unumstößlich ist. Children lift up your voice!!!

                  6
                  • 6

                    [...] Sicherlich ist Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 nur so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm, ein reines Expositionsfest, wie es von manchen Seiten heißt – oder ein endlos langweiliger Campingausflug, wenn man noch garstiger werden will. Tatsächlich bewahrt sich der Film jedoch etwas, was seit den Anfängen der Reihe verloren gegangen ist, nämlich ausreichend Zeit. Zum ersten Mal wirken die Geschehnisse nicht gehetzt und vollgestopft, stattdessen gibt es endlich Augenblicke des Ausruhens, simple Charaktermomente und ehrliche Interaktion zwischen den Figuren. Das strapaziert natürlich die Sehgewohnheiten, denn sicherlich ist der Film dramaturgisch weniger wirkungsvoll als noch seine Vorgänger, ganz einfach deswegen, weil er die Aufgabe hat eine halbe Geschichte als eigenständiges Werk zu verkaufen. Glücklicherweise kann er diese notwendigen Defizite durch seine stimmungsvollen Bilder und der gelungenen Atmosphäre mehr als nur ausgleichen. Überraschenderweise scheint auch Yates mittlerweile verstanden zu haben, dass Düsternis und Tristesse keine Fragen des Farbfilters sind, sondern als Empfindungen auf den Zuschauer übertragen werden müssen. [...]

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                    • 7 .5
                      Leinzi 10.12.2016, 12:25 Geändert 09.10.2017, 15:05

                      Potterreiche Abenteuer und wie sie zu bewerten sind... #7:
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                      Eines ist dieser Film ganz sicher im Gegensatz zu seinen Vorgängern: anders. Und das liegt nicht an der Zweiteilung, sondern daran, dass das Schloss in diesem keine Rolle spielt. Dafür gibt es nun viele (gar nicht so magische) Schauplätze, die mit steter Regelmäßigkeit gewechselt werden.

                      Schritt für Schritt werden mehr Einzelheiten offenbart, die notwendig sind, um das Böse endgültig zu vernichten. Für Nichtkenner des Buches (schuldig!) sind diese Schritte manchmal nicht ganz nachzuvollziehen, da Informationen fehlen. Dennoch konnte ich der Rahmenhandlung folgen, die Details hole ich dann bald nach. So sagt mir der Name "Gellert Grindelwald" zwar inzwischen etwas, was aber auch am aktuellen Kinofilm PHANTASTISCHE ... (nicht gesehen) liegt, aber so richtig viel erfährt man nicht. Im "Stein der Weisen" wurde er kurz erwähnt, aber das war auch so ziemlich alles. Bei der letzten Sichtung war das für mich einfach ein Name unter vielen. Die Lehrerin für "Muggelkunde" vom Anfang des Filmes bleibt ebenso wenig beleuchtet.

                      Egal, ob man eine Aufteilung eines Buches auf mehrere Filme nun mag oder nicht, so darf man annerkennen, dass kein besserer Zeitpunkt für den Cut hätte gefunden werden können. In den letzten 20 - 30 Minuten spitzt sich die Lage so zu, dass es wohl keinen gibt, der nach dem Abspann sagen würde: "Mir egal, was jetzt passiert. Nach sieben Filmen ist Schluss!"

                      Insgesamt ein unterhaltsamer Film, der aber auch nicht versteckt, was er ist: ein Prolog. Knapp vor ASKABAN, der noch mit meiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

                      Potterreiche Abenteuer und wie sie zu bewerten sind...:
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                      Link zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/potterreiche-abenteuer-und-wie-sie-zu-bewerten-sind-leinzi
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                      Bewertung: 77% [09.12.2016]

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                      • 8
                        Eponine07 26.11.2016, 19:33 Geändert 19.12.2016, 13:35

                        Als Nichtleserin der Bücher kann ich nicht beurteilen ob die Splittung des letzten Buches nötig gewesen wäre aber ich find es definitiv nicht schlimm. Teil 1 und 2 der Heiligtümer haben ihre Vor- und Nachteile. Der Vorteil an diesem Teil ist, dass er sich sehr viel Zeit für die Figuren und die Erzählung der Geschichte lässt. Mir gefällt die Zeit in der Harry, Ron und Hermine auf sich allein gestellt sind und versuchen die Horokruxe zu zerstören, bzw. die schönen Freundschaftsmomente zwischen Harry und Hermine (die Tanzsequenz *-*) und die Eifersucht von Ron.
                        Am meisten hat mich natürlich Dobbys Tod bewegt *schnief* so traurig, der arme kleine Dobby!

                        Der Film hat die ein oder andere kleine Länge, aber nichts worüber ich mich im Vergleich zum Vorgänger großartig beschweren müsste!
                        Noch dazu kriegt Draco auch noch ein bisschen Screen-time und verrät am Ende nicht mal Harry womit er noch mal Sympathien sammeln kann.
                        Im großen und ganzen also eine gelungene Einführung zum großen Finale!

                        • 1

                          Nur bekloppt, selbst in der geschaffenen Welt, ist jede zweite Szene total unlogisch. Auch der abklatsch von Western, die schießen mit Zauberstäben, also mit einem Zauber, Blitzkugeln und verhalten sich auch wie in einem Western, suchen Deckung hinter Tischen und das tollste, sie können sich sogar Streifschüsse zuziehen. Also so was beklopptes, ein Zauber der nur streift, auch immer diese Kugel Schüsse anstatt direkt einen kräftigeren Zauber auszusprechen. Da merkt man ja schon wie arm das ist, wenn man sich schon an schlichten Pistolenschuss-Szenen bedienen muss um Spannung aufzubauen.

                          Und solche und schlimmere unlogische Dinge passieren da im Minuten Takt, dass tut nur noch weh sich den Unsinn anzusehen. Für Kinder unter 16 Jahre vielleicht okay, aber ein normaler Mensch kann sich das nicht geben, außer halt die die ihren Kopf ohnehin im Standby lassen

                          • 8

                            Mein Kommentar vom 22.11.2010:
                            Harry Potter 7.1 ist ein sehr gut umgesetzter und spannender Film.
                            In 10 Jahren erinnere ich mich allerdings nur an die scheiß Tanzszene.

                            • 6

                              So, jetzt ist das Finale also zum greifen nah und hat mit dem ersten Teil des letzten Buches begonnen.
                              Der Auftakt war sehr stark und sehr düster. So düster dass ich es zwar gut fand, aber hier und da schon gedacht habe "zu düster für die jüngeren Potter Fans".
                              Naja egal.
                              Leider kann der Film das anfangs vorgegebene Niveau nicht über die gesamte Länge halten und gerade die doch sehr zähe Zeit wo Harry, Ron und Hermine durch die Wildnis reisen hat mich doch ziemlich runter gebracht.
                              Zwar ist auch dieses Kapitel nicht unbedingt uninteressant, kommen wir doch so den Hauptfiguren auch mal in ruhigeren Momenten näher, aber gepackt hat es mich dann schlußendlich trotzdem nicht.
                              Was man dann von der letzten halben Stunde nicht unbedingt sagen kann.
                              Diese hat dann wieder Lust auf mehr gemacht.
                              Und so freue ich mich jetzt auf das große Finale.
                              Dann ist es aber auch erstmal wieder gut und es reicht mit Zauberern, Hogwarts und Co.

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                              • 7

                                Starker Auftakt des Finales, welcher einen von Anfang an packt!

                                • 10

                                  Mit einem mehr als gelungenen "Wingardium Leviosa" hat David Yates nach dem filmischen Tiefpunkt "Half-Blood Prince" nun seine O.W.L.s bestanden. Bevor die Potter-Reihe im fulminanten Finale gipfelt, wird deutlich, wie angenehm es für Buchkenner ist, den letzten Band in zwei Teilen zu verfilmen.
                                  Zwar könnte man sich auch bei Teil 7.1 in Grund und Boden ärgern über noch so kleine Detailveränderungen aber das große Ganze überwiegt. David Yates ist ein wunderbar düsteres Schlusskapitel gelungen, in dem vor allem Emma Watson in oscarreifer Performance allen anderen die Show stiehlt. Wobei das natürlich "Kritik" auf höchstem Niveau ist.
                                  Klar, irgendwie fehlt Hogwarts (handlungsbedingt), weil es einfach zu Harry gehört, aber das fesselnde Roadmovie überzeugt endlich wieder mit einer stimmigen Inszenierung. Besonders lobenswert die ästhetische Darstellung der Deathly Hallows!
                                  Teil 7.1 liefert damit den fast perfekten Vorbereiter zum alles in den Schatten stellenden letzten Akt des magischen Spektakels.

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                                  • 10

                                    Harry Potter ... Die Bücher haben mich in meiner Jugendzeit stehts begleitet. Jedes Buch mindestens 2 mal gelesen und die Filme schon dutzende Male geschaut. Auch wenn die Filme nicht immer detailgetreu zu den Büchern laufen, so ist doch jeder einzelne auf seine Art und Weise toll. Die geniale Geschichte kann man einfach nicht in Worte fassen und man ist einfach nur überwältigt,  wenn atemberaubende Bildgewalt auf einen niedergeht.
                                    Schade das es vorbei ist!

                                    • 5 .5

                                      Der schlechteste Teil meiner Meinung...

                                      • 6 .5

                                        sehr langatmig, unnötig in länge gezogen, als HP natürlich ein muss, aber wohl der 2.schlechteste harry potter teil nach halbblutprinz.

                                        • 8
                                          BenAffenleck 13.05.2016, 20:38 Geändert 06.11.2016, 21:28

                                          Das große Harry Potter Finale in 2 Teile zu verfilmen hat dem Abgang der Serie sicherlich den Arsch gerettet. Was im sechsten Teil völlig versaut wurde, schafft 7.1 tatsächlich halbwegs auszubügeln. Bei der Komplexität des Stoffes ist die Zweiteilung absolut zweckmäßig gewesen. Nach einem recht actionlastigen Beginn bringt Yates ordentlich Ruhe rein, und erklärt uns mit einem meisterhaft animierten Exkurs alles Wissenswerte rund um die titelgebenden HEILIGTÜMER DES TODES. Das war wirklich mal eine hervorragende Lösung, viele Worte interessant zu verpacken. Durch die Suche nach den Artefakten mausert sich die erste Hälfte des siebten Teils zu einem düsteren Fantasy Roadmovie, in dem die Begriffe Angst, Hoffnung und Freundschaft eine noch größere Gewichtung bekommen. Mit dieser kleinen wunderbaren Tanzszene von Harry und Hermine, die in der ganzen Ausweglosigkeit einen Funken Hoffnung und Nähe ausdrücken soll, ist Yates eine der schönsten Szenen der ganzen Film-Reihe gelungen. Und dann zu Nick Caves wunderbarem 'O Children'. Gänsehaut und eine Träne im Knopfloch.

                                          Bill Nighy und Rhys Ifans gesellen sich hier auch noch zur Riege der hochwertigen britischen Darsteller die die Potter-Filme schon immer auszeichnete, und geben sich dafür auch mit kleinen Nebenrollen zufrieden.

                                          Fazit: Dank einer extrem gelungenen Inszenierung in allen Belangen , schafft es Yates tatsächlich, seinen üblen vorherigen Ausrutscher auszubügeln. Der nötige Raum macht es möglich. Reife Leistung, da hatte ich wirklich nicht mehr mit gerechnet.

                                          + + + + +

                                          Hier geht's zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/das-harry-potter-universum-benaffenleck

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                                          • 7

                                            Hier geht es endlich mal mehr zur Sache. Gelungen!

                                            • 6

                                              Die erste der zweiteiligen Verfilmung des siebten und letzten Harry-Potter-Romanes weist neben obligatorischer Action einen beklemmenden Subtext auf, der sich an historischen Faschismuserfahrungen orientiert. Daneben entwickelt das Fantasy-Abenteuer viel schwermütiges Gefühl und ist, auch wegen der brutalen Szenen, an ältere Teenager adressiert. [Katharina Grimnitz]

                                              • 10

                                                beklemmend, magischer endzeitfilm in 3d.... top.

                                                • 7 .5

                                                  Zieht sich manchmal etwas in die Länge, hat aber doch einen recht hohen Unterhaltungswert. Sollte man gesehen haben weil man ohne ihn bei der Fortsetzung nicht alles checkt.

                                                  • 6 .5

                                                    Dem Film fehlt es an Tiefgang, die Handlung wirkt für mich ein bisschen zu aufgesetzt und kann mir mal bitte einer erklären, warum sie denn weglaufen, anstatt zu disapparieren als im Wald "Voldemort" gesagt wurde und deshalb Greifer auftauchen?