Meine glorreichen Sieben

7 geniale Mordpläne, die Christoph fast bewundert

18.10.2012 - 08:50 UhrVor 10 Jahren aktualisiert
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Diabolische Mordpläne
Warner/Concorde/MGM/20th Century Fox/moviepilot
Diabolische Mordpläne
Unsere heutigen glorreichen Sieben widmen sich Mordplänen, die so vertrackt ausgefeilt worden sind, dass es tatsächlich an ein Wunder grenzt, wenn sie letztendlich doch nicht ohne Bestrafung bleiben.

Mord im Film kann ja so einfach sein: Hallo, peng, tot! Doch während solche Taten gerne im Affekt oder von Gewohnheitsverbrechern nebenbei begangen werden, sind die Einträge dieser glorreichen Sieben schon von einem anderen Kaliber: Hier geben sich die Mörder oder ihre Auftraggeber noch richtig Mühe, um einen Plan auszutüfteln, der sicherstellen soll, dass ihnen garantiert niemand auf die Schliche kommt. Alibis werden gefälscht, falsche Fährten gelegt oder extrem ausgefallene Mordmethoden erdacht, um den Taten eine ganz besondere Note zu geben. Was natürlich nicht heißen muss, dass dann auch alles so verläuft wie vorgesehen.

Die Teuflischen
In Die Teuflischen möchte Nicole Horner (Simone Signoret) ihren Geliebten Michel Delassalle (Paul Meurisse) umbringen und holt sich dafür Hilfe bei dessen Frau Christina (Véra Clouzot), denn der Hass auf ihn vereint die beiden, da Michel kein Netter ist. Sie locken ihn in ein Landhaus und ertränken ihn in der Badewanne. Dann verstecken sie ihn im Pool des Internats, in dem sie alle arbeiten. Nun beginnt der SPOILER: Anstatt nach einer Weile aufzutauchen, als ob er einem Unfall zum Opfer gefallen wäre, ist Michels Leiche auf einmal verschwunden. Es stellt sich letztlich heraus, dass Michel gar nicht tot ist, sondern er und Nicole Christina aus dem Weg räumen wollten. Sie hat ein schwaches Herz und stirbt tatsächlich, als sich Michel am Ende des Films zombiegleich aus einer Badewanne erhebt.

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Bei Anruf Mord
Tony Wendice (Ray Milland) möchte seine untreue Frau Margot (Grace Kelly) ermorden lassen: Er erpresst C.A. Swann (Anthony Dawson), einen Studienkollegen aus alter Zeit, ihr zuhause aufzulauern; Wendice will von einer Party aus anrufen und sie so zum Schreibtisch locken, in dessen Nähe sich Swann versteckt. Bei Anruf: Mord, sozusagen. Somit hat Wendice ein Alibi und kann den Mord zudem als Folge eines Einbruchs darstellen. Wie zu erwarten, kommt nun ein SPOILER: Die besten Pläne gehen schief, wenn der Zufall eingreift; anstatt sich von Swann erwürgen zu lassen, steckt Margot ihm eine Schere in den Rücken und tötet ihn dadurch. Tony improvisiert jedoch geschickt und steckt dem toten Swann einen Liebesbrief zu, den Margot von ihrem Geliebten bekommen hat, und den Tony einige Zeit vorher mopste. Alles sieht nach Erpressung mit Todesfolge aus.

Frau ohne Gewissen
Der Versicherungsvertreter Walter Neff (Fred MacMurray) und Phyllis Dietrichson (Barbara Stanwyck), Ehefrau eines seiner Kunden (Tom Powers) und tatsächlich eine Frau ohne Gewissen, wollen eben diesen Kunden ermorden, um dessen Lebensversicherung zu kassieren, die Phyllis ohne sein Wissen abschließt. Um gleich die doppelte Versicherungssumme zu kassieren, wollen sie seinen Tod wie einen Unfall aussehen lassen. Vielleicht kommt nun ein SPOILER: Nachdem sie ihn getötet haben, gibt sich Neff an Bord eine Zuges als Mr. Dietrichson aus und stellt sicher, dass es auch jemand mitbekommt. In einem unbeobachteten Moment springt er ab und legt mit Phyllis zusammen die Leiche auf die Gleise. Allerdings haben beide nicht mit der Spürnase von Neffs Kollegen Keyes (Edward G. Robinson) gerechnet.

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