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Höchstmögliche Erwartungen

Arbeit an Avengers 2 hat Joss Whedon kaputt gemacht

13.05.2015 - 15:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron - Trailer 3 (Deutsch) HD
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Joss Whedon und Mark Ruffalo am Set von Marvel's The Avengers 2: Age of UltronAbspielen
© Marvel/Disney
Joss Whedon und Mark Ruffalo am Set von Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron
Avengers 2: Age of Ultron ist ohne Frage einer der am meisten erwarteten Filme des Jahres (gewesen). Aus dem Erfolg des Vorgängers resultierte ein immenser Druck für die Verantwortlichen. Insbesondere Regisseur Joss Whedon hat darunter sehr gelitten.

Marvel's The Avengers ist eine der beliebtesten Comic-Verfilmung bisher. Nicht nur die Wertungen der Kritiker (z.B. frische 92% auf Rotten Tomatoes), sondern auch das Einspielergebnis von weltweit über 1,5 Milliarden US-Dollar sprechen eine deutliche Sprache. Damit steht der Mega-Blockbuster hinter Avatar - Aufbruch nach Pandora und Titanic als Film mit dem dritthöchsten Einspiel überhaupt. Der Druck, mit dem Nachfolger Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron an diesen Erfolg anzuknüpfen, ihn gar zu übertrumpfen oder auch nur die hohen Erwartungen zu erfüllen, gestaltet sich dementsprechend mörderisch. Regisseur Joss Whedon hat in einem Interview  vor Kurzem selbst gesagt, dass ihn die Arbeit daran "ein bisschen kaputt gemacht" hat. Und dann gab es nach Kinostart auch noch kleinere Skandale um schlechte Witze und abgebrochene Interviews der Stars Robert Downey Jr. und Jeremy Renner, bis Whedon irgendwann keine Lust mehr hatte und sogar Twitter verließ. Hier ein Auszug aus dem Interview mit ihm:

Mehr: Diese Szenen haben es nicht in Avengers 2 geschafft 

Die Schwere dieses Dings, das Gewicht dieser letzten Sache, dass es nicht nur das Nächste ist, was passiert — Ich wollte, dass dieser Film ein eigenständiger Film wird. Ich wollte, dass er besser wird als der Erste, falls das möglich ist — nicht, dass der Erste der beste Film aller Zeiten ist, aber ich wollte es besser machen, einfach beim Drehen besser sein. Ich wollte härter am Drehbuch arbeiten. Ich wollte mehr Zeit darauf verwenden, wirklich an jedem Aspekt zu arbeiten. Denn wieso sollte ich noch einmal antreten, wenn ich nichts Neues mache?
Ich habe jedes Mal diese Stimme in meinem Kopf gehört: 'Aber ist das auch eine großartige Idee?' Und plötzlich hatte ich Zweifel, worunter ich normalerweise nicht leide. Währenddessen bekommen die Studios ihrerseits welche, weil dadurch plötzlich alles auf dem Spiel steht. Und das wurde auf eine Art und Weise zum Problem, wie es noch nie bei mir vorkam. Auch davon abgesehen war es ein schwierig zu drehender Film. Entweder paralysiert durch Unentschlossenheit oder durch das Gewicht der Verantwortung? Nicht gerade nützlich, du hast keine Zeit für deine Paralyse, mein Sohn, reiß dich zusammen. Das war die schwierigste Arbeit, die ich je geleistet habe... es hat mich ein bisschen kaputt gemacht.

Hat sich der ganze Stress eurer Meinung nach denn wenigstens gelohnt?

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